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BlackHawk - blue highway [2022]
Southern Rock-Ikone Henry Paul (The Outlaws) "fährt" musikalisch seit rund 30 Jahren ja bekanntermaßen zweigleisig. Sein zweites Projekt, die vor allem in ihrer Anfangszeit, Mitte der Neunziger Jahre, so überaus erfolgreiche, exzellente Country-/New Country-/Countryrock-Formation BlackHawk, deren herrliche Musik natürlich ebenfalls von einem wunderbaren Southernflair begleitet wird, veröffentlichte im Jahre 1994 ihr nach dem Bandnamen betiteltes Debutalbum "BlackHawk", dem u. a. solche Top 10-Hits wie "Every Once in a While" und "I Sure Can Smell the Rain" entsprangen. Doch eigentlich hatten Henry Paul, Van Stephenson und Dave Robbins ein Album mit komplett anderen Songs als Debut vorgesehen. Die Demos für diese Songs waren zu dem Zeitpunkt, als sie ihren Major-Deal mit "Arista" unterzeichneten, längst eingespielt. Doch für ihr nach dem Label-Deal anstehendes, erstes Album nahmen BlackHawk schließlich doch neues Material auf. Die Demos der bereits existierenden Songs, und was waren, bzw. sind das für großartige Nummern, verschwanden erst einmal in den Archiven - bis jetzt. Henry Paul kramte dieses alte, hervorragende Material nun endlich hervor. 14 Songs davon wurden aktuell neu abgemischt und remastered, sowie von Musikern wie Dale Oliver, Randy Threet, Jackie Street, Jason Roller, Eric Silver, Jaran Sorenson, Kip Raines und Bobby Huff zum Teil neu und zusätzlich instrumentiert. Das Resultat ist ein fantastisches, "neues, altes" BlackHawk-Album. Wäre "Blue highway" damals, vor dem Arista-Erstling, tatsächlich veröffentlicht worden, wäre es als überragendes Debut voller radiofreudlicher Tracks gefeiert worden und hätte wohl eine Menge Hits für die Band abgeworfen. Heute, fast 30 Jahre später, ist es ein beeindruckender Beleg dafür, für welche Musik BlacHawk stand und steht und welch immenses Potential und Talent in ihnen steckte - gerade auch, wenn man bedenkt, dass sie zu diesem Zeitpunkt erst wenige Monate als Band unterwegs waren. Alle 14 Songs sind einfach klasse und offenbaren den typischen BlackHawk-Sound. Herrliche Melodien, diese flockigen, flüssigen Rhythmen, Henry Paul's herausragenden Gesang, die schönen Harmonies, wie man sie auch vom luftigen Westcoast-Sound kennt, Paul's tolles Mandolinenspiel, die vielschichtigen Gitarren und die stets durch die Songs wehende, angenehme Southern-Brise. Paradetracks hierfür sind beispieldweise der wunderbare Opener "Don't put yourself down" ein fluffiger, genauso lockerer wie knackiger, traumhaft melodischer New Country-Knüller, eingebunden in klangvolle Gitarren und großartige Mandolinen-Ergänzungen, die flockige, mit feinen Slideguitar-Fills ergänzte, angenehm im Ohr verweilende New Country-Ballade "Baby the rain must fall", der zünftige, im kraftvollen Midtemporhythmus kommende, prächtige Countryrocker "Heavy hand", das dynamische, ein dezentes, lockeres Marshall Tucker-Feeling verspühende, mit herrlichen Gitarren und wieder dieser toll klingenden Mandoline gespickte "One good reason", oder auch die exzellente, in einem feinen Eagles'schen "Take it to the limit"-Dreiviertel-Takt präsentierte Countryballade "Wide open spaces". Songs, die ein besonders ausgeprägtes Southern(rock)-Flair versprühem und damit duchaus das Terrain der The Outlaws kreuzen, hören wir mit der hinreißend schönen, knackigen Ballade "Southern wind" (fantastisches Mandolinenspiel, Steelguitar, ein für Gänsehaut sorgender, herrlicher "southern smell"), dem flüssigen, einerseits ein frisches, sonniges Eagles-Feeling freisetzenden, andererseits vor Southernflair nur so strotzenden, von klangvollen Gitarren bestimmten Countryrocker "Blue highway", wie auch dem knackig rockenden, mit kräftigen Wah Wah-Gitarrenlicks und Fiddle inszenierten "Heartache and a half". Kurioserweise ist diese Nummer, sowie das sehr schöne "Shiloh", die Tracks Nr. 13 und 14, nicht auf dem Albumcover und der CD gelistet (dort stehen nur 12 Songs), aber eben dennoch auf dem Album enthalten. Gut so! Welch ein tolles Album! Ein "eigentliches", ganz exzellentes, bislang unveröffentlichtes, neu bearbeitetes und frisch remastertes Debutalbum von BlackHawk, das dem offiziellen Debut von 1994 in nichts nachsteht. Im Gegenteil, vielleicht sind diese Songs sogar noch ein bißchen stärker. Wie dem auch sei, die Fans dürfen sich glücklich schätzen, dass Henry Paul der Welt all diese großartigen Tracks nun zugänglich macht - im übrigen in einem erstklassigen Sound. Tolle Sache!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Put Yourself Down - 3:27
2. Baby the Rain Must Fall - 4:07
3. Southern Wind - 3:09
4. I'm Gonna Find a Way - 3:07
5. Where the Wild Roses Grow - 3:25
6. Not by Chance - 3:44
7. Heavy Hand - 3:51
8. Heart with a View - 3:17
9. Blue Highway - 2:53
10. Breathe the Night - 4:03
11. One Good Reason - 2:56
12. Wide Open Spaces - 3:14
13. Heartache and a Half - 3:31
14. Shiloh - 3:07

Art-Nr.: 10628
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't put yourself down
Baby the rain must fall
Southern wind
Heavy hand
Blue highway
One good reason
Wide open spaced
Heartache and a half

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BlackHawk - just about right: live from atlanta [2020]
2 CD-Set! Erst im Februar dieses Jahres haben Henry Paul und die legendäre Southern Rock-Institution The Outlaws mit "Dixie highway" ein herausragendes, neues Studioalbum veröffentlicht, und nun ist auch Henry's zweites Projekt, die einst so überaus erfolgreiche, natürlich ebenfalls von einem gepflegten Southern-Flair begleitete, exzellente New Country-/Countryrock-Formation BlackHawk (ja, die gibt es auch noch!) mit einem ganz wunderbaren, neuen Album am Start. Okay, es ist kein neues Studiomaterial, aber ein ganz exzellentes, ihre ganze musikalische Klasse beeindruckend offenbarendes Live-Album, mitgeschnitten bei einer fabelhaften, "stripped down" Acoustic-Show der Band am 17. Oktober 2017 im "Eddie's Attic", einem schönen Club in Decatur/Georgia, direkt an der westlichen Grenze von Atlanta. Seit dem tragischen Krebstod von Gründungsmitglied Van Stephenson im Jahre 2001 machen BlackHawk erfreulicherweise immer noch als Duo (Henry Paul & Dave Robbins) weiter und sind mit ihren vorzüglichen Begleitmusikern, sofern es die Zeit erlaubt, hier und da live aktiv. Und wie großartig ihre Live-Auftritte sind, zeigt dieses wunderbare, akustische Konzert, das auf der nun vorliegenden DoCD in einem ganz herrlichen, glasklaren Sound wiedergegeben wird. Die Show brachte Henry Paul (vocals, guitar, mandolin) und Dave Robbins (keyboards, vocals) mit einem Großteil der Originalmitglieder ihrer früheren Band aus den erfolgreichen Tagen zusammen (der aktuell auch zur Outlaws-Besetzung gehörende Dale Oliver - lead guitar, Bobby Huff - drums, percussion und Jason Roller - mandolin, violin), zusätzlich unterstützt von zwei Stützen der aktuellen The Outlaws-Besetzung (Steve Grisham - lead guitar, Randy Threet - bass, vocals). Getragen von Henry Paul's faszinierendem, einzigartigem Gesang beackert man geschickt das Terrain zwischen New Country und Countryrock, immer umgeben von diesem unwiderstehlichen, unterschwelligen Southern(rock)-Flair, das Paul einfach in den Genen hat. Es ist allgegenwärtig. Die Band spielt wie aus einem Guß! Auch in ihren akustischen Inszenierungen wirken die Songs alles andere als langweilig. Ganz im Gegenteil, die vertrauten Stücke in dieser zurückgenommenen Natürlichkeit zu erleben, mit diesen Mandolinen, akustischen Gitarren, den verhaltenen Drums, hin und wieder auch mal einer etwas dezenter agierenden E-Gitarre, inkl. des ein oder anderen Solos, entwickelt stets eine gewisse Spannung. Diese Melodien, diese umwerfenden Harmoniegesänge, die Spielfreude und Hingabe der Band, diese so wunderbar saubere Spielweise der Musiker - das ist ein Ohrenschmaus. Wir erleben großartige, in dieser Form zuvor nie gehörte Acoustic Liveversionen vieler großer alter Hits der Band, wie beispielsweise "Goodbye says ist all" (sehr schön hier die integrierte elektrische Lead Gitarre, inkl. eines feinen Solos), "Down in flames" (traumhafte, an die Eagles erinnernde Harmoniegesänge, faszinierende Mandolinen-Riffs und -Licks), "Every once in a while" (beinhaltet erneut eine herrlich lockere, elektrische Lead Gtarre mit zwei schönen, kleinen Soli), "Postmarked Birmingham", "That's just about right", das mit elektrischer Slideguitar verzierte "I sure can smell the rain", aber auch seltenere Nummern wie etwa von "Wichita" (herrliche, von Dave Robbins gesungene Southern-Ballade aus dem seltenen 2012er "Down from the mountain"-Album), das rockig-dynamische "Days" of America" vom "Spirit dancer"-Werk (starkes Acoustic Gitarren-Solo) oder "Bluest eyes in Texas" (BlackHawk's Fassung des großen, von Dave Robbins mitkomponierten Restless Heart Hits). Für zwei Tracks bedarf es noch einer besonderen Erwähnung: Zum einen die tolle Acoustic-Version des begnadeten, viele gefallene Weggefährten aus glorreichen Tagen honorierende, umwerfende Southernrock-Hymne "Brothers of the southland" und zum anderen das das Konzert furios abschließende "Big guitar" mit seinem Drive, der tollen Melodie, seinem Southern-Spirit und dem klasse E-Gitarren-Solo. "Big thanks" an BlackHawk, dass sie dieses herrliche Live Doppelalbum veröffentlicht haben. Genau wie The Outlaws sind auch BlackHawk noch in vorzüglicher Verfassung. Dieses wunderschöne, filigrane Konzert jedenfalls ist ein purer Genuß!

Die komplette Setlist:

Disc 1
1. Down in Flames - 4:00
2. Goodbye Says It All - 3:40
3. Every Once in a While - 4:52
4. Love Like This - 4:29
5. Let Em’ Whirl - 6:08
6. Almost a Memory Now - 4:29
7. Wichita - 4:34
8. I’m Not Strong Enough to Say No - 4:29
9. Ships of Heaven - 4:22
10. Ain’t No Yesterday - 3:45
11. Always Have, Always Will - 3:09

Disc 2
1. Days of America - 3:39
2. Dances With Her Shadow - 3:49
3. Bluest Eyes in Texas - 4:55
4. Spirit Dancer - 4:07
5. There You Have It - 3:38
6. Brothers of the Southland 5:01
7. One More Heartache - 4:08
8. I Sure Can Smell the Rain - 3:23
9. That’s Just About Right (J. Black) - 8:52
10. Postmarked Birmingham - 5:26
11. Big Guitar -3:44

Art-Nr.: 10212
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Down in flames
Goodbye says it all
Every once in a while
Wichita
Days of America
Bluest eyes in Texas
Brothers of the southland
I sure can smell the rain
Big guitar

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Block, Ken - drift [2008]
Sister Hazel-Frontmann Ken Block mit seinem ersten Solo-Album - und was für ein großartiges! Allerfeinster, auf exzellenten Songs und tollen Melodien basierender Roots-Rock/-Pop mit einer dezenten Countryrock-Note für die Gemeinde der Counting Crows-/Hootie & the Blowfish-/BlackHawk- und Sister Hazel-Fans!

1 Blue to a Blind Man - 3:56   
2 The Other Side - 4:04   
3 Completely Wasted - 3:28   
4 I Don't Mind - 3:22   
5 It's Alright - 3:46   
6 Better This Way - 3:59   
7 So Far - 3:15   
8 33,059 Days - 3:42   
9 Ride - 2:30   
10 Chance - 4:29   
11 You and Me - 4:20   
12 We Don't Talk Anymore - 3:18

Art-Nr.: 6115
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The other side
Completely wasted
It's alright
Better this way
So far
33.059 days

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Bowen, Wade - somewhere between the secret and the truth [2022]
Grandioses, neues Album des aus Waco/Texas stammenden Red Dirt-Recken, der einmal mehr zeigt, welch ein fantastischer Sänger und Songwriter er ist. 4 Jahre nach seinem bärenstarken, sehr rootsigen und erdigen Album "Solid ground", biegt Wade Bowen mit "Somewhere between the secret and the truth" diesmal (wieder) mehr in Richtung Country und Countryrock ab, wobei klassische Country-Traditionen durchaus in den Mittelpunkt rücken.
Aufgenommen in Nashville mit einigen der hochkarätigsten dortigen Studiomusikern und erstklassig produziert von ihm selbst, meistert Bowen diesen Spagat zwischen "echtem" Country und seinen typisch texanischen Red Dirt-Wurzeln einmal mehr auf beeindruckendste Art und Weise, denn das stets vorhandene, wunderbar staubige Red Dirt-Feeling fällt, bei aller Schönheit und Harmonie seiner Musik, niemals einem allzu glatten Nashville-Glamour zum Opfer - und genau so muss es sein! Das von vorn bis hinten erstklassige Songmaterial (es gibt nicht den Hauch einer schwächelnden Nummer) pendelt sehr abwechslungsreich zwischen knackigen, satten Countryrockern, wundervollen Balladen, fetzigen Uptempo-Knallern und ruhigen, gefühlvollen Stücken hin und her. Was alle Tracks aber vereint, sind die herausragenden Melodien, die sich tief im Inneren unserer Ohren einnistenden Strukturen, der sehr vollmundige, "saftige" Sound (großartiges, sehr tightes Drumming von Chad Cromwell), die von vielschichtigen, richtig satt klingenden Gitarren aller Art bestimmten Arrangements (prächtiges E-Gitarrenspiel der beiden Ausnahmegitarristen Tom Bukovac und Jedd Hughes, exzellente Steel-Einlagen von Russ Pahl), sowie Wade Bowens wunderbarer, so natürlich angenehmer, warmer Gesang. Es passt einfach alles perfekt zusammen. Da haben wir zum Beispiel den das Album vorzüglich eröffnenden, umwerfend melodischen, knackigen Countryrocker "Everything has your memory", den kernigen, voller Honky Tonk-Drive steckenden, von erdigen E-Gitarren, Slide-Licks und klimperndem Piano bestimmten, tief traditionell verwurzelten, aber herrlich rockig präsentierten Knaller "Honky Tonk roll" (erinnert ein wenig an die Glanzzeiten von Brooks & Dunn), die traumhaft melodische, dennoch schön knackige, ein zünftiges Heartland Rock-Feeling, aber auch ein feines Southern-Flair ausstrahlende Countryrock-Ballade "The secret to this town" (wunderbar klangvolle Gitarren, Steelguitar - würde sicher auch prächtig in das Profil von Henry Paul's BlackHawk passen), das furios rockende, brodelnde, aber mit viel Country-Tradition präsentierte "She's driving me crazy", die satte, einmal mehr wunderschöne, kraftvolle, von tollen Gitarren und Pedal Steel bestimmte Countryballade "Knowing me like I do", das herrliche, an die Neunziger New Country-/Countryrock-Musik erinnernde "Say goodbye", oder auch die edle, ungemein gefühlvolle, hinreißend schöne Ballade "A guitar, a singer and a song", die Bowen gemeinsam mit der fantastischen Lori McKenna geschrieben hat und im Duett mit dem großen Vince Gill vorträgt - alles Red Dirt-umwehte, Country und Countryrock-Songperlen vom Allerfeinsten. Was für ein famoses Album von Wade Bowen! Er hat den Spirit all seiner bisherigen, sehr starken Vorgängerwerke mitgenommen, und es tatsächlich geschafft noch einmal ein paar Qualitätsmerkmale draufzupacken. Einfach wunderbar!

Das komplette Tracklisting:

1. Everything Has Your Memory - 3:46
2. Burnin' Both Ends of the Bar - 4:03
3. Honky Tonk Roll - 3:49
4. The Secret to This Town - 3:44
5. If You Don't Miss Me - 3:06
6. A Beautiful World (feat. Lori McKenna) - 3:28
7. She's Driving Me Crazy - 2:58
8. Knowing Me Like I Do - 4:09
9. It's Gonna Hurt - 3:29
10. Say Goodbye - 3:54
11. A Guitar, A Singer and A Song (feat. Vince Gill) - 4:02
12. Somewhere Between the Secret and the Truth - 3:57

Art-Nr.: 10657
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Everything has your memory
Honky Tonk roll
The secret to this town
She's driving me crazy
Knowing me like I do
Say goodbye
A guitar, a singer and a song
Somewhere between the secret and the truth

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Crain, Billy - skeletons in the closet [2010]
Bärenstarkes Solo-Album des legendären Southern Rock-Gitarristen! "Billy Crain has been a driving force on the Southern Rock and Rock scene for over three decades", heisst es in einem renommierten Online Southern Rock-Fanzine - und genau so ist es. Billy Crain war nicht nur Mitbegründer der einstigen Henry Paul Band, sondern ist auch seit dem Tod Hughie Thomassons bei den aktuellen Outlaws involviert, wo er sich seitdem größtenteils für dessen Gitarrenparts verantwortlich zeigt. Zudem zählt er zum Line-Up von Henry Paul's New Country-Seitenprojekt BlackHawk, das ja mittlerweile fast identisch zur aktuellen Outlaws-Besetzung musiziert. Was an vielen bisher allerdings weitestgehend vorrüber gegangen sein dürfte, ist, dass Billy (sein Bruder Tom Crain war übrigens über 15 Jahre Jahre lang ein ebenfalls überaus erfolgreicher Gitarrist und eine tragende Säule der legendären Charlie Daniels Band) auch als Songwriter in Nashville ungemein gefragt ist und so prominente Interpreten wie Shania Twain, die Dixie Chicks, Sara Evans oder Martina McBride zu den Abnehmern seiner Kompositionen zählen darf. Mit seinem neuen, wunderbaren Solo-Werk "Skeletons In The Closet" hat er sich selbst nun ein Album auf den eigenen Leib zugeschnitten, welches einerseits der ewig hungrigen Southern Rock-Fangemeinde (besonders den Traditionalisten) regelrecht Tränen in die Augen treiben dürfte, das aber auch die Anhänger knackiger, zeitloser Countryrock-"Mugge" und vor allem die Gitarren-Enthusiasten extrem begeistern wird. Es ist eine CD der Extraklasse, die genau das in den Mittelpunkt stellt, was die Anhänger des Genres so gerne mögen: Satte, vielfältige und filligrane E-Gitarrenarbeit! Und die gibt es voller zündender und absolut melodischer, kerniger Soli wirklich in Hülle und Fülle, Billy feuert hier mit seinen Saitengeräten regelrecht aus allen Rohren. Teilweise meint man sogar, dass Hughie Thomasson imaginären Beistand bei vielen der typischen Stratsoli leistet. Bis auf die Covergestaltung und den Mix der Stücke hat Crain sämtliche anderen Dinge wie Produktion, Songwriting und Gesang, sowie alle vertretenen Instrumente im Alleingang eingespielt. Das Ergebnis kann sich mehr als nur hören lassen. Zehn wunderbare, leicht retroangehauchte Tracks (wirken aber dank der kräftigen und glasklaren Produktion sehr zeitgemäß), allesamt sehr melodisch und abwechslungreich, die den Hörer vor allem dank der erwähnten, furiosen Gitarrenarbeit des Protagonisten teilweise staunend zurücklassen. Hatten die Outlaws auf ihrer neuen "Demos"-Scheibe (wo Billy auch beim Songwriting stark mitgemischt hatte) schon sehr positiv überrascht, so ist Crain's Solowerk jetzt der richtige, exzellent passende Nachschlag. Vom flockigen Opener "Rise Up" (schöne Akustikgitarre, 38 Special-typischer E-Gitarren-Rhythmus, Outlaws-trächtige Soli) bis zum herrlichen Abschluss "Running With The Rebels" (ein Lied zum Mitsingen, Mitwippen; auch hier grandiose Stratocaster-Soloarbeit im Thomasson-Stil) bleiben absolut keine Wünsche offen. Billy's Gesang hat allerdings nicht die typische Whiskey-getränkte Southern-Röhre, sondern klingt teilweise wie eine Mischung aus Timothy B. Schmidt (Eagles / Poco) und Rusty Young (Poco), was allerdings ebenfalls prima zu dieser schwungvollen, erfrischenden, sich prächtig in unseren Gehörgängen festsetzenden Musik passt und so manchem Song zusätzlich gar ein unterschwelliges Westcoast-Ambiente verleiht. "Muddy Waters" im typischen Outlaws-Gewand der Anfangsjahre (leichter Western-Einschlag, herrliche, virtuos gespielte E-Gitarren-Salven), das hochmelodische "White Picket Fence" (klasse E-Gitarren-Fills, schöne Harmoniegesänge) und das dezent folkige "Hard Times At Ridgemont High" (Mandolinen-betont, könnte auch gut ins BlackHawk-Programm passen) bilden die Vorboten für eine sich im Verlauf immer weiter steigernde CD. "Quick Silver" mit seiner markanten Refrainzeile (hat viel early Poco-Fwwling) überzeugt mit polternden Drums, richtig raubeinigen, erdigen Slides und furiosem E-Gitarren-Spiel in bester Lynyrd Skynyrd-Tradition. Allen Collins zu seiner Glanzzeit lässt grüßen! Der stampfende Titeltrack (übrigens nicht zu verwechseln mit dem Lied "Too Many Skeletons In Your Closet" der auch den Outlaws nahestehenden Ghost Riders) zeichnet sich durch eine markante E-Gitarren-Führungslinie aus und bietet die in Szenekreisen obligatorischen Twin-Parts. Das swampige und leicht countryumwobene "Daisy Chain" entpuppt sich mit seinem sofort in den Gehörgängenen verwurzelten Retro-Refrain (man fühlt sich teilweise in Crosby, Stills, Nash & Young-Tage zurückversetzt) und der tollen E-Gitarren-Arbeit, inklusiv kleinem Gitarrenfinish, als weiterer Kracher. Das erneut in allerbester Outlaws-Manier präsentierte "Borrowed Freedom" und das in den Strophen ein wenig an "House Of The Rising Sun" erinnernde "Cracks" (zum Teil dezent psychedelisch anghauchte, herrliche E-Gitarren-Arbeit) überzeugen wieder durch modern interpretierte Retroabwandlungskunst. Das bereits erwähnte "Running With The Rebels" würde jeden Southern-Fan auf die Knie gehen lassen, wäre da nicht der kleine Makel des Fehlens des Genre-obligatorischen Gitarrenfinishs, auf das man sich im Verlauf des Songs (trotz toller Soli zuvor) schon fast unweigerlich einrichtet. Trotzdem ein Klasse-Abschluss! Billy Crain überzeugt mit seinem Solo-Album "Skeletons In The Closet" auf ganzer Linie. Eine phantastische Visitenkarte eines absoluten Ausnahme-Gitarristen, Songschreibers und Allround-Musikers, die von vorn bis hinten einfach nur Spaß macht. Ein kleines Manko ist die etwas spartanische Verpackung der CD im einfachen Papp-Sleeve in alter LP Cover-Optik, doch das darf und muß man bei dieser prachtvollen Musik einfach als zu vernachlässigen in den Hintergrund stellen. Ein tolles Album! Man darf gespannt sein, was Billy Crain in Zukunft noch so alles aus seiner offensichtlich mit Ideen nur so vollgepackten musikalischen Vorratskammer hevorholt... (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Rise Up (4.04)
2. Muddy Waters (4.36)
3. White Picket Fence (3.50)
4. Hard Times At Ridgemont High (4.19)
5. Quick Silver (4.40)
6. Skeletons In The Closet (3.51)
7. Daisy Chain (4.30)
8. Borrowed Freedom (3.32)
9. Cracks (3.34)
10. Running With The rebels (3.20)

Art-Nr.: 7228
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Muddy waters
White picket fence
Hard times at Ridgemont High
Quick silver
Skeletons in the closet
Borrowed freedom
Cracks

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Crow, Bart - dandelion [2012]
Bart Crow, jetzt ganz auf Solopfaden, mit dem wohl besten und professionellsten Album seiner bisherigen Karriere! Herrlicher, hoch melodischer, zumeist schön knackiger, flockiger Texas Red Dirt Countryrock vom Allerfeisten! Nach seinem letztjährigen, starken Live-Album, dem insgesamt vierten mit der Bart Crow Band, hat der aus Maypearl bei Dallas stammende Texaner jetzt den nächsten Schritt in seiner Karriere getätigt und firmiert auf seiner neuen Studio-CD "Dandelion" (dt. Löwenzahn/Pusteblume), ähnlich wie Phil Hamilton vor geraumer Zeit, nur noch unter dem eigenem Namen. Die Vorteile liegen natürlich auf der Hand, Crow hat so einen viel größeren Handlungsspielraum, was die Umsetzung seiner musikalischen Visionen angeht, muss sich viel weniger kompromissbereit zeigen als im Bandgefüge, und hat dazu den großen Vorteil, äußerst flexibel bei der Auswahl der Musiker und des Produzenten agieren zu können. In letztgenannter Hinsicht hat er sich für Pat Greens Drummer Justin Pollard entschieden, der natürlich dann auch die Schlagstöcke schwang. Ebenfalls aus Pat Greens Umfeld mit dabei Brett Danaher, der hier tolle Saitenarbeit in Zusammenschluss mit einem weiteren prominenten Gitarristen, David Grissom (Storyville; John Mellencamp, Dixie Chicks, Joe Ely) abliefert. Mit u. a. Michael Ramos (B3, piano, accordian), Kim DeSchamps (Pedal Steel, dobro, banjo, papoose) Brendan Anthony (Fiddle), und Mike Daly (Lap steel guitar) konnte Bart weitere, hochkarätige Instrumentalisten für sein neues Projekt gewinnen. Und dies zahlt sich dann auch spürbar im Ergebnis und der Qualität seiner Musik aus. Es geht viel filigraner, mit viel mehr Feinheiten zu,als früher, auch wenn er seinem bisherigen Stil weitestgehend treu bleibt. Er eröffnet seinen Silberling direkt mit der ersten Single "A Little Bit Of Luck", die klassisch schwungvollen, melodischen Red Dirt-Countryrock bietet. Orgel, Fiddle und Bariton-E-Gitarre gesellen sich zum typisch eingängigen Drums-/Gitarrenrhytmus, im Soloteil liefern sich E-Gitarre und Fiddle einen kurzen Schlagabtausch. Als Lohn gab es sofort eine Top-15 Platzierung zum Einstieg in die Texas Music Charts. Von den insgesamt 14 Tracks mit einer satten Spielzeit von fast einer Stunde hat Bart bis auf zwei Fremdkompostion (Titelstück "Dandelion" mit dezentem Western-Flair und "If I Go, I’m Goin’" im Stile der Josh Abbott Band mit toller Guest-Appearence im Duett von Macy Maloy) fast alle Stücke im Alleingang kreiert. Co-Writer waren lediglich Mando Saenz beim heartlandträchtigen, irisch angehauchten "First Of Fall", Matt Stell (tolle Harpbegleitung von Mark Kazanoff) bei "Cold Heart", Drew Kennedy bei "Better Day" (eines der stäksten Stücke des ohnehin komplett starken Albums - herrliche Melodie, Steel, Fiddle, feine Pianotupfer) und Rob Baird bei "I Miss You" (melodischer, introvertiert vorgetragener Lovesong). Dazwischen immer wieder countryinfizierte Red Dirt-Stücke, die dank Crows tollem Gesang oft Erinnerung an die von Henry Paul angeführten Lieder der Outlaws oder auch von Blackhawk hervorrufen (u.a. "Didn’t Mean To Break Your Herat"). Bei Stücken wie dem Rockabilly-angelehnten "Swing To The Radio" (toll hier Barts fulminanter Schnellsprechgesang) oder dem abschließenden, schon fast etwas grassig abgehaltenen "Thank You", wo fast alles an Saitenistrumenten (u. a. Dobro, Banjo, Ukulele, Papoose) aufgefahren wird, erkennt man dann deutlich Barts Intention, fortan alleine zu wirken. Diese Stücke wären im alten Bandgefüge sicherlich so nicht machbar gewesen. Insgesamt kann man den Schritt von Bart Crow mit "Dandelion" gut nachvollziehen, zumal der sympatische Musiker sich seiner Klasse sehr wohl bewusst ist. Das zeigt seine Entwicklung, seine Reife. Derart talentierte Musiker wie er müssen irgendwann entscheiden, wohin der Weg gehen soll. Seinem bisherigen Stil von bestens ins Ohr gehendem Red Dirt/Country-/Roots-/Americana-Rock/-Pop ist er ja treu geblieben, aber besser war er nie. Mit dieser Produktion eröffnet sich ihm vielleicht auch die Option, sich einmal für ein Major-Label in Nashville zu empfehlen und eventuell in naher Zukunft über die regionalen Grenzen Texas' hinaus (ähnlich der sehr erfolgreichen Eli Young Band, Wade Bowen oder der Randy Rogers Band) einen höheren Bekanntheitsgrad zu erlangen. Wie dem auch sei, "Dandelion" ist ein ganz wunderbares Album geworden, dass all seine bisherigen Fans glücklich machen wird und mit dem er viel neue Freunde hinzugewinnen dürfte. Gratulation und weiter so, Bart Crow! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Little Bit of Luck 2:36
2. Didn't Mean To Break Your Heart 3:54
3. First of Fall 4:38
4. Dandelion 3:52
5. Swing to the Radio 2:51
6. Cold Heart 5:04
7. If I Go I'm Going 4:32
8. Falling For You 3:51
9. Loving You's A Crime 2:45
10. Better Day 5:12
11. Busted 3:40
12. I Miss You 3:24
13. Wasted Time 3:21
14. Thank You 3:36

Art-Nr.: 7920
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Little bit of luck
Didn't mean to break your heart
Dandelion
Cold heart
If I go, I'm goin'
Falling for you
Busted

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Daniels, Joey - take me off the market [2005]
Feines Debütalbum der aus Creston, British Columbia stammenden, sehr talentierten Kanadierin! Joey Daniels kommt, wie so viele Countrysängerinnen, aus einer musikalisch vorbelasteten Familie. So hatten ihr Vater und ihr Großvater beispielsweise eine eigene Radioshow. Joey begann frühzeitig im Kirchenchor, sang auf Hochzeiten und städtischen Events. Bereits im Alter von 9 Jahren gründete sie die erste Rockband mit ihren beiden Brüdern. Man coverte Hits von Gruppen wie Bon Jovi und Heart. Ihren ersten Song schrieb sie mit sechzehn! Mittlerweile längst die Liebe zur Countrymusic entdeckt, produzierte ihr Bruder Jason schließlich vor einiger Zeit ein Demoband und "Big3NashvilleRecords"-Chef Bill Edwards bot der hübschen Dame mit den blonden, engelsgelockten Haaren nach einem Vorsingtermin sofort einen Plattendeal an, wobei er sogar zum Teil selbst die Arbeit als Produzent mit übernahm. Das Label betrieb einen recht hohen Aufwand für die Newcomerin. Nicht nur äußerlich mittels eines reichhaltig bebilderten, bunten Booklets mit allen Texten und vielen Fotos der sehr sympathisch und bodenständig wirkenden Künstlerin, sondern auch durch die beiden weiteren, sehr prominenten Produzenten James Stroud (Toby Keith, Tim McGraw) und Mark Bright (Rascal Flatts, Blackhawk), sowie viele erstklassige Musiker der Nashville-Studio-Musiker-Gilde. U. a. Bryan Sutton, Tom Bukovac, Paul Franklin, Steve Nathan etc. gelten als klares Indiz dafür, dass man große Stücke auf Mrs. Daniels hält. Zurecht, wie das gesamte Album beweist. Sofort fliegt einem beim Opener "Crazier Than Usual", ein feiner, recht traditionell ausherichteter New Country-Song, ein Honkytonk-Piano und ein Slide-Riff entgegen; knackige Rhythmus-Gitarren, ein schönes Tempobreak machen bei der gut tanzbaren Nummer richtig Lust auf mehr. Von der Stimme her, wenn man den reinen Song ohne jegliche Infos vorgesetzt bekäme, würde man meinen, Shania Twain, die auch neben Linda Ronstadt und den Pretenders als Vorbild von Joey genannt wird, hätte sich vom popdominierten Sound abgewandt und zu ihren Country-Roots zurückbesonnen. Viele Ähnlichkeiten zwischen beiden Kanadierinen treten auch im weiteren Verlauf der CD immer wieder ans Licht. "Swinging Door" und "Kiss-N-Tell" sind schön flotte Uptempo-Nummern, erstgenannte etwas poppiger, vielleicht in Richtung einer jungen Patty Loveless oder Sugarland zielend, dank eines leichten Southern-Twangs ala Jennifer Nettles, zweitgenannte durch klasse Mundharmonika-Einlagen mit eher bluesiger Country-Note. Balladeske Stücke gibt es eine gute Handvoll der insgesamt 13 Songs (9 von Joey und ihrem Bruder Jason Pennock geschrieben/4 Fremdkomopositionen), wobei hier das atmosphärische "I’ll Be Your Whiskey" aus der Feder von Brett James und die Power-Ballade "Do It Again" (schönes, filigranes E-Gitarren-Solo, gespielt von Guy Walker) besonders zu gefallen wissen. Ein besonderes Highlight ist aber ohne Zweifel ein Stück, geschrieben vom ebenfalls recht bekannten Hitlieferanten Monty Criswell: Das herrlich melodische, aber auch recht angriffslustig vorgetragene "Hands On You" wird von einem rockigen E-Gitarren-Riff getragen und auch ansonsten von feiner Gitarrenarbeit begleitet. An den Saiten kein geringerer als "Mr. Guitar" Brent Mason persönlich! Toller Song! Das Joey es auch immer wieder sporadisch gerne mal traditionell mag, lässt das Titelstück und auch das abschließende "Without You" vermuten. "Take Me Off The Market" ist wieder eine tanzbare Nummer, die von der Art der integrierten Steel-Elemente an diverse Uptemponummern der "Pirates Of The Mississippi" zu erinnern scheint, "Without You" ist dann ein richtiger Saloon-Honky Tonk-Heuler im Midtempobereich mit richtig sägenden Fiddeln und jammernden Steel-Fills. Insgesamt überwiegen aber die modernen, knackigen New Country-Elemente. Auf dem Terrain fühlt sich Joey laut eigener Aussage auch am wohlsten. Also, wenn die PR-Maschine hier mal richtig ins Rollen gerät, könnte mit dem bisher noch ungeschliffenen Rohdiamanten Joey Daniels mal eine fette Konkurrenz für Shania, Faith, Jo Dee & Co. heranwachsen. Es wäre ihr zu gönnen! Prima Auftaktalbum, Mrs. Daniels! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3626
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Crazier than usual
Swinging door
Kiss-n-tell
I'll be your whiskey
If you love me

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Harris, Emmylou - wrecking ball - deluxe edition ~ 2 cd & 1 dvd-set [2014]
2 CD & 1 DVD-Set! Emmylou's, ursprünglich 1995 von Daniel Lanois erschienenes, im Jahre 1996 mit einem Grammy ausgezeichnetes Juwel, kommt nun in einer wundervollen, mächtig aufgemotzten, edlen Deluxe Edition im feinen, 4-fach aufklappbaren Digipack mit 28-seitigem Booklet! Inhalt: Das remasterte Originalalbum (CD 1), eine großartige, zweite CD voller Alternate Takes und gänzlich unveröffentlichter Songs der "Wrecking Ball"-Sessions (darunter Richard Thompson's "How will I ever be simple again") und eine hervorragende, hoch interessante, 50-minütige DVD mit dem Titel "Building the Wrecking Ball", die Emmylou und die beteiligten Musiker, inkl. Neil Young und Steve Earle, im Studio zeigt. Ein prächtiges Set!

Das komplette Tracklisting:

Disc: 1
1. Where Will I Be
2. Goodbye
3. All My Tears
4. Wrecking Ball
5. Goin' Back to Harlan
6. Deeper Well
7. Every Grain of Sand
8. Sweet Old World
9. May This Be Love
10. Orphan Girl
11. Blackhawk
12. Waltz Across Texas Tonight

Disc: 2
1. Still Water
2. Where Will I Be? (alternate version)
3. All My Tears
4. How Will I Ever Be Simple Again (#1)
5. Deeper Well (#1)
6. The Stranger Song
7. Sweet Old World (alternate version)
8. Gold
9. Black Hawk (alternate version)
10. May This Be Love (acoustic)
11. Goin' Back to Harlan
12. Where Will I Be? (alternate version-incomplete)
13. Deeper Well (#3)

Disc: 3
1. DVD: Building the Wrecking Ball

Art-Nr.: 8531
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 23,90

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Ironhorse - bring it on [2004]
Sehr rar!

Ron "Ronnie" Keel, ex-Leader und Namensgeber der 80iger Mainstream-Hardrocker "Keel" ist mit dem zweiten Album seiner neuen Band "Ironhorse" zurück und knüpft damit nahtlos an deren Debut von vor 3 Jahren an! Als "Hard Rockin' Southern Country Metal" bezeichnen sie selbst ihre Musik, was es durchaus trifft. Addieren wir dazu noch ein gewisses Arena-Rock-Flair, jede Menge Elemente des typischen Melodic Hardrocks und fertig ist die Mainstream-Heavy-Hardrock-Melodic-Southern Rock-Mixtur der Marke Ironhorse! Den Hang zu den Arena Rock-Elementen seiner Zeit in den Achtzigern wird er nicht los, doch endlich besinnt er sich auch musikalisch auf seine Heimat Georgia, indem er jede Menge Southernrock-Einflüsse verarbeitet. Das ergibt eine klasse Kombination, die zuweilen wie eine Mischung aus Whitesnake, den frühen Bon Jovi und 38 Special, bzw. Molly Hatchet klingt. Das Songmaterial ist ausgezeichnet und Ronnie Keel hat nie besser gesungen als nun bei Ironhorse! Die Stücke sind schön kraftvoll (auch die zahlreichen, sehr gelungenen Balladen) und werden vorwiegend von einem satten Gitarrensound dominiert, aufgelockert mit Keyboards und auch mal einem Banjo oder einer Mandoline. Sie stecken voller energischer Hardrock-Riffs und sind durchzogen von prima Melodien. Erinnern wir uns an die eingangs erwähnte Definition, die die Band selbst ihrer Musik verpaßte, denn das Eröffnungsstück des Albums "Three sheets to the wind" könnte die Bezeichnung "Hard Rockin' Southern Country Metal" nicht besser belegen. Knackig, kraftvoll, melodisch, voller klassischer Hardrock-Riffs, mit starker, fetter, southern-fried Lead-Gitarre, aufgelockert durch ein feines, im Hintergrund agierendes Banjo, läßt man ein würziges Outlaw-Flair entstehen. Weiter geht es mit dem Titelstück "Bring it on", einem mit feiner Harp angereichertem, dynamischem, wieder voller Southernflair steckendem   Uptempo-Hardrocker, gefolgt von dem, mit einem glühenden Gitarrensolo versehenen, ähnlich veranlagten "American thunder", und einer gelungenen Coverversion von Steve Earle's "The other kind", in einem, mit schöner Mandoline verfeinerten, gepflegten, southern-influenced Mainstream Melodic-Hardrock-Gewand. Eine klasse Melodie und ein transparenter Sound aus Klavier und feinen E-Gitarren dominieren die schöne Ballade "I can't stop you", ehe mit dem großartigen "Dixie highway" die vielleicht beste Nummer des Albums folgt! Das ist astreiner, satter, dynamischer, fetziger, riffiger Uptempo-Southernrock mit einer prima Melodie und ordentlich Feuer machendem, fettem Gitarrensolo. Dazu hat Ronnie Keel bei dieser Nummer mit ex Outlaws-Gründungsmitglied und Blackhawk-Kopf Henry Paul einen hervorragenden Duettpartner an seiner Seite, der dieser Nummer mit seinen fantastischen, recht ausgedehnten Lead Gesang-Passagen zusätzlichen Pep verleiht! Prima auch die großartige, ein feines Southern- und Countryflair verbreitende, von starkem Gesang und melodischer Lead-Gitarre geprägte Ballade "The best move", das riffige, melodische "Desert rain" und das etwas an Bon Jovi's "Wanted dead or alive" erinnernde "Haunted saloon"! Prima Stoff für die Freunde gepflegten Mainstream Melodic-Hardrocks mit einer Prise Southern Rock!

Anmerkung: Die CD ist nicht mehr verschweißt. Dennoch sind Cover, Booklet und CD absolut neuwertig und ohne jeden Makel. Das Album ist mit einer Schutzhülle versehen.

Das komplette Tracklisting:

1. Three Sheets To The Wind - 3:30
2. Bring It On - 3:46
3. American Thunder - 3:31
4. The Other Kind - 4:30
5. I Can't Stop You - 4:22
6. Dixie Highway (feat. Henry Paul of The Outlaws and BlackHawk) - 4:28
7. The Best Move - 3:56
8. Desert Rain - 4:16
9. Haunted Saloon - 5:25
10. Rescued - 3:35
11. Half Past Goodbye - 4:21
12. One Hell Of A Ride - 5:03

Art-Nr.: 2830
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Einzelstück || Typ: CD || Preis: € 19,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Three sheets in the wind
American thunder
I can't stop you
Dixie highway
The best move

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Lonestar - mountains [2006]
Berge haben sie in ihrer über zehn Jahren währenden Laufbahn bereits versetzt. Das texanische Quartett Lonestar (Ritchie McDonald, Michael Britt, Dean Sams und Keech Rainwater) zählt mit seinen millionenfach verkauften CDs zu den festen Größen im Geschehen rund um Music City. Auch ihr neues Werk "Mountains" wird diesen Trend wohl fortsetzen. Man ist in der komfortablen Situation, interpretationstechnisch ohnehin mit viel Talent gesegnet, sich seit geraumer Zeit das Beste vom Besten in Sachen Produzenten, Songwritern und Begleitmusikern leisten zu können. Also, was soll da schon großartig schief gehen? An den Reglerknöpfen saß diesmal der prominente Mark Bright (Rascal Flatts, Carrie Underwood, Brad Paisley, BlackHawk etc.), kompositorisch involviert ist, neben Ritchie (3x) und Dean (1x), alles, was Rang und Namen in der Szene hat (Wendell Mobley, Neil Thrasher, Brett James, Craig Wiseman, Tom Shapiro etc.). Hochkarätige Musiker wie Tom Bukovac, Gordon Mote, James Lowry, Eric Darken, Wes Hightower, usw. sind darüber hinaus zusätzliche Qualitätsgaranten, was die instrumentelle und gesangstechnische Ergänzung betrifft. Im Gegensatz zur letzten Scheibe "Coming Home" hat man bei "Mountains" den Fokus wieder verstärkt auf die Balladen gerichtet. Aber auch einige flottere Sachen, wie der Country-Party-Rocker "Cowboy Girl" (klasse Fiddle/E-Gitarre), das knackige "One Of These Days" (gab es auch schon mal von Trace Adkins) oder "Careful When You Kiss Me" (ebenfalls durch Andy Griggs auf seinem letzten Album vorgetragen) dienen sporadisch zur Auflockerung des Gesamtgeschehens. Die beiden letztgenannten Stücke erhalten durch Ritchie McDonald's wesentlich weichere Stimme einen ganz anderen Teint. Zentrum des Albums ist aber eindeutig der Titelsong: Eine wunderschöne Melodie im Midtempobereich, sehr feine Instrumentierung mit Akustik-, E-Gitarre und Mandoline, ganz dezentes Steelguitar-"Pfeifen", ein im Verlauf des Stückes kräftiger und emotionaler werdender Refrain mit sehr aufrüttelndem, gutem Text aus der Feder von Bandleader Ritchie McDonald. Einfach klasse. Die Nummer steht bereits unter den ersten Zwanzig der Billboard-Country-Singles-Charts, mit steigender Tendenz. Wie bereits erwähnt, bewegt man sich bei den restlichen sieben Stücken weitestgehend im professionell, modern instrumentierten, sehr emotional besungenen Balladen-Bereich (vor allem in den Refrains), wobei es textlich (wie auch bei "Mountains") teilweise recht ernst zur Sache geht ("Long Lost Smile", "What She Had To"). Beim abschließenden "Always In The Band" (pianogetränkt, Harmonika-Fills) lässt dann Frontmann McDonald noch mal viel persönliche Note einfließen. Mit "Mountains" haben Lonestar wieder ihren gewohnt routinierten Mainstream-Country abgeliefert. Prima Stoff für die etatmäßige Klientel der Band mit dem Titelsong als absolutes Highlight! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4528
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Mack, Willie - average guy [2005]
Man kann sich nur wundern! Warum hat dieser Bursche (noch) keinen Major-Deal? Willie Mack's herrliches, lediglich im Eigenvertrieb veröffentlichtes Debut-Album ist mal wieder ein Musterbeispiel für die nicht nachvollziehbare Ignoranz der großen Plattenbosse gegenüber dem immensen Potenziel, das in so manchem Künstler steckt. Für uns (und hoffentlich auch für die vielen Fans, die ihn entdecken werden) ist "Average guy" schlichtweg ein "Hit"! Ein tolles Album, gefüllt mit 13 erstklassigen, wunderbar knackigen Country-/New Country-/Countryrock-Nummern voller Schwung, Gefühl, Herz, Pep und mit jeder Menge, dem "Country-Zirkus" so gut tuender, Frische, arrangiert in einem saftigen, vorwiegend von vielschichtigen Gitarren bestimmten, vollen Sound! Dabei ist der gute, auf einer Ranch in dem kleinen, rund 2 Stunden westlich von Dallas/Texas liegenden 850-Seelen-Nest Chico aufgewachsene Willie schon lange kein Unbekannter mehr im Countrybusiness. Nach der Highschool zog es ihn nach Nashville. Dort verbrachte er 3 1/2 Jahre an der dortigen Belmont University, wo er begann Songs zu schreiben und sein Gesangstalent immer mehr zu optimieren. Schnell erkannte er nun, daß fortan die Musik die Hauptrolle in seinem Leben spielen würde. Er lernte ein paar einflußreiche Leute der Branche kennen und ergatterte schließlich einen Songwriter-Deal bei "Famous Music", der rasch von recht großem Erfolg gekrönt sein sollte. Künstler wie Collin Raye, die Sons Of The Desert, George Canyon, Lila McCann und Sara Evans ("Restless") nahmen seine Stücke auf. Nur das er selbst auch ein fantastischer Performer ist, haben die entscheidenden Leute wohl noch nicht realisiert! Und was ist dieser Bursche für ein klasse Sänger. Zuweilen erinnert seine Stimme ein wenig an Henry Paul von Blackhawk, während die Musik im weitesten Sinne vielleicht wie eine Mischung aus einem kraftvollen Tim McGraw, Bobby Pinson, Jason Aldean, Brooks & Dunn, Blackhawk und dem Texas-Feeling eines Pat Green zu beschreiben ist. Willie's Countrymusic ist modern und zeitgemäß, entspringt aber eindeutig und jederzeit hörbar, den Wurzeln der puren Country-Traditionen. Über seine mit "building fences and brandling cattles" verbrachte Jugend auf der Ranch sagt er heute: "Life is so slow and true and you learn all of the down to earth things growing up in the country", und genau das ist es, was man in seiner großartigen Musik auch jederzeit zu spüren glaubt - eben diese tief verwurzelte Liebe zum "Life in the Country", ohne daß die Stücke unmodern klingen. Eingespielt hat Mack das Album in den Quad Studios von Nashville mit einigen Musikern der "Music City"-1A-Garde: u.a. Pat Buchanan, Tom Bukovac, Steve Mandile (alle E-Gitarre), John Howard, Michael Rhodes (alle Bass), Chuck Tilley, Steve Bruster, Dan Needham (alle Drums), Russ Oahl (Steel), Larry Franklin, Jonathan Yudkin (alle Fiddle), John Hobbs (Keyboards), usw.! Die Mischung aus fetzigen Uptempo-Nummern, kräftigen Midtempo-Tracks, und ein paar wunderbaren Balladen ist sehr ausgewogen. Eröffnet wird das Album gleich mit einem richtigen, ungemein knackigen, von einer tollen Melodie und einem schön riffigen Rhythmus geprägten, viel staubiges Texas-Flair verbreitenden, würzig angerockten, herrlichen New Country-Knüller voller Vitalität, instrumentiert in einem vollmundigen, satten Gitarrensound aus wunderbarer Baritone Gitarre und feuriger Slide, inklusive klasse, kurzer Soli! "We all can't be from Texas" ist eine prächtige Hommage an seine texanische Heimat! Ebenso knackig geht's mit dem starken "Average guy" weiter, ehe mit dem sowohl schön geschmeidigen, als auch sehr kraftvollen "55" die erste, herausragende Ballade folgt. Eine tolle Melodie, dezentes Roots-Feeling und wunderbare Gitarren in Verbindung mit im Hintergrund agierender Mandoline und Steel erzeugen eine großartige Harmonie. Hier kommt Willie's "Henry Paul-Vibe" in der Stimme besonders deutlich zur Geltung! Mit dem anschließenden "Working on ten" beschert er uns dann einen sehr traditionellen, mit viel Tempo und Schwung vorgetragenen, herrlichen, lupenreinen Uptempo Roadhouse-/Honky Tonk-Heuler, der wirklich bestens dafür geeignet scheint auch den müdesten Cowboy zu einem dynamischen Tänzchen auf den "Saloon-Dancefloor" zu holen. Klasse! "What a difference a day makes" ist wieder eine dieser, so wundervoll ins Ohr gehenden Country-/New Country-Balladen, recht entspannt in Szene gesetzt, mit exzellenten, vielschichtigen Gitarren und feinen Dobro-Fills. Besticht trotz aller Zurückhaltung mit einem knackigen Drumming, was dem Ganzen die richtige Balance zwischen Gefühl, Nachdenklichkeit und Kraft verleiht. Stark auch der pure, traditionelle Country-Party-Honky Tonk-Feger "Too country" mit seiner klasse Baritone Gitarre, die relaxte, emotionale Ballade "Why does Jesus", der seinem Songtitel alle Ehre machende, abgehende, Energie geladene, furiose, in bester Brooks & Dunn-Manier kommende New Country-Kracher "I love driving" mit seinen satten E-Gitarren und dynamischen Fiddles, das den guten alten Vinyl-Platten Tribut zollende "Legends with vinyl souls" oder auch die großartige, ruhige Ballade "Bird in December"! Willie Mack ist vielleicht ein "average guy", ein ganz gewöhnlicher, sympathischer Kerl, doch seine Musik ist weit besser als der "Durchschnitt"! Das ist die erste New Country-Liga, da gibt es keinen Zweifel! Als Songwriter hat er sich schon profiliert, als Performer wird er es auch irgendwann schaffen - wir glauben fest daran! Doch was immer geschieht, mit dieser CD hat Willie ein tolles Album abgeliefert, das wir nicht mehr missen möchten! Thanks, man!

Art-Nr.: 3541
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
We all can't be from Texas
55
Working on Ten
What a difference a day makes
I love driving

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Pirates Of The Mississippi - heaven and a dixie night [2006]
Mittlerweile sehr rar!

Er wehte immer durch ihre wunderbare Country-/New Country-/Countryrock-Musik - doch heute spürt man ihn mehr denn je: den Hauch des Südens! Wow, welch ein Comeback! Jawohl, die Pirates Of The Mississippi sind wieder da, und zwar mit einem absoluten Pracht-Album! Es war etwa Mitte der Achtziger Jahre als sich in Nashville der in Montgomery/Alabama geborene Sänger, Songwriter und Gitarrist Bill McCorvey sowie der aus Californien stammende Gitarrist und Songwriter Rich Alves mit 3 weiteren Session-Musikern zusammenfanden um die Pirates Of The Mississippi ins Leben zu rufen. Man tourte regelmäßig durch die Clubs, baute sich mit seiner irgendwo zwischen den Kentucky Headhunters und Alabama angesiedelten Musik nach und nach eine große und treue Fan-Gefolgschaft auf und erlangte schließlich auch die Aufmerksamkeit der großen Major-Labels! 1990 erschien ihr vielbeachtetes Debutalbum, dessen Singles "Honky Tonk Blues", ein Hank Williams-Cover, und "Feed Jake" es immerhin bis auf Platz 30, bzw. Platz 15 der Billboard-Country-Singles-Charts schafften. Doch weitere größere kommerzielle Erfolge blieben aus, und das, obwohl das Nachfolgewerk "Walk the plank" aus dem Jahre 1991 insgesamt nochmal eine deutliche Steigerung mit sich brachte. Presse und Kritik waren sich über die Klasse der Band immer einig, doch nach 3 weiteren gefloppten Alben war man schließlich am Ende! Bis heute! Schön das es solche Überraschungen gibt, vor allen Dingen, wenn sie dermaßen positiv ausfallen. Nach über 10 Jahren melden sich Bill McCorvey und Rich Alves, ergänzt um den neuen Drummer Pasi Leppikangas, Bassmann Ross Sermons und Nashville Tasten-Zauberer Gordon Mote mit einem, auf einem kleinen Independent-Label veröffentlichten, neuen Album zurück, das man vielleicht sogar als das beste ihrer bisherigen Karriere überhaupt bezeichnen muß! Es hat sie einfach wieder "gejuckt", wie sie betonen. Und das kommt rüber! Frei von jeglichen Label-Zwängen und modischen Trends, völlig unbeschwert, mit spürbarer Freude am Werk, haben sie, wie es scheint, ihre Musik nochmal einer kompletten Frischzellenkur unterzogen. Sehr beeindruckend! Das ist zeitloser, überaus melodischer, genauso lockerer wie knackiger, auf bestem Songmaterial basierender, genußvoll zwischen lupenreinen Honky Tonk-Traditionen und einem jederzeit spürbaren Southern-Charme (wie gesagt, die Truppe genoß/genießt auch im Dunstkreis des Southern Rocks unter den dem Country nicht abgeneigten Klientel einen sehr guten Ruf) balancierender, herrlicher Country/New Country/Countryrock, wie ihn die Befürworter dieser Stilrichtung über alles lieben. Großartig dabei die gesanglichen Leistungen von McCorvey. Dazu das fantastische Zusammenspiel der beiden, je nach Thematik würzig, riffig rockend, oder weich eingesetzten, jede Menge Southern-Feeling versprühenden E-Gitarren von Alves und McCorvey (mal mit rauen Riffs der Sorte Skynyrd, mal mit weichen Ansätzen der Marke Betts) mit vielen kleinen Soli, immer wieder klug ergänzt durch klimperndes Honky Tonk-Piano oder viel Wärme erzeugende Hammond Orgel-Klänge, wie zuweilen auch durch einen schönen im Hintergrund agierenden Banjo-Drive - alles im immer knackigen Rhythmus und mit bestens hängenbleibenden Melodien! Es passt einfach alles zusammen! Confederate Railroad, Little Texas, Alabama, die Kentucky Headhunters, in Ansätzen die Nitty Gritty Dirt Band, Blackhawk, vielleicht auch Brooks & Dunn waren und sind sicher Künstler, die im weitesten Sinne im gleichen Fahrwasser agieren wie die "Pirates", dennoch ist ihr southern-würziger Country(rock)-Sound einzigartig und unverkennbar! Mit dem prächtigen "Drinkin' money", angetrieben von einem mit viel Drive und dezentem Funk-Groove ausgestatteten, schön nach vorn gehenden Rhythmus, legen sie gleich voller Elan los! Ein toller Southern-/Country-/Roadhouse-Rocker mit starker Melodie, großartigen E-Gitarren-Licks, toughen Southern Twin-Riffs, kantigem Klavier-Geklimper und einem schönen Banjo im Hintergrund. Enthält ein sattes, kurzes E-Gitarren-Solo! Da lassen sogar Montgomery Gentry grüßen! Erdige Slide-Klänge und wiederum ein cooles Banjo begleiten den flotten, kräftigen, beherzten Honky Tonk-Feger "Kickin' up dust", der, würde er in Nashville von Brooks & Dunn präsentiert, wahrscheinlich zu einem Nummer 1-Hit werden würde. Mit dem anschließenden Titelstück "Heaven and a dixie night" bescheren uns die "Pirates" dann eine wahrhaft traumhafte, melodische, herrlich locker dargebotene, dennoch durchaus knackige, lupenreine Southern-Country-Ballade, wie man sie nicht "an jeder Straßenecke" geboten bekommt. Entspannte, elektrische Slide-Gitarre paart sich mit einer zweiten Lead Gitarre, dazu großartige Piano- und Orgel-Klänge. sowie ein herrlich lockerer Groove und eine erstklassige Melodie. Die Musik hält, was der Songtitel verspricht! Die absolut richtige Untermalung für eine schön "klischeehafte", romantische "Dixie Night" im tiefen Süden der USA! Toll! Wie auch der furiose, astreine, ordentlich abgehende, satte Honky Tonk-/Countryrock-"Two Stepper" "Is that country or what", der in allerbester Brooks & Dunn-, Montgomery Gentry-, Billy Ray Cyrus-Manier aus den Lautsprecher fegt. Wenn hier nicht die Tanzflächen aller Country-Roadhouses und Honky Tonk-Schuppen entlang des Mississippi und rund um Nashville bis zum Bersten gefüllt sind - wo dann? Tolle E-Gitarren, klasse Piano, kraftvoller Rhythmus! Sehr stark auch der knackige, viel gute Partystimmung verbreitende, swampige New Country-Rocker "Fish bait" mit seinen klasse Slide- und Orgel-Passagen, die schöne, voller Southern-Esprit steckende Countryballade "When love is meant to be", der voller dreckiger Stones-like Riffs und Southern-Flair steckende, straighte Countryrocker "Rollin'" (exzellente Blues-Harp in der Mitte), die von lockeren, gar an die Marshall Tucker Band oder die Allmans erinnernden Gitarrenlinien durchzogene Ballade "Wouldn't change a thing", oder der mit großartigen Twin Gitarren-Phasen gespickte und leichtem Banjo-Drive untermalte, flockige, frische Countryrocker "Me"! Wirklich durch und durch ein klasse Album! Die "Pirates Of The Mississippi" haben endlich wieder die Flagge gehisst. Laßt Euch von diesen "Freibeutern der Countryrocks" entführen und mitnehmen auf eine herrliche Reise durch südliche County-Gefilde! Genießt, das Cover stellt es bildlich prima dar, den "Heaven" und die "Dixie Night"!

Art-Nr.: 4557
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Einzelstück || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Drinkin' money
Kickin' up dust
Heaven and a dixie night
Is that country or what
Rollin'
Me

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Sister Hazel - bam! - vol. 1 [2007]
Tolle neue Veröffentlichung des großarrtigen, aus Gainesville/Florida stammenden Quintetts, das sich mit ihrer so herrlich melodischen, von satten Gitarren geprägten American Rock-/Roots Rock-/-Pop-Musik, obwohl sie längst ihren Major-Deal verloren haben, einer immer größeren Beliebtheit (aufgrund einer stetig durch die Songs wehenden, warm und wohlig duftenden, leichten Southern-Brise auch in Southern Rock-Kreisen) und stetig wachsenden Fanbase erfreut. Völlig zu Recht, denn welch ein beachtliches Potenzial die Truppe um den phantastischen Sänger Ken Block (seine grandiose Stimme schein genüßlich zwischen dem Timbre eines Adam Duritz von den Counting Crows, Matchbox Twenty's Rob Thomas und Blackhawk's Henry Paul hin und her zu pendeln) besitzt, beweist nicht zuletzt "Bam!-Vol.1", denn es handelt sich um ein ganz "besonderes" Release: Sämtliche 15 Songs wurden bereits zwischen dem Mai 1999 und Dezember 2005 aufgenommen und schlummerten bislang unveröffentlicht in den umfangreichen Archiven der Band! Sister Hazel's Mitglieder verfügen allesamt über hervorragende Songwriter-Qualitäten, was dazu führt, daß für eine Album-Veröffentlichung eine deutlich höhere Menge an Songs zur Verfügung stand und steht, als nötig. "One of the hardest parts of making a CD for us has been picking songs", sagt Ken Block. "We're a 5-man democracy, and sifting through 70-something songs each time to narrow it down to one CD"! Das tolle: Sie haben die meisten dieser rund 70 Songs, die sie pro Album im Kasten hatten, auch aufgenommen, Und genau aus diesem Fundus stammen die 15 prächtigen Tracks der esrten "Bam!"-Compilation (möglicherweise folgt eines Tages eine zweite)! Erstaunlich und beeindruckend zugleich: Es handelt sich um alles andere als Füllmaterial - im Gegenteil! Was wir hier vorfinden, hätte auf so manchem vergangenen Sister Hazel-Album zum absoluten Highlight werden können. Es wurde wirklich Zeit, daß dieses Material endlich veröffentlicht wird! Wie aus einem Guß schrauben sich die tollen Melodien und dieser transparente, satte, eingängige Gitarrensound in unsere Ohren! Ob knackige Uptempo-Rocker wie das prachtvolle, Slide-getränkte "What kind of living" (traumhafte Melodie, klasse Drive, starkes Slide-Solo), der furiose Rootsrock-Knaller "Work in progress" (klasse E-Gitarren-Gewand, schönes, antreibendes Drumming), das dynamische, wieder mit starker Slidegiitarre garnierte "Sick to my soul", das satte, riffige "Mosquito"; ob die ein oder andere großartige Ballade wie das sehr rootsig und trocken rüberkommende, mit klasse Gitarren instrumentierte, wunderbare, Southern-/Heartland-rockige "Can't get you off my mind", das traumhaft melodische "Mona Lisas"; poppigere Nummern wie das von saftigen, transparenten Gitarren umgarnte, melodische "Little black heart", das knackige "Save myself", das Slide-getränkte "Boy next door"; ob groovende, prächtig ins Ohr gehende Rootsrocker wie das voller Southern-Feeling steckende "Grand canyon", dezent countryfirzierte Rocker wie das von eiem tollen Midtempo-Groove und feinen Mandolinenlinien getragene "On your mind" (erinnert stimmlich bedingt und wegen des feinen, unterschwelligen Southernflairs stark an Blackhawk), ob mal eine im Hotelzimmer aufgenommene, dennoch großartig produzierte Acoustic-Nummer wie das exzellente "Wrong the right way" oder gar ein sehr jammiger, auf einem tollen Percussion-Groove basierender Southern- und Mexican-flavoured Rootsrocker wie das bärenstarke "Sail away" (beginnt zunächst recht dynamisch, aber vollkommen akustisch, um schließlich in einem wunderbaren, von großartiger Electric-Slide dominierten Instrumental-Finish zu enden - alles Songs, die die "Hazelnuts" dieser Truppe (so bezeichnen sich ihre Fans), und die, die es noch werden wollen, voller Gier mit Freuden "aufsaugen" werden. "That's part of the beauty of being an independent artist. When you get fired up about the music, you can just skip the red tape and pull the trigger", sagt die Band. Ja, vielleicht ist genau das der Grund für die beeindruckende Qualität dieses bislang unveröffentlichten Materials: Damals hat das Majorlabel wegen vermeintlich kommerzieller Untauglichkeit diese Songs geblockt. Heute, frei von jedem Druck, veröffentlicht die Band, was sie will. Und dieses Material wird den Jungs natürlich weitaus gerechter! Rootsiger, herrlich melodischer, Midwesterm-/Southern-flavoured Gitarren Rock-/Pop vom Allerfeinsten!

Art-Nr.: 4992
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
What kind of living
Work in progress
On your mind
Sail away
Grand canyon
Mona Lisas

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Sister Hazel - chasing daylight [2003]
Neues Album von Sister Hazel mit einer geballten Ansammlung an überaus knackigen Mainstream-Rock/Pop-Rock-Ohrwürmern. Immer noch kann das Quintett aus Gainesville/Florida seine Herkunft aus dem US-Süden nicht ganz leugnen, doch die dezenten Southernrock-Element vergangener Tage bleiben weitgehend auf der Strecke. Hier und da blitzen sie noch mal ganz zaghaft auf, so zum Beispiel bei einer, allerdings prächtig gelungenen, Coverversion der Henry Paul-Nummer "One love", die auch auf dem aktuellen BlackHawk-Album "Spirit dancer" zu finden ist. Im Vergleich zu den Vorgängeralben sind die Songs noch radiotauglicher geworden, doch noch immer heben sie sich infolge ihrer guten Qualität angenehm von der Masse ab. Dazu ist Ken Block wirklich ein fantastischer Sänger. Bei dem schon zitierten "One love" klingt er fast wie ein Bruder von Henry Paul. Die Songs sind druckvoll und extrem knackig, stecken voller herzhafter Gitarrenparts, jeder Menge wohltuender Harmonien und eingängiger Melodien. Alles geht sofort ins Ohr! Praktisch jeder Song hat Mainstream-Rock Top 40-Potential! Zu den Höhepunkten zählen der riffige hochmelodische Uptempo-Rocker "Come around", das mit Wah Wah-Riffs getränkte "Swan dive", die schöne, nicht mehr aus den Gehörgängen weichende, Midtempo-Nummer "Killing me too" mit ihrem feinen, satten E-Gitarrensolo und das sowohl harmonische, als auch rhythmisch rockige "Effortlessly"! Sie reihen sich mit diesem Werk nahtlos in die Reihe solcher Bands wie Tonic, Collective Soul, Matchbox 20 und Train ein. Guter Stoff für die Anhänger dieser Fraktion!

Art-Nr.: 1819
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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Van Zant, Jimmie - feels like freedom [2012]
Neues aus dem Southern rocking Lynyrd Skynyrd-/38 Special-/Van Zant-Dunstkreis! Jimmie Van Zant, der Cousin der berühmten Van Zant-Brüder, Ronnie, Johnnie und Donnie, mit seinem vierten Album! Jimmie hatte in jungen Jahren ein besonders enges Verhältnis zu Ronnie Van Zant. So trafen sich die Bandmitglieder von Lynyrd Skynyrd in ihrer Anfangszeit zum Spielen oft im Wohnzimmer von Jimmies Eltern, da diese in einer Gegend wohnten, in der die Wahrscheinlichkeit, dass Nachbarn wegen der Lautstärke die Polizei rufen würden, am geringsten war. Zudem ähnelt er nicht nur äußerlich dem legendären Ronnie, er tritt auf Konzerten ebenfalls barfuß auf und trägt auch Ronnies legendäre Hi-Roller-Hüte. Auch musikalisch fühlt er sich ihm verbunden (sehr schönes Tribute-Lied auf seinem ersten Album mit "Ronnie’s Song" - dazu spielt er bei seinen Live-Gigs immer sehr viele Skynyrd-Cover aus der Anfangszeit), erntete dafür (auch von den beiden anderen Van Zant-Brüdern Donnie und Johnny) aber auch zunächst einige Kritik. Man warf ihm vor, Geld aus der Popularität des verstorbenen Bandleaders schlagen zu wollen. Mittlerweile hat Jimmie aber mit seinen eigenständigen Alben längst bewiesen, dass in ihm genug kreatives Potential steckt, um sich in der Southern Rock-Szene mit seinem eigenen Ding die nötige Akzeptanz zu verschaffen. Sein neues Werk "Feels Like Freedom" dürfte jetzt als Wegbereiter zum endgültigen Durchbruch avancieren. Die Scheibe bietet allerbeste Unterhaltung und bewältigt den Balance-Akt zwischen Southern Rock in der Tradition von Lynyrd Skynyrd und knackigem, durchaus Nashville-tauglichem Country Rock und New Country Marke Van Zant, Montgomery Gentry oder BlackHawk auf hervorragende Art und Weise. Die CD startet mit dem starken, satten "Chasing Shadows", einem schönen, sehr melodischen, mit viel Pathos vorgetragenen, southern-rockigen Track, durchzogen auch von Heartland-trächtigen E-Gitarren (dazu klasse Solo), der sofort richtig gute Laune verbreitet. Schön dabei die Steelguitar- und Fiddle-Fills, sodass einem auch die Charlie Daniels Band ein wenig in Erinnerung kommt. "Ain’t Quite Mary Jane" hat dank toller Harp von Jim Hoke ein richtig schönes Roots-Ambiente, ohne aber die bewährten Southern Rock-Pfade zu verlassen (wieder kraftvolle, tolle E-Gitarren). Eine interessante Kombination. "Swamp" heißt das Stichwort bei "Wildest Branch", in Szene gesetzt durch eine flotte Banjo-Untermalung von Glen Duncan, reißende Slidegitarren, wiehernder Fiddle und den southern-typischen weiblichen Hamoniegesängen (ganz stark hier Christine Winslow). Zum ersten mal etwas ruhiger und sehr atmosphärisch geht es auf "When You Gonna Learn" zu, einem recht bluesig gespielten Track (mitkreiert von Nashville Background-Singer Wes Hightower). Jimmies Stimme ähnelt hier (und auch bei vielen anderen Tracks) sehr der vom immer bei 38 Special und auch auf den Van Zant-Alben etwas "gesangs-faulen" Donnie. Wer diesen besonders mag, erhält hier sozusagen eine Vollbedienung. Jimmie gelingt es auf einigen Stücken immer wieder, die Tonlage zu wechseln, so dass man teilweise meint, hier wäre ein Duettpartner beteiligt, was aber natürlich nicht der Fall ist. Ein Beweis für die Variabilität seines Gesangs, der auf diesem Werk sehr ausdrucksstark zum Tragen kommt. Das Center-Stück des Albums ist eindeutig der Titeltrack "Feels Like Freedom", aus der Feder von Nashville-Hitschreiber Brett James. Was für eine tolle Nummer! Ein, flottes, knackiges, sehr eingängiges, rhythmisches Stück, das einfach nur gute Laune verbreitet. Der Refrain bohrt sich sofort in die Gehörgange und man ertappt sich schon nach wenigen Momenten dabei, ihn mitsingen zu wollen. Absolut cabrio- und radiotauglicher, exzellent in Szene gesetzter Southern (New) Country-Rock. Ist bestimmt ein absoluter Stimmungs-Höhepunkt seiner Live-Performances. Könnte ein echter Sommer-Hit werden und verhilft Jimmie vielleicht zu größerer, nationaler Popularität und vielleicht auch zur Genugtuung, etwas aus dem Schatten seiner Cousins herauszutreten können. "That’ll Take You Back" kommt als Mischung zwischen Montgomery Gentry und 38. Special, "Southern Rock" bietet, wie der Name es schon andeutet, Genre-Kost vom Feinsten (herrliches Honky Tonk-Piano, satte Slidegitarren, krachende Deums). "Unfinished Life" und "Come On Man" stehen ein wenig in der Tradition des Songwritings von Johnny Van Zant und verbreiten viel familiäres Pathos. Da lehnt man sich ganz entspannt zurück und lauscht dem instrumentell schön untermalten Erzählgesang. Dafür prescht der "Runnaway Train" (Co-Writer Jim Peterik) mit klirrendem Banjo und quietschender Fiddle wieder mit Volldampf aus den Lautsprechern. Klasse hier das Allman Brothers-verdächtige E-Gitarren-Intermezzo im Bridge. Der Abschluss mit "Stronger Stuff" bietet dann noch ein wenig Southern-Mainstream Rock, der auf der "Brother To Brother"-Scheibe der Van Zant-Brüder spielend seinen Platz gefunden hätte. "I have always believed that music can change peoples’ lives and if I can do something to make someone’s life a little more enjoyable, then I feel I have done my job well. That is why I am here and that is also the reason why there is Southern Rock!” Ein Statement Jimmies, das sich in dieser neuen Scheibe absolut widerspiegelt. Fazit: Jimmie Van Zant hat bei der Auswahl der Stücke (ausnahmslos Fremdkompsitionen) seines neuen Werkes "Feels Like Freedom" ein ganz feines Näschen bewiesen. Eine großartige, unterhaltsame Mischung aus klasse gespieltem Southern Rock (übrigens sind viele tolle Musiker wie etwa Rob McNelly, Mike Brignardello, Gary Smith, Steve Hinson, Rob Hajacos, u. a. beteiligt, sehr sauber und klar produziert hat Kent Wells) und Nashville-kompatiblem, knackigem New Country/Countryrock mit viel typischem Van Zant’schem Espirit. Enthält mit dem Titelstück einen nicht mehr aus dem Kopf gehenden, echten Knaller und bietet auch sonst von vorn bis hinten astreines, exzellent umgesetztes Songmaterial. Riesen-Kompliment an Jimmie Van Zant. "It feels like Freedom"… (Daniel Daus)

Die komplette Tracklist:

1. Chasing Shadows 3:44
2. Ain't Quite Mary Jane 3:22
3. Wildest Branch 3:27
4. When You Gonna Learn 3:38
5. Feels Like Freedom 4:20
6. That'll Take You Back 3:48
7. Southern Rock 3:10
8. Unfinished Life 3:41
9. Runaway Train 3:32
10. Come On Man 4:26
11. Stronger Stuff 3:57

Art-Nr.: 7849
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Chasing shadows
Ain't quite Mary Jane
Wildest branch
Feels like freedom
That'll take you back
Southern Rock
Runaway train

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