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Bomshel - fight like a girl [2009]
Bomshel, das sind die beiden jungen Damen Kelley Shepard (Lead Vocals) und Kristy Osmunson (Fiddle, Harmony Vocals), veröffentlichen nach langem Touring und ewigen Verschiebungen des Labels nun ihr Debutalbum - ein engagiertes Werk rockig poppiger, viel Energie versprühender "Modern Young Country-Music"! Die beiden sind bekannt für ihre ausgelassenen, wilden, lauten Live-Shows und für ihren Sinn für "musikalische Abenteuer". Das kommt durchaus auch im Studio rüber, wenngleich es dort insgesamt doch etwas gemässigter, als auf der Bühne zugeht. Man spricht bewusst die junge, "aufmüpfige" Generation an. Entsprechend druckvoll produziert ist das Album. Satte, fulminante E-Gitarren, fett rockende Riffs, pochende Drums und auch mal eine punkige Note bestimmen das Bild. Doch sie vergessen keinesfalls ihre Nähe zur Countrymusic, was in ihren Arrangements, die zuweilen das Wort "Country" nicht nur, wie bei vielen poppigen KollegInnen, durch ein kaum wahrnehmbares Countryinstrument assoziieren, sondern mit beispielsweise schönen Steelguitar-Passagen, kernigen Fiddle-Ausflügen und viel Twang aufwarten, prima rüberkommt. Wie eine zum Country abgedriftete Avril Lavigne - so in etwa kann man sich das vielleicht am besten vorstellen. Das Songmaterial ist klasse und besteht neben rockigen Uptempo-Krachern auch aus der ein oder anderen, prima vorgetragenen Country(rock)-Ballade. Die Melodien stimmen auch. Und ohne Zweifel sind die beiden hervorragende Sängerinnen. Im Studio versammelt ist die 1A-Garde Nashville's, wie zum Beispiel Chad Cromwell (Drums), Glenn Worf (Bass), Brent Mason, Adam Shoenfeld, Pat Buchanan (Guitars), Russ Pahl (Pedal Steel), Michael Rojas (Keyboards) und viele mehr. Prima debut! Nichts für die traditionellen Puristen, aber ein "fetter Brocken" für die junge und jung gebliebene, "wilde" Country-/Countrypop-Generation!

Das komplette Tracklisting:

1 19 and Crazy - 3:55   
2 Just Fine - 3:12   
3 Arizona - 3:49   
4 Fight Like a Girl - 3:34   
5 Just This Way - 3:39   
6 Karma Is a Female Dog - 2:35   
7 Love Me for Me - 3:49   
8 You - 3:14   
9 Thank You - 3:34   
10 Just a Girl - 2:52   
11 Fiddle - 3:14

Art-Nr.: 6627
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Brock, Chad - III [2001]
Drittes Album des erfolgreichen Neo-Traditionalisten, der in Nashville in der Vergangenheit mit Hits wie "Yes!" und "Ordinary life" für Furore sorgte. "III" ist erneut ein ordentliches Album von 10 neuen Titeln + 3 Bonustracks (3 Hits von den früheren Alben, u. a. die beiden erwähnten), doch auch Chad Brock kann sich (leider) nicht ganz den zur Zeit in Nashville so modischen, poppigen Einflüssen entziehen. Das ist bei dem ein oder anderen Titel, vor allem bei Balladen, spürbar. Doch "echte" Countrymusik gibt es noch genug. So trifft ein Song wie "Park the Pickup (kiss the girl)" mit seinem Rhythmus, Text und dem tollen Banjo noch immer direkt mitten ins Herz eines jeden "Countryboys".

Art-Nr.: 1428
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

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Sullins, Chad & The Last Call Coalition - incommunicado [2012]
Stillwater/Oklahoma ist die Heimat der "Red Dirt Rocker" von Chad Sullins und seiner Band The Last Call Coalition. Und das Stillwater eine Hochburg der nach wie vor voll im Saft stehenden, immer wieder neue, fantastische Bands hervorbringenden Red Dirt-Bewegung ist, ist hinlänglich bekannt. Singer/Songwriter Chad Sullins und seine Kunpels sind der beste Beweis dafür. Das Quartett gilt als "one of the hottest new Red Dirt-acts" - und zwar vollkommen zu Recht. Ihr neuestes Werk "Incommunicado" ist ein vorzüglicher Beleg für die großartige Musik, die uns immer wieder aus dem Gebiet Texas/Oklahoma erreicht - es ist ein Pracht-Album! "It's one of the toughest albums to classify the red dirt scene", schwärmt ein amerikanischer Journalist. Das passt, denn den Burschen gelingt eine tolle Gratwanderung zwischen dampfendem Rock, Blues, Southern Rock, Roots, Americana und Country, den man geradezu beispielhaft unter dem Label "Red Dirt Rock" zusammenfassen kann. Oftmals rockt es laut und rau, vollgepackt mit fetten Gitarren (dazu passt das Zitat eines weiteren U.S.-Reviewers, der sagt "they are more grounded in ZZ Top than George Jones), dann wieder hören wir herrliche Americana/Alternate Country-Nummern, alles umgesetzt mit wunderbaren Strukturen und Melodien, aber auch voller ausgelassener Spielfreude. Die Musiker sind klasse. Vor allem Lead Gitarrist Josh Rutz erfreut uns mit seinem großartigen Spiel und einigen inspirierten, zündenden und glühenden Soli. Am ehesten wird die Band mit den unvergessenen Cross Canadian Ragweed und der Mike McClure Band verglichen, doch Cody Canada's neue Truppe The Departed passt ebenso als Bezugsgröße wie in einigen anderen Momenten auch beispielsweise No Justice, The Pear Ratz oder The Damn Quails. Die Band klingt herrlich unverbraucht und rockt frei von der Leber los. Wie bei dem fulminanten "Scratch", einem krachenden, straighten, Blues-fueled Texas Rocker, gespickt mit dreckigen, rauen Riffs und feurigen E-Gitarren-Läufen. Bleibt dennoch aufgrund seiner exzellenten Melodik bestens hängen. Hat ein wunderbares "rambling" Southern-Feeling. Frontmann Chad Sullins singt klasse. Seine Stimme passt zu den kernigen Rockern ebenso wie zu den ruhigeren, country-flavoured Titeln. Ordentlich zur Sache geht's auch bei dem dampfenden Texas-Boogie "Straight to hell" (klasse Outlaw-Flair), der abrockt, was das Zeug hät. Wie auch der deftige, raue Roadhouse Volldampf-Knaller "Thank God for Jack Daniels", bei dem nach einem ruhigen Acoustic-Intro plötzlich die "Hölle" losbricht. Hier fließt der Whiskey nicht nur textlich in Strömen, sondern sicher auch bei den entsprechenden Live-Auftritten der Band, die mit solchen Songs so manchen Honky Tonk-Schuppen in Texas und Oklahoma in "Schutt und Asche" legen wird. Macht tierisch Laune und der Spaß, den die Jungs dabei haben, kommt wunderbar rüber. Das obligatorische, glühende Gitarrensolo von Gitarrero Jush Rutz fehlt natürlich auch nicht. "This one kicks ass". Aber es geht auch deutlich ruhiger - und wie! "Paris" beispielsweise ist eine von wundervollen, vielschichtigen, reichhaltigen Gitarren (akustische Gitarre, E-Gitarre, Pedal Steel - im übrigen gespielt von Ryan Engleman von den Turnpike Troubadours) umgebene, traumhaft melodische, voller Southern-Flair steckende Americana-, Roots-, Countryrock-Ballade (The Marshall Tucker Band meets The Departed), die eindrucksvoll die vielseitigen Fähigkeiten der Band demonstriert. Klasse auch hier wieder das gefühlvoll, aber erdig eingestreute E-Gitarrensolo. Ein exzellente, in sich stimmiger Gegenpol zu den fetzigen Rockern, wie auch das wunderschöne, vollkommen akustisch dargebotene "10 one 10". Fetten Electric Southern Rock gibt's dann wieder mit dem saustarken "Full throttle". Welche Ecke des Red Dirt-Terrains die Truppe auch "beackert", sie macht es einfach großartig. "Incommunicado" ist eine tolle Scheibe einer tollen Band. Das Genre ist um eine echte Attraktion reicher. "These guys will rock your red dirt ass"....

Das komplette Tracklisting:

1. Intro - 1:06
2. Scratch - 5:23
3. Straight To Hell - 3:32
4. Thank God For Jack Daniels - 4:19
5. Paris - 5:39
6. Only Girl - 4:26
7. Full Throttle - 3:59
8. August Sun - 4:43
9. 10 One 10 - 3:36
10. Dance With the Gypsies (Backporch Style) - 4:27
11. Oklahoma Moon - 6:21

Art-Nr.: 8017
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Scratch
Straight to hell
Thank God for Jack Daniels
Paris
Full throttle
10 one 10
Oklahoma moon

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Various Artists - the songs of hank williams jr. ~ a bocephus celebration [2003]
Hochinteressanter neuer "Stoff" für die Fraktionen der Southernrocker und Countryfreunde gleichermaßen! Hank Williams jr. ist zweifellos einer der populärsten und markantesten Vertreter klassischer und zeitloser Outlaw-Country-Musik! Wie bei kaum einem anderen war und ist seine typische "rowdy" Countrymusic geprägt von der Verschmelzung der puren Country- und Honky Tonk-Traditionen mit rohen Southern-Roots und einer gediegenen Portion Blues- und Rock-Würze. So hat es sich eine wirklich hochkarätige Delegation aus den Bereichen Southern Rock, Country und Countryrock nicht nehmen lassen "Bocephus" mit diesem großartigen Tribute-Album ihre musikalische Anerkennung zu dokumentieren. Auf 16 Tracks, von denen bis auf 2 (lediglich Alan Jackson's "The blues man" und "A country boy can survive" von Chad Brock sind bereits veröffentlicht) alle exklusiv für dieses Album neu eingespielt wurden und anderweitig nicht erhältlich sind, beglücken uns die verschiedenen Bands und Künstler mit ihren Versionen diverser Hank-Jr. Titel. Und das machen sie überwiegend in prächtiger Manier. Hier gibt's dampfenden Southernrock, genauso wie ganz großartige, traditionelle Outlaw-Country- und Honky Tonk-Nummern. Ein kurzer Überblick! Zunächst die beteiligten Bands aus dem Southernrock-Umfeld: Lynyrd Skynyrd geben sich beispielsweise die Ehre mit einer brandneuen Aufnahme des Klassikers "Born to boogie". Wow, und die hauen ordentlich rein! Eine kochende, pure Southernrock-Nummer allererster Güte, mit krachenden Riffs, bärenstarkem Klavier-Geklimper und feurigen Gitarrenduellen. Das macht richtig Appetit auf die neue Skynyrd-CD. Dann ist Georgia Satellites' Dan Baird mit von der Partie. Er steuert eine höllische Version von "Whiskey bent & hell bound" bei. Typisch dreckige, dampfende Satellites-Riffs, sein toller Gesang, das bluesige Boogie-Flair und ein glühendes Gitarrensolo machen diese Nummer zu einem echten Knaller in bestem Yayhoos-Stil. Ewige Zeiten gab's nichts Neues von der Marshall Tucker Band. Das ist jetzt vorbei! Sie präsentieren eine prima Countryrock-Version von "All my rowdy friends have settled down" und die alten Kempen von 38 Special steuern den Rocker "If it will it will" bei. Dann kommen wir langsam zu den Vertretern der Country- und New Country-Szene: Montgomery Gentry zum Beispiel spielen eine großartige, herrlich knackige Version des Honky Tonk-Countryrockers "Women I've never had" mit wunderbarem Piano-, Steel- und E-Gitarren-Wechselspiel. Trick Pony laden mit "All my rowdy friends are coming over tonight" zu einer rasanten, fulminanten, rockenden Country-Party ein. Geht wunderbar ab! Mit toller Blues-Harp, klasse Gitarrenläufen und einer Menge Southern-Flair! Außerdem sehr gelungen ist die satte Uptempo-Version von "Family tradition", die Aaron Tippin präsentiert, oder auch die beiden wunderbaren "Pure" Country-/Honky-Tonk-Nummern "Major moves" von John Michael Montgomery und "Eleven roses" von Trace Adkins, beide mit schöner Steelguitar. Ebenfalls eine ganz großartige Version gibt es von "Heaven can't be found", interpretiert von einem gewissen Dusty Drake. Ein neuer Name, der aufhorchen läßt. Traditioneller Country in bestem Alan Jackson-Stil vom Allerfeinsten. Tolle Stimme! Klasse auch Tracy Lawrence mit seiner Version von "Outlaw women", herrlicher New Country voller Outlaw-Southern-Flair mit schöner Slide-Gitarre. Ansonsten hören wir noch Songs von Blake Shelton, Andy Griggs und Hank jr. selbst, zusammen mit all seinen Freunden, die ihn auf diesem Tribute würdigen. Immer wieder erstaunlich, zu welch großer Form so manche Interpreten doch bei solchen Tribute-Alben auflaufen. Auch dieses Hank-jr.-Tribute macht da keine Ausnahme. Kompliment an die Künstler! Über 63 Minuten beste Southernrock-/ Country-/ Countryrock-/ New Country-Unterhaltung von höchster Güte!

Das komplette Tracklisting:

1. Young Country (Blake Shelton) - 4:36
2. Women I've Never Had (Montgomery Gentry) - 3:02
3, All My Rowdy Friends Are Coming Over Tonight (Trick Pony) - 3:32
4. Outlaw Women (Tracy Lawrence) - 3:45
5. Born To Boogie (Lynyrd Skynyrd) - 3:53
6. A Country Boy Can Survive (Chad Brock) - 3:58
7. Heaven Can't Be Found (Dusty Drake) - 3:01
8. Family Tradition (Aaron Tippin) - 4:11
9. The Blues Man - (Alan Jackson) - 4:30
10. Major Moves - (John Michael Montgomery) - 3:06
11. Eleven Roses (Trace Adkins) - 3:31
12. Whiskey Bent And Hell Bound (Dan Baird) - 3:49
13. Old Habits (Andy Griggs) - 4:01
14. All My Rowdy Friends Have Settled Down (The Marshall Tucker Band) - 3:56
15. If It Will It Will (38 Special) - 5:11
16. Outlaws Reward (Hank Williams Jr.) - 4:54

Art-Nr.: 1772
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Einzelstück || Typ: CD || Preis: € 16,90

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