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Blindside Blues Band - generator [2012]
"Come on, ride your guitars, guys"! Michael Oneskos fulminante Bluesrock-Formation, die Blindside Blues Band, bläst zur nächsten Gitarren-Attacke. "Generator" heißt das neue Studiowerk - und was produziert solch ein "Generator"? Na klar, Power - und zwar gewaltige Power! Inzwischen wieder zu ihrem einstigen "Blues Bureau"-Label zurückgekeht (die "Grooveyard"-Jahre sind also vorüber), präsentieren Gitarren-Irrwisch Michael Onesko und seine großartigen, für das mächtige Rhythmus-Fundament verantwortlichen Mitstreiter Kier Staeheli am Bass und Emery Ceo am Schlagzeug gleich auch noch einen absolut prominenten Neuzugang im Line-Up: Ex "Grooveyard" Labelkollege und Gitarrenhexer Jay Jesse Johnson, der auch schon auf dem 2011er "Smokehouse Sessions 2 - The Blues Is Evil" bei 3 Tracks mit an Bord war, ist jetzt festes Mitglied der Blindside Blues Band. Was die beiden "Wahnsinns-Axtschwinger" nun gemeinsam auf diesem neuen Album veranstalten, dürfte jedem Gitarren-Enthusiasten klar sein: Ein mörderisches, alle Dämme brechendes Lead Gitarren-Feuerwerk ohne Ende. Immer wieder ballern sich die beiden Meister-"Gitarreros" (Johnson brilliert zudem mit glühender Slide-Arbeit) wahre Gitarrensalven um die Ohren. Leidenschaftlich, enthsuiastisch, wild, hart, schnell, laut, voller "Spirit", voller Feuer, Power und Biss treiben sie sich gegenseitig nach vorn. Was für ein "Guitar Thunderstorm"! "Generator" rockt "wie die Sau", hat aber auch den Blues" Der Begriff "Bluesrock", genauer gesagt "Heavy Bluesrock" wird hier nach allen Regeln der Kunst ausgereizt und gelebt. Die Spuren solcher Helden wie Jimi Hendrix, Robin Trower, Mountain, Leslie West, Pat Travers, Johnny Winter, Led Zeppelin und vor allem auch Cream sind nicht zu überhören, doch diese Combo vereint all diese Einflüsse zu ihrem eigenen "Ding". Was für eine Kraft! "This is a powerful, heavy, mindblowing, in-your-face, dual six-string assault". Dem ist nicht hinzuzufügen.

Das komplette Tracklisting:

1. Generator (4.36)
2. Power Of The Blues (4.52)
3. Slowdown (5.30)
4. Bluesin’ (4.42)
5. Going Crosstown (6.04)
6. Genevieve (6.01)
7. Wandering Man (8.03)
8. Gravy Train (4.51)
9. Loving You (4.55)
10. I’m Gonna Leave This Town (5.57)
11. Bonus Jam (9.35)

Art-Nr.: 7855
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Gravy train
Generator
Bluesin'
Goin' crosstown
Genevieve
Slow down
Wandering man

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Blindside Blues Band - keepers of the flame [2008]
Ein wahrer Gitarren-Orkan der Mannen um "Killer-Gitarrist" Michael Onesko erschüttert die Welt des Classic Power-/Heavy Bluesrocks! Welch eine Wucht! Die californische Blindside Blues Band zelebriert schon seit Jahren ("Keepers of the flame" ist bereits ihr sechstes Album) eine von den Kritikern begesiternd gefeierte, inbrünstige und laute, von einem gewaltigen Gitarren-Bombardement bestimmte, Seventies-orientierte Classic Rock-/Bluesrock-Mischung (die Betonung liegt auf "Rock"), die voller loderndem Feuer (der Album-Tritel passt einfach) und ausgelassener Spielfreude klar und deutlich im Fahrwasser solcher Legenden wie Montrose, Cream, Deep Purple, Mountain, Pat Travers, Rory Gallagher, Jimi Hendrix, Robin Trower & Co. angesiedelt ist (jüngere Beispiele wären vielleicht auch Joe Bonamassa und Philip Sayce) - und sie machen das in einer Klasse und in einer Qualität, die man gar nicht hoch genug bewerten kann. Das sind echte Profis (Onesko ist ein alter Genre-Hase, der schon jahrelang mit Leuten wie Mike Varney, Aynsley Dunbar, Rick Derringer, Glenn Hughes, Leslie West und vielen anderen zusammengearbeitet hat), die mit Herz und Seele ihrer Leidenschaft fröhnen. Zusammen mit dem zweiten Lead-Gitarristen Scott Johnson brennt Onesko ein Feuerwerk ab, das das Wort "Gitarrenschlacht" wahrhaftig verdient. Immer wieder liefern sich die beiden ellenlange, wirbelnde Duelle, peitschen sich gegenseitig zu neuen Höchstleistungen an, die schließlich in einem massiven, geradezu monströsen Gitarren-Donnerwetter münden. Die vielen längeren Stücke lassen den beiden dafür jede Menge Freiraum. Dabei entwickelt die gesamte Band eine ungeheure Dynamik, die durch die ebenso starke Rhythmusfraktion permanent forciert wird. "Keepers of the flame" besteht aus 77 Minuten Volldampf-Power. Das sind 8 exzellente Eigenkompositionen, vorwiegend von Onesko geschrieben, 3 grandiose Coverversionen und einer 13-minütigen "hidden" Instrumental Gitarren-Salve! Von den Eigenkompositionen irgendwelche Tracks hervorzuheben, wäre den anderen gegenüber nicht gerechtfertigt. Ob beispielsweise das mächtig rockende Titelstück "Keepers of the flame", das von glühenden Gitarenlinien durchzogene "Sonic love" oder das von überfallartigen Gitarrenattacken geprägte "Bad luck" - Onesko und seine Freunde lassen uns kaum Zeit zum Luftholen. Eingehen muß man kurz auf die 3 Coverversionen, denn ob sie sich Deep Purple's "Maybe I'm a Leo" (durch die Eingliederung von 2 weiteren Gastgitarristen wird hier aus sage und schreibe 4 "Rohren" geschossen), Robin Trwoer's "Hannah" (Gast-Gesang von Davey Pattison aus dem Trower-Clan), oder den Uriah Heep-Klassiker "I wanna be free" vornehmen - es hat den Anschein als wollten sie mit ihrer Power die Originale "ungespitzt in den Boden rammen"! Irre! "Keepers of the flame", in übrigen aufgenommen in den renommierten californischen Prairie Sun Studios nahe San Francisco, ist "a powerful, heavy, mindblowing, in-your-face, dual six-string assault", dessen Folge wohl erst einmal die totale Erschöpfung von Mensch und Material sein dürfte. Egal, es macht mächtig Laune! "Keep the Rock alive", heißt es auf der Rückseite des Covers, ein Credo, dem sich die Blindside Blues Band mit Leib und Seele verschrieben hat!

Art-Nr.: 5475
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Keepers of the flame
Sonic love
Lonesome road
Back stabber
I wanna be free
Bad luck

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Blindside Blues Band - long hard road [2006]
Eine gewaltige Classic (Heavy)Rock-/Bluesrock-Maschinerie mit einer noch gewaltigeren Gitarrenfront rückt an: Gitarrist, Sänger und Songwriter Michael Onesko aus den U.S.A. und seine Blindside Blues Band sind zurück mit ihrem bereits fünften Studioalbum und lassen es krachen wie noch niemals zuvor! Begeisternder, fischer, lebendiger, massiver Gitarren-Bluesrock, daß es nur so kocht, groovt, bluest und rockt! Was für ein Line-up: 3 fette Gitarren (neben dem großartigen Onesko noch die beiden weitern, über jeden Zweifel erhabenen "Axeslinger" Scott Johnson und Bill Gressock), Bass (Michael Barrick) und Drums (Emery Ceo) - sonst nichts! Keine Frage also, daß bei diesem Quintett die pure Gitarren-Power den Ton angibt! Die Einflüsse reichen von Hendrix, Robin Trower, Pat Travers, Mountain und mit Abstrichen auch hartem Southern Rock, bis hin zu britischen Größen wie Cream, Led Zeppelin, Deep Purple und Free! Aber nicht nur die Retro-Fans dieser gerade genannten Bands werden an "Long hard road" ihre helle Freude haben, gleiches gilt zu 100 Prozent auch für die Joe Bonamassa-, Stoney Curtis-, und Philip Sayce-Anbeter! Minutenlange, monströse Gitarrenschlachten peitschen uns aus den Lautsprechern entgegen, daß einem der Atem stockt! Unentwegt treiben sich die Akteure mit unwiderstehlichen, die "Bretter" schier zum Glühen bringenden Soli zu gegenseitigen Höchstleistungen an. Irre! Ein paar Song-Anmerkungen: Ein prächtiges Hendrix-like Intro, das sich im Anschluß wie ein roter Faden durch den Song zieht, geleitet uns zu Beginn des Albums in den herrlichen, fesselnden, fetten Power-Bluesrocker "Electric woman", dessen uns um die Ohren schwirrenden, zwirbelnden Gitarrenorgien, einen geradezu ins Wanken bringen. Wow! Und sie lassen in puncto Kraft und Druck keinen Deut nach: Das fett rockende, bärenstarke, riffige "Mercury man" steht nun auf dem Programm, dem ein deutliches Southern Rock-Ambiente anzumerken ist. Auch das haben sie einfach drauf! Massive, kochende Gitarren, driving Basslines, krachende Drums und eine absolut hängen bleibende Melodik entladen sich zu einem wahren (Heavy)Rock'n Roll-"Thunderstorm"! Nach einer brodelnden Coverversion der klassischen Cream-Jam-Nummer "Outside woman blues", scheint es, als würden in dem fulminanten "I should've loved you" die frühen, bluesigen Led Zeppelin wieder lebendig! So geht das munter weiter! Ob bei dem fetten, Energie geladenen, etwas an Paul Rodgers' Free erinnernden, druckvollen "The power", dem balladesken, leicht psychedelischen "Time before the sun", der abgehenden, "wilden" Coverversion der Mogg/Schenker-written, alten U.F.O.-Nummer "Pack it up and go", dem gewaltigen "Gypsy blood", bis hin zu dem überschäumenden Instrumental "Hot shot", inklusive Bass- und Drums-Solo! Als ob das noch nicht genug wäre, finden wir im Anschluß daran auch noch einen starken "hidden track", und zwar ein tolles, gut 14 Minuten langes, live im Studio eingespieltes Instrumental-Jamming, bei dem die Band noch einmal voller Spielfreude, doch nie ohne Konzept und strukturlos, alle Register zieht! Danach sind 69 Minuten vorüber, und man ist richtig geschafft! Aber dieses "geschafft sein" kommt dem puren Vergnügen gleich! Also, warum starten wir diese großartige Gitarren-Bluesrock-Orgie gleich nicht noch einmal? Hinein ins Vergnügen! Gitarren-Enthusiasten & Luftgitarren-"Sportler": Diese Truppe spielt euch schwindelig!

Art-Nr.: 3889
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Electric woman
Mercury man
I should've loved you
The power
Gypsy blood

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Bonamassa, Joe - a new day yesterday ~ live [2004]
Joe’s grandioses Abschlusskonzert einer 60 Gigs umfassenden Tour in Ft. Wayne, Indiana vom 21.12. 2001 jetzt auf CD! Gab es auch schon mal als Bonus-DVD zu der mittlerweile nicht mehr erhältlichen, limitierten Ausgabe seines zweiten Albums "So, it's like that"! Nicht nur in den Staaten, sondern auch dank fleißigen Studioschaffens und regelmäßiger Präsenz in Europa, hat sich Joe Bonamassa mit seinen Spielgefährten Kenny Kramme (Drums) und Eric Czar (Bass) zu einem überaus beliebten Act in der globalen Blues-Rock-Szene gemausert. Kräfteraubende Shows für Band und Zuschauer auf technisch allerhöchstem Niveau sind dabei das Erfolgsrezept. Ein wohl dosierter Mix aus traditionellen Coverversionen, die aber oftmals dank fetter, groovender, jamartig ausgedehnter Gitarrenarrangements kaum wiederzuerkennen sind, und modern gehaltener Eigenkompositionen, lässt sowohl das Herz altgedienter Bluesfreunde, als auch das des hinterher rückenden Nachwuchses höher schlagen. Bonamassa und Co. betreiben Akkordarbeit im wahrsten Sinne des Wortes. Dieses Werk transportiert die völlig unverkrampfte, nicht von Starallüren geprägte Atmosphäre bestens herüber. Vom Intro, einer slidegetränkten Gitarrenorgie, geht es über Interpretationen von Rory Gallagher ("Cradle Rock"), Clapton ("Steppin’ Out"), Jeff Beck ("Rice Pudding"), Jethro Tull ("A New Day Yesterday") und Free ("Walk In My Shadow") bis zum abschließenden "Don’t Burn Down That Bridge" (mit dezentem Cream-Charakter) richtig zur Sache. Die Hütte kocht! Joe’s strapaziöses Behandeln von Plektron und Saiten seines Arbeitsgerätes, Kenny’s Trommelwirbel im Hintergrund und Eric’s knackig pulsierender Bass setzen Maßstäbe in Sachen Blues-Rock-Trio. Selbst bei ezwas ruhigeren Nummern wie "Miss You, Hate You, "Colour & Shape" oder dem leicht an "Stormy Monday Blues" erinnernden "If Heartaches Were Nickels", hat das Publikum aufgrund eingepasster, intensiver Instrumentalpassagen, kaum Zeit zum Durchatmen. Begeisterte "Joe-Joe-Joe"-Rufe des enthusiastischen Publikums sind der verdiente Lohn für ein beispielloses Blues-Rock-Spektakel, gespickt mit filigranster Gitarrenkunst. "A New Day Yesterday Live" heißt knappe 72 Minuten Mitfiebern bei "Smokin’ Joe", wie er leibt und lebt. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3117
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Bruce, Jack & Robin Trower - seven moons [2008]
Musikgeschichte wiederholt sich! Wenn das mal nicht eine kleine Sensation ist! Nach 1981 und 1982, also nach über 25 Jahren, sind die zwei "Altmeister des Bluesrocks", ex-Cream Held Jack Bruce und Gitarrenzauberer Robin Trower, wieder im Studio zusammengekommen um, unterstützt von Gary Husband am Schlagzeug, ein gemeinsames, neues Album in typischer Trio-Besetzung einzuspielen. Herausgekommen ist ein, überwiegend live und analog eingespieltes (prächtiger "alter" Sound voller "Retro-Wärme") Seventies Heavy-Bluesrock-Werk mit vielen Reminiszensen an Cream und Hendrix! Was anderes war auch gar nicht zu erwarten! Trower's fleischiger, mit vielen Wah Wahs getränkter, mächtiger Gitarrensound und die großartige Rhythmusarbeit von Bruce und Husband charakterisieren die Songs, die teilweise einen leichten Psychedelic-Touch aufweisen. Vom Tempo her ist das Material weitestgehend nicht sonderlich forsch. Zumeist bestimmen von Trower's "schweren" Gitarren dominierte Balladen das Geschehen! Hervorragend beispielsweise das "schwebende" "Distant places of the heart", das Titelstück "Seven moons", wie auch das von tollen Soli geprägte "Perfect place". Nur ab und zu geben die Herren ein wenig mehr Gas, wie zum Beispiel bei dem schön eingängigen "So far to yesterday" und "The last door"! Ein sehr ordentliches neues Wek, zumal Bruce's gute Stimme und Trower's erstklassiges Gitarrenspiel noch immer nichts von ihrer Magie verloren haben. Ein gemeinsames Album dieser beiden ist immer "something special" - auch heute noch!

Art-Nr.: 5458
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Distant places of the heart
So far to yesterday
Perfect place
Bad case of celebrity
Come to me

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Butler Trio, John - live at red rocks ~ 2 cds/1 dvd-set [2011]
2 CDs & 1 DVD-Set! Überwältigendes, beeindruckendes Konzert des John Butler Trios im imposanten Red Rocks Amphitheatre von Morrison/Colorado vom 4. Juni 2010! Das hoch gelobte, kurz zuvor erschienene Studioalbum "April uprising" zeigte die Band bereits in bestechender Verfassung, doch was die Truppe am "Roten Felsen" vor den Toren Denvers auf die Bühne brachte, war schlichtweg phänomenal. Inspiriert, voller ungezügelter Spielfreude und Leidenschaft, gepaart mit ausgefeilter und virtuoser Musikalität (allein das herausragende Gitarrenpicking des Meisters ist brillant) machten sie nachhaltig deutlich, warum sie zu den angesagtesten und wichtigsten Vertretern der heutigen Jamrock-Bewegung zählten. Rootsig, funky, groovy, rockig - es war ein furioses Live-Spektakel. Ein absolutes musikalisches Happening, sowohl für die Band, als auch fürs Publikum! Enthalten ist das komplette Konzert (rund 135 Minuten Spielzeit), zum einen auf 2 CDs, zum anderen auf einer DVD. Die phantastisch gefilmte DVD (ebenfalls im makellosen Sound) ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar. Ganz klar: Das ist die ultimative Live-Veröffentlichung des John Butler Trios bis zum heutigen Tag! Kommt im übrigen sehr schön verpackt, in zwei in einem feinen Schuber steckenden Digipacks!

Die komplette Setlist:

Disc 1
1 Introduction - :57
2 Used to Get High - 4:27
3 I'd Do Anything - 3:46
4 Betterman - 8:31
5 Don't Wanna See Your Face - 3:37
6 Revolution - 6:47
7 Hoe Down - :55
8 Better Than - 3:18
9 Johnny's Gone - 3:43
10 Take Me - 4:51
11 Treat Yo Mama - 10:40
12 Losing You - 5:25
13 Intro to Ocean - 1:29
14 Ocean - 12:06

Disc 2
1 Ragged Mile - 3:51
2 Zebra - 7:07
3 Good Excuse - 17:00
4 C'mon Now - 2:38
5 Close to You - 6:06
6 Peaches & Cream - 7:04
7 One Way Road - 5:23
8 Funky Tonight - 11:51

DVD
1 Used to Get High
2 I'd Do Anything
3 Betterman
4 Don't Wanna See Your Face
5 Revolution
6 Hoe Down
7 Better Than
8 Johnny's Gone
9 Take Me
10 Treat Yo Mama
11 Losing You
12 Ocean
13 Ragged Mile
14 Zebra
15 Good Excuse
16 C'mon Now
17 Close to You
18 Peaches & Cream
19 One Way Road
20 Funky Tonight
21 [Bonus Materials]

Art-Nr.: 7479
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Castro, Tommy & The Painkillers - method to my madness [2015]
Der großartige Bluesrock-Veteran und exzellente Gitarrist Tommy Castro legt mit seiner baumstarken, aktuellen Formation, den Painkillers, den Nachfolger zu seinem letztjährigen, famosen "The devil you know" vor und zeigt eindrucksvoll, in welch blendender Verfassung er und seine Jungs nach wie vor aufspielen. Bestens groovender, funky, classic, soulful Blues und Bluesrock, umgesetzt in exzellentem Songmaterial. Sehr inspiriert! Klasse Album!

Die Produktbeschreibung im Original:

Night after night, Tommy Castro, a fierce and fiery road warrior, fervently delivers his driving, blues-soaked, soul-baring music to fans all over the world. Over the course of his four-decade career, Castro has played thousands of shows to hundreds of thousands of fans, packing dance floors, always leaving them screaming for more. He and his band, The Painkillers (currently featuring bassist Randy McDonald, keyboardist Michael Emerson and drummer Bowen Brown), play music that is guaranteed to fire up fans and with Method To My Madness, the group turns the intensity up another notch. “My main objective when making a new album,” says Castro, “is to do something different from before. I’ve always been a blues guy; it’s what I’m meant to do. But I’m always listening and reacting to what’s going on in the outside world, experimenting with my guitar tone and my songwriting approach to constantly keep my music fresh. In the end, though, my brand is on every song.” Method To My Madness finds Tommy Castro And The Painkillers at their very best. It is instantly a career-defining highlight in a lifetime full of them. From the opening one-two punch of everyman anthems Common Ground and Shine A Light to the full-tilt energy of the title track to the searing, deep soul ballad Died And Gone To Heaven, Tommy and the band are firing on all cylinders. From the bayou rock of Got A Lot and the atmospheric, autobiographical Ride to the reinvented version of the Clarence Carter hit I’m Qualified and the emotional cover of B.B. King’s Bad Luck, Tommy Castro And The Painkillers continue to break new ground while simultaneously having an incredible amount of fun. After spending his 20s gigging around in a variety of San Francisco-area blues and soul bands, Castro joined Warner Brothers’ artists The Dynatones in the late 1980s before forming The Tommy Castro Band in 1991. He released his debut album in 1996 on Blind Pig and hit the road hard, picking up new fans everywhere he went. In the mid-1990s The Tommy Castro Band served as the house band for three seasons on NBC Television’s Comedy Showcase (airing right after Saturday Night Live), bringing him in front of millions of viewers every week. During the 1990s and into the 2000s, Castro released a series of critically acclaimed CDs for Blind Pig, Telarc and 33rd Street Records, as well as one on his own Heart And Soul label. Castro joined Alligator Records in 2009, releasing Hard Believer and winning four of his six career Blues Music Awards including the coveted B.B. King Entertainer Of The Year Award (the very highest award a blues performer can receive). His song Hard Believer took first place in the blues category of the International Songwriting Competition. Castro formed The Painkillers in 2012, creating a lean, mean four-piece lineup and leaving his tight horn section behind. Fueled by Tommy’s voice and guitar plus bass, drums and keyboards, the band released The Devil You Know in 2014, winning over hordes of new fans. Castro stripped his music down to its raw essence with the band hammering their point home on the bandstand. Jambands declared, “Tommy Castro And The Painkillers are a crackling, stripped-down band with plenty of grit and a rocking soul.” Now, with Method To My Madness, Tommy Castro And The Painkillers are ready to unleash their new songs on music fans everywhere. “With the new album,” Castro says, “I was trying to get back to my basic ingredients: blues and soul. I went for the energy of connecting with my band. We kept everything raw, capturing the feeling of playing live. I’m not about being perfect,” he says, summing up. “I’m about being real.” Clearly that is the method to his madness.

Das komplette Tracklisting:

1. Common Ground - 4:14
2. Shine A Light - 4:34
3. Method To My Madness - 3:14
4. Died And Gone To Heaven - 5:02
5. Got A Lot - 3:50
6. No Such Luck - 4:23
7. Two Hearts - 3:40
8. I'm Qualified - 3:10
9. Ride - 4:40
10. Lose Lose - 5:17
11. All About The Cash - 4:31
12. Bad Luck - 3:27

Art-Nr.: 9005
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Common ground
Shine a light
Method to my madness
Died and gone to heaven
Got a lot
No such luck
Two hearts
All about the cash

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Castro, Tommy & The Painkillers - stompin' ground [2017]
Bluesman Tommy Castro und seine großartigen Painkillers mit einem prächtigen, neuen Album! "Stompin' ground" bringt uns wunderbaren, klassischen soulful Bluesrock, Rockin' Blues und Soul-Blues, dessen Wurzeln im Grenzgebiet von Kalifornien und Mexiko, genauer gesagt in San Jose, wo Castro zu dieser Zeit lebte, in der Ära der Hippie-Kultur der späten Sechziger und Siebziger Jahre liegen. Es war der "soulful" Sound der "Mexican Americans". Wir hören packende Songs, hinreissende Grooves, tolle Melodien, sowie exzellentes Gitarrenspiel und großartigen Gesang von Castro, der sich mit seinen Painkillers in absoluter Top-Form präsentiert. Und dieser herrliche Soul in den Stücken - eine Wonne! Tracks wie das nostalgisch, dynamisch rockende "Blues all around me", die begnadet groovende, balladeske traumhaft melodische Soul-Nummer "My old neighborhood", der dreckige, fast schon ein wenig Richtung ZZ Top daher kommende, einen tollen Drive aufbauende Rockin' Blues-Boogie "Enough is enough", der kochende Hi-Energy-Shuffle "Rock bottom" (Gast ist hier Gitarrenhexer Mike Zito, der sich zusammen mit Castro prächtige Lead Gitarren-Duelle liefert, dazu starkes, hintergründiges Piano-Geklimper), die dynamische Retro Soul-Nummer "Soul shake" im Duett mit Danielle Nicole (ex Trampled Under Foot), sowie das brodelnde "Them changes" sind nur einige stellvertretende Beispiele für ein bestechend starkes Album von Tommy Castro und seinen Painkillers. Hier lodert das Blues- und Soul-Feuer lichterloh. Beeindruckend stark!

Hier ein U.S.-Statement zu diesem Album im Original-Wortlaut:

Swaggering, razor-wire gospel-tinged soul, simmering deep blues and hard-grooving house rockers (AllMusic. com). Gritty, funky, rocking and original (Boston Globe). Blazing soul-blues rocker Tommy Castro’s musical roots run deep. As he unleashes his high-energy music to fans all over the world, Castro is inspired by the sounds he absorbed while coming of age on the rough and tumble side of San Jose, California. During the late 1960s and early 1970s, this was Castro’s home turf – his stomping ground. It was a place where the street-tough Mexican Americans and the counter-culture hippies came together to drink, smoke, laugh, party and listen to tunes – the hippies with their blues and rock, the Mexicans with their soul music. Mixing the blues-rock he loved and the soul music he heard blasting out from the lowriders cruising the streets, along with the socially conscious message songs of the day, Tommy’s own sound was born. He honed his guitar playing to a razor’s edge on the city’s competitive bar scene, where he learned how to capture an audience with his intensely passionate vocals, stellar musicianship and dynamic performances. Almost every major rock and soul act, from Ike & Tina Turner to Janis Joplin to Elvin Bishop and Taj Mahal toured through the area, and Castro was at almost every show. He saw John Lee Hooker, Albert King and Buddy Guy & Junior Wells at the same local blues bar, JJ’s, where he often jammed, dreaming of one day busting out. Over the course of his career, Tommy Castro’s San Jose DNA has always inspired his music, whether he’s squeezing out the deepest blues or the funkiest soul grooves. He and The Painkillers – bassist Randy McDonald, keyboardist Michael Emerson and drummer Bowen Brown – have played hundreds of shows to thousands of music lovers, always leaving his audiences screaming for more. All of his albums are filled with original blues, soul and West Coast rock, each song showing a slightly different side of Castro’s multifaceted musical personality. Billboard says the band plays “irresistible contemporary blues-rock” with “street-level grit and soul.” On his new album, Stompin’ Ground, Tommy Castro opens windows both into his past and his always-evolving musical future. Produced by Castro and guitar wunderkind Kid Andersen and recorded at Andersen’s soon-to-be legendary Greaseland Studio in San Jose, Stompin’ Ground finds Castro letting loose on a set of 12 tracks featuring six originals and new versions of songs he learned and played as a young up-and-comer. He is simultaneously looking back with autobiographical originals and cover songs that inspired him, while forging a forward trail with modern lyrics atop blistering blues-rock. With The Painkillers firing on all cylinders behind him, Castro lays it all on the line from the opening notes of Nonchalant to the final, introspective Live Every Day. From the autobiographical My Old Neighborhood to the socially aware Enough Is Enough and Fear is The Enemy to versions of Elvin Bishop’s Rock Bottom and Taj Majal’s Further On Down The Road (two of his favorite songs from his earliest heroes), Stompin’ Ground is pure musical pleasure. “As soon as we started cutting,” Castro says, “we knew we were onto something.” In addition to the The Painkillers, Castro’s friends Charlie Musselwhite (harp and vocals on Live Every Day), Mike Zito (guitar and vocals on Rock Bottom), Danielle Nicole (vocals on Soul Shake) and Los Lobos’ David Hidalgo (guitar and vocals on Them Changes) add their talents to Stompin’ Ground. “I heard each one of my friends’ contributions on these songs in my head as I was working on them. Happily, when I reached out and actually asked, everyone said yes.”

Das komplette Tracklisting:

1. Nonchalant - 3:55
2. Blues All Around Me - 3:42
3. Fear Is The Enemy - 3:34
4. My Old Neighborhood - 5:42
5. Enough Is Enough - 3:52
6. Love Is - 4:40
7. Rock Bottom - 4:30
8. Soul Shake - 3:59
9. Further On Down The Road - 4:17
10. Them Changes - 4:47
11.Sticks And Stones - 3:07
12. Live Every Day - 4:28

Art-Nr.: 9518
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Nonchalant
Blues all around me
My old neighborhood
Enough is enough
Rock bottom
Soul shake
Them changes

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Cold Stares, The - heavy shoes [2021]
Roh, laut, kompromißlos, ehrlich, authentisch - das sind die ganz großartigen, 2010 gegründeten Cold Stares aus dem U.S.-Bundesstaat Indiana, ein Bluesrock-/Rock-Outfit der ganz besonderen Art. Sie klingen wie eine grandiose, mit mindestens 2 Gitarristen gespickte, einen gewaltigen, satten und voluminösen Sound produzierende, vier oder fünf Kopf starke, prächtig eingespielte Truppe, die leidenschaftlich alles raushaut, was geht, doch die Cold Stares sind "nur" ein Duo, bestehend aus Chris Tapp (vocals, guitars, leyboards, songwriting) und Brian Mullins (drums, percussion). Aber was für eines: Das ist die fette, pure, genauso tief in den late Sixties/early Seventies-verwurzelte, wie moderne, lebendige Bluesrock-/Rock-'n Roll-Hingabe - auf ihrem neuen, baumstarken Album "Heavy shoes" gebündelt in 12 kernigen, exzellenten Songs. Dabei punkten die Cold Stares mit einer ganz eigenen Identität. "We’re not just a blues band, or just a rock band, or anything other than who we are", sagt Chris Tapp dazu. In der Tat ist ihre Musik schwer mit der irgendwelcher anderen Acts zu vergleichen, obwohl man hin und wieder Spuren alter Heroen wie Black Sabbath, Led Zeppelin & Co findet, die sie allerdings gekonnt mit ihren eigenen, unverwechselbaren Klangbildern verbinden. Das Album ist im Grunde ein brodelnder Kessel aus, von wunderbar fett rockenden, zum Teil auch fuzzigen, dreckigen Gitarren und coolen, knirschenden Grooves bestimmtem Blues und Rock, hier und da mit einem klasse Desert-Feeling, auch mit Garagen- und Psychedelic-Vibes, sowie einem Hauch von Southern-Flair - hart, teils auch durchaus heavy, straight, mit jeder Menge Power, alles vereint in oft von düsteren Erfahrungen geprägten, facettenreichen Texten und, trotz aller Härte und Rauheit, prächtig in den Gehörgängen hängen bleibenden Melodien. Los geht's mit dem großartigen, bluesigen, wuchtig und laut rockenden Titelstück "Heavy shoes", das gleich von einem der eingängigsten Retro Fuzz Gitarren-Riffs geprägt ist, die seit langem zu hören waren. Der stark singende Chris Tapp glänzt zudem mit einem satten, feurigen Gitarresolo, Brian Mullins' hervorragendes, kraftvolles Drumming bereitet ihm dazu die Basis. Die Energie gleich verdammt hoch, der Funke auf den Zuhörer springt sofort über. Rockt einfach herrlich! Ähnlich strukturiert kommt das nicht minder starke "Take this body from me", dessen Ursprung deutlich hörbar in den rockenden late Sixties und early Seventies liegt. Die powernden Gitarrenriffs rufen ein wenig die guten, alten Free um Paul Rodgers in Erinnerung. Es bleibt herrlich retro: Die leicht psychedelischen Riffs, sowie der unwiderstehliche, lässige, flotte und eine gewisse Lockerheit ausstrahlende, saucoole, soulige Groove des dezent swampig bluesigen "In the night time", harmonieren geradezu magisch miteinander. Tolle Melodie! Hat entfernt etwas von den legendären Doors um Jim Morrison. Super Nummer! Wie wild nach vorn galoppierende, fuzzige, etwas punkige Black Sabbath rockt das furiose "40 dead men", während der packende, leicht shuffelige, sich schwerblütig in eine gewaltige Energie heinein manövrierende "Prosecution Blues" tief in klassischen Blues-Traditionen verwurzelt ist. Chris Tapp's zündendes, satt soundendes Gitarrensolo steckt voller Feuer. Die hier erzeugte "wall of guitars" ist ein Paradebeispiel für den eingangs erwähnten Eindruck, dass hier viel mehr Leute (Gitarristen) als nur Tapp und sein Drummer-Kumpel Brian Mullins am Werk sind. Große Klasse auch der schwungvolle, dynamische Retro-Bluesrocker "It's a game" mit seinen kreativen Riffs und dem virtuosen Drumming, sowie der abermals ein paar Spuren legendären Sabbath'schen heavy Hardrocks aufweisende und mit ein paar Cream- und Robin Trower-Vibes spielende, powernde Bluesrocker "Save you from you". Mit dem von einer tollen Melodie durchzogenen, prächtig groovenden, von wunderbaren, erdigen Riffs geprägten, ein leichtes Desert- und Psychedelic-Flair versprühenden Midtempo-Bluesrocker "Dust in my hands" (famoses Gitarrensolo) endet diese fantastische Album schließlich mit genau solch einer Mörder-Nummer, wie es 12 Tracks zuvor begonnen hatte. Ja, die Cold Stares setzen hier in Sachen hartem, rohem, dabei aber überaus eingängigem, fuzzy Gitarren-Bluesrock und Rock'n Roll ein gewaltiges Ausrufezeichen. Ein einen richtig anfixendes, saustarkes Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Heavy Shoes - 3:10
2. 40 Dead Men - 3:08
3. Take This Body From Me - 3:02
4. Hard Times - 3:26
5. In The Night Time - 3:08
6. Strange Light - 3:01
7. Prosecution Blues - 3:53
8. It's A Game - 2:31
9. Save You From You - 3:18
10. You Wanted Love - 2:43
11. Election Blues - 3:29
12. Dust In My Hands - 3:46

Art-Nr.: 10379
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Heavy shoes
40 dead men
Take this body from me
In the night time
Prosecution Blues
It's a game
Save you from you
Dust in my hands

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Curry, Matthew & The Fury - electric religion [2013]
Wow! Was für ein Talent! Blutjung (der Bursche ist zum Zeitpunkt der Aufnahmen dieses Albums gerade mal 18 Jahre alt), aber ausgestattet mit einer Spielkunst, einer Ausdrucksstärke, einem Charisma und einer Reife, die weit über seinem Alter liegt. "He has a natural feel on the guitar, as if he was born with a guitar in his hands",sagt die Chicagoer Blues-Legende Ronnie Baker Brooks.und auch Joe Bonamassa bekennt sich als Fan und bemerkt voller Anerkennung in seine Richtung: "Keep up the great playing". Die Rede ist von dem fantastisch aufspielenden Matthew Curry aus dem U.S.-Bundesstaat Illinois, der nicht nur ein begnadeter Gitarrenzauberer, sondern auch ein exzellenter Sänger mit einer schön erdigen, angerauten, "soulful" Stimme ist. Er und seine großartige Band "The Fury" präsentieren mit "Electric religion" bereits ihr zweites Album, eine bärenstarke, satt soundende Bluesrock-Scheibe mit einem Touch von Southern-, Roots- und Classic American Rock-Einflüssen, die von vorn bis hinten begeistert. Matthew Curry & The Fury (neben Curry sind das Erik Nelson an den Keyboards, Jaff Paxton am Bass und Greg Neville am Schlagzeug) legen ungemein viel Wert auf das Songwriting, was der Truppe geradezu herausragend gelungen ist. Die Stücke sind exzellent konzipiert und stecken voller prächtiger Melodien. Dennoch bietet das Material stets genügend Freiraum für den Protagonisten, sich mit brillanten Soli adäquat in Szene zu setzen, was aber nicht nur für ihn, sondern auch für seine kongenialen Mitstreiter gilt. Vor allem Keyboarder Erik Nelson besticht, je nach Thematik, mit fantastischen Orgel- und/oder Piano-Einlagen, die sich glänzend mit Curry's sattem Gitarrensound verbinden. Ja, wenngleich "Meister" Curry sicher die zentrale Rolle spielt, ist "Electric religion" ein richtiges Bandalbim geworden, was man zu jeder Minute spürt. Auch das ist ein zusätzlicher Indikator für die hohe Qualität dieser Band und ihrer Musik. Dennoch muss man abermals Curry's vorzügliches Spiel erwähnen, denn er agiert schon in seinen jungen Jahren, ähnlich wie es einem jungen Joe Bonamassa vergönnt war, auf Augenhöhe mit den ganz Großen der Zunft. Sein Gitarrensound ist, da wiederholern wir uns gerne, immer herrlich fett, auch wenn er seine Läufe mal schön quirlig und locker spielt. Die Einflüsse und Spuren, die zweifelsohne wahrzunehmen sind, gehen von Stevie Ray Vaughan, über Eric Clapton und Cream, Led Zeppelin, The Allman Brothers Band, Chris Duarte, bis hin zu Kenny Wayne Shepherd und wie sie alle heissen. Dennoch erkennt man sofort Curry's eigene Identität, seine eigene Art all diese Einflüsse zu seinem eigenen Stil miteinander zu verschmelzen. Los geht's mit einem großartigen, treibenden, dabei sehr melodischen, voller lässiger Gitarrenläufe steckenden Bluesrocker. Wunderbar die schöne Orgel, die hinter Curry's glänzendem Lead Gitarren-Spiel liegt. Klasse auch der mehrstimmige Refrain und die gesunde Portion Southernflair, die diese Nummer versprüht. Diesen klasse "southern blues rock swagger" fühlen wir auch bei den folgenden "Set me free" und "Six string broken heart", wobei es sich bei letzterem um eine gradezu traumhaft melodische Ballade handelt. Satte Gitarrenläufe überall, ergänzt von vorzügliechem Klavierspiel Nelson's. Toller Gesang von Curry! Das anschließende "Put one over" ist ein klassischer "hard driving Texas Bluesrock-Boogie" in besten SRV-Stil. Ein voluminöser Orgel-/Gitarrensound bestimmt das Geschehen, gipfelnd in einem brillanten Orgel-/Gitarrensolo-Duell im Instrumentalbreak. Hammerstark! Wie auch der "knallende", fetzige Bluesrocker "Hundred dollar friend" mit seinem tighten Rhythmus und dreckig, erdigen Arrangement. Wirkt wie einer der besten Songs die ZZ Top nie geschrieben haben. Irre starke Gitarrenläufe, unterlegt mit einem klasse Orgelteppich sorgen für den puren Bluesrock-Genuß! "JMH" ist ein flammendes, fettes, melodisches Hendrix-Tribute, während die Band mit "Bad bad day" einen phänomenalen Slow Blues hinlegt. Wir erleben wundervolle, hoch emotionale Gitarrenläufe von Curry, unterstützt von herrlichen Orgel- und Piano-Passagen. Die komplette Band legt ungemein viel Gefühli in diese Nummer. Man ist regelrecht gefangen in dieser exzellenten Performance. Ganz stark auch noch der wunderbar flüssige, lockere, großartig ins Ohr gehende, bluesige, southern-rooted Rocker "Louanna" mit seinen lässigen, vollendet in die Melodie eingebundenen, vorzüglichen Gitarrensoli. Matthew Curry & The Fury legen ein baumstarkes Album hin, das in der Bluesrock-Szene sicher für jede Menge Aufmerksamkeit sorgen wird. Auch Blues-Veteran Tommy Castro bekennt sich längst als Curry-Fan. Der junge Saitenzauberer und seine Band "are the real deal" - und sie sind auf dem Weg sich ganz nach oben zu spielen. Einfach großartig!

Das komplette Tracklisting:

1. Love Me Right - 4:05
2. Set Me Free - 4:07
3. Six String Broken Heart - 4:13
4. Put One Over - 3:50
5. Hundred Dollar Friend - 4:09
6. J.M.H. - 3:47
7. Genevieve - 4:20
8. Bad Bad Day - 6:36
9. Down the Line - 4:15
10. Louanna - 3:11

Art-Nr.: 8453
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love me right
Six string broken heart
Put one over
Hundred dollar friend
JMH
Bad bad day
Louanna

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Dirty Streets - blades of grass [2013]
Schon das Cover dieses prächtigen Albums erregt bei seinem Anblick sofort erhöhte Aufmerksamkeit, wirkt es doch in seinem tollen Retro-Design wie die Hülle eines raren Hippie Rock-Rohdiamanten aus den späten Sechzigern, frühen Siebzigern. Yeah, und wie das passt! Genau da, in den "good old days of soulful Blues-and Boogie-Rock" ist sie auch angesiedelt, diese "geile Mugge" der großartigen Dirty Streets aus Memphis/Tennessee. Die Liebe zu solch klassischen Acts wie Humble Pie, Cream und Led Zeppelin brachte im Jahre 2006 drei hoch talentierte, junge Musiker zusammen: Justin Toland (guitar/vocals), Thomas Storz (bass), and Andrew Denham (drums), die es sich zum Ziel setzten, die Musik dieser Ära, verbunden mit ihren eigenen Ideen, möglichst authentisch in die heutige Zeit zu transportieren. Es gelingt ihnen vorzüglich, denn trotz dieses ungemein "echten" Retro-Sounds, dieser klar in den "Late Sixties/Early Seventies" verankerten musikalischen Philossophie sprühen die Dirty Streets nur so vor jugendlichem Elan, Unbekümmertheit und Frische. Man spürt regelrecht ihre Leidenschaft, die sie dieser Musik entgegenbringen. Da steckt ihr Schweiß drin, ihre Seele. Zu der wunderbar kraftvollen, dreckigen, schön bluesigen Classic Rock-Basis, weht durch die Songs immer wieder eine leichte Southern Soul-Brise und ein Hauch von Sixties Hippie-Psychedlia. Das klingt herrlich! Neben den oben bereits genannten Einflüssen findet man somit auch Spuren solcher klassischen Kollegen wie Free, Taste, Blue Cheer, Jefferson Airplane und, gehen wir mal in die Gegenwart, vereinzelt auch The Black Crowes. Das passt alles großartig zusammen, zumal die Burschen exzellente Musiker sind und Frontmann Justin Toland nicht nur mit vorzüglicher Gitarrenarbeit (einige sehr starke, zündende Soli), sondern auch mit erstklassigem, drückendem, "soulful singing" glänzt. Aufgenommen in den berühmten Ardent.Studios von Memphis, gibt's gleich zu Anfang des Albums ein absolutes Highlight, das die musikalische Richtung der Band klar definiert. Unterlegt mit einem schweren, unbeirrt nach vorn rollenden, druckvollen Retro Hardrock-Groove und viel Southern Soul, hören wir einen tollen Blues-/Classic Rock-Song voller fetter, kochender Gitarrenriffs. Ergnzt wird das Ganze mit dem klimperndem Pianospiel des Gastmusikers Rick Steff, der die schwüle Atmosphäre dieses Songs wunderbar auflockert, ohne der Nummer auch nur ansatzweise die Power zu nehmen. Klasse auch das tierische, glühende Gitarrensolo zum Ende hin. Ein toller Auftakt, der mit dem brodelnden "Talk" seine adäquate Fortsetzung findet. Saustark auch das zündende, von schön dreckigen Gitarrenlinien durchzogene, zuweilen klar an Led Zeppelin erinnernde "No need to rest". Im zweiten Teil bringen die Dirty Streets hier ihren Hang zu psychedelischen Klängen wunderbar zum Ausdruck, indem sie ein paar herrliche, Hippie-mässige Soundspielereien zum Besten geben. Leicht psychedelisch angehaucht geht es auch in der sehr schönen, etwas ruhigeren Retro-Ballade "Movements #2" zu, bei der feine Acoustic-Riffs und dezent schwebende, elektrische Gitarrenlicks vorzüglich miteinander harmonieren. Dann nimmt die Power wieder zu. "Try harder", ein toller, fetter Classic Bluesrocker spielt mit Reminiszensen an solche Bands wie beispielsweise Paul Rodgers' Free. Feurige Gitarrenmomente werden von einer schön im Hintergrund agierenden Orgel unterstützt. Insgesamt macht die Nummer viel Druck und Dampf. So ziehen die Dirty Streets ihr Ding bis zum Ende des Albums unbeirrt durch. Es ist immer wieder eine große Freude, solche jungen, neuen Bands zu entdecken, die sich mit Leib und Seele klassischen Rock-Klängen verschreiben, ungeachtet irgendwelcher mainstreamiger Trends. Sie folgen einfach ihrem Herzen. "The Dirty Streets put out one hell of an album from start to finish", heisst es in einem amerikanischen Review. Dem kann man nur vorbehaltlos zustimmen!

Das komplette Tracklisting:

1. Stay Thirsty - 3:28
2. Talk - 3:48
3. No Need to Rest - 3:23
4. Movements #2 - 3:05
5. Try Harder - 3:36
6. Blades of Grass - 3:44
7. Keep an Eye Out - 3:17
8. Heart of the Sky - 3:52
9. Truth - 4:34
10. Twice - 2:45
11. I Believe I Found Myself - 3:25

Art-Nr.: 8229
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Stay thirsty
No need to rest
Movements #2
Try harder
Keep an eye out
Heart of the sky
Truth

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Duarte Group, Chris - infinite energy [2010]
Bärenstarkes, neues Studioalbum des texanischen"guitarslingers". Meisterhafter, erdiger, zündender Gitarren-Bluesrock - überaus abwechslungsreich, spieltechnisch brillant, dreckig, voller erstklassiger Songs und packender Gitarrenausflüge. Duarte kann machen, was er will. Dem Mann aus San Antonia, der seinen Wohnsitz mittlerweile in Atlanta/Georgia hat, gehen weder die erstklassigen Songs aus (alle Titel stammen aus seiner Feder), noch verliert sein famoses Gitarrenspiel je an Virtuosität, Kreativität und Spannung. "Infinite energy" ist ein Musterbeispiel für diese These. Wenn dieser Bursche seine "Strat" unter Strom setzt, ist auch der Zuhörer elektrisiert. Duarte betont, dass er mit dem neuen Werk seiner Bewunderung für den legendären Jimi Hendrix Ausdruck verleihen möchte. Das ist durchaus erkennbar, denn einigen Stücken merkt man deutlich Hendrix-kompatible Riffs und Licks an. Doch Duarte ist viel zu sehr er selbst, als dass er sich mit einem kompletten "Hendrix-Tribute" zufrieden gäbe. Nein, das ist durch und durch trockener, dreckiger, zündender texanischer Bluesrock, der insgesamt mehr an seinen ganz großen Hero Stevie Ray Vaughan erinnert, als an Hendrix, und der in vielen Stücken ein würziges, Duarte's jetziger Heimat gezolltes Southern-Flair beinhaltet. So beispielsweise bei dem grandiosen Opener "Ridin'", der seinem Titel alle Ehre macht und mit viel Dampf durch die Landschaften des Southern-Bluesrocks galoppiert. Besticht mit mächtigen, Hendix-ähnlichen Riffs, hat aber einen tollen, southern-fried Shuffle-/Boogie-Groove. Der folgende, über 8-minütige, kochende, dreckige Midtempo-Blues "City life Blues" wird die Gitarren-Enthusiasten zu Begeisterungsstürmen hinreissen. Zwischen den klasse Gesangsparts holt der "Strat-Magier" zu zwei fulminanten, vor Spielfreude nur so strotzenden, asugedehnten Gitarrensoli aus, einmal rund 2 Minuten, einmal rund 3 Minuten, die genauso lässig und cool, wie kraftvoll und intensiv über uns hereinbrechen. Duarte spielt sich in einen "Rausch" - toll! Mit dem anschliessenden, ungemein locker rüberkommenden "Cross my heart" spannt Duarte dann einen Bogen vom Blues und Rock, zu Latino- und Jazz-Einflüssen, verbunden mit einer wunderbar ins Ohr gehenden Melodie und phänomenalen Gitarrenlinien. Enthält ein grandioses, virtuoses Solo, das einen nur noch in ehrfurchtsvollem Staunen zurücklässt. Allein diese 3 Anfangsstücke belegen die große Abwechslung dieses Albums, dessen Songmaterial zu keiner Minute nachlässt und das während seiner gesamten, knapp 65 Minuten Spielzeit nicht den Hauch von Durchhänger oder gar Langeweile aufkommen lässt. Weitere absolute Highlights sind beispielsweise der schwere, massive, geradezu hypnotische Bluesrocker "Sundown Blues" (wieder ein gewisses Hendrix-Feeling, irre Power. geradezu unter Starkstrom stehende Gitarrenlinien) und der von furiosen, glühenden Gitarrenausflügen begleitete, satte Retro Heavy-Psychedelic-Bluesrocker "Purple gloaming" mit seinem fetten Groove und dem leichten "Cream"-vibe. "Infinite energy" ist ohne jeden Zweifel der nächste Meilenstein in der Karriere eines der besten Bluesrock-Gitarristen und -Performer der heutigen Zeit. Die Chris Duarte Group in grandioser Verfassung!

1 Ridin' - 4:07   
2 City Life Blues - 8:06   
3 Cross My Heart - 3:42   
4 Waiting On You - 4:02   
5 Sundown Blues - 6:28   
6 Cold Cold Day - 6:56   
7 My Heart Don't Want to Let You Go - 6:10   
8 Killing Time - 8:27   
9 Purple Gloaming - 6:19   
10 Me All Me - 6:15   
11 Hamra St. - 3:57

Art-Nr.: 7138
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ridin'
City life Blues
Cross my heart
Waiting on you
Sundown Blues
Killing time
Purple gloaming

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Ellis, Tinsley - ice cream in hell [2020]
Neues Album des Gitarrenvirtuosen aus Georgia, das die Fachpresse jetzt schon als eines seiner besten überhaupt feiert. "'Ice Cream in Hell' has guitar playing that’s frighteningly close to perfect, but what seals the album is the passion beneath the guitar playing" ist nur eins der begeisterten Zitate. In der Tat ist Ellis' Gitarrenspiel auf einem Level, das von nur ganz wenigen erreicht wird. Voller Gefühl, genauso variabel, wie geradeaus und punktgenau, überflüssiges Gefrickel stets vermeidend, dabei aber voller Energie, Inbrunst, Power, Seele und mit unendlicher Virtuosität. Auch gesanglich wirkt der Meister so herrlich natürlich und das Songmaterial ist einfach fantastisch. Nehmen wir nur Tracks, wie beispielsweise den voller Energie steckenden Opener "Last one to know", ein toller Midtempo-Bluesrocker, durchzogen von effektvollen Gitarrenlicks und glühendem Lead-Spiel (super Soli von Ellis, großartiger Orgel-Background von Kevin McKendree, dezente Bläser-Fills), das ähnlich strukturierte, bärenstarke Titelstück "Ice cream in hell" (funkige Riffs, groovende Percussion, famose Gitarrensoli), den schön nach vorn gehenden, klassischen Blues-Boogie "Foolin' yourself", der von bestechender Lead-Gitarre durchzogene, sehr emotionale, herzzerreißende Slow-Blues "Hole in my heart" (das etwa 2 1/2-minütige, ungemein gefühlvolle Gitarrensolo gegen Ende ist schlicht phänomenal), den mit viel Southern Soul, furiosem Drive und geradezu überbordender Slide-Gitarre inszenierten, rockin' and rollin' Blues "Sit tight mama", das mit einem traumhaft schönen Latin-Groove ausgestattete, flockig flotte, dennoch mit enrgetischen Gitarrenläufen gespickte "Everything and everyone", oder der umwerfende, mit regelrecht fasziniernden Gitarrelinien veredelte, packende, kraftvolle Slow-Blues "Your love's like heroin" (begnadete Soli des Meisters) zum Abschluß des Albums - es ist die pure Wonne. "Ice cream in hell" ist nicht mehr und nicht weniger als ein absolut meisterhaftes Blues-/Bluesrock-Werk mit einem Tisley Ellis in famoser Verfassung.

Hier noch ein Original U.S.-Review:

There are no right or wrong answers with music. It’s subjective and everyone brings their own preferences and past experiences to the listening process. So what works for one person won’t necessarily work for another. Having gotten that out of the way, Tinsley Ellis does blues rock right and Ice Cream in Hell is positively correct.
Ellis is a guitarist’s guitarist, with 17 solo albums to his name, but not enough name recognition. I’m not sure if Ice Cream in Hell will address that marketing challenge, but in a perfect world, it would, because it’s a phenomenal album. Where Ellis’ 2018 album, Winning Hand, featured the same high-quality guitar playing, there was something a bit staid about it all, like he was striving for perfection at the expense of emotion. Ice Cream in Hell has guitar playing that’s frighteningly close to perfect, but what seals the album is the passion beneath the guitar playing.
Ellis’ guitar work is so good, it’s easy to ignore his singing, which is charmingly ordinary. I have no idea what it’s like to have talent, but I imagine it’s very easy to hide behind it. If I could play half as well as Ellis, you’d hear me jamming on every street corner and subway car from here to Maryland. Ellis could just as easily lean on his guitar prowess, but he doesn’t, putting a lot of work into his vocals. On the title track, he sounds delightfully ragged, like he recorded the track after doing a live show. It’s bluesy and brave as anything.
And while we’re on the subject of the title track, that song is surprisingly pretty. Ellis’ guitar hops through the track with lines that have that bright Allman Brothers feel, but also a dark gritty bluesiness. Keyboardist/co-producer Kevin McKendree sets a beautiful table for Ellis, on this and each of the album’s tracks. The two musicians have a great relationship, obviously listening to each other and playing off each other, while maintaining every song’s structure. There are plenty of gorgeous musical passages and licks, but the two always turn back to the song.
I was blown away by how fluent Ellis is in so many styles. The songs, all Ellis originals, sound familiar. He has his own takes on blues rock classics, but his ability to nail all of those licks we know so well, while still preserving his own muscular playing, which lies firmly in the Albert King/Stevie Ray Vaughan camp, consistently impressed me. “Sit Tight Mama” has Ellis playing slide in the style of Hound Dog Taylor. “Evil Till Sunrise” recalls Jimi Hendrix’s “Stone Free.” “Everything and Everyone” features a Carlos Santana sound. Ellis isn’t stealing licks or trying to present himself as someone he’s not. He’s just paying tribute to his inspirations.
If you’re a blues rock fan and aren’t familiar with Ellis’ work, this is a great place to check in. Ice Cream in Hell is blues rock from a master at the height of his power, vocally and instrumentally. Ellis showcases monster tone, vibrato that feels like an earthquake, and all-around tasteful playing. He is always the right answer.
(Steven Ovadia / Blues Rock Review)

Das komplette Tracklisting:

1. Last One To Know- 4:44
2. Don't Know Beans - 3:43
3. Ice Cream In Hell - 4:13
4. Foolin' Yourself - 4:30
5. Hole In My Heart - 6:45
6. Sit Tight Mama - 4:00
7. No Stroll In The Park - 4:41
8. Evil Till Sunrise - 3:03
9. Everything And Everyone - 4:00
10. Unlock My Heart - 3:54
11. Your Love's Like Heroin - 7:07

Art-Nr.: 9981
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Last one to know
Ice cream in hell
Foolin' yourself
Hole in my heart
Sit tight mama
Everything and everyone
Your love's like heroin

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Ellis, Tinsley - moment of truth [2007]
"A Southern Bluesrocker with monstrous guitar chops - feral, incendiary and fiery", verspricht der Sticker auf der CD-Hülle. Was sollen wir sagen?..., es passt! Erstes neues Studioalbum des großartigen Bluesrock-Veteranen aus Atlanta/Georgia seit 3 Jahren - und es ist ein klasse Teil geworden! Tinsley Ellis gilt schon seit Jahren in der Szene als äußerst versierter "high-voltage Blues guitarist", der des öfteren gern auch mal mit Stevie Ray Vaughan verglichen wird. Doch seine Einflüsse sind wesentlich weitreichender, gehen von den frühen britischen Blues-Größen wie John Mayall oder Peter Green, über klassische Blues-orientierte Rockbands wie Cream und die Rolling Stones, bis hin zu Freddie King und B.B.King. Sein neues, großartiges Album "Moment of truth" zeigt von vorn bis hinten, warum Ellis, sowohl bei den Fans als auch bei den "Kritikern", so beliebt und anerkannt ist. Ein paar Schlagworte dazu: Virtuose, messerscharfe, auf den Punkt gebrachte, fette Lead Gitarre überall, klasse Gesang, hervoragendes Songmaterial, Biß, Feuer, ausgezeichnete Melodien, ein astreiner Groove, saftiger, satter Sound, und selbstverständlich eine klasse Begleitband! Ellis' Bluesrock verdient die Bezeichnung "Blues" vor dem Wort "Rock" tatsächlich, denn auf eine klassisch, bluesige Basis legt er großen Wert! Viele der Tracks bewegen sich im Midtempo- oder im Blues-Balladen-Bereich, dennoch versprühen sie eine ungeheure Power und Kraft, vor allem wegen der stets "lauten", sehr satt und durchaus würzig, dreckig gespielten Gitarrenlinien. Das hat eine hohe Intensität! Tinsley ist spürbar mit Leib und Seele bei seiner Musik! Sehr angenehm wirken die in den Songs immer wieder unaufdringlich eingebauten Orgel-Untermalungen, die die deutliche Gitarren-Dominanz des Meisters hervorragend ergänzen. Zu den Highlights eines durchweg starken Albums zählen beispielsweise der von herrlichen Cream-like Licks geprägte Retro-Bluesrocker "Say too much" mit seinen kraftvollen Gitarrenlinien, der dynamische, straighte, riffige, gut gelaunte Rock'n Roller "Someday", der wunderbar groovige, dabei kochende, Wah Wah-Gitarren-getränkte Midtempo-Bluesrocker "Get to the bottom", der gefühlvolle, aber mit intensiven Gitarrenlinien präparierte Slow-Blues "You're gonna thank me" (klasse Percussion-Background, wunderbare Orgel-Untermalung), der kernige und prächtig ins Ohr gehende Stones-like Seventies-Rocker "Tell the truth" (Background-Gesang: Michelle Malone), die großartige, überaus melodische, aber sehr knackig gespielte Bluesrock-Ballade "Too much of everything" mit dem gepflegten Orgel-Hintergrund und den famosen, wunderbar harmonisch rüberkommenden Wah Wah-Spielereien (inklusive exzellenter Soli), der kochende Blues-Boogie "Bringin' home the bacon", der von einem herrlichen Bass-Groove zurückhaltend nach vorn getriebene, klassische Rockin' Blues "Freeway soul" mit seiner gelungenen Melodik und den messerscharfen, aber locker gespielten Gitarrenläufen, die "rollicking" Coverversion von Sam & Dave's "I take what I want", oder auch der dampfende, Slide-getränkte Rock-Kracher "Stare at the sun"! Tinsley Ellis erldigt seinen Job nicht nur mit Bravour, sondern auch mit viel Herz und Seele! Ein Könner! "Moment of truth" ist ein weiteres, prächtiges Werk in der langen Reihe bisheriger, erfolgreicher und viel beachteter Veröffentlichungen dieses "earthy and dedicated, roots rocking blues journeyman". Top!

Art-Nr.: 5060
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Somebody
Get to the bottom
Tell the truth
Too much of everything
Freeway soul
Stare at the sun

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Ellis, Tinsley - speak no evil [2009]
Das renommierte, vor allem in Jam-Kreisen höchst angesehene Magazin "Relix" sagt über Tinsley Ellis' neues Album: "Powerful, spine-tingling guitar and gritty, soulful vocals - an inspired and passionate fusion of Blues and Southern Rock". Das ist kurz und knapp auf den Punkt gebracht, denn in der Tat ist "Speak no evil" ein tolles, voller Seele steckendes, knackiges Bluesrock-Album geworden. Der Mann aus Atlanta/Georgia, "a hard-rocking, high-voltage blues guitarist" (und was für ein großartiger), wird schon seit ewigen Jahren mit Stevie Ray Vaughan verglichen. Es trifft zwar zu, dass Ellis durchaus in seinem Stil Spuren vom unvergessenen Stevie Ray hinterlässt, doch er gilt als alles andere als einer, der sich ausschliesslich von dessen Spiel inspirieren lässt. Andere Texas-Grössen wie beispielsweise Freddie King oder Clarence "Gatemouth" Brown hinterlassen ebenso ihre Spuren wie der "soulful Blues" eines B.B.King oder auch die britische Bluesrock-Invasion der späten Sechziger in Form von Peter Green's Fleetwood Mac, John Mayall's Bluesbreakers, Cream und den Rolling Stones. All das verarbeitet Ellis zu seinem beeindruckenden, eigenen Stil, der immer durchsetzt ist mit diesem, seiner Heimat entsprechenden, vollkommen natürlich rüberkommenden Georgia-Southern-Vibe. Tinsley Ellis ist ein fantastischer, mit allen Wassern gewaschener Gitarrist, ein großartiger Songwriter und ein klasse Sänger. "Speak no evil" beeindruckt durchweg mit prächtigem Songmaterial voller hervorragender Strukturen. Das Material des neuen Albums offenbart, neben den Einflüssen der bereits erwähnten Künstler, zudem eine Tendenz in eine etwas Rock-orientiertere Richtung, ohne dabei je die Blues-Emotionen zu vernachlässigen. Viel Robin Trower-Flair ist spürbar, einige Wah Wah-Hooks inklusive, auch mal ein straightes Riff der Sorte Free oder Bad Company ist zu hören, ebenso wie Einflüsse von ZZ Top. Dabei geht Ellis kaum einmal "volles Rohr", sondern spielt zumeist in einem, allerdings durchaus "prickelnden" und vor allen Dingen kraftvollen Midtempo-Bereich mit ordentlich "Pfeffer in der Suppe" und jeder Menge zündender Gitarrenpower. Die wunderbaren Grooves und Rhythmen kommen klar und knackig produziert rüber, ebenso das prächtige, virtuose Gitarrenspiel des Meisters. In jedem Song steckt ein Solo, das seine bestechende Spielkunst demonstriert - variabel, locker, würzig, kochend, brodelnd, glühend, wie es das jeweilige Stimmungsbild verlangt. Dazu packt er seine Songs noch in eine klasse Melodik, Beste Beispiele für das hervorragende Material sind Stücke wie der von starken Wah-Wahs und einem lodernden Hendrix-Feuer begleitete, kraftvolle, melodische Bluesrocker "Sunlight of love", der dreckige, mit herrlicher, zurückhaltender Orgel-Untermalung inszenierte, voller zwirbelnder Gitarrenläufe steckende Midtempo-Blues "Speak no evil", das voller Robin Trower-Flair steckende "It takes what it takes", das allerdings zusätzlich mit feinen Twin-Riffs und einem hinreissenden, voller Southern-Esprit steckenden Gitarrensolo aufwartet, der swampige, schwerblütige, schwül groovende Rock-Blues "The other side", der ungemein melodische, sicher auch ein gewisses Clapton-Feeling nicht leugnende, von wunderbaren, ausgedehnten Gitarrenläufen begleitete, lockere, aber knackige Bluesrocker "Cold love, hot night", das etwas von Bad Company verspührende "Left of your mind", der kernige, von einem beinharten, tierischen ZZ Top-like Groove begleitete, fette, mit fulminanten Gitarren vollgepackte Bluesrocker "Grow a pair" oder das das Album schliessende, furiose Instrumental "Rockslide". Keine Frage, Tinsley Ellis hat, obwohl schon so lange im Geschäft, ein sehr starkes, überaus ambitioniertes Album abgeliefert. Der Mann ist noch immer hungrig. So etwas ist alles andere als alltäglich und darf als großes Kompliment gewertet werden. So ist's richtig, Mr. Ellis, weiter so! "Finest Bluesrock from Atlanta/Georgia"!

Das komplette Tracklisting:

1 Sunlight of Love - 4:15   
2 Slip and Fall - 3:59   
3 Speak No Evil - 5:08   
4 It Takes What It Takes - 6:00   
5 The Other Side - 4:14   
6 The Night Is Easy - 4:13   
7 Left of Your Mind - 3:44   
8 Cold Love, Hot Night - 4:19   
9 Amanda - 4:22   
10 Loving for Today - 6:02   
11 Grow a Pair - 4:30   
12 Rockslide - 3:47

Art-Nr.: 6603
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sunlight of love
Speak no evil
It takes what it takes
The other side
Cold love, hot night
Grow a pair

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