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Allman, Devon - ragged & dirty [2014]
Es ist schon sehr, sehr beeindruckend, welch eine großartige Entwicklung Gregg Allman's Spross Devon in den letzten Jahren genommen hat. Mit seiner Band Honeytribe fing es vor rund 10 Jahren an, dann formierten sich die famosen Royal Southern Brotherhood und vor gut 1 1/2 Jahren erschien sein erstes, auch schon hervorragendes Solo-Album "Turquoise" - alles Stationen, die Devon Allman einen Weg gehen liessen, der ihn mittlerweile zu einem der anerkanntesten Musiker in der großen, weiten Welt des Southern-Genres machte. Nun legt Allman mit dem wunderbaren "Ragged & glory" sein zweites Solo-Album vor, das ihn, sowohl gesanglich, kompositorisch und auch als Gitarrist noch weiter gereift und in brillanter Form zeigt. Das weite musikalische Spektrum aus Blues, Rock, Soul, R&B, Roots und Southern Rock vereint er in 12 exzellenten Songs mit hervorragend auf den Punkt gebrachten Arrangements ohne "aufgeblusterte" Schnörkel (produziert hat Tom Hambridge, der auch die kompletten Schlagzeug-Parts übernommen hat), vollkommen natürlich, authentisch, ausgestattet mit klasse Melodien und eingespielt mit herausragenden Musikern. Neben Hambridge und Allman wirkt zuweilen noch der zweite Gitarrist Giles Cory mit, den Bass zupft Felton Crews und an der Orgel und dem Klavier hören wir Buddy Guy's famosen Keyboarder Marty Sammon, der den Sound immer wieder wunderbar ergänzt. Ja, auch Allman's Gitarrenspiel wird immer stärker. Seine herrlichen, inspirierten Soli sind einfach klasse. Allen voran sticht diesbezüglich der begnadete, hingebungsvolle Slow Blues "Midnight Lake Michigan" (eine Eigenkomposition von Allman) heraus, ein exquisites, bärenstarkes, 9 1/2-minütiges Instrumental, bei dem Allman's famos gespielte Lead Gitarre eine Gesangsstimme nicht im Geringsten vermissen lässt. Hinreissend, wie er sein Instrument durch dieses Stück führt - virtuos, gefühlvoll, emotional, genauso locker wie kraftvoll, voller Seele und Spirit. Keine Schau, kein Gefrickel, kein selbstdarstelleriches Getue - nein, nur pures "Feeling". Ja, er ist auch als Gitarrist endlich "angekommen". Verdientermassen! Aber auch der Rest, also die Gesangsstücke, sind wahre "Knaller"! Nehmen wir zum Beispiel das wundervolle "Can't lose 'em all", komponiert von Tom Hambridge und Lee Roy Parnell, das in seinem southern-souligen und bluesigen Ambiente den Geist der The Allman Brothers Band und Papa Gregg heraufbeschwört (tolles Twin-Gitarren-/Orgelspiel in einigen Passagen, tierisches Gitarrensolo von Devon im Break), den leicht country-infizierten, straighten, wieder voller Southern-Flair steckenden Boogie-Rocker "Leavin'", Allamn's seelige, "soulful" Version des alten Spinners-Klassikers ""I'll be around", den rattenscharfen, auf souliger Basis hart und krachend riffenden, ordentlich dampfenden Southern Rocker "Traveling" (flammende Gitarrenritte, starke Melodie), die tolle, raue, dreckige Coverversion von Otis Taylor's "Ten million slaves", den straighten, irgendwo zwischen den Stones, ZZ Top und Georgia Satellites angesiedelten, von herrlich klimperndem Honky Tonk-Piano unterstützten und glühenden Gitarrenriffs bestimmten Kracher "Times have changed", das vom legendären Luther Allison stammende Titelstück "Ragged & dirty" (in der Tat sehr dreckig und rau, toller Groove) oder den besinnlichen, rootsigen Finaltrack "Leave the city", bestehend lediglich aus Devol Allman's Gesang und Gitarrespiel, soiwe Tom Hambridge's Drums und Percussion - auf diesem Album gibt es keine Ausfälle. Devon Allman lebt sie richtig aus, die musikalischen Gene des Allman's-Clans. Wenn er so weitermacht, dürfen wir von ihm sicher noch etliche Großtaten erwarten. "Ragged & glory" jedenfalls ist ein Pracht-Werk geworden. Congratulations, Devon!

Das komplette Tracklisting:

1. Half the Truth - 3:07
2. Can't Lose 'Em All - 3:45
3. Leavin' - 2:40
4. I'll Be Around - 3:54
5. Traveling - 4:14
6. Midnight Lake Michigan - 9:31
7. Ten Million Slaves - 3:20
8. Blackjack Heartattack - 3:12
9. Back to You - 5:02
10. Times Have Changed - 3:28
11. Ragged & Dirty - 2:42
12. Leave the City - 3:00

Art-Nr.: 8661
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Can't lose 'em all
Leavin'
Traveling
Midnight Lake Michigan
Ten million slaves
Times have changed
Ragged & dirty

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Alvin, Dave & Jimmie Dale Gilmore - downey to lubbock [2018]
Zwei "alte" Haudegen und Pioniere der amerikanischen Roots-Szene tun sich zusammen und liefern ein geradezu brillantes Album ab. Der aus Downey in Californien stammende ex-Blasters-Veteran Dave Alvin und der in Lubbock/Texas beheimatete Roots-/Country-/Folk-/Singer-Songwriter Jimmie Dale Gilmore nehmen uns auf "Downey to Lubbock" mit auf eine wundervolle, ja mitreißende, packende Reise durch musikalisch faszinierende Landschaften von Roots, Blues, Rock, Americana und Alternate Country. Voller Leidenschaft, Biß und mit ungemein viel Gefühl, Seele und Authentizität repräsentieren sie ihre Heimat, Herkunft und musikalischen Einflüsse und Ideologien in 12 herausragenden, sehr abwechslungsreich und dennoch herrlich straight gestalteten und arrangierten Tracks. Zwei davon sind neu von ihnen komponierte, eigene Stücke, der Rest sind wunderbar um-arrangierte Coverversionen alter, beeindruckender Klassiker, die sie in ihrem musikalischen Werdegang auf irgendeine Art und Weise begleitet haben. Was die Beiden (Alvin spielt neben dem Lead Gesang noch bravourös akustische und elektrische Gitarre mit fulminanten Soli, Gilmore überzeugt neben der zweiten Lead-Stimme mit akustischer Gitarre und Mundharmonika) und ihre exzellenten Begleitmusiker (u.a. Skip Edwards - keyboards; Nick Forster - guitars, lap steel, mandolin; David J.Carpenter - bass; Don Heffington - drums und einige mehr) hier abliefern, ist die höchste Roots-, Blues-, Americana-, Rock-Schule. Los geht's mit dem genialen Titelstück "Downey to Lubbock", einem grandiosen, prächtig nach vorn gehenden, herrlich rootsigen, erdigen, "burning harp- and guitar-centered" Bluesrocker, in dem die beiden (sie teilen sich hier, wie auch bei einigen anderen Tracks, den Lead Gesang auf), textlich großartig verpackt, ihre musikalische Geschichte erzählen. Alvin besticht mit famoser Lead Gitarren-Arbeit (tolles Solo) und Gilmore mit nicht minder starkem Mundharmonika-Spiel. Die Nummer, die im übrigen auch toll auf Alvin's "Eleven Eleven"-Album gepasst hätte, hat einen klasse Drive. Welch ein Aufrakt! Es folgt eine saustarke Coverversion von Steve Young's "Silverlake", vorgetragen in einem ganz dezent mexikanisch angehauchten, leicht bluesigen, wundervollen, staubigen Americana-Gewand. Die großartige Begleitung aus vielschichtigen akustischen und elektrischen Gitarren, sowie unaufdringlicher Orgel und ebenso unaufdringlichem Akkordeon passt einfach super. Leicht und locker "galoppieren" die Zwei im Anschluß daran durch die herrliche, mit schöner Mandoline und klasse E-Gitarre inszenierte, lockere John Stewart-Nummer "July, you're a woman". Das ist rootsige, staubige Americana-Musik vom Allerfeinsten. Fantastisch auch das tierische, dezent akustisch beginnende, dann aber mächtig brodelnde, mit furiosen E-Gitarrenläufen und "rattenscharfen" Sax-Einlagen (Jeff Turner) gespickte Blues-Cover von Lightnin' Hopkins' "Buddy Brown's Blues", die hinreißend schöne, melodische, flockige "Mexican-flavoured" Countryrock-Version von Chris Gaffney's "The gardens", die tolle Version des alten 60iger Dino Valenti-/Youngbloods-Klassikers "Get together", das gewaltig rockende "Lawdy Miss Clawdy", wie auch die traumhaft melodische Americana-Nummer "Billy The Kid and Geronimo" - alles Höhepunkte eines von vorn bis hinten packenden Werkes. Dave Alvin und Jimmie Dale Gilmore mit einer herausragenden, ja überragenden Vorstellung, Ein absolutes Ausrufezeichen in Sachen Rootsmusik für das Jahr 2018! Kommt im übrigen in einem sehr schön gestalteten Digipack mit 24-seitigem, reich bebilderten und informativem Booklet.

Hier noch ein Original U.S.-Review:

You don’t need to know the backstory to this meeting of the minds of Dave Alvin and Jimmie Dale Gilmore, two of Americana’s most respected journeyman roots rockers. That’s because they do the work for you on the opening title track to this partnership where they trade vocals explaining their careers and somewhat unlikely collaboration on this disc’s only co-write.
Ex-Blaster Alvin hails from Downey, California, and ex-Flatlander Gilmore calls Lubbock, Texas home. The two are a decade removed in age but found common ground in their love of Americana music, specifically the blues, rock and roll, R&B, and folk acts that played LA’s famous Ash Grove club which they both frequented. These guys are road-hardened troubadours who know the once-endless highway is going to soon end but are determined to keep the faith. They do that beautifully on this studio alliance.
Alvin’s flinty baritone and Gilmore’s high lonesome, windswept style wouldn’t seem to be a natural combination. But even though there aren’t honeyed Everly Brothers-styled harmonies here, the contrast in their voices makes for a surprisingly riveting blend. They generally switch lead vocals, which also provides a window into which one brought the song - and all but two are covers - to the table.
Alvin pays tribute to late buddy Chris Gaffney by performing his bittersweet Tex-Mex ballad “The Gardens” (one of two tracks that also features legendary West Coast songwriter Van Dyke Parks on accordion) and Gilmore does the same for Steve Young in his warbling cover of the sweet memories on “Silverlake.” But it’s the classic rockers like Lloyd Price’s New Orleans stomper “Lawdy Miss Clawdy” and Brownie McGhee’s gospel-laced closing “Walk On” where the duo really finds their footing. Alvin’s distinctive lead electric guitar snakes through these tracks, bringing high voltage rollicking authority to Lightning Hopkins’ “Buddy Brown’s Blues” and the traditional swamp folk of “K.C. Moan.”
A cover of the Dino Valenti by way of the Youngbloods ’60s “smile on your brother/ love one another” anthem “Get Together” is as pertinent today as it was 50 years ago - perhaps more so - and this version with Gilmore’s trembling voice and Alvin’s taut guitar solo raises the temperature making it feel even more incisive. The California bred singer-songwriter’s lone new solo writing contribution, “Billy the Kid and Geronimo,” tells the fictional tale of a meeting between these two American fugitives, allowing both singers to trade verses based on the characters’ narratives, as they elicit sympathy for their violent lives.
A full band backs the twosome and while this might seem like an unusual pairing on paper, the result is an alternatively sweet, touching, rousing and undeniably heartfelt set that plays to both artist’s strengths while pushing each slightly outside their comfort zone. Hopefully, there will be a follow-up to further expand on this success that brings out the best in both Alvin and Gilmore and seems to just scratch the surface of their deep Americana pedigrees. (Hal Horowitz/American Songwriter)

Das komplette Tracklisting:

1. Downey to Lubbock - 5:49
2. Silverlake - 5:02
3. Stealin' Stealin' - 2:58
4. July, You're a Woman - 3:53
5. Buddy Brown's Blues - 3:51
6. The Gardens - 3:56
7. Get Together - 3:59
8. K.C. Moan - 5:12
9. Lawdy Miss Clawdy - 2:38
10. Billy the Kid and Geronimo - 4:45
11. Deportee - Plane Wreck at Los Gatos - 4:52
12. Walk On - 5:50

Art-Nr.: 9634
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Downey to Lubbock
Silverlake
July, you're a woman
Buddy Brown's Blues
The gardens
Lawdy Miss Clawdy
Billy the Kid and Geronimo

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Castro, Tommy - a bluesman came to town [2021]
"Tommy Castro is one of the brightest stars in the blues-soul genre. Voracious blues energy and ultimate soul power, impassioned vocals and pure inventiveness in his stellar guitar solos", schreibt beispielsweise das renommierte Blues Music Magazine, und die Washington Post sagt: "Soul-baring, roadhouse-meets-church, Memphis guitar licks, gritty voice, Southern colors and rootsy textures". Die Fachwelt ist sich einig: Der in San Jose/Californien geborene und aufgewachsene, exzellente Gitarrist und großartige Sänger und Songwriter Tommy Castro gehört mit seiner unwiderstehlichen, magischen Mixtur aus vorzüglichem "funky Southern Soul, Big City Blues and Classic Rock" zu den etabliertesten, respektiertesten und verehrtesten Künstlern des Bluesrock-Genres der letzten, gut 25 Jahre. Mit "A Bluesman Came to Town" (Untertitel "A Blues Odyssey") legt Castro nun ein geradezu meisterhaftes, neues Album vor, das ihn in bestechender, musikalischer Verfassung zeigt. Eingespielt in den Switchyard Studios von Nashville/Tennessee unter der exzellenten Produktion von Tom Hambridge (u. a. Buddy Guy, George Thorogood, Delbert McClinton, Gregg Allman) handelt es sich um eine Art Konzeptalbum, das die Geschichte eines in einem kleinen Provinznest lebenden, jungen Mannes erzählt, in dessen Städtchen eines Tages ein Gitarre spielender "Bluesman" auftaucht. Von diesem Tag an veränderte sich das Leben dieses jungen Mannes schlagartig, das "Bluesvirus" hatte ihn infiziert. Er besorgte sich eine Gitarre, lernte, zog aus in die weite Musiker-Welt, war fortan nahezu stetig "on the road". Eine wunderbare Geschichte, ohne Zweifel ein wenig autobiographisch und inspiriert von den Erfahrungen vieler Musikerkollegen, musikalisch geradezu perfekt umgesetzt. Derartige Konzeptalben funktionieren eigentlich nur, wenn, trotz des zusammenhängenden Handlungsstranges, jeder Track auch für sich alleine steht - und genau das ist hier zu 100% der Fall. Welche Nummer man sich auch herauspickt, sie hat auch ihre eigene Geschichte aus dem Lebenslauf dieses jungen Musikers. Das Songmaterial ist grandios. Produzent Hambridge hat eine Reihe der besten Studio-Cracks Nashville's mitgebracht (er selbst spielt Schlagzeug ,dazu Rob McNelley an der zweiten Gitarre, Kevin McKendree an den Keyboards und Tommy MacDonald am Bass), die Castro herausragend begleiten. Diese "Nashville Gang" bringt eine Menge Southern-Flair in die Songs. Tommy Castro selbst glänzt mit sehr starkem Gitarrenspiel und immer wieder mit ganz wunderbaren, genauso zündenden wie messerscharfen, auf den Punkt gebrachten Soli. Sein voller Seele steckender Gesang war nie besser! Der Songreigen startet mit dem famosen, rootsigen Midtempo-Bluesrocker "Somewhere", gleich eine Nummer, die vor Southern-Flair nur so trieft. Kräftige, swampige Riffs, wunderbare Mundharmonika-Klänge von Wet Willie's Jimmy Hall, der hier als Gast mitwirkt, dazu ein großartiger, steady Groove und herrlich schwüle Slideguitar-Licks, inkl. eines prächtigen Solos, sowie eine uns sofort mitnehmende, exzellente Melodie. Castro und seine Begleitmusiker sind von Beginn an mit viel Leidenschaft, Seele und spürbarer Spielfreude am Werk. Ein Auftakt vom Allerfeinsten! Nicht minder stark geht's mit dem Titelstück "A bluesman came to town" weiter. Castro's exquisite Gitarrenbegleitung zu dem erneut schön rootsigen und southern inspirierten Groove, in Verbindung mit McKendree's schönen Wurlitzer-Klängen, ist ein einziger Genuß. Kein wildes Gefrickel, sondern punktgenaues, virtuoses, durchdachtes, geradliniges, erdiges Spiel, das den Zuhörer geradezu magisch umgarnt. Herrlich! Mit dem furiosen, soulful Roadhouse-Bluesrocker "Child don't go" wird das Tempo anschließend kräftig angezogen. Castro singt hier im Duett mit der stimmgewaltigen Terrie Odabi. Ein temporeicher Drive, klimperndes Honky Tonk-Piano und dynamische Gitarren sorgen für ordentlich Furore. Anschließend steht die hinreißende, lockere, voller Southern-Soul und Retro-Flair steckende Ballade "You to hold on to" auf dem Programm, die u. a. mit einer unwiderstehlichen Melodie punktet. Wieder hören wir dezente Wurlitzer-Klänge, eine hintergründige Orgel und fantastische Gitarrenlinien mit einem Solo, das unsere Ohren regelrecht verzaubert. Nach dem anschließenden, drückenden, hitzigen, fetten Funk-/Blues-Kracher "Hustle", folgt mit dem kraftvollen "I got burned" ein bärenstarker, traditionell verwurzelter, ein wenig Stevie Ray Vaughan-beeinflusster Shuffle-Blues, der, unaufhaltsam wie ein "dampfendes Stahlroß" nach vorn groovt. Enthält ein powerndes, ausgedehntes Gitarrensolo, sowie prächtig passendes, antreibendes Piano-Geklimper, Welch ein Drive! Sehr viel Southern-Feeling und gar ein paar psychedelische Vibes versprüht der balladeske, recht locker groovende, dennoch viel Kraft ausstrahlende Roots-/Bluesrocker "Draw the line", dessen erdige, dabei messerscharfe Gitarrenlinien mit Castro's tollem Lead Gesang abermals eine wunderbar harmonische Einheit bilden. Mit der ganz wunderbaren, hoch melodsichen Soul-/Blues-Ballade "I want to go back home", präsentiert uns der Meister dann noch einmal "richtig was für's Herz" (tolles Saxophon-Spiel und -Solo von Deanna Bogart), ehe er mit dem powernden, voller krachender Led Zeppelin-like Riffs und glühender Slideguitar (feuriges Solo) steckenden Bluesrock-Knaller "Bring it back" nochmal ordentlich Dampf ablässt. Zum Abschluß möchten wir noch einmal ein überaus treffendes Zitat des hoch geschätzten "No Depression"-Magazins anführen, in dem es heißt: "Castro plays gritty, string-bending blues like a runaway train, a glorious blend that rocks the soul and lifts the spirits". Tommy Castro mit einer grandiosen Vorstellung. Diese Blues-Odyssee "A Bluesman Came to Town" ist ohne jeden Zweifel eines der besten Alben seiner gesamten Karriere.

Das komplette Tracklisting:

1. Somewhere - 3:30
2. A Bluesman Came To Town - 3:57
3. Child Don't Go - 2:49
4. You To Hold On To - 3:53
5. Hustle - 3:36
6. I Got Burned - 3:36
7. Blues Prisoner - 5:16
8. I Caught A Break - 2:38
9. Women, Drugs and Alcohol - 4:19
10. Draw The Line - 4:14
11. I Want To Go Back Home - 3:41
12. Bring It On Back - 3:44
13. Somewhere (Reprise) - 2:39

Art-Nr.: 10392
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Somewhere
A bluesman came to town
Child don't go
You to hold on to
I got burned
Draw the line
I want to go back home
Bring it back

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Castro, Tommy & The Painkillers - stompin' ground [2017]
Bluesman Tommy Castro und seine großartigen Painkillers mit einem prächtigen, neuen Album! "Stompin' ground" bringt uns wunderbaren, klassischen soulful Bluesrock, Rockin' Blues und Soul-Blues, dessen Wurzeln im Grenzgebiet von Kalifornien und Mexiko, genauer gesagt in San Jose, wo Castro zu dieser Zeit lebte, in der Ära der Hippie-Kultur der späten Sechziger und Siebziger Jahre liegen. Es war der "soulful" Sound der "Mexican Americans". Wir hören packende Songs, hinreissende Grooves, tolle Melodien, sowie exzellentes Gitarrenspiel und großartigen Gesang von Castro, der sich mit seinen Painkillers in absoluter Top-Form präsentiert. Und dieser herrliche Soul in den Stücken - eine Wonne! Tracks wie das nostalgisch, dynamisch rockende "Blues all around me", die begnadet groovende, balladeske traumhaft melodische Soul-Nummer "My old neighborhood", der dreckige, fast schon ein wenig Richtung ZZ Top daher kommende, einen tollen Drive aufbauende Rockin' Blues-Boogie "Enough is enough", der kochende Hi-Energy-Shuffle "Rock bottom" (Gast ist hier Gitarrenhexer Mike Zito, der sich zusammen mit Castro prächtige Lead Gitarren-Duelle liefert, dazu starkes, hintergründiges Piano-Geklimper), die dynamische Retro Soul-Nummer "Soul shake" im Duett mit Danielle Nicole (ex Trampled Under Foot), sowie das brodelnde "Them changes" sind nur einige stellvertretende Beispiele für ein bestechend starkes Album von Tommy Castro und seinen Painkillers. Hier lodert das Blues- und Soul-Feuer lichterloh. Beeindruckend stark!

Hier ein U.S.-Statement zu diesem Album im Original-Wortlaut:

Swaggering, razor-wire gospel-tinged soul, simmering deep blues and hard-grooving house rockers (AllMusic. com). Gritty, funky, rocking and original (Boston Globe). Blazing soul-blues rocker Tommy Castro’s musical roots run deep. As he unleashes his high-energy music to fans all over the world, Castro is inspired by the sounds he absorbed while coming of age on the rough and tumble side of San Jose, California. During the late 1960s and early 1970s, this was Castro’s home turf – his stomping ground. It was a place where the street-tough Mexican Americans and the counter-culture hippies came together to drink, smoke, laugh, party and listen to tunes – the hippies with their blues and rock, the Mexicans with their soul music. Mixing the blues-rock he loved and the soul music he heard blasting out from the lowriders cruising the streets, along with the socially conscious message songs of the day, Tommy’s own sound was born. He honed his guitar playing to a razor’s edge on the city’s competitive bar scene, where he learned how to capture an audience with his intensely passionate vocals, stellar musicianship and dynamic performances. Almost every major rock and soul act, from Ike & Tina Turner to Janis Joplin to Elvin Bishop and Taj Mahal toured through the area, and Castro was at almost every show. He saw John Lee Hooker, Albert King and Buddy Guy & Junior Wells at the same local blues bar, JJ’s, where he often jammed, dreaming of one day busting out. Over the course of his career, Tommy Castro’s San Jose DNA has always inspired his music, whether he’s squeezing out the deepest blues or the funkiest soul grooves. He and The Painkillers – bassist Randy McDonald, keyboardist Michael Emerson and drummer Bowen Brown – have played hundreds of shows to thousands of music lovers, always leaving his audiences screaming for more. All of his albums are filled with original blues, soul and West Coast rock, each song showing a slightly different side of Castro’s multifaceted musical personality. Billboard says the band plays “irresistible contemporary blues-rock” with “street-level grit and soul.” On his new album, Stompin’ Ground, Tommy Castro opens windows both into his past and his always-evolving musical future. Produced by Castro and guitar wunderkind Kid Andersen and recorded at Andersen’s soon-to-be legendary Greaseland Studio in San Jose, Stompin’ Ground finds Castro letting loose on a set of 12 tracks featuring six originals and new versions of songs he learned and played as a young up-and-comer. He is simultaneously looking back with autobiographical originals and cover songs that inspired him, while forging a forward trail with modern lyrics atop blistering blues-rock. With The Painkillers firing on all cylinders behind him, Castro lays it all on the line from the opening notes of Nonchalant to the final, introspective Live Every Day. From the autobiographical My Old Neighborhood to the socially aware Enough Is Enough and Fear is The Enemy to versions of Elvin Bishop’s Rock Bottom and Taj Majal’s Further On Down The Road (two of his favorite songs from his earliest heroes), Stompin’ Ground is pure musical pleasure. “As soon as we started cutting,” Castro says, “we knew we were onto something.” In addition to the The Painkillers, Castro’s friends Charlie Musselwhite (harp and vocals on Live Every Day), Mike Zito (guitar and vocals on Rock Bottom), Danielle Nicole (vocals on Soul Shake) and Los Lobos’ David Hidalgo (guitar and vocals on Them Changes) add their talents to Stompin’ Ground. “I heard each one of my friends’ contributions on these songs in my head as I was working on them. Happily, when I reached out and actually asked, everyone said yes.”

Das komplette Tracklisting:

1. Nonchalant - 3:55
2. Blues All Around Me - 3:42
3. Fear Is The Enemy - 3:34
4. My Old Neighborhood - 5:42
5. Enough Is Enough - 3:52
6. Love Is - 4:40
7. Rock Bottom - 4:30
8. Soul Shake - 3:59
9. Further On Down The Road - 4:17
10. Them Changes - 4:47
11.Sticks And Stones - 3:07
12. Live Every Day - 4:28

Art-Nr.: 9518
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Nonchalant
Blues all around me
My old neighborhood
Enough is enough
Rock bottom
Soul shake
Them changes

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Cummings, Albert - someone like you [2015]
Prächtiges, neues Album des begnadeten Gitarrenvirtuosen, Sängers und Songwriters aus New England, der einst durch die Inspiration von Stevie Ray Vaughan zur Gitarre und zur Bluesrock-Musik fand. Was wir hier vorfinden, ist abermals hingebungsvoll und voller Leidenschaft dargebotener "soulful", rootsy Bluesrock vom Allerfeinsten, präsentiert in 12 großartigen Songs. Für die Aufnahmen ging Cummings diesmal nach Los Angeles, um sich dort mit dem Grammy-dekorierten Produzenten David Z (u.a. Buddy Guy, Prince, Gov't Mule) zusammen zu tun. Für die Aufnahmesessions trommelten die beiden eine mitreissende Band aus einigen der besten Musiker der Southern California-Szene zusammen, um zumeist in Quartettbesetzung dieses exzellente Werk einzuspielen. Neben Cummings waren das Reggie McBride am Bass, Tony Braunagel an den Drums (eine wahrhaft famos aufspielende Rhythmus-Fraktion), sowie der herausragende Keyboarder Mike Finnigan (u.a. Bonnie Raitt). Die Truppe agiert geradezu perfekt zusammen. Vor allen Dingen die wunderbaren Orgel- und Piano-Ergänzungen von Finnigan zu Cummings' famosem Gitarrenspiel begeistern. Das Songmaterial, mal dampfend und kochend, mal locker und lässig, ist baumstark, wobei Cummings insgesamt diesmal noch ein wenig bluesiger wirkt als bei seinen letzten Alben. Gleich die erste Nummer, "No doubt", ist ein "Killer"! Ein drückender, treibender Groove, wie eine sich unaufhaltsam ihren Weg durch sumpfighe Swamplandschaften bahnende Lokomotive, bildet die Basis dieses mächtigen Bluesrockers, vollgepackt mit rauen, vor Kraft nur so strotzenden, glühenden Lead Gitarren-Linien. Cummings singt klasse und sein kochendes, fulminantes Solo ist eine Pracht. Dazu passen Finnigan's Orgel-Fills wie eine Eins. Der "Blues-Train" ist im Rollen und die Band auf Betriebstemperatur. Baumstark! Voller Seele, locker und intensiv zugleich, kommt das anschließende, erneut exzellent vorgetragene und wunderbar instrumentierte "I found you". Abermals gesegnet mit einem klasse Groove und einer starken Melodie, sorgt das Zusammenspiel aller beteiligten Musiker für die pure Midtempo-Bluesrock-Wonne. Als Gast wirkt hier, wie bei 2 weiteren Stücken, als zweiter Gitarrist Jimmy Vivino mit. Super beispielsweise auch der gut nach vorn gehende, von fulminanten, brennenden Gitarrenläufen durchzogene Shuffle "Up your sleeve", das etwas funky angehauchte (tolles Drumming), mit meisterhaften Gitarrenlinien versehene "Movin' on", oder die hinreissend melodische, schön flockige, etwas rootsig in Szene gesetzte Ballade "So strong". Bei dem 7-minütigen, ungemein inspirierten, Slow-Blues "Little bird" ziegt Cummings dann schließkich seine ganze, uneingeschränkte Gitarren-Brillanz. Unglaublich starkes, virtuoses Gitarrenspiel, sehr locker zelebriert und doch voller Würze, dominiert diese herausragende Nummer, begleitet von großartigen Piano-Klängen. Was der Meister hier an den 6 Saiten aufzieht, ist phänomenal. Keine Frage, Albert Cummings ist mit dieser "L.A.-Clique" ein super Album gelungen. Allerbester Gitarren-Blues, -Bluesrock und -Roots-Blues auf höchstem Level. Rock on, Albert!

Das komplette Tracklisting:

1. No Doubt - 4.35
2. I Found You - 4.27
3. Up Your Sleeve - 4.27
4. Movin' On - 4.47
5. So Strong - 5.01
6. Finally In Love - 3.51
7. Make Up Your Mind - 4.17
8. Little Bird - 7.04
9. Meatlocker - 3.42
10. I'm In Love With You - 3.43
11. Old Dog - 3.23
12. Stay Away From My Sister - 2.39

Art-Nr.: 8918
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
No doubt
I found you
Up your sleeve
Movin' on
So strong
Little bird
Old dog

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Curfman, Shannon - what you're getting into [2010]
Viele Bluesrock- und Gitarrenfreunde werden sich erinnern: "Loud Guitars, Big Suspicions" heisst das sensationelle Debut, mit der sich 1999 die damals erst 14-jährige Gitarristin, Sängerin und Songwriterin Shannon Curfman in die Blues-, Roots-, und Gitarrenrock-Szene katapultierte. Die ganze Welt feierte die aus Fargo, North Dakota stammende Teenagerin, wie den aus dem gleichen Ort kommenden Jonny Lang, als das neue weibliche Wunderkind des Bluesrocks. Heute, elf Jahre später, Curfman wird in 5 Monaten 25, legt sie ihr neues Album "What you're getting into" vor - und wieder wird sie von der Musikpresse und den Fans gleichermassen bejubelt. "Smokin' hot", "Phenomenal all the way through", "Barn burnin' blistering Blues'n Twang" oder "This young lady can rock the blues with her vocals and guitar work, and is second to none", sind nur einige der unzähligen anerkennenden Zitate über Shannon und ihr neues Album. Absolut nachvollziehbar, denn Shannon ist in der Tat eine erneute Meisterleistung gelungen. Was wir hören, ist erstklassig in Szene gesetzter, fetter, dampfender Blues-based Rock und. Rockin' Blues mit klassischen Wurzeln, aber ungemein zeitgemäss und durchaus modern umgesetzt. Fleischige, laute Gitarrenriffs, glühende, furiose Soli und großartige Grooves bestimmen das Geschehen. Da ist richtig Feuer im Gebälk! Shannon Curfman ist gereift, als Persönlichkeit, wie auch als Gitarristin (immer wieder streut sie vorzügliche, raue, majestätische, handwerklich überaus bemerkenswerte Soli ein) und als Sängerin (ihre, voller Intensität steckende, kraftvolle "Röhre" ist wie gemacht für den Blues und den Rock), doch ihre jugendliche Leidenschaft ist geblieben. Ihre Einflüsse reichen von Robert Johnson, Jimi Hendrix, Buddy Guy, Stevie Ray Vaughan, Bonnie Raitt, Sheryl Crow und Led Zeppelin, bis hin zur jungen Bluesrock-Generation der Marke Joe Bonamassa & Co.. Und genau jener, zur Zeit (völlig zu Recht) gewaltig abgefeierte Bluesrock-Held Joe Bonamassa ließ es sich nicht nehmen, die junge Dame bei deren großartiger, druckvoller Coverversion von Eric Clapton's "The core", sowohl gesanglich im Duett, als auch gitarrentechnisch (brillantes, wieselflinkes, furioses Solo) zu unterstützen. Starke Sache! Neben zwei weiteren Coverversionen, einer tierischen Fassung von Peter Green's "Oh well", das sie voller Inbrunst vorträgt und mit rauen Gitarrenritten würzt, sowie Brian May's (Queen) "Dragon attack", aus dem sie einen drückenden Gitarren-Bluesrocker macht, hat Curfmann alle weiteren Nummern zusammen mit diversen Co-Autoren selbst komponiert. Das Songmaterial besticht durch Kompaktheit, straighte, direkte Riffs, mächtige Gitarrenwände und viel Power. Die immer wieder eingestreuten Soli sind einfach klasse und zeigen das ganze Talent dieses "female guitarslingers". Klasse auch das teils hervorragende, viel Dampf produzierende Slide-Gitarrenspiel. Los geht's mit dem starken, kochenden, lauten und straighten Bluesrock-Kracher "What you're getting into", der eingepackt ist in massive, fette E-Gitarren-Riffs und glühende Slides. Das kernige Solo im Break bedeutet pures Gitarrenfeuer. Bleibt, wie das gesamte Songmaterial, prima hängen. Eine grollende Hammond Orgel im Hintergrund, effektvoll eingesetzte E-Gitarren, ein funky groovender, swampiger Southern-fueled Rhythmus, in der Mitte ein fettes, heisses E-Gitarren-Solo, viel Biss, erstklassiger, intensiver Gesang - das sind die Zutaten des anschliessenden, mit viel Schärfe gewürzten, brodelnden Blues-/Groove-Rockers "Free your mind" - und so folgt eine klasse Nummer der nächsten. Beste Beispiele: Das fetzig rockende "All I have" mit seinem melodischen Refrain, das die Swamps des Südens mit der schwüler Slide-Gitarre ordentlich aufwühlende "Heaven is in your mind" , das einerseits lockere, andererseits sehr intensive, rhythmische, wieder ein wenig Southern-Esprit verbreitende "Curios", oder der das Album abschliessende Volldampf-Bluesrocker "Strange"! "Loud Guitars, Big Suspicions" war gestern, "What you're getting into" ist heute - und wieder ist das Ergebnis "top-shelf"! Gratulation an Shannon Curfman zu diesem tollen Album! "That girl keeps rockin' the Blues"... - Yeah!

Das komplette Tracklisting:

1 What You're Getting Into - 3:25   
2 Free Your Mind - 3:04   
3 The Core - 6:21   
4 Heaven is In Your Mind - 3:28   
5 All I Have - 3:54   
6 Curious - 3:36   
7 Oh Well - 5:10   
8 What Would Mama Say - 3:26   
9 Dragon Attack - 3:37   
10 Strange - 4:53

Art-Nr.: 6805
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
What you're getting into
Free your mind
The core
Heaven is in your mind
All I have
Strange

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Earle, Steve - terraplane ~ deluxe edition ~ cd & dvd-set [2015]
Deluxe Edtion! CD & DVD-Set! Steve Earle & The Dukes mit einem hervorragenden. neuen Album! Mit "Terraplane" widmet sich die Roots-Ikone seinen Blues-Neigungen und führt seine Fans auf eine großartige Reise in die Gefilde des "down 'n dirty roots blues". Die Einflüsse reichen von Robert Johnson bis Lightnin' Hopkins. Aufgenommen in Nashville's "House Of Blues"-Studios umschreibt der "American Songwriter" das Album so: "'Terraplane' is a raw and dirty affair sonically, and moves from acoustic East Texas blues numbers to boogie-rock to early Stones-type ballads, with one spoken-word piece in iambic pentameter thrown in for good measure." Sehr treffend ausgedrückt. Produziert hat das Werk im übrigen R.S.Field (u.a. Buddy Guy, John Mayall). Steve Earle kann auch den Blues - eindeutig! Beeindruckend! Ganz starkes Album!

Die Deluxe Edition enthält eine Bonus-DVD mit einem "Behind the scenes" -Feature, inkl. sehr interessanter Interviwes, sowie 3 Live Solo Acoustic Performances von Earle, aufgenommen auf der Veranda der House Of Blues-Studios in Nashville. Die Songs: "You're The Best Lover That I Ever Had", "So Different Blues" (nicht auf der CD enthalten) und "Ain't Nobody's Daddy Now". Als zusätzliches Bonbon enthält die DVD noch einen 24/88.2 High Resolution Audio Mix des kompletten Albums.

Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Das komplette Tracklisting:

1. Baby Baby Baby (Baby) - 3.37
2. You’re The Best Lover That I Ever Had - 4.07
3. The Tennessee Kid - 4.05
4. Ain’t Nobody’s Daddy Now - 2.29
5. Better Off Alone - 4.26
6. The Usual Time - 2.59
7. Go Go Boots Are Back - 3.33
8. Acquainted With The Wind - 2.20
9. Baby’s Just As Mean As Me - 2.35
10. Gamblin’ Blues - 2.04
11. King Of The Blues - 3.51

Art-Nr.: 8793
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 21,90

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Fowler, Damon - alafia moon [2021]
Der Florida-based Blues-/Rootsrocker und absolute Meistergitarrist Damon Fowler veröffentlicht mit dem famosen "Alafia moon" sein nunmehr schon achtes Album. Geboren und aufgewachsen ist Fowler in Brandon/Florida, nahe der Metropole Tampa, an der Golfküste, einer Region mit einer tief verwurzelten musikalischen Historie. Leute, wie die Jazz-Größe Cannonball Adderley kommen von dort, genau wie der ehemalige The Allman Brothers Band-Gitarrist Dickey Betts oder Florida's Southern Rock "Guitar-Army" The Outlaws. Durchaus beeinflusst von solchen Größen und überaus inspiriert von der Blues- und Roots-Musik des Südens im Allgemeinen spielt Fowler schon seit seinen frühen Teenager-Tagen Gitarre und gilt heute als herausragender Gitarrist und außergewöhnlicher Slide-Spieler, der sowohl in Kritikerkreisen, als auch unter den Kollegen einen vorzüglichen Ruf genießt. Experten vergleichen ihn u. a. mit Johnny Winter, Buddy Guy und Duane Allman. Er hat bereits mit solch gestandenen Kollegen wie etwa Tab Benoit, Delbert McClinton, Buddy Guy, Johnny Winter, Chris Duarte, Jeff Beck, Robin Trower, Gregg Allman, Junior Brown, Jimmie Vaughan, Little Feat und The Radiators zusammengearbeitet, war zudem Mitglied von der Dickey Betts Band, von Butch Trucks & the Freight Train Band und der Roots-/Blues-Supergroup Southern Hospitality, zusammen mit Victor Wainwright und dem 2021 für den Blues Music-Award nominierten J.P. Soars. Eine beeindruckende Vita und Expertise. Seine Herkunft kann Fowler, wie gesagt, zu keiner Zeit leugnen, denn seine Musik ist "pure southern" und tief verwurzelt in den Sümpfen der Everglades. So nimmt er uns mit seinem neuen Album mit auf eine ungemein spannende, abwechslungsreiche Reise in die herrlich sumpfigen Gefilde des groovigen, von tollem (Slide)Gitarrenspiel bestimmten "soulful" Southern-/Delta-/Swamp-Bluesrocks, immer mal wieder infiltriert mit Spuren des Rootsrocks, Americana, sowie zuweilen einem dezenten Jam-Feeling. Fowler verfügt über eine klasse, angenehme, einerseits irgendwie relaxt wirkende, andererseits aber auch sehr kraftvolle, durchaus von Staub und Whiskey gegerbte, leicht angeraute Stimme. Er ist ein hervorragender Songwriter und sein schon erwähntes Gitarrenspiel ist herausragend, voller Feuer, Würze und grenzenloser Virtuosität. Ob eingängige "catchy hooks", mitreißendes Acoustic Fingerpicking, glühende, tief aus den Sümpfen Florida's entsprungene Slide-Exkursionen, flammende, dreckige, kraftvolle Lead Gitarren-Ausflüge oder furioses Telecaster-Spiel - Fowler behersscht das alles, als wäre es nichts! An seiner Seite hat er kongeniale Mitstreiter, wie etwa Chuck Riley am Bass, Justin Headley (Drums), T.C. Carr (Harmonica), Mike Kach (Keyboards und Betty Fox (Background Vocals). Produziert haben das Album Damon Fowler und George Harris (Cheap Trick, Rick Derringer, Brian Johnson, AC/DC) in einem starken, klaren, "tighten" Sound. Los geht's mit dem tollen Opener "Leave it alone", ein durchaus lockerer, gleichzeitig ordentlich brodelnder Bluesrocker, der uns, von einer simplen, aber markanten, "stampfenden" Bassline und einem sumpfigen Groove getragen, gleich wunderbar in den triefend swampigen, musikalischen Southern-Trip einführt. Großartig hier das Zusammenspiel von dreckigen Bluesharp-Skills und schwülen Slidegitarren-Licks und -Linien. Gesanglich ebenfalls top, trifft Fowler gleich voll ins Schwarze. Mit dem folgenden, prächtgen "I've been low" wird das Tempo dann nochmal merklich angezogen. Was für ein toller, kraftvoller, treibender Bluesrock-Boogie, voller erdiger E-Gitarrenlinien (inkl. eines saustarken Solos), sowie ordentkich rührender und damit zusätzlich Glut entfachender Slideguitar-Untermalung (ebenfalls mit tierischem Solo). Dann das traumhaft schöne Titelstück "Alafia moon", eine geradezu hinreißend melodische, sehr persönliche, klassische, pure, bluesige Southern Rock-Ballade mit ein wenig unterschwelligem Gospel-Flair über den Alafia River, in dessen Nähe Damon Fowler aufgewachsen ist. Vermittelt einen gewissen Muscle Shoals-Spirit, ebenso wie ein herliches Allmans-Flair. Auch im Repertoire der Allman Betts Band oder von Blackberry Smoke wäre diese Ballade zuhause. Das Southern-Feeling ist allgegenwärtig, Fowler's Gitarrenspiel einfach wunderbar. Viel New Orleans-Flair vermittelt das ungemein grrovige, dezent Latin-angehauchte, von saustarkem Slidegitarrenspiel Fowler's (super Solo) durchzogene, großartige "Make the best of your time", gefolgt von dem rootsigen Guy Clark-Cover "The guitar" ("masterful" Acoustic Gitarren-Picking des Protagonisten), ehe bei dem swampigen, toll groovenden, furiosen Bluesrocker "Hip to your trip" wieder die brodelnde Slideguitar das bestimmende Instrument ist. Viel Drive und groovige Dynamik entwickeln Fowler und seine Band dann wieder bei dem gut nach vorn gehenden Roots-/Bluesrocker "Some things change", der von exzellenten, intensiven Bluesharp-/Gitarren-Duellen bestimmt wird, vorwiegend in dem instrumentalen Break, ehe Fowler den klassischen, stampfenden, schwerblütigen Southern-Blues "Taxman" präsentiert, der einmal mehr Fowler's außergewöhnliches Talent an der Slidegitarre offenbart. Einen kleinen "Ausrutscher" leistet sich Fowler allerdings mit dem obskuren, immerhin 8-minütigen "The umbrella". Die Nummer suggeriert eine feucht-fröhliche Liveatmosphäre in einem Club in Arizona mit Flaschen- und Gläser-Geklimper, wo Fowler zu ein paar belanglsoen Gitarrentönen dem Publikum eine Geschichte von einem Gastspiel in diesem Club während seiner allerersten Tour überhaupt erzählt (nicht singt), als der einzige anwesende Fan immer wieder "In a Gadda Da Vida" einforderte, Fowler aber stets sein eigenes Material spielte. Vielleicht lustig, aber eher langweilig. Die Nummer geht dann in den knackigen, kurzen, Vollgas gebenden, swingenden Rockabilly-Blues "Kicked his ass out", der das Album dann wieder furios und stark abschließt. Zieht man diese etwas überflüssige Nummer ab, die es in keinster Weise schafft, die Gesamtqualität und den damit verbundenen, kompletten musikalischen Wert des Albums auch nur annähernd zu schmälern, bleiben immer noch 44 grandiose Minuten eines Damon Fowler in brillanter Form. Bei aller Melodik - brodelnder, sumpfiger, heißer, schwüler und dichter war seine Musik nie. Genießt den Southern-Spirit, genießt dieses wunderbare Gitarrenspiel, diesen exzellenten Roots-/Swamp-Bluesrock, genießt Damon Fowler! Einfach "outstanding"!

Das komplette Tracklisting:

1. Leave It Alone - 4:59
2. I've Been Low - 4:16
3. Alafia Moon - 4:34
4. Make The Best Of Your Time - 5:40
5. The Guitar - 4:02
6. Hip To Your Trip - 3:13
7. Some Things Change - 5:07
8. Taxman - 4:41
9. Wanda - 5:20
10. The Umbrella - 8:23
11. Kicked His Ass Out - 1:45

Art-Nr.: 10280
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Leave it alone
I've been low
Alafia moon
Make the best of your time
Hip to your trip
Some things change
Taxman

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Fowler, Damon - devil got his way [2011]
"Fiery soul-blues guitarist" Damon Fowler aus Florida kommt zwei Jahre nach dem großartigen "Sugar shack" mit seinem neuen Album - und es ist wieder ein geradezu brillantes Teil geworden. Baumstarker, überaus authentischer, mit einer gewaltgen Portion natürlichem Southern-Flair und viel Roots-/Americana-/Swamp-Feeling versehener Bluesrock, der dementsprechend nicht nur die Blues-, sondern auch die Southern- und Rootsrock-Gemeinde begeistern wird. Herrliche Grooves! Vor allem Fowler's "creative lap steel work is what sets him apart from the rest of the guitar-slinging pack" urteilt der renommierte amerikanische Musikjournalist Hal Horowitz - und er hat damit absolut recht. Fowler ist ein zwar noch junger, aber jetzt schon mit jeder Menge Awards ausgezeichneter Meister der elektrischen, der Slide- und der Lap Steel-Gitarre, der sowohl eine riesige Fanbase hinter sich als auch die einschlägigen Experten restlos zu begeistern weiss. Selbst Musikerkollegen sind voller Anerkennung. Ein Beleg dafür ist das "Who is who" in der Szene, mit denen der Bursche bereits zusammengearbeitet hat: Jeff Beck, Buddy Guy, Johnny Winter, Edgar Winter, Robin Trower, Gregg Allman, Jimmie Vaughan, Junior Brown, Rick Derringer, Delbert McClinton, Derek Trucks Band, Little Feat, the Radiators und Tinsley Ellis sind nur einige einer langen, langen Liste. Das passt auch alles prima, denn die musikalische Seelenverwandtschuft zu diesen Leuten ist immer wieder spürbar, wie auch zu solchen Kollegen wie beispielsweise John Hiatt, Delta Moon, The Band, North Mississippi Allstars und gar den Goergia Satellites. Aus all dem kocht Fowler ein geradezu magisches Gebräu mit wunderbaren, einen, auch infolge ihres authentischen, natürlichen, rauen, aber ungemein sauber und akzentuiert produzierten Sounds, geradezu begeisternden Songs, bestehend aus "swampy, country-tinged, blues/rock grooves", phantastischen Gitarrenläufen (was für traumhafte Slide-/Lap Steel-Passagen), großartiger Melodik und viel, viel "Seele". Dazu ist er ein aussergeöhnlich guter Songwriter und, auch das ist besonders erwähnenswert, ein exzellenter Sänger. Damon Fowler zieht uns mit einer bestechend starken Vorstellung in seinen Bann. Diese Songs wirken so einfach und unkompliziert, bleiben so klasse hängen und stecken doch voller filigraner Vielseitigkeit. Dieser Mann ist auf dem besten Weg zu einer festen Institution in Sachen Roots-Blues, Swamp-Blues, Country-Blues(rock), Southern-Blues, Rootsrock, Bluesrock, Swamp-Rock, oder wie immer man sein "Ding" auch bezeichnen mag, zu werden. Tolles Album! So kann's weitergehen, Damon...

Das komplette Tracklisting:

1 We've Got a Good Thing - 3:59   
2 Devil Got His Way - 2:48   
3 After the Rain - 5:25   
4 Tight Rope - 3:40   
5 28 Degrees - 3:29   
6 Fruit Stand Lady - 3:15   
7 Cypress In the Pines - 3:37   
8 Don't Call Me - 4:18   
9 Once In Awhile - 3:27   
10 You Go Your Way - 4:39   
11 American Dream - 3:59   
12 Happy Hour - 2:29

Art-Nr.: 7256
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
We've got a good thing
Devil got his way
After the rain
28 degrees
Fruit stand lady
Once in awhile
American dream

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Gomes, Anthony - containment blues [2020]
Der hoch geschätzte, aus dem kanadischen Toronto stammende, unterdessen in den USA lebende, bärenstarke Bluesrock-Gitarrist, Sänger und Songwriter Anthony Gomes liefert mit dem Pandemie-inspirierten "Containment Blues" abermals ein überaus beeindruckendes, ja fantastisches, neues Album ab. Gomes, grundsätzlich durch und durch im Blues verwurzelt, ist aber auch bekannt dafür, diesen mit powervollem, hartem und wuchtigem Rock zu kombinieren, ebenso wie auch dafür, immer mal wieder seine Liebe zum Southern Rock einfließen zu lassen. Das ist auch bei "Containment Blues" so, doch hier geht er im Vergleich zu seinen vorigen Weken etwas zurückhaltender, mehr "stripped down" zu Werke, hat "versucht", den ein oder anderen Stecker zu ziehen, die pure Elektrizität und krachende Härte im Zaum zu halten, indem er neben seinen zündenden E-Gitarren--Chops auch auf akustische Gitarren, und vereinzelt sogar auf Mandoline, Banjo und Geige setzt. Nun ja, das gelingt ihm auch. Verdammt gut sogar. Doch im Bezug auf die mächtige, natürliche, innere Power seiner Songs, auf diese ihm eigene "ass-kicking" Wucht und energetische Performance hat sich nichts geändert. Nein, das Feuer brennt lichterloh. Die Kraft platzt nur so aus ihm heraus, allein schon durch die Intensität seines packenden, rauen Gesangsvortrages, aber auch durch sein zündendes Gitarrenspiel, sowohl mit der E-, als auch der Acoustic-Gitarre. Das Songmaterial ist "erste Sahne", die Melodien sind exzellent und auch die Lyrics kommen geradlinig, nachdenklich, auf den Punkt. Beeinflusst von solchen Größen wie Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, Buddy Guy, Johnny Winter und vor allem B.B. King hat Gomes gleichermaaßen den Rock und den Blues im Blut und setzt das in seiner wunderbaren Musik einfach in einer ungemein lebendigen, authentischen, atmenden Konsistenz um. Eröffnet wird das Album mit dem dreckigen, dampfenden, kernigen Upbeat Bluesrock-Boogie "Make a good man (wanna be bad)", der voller powernder, rauer E-Gitarrenriffs steckt. Geht gut nach vorn, rockt fett und Gomes' "Whiskey-resistenter" Gesang kommt voller Emotionen und leidenschaftlicher Intensität. Toller Auftakt, dem mit "Hell and half of Georgia" gleich der nächste "Killer-Track" folgt - eine herrlich melodische, bluesige, voller Southernrock-Esprit steckende Nummer, instrumentiert mit großartigen, satten, transparenten Acoustic- und E-Gitarren. Wie variabel sich Gomes und seiner erstklassigen Begleitmusiker präsentieren, zeigt u. a. das anschließende, mit schönen Violinenklängen verzierte "This broken heart of mine", eine ganz feine Blues Ballade, performt mit einer vorwiegend akustisch ausgerichteten Instrumentierung. Das melodische Ambiente und Gomes' raue, soulful Vocals vertragen sich blendend. In Verlauf hören wir dann doch noch eine exzellent eingesetzte E-Gitarre, inklusive eines wunderbaren, kleinen Solos. Sehr knackiges, straightes Schlagzeug gibt den Takt für den herrlichen, southern- und countrylastigen Roots-/Bluesrocker "Praying for rain" vor. Unterlegt mit tollen Mandolinen- und Banjoklängen, schönen (Lead)Acoustic- und E-Gitarren, besticht der Song durch eine großartige Melodik. Wie auch das stampfende, bluesige, dreckige "Tell somebody" sicher eine Nummer, die auch Gomes' früherem Southern-/Countryrock-Sideprojekt, den New Soul Cowboys, bestens zu Gesicht gestanden hätte. Ganz stark auch der gewaltig kochende, shuffelnde Blues "Stop calling women hoes and bitches", gespielt mit glühenden Slideguitar-Riffs, tierischer Wah Wah-Lead Gitarre und einfach nur purer Energie. Eine engagierte, starke Botschaft, die Gomes hier inbrünstig "raushaut". "Until the end of time" kommt zumächst recht ruhig, mit klarer Acoustic Gitarre und edlen Violinen, gewinnt im Verlauf aber durch die Integration einer erdigen E-Gitarre zunehmend an Kraft, gefolgt von der überaus emotionalen Ballade "The greatest 4 letter word". Das Album endet schließlich mit dem großartigen, das Pandemie-Thema im Text etwas augenzwinkernd beleuchtenden Titelstück "Containment Blues", einem schön kernigen, rauen, von einer super knackugen, tighten Rhythm-Section angetriebenen, erdig rockenden, acoustic-based Roots-Blues von Allerfeinsten. Das komplette Album zeigt einen Anthony Gomes in absoluter Hochform. Einer, der sich durch die Pandemie nicht unterkriegen lässt, der nicht lamentiert, sondern der sich in dieser schwierigen Stuation hat inspirieren lassen, diese fantastischen Songs zu schreiben. Bravo! Anthony Gomes ist ohne jeden Zweifel einer der besten und interessantesten "unknown artists" des aktuellen, modernen, authentischen Bluesrocks. "Containment Blues" jedenfalls ist eine Meisterleistung!

Das komplette Tracklisting:

1. Make a Good Man (Wanna Be Bad) - 3:12
2. Hell and Half of Georgia - 3:11
3. This Broken Heart of Mine - 3:14
4. Praying for Rain - 3:25
5. No Kinda Love - 3:40
6. Let Love Take Care of Love - 3:48
7. Stop Calling Women Hoes and Bitches - 3:24
8. Until the End of Time - 4:11
9. Tell Somebody - 3:06
10. The Greatest 4 Letter Word - 3:01
11. Containment Blues - 2:53

Art-Nr.: 10171
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Make a good man (wanna be bad)
Hell and half of Georgia
This broken heart of mine
Praying for rain
Stop calling women hoes and bitches
Until the end of time
Tell somebody
Containment Blues

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Gomes, Anthony - electric field holler [2015]
Halten wir es gleich mal mit ein paar Textzeilen aus dem furiosen Opener "Turn it up!", und schon ist die Richtung für Anthony Gomes' prächtiges, neues Album "Electric field holler" zielgerichtet und ohne Schnörkel vorgegeben, ohne das der Protagonist diese Marschrichtung jemals verlässt:
"We come into your city, let the music take control
If you can't feel the Blues, you got a hole in your soul
Turn it up, kick it down
Tell everybody, we come to rock this town
Turn the spotlight on the crowd
We're gonna turn it up, turn it up loud."
Jawohl, diese großartige "Mugge" rockt, ist "pure fun" und hat dennoch so viel Substanz. Der aus Toronto in Kanada stammende, unterdessen aber in Nashville/Tennessee lebende, von solchen Größen wie Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, B.B. King, Buddy Guy und Johnny Winter beeinflusste "Gitarrenteufel" begeistert mit einem wunderbar straighten "Hi-Energy" Blues-Rock'n Roll-Ritt voller Dynamik und Feuer, bei dem das Fundament zu gleichen Teilen im Blues und im Classic Rock der Siebziger verankert ist. Da Gomes, das weiß man spätestens seit seinem kultigen Bandprojekt mit den New Soul Cowboys, auch ein Faible für den Southern Rock hat, weht durch einige Songs zuweilen auch ein dezenter Hauch des Südens. Der Bursche setzt seine aussergewöhnlichen Talente (tolles Songwriting, erstklassiger, rauer, intensiver Gesang, famoses Gitarrenspiel) blendend ein. In seinen kompakten, dabei höchst insprierten und die pure Freude am eigenen Tun offenbarenden Songs, entfacht er eine gewaltige Power. Trotz dieser Kompaktheit ist in den Stücken immer ausreichend Platz für furiose, zündende, virtuose Gitarrensoli, die allerdings nie ausarten, sondern wunderbar auf den Punkt gespielt sind. Er lässt seiner Spielfreude und Energie völlig freien Lauf, versieht sein Songmaterial aber gleichzeitig mit prächtig hängen bleibenden Melodien. Gomes ist einfach ein toller Musiker - und so jemand braucht für seine Entfaltung natürlich auch die adäquaten Mitstreiter, um dem Material bei aller musikalischen Seele auch die entsprechende künstlerische Qualität zu verleihen. Die hat er mit dem großartigen Bassisten Theo Harden und dem weltbekannten, herausragenden Nashville Session-Drummer Chad Cromwell auch gefunden. Zudem wird er bei einigen Songs von dem Keyboarder "David Smith" unterstützt. Zusammen gefasst: Das Material wirkt, im positivsten Sinne, straight und simpel, aber eben auch umgesetzt mit immer wieder spannender Virtuosität und kleinen Raffinessen. "Straight bluesrockin' on a high level"! Nehmen wir beispielsweise mal den zündenden, klar vom Southern Rock beeinflussten Blues-Boogie "Whiskey train": Das ist eine "Hammer"-Nummer, vollgepackt mit straighten, kochenden, massiven Riffs und tierisch feurigem Lead-Gitarrenspiel. Gomes singt voller Vehemenz und voller "Soul", und begeistert mit kickenden, auf den Punkt gebrachten, glühenden Soli. Der "Whiskey train" rollt und rollt und rollt - unaufhaltsam! Klasse! Wunderbar auch das ein wenig autobiographisch wirkende "Blueschild", das mit viel Inspiration dargeboten wird. Fette, herrlich rockende Riffs treffen auf eine tolle Melodie und einen mitreissenden, bluesigen Groove. Das Gitarrensolo ist großartig! "I'm a six string slinger, a juke joint singer, Daddy I was born to play, I was born a blueschild", heisst es im Text. Yeah, Anthony, das ist Deine Mission! Super auch das von einer gewaltigen Gitarren-Präsenz bestimmte "Losing game", das gar ein wenig an die guten, alten Bad Company erinnert. Klasse hier die Orgel-Fills, die den Gitarrensound hervorragend ergänzen. Oder der hart rockende, völlig geradeaus und direkt gespielte Retro-Boogie "Love crazy" (im übrigen, neben Gomes, von der alten Survivor-Ikone und dem ex 38-Special-Songwriter Jim Peterik mit komponiert), der von einer bestens ins Ohr gehenden Melodie durchzogen ist - eine klasse Nummer folgt der nächsten. Halten wir es auch zum Schluß mit einem Text-Segment aus dem bereits erwähnten Opener, und zwar der dort "gerufenen" finalen Aufforderung "Tune in, turn on, turn it up loud"! Also, die Anlage auf einen amtlichen Lautstärkepegel einstellen und den geballten, straighten Blues-Rock'n Roll genießen - macht einfach tierisch Laune! Thanks, Anthony Gomes!

Das komplette Tracklisting:

1. Turn It up! - 3:18
2. Back Door Scratchin' - 3:24
3. Whiskey Train - 3:59
4. Blueschild - 3:58
5. Nowhere Is Home 4:08
6. Losing Game - 3:32
7. The Blues Ain't the Blues No More - 2:28
8. Junk in the Trunk - 2:50
9. Love Crazy - 3:22
10. Red Handed Blues - 4:04
11. Delta Raga - 0:29
12. Listen to the Universe - 4:27

Art-Nr.: 8892
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Turn it up!
Whiskey train
Blueschild
Nowhere is home
Losing game
Love crazy
Listen to the universe

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Gomes, Anthony - peace, love & loud guitars [2018]
"Looking for an actual 21st Century guitar hero? Here he is". Yeah! Es ist bereits vor rund 1 1/2 Jahren erschienen, doch erst jetzt haben wir die Möglichkeit, an dieses fulminante, triumphale, aktuelle Album von Anthony Gomes heranzukommen. Der aus Toronto in Kanada stammende, unterdessen in Nashville/Tennessee lebende, von solchen Größen wie Robert Johnson, Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, B.B. King, Buddy Guy und Johnny Winter beeinflusste "Gitarrenteufel" begeistert auf "Peace, love & loud guitars" mit einem grandiosen, satten, tighten, rauen, voller Inbrunst, Seele und energetischer Power steckenden, zügellosen Blues-Rock'n Roll-Ritt durch das wilde Land des traditionsbewussten Blues und des kernigen, straighten, kompromißlosen Rocks. Hier werden die Begriffe "Blues" und "Rock" in ihrer ganzen Ursprünglichkeit, in ihrer ureigenen Definition eins zu eins miteinander verknüpft - in voller Intensität, in voller Blüte. Gomes hat den Blues im Blut, genauso wie den Rock'n Roll. Auch dezente southern- oder gar countryrockige Sequenzen lässt er bei der ein oder anderen Nummer vereinzelt einfließen (das er dafür ein Händchen hat, weiß man nicht zuletzt durch sein Sideprojekt mit den New Soul Cowboys). Der Bursche setzt seine vielen, außergewöhnlichen Talente blendend ein. Da ist zunächst sein mitreißendes Gitarrenspiel (Track für Track begeistert er mit brennenden, furiosen, energiegeladenen, dabei nie überdrehten, sondern bestens auf den Punkt gebrachten Soli, wenn es die Thematik erfordert auch mal wunderbar emotional), dann sein bärenstarker, alles aus sich rausholender, Whiskey-getränkter, intensiver, ausdrucksstarker Gesang, sowie sein ganz exzellentes Songwriting. Einerseits "kratzen" die Songs zum Teil mit ihrer Härte an der Grenze zum Heavy-Bluesrock, stecken andererseits aber voller prächtig hängen bleibender Meldoien. Gomes ist einfach ein herausragender Musiker - und so jemand braucht für seine Entfaltung natürlich auch die entsprechenden Mitstreiter, die hat er mit den legendären Nashville Session-Assen Mike Brignardello (Bass), Greg Morrow (Drums), Chris Leuzinger (Acoustic Guitar) und David Smith (Keyboards) auch gefunden hat. Los get's mit dem grandiosen, satten, kraftvollen und melodischen Bluesrocker "Come down", einer wunderbaren Hommage an seinen großen Mentor B.B. King. Gomes bekniet King mit seinen "grinding guitar rhythms" und soulful Gesang: "Come down from Heaven B.B. King, ’cause this kingdom has no king, there’s no one here that can wear your crown, come down from Heaven B.B. King, come down". Enthält gleich zwei herrliche Gitarrensoli. Sehr stark auch die gospeligen Gang-Vocals von u. a. Angie Primm, Gale Stuart Devonne Fowlkes, Amanda Fish und Albert Castiglia. Was für ein umwerfender Auftakt! Rau, dreckig, bluesig und sehr fetzig "bläst" das anschließende "White trash princess" aus den Lautsprechern, mit massig "loud guitars" an allen Ecken und Enden - immer sehr einfallsreich eingesetzt. Die oben schon erwähnte Affinität für southern-rockige Strömungen ist hier spürbar. Absolut verwurzelt im klassischen Blues kommt das immens kraftvolle, sehr starke "Blues in the first degree", in dem der Meister in Form des "blistering" Gitarrensolos gar Spuren von Joe Satriani und Eddie van Halen unterbringt, während das Slideguitar-getränkte, shuffelige, gut abgehende "The whiskey made me do it" einmal mehr den "Southern Bluesman" in Gomes zum Vorschein bringt. Tolle Nummer! Nach der den Pegel etwas runterfahrenden, entspannten, wunderschönen Ballade "You are amazing" (super emotionales Gitarrensolo am Ende des Songs), tritt der Protagonist mit dem Titelstück "Peace, love & loud guitars" das Gaspedal wieder voll durch. Ein unmissverständlicher Rocksong mit einem AC/DC-verwandten Gitarrenriff und einer hymnischen, tollen Botschaft im Refrain. Anschnallen, hier regieren die Gitarren! War es zu Beginn des Albums B.B. King, den Gomes würdigte, so ist es bei dem prächtigen, voller Punch steckenden Swamp-Bluesrocker "Stealin' from the devil" der große Robert Johnson, dem er verspricht: "Robert Johnson, I’ll take your soul back, I’m gonna rip up the Devil’s contract". Dreckig, southern, mit viel Slide und Power wühlt sich Gomes durch die Sümpfe Mississippis. Toll auch der robuste, erdige, klassische Blues "The only woman I've ever loved" (seeliges, fettes Gitarrensolo), sowie das gar von Led Zeppelin-mässigen Gitarrenriffs geprägte "Hard road easy", ehe das Album mit der wunderbaren, entspannt lockeren, bluesigen, von einem feinen Countryflair durchzogenen Ballade "Take me back home" exzellent und überaus melodisch endet. Ein Album der absoluten Extraklasse. Anthony Gomes sagt über seine Musik: "My goal is to keep the Blues fresh, exciting and even dangerous. I want to bring back the thrill longtime Bluesmen created in their day. At the same time, I think it’s very important for the music to grow and evolve". Das ist ihm voll gelungen! So spielt man Power-Bluesrock des 21. Jahrhunderts, bei dem man klassische Bluestraditionen würdigt, ohne seine eigene Identität zu vernachlässigen. Herausragend! Eine absolute Meisterleistung! Also Anthony: "Turn up the volume", lass es krachen, lass die ganze Bluesrock-Power raus...

Das komplette Tracklisting:

1. Come Down - 4:34
2. White Trash Princess - 4:16
3. Blues in the First Degree - 3:45
4. Nasty Good - 3:41
5. The Whiskey Made Me Do It - 3:01
6. You Are Amazing - 5:42
7. Peace, Love & Loud Guitars - 3:49
8. Stealin' from the Devil - 4:17
9. Your Mama Wants to Do Me (and Your Daddy Wants to Do Me in) - 3:17
10. The Only Woman I've Ever Loved - 4:21
11. Hard Road Easy - 4:07
12. Take Me Back Home - 5:35

Art-Nr.: 10019
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Come down
White trash princess
Blues in the first degree
The whiskey made me do it
Peace, love & loud guitars
Stealin' from the devil
The only woman I've ever loved
Take me back home

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Grissom, David - how it feels to fly [2014]
Der texanische Ausnahmegitarrist David Grissom setzt die Reihe seiner vorzüglichen Veröffentlichungen mit einem weiteren, bravourösen Werk allerbesten Blues-/Roots-/Southern-/Gitarrenrocks fort. "How it feels to fly" heisst das nunmehr vierte, eigene Album dieses famosen Saitenkünstlers, der schon seit ewigen Zeiten zu den am meisten gebuchten Gitarristen der Rock-, Roots,- Blues-, und Country-Szene gehört, und unzähligen Künstler als "Sideman" auf deren Tourneen zur Verfügung stand und steht. Joe Ely, John Mellencamp, die einstige, bärenstarke Bluesrock-Formation Storyville, The Allman Brothers Band, Buddy Guy, Charlie Robison, James McMurtry, die Dixie Chicks - all das sind nur einige Stationen von Bands in denen er gespielt hat. Er ist, sowohl im Studio, als auch live, für sein tightes, sattes, kraftvolles, auf den Punkt gebrachtes, immer den rockigen Faktor herausstellendes Gitarrenspiel bekannt, spielt seine Soli zuweilen aber auch wunderbar flüssig und locker. Bei all den vielen Verpflichtungen nimmt sich Grissom aber immer wieder die Zeit, seine eigenen, voller Herzblut steckenden Alben einzuspielen, in denen er all die vielen Einflüsse seiner musikalischen Vita und seine Bluesrock-Roots prächtig miteinander vereint. Genau das ist ihm bei "How it feels to fly" wieder besonders eindrucksvoll gelungen. Das Album besteht aus 8 brandneuen, durchweg saustarken Studiotracks, die er mit seiner Live-Band (Quartettbesetzung, neben Grissom sind das Stefano Intelisamo an den Tasteninstrumenten, Scott Nelson am Bass und Bryan Austin an den Drums) aufgenommen hat und einem rund halbstündigen Konzertmitschnitt einer fulminanten Show aus dem berühmten Saxon Pub in Austin vom 9. April 2013. Das ist die absolute David Grissom-Vollbedienung. Grandios schon der krachende, kernige Opener "Bringin' Sunday mornin' to Saturday night", ein elektrisierender, von knochenharten Riffs und feurigen Gitarrenausflügen bestimmter, kochender, klassischer Bluesrocker, wie er im sprichwörtlichen "Buche" steht. Oder der wundervoll melodische, traumhaft locker, dennoch sehr kraftvoll in Szene gesetzte Southern-/Rootsrocker "Georgia girl", das sowohl von akustischen, aber auch von höllischen E-Gitarrenläufen geprägte "Never came easy to me", das packende, herrlich groovende und prächtig hängen bleibende Instrumental "Way Jose", das in seiner jammigen Grundausrichtung und mit seinem triefenden Southern-/Blues-Glair nahezu perfekt in das Anforderungsprofil der The Allman Brothers Band passt (fantastische Gitarrensoli und nicht minder starke Orgel-Einlagen von Intelisano), der knackig, aber auch sehr flockige Rootsrocker "Gift of desperation", bis hin zu der wundervollen, weitestgehend akustisch gehaltenen Roots-Ballade "Satisfied", bei der Grissom mit prächtigen Acoustic-Riffs und toller Acoustic Lead-Gitarre brilliert, zwischendurch aber auch mal kurz eine schön bluesige, würzige, satte E-Gitarre einsetzt - eine Nummer ist stärker als die nächste. Und dann der Live-Part. Hier lässt es die Band dann nochmal so richtig krachen. Wir hören eine gut 9-minütige, bärenstark gespielte Coverversion des Allmans-Klassiker "Jessica", zwei brodelnd und überaus spielfreudig dargebotene Tracks seines Vorgängerwerkes "Way down deep" (das Titelstück und eine irre starke, wieder über 9-minütiuge Fassung des Instrumentals "Flim Flam"), sowie eine kochende, mit fulminanten Gitarrensoli gespickte Coververion von ZZ Top's "Fandango"-Nummer "Nasty dogs and funky kings". David Grissom und seine Band in Hochform! Ein irre starkes Album! Flammender Texas Guitar Blues-/Roots-/Southern-Rock, der vollends begeitert.

Das komplette Tracklisting:

1. Bringin' Sunday To Saturday Night - 4.18
2. How It Feels To Fly - 4.22
3. Georgia Girl - 3.16
4. Never Came Easy To Me - 5.04
5. Way Jose - 4.20
6. Overnight - 3.39
7. Gift Of Desperation - 4.25
8. Satisfied - 3.47
9. Jessica (live) - 9.04
10. Way Down Deep (live) - 6.47
11. Flim Flam (live) - 9.48
12. Nasty Dogs And Funky Kings (live) - 4.27

Art-Nr.: 8462
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bringin' Sunday mornin' to Saturday night
Georgia girl
Never came easy to me
Way Jose
Gift of desperation
Satisfied
Nasty dogs and funky kings

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Guy, Buddy - rhythm & blues [2013]
2 CD-Set! 3 Jahre nach den Grammy-dekorierten "Living proof" veröffentlicht Meistergitarrist und lebende Blues-Legende Buddy Guy sein neues Album, und zwar gleich eine Doppel-CD. Bereits im Vorfeld wird "Rhythm & Blues" als eine weitere, absolute musikalische Sternstunde in der langen Karriere Guy's gefeiert, und die ersten Reviews bestätigen diese Vorschußlorbeeren nachdrücklich. Ein paar der Songs des neuen Werkes hat der Meister mit einigen hochkarätigen Gästen eingespielt, was einmal mehr seine einzigartige Verbindung zwischen Tradition und Moderne offenbart. Mit dabei waren der neue, junge Guitarhero des Blues, Gary Clark jr., Beth Hart, aber auch genrefremde Größen wie Keith Urban, Kid Rock und Aerosmith's Steven Tyler, Joe Perry und Brad Whitford. Produziert hat sein langjähriger Weggefährte Tom Hambridge! Der ewig junge Buddy Guy befindet auch mit 76 Jahren noch in der Blüte seiner Karriere. Großartig!

Die offizielle Produktbeschreibung:

Six-time Grammy Award winner and 2012 Kennedy Center Honoree Buddy Guy will release his new studio album Rhythm & Blues. The follow-up to his 2010 Grammy Award winning album Living Proof, this double-disc masterpiece features first time studio collaborations with A-list artists Kid Rock, Keith Urban, Gary Clark, Jr., Beth Hart and Aerosmith members Steven Tyler, Joe Perry and Brad Whitford. Rhythm & Blues will be available for pre-order at all online retailers on June 25th.
Produced by Grammy Award winning producer/songwriter and longtime collaborator Tom Hambridge (Skin Deep, Living Proof), Rhythm & Blues captures the 76 year-young Guy at the peak of his creativity. Replete with heartfelt vocals, straightforward lyrics and mesmerizing guitar licks, Rhythm & Blues not only exemplifies how blues continues to be the foundation of all genres of today's music, it also illustrates why Guy has been influential in the careers of Eric Clapton, Jimi Hendrix, Jeff Beck, Stevie Ray Vaughan and more.
The Rhythm disc includes rhythm and blues-style blues with deep grooves, such as the Junior Wells' 1960 hit "Messin' With The Kid" featuring Kid Rock, the touching "One Day Away" with Keith Urban, and "What You're Gonna Do About Me," a rousing duet with Beth Hart. Guy rounds out the disc with "Best In Town," "Whiskey Ghost," Guitar Slim's "Well I Done Got Over It" and more.
The Blues disc taps into the genre's rich history with "Meet Me In Chicago," "I Could Die Happy," "Never Gonna Change" and "All That Makes Me Happy Is The Blues." Aerosmith's Tyler, Perry and Whitford contribute to the musical lesson with "Evil Twin" while Gary Clark, Jr. joins Guy on "Blues Don t Care."
In a career that spans nearly 50 years with over 50 albums released, the incomparable Buddy Guy recently added the prestigious Kennedy Center Honors and NARM Chairman's Award for Sustained Creative Achievement to his long list of achievements. Guy is the recipient of 30 awards and accolades, including 6 Grammy Awards, 28 Blues Music Awards (formerly W. C. Handy Awards), Rock and Roll Hall of Fame induction, the first annual Great Performer of Illinois Award, a Billboard Music Awards' Century Award for distinguished artistic achievement, the Presidential National Medal of Arts, in addition to being listed as one of the 100 Greatest Guitarists of All Time by Rolling Stone.

Hier noch ein begeistertes U.S-Review:

Buddy Guy – Next to Muddy Waters and Howlin’ Wolf, his name personifies Chicago blues. Considering he’ll be 77 years old on July 30th, you’d think he’d be ready to sit down and take it easy. His new album is proof that like good whiskey and fine wine he’s just gotten better with age. For Buddy’s birthday he gives us all a gift with Rhythm & Blues, a two disc album filled with some stellar collaborations and which after over 50 albums is probably one of his best releases.
This album is once again produced by the Grammy winning producer Tom Hambridge (Living Proof, 2010). A musician who is criminally unknown for his own blues rock releases. Tom Hambridge plays the drums throughout the album. After that there are two basic all-star sets of musicians. The first consists of David Grissom (guitar), Reese Wynans, (B3), and Michael Rhodes (bass). The second set consists of Rob McNeely (guitar), Kevin McKendree, (B3), and Tommy MacDonald (bass). As if the musicianship wasn’t enough in the above list, Buddy also has the following guest stars; Kid Rock, Gary Clark Jr., Beth Hart, Keith Urban, and Aerosmith’s Steven Tyler, Joe Perry and Brad Whitford, who all contribute something unique and interesting.
With two discs of quality material to pick from it’s difficult to discuss them all. Suffice to say there isn’t a bad track. So we’ll just discuss the highlights.
Disc 1: “Justifyin’” is the second track and it is a fast rockin’ powerhouse of a track. It’s amazing that Buddy can rip notes off his guitar at that rate at almost 77 years old. “I Go By Feel” slows things down as Buddy explains a conversation with an old blues teacher when he was younger and how the concept that feel is what sets a great musician apart from someone who is technically capable. You can throw all the notes at someone you want but there is that connection with a few simple notes where an artist can express all the emotion of the song. Buddy next teams up with Kid Rock to cover the appropriately named Elmore James tune “Messin’ with the Kid,” which Buddy played guitar on way back in 1965. Kid’s gruff voice actually meshes well with the attitude of the song. Shortly after that we get a cover, “One Day Away,” which was written by one of Buddy’s long time touring guitar players, Scott Holt, who is another artist everyone should check out. Keith Urban lends his country swagger to the song singing about telling someone you love them and the need to seize the day and to not wish one day away. Beth Hart steps up next and let’s everything rip on the spectacular track “What You Gonna Do About Me” as she trades lyrics with Buddy, proving once again why she is one of the powerhouse female vocalists of this generation.
Disc 2: The second disc starts out with a tribute to Buddy’s hometown with “Meet Me In Chicago.” Buddy lists the highlights of his hometown, like deep dish pizza, Wrigley Field, Soldier Field, Wabash Avenue, and in Buddy’s typical humble style he of course lists Buddy Guy playing the blues, which is reason enough to come to Chicago. “Evil Twin” brings the members of Aerosmith in for a straight up blues anthem. “All That Makes Me Happy is the Blues” is slow blues that is all about exactly what the song title says it is. Blues is known for being a genre of music about sadness, but it’s not meant to be sad. It’s really meant to be an uplifting release of all of our problems. The final track that stands out on here is collaboration with Gary Clark Jr. on the rollicking “Blues Don’t Care.”
Buddy will always be one of the legends of the blues. He has always blurred the lines between blues and rock and roll. Filled with his signature tone and that Buddy Guy attitude, Rhythm & Blues just continues to cement his legacy as one of the greatest guitar players.
(Kevin O’Rourke/Blues Rock Review)

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1. Best in Town
2. Justifyin'
3. I Go by Feel
4. Messin' with the Kid (featuring Kid Rock)
5. What's Up with That Woman
6. One Day Away (featuring Keith Urban)
7. Well I Done Got over It
8. What You Gonna Do About Me (featuring Beth Hart)
9. The Devil's Daughter
10. Whiskey Ghost
11. Rhythm Inner Groove

Disc 2
1. Meet Me in Chicago
2. Too Damn Bad
3. Evil Twin (featuring Steven Tyler, Joe Perry & Brad Whitford)
4. I Could Die Happy
5. Never Gonna Change
6. All That Makes Me Happy Is the Blues
7. My Mama Loved Me
8. Blues Don't Care (featuring Gary Clark jr.)
9. I Came Up Hard
10. Poison Ivy

Art-Nr.: 8245
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Holt, Scott - from lettsworth to legend: a tribute to buddy guy [2007]
Eine absolute Herzensangelegenheit, ein Huldigung an seinen Mentor, einen großen Freund und Bluesmann: 10 Jahre lang spielte Scott Holt in der Band des großen Buddy Guy und nun veröffentlicht der inzwischen selbst zu den besten Bluesrock-Gitarristen der Szene zählende Scott Holt aus Columbia/Tennessee ein grandioses Tribute-Album zu Ehren des Mannes "who taught me how to play guitar", wie Holt selbst erläutert. Und er führt weiter aus: "This record include Buddy's compositions and the songs he made his own, performed by a guitarist he trained"! Voller Inspiration, voller Tatendrang und voller Inbrunst macht sich Scott Holt an das Material von Buddy Guy von dem er sagt, dass man es gar nicht kopieren könne, denn der Stil Buddy Guy's sei unantastbar. Doch man kann diesem Material, bei Wahrung aller Authentizität, sehr wohl seinen eigenen Stempel aufdrücken. Und das gelingt Holt geradezu bravourös. Ungemein kraft- und druckvoll, rau, roh und so dreckig wie man ihn bis dato kaum gehört hat, macht sich Holt die großartigen Songs Guy's zu eigen und zelebriert ein überaus intensives, mächtig brodelndes "smokin', groovy retro guitar-rockin' Blues-/Bluesrock"-Fest der Extraklasse, das vor feurigen, massiven, ausgedehnten und alle Register ziehenden, furiosen Gitarrenausflügen nur so strotzt. Überaus eindrucksvoll demonstriert Holt, was für ein brillanter Gitarrist (und großartiger Sänger) er ist. "Trainiert" von Buddy Guy, wie er es so schön bezeichnet, darüber hinaus aber auch beeinflusst von Kollegen wie Jimi Hendrix und Stevie Ray Vaughan lässt Holt nichts anbrennen, wohl wissend eine adäquat starke Band im Rücken zu haben. Bassmann Richard Sanders treibt ordentlich an, und Drummer Tom Larson "verprügelt" zuweilen seine Schlaginstrumente als gäbe es kein Morgen! Was für eine Power, was für ein Dampf! Wuchtige Uptempo Bluesrocker treffen auf emotionalen Slow-Blues, traditionelle Blues-Shuffles auf kochende Boogies! Scott Holt sagt über dieses Album: "It's a statement of my love, appreciation and respect for Buddy Guy. I needed to make this record"! Und es ist ihm geradezu meisterhaft gelungen! Ein rund 1-stündiger, prachtvoller Trip durch die musikalische Welt des Buddy Guy! Übrigens empfiehlt Holt mit einem schlichten "Loud is good" diesen Stoff in einer "vernünftigen" Lautstärke zu genießen...

Hier das komplette Tracklisting:

1. Intro
2. First time I meet the blues
3. Darn right I´ve got the blues
4. My time afterwhile
5. Nice and clean
6. I dig your wig
7. She suits me to a T
8. Ten years ago
9. Nobody understands me but my guitar
10. When my left eye jumps
11. My mother
12. Too many ways
13. One room country shock
14. You´ve been gone too long
15. Outro

Art-Nr.: 5174
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
First time I met the blues
Dam right I've got the blues
Nice and clean
Nobody understands me but my guitar
My mother
You've been gone too long

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