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Bullens, Cindy - neverland [2001]
Ein phänomenales Album allerbester trockener Rock-, Rootsrock-, Americana-Rock, Singer/Songwriter-Rock-, Heartland-Rock- und Midwestern-Rock-Musik - ungeschliffen und erdig, doch gleichzeitig von hypnotischer Aussagekraft und einer wunderbar melodiösen Schönheit. Cindy Bullens, die vor 2 Jahren mit ihrem Debut "Somewhere betwenn heaven and earth", in dem sie musikalisch den Schmerz über den Tod ihrer damals 11-jährigen Tochter zu verarbeiten versuchte, bereits für Aufsehen in der Szene sorgte, legt hier noch einmal mächtig zu. Mit diesem Album etabliert sie sich als eine der besten gegenwärtigen Singer/Songwriterinnen in den USA, vom Kaliber eines Steve Earle, John Hiatt, John Mellencamp, Jackson Browne oder einer Lucinda Williams. Genau dieses musikalische Spektrum umfaßt im Großen und Ganzen auch ihr neues Album "Neverland". Die Fans der vorgenannten Künstler werden begeistert sein und sich nach dem ersten Durchhören ein befriedigendes "Das ist es!" denken, um anschließend das Teil gleich noch einmal in den CD-Spieler zu schieben. So gibt sich dann auch eine Menge musikalischer Prominenz die Ehre. Gäste sind Steve Earle, Emmylou Harris, John Hiatt, George Marinelli, Benmont Tench, Michael Rhodes, usw.! Noch immer beziehen sich einige Textpassagen ihrer Lieder auf den schmerzlichen Verlust ihrer Tochter, doch insgesamt hat sie bei diesem Album eine Mengen Spaß gehabt. Sie schaut nach vorne, und das hört man! Bereits der Opener, das Titelstück "Neverland" läßt keinen Zweifel an der Klasse dieses Albums aufkommen. Ein Intro mit zerrender und dröhnender, dreckiger E-Gitarre mündet in einem herrlichen, satten Rootsrocker mit einer Songstruktur, die sich sofort im Ohr festsetzt. Gleich hier hilft Steve Earle aus, dessen prägnanter Background-Gesang dem Stück noch den letzten Kick gibt. "Long way down" könnte von einer rockigen Lucinda Williams stammen, während "Cry to you", mit seinen herrlichen Mandolinen, den fetten E-Gitarren-Riffs, seinem Drive und der starlken Melodie, wie eine Synthese aus einenm John Mellencamp/Jackson Browne-Stück klingt. Bei "Hammer and nails", mit seinem stampfenden Rhythmus und dem tollen E-Gitarren-Break hilft John Hiatt aus. So geht es weiter, mit fantastischen Rocktracks und ein paar erdigen Balladen. Knapp 51 Minuten Genrestoff auf höchstem Niveau! Und Cindy's dezent herbe, Stimme paßt großartig zur Musik! Hervorragend staubig und trocken produziert wurde das Teil von Steve Earle's "Twangtrust"-Kumpel Ray Kennedy gemeinsam mit Cindy! Sie selbst beschreibt ihr Album als "the rock and roll record I've always wanted to make" und sagt weiter: "Many people consider me a singer-songwriter in the category of John Hiatt, Lucinda Williams and Steve Earle, and I'm very proud to be in their company. But when you come to see me play live, playing the same Les Paul or Stratocaster I played 20 years ago, you will know I'm a rock and roller! Das glauben wir! Die Kritiker sind begeistert - wir auch! Ein Knüller-Teil!

Art-Nr.: 1062
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Bush, Sam - storyman [2016]
Die Bluegrass-/Americana-Institution,New Grass Revival- und Nash Ramblers-Ikone, der König der Mandoline und Fiddle, der große Sam Bush, begeistert die Americana- und Alternate Country-Welt mit einem neuen, fantastischen Album. Welch ein wundervolles Teil! Herrliche, großartige, frische Songs, präsentiert auf einem bluegrassigen Fundament, allerdings mit Drummer und elektrischen Momenten, zwischen elter New Grass Revival-Kompatibilität, astreinem Country, Alternate Country und rootsigem Americana, eingepackt in tolle Melodien und Arrangements - natürlich, unverbraucht, in höchster musikalischer Qualität. Eindrucksvoll auch, wie hervorragend Sam Bush singt. Gäste sind u. a. Emmylou Harris, Deborah Holland, Alison Krauss und Steve Fishell an der Pedal Steel. Die Stücke bleiben prächtig hängen und gehen zum Teil wunderbar ins Ohr. Kommt mit einem sehr schönen, reich bebilderten, alle Texte umfassenden, 20-seitigen Booklet. Ein absolutes Fest für die "grassige" Alternate Country-, Roots-, und Americana-Fraktion!

Die offizielle Produktinformation im Original:

Sam Bush has long since established himself as roots royalty. His highly anticipated new album, Storyman, is a freewheeling collection that gleefully picks and chooses from jazz, folk, blues, reggae, country swing, and bluegrass to create a jubilant noise only classifiable as the Sam Bush sound. Many of the songs are stories several of them true and the legendary mandolin and fiddle player co-wrote every one of them with friends including Guy Clark, Emmylou Harris, Jon Randall Stewart, Jeff Black, and others. Instead of kicking back and soaking up honors, such as an Americana Music Association Lifetime Achievement Award and his suite of Grammys and International Bluegrass Music Association trophies, Storyman proves once again that the Father of Newgrass and King of Telluride will never stops striving to create something new. I m hoping it just kind of flows for people and makes them go, Hey! It s a Sam record. It sounds like Sam and the band, Bush says of the album. But for the first time ever, I also find myself thinking, I hope you enjoy the stories. It s my singer-songwriter record.

Das komplette Tracklisting:

1. Play By Your Own Rules - 3:31
2. Everything Is Possible - 4:01
3. Transcendental Meditation Blues - 3:53
4. Greenbrier - 4:48
5. Lefty's Song - 3:57
6. Carcinoma Blues - 3:56
7. Bowling Green - 3:32
8. Handmics Killed Country Music - 3:42
9. Where's My Love - 5:53
10. It's Not What You Think - 3:54
11. I Just Wanna Feel Something - 5:35

Art-Nr.: 9204
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Cantrell, Laura - when the roses bloom again [2002]
Tolle, in Nashville geborene Singer/Songwriterin aus New York, übrigens mit einer eigenen Radioshow beim New Yorker Sender WFMU, die an der US-Ostküste längst in aller Munde ist und mittlerweile in der gesamten US-Alternate Countryszene als eines der größten, neuen Talente gefeiert wird. Die Kritiker sind voll des Lobes. "She has the sort of east Tennessee accent that seems to keep your coffee warm", schreibt die New York Times. Man kann es kaum besser ausdrücken. Laura Cantrell's Musik "has an old-timey quality that sounds as fresh as today, simple and beautiful", ist an anderer Stelle in den US-Medien zu lesen. Ihre Stimme klingt wunderbar unverbraucht, rein und weich. Man stelle sich ein Meer von Blumen, eingehüllt in warme Sonnenstrahlen vor. Laura's Songs orientieren sich stark an der "alten", traditionellen Countrymusic, die sie in ihren Liedern immer wieder thematisiert. Diese Tatsache wird nachhaltig mit einer herrlichen Coverversion des A.P. Carter Klassiker's "When the roses bloom again" belegt, der dem Album schlußendlich auch seinen Namen gab. Diesem permanenten, charmanten "Old school"-Retro-Feeling verleiht Laura mit ihrer Unbekümmertheit jedoch eine ungemeine Frische. Die Musik ist völlig schnörkellos, die Produktion wunderbar "holprig". Alle Ecken und Kanten sind geblieben, nichts ist "Nashville-like" glatt geschliffen. Und doch strahlt das Album eine wunderbare Harmonie, eine wohltuende Wärme aus. Da werden Erinnerungen an die junge Lucinda Williams wach, wie auch an die frühen Tage einer Emmylou Harris oder Nanci Griffith. Tolle Songs! Prima Melodien. Einfach schön! Nie wirkt die Musik aufpeitschend, immer unaufdringlich und locker. Wenn die CD läuft, so erweckt sie zuweilen den Eindruck, als hätten Laura und ihre Band in eurem Wohnzimmer ihre Instrumente ausgepackt und spielten vollkommen zwanglos drauflos. Das meinen wir im absolut positiven Sinn, denn so unverfälscht kommt alles rüber. Wir hören einen transparenten Gitarrensound und viele schöne Steel- und Mandolinenpassagen. Ein solch herrliches Steelguitar-Solo kann man dann auch gleich im Mittelteil des ersten Stückes "Too late for tonight" genießen, einer wunderbar melodischen Countrynummer, die einen mit ihrer flotten und lockeren Unbeschwertheit gleich richtig auf das gesamte Album einstimmt Was folgt sind knackige Uptempo-Nummern, wie "All the same to you", mit einem lässigen Spät-60iger-Byrds-Touch, das wieder mit toller Steel angereicherte "Don't break the heart" oder das herrliche "Vaguest idea" mit seiner tollen Melodie. Dazwischen ertönt dann mal eine richtige Old School Country-Nummer, wie "Early days", das einen dezenten Gram Parsons-Touch aufweist, oder ein herrlicher Acoustic-Country-Titel mit dezentem Bluegrass-Feeling, wie das sehr schöne "Mountain fern", aber auch mal eine waschechte Honky Tonk-Nummer, wie "Broken again". 12 großartige Songs! Laura Cantrell's Rosen blühen, und sie blühen in ihrer vollen Pracht. Hat sie mit ihrem Debut vor zwei Jahren schon voll überzeugt, so wird sie mit ihrem nun vorliegenden zweiten Werk die Herzen vieler Alternate Country-Anhänger endgültig erobern - da sind wir ganz sicher. Musik, wie der Duft frischer Rosen.... - herrlich!

Art-Nr.: 1766
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Too late for tonight
Mountain fern
Vaguest idea

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Capps, Grayson - scarlett roses [2017]
Mitreißend! Packend! Was für ein prächtiges Album dieses charismatischen Singer-Songwriters "deep from the heart of the south". Der in Opelika/Alabama geborene, nach vielen verbrachten Jahren in Nashville und anschließend in New Orleans nun wieder in Alabama (Mobile) lebende Grayson Capps gilt nun schon seit Jahren als einer der absoluten Lieblinge der amerikanischen Rootsrock-/Americna-/Singer Songwriter-Szene, sowohl bei den Experten und Kritikern, als auch bei den Fans und Kennern der Szene. Dieser Status wird sich mit Capps' neuem, fantastischen Werk "Scarlett roses" noch einmal nachhaltig festigen. Was wir geboten bekommen, ist überaus inspirierter, voller Feuer steckender, kerniger, spannungsgeladener, dreckiger, rauer, und doch so wunderbar klar strukturierter, prächtig hängen bleibender Americana-/Rootsrock voller Abwechslungsreichtum und musikalischer Qualität. Die brodelnde Mixtur reicht von erdigem, ruppigem Rootsrock, Americana, klassischem Storytelling, Blues und kochendem Southern-/Swamp-/JamRock, wobei seine durchweg erstklassigen Songs niemals die Struktur verlieren. Das Werk bringt Capps im übrigen wieder mit seinem langjährigen Weggefährten, dem meisterhaften Gitarristen Corky Hughes zusammen, mit dem er auch immer wieder in Duo-Besetzung live unterwegs ist. HUghes besticht bei diversen Songs mit herausragenden E-Gitarrenläufen. Die übrigen Bandmitglieder sind Rufus Ducote am Bass und Drummer Russ Broussard, sowie bei vereinzelten Tracks Dylan LeBlanc (background vocals), sowie Ehegattin und Produzentin Trina Shoemaker (u. a. Queens of the Stone Age, Dylan LeBlanc, Emmylou Harris, Sheryl Crow, Brandi Carlile, Mike Zito) - alles exzellente Vertreter ihres Fachs. Wunderbare Acoustic- und Electric-Gitarren leiten den grandiosen Opener, das Titelstück "Scarlett roses", ein, der dann mit seinem tollen Gitarrenarrangement (saustarkes Solo von Hughes) und Capps' großartigem Gesang sofort unser ewig hungriges Roots-Herz erobert und sich tief darin verankert. Toll! Das ist ganz große Americana Rock-Kunst! So reiht sich eine bärenstarke Nummer an die nächste, wie etwa das von einer tollen Lap Steel begleitete, unterschwellig schön swampige "Hold me darlin'", das sich sehr harmonisch und trotzdem erdig und dreckig in unsere Ohren schraubende, von einer lässigen E-Gitarren-Begleitung geprägte "Bag of weed", das rau rockende "Thankful", das leicht psychedelisch angehauchte, jammige, mit extrem rauen "rusty guitars" inszenierte, damit ein wenig an Neil Young's Crazy Horse erinnernde, über 8-minütige "Taos", bis hin zu dem herrlich flockigen, sehr melodischen, trotzdem auch wieder rauen Americana Finaltrack "Moving on". Grayson Capps überzeugt auf ganzer Linie. Diese Songs üben eine geradezu magische Anziehungskraft aus. "Scarlett roses" zählt sicher zu den besten "Rootsrock-/Americana"-Werken des nun zu Ende gehenden Jahre 2017. Eine absolute Meisterleistung von Grayson Capps und seinen Jungs!

Das komplette Tracklisting:

1. Scarlett Roses - 4.33
2. Hold Me Darlin' - 3.15
3. Bag Of Weed - 5.44
4. You Can't Turn Around - 4.17
5. Thankful - 3.12
6. New Again - 4.34
7. Hit Em Up Julie - 2.50
8. Taos - 8.28
9. Moving On - 4.08

Art-Nr.: 9564
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Scarlett roses
Hold me darlin'
Bag of weed
Thankful
Taos
Moving on

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Cash, Rosanne - the list [2009]
Das neue Album von Rosanne Cash ist einmal mehr eine wundervolle Hommage an ihren Vater, den großen Johnny Cash. Im Jahre 1973, Rosanne hatte zu dieser Zeit mit Countrymusic weniger am Hut und orientierte sich mehr an den Beatles und der südcalifornischen Rock- und Pop-Szene, gab Johnny ihr, quasi aus "erzieherischen Gründen", eine Liste mit den seiner Meinung nach 100 essentiellen Country-Klassikern und empfahl ihr, diese zu lernen und zu spielen. In der Tat war dies ein ausschlaggebender Moment in der Entwicklung Rosanne's, der ihr die Countrymusic wieder deutlich mehr ins Bewusstsein rückte. Was bekanntermassen folgte, war auch für Johnny's Tochter eine mit vielen Hits gepflasterte, große Country-Karriere. Von dieser "historischen" Liste präsentiert Rosanne nun auf ihrem neuen Werk eine wundervolle Auswahl von 12 Songs, die sie voller Herzblut zu Ehren ihres Vaters aufgenommen hat. Sie interpretiert diese Nummern, alles absolute Country-Klassiker, nicht in der Art eines typischen Traditionalisten, sondern drückt ihnen ihren ganz eigenen Stempel auf. Das heisst, sie verpackt diese Songs in ein großartiges, voller Inspiration steckendes Contemporary Roots-, Alternate Country-, Americana-Format, weit weg von Nashville's Mainstream. Das ist im weitesten Sinne vergleichbar mit den jüngeren Arbeiten einer Emmylou Harris. Unter den Songs befinden sich solch unvergessene Evergreens und Klassiker wie beispielsweise Merle Haggard's "Silver wings", Jimmy Rodgers' "Miss the Mississippi and you", Hank Williams' "Take these chains from my heart", Hank Snow's "I'm movin' on", Bob Dylan's "Girl from the north country", Harlan Howard's "Heartaches by the number" und A.P.Carter's "Bury me under the weeping willow" - vieles also auch, was schon ihr Vater irgendwann eimal aufgenommen hat. Massgebend beteiligt an den schönen, gediegenen Arrangements war, neben Rosanne, vorwiegend ihr Ehemann John Leventhal, der auch wieder den Löwenanteil an Instrumenten bediente und das Album exzellent produzierte. Großartig auch die prominente Unterstützung von dem ein oder anderen Gesangspartner, wie zum Beispiel Wilco's Jeff Tweedy bei dem nicht unter zu kriegenden Klassiker "Long black veil" oder Bruce Springsteen's bei dem herrlichen "Sea of heartbreak". Erneut ein ganz feines Album von Rosanne Cash!

Die komplette Songliste:

1 Miss the Mississippi and You - 3:12   
2 Motherless Children - 3:06   
3 Sea of Heartbreak (feat. Bruce Springsteen) - 3:06   
4 Take These Chains from My Heart - 3:32   
5 I'm Movin' On - 3:45   
6 Heartaches by the Number (feat. Elvis Costello) - 3:21   
7 500 Miles - 3:04   
8 Long Black Veil (feat. Jeff Tweedy) - 3:10   
9 She's Got You - 3:07   
10 Girl from the North Country - 3:32   
11 Silver Wings (feat. Rufus Wainright) - 3:45   
12 Bury Me Under the Weeping Willow - 3:33

Art-Nr.: 6584
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Chambers, Kasey - carnival [2006]
Wo zaubert sie nur diese fantastischen Songs her? Die australische Vorzeige-Singer/Songwriterin Kasey Chambers (ex Dead Ringer Band) beglückt uns mit ihrem nunmehr vierten Soloalbum, das, wie sollte es auch anders sein, einmal mehr ein musikalisches Niveau erreicht, das nur ganz wenigen Künstlern vergönnt ist! In 12 traumhaften Songperlen zieht sie uns mit all ihrer Ausstrahlung und ihren faszinierenden, künstlerischen Eigenschaften unwiderstehlich in ihren Bann und vollzieht eine musikalische Verführung, deren Reizen man sich zu keiner Sekunde entziehen kann. "Carnival" ist eindeutig Kasey's bis dato modernstes, experimentierfreudigstes, ja vielleicht sogar "rockigstes" Album, mit dem sie ein Terrain betritt, das die immer da gewesenen Countryelemente nahezu komplett außen vor lässt! Ähnlich wie ihre Kolleginnen Lucinda Williams oder Emmylou Harris auf ihren letzten Alben vereint sie durchaus raue, rootsige Americana-Elemente mit einer angenehmen, sehr zeitgemäßen "contemporary" Rock-Pop-Mentalität, die auch Parallelen zu Leuten wie Shawn Colvin, Rosanne Cash, Patty Griffin, Natalie Merchant oder gar den Counting Crows zulassen. Die Songs stecken voller exquisiter, traumhafter Melodien und purer Schönheit, wirken auf der einen Seite ursprünglich und "rough", auf der anderen Seite aber vollkommen rein und klar. Der abermals von Bruder Nash Chambers perfekt produzierte Sound steckt voller Transparenz und klingt ungemein sauber. Begleitet wird sie diesmal von einer Garde der besten Musiker Australiens, unter ihnen der ausgezeichnete Gitarrist Mark Punch, Midnight Oil's Jim Moginie an den Keyboards und ebenfalls Gitarre, sowie dem großartigen Drummer Michael Barker, etatmäßig "angestellt" beim exzellenten John Butler Trio! Ein paar Songbeispiele: Es beginnt mit der prächtigen, zwischen recht ruhigen und kraftvollen (im Refrain) Momenten hin und her schwankenden, leicht poppigen, knackigen und sehr melodischen, "modernen", auch textlich exquisiten Americana-Nummer "Colour of a carnival", ausgestattet mit einer sehr feinfühligen, klar abgegrenzten Instrumentierung aus unaufdringlichen Gitarren- und Keyboard-Klängen, die immer wieder mittels durchaus rauer Intermezzi (erdige E-Gitarre) ihre nötige Portion "Grit" beinhaltet, gefolgt von dem flotten, mit toller Percussion und klasse Gitarren ausgestatteten, erneut herrlich melodischen, lockeren Roots-/Americana-Rocker "Sign on the door", der eine dermaßen positive Ausstrahlung verbreitet, die einen unmittelbar zum Mitwippen veranlaßt. Klasse! Hat etwas von Julie Miller und Patty Griffin! So kann man jede weitere Nummer aufzählen. Jeder einzelne Song hat seinen Reiz, birgt eine immense Spannung in sich und wird somit zu einem Höhepunkt des Albums. Ob die feine, von schönen Gitarren und gediegenen Cello-Ergänzungen getragene Midtempo-Nummer "The rain", das rootsige, bluesige, fast schon ein wenig swampig wirkende, auf einem tollen Groove basierende, mit starker Percussion und würziger Wah Wah-Gitarre instrumentierte, fantastische "Light up a candle" (starkes, zerriges, dreckiges Gitarrensolo), die gleichermaßen fragil wie energisch wirkende, von exzellentem E-Piano, erdigen Gitarrenläufen und tollem Mundharmonikaspiel bestimmte, staubtrockene Roots-/Americana-Ballade "Hard road" (vorgetragen im Duett mit dem Sänger der australischen Rockband "Powderfinger"), die lockere, flockige, wieder sehr melodische Americana-Rock/-Pop-Nummer "Nothing at all", das mystische, leicht psychedelisch angehauchte, aber sehr rootsige, mit würzigen Gitarrenlicks gespickte "Railroad" oder der fulminante, richtig "laute", dreckige, mächtig abgehende Rootsrock-Feger "I got you now", dem man gar punkige Rhythmen bescheinigen kann - es gibt einfach keinen Aussetzer! Kasey Chambers ist erneut ein kleines Meisterwerk gelungen! Wie heißt es so schön in einem australischen Statement zu "Carnival": "So roll up, roll up.... and join Kasey Chambers as she takes you on an exciting new ride!" Viel Spaß dabei - es ist der pure Genuß!

Das komplette Tracklisting:

1. Colour Of A Carnival - 3:23
2. Sign On The Door - 4:16
3. The Rain - 3:42
4. Light Up A Candle - 2:47
5. Hard Road - 3:59
6. Nothing At All - 3:21
7. Railroad - 4:21
8. I Got You Now - 3:14
9. Dangerous - 5:04
10. Surrender - 3:55
11. You Make Me Sing - 4:10
12. Don't Look So Sad - 4:02

Art-Nr.: 4329
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Collins, Ruthie - cold comfort [2020]
Ganz großartiges, zweites Album der aus Fredonia, NY stammenden, heute in Nashville lebenden, hoch talentierten, nach eigenen Angaben stark von Emmylou Harris beeinflussten Singer-Songwriterin Ruthie Collins. Collins gelingt mit "Cold comfort" ein sehr gediegenes, wunderschönes Album voller exzellenter Songs, in denen sie ihre klaren Countrywurzeln und ihre Neigung zum Americana wie selbstverständlich miteinander vereint. Immer wieder hört man herrliche Baritone E-Gitarren-Licks, wunderbare Steelguitar-Klänge und lockere Rhythmen, die sich, oft auch mit geschickt eingesetzten Streichern, zu einem ungemein schönen, mit hinreißenden Melodien versehenen, opulenten, ein traumhaftes Americana-/Western-/Desert-Flair vermittelnden Klangbild zusammenfügen. Dazu Collins' hervorragende Stimme! Ganz stark beispielsweise der Eröffnungstrack "Joshua tree", eine geradezu umwerfende Ode an den legendären Gram Parsons. Ruthie's 2017er Debut "Get drunk and cry" war schon ein richtig starkes Werk, doch mit "Cold comfort" erreicht sie in puncto Entwicklung, Reife, Kreativität und Originalität noch einmal ein deutlich höheres Level. Gratulation an Ruthie Collins zu diesem tollen, edlen Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Joshua Tree - 4:11
2. Cheater - 4:34
3. Dang Dallas - 4:23
4. Hey Little Girl - 3:48
5. Untold - 4:19
6. Bad Woman - 4:15
7. Change - 3:33
8. Cold Comfort - 4:54
9. Wish You Were Here - 3:40
10. You Can't Remember - 4:24
11. Beg Steal Borrow - 4:00

Art-Nr.: 10031
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Cook, Elizabeth - aftermath [2020]
Hoch ansprechendes, durchaus ein wenig als experimentell zu bezeichnendes, aber ganz großartiges, neues Werk der aus Florida stammenden und in den Country-, Alternate Country-, Americana- und Roots-Kreisen rund um Nashville überaus geschätzten und angesehenen Singer-Songwriterin Elizabeth Cook. Seit rund 20 Jahren lebt sie mittlerweile in Nashville, wo es ihr schon sehr schnell und früh gelang, die Unterstützung und Wertschätzung einiger der größten Namen der dortigen, "heiligen" Music Community zu gewinnen, darunter solche Schwergewichte wie beispielsweise Dwight Yoakam, Rodney Crowell und Buddy Miller. All diese genannten Personen waren auch bei ihrem überragenden, wegweisenden 2010er-Werk "Welder" involviert. 10 Jahre später bricht sie mit "Aftermath" einmal mehr aus den traditionellen Nashville Country-Gefilden aus, ohne ihre Country-Roots aber zu leugnen. Ihr fantastisches, innovatives, sehr persönliches Songmaterial, mit dem sie einmal mehr ihr recht kompliziertes Leben aufarbeitet, wirkt sehr retro, gleichzeitig aber absolut auf der Höhe der Zeit und befindet sich eher auf der Alternate Country- und Americana-Route. Opulent produziert mit viel Hall, hören wir psychedelische Einflüsse voller Effekte und nehmen einen fetten "Cosmic"-Touch wahr. Ähnlich wie beispielsweise eine Margo Price löst sich Elzabeth Cook von jeglichen musikalischen Zwängen, geht mit einer Art "I don’t give a f@ck"-Einstellung ihren ganz eigenen Weg. Gleich der Opener des Albums, "Bones", ein leicht spaciger, dazu schön kernig rootsiger, kraftvoll stampfender Rocker, ist eine ganz starke Vorstellung von Miss Cook und ihren exzellenten Musikern - laut, frech, pulsierend. Herrlich poppig, mit einem gewissen Augenzwinkern (Cook fühlt mit den vielen, "flüchtigen" Pop-Sternchen, die sich die Industrie für ihren Profit heranzieht und formt), kommt das eingängige, radiotauglich melodische "Perfect girls of Pop", instrumentiert mit wunderbaren "shimmering guitars", inkl. eines tollen, poppigen Pedal Steel-Solos. Cook's Countrywurzeln kommen erstmals beim wunderschönen "Daddy, I got love for you" so richtig zum Vorschein. Die Nummer vermittelt ein gewisses Townes van Zandt'sches "Pancho & Lefty"-Flair, erinnert ein wenig an Emmylou Harris. Kommt in einem opulent produzierten Western-Ambiente mit Streichern und starker Steelguitar. Auch "Bayonette" hat eine gewisse Countrybasis, doch diese ist eingebunden in einen schön rootsigen, fast schon Little Feat-mässigen Groove mit einer starken Instrumentierung aus klimperndem Piano und zünftigen E-Gitarren. Ganz stark auch der melodische, mit Fiddle, herrlicher Pedal Steel und kernigen E-Gitarren (die beiden letzteren jeweils mit tollem Solo) westenmässig und cineastisch inszenierte Countryrocker "These days", der klassische, absolut traditionell verwurzelte Honky Tonker "Stanley by God Terry", der kraftvolle, ein schönes Southern-Feeling ausstrahlende Countryrocker "Thick Georgia woman" mit seinem feurigen Slideguitar-Solo, wie auch die mit klangvollen Keyboards und toller Pedal Steel in Szene gesetzte, wunderbar traditionelle Countryschnulze "Two chords and a lie", die durch ihr "alternatives" Arrangement aber total "hip" klingt, u.s.w., u.s.w.! Das Album wurde produziert von Butch Walker, gemixed von John Sinclair und gemastert von Whynot Jansveld. Cook komponierte sämtliche Songs selbst. Ihre Begleitmusiker sind u.a. Butch Walker (acoustic and electric guitar, keys, percussion, drum machine, electric mandolin, background vocals), Herschel Van Dyke (drums, percussion), Steve Duerst (bass, percussion, background vocals), Andrew Leahey (electric guitar, background vocals), Whit Wright (steel guitar, Dobro), Aaron Embry (keys) und Patrick Warren (strings) - alle große Klasse. "Aftermath" ist ein sehr ambitioniertes, exzellentes Album von Elizabeth Cook - ein dickes Statement, im Bezug auf ihre Persönlichkeit, ihre große musikalische Klasse verbunden mit absoluter Unabhängigkeit. Eine imposante Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Bones - 3:29
2. Perfect Girls of Pop - 3:27
3. Bad Decisions - 4:42
4. Daddy, I Got Love for You - 4:18
5. Bayonette - 4:38
6. These Days- 4:27
7. Stanley by God Terry - 5:16
8. Half Hanged Mary - 4:13
9. When She Comes - 2:49
10. Thick Georgia Woman - 4:12
11. Two Chords and a Lie - 4:03
12. Mary, The Submissing Years - 5:24

Art-Nr.: 10150
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bones
Perfect girls of Pop
Daddy, I got love for you
Bayonette
These days
Stanley by God Terry
Thick Georgia woman
Two chords and a lie

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Cook, Elizabeth - exodus of venus [2016]
6 Jahre nach ihrem großartigen Werk "Welder" und 4 Jahre nach der EP "Gospel plow" kpmmt die begnadete, aus Florida stammende und in den Country- und Alternate Country-Kreisen rund um Nashville fest ateblierte Singer-Songwriterin Elizabeth Cook endlich mit einem neuen Studioalbum. Vor allem persönliche Tumulte und teils dramatische Schicksalsschläge waren für die lange Pause verantwortlich, doch was Cook nun abliefert, ist eine musikalische Aufarbeitung dieser schweren Zeit, die in einem absoluten Americana-Meisterwerk mündet. "Exodus of Venus" ist eine geradezu faszinierende, ungemein anziehende Gratwanderung zwischen kraftvollem, kernigem, von rauen, mächtigen Gitarren getragenem Rootsrock, feinstem, gepflegtem und teils mit leicht psychedelischen Sounds unterlegtem Americana und Alternative Country, wie auch einigen großartigen, traditionellen Country-Momenten. Das Songmaterial, ausnahmslos aus der Feder von Elizabeth Cook stammend, teilweise in Kooperation mit Gitarrist und Produzent Dexter Green, ist außergewöhnlich stark. Es gibt nicht eine schwache Nummer. Alles ist, trotz der teils, vor allem durch die Texte aufkommenden, etwas düsteren Grundstimmung, durchzogen von fantastischen Melodien und kommt in hinreissenden, spannenden, vielseitigen Arrangements. Einfach wundervoll! Mit an Bord hat Cook neben dem tollen Gitarristen Dexter Green noch solche exzellenten Musiker wie beispielsweise Ralph Lofton (Hammond B3 Orgel), Willie Weeks (Bass), Matt Chamberlain (Drums), Buddy Miller (Mando Guitar beim traumhaft melodischen "Dharma gate"), Patty Loveless (Background Vocals bei dem von herrlichen Tempowechseln bestimmten traditionellen Countrysong "Straightjacket love") und dem fabelhaften Gitarristen und Lap-Steeler Jesse Aycock (Hard Working Americans). Nicht nur Songs wie das psychedelisch bluesige Titelstück "Exodus of Venus", das schwermütige, grandiose "Dyin'", das gar mit einem Little Feat-mässigen Groove aufwartende "Orange blossom trail" oder die Emmylou-mässige, hinreissend schöne, brillant vorgetragene Ballade Tabitha Tuder's Mama" sind pure Magie. Elizabeth Cook mit einem packenden, wundervollen Roots-/Americana-/Alternate Country-Meisterwerk, nicht nur für die Freunde solcher Heldinnen wie Emmylou Harris, Julie Miller, Patty Griffin, Lucinda Williams & Co.. Ein bärenstarkes Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Exodus of Venus - 4:33
2. Dyin' - 3:55
3. Evacuation - 4:10
4. Dharma Gate - 4:17
5. Slow Pain - 5:00
6. Straightjacket Love - 2:46
7. Broke Down in London on the M25 - 3:46
8. Methadone Blues - 3:43
9. Cutting Diamonds - 4:43
10. Orange Blossom Trail - 3:58
11. Tabitha Tuder's Mama - 4:17

Art-Nr.: 9219
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Exodus of Venus
Dyin'
Dharma gate
Slow pain
Straightjacket love
Orange Blossom Trail
Tabitha Tuder's Mama

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Crowell, Rodney - the outsider [2005]
Seit dem großartigen "Houston kid" von vor 4 Jahren und dem fast noch stärkeren, von Kritikern und Fans, vollkommen zu Recht, hoch gelobten 2003er Werk "Fates right hand", führt Rodney Crowell's Weg immer weiter weg vom Nashville Mainstream-Country in Richtung Americana, Rootsrock und trockenem Alternate Country. Auf dieser Route geht er konsequent weiter und legt sich selbst mit dem brillanten "The outseider" die Meßlatte für kommende Werke noch einmal ein Stückchen höher - ein famoses Album! Wer ihn bei seinem letzten Europa-Gastspiel im Frühjahr 2004 (Deutschland war dabei leider einmal wieder außen vor, doch bei dem renommierten "Blue Highways"-Festival in Utrecht/Holland legte er einen begeisternden Auftritt hin), erleben durfte, konnte sich bereits von seiner derzeitigen, grandiosen Verfassung überzeugen. Aber war das eigentlich jemals anders? Crowell war und ist immer ein Garant für höchste Qualität! Rootsig, staubig, trocken und rockiger als je zuvor geht die Reise auf "The outsider" durch 11 durchweg hochklassige, absolut niveauvolle und engagierte Americana-, Roots, Singer/Songwriter-, Alternnate Country-Nummern, die den Texaner in seinen hervorragenden Texten zeitkritischer und "rebellischer" zeigen, als man das bisher von ihm kannte. Einmal mehr bestätigt er auf beeindruckende Weise seine außergewöhnlichen Songwriter-Qualitäten (11 Eigenkompositionen und ein fantastisches Cover von Bob Dylan's "Shelter from the storm", inklusive einer großartigen Emmylou Harris als Duett-Partnerin), wie auch die Gabe, diese Stücke dann voller Ausstrahlung, Hingabe und Herz zu interpretieren. Das pendelt zwischen Energie geladenen, rasanten, kantigen und rauen Uptempo-Rockern, nachdenklichen Storytelling-Songs, rootsigen Americana-Nummern und "dirty-rooted" Alternate Country-Rock hin und her, und wird von Crowell dabei zu jeder Zeit in seine, für ihn typischen, durchdachten Arrangements und äußerst angenehmen, gut hängen bleibenden Melodien gepackt. Aporpos "hängen bleiben": Die Lieder, und auch das ist ein deutliches Indiz für das hohe Niveau, nisten sich sofort im Gedächtnis ein, bauen aber auch nach mehrmaligem Hören noch immer eine immense, ständig neue Nuancen entdeckenden, Spannung auf, sodaß die Aufmerksamkeit nie nachläßt. Begleitet wird er von einer wirklich imposanten Liste von Musikern! U.a.: Will Kimbrough, Pat Buchanan, Steuart Smith, J.T.Corenflos, Richard Bennett, Jerry McPherson (alle Gitarre), Michael Rhodes (Bass), Chad Cromwell, Greg Morrow, Eddie Bayers (Drums), John Hobbs (Keyboards), Jonathan Yudkin (Fiddle), sowie Emmylou Harris, John Prine, Buddy & Julie Miller, Jedd Hughes, Beth Nielsen Chapman, John David Souther, u.s.w. als Background Sänger/Innen). Und Crowell legt los wie ein Wirbelwind! Der Opener "Say you love me" ist ein abgehender, dreckiger, kantiger und riffiger, dabei aber sehr melodischer, mit einem tollen Beat ausgestatteter Roots-/Americana-/Alternate Country-Rocker, der voller aufmunternder Emotionen steckt. Dynamisch, druckvoll, bärenstark! Tolle E-Gitarren von Pat Buchanan und Will Kimbrough, wobei letzt genannter mit einem prachtvollen, würzigen, regelrecht rotzigen Solo, eindrucksvoll seine bemerkenswerte Klasse demonstriert! Ähnlich rockig geht es weiter! "The obscenity prayer" knallt riffig, eckig und voller Power aus den Lautsprechern, daß es nur so staubt! Es folgen die dezent funkige, sehr groovige, drückende Midtempo-Nummer "The outsieder", die floote Americana-Nummer "Dancin' circles round the sun", inklusive feinem Lead Gitarren-Spiel seines alten Kumpels und jetzigen Eagles-Gitarristen Steuart Smith, sowie der wunderbare, mit einem typischen Crowell-Rhythmus und einer großartigen Melodie versehene Roots-/Countryrocker "Beautiful despair", dessen dezent eingesetzte, klassisch anmutenden Geigen in Verbindung mit parallel gespielten E-Gitarren für einen herrlichen, abwechslungsreichen Farbtupfer sorgen. Ungemein stark auch der kraftvolle, knackige Roots-/Americana-Rocker "Don't get me started" mit seinen treibenden Riffs und Basslinien, der tollen Mandoline zu Beginn und den satten E-Gitarren, das ruhige, berührende, mit nachdenklich "gesprochenen" Worten von Emmylou Harris und John Prine garnierte, sowie von wundervollem Harmonie-Gesang geprägte "Ignorance is the enemy", ebenso wie das traumhafte, von einer tollen Melodie durchzogene, lockere, mit feinsten Acoustic- und E-Gitarren begleitete, viel Frische versprühende Americana-/Alternate Country-Stück "Glasgow girl"! Was steckt in diesem Rodney Crowell noch für ein Feuer! Lassen wir uns packen von diesen Songs, diesen Botschaften, diesen Arrangements und Melodien! Das ist, auf die Sekunde genau, exakt 50 Minuten lang, die hohe, absolut den Nerv der Zeit treffende, Rootsrock-/Americana-/Alternate Country-Schule, von einem der profiliertesten Songwriter und Interpreten des Genres. Kommt in einem schönen Digiüack!

Art-Nr.: 3461
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Crowell, Rodney - triage [2021]
Nach einer langen und sehr produktiven Karriere, gehört der mittlerweile 70-jährige, aus Houston stammende Texaner Rodney Crowell (u. a. einst langjähriges Mitglied von Emmylou Harris' Hot Band), der vor allen Dingen in den späten Achtzigern und Neunzigern ein ums andere Mal mit der kommerziellen Countrymusik Nashville's flirtete, und das durchaus sehr erfolgrich, seit vielen, vielen Jahren unumwunden zu den ganz Großen der amerikanischen und insbesondere texanischen Songwriter, absolut in einer Liga mit Leuten wie Guy Clark, John Prine, Townes van Zandt, Jerry jeff Walker und Steve Earle. "Triage", sein mittlerweile 18. Album, demonstriert auf eindrucksvolle Art und Weise, wie berechtigt die Vergleiche mit diesen Ikonen sind. Das ist die hohe Kunst des Roots- und Americana-Songwritings, gebündelt in 10 exzellenten, neuen Songs mit einer ungeheuren stilistischen Vielfalt und variablen, musikalischen Bandbreite - und doch definiert jeder einzelne Song exakt Crowell's musikalische DNA - textlich wortgewand und musikalisch erdig, rau, staubig, mal ruhig, mal ordentlich rockig, immer rootsig. Crowell zeigt sich mit diesem Album nachdenklich, besorgt und sehr reflektierend, sowohl in den Texten, als auch der musikalisch jeweils äußerst passenden Umsetzung. Das bezieht sich auf sein eigenes Leben, natürlich auch die Pandemie, sowie die vielen Umwälzungen, sozialen und politischen Auseinandersetzungen, die die USA und den gesamten Globus in der jüngeren Vergangenheit bewegten und noch bewegen. Doch das spiegeln die Songs und ihre Arrangements keineswegs mit Bitterkeit wider, sondern mit Trost, Hoffnung und Aufbruchsstimmung. Begleitet wird Crowell wieder von einer Reihe hochkrätiger Musiker, wie u. a. Audley Freed (ex-Cry Of Love und The Black Crowes) - guitar, Joe Robinson - guitar, Larry Klein - bass, Greg Morrow - drums, sowie bei einigen Tracks seine "alten", langjährigen Wegbegleiter und ex Cicadas-Kumpels Steuart Smith (heutiger Gitarrist bei den Eagles) an der Lead-Gitarre und Michael Rhodes (heute bei Joe Bonamassa) am Bass. Das Album startet mit dem herausragend arrangierten, ganz starken "Don't leave me now". Beginnt zunächst recht ruhig (nur Rodney's Gesang, feines Acoustic Gitarren-Picking und im Refrain eine dezente Orgel), verwandelt sich dann aber, nach etwa 1.10 Minuten, schlagartig in einen richtig kernigen, lnackigen, mit einem tollen, geradlinigen, dynamischen Drive ausgestatteten, country-infizierten Rootsrocker. Geht klasse ab, die Melodie ist prima und Rodney stimmlich in Top-Form. Ausgestattet ist das Ganze mit starken Gitarrenriffs und -licks. Ein Crowell-Rocker vom Allerfeinsten. In typisch texanischer Singer/Songwriter-Tradition kommt der etwas düster und dramatisch anmutende, von einem großartigen Outlaw-Flair durchzogene, "stripped down" mit toller Percussion, akustischer und elektrischer Gitarre, Violinen-Klängen und Crowll's staubigem Sprechgesang inszenierte "Transient Global Amnesia Blues", während das flockig lockere, leicht folkig und schön countrylastig performte "One little bird", mit seiner schönen Mundharmonika und der trockenen Baritone E-Gitarre, fast wie eine Mischung aus Einflüssen von Neil Young's "Harvest"-Ära und den legendären, texanischen The Flatlanders klingt. Saustark auch das sehr spannend arrangierte, staubige, knackige "Something has a change", das "prinzipiell" wieder nach einem typischen Countryrocker Crowell's klingt, im Break dann aber mit einem geschickt eingebundenen, dreckigen, einen Hauch von Jazz-Feeling einbringenden, genial in die Melodie integrierten Posaunen-Solo (Raymond James Mason) überrascht. Eine echte Crowell'sche Songperle. Große Klasse sind beispielsweise auch das mit "fuzzy" Gitarrenlicks und großartiger Lead Gitarre in Szene gesetzte, schön bluesige, raue "I'm all about love", das wunderschöne, ruhig und akustisch präsentierte, dezent Gospel-angehauchte "Hymn #43" (tolles Acoustic Gitarren- und Mandolinen-Spiel, ex Gattin Rosanne Cash singt im Background), sowie der prächtige, das Album schön knackig abschließende, von einer klasse Melodie bestimmte Roots-/Countryrocker "This body isn't all there is to who I am" (schönes Piano, klasse E-Gitarren). Mit "Triage" ist Rodney Crowell noch einmal ein ganz großer Wurf gelungen, voller Tiefe und Leidenschaft, bewegend und schön. "A great triumph from an old master", sagt John Barlass von "At The Barrier". Dem schließen wir uns vorbehaltlos an.

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Leave Me Now - 3:59
2. Triage - 3:49
3. Transient Global Amnesia Blues - 4:36
4. One Little Bird - 4:19
5. Something Has To Change - 4:01
6. Here Goes Nothing - 4:01
7. I'm All About Love - 3:52
8. Girl on the Street - 5:50
9. Hymn #43 - 3:31
10. This Body Isn't All There is to Who I Am - 5:01

Art-Nr.: 10359
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't leave me now
Transient Global Amnesia Blues
One little bird
Something has to change
I'm all about love
Hymn #43
This body isn't all there is to who I am

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Dailey & Vincent - let's sing some country! [2022]
Wie wunderschön kann echte, zeitlose Countrymusic sein! "Let's sing some Country", sagten sich die Bluegrass-Ikonen Jamie Dailey, der viele Jahre mit Doyle Lawson zusammenspielte und sein kongenialer Partner Darrin Vincent (Rhonda Vincent's Bruder), rund zehn Jahre lang Mitglied von Ricky Skaggs' bekannter Formation Kentucky Thunder, für ihr neues Album - und sie setzten es in geradzu faszinierender Art und Weise um. Was wir hören sind 11 exzellente, Bluegrass-freie, traditionelle, prächtige, ewig junge Countrysongs, vorwiegend komponiert in den Achtziger und Neunziger Jahren, herrlich umgesetzt von einigen der besten Studiomusiker Nashville's mit einer glasklaren, edlen, fein abgestimmten, von größter handwerklicher Kunst bestimmten Instrumentierung und hinreissenden Gesangsleistungen der beiden Protagonisten Dailey & Vincent (die Harmonies sind schlicht Weltklasse). Es ist nicht ein schwacher Song auf dem Album zu finden - das ist schlicht der vollendete Countrygenuß. Schon der Album-Opener, das traumhaft melodische "I'll leave my heart in Tennnessee" mit seiner erwärmenden, wunderschönen Harmonie, den klaren Gitarren, der schönen Fiddle und dem knackigen Schlagzeug, sowie dem unwiderstehlich reinen Gesang der beiden, fängt einen mit seiner Magie ein und lässt einen bis zum letzten Ton des Albums nicht mehr los. Großartige Gäste, wie zum Beispiel Vince Gill, der im übrigen hier mit 3 Kompositionen vertreten ist, Alison Krauss, Jimmy Fortune von den Statler Brothers und Rhonda Vincent, ließen es sich nicht nehmen bei dem Alnum mitzuwirken. Enthalten ist zum Beispiel auch eine herrliche Coververison des alten Steve Earle-Titels "Hillbilly higjway" aus dessen berühmtem "Guitar town"-Album, sowie eine absolut fantastische Version des Bill Monroe-Klassikers "Those memories of you", den in der Vergangenheit zum Beispiel auch solche Leute wie Pam Tillis, LeAnn Rimes, sowie Dolly Parton mit Linda Ronstadt und Emmylou Harris für ihr legendäres "Trio"-Album aufgenommen hatten. Wie gesagt, mit "Let's sing some Country" haben Dailey & Vincent ein geradezu umwerfendes, klassisches Country-Album kreiert, das in einem zeitlosen Raum existiert, in dem ansonsten nur solche Größen wie etwa Vince Gill, Alan Jackson, George Strait und Marty Stuart ihren Platz haben. Die Musik fühlt sich so wunderbar leicht und angenehm an, weit entfernt von der Hektik der modernen Mainstream-Country-Industrie. Das ist die pure Country-Wonne und -Qualität!

Das komplette Tracklisting:

1. I'll Leave My Heart In Tennessee - 4:01
2. You Rescued Me - 3:45
3. Hillbilly Highway - 3:49
4. Colder Than Winter - 4:12
5. Those Memories Of You - 3:48
6. Dig A Little Deeper In The Well - 2:52
7. Closer To You - 3:50
8. Feels Like That Again - 2:41
9. Young Man's Town - 4:08
10. Message From The Farm - 3:22
11. If I Die A Drinkin' - 3:50

Art-Nr.: 10688
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Dixie Chicks - home [2002]
Wunderbares neues Album der Chicks! Natalie Maines, Martie Maguire und Emily Robison spielten dieses Album völlig unabhängig von ihrer Plattenfirma ein, mit der sie monatelang im Clinch lagen, ehe man sich dann doch wieder einigte, alledings mit einem eigenen Unterlabel der Chicks namens "Open Wide Records"! Die Aufnahmen entstanden erstmals nicht in Nashville, sondern in ihrer texanischen Heimatstadt Austin. Sie waren völlig frei, niemand redete ihnen rein, sie haben alles selber finanziert und machten die Musik, die sie zu diesem Zeitpunkt unbedingt machen wollten. Sie genossen die Aufnahmezeit in vollen Zügen, hatten unendlich viel Spaß, konnten in einer Unbekümmertheit arbeiten, die sie bei künftigen Aufnahmen wohl nie wieder vorfinden werden. Herausgekommen ist ein herrliches Bluegrass orientiertes Acoustic Country-Album voller Texas-Roots. Natalie's kraftvolle, manchmal etwas rauhe Sopran-Stimme ist wieder überragend, die Harmonien sind wunderschön! Das Spektrum der großartigen Songs reicht von herrlichen Balladen, wie z. B. eine tolle Coverversion von Fleetwood Mac's (Stevie Nicks) "Landslide", das traumhafte "More love" oder Radney Foster's "Godspeed", bei dem Emmylou Harris zusätzlichen Harmoniegesang beisteuert, über rhythmische Uptempo-Nummern, wie der erste Hit "Long time gone", bis hin zu flotten Bluegrass-Nummern, wie die klasse Eigenkomposition "White trash wedding". Mandolinen, Dobros, akustische Gitarren, Banjos, Fiddle, akustischer Bass, Akkordeon und dezente Percussion bestimmen die Szenerie. Und das Bemerkenswerte: die Mädels spielen unzählige dieser Instrumente selbst, womit sie einmal mehr beweisen, welch großartige Musikerinnen sie sind, und was sie so außergewöhnlich macht. Herausragend auch die Coverversion von "Traveling soldier", eine traumhafte Komposition von Emily's Schwager und Kelly Willis' Ehemann Bruce Robison. Unter den Gastmusikern: Chris Thile (Nickel Creek), Glenn Fukunaga, Bryan Sutton und Natalie's Vater Lloyd Maines, der das Album auch zusammen mit den Chicks produzierte. Ein exquisites Texas Roots / Acoustc Country / Bluegrass-Album der Dixie Chicks, mit dem sie sich selbst ein neues Karriere-Highlight setzen. Bravo!

Art-Nr.: 1477
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Earle & The Dukes, Steve - guy [2019]
Zwei der bedeutendsten texanischen Singer/Songwriter, Townes Van Zandt und Guy Clark, gehören zu den größten Vorbildern und Einflußgebern Steve Earle's. Bereits vor 10 Jahren widmete er dem 1997 verstorbenen Townes Van Zandt mit "Townes" ein komplettes Album, indem er ausschließlich Songs aus dessen immensem Fundus coverte, nun tut er mit "Guy" gleiches mit Songs von dem am 17. Mai 2016 verstorbenen Guy Clark. Das Album ist eine wirklich grandiose Hommage an Clark, mit 16 eczellent interpretierten Coverversionen dieses großen Texaners, indem Earle und seine Dukes diese Tracks einerseits ganz im Sinne von Clark spielen, nämlich ursprünglich, staubig und trotz der Full Band-Performances überwiegend herrlich "stripped down" rockend, sie andererseits aber auch zu ihren eigenen machen, indem sie ihnen dieses typische, rotzige, dreckige Steve Earle Outlaw-Image verpassen. Ein Spagat der vorzüglich gelingt. Steve Earle und seine Dukes mit einer bravourösen Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Dublin Blues - 3:49
2. L.A. Freeway - 4:06
3. Texas 1947 - 3:15
4. Desperados Waiting for a Train - 4:35
5. Rita Ballou - 3:13
6. The Ballad of Laverne and Captain Flint - 4:05
7. The Randall Knife - 3:59
8. Anyhow I Love You - 3:05
9. That Old Time Feeling - 5:03
10. Heartbroke - 2:43
11. The Last Gunfighter Ballad - 3:22
12. Out in the Parking Lot - 2:40
13. She Ain't Going Nowhere - 3:48
14. Sis Draper - 3:26
15. New Cut Road - 4:15
16. Old Friends (with Shawn Camp, Jerry Jeff Walker, Jo Harvey Allen, Rodney Crowell & Emmylou Harris) - 4:57

Art-Nr.: 9787
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Earle, Stacey - dancin' with them that brung me [2000]
Das zweite Album von Steve Earle's Schwester auf ihrem eigenen "Gearle"-Label ist wesentlich reifer und reicher als ihr Debut. 11 hervorragende, von ihr selbst komponierte Songs folgen hinter dem Opener "Promise you anything", einer tollen Coverversion eines Steve-Stückes. Stacey's Stimme und Interpretation liegt irgendwo zwischen Emmylou Harris und Iris DeMent. Das Album ist mit akustischen Instrumenten eingespielt und hinterläßt trotzdem einen sehr kompakten Band-Sound mit Drums, Bass, Gitarre, Mandoline, Akkordeon und Keyboards. Kopf ihrer Band "The jewels" ist Gatte Mark Stuart. Ein Track mit Sheryl Crow - background vocals! Eines der Singer/Songwriter-Folk-Country Highlights des Jahres. Einfach schön!

Art-Nr.: 1114
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,84

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