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Bellamy Brothers - angels and outlaws vol. 1 [2005]
Endlich ein brandneues Werk der Bellamy Brothers! Doch eigentlich ist es gar kein "richtiges" Bellamys-Album, sondern vielmehr "a Star-studded tribute, featuring Country Music's Top-Artists performing the Bellamy's most recognizable hits"! "Angels & outlaws Vol. 1" ist also eine Huldigung einiger der größren Countrystars an eines der erfolgreichsten Country-Duos der Country-Geschichte! Und liebe Bellamy Brothers- und Country-Fans: Es ist ein klasse Tribute geworden! Künstler wie beispielsweise Alan Jackson, Montgomery Gentry, Tanya Tucker, Willie Nelson, George Jones, Pat Green oder Dolly Parton haben zusammen mit den Bellamy Brothers einige derer größten Hits neu aufgenommen, wobei diese Gäste weitgehend den Lead-Gesang übernommen haben und den Tracks somit deutlich ihren eigenen Stempel aufdrücken. David und Howard Bellamy halten sich überwiegend im Hintergrund, steuern lediglich kürzere Lead-Passagen oder nur Background-Gesang bei. Herausgekommen sind überaus gelungene Neuaufnahmen (den alten "Schinken" wird richtig neues Leben eingehaucht) von Bellamy-Evergreens im zeitgemäßen, dennoch lupenreinen Country-/New Country-Sound! Allein wenn die ersten Töne des Eröffnungsstückes aus den Lautsprechern drängen, haben die Bellamys eigentlich schon gewonnen und sich wieder die Herzen der Countryfreunde erobert. Es handelt sich dabei um eine neue, wirklich traumhafte Version von "You ain't just whistlin' dixie", die einfach runter geht wie Öl! Lead-Gesang: Mr. ALAN JACKSON! Das Stück ist nun praktisch eine Alan Jackson-Nummer mit lediglich gelegentlichen Gesangseinlagen der Bellamy Brothers in dessen typischem, traditionellem Stil! Herrlicher Midtempo-Country mit tollen Gitarren, wunderbarer Steelguitar und frischer Mundharmonika, produziert, wie alle Alan Jackson-Sachen, von Keith Stegall! Weiter geht's mit, unter anderem, einer klasse, schön flockigen, aber dennoch knackigen Neuauflage von "Old hippie" mit MONTGOMERY GENTRY (schönes Outlaw-Flair), einer äußerst interessanten Version von "If I said you had a beautiful body" mit DOLLY PARTON, dem knackigen "Redneck girl" mit PAT GREEN, "Dancin' cowboys" mit TRINI TRIGGS, "Guardian angel" mit WILLIE NELSON, "Reggae cowboy" mit TANYA TUCKER und DAVID ALLAN COE, "Kids of the baby boom" mit CHARLIE DANIELS und BOBBY BARE, oder "Alligator alley" mit JOHN ANDERSON! Die lebende Legende GEORGE JONES präsentiert eine starke Version von "Sugar Daddy", die großartigen CHRIS HILLMAN und HERB PEDERSEN sind ebenfalls mit von der Partie und stimmen zusammen mit RHONDA VINCENT eine glänzende, neue Version von "Crazy from the heart" an, mit tollem Banjo und herrlicher Mandoline, in allerbester Desert Rose Band-Manier, und sogar der unsterbliche Evergreen "Let your love flow" bekommt mit HAL KETCHUM und LISA BROKOP neuen Glanz. Das Album heißt ja "Angels & outlaws Vol. 1"... - sollte also irgendwann ein zweiter Teil folgen, und sollte der zudem entsprechend gelungen sein wie dieser erste, dann dürfen sich die Fans jetzt schon darauf freuen...

Art-Nr.: 3097
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Hillman, Chris - the other side [2005]
60 Jahre ist er mittlerweile alt, doch Chris Hillman hat nichts von seiner Klasse, und schon gar nichts von seinem musikalischen Idealismus verloren. Er ist einer der Pioniere des Countryrock und des Americana. Unvergessen sind seine Tage bei den Byrds und den Flying Burrito Brothers, sein Intermezzo mit Manassas, die wundervollen Country-Zeiten mit der Desert Rose Band, wie auch seine jüngeren Arbeiten mit Herb Pedersen. "The other side" ist sein erstes Soloalbum seit 7 Jahren. In großartiger Art und Weise vereint er den Geist des 70iger-Jahre Countryrocks und der puren Country-Traditionen mit den Roots-, Americana-, Folk-, Bluegrass- und (Alternate)Country-Elementen der Gegenwert und beglückt seine Fans mit einem herrlichen Acoustic-Album, dessen 14 Songs (4 davon sind hochinteressante Remakes früherer Klassiker, der Rest sind neue Stücke) in unwiderstehlichem, zeitlosem Glanz erstrahlen. Die Lieder stecken voller wunderbarer Melodien! Dazu erleben wir einen frischen, sehr fülligen Sound aus transparenten Acoustic-Instrumenten wie Acoustic Gitarre, Mandoline, Dobro, Banjo, Fiddle (oftmals vieles davon parallel), der völlig ohne Drums auskommt! Die Musiker, die Hillman zur Seite stehen sind selbstverständlich sein Freund Herb Pedersen, wie auch Bill Bryson am Bass (ex Desert Rose Band), Sally van Meter (Dobro), Gabe Witcher (Fiddle), Larry Park (Gitarre) und Skip Edwards (Accordion)! Gleich zu Beginn des Albums überrascht Hillman mit einer großartigen Neueinspielung des alten Byrds-Klassikers "Eight miles high" in einer Version, wie man sie noch nie zuvor gehört hat. Aus der einstigen "Drogenhymne" ist eine wunderbare, entspannte, folkige Acoustic-Americana-Nummer mit feiner Geigen-, Dobro- und Mandolinen-Begleitung geworden. Was für ein klasse Harmonie-Gesang! Die anderen Remakes: Der frühere Manassas-Hit (auch "Firefall" hatten es gecovert) "It doesn't matter" in einer tollen. groovigen Alternate Country-Version, sowie die beiden Desert Rose-Nummern "True love" und "Missing you"! Weitere Highlights: Die herrlich melodische, nicht mehr aus dem Ohr weichen wollende Acoustic Country-Nummer "Drifting", das traditionelle Mandolinen- und Banjo-driven, leicht folkige "The other side", die prächtige Gospel Country-Nummer "Heaven is my home", die mit tollem Dobro und ebenso schöner Mandoline instrumentierte, reine Country-Ballade "Touch me", der voller Gram Parsons-Flair steckende Walzer "Heavenly grace", wie auch die tolle Version des Traditionals "The water is wide" mit feinem Harmoniegesang von Jennifer Warnes! Ein wundervolles, enstpanntes Album, das man am besten an einem lauen Sommerabend auf der Veranda mit einem schönen Gläschen Wein sitzend genießt und dabei gedankenlos, den sauberen Klängen dieser reinen Akustik-Instrumente lauschend, in dem warmen Abendrot der untergehenden Sonne versinkt...

Art-Nr.: 3312
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Hillman, Chris & Herb Pedersen - at edwards barn [2010]
Wunderschönes, neues Live-Album der beiden Country-/Countryrock-/Bluegrass-Veteranen, mitgeschnitten bei einem intimen, exquisiten Konzert am 7. November 2009 im "Edwards Barn" in Nipomo/California. Die Faszination und Magie der beiden Freunde ist ungebrochen. Mit der Unterstützung von Bill Bryson am Bass, Larry Park an der akustischen Gitarre und David Mansfield an der Fiddle, spielen Chris Hillman (Gesang, Mandoline) und Herb Pedersen (Akustische Gitarre, Banjo, Gesang) einen ungemein harmonischen, ruhigen, filigranen Set, dessen instrumeteller Wohlklang und gesangliche Glanzleistung in absoluter Perfektion miteinander harmonieren - und das live. Die Setlist besteht aus ein paar alten Byrds-, Flying Burrito Brothers-, und Desert Rose Band-Klassikern, aber auch aus nicht so oft gehörten Country-Standards, wie zum Beispiel "!If I could only win your love" von den Louvin Brothers oder Buck Owens' "Together again". Auch ein paar ganz rare Titel, wie zum Beispiel das über 40 Hare alte, von Chris Hillam komponierte "Have you seen her face" haben sie im Programm. Die Klangqualität ist einfach wunderbar. Akustische Bluegrass-/Americana-/Country-Musik in ihrer natürlichsten Form. Exzellent!

Zur Einstimmung auf diesen wunderschönen Live-Mitschnitt hier noch ein Original-Statement eines begeisterten Besuchers, der am 7. November 2009 bei diesem Konzert "at Edwards Barn" vor Ort dabei war:

"I was there that evening at the acoustically perfect Edward's Barn, and all involved, Chris, Herb, Bill Bryson, Larry Park, and David Mansfield were all on their usual top form that evening. There are also a couple of unreleased or hardly performed gems here too - including live versions of Have You Seen Her Face, If I Could Only Win Your Love, Together Again, Herb's Wait A Minute and my newest favorite Hillman-Steve Hill composition - The Cowboy Way. No doubt if you're a Chris Hillman and Herb Pedersen fan this recording is a must. And if you're not, you'll become one."

Die komplette Setlist:

1 Going Up Home - 3:11   
2 Love Reunited - 3:02   
3 Turn, Turn, Turn (To Everything There is a Season) - 3:33   
4 If I Could Only Win Your Love - 3:11   
5 Tu Cancion - 3:41   
6 Our Saviour's Hands - 4:23   
7 Wheels - 3:13   
8 Have You Seen Her Face - 3:09   
9 Eight Miles High - 4:38   
10 Together Again - 2:56   
11 Desert Rose - 2:43   
12 Sin City - 3:58   
13 The Cowboy Way - 3:52   
14 Wait a Minute - 5:09   
15 Heaven's Lullaby - 3:57

Art-Nr.: 7096
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Going up home
Love reunited
If I could only win your love
Eight miles high
Sin city
Wait a minute

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Hillman, Chris & Herb Pedersen - way out west [2002]
"Way out west" - welch ein wunderbarer Titel! Und welch ein wunderbares Album! California-Country - zeitlos schön! Das Sequal der beiden Veteranen californischer Countrymusic zum 1996iger "Bakersfield bound"-Album ist erneut eine Offenbarung für die Freunde klassischer und traditioneller Westcoast-Countrymusic. In diesen Liedern trifft alles zusammen: die Country/Countryrock-Elemente der frühen Flying Burrito Brothers, herrliche Bluegrass-Passagen, der legendäre Sound der Desert Rose Band, Tradition, Bakersfield-Sound, Reminiszenzen an die guten alten Dillards, und vor allen Dingen eins: excellente Musikalität! Hillman's und Pedersen's Gesang war nie besser. Was für eine Harmonie! Die Songs mit ihren herrlichen Melodien wirken trotz aller Tradition ungemein frisch und locker. Das Material ist überwiegend sehr flockig - die flotten Stücke überwiegen. Die Instrumentierung besteht aus den typischen akustischen Instrumenten, wie Akustik.Gitarre, Mandoline und auch Banjo, unter Einbeziehung von Bass, Drums, E-Gitarre, Fiddle, Steel, Akordeon usw.! Auf nahezu allen Stücken hören wir, wie schon auf dem letzten Rice, Rice, Hillman, Pedersen-Album, den alten Desert Rose Band-Spezi Jay Dee Maness an der Steelguitar! Ebenfalls aus Desert Rose-Tagen dabei: Bill Bryson am Bass. Ist ja schon fast eine Reunion! Neben zwei/drei Bluegrass-Stücken gibt es einen wunderbaren Westcoast-Countrysong nach dem nächsten. Eine Reise aus der Vergangenheit bis in die Gegenwart. Neben 6 neuen großartigen Hillman- und 2 neuen, ebenso starken Pedersen-Kompositionen gibt es auch eine ganze Anzahl erfrischender Neueinspielungen alter Standards von z.B Roger Miller, Ray Price, den Monroe Brothers und den Louvin Brothers. Herausragend ihre neuen Versionen von "No longer a sweetheart of mine" und dem traumhaften "Save the last dance for me". "Chris and Herb return to their roots with a collection of tunes about love, heartache, and living life the hard way" heißt es auf dem Backcover. Genau so ist es! Ein Meisterstück californischer Countrymusic voller zeitlosem traditionellen Zauber. Chris und Herb in Bestform! Unwiderstehlich!

Art-Nr.: 1500
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Joey + Rory - album number two [2010]
"Finest genuine Country"! Ganz großartiges, zweites Album des auf einer Farm in Pottsville/Tennessee lebenden Ehepaares Joey Martin Feek und Rory Lee Feek, die damit musikalisch nahtlos an ihr überaus erfolgreiches Debut "The life of a song" mit dem Riesenhit "Cheater, cheater" anknüpfen. Betrachten wir gleich einmal den sehr autobiographischen, exzellenten, ersten Song des Albums, der auch tatsächlich "Album number two" heisst, und wir erhalten sehr schnell, sowohl textlich als auch musikalisch, einen Überblick über die wunderschöne Musik der beiden. Textlich geht es in dem Lied um das turbulente, vergangene Jahr von Joey + Rory, über den scheinbar aus dem Nichts eingetretenen Erfolg, das ausgiebige Touren mit ihrer Band und die damit verbundenen Hochgefühle. Aber es gibt auch die kritische Betrachtung der ganzen Geschichte, beispielsweise der Versuch der Einflussnahme von aussen auf ihre Musik mit jeder Menge "gut gemeinter" Ratschläge" wie denn das "Album Number 2" auszusehen hat. Doch Joey + Rory stellen unmissverständlich klar: Sie wollen einfach nur so sein wie sie tatsächlich sind, in ihrer Musik ihr wirkliches Leben repräsentieren. "We sing from our heart", und ihr Herz, wie auch ihre Seele, sind durch und durch "pure country". Musikalisch wird dieses Stück in einem herrlichen, traditionellen Honky Tonk-Gewand präsentiert, wunderbar melodisch und locker, mit großartiger Fiddle-, Piano-, und Pedal Steel-Begleitung, sowie exzellentem, unaufdringlichem aber sehr virtuosem E-Gitarren-Picking. Das sind Joey + Rory, das ist ihre Musik und ihre Lebensphilosophie. Rory Feek ist längst ein etablierter Songwriter in Nashville, dessen tolle Songs vor allem von den Traditionalisten verwendet werden. Letzter großer Wurf war beispielsweise Easton Corbin's kürzlicher Nummer 1-Hit "A little more country than that", den Feek zusammen mit Don Poythress und Wynn Varble geschrieben hat (das Trio komponierte auch das bereits erwähnte Titelstück des neuen Albums). Aber auch Leute wie Blake Shelton ("Some beach"), Clay Walker ("The chain of love"), Randy Travis, Reba McEntire, Kenny Chesney und viele andere bedienten sich seiner Songs. Neben seinen Songwriter-Qualitäten ist Feek allerdings auch ein prima Acoustic Gitarrist und ein erstklassiger Sänger mit einer tollen Countrystimme. Doch bei Joey + Rory übernimmt zumeist seine Gattin Jey den Lead Gesang, die selbstverständlich ebenfalls über eine ganz wunderbare Stimme verfügt. Bereits im zarten Alter von 6 Jahren stand sie auf der Bühne und sang Dolly Parton's "Coat of many colors". Von da an ließ sie die Musik nicht mehr los und wann immer sich die Möglichkeit ergab, sang sie und trat öffentlich auf. Zwei für Sony produzierte Alben aus den Jahren 2000 und 2004 wurden leider niemals veröffentlicht. Doch nun ist alles gut und die beiden zählen als Duo sicher zu dem Besten was Nashville momentan in Sachen reiner, unverfälschter, natürlicher Countrymusic zu bieten hat. Sie präsentieren ihre Songs in einem wunderbar lockeren, entspannten, semi-akustischen Ambiente, bei denen die elektrischen Instrumente eine eher untergeordnete Rolle spielen. Dabei ergibt sich oftmals eine überaus spannende Synthese aus grassigen und honky-tonkigen Elementen, zuweilen unterwandert von einem unaufdringlichen, leicht rootsigen Americana-Feeling, aber auch mal von einem dezenten New Country-Touch. Wie gesagt, Natürlichkeit und Reinheit der Musik sind oberstes Gebot. Immer wieder wird man an alte Helden wie die junge Emmylou Harris und ihre Hot Band, Gram Parsons, Chris Hillman, Herb Pedersen, aber auch an Connie Smith, Dolly Parton, den frühen Ricky Skaggs und, um auch mal ein Beispiel aus der Neuzeit zu nennen, The Wrights (das Ehepaar Shannon und Adam Wright - Adam ist der Neffe von Alan Jackson) erinnert. Mit an Bord haben die beiden eine erlesene Schar an famosen Musikern, wie u. a. Bryan Sutton - electric guitar, Ilya Toshinsky - acoustic guitar, Adam Steffey - mandolin, Aubrey Haynie - fiddle, Rob Ickes - dobro, Mike Johnson - steel guitar, Tony Creasman - drums und Carl Jackson - acoustic guitar, mandolin, harmony vocals, der das Album, bis auf ein Stück, zudem erneut produzierte. Weitere Highlights sind beispielsweise die herrlich locker und natürlich dahin fliessende Acoustic Country-Nummer "That's important to me" in ihrem feinen Acoustic Gitarren-/Dibro-Arrangement, das durch dezente Mandolinen-, Piano-, Steel-, und E-Gitarren-Tupfer elegant ergänzt wird (der Song beschreibt sehr authentisch die wahren Werte des Lebens, wie Joey + Rory sie für sich definieren), der tolle, wunderbar rhythmische, lebendige Cowboy-Swing "All you need is me" mit seinen klasse Klavier- und Steelguitar-Klängen, die großartige Liebes-Ballade "Born to be your woman" (toller Lead Gesang von beiden), die sehr entspannt und semi-akustisch instrumentiert, die in der Mitte aber von einem großartigen, allerdings schön unaufdringlichen E-Gitarren-Solo, gefolgt von einer herrlich jaulenden Pedal Steel, unterbrochen wird, das ruhige, religiös inspirierte "God help my man" (Co-Writer: Paul Overstreet), die lässige Bluegrass-/Acoustic Country-Nummer "Baby I'll come back to you", bis hin zu der tollen, von großartigen Gitarren, Fiddle und Pedal Steel umgebenen Ballade "This song's for you", die Joey + Rory zusammen mit Zac Brown während der gemeinsamen Tour im Frühjahr 2010 im Tourbus der Zac Brown Band geschrieben haben. Die Nummer wurde sofort live aufgeführt, mit überwältigender Resonanz der Fans. Großartiger Duett-Gesang zwischen Joey Martin Feek und Zac Brown. Tolles Stück und ein wahrhaft würdiger Abschluß eines großartigen Albums. Joey + Rory stehen für authentische "real Countrymusic" in Nashville - und das ist gut so! Ihre Musik und das Leben, das sie führen sind unzertrennlich miteinander verbunden. Zeitlose, frische, traditionelle, vollkommen natürliche, wunderbare Countrymusic, die im heute oft so "lauten" und "hippen" Nashville wie eine Oase der Reinheit wirkt. Zum Genießen...

Das komplette Tracklisting:

1 Album Number Two (2.57)
2 That's Important To Me (3.21)
3 All You Need is Me (2.53)
4 Born To Be Your Woman (3.17)   
5 Baby I'll Come Back To You (2.53)
6 God Help My Man (3.22)
7 The Horse Nobody Could Ride (2.52)
8 Farm To Fame (3.21)
9 Where Jesus is (4.05)
10 You Ain't Right (3.33)
11 My Ol' Man (3.53)
12 This Song's For You (featuring Zac Brown Band) (3.56)

Art-Nr.: 7089
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Album number two
That's important to me
All you need is me
Born to be your woman
Baby, I'll come back to you
Farm to fame
This song's for you

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Joey + Rory - the life of a song [2008]
Wenn der gute "alte" Carl Jackson ein Album produziert, bürgt dies zum einen für höchsten Qualitätsstandard, zum anderen kann man sich nahezu sicher sein, dass die Musik einer größtenteils akustisch ausgerichteten Instrumentierung entspringt. Genauso ist das auch bei dem großartigen, in Nashville ansässigen Duo Joey + Rory (das ist das Ehepaar Joey Martin Feek und Rory Lee Feek), die seit Jahren, trotz immensen Potentials mit eher bescheidenem Erfolg ihr Glück in der Country-/Singer-Songwriter-Szene versuchen. Der in Kansas geborene Rory kam bereits 1995 nach Nashville, wo er wenig später auf den legendären Songwriter Harlan Howard traf, der ihm verschiedene "Songwriter Publishing Deals" verschaffte, u.a. auch bei Clint Blacks' "Blacktop Music"-Gruppe. Joey, geboren in Alexandria/Indiana zog es 1998 nach Nashville. Bereits im zarten Alter von 6 Jahren stand sie auf der Bühne und sang Dolly Parton's "Coat of many colors". Von da an ließ sie die Musik nicht mehr los und wenn immer sich die Möglichkeit ergab, sang sie und trat öffentlich auf. Im Jahre 2000 ergatterte sie einen Vertrag bei Sony und spielte ein von Paul Worley und Billy Crain produziertes Country-Album ein, das aber auf Grund veränderter Infrastrukturen beim Label niemals erschien und in den Archiven verstaubte. Auch ein zweites Album aus dem Jahre 2004 mit dem Titel "Strong enough to cry" wurde niemals offiziell veröffentlicht, ist aber seit 2007 zumindestens als Download erhältlich. Ins Rampenlich rückten Joey + Rory schließlich, als sie 2008 im Rahmen der Country Music Television-Show "Can you duet" (im übrigen ihre ersten gemeinsamen öffentlichen Auftritte als Duo), die Nation mit ihrer wundervollen, klassischen, ein wenig retro angehauchten, voller Elemente der Siebziger steckenden, dennoch so erfrischenden, klaren, reinen Counrymusic begeisterten. Ihr gemeinsames Debut "The life of a song" ist die konsequente Folge - ein herrliches Album! Was wir hören, ist einfach großartiger, sehr variabler und ungemein authentischer, leicht rootsig angehauchter, semi-akustischer Country, der eine genauso entspannte, wie lebendige, vor allem aber spannende Balance zwischen Bluegrass-Elementen und purem Honky Tonk, zwischen Americana-Klängen und klassischen Traditionen, zwischen Alternate Country-Anleihen und radiotauglicher Nashville-Kompatibilität bietet. Möchte man Vergleichsgrößen anführen, so fallen einem zwangsläufig die frühe Emmylou Harris, Gram Parsons, Dolly Parton, Connie Smith, aber auch Patty Loveless, Ricky Skaggs, Chris Hillman, The Wrights und Alecia Nugent ein, die scheinbar alle ihre Spuren in der wunderschönen Musik der beiden hinterlassen. Wie gesagt, die Grundlage der Arrangements ist akustisch, allerdings mit der Unterstützung von elektrischem Bass und Schlagzeug. Transparente, klare Acoustic Gitarren, mal ein Dobro, eine Mandoline, Banjo und Fiddle spielen sich gegenseitig die Bälle zu. Hin und wieder taucht auch mal eine unterwürfige, allerdings nie zu sehr im Vordergrund stehende E-Gitarre auf. Vom Allerfeinsten auch die schönen Piano-Fills und vor allem die wimmernde, traumhaft in Szene gesetzte Pedal Steel von Mike Johnson - wobei wir schon bei den exzellenten Begleitmusikern wären. U.a. solche außergewöhnlichen Künstler wie Bryan Sutton, Rob Ickes, Carl Jackson, Ilya Toshinsky und Aubrey Haynie sorgen für die adäquate Begleitung. Den Lead-Gesang übernimmt komplett Joey Martin Feek, deren klasse Stimme wie gemacht für akustisch fundamentierte Countrymusic ist. Das Songmaterial ist durchweg esrte Sahne. Ob der rootsig-bluesige Roadhouse Honky Tonker "Play the song", die traumhaft schöne, im übrigen von der Australierin Catherine Britt und Rory Feek komponierte Ballade "Sweet Emmylou", eine wundervolle Hommage an Emmylou Harris, die Joey zu ihren größten Einflüssen zählt, der exzellente Country-Waltz "Tonight cowboy you're mine" mit fantastischen Steelguitar-Einlagen von Mike Johnson, der dynamische, grassige, sehr melodische Stomper "Cheater, cheater", oder das wunderschöne, an beste Emmylou-Tage erinnernde "Boots" - diese Musik kommt so wunderbar natürlich rüber. Ein Song verdient noch besondere Erwähnung: Joey + Rory versuchen sich an dem legendären Southern Rock-Klassiker "Free bird" von Lynyrd Skynyrd - mit einem beeindruckenden Resultat. Sie machen aus der Nummer wine grandiose, ganz entspannte, akustische Country-Ballade ohne überdrehtes Instrumental-Finish, die einen tief im Herzen berührt. Große Klasse! Wie das komplette Album! Für viele Countryfans und auch für viele Kritiker gehört Joey + Rory's Debut zu den bemerkenswertesten Country-Alben des Jahres 2008 - und das wahrlich nicht zu unrecht. "The life of a song" ist ein Genuß! Natürlicher, acoustic-based vintage Country vom Feinsten!

Die komplette Songliste:

1 Play the Song - 2:58   
2 Sweet Emmylou - 3:36   
3 Tonight Cowboy You're Mine - 2:52   
4 Cheater Cheater - 2:59   
5 Rodeo - 3:55   
6 Heart of the Wood - 3:38   
7 Tune of a Twenty Dollar Bill - 4:02   
8 Loved the Hell - 2:42   
9 Free Bird - 3:49   
10 Boots - 3:08   
11 To Say Goodbye - 3:42   
12 The Life of a Song - 3:14

Art-Nr.: 6106
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Play the song
Sweet Emmylou
Cheater, cheater
Tune of a twenty dollar bill
Boots
The life of a song

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Manassas - pieces [2009]
Wieder einmal eine sehr schöne, und wie bei diesem Label üblich, liebevoll aufgemachte Veröffentlichung von "Rhino": Diesmal ist man die Archive von Stephen Stills und seiner 1971 gegründeten, allerdings nicht allzu lang lebigen Formation Manassas (mit u.a. Chris Hillman und Al Perkins) durchgegangen. Herausgekommen ist das feine, historisch wertvolle "Pieces" mit rarem und bislang unveröffentlichtem Material. Tolle Sache!

Hier der offizielle Text von "Rhino" zur Veröffentlichung:

Stephen Stills has influenced generations with his powerful voice, songwriting artistry, and passionate guitar playing, both as a solo artist and as a member of Buffalo Springfield, Crosby, Stills, Nash and Young, and Manassas. Rhino reveals a snapshots of Stills' early days with the release of Manassas PIECES, a 15-song collection of unreleased recordings from sessions for both of the band’s albums. After recording his second solo album, Stills formed Manassas in 1971 with a talented group of musicians that included Chris Hillman, a former member of the Byrds and The Flying Burrito Brothers. Manassas released two albums, 1972's eponymous double-album debut and the 1973 follow-up, Down The Road. MANASSAS - PIECES features alternate versions of two songs from Down The Road: "Do You Remember The Americans" and "Lies" (featuring guitarist Joe Walsh). The collection also includes the legendary group's unreleased performances of "Sugar Babe" and "Word Game," a pair of songs Stills recorded in 1971 for his second solo album. The remaining tracks include "Like A Fox," a song recorded with blues guitarist Bonnie Raitt on background vocals and the Latin-tinged "Tan Sola Y Triste" (Spanish for 'So Alone and Sad').

Das komplette Tracklisting:

1 Witching Hour - 5:12   
2 Sugar Babe - 4:19   
3 Lies - 3:07   
4 My Love Is a Gentle Thing - 1:23   
5 Like a Fox - 2:58   
6 Word Game - 1:35   
7 Tan Sola y Triste - 1:23   
8 Fit to Be Tied - 3:49   
9 Love and Satisfy - 1:57   
10 High and Dry - 5:52   
11 Panhandle Rag - 1:57   
12 Uncle Pen - 1:52   
13 Do You Remember the Americans - 1:49   
14 Dim Lights, Thick Smoke (And Loud, Loud Music) - 2:16   
15 I Am My Brother - 3:24

Art-Nr.: 6582
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Montana Rose - my time [2007]
Montana Rose - welch ein wundervoller Name! Suggeriert dies nicht eine vollkommen lockere, wie ein kristallklares, sich durch die unberührte Natur der Rocky Mountains windendes Bächlein (an den Ufern erblühen die "wilden Rosen" Montana's) dahin fließende, unverfälschte, reine Country- & Westernmusic? Und ob! Entsprechend begeistert wird der anspruchsvolle Countryliebhaber dann auch auf die so natürlichen, puren Klänge von "My time" reagieren, denn was der Bandname verspricht, ist auch tatsächlich "drin". Das sind die pure Faszination und der pure "Spirit" des Westens! Montana Rose nennen ihre Musik "Western Music" oder auch "Authentic American Music"! Das trifft den Kern der Sache haargenau! Doch möchte man es etwas detaillierter beschreiben, so ist es schlichtweg völlig entspannte, von wunderschönen Melodien geprägte, glasklare, genauso simple und herrlich ins Ohr gehende wie auf höchstem musikalischem Niveau vorgetragene, unverfälschte Countrymusic, deren Arrangements vorwiegend von akustischen Instrumenten bestimmt werden. Man könnte es also auch als Acoustic Country bezeichnen, wenngleich der Ausdruck "semi-akustisch" dem Ganzen gerechter würde, da die Songs zusätzlich, und das kommt einfach wunderbar, von Drums, Pedal Steel und unaufdringlichen, aber effektiven E-Gitarren-Klängen begleitet werden. Montana Rose, hierzulande völlig unbekannt, sind alles andere als "Greenhorns" und existieren bereits seit rund 20 Jahren. Der Kern der Band besteht aus Claudia Williams, die eine fantastische Sängerin mit einer wunderschönen, klaren Stimme ist, ihrem Gatten Kenny Williams (Bass) und Gitarrist Mike Beck! "My time" ist bereits ihr achtes Album, auf dem sie von einer Schaar großer Musik-Veteranen begleitet werden. An erster Stelle ist der legendäre Al Perkins (u.a. Flying Burrito Brothers, Chris Hillman) zu nennnen, der mit seinem großartigen Dobro-, Banjo- und Lap Steel-Spiel glänzt. Dazu bereichert zum wiederholten Male Nashville Pedal Steel-Ass Steve Hinson (u.a. Josh Turner, Kenny Chesney, Trace Adkins, Randy Travis, Brenn Hill, Kevin Fowler,...) mit seinem exzellenten Spiel ein Montana Rose-Album, ebenso wie Tim Lorsch an der Fiddle und Mandoline, Boomer Castleman an der Acoustic Gitarre und Drummer Rick Lonow! Wie aus der Liste der Musiker hevorgeht, werden die Lieder hauptsächlich durch solche Instrumente wie Dobro, Steelguitar, Fiddle und Mandoline bestimmt, die dann durch die feinen E-Gitarren-Klänge und Drums ergänzt werden. Ein weiteres Markenzeichen ist die bereits erwähnte, großartige Stimme von Claudia Williams. Alles klingt überaus frisch - es duftet quasi nach "Natur" und ländlichem Flair! Flockig, locker, lässig und recht flott starten Montana Rose den Reigen ihrer 12 herrlichen Nummern (knapp 47 Minuten Gesamtspielzeit) mit dem wunderbar erfrischenden "Don't tell me"! Fiddle (schönes Solo im Break), tolles Dobrospiel von Al Perkins, feine Steelguitar-Klänge und dezente E-Gitarren-Licks bestimmen das Bild und vermitteln ein tolles, überaus authentisches "Western-/Prairie-/Rodeo"-Flair. Faszinierend! Exzellentes Dobro in Verbindung mit sauberen, klaren Acoustic-Gitarren, dezenter Fiddle, feiner E-Gitarre und frischen Mandolinen- und Steelguitar-Ergänzungen prägen die wunderschöne Countryballade "Over you". Claudia's Stimme ist ein Genuß, wie auch das traumhafte Zusammenspiel der großartigen Musiker. Countrymusic kann so natürlich, so locker und unverbraucht klingen! Toll! Wieder ein wenig flotter, aber total locker, mit klasse Fiddle-, Dobro- und Gitarreninstrumentierung geht die Reise durch die Weiten des Westens mit dem prächtigen "Boots" weiter. Das sie auch mal etwas "rockiger" zu Werke gehen können, beweisen sie eindrucksvoll bei dem sehr starken Titelstück "My time". Eine kratzige E-Gitarre vermittelt jede Menge Roots-/Americana-Feeling ala Julie & Buddy Miller. Klasse Melodie, exzellentes Kombinationsspiel von E-Gitarre und Dobro! Nach der feinen Ballade "Smokin' 100's alone" (tolle Mandolinen-Licks, erstklassiges Dobro, wunderbares, sauberes, klares E-Gitarrensolo), präsentieren Montana Rose schließlich auch eine traumhafte, frische Version (herrliche Steelguitar-Begleitung, dezente Banjo-Untermalung) von Townes van Zandt's "I'll be here in the morning", die jedem Countryfreund einmal mehr den "Westernduft" in der Nase spüren lässt! Nicht nur Kollegen und Kolleginnen wie die frühe Emmylou Harris, Brenn Hill, Paul Overstreet, Carl Jackson, The Whites, die frühe, Country-orientierte Nanci Griffith, Joni Harms, eine nicht so bluegrassige Alison Krauss, Irene Kelley oder auch die heutige Patty Loveless könnte man als Vergleichsgrößen nennnen - nein, Montana Rose präsentieren einfach ihre ganz eigene, so wunderschöne, lupenreine, kristallklare, semi-akustische Country & Westernmusic, die in ihrem Sound und in ihren Stories die ganze Pracht des ländlichen Lebens im "Big Sky Country" von Montana widerspiegelt! Einfach wunderbar!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Tell Me - 3:42
2. Over You - 4:20
3. Boots - 3:08
4. Me and the Blues - 3:08
5. Your Angels - 5:05
6. My Time - 3:48
7. Smokin' 100's Alone - 4:44
8. I'll Be Here Inthe Morning - 4:22
9. She Already Loves Someone - 3:27
10. Is It Enough (I Love You) - 3:00
11. She Sang the Red River Valley - 4:07
12. Amanda Come Home - 3:56

Art-Nr.: 5526
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't tell me
Over you
Boots
My time
Smokin' 100's alone
I'll be here in the morning

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Muth, Zoe and The Lost High Rollers - starlight hotel [2011]
Sie kommen nicht aus Austin und nicht aus Nashville, auch nicht aus Los Angeles oder Bakersfield, sondern aus Seattle. Die Rede ist von Zoe Muth & the Lost High Rollers, die eine ganz wunderbare, auf herrlichen Songs basierende, ungemein authentische, reine Retro-Countrymusic spielen, frei vonm jeder "Hochglanz-Politur", dafür aber mit einem unwiderstehlichen Countryrock-, Alternate Country-, Americana-Charme. "Some of the best twang these days is coming out of the Pacific Northwest", heisst es in einem amerikanischen Review bezogen auf "Starlight hotel" dem tollen, zweiten Album, der gerade mal 25 Jahre jungen, aussergewöhnlich talentierten Singer-Songwriterin Zoe Muth und ihrer fantastischen Band, den Lost High Rollers (der Bandname ist im übrigen einer Textzeile aus Townes Van Zandt's "No lonesome tune" entnommen). Ohne jeden Zweifel trifft diese Aussage den berühmten "Nagel auf den Kopf". Die Band agiert mit einem lupenreinen, schnörkellosen, aus tiefstem Herzen kommenden Country-Twang, der jedem Song diese unverbrauchte, ehrliche, ja geradezu magische Reinheit verleiht. Zoe verfügt über eine großartige, warme Stimme, die für eine solche Musik geradezu prädestiniert ist. "With the voice of a honky-tonk angel and songs that sound steeped in the classics" (wie es ein anderer amerikanischer Journalist beschreibt), wird deutlich, wo ihre Einflüsse liegen. Das sind auf der einen Seite Größen wir beispielsweise Dolly Parton, Loretta Lynn, Patsy Cline und Kitty Wells, auf der anderen aber auch Alternate Country-Heldinnen und -Helden wie Nanci Griffith, Iris Dement, Gillian Welch, Lucinda Williams, Townes van Zandt, eine Country-orientiertere Tift Merritt und vor allen Dingen Emmylou Harris. So spielen die Lost High Rollers auf, wie eine Mischung aus Emmylou's einstiger Hot Band und Chris Hillman's legendärer Desert Rose Band. Noch etwas fällt auf: Die gesamte Musik von Muth und ihrer Band wirkt überaus locker und scheint von einer unterschwelligen, flockigen Westcoast-Frische unterwandert zu sein. Das resultiert in einem herrlichen Gram Parsons-Feeling. Wunderschöne, eingängige Melodien schlängeln sich in unsere Ohren und wollen nicht mehr weichen. Die Instrumentierung besteht aus erstklassig aufeinander abgestimmten akustischen und elektrischen Gitarren, ergänzt durch prächtige Pedal Steel-Linien, das überragende Picking des exzellenten Mandolinenspielers Ethan Lawton, auch mal ein schönes Dobro oder eine markante Marichi-Trompete, sowie eine unaufdringlich und locker agierende, stets sehr gut aufgelegte Rhythmus-Truppe. Los geht's mit der traumhaft flockigen, flotten, sonnigen, Steelguitar-durchzogenen Retro-Countrynummer "I've been gone", die wie ein herrliches Relikt aus vergangenen, glorreichen, alten Vinyl-Tagen rüberkommt. Wirkt wunderbar rootsig und Americana-mässig. Die unaufdringlich, aber markant (nur bei diesem Stück) eingesetzte Trompete vermittelt ein feines Border-/Mexico-Flair. Toll, das instrumentelle Break aus Pedal Steel und Mandoline im Mittelteil, wie auch die prima ins Ohr gehende Melodie. Ähnlich geht es bei dem folgenden "Whatever's left" zu, nur ohne die zuvor eingesetzte Trompete. Das ist erstklassiger Retro-Country/-Countryrock in bester, früher Hot Band-Manier. Schön locker, mit dieser großartigen, zwanglosen Alternate Country-Note und doch so frisch und rein. Sehr schönes, transparentes Gitarren-/Mandolinenspiel. Puren, californisch anmutenden Honky Tonk mit einem unüberhörbaren Gram Parsons-Feeling hören wir mit dem wunderschönen "Let's just be friends for tonight". Hier spürt man zudem die vorher bereits erwähnten Bezüge zur Desert Rose Band, wie auch zu einem frühen Merle Haggard. Großartige Pedal Steel- und Mandolinenklänge treffen auf einen typischen Honky Tonk-Rhythmus. Einfach herrlich! So geht das die kompletten, fast 52 Minuten weiter. Schwache Songs sucht man vergebens. "Starlight hotel" ist einfach wunderbar unverfälschte, geschickt in heutige Americana-Verhältnisse übertragene, Sixties- und Seventies-based Retro-Countrymusic mit großartigen Melodien. Abschliessend zwei weitere Zitate aus amerikanischen Reviews: "Not only does she sing like a hillbilly angel, but she writes instant classics" und "The Seattle native has a sweet, lilting voice and her Lost High Rollers are a crack band of laid back, rootsy honky-tonkers". Die U.S-Experten sind sich also einig und wir stimmen vorbehaltlos zu: Tolle Band, tolles Album!

Das komplette Tracklisting:

1 I've Been gone - 4:28   
2 Whatever's Left - 5:25   
3 Let's Just Be friends for Tonight - 3:46   
4 Before the Night is Gone - 5:47   
5 Harvest Moon Blues - 4:45   
6 New Mexico - 7:11   
7 If I Can't Trust You with a Quarter (How Can I Trust You with My Heart) - 5:07   
8 Tired Worker's Song - 3:56   
9 Starlight Hotel - 6:52   
10 Come Inside - 4:29

Art-Nr.: 7439
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I've been gone
Whatever's left
Let's just be friends for tonight
Before the night is gone
If I can't trust you with a quarter
Starlight hotel

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Rice, Rice, Hillman & Pedersen - running wild [2001]
Was für ein traumhaftes Album! Acoustic Country/Bluegrass von unbeschreiblicher Schönheit, in dessen musikalischer Klasse sich 4 Dekaden Countryrock- und Bluegrass-Kunst wiederfinden. Was diese vier Haudegen an musikalischer Frische, klassischer Songkraft und "sonnigen" Harmoniegesängen an den Tag legen, ist mehr als beeindruckend. "Byrds"-, "Flying Burrito Brothers"- und "Desert Rose Band"-Veteran Chris Hillman, Herb Pedersen (Dillards, Desert Rose Band) sowie Tony und Larry Rice klingen so unverbraucht, als hätten sie diese Art von Musik gerade erst erfunden. Diese Paarung aus Frische und Routine kommt so gut rüber, daß man diese CD gar nicht mehr aus dem CD-Spieler holen möchte. Dabei geht der Sound auf diesem, ihrem dritten Album, deutlich mehr in Richtung Country, pure Country, als bei den beiden vorigen Werken. Allein schon die Addition von Drums und Steelguitar bei sehr vielen Stücken zeigt klar in Richtung Country, ohne das die Bluegrass-Basis auf der Strecke bleibt. So kommen zuhauf total flockige Songs zustande, die manchmal gewaltig an die legendäre "Desert Rose Band" erinnern. Hin und wieder erweckt das Album sogar den Eindruck einer Desert Rose Band-Reunion, zumal kein geringerer als ihr damaliger Freund, die Steelguitar-Legende Jay Dee Maness dieses Instrument in seiner unnachahmlichen Art bedient. Das Album startet mit dem herrlichen Midtempo-Texmex-angehauchten Bluegrass-Track "San Antone" und kommt dann mit dem Louvin Brothers-Klassiker "You're running wild", inklusive toller Steel-Arbeit von Jay Dee Maness und lässigem Schlagzeug von Robbie Magruder, gleich zu dieser so stark an die Desert Rose Band erinnernde, lockere, sonnige, flockige Acoustic-Countrymusik. Von dieser Art gibt es, wie gesagt, etliche Songs, so auch das von Herb Pedersen vorgetragene "Two of a kind" oder die fantastische flotte Chris Hillman/Steve Hill-Komposition "Maybe she'll get lucky" und das Gas gebende "Hard hearted". Obwohl das Album wirklich keine Schwächen hat, seien auch noch Stephen Stills' "4 + 40" und Lennon/McCatrney's "Things we said today", sowie der Buck Owens-Bakersfield-Klassiker "Take me back again" erwähnt. Ein herausragendes Album mit Referenz-Charakter von vier begnadeten Sängern und Musikern - ein Maßstab in Sachen bluegrassorientierter Countrymusik! Fans von wunderschönem Acoustic Country, Bluegrass - und die Fans der seinerzeit gefeierten Desert Rose Band kommen bei diesem Album voll auf ihre Kosten. Zurücklehnen, zuhören, genießen, träumen... - einfach wunderbar!

Art-Nr.: 1606
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

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Uncle Tupelo - no depression ~ expanded and remastered edition [2003]
Im Rahmen der großartigen Wiederveröffentlichungsserie der legendären Uncle Tupelo-Scheiben liegen nun endlich auch ihre 3 ersten Alben, die sie seinerzeit über das Independent-Label "Rockville" veröffentlichten, in einer hervorragenden "expanded und remastered" Edition im klasse Sound vor: hier das bahnbrechende Debut der Rootsrock-/ Alternate Country-/ Americana-Wegbereiter um die beiden herausragenden Musiker Jay Farrar (später Son Volt) und Jeff Tweedy (später Wilco)! "No depression" hat einen ganzen Musikstil geprägt und hat auch DEM gleichnamigen Americana-Magazin mit dem entsprechenden Titel Pate gestanden. Ehrlich, rauh, ungeschliffen und völlig zwanglos rocken und "rumpeln" sie sich durch die 13 Roots-Nummern, voller Engagement, Unbekümmertheit, aber mit einem ungemeinen Gespür für großartiges Songwriting. Dieses erste Album war noch sehr Farrar-geprägt. Jeff Tweedy stand noch nicht so sehr im Mittelpunkt. Hochinteressant, wie sie die Countryelemente in ihrem rohen Gitarrensound verarbeiteten, dann aber auch wieder traumhaft schöne, ruhigere Stücke spielten. Toll die grandiose Coverversion von "No depression", einem Lied der Carter Family, herrlich akustisch dargeboten, oder solche rauhen Heuler, wie "Graveyard shift". Neben den 13 Songs des Original-Albums von 1990 enthält die neue, erweiterte Ausgabe, jetzt 63 Minuten lang, noch 6 rare Bonus-Tracks, die allesamt äußerst lohnenswert sind. Zunächst der aus den "No depression"-Sessions stammende rauhe Uptempo-Gitarrenrocker "Left in the dark" mit seinen starken Hooks, bislang nur auf der Vinyl-Ausgabe des "89/93 - An anthology"-Albums veröffentlicht, dann das zwischen Americana-Punk und Alternate Country hin und her schwankenden, mit viel Gram Parsons-Flair versehene, staubige "Won't forget" aus dem 1991iger "A matter of degrees"-Soundtrack, wie auch eine ganz wunderbare Version des Gram Parsons/Chris Hillman/Flying Burrito Brothers-Klassikers "Sin city". Darüber hinaus gibt's noch eine Live-Acoustic-Version von "Whiskey bottle", ein frühes Alternativ-Demo von "No depression" und ein Farrar/Tweedy-Frühwerk namens "Blues doe hard" von Uncle Tupelo's Demo "Colorblind and rhymeless", in etwas eingeschränkter Soundqualität. Ist dafür aber ein überaus lohnenswerter Song. Das 20-seitige Booklet der CD ist aufwendig gestaltet, voller hochinteressanter Informationen und Liner-Notes zur Geschichte der Band sowie toller Fotos. Rootsrock/Alternate Country/Americana in seinem unverfälschten Ursprung! Uncle Tupelo waren bereits mit "No depression" zu einer Institution geworden.

Art-Nr.: 1893
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Various Artists - the life and songs of emmylou harris ~ cd & dvd-set [2016]
CD & DVD-Set! Fabelhaft! Brillant! Fantastischen All Star-Konzert zu Ehren einer lebenden Legende: Emmylou Harris! Am 10 Januar 2015 gaben sich in der DAR Constitution Hall von Washington D.C. ein All Star "Who is Who" der Country- und Americana-Szene die Ehre, die Musik der unvergleichlichen Emmylou Harris zu würdigen. Mit an Bord waren u. a. Chris Hillman & Herb Pedersen, Lucinda Williams, Alison Krauss, Vince Gill, Lee Ann Womack, Steve Earle, Kris Kristofferson, Rodney Crowell, Mary Chapin Carpenter, Shovels & Rope, Martina McBride und Buddy Miller. Buddy Miller fungierte zudem als Leader der All Star-Band und spielte dort Gitarre. Zu dieser Band gehörten weiterhin Don Was (bass), Audley Freed (guitars), Sam Bush (mandolin, banjo, fiddle), Fred Eltringham (drums), Matt Rollings (keyboards), Greg Leisz (pedal steel, lap steel) und Sara Watkins (fiddle, harmony vocals). Ein denkwürdiger, historischer Abend zu Ehren einer ganz großen Künstlerin, die bei ein paar wenigen Songs auch selbst mit auf der Bühne stand. Das Ganze ist sowohl auf CD als auch auf der DVD sound- und filmtecgnisch grandios in Szene gesetzt worden. Ein wundevolles CD-/DVD-Set!

Die DVD ist "code free" und somit auf allen DVD-Playern abspielbar.

Die komplette Set- und Tracklist:

CD:
1. One Of These Days (Buddy Miller)
2. Will The Circle Be Unbroken (Mavis Staples)
3. Wheels (Chris Hillman & Herb Pedersen)
4. Orphan Girl (Holly Williams & Chris Coleman)
5. Sin City (Steve Earle)
6. Hickory Wind (Lucinda Williams)
7. You're Still On My Mind (Rodney Crowell)
8. Born To Run (Lee Ann Womack)
9. When We're Gone, Long Gone (John Starling & Emmylou Harris)
10. Blackhawk (Daniel Lanois & Emmylou Harris)
11. All The Roadrunning (Mary Chapin Carpenter & Vince Gill)
12. The Pearl (Conor Oberst, Shawn Colvin & Patty Griffin)
13. When I Stop Dreaming (Martina McBride)
14. Prayer In Open D (Patty Griffin)
15. Together Again (Vince Gill)
16. Two More Bottles of Wine (Sheryl Crow & Vince Gill)
17. Loving Her Was Easier (Kris Kristofferson)
18. Till I Gain Control Again (Alison Krauss)
19. Boulder To Birmingham (Emmylou Harris with full ensemble)

DVD:
1. One Of These Days (Buddy Miller)
2. Will The Circle Be Unbroken (Mavis Staples)
3. The Darkest Hour Is Just Before Dawn (Sara Watkins)
4. Red Dirt Girl (Shawn Colvin)
5. Michelangelo (The Milk Carton Kids)
6. Wheels (Chris Hillman & Herb Pedersen)
7. Orphan Girl (Holly Williams & Chris Coleman)
8. Sin City (Steve Earle)
9. Bluebird Wine (Trampled By Turtles)
10. Hickory Wind (Lucinda Williams)
11. You're Still On My Mind (Rodney Crowell)
12. Born To Run (Lee Ann Womack)
13. When We're Gone, Long Gone (John Starling & Emmylou Harris)
14. Blackhawk (Daniel Lanois & Emmylou Harris)
15. Wrecking Ball (Iron & Wine & Daniel Lanois)
16. Leaving Louisiana In The Broad Daylight (Shovels & Rope)
17. All The Roadrunning (Mary Chapin Carpenter & Vince Gill)
18. The Pearl (Conor Oberst, Shawn Colvin & Patty Griffin)
19. When I Stop Dreaming (Martina McBride)
20. Prayer In Open D (Patty Griffin)
21. Pancho And Lefty (Steve Earle, Lee Ann Womack & Herb Pendersen)
22. Together Again (Vince Gill)
23. Two More Bottles of Wine (Sheryl Crow & Vince Gill)
24. Loving Her Was Easier (Kris Kristofferson)
25. Till I Gain Control Again (Alison Krauss)
26. Cash On The Barrelhead (Alison Krauss)
27. Boulder To Birmingham (Emmylou Harris with full ensemble)

Art-Nr.: 9329
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Williams, Josh - modern day man [2016]
Einer der begabtesten und versiertesten Musiker des Bluegrass und Acoustic-Country, lange Jahre mit solchen Ikonen wie Alison Krauss, Tony Rice und Rhonda Vincent als Mitglied ihrer Band The Rage unterwegs, kommt mit einem hinreissend schönen, neuen Album. Josh Williams, in den Jahren 2008 bis 2010 von der "International Bluegrass Association" dreimal hintereinander zum "Guitar Player of the Year" gewählt, gelingt mit seinem Werk "Modern day man" eine exquisite, umwerfend melodische, erfrischende und sehr entspannte, lockere Reise durch die natürlichen, traumhaften Landschaften des Acoustic Country. Alles kommt von einer herrlichen Bluegrass-Basis, doch durch den gezielten, zusätzlichen Eisatz von Drums, Pedal Steel und vereinzelten, dezenten E-Gitarren-Fragmenten entwickelt sich das Ganze zu einer magischen, einfach nur wunderschönen, vollkommen reinen, Bluegrass-fundamentierten, puren, traditionellen Country-Wonne, deren fantastische Eindrücke man gar nicht hoch genug bewerten kann. Zu sagen, Josh Williams sei ein Talent auf nahezu jedem Bluegrass-Instrument ist eine klare Untertreibung - er ist ein Ausnahme-, ein "Super-Picker"! Dazu verfügt er über eine exzellente, ungemein angenehme und viel Wärme ausstrahlende Country Tenor-/Bariton-Stimme, irgendwo an der Schnittstelle solcher Leute wie dem unvergessenen, einstigen Seldom Scene-Sänger John Starling, Paul Overstreet, Carl Jackson, Keith Whitley, Chris Hillman, Herb Pedersen und Josh Turner und dem legendären J. D. Crowe (J. D. Crowe & The New South), der dieses Album im übrigen, zusammen mit Steve Chandler, auch exzellent produziert hat. Und genau in den musikalischen Rahmen der vorgehend genannte Größen passt auch Williams' wunderbare Musik. Was für ein "Country-Flow". "Queen of the county fair", ein flotter, flockig flüssiger, herrlich melodischer, mit wundervollem Gitarren-, Banjo-, Mandolinen-Picking und großartigen Pedal Steel-Fills angereicherter Country"-Feger", die von Randy Travis und John Lindley komponierte, exzellente Ballade "The great divide" mit ihren begnadeten Pedal Steel-Linien und den dezenten E-Gitarren-Einsätzen, die geniale Coverversion des alten Siebziger Jahre-Klassikers von Jonathan Edwards "Girl fom the canyon" (super Banjo-Picking, herrlicher Pedal Steel-Hintergrund, das Mandolinen-Spiel stammt von der höchst talentierten Sierra Hull), das umwerfend schöne, melodische, lockere "Prodigal son", oder die von dem gefeierten Chris Stapleton mit komponierte, ein wenig Southern- und Outlaw-eingefärbte Country-Nummer "Always have, always will" - all das sind herausragende Musterbeispiele, genauso natürlicher, wie höchst qualitativer und wunderschöner Acoustc-based Countrymusic, deren unwiderstehlicher Magie man sich kaum entziehen kann. Wie geagt, das sind nur einzelne Beispiele, doch das komplette Album ist ein wahre "Country-Perle". Es versteht sich von selbst, dass Josh Williams eine Mannschaft hochkarätiger Musiker mit am Start hat, wie zum Beispiel Rob Ickes (Dobro), Jason McKendree (Banjo), Aubrey Haynie (Fiddle), Randy Barnes (Bass), Doug Jernigan (Pedal Steel), Dave Rancine (Drums), sowie John Bowman, Darrin Vincent (Dailey & Vincent) und John Cowan (Background Vocals), um nur einige zu nennen. Josh Williams mit einem durch und durch puren, frischen, zeitlosen, wunderschönen, meisterhaft in Szene gesetzten, traditionellen Classic Acoustic Country- und Bluegrass-Album, das einem schlicht das Herz erwärmt.

Das komplette Tracklisting:

1. Queen Of The County Fair - 3:01
2. Modern Day Man - 3:14
3. The Great Divide - 4:16
4. Girl From The Canyon - 2:24
5. Let It Go - 3:56
6. Another Town - 2:28
7. Mordecai - 3:25
8. Prodigal Son - 3:48
9. Lonesome Lesson Learned - 2:57
10. God's Plan - 3:19
11. Always Have, Always Will - 3:40
12. Sweet Little Boy - 4:25

Art-Nr.: 9143
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Queen of the county fair
Modern day man
The great divide
Girl from the canyon
Let it go
Prodigal son
Always have, always will

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Woodys, The - teardrops & diamonds [2001]
Was für Gesangsharmonien! Was für wunderbare Melodien! The Woodys (das Ehepaar Michael und Dyann Woody) beglücken uns mit einem traumhaften Album, prallvoll mit herrlicher, klassischer Country/ New Country/ Countryrock-Musik mit nostalgischem Einschlag, wunderschönen Songs, die nicht mehr aus dem Ohr gehen und zweistimmigem Harmoniegesang (Lead-Stimme: Michael), wie man ihn heutzutage nur noch selten hört. Sie sind alte Hasen im Country- und Singer/Songwriter-Geschäft, vor allen Dingen Michael Woody. Unzählige Künstler haben seine Songs aufgenommen. Steve Earle, Clay Walker, David Lee Murphy und die legendäre Desert Rose Band um Chris Hillman. Die machten Michael Woody's "He's back and I'm blue", veröffentlicht 1987 auf deren Debutalbum, gar zu einem Nr. 1-Hit! Dieser Song ist auf dem hier vorliegenden Album übrigens in einer feinen Neufassung vertreten. Völlig unverständlicherweise gefeuert von ihrem Label, bei dem sie ihr Debut veröffentlichten, bringen sie nun ihr zweites Album "Teardrops & diamonds" im Eigenvertrieb heraus. Ein spitzenmäßiges Werk! Man stelle sich folgendes vor: Die Flying Burrito Brothers mit Gram Parsons, Emmylou Harris mit der frühen Hot Band, Rodney Crowell, der frühe Ricky Skaggs und die Everly Brothers machen eine Session. Heraus kommt so etwas wie der Sound der Woodys. Einige der genannten Künstler bekennen sich ohnenhin als Fans der Woodys, allen voran Emmylou Harris. Die Songs kommen unheimlich locker und frisch daher, sind toll instrumentiert und haben eine wunderbar positive Grundstimmung, die den Zuhörer leicht zum Mitwippen anregt. Begleitet werden die Woodys von hochkarätigen Musikern wie Al Perkins (steel, banjo), Tammy Rogers (fiddle, mandolin), Dave Pomeroy (bass), Cam King (electric guitars) und Billy Block (drums)! Gäste sind Leslie Satcher und Nitty Gritty Dirt Band's Jimmie Fadden! Schon das Titelstück zu Beginn des Albums zeigt die ganze Klasse der Woodys. Flott, mit viel Drive, klasse Mandolinen-Riffs, schöner Fiddle, klasse E-Gitarre im Break, einer traumhaften Melodie und nicht zuletzt Al Perkins Steel vereinen sich mit den tollen Gesangsharmonien zu einem richtigen Hit! Anschließend covern sie Steve Earle's "Hearts don't break", das mit dem schnellen Schlagzeug und der flotten Banjobegleitung nun wie ein Everly Brothers-Song klingt. Von der gleichen Art ist auch das fantastische "Sweeter than wine"! "Don't blame me" ist eine wunderschön nostalgische Ballade mit toller Steel im unaufdringlichen Rhumba-Rhythmus, während "Honey I'm wong" einen klassischen kalifornischen Honky Tonk- Song darstellt. So geht es munter weiter! 12 Stücke allerbeste Songs in einem glasklar produzierten, vollen Sound. "Sie klingen, als seien sie geboren um zusammen zu singen", war in einem US-Review zu lesen. Dem ist nichts hinzuzufügen. Diese faszinierenden Harmonien, verbunden mit der Fähigkeit solch großartige Songs zu schreiben, sie dann auch noch entsprechend mit diesen versierten Musikern zu interpretieren - das hat schon eine gewisse Magie, der man sich nur schwer entziehen kann. Vom Feinsten!

Art-Nr.: 1685
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

In folgende Titel können Sie reinhören:
Teardrops & diamonds
Honey I'm wrong

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Yoakam, Dwight - tomorrow's sounds today [2000]
Ein Hammerwerk! Lange hat er nicht so country geklungen wie auf diesem neuen Album. Das ist absolut "hipper", angesagter, bester, total frischer, Bakersfield-soundiger New Country, wie man ihn wundervoller kaum spielen kann. Musik zwischen "Hard-Driving"- Country, "Old School"-Country, Honky Tonk-Country, mit rockigen Backbeats und Rockabilly-Einflüssen bis hin zu "dusty down-home waltzes" und sentimentalen Songs von unerfüllter Liebe. Viel Steel Guitar! Enthält eine klasse Country-Version des alten Cheap Trick-Heulers "I want you to want me", ebenso wie drei Duette mit seinem großen Vorbild Buck Owens. Gäste sind u.a. Chris Hillman, Flaco Jimenez, Jim Lauderdale,...usw.! Excellente Produktion, wie immer, von seinem Gitarristen Pete Anderson. Ein Knüller und eines der Highlights des Jahres!

Art-Nr.: 1698
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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