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Back Porch Mary - time of the broken heart [2008]
"Back Porch Mary from Austin/Texas play Honky Tonk Rock'n Roll"! Yeah, und wie! Was für ein klasse Album! Texas Roots-/Americana-/Gitarren-/Country-Rock'n Roll voller Feuer, Spritzigkeit, Spielfreude und Biß, aber auch voller herrlicher Melodien! Genauso tief verwurzelt in den Country- wie Rock'n Roll-Roots kombinbieren sie auf großartige Art und Weise diese einzigartigen, unwiderstehlichen "Red Dirt"-Charakteristika solcher Bands wie Cross Canadian Ragweed, Micky and The Motorcars und vor allem auch Reckless Kelly mit den Rootsanlagen solcher Kollegen wie Steve Earle und den Bottle Rockets, sowie dem rotzigen, unbekümmerten, losgelassenen Drive solch "wilder" Horden wie Jason & the Scorchers oder den frühen Kentucky Headhunters! 2 großartige Gitarristen, Bass, Schlagzeug, bei dem ein oder anderen Song auch mal eine zwibelnde Fiddle oder eine ergänzende Hammond-Orgel, fertig ist diese prächtige, straighte, durch und durch ehrliche und authentische Countryrock-Mucke! Klasse auch die immer wieder spürbaren Outlaw- und Southern Rock-Bezüge! Bestimmt werden die Arrangements von dem satten, transparenten Mehr-Gitarrensound der beiden Gitarristen Mike Krug (er ist der "Kopf" der Band, ein hervorragender Sänger und exzellenter Songwriter mit dem richtigen Händchen für prächtig hängen bleibende Hooklines und großartige Melodien) und Slim Laurence (zeichnet auch für die erstklassige Produktion des Albums verantwortlich), die ihr eigentlich von einem völlig unterschiedlichen Stil geprägtes, exzellentes Les Paul- und Telecaster-Spiel zu einer genauso harmonischen, wie würzigen und scheinbar untrennbar miteinander verbundenen Einheit kombinieren. Die Songs sind wunderbar straight, kernig, riffig, satt, geradeaus, und bleiben bestens in den Ohren hängen. Diese Band ist mit ihren tausenden von absolvierten Gigs erstklassig eingespielt und verwandelt die Honky Tonks in und rund um Texas regelmässig in ausgelassene Hochstimmungs-Tempel. Back Porch Mary-Musik bringt überwiegend Drive, Melodik und gute Laune! Und wenn thematisch mal der "Blues" vorherrscht, so wird er im Whiskey oder Bier "ersäuft"! Los geht's mit dem griffigen, straighten, von kernigen Riffs geprägten "Red Dirt"-Roots-/Countryrock-Knaller "This band" - direkt, erdig, simpel, eingängig, mit tollen Gitarren! Super Auftakt! Und es geht so weiter: Das grandiose "Missouri girl" steckt voller Southern-Feeling und besticht mit herrlichen Hooklines. Tolle Melodie, saftige E-Gitarren und als Höhepunkt ein wunderbar lebendiges Solo! Das folgende "Harsh light of day" ist begnadeter, melodischer Midtempo "Red Dirt"-Gitarren-Countryrock (tolle Baritone E-Gitarre) in allerbester Reckless Kelly-Tradition! Die Bottle Rockets lassen beim anschließenden "That song" grüßen, während bei der wunderschönen, rootsigen Americana-/Countryrock-Ballade "We are the broken hearted" exzellente Mandolinen-Riffs den satten Gitarrensound (tolle Lead Gitarren-Linien) ergänzen. Weiter geht's mit dem starken, fulminanten, leicht grassig angehauchten, ungemein schnellen Dancehall-/Honky Tonk-/Country-Feger "Other end of the road", dessen brillante, quicklebendige Gitarrensoli die ganze Klasse der beteiligten Musiker demonstrieren. Die Band hat absolut keinen Durchhänger! Eine klasse Nummer folgt der nächsten: Ob der fette, von saftigen Gitarren dominierte Outlaw-Countryrocker "The girl" mit seiner tollen Baritone E-Gitarre (hört sich fast an, wie ein überaus lebendiges Ergebnis einer gemeinsamen Session von The Kentucky Headhunters und Shooter Jennings), die folkige Texas Roots-/Americana-/Alternate Country-Nummer "I'm to blame" (schönes semi-akustisches Arrangement), der traumhaft melodische, knackige, von herrlichen E-Gitarren flankierte "Red Dirt"-Countryrocker "Sing you a song", bis hin zu dem trockenen Kracher "Carpe diem" (wie eine Kreuzung aus Anlagen von Cross Canadian Ragweed, Jason & the Scorchers und Dan Baird's Georgia Satellites), mit dem das Album nach knapp 50 Minuten genauso stark endet wie es begonnen hatte - Bach Porch Mary lassen die Messlatte ihrer Musik stets auf dem gleichen Level liegen, und zwar einem verdammt hohen! Diese Truppe spielt sich mit "Time of the broken heart" in die absolute Spitze der Texas ("Red Dirt")Countryrock-Liga! Back Porch Mary rocks! Tolles Teil!

Art-Nr.: 5773
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This band
Missouri girl
We are the broken hearted
The girl
Sing you a song
I won't look back at you
Carpe diem

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Hill, Arty - another lost highway [2011]
"If honky tonk has a future", it'll hopefully sound like this", urteilte kürzlich die "Houston Press", "I doubt there is a better country record put out this year", behauptet Jason Ringenberg (Jason & the Scorchers) und "a rich brew of classic country & western" nennt es das "Baltimore Magazine": Die Rede ist von dem großartigen Sänger, Songwriter und Gitarristen Arty Hill aus Baltimore/Maryland und seinen Begleitmusikern, den "Long Gone Daddys"! Große Worte über eine in der Tat herausragende Countryband, die sich eindeutig, frei von jeglichen neumodischen Trends, der Ursprünge der Countrymusik bedient, dabei aber alles andere als "von gestern" klingt. Ganz im Gegenteil: Arty Hill und seine Freunde spielen einen überaus lebendigen, geradezu erfrischenden, vollkommen natürlichen, von jeglichem Druck irgendwelcher Kommerz-orientierter Major-Labels losgelösten, zwanglosen, absolut auf der Höhe der Zeit befindlichen, wundervollen, lupenreinen "Traditional Honky Tonk Country", voller Old School-Bezüge ala Hank Williams sr. und George Jones, aber auch durchzogen von einer feinen Brise Bakersfield-Flair in der Art eines Buck Owens, Dwight Yoakam oder der Bastard Sons Of Johnny Cash, wie auch einem gepflegten, unterschwelligen Rockabilly-Feeling! Eigentlich alles, was traditonelle, unverfälschte Countrymusic ausmacht, findet sich in den Songs der Long Gone Daddys wieder, und dennoch entwickeln sie, man spürt das nach wenigen Minuten ihrer fantastischen Musik, klar und deutlich eine von hoher Anziehungskraft und außergewöhnlicher musikalischer Kompetenz geprägte, eigenständige Identität. Selbstverständlich ist Arty Hill mit seiner hervorragenden Stimme und seinem exzellenten "twangy Telecaster sound" die zentrale Person der Truppe, doch auch die anderen Musiker, allen voran der starke Drummer Jack O'Dell (spielte zuvor in der Band von Bill Kirchen) und die grandiosen Steelguitar-Spieler bilden die kongeniale Ergänzung zum Gelingen dieses so wunderbaren Albums. Einerseits ist man in der Lage mit beherzten und rockigen Dancehall-Fegern für ausgelassene Party-Stimmung zu sorgen, dann cruist man mit herrlich lockeren, melodischen und sonnigen Country-Nummern durch die endlosen Weiten des Westens, um sich anschließend in verrauchten, von schwummrigem Rotlicht und dicken Alkohol-Schwaden durchtränkten Honky Tonk-Bars wiederzufinden. Jeder Song für sich ist eine Wonne, es gibt keine Schwachstelle. Dabei hat man bewusst auf "glamourösen" Feinschliff ala modernem Nashville verzichtet und die Lieder voller Authentizität mit vereinzelten Ecken und Kanten inszeniert - und dennoch spielt die Truppe herrlich flüssig und überaus eingängig, mit klarer und fein abgestimmter, sauberer Instrumentierung und großartigen Melodien. "Arty Hill is keeping the vibe of honky tonk fresh and alive"! Einfach toll!

Das komplette Tracklisting:

1. Roll Me a Song - 2.24
2. Mae Dawn - 3.20
3. Omaha ICU - 3.42
4. King of That Thing - 3.58
5. Another Lost Highway - 4.29
6. Big Drops of Trouble - 3.46
7. 12 Pack Morning - 3.19
8. Halfway House - 3.54
9. Breaking-Up Party - 4.32
10. Victoria's Secret Is Safe with Me - 4.02
11. Blackwater Wildlife - 3.29
12. The Last Time I'll Ever Go Away - 3.30

Art-Nr.: 7641
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Mae Dawn
Omaha ICU
Another lost highway
Big drops of trouble
12 pack morning
Halfway house
Breaking-up party
Blackwater wildlife

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Jason & the Scorchers - wildfires + misfires ~ two decades of outtakes and rarities [2002]
Absolute Festtagsstimmung bei allen Jason & the Scorchers Fans. Zu recht werden sie dieser CD entgegenfiebern, denn hier gibt es über satte 72 Minuten lang eine großartige Ansammlung von Raritäten, Outtakes und seltenen Livetracks aus zwei Jahrzehnten dieser knalligen "Cowpunk"- Band, die aber tatsächlich nichts anderes spielten, als rohen, lauten und derben Gitarren-Rootsrock/Alternate Country-Rock, bevor es diesen Begriff überhaupt gab. Sie waren, wie kaum eine andere Band, schon in den frühen 80iger Jahren in der Lage Country-Elemente mit wildem gitarrenorientiertem Rock, satten, rohen Riffs und starken Melodien zu paaren. Diese Mixtur begeisterte und begeistert noch heute die Fans des energiegeladenen Rootsrocks, des harten Riffrocks und sogar des Southernrocks gleichermaßen. Die 19 Songs umfassende Auswahl geht von alternativen Demoaufnahmen solcher Bandklassiker wie Bob Dylan's "Absolutely sweet Marie" in seiner allerersten Version oder "Shop it around", bis zu interssanten Frühaufnahmen von Songs wie "When it all comes crashing down", was damals noch "Comin' around" betitelt war, über berühmte Covers von "Long black veil", "Lost highway" und einer klasse Liveaufnahme des oft gebootlegten "Polk salad Annie". Ein weiteres Highlight ist eine unplugged Version von Jimmie Rodgers "Last blue yodel". Dazu gibt es natürlich auch eine Menge bislang gar nicht veröffentlichter Tracks, wie das krachende "Break open the sky" und das ganz großartige, voller herrlich satter Riffs bestückte, aber dennoch melodiöse "Window town", beides Outtakes von den "Thunder and fire"-Sessions. Ebenfalls gibt es die sehr raren, bislang nur in Großbritannien auf einer EP erschienenen "Buried me like a bone", ein dampfender Track in bester Georgia Satellites-Manier und eine abgefahrene, sehr rockige Coverversion des alten Kenny Rogers-Hits "Ruby, don't take your love to town" mit feurigen Gitarren. Jason Ringenberg; Gitarrero Warner Hodges und Co. lassen nichts anbrennen. "Wildfires + misfires" ist noch einmal eine fette Portion hochinteressanter bester Jason-Mucke, die die Herzen der Fans höher schlagen läßt.

Art-Nr.: 1199
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

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Speedbuggy - cowboys & aliens [2000]
Country goes Punk! Wildes, lautes, gnadenlos schnelles, manchmal fast brachiales Cowpunk-Quartett, das aber dennoch nie chaotisch oder konzeptlos wirkt. Die Songs sind durchdacht und haben ein bemerkenswertes Potential, mit zum Teil hochinteressanter Instrumentierung, wie zum Beispiel die Verbindung von Steel-Guitar mit den atemberaubend schnell rockenden E-Gitarren und Drums. Das ist schon Countrymusik, aber total punkig, rockig! Klasse, klarer Sound - tolle Produktion! Starke Gitarren! Wenn man sich das Teil "reingezogen" hat, ringt man erst mal nach Luft. Nur Track 10 ist eine Ballade! Jason & the Scorchers wirken da wie Waisenknaben! Verrückt!

Art-Nr.: 1331
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

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Taylor & The Sinners, Jackson - aces 'n eights [2009]
Es gibt wohl aktuell kaum jemanden in der Szene, der erdigen, "genuine" Outlaw-Country authentischer und glaubhafter rüberbringt, als dieser Jackson Taylor. Der aus Moody (nördlich von Austin) stammende Texaner verkörpert nicht nur musikalisch den typischen, "rauen" Outlaw, sondern auch als Mensch, der seine Lebensphilosophie mit unumstösslicher Ehrlichkeit in seine Musik transportiert. Sein neues Album "Aces 'n eights" knüpft nahtlos an seinen von allen Seiten hoch gelobten Vorgänger "Dark days" an und unterstreicht eindrucksvoll, wir erwähnten es bereits vor 2 Jahren, den Anspruch dieses großartigen Songwriters, Storytellers und Sängers auf die legitime Nachfolge solcher Legenden wie Waylon Jennings und Billy Joe Shaver, der sich längst als bekennender Fan von Taylor geoutet hat. "Jackson's songs are so real and honest, you know straight off he's been there and done that. He writes and sings like he lives. Great songs, that I believe will live forever", sagt Shaver über Taylor. Welch ein Kompliment! Das neue Werk hat Taylor mit seiner klasse Band "The Sinners" und einigen hochkarätigen Gästen, wie beispielsweise Dale Watson und Jason Boland eingespielt. Seine wunderbare Outlaw-Countrymusic verspüht eine vollokommen natürliche Unbekümmertheit, ist stets umgeben von einem rauen Charme und schön erdig - weit weg von den aalglatten Produktionen Nashville's. Sie ist durch und durch traditionell, aber auch durchzogen von rockiger Energie und hin und wieder auch einem tollen Southern (Rock)-Appeal. Dazu diese hervorragenden Melodien! Insgesamt ist "Aces 'n eights" vielleicht einen Tick rockiger als der Vorgänger, ohne das dabei das "Real Country"-Fundament auch nur im geringsten auf der Strecke bleibt. Diese Kombination macht das Ganze wiederum sehr zeitgemäß. Kein Wunder, dass nicht nur die texanische, sämtliche Altersklassen umfassende Outlaw-Meute voll auf diesen Typen und seine "geile" Truppe abfährt. Los geht's mit dem urigen, von einer wunderbar natürlichen "Holprigkeit" geprägten, astreinen, düsteren Honky Tonker "Back on the bottle", der mit einer deutlichen musikalischen Hommage an Johnny Cash aufwartet. Klasse Duett-Gesang von Dale Watson, tolle E-Gitarren-Begleitung, prima Melodie! Rau und dreckig, vollgepackt mit rotzigen, satten E-Gitarren-Riffs und -licks fegt in der Folge der dynamische, großartige Roadhouse Countryrocker "Ball & chain" aus den Lautsprecher-Boxen (Duett-Gesang hier: Jason Boland). Weist einerseits dezente Southern Rock-Spuren der Georgia Satellites auf, basiert andererseits aber erneut auf lupenreinen Country-Traditionen. Prächtig, wie sich die nach vorn gehenden, rockigen Rhythmen mit den traditionellen, zwirbelnden Squaredance-Fiddles vereinen - wiederum alles bei einer überaus angenehmen Melodik. Anschließend wird mit Stones-ähnlichen Riffs der raue, voller bissiger, offensiver Textzeilen steckende (Taylor singt sehr oft mit sarkastischer, "spitzer" Zunge) und gnadenlos mit dem Nashville-Kommerz und -Glamour abrechnende "Country song" eingeleitet, der ansonsten von seinem Ambiente her aber deutliche Spuren des großen Waylon Jennings aufweist. Eine wunderschöne Melodie zieht sich danach durch die herrliche Outlaw Country-Ballade "Sunset", eigebettet in großartige, klare und angeraute, sehr transparente Gitarren, allerbesten "Southern rockin'" Country mit tollen E-Gitarren-Linien hören wir bei "Barefeet on the dash", das baumstarke "Goin' back to California" ist ein tierischer Bordertown Outlaw-Country-Knaller mit einem tollen, mexikanischen Einschlag und sehr Cash-kompatiblen Rhythmen, die mit feiner Steelguitar und exzellenten E-Gitarren (starke, Southern-fueled Baritone Lead-Gitarre) instrumentierte, prächtig ins Ohr gehende Ballade "Aces 'n eights" ist abermals lupenreiner Outlaw-Country, und bei dem ordentlich abgehenden, viel Drive und Dampf aufbauenden, punkig rotzigen Countryrocker "Highway 101" werden gar Erinnerungen an die guten alten Jason & the Scorchers wach - wieder sehr traditionell verwurzelt, aber voll abrockend, mit fetten E-Gitarren und einer klasse Melodie. "Aces 'n eights" bedeutet für Jackson Taylor & the Sinners einen weiteren, großen Schritt in die richtige Richtung. Ihr großartiger, erdiger "gut bucket Roadhouse-/Honky Tonk-/Outlaw-Country" bringt das Genre in eine neue, zeitgemäße, erfrischend zwanglose, ehrliche Dimension voller Inspiration und Biß! "Jackson Taylor & the Sinners kicks your Outlaw Country-ass"! Tolle Truppe! Tolle Scheibe!

Die komplette Tracklist:

1 Back on the Bottle - 3:14   
2 Ball & Chain - 4:21   
3 Country Song - 3:03   
4 Sunset - 3:44   
5 Barefeet on the Dash - 3:15   
6 Goin' Back to California - 3:39   
7 Aces 'N' Eights - 3:06   
8 Easy Lovin' Stranger - 4:32   
9 Circle of Trust - 3:56   
10 Highway 101 - 3:45   
11 Love Don't Come Around Here - 3:39   
12 Sex, Love & Texas - 3:12   
13 Cocaine - 4:15   
14 Back on the Bottle [alternate bonus track] - 3:13

Art-Nr.: 6459
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Back on the bottle
Ball & chain
Sunset
Goin' back to California
Aces 'n eights
Highway 101

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Waco Brothers - freedom and weep [2005]
Die großartigen Waco Brothers aus Chicago um Jon Langford, den ehemaligen Frontmann der englischen Punk-Helden "The Mekons" sind zurück mit ihrem nunmehr bereits siebten Album! Langford und seinen Kumpels, allesamt gestandene Recken in der Rock-/ Roots-/ Alternate Country-Szene, u.a. Drummer Steve Goulding (Graham Parker & The Rumour), Bassist Alan Doughty (Jesus Jones), Steeler Mark Durante (Revolting Cocks) und Gitarrist Dean Schlabowske (Dollar Store), begeistern erneut mit einem satt rockenden, kantigen, aber auch sehr melodischen Roots-/ Americana-/ Alternate Country-Album in ihrem typischen,. forschen Stil, der ihnen so viel Respekt einbrachte. Voller Biß verarbieten sie deutliche Country-Traditionen, beispielsweise eines jungen Johnny Cash, mit zeitgemäßen, dreckigen Rootsrock-Impressionen (da wird man auch schon mal an die Drive-By Truckers erinnert) und dezenten, britischen Punk-Ansätzen ala The Clash! Doch in ihren wunderbaren, rotzigen, forschen, "alcohol-drenched anthems" lassen sich auch deutliche Stil-Elemente solcher Künstler wie Steve Earle, Dave Alvin, den Bottle Rockets und vor allem auch Jason & The Scorchers (deren country-orientiertere Sachen) ausmachen. Die Wacos sind nicht nur bekannt für ihre scharfzüngigen Texte, sondern auch für ihre, sowohl dreckigen, als auch sehr frisch wirkenden, "Straight forward"-Songs, die auf Grund ihrer Spielfreude, ihrer eigängigen Strukturen und klasse Melodik prima hängen bleiben. "Freedom and weep" untermauert dies nachhaltig! Sehr auffällig und angenehm ist das markante Zusammenspiel von satten, schrammelnden E-Gitarren und der teilweise recht dominanten, deutlichen Pedal Steel! Los geht's mit dem furiosen Uptempo Countryrock-Knaller "Nothing at all", durchzogen von einer prachtvollen Melodie, viel Drive, fetten Gitarrenriffs und einer, diesmal ziemlich im Hintergrund agierenden, klasse Steelguitar. Ganz starker Auftakt, der deutlich an Jason & The Scorchers erinnert. Das anschließende "Chosen one" ist ein schön kratziger, mit rotzigen, rauen Gitarren und frischer Steel instrumentierter, eckiger Roots-(Americana-Rocker, während uns mit "Come a long long way" jede Menge frischer Alternate Country-Wind aus den Lautsprechern entgegen weht. Sehr gut kommen hier die feine Mandoline und die einmal mehr sehr frisch wirkende, klare, leicht hallig eingesetzte Pedal Steel, sowie das insgesamt sehr relaxte, flotte, melodische, dennoch absolut knackige Arrangement! "Secrets", mit einem dezenten "Ghost Town"-/Western-Flair ausgestattet, wirkt ein wenig wie "Johnny Cash goes Punk"! Herrlich dieses geschickte Balancieren zwischen traditionellen Country-Strukturen und leicht irisch anmutenden, punkigen Rhythmen! Wieder hören wir das bereits hinreichend erwähnte, klasse Zusammenspiel zwischen einer frischen Steel und dreckigen E-Gitarren. Klasse auch der fetzige, gut abgehende Roots- /Alternate Country-Rocker "How fast the time" mit seinen schrammeligen E-Gitarren-Riffs und der klasse Solo-Gitarre, die schöne, traditionell verwurzelte, voller Dave Alvin- und Jason-Flair steckende Roots-Country-Nummer "Lincoln Town car", der trockene, mit satten Gitarren, feiner Mundharmonika und ordentlich Gas gebende Drums ausgestattete Rootsrocker "It's amazing", wie auch der mit einem gewissen Rockabilly-Einschlag versehene, etwas an Dave Alvin erinnernde, flotte Roadhouse-/Roots-/Countryrocker "On the sly" mit seiner klasse Melodie! "The Waco's continuing asset is the sense that they are on a chase, connecting the past with the main street of outlaws and thieves. As cowboys, they are more Butch and Sundance than John Wayne and Gary Cooper: anti-heroes who realize that these days, a white hat does not necessarily mean you're on the right side" (Mark Guarino/The Daily Herold), und " 'Freedom and weep' is one kick ass track after another from a group that's clearly in the midst of its prime" (Brett McCallom/Splendid E-Zine), mit diesen beiden zutreffenden U.S.-Presse-Zitaten ist eigentlich zusammenfassend noch einmal alles gesagt! Klasse Rootsrock-/Americana-/Alternate Countryrock-Stoff der Waco Brothers!

Art-Nr.: 3568
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Nothing at all
Come a long long way
Secrets
On the sly
Missing link

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