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King Band, Marcus - carolina confessions [2018]
Sie sind die neuen Stars der Southern-, Southern Bluesrock-, Southern Jamrock-Szene! Warum das so ist, demonstrieren sie eindrucksvoll mit ihrem neuen Album! Marcus King, dieser blutjunge Wahnsinns-Gitarrist und großartige, so herrlich heiser klingende Sänger und seine Freunde kommen mit einer hinreissend authentischen Reise durch die bluesigen und jammigen Gefilde des Southernrocks. Warren Haynes beispielsweise ist ein riesiger Fan von Marcus King - ja, und das passt einfach, denn die musikalische Verwandtschaft zu Genre-Größen wie Gov't Mule, The Allman Brothers Band, The Marshall Tucker Band und der Tedeschi Trucks Band ist nicht zu leugnen. Tolle Gitarrensoli und zuweilen brodelnd, aber nie "too much" eingesätzte Bläser, sorgen für einen vielschichtigen Sound. Mal kocht es ordentlich, aber sehr oft spielt die Band, trotz aller Kraft, mit einem wunderbaren, lockeren Flow. Eine herausragende, prächtige Vorstellung der Marcus King Band! Ein "Muß" für alle Genre-Liebhaber!

Das komplette Tracklisting:

1. Confessions - 5:24
2. Where I'm Headed - 4:53
3. Homesick - 6:24
4. 8 a.m. - 3:38
5. How Long - 5:21
6. Remember - 4:01
7. Side Door - 4:24
8. Autumn rains - 4:01
9. Welcome ’Round Here - 4:21
10. Goodbye Carolina - 6:15

Art-Nr.: 9703
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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King Band, Marcus - soul insight [2015]
Nachdem dieses großartige Album ursprünglich bereits 2014 erschienen und nur im Eigenvertrieb der Band erhältlich war (mittlerweile ist es vergriffen), hat sich nun Warren Haynes (Gov't Mule) entschlossen das Werk über sein eigenes "Evil Teen"-Label erneut zu veröffentlichen, um es auch einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Mr. Haynes ist ein ausgesprochener Fan des jungen Gitarrenhexers Marcus King und seiner Freunde, deshalb dieser Schritt. Und das ist gut so!

Geballte Bluesrock-Power eines blutjungen Gitarrenmagiers aus South Carolina! Wow! Der gerade mal 18-jährige Marcus King und seine Band veranlassen mit ihrem packenden Debutalbum "Soul insight" nicht nur das der The Allman Brothers Band nahe stehende Magazin "Hittin' The Note" zu einem begeisternden Review, sondern sorgen in der einschlägigen Szene, auch unter den etablierten Musikerkollegen, für jede Menge Aufmerksamkeit. Man ist sich einig: Dieser Bursche hat eine große Zukunft. Marcus bearbeitet die Gitarre quasi seitdem er laufen kann. Schon mit 2 Jahren hat ihn sich sein musikverrückter Vater Marvin King, ein lokal sehr bekannter, ewig tourender "veteran bluesman" auf dem "fret board" austoben lassen und im zarten Alter von 11 Jahren stand er bereits mit der Band seines "alten Herrn" auf der Bühne und begeisterte die Zuhörer mit seiner verblüffenten "Duane Allman meets Jimi Hendrix"-Virtuosität. Schon zu diesem Zeitpunkt stand fest, dass die Buesrock-Musik in all ihren Facetten seine Mission ist und sein Leben bestimmen wird. Duane Allman und Jimi Hendrix gehören zu seinen großen Helden, doch die Einflüsse gehen deutlich weiter. Künstler wie Miles Davis, The Meters, B.B. King, Johnny Winter und The Allman Brothers Band inspirierten ihn total. Funk, Psychedelic, Jazz, Southern Rock sowie jede Menge Improvisationsfreude mit längeren Jammings fanden fortan in seiner Musik Zugang. Und genau das alles ist auf dem fantastischen Debut der Marcus King Band in vollster Blüte zu bewundern. Obwohl auf dem Cover nur 3 Musiker abgebildet sind, agiert die Marcus King Band zu viert, und zwar mit dem Keyboarder Alex Abercrombie, Bassmann Anthony House und Drummer Jack Rysn - alles hervorragende Mitstreiter. Unterstützt wird die Band zudem bei ein paar Stücken durch einen zusätzlichen Percussionisten, sowie einen Saxophonisten (Harold Todd aus der Band von Lenny Kravitz bei 2 Tracks) und einen Trompeter (ebenfalls bei 2 Tracks). Doch der Star der Truppe ist ganz klar Frontmann Marcus King, ein klasse Sänger, Songwriter und eben ein "Monster-Gitarrist", der mit umwerfenden, feurigen, fingerfertigen Läufen und Soli brilliert, genauso wie mit jeder Menge Spielwitz. Los geht's mit dem wuchtigen, fetten, mächtig groovenden, von einer gehörigen Portion Siebziger Classic-Rock unterwanderten Bluesrocker "Always". Starker Gesang, ein hervorragend strukturiertes Arrangement und ein "bäriges", mit genauso glühenden, wie lässig zelebrierten Gitarrenläufen und einem wunderbaren, kleinen Schlagzeugsolo aufwartendes Instrumentalbreak bestimmen das Geschehen. Herrlich retro. Das folgende "Boone" beginnt recht verhalten, mit viel Southern-Soul und feinem akustischen (Slide)Gitarrenspiel, legt dann im Verlauf aber gewaltig zu und wird zu einem voller Energie steckenden Southern-fueled Bluesrocker mit einem klasse Orgel-Untergrund. Hier spürt man die Einflüsse der Allmans deutlich. Danach das furiose Instrumental "Fraudulant waffle", bei dem die Band und vor allem Protagonist Marcus King sich zum einen völlig gehen lassen und gleichzeotig alle künstlerichen Register ziehen. Was für ein Jamming! Das geht von großartigen Twin Guitar-Momenten über fulminantes Lead Gitarren-Spiel, angetrieben von üppiger Percussion, gespickt mit viel Jazz- (Miles Davis) und Latin- Spirit (Santana). Das ist die pure Improvisationsfreude! Klasse! Etwas zurückhaltender, dafür mit ungemein viel Seele und Inspiration agiert die Band bei dem wunderbaren, gepflegten, leicht jazzig angehauchten Blues "Everything", der mit einem feinen Orgel-Background, ein paar schönen Saxophon-Momenten und einem hinreissend fingerfertigen Gitarrensolo des jungen Gitarrenzauberers besticht. Die Nummer sprüht nur so vor Spielfreude und Spielkultur. Erinnert ein wenig an die Tedeschi Trucks Band. Es folgen weitere, hochkarätige Nummern wie etwa der schön groovende, mit feinem Southern-Esprit versehene Midtempo-Blues "Dyin'" (klasse strukturiert, kleines Saxophon-Intermezzo, ausgedehntes, ungemein virtuoses, fulminantes Gitarrensolo), das furiose, mit Wahnsinns-Gitarrenarbeit aufwartende, abermals sehr jammige Instrumental "Booty stank" und der lichterloh brennende, voller "wilder" Gitarrenläufe steckende Uptempo Bluesrock-Kracher "Keep moving". ehe das Album mit der wunderschönen, melodischen, semi-akustisch inszenierten Ballade "I won't be here", eingehüllt in ein edles Southern-Gewand, überaus entspannt ausklingt. Die Reminiszensen an große Southern-Balladen der The Allman Brothers Band sind nicht zu leugnen. Tolle Nummer zum Abschluß eines ungemein vielseitigen, vielschichtigen Albums. Marcus King und seine Kumpels mit einem furiosen, genauso inspirierten, wie ambitionierten, teils sehr jammigen Bluesrock-Ritt, der einen von vorn bis hinten in Atem hält. Was diese Jungspunde drauf haben, ist schlicht "der Knaller"! Ja, das ist sicher erst der Anfang für die Marcus King Band, aber der hat es wahrlich schon in sich. Die Reise in die höchsten Hemisphären des Bluesrock-Universums hat begonnen...

Das komplette Tracklisting:

1. Always - 4.12
2. Boone - 5.30
3. Fraudulent Waffle - 5.21
4. Honey - 4.19
5. Dave's Apparition (Interlude) - 2.17
6. Everything - 4.48
7. No Decency - 4.42
8. Dying - 5.49
9. Booty Stank - 4.24
10. Opie - 5.09
11. Keep Moving - 5.00
12. I Won't Be Here - 4.37

Art-Nr.: 8951
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Always
Boone
Fraudulant waffle
Everything
Dyin'
Keep moving
I won't be here

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King, Marcus - el dorado [2020]
Die Marcus King Band aus Greenville/South Carolina gelten mit ihrer fantastischen Musik als so etwas wie die neuen "Kings" der amerikanischen Southern-, Southern Bluesrock-, Southern Jamrock-Szene - im übrigen völlig zu Recht. Nach ihrem überragenden 2018er Album "Carolina confessions", veröffentlicht nun ihr gerade mal 23-jähriger Gründer, der phänomenale Gitarrist, innovative Songwriter und herausragende Sänger Marcus King ("one of the most soulful voices of his generation") mit "El Dorado" sein erstes Solo-Album - ein wahres Meisterwerk! Produziert von Dan Auerbach (The Black Keys) und eingespielt in dessen" Easy Eye Studios" in Nashville mit Auerbach und einer Horde ausgewählter, hochkarätiger Studiocracks (z. B. Bobby Wood an den Keys, Gene Chrisman an den Drums, Dave Roe am Bass und Paul Franklin an der Pedal Steel), gelingt King ein geradezu hinreißendes, mit bärenstarkem Songmaterial gefülltes, exquisites, höchst niveauvolles Southern-/Roots/Americana-Werk, durch das eine wundervolle, stets erdige Country-Brise weht, das aber auch nie seine Gospel-, Soul-, Blues-, Rock-, und Jam-Bezüge leugnet. Das Album startet mit der überragenden, traumhaft melodischen Roots-/Country-/Southern-Ballade "Young man's dream", zunächst semi-akustisch, mit wundervoller Acoustic Gitarre, Paul Franklin's herrlicher Pedal Steel und feinen Piano-Tupfern in Szene gesetzt, dann von einem kleinen kraftvolleren, erdigeren, elektrisch instrumentierten Intermezzo (tolle E-Gitarre) unterbrochen. Und King's Gesang? Schlicht üpberragend! Was für ein Gefühl! Was für ein absolut natürlicher Southern-Spirit! Der Auftakt eines faszinierenden Albums mit einer grandiosen Nummer nach der nächsten. Wie etwa der knackig und kraftvoll rockende, raue, mit kernigen E-Gitarren bestückte, southern-bluesig pochende Rocker "The well", der von triefendem Southern Soul durchzogene, ungemein inspirierte, bewegende Roots Slow-Blues "Wildfloers & wine" (super Gitarrensolo von King, fantastisches Wurlitzer Piano), das schön lockere, flockige, mit vielschichtigen Gitarren (akustische Gitarre, E-Gitarre, Pedal Steel) und prächtigen Orgel-Klängen veredelte, ein herrliches Southern-/Americana-Feeling vermittelnde "Sweet Mariona", die umwerfend schöne Southern-/Countryrock-/Amricana-Ballade "Beautiful stranger", das "ZZ Top-styled" swampy und deftig rockende "Say you will", das erdig nach vorn gehende, raue, southern-bluesige "Turn it up", das mit einem klasse "J.J. Cale meets Chris Stapleton" Soul Stomp daherkommende "Too Much Whisky", und, und, und. Es ist bemerkenswert, mit welcher Vielseitigkeit Marcus King agiert. Es ist wirklich kaum zu glaube, dass dieser Bursche erst 23 Jahre alt ist. Seine musikalische Entwicklung, seine Reife, seine Leidenschaft, sein künstlerische Potenzial, schlichtweg seine Klasse sind so faszinierend wie unbestritten. Sein guter, alter Freund und Mentor, Gov't Mule's Warren Haynes, wird mit Stolz und Freude beobachten, dass da einer heranwächst, der ihm selbst in nichts nachsteht und einmal zu den ganz Großen der Southern-/Roots-/Bluesrock-/Jam-Szene zählen wird. Eigentlich ist Marcus King dort sogar schon angekommen. "El Dorado" jedenfalls ist ein weiterer, makelloser Meilenstein seiner noch so jungen Karriere. Brillant!

Das komplette Tracklisting:

1. Young Man’s Dream - 3:08
2. The Well - 2:57
3. Wildflowers & Wine - 4:48
4. One Day She’s Here - 3:47
5. Sweet Mariona - 2:34
6. Beautiful Stranger - 4:07
7. Break - 3:00
8. Say You Will - 3:54
9. Turn It Up - 3:38
10. Too Much Whiskey - 3:54
11. Love Song - 2:30
12. No Pain - 3:53

Art-Nr.: 9978
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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May Band, Mark - deep dark demon [2020]
Baumstark und kraftvoll, von 2 zündenden Lead Gitarren dominierte und mit einer herrlichen, zwanglosen Jam-Neigung aufspielende, in Texas ansässige Bluesrock -/Southern Rock-Formation um den großartigen Sänger, Songwriter und gestandenen "guitarslinger" Mark May. "Mark is one of the best blues-rock artists to come along in years. With great singing/songwriting and guitar playing, he reminds me of everyone from Albert Collins to Stevie Ray Vaughan to Carlos Santana. Hell, I even heard a couple of my licks in there", attestiert ihm sein guter Freund, der "alte", legendäre Allman Brothers-Gitarrist Dickey Betts, mit dem er einst einige Zeit in dessen Band Great Southern als zweiter Gitarrist und Sänger zusammenspielte und sogar ein Album aufnahm. So erscheint es nicht verwunderlich, zumal May unabhängig davon ein großer Fan der gesamten "Allmans Familie" ist, dass der Musik der Mark May Band eine deutliche Nähe zu der der The Allman Brothers Band anzumerken ist - doch das ist wahrlich nicht der schlechteste Einfluß. Auch Warren Haynes' Gov't Mule und, um mal einen jüngeren Act zu nennen, die Marcus King Band, sind sicher als Imspiration der Mark May Band zu nennen, die diese Einflüsse wiederum voller spürbarer Spielfreude und mit jeder Menge Leidenschaft in ihrem überaus ansprechenden, ja verdammt starken, eigenen Material gekonnt verarbeitet. Leader, Frontmann, Sänger, Songwriter und "guitarist extraordinaire" Mark May und sein kongenialer Partner, der zweite, ebenfalls super aufspielende Gitarrist Billy Wells sind die zentralen Figuren der Band, die nicht nur für ein sattes, vielschichtiges Gitarrenarrangement sorgen, sondern sich auch permanent gegenseitig pushen und mit fabelhaften Twin Leads, Dual Leads und ausgiebigen, wechselseitigen, packenden Soli überzeugen. Sie ergänzen sich fabelhaft. Dazu kommen ein prächtiger Keyboard-Backup (Orgel/Piano) und eine für hinreißende Grooves sorgende Bass/Drums/Percussion Rhythm-Section. Die Lust auf jammige Instrumentalpassagen ist, trotz des hervorragend hängen bleibenden Songmaterials, immer da, das deutliche Southern Rock-Feeling allgegenwärtig. Das Album beginnt mit dem packenden, zündenden, in bester, früher Allmans-Traditon stehenden, jammigen Southern-/Bluesrocker "Harvey's dirty side", der den 2017 in Houston wütenden Hurrikan "Harvey" zum Thema hat. Die Nummer zieht einen gleich magisch in ihren Bann. Die Jungs sorgen für eine mächtige, treibende, southern-bluesige, glühende Doppel Gitarren-, Slide-, Orgel-, Bass-, Drums-Inszenierung, dazu der klasse Gesang von Mark May. Dann, nach etwa einem Drittel des Songs, hören wir ein fetziges, kurzes Slideguitar-Solo, das in einen toll jammenden Mittelteil mündet, bei dem sich May mit einem furiosen, gewaltigen Gitarrensolo (inkl. Wah Wahs) in Szene setzt, ehe man zum ursprünglichen Groove und zur ursprünglichen Melodie zurückfindet. Ein super Nummer - und es geht munter so weiter. Zum Beispiel mit dem schön shuffeligen, sehr traditionell verwurzelten, southern-/country-inspired Blues "BBQ and Blues", der im Break mit einem tollen, von parallelen Lead Gitarren (eine davon ist eine klasse Bariton-Gitarre) gespielten Solo punktet. Wunderbare, vielschichtige Drums und Percussion sorgen bei dem folgenden, großartigen, sehr jammigen "Back" abermals für einen klasse (Santana meets The Allman Brothers Band)-Groove. Bei allen Freiheiten und aller Spielfreude ist der Song klasse strukturiert. Im mittleren Break zelebrieren die beiden Gitarrenartisten ein herrlich lässiges, geniales Twin-Solo und am Ende jammt sich die komplette Band, allen voran die Saitenzauberer, nach einem cool in Szene gesetzten Tempowechsel in einen regelrechten Rausch. Es "zwirbelt" prächtig! Das Titelstück "Deep dark demon" ist ein sehr kerniger, knackiger und kraftvoller, in einem etwas langsameren Tempo vorgetragener Blues voller Inspiration und Seele, durchzogen von brillanter Gitarrenarbeit. Das mitreißende, virtuose, wechselseitige Solo (hier wirkt auch noch der fabelhafte Mike Zito als Gast mit) beeindruckt tief. Ein wahres Gitarren-Fest! "Sweet music" strotzt wieder vor Allmans- und Mule-Einflüssen, während das swampige "Rolling me down" durchaus Spuren von Little Feat" aufweist. Herrliche, Allmans-mäßige Twin-Licks ziehen sich durch den begnadeten Southern-/Jamrocker "My last ride". Bei einer wunderbaren Basismelodie, starkem Gesang von May und einmal mehr einem tollen Groove, steuern die beiden Gitarristen jeweils wieder ein ausgedehntes, flammendes, ordentlich wirbelndes Gitarrensolo bei. Die Fans des jammigen, southernrockigen und bluesigen Gitarrenzaubers dürften vollends begeistert sein. Nicht nur von diesem Stück, sondern von dem gesamten Album. Mit "Deep dark demon", Mark Mays bereits siebten Album, dürften er und seine Band sich endgültig in den Fokus der genannten Klientel gespielt haben. Einfach klasse! Ein echtes Statement, eine saustarke Vorstellung der Mark May Band! Ihr seid genau auf dem richtigen Weg, Jungs - so darf's gerne weitergehen...

Das komplette Tracklisting:

1. Harvey's Dirty Side - 6:05
2. BBQ and Blues - 4:07
3. Back - 6:39
4. Deep Dark Demon - 4:51
5. Sweet Music - 6:03
6. Rolling Me Down - 4:39
7. My Last Ride - 7:26
8. For Your Love - 5:28
9. Walking Out the Door - 6:13
10. Something Good - 5:54
11. Invisible Man - 6:15

Art-Nr.: 10108
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Harvey's dirty side
BBQ and Blues
Back
Deep dark demon
Sweet music
My last ride
Walking out that door
Something good

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Rogers Band, Randy - hellbent [2019]
Die texanische Randy Rogers Band, einer der absoluten Vorzeige-Acts des "Red Dirt"-Countryrocks, beglückt uns mit einem abermals exzellenten, neuen Album. "Hellbent" bietet eine ausnahmslos vorzügliche Songauswahl von kernigen, erdigen, staubigen, dynamischen Countryrockern, bis hin zu durchaus traditionell orientiertem, wunderbarem Texas-Country. Das Material ist sehr abwechslungsreich und besticht mit großartigen Melodien. Nehmen wir nur mal den traumhaft melodischen, von der am 17. Mai 2016 verstorbenen Texas-Ikone Guy Clark, zusammen mit Morgane und Chris Stapleton komponierten, in einem feinen Midtempo gehaltenen, von einem dezenten, rootsigen Red Dirt Outlaw-Flair durchzogenen und mit klasse Gitarren und schönen Fiddle-Hooks arrangierten Countryrocker "Hell bent on a heartache" - das ist die Randy Rogers Band in ihrem Element. So reiht sich eine tolle Nummer an die nächste. Produziert hat diesmal, und zwar richtig klasse, der absolute "Guru" an den Reglern, "Tausendsassa" Dave Cobb (u.a. Chris Stapleton, Jason Isbell, Rival Sons, Marcus King Band, und, und, und...), was das Ganze zusätzlich zu einem Gesamtpaket auf absolutem Spitzeniveau aufwertet. Die Randy Rogers Band geht unbeirrt ihren Weg weiter. Sehr, sehr stark!

Das komplette Tracklisting:

1. Drinking Money - 3:19
2. I'll Never Get over You - 3:16
3. Anchors Away - 3:14
4. Comal County Line - 3:37
5. Hell Bent on a Heartache - 2:56
6. You, Me and a Bottle - 3:13
7. We Never Made It to Mexico - 3:15
8. Crazy People - 2:46
9. Fire in the Hole - 3:17
10. Wine in a Coffee Cup - 3:54
11. Good One Coming On - 3:01

Art-Nr.: 9802
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Drinking money
I'll never get over you
Comal Count Line
Hell bent on a heartache
Crazy people
Fire in the hole
Wine in a coffee cup

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