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Knowles, Davy - three miles from avalon [2016]
Der von der Isle Of Man stammende, ehemalige Back Door Slam-Leader Davy Knowles gilt als einer der talentiertesten und versiertesten Gitarristen der jungen Bluesrock-Garde. Peter Frampton beispielsweise sagt über ihn: "Davy already has a recognizable style. He’s definitely the gunslinger guitarist of the 21st century". Quasi als "Appetizer" für Knowles' neues Album "What happens next", das am 22.10.2021 erscheinen wird, dürfen wir jetzt erstmals auch sein bislang gar nicht so leicht oder nur recht teuer zu bekommendes, fantastisches Werk "Three miles from Avalon" aus dem Jahre 2016 anbieten, das möglicherweise der ein oder andere Interessierte unter unseren Kunden bislang noch nicht in seiner Sammlung hat. Was ist das für ein klasse Album! Die musikalischen Wurzeln des mittlerweile in Chicago/Illinois lebenden Davy Knowles liegen gleichermaßen im klassischen, traditionellen Blues, wie auch im (bluesigen) Classic Rock der frühen Siebziger Jahre, was er auch sehr deutlich in dem durchweg sehr starken Songmaterial von "Three miles from Avalon" zum Ausdruck bringt. Kochenden, schnörkellosen, straighten Rockern und ungemein inspirierten, satten Bluesnummern, steht auch mal eine hinreißende, bluesige Classic Rock-Ballade gegenüber, wobei er sich bei seinen Songs darüber hinaus gern mal ein paar progressiver, folkiger und/oder sogar southernrockiger Tendenzen bedient. Er bringt das alles super unter einen Hut, doch, wie gesagt, Classic Rock und Blues bilden die musikalische Basis. Das Songmaterial, bis auf eine packende, knapp 12-minütige Coverversion von Willie Dixon's "What in the world", alles Eigenkompositionen von Knowles, ist durchweg exzellent. Davy Knowles ist einfach ein musikalisches Multitalent, ein vorzüglicher Songwriter, ein wirklich toller Sänger und eben ein herausragender Gitarrenzauberer. Der Bursche spielt wie eine mitreißende Mischung aus Eric Clapton, Robert Cray, Jimi Hendrix, Stevie Ray Vaughan und Rory Gallagher. Seine virtuosen und vielseitigen, oft sehr kraftvollen, fetten, aber auch mal ruhigeren Soli stecken voller Leidenschaft, voller Fauer und voller Seele. Doch trotz höchster Gitarrenkunst stellt sich Knowles niemals zu sehr in den Mittelpunkt, sondern lässt auch seinen Band-Kollegen (Quartett-Besetzung), vor allem Keyboarder Andrew Toombs, viel Freiraum sich zu entfalten. Gerade Lead Gitarre und Orgel ergänzen sich herausragend gut. Die glänzend aufgelegte Rhythmusfraktion, Bryan Doherty am Bass und Michael Caskey am Schlagzeug, sorgt für den perfekten Unterbau. Den Auftakt dieser tollen Scheibe macht das starke, voller Dynamik und Tempo nach vorn rockende "Ain't much of nothin'". Wie praktisch alle Songs, glänzt auch diese Nummer mit einer klasse hängen bleibenden Struktur und Melodik. Sofort fällt das schon erwähnte kongeniale Zusammenspiel zwischen Lead Gitarre und Hammond Orgel auf, wobei Knowles im Break gleich mit einem glühenden, magischen Gitarrensolo punktet. Zieht einen unmittelbar in seinen Bann. Mit leicht funky angehauchten Riffs, einem Hauch von Retro-Soul und viel Classic Rock-Feeling grooven sich die Jungs anschließend in das straighte, kräftige "What you're made of". Erneut beeindrucken die Melodie, die prächtige Orgel und Knowles' "geile" Soli. Mit dem folgenden, famosen "Falling apart" wird das Tempo dann erst einmal auf Slow Blues-Niveau heruntergefahren, doch die Energie bleibt hoch. Klassische Slow-Blues-Tendenzen treffen auf schwergängige, fast schon heavy wirkende, Led Zeppelin-affine Classic Rock-Licks aus parallel agierenden E-Gitarre und Bass. Knowles' Gesangsvortrag ist große Klasse, sein Gitarrenspiel, inkl. Solo, einfach super. Mit einer guten Portion Southern-Würze kommen das kompakt und swmpig stampfende "Never gonna be the same" (klasse Slideguitar), das flotte, flüssige, rootsige "Gov't row" (die Gitarrenarbeit erinnert gar ein wenig an die guten, alten The Outlaws), sowie der mächtige Mississippi Bluesrock-Stampfer "Oxford, MS" (straffe Riffs, rollende Orgelklänge, glühendes Gitarrensolo). Das großartige, balladeske Titelstück "Three miles from Avalon" ist ein Musterbeispiel für die Zusammenführung von bluesigen Strömungen und dezent progressiven, klassischen, Seventies Rock-Strukturen - alles mündend in einem fulminanten Gitarrensolo am Ende. Das abschließende, umwerfende "What in the world" haben wir oben schon erwähnt. Nur soviel noch dazu: Das ausgedehnte, exquisite Hammond Orgel-Solo von Toombs und Knowles' Gitarrensolo sind ein beeindruckender Nachweis dafür, mit welch exzellenten Musikern wir es hier zu tun haben. Fazit: Davy Knowles und seine Band mit einem Classic Rock angehauchten Bluesrock-Killerteil, dem nan sich kaum entziehen kann.

Das komplette Tracklisting:

1. Ain't Much of Nothin' - 4:52
2. What You're Made Of - 3:55
3. Falling Apart - 4:57
4. Never Gonna Be the Same - 2:42
5. Gov't Row - 3:14
6. Oxford, Ms - 3:18
7. Three Miles from Avalon - 4:26
8. What in the World - 11:45

Art-Nr.: 10401
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ain't much of nothin'
What you're made of
Falling apart
Never gonna be the same
Gov't row
Three miles from Avalon
What in the world

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Knowles, Davy - what happens next [2021]
Das angekündigte, neue Album "What happens next" des von der Isle Of Man stammenden, ehemaligen Back Door Slam-Leaders Davy Knowles ist nun erschienen, und es ist ein großartiges Werk geworden, mit dem Knowles, der als einer der talentiertesten und versiertesten Gitarristen der jungen Bluesrock-Garde gilt (Peter Frampton beispielsweise sagt über ihn: "Davy already has a recognizable style. He’s definitely the gunslinger guitarist of the 21st century", und Joe Satriani nennt ihn "my favorite modern bluesman") seine Songstrukturen gegenüber seinen vergangenen Werken ein wenig modifiziert hat, ohne jedoch seine grundsätzliche musikalische Ausrichtung auch nur ansatzweise zu verlassen. Es gibt nicht wenige Experten, die behaupten, dass die Schönheit der Blues- und Rootsmusik (die Wurzeln des mittlerweile in Chicago/Illinois lebenden Davy Knowles liegen ja bekanntermaßen vor allem im Blues, aber auch im Classic Rock der Siebziger Jahre und der Rootsmusik verankert) vor allem durch die Einfachheit in ihrer Komplexität begründet liegt, was auf Knowles' neues Album in großem Maße zutrifft, denn das hervorragende Songmaterial ist sehr kompakt, auf den Punkt gebracht und wartet mit wunderbaren, spannenden Nuancen auf. Sein Gitarrenspiel ist auch auf "What happens next" wieder außergewöhnlich, doch er hat es bei weitem nicht so in den Mittelpunkt gestellt, wie bei früheren Alben, um hier vielmehr den Fokus auf die Songs an sich und auch seinen wirklich großartigen Gesang zu legen. Das ist ihm bestens gelungen, die Balance stimmt. "This album taught me about restraint in terms of guitar playing. I had to reign it in to let the songs breathe, but I am looking forward to reimagining them and stretching out when we play live", sagt er dazu. Also, live werden die Songs wieder ausgedehnter präsentiert und dort werden sicher auch wieder deutlich längere Soli zu hören sein - demnächst hoffentlich auch mal wieder auf deutschen Bühnen. Los geht's mit dem erdigen, markigen, von "crunchy" Riffs geprägten, bluesigen, stark in dem britischen Classic Rock der Siebziger verwurzelten, gleichzeitig absolut zeitlosen "Light of the moon", das neben den rockigen Gitarren mit wunderbaren, sehr retro klingenden Orgel-Tupfern aufwartet. Die Melodie springt direkt auf den Zuhörer über. Die beiden kurzen, aber schön fetten, zündenden Gitarrensoli machen, wie der komplette Song, richtig Laune. Starker Opener! Viel (Southern) Soul und fast schon einen Hauch von Muscle Shoals-Feeling (tolle Baritone Guitar-Licks, schöne Orgel-Fills, Wurlitzer Piano) verspürt man bei der geradezu traumhaft melodischen, soulful Blues-Ballade "Roll me". Was Knowles hier gesangstechnisch abliefert, welches Gefühl er in die Performance legt, ist Extraklasse - und sein Gitarrenspiel, nie aufdringlich im Vordergrund, aber deutlich wahrnehmbar und songdefinierend, ist einfach exzellent. Nach dem kompakten, recht straighten, mit effektvoller Lead Gitarre garnierten Retro Rock-Knaller "Get lucky" , folgt die von leicht progressiven Strömungen durchzogene, mit ausgefeiltem Piano- und Gitarrenspiel inszenierte, slow-bluesige Ballade "Devil and the deep blue sea", bei der Knowles wieder einmal seine Classic Rock-Vorliebe deutlich wahrnehmbar einfließen lässt. Richtig stark! Ebenso klasse sind beispielsweise das straighte, funkige und soulige "Solid ground", das abermals wunderbar soulige, nostalgische, sehr schöne "Hell to pay", der mit einer tollen Melodie ausgestattete, kraftvolle, mit zündenden Gitarrenriffs und starkem Piano-/Orgelspiel inszenierte Classic Rocker "Wake me up when the nightmare's over", bis hin zu dem wundervollen Album-Closer "If I ever meet my maker", einer dezent folkigen, hinreißend schönen, akustisch gehaltenen Ballade (lediglich Acoustic Gitarre- und Orgel-Begleitung), bei der Knowles noch einmal seine außergewöhnlichen Singer/Songwriter-Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis stellt. Davy Knowles gelingt auf "What happens next" eine fabelhafte, sehr songorientierte, zielstrebige Reise durch das Terrain seiner musikalischen Vorlieben zwischen Blues und geradlinigem Classic Rock, mit genußvollen Ausflügen in rootsige und soulige Gefilde. Er und seine großartigen Begleitmusiker verstehen ihr Handwerk ohne jeden Makel. Cooles Teil, exzellente Leistung!

Das komplette Tracklisting:

1. Light Of The Moon - 3:14
2. Heartbreak Or Nothing - 2:30
3. Roll Me - 5:07
4. Get Lucky - 2:52
5. Devil And The Deep Blue Sea - 5:23
6. One & The Same - 4:04
7. Solid Ground - 2:34
8. River - 3:57
9. Side Show - 4:07
10. Hell To Pay - 4:42
11. Wake Me Up When The Nightmare's Over - 4:32
12. If I Ever Meet My Maker - 4:21

Art-Nr.: 10424
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Light of the moon
Roll me
Get lucky
Devil and the deep blue sea
Solid ground
Hell to pay
Wake me up when the nightmare's over
If I ever meet my maker

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Knowles, Davy & Back Door Slam - coming up for air [2009]
Aus Back Door Slam werden nun Davy Knowles & Back Door Slam. Der begnadete, blutjunge Gitarrenzauberer und Sänger Davy Knowles (er ist gerade mal 22 Jahre alt) rückt nun, zumindestens marketing- und namenstechnisch, noch mehr in den Mittelpunkt, zumal seine, allerdings erstklassigen, Begleitmusiker nicht mehr die selben wie vor zwei Jahren sind. Doch das ist weitestgehend egal und eher zweitrangig. Wichtig ist einzig und allein: Der Nachfolger zum prächtigen "Roll away" von 2007 ist da, heißt "Coming up for air", und ist erneut ein Knüller! Exzellenter, 70s-based Bluesrock/Classic Rock voller Herz und Seele, zuweilen mit einem leicht rootsigen Anstrich. Der Bursche spielt wie eine hinreißende Mischung aus Robert Cray, Jimi Hendrix, Stevie Ray Vaughan und Rory Gallagher, und bringt mit seinen Songstrukturen und seinem stimmlichen "Vibe" immer wieder mal Paul Rodgers und Free in Erinnerung. Da passt es ins Bild, dass der alte Humble Pie-Haudegen Peter Frampton das Album produzierte. Baumstark!

Das komplette Tracklisting:

1 Coming Up for Air - 4:36   
2 Riverbed - 3:38   
3 Mistakes - 4:15   
4 Hear Me Lord - 6:03   
5 Amber's Song - 3:12   
6 Tear Down the Walls - 5:01   
7 You Can't Take This Back - 4:52   
8 Country Girl - 4:28   
9 Keep on Searching - 5:06   
10 Saving Myself - 3:11   
11 Taste of Danger [with Jonatha Brooke] - 4:09

Art-Nr.: 6430
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Coming up for air
Riverbed
Amber's song
Tear down the walls
You can't take this back
Taste of danger

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Milligan Vaughan Project - same [2017]
Was für Musiker! Welch eine Vita! Was für eine großartige, musikalische Partnerschaft, tief verwurzelt im Blues und Rock & Roll! Der eine - Malford Milligan: Bärenstarker Sänger, einstiger Frontmann der legendären Austin-Supergroup Storyville mit David Grissom (der auch einen Großteil des hier vorliegenden MVP-Albums produzierte. sowie zum Teil als zweiter Gitarrist fungiert) und Stevie Ray Vaughan's Double Trouble-Rhythmussektion Tommy Shannon und Chris Layton. Der andere - Tyrone Vaughan: Sohn von Jimmie Vaughan, Neffe von Legende Stevie Ray Vaughan, Mitglied vin Royal Southern Brotherhood und ebenfalls ein herausragender Gitarrist, der die Gene des Vaughan-Clans im Blut hat und deren außergewöhnliche Gitarristen-Tradition wie selbstverständlich fortsetzt. Das verspricht eine exzellente musikalische Vorstellung, die die Beiden und ihre vorzüglichen Begleitmusiker auch "ohne mit der Wimper zu zucken" abliefern. Wir hören prächtigen "hard & straight rockin' Blues", sowie wunderbaren, ästhetischen "bluesy and soulful Rock" in allerbester Storyville-Manier, der geprägt ist von saustarkem Gesang, hervorragendem Songwriting, erstklassiger musiklaischer Qualität, sowie Power, Biß und Seele. Schon der erste Track, das geradeaus und straight rockende "Soul satisfaction" (satte Gitarrenriffs, toller Gesang) ist ein "Knaller". Und es geht so weiter: Ob der wunderbar lockere, dennoch sehr kraftvolle Bluesrocker "Dangerous eyes (klasse Melodie, prächtige Slideguitar, feuriges E-Gitarren-Solo), das von einem mitreißenden Groove geprägte, schön funky und bluesig kommende, mit quirligen Gitarrenläufen gespickte "Little bit of heaven", der lässig rockende Blues "Driving you" (erneut mit großartigem Gitarrensolo), ihre tierische Coverversion von Buddy Guy's "Leave my girl alone" (prächtige Gitarrenläufe, inkl. brennendem Solo, toller Orgel-Background), die wunderschöne, melodische, sehr fein instrumentierte Blues-Ballade "Here I am" (im übrigen, wie schon der Opener des Albums, komponiert von David Grissom und Davy Knowles), wie auch der kernige Texas-Blues "Devil's breath" .- alles beste Beispiel für die exzellente Vorstellung die Milligan, Vaughan und ihre Begleiter hier abliefern. Abgerundet wird das Album mit zwei klasse Live-Aufnahmen, eine davon eine schöne Version von Storyville's "What passes for love". Tolles Album! Das Vermächtnis von Storyville und der Vaughan-Familie findet im Milligan Vuaghan Project seine logische Erfüllung. Hoffentlich ist dieses Album kein einmaliges Produkt dieses fruchtbaren musikalischen Zusammenschlusses, denn so darf's genre weitergehen...

Das komplette Tracklisting:

1. Soul Satisfaction - 4:29
2. Dangerous Eyes - 3:34
3. Little Bit of Heaven - 3:23
4. Driving You - 2:47
5. Leave My Little Girl Alone - 4:22
6. Compared to What - 4:32
7. Here I Am - 4:11
8. Devil's Breath - 4:37
9. Two Wings - 1:31
10. What Passes for Love (live) - 6:02
11. Palace of the King (live) - 3:40

Art-Nr.: 9588
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Soul satisfaction
Dangerous eyes
Little bit of heaven
Driving you
Leave my girl alone
Here I am
Devil's breath

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Schnebelen, Nick - crazy all by myself [2019]
Nick Schnebelen's grandioses Solo Studiodebut "Crazy all by myself" ist ein absolutes Juwel für die Freunde des Gitarren-orientierten Blues und Bluesrocks. Ganz große Genre-Kunst! Der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an die fantastischen Schnebelen-Geschwister Danielle, Nick und Kris aus Kansas City im U.S.-Bundesstaat Missouri, die unter dem Namen "Trampled Under Foot" lange Jahre (zwischen 2002 und 2014), auch über die örtlichen Grenzen hinaus, für ordentlich Furore in der Blues- und Bluesrock-Szene sorgten. Danielle Nicole ist inzwischen solo sehr erfolgreich, Kris Schnebelen spielt als Drummer u. a.mit Sean Chambers, und Meistergitarrist Nick haut nun dieses fantastische Studiodebut raus. Ein echtes "Killer"-Teil! Nick Schnebelen ist ein absoluter Vollblutmusiker, der auf höchstem Niveau performt. Ein meisterhafter, ungemein inspirierter, voller Seele aufspielender, nie überdrehender, dabei wahsinnig fingerfertiger und immer den richtigen Ton treffender, stringenter, punktgenau, und doch mit immenser Spielfreude agierender Gitarrist, aber auch ein fantastischer Sänger und Songwriter. Eine Kombination großer Talente, die zündet. Dazu wird Schnebelen von hochkarätigen Musikern begleitet, überwiegend Mitglieder von Taj Mahal's Phantom Blues Band, wie Mike Finnigan (organ & piano), Johnny Lee Schell (rhythm guitar & vocals), der legendäre James "Hutch" Hutchinson am Bass (u. a. auch bekannt durch seine Arbeit mit Bonnie Raitt), sowie der Grammy-dekorierte Drummer Tony Braunagel, der das Album auch exzellent produzierte. Beeinflusst von Legenden wie Albert King und B.B. King, von Johnny Winter, Buddy Guy und George Thorogood, aber auch von Stevie Ray Vaughan, Hendrix und vereinzelt sogar den bluesigen Allman Brothers, hören wir einen ungemein abwechslungsreichen Streifzug durch viele Varianten des Blues und Bluesrocks, auch mal mit mit einem Hauch von Soul, Rootsrock, Swamp-Feeling, Southern-Flair und Rock'n Roll. Doch die Basis ist stets der Blues. Die Reise beginnt gleich mit einer wahren Hammer-Nummer. "Lil" death" besticht mit einem grandiosen, fast schon "bedrohlich" wirkenden, düsteren Swamp-Groove (sehr starkes Drumming von Tony Braunagel), aber auch mit viel Power, Spirit und einer gefällig hängen bleibenden Melodie. Bärenstark Schnebelen's vorzügliches, variantenreiches E-Gitarren-Spiel, inkl. eines prächtigen Slidguitar-Solos, vor dem Hintergrund von Finnigan's toller Orgel. Irre gut! Weiter geht's mit dem dreckigen Midtempo-Bluesrocker "It ain't me", wieder mit einem tierischen Groove und voller straighter Gitarrenriffs. Das "geile" Gitarrensolo versprüht pures Blues-Feeling. Es folgt mit dem "scharfen" "Ain't got time for the blues" ein gewaltig dampfender, mit klimperndem Piano und lasse Gitarren intonierter "Honky Tonk-/Rockabilly-/Rock'n Roll-Blues",der mächtig Drive und viel guter Laune verbreitet. Herrlich rockt auch das brodelnde, von schmutziger Bluesharp unterstützte "Altar of love", das mit einem tierischen Slide-Solo des Meisters punktet und jede Menge Southern-/Swamp-Flair versprüht. Etwas ruhiger, dennoch voller Energie und wieder schön dreckig, wird's bei dem voller Seele steckenden, großartigen Slow-Blues "Bad disposition with the blues", der durch tolles Zusammenspiel von Slideguitar und erdiger Bluesharp (famoses Solo von Dustin Arbuckle, ex Moreland & Arbuckle) besticht. Seine große musikalische Vielfalt demonstriert Schnebelen erneut mit dem hinreißend melodischen "Soul magic", einem begnadeten Soul-Blues vom Allerfeinsten. Einfach wunderbar, wie sich diese Nummer in unsere Ohren groovt., geprägt von exzellentem Gesang und herrlichem Zusammenspiel von E-Piano, Orgel und unaufdringlichen, aber magischen Gitarren. Ein weiteres, absolutes Highlight hören wir mit der traumhaft melodischen, dennoch schön erdig inszenierten, mit "rollendem" Orgelteppich und starken Gitarrenlicks arrangierten Bluesrock-Ballade "I leaned my heart on you". Klasse hier die feinen Twin Gitarren-Momente mit Schnebelen und Gast-Gitarrist Davy Knowles, die sich zudem einen begnadeten, seeligen Solo-"Schlagabtausch" liefern. Welche Nummer wir auch durchleuchten, das komplette Album hat nicht den Hauch eines schwachen Momentes. Nick Schnebelen und seine Freunde begeistern mit einer überragenden Leistung. So muß sich zeitgemäßer, variantenreicher, genauso klassischer, wie moderner Blues und Bluesrock anhören. Schon recht früh haben wir im Jahr 2019 ein Genre-Highlight, das in der Jahreendabrechnung ohne jeden Zweifel eine gewichtige Rolle um das "Album des Jahres" spielen wird. Absolut top!

Das komplette Tracklisting:

1. Lil' Death - 4:06
2. It Ain't Me - 4:20
3. Ain't Got Time for the Blues - 2:42
4. Crazy All By Myself - 4:44
5. Altar of Love - 4:38
6. Bad Disposition With the Blues - 4:30
7. Bad Dream - 4:31
8. Soul Magic - 5:03
9. I'm a Fatboy - 3:33
10. I Leaned My Heart on You - 5:12
11. Out of Bad Luck - 3:44
12. Monkey Around - 3:29
13. Holding On - 4:24

Art-Nr.: 9774
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lil' death
It ain't me
Ain't got time for the blues
Altar of love
Bad disposition with the blues
Soul magic
I leaned my heart on you
Monkey around

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Virgil & the Accelerators - the radium [2011]
"The Radium" ist das Debutalbum von einer der aufregendsten und vielversprechendsten, jungen Bands des Gitarren Bluesrock-/Classic Rock-Circuits: Virgil & the Accelarators aus Großbritannien. Eine phänomenale, blutjunge Truppe mit einem "Monster-Guitarslinger", die dermassen stark und "abgebrüht" auftrumpft, als seien sie schon zig Jahre im Geschäft. Dabei sind sie alle gerade mal um die 20. In etwa bewegen sich Virgil & the Accelerators auf dem Terrain, das aktuell auch Davy Knowles & Back Door Slam und vor allem The Brew beackern - und das mindestens auf dem gleichen, unglaublich hohen Niveau. Die einschlägige Presse liegt ihnen jetzt schon zu Füßen und Fans, die ihre Konzerte gesehen haben, bekommen, überwältigt von den Eindrücken des gerade Erlebten, meistens nur noch ein staunendes, schlichtes "I'm speechless" heraus. Klassischer Blues und Rock verschmelzen sich bei der Band in einem recht ausgewogenen Verhältnis, vielleicht mit leichten Tendenzen in Richtung Rock. Doch der Blues ist allgegenwärtig. Ihre Musik strotzt nur so vor Kraft, Power und Spielfreude. Sie hat ein deutliches, in den Seventies fundamentiertes Retro-Basement, wirkt dabei aber dennoch aif der Höhe der Zeit. Auf Grund der exzellenten Songstrukturen und einer stets ausgezeichneten Melodik, bleibt das Zeug prächtig hängen. Das funktioniert natürlich nur, wenn die Musiker die entsprechenden handwerklichen Voraussetzungen mitbringen - und das tun sie. Ihre formadiblen Fähigkeiten sind über jeden Zweifel erhaben. Virgil's Bruder Gabriel McMahon (18) am Schlagzeug (der Bursche bedient seine "Schießbude" zuweilen wie ein Irrwisch - der junge Keith Moon kommt einem sponatn in den Sinn) und Bassist Jack Timmis (21) zeichnen für die großartige, tighte Rhythmusarbeit verantwortlich (Timmis sorgt zum Teil auch für einen, den dominierenden Gitarrensound wunderbar unterstützenden Orgel-Background). Sie bereiten damit die Grundlage für die große Entfaltung ihres herausragenden Frontmannes Virgil McMahon (19). Virgil besticht nicht nur mit einer eindrucksvollen Gesangs-Performance, nein, er ist vor allen Dingen ein sagenhafter Gitarrist. Ein "Wunderknabe" an den 6 Saiten. Tolle, packende Riffs, ein wahres Lead Gitarren-Feuerwerk und fantastische Soli in allen Variationen, dazu viel Gefühl - es gibt nichts, was dieser Bursche nicht drauf hat. Er braucht sich nicht im Geringsten hinter den Großen der Szene, wie z. B. Joe Bonamassa, zu verstecken. Der Kerl ist ein Saitenhexer par excellénce. Er selbst scheint beeinflusst von solchen Leuten wie Rory Gallagher, Peter Green, Jimmy Page, Jimi Hendrix, Stevie Ray Vaughan und Gary Moore, in der Musik findet man zudem durchaus Spuren solcher Helden wie Cream, Free, Led Zeppelin, Rolling Stones und Robin Trower. Doch mit wem man Virgil und seine Accelerators auch vergleicht - einerseits passt es, andererseits haben sie längst ihren eigenen Stil gefunden. Los geht's mit dem famosen "Working man": Ein 1-minütiges Intro an der akustischen Gitarre eröffnet die Nummer, doch dann rockt die Band mit einem wunderbaren, unvergleichlichen, einen sofort packenden Groove los. Ein bärenstarker Bluesrocker nimmt Fahrt auf, der sofort das gane Potential der Band aufzeigt. Was für eine exzellente Gitarrenarbeit. Das ist zeitloser, kraftvoller Bluesrock zum "mit der Zunge schnalzen". Mit viel Power und durchaus hart kommt der raue, straighte Riffrocker "Backstabber" daher, der aber gleichzeitig prächtig ins Ohr geht. Toller, intensiver Gesang von Virgil und ein paar prickelnde Gitarrenritte sorgen für jede Menge Feuer. Von ähnlichem Kaliber sind auch die viel Dynamik entfaltenden Kracher "Bad girl" und "Cold hearted woman". Ganz stark auch das toll groovende "Low down and dirty" Startet zunächst mit wuchtigen, wunderbaren, stark an Paul Rodgers' Free erinnernden Power-Riffs und mündet schließlich in einer brillanten, mitreissenden, gut 3-minütigen, ungemein variabel gestalteten Gitarrenschlacht, die sich anhört, als sei eine ganze Armee von Gitarristen am Start. Furiose Lead-Läufe, brodelnde Wah Wah-Sequenzen, spannende Tempowechsel und herrliche Twin-Leads - es ist alles dabei. Eine Hammer-Nummer! Sehr stark auch der klar strukturierte, bluesige, von wunderbar groovenden Riffs geprägte Seventies Classic-Rocker "88", bei dem der Funke erneut sofort überspringt. Tolle Melodik, erstklassiger Gesang, fulminantes Gitarrenspiel, glühende Soli! Zum Ende dieses fantastischen Albums holt Virgil McMahon nochmal alles raus, was er drauf hat. "Silver giver" ist ein von Virgil's Gitarrenspiel dominiertes, wunderschönes Instrumental. Ein hinreissender Slow-Blues, weitestgehend recht ruhig in Szene gesetzt, im Verlauf aber deutlich an Kraft zunehmend, um gegen Ende wieder in ruhigere Gewässer zurück zu finden. Virgil begeistert während der knapp 9 Minuten dieser Nummer mit geradezu faszinierendem Gitarrenspiel. Er demonstriert seine grenzenlose Variabilität und Virtuosität, seine umwerfende Technik, seine Fingerfertigkeit, sein immenses Feeling. Schön hier die dezente Orgel-Untermalung. Was für ein toller Abschluß dieses brillanten Albums. "Play it loud and enjoy" empfehlen die Jungs ihren Fans im Coverbooklet. Oh ja, dem sollte man umbedingt folgen. Bringt den Lautstärke-Regler auf einen amtlichen Pegel, und ihr werdet eure helle Freude haben. "Virgil & the Accelerators will blow you away"...

Das komplette Tracklisting:

1. Working Man 6:35
2. Refuse To Believe 3:24
3. Backstabber 3:02
4. 88 3:54
5. Racing With Life 3:57
6. The Storm 2:39
7. Low Down And Dirty 6:16
8. Bad Girl 2:56
9. Fell To The Floor 4:38
10. Cold Hearted Woman 3:40
11. Silver Giver 8:49

Art-Nr.: 7832
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Working man
Backstabber
88
Low down and dirty
Bad girl
Cold hearted woman
Silver giver

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