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Brown Band, Zac - pass the jar: live from atlanta ~ 2 cds & 1 dvd [2010]
2 CD & 1 DVD-Set! Live from The Fabulous Fox Theatre in Atlanta! Was für ein grandioses Konzert! Country, Roots-, Southern- und Jamrock-Freunde - alle werden sie an dieser Doppel-CD und vor allem an dieser 2-stündigen Live-DVD ihre helle Freude haben. Vor zwei Jahren, das neue Album der Zac Brown Band, "The foundation", wurde gerade veröffentlicht, mutmassten wir, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte, mit geradezu hellseherischer Fähigkeit: "Amerika feiert die Zac Brown Band als die neue Senstion im Country-Circuit". Heute, Millionen verkaufter Alben und vier Nummer 1-Hits später, ist klar, wie sehr Amerika diese Band tatsächlich feiert. Doch der große Erfolg kam alles andere, als über Nacht, wie der ein oder andere vielleicht glauben mag. Nein, es ist ein Erfolg, für den die Band hart gearbeitet hat, durch Innovation, durch Kreativität, durch jahrelanges Touring, durch akribische Arbeit, durch Vertrauen in die eigenen musikalischen Fähigkeiten - und die sind immens. Die Zac Brown Band ist ein Phänomen, deren Spielvermögen und Abwechslungsreichtum ganz aussergewöhnlich sind. Durch ihren riesigen Erfolg in den Country-Charts werden sie natürlich von ihrem Label in den Staaten als Country-Band vermarktet. Das ist einerseits auch okay, weil die Songs ihres letzten Albums durchaus als Country(rock)-Songs zu bezeichnen sind, wenngleich mit einer deutlichen Roots-, Americana-, Southern-Note. Doch.die Zac Brown Band versteht sich selbst, wie es auch ihre unzähligen, loyalen Fans tun, als vielmehr, als "nur" eine Country-Band. Sie sind darüber hinaus eine (Southern)Rock-Band, eine Rootsrock-Band, eine vor Spielfreude nur so strotzende Jamrock-Band, die längst ein hoch angesehenes Standing in all diesen Genres, vor allem auch im Jamrock-Bereich, geniesst. Warum, das zeigt dieser überragende Auftritt der Truppe vom 30. Oktober 2009 aus dem alt ehrwürdigen Fox Theatre von Atlanta/Georgia, einer Show, die sie zusammen mit ein paar Freunden und Gästen (u.a. Kid Rock, Little Big Town, Joey + Rory) zu Gunsten des Wiederaufbaus des historischen Georgia Theatre's von Athens spielten. Zac Brown sagte eonmal voller Stolz über seine Musiker: "Everybody in my band is able to burn his instrument to the ground. I'm blessed because the people I play with are just fantastic". Wie recht er hat. Was die Truppe hier aufführt ist schlichtweg begeisternd. Wir hören in traumhafte Melodien gebettete, flockige Countryrock-Songs, die, bei allem Southern-Flair, genüsslich zwischen der karibischen Leichtigkeit eines Jimmy Buffett oder Kenny Chesney, und der sommerlichen Frische und Lockerheit der Eagles hin und her schwanken, aber wir hören auch von heissen Grooves getragenen Rootsrock mit Reminiszensen an The Band, wir hören sehr temperamentvolle, grassige Ausflüge, die an Railroad Earth oder Leftover Salmon erinnern, und vor allem hören und erleben wir auch kochenden, brodelnden, vor Spielfreude nur so strotzenden Southern Rock an der Schnittstelle zwischen Wet Willie, The Marshall Tucker Band, der Charlie Daniels Band und The Allman Brothers Band - teils mit ausgedehnten, rassigen Gitarren-Jammings, und vereinzelt auch mal mit einer, die Atmosphäre zusätzlich aufheizenden Bläser-Attacke. Doch im Grunde genommen läuft das ganze Konzert ungemein entspannt ab, auch wenn es auf der Bühne brennt. Das Feeling ist immer locker, ja hat gar so etwas wie ein entferntes, frühsiebziger-mässiges Grateful Dead-ähnliches Hippie-Flair. Was für eine klasse Live-Truppe! So erleben wir neben tollen Versionen der Hits des vergangenen Albums (u.a. "Whatever it is", "Jolene", "Toes", "Highway 20 ride" und "Chicken fried") und einiger neuer Zac Brown-Originale auch eine Menge hoch interessanter Coverversionen, wie z.B. Robbie Robertson's "The night they drove old dixie down", eine geniale Fassung von Charlie Daniels' "The devil went down to Georgia", die dem guten alten Charlie in beeindruckender Wesie zeigt, wie man dieser Nummer richtig Feuer unterm Hintern macht, eine beherzte, starke Fassung von dem The Marshall Tucker Band-Klassiker "Can't you see" (mit Gast Kid Rock als Lead-Sänger) und eine tolle Version von Bob Dylan's "I shall be released" (nur auf CD enthalten). Es ist wirklich mehr als beeindruckend, welch ein instrumentelles Feuerwerk alle Musiker abzubrennen (klasse beispielsweise das zündende, ausgedehnte E-Gitarren-Solo beim über 10-minütigen "Who knows") und welch ein phantastischer Sänger Zac Brown ist. Einfach wunderbar, diese warme, relaxte Stimme, die unterschwellig ein wenig an James Taylor erinnert, aber im Timbre durchaus auch Spuren von Alan Jackson, Jimmy Buffett und Henry Paul aufweist. Das Publikum im ausverkauften Fox Theatre ist aus dem Häuschen und feiert mit der Zac Brown Band eine ausgelassene Country-, Grass-, Roots-, Southern-, Rock-, Jam-Party, an der wir mit dieser tollen Doppel-CD und klasse gefilmten (in HD) DVD (toller Sound) teilhaben dürfen. Das sind zwei Stunden pure Freude! Ein grandioses Konzert einer großartigen Band! Kommt in einer edlen Digipack-Aufmachung mit feinem Schuber und reich bebildertem Booklet. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1 Whatever It is - 4:04   
2 Let It Go - 4:37   
3 It's Not Ok - 4:09   
4 Jolene - 5:26   
5 Who Knows - 10:28   
6 The Night They Drove Old Dixie Down - 4:28   
7 Sic 'Em On a Chicken - 4:05   
8 Where the Boat Leaves From/One Love - 3:51   
9 Trying To Drive - 4:32   
10 Alabama Jubilee - 2:57   
11 Blackbird - 7:14   
12 The Devil Went Down To Georgia - 4:31   

Disc 2:
1 Can't You See - 5:46   
2 Highway 20 Ride - 4:15   
3 Whiskey's Gone - 2:47   
4 Colder Weather - 4:29   
5 Junkyard - 6:07   
6 Free/Into the Mystic - 7:36   
7 America the Beautiful - 1:41   
8 Chicken Fried - 5:10   
9 I Shall Be Released - 6:04   
10 Bar - 3:59   
11 Toes - 4:33   
12 We're Gonna Make This Day - 7:52   

DVD:
1 Intro   
2 Whatever It is   
3 It's Not Ok   
4 Jolene   
5 Who Knows   
6 The Night They Drove Old Dixie Down   
7 Sic 'Em On a Chicken   
8 Junkyard   
9 The Devil Went Down To Georgia   
10 Trying To Drive   
11 Alabama Jubilee   
12 Can't You See   
13 Highway 20 Ride   
14 Colder Weather   
15 Free/Into the Mystic   
16 Toes   
17 America the Beautiful   
18 Chicken Fried   
19 We're Gonna Make This Day   
Bonus Tracks:
20 Cheater Cheater - Joey + Rory
21 All American - Levi Lowrey
22 My Name is Money - Sonia Leigh
23 Money Don't Make You Happy - Nic Cowan
24 Say What?

Art-Nr.: 6909
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 29,90

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Ekoostik Hookah - halcyon [2018]
2 CD-Set! 5 Jahre nach dem wunderbaren "Brij" beglückt uns das begnadete, 1991 in Columbus/Ohio gegründete Quintett endlich wieder mit einem neuen Album - und was für einem grandiosen. "Halcyon" ist eine Doppel-CD, die auch nicht den Hauch einer Schwachstelle aufweist. Obwohl mittlerweile schon seit über 25 Jahren im Geschäft, gelten Ekoostik Hookah immer noch als so etwas wie ein Geheimtipp in der Jamrock-Szene. Eigentlich unverständlich, denn sie zählen mit ihrer außergewöhlichen musikalischen Qualität ohne jeden Zweifel zu den Besten dieses "Circuits", die sich locker auf einer Stufe mit solch etablierten Kollegen, wie etwa Moe., Phish, Widespread Panic, The Allman Brothers Band, The String Cheese Incident, Grateful Dead, Leftover Salmon und Konsorten messen können. Auch Einflüsse dieser genannten Kollegen sind jederzeit spürbar, wenngleich die "Hookahs" mit all ihrem Potential und ihrer Qualität ihr ganz eigenes, ungemein vielseitiges Gebräu anrühren. Wir hören einen hinreißenden, lockeren, sehr erfrischenden, vorwiegend von zwei prächtig miteinander harmonierenden Lead Gitarren (Steve Sweeney und Eric Sargent - die zwei erfreuen uns mit unglaublichen, atmosphärischen, leidenschaftlichen und ausgedehnten Gitarrenausflügen) bestimmten Sound, der von dem großartigen Keyboard-Spiel (zumeist Klavier) Dave Katz's und dem klasse Groove der Rhythmusfraktion (Phil Risko - bass & Eric Lanese - drums) noch perfektioniert wird. Es passt alles prächtig zusammen. Ausgelassene Spielfreude, lange, toll hängen bleibende, flüssige Improvisationen, gleichzeitig viel Struktur, hervorragende Melodien, prima Gesang, tolles Songmaterial, und eben diese unvergleichliche Lockerheit. Schon der herrlich flockige Opener "Start it all over", ein toller Jamrocker mit genialen, ausgedehnten Gitarreläufen, einem Hauch von Psychedelia, aber auch rootsigen, Percussion-dominierten Rhythmen, ist ein Fest für die Ohren. Diese großartige, knapp 10-minütige Nummer kann die Band live problemlos bis zur Unendlichkeit ausdehnen, ohne das es auch nur annähernd langweilig wird. Klasse! Es folgt das wunderbare, schön frische "Smile and sing", das einerseits von einem lässigen, kalifornische "Dead'schen" Flow lebt, andererseits aber auch über einen lockeren, The Marshall Tucler Band-affinen Southern-Groove verfügt. Es gibt tolle, quirlige, lange Gitarrensoli, vereinzelte Twin Gitarren-Momente, klasse Tempowechsel und ein Gitarrenfinish, bei dem sich die Protgonisten gar in einen kleinen Rausch spielen.Ganz stark auch das progressiv angehauchte, sehr harmonische, wieder mit vielen Strukturwechseln aufwartende Titelstück "Halcyon" (leichte Pink Floyd-Einflüsse), der ordentlich abgehende, mit viel Drive, tierischen Gitarrenläufen und herrlich klimperndem Piano versehene. wie ein Mischung aud Widespread Panic und Grateful Dead daher kommende Jamrock-Knaller "Rock'n Roll Band", das ungemein melodische, sonnig kalifornische, mit schönen Klavier- und Gitarrensoli gespickte "Rest", oder auch das unendlich lässig jammende, wieder voller Killer-Gitarrenläufen steckende, abermals sehr erfrischend aus den Lautsprechern sprudelnde "Ambrosia". Ekoostik Hookah präsentiernen sich in absoluter Top-Form. "Halcyon" ist eine durchgängig herausragende Doppel-CD, die am Ende des Jahres sicher zu den besten Genre-Veröffentlichungen 2018 im Jamrock-Sektor zählen dürfte. Ein ganz großer Wurt des Fünfers aus Columbus!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1:
1. Start It All Over - 9:56
2. Ambrosia - 10:37
3. Roll the Dice - 8:19
4. Halcyon - 12:41

Disc 2:
1. Rock n Roll Band - 8:24
2. Timber - 4:53
3. Rest - 6:30
4. Smile and Sing - 10:22
5. Hidden Away - 9:20

Art-Nr.: 9623
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 25,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Start it all over
Smile and sing
Halcyon
Rock n Roll Band
Rest
Ambrosia

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Harris, Emmylou & Rodney Crowell - the traveling kind [2015]
Sie haben es wieder getan - einfach wundervoll! Nach "Old yellow moon" aus dem Jahre 2013 veröffentlichen die unwiderstehliche Emmylou Harris und ihr guter Freund und Gefährte aus alten "Hot Band"-Tagen mit "The Traveling Kind" nun ihr zweites gemeinsames Album - und es ist erneut ein kleines musikalisches "Juwel" geworden. Herrlich! Den beiden ist abermals eine geradezu hinreissende Mischung aus Stücken, die in etwa das Americana-Terrain der letzten Solo-Veröffentlichungen von Emmylou und Rodney bedienen (z. B. "The traveling kind"), aber auch aus wunderschönen, traditionell fundamentierten, reinen Country-Nummern, die die vergangenen, großen Tage der legendären Hot Band in Erinnerung rufen (z .B. "If you lived here, you'd be home now"). Das Album enthält eine grandiose Version des alten Rodney Crowell-Klassikers "No memories hanging 'round", den Rosanne Cash einst auf ihrem Album "Right or wrong" im Duett mit Bobby Bare zu einem großen Hit machte, sowie eine erdige Coverversion von Lucinda Williams' "I just wanted to see you so bad". Unter den grandiosen Begleitmusikern befinden sich wieder Crowell's alter Kumpel Steuart Smith an der Gitarre, sowie der weitere, begnadete Gitarrist Jedd Hughes, Bill Payne (Little Feat, Leftover Salmon), Steve Fishell (Steel), Byron House (Bass), Jerry Roe (Drums), Larry Franklin (Fiddle) und ein paar mehr. Meisterhaft!

Das komplette Tracklisting:

1. The Traveling Kind - 3:40
2. No Memories Hanging Round - 3:41
3. Bring It On Home to Memphis - 3:37
4. You Can't Say We Didn't Try - 3:26
5. The Weight of the World 4:34
6. Higher Mountains - 4:11
7. I Just Wanted to See You So Bad - 3:02
8. Just Pleasing You - 4:21
9. If You Lived Here You'd Be Home Now - 2:59
10. Her Hair Was Red - 2:42
11. Le Danse de la Joie - 4:22

Art-Nr.: 8865
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Leftover Salmon - aquatic hitchhiker [2012]
Darauf haben die Jamrock-Fraktion und die Freunde des hochkarätigen Grass-/Groove-Rocks lange warten müssen. Acht Jahre hat es gedauert, doch nun liegt das neue Studioalbum der grandiosen Rock'n Grass-/Jam-Institution Leftover Salmon endlich vor. "Aquatic hitchhiker" ist eine mitreissende Verschmelzung von akustischen und elektrischen Instrumenten, vorwiegend Gitarren, Mandoline, Keyboards, Bass und Drums, zu einem herrlich lebendigen und dynamisch groovenden Extrakt aus (Blue)Grass und Rock, den die Band vor Jahren selbst einmal, in Anlehnung an ihre Southern-/Louisiana-Vorliebe, mit der verrückten Bezeichnung "polyethnic cajun slamgrass" versah. Doch irgendwie passt das. Die 5-köpfige Truppe aus Boulder/Colorado um die beiden Protagonisten Vince Herman (guitars, mandolin, vocals) und den Ausnahmekönner Drew Emmitt (guitars, mandolin, fiddle, vocals), sowie ihre Mitstreiter Andy Thorn (banjo, guitar, vocals), Greg Garrison (bass, vocals, acoustic guitar), Jose Martinez (drums, percussion) begeistert mit einer faszinierenden, vitalen, technisch höchst beschlagenen Verbindung von southern-infiltriertem Roots-/Groove-Rock ala Little Feat und The Radiators, Jam-Anlagen von Grateful Dead und String Cheese Incident, sowie dem unwiderstehlichen rocking (Blue)Grass solcher Kollegen wie Railroad Earth und den einstigen New Grass Revival. Die komplexe Instrumentierung, die diese exzellenten Musiker offenbaren, ist beeindruckend. Toll dabei auch immer wieder die Orgel- und/oder Piano-Unterstützung der beiden Gastmusiker Bill McKay und Asher Fulero. Produziert hat das Werk im übrigen Los Lobos' Steve Berlin. Tracks wie der schwer groovende Swamp-Rocker "Gulf of Mexico" (klasse Piano-Einsätze, funkige Keyboards, prächtiges Mandolinen-Picking), die, der Titel lässt es schon erahnen, einen furiosen Drive aufbauende, rockige Bluegrass-Nummer "Keep driving" (starkes Mandolinen-, Banjo-, Gitarren-Picking), die sehr melodische, straighte, tief in Louisiana verwurzelte Cajun Country-Nummer "Bayou town", der bärenstarke, southern-rooted Grass-/Groove-Jamrocker "Light behind the rain" (grassige Instrumente treffen auf kernige E-Gitarren-Riffs und feinste Orgel-Untermalung, dazu ein zündendes E-Gitarren-Solo), das lockere, gut gelaunte "Sing up to the moon" (herrliches Southern-/Countryrock-Feeling), oder auch der mitreissende, kraftvolle Jamrocker "Here comes the night" (angesiedelt irgendwo zwischen Little Feat, Railroad Earth und den Doobie Brothers, grandioses, ungemein virtuoses E-Gitarren-Solo) sind nur ein paar der glänzenden Highlights dieses prächtigen Werkes. Leftover Salmon sind wieder da - und sie sind in absoluter Top-Verfassung.

Das komplette Tracklisting:

1. Gulf of Mexico - 3:16
2. Keep Driving - 3:59
3. Liza - 2:40
4. Aquatic Hitchhiker - 3:27
5. Bayou Town - 3:44
6. Sing Up To the Moon - 4:14
7. Light Behind the Rain - 5:29
8. Stop All Your Worrying - 3:23
9. Walking Shoes - 3:01
10. Kentucky Skies - 3:14
11. Gone For Long - 4:12
12. Here Comes the Night - 5:56

Art-Nr.: 7812
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Gulf of Mexico
Keep driving
Bayou town
Sing up to the moon
Light behind the rain
Kentucky skies
Here comes the night

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Leftover Salmon - high country [2015]
Die famose, mit so vielen hochkarätigen, wunderbaren Musikern wie etwa den beiden Frontleuten Drew Emmitt (vocals, mandolin, electric guitar, fiddle) und Vince Herman (vocals, acoustic guitar) besetzte, hoch angesehene Rock'n Grass-Jam-Formation aus Boulder/Colorado präsentiert über ihr eigenes "LoS"-Label ein ausschließlich im Eigenvertrieb erhältliches, neues, baumstarkes Album, dass die Band wieder einmal in absoluter Top-Verfassung präsentiert. "High country" stellt gegenüber dem exzellenten, 2012 nach einer 8-jährigen Auszeit erschienenen Album "Aquatic hitchhiker" sogar noch einmal eine weitere, deutlich spürbare Steigerung dar, was in einem der besten Alben dieser Truppe bislang überhaupt resultiert. Was wir geboten bekommen, ist eine faszinierende, packende Kombination von elektrischen und akustischen Instrumenten, von brodelnden Rock-Grooves und filigranen (Blue)Grass-Sequenzen, oft vereint in ein und demselben Song. Größte musikalische Kompetenz und zwanglose Spielfreude münden in ein mitreissendes Jamband-Spektakel voller großartiger, trotz allen Spielflusses jederzeit vorzüglich strukturierter Songs. Neu an Bord im Line-Up von Leftover Salmon ist Little Feat's legendärer Tastenguru Bill Payne, der den "neuen" Sound der Band hervorragend ergänzt und entscheidend mit dazu beiträgt, dass die "Lachse" nicht selten an die goldenen Zeiten der frühen, ein wenig Countryrock-infizierten Little Feat erinnern. Weitere Vergleichsgrößen sind sicherlich solche Bands wie New Grass Revival, The String Cheese Incident, Railroad Earth, Grateful Dead und andere Seelenverwandte dieser Richtung. Produziert hat das Album im übrigen, wie auch schon den Vorgänger, Los Lobos-Urgestein Steve Berlin. Los geht die musikalische Reise mit dem ungemein dynamischen, großartigen, flotten Countryrocker "Get up and go", dessen Instrumentierung vorwiegend von der Verschmelzung des vorzüglichen Dobro-Spiels von Gastmusiker Andy Hall (Infamous Stringdusters) und Billy Payne bestimmt wird. Erzeugt einen herrlichen "driving" Groove. Hat ganz klar etwas von Little Feat zur Lowell George-Ära! Toller Auftakt! Kraftvolles Drumming, eine schön "satte" Instrumentierung, inklusiver filigraner, ungemein fingerfertiger Mandolinen- und Banjo-Klänge prägen den flüssigen, prima im Ohr hängen bleibenden Americana-/Country-/Jam-Rocker "Western skies", während die Band mit dem brodelnden "Home cookin'" einen kraftvoll und drückend groovenden Swamp-/Louisiana-Bluesrocker vom Stapel lässt. Zündende Lead Gitarrenlinien von Drew Emmitt treffen auf das John Popper-inspirierte Harpspiel des legendären, Grammy-dekorierten Harmonica-Virtuosen Sugar Blue, die sich im instrumentellen Break einen großartigen Solo-Schlagabtausch liefern. Klasse hier auch die trckene Banjo-Untermalung. Allerbsten Siebziger Retro Countryrock mit einem grassigen Touch hören wir bei dem gut abgehenden Titelstück "High country" (herausragende instrumentuelle Virtuosität trifft auf eine klasse Melodie). Die anschließende, prächtig dargebotene Bill Payne/Robert Hunter-Komposition "Bluegrass pines" kommt zwar mit schönen Mandolinen- und Banjo-Fills, ist aber alles andere als ein typischer Bluegrass- oder Country-Song. Vielmehr handelt es sich um einen tollen, wunderbar jammigen und kräftig groovenden Rootsrocker mit einem gehörigen Schuß Grateful Dead-Flair. Ganz stark auch das Little Feat-Cover "Six feet of snow" von deren "Down on the farm"-Album. Leftover Salmon's grandioser Southern-, Americana-, Blues-, und Country-infiltrierter Grass-/Roots-/Groove-/Jam-Rock ist mal wieder ein Fest für die Sinne. Das ist ganz große Kunst! Auf diesem Level darf es gerne weitergehen...

Das komplette Tracklisting:

1. Get Up and Go - 3:28
2. Western Skies - 4:52
3. Home Cookin' - 3:41
4. High Country - 3:07
5. Bluegrass Pines - 5:39
6. Better Day - 3:34
7. Six Feet of Snow - 3:27
8. So Lonesome - 4:19
9. Light in the Woods - 3:59
10. Thornpipe - 3:22
11. Two Highways - 4:16
12. Finish Your Beer - 2:26

Art-Nr.: 8816
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Get up and go
Western skies
Home cookin'
High country
Bluegrass pines
Six feet of snow
Two highways

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Leftover Salmon - live [2002]
Furioses neues Live-Album dieser in Fankreisen (auch bei den Deadheads) so hoch angesehenen und populären Rock'n Grass-Jam-Band um den begnadeten Mandolinen-, Fiddle-, Gitarrenspieler und Sänger Drew Emmitt! Das Album zeigt einmal mehr eines: Leftover Salmon's Zuhause ist einzig und allein die Bühne! Aufgenommen in 2001 in den Fillmore Auditrorien zu Denver und San Francisco und auf einem ihrer eigenen "Salmonfests" zelebrieren sie die Liveparty pur und spielen sich von einem Jam-Rausch in den nächsten. Sie selbst bezeichnen ihre Musik als "Polyethnic Cajun Slamgrass". Was immer man darunter verstehen will, ihre verrückte Mischung aus Rock, Roots, Bluegrass, Country, Dead-Sounds, Jazz, Folk mit ihren ausgedehnten Improvisationen reißt jeden Jam-Fan mit! Was die Musiker leisten, ist unglaublich, ihre Klasse einfach ein Phänmen! Die Gitarrenduelle und -soli von Drew Emmitt und Vince Herman, zum Teil in atemberaubendem Tempo, sind einfach mitreißend. Dazu großartiges Klavier- und Orgelspiel von Bill McKay, teils auch mit minutenlangen verrückten Soli, der treibende, manchmal leicht funkige Bass von Greg Garrison, das irre Drumming von Jose Martinez und das tolle Banjospiel von Mark Vann (Mark Vann ist leider am 4. März 2002 verstorben) - alles mündet in einem fulminanten Leftover Salmon-Happening! So z. B. bei dem Show-Opening "Let's give a party"! Eine bluegrassig, jazzig, rockende Hochgeschwindigkeits-Orgie mit gleichermaßem filigranem wie abgefahrenem E-Gitarrenspiel auf der Überholspur, Drummer und Pianist kommen kaum mit! Selbst als Zuhörer ist man bereits nach diesem Stück außer Atem. New Grass Revival treffen Grateful Dead! Nach dem bluegrassigen John Hartford-Song "Steam powered aeroplane", und dem wieder mit tollen Piano- und irren Gitarrensoli versehenen jazzig, bluesigen "Bill's boogie", folgt das 11-minütige, keltisch angehauchte Instrumental "Dark green thing". Eine Folkrock-Jamsession, wie aus dem Bilderbuch. Gitarren-/Fiddle-Wechselspiel und Parallelspiel, dazu eine mit 70iger-Reminiszensen versehene Hammond Orgel. Was die Jungs mit der Gitarre für Töne erzeugen, ist schon abgefahren, und als dann nach ca. 10 Minuten sowohl durch die Orgel, als auch durch die Gitarre auch noch kurz "Smoke on the water" angestimmt wird, scheinen sie völlig durchgeknallt zu sein. Es folgen mit "Out in the woods" ein 8 1/2 minütiger Rootsrocker, wieder mit faszinierenden Gitarrensoli, das funkig groovende 8-minütige "Unplug the telephone", der Hochgeschwindigkeits-Bluegrass-Ritt "Get me outta this city", sowie die 12 1/2-minütige, dezent bluesige "Allman Brothers meets Grateful Dead" Jam-Orgie "Railroad highway"! Guter Gesang, tolle Pianosoli und berauschende Gitarren bestimmen diesen Song, ehe das Album mit dem grassigen Heuler "Danger man" nach 63.45 Minuten zu Ende geht. Eine absolut bravouröse Leftover Salmon Live-Show! Irre! Rein mit der CD in den Player, und feiert Euer Salmonfest...

Art-Nr.: 1217
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Leftover Salmon - something higher [2018]
Leftover Salmon gelten in der Jam-Szene als eine absolute Institution. Gesegnet mit höchsten musikalischen Fähigkeiten folgte die 1989 in Boulder/Colorado gegründete Truppe um ihre beiden "Köpfe" Drew Emmitt (vocals, guitars, mandolin, fiddle) und Vince Herman (vocals, guitars) von Beginn an in etwa der musikalischen Route solcher Kollegen wie beispielsweise Little Feat, Grateful Dead, New Grass Revival und The Band, um daraus ihren ganz eigenen Sound zu kreieren, in dem sie all deren Einflüsse geschickt miteinenader kombinierten. Sie spielen alles, von grassigen Stücken über Countryrock, bis hin zu funkigen Klängen, kernigem, Southern-fueled Rock, Americana und Rootsrock. Dabei sind die Songs immer klasse strukturiert, bieten aber auch genug Spielraum für die grandiosen, jammigen Ausflüge der einzelnen Musiker, um ihre herausragenden Fähigkeiten demonstrieren. Das ist eine faszinierende, packende Verbindung von elektrischen und akustischen Instrumenten, von brodelnden Rock-Grooves und filigranen (Blue)Grass-Sequenzen, zuweilen vergleichbar mit solchen Bands wie Railroad Earth und The String Cheese Incident. Die Variabilität der Band und ihrer einzelnen Musiker ist ein Genuß! Produziert hat das Werk, wie auch schon die beiden Vorgängeralben, Los Lobos' Steve Berlin. Das Album startet mit dem herrlich frischen, in eine traumhafte Melodie gebetteten Country-/Americana-Rocker "Places", in dem sich vielschichtige Gitarren (acoustic, electric, Pedal Steel), klimperndes Piano (Erik Deutsch) und ein schön flockiger Groove zu einer untrennbaren Einheit verbinden, ebenso wie ein eine gewisse California-Lockerheit mit einem unverwechselbaren Southern-Spirit. Ein fantastischer Auftakt! Deutlich rockiger und kerniger kommt das wunderbar jammig und funky groovende, Bläser unterstütze "Show me something higher". Stark hier die gefälligen E-Gitarren-Linien und der tolle E-Gitarren-/Piano-Schlagabtausch im Break, sowie die satten Bläser-Fills. Eine richtig "heiße" Nummer mit viel Biß. JJ Grey & Mofro lassen ein wenig grüßen. Genial auch wieder das völlig lockere (herrlich lässiges Drumming), ein frisches, unterschwelliges Southern-Feeling vermittelnde, aber auch mit grassigen Instrumenten (akustische Gitarren, Mandoline) angereicherte, völlig lockere "Southern belle" (tolles Klavier). Man riecht sie hier förmlich, die "Southern-Breeze". Klasse auch der "laid-back Rasta vibe" von dem großartigen "House of cards", der bluegrassige, 6 1/2-minütige, furiose Jam-Trip "Evermore", der spacig-grassige Jamrocker "Astral traveler", das geniale Instrumental "Game of thorns", sowie der jammige, dabei mit einer wunderbaren Melodie versehene Bluegrass-/Roots-/Americana-/Countryrocker "Winter's gone". Leftover Salmon feiern im nächsten Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum - und sie klingen noch heute genauso spannend, aufregend und reizvoll, wie zu ihrer ersten Stunde. Wie eingangs festgestellt: Eine absolute, ewig hungrige und sich weiter entwickelnde Institution der Jam-Szene mit einem fantastischen, neuen Album. Long live Leftover Salmon!

Das komplette Tracklisting:

1. Places - 5:02
2. Show Me Something Higher - 5:27
3. Southern Belle - 3:53
4. Analog - 4:05
5. House of Cards - 5:16
6. Evermore - 6:31
7. Astral Traveler - 5:51
8. Foreign Fields - 5:56
9. Game of Thorns - 4:56
10. Let in a Little Light - 2:09
11. Winter's Gone - 3:27
12. Burdened Heart - 4:47

Art-Nr.: 9622
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Places
Show me something higher
Southern belle
House of cards
Evermore
Astral traveler
Winter's gone

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Railroad Earth - elko ~ live [2006]
2 CD-Set! Faszinierend! Ausgangspunkt der Musik dieses begnadeten Sextetts um den ex-"From Good Homes"-Frontmann Todd Sheaffer (viele werden sich sicher noch an diese klasse Roots-/Folk-/Americana-Rock-Truppe aus New Jersey erinnern) ist eine Basis aus rootsigen Bluegrass-Traditionen, in die die Band verschiedenste Musikrichtungen, wie Celtic, Jazz, Folk, Country und Rock integriert, immer infiltriert mit einem aus großartigen Texten bestehenden Storytelling und wundervoll melodischen "Pop-Sensibilities". Ergebnis: Eine hinreißende, grandiose, ungemein frische "grassy-rockin'" Acoustic Jam-Mucke voller Vitalität und Ausdrucksstärke, die in der Szene ihresgleichen sucht! Railroad Earth genießen in den Staaten in Jamband-/Grass-Kreissen, sowohl bei den Kritikern, als auch bei den Fans einen überragenden Ruf bezüglich ihrer unglaublichen Musikalität und ihrer exzellenten Live-Shows. Warum das so ist, beweisen sie nachhaltig und in mehr als beeindruckender Art und Weise mit ihrem ersten Live-Album "Elko", das sie während ihrer U.S.Frühjahrs-Tour 2005 mitgeschnitten haben: Ein gut 125 Minuten währendes, von vollendeter Musikalität, faszinierenden Instrumental-Passagen und wundervoller Melodik gekennzeichnetes, hingebungsvolles und ungemein lebendiges, wie auch lockeres, durchaus knackiges Grass-, Acoustic-, Americana-, Jamrock-Feuerwerk, das einen von der ersten bis zur letzten Sekunde fesselt! Keine Frage, in der Musik von Railroad Earth finden sich sicher Spuren solcher Kollegen wie Leftover Salmon, String Cheese Incident, Ekoostik Hookah, Grateful Dead und New Grass Revival, doch ihre Mixtur all dieser Strömungen mündet in einem wahrhaft superben, einzigartigen Stil, dessen Magie man sich nicht mehr entziehen kann. Herrliche Acoustic Gitarren (teilweise klingen sie "elektrisch"), Mandoline, Banjo, Geige, auch mal ein Dobro oder eine Flöte, und eine großartige Rhythmus-Sektion aus kraftvollem Bass und dynamischen, genauso lockeren wie knackigen Drums bestimmen das Geschehen. Dazu Todd Sheaffer's toller, so viel Frische, Lockerheit, Vitalität und Energie ausstrahlender Gesang - einfach wunderbar! Blindes Verständnis untereinander, unendliche Spielfreude, virtuoses Können, eine hervorragende Harmonie und prächtiges Zusammenspiel zeichnet die Musiker aus, vor allen Dingen auch während der ausgedehnten Jam-/Instrumental-Passagen, bei denen sie trotz ihrer Länge zu wirklich keiner Sekunde in einen undurchdringbaren Wirrwarr verfallen, sondern auch dort durch großartige Strukturen und Linien bestechen. Viele lange Tracks! Fünf der nur zwölf Stücke laufen deutlich über 10 Minuten, die kürzeste Nummer immerhin auch noch 6 Minuten! Also, mitten hinein ins Vergnügen eines so herrlichen Railroad Earth Live-Erlebnisses: Die Show beginnt mit dem fantastischen, frischen, locker schwungvollen, überaus melodischen, rockin' Bluegrass-Country-Americana-Knüller "Long way to go", der mit seinem herzerquickenden Mandolinen-/Banjo-/Acoustic Gitarren-Drive, in Verbindung mit gelegentlichen Violinen-Einsätzen und Sheaffer's engagiertem Gesang, jede Menge Spielfreude vermittelt und gleichzeitig doch so wunderbar ins Ohr geht! Welch ein Auftakt! Und es geht so weiter! Nach dem rootsigen, sehr jammigen Grass-Rocker "Colorado" mit seinem dynamischen Instrumentalteil (was für Musiker!), folgt das von einer wahrhaft traumhaften Melodie geprägte, fantastische "Bird in a house", das Titelstüsck ihres vorletzten Studioalbums! Wundervoller, folkiger Acoustic-Americana-Jamrock auf grassiger Basis, entspannt wirkend und doch voller unterschwelliger Kraft steckend, mit einer Frische und Melodik, die für pure Gänsehaut sorgt. Herrliches Mandolinenspiel, schöne Fiddle-Passagen und die Klänge einer vermeintlichen Electric Lead-Gitarre in der Mitte verzaubern unsere Sinne! Aus einem ähnlichen Kaliber besteht das von einem schön knackigen Drums-Rhythmus geprägte, leicht keltisch angehauchte, wieder genauso jammig, spielfreudig und melodisch erklingende "The hunting song", das mit seinen Flöten-Passagen, seinen Geigen-Fills und prächtigem Banjo-/Gitarren-Picking (teilweise wieder "elektrisch") für eine wahre, grassig rockige, wunderbar ins Ohr gehende, und doch so improvisationsfreudige Wonne sorgt. Man "riecht" förmlich die Frische der Natur! Mit dem anschließenden, entspannten, lockeren "Old man and the land" kommt sogar ein leichtes Reggae-Feeling auf, ehe man mit dem 15-minütigen, genialen "Head" eine alte "From Good Homes"-Nummer in fulminanter Bluegrass-/Jam-Manier mit viel Dynamik prächtig auffrischt. Das Publikum macht prima mit und die Atmosphäre eines Railroad Earth-Konzertes kommt bestens rüber! CD2 startet mit dem Titelstück "Elko", einem flotten, lockeren, recht cool wirkenden, melodischen Americana-/Grass-Rocker voller ausgezeichneter Mandolinen-Passagen und hervorragender Fiddle- und Gitarrensoli, ehe das begnadete "Mighty river" folgt: Knackiger, Mandolinen- und Banjo-getränkter, ungemein melodischer, folkiger Rootsrock mit grassigen Elementen und toller, frischer, "elektrischer" Gitarre! Mitreißend, wie es der Band gelingt, einmal mehr ihre ausgeprägte, musikalisch so niveauvolle Spielfreude und eine wundervolle Melodik in Einklang zu bringen! Die weiteren Tracks: Das rootsig, jammige, 16 Minuten lange "Like a Buddha", der mächtig abgehende, im Mittelteil fett rockende "Warhead Boogie" (auch 15 Minuten lang), das herrlich entspannte, reine, wundervolle Countrystück "Railroad Earth", sowie das von toller Percussion-Arbeit geprägte, frische "Seven story mountain"! Ob man diese fantastische Band jemals in unseren Gefilden live erleben wird, dürfte sehr fraglich sein. Es wäre toll! Doch wie dem auch sei, lassen wir erst einmal dieses wunderbare Album auf uns wirken. Geben wir uns dieser herrlichen Musik hin und lassen uns treiben, auf einer unwiderstehlichen Woge aus genauso lockerer, entspannter, wie auch dynamischer und lebendiger, genußvoller Musik! Acoustic-/Americana-/Grass-Jam-Rock, wie man ihn besser nicht zelebrieren kann! Superb!

Art-Nr.: 3923
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Long way to go
Bird in a house
The hunting song
Head
Mighty river
Railroad earth

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Railroad Earth - same [2010]
Die einzigartigen Railroad Earth zählen seit knapp 10 Jahren zu den absoluten Aushängeschildern in der Roots-/Jamrock-Szene. Warum dies so ist, warum sich Fans und Kritiker gleichermassen immer wieder zu geradezu überschwänglichen Begeisterungsstürmen hinreissen lassen, warum diese aussergewöhliche Musik so fasziniert, das beweist einmal mehr ihr neuestes Meisterwerk, das dieses famose Sextett aus Stillwater/New Jersey schlicht nach dem Bandnamen "Railroad Earth" betitelt hat. Der ehemalige Frontmann der seinerzeit in Fachkreisen ebenfalls hoch geschätzten Band "From Good Homes", Todd Sheaffer, und seine Freunde brillieren erneut mit einer hinreissenden Synthese aus Roots-, Bluegrass-, Celtic-, Jazz-, Folk-, Americana-, Country- und Rock-Elementen und kanalisieren das Ganze in einer unwiderstehlichen, ungemein lebendigen und spielfreudigen, von exquisiter Musikalität geprägten, faszinierenden "Roots-/Grass-/Jamrock-Mugge", bestehend aus einer unwiderstehlichen Kombination von akustischen Instrumenten, wie beispielsweise Mandoline, Fiddle, Acoustic Gitarre und Banjo, und elektrischen Gitarren, unterlegt mit tollen Grooves aus Bass und knackigen Drums. Das ist pure Magie! Eine Musik, wie sie in Jam-Kreisen nicht alltäglich ist, in Szene gesetzt von absoluten Ausnahmekönnern. Das neue Album wirkt insgesamt etwas rockiger als die Vorgänger, wobei die elektrischen Parts mehr in den Vordergrund rücken als zuletzt. Das bekommt der Band sehr gut. Das geht von herrlichen, knackigen, vitalen Countryrockern über sich in faszinierenden Jammings verlierenden Instrumental-Passagen, bis hin zu wundervollen Waltzes und heissem "Stringband-Funk". Vergleiche zu Leftover Salmon und The String Cheese Incident werden immer wieder bemüht, auch zu den legendären New Grass Revival, der Yonder Mountain String Band oder Grateful Dead. Beim neuen Werk darf man sicher auch noch The Band, Wilco oder gar Widespread Panic nennen, doch Railroad Earth kombinieren alle vermeintlichen Spuren dieser Kollegen zu einem eigenen Sound, wie er einzigartiger nicht sein kann. Die Songs sind zudem gespickt mit hervorragenden Melodien und klasse Texten. Shaeffer ist ein toller Songwriter, Sänger und Storyteller, der sich mit seinen Bandkollegen nahezu perfekt ergänzt. Großartig beispielsweise der ungemein melodische, voller Retro-Feeling steckende, knackige Countryrocker "Long walk home" (starkes, flüssiges E-Gitarren-Solo im Break), wie auch der wundervolle, semi-akustische Grass-/Folk-/Jamrocker "The jupiter & the 119" mit seinen kernigen Drums und der bestechenden Mandolinen-/Fiddle-/Banjo-.Instrumentierung, das phantastische, kraftvolle, sehr jammige "Black elk speaks" (schlägt eine Brücke vom dezent psychedelischen Countryrock der legendären Byrds zu ihrer "Eight miles high"-Phase bis hin zu dem heutigen Roots-/Jamrock von Widespread Panic - toller Groove, saustarke E-Gitarrenlinien und -läufe), der traumhafte Old-School Country-Waltz "On the banks" (faszinierende, ursprüngliche Schönheit, sehr rootsig, tolles Southern-/Grass-Flair), der dynamische Folkrocker "Potter's field" (kommt wie eine Mischung aus Celtic-Rock und The Band), oder auch das leicht psychedelisch angehauchte, mit tollem Gitarren-, Mandolinen-Picking, starker Fiddle, dezenten E-Gitarren-Fills und starkem Drumming performte Celtic-/Folk-/Jam-Instrumental "Spring-heeled Jack"! Railroad Earth in ihrem Element - und die Fans werden sie zu Recht feiern! Ein grandioses Werk! Bärenstarker Roots-/Americana-/Grass-/Country-/Folk-/Jam-Rock, wie ihn nur diese Band zelebrieren kann. Wir wiederholen es gerne: Einzigartig!

Das komplette Tracklisting:

1 Long Walk Home - 4:40   
2 The Jupiter & the 119 - 7:57   
3 Black Elk Speaks - 5:40   
4 Day On the Sand - 4:10   
5 Lone Croft Farewell - 5:18   
6 Too Much Information - 4:50   
7 Spring-Heeled Jack - 11:28   
8 On the Banks - 4:58   
9 Potter's Field - 6:12

Art-Nr.: 7141
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Long walk home
The jupiter & the 119
Black elk speaks
Spring-heeled Jack
On the banks
Potter's field

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Various Artists - telluride bluegrass festival ~ 30 years ~ dvd [2005]
Live-DVD! Seit nunmehr über 30 Jahren pilgern die viele Tausend Anhänger akustischer Bluegrass- und Roots-Musik nach Telluride, jener alpinen kleinen Stadt in den San Juan Mountains von Colorado um über mehrere Tage mit eine großen Menge hochkarätiger Künstler über mehrere Tage IHR Fest zu feiern: das Telluride Bluegrass Festival! Dieses inzwischen wahrlich als legendär zu bezeichnende Fextival ist längst nicht mehr nur ein "reines" Bluegrass-Festival, auch wenn das sicher nach wie vor der Schwerpunkt ist. Vielmehr erlebt man dort darüber hinaus mittlerweile ein Stelldichein angesehester Vertreter des Roots-, Americana-, Country,- String,- und Jamband-Sektors, die mit ihren vielen Fans die, allein schon von der herrlichen Natur dieser Location ausgehende, ungezwungene und "freie" Atmosphäre zelebrieren und genießen! Sowohl auf Bands als auch auf die Zuschauer übt diese Veranstaltung jährlich eine ungeheure Magie aus. Die vorliegende, deutlich über 100 Minuten dauernde DVD gibt einen großartigen Überblick über das Geschehen anläßlich des 30-jährigen Jubiläums des Telluride Bluegrass Festivals vom 19. - 22. Juni 2003 mit jeder Menge eindrucksvoller Bilder vom "Drumherum", informativen Statements einzelner Künstler und insgesamt 19 fantastischen Live-Performances (alle vollständig und ohne Unterbrechung) verschiedener Teilnehmer (je 1 Track pro Band - Ausnahme: die Sam Bush Band mit 2 Titeln). Und das Line-Up konnte sich wirklich sehen lassen. Ein paar der vielen Highlights: SAM BUSH, BELA FLECK und JOHN COWAN (fast eine Reunion der legendären New Grass Revival) spielen eine rund 7-minütige, wunderbar groovige, soulige Version von "Deeper and deeper", die JERRY DOUGLAS BAND besticht mit dem herrlichen Instrumental "Pushed too far", einer tollen Acoustic Country-Nummer, inklusive Drums, bei der der Dobro-Magier mit fantastischem Picking überzeugt, die TIM O'BRIEN BAND mit dem wunderbar entspannten, ruhigen und ungemein melodischen "More love", EMMYLOU HARRIS spielt zusammen mit der Sam Bush Band eine herrlich lockere, abgehende Version von "Two more bottles of wine", die begnadete australische Alternate Country-/Americana Singer-Songwriterin KASEY CHAMBERS legt mit ihrer Band einen grandiosen, sehr rootsig rockigen Auftritt hin und spielt eine raue, kratzige, von knackigem, trockenem Drumming und Bill Chambers' großartigem, elektrischen Slide-Gitarrenspiel begleitete Version von "Runaway train", NICKEL CREEK überzeugen mit "Sabra girl" und auch für die Jamrock-Fraktion wird einiges, abseits vom Bluegrass, geboten. STRING CHEESE INCIDENT spielen eine klasse Version von "Desert dawn" und LEFTOVER SALMON brillieren mit dem wunderbar rockig swampigen, groovigen, von einem gewissen Little Feat-Touch begleiteten "Delta queen", inklusive tollem Orgel-, Sax-, und E-Gitarren-Solo! Weiterhin sehen und hören wir Songs von THE HORSE FLIES, YONDER MOUNTAIN STRING BAND, ALISON BROWN QUARTET, HOT RIZE, THE WAIFS, BELA FLECK & THE FLECKTONES, und der SAM BUSH BAND. Zum Schluß gibt's noch eine klasse "Telluride Bluegrass Jam" von "Blue moon of Kentucky"! Eine tolle DVD, die uns in einer wunderbaren Form einmal an diesem berühmten Festival teilhaben läßt! Sehr interessant, wie gesagt, nicht nur für Bluegrass-Freunde, sondern auch für Country-, Roots,- und Jamrock-Anhänger. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 3355
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 19,90

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