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Dixie Chicks - taking the long way [2006]
4 Jahre sind seit ihrem wundervollen Album "Home" vergangen! Was ist in der Zwischenzeit mit den Dixie Chicks nicht alles passiert? Erst die Jubelarien über "Home", dann Natalie Maines "Anti-Bush"-Äußerungen während eines Konzertes in London - sie wurden attackiert, geradezu "geächtet", aus dem Nashville-Radio verbannt, ihre Musik wurde aus den Playlists gestrichen. Ein ganzes "System" versuchte sie abzustrafen, doch ihre Fans standen immer hinter ihnen, wie auch unzählig viele Musiker-Kollegen, unter denen die Dixie Chicks ihr eh schon hohes Standing noch mehr untermauerten. Nach der vielumjubelten "Top of the world"-Tour legten sie eine Pause ein, sorgten allesamt für Familienzuwachs, und begannen langsam sich auf ihr "Comeback" vorzubereiten, das sie schon seinerzeit, während ihres Konflikts mit den Medien, als "Trennung von Nashville" ankündigten. Nun liegt "Taking the long way" vor, und es ist, dies vorab, ein Meisterstück geworden! Die Dixie Chicks präsentieren sich in jeder Hinsicht stärker und ambitionierter als je zuvor, puschen sich regelrecht zu neuen Höhen, sowohl als Songwriter, als auch als Performer! Ein traumhaftes Album! Und es kommt, wie sie es angekündigt hatten: Ihre Country-Wurzeln und Texas-Roots nie verlierend und stets wahrend, entfernen sie sich weitestgehend vom Nashville-Mainstream, hin zu äußerst niveauvollem, rootsigem Alternate Country/ Americana/ Countryrock-/pop mit einer gepflegten Portion Singer/Songwriter-Mentalität. Das bekommt ihnen ganz hervorragend, macht sie variabler und "unberechenbarer" als je zuvor! Dabei haben sie nichts, aber auch gar nichts, von ihren faszinierenden Melodien eingebüßt! Voller traumhafter Schönheit, musikalisch herrlich arrangiert und dominiert von Natalie Maines' charismatischem, unverwechselbarem Lead-Gesang in Verbindung mit Martie Maguire's und Emily Robison's wundervollen Harmonien, schleichen sich die 14 Songs mit all ihrer Magie unwiderstehlich in das Innerste unserer Ohren und unserer Sinne. Vom bluegrassigen Touch des Vorgängers ist nichts mehr zu spüren. Die Musik ist, trotz aller Emotionen und Gefühle, sehr knackig und durchaus kraftvoll in Szene gesetzt. Produzenten-Genie Rick Rubin, der ja beispielsweise auch die berühmte "American Recordings"-Reihe von Johnny Cash umsetzte, hat das Album in einen fantastischen, exakt auf den Punkt gebrachten, trockenen, aber herrlich transparenten Sound gepackt, die die famosen Musiker bestens ins richtige "Licht" rücken. Unter denen befinden sich solch illustre Namen wie die "Heartbreakers" Benmont Tench (Keyboards) und Mike Campbell (Guitars), Lloyd Maines (Pedal Steel, Mandolin), Red Hot Chili Peppers-Drummer Chad Smith, Lenny Castro, Larry Knechtel, Marvin Etzioni, Gary Louris (Jayhawks), John Mayer, Bonnie Raitt, Keb 'Mo', und, und, und! Alle Tracks wurden von den Chicks selbst komponiert, jeweils mit der Unterstützung solcher Kollegen wie Dan Wilson (ex-Semisonic), Gary Louris (ex-Jayhawks), oder auch Keb 'Mo' (das voller Southern Soul steckende, Gospel-bluesige, mit tollem E-Piano garnierte, wunderbare "I hope"), Sheryl Crow (die großartige, knackige Pop-Rock-Ballade "Favorite year"), und Crowded House's Neil Finn (das etwas schwebende, balladeske, dennoch wieder sehr knackige, von schöner Geige und Banjo geprägte "Silent house")! Ein paar weitere Highlights eines Albums, das man auch komplett als ein einziges Highlight betrachten muß: "The long way around", ein traumhafter, von schönen Acoustic Gitarren-Riffs eingeleiteter, herrlich flockiger, schwungvoller, wundervoll melodischer Countryrocker, der auch auf "Wide open spaces" einen zentralen Platz hätte einnehmen können (tolle, würzige E-Gitarre, dezente Steel-Einlagen von Natalie's Vater Lloyd Maines, schönes Banjo, trockenes Drumming), das grandiose, ideal zwischen staubigen Texas-Roots und pop-rockigem "Bombast" (was hier in keinster Weise negativ geneint ist - ganz im Gegenteil, denn es drückt die ganze Dramaturgie dieser Nummer aus) hin und her schwankende, genauso emotionale, gefühlvolle, wie von unbändiger Kraft gekennzeichnete "Not ready to make nice", in dem die Dixie Chicks die Geschehnisse der Vergangenheit aufarbeiten und deutlich zum Ausdruck bringen, daß sie noch lange nicht soweit sind zu "verzeihen" (Natalie Maines singt hinreißend), der erfrischende, mit toller Mandoline ergänzte, wunderschöne, melodische, lockere Americana-/Countryrocker "Everybody knows" (mitgeschrieben von Gary Louris, was diesem Song ein gepflegtes Jayhawks-Flair verpasst), die großartige, rootsige Alternate Country-/Countryrock-Ballade "Bitter end", das furios, fast rotzig und ungemein staubig, im besten Texas Roadhouse-rockin'-Stil abgehende, von Mike Campbell mitkomponierte "Lubbock or leave it" (toller Banjo- und Schlagzeug-Drive), das Slide-/Lap Steel-getränkte, melodische, schön kraftvolle, epische "Voice inside my head" usw., usw.! Das ist genau die richtige Antwort, die die Dixie Chicks ihren Kritikern geben konnten: Ein Album von einer solchen Brillanz! Ganz groß! Unsere tiefste Verneigung der Anerkennzng! "Taking the long way" wird als Meilenstein in die Geschichte der Dixie Chicks eingehen!

Art-Nr.: 4122
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Dixie Chicks - taking the long way ~ expanded edition mit bonus dvd [2006]
CD/DVD-Set! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung des aktuellen Dixie Chicks-Albums "Taking the long way" erscheint nun eine neue "Deluxe"-Ausgabe dieses großartigen Werkes! Neben der normalen CD enthält die Edition eine zusätzliche (Live)-DVD mit höchst interessantem und überaus lohnenswertem Material. Zunächst erleben wir einen sehr introvertierten, wundervollen, am 24.5.2006 in den Sony Music Studios von New York City mitgeschnittene Live-Auftritt der Damen, der einmal mehr ihre ganze Klasse und ihr Charisma untermauert. Eine herrliche, akustische Performance im Full Band Arrangement (in der Begleitband spielt unter anderem David Grissom die akustische Gitarre) von rund 23 Minuten Spieldauer mit exzellenten Versionen von "The long way around" (sehr knackig, flott, tolle Harmonien, großartige Fiddle von Martie), "Easy silence" (sehr intim und entspannt, sehr melodisch, toll gesungen), "Voice inside my head" (knackig, rootisg, Emily spielt eine starke Lap Steel-Gitarre) - diese 3 Stücke sind vom aktuellen Studioalbum und werden live n einer deutlich rootsigeren Americana-beeinflußten Version gespielt - , "Truth No. 2" (klasse Banjo von Emily) und dem fantastischen "Wide open spaces"! Anschließend sehen wir noch den offiziellen Video-Clip zu "Not ready to make nice", sowie eine interessante Unterhaltung von den 3 Mädels und Produzent Rick Rubin über das Album! Das ganze Set komt in einem edlen, 3-fach aufklappbaren Digipack mit 24-seitigem Booklet, umhüllt von einem schönen Schuber mit Prägedruck-Aufschrift! Tolles CD-/DVD Combo-Set, das selbst für die, die die Scheibe bereits haben, aufgrund der prächtigen DVD allemal noch zusätzlich lohnend erscheint!
Hier nochmal der Review zur "normalen" CD:
4 Jahre sind seit ihrem wundervollen Album "Home" vergangen! Was ist in der Zwischenzeit mit den Dixie Chicks nicht alles passiert? Erst die Jubelarien über "Home", dann Natalie Maines "Anti-Bush"-Äußerungen während eines Konzertes in London - sie wurden attackiert, geradezu "geächtet", aus dem Nashville-Radio verbannt, ihre Musik wurde aus den Playlists gestrichen. Ein ganzes "System" versuchte sie abzustrafen, doch ihre Fans standen immer hinter ihnen, wie auch unzählig viele Musiker-Kollegen, unter denen die Dixie Chicks ihr eh schon hohes Standing noch mehr untermauerten. Nach der vielumjubelten "Top of the world"-Tour legten sie eine Pause ein, sorgten allesamt für Familienzuwachs, und begannen langsam sich auf ihr "Comeback" vorzubereiten, das sie schon seinerzeit, während ihres Konflikts mit den Medien, als "Trennung von Nashville" ankündigten. Nun liegt "Taking the long way" vor, und es ist, dies vorab, ein Meisterstück geworden! Die Dixie Chicks präsentieren sich in jeder Hinsicht stärker und ambitionierter als je zuvor, puschen sich regelrecht zu neuen Höhen, sowohl als Songwriter, als auch als Performer! Ein traumhaftes Album! Und es kommt, wie sie es angekündigt hatten: Ihre Country-Wurzeln und Texas-Roots nie verlierend und stets wahrend, entfernen sie sich weitestgehend vom Nashville-Mainstream, hin zu äußerst niveauvollem, rootsigem Alternate Country/ Americana/ Countryrock-/pop mit einer gepflegten Portion Singer/Songwriter-Mentalität. Das bekommt ihnen ganz hervorragend, macht sie variabler und "unberechenbarer" als je zuvor! Dabei haben sie nichts, aber auch gar nichts, von ihren faszinierenden Melodien eingebüßt! Voller traumhafter Schönheit, musikalisch herrlich arrangiert und dominiert von Natalie Maines' charismatischem, unverwechselbarem Lead-Gesang in Verbindung mit Martie Maguire's und Emily Robison's wundervollen Harmonien, schleichen sich die 14 Songs mit all ihrer Magie unwiderstehlich in das Innerste unserer Ohren und unserer Sinne. Vom bluegrassigen Touch des Vorgängers ist nichts mehr zu spüren. Die Musik ist, trotz aller Emotionen und Gefühle, sehr knackig und durchaus kraftvoll in Szene gesetzt. Produzenten-Genie Rick Rubin, der ja beispielsweise auch die berühmte "American Recordings"-Reihe von Johnny Cash umsetzte, hat das Album in einen fantastischen, exakt auf den Punkt gebrachten, trockenen, aber herrlich transparenten Sound gepackt, die die famosen Musiker bestens ins richtige "Licht" rücken. Unter denen befinden sich solch illustre Namen wie die "Heartbreakers" Benmont Tench (Keyboards) und Mike Campbell (Guitars), Lloyd Maines (Pedal Steel, Mandolin), Red Hot Chili Peppers-Drummer Chad Smith, Lenny Castro, Larry Knechtel, Marvin Etzioni, Gary Louris (Jayhawks), John Mayer, Bonnie Raitt, Keb 'Mo', und, und, und! Alle Tracks wurden von den Chicks selbst komponiert, jeweils mit der Unterstützung solcher Kollegen wie Dan Wilson (ex-Semisonic), Gary Louris (ex-Jayhawks), oder auch Keb 'Mo' (das voller Southern Soul steckende, Gospel-bluesige, mit tollem E-Piano garnierte, wunderbare "I hope"), Sheryl Crow (die großartige, knackige Pop-Rock-Ballade "Favorite year"), und Crowded House's Neil Finn (das etwas schwebende, balladeske, dennoch wieder sehr knackige, von schöner Geige und Banjo geprägte "Silent house")! Ein paar weitere Highlights eines Albums, das man auch komplett als ein einziges Highlight betrachten muß: "The long way around", ein traumhafter, von schönen Acoustic Gitarren-Riffs eingeleiteter, herrlich flockiger, schwungvoller, wundervoll melodischer Countryrocker, der auch auf "Wide open spaces" einen zentralen Platz hätte einnehmen können (tolle, würzige E-Gitarre, dezente Steel-Einlagen von Natalie's Vater Lloyd Maines, schönes Banjo, trockenes Drumming), das grandiose, ideal zwischen staubigen Texas-Roots und pop-rockigem "Bombast" (was hier in keinster Weise negativ geneint ist - ganz im Gegenteil, denn es drückt die ganze Dramaturgie dieser Nummer aus) hin und her schwankende, genauso emotionale, gefühlvolle, wie von unbändiger Kraft gekennzeichnete "Not ready to make nice", in dem die Dixie Chicks die Geschehnisse der Vergangenheit aufarbeiten und deutlich zum Ausdruck bringen, daß sie noch lange nicht soweit sind zu "verzeihen" (Natalie Maines singt hinreißend), der erfrischende, mit toller Mandoline ergänzte, wunderschöne, melodische, lockere Americana-/Countryrocker "Everybody knows" (mitgeschrieben von Gary Louris, was diesem Song ein gepflegtes Jayhawks-Flair verpasst), die großartige, rootsige Alternate Country-/Countryrock-Ballade "Bitter end", das furios, fast rotzig und ungemein staubig, im besten Texas Roadhouse-rockin'-Stil abgehende, von Mike Campbell mitkomponierte "Lubbock or leave it" (toller Banjo- und Schlagzeug-Drive), das Slide-/Lap Steel-getränkte, melodische, schön kraftvolle, epische "Voice inside my head" usw., usw.! Das ist genau die richtige Antwort, die die Dixie Chicks ihren Kritikern geben konnten: Ein Album von einer solchen Brillanz! Ganz groß! Unsere tiefste Verneigung der Anerkennzng! "Taking the long way" wird als Meilenstein in die Geschichte der Dixie Chicks eingehen!

Art-Nr.: 4626
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 21,90

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Golden Smog - another fine day [2006]
"Another fine day" ist mehr als nur "another fine album" dieser Roots-"Supergroup", die uns zuletzt vor 8 Jahren mit einem gemeinsamen Werk verzückte. Es ist ein faszinierendes Teil geworden, das die ganze Magie der Protagonisten erneut in 15 kleinen, wundervollen Meistersongs (über 64 Minuten Spielzeit) bündelt und den Zuhörer eintauchen läßt in ein genußvolles Bad aus herrlichen Roots-Pop-/Rock-Collagen, die uns einen erfrischenden Duft wunderbarer Sixties-Retro-Anleihen, psychedelischer Mystik, traumhafter Harmonien, sinnlicher Romantik, knackiger Brit-Beats und dreckig rockender Gitarren Roots-Energie um die Nase wehen lassen! Alle sind sie wieder an Bord, kurzzeitig entlassen von ihren "Hausbands", sich diesem großartigen Projekt zu widmen: Jeff Tweedy (Wilco), Gary Louris und Marc Perlman (beide ex-Jayhawks), Dan Murphy (Soul Asylum) und Kraig Jarret Johnson (Run Westy Run)! Eingespielt in Puerto Santa Maria im Süden Spaniens (!) unter der erstklassigen Regie von Produzent Paco Loco haben sie zudem noch ein paar fantastische Mitstreiter dabei, wie beispielsweise die großartige Drummerin von Steve Wynn's Miracle 3, Linda Pitmon! In ihrer Musik vereint sich selbstverständlich der Spirit ihrer Herkunfts-Bands, doch am ehesten klingt das Ganze wie eine Synthese aus den Jayhawks und Wilco, in die man ein breitgefächertes Spektrum diverser Elemente solcher Künstler wie Gram Parsons, den Eagles, Led Zeppelin, den Replacements, den Kinks (Jeff Tweedy singt hier ein klasse Coverversion von Dave Davies' "Strangers"), Uncle Tupelo, aber auch moderner Acts wie den Flaming Lips oder My Morning Jacket mit einbezieht. Auch wenn mit vielen "Sounds" experimentiert wird, so bestimmen doch weitestgehend die Gitarren das Geschehen! Die Songs sind hervorragend strukturiert und bestechen mit wunderbaren Melodien! Einzelne Songs herauszuheben erübrigt sich. Ob das Sixties-mäßige, poppige "You make it easy", das von schwebenden Klängen getragene, psychedelische, gleichzeitig von einer traumhaften Melodie durchzogene "Another fine day", der kantige, riffige Rootsrocker "Corvette", usw., sie alle haben ihren eine ungemeine Anziehungskraft ausübenden Reiz! Was für ein großartiges Album!

Art-Nr.: 4322
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Golden Smog - blood on the slacks [2007]
8 Track-EP! Erst hat's geschlagene 8 Jahre gedauert, bis sie mal wieder mit einem neuen Album auftauchten, nun folgt gerade mal 9 Monate nach dem großartigen "Another fine day" ein überraschender, nicht minder starker Nachschlag in Form einer 25-minütigen EP mit 8 weiteren, kleinen Songperlen. Wieder begeistert uns diese allseits geliebte Roots-"Supergroup" um Gary Louris und Marc Perlman (beide ex-Jayhawks), Dan Murphy (Soul Asylum) und Kraig Jarret Johnson (Run Westy Run), - Wilco's Jeff Tweedy ist diesmal nicht mit an Bord-, mit einem wunderbaren Mix aus Rootsrock, Americana, Alternate Country, feinen Sixties-Retro-Anleihen, psychedelischer Mystik, ausgefeilter Harmonien, knackiger Brit-Beats und dreckig rockender Gitarren. Zwei der Songs stammen noch aus den "Another fine day"-Sessions und wurden im Süden Spaniens unter der Regie von Produzent Paco Loco eingespielt, der Rest ist brandneu aufgenommen, produziert von Ed Ackerson und Golden Smog! Zu den Highlights zählen ein tolles, knackiges, in bestem Jayhaks-Stil dargebotenes Roots-Cover von David Bowie's "Starman", eine akustisch interpretierte Version der Dinosaur jr.-Nummer "Tarpit", die herrlich flockige, melodische Rootsrock-/Pop-Nummer "Can't even tie your own shoes", der leicht britisch geprägte, mit "lustigen" Bläser-Intermezzi garnierte Rootsrocker "Look at you now", wie auch die exzellente, melodische, entspannte, semi-akustische, in ein tolles Gitarrengewand gehüllte Americana-/Alternate Country-Nummer "Without a struggle"! Abermals eine vorzügliche Leistung der Truppe, die sich die Fans voller Genuß verinnerlichen werden.

Art-Nr.: 4924
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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Jayhawks, The - music from the north country ~ the anthology [2009]
"Music from the north country - the Jayhawks anthology"! Die 1985 in Minneapolis/Minnesota gegründeten Jayhawks um die beiden großartigen Singer/Songwriter Mark Olson und Gary Louris (Olson verliess die Band 1995) gehörten fast 20 Jahre lang zu den wichtigsten Vertretern der Alternate Country(rock)-/Americana-/Rootsrock-/No Depression-Bewegung überhaupt. Doch obwohl sich die Band nach ihrem bislang letzten Werk "Rainy day music" aus dem Jahre 2003 erst einmal trennte, hat sich daran bis heute nichts geändert. Ihre Musik ist sowohl von zeitloser Schönheit, als auch von zeitloser Bedeutung. Ihre wunderbaren "high lonesome melodies and harmonies" und ihre exzellente Synthese aus Rock- und Countryelementen waren massgebliche Stützen einer neuen (Retro)Countryrock-Bewegung. Mark Olson und Gary Louris touren mittlerweile wieder zusammen durch die Lande. Es ist also der ideale Zeitpunkt, endlich die erste Jayhawks-Compilation überhaupt zu veröffentlichen. Unter der Regie von Gary Louris zusammengestellt, gibt's hier eine grandiose Ansammlung ihrer wichtigsten Titel und Fan-Favorites. In über 76 Minuten, mit 20 Songs, wird die gesamte Karriere Jayhawks, also auch die Zeit nach dem Weggang von Mark Olson, betrachtet. Enthält ein schönes, 12-seitiges Booklet mit vielen Infos über die die Band. Idealer kann ein solcher Überblick kaum sein!
Gibt's auch in einer deutlich aufgewerteten 3-Disc Deluxe Edition! (siehe separaten Artikel)

Das komplette Tracklisting:

1 Two Angels - 4:07   
2 Ain't No End - 3:45   
3 Waiting for the Sun - 4:20   
4 Martin's Song - 2:58   
5 Clouds - 4:51   
6 Settled Down Like Rain - 3:02   
7 Blue - 3:11   
8 I'd Run Away - 3:34   
9 Over My Shoulder - 3:39   
10 Miss Williams' Guitar - 3:08   
11 Trouble - 4:50   
12 Big Star - 4:27   
13 The Man Who Loved Life - 5:01   
14 Smile - 3:50   
15 I'm Gonna Make You Love Me - 3:42   
16 What Led Me to This Town - 4:10   
17 Tailspin - 3:20   
18 All the Right Reasons - 3:26   
19 Save It for a Rainy Day - 3:10   
20 Angelyne - 3:47

Art-Nr.: 6462
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Jayhawks, The - paging mr. proust [2016]
Herrlicher Rootsrock, Americana und Alternate Countryrock in klassischer Jayhawks-Tradition - Gary Louris und seine Freunde präsentieren sich mit ihrem neuen Album "Paging Mr. Proust" in bestechender Form. Die Band wirkt frisch wie eh und je und strotzt nur so vor Spielfreude. Wunderbar flockiges, aber auch schön rockiges, immer mit einer feinen Portion erdigem "grit" durchzogenes Songmaterial, eingebunden in großartige Melodien. Eine Pracht-Vorstellung der Jayhawks!

Aus der Original-Produktbeschreibung:
Paging Mr. Proust finds the 2016 Jayhawks still remain one of America s foremost rock bands: based around leader Gary Louris gift for melody that has made them such a respected and seminal group for almost three decades. Paging Mr. Proust features the long-time core of the Jayhawks: Gary Louris (lead vox/guitars), Marc Perlman (bass), Tim O Reagan (drums/vox), and Karen Grotberg (keyboards/vox). From the jangle of album opener Quiet Corners & Empty Spaces to the trademark harmonies of Isabel s Daughter to the more pensive Lover Of The Sun , it is clear that The Jayhawks power remains undiminished from their initial national impact, 1992 s Hollywood Town Hall. Other tracks such as the sludgy rocker Lost The Summer , the kraut-rock groove of Ace and the taut minimalism of Comeback Kids bring new sounds to the palette. Paging Mr. Proust shows a commitment to adventure and forward motion, which makes this collection of songs exciting and instantly memorable.

Das komplette Tracklisting:

1. Quiet Corners & Empty Spaces - 3:06
2. Lost the Summer - 3:31
3. Lovers of the Sun - 3:15
4. Pretty Roses in Your Hair - 4:20
5. Leaving the Monsters Behind - 3:47
6. Isabel's Daughter - 3:26
7. Ace - 5:36
8. The Devil Is in Her Eyes - 3:36
9. Comeback Kids - 4:00
10. The Dust of Long-Dead Stars - 3:37
11. Lies in Black & White - 3:35
12. I'll Be Your Key - 3:48

Art-Nr.: 9156
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Louris, Gary - vagabonds [2008]
Während seiner zwei Jahrzehnte als Kopf der hoch geschätzten Rootsrock-/Americana-Formation The Jayhawks (anfangs zusammen mit Mark Olson) und als Mitglied der Alternate Country-/Americana-"Supergroup" Golden Smog hat sich Gary Louris, sowohl unter den Fans, als auch unter Experten und Kritikern, ein immenses Standing erarbeitet, das ihm aller Orten großen Respekt einbringt. Nach dem Split der Jayhawks (zumindestens liegen sie erst einmal auf Eis) beglückt Louris seine Fans und die Americana-Welt nun mit seinem ersten Solo-Album - und es ist ein ganz wundervolles Werk geworden. Produziert hat das Teil der The Black Crowes-Frontmann Chris Robinson, selbst seit langen Jahren ein glühender Fan von Louris. Was man angesichts einer solch interessanten, viel versprechenden Kombination erwarten darf, tritt dann schließlich auch tatsächlich ein: "Vagabonds" ist ein hinreißendes, zu jeder Zeit spannendes, abwechslungsreiches, musikalisch überaus versiert und kompetent umgesetztes Roots-/Americana-/Alternate Country-Album geworden, das die Schönheit, diese großartigen Melodien und "geschmeidige" Harmonie der Jayhawks mit den Ecken und Kanten, sowie dem rauen, bluesigen Southern-Charme, der in der Natur eines Chris Robinson liegt, auf großartige Art und Weise miteinander verbindet. Gary Louris' weiche, angenehme Stimme passt wunderbar zu den erdigen, rootsigen, aber nie zu "heftigen" Arrangements. Das wirkt staubig, sehr trocken und dennoch frisch. Glänzend aufeinander abgestimmt hören wir immer wieder eine urwüchsig "roughe" Rhythmik aus Drums und Bass, gepaart mit den Klängen natürlich "hölzerner" Acoustic Gitarren, großartiger, effektvoll unterschwellig verhallter, manchmal aber auch sehr dreckiger E-Gitarren, toller Piano- und Orgel-Ergänzungen, sowie herrlicher, kristallklarer Pedal Steel-Guitar! Klasse auch immer wieder die prägnanten "Chorusus" und Background-/Harmony-Gesänge des sogenannten "Laurel Canyon Family-Choirs", dem unter anderem solche Leute wie Jenny Lewis, Farmer Dave, Basist/Gitarrist Jonathan Wilson, Susanna Hoffs (The Bangles) und natürlich Chris Robinson angehören. Übt auf den Zuhörer einen immensen Reiz aus! Die Songs sind überwiegend im Midetempo- und Balladen-Bereich angesiedelt, wie beispielsweise die wunderschöne, im typischen Jayhawks-Stil dargebotene, traumhaft melodische Americana-Nummer "True blue" (tolle Pedal Steel-Arbeit von Josh Grange, starke Piano-/Orgel-Begleitung von Adam MacDougal), die das Album gleich mit einer absoluten Perle Louris'scher Songwriter-Kunst eröffnet. Und die (alle Songs entstammen alleinig aus seiner Feder) hat es einfach in sich! Weiter geht's mit dem nicht minder starken "Omaha nights", einem fantastischen, dreckigen, von rauer Slide-Gitarre, lockeren Piano-Klängen, southern-souligen Background-Gesängen und tollen Groove bestimmten Rootsrocker. Ruhig, flüssig, locker und trocken (prima dosierte Pianoläufe, tolles Acoustic Gitarren-Picking, herrliche Steelguitar-Fills) sprudelt uns anschließend das entspannte "To die a happy man" entgegen, gefolgt von dem großartigen, viel Southern-/Gospel-Soul vermittelnden, spirituellen Alternate Country-Waltz "She only calls me on Sundays", abermals gekennzeichnet von prächtigen Pedal Steel Guitar-Linien. Da werden sogar alte Erinnerungen an die Byrds und Gram Parsons geschürt. Nach der schönen, von frischen Acoustic-Riffs geprägten, flockigen Roots-Pop-Nummer "We'll get by" und dem entspannten, wieder recht Jayhawks-ähnlichen "Black grass", folgt mit der völlig simpel, aber mit ihrem massiven Hammond Orgel-Teppich, der im Hintergrund agierenden, dreckigen, kratzig rauen E-Gitarre, den schönen Piano-Klängen und Louris' herrlich verhaltenem, in eine wundervolle Melodie gebettetem, fast gebrechlich wirkendem Gesang, geradezu genial arrangierte Roots-/Americana-Nummer "I wanna get high" ein Stück, dem man Chris Robinson's Einfluß deutlich anmerkt. Verfügt über ein tolles, psychedelisches Flair mit jammigem Mittelteil! Ein absolutes Highlight eines Albums, dem man aber im Grunde genommen mit dieser Feststellung Unrecht tut. Denn: Das Songmaterial ist durch und durch von bestechender Qualität! Keine Frage, Gary Louris gelingt mit seinem Solo-Debut gleich so etwas wie ein kleines Meisterwerk, das ihm in der Szene erneut eine gewaltige Aufmerksamkeit bescheren wird. Exzellent!

Art-Nr.: 5528
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
True blue
Omaha nights
To die a happy man
She only calls me on Sundays
I wanna get high
Vagabonds

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Merritt, Tift - tambourine [2004]
Gut 2 Jahre nach ihrem großartigen Debut "Bramble rose" beglückt die wunderbare Tift Merritt aus North Carolina die Roots-/Americana-Welt mit einem neuen Traumalbum! Schon damals bezeichneten wir sie als neuen, hell leuchtenden Stern am Roots-/Americana-/Countryrock-Himmel, was mit "Tambourine" auf meisterhafte, sehr beeindruckende Weise seine Fortsetzung findet. Dieser Stern leuchtet heute heller, als je zuvor! Mit dem ihr angeborenen Südstaaten-Charme ausgestattet, begibt sich die begnadete Singer/Songwriterin erneut auf eine wunderbare Reise durch die musikalischen Landschaften des "Americana"-Genres. Wieder verzaubert sie uns mit 12 fantastischen Songs, deren Grenzen zwischen Rootsrock, Folk, Country, Countryrock und Alternate Country fließend ineinander übergehen, dabei diesmal aber noch, in Weiterentwicklung zu ihrem Vorgänger, zuweilen mit einer feinen Prise Memphis/Muscle Shoals-Soul, Southern-Gospel-Blues und Good Time Rock'n Roll-Drive ergänzt werden. "Tambourine is a blow-out of gritty defiance and therapeutic honesty, a sexy, energetic roots rock record with healthy doses of Muscle Shoals soul and hints of country", ist auf ihrer Website treffend nachzulesen. Die im Vergleich zum Vorgänger insgesamt etwas flotteren Songs stecken durch und durch voller excellenter Melodien, die den Zuhörer unmittelbar in ihren Bann ziehen. Dazu die frischen Arrangements aus einem herrlichen Gitarrensound und Tift's unwiderstehliche, kräftige, klare, aber gleichzeitig immer rootsig wirkende, reine Stimme. Alles paßt wunderbar zusammen und kommt völlig natürlich, sehr authentisch und voller Herz und Seele rüber. Auch die erlesene Schaar von Musikern, die mit ihr das Album einspielten, trägt natürlich dazu bei. Da haben wir Mike Campbell (Tom Petty's Heartbreakers) an der Lead-Gitarre, Neal Casal (Gitarre), Don Heffington (Emmylou Harris, Lone Justice) am Schlagzeug, Lance Morrison (Bass), eine prächtige Background Gesangs-Fraktion um Gary Louris (Jayhawks) und Maria McKee, sowie als weitere Gäste beispielsweise Benmont Tench (Keyboards) und Robert Randolph (Pedal steel)! Ein paar Songbeispiele: Das Album beginnt mit einer traumhaft schönen, von herrlichen Acoustic-Riffs und ungemein frischem, gefälligem und lockerem Lead-Gitarrenspiel geprägten Rootsrock-/Americana-Rock-Nummer, die irgendwie wirkt, als sei sie in einer gemeinsamen Session der Jayhawks und Sheryl Crow entstanden. "Stray paper" heißt der Song! Einfach herrlich! Enthält ein großartiges, variantenreiches E-Gitarrensolo von Mike Campbell! Weiter geht's mit dem knackigen, schwungvollen, wie Öl runter gehenden, voller Tom Petty-Flair steckenden Rootsrocker "Wait it out". Kann ein sonniges Westcoast-Feeling nicht von der Hand weisen, und wirkt dennoch trocken! Tolle Gitarren, eine bestens integrierte Hammond Orgel und ein guter Drive bestimmen das Arrangement! Es folgt mit "Good heartet man" eine hinreißende Midtempo Americana-Nummer, die voller herrlichem Muscle Shoals-/Memphis-/Gospel-Soul steckt, hauptsächlich ausgelöst durch den tollen Rhythmus, das dezente E-Piano und die bestens integrierten, niemals zu aufdringlich wirkenden Bläser. Sie trifft diesen schmalen Grat zwischen Americana und Southern-/Memphis-Soul traumhaft sicher! Toller, lässiger, dennoch kräftiger, sexy rüber kommender Gesang, entfernt vielleicht sogar ein wenig an Dusty Springfield erinnernd. Das anschließende, flockige Rootsrock-/pop-Stück "Ain't looking closely" ertönt, nicht nur wegen des Background Gesangs von Gary Louris, in allerbester Jayhawks-Tradition, ehe sie mit "Still pretending" eine wunderbar melodische, leicht nostalgisch angehauchte, voller Soul- und Blues-Feeling steckende Ballade vorträgt. Ganz stark auch das groovende, leicht funky angehauchte, rootsige "Your love made a u-turn", die himmlische, schier Gänsehaut erzeugende, mit tollen Acoustic Riffs und herrlich entspannter E-Gitarre ausgestattete Ballade "Plainest thing", der gut abgehende Good Time Roots-Rock'n Roller "I am your tambourine" und der herausragende, lässige, lupenreine Midtempo Countryrocker "Laid a highway"! Welch eine Traumnummer! Eine unnachahmlich schöne Melodie, ein wundervolles, klares, sauberes und frisches Arrangement aus transparenten Gitarren, der flockige Rhythmus - all das jagt einem einen Schauder der Verzückung über den Rücken und erinnert an allerbeste Tage einer frühen Emmylou Harris! So besticht dieses Album durch ein ausgewogen hohes Niveau von vorn bis hinten und weist auch nicht den Hauch eines schwachen Momentes auf! Tift Merritt spielt längst in der obersten Liga der Kasey Chambers, Emmylou Harris, Julie Millers, Lucinda Williams, Sheryl Crows und Linda Ronstadts mit, und zwar ganz vorne! Man kann sich der Schönheit dieser Songs und der charismatischen Ausstrahlung dieser Dame einfach nicht entziehen. Es war das Fazit des Debutalbums und es ist das erneute: Brillant! Eines der Genre-Heighlights des Jahres!

Das komplette Tracklisting:

1. Stray Paper - 3:55
2. Wait It Out - 3:40
3. Good Hearted Man 3:39
4. Ain't Looking Closely - 4:24
5. Still Pretending - 3:43
6. Write My Ticket - 3:43
7. Your Love Made A U Turn - 2:33
8. Plainest Thing - 3:31
9. Late Night Pilgrim - 4:25
10. I Am Your Tambourine - 3:44
11. Laid A Highway - 3:53
12. Shadow In The Way - 4:46

Art-Nr.: 2703
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Nickel Creek - why should the fire die? [2005]
Die einzigartigen Nickel Creek sind zurück mit ihrem neuen Album und setzen mit "Why should the fire die?" einmal mehr Maßstäbe in Sachen "Progressive Acoustic Country for the new millenium"! Es ist das erste Album, das nicht von Alison Krauss produziert wurde. Vielleicht ist dies mit ein Grund, daß die musikalischen Grenzen nun noch "verwischter" sind, als sie es bei diesem californischen Trio zuletzt sowieso schon waren. Der grandiose Chris Thile (Mandoline, Gesang) und die famosen Watkins-Geschwister (Sean: Gitarre, Gesang und Sara: Fiddle, Gesang) sind selbstverständlich im weitesten Sinne immer noch dem Acoustic Country-Bereich zuzuordnen, was die Medien auch tun, doch nie präsentierten sie ihre Musik Genre-übergreifender als heute. Was hier an höchster musikalischer Kompetenz, individueller Klasse und zusammen gewachsener, ausgeprägter Spielfreude geboten wird, ist schlichtweg ein unübertrefflicher Mix von akustischer Musik aus Bluegrass-, Country-, Americana-, Folk-, Jazz-, World-, Rock-, Pop-, und sogar Jam-Elementen - modern, intelligent, innovativ und äußerst kreativ! Alle Musiker genießen nicht von ungefähr ein immens hohes Ansehen in der Szene, ja gelten solistisch bereits als absolute Superstars an ihren Instrumenten. Alle tauchen sie immer wieder auf unzähligen Nashville-, Americana- und Rock-Produktionen als Gastmusiker auf und bringen sich in interessanten Side-Proketen ein. Die Songauswahl ist großartig! Von total relaxt, ja gebrechlich, bis kraftvoll aggressiv, von ungemein entspannten Momenten bis zu energischem Drive reicht die Palette - dazu brillante Gesangsleistungen! Zu den Höhepunkten zählen beispielsweise die ungemein rhythmische, dynamische und gleichzeitig poetische Folk-Pop-Nummer "When in Rome" mit ihrem hervorragenden Fiddle-Drive und den starken Madolinen-Riffs, das trockene, flotte, rootsige "Somebody more like you", das von Chris Thile zusammen mit Gary Louris von den Jayhawks komponierte "Jealous of the moon", das folkige, an einen akustischen Dave Matthews erinnernde "Can't complain", eine wunderschöne, von Sara Watkins mit viel Wärme vorgetragene, entspannte, wie flüssige Coverversion von Bob Dylan's "Tomorrow is a long time" (bestechendes Fiddle/Mandolinen-Parallelspiel), das flotte Old School-/Bluegrass-Instrumental "Stumptown", das angerockte, von vielen Modern Pop-Elementen durchzogene, kräftige, sogar mit Drums eingespielte "Best of luck", das ebenfalls poppige, melodische "Doubting Thomas", sowie das großartige "Helena", bei dem sich Nickel Creek gar als Coldplay-Fans zu outen scheinen! Ungemein abwechslungsreich! In der Tat ist dies einzigartiger, progressiver Acoustic Country-/Folk-/Pop für das neue Millenium! Kommt in einem feinen Digipack, inklusive 20-seitigem Booklet mit allen Texten!

Art-Nr.: 3509
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
When in Rome
Jealous of the moon
Tomorrow is a long time
Doubting Thomas

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Olson, Mark - the salvation blues [2007]
Limited, first-edition hardcover version! Ein in jeder Hinsicht großartiges Album des in der Roots-/Alternate Country-/Americana-Szene so verehrten (nicht wenige sehen seine Einfluß für diese Musik als ähnlich bedeutungsvoll an, wie den eines Jay Farrar oder Ryan Adams), ex Jayhawks Co-Gründers, -Songwriters und -Sängers Mark Olson, sein eigentlich erstes, wirkliches Solo-Album (zählt man mal die "Creekdippers"-Sachen nicht als solche) nach dem Jayhawks-Ausstieg vor 12 Jahren überhaupt. In den letzten zwei Jahren, er hat eine wirklich schwere Zeit mit vielen persönlichen Niederlagen hinter sich, reiste Olson durch viele Länder dieser Welt und versuchte seinen Schmerz und seine Hoffnung in neuen Liedern zu reflektieren. Herausgekommen ist ein herrliches Album mit 11 wundervollen Alternate Country-/Roots-/Americana-Songs, deren Texte zwar weitgehend "den Blues" haben, deren Arrangements aber über eine wunderbar positive, "helle" und vor allen Dingen locker flockige Ausstrahlung verfügen. Nie war Olson näher an der Musik seiner früheren Jayhawks als jetzt. Kaum verwunderlich und für die vielen Fans dieser kultigen Truppe eine tolle Sache, daß sein früherer Kollege Gary Louris, nach Olson's Ausstieg alleiniger Jayhawks-"Kopf", bei 3 Stücken den Background-Gesang beisteuert und somit, wie auch durch die Songstrrukturen im Allgemeinen, die guten alten Zeiten dieser tollen Band wieder aufleben lässt. Wunderbare Gitarren, feinste Steelguitar-Ergänzungen, mal ein paar dezente Mandolinen-, Dobro- oder Fiddle-Klänge und unaufdringliche Keyboards fließen genüßlich und, trotz eines unwiderstehlichen Roots-Charmes, mit einer unvergleichlichen Reinheit durch die lockeren Americana-Rhythmen aus Drums und Bass. Alles ist sehr entspannt. Lange nicht mehr hat Olson solch großartige Songs und Melodien kreiert. Die Sache wird umso perfekter durch die Schar exzellenter L.A.-Musiker, die ihn voller Brillanz unterstützen: Zum Beispiel Greg Leisz (u.a. Dave Alvin, Lucinda Williams), Tony Gilkyson (u.a. Lone Justice und X), Zac Rae (u.a. Alanis Morissette und Fiona Apple), der großartige Drummer Kevin Jarvis und viele mehr! Herrlich, dieses zudem jederzeit spürbare, entspannte Westcoast-Feeling! Toller, sehr transparenter, klarer Sound, produziert von Ben Vaughn! Es ist weitestgehend unnötig irgedwelche Songs besonders hervorzuheben, denn das komplette Album verzaubert mit all seiner Wonne unsere sensiblen Americana-Sinne. Warm und wohlig fließen diese wunderbaren Melodien in unsere Ohren. Ob beispielsweise der von herrlichen Gitarren und Steel-Fills geprägte, einer traumhaften neuen Jayhawks-Nummer gleichkommende Roots-/Americana-Rocker "Clifton bridge", das flockige, von feinen E-Gitarrenlinien und schönen Acoustic Gitarren-/Mandolinen-Riffs bestimmte, lockere Alternate Country-Stück "Poor Michael's boat" oder das hinreißende, lockere, voller Westcoast-Feeling steckende, klare "Keith", usw.,usw. - alles ist einfach wunderbar! Weiteres Bonbon: Die jetzt lieferbare Erstauflage kommt in einer überaus edlen, exklusiven, wunderbaren Verpackung in Form eines kleinen Buches (enthält selbstverständlich alle Texte), inklusive eines Einbandes! Toll! Jayhawks-Anhänger und Freunde feinster entspannter, lockerer, melodischer Americana-Klänge dürfen sich über ein neues, absolutes Genre-Highlight freuen! Ganz großer Wurf von Mark Olson!

Art-Nr.: 5003
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Clifton bridge
Poor Michael's boat
National express
Keith
Look into the night

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Tedeschi Trucks Band - revelator [2011]
Es ist ein brillantes Werk geworden! Derek Trucks, der begnadete Gitarrist der The Allman Brothers Band und Derek Trucks Band, und seine Gattin, die großartige Singer-Songwriterin und Gitarristin Susan Tedeschi mit einer hinreissenden Southern Soul, Blues-, Roots-Scheibe, die einen von der ersten bis zur letzten Minute gefangen nimmt.

Das renommierte, der The Allman Brothers Band nahe stehende, mittlerweile aber in der gesamten Jamrock-Szene voll etablierte Fan-Magazin schreibt zu diesem Werk:
For the past 18 months, the husband/wife team of Derek Trucks and Susan Tedeschi have been working on a new collective vision. This creative period resulted in their new album, the appropriately titled Revelator, which you can now pre-order through Hittin' the Note!
Revelator is a truly collaborative effort in every way, an egoless journey made possible by teamwork and group effort. Mike Mattison and the brothers Burbridge, Oteil and Kofi, contribute to the songwriting, and the band worked with a wide variety of talented songwriters from outside their musical family.
From the evocative, moody "Midnight In Harlem" to the rip-roaring drive of "Bound for Glory" to the testifying funk of "Love Has Something Else to Say," the results speak for themselves. This is a great group of songs, played to perfection.
"These songs are all life-adventure stuff," says Tedeschi. "Revelator is about storytelling through songs - songs with nice musical structures, with beginnings, middles and ends, a lot of content that people can really dig into."
Of course, even the best songs can only take you so far without a great band. Revelator is the debut of the newly formed Tedeschi Trucks Band, an 11-member ensemble overflowing with talent and musical familiarity. This all-star band allows both Derek and Susan to really shine.
"I'm super-proud of the work that Susan's done on the record," Derek says about his wife and collaborator. "We really tried to catch different parts of her singing - not just the belting thing that she's known for, but the sweet side too. She's really laying it all out there."
Susan is equally proud in describing Derek's work on the record. "I have the best guitar player in the world in my band," Susan says with pride. "I love playing with my husband and now I get to hear him every night."

Eine weitere U.S.-Besprechung im Original:

Revelator is the long-awaited, song-oriented debut album by the husband-wife team of singer/guitarist Susan Tedeschi and guitarist Derek Trucks. Filled with smoky, blues-dipped rockers and heart-stilling ballads that show off, respectively, the gutsier and softer side of Tedeschi's vocal ability, plus a series of emotive, story-telling solos shaped by Trucks's uncanny agility on slide-guitar, Revelator also serves to introduce the couple s new, 11-piece ensemble Tedeschi Trucks Band.
A dramatic leap forward for two of the music world's most dynamic performers, Revelator is a confident yet unforced triumph offering a cohesive vision: an idyllic, musical world in which the echoes of so many great traditions Delta blues and Memphis soul, Sixties rock and Seventies funk organically flow together, blending with an entirely original, modern sensibility.
In addition to the combined weight of Tedeschi and Trucks's equally renowned abilities, Revelator benefits from an impressive circle of talent that the two brought together. Trucks co-produced the album with multi-Grammy-winning engineer Jim Scott, whose genre-bending credits include popular albums by the Dixie Chicks, Johnny Cash, and the Red Hot Chili Peppers. Both Tedeschi and Trucks co-wrote the album's twelve new songs with an impressive list of experienced songwriters, including Jeff Trott, John Leventhal, David Ryan Harris and Sonya Kitchell; Gary Louris and Oliver Wood of the Jayhawks and the Wood Brothers, respectively; and old friends like guitarists Doyle Bramhall II and Eric Krasno (of Soulive), and band members Mike Mattison, Kofi Burbridge and Oteil Burbridge.
Most notably, Revelator features the newly formed Tedeschi Trucks Band, an eleven-member ensemble overflowing with talent and musical familiarity. Brothers Oteil Burbridge (noted for his years as bassist with the Allman Brothers Band) and Kofi Burbridge (longtime keyboardist/flutist with The Derek Trucks Band) have joined forces with a pair of drummers J. J. Johnson and Tyler Greenwell, trumpeter Maurice Brown, tenor saxophonist Kebbi Williams, trombonist Saunders Sermons, and harmony singers Mark Rivers and Mike Mattison. (Additionally, Ryan Shaw and David Ryan Harris supplied harmony vocals to various tracks on the album, and Alam Khan adds his masterful sarod playing to "These Walls".) The fact that this aggregation includes so many musicians related by experience and blood clearly adds to the notion of Revelator as a true group album, the product of a musical family.

Das komplette Tracklisting:

1. Come See About Me 3:49
2. Don't Let Me Slide 5:03
3. Midnight in Harlem 5:52
4. Bound for Glory 5:28
5. Simple Things 4:46
6. Until You Remember 6:11
7. Ball and Chain 3:57
8. These Walls 5:58
9. Learn How to Love 4:23
10. Shrimp and Grits (Interlude) 1:45
11. Love Has Something Else to Say 5:54
12. Shelter 7:58

Art-Nr.: 7409
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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