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Marriner, Steve - hope dies last [2021]
Der mit größtem Potential beschlagene, herausragende Multi-Instrumentalist (u. a. ist er ein begnadeter Mundharmonika-Spieler und vorzüglicher Gitarrist), exzellente Sänger und Songwriter Steve Marriner gilt nicht nur als einer der vielbeschäftigtsten Musiker der kanadischen Blues- und Roots-Szene, sondern auch als ein überaus erfolgreicher (Gewinner von unzähligen Canadian Maple Blues Awards, zwei Canadian Indie Music Awards, zwei JUNOs und einem American Blues Music Award). Viele dieser Auszeichnungen gewann er mit seiner Band MonkeyJunk, jenem fantastischen Bluesrock-Trio aus Ottawa, deren ausstrahlungsstarker Frontmann er ist. Neben MonkeyJunk spielt Marriner noch mit jeder Menge andere Musiker zusammen, wie etwa Colin James, Sass Jordan, Matt Andersen, Harry Manx, Samantha Martin & Delta Sugar und vielen mahr, ist mit diesen auch zuweilen auf Tour und arbeitet als Produzent. Nun kommt Steve Marriner, 14 Jahre nach seinem Debut, mit seinem zweiten Solo-Album, "Hope dies last" - und es ist ein wahres "Killer"-Teil geworden. Was ist das für ein famoser Musiker, Sänger und Songwriter! Begleitet von 16 hochkarätigen Musikern (unter ihnen bei etlichen Tracks der grandiose Lead Gitarrist der The Sheepdogs, Jimmy Bowskill, der mit einigen bärenstarken Soli aufwartet) gelingt Marrinner mit seinem Werk ein geradezu perfekter Spagat zwischen dem voller Energie steckenden, brodelnden, durchaus swampig und southern gewürzten, kraftvollen Bluesrock von MonkeyJunk und einer eher rootsigeren und Americana angehauchten Stilrichtung. Musikalische Vielseitigkeit paart sich auf einem höchst anspruchsvollen Level mit sehr viel Leidenschaft und viel Hingabe. Auch bei den schönen und rootsigen Amercana-Tracks spürt man stets ein unterschwellig bluesiges Feeling, sowie jede Menge soulful Southern-Spirit. Alles Songs kommen wunderbar erdig und bauen auf eine hervorragende Melodik. Eröffnet wird der Reigen mit dem ungemein straighten, von einem pochenden Drum Beat und satten Gitarrenriffs nach vorn getriebenen, 70s inspired Bluesrocker "Take me to the city", der in bester MonkeyJunk-Manier aus den Lautsprechern "knallt". Sehr erfrischend! Verfügt über einen ganz dezenten, souligen Mowtown-Vibe. Marriner glänzt im Break mit bärenstarem Harp-Spiel und Jimmy Bowskill zündet ein prächtiges Gitarrensolo. Eine super Nummer und damit ein Auftakt nach Maß! Auch bei den nächsten beiden Tracks bleibt die Power hoch. Zunächst haut Marriner eine vor bluesiger Energie nur so sprühende, raue, dreckige Coverversion von Tom Petty's "Honey Bee" raus, ehe er mit dem Kracher "How high" das Gaspedal vollends durchdrückt. Ein famoses Riff-Gewitter und brennende, wirbelnde Lead Gitarren bestimmen das Geschehen. Hat deutliche Spuren von Led Zeppelin. Welch eine Spielfreude und Dynamik! Das folgende, lyrisch etwas bedrückende "Somethin' somethin'" glänzt mit einem genauso kraftvollen, wie melodischen, herrlich rootsig-bluesigen, musikalischen Rahmen, mit einem tollen Groove, einem Hauch Soul, dreckiger Bluesharp und einem hinreißenden Pedal Steel-Solo. Eine ganz wundervolle Nummer, wie auch der folgende, countrylastige, von einem feinen Western-Flair durchzogene Americana-Rocker "Coal mine", instrumeniert mit exzellenten, kernigen Gitarren, inkl. einer toll klingenden, von Marriner gespielten Baritone-Gitarre. Was nun folgt, erzeugt pure Gänshaut: Die bluesige, voller Soul steckende, exquisite, einfach nur traumhaft melodisch inszenierte Ballade "Enough" steht auf dem Programm. Ein absoluter musikalischer und vor allem auch vokaler Leckerbissen, vorgetragen im Duett von der kanadischen Blues- und Soul-Queen Samantha Martin (Samantha Martin & Delta Sugar) und Steve Marriner. Der Lead Gesang der beiden ist schlicht genial. Dazu gibt's tolle Gitarren, tolles Orgelspiel (klasse Solo) und ein feines Pedal Steel-Solo von Jimmy Bowskill. Zum Niederknien! Ein "Gumbo" bester kreolischer und swampiger New Orleans-/Lousisiana-Zutaten wird uns mit dem großartigen, wunderbar groovenden, brodelnden, Little Feat- und Sonny Landreth-affinen "Petite danse" (klasse Slide Gitarre) serviert, der ebenfalls Slide-lastige (furioses Solo), schweißtreibende Bluesrock-Boogie "Hear my heart" macht noch einmal mächtig Dampf, ehe das Album mit der wunderbaren, dezent folkigen Americana-Ballade "Long way down" (schöne, effektvolle Lead Gitarre, Neil Young-mässige Mundharmonika, feines Piano, Violine) etwas bedächtiger und sehr gediegen ausklingt. Ein Werk ohne jede schwache Nummer. Steve Marriner und seine fabelhaften Begleitmusiker machen einen herasuragenden Job. "Hope dies last", zum Teil eingespielt vor, abgeschlossen aber während der Pandemie, stellt ein die Grenzen zwischen erdigem, dezent southern umwobenem Bluesrock, Rootsrock und Americana weit öffnendes, musikalisches Glanzstück allererster Güte dar. Meisterhaft!

Das komplette Tracklisting:

1. Take Me To The City - 3:11
2. Honey Bee - 3:34
3. How High - 2:12
4. Somethin' Somethin' - 3:45
5. Coal Mine - 4:01
6. Enough - 3:31
7. Uptown Lockdown - 3:02
8. Petite Danse - 3:20
9. Hear My Heart - 4:01
10. Long Way Down - 6:26

Art-Nr.: 10340
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Take me to the city
How high
Somethin' somethin'
Coal mine
Enough
Petite danse
Hear my heart
Long way down

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MonkeyJunk - all frequencies [2013]
Brillantes, ungemein vielfältig agierendes Bluesrock-Trio aus Kanada (Ottawa), dessen dampfendes, musikalisches Gebräu seine Heimat jedoch in den verschiedensten Regionen der USA hat, vornehmlich in den Südstaten und dem Mississippi-Delta. Wie mit einer gut geölten Maschine unterwegs, durchkämmen sie unaufhaltsam die Grenzgebiete zwischen Swamp Boogie, Roots, Rock, Funk, Southern Blues, Delta Blues, Chicago Blues und Muscle Shoals-Soul, alles auf der Basis mitreissender Grooves. Die Besetzung dieses Trios gleicht jedoch ganz und gar nicht der klassischer Bluesrock-Trios, nein, MonkeyJunk spielen beispielsweise ohne einen Bassisten (dennoch entwickeln sie diese brodelnde, kernige Rhythmik), dafür aber mit einer instrumentalen Vielfalt, die einen den Tieftöner überhaupt nicht vermissen lässt. Frontmann und Multi-Instrumentalist Steve Marriner beispielsweise macht einen mtreissenden Job an der zweiten Gitarre (zumeist Baritone Gitarre), den Keyboards, der Mundharmonica und mit seinem großartigen, charismatischen, "soulful" Gesang. Darüber hinaus verfügt die Band mit Tony Diteodoro über einen famosen Lead Gitarristen, der immer wieder mit bärenstarken Soli und brennenden Slide-Läufen glänzt, sowie mit Matt Sobb über einen erstklassigen Drummer und Percussionisten, der hauptverantwortlich für die tierischen Grooves ist. Das Trio harmoniert geradezu perfekt miteinander. Der Sound ist herrlich rau und dreckig, doch dieses erdige Ambiente steht keinesfalls im Gegensatz zu der Melodik der Songs. Im Gegenteil, es passt alles prächtig zusammen, sodass das Songmaterial klasse hängen bleibt. Die Songs wirken hervorragend strukturiert, bieten aber auch immer genügend Platz für jammige Instrumentalpassagen. All das ist ein Indiz für die exzellente Musikalität der Truppe. Diese hohe Qualität kommt unmittelbar mit dem Auftaktsong zur Geltung. "You make a mess" heisst die Nummer, ein voller Soul steckender, kraftvoller Bluesrocker, der sofort, bei äusserst knackigem, straightem, dezent funky wirkendem Beat, mit einem tierischen Groove aufwartet. Und "Mr. D." brennt gleich ein gewaltiges Gitarrensolo ab. Klasse Slide-Fills, zündende Lead Gitarre und saustarkes Harpspiel bilden den musikalischen Mantel des erneut wunderbar groovenden "Right or wrong", das mit einem schönen, kochenden Shuffle Blues-Feeling besticht. Das furiose Harp-/Lead Gitarren-Duell im Break ist ein "Hit". Einfach toll! Im Verlauf der Zeit geht es immer mehr Richtung Süden und die Band scheint sich immer tiefer in den Swamps einzunisten. Brodelnde Slideguitar und dreckige Bluesharp-Klänge rühren mit dem baumstarken "Why are people like that?" die Sümpfe ordentlich auf. Das ist schwüler, dampfender "Voodoo"-/Delta-Bluesrock vom Allerfeinsten. Was für ein Druck! Die Percussion-Grundlage und das Gitarrensolo sind absolut heiss. Nach dem scharfen Funk-Heuler "Je nah say kwah" folgt mit dem treibenden "Sirens in the night" der nächste Boogie, der eine tiefe Spur in den Swamplands des Südens hinterlässt. Erneut hören wir diese wunderbare, sumpfige, dreckige Slidegitarre, eingebunden in einen brodelnden Drive. Oh, und welch eine wundervolle Nummer zelebriert die Band mit der famosen, rootsigen Bluesrock-Ballade "Once had wings". Klingt ein wenig, als stammten die klassischen Bad Company nicht aus dem Vereingten Königreich, sondern aus den tiefsten Swamps des amerikanischen Südens, zumal Steve Marriners vorzüglicher Gesang ein leichtes Paul Rodgers-Timbre nicht leugnen kann. Dazu regieren Slidegitarre und Bluesharp. Das ausgedehnte, ungemein melodische Solo mit dem Bottleneck ist ein Traum. Klasse auch der abgehende Mojo-Bluesrocker "Say what?" und das famose, jammige Instrumental "Swank" (furioses Orgel-Spiel, großartige Gitarrenläufe), das das Album mit ebenso aussergewöhnlicher Qualität abschliesst, wie es begonnen hatte. MonkeyJunk haben in ihrer kanadischen Heimat und den USA schon jede Menge bedeutender Blues-Awards gewonnen, wie etwa den amerikanischen Blues Music Award für "Best New Artist Debut" im Jahre 2010 und den kanadischen Juno Award für "Blues Album Of The Year" im Jahre 2012. Warum das so ist und das diese Preise absolut verdient sind, zeigt ihr grandioses, drittes Album "All frequenzies" in beeindruckender Art und Weise. Nicht nur die Fans von Muddy Waters über Robert Johnson, Sonny Landreth, Little Feat, Gov't Mule bis hin zu den North Mississippi Allstars werden begeistert sein. Diese rootsige, swampige Bluesrock-Vielfalt ist ein "Killer". Der Name der Band stammt übrigens aus einer Aussage des legendären Son House, der einst sagte: "I’m talking about the blues, I ain’t talking ’bout no monkeyjunk". Doch könnte der gute Son House diese Band heute erleben, würde er sehr wohl über MoneyJunk sprechen - und zwar in den höchsten Tönen. "All frequencies" wird auch bei den kommenden Blues-Awards wieder ein ganz heisser Kandiodat sein, da sind wir sicher. Überwältigend!

Das komplette Tracklisting:

1. You Make a Mess - 3:14
2. Right From Wrong - 3:37
3. Why Are People Like That? - 3:59
4. Je Nah Say Kwah - 2:55
5. Sirens In the Night - 3:54
6. Yearnin' For Yesterday - 3:32
7. Once Had Wings - 5:19
8. What I Got To Give - 4:21
9. Say What? - 4:03
10. Swank - 7:13

Art-Nr.: 8335
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You make a mess
Right from wrong
Why are people like that?
Sirens in the night
Once had wings
What I got to give
Say what?

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MonkeyJunk - moon turn red [2015]
Neues Album der brillanten, kanadischen Bluesrock-Formation MonkeyJunk, dessen brodelndes, musikalisches Gebräu seine Heimat jedoch in den verschiedensten Regionen der USA hat. "Moon turn red" ist wunderbar rockig und kernig geraten, kocht an allen Ecken und Enden und besticht mit faszinierender Musikalität der drei Protagonisten. Wie mit einer gut geölten Maschine unterwegs, durchkämmen MonkeyJunk unaufhaltsam die Grenzgebiete zwischen Swamprock, Boogie, Roots, Classic Rock, Funk, Southern Blues, Delta Blues, Chicago Blues und einem Schuss Muscle Shoals-Soul, alles auf der Basis von absolut mitreissenden Grooves. Die Besetzung der Band gleicht jedoch überhaupt nicht der eines klassischen Bluesrock-Trios, denn MonkeyJunk spielen ohne einen Bassisten. Dennoch entwickeln sie mit ihrer ungeheuren instrumentellen Vielfalt eine dermassen "tighte", druckvolle und kernige Rhythmik, die einen den Tieftöner überhaupt nicht vermissen lässt. Frontmann und Multi-Instrumentalist Steve Marriner beispielsweise macht einen begnadeten Job an der zweiten Gitarre (zumeist Baritone Gitarre), den Keyboards, der Mundharmonica und mit seinem großartigen, charismatischen, hin und wieder entfernt an den guten alten Paul Rodgers erinnernden, "soulful" Gesang. Darüber hinaus verfügt die Band mit Tony Diteodoro über einen außergewöhlich starken Lead Gitarristen, der immer wieder mit rauen, fulminanten Soli und brennenden Slide-Läufen glänzt, sowie mit Matt Sobb über einen vorzüglichen Drummer. Die Drei harmonieren prächtig miteinander und verstehen sich quasi blind. Ihre Arrangements knistern nur so vor musikalischer Soannung und vor Raffinesse, aber auch vor straighter, drückender Direktheit. Wie gesagt, überwiegend rockt's und raucht's gewaltig "im Karton" (genial etwa das ein wenig an die bluesigen Sachen von Free und Bad Company erinnernde, mit einem irren Groove unterlegte und mit herrlichen kurzen Twin Guitar-Riffs verzierte, brodelnde "Live another day"), aber ein zwei Mal besticht die Band auch mit geradezu hinreissend gespielten Balladen, wie zum Beispiel bei dem famosen, souligen, wunderbar melodischen Abschlußtrack "Meet me at midnight". Das komplette Songmaterial ist makellos. Von vorn bis hinten gibt es nicht einen Ausfall oder Füller. MonkeyJunk mit einem packenden, bärenstarken Bluesrock-Werk, das zu den besten im Jahre 2015 gehören wird. Absolut beeindruckend!

Das komplette Tracklisting:

1. Light It Up - 3.39
2. You - 3.49
3. Show Me Yours - 4.10
4. Hot Hot Papa - 4.41
5. Love Attack - 4.32
6. Live Another Day - 5.02
7. Learn How to Love - 5.08
8. Lucky One - 3.01
9. Travelin' Light - 4.26
10. Meet Me at Midnight - 4.51

Art-Nr.: 8984
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Light it up
You
Hot Hot Papa
Live another day
Learn how to love
Travelin' light
Meet me at midnight

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MonkeyJunk - time to roll [2016]
Gerade mal ein gutes Jahr nach dem brillanten "Moon turn red" veröffentlicht das herausragende, aus Ottawa/Kanada stammende Trio MonkeyJunk bereits das nächste Album - und, man mag es kaum glauben, sie setzen fast nochmal einen drauf. Ein Bluesrock-Hammerteil ist das, nicht mehr und nicht weniger. MonkeyJunk klingen manchmal ein wenig wie die guten, alten, klassischen Free um Paul Rodgers, auf einem Trip durch den bluesigen Süden der USA, wobei sie durchaus eine große, eigene Persönlicgkeit und Identität vorweisen können. "Time to roll" rollt durch die Gefilde des Mississippi Deltas und der Louisiana Swamps, genauso wie durch die des Chicago Blues, des Rootsrocks, funky Southern Blues, Chicago Blues und Roadhouse Boogie. Was sind das für begnadete Musiker: Frontmann und Multi-Instrumentalist Steve Marriner beispielsweise macht einen mtreissenden Job an der zweiten Gitarre (zumeist Baritone Gitarre), den Keyboards, am Bass (erstmals bedient sich die Band eines Tieftöners - bei den vergangenen Alben wurde komplett darauf verzichtet), der Mundharmonica und mit seinem bärenstarken, charismatischen, "soulful" Gesang. Mit Tony Diteodoro ist zudem ein famoser, herausragender Lead Gitarrist mit an Bord, der immer wieder mit flammenden, auf den Punkt gebrachten, straighten, "frickelfreien", aber überaus virtuosen Soli glänzt, und mit Matt Sobb verfügt man über einen erstklassigen Drummer und Percussionisten, der hauptverantwortlich für die unwiderstehlichen, "heißen" Grooves ist. Wow, hat das alles Seele und Herz! Das Songmaterial ist durchweg fantastisch, ohne jeden Ausfall. Die Band besticht mit mitreißenden Intrumentierungen, tollen Meldoien, Abwechslungsreichtum, höchstem handwerklichem Können und jeder Menge Spielfreude und Leidenschaft. Hier stimmt einfach alles! Zumeist agieren sie mit 2 fetten Gitarren oder einer glühenden Lead Gitarre und nicht minder satten, schön dreckigen Bluesharp, immer auf der Basis von diesen packenden, kernigen Grooves und Rhythmen. Es brodelt an allen Ecken und Kanten. "Best kept secret", der erste Track, bringt sowohl die Band, als auch die Zuhörer sofort auf Betriebstemperatur. Dieser kochende, auf klassischen Bluestraditionen basierende, "rattenscharfe" Bluesrocker groovt einfach "wie die Sau" (irre stark der trockene, kernige, den Rhythmus stark beeinflussende, viel Southern-Flair verbreitende Shaker). Steve Marriner singt bärenstark, seine raue Harp lässt einen dezenten Vibe der Fabulous Thunderbirds einfließen, die Melodie ist klasse und Diteodoro's prächtiges Gitarrenspiel (tolle Soli) setzt dem Ganzen die Krone auf. Ein absoluter "Knaller" zum Auftakt. Und es geht Song für Song so weiter, ohne die Spur eines schwächeren Momentes. Etwas an die frühen Bad Company, allerdings mit einem deutlichen Southern Rock-Einfluß, erinnert der genauso straighte, wie spannende, knackige Boogie "Time to roll". Dieses Titelstück geht unmittelbar ins Ohr und lässt den Puls der ewig hungrigen Genre-Fans vor Freude in die Luft schnellen. Von hinreissenden, vielschichtigen Gitarrenlinien (tolle Lead Gitarre) durchzogen ist das wunderschöne, etwas ruhigere, dennoch voller mächtiger, innerer Kraft steckende, faszinierende "Blue lights go down". Welch eine, geradezu Gänsehaut erzeugende Wonne! Ein leicht psychedelisch angehauchtes, herrliches Riff begleitet den wunderbaren Midtempo-Bluesrocker "Pray for rain", bei dem erneut Groove, Melodie und die sich gegenseitig anstachelnden E-Gitarre und Mundharmonika in unwiderstehlichem Zusammenspiel harmonieren, ohne dabei den nötigen "Dreck" vermissen zu lassen. Schön dreckig klingt auch MonkeyJunk's super Cover des alten Albert King-/Free-Klassikers "The hunter", während uns das traumhaft melodische "Can't call you baby" in wunderbar soulige Gefilde entführt (tolle Gitarren, großartige Orgel, begnadetes, herrlich ins Ohr gehendes E-Gitarren-Solo). Richtig nach vorn geht's dann bei dem sehr rootsig rockenden, ungemein dynamischen Roadhouse-Bluesrocker "Gone", gespickt mit fetten E-Gitarren, klimperndem Honky Tonk-Klavier und rauer Bluesharp. Was MonkeyJunk auch anpacken, es ist stets eine äußerst spannende, hochklassige Performance. Ihr nunmehr schon 5. Album "Time to roll" darf man mit Fug und Recht als ein Juwel des Genres bezeichnen. Sie etablieren sich endgültig ganz oben, in der "Bel Étage" des Bluesrocks. Eine herausragende Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Best Kept Secret - 4:31
2. Time To Roll - 4:01
3. See The Sign - 3:36
4. Blue Lights Go Down - 4:27
5. Pray For Rain -5:13
6. The Hunter - 3:35
7. Can't Call You Baby - 5:39
8. Undertaker Blues - 3:25
9. Gone - 3:34
10. Fuzzy Poodle - 3:08

Art-Nr.: 9325
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Best kept secret
Time to roll
Blue lights go down
Pray for rain
The hunter
Can't call you baby
Gone

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