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Allen, Jeff - raised on gettin' by [2009]
Stark! Dynamischer, ungemein knackiger, ja schon fetziger, noch von jeglicherr "Nashville-Politur" befreiter, herrlich zwangloser, Energie geladener, rockin' Country/New Country voller "Schmackes", der sowohl die Traditionalisten, als auch die "jungen Wilden" des Genres vollends begeistern wird! Und wo kommt so ein Kerl her? Natürlich aus Texas! Jeff Allen stammt aus einer musikbegeisterten Familie, aus Canton/TX. Mit 15 Jahren brachte er sich das Gitarre spielen selbst bei. Von dort an verfolgte er stetig sein Ziel, einmal als Musiker auf der Bühne zu stehen und die Leute zu begeistern "In ten years, I’d love to still be on tour full-time and have a few songs on the radio. I just want to make a living writing and playing the music I love", war seine damalige Intension. Der Erfolg gibt ihm recht. Bereits ohne Album gelang es ihm, im Vorprogramm von solch klangvollen Namen wie u.a. Emerson Drive, Reba McEntire, Randy Travis, Vince Gill, Little Big Town und Big & Rich aufzutreten. Mit seinem nun vorliegenden, prächtigen, bei dem kleinen Independent Label Savvy Recordings erschienenen Debüt "Raised On Gettin’ By, das er zur Zeit in ganz Texas promoted, dürfte er seinem Lebenstraum nun ein ganzes Stück näher gekommen sein. Ein tolles Teil , das noch voller spürbarem Idealismus und Elan steckt, und frei von allen Zwängen, munter und ungeschliffen drauflos rockt, dabei aber zu keiner Zeit die "real Country"-Pfade verlässt.. Die musikalische Performance ist einfach klasse. Allen hat eine tolle Country-Stimme, die aber auch hervorragend für rockige Sachen geeignet ist. Er und die hervorragenden Musiker sind prächtig aufeinander abgestimmt. Manchmal köännte man meinen, Allen spielt einen wunderbar "rotzigen" Mix aus den Elementen solcher Leute wie Brooks & Dunn, Eric Church, Jake Owen, aber auch Gary Allan und Brad Paisley, vermischt mit dem Texas-Flair solcher "Lonestar"-Ikonen wie Pat Green und Jack Ingram, und seinen eigenen Ideen. Und alles passt klasse zusammen! Allen hat acht von zwölf Stücken selbst komponiert und präsentiert sich als ein mit bereits allen (New Country-)Wassern gewaschener, aber gleichzeitig noch sehr hungriger, junger Musiker. Die Songs (produziert von Kevin Savigar und Brian Kolb), zumwiest umgeben von einem Gewand aus satten Gitarren, überzeugen auf ganzer Linie. Bereits das zum Einstieg gebrachte, sehr traditionell fundamentierte, großartige "Watching You", mit herrlich lässigem Gesang Allen's, quietschender Fiddle und exzellenter Gitarrenarbeit, rockt in allerbester Brooks & Dunn-Manier, ebenso wie das baumstarke, kraftvolle und dynamische Titelstück "Raised On Getting By" (krachende, rhythmische Drums, schön integrierte Orgel-Klänge, "saftige" E-Gitarren, tolle Melodie)! Ein echter Knaller! Bei den balladeskeren, immer och ungemein kraftvollen Stücken, wie zum Beispiel der Killer-Nummer "Can’t Trust Myself" (fetziges, zündendes E-Gitarren-Solo, großartige Steelguitar-Unterstützung, wundervolle Melodie) und solch klasse Nummern wie "Anyway", "You’ve Gotta Stop This" und "Still Gonna Wait For You", bewegt sich Allen in geschmackvollen Sphären zwischen Gary Allan, Brian McComas und dem jungen Keith Urban zu seiner weniger Mainstream-orientierten The Ranch-Zeit. Das mächtig rockende, riffige, kernige "Mighty Mississippi" und auch "Hurt Me" werden dann mit einem ordentlichen Schuß Southern Rock-Groove serviert. Für den Gute Laune-Pegel seiner Live-Konzerte dürften "Drive Me To Drink" und "Honkytonk Saturday Night" (mit fettem E-Gitarren-Solo und großartigem, hintergründigem Saloon Piano-Geklimper) das richtige Elixier sein. Hier geht mächtig die (traditionelle) Post ab, und auch die Besucher der texanischen Roadhouses und Honky Tonks landauf, landab, dürften hier ausgelassen in Stimmung kommen. Gleiches gilt ebenfalls für das abschließende, etwas spirituelle "Me And Jesus", ein alter Tom T. Hall-Song, den Jeff seinem verstorbenen Großvater widmet. Kommt in einer tollen, lockeren, dennoch durchaus knackigen, grassig angehauchten, traditionellen Version mit klasse Fiddle-, Mandolinen- und Banjo-Klängen, sowie fulminantem, quick lebendigem E-Gitarren-Picking..Ein wenig schade, dass die wirklich stark aufspielenden Musiker, die einen tollen Job erledigen, im recht spärlichen 1-Blatt-"Booklet" nicht aufgeführt wurden. Dies bleibt allerdings der einzige, kleine Wermutstropfen und muß bei der Klasse dieses Albums einfach in den Hintergrund geschoben werden. "Raised On Gettin’ By" zeigt mit Jegff Allen einen jungen, bislang nahezu unbekannten (New)Country-Musiker, in dem eine Menge beeindruckendes Potential zu stecken scheint. Dieses Debut ist jedenfalls ein "Hit"! Die Urbans, Brooks & Dunns und Paisleys dieser Welt haben auch irgendwann mal "klein" angefangen, um eines Tages den verdienten Ruhm zu ernten. Jeff Allen hat ohne Zweifel das Zeug dazu, es ihnen nachzumachen. Der erste Schritt ist getan! Eine ganz starke Vorstellung des jungen Texaners! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Watching You (3.25)
2 Can’t Trust Myself (4.15)
3 Raised On Getting By (3.05)
4 Anyway (3.36)
5 Drive Me To Drink (3.20)
6 You’ve Gotta Stop This (3.18)
7 Mighty Mississippi (2.34)
8 Still Gonna Wait For You (3.49)
9 Running Out Of Ways (3.31)
10 Honkytonk Saturday Night (3.24)
11 Hurt Me (3.20)
12 Me And Jesus (3.20)

Art-Nr.: 6515
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Watching you
Can't trust myself
Raised on getting by
Anyway
Mighty Mississippi
Honky Tonk Satirday Night
Me and Jesus

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Clark, Brandy - 12 stories [2013]
Die amerikanische Countryszene, Kritiker und Fans, preisen sie in den höchsten Tönen - vollkommen zu Recht, wie wir meinen. Brandy Clark besticht mit einem bärenstarken Debut und zählt neben Kacey Musgraves und Ashley Monroe zu den großen Entdeckungen des Jahres 2013 in Nashville, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Music City und die Countrywelt in Zeiten, in denen immer mehr Pop- und Rap-Einflüsse die Country-Charts regieren, wieder mit echter, reiner, traditionsbewusster Countrymusic zu beglücken. Herrlich! Tut das gut! Brandy Clark, ursprünglich aus dem kleinen Nest Morton im US-Bundesstaat Washington stammend, ging vor über 15 Jahren nach Nashville, um, ihrer Liebe zur Countrymusic folgend, dort ihr Glück zu versuchen. Und tatsächlich machte sie ihren Weg. Sie zählt heute zu den angesagtesten Songwriterinnen des Genres und hat auf diesem Gebiet für den Song "Mama's broken heart", den sie gemeinsam mit Shane McAnally komponiert hat (Miranda Lambert machte ihn zu einem Nr. 1-Hit), gerade ihre erste Grammy-Nominierung erhalten. Weitere, große Hits mit Songs von Brandy Clark erzielten beispielsweise Kacey Muusgraves ("Follow your arrow"), The Band Perry ("Better dig two"), Darius Rucker ("Love without you"), Sheryl Crow ("Homecomin queen"), Reba McEntire (das auch hier enthaltene "The day she got divorced") und viele, viele mehr. Nun tritt sie selbst als Interpretin in den Vordergrund und liefert mit ihrem Debut "12 stories" eine wahre "Perle" von einem Countryalbum hat. Sie verfügt über eine hinreissend schöne, klare, reine Stimme und spielt unverfälschte, völlig lupenreine, entspannte Countrymusic, leicht rootsig und mit einem Hauch von Americana, völlig Pop-frei, durch und durch natürlich und auf der Höhe der Zeit. Frei von pompösem Glamour ist diese Art von Musik geradezu ein Segen für Nashville. Die 12 Songs (Geschichten) bestechen mit kargen, aber sehr emotionalen, großartigen Texten und wundervollen Melodien. Alles klingt sehr wohltuend, angenehm unaufgeregt, voller spürbarer Wärme und Harmonie, zumeist ungemein zielorientiert, ohne großen Schnickschnak, auf den Punkt genau instrumentiert. Akustische Gitarren, hin und wieder auch nicht allzu stark im Vordergrund eingesetzte E-Gitarren, Klavier, Fiddle, Mandoline, Dobro, feinste Pedal Steel, lässiges Schlagzeug und schön flüssige Strukturen bestimmen das Geschehen. Jedes Stück macht Brandy mit ihrer außergewöhnlichen Ausstrahlung zu etwas ganz Besonderem. Schon die erste Nummer ist ein absoluter "Hit". "Pray to Jesus" heisst das Stück, eine wunderbar flockige, flüssige, traumhaft melodische, natürliche Countrynummer mit dezenten Old School-Anleihen. Die Instrumentierung aus akustischen Gitarren, Piano und feinen, an die Nitty Gritty Dirt Band erinnernden, klaren Mundharmonika-Fills ist ein Genuß. Das folgende "Crazy woman" ist deutlich rhythmischer, moderner, kraftvoller, dennoch schön "stripped down" in Szene gesetzt. Peppiger acoustic-based New Country, wieder mit feiner Gitarren-, Harp-, und Banjo-Arbeit. Dann das fantastische ""What'll keep me out of heaven" (Background-Gesang: Vince Gill), das ein amerikanischer Kritiker begeistert als den perfekten "cheating song" bezeichnet. Es beginnt mit ein paar simplen, aber sehr effektvollen, herrlichen Klavierakkorden, ehe feinste Acoustic-Gitarren und schmerzvolle Pedal Steel-Linien eine hinreissende Atmosphäre aufkommen lassen. Ganz groß auch das mit unaufdringlicher, aber markanter Dramaturgie inszenierte "Stripes", eine waschechte Country & Western-Nummer voller Honky Tonk-Flair und schönem "Shootout"-Szenario. Es geht um Vergeltung am Liebhaber, den die betrogene Protagonistin mit einer anderen im Bett erwischt hat. "I got a pistol and I got a bullet and an pissed off finger just itchin to pull it", singt sie, doch sie schießt nicht, da sie sich den Knast aufgrund der unmodernen Gefängniskleidung ersparen will und fährt mit entsprechend ironischem Humor fort: "There's no crime of passion worth the crime of fashion, the only thing savin' your life is that I don't look good in orange and I hate stripes". Großartig! Möchte man bezüglich dieses Songs, der mit einer tollen Melodie und starken Baritone E-Gitarren-Klängen in Szene gesetzt ist, einen Vergleich zu anderen aktuellen Kolleginnen herbeiführen, so fallen einem hier Lindi Ortega und die ebenfalls unwiderstehlichen Pistol Annies ein. Herrlich auch die sparsam mit Klaver, feinen Gitarren und schöner Pedal Steel begleitete, traditionelle, Old School-Ballade "In some corner" (wunderbar "schwummriges" Saloon-Flair) und die knackige, mit "grollenden" Orgelklängen untermalte, sowie mit starken E-Gitarren und schönen Akkordeonklängen instrumentierte New Country-Nummer "Hungover". Brandy Clark ist ein absolutes Country-Multitalent. Was sie hier abliefert, ist äusserst beeindruckend. Solch ein Niveau bräuchte man im heutigen Nashville viel öfter. Ohne jeden Zweifel ist "12 stories" eines der besten Countryalben einer weiblichen Interpretin des Jahres 2013. Herausragend!

Das komplette Tracklisting:

1. Pray to Jesus - 3:22
2. Crazy Women - 3:36
3. What'll Keep Me Out of Heaven - 3:34
4. Get High - 3:31
5. Hold My Hand - 3:36
6. Stripes - 3:16
7. In Some Corner - 3:38
8. Take a Little Pill - 3:30
9. Hungover - 3:56
10. Illegitimate Children - 3:23
11. The Day She Got Divorced - 3:24
12. Just Like Him - 3:31

Art-Nr.: 8425
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Pray to Jesus
Crazy women
What'll keep me out of heaven
Stripes
In some corner
Take a little pill
Hungover

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Clark, Brandy - big day in a small town [2016]
Zweites, mit Hochspannung und viel Vorschusslorbeeren bedachtes Album der Singer/Songwriterin Brandy Clark, die man ohne jeden Zweifel zu einer der beachtenswertesten Country-Künstlerinnen des heutigen Nashville zählen muss. Vollkommen zu Recht, wie das exzellente, neue Werk untersctreicht. Modern und klassisch zugleich ist die Scheibe ein Musterbeispiel für "jungen" New Country auf höchstem Niveau. Die 40-Jährige, ursprünglich aus Morton, Washington, stammende Künstlerin, präsentiert mit "Big Day In A Small Town" diesmal ein als Art Konzeptalbum aufgebautes Werk, das in elf sympathischen Anekdoten das Kleinstadtleben mit all seinen Klischees und Facetten beleuchtet. Brandy Clark hatte zu Anfang ihres musikalischen Treibens, nachdem sie eine Basketballkarriere aufgegeben hatte und zugunsten der Musik nach Nashville gezogen war, zunächst große Erfolge als Songlieferant für bekannte Acts der Szene wie Sheryl Crow, Miranda Lambert ("Mama’s Broken Heart"), The Band Perry ("Better Dig Two"), Reba McEntire, LeAnn Rimes, Billy Currington, Darius Rucker oder Kacey Musgraves ("Follow Your Arrow") zu verzeichnen. Diverse Nominierungen (u. a. bei den Grammys) und für letztgenannten Song sogar ein CMA-Award, ließen keinen Zweifel an ihren kreativen Qualitäten aufkommen. Seit 2012 konzentriert sich Clark nun auch auf ihre eigene Karriere als Interpretin. Nach einer EP und ihrem, von Kritikern mit Lob überschütteten Major-Debüt "12 Stories", das in kommerzieller Hinsicht allerdings noch nicht die erwartete Resonanz erfuhr, soll jetzt mit "Big Day In A Small Town", für das ihr Warner Bros. Top-Produzent Jay Joyce (u. a. Little Big Town, Eric Church, Carrie Underwood) zur Seite stellte, der endgültige Durchbruch geschafft werden. Die spannende Frage war hier, ob das Gespann Joyce, der ja in letzter Zeit mit seinen sehr modernen 'nnovationen viel Kritik der herkömmlichen New Countryklientel auf sich zog, und die eher in Richtung klassischer Vorbilder Marke Patsy Cline oder Reba McEntire gestrickte Protagonistin zusammen überhaupt harmonieren würden. Um es vorweg zunehmen, es hat prächtig funktioniert, da sich Joyce der eher traditionell ausgerichteten Akteurin weitestgehend untergeordnet hat und nur an einigen wenigen "Stellschrauben", im Vergleich zum Vorgänger, marginal gedreht hat. Das Ergebnis ist ein prächtiger Mix, bzw. Kompromiss aus einigen sehr eingängigen, herrlichen New Country-Tracks mit Hit-Ambitionen, so wie die melodischen Opener "Soap Opera" (chorales Intro, Banjounterlegung, E-Gitarren-Kurz-Solo) und dem flockigen "Girl Next Door" (beide mit Sugarland-Flair) oder der humorvolle groovige Country Rocker "Broke" und das flotte "Love Can Go To Hell" (ein wenig Fleetwood Mac goes Country), sowie, gerade im zweiten Teil des Albums, einer schönen Inszenierung altbewährter, klassischer Countrymusic mit dem typischem, breitgefächerten Storytelling, wie ihn zum Beispiel Kacey Musgraves in letzter Zeit so vortrefflich und erfolgreich praktiziert hat. Die bedankt sich übrigens bei Brandy für ihre, bereits o. a. Dienste, in dem sie bei dem großartigen, traditionellen "Daughter" ihren feinen Harmonie-Gesang mit einbringt. Die von Lori McKennas Handschrift gezeichnete Hommage an das schwere Leben allein erziehender Mütter "Three Kids No Husbands" oder der Saloon-Heuler "Drinkin' Smokin' Chheatin'" (ganz allein aus Brandys Feder - die auch die übrigen Tracks, naturgemäß mit diversen Co-Writern wie u. a. schwerpunktmäßig Shane McAnally und Jessie Jo Dillon, kreiert hat), sind weitere Exemplare aus der "guten alten Zeit" des Genres. Mit "Homecoming Queen", "You Can Come Over" (schöne, Procul Harum-mäßige Orgel) und dem abschließenden, melancholischen, den Verlust des Vaters beklagenden "Since You've Gone To Heaven", wurden ein paar atmosphärische Balladen eingeflochten, die den ausdrucksstarken Gesang Clarks vortrefflich dokumentieren. Eingespielt haben das Werk gestandene Musiker u. a. wie Fred Eltringham, Dave Roe, John Deaderick (setzt viel Akzente an den diversen Keys), Forest Glen Whitehead, Jay Joyce, Keith Gattis und Rob McNelley. "Big Day In A Small Town" präsentiert Brandy Clark als "komplette" Künstlerin, die sowohl als exzellente Songschreiberin, großartige Sängerin, und auch als Instrumentalistin (Akustik-Gitarre) voll zu überzeugen weiß. Mit Jay Joyce, diesmal als feinfühligem Produzenten an ihrere Seite, könnten jetzt die großen Erfolge bevorstehen. Verdient hätte sie es ohne jeden Zweifel. Ein tolles Album.einer ganz großartigen Künstlerin. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Soap Opera - 3:27
2. Girl Next Door - 4:31
3. Homecoming Queen - 3:07
4. Broke - 3:39
5. You Can Come Over - 3:53
6. Love Can Go to Hell - 3:57
7. Big Day in a Small Town - 3:43
8. Three Kids No Husband - 3:14
9. Daughter - 3:19
10. Drinkin' Smokin' Cheatin' - 2:57
11. Since You've Gone to Heaven - 4:31

Art-Nr.: 9191
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Clark, Brandy - your life is a record [2020]
Drittes Album der von Kritikern und Fans gefeierten, aber auch von ihren Kolleginnen und Kollegen der Countryszene hoch geschätzten Brandy Clark. Brandy, ursprünglich aus dem kleinen Nest Morton im US-Bundesstaat Washington stammend, ging vor über 20 Jahren nach Nashville, um, ihrer Liebe zur Countrymusic folgend, dort ihr Glück zu versuchen. Tatsächlich schaffte sie es sehr schnell nach oben - als Songwriterin und Hitlieferantin für Größen wie Sheryl Crow, Miranda Lambert ("Mama’s Broken Heart"), The Band Perry ("Better Dig Two"), Reba McEntire, LeAnn Rimes, Billy Currington, Darius Rucker oder Kacey Musgraves ("Follow Your Arrow"), u.s.w., was ihr u. a. schon jede Menge Grammy-Nominierungen einbrachte. Doch Brandy ist nicht nur eine begnadete Songwriterin, sie ist auch eine fantastische Sängerin, die mit "Your life is a record" erneut ein klasse Album präsentiert. Wunderschöne, reine Country- und New Country-Musik, durch die ein gewisser Retro-Touch weht, die aber gleichzeitig, ohne überbordende, poppige Zutaten, absolut den Nerv der heutigen Zeit trifft. Produziert hat das Werk einmal mehr Jay Joyce, der Clark's herrliche, klare Stimme und die durchaus etwas zurückhaltenden, flockigen, lockeren, semi-akustischen Instrumentierungen (vielmals mit schönen Retro-Streichern) der einzelnen, durchweg hervorragenden, oft sehr persönlichen Songs, zu einer exzllenten Einheit verschmilzen lässt. Klingt manchmal wie eine sehr gelungene Synthese großer, traditioneller Heroinnen wie Patsy Cline, Loretta Lynn und Reba McEntire einerseits, sowie der Singer/Songwriter-Veranlagung einer Mary Chapin Carpenter andererseits. Das kommt prächtig! "Your life is a record" ist einfach nur ein großartiges Album!

Das komplette Tracklisting:

1. I'll Be the Sad Song - 3:58
2. Long Walk - 2:39
3. Love is a Fire - 4:01
4. Pawn Shop - 3:50
5. Who You Thought I Was - 3:09
6. Apologies - 3:23
7. Bigger Boat (feat. Randy Newman) - 3:34
8. Bad Car - 3:03
9. Who Broke Whose Heart - 3:02
10. Can We Be Strangers - 3:29
11. The Past is the Past - 5:00

Art-Nr.: 10016
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Clark, Terri - classic [2013]
Schon bei Terri Clark's 2011er Album "Roots and wings" ist man aus dem Schwärmen kaum mehr rausgekommen. Gleiches gilt für ihr neues Werk "Classic". Was für ein wunderbares, reines Countryalbum! Seitdem Terri keinen Majorlabel-Vertrag mehr hat und damit aus den Charts völlig verschwunden ist, fühlt sie sich unabhängiger und freier als je zuvor, was ihrem künstlerischen Output ein ums andere Mal zu neuen Höhen verhilft. Sie ist besser denn je! Sie tut, was sie will, sie spielt die Musik, die sie spielen möchte - und keiner redet ihr rein. Und sie ist einfach gut - eine Countrykünstlerin von Format, voller Ausdrucksstärke, voller Herz und Seele. "This is the type of timeless project I've wanted to do my whole lfe", sagt sie voller Stolz über das neue Album und ergänzt: "It signifies so many things for me - my family roots, the Opry, my history and influences as an artist, and the songs that make up so much of the fabric of country music". Terri Clark hat ein Album aufgenomme, das ihre komplette Entwicklung widerspiegelt, die sie musikalisch genommen hat. Ein Album mit 11 legendären Countryklassikern, die sie ihr ganzes Leben beeinflusst und geprägt haben. Doch sie hat diese Songs nicht einfach gecovert, nein, sie hat ihnen ihren eigenen Stempel aufgedrückt und es gleichzeitig verstanden, die Originalität zu wahren. Die Nummern klingen ungemein frisch, knackig und sind sehr zeitgemäss produziert, wahren aber gleichzeitig auf authentichste Art und Weise das Flair ihrer Ursprünglichkeit. Zu einigen dieser Songs hat sie hochkarätige Duett-Gäste gewonnen, teilweise sogar die Leute, die damals das Original zum Klassiker gemacht haben. So bringt sie zum Beispiel eine wundervolle Version des wohl größten Hits von Tanya Tucker, "Delta Dawn", bei der sie Tanya mit herrlichem Duett-Gesang unterstützt. Entsprecehnd ist es bei dem Reba McEntire-Klassiker "How blue", den Terri Clark und Reba ebenfalls gemeinsam vortragen. Den unvergessenen George Jones/Tammy Wynette-Evergreen "Golden ring" präsentirt Terri gemeinsam mit Dierks Bentley - ebenfalls grandios gelungen. Bestens gelungen ist auch der Einstieg in das Album: Man hört zunächst die große Kittie Wells im (verrauschten) Original ihr legendäres "It wasn't God who made Honky Tonk Angels" singen, das dann nach einigen Sekunden nahtlos in Terri Clark's zeitgemässe, hinreissende Coverversion übergeht. Weitere tolle Nummern sind beispielsweise Neil Young's "Love is a rose" (auch bekannt geworden von Linda Ronstadt), Glen Campbell's "Gentle on my mind", Merle Haggard's "Swinging doors" und Hank Snow's "I'm movin' on", das die Kanadierin gemeinsam mit ihrem Landmann Dean Brody vorträgt. Es ist eine absolute Wonne, Terri Clark bei diesen vorzüglichen Interpretationen zuzuhören. Klassische Countrymusic, wie man sie heute spielt. Terri Clark's "Classic" sind ihre ganz persönlichen Countryklassiker, von Terri selbst und ihren grandiosen Begleitmusikern (u.a. Brent Mason - guitars, Michael Rhodes - bass, Chad Cromwell - drums, John Hobbs - piano, Stuart Duncan -.fiddle, Paul Franklin - pedal steel) herrlich erfrischend aufbereitet. Traditionelle Countrymusic auf absolutem Spitzenniveau!

Das komplette Tracklisting:

1. It Wasn't God Who Made Honky Tonk Angels - 3:32
2. Love is a Rose - 3:04
3. How Blue (with Reba McEntire) - 3:01
4. Don't Come Home a Drinkin' (With Lovin' On Your Mind) - 2:32
5. Gentle On My Mind - 3:27
6. Golden Ring (with Dierks Bentley) - 3:07
7. Two More Bottles of Wine - 3:00
8. Leavin' On Your Mind (with Jann Arden) - 4:34
9. Swinging Doors - 2:58
10. Delta Dawn (with Tanya Tucker) - 4:18
11. I'm Movin' On (with Dean Brody) - 3:36

Art-Nr.: 8043
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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It wasn't God who made Honky Tonk Angels
Love is a rose
Don't come home a drinkin' (with lovin' on your mind)
Golden ring
Swinging doors
Delta Dawn

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Dunn, Ronnie - tattooed heart [2016]
Ronnie Dunn, die eine Hälfte des einst mega-erfolgreichen Duos Brooks & Dunn, kommt mit seinem dritten Solo-Album, dem ersten auf seinem neuen, der "Big Machine"-Gruppe angeschlossenen Label "NashIcon". Dunn zeigt sich in vielen Facetten. Es gibt knackige Uptempo-Nummern, schöne Balladen, auch mal einen Ausflug in poppigeren Country, dann wieder sehr traditionell verwiurzelte Sachen und natürlich auch Tracks, die durchaus an Brooks & Dunn erinnern, wie etwa der vorzügliche Opener "Ain't no trucks in Texas", der sicher auf jedem Album des Duos einen Ehrenplatz hätte bekommen können. Das neue Werk enthält zudem mit dem schönen "Damn drunk" eine kleine Reunion von Brooks & Dunn, denn diese Nummer singt Ronnie im Duett mit seinem Kumpel Kix Brooks. Ausserdem hören wir ein Duett mit Reba McEntire. ("Still feels like Mexico"). Feine Scheibe!

Das komplette Tracklisting:

1. Ain't No Trucks In Texas - 3:20
2. Damn Drunk (with Kix Brooks) - 4:24
3. I Worship The Woman You Walked On - 3:31
4. That's Why They Make Jack Daniels - 3:23
5. I Put That There - 3:22
6. Young Buck - 3:13
7. I Wanna Love Like That Again - 3:12
8. Still Feels Like Mexico (feat. Reba McEntire) - 3:43
9. Tattooed Heart - 3:21
10. This Old Heart - 4:06
11. Only Broken Heart In San Antone - 4:17
12. She Don't Honky Tonk No More - 3:10

Art-Nr.: 9321
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Erika Jo - same [2005]
Debütalbum der Gewinnerin der dritten "Nashville Star"-Staffel! Erika Jo Heriges (so der vollständige Name) ist die erste weibliche Siegerin des Contests (zuvor gewannen Buddy Jewell und George Canyon), doch als reiner Zufall kann dieser Erfolg der gerade mal 18 Lenze zählenden jungen Texanerin wohl kaum abgetan werden, wie ihre erste CD auch eindeutig beweist. Das Mädel war schon Jahre zuvor mit ihrem Vater und seiner Country Cover Band durch den Süden, Mittelwesten und den Osten der Staaten gereist und hatte fortwährend Gesangspraxis gesammelt. Die damit verbundene Lockerheit und Live-Erfahrung, aber auch eine gewisse Bodenständigkeit (sie wohnt auch nach dem grandiosen Erfolg weiter bei ihren Eltern), ein gewisses Maß an Vernunft ("Schule war immer Plan A, Musik Plan B"), und natürlich ihre kräftige, klare Stimme dürften den Ausschlag für die ihr entgegengebrachte Sympathie ihrer amerikanischen Mitbürger gegeben haben. Neben dem Gewinn eines Chevy Silverado Pickups hat Erika nun auch den von Kindheit an erträumten Platten-Deal (und zwar mit "Universal South") in der Tasche. Um den optimalen "Erika-Jo-Effekt" zu erzielen, tischte das Label erst mal dick auf und stellten der jungen Künstlerin folgrichtig bei ihrem Einstieg ein klangvolles und erfahrenes Team an Produzenten (Tim DuBois, Rick Giles, Steve Mandile und Tony Brown), Musikern (u. a. Eddie Bayers, Brent Mason, Paul Franklin, Steve Nathan, Aubrey Haynie) und Songwritern (u. a. Monty Criswell, Aimee Mayo, Tony Martin, Tom Shapiro, Mark Nesler, Katrina Elam) zur Seite.
Auffällig, wie zurückhaltend sich gerade die Instrumentalisten im Hintergrund bewegen, trotz Einstreuung vieler kleiner New Country-typischer Feinheiten. Man bietet dem Nashville-Sternchen die optimale Entfaltungsmöglichkeit für ihre vokale Stärke. Die Stücke sind ein bunter Mix aus flotteren Nummern und traditionelleren Sachen, sowie einigen balladesken Heartbreak-Songs. Die erste Single "I Break Things" ist eine Fiddle-getränkte Uptempo-Nummer mit knackiger Drum-Unterlegung und dezentem Honkytonk, sowie klasse E-Gitarren-Solo von Brent Mason. "Who You Are", "Strong Tonight" oder "Going ‘Til You’re Gone" haben alle poppig-rhythmischen Charakter und wurden mit gut aufeinander abgestimmten Harmony-Vocals aufgepeppt. Schön auch das mit einem bluesigem Piano, Mandolinen-Fills, Slide-Guitar-Solo und zarten Orgel-Tupfern bestückte "Good Day For Goodbye". "There Are No Accidents", "Go", "They Say Love Is Blind" oder das abschließende 70er-Stück "I’m Not Lisa" aus der Feder von Jessi Colter sind ganz auf Erika’s kräftigen Gesang zugeschnitten, die dann auch voluminös in den Refrains aus sich herausgeht. Alles in allem ein äußerst gelungener Start für so ein junges Mädchen wie Erika Jo, das sowohl Country-Ikonen wie Reba McEntire (übrigens ihr großes Vorbild) oder Dolly Parton, als auch modernen Interpretinnen wie Jo Dee Messina oder Jessica Andrews ihren Tribut zollt. Hier könnte durchaus eine zweite Lee Ann Rimes heranwachsen! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3371
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Fairchild, Shelly - ride [2005]
Nashville's Mädels sind wieder eine Macht! Schon lange nicht mehr war weiblicher Country so präsent wie in diesen Tagen! Gut so! Noch bedeutender ist jedoch die Tatsache, daß sich die "neue" Damenbewegung wieder klipp und klar zum Country bekennt, statt sich mit überzogenen, oft allzu bombastischen Pop-Strömungen zu beschäftigen. "Back to the roots" und dennoch modern, heißt die Devise! Neuestes Paradebeispiel dynamischer Nashville-Frauenpower ist die äußerst attraktive Shelly Fairchild mit ihrem überragenden Debut "Ride"! Fantastische, sehr frische, gleichzeitig duckvolle, von der Southern-Schwüle des Mississippi Deltas durchsetzte, wunderbar melodische New Country-/Countrymusic mit durchaus traditioneller Basis, immer leicht angerockt und mit einem dezent rootsigen Touch versehen. Herzhafte E-Gitarren vereinen sich mit herrlichen Acoustic Gitarren, Dobros, Mandolinen, Fiddles, Steelguitars und einer immer knackigen Rhythmussektion. Das hat richtig Würze! Dazu besitzt Shelly eine ganz wunderbare, ungemein kraftvolle, voller Energie steckende, klare Stimme, fast wie eine powernde Kombination von Trisha Yearwood, Pam Tillis und Patty Loveless, aber mit dem Feuer ihres "Mississippi-Delta"-Blutes. Das Shelly Fairchild sich selbst voller Bescheidenheit als ein "simple, small-town Misssissippi girl" charakterisiert, spricht für ihren Charme. Immerhin hat sie es sofort geschafft, ist aber auch kein Wunder bei ihrer Klasse, direkt für ihre erste CD einen Major-Label-Deal zu ergattern, von den etablierten Songwritern der Szene sofort mit vollstem Vertrauen und dementsprechend gutem Songmaterial bedacht zu werden, ganz zu schweigen von den vielen in das Werk involvierten erstklassigen Musikern. Diese Entwicklung kommt allerdings auch nicht ganz zufällig. Shelly stammt aus einer musikbegeisterten Familie. Bereits in der High School sammelte sie erste Bühnenerfahrungen,
gefolgt von Anstellungen im Theater, sowie in großen Musicals, was letztendlich in einer fundierten Ausbildung ihrer Stimme mündete. Auch großes kompositorisches Talent darf man Mrs. Fairchild attestieren, was sie bei vier der insgesamt elf Songs dieses Silberlings eindrucksvoll beweist. Durchaus interessant vielleicht auch, daß die berühmte Motorrad-Marke Harley Davidson sie mittlerweile als Werbeträgerin an sich gebunden hat, was absolut nachbollziehbar ist. Mit ein wenig Verzögerung ist ihr großartiger Erstling (die Veröffentlichung wurde mehrere Male verschoben) mit dem zum gerade geschilderten Sachverhalt passenden Titel "Ride" nun endlich erhältlich. Schon ab der ersten Note des mit einer sexy-bluesigen Stimme vorgetragenen Openers "Kiss Me" spürt man förmlich, wie es in diesem feurigen schwarzhaarigen Vulkan brodeln muß, bis er letztendlich seine heiße Song-Lava eruptionsartig in die musikalische New-Country-Landschaft ablassen kann. Eine glühende, voller Southern Soul steckende, unter die Haut gehende, angerockte Ballade mit tollem Banjo- und Dobro-Picking, aber auch schön satten E-Gitarren und einer wunderbaren Melodie. Ein klasse Sound! Ihre Produzenten, Country-Veteran Buddy Cannon (Kenny Chesney, Reba McEntire, George Jones) sowie Kenny Greenberg (Edwin McCain, Allison Moorer, The Mavericks), im übrigen einer der gefragtesten Studio-Gitarristen der Szene und hier natürlich mit an Bord, haben ein sehr atmosphärisches, lockeres, und doch ungemein knackig abgemischtes Gesamtwerk hinbekommen. Man spürt oft die heiße, schwüle Luft des Mississippi-Deltas durch die Songs strömen. Sehr stark sind beispielsweise die temporeichen Stücke wie "Ready To Fall" (ein klasse New Country-Rocker) oder ihre
erste Single "You Don’t Lie Here Anymore" (voller Biker-Flair steckender Counmtryrock mit frischer Mandoline und herzhaften E-Gitarren), wo Shelly mit einer rotzfrechen "Röhre", sehr angenehm eine Art zurückhaltende Aggressivität versprüht. Toll! Herausragend auch ihr "dreckiger" Vortrag bei "Down Into The Muddy Water" mit glühender Slide, rockigen Rhythmusgitarren, Honkytonk-Piano, fetzigen Drums und fetten, aber nie nervenden Bläsereinsätzen, sowie einem filigranen Greenberg-E-Gitarren-Solo. Genial auch dieser locker, flockige Southern-Honkytonk-Blues "I’m Goin’ Back", ein rhythmischer Footstomper mit herrlichen Harmonika-Fills. Das sie es auch etwas ruhiger beherrscht, zeigen solch brillante Stücke wie die zweite Single "Tiny Town" (wunderbar melodischer, sehr satt instrumentierter New Country mit toller Steel, Fiddle, fetter E-Gitarre und kraftvollem Rhythmus), "Eight Crazy Hours" oder "Fear Of Flying" (herrlich frische, kraftvolle Country-Ballade im 3/4-Takt), wobei ihre innere Power dennoch stets gewahrt bleibt. Ein Vulkan eben! An den sinnbildlichen Vergleich anknüpfend, kann man nur auf viele weitere musikalische Nachbeben dieses Niveaus hoffen! Dafür: Good luck, Shelly! Dein Debut jedenfalls ist ein Knüller! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3250
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Grascals, The & Friends - country classics with a bluegrass spin [2011]
Hinweis: Sehr schwer erhältliche, exklusive "Cracker Barrel"-Veröffentlichung. Gibt es in den USA nicht im normalen CD-Handel, sondern ausschließlich bei "Cracker Barrel"!

Der Titel dieses herrlichen Albums verrät unmittelbar, was uns erwartet: Country-Klassiker im Bluegrass-Gewand. Doch in welch wunderbarer Art und Weise diese teils legendären "country classics with a bluegrass spin" dargeboten werden, das sei gleich unmißverständlich festgestellt, ist ein wahrer "Ohrenschmaus". Die in Nashville ansässigen Gracals gehören heute zu den handwerklich besten, beliebtesten und erfolgreichsten Bands des Progressive und Contemporary Bluegrass. Die Band formierte sich im Jahre 2004 aus sechs auch ausserhalb des Business eng befreundeten, hoch talentierten, professionellen Musikern, die sich teilweise schon seit der Kindheit kennen und darüber hinaus bereits jahrelang mit namhaften Künstlern wie beispielsweise den Osborne Brothers, Larry Cordle, Jimmy Martin oder Reba McEntire zusammengespielt haben, bzw. unterwegs waren. Noch während der im Gründungsjahr stattfindenden Aufnahmesessions zu dem Debutalbum der Grascals wurde die große Dolly Parton auf das Sextett aufmerksam, die sie, vollkommen fasziniert von derren Spielkunst, von der Stelle weg für ihre anstehende Tournee als Backing Band anheuerte. Die folgende, frenetisch gefeierte "Hello, I'm Dolly"-Tour bedeutete für die Grascals den Durchbruch, denn sie begeisterten mit ihren aussergewöhnlichen musikalischen Fähigkeiten nicht nur das Publikum, sondern auch die komplette Medien- und Kritiker-Riege der amerikanischen Country- und Bluegrass-Landschaft. Heute, fünf Alben später, sind die Grascals aus der Bluegrass-Welt nicht mehr wegzudenken. Auch der Besetzungswechsel auf zwei markanten Positionen (Fiddler Jeremy Abshire ersetzte Jimmy Mattingly und die famose Banjospielerin Kristin Scott Benson kam für David Talbot) änderte daran nichts. Im Gegenteil: Die Band agiert heute auf dem Zenit ihrer bisherigen Karriere. Ihr neues Album, im übrigen ein ganz besonderes, unterstreicht dies in beeindruckender Art und Weise. Zum einen ist es das erste Werk der Grascals auf ihrem eigenen, neuen Label "BluGrascal Records", darüber hinaus ist es ein Charity-Werk, von dem ein Großteil des Erlöses an das "St. Jude Children's Research Hospital" in Memphis/Tennessee geht, und, musikalisch sicher die entscheidende Komponente, die Band hat dem Anlaß entsprechend eine Menge hochkarätiger Freunde und Weggefährten zusammengetrommelt, mit denen sie diese großartigen Songs eingespielte. Brad Paisley, Joe Nichols, Dierks Bentley, Charlie Daniels, Darryl Worley, Tom T. Hall und natürlich Dolly Parton sind neben vielen anderen Prominenten mit von der Partie. "Country classics with a Bluegrass spin" vereint die Welten der traditionellen, natürlichen Countrymusic und die des Bluegrass als gäbe es keine Grenzen. Die Arrangements basieren auf einem deutlich bluegrassigen Fundament, werden aber immer wieder mit solchen Instrumenten wie Klavier (Hargus "Pig" Robbins), elektrischer Gitarre (Kent Wells), Pedal Steel (Steve Hinson) und Drums (Steve Turner) angereichert, und zwar in der genau passenden, nicht allzu aufdringlichen Dosierung. Alles klingt locker, sehr frisch, vollkommen natürlich, ungezwungen und überaus virtuos. Obwohl einem nahezu alle Songs vertraut sind, wirken sie in diesen Neu-Interpretationen wie durch einen Jungbrunnen gezogen. Herrlich beispielsweise die Version von Buck Owens' "Tiger by the tail", bei der Brad Paisley mit brillantem "chicken pickin'" Telecaster-Spiel aufhorchen lässt (zudem singt er mit Grascal Jamie Johnson im Duett), das lässige "Folsom Prison Blues", mit Dierks Bentley als Lead-Sänger (dessen Album "Up on the ridge" haben die Grascals gerade mit dem vorliegenden Werk als Nummer 1 der Billboard Bluegrass Album-Charts abgelöst), der alte Dolly Parton/Porter Wagoner-Klassiker "Pain of livin' you" mit butterweichen Harmonies von Dolly zu Terry Eldredge's starkem Gesang, das dynamische, schön urwüchsig gehaltene "The devil went down to Georgia" (natürlich mit Charlie Daniels), Jerry Jeff Walker's Evergreen "Mr. Bojangles" (mit Joe Nichols), oder die wunderbare Interpretation der großartigen Rodney Crowell-Nummer "Leavin' Louisiana in broad daylight" mit den guten alten Oak Ridge Boys in gesanglicher Bestform. Neben den vielen Covers haben die Grascals auch die ein oder andere Eigenkomposition beigesteuert, allen voran das ganz feine, locker und melodisch ins Ohr fliessende "I am strong". Welch ein wunderschönes Bluegrass-flavored Countryalbum! Lasst Euch von dieser tollen Musik berieseln, es ist der pure Genuß!

Wie gesagt: Diese CD gibt es nicht im regulären U.S.-Handel, sondern ausschließlich über die amerikanische Restaurant-Kette "Cracker Barrel"!

Die komplette Songliste:

1. Tiger By The Tail (with Brad Paisley) - 2.24
2. Folsom Prison Blues (with Dierks Bentley) - 3.26
3. Pain of Lovin’ You (with Dolly Parton) - 2.27
4. I Am Strong (with Dolly Parton) -2.56
5. Louisiana Saturday Night -2.32
6. The Year That Clayton Delaney Died (with Tom T. Hall) -2.41
7. White Lightning (with Darryl Worley) - 2.59
8. The Devil Went Down To Georgia (with Charlie Daniels) - 3.39
9. Leavin’ Louisiana In Broad Daylight (with The Oak Ridge Boys) - 3.26
10. Mr. Bojangles (with Joe Nichols) - 3.54
11. Born To Boogie / All My Rowdy Friends Are Comin’ Over Tonight - 3.02
12. Cracker Barrel Swing (Instrumental) - 3.30
13. I Am Strong (Bonus Track) Featuring guest appearances by Dolly Parton, The Oak Ridge Boys, Darryl Worley, Charlie Daniels, Terri Clark, Randy Owen, Steven Seagal, Tom T. Hall, Joe Nichols and Ansley McLaurin - 2.56

Art-Nr.: 7269
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tiger by the tail
Folsom Prison Blues
Pain of lovin' you
I am strong
White lightning
Leavin' Louisiana in broad daylight

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Howard, Rebecca Lynn - no rules [2008]
Was hat dieses Persönchen für eine Wahnsinns-Stimme! Großartiger, eine Menge Energie freisetzender New Country (vor allem durch dieses Organ) mit vielen Rock-, Pop-, Soul-, Gospel- und Blues-Momenten voller Leben und Abwechslung! Fantastisches Songmaterial! Die 29-jährige, im Osten von Kentucky groß gewordene Rebecca Lynn Howard erlernte das Singen schon in frühester Kindheit in einer schwarzen Gospel-Kirche. Bis heute hat sie in ihrer Karriere bereits Beachtliches erreicht. So ist sie immerhin schon 2-fache Grammy-Gewinnerin und gehört zu den etabliertesten Songwriterinnen der modernen Country-Szene. Ihre ersten beiden Werke waren noch typische Nashville Mainstream-Produktionen, doch das wird den hohen Ansprüchen der vielseitigen Künstlerin schon lange nicht mehr gerecht. Howard, deren Songwriter-Credits über zweihundert selbst geschriebene Stücke beinhalten, darunter für Leute wie Reba McEntire, Patty Loveless oder Trisha Yearwood, wechselte zum neuen "Saguaro Records"-Label und erhielt dort alle nur erdenklichen Freiheiten, ihre ganze Kreativität, künstlerische Vielfalt und vor allem ihr großes Können ohne Zwänge und Grenzen auszuleben, was auch gleich in dem Album-Titel "No rules" dokumentiert wird. Speilend leicht und traumwandlerisch sicher bewegt sie sich mit ihren 14 neuen Songs (inkl. dreier Fremdkompositionen) in Soul-, Gospel-, Blues-, R&B-, Rock-, Pop- und Country-Gefilden hin und her, wobei sie die Grenzen äußerst geschickt ineinander fließen läßt und dabei niemals das Gefühl vermittelt, von einem Genre abrupt ins andere "geschubst" zu werden. Das Album startet mit einer bärenstarken, soulig-bluesrockigen Interpretation des alten Temptations-Klassikers "Skakey Ground"! Fette Drums, ein pulsierender Bass, heulende Orgel-Klänge des auch im weiteren Verlauf der CD überragend agierenden Keyboarders Gordon Mote, tolle Wah Wah E-Gitarren-Begleitung (George Marinelli, u.a. Bonnie Riatt, Bruce Hornsby), soulige Harmoniegesänge, sowie die freche "Power-Röhre" der Protagonistin hauchen dieser alten Nummer fulminantes, neues Leben ein. Da dürfen sich eine Bonnie Raitt und Susan Tedeschi schon mal ehrfurchtsvoll verneigen. Ganz große Klasse! Fast noch eine Schüppe drauf legt sie dann beim folgenden "New Twist on An Old Groove": Der Song prescht klasse los, Rebeccas Gesang ist noch eine Spur "rotziger" und angriffslustiger, dazu wird noch eine bluesige Harp integriert. Herrlich! Bei der folgenden Coverversion von Aretha Franklin's "Do Right Woman- Do Right Man" darf jeder selbst entscheiden, ob sie der "Queen Of Soul" das Wasser reichen kann. Wir meinen, dass Mrs. Howard sich mit dieser Fassung wahrlich nicht zu verstecken braucht. In die gleiche Kerbe wie "New Twist On An Old Groove" schlägt das voller Southern-Soul steckende "Soul Sisters". Hier erhält Rebecca sogar noch weitere vokale Unterstützung von der genauso furios röhrenden Gastsängerin Angela Hacker. Nachdem die ersten vier Stücke ganz im Zeichen des Soul und Blues stehen, bringt die junge Dame dann peu à peu die bereits o.a. Musikstile behutsam mit in ihr Repertoire ein, wobei immer wieder auf eine abwechslungsreiche Tempogestaltung der einzelnen Lieder wert gelegt wurde. Weitere Highlights in einem durchgehend starken Werk ohne Schwächen sind beispielsweise noch das temperamentvolle "Just Let It Burn" (ein rootsiger, abgehender New Country Roadhouse-Feger), das sicher auch einer Wynonna sehr gut zu Gesicht stehen würde, der zusammen mit Radney Foster komponierte, von trockenen, satten Stones-like Gitarrenriffs geprägte Countryrocker "Sing ‚'Cause I Love To" (schöne Fiddle-Einlagen), die wunderschöne, lockere, ein wenig an Trisha Yearwood erinnernde Countrynummer "The Life Of A Dollar", oder das als eine Art fulminanter "Rausschmeißer" im Country-/Roots-/Roadhouse-Rock-Still fungierende, dynamische "Throw It Down", bei dem mit viel Electric-Slide, heulender Orgel und klimperndem Honkytonk-Piano noch mal so richtig Dampf abgelassen wird. Am Ende verneigt man sich dann innerlich vor den tollen Musikerleistungen, der knackigen Produktion und der grandiosen Gesangsleistung dieser jungen Dame. Rebecca Lynn Howard hat mit "No Rules" eindrucksvoll bewiesen, dass es fatal wäre, sie in ein musikalisches Korsett zu pressen. Sie hat viel zu viel Talent, um als Nashville-Beauty der Majors aufgerieben zu werden. Sie ist Vollblut-Musikerin durch und durch, hat sich alles "von der Pike auf" erarbeitet. Eine großartige Künstlerin, die weiß, was sie will und ihren musikalischen Willen mit Hilfe ihres neuen Labels auf "No rules" eindrucksvoll durchsetzt. Mutig, beherzt, ungeheuer sympathisch und mit großem Können! Klasse! (Daniel Daus)

Die Tracklist:

1 Shakey Ground - 3:42   
2 New Twist on an Old Groove - 3:48   
3 Do Right Woman, Do Right Man - 3:22   
4 Soul Sisters - 3:35   
5 What Dying Feels Like - 4:22   
6 Better Someday - 3:54   
7 Just Let It Burn - 2:48   
8 As One as Two Can Be - 4:12   
9 Sing 'Cause I Love To - 4:20   
10 Real Love - 4:01   
11 I'm Over You - 4:03   
12 The Life of a Dollar - 3:20   
13 We're in This Love Together - 3:17   
14 Throw It Down - 2:51

Art-Nr.: 5873
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Shakey ground
Better someday
Just let it burn
As one as two can be
Sing cause I love to
I'm over you

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Howard, Rebecca Lynn - same [2000]
Klasse Debut der 20 jährigen Sängerin + Songwriterin aus Kentucky, die trotz ihrer jungen Jahre bereits über eine Menge Potential und Erfahrung im Musikbusiness verfügt. Leute wie Reba McEntire, John Michael Montgomery und Patty Loveless haben sich bereits ihrer Songs bedient. Ihre Songs haben Qualität, sie verfügt über eine großartige, kräftige, klare Stimme, was das Album zu einem rundum gelungenen Hörvergnügen mit einer Mischung aus knackigen Uptempo-Nummern, wunderschönen reinen Countrysongs und ein paar Powerballaden macht. Nicht so poppig wie viele ihrer jungen Kolleginnen. Hier steht die Countrymusic eindeutig im Vordergrund. Vielleicht am ehesten vergleichbar mit Trisha Yearwood, Pam Tillis oder Patty Loveless.

Art-Nr.: 1506
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

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Joey + Rory - album number two [2010]
"Finest genuine Country"! Ganz großartiges, zweites Album des auf einer Farm in Pottsville/Tennessee lebenden Ehepaares Joey Martin Feek und Rory Lee Feek, die damit musikalisch nahtlos an ihr überaus erfolgreiches Debut "The life of a song" mit dem Riesenhit "Cheater, cheater" anknüpfen. Betrachten wir gleich einmal den sehr autobiographischen, exzellenten, ersten Song des Albums, der auch tatsächlich "Album number two" heisst, und wir erhalten sehr schnell, sowohl textlich als auch musikalisch, einen Überblick über die wunderschöne Musik der beiden. Textlich geht es in dem Lied um das turbulente, vergangene Jahr von Joey + Rory, über den scheinbar aus dem Nichts eingetretenen Erfolg, das ausgiebige Touren mit ihrer Band und die damit verbundenen Hochgefühle. Aber es gibt auch die kritische Betrachtung der ganzen Geschichte, beispielsweise der Versuch der Einflussnahme von aussen auf ihre Musik mit jeder Menge "gut gemeinter" Ratschläge" wie denn das "Album Number 2" auszusehen hat. Doch Joey + Rory stellen unmissverständlich klar: Sie wollen einfach nur so sein wie sie tatsächlich sind, in ihrer Musik ihr wirkliches Leben repräsentieren. "We sing from our heart", und ihr Herz, wie auch ihre Seele, sind durch und durch "pure country". Musikalisch wird dieses Stück in einem herrlichen, traditionellen Honky Tonk-Gewand präsentiert, wunderbar melodisch und locker, mit großartiger Fiddle-, Piano-, und Pedal Steel-Begleitung, sowie exzellentem, unaufdringlichem aber sehr virtuosem E-Gitarren-Picking. Das sind Joey + Rory, das ist ihre Musik und ihre Lebensphilosophie. Rory Feek ist längst ein etablierter Songwriter in Nashville, dessen tolle Songs vor allem von den Traditionalisten verwendet werden. Letzter großer Wurf war beispielsweise Easton Corbin's kürzlicher Nummer 1-Hit "A little more country than that", den Feek zusammen mit Don Poythress und Wynn Varble geschrieben hat (das Trio komponierte auch das bereits erwähnte Titelstück des neuen Albums). Aber auch Leute wie Blake Shelton ("Some beach"), Clay Walker ("The chain of love"), Randy Travis, Reba McEntire, Kenny Chesney und viele andere bedienten sich seiner Songs. Neben seinen Songwriter-Qualitäten ist Feek allerdings auch ein prima Acoustic Gitarrist und ein erstklassiger Sänger mit einer tollen Countrystimme. Doch bei Joey + Rory übernimmt zumeist seine Gattin Jey den Lead Gesang, die selbstverständlich ebenfalls über eine ganz wunderbare Stimme verfügt. Bereits im zarten Alter von 6 Jahren stand sie auf der Bühne und sang Dolly Parton's "Coat of many colors". Von da an ließ sie die Musik nicht mehr los und wann immer sich die Möglichkeit ergab, sang sie und trat öffentlich auf. Zwei für Sony produzierte Alben aus den Jahren 2000 und 2004 wurden leider niemals veröffentlicht. Doch nun ist alles gut und die beiden zählen als Duo sicher zu dem Besten was Nashville momentan in Sachen reiner, unverfälschter, natürlicher Countrymusic zu bieten hat. Sie präsentieren ihre Songs in einem wunderbar lockeren, entspannten, semi-akustischen Ambiente, bei denen die elektrischen Instrumente eine eher untergeordnete Rolle spielen. Dabei ergibt sich oftmals eine überaus spannende Synthese aus grassigen und honky-tonkigen Elementen, zuweilen unterwandert von einem unaufdringlichen, leicht rootsigen Americana-Feeling, aber auch mal von einem dezenten New Country-Touch. Wie gesagt, Natürlichkeit und Reinheit der Musik sind oberstes Gebot. Immer wieder wird man an alte Helden wie die junge Emmylou Harris und ihre Hot Band, Gram Parsons, Chris Hillman, Herb Pedersen, aber auch an Connie Smith, Dolly Parton, den frühen Ricky Skaggs und, um auch mal ein Beispiel aus der Neuzeit zu nennen, The Wrights (das Ehepaar Shannon und Adam Wright - Adam ist der Neffe von Alan Jackson) erinnert. Mit an Bord haben die beiden eine erlesene Schar an famosen Musikern, wie u. a. Bryan Sutton - electric guitar, Ilya Toshinsky - acoustic guitar, Adam Steffey - mandolin, Aubrey Haynie - fiddle, Rob Ickes - dobro, Mike Johnson - steel guitar, Tony Creasman - drums und Carl Jackson - acoustic guitar, mandolin, harmony vocals, der das Album, bis auf ein Stück, zudem erneut produzierte. Weitere Highlights sind beispielsweise die herrlich locker und natürlich dahin fliessende Acoustic Country-Nummer "That's important to me" in ihrem feinen Acoustic Gitarren-/Dibro-Arrangement, das durch dezente Mandolinen-, Piano-, Steel-, und E-Gitarren-Tupfer elegant ergänzt wird (der Song beschreibt sehr authentisch die wahren Werte des Lebens, wie Joey + Rory sie für sich definieren), der tolle, wunderbar rhythmische, lebendige Cowboy-Swing "All you need is me" mit seinen klasse Klavier- und Steelguitar-Klängen, die großartige Liebes-Ballade "Born to be your woman" (toller Lead Gesang von beiden), die sehr entspannt und semi-akustisch instrumentiert, die in der Mitte aber von einem großartigen, allerdings schön unaufdringlichen E-Gitarren-Solo, gefolgt von einer herrlich jaulenden Pedal Steel, unterbrochen wird, das ruhige, religiös inspirierte "God help my man" (Co-Writer: Paul Overstreet), die lässige Bluegrass-/Acoustic Country-Nummer "Baby I'll come back to you", bis hin zu der tollen, von großartigen Gitarren, Fiddle und Pedal Steel umgebenen Ballade "This song's for you", die Joey + Rory zusammen mit Zac Brown während der gemeinsamen Tour im Frühjahr 2010 im Tourbus der Zac Brown Band geschrieben haben. Die Nummer wurde sofort live aufgeführt, mit überwältigender Resonanz der Fans. Großartiger Duett-Gesang zwischen Joey Martin Feek und Zac Brown. Tolles Stück und ein wahrhaft würdiger Abschluß eines großartigen Albums. Joey + Rory stehen für authentische "real Countrymusic" in Nashville - und das ist gut so! Ihre Musik und das Leben, das sie führen sind unzertrennlich miteinander verbunden. Zeitlose, frische, traditionelle, vollkommen natürliche, wunderbare Countrymusic, die im heute oft so "lauten" und "hippen" Nashville wie eine Oase der Reinheit wirkt. Zum Genießen...

Das komplette Tracklisting:

1 Album Number Two (2.57)
2 That's Important To Me (3.21)
3 All You Need is Me (2.53)
4 Born To Be Your Woman (3.17)   
5 Baby I'll Come Back To You (2.53)
6 God Help My Man (3.22)
7 The Horse Nobody Could Ride (2.52)
8 Farm To Fame (3.21)
9 Where Jesus is (4.05)
10 You Ain't Right (3.33)
11 My Ol' Man (3.53)
12 This Song's For You (featuring Zac Brown Band) (3.56)

Art-Nr.: 7089
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Album number two
That's important to me
All you need is me
Born to be your woman
Baby, I'll come back to you
Farm to fame
This song's for you

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Lynn, Loretta - still woman enough [2021]
"Still woman enough" - was für ein Lebenszeichen der rüstigen, immer "Jungen", mittlerweile 88-jährigen, amerikanischen Country-Ikone Loretta Lynn. Auf ihrem 50. Studioalbum (ohne die diversesten Duett-Alben mit Conway Twitty) feiert Lynn mit 13 exzellenten, puren, traditionellen, lupenreinen Roots-Countrynummern die "Women In Country Music". Das geht von der Hommage an Mother Maybell Carter and the Carter Family mit ihrem Cover von deren Evergren "Keep on the sunny side", über einige wunderbare Neukompositionen, wie z. B. dem mit ihrer Tochter Patsy geschriebenen Titelstück "Still woman enough" (eingespielt gemeinsam mit den Superstars Reba McEntire und Carrie Underwood), "One's on the way" (gemeinsam mit Margo Price) und "You ain't woman enough" (mit Tanya Tucker), bis hin zu frischen Neuinterpretationen ihrer allerersten Single "Honky Tonk girl" und dem emotionalen, biografischen "Coal Miner's Daughter (Recitation)", mit dem sie den 50. Jahrestag der Veröffentlichung (5. Oktober 1970) ihres berühmtesten Songs überhaupt zelebriert. Einfach eine tolle Leistung von Loretta Lynn!

Das komplette Tracklisting:

1. Still Woman Enough - (feat. Reba McEntire and Carrie Underwood) - 3:37
2. Keep On The Sunny Side - 2:55
3. Honky Tonk Girl - 2:32
4. I Don't Feel At Home Anymore - 2:03
5. Old Kentucky Home - 2:27
6. Coal Miner's Daughter (Recitation) - 2:07
7. One's On The Way (feat. Margo Price) - 2:41
8. I Wanna Be Free - 2:15
9. Where No One Stands Alone - 2:47
10. I'll Be All Smiles Tonight - 3:38
11. I Saw The Light - 3:06
12. My Love - 2:44
13. You Ain't Woman Enough (feat. Tanya Tucker) - 2:17

Art-Nr.: 10273
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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McEntire, Reba - cmt invitation only ~ dvd [2010]
Klasse Live DVD von Reba! "CMT Invitation only" ist eine in den USA sehr beliebte Serie des amerikanischen Country TV-Senders CMT (Country Music Television), bei der die Stars in einem Studio in Nashville in sehr intimer Atmosphäre vor einem kleinen Publikum auftreten. Zwischen den Songs der jeweiligen Performance stellen einzelne Zuhörer den Künstlern Fragen, die diese dann bereitwillig beantworten. Wie gesagt, das passiert aber nur zwischen den Songs, sodass diese in ihrer kompletten Darbietung nicht unterbrochen werden. Der Auftritt von Reba McEntire im Rahmen dieser Show erscheint nun auf DVD. Mitgeschnitten wurde das Konzert im Jahre 2009 , kurz nach dem Erscheinen ihres aktuellen Albums "Keep on loving you". Reba McEntire tritt mit ihrer kompletten, großartigen Band auf (mit dabei u.a. Bruce Bouton an der Steel und Jeff King an der E-Gitarre) und spielt insgesamt 10 Songs. Dabei sind klasse Live-Versionen solcher Hits wie "I want a cowboy", "Why heaven't I heard from you" und "The night the lights went out in Georgia", aber auch Songs des aktuellen Albums wie "Strange" und "Consider me gone" zu hören und zu sehen. Alles ist sowohl sound-, als auch filmtechnisch exquisit in Szene gesetzt. Ein sehr schönes Konzert. Wird ja auch zeit dass von Reba mal etwas "live" auf DVD erscheint. Als Bonusmaterial enthält die DVD auch noch die offiziellen Musik-Videos von "Strange" und "Consider me gone", sowie "extended interviews". Die DVD ist, entgegen der Angabe auf dem Backcover, "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Die komplette Live-Setlist:

1 Strange - 3:02   
2 Why Not Tonight - 3:18   
3 And Still - 3:42   
4 Nothing to Lose - 3:53   
5 8 Crazy Hours (In the Story of Love) - 3:52   
6 The Night the Lights Went Out In Georgia - 3:48   
7 I'm a Survivor - 2:38   
8 I Want a Cowboy - 3:22   
9 Consider Me Gone - 3:31   
10 Why Haven't I Heard From You - 3:13

Art-Nr.: 6792
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 13,90

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McEntire, Reba - keep on loving you [2009]
Reba's neue... - und es ist wieder ein prima Album geworden. Reba McEntire ist eine großartige Künstlerin, die es problemlos versteht, sich den Gegebenheiten des modernen Nashville's anzupassen, ohne auch nur im geringsten ihre Wurzeln zu leugnen. Genau das ist ihr hier bestens gelungen. So ist "Keep on loving you" ein modernes, überwiegend schön knackiges, kraftvolles Country-/New Country-/Contemporary Country-Album geworden, das typisch Reba ist, und eindrucksvoll offenbart, dass die Diva in Nashville's Gegenwart angekommen ist. Klasse!

Reba hat zu jedem einzelnen Stück des neuen Albums ein paar Gedanken und Statements preis gegeben, die wir nachstehend im Originaltext weitergeben:

1. "Strange" (Wendell Mobley, Jason Sellers, Neil Thrasher)
"I liked the way it has a lot of different melodies to it. It has great range, but the main reason I like it is because it's so sassy. I love the attitude of it. It's totally different, but it reminds me of the attitudes of `Can't Even Get the Blues.' I seem to have success with sassy attitude songs. This song is about a woman who has been left behind from her partner or boyfriend, and she is trying to feel sad, but it's just not working, so she's going on with her life. It's a strong woman song."

2. "Just When I Thought I'd Stopped Loving You" (Mark Nesler, Rivers Rutherford)
"This is the song that Rivers Rutherford wrote with Mark Nesler. I loved the beat and the melody. It reminded me of a Rascal Flatts song in the first part of it. It's really catchy. It's a song that I'd be singing the middle of the night when I woke up, so I knew it would be a great song when it is in your subconscious like that. I would say this is the least powerful woman song, because she is like, `Oh, I can't give in and take you back one more time, I can't,' but then she does. I hate to say it's a booty call song, but it does remind me of that. I guess this is my booty call song!"

3. "I Keep On Lovin' You" (Ronnie Dunn, Terry McBride)
"We were in the studio recording with Tony Brown, and Tony had said they were just finishing up some of the Brooks & Dunn songs. He said, `You ought to listen to this one song. I just love the song. I think it is wonderful. I think it can relate to a couple who have been together for a short time or a long time, but basically a long time. We've been through the highs and lows and ups and downs, we've fought and gotten back together, but no matter what we go through, I'm going to keep on loving you. I think it's an anniversary song."

4. "I Want a Cowboy" (Katrina Elam, Wayne Kirkpatrick, Jimmie Lee Sloas)
"Katrina Elam co-wrote this song. I am a huge fan of Katrina Elam. She is one of the best singers I've ever heard. I asked Tony to ask Katrina if I could cut `I Want a Cowboy.' She came in and sang some of the harmony on it too. It's a great kick-ass song that is good attitude. And I'm a cowgirl; I've rodeoed 10 years and I'm a third-generation rodeo brat, so I thought it was just perfect."

5. "Consider Me Gone" (Steve Diamond, Marv Green)
"It's a strong woman song. I'm sure there are tons of women who get the cold shoulder when the husband comes in from work. He's had a rough day and she's had three kids at home, especially if it's summer. He doesn't want to talk, something's going on and it's confrontation time. If you are giving me the cold shoulder, if you're not wanting to talk to me, and if things aren't getting any better and if I don't turn you on, consider me gone. Here's the way the cow eats the cabbage. It's like, let's poop or get off the pot. Tell it like it is. It's a pretty cool song and it's confrontation time. That is one thing that is wrong with relationships, that there's not enough communication."

6. "But Why" (Jason Sellers, Neil Thrasher)
"I love the melody. It's one of those love songs that I usually don't record. It's also a strong woman song: `I can do this by myself, but why would I want to when I can share it with you?' It's a real sweet love song. It's a very soft song."

7. "Pink Guitar" (Ed Hill, Jamie O'Neal, Shaye Smith)
"This is just a kick-ass fun song. I can see lots of little girls going, `Yeah, I want to play guitar.' When I was growing up, guitars were for boys; that was the men's instrument, especially an electric guitar. Girls could play an acoustic guitar. I remember the girl who played on one of the awards shows with Carrie Underwood. She got out there and played her butt off. That was when I found `Pink Guitar.' I said, `She's going to love this song.' I love the attitude of it. It's still country; it's almost like `Fancy.' This girl had this dream and she went on to survive and succeed. It's real cute and I love to sing it."

8. "She's Turning 50 Today" (Liz Hengber, Tommy Lee James, Reba McEntire)
"It's a song about a woman who found out that her husband left on Saturday for a woman who is half her age. She spent the day lying in bed, but then on Monday got up, loaded up her pickup truck and began a new chapter of her life. She went on with her life and didn't look back. I wrote the first two lines of `She's Turning 50 Today' and sent it to Liz Hengber. I said, `Why don't you work on this a little bit and email me back what you've got?' Two years went by, and I said, `Liz, what about that song?' She said, `Tommy Lee James and I are going to work on it. So by the time this album came around to start recording, they sent me an MP3 of it while I was in the studio. I rewrote the second verse to make it more personal and relate to me when I left Stringtown, Oklahoma, in 1987. So in a way it's about me leaving a relationship, but it was certainly years ago, but put the two together."

9. "Eight Crazy Hours (In the Story of Love)" (Leslie Satcher, Darrell Scott) "This is a song I was on the fence about because it was so deep that I just didn't know how to take it. And so I let Autumn McEntire Sizemore, my niece, listen to it. She started crying and said, `You've got to record this song.' I let more people listen to it and they were like, `Oh my gosh!' It didn't hit me as hard as it did a lot of other people. I guess I haven't had to get away. I think my music is my release. Whenever I am menopausal or whatever, I can release things in my music when I sing. That is my therapy. It touched so many people that I recorded it. When I sang it live it choked me up so much that I couldn't get through it. This woman has a meltdown and she is just putting sheets on the bed and winds up in a bunch of dirty clothes on the floor, crying her eyes out. She checks into a cheap motel and lets it all out, crying in the bathtub. It was just as simple as picking up the kids and she's back in life again. She just needed to go away and take time for herself. Eight hours later, they're sitting around table eating chicken and laughing. It's eight crazy hours and the story of love."

10. "Nothing To Lose" (Kim Fox)
"Nothing to Lose" was on Melonie Cannon's album. When I was working with (Melonie's father) Buddy Cannon years ago, he gave it to me. I love Melonie's voice. `Nothing to Lose' was one of those songs that I said, `Man, if I could ever record that...,' so I did. I told everybody, `I want to feature the band on this,' so we let the band play two or three times. Everybody had an instrumental. It's about a woman leaving on the bus going down to Georgia. She doesn't know where she's going and doesn't know what lies ahead, but she doesn't care. It's another strong woman song."

11. "Over You" (Michael Dulaney, Steven Dale Jones, Jason Sellers)
"Whew! That is a sad song, kind of like Anne Steele. It's a beautiful melody. (My husband) Narvel said he loved this song. He would play the demo over and over. It's just one of those about `I knew the day would come when we would see each other again. You look great and got on with your life, but I'm still not over you.' It's really sad."

12. "Maggie Creek Road" (Karen Rochelle, James Slater)
"We were in the studio and I was having trouble with my resonance; I wasn't getting my soft voice at all. During lunch I saw Dr. Richard Quisling, my throat doctor in Nashville, and he opened up my sinuses or resonances or something. I came back to the studio and started singing again and Tony Brown's mouth dropped open, `My gosh, what did he do to you?' `He lasered out a little infection.' I put Dr. Quisling on my album thanks-yous. He is just a miracle worker. I had been on the fence about this song, but Tony really wanted me to record it. While I was coming back in, I said, `Let's do `Maggie Creek Road' next,' and he said, `Yes!' It's about this woman who has a daughter that is almost déjà vu for this mother. The little girl is leaving with evidently an older man on a date. This is what happened to the mother 20 years ago. She isn't going to let history repeat itself, so she follows them. They are parked down by the river and she opens the door and takes care of the situation. As the song says, `You don't want to see Mama go to war.' Mama was protecting her daughter. It's one of those swampy Louisiana songs with that feel."

13. "I'll Have What She's Having" (Jimmy Melton, Georgia Middleman)
"This is a cute song. I loved it the first time I heard it. They had horns on it and I said, `Of course we'll change it to fiddle and steel guitar.' It's real sassy. A woman is walking into a bar and she's looking for a man. She sees a woman having a good time, dancing with a man. `I'll have what she's having... and by the way, that looks hot.' We'll have fun with it onstage."

Das komplette Tracklisting:

1 Strange - 3:00   
2 Just When I Thought I'd Stopped Loving You - 3:50   
3 I Keep on Lovin' You - 3:13   
4 I Want a Cowboy - 3:39   
5 Consider Me Gone - 3:38   
6 But Why - 3:28   
7 Pink Guitar - 2:53   
8 She's Turning 50 Today - 4:05   
9 Eight Crazy Hours (In the Story of Love) - 4:04   
10 Nothing to Lose - 4:47   
11 Over You - 3:56   
12 Maggie Creek Road - 4:50   
13 I'll Have What She's Having - 2:59

Art-Nr.: 6516
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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