Artikel 1 bis 15 von 31 gefundenen...

[1-15] [16-30] [31-45]

 
Anderson, Keith - c'mon! [2008]
3 lange Jahre hat es gedauert, bis Keith Anderson endlich den Nachfolger seines großartigen und sehr erfolgreichen Debutalbums (immerhin verkaufte sich "Three chord Country and American Rock& Roll" über 500.000 mal) präsentiert - nun ist er da! Was sollen wir sagen? Das Warten hat sich wirklich gelohnt! "C'mon" ist noch einen Tick stäker als der Vorgänger geworden, das Songmaterial noch besser und Anderson, bei aller Power, noch vielseitiger aund reifer! Nicht nur äußerlich ein "Kerl wie ein Baum", transportiert es diese Kraft auch ohne Umschweife in seine Musik. So heißt es passend in einem amerikanischen Review zum neuen Album: "For his second album 'C'mon' the beefy, broad-shouldered Keith Anderson amps up his country-rock swagger again", was den Nagel auf den sprichwörtlichen Kopf trifft. Das ist moderner, junger, von einem rauen, wilden, nach Freiheit schreienden, rebellischen Charme durchzogener, dennoch ungemein authentischer und voller Herz und Emotionen geprägter "Hi-Energy Country", wie er in Nashville momentan äußerst angesagt ist. Anderson ist ein Paradebeispiel für eine Generation, die es versteht pure Country-Traditionen mit rockige Klängen zu verbinden und somit alle Barrieren zwischen jung und alt hinter sich zu lassen. Keith Anderson, geboren in der Nähe der Ozark Mountains in Miami/Oklahoma, wurde vorwiegend mit den "Southern-fried" Klängen solcher Bands wie Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet und diverser Hardrock-Bands groß. Erst als ihm ein Exemplar von Willie Nelson's "Red headed stranger"-Album in die Hände viel, entdeckte er seine verstäkte Liebe zur Countrymusic. Dennoch sah es zunächst alles andere als nach einer Musikerkarriere aus. Anderson, auch sportlich überaus talentiert, wurde in jungen Jahren zu einem gefeierten College Baseball Star, doch eine Schulterverletzung verhinderte eine große Karriere. Dann schlug er sich zunächst als Bodybuilder durch (er war wohl auch mal "Mr.Oklahoma"), arbeitete als Model, hielt sich mit "day-jobs" über Wasser, bis er sich schließlich seines musikalischen Talents besann und nach Nashville zog, um dort Fuß zu fassen. Das gelang ihm dann sehr schnell. Besonders der dort unter den Songwritern sehr etablierte George Ducas verhalf ihm zu den richtigen Kontakten. Heute zählt Anderson selbst zu den angesagtesten Songwritern Nashville's, der bereits Riesen-Hits für u.a.Garth Brooks & George Jones, Gretchen Wilson oder auch Big & Rich mitkomponierte, wie auch zu den talentiertesten Performern der neuen, jingen Country-Generation. "C'mon" beweist das sehr eindrucksvoll! "Volles Rohr" wird das Album mit dem großartigen Titelsong eröffnet. Sollte irgendjemand einmal annehmen, AC/DC würden einen Countrysong aufnehmen, dann ist "C'mon" genau dieses Stück! Rockt "wie die Sau", doch zeigt zu jedem Moment deutlich seine Countryroots! Eine tolle Synthese aus krachenden Rock-Riffs und "purem Countryblut"! Bleibt prächtig hängen, hat eine klasse Melodie, lebt von powerndem Gesang, fetten E-Gitarren und einem treibenden Groove. Bärenstarker "young and wild" Nashville-Country "at his very best"! Weiter geht's mit dem nicht minder starken "Break my heart", einer tollen, wieder sehr "saftigen" New Country-Nummer (nicht ganz so hart wie der Opener, aber dennoch sehr knackig), die auch vorzüglich in das Repertoire von Montgomery Gentry passen würde. Klasse hier die lässigen "Talk Box-Guitar"-Elemente zu Beginn, die schöne Orgel-Untermalung und die großartigen, southern-angehauchten Twin Lead-Gitarren. The Kentucky Headhunters, die Georgia Satellites und Van Zant hinterlassen ihre Spuren bei dem tollen, bestens zum Abtanzen (auch für Linedancer) geeigneten Outlaw-/Southern-, honky-tonkin' Redneck-/Roadhouse-Countryrocker "Somebody needs a bug". Die Nummer ist bestens garniert mit herrlichen, fetten Double-Leads, den obligatorischen, weiblichen Background-Gesängen, jeder Menge ausgelassener "Beer and Whiskey-drinkin'" Party-Stimmung und einem tollen Southern-Spirit. Neben den fulminanten, rockin' Country-Fetzern enthält das Werk aber auch ein paar astreine, ganz hervorragend in Szene gesetzte Balladen, bei denen Anderson eindrucksvoll belegt, wie gekonnt und ausstrahlungsstark er sich auch auf diesem Terrain bewegt. Sehr stark beispielsweise die ungemein kraftvolle Power-Ballade "Closest I've ever been" mit ihren gelungenen Wechseln zwischen zurückhaltend vorgetragenen Strophen und dem wunderbaren, satt instrumentierten Refrain, oder auch die toll ins Ohr gehende, ebenfalls recht kräftige "Modern Country"-Ballade "I still miss you" mit ihren schönen Gitarren und den feinen Piano-Tupfern. Ist bereits in den Toß 10 der Billboard Country Singles-Charts mit deutlicher Tendenz Richtung Nr.1. Zwei weitere Songs bedürfen einer besonderen Erwähnung: Erstens, das grandiose Remake des 20 Jahre alten Foster & Lloyd-Knallers "Crazy over you", für das Keith Anderson Radney Foster und Bill Lloyd zur Gesangsunterstützung erstmals wieder gemeinsam ins Studio holte und somit für eine kleine Foster & Lloyd-Reunion sorgte (kochende, massive E-Gitarren, glühende Slide, und eine pulsierende Rhythmus-Sektion sorgen für ein gewaltiges "Country-Pfund"), und zweitens, Keith's eigene Interpretation des von ihm mitkomponierten, wunderschönen, lockeren "Lost in this moment", das kürzlich zum ersten Nr.1-Hit für Big & Rich avancierte. Bis auf besagtes "Crazy over you" wurden übrigens alle Songs von Anderson geschrieben, unterstützt von solch grandiosen Kollegen wie beispielsweise Bobby Pinson, David Lee Murphy, Bob DiPiero, Jason Sellers, Rivers Rutherford und Jeffrey Steele, der das Album auch fantastisch produzierte. Unter den Muskern, die alle zur 1A-Mannschaft Nashville's zählen, befinden sich u.a.: Pat Buchanan, Tom Bukovac, Troy Lancaster, Kenny Greenberg (alle E-Gitarre), Michael Rhodes, Glenn Worf (beide Bass), Steve Hinson (Steel), Greg Morrow (Drums), u.s.w.! Keith Anderson hat mit "C'mon" einen weiteren großen Schritt nach vorn gemacht! Ein Pracht-Album, das seiner Karriere einen weiteren, ordentlichen Schub bescheren sollte. "C'mon all of you cowboys and outlaws, rock the Country with Keith Anderson"! Jawohl! Und ob wir das tun...

Die Tracklist:

1 C'mon! - 3:34   
2 Break My Heart - 3:47   
3 Somebody Needs a Hug - 4:07   
4 She Could've Been Mine - 4:05   
5 Sunday Morning in America - 4:53   
6 I Still Miss You - 3:57   
7 Crazy Over You - 3:27   
8 I Ain't Hurtin' Nobody But Me - 3:25   
9 Adaliene - 3:47   
10 Lost in This Moment - 4:34   
11 Closest I've Ever Been - 3:45

Art-Nr.: 5869
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bennett Band, Kyle - grey sunrise [2009]
Das grandiose Debutalbum der in Fort Worth/Texas ansässigen Kyle Bennett Band avancierte im Jahre 2005 zu einem regelrechten "Juwel" in der "Red Dirt"-Countryrock-Szene, ebenso wie zu einem kultigen Geheimtipp unter den "Countryrock-tauglichen" Southern Rock-Fans! Ganze vier Jahre mussten wir warten, bis der Nachfolger kommt, doch nun liegt ihr Zweitwerk "Grey sunrise" vor - und das Genre hat allen Grund zum Feiern. Sie haben sich nochmal selbst übertroffen und die Messlatte ihres Erstlings noch höher gelegt. Was für ein herrliches Album! Countryrock (bringen wir es mal auf einen Nenner und bezeichnen es als Countryrock, doch das Spektrum ist sehr sehr vielseitig und Genre-übergreifend - dazu später mehr) soll tot sein? Niemals! Solange solche Bands wie die Kyle Bennett Band am Start sind, wirkt diese musikalische Spezies auch heute noch lebendiger und frischer denn je. Mit fantastischem Songmaterial und exquistiter musikalischer Leistung prescht die Kyle Bennett Band in der "Red Dirt"-Szene nach vorn und ist drauf und dran solch etablierten Größen wie Cross Canadian Ragweed, Stoney LaRue, Reckless Kelly, der Eli Young Band, Wade Bowen & Co. den Rang abzulaufen. Diese Musik symbolisiert Freiheit, Zwanglosigkeit, Frische, ist der pure amerikanische Countryrock-Traum! Gehen wir nochmal näher auf die Bezeichnug Countryrock ein: Das ist unterm Strich schon korrekt, doch detailliert betrachtet trifft die Kyle Bennett Band nahezu perfekt die Schnittmenge rauer Texas "Red Dirt"-Helden wie die bereits erwähnten Cross Candian Ragweed und Reckless Kelly, Nashville-kompatiblem New Country zwischen solchen, durchaus traditionell fundamentierten Größrn wie Brad Paisley und Travis Tritt, würzigem Outlaw-Country ala Waylon Jennings, klassischem Siebziger-fundamentiertem Countryrock der Sorte Eagles/Poco, wie auch, und das wird immer wieder deutlich, den kernigen, lupenreinen Southern Rock-Anlagen solcher Bands wie den Outlaws, der Henry Paul Band und Lynyrd Skynyrd. Wie selbstverständlich vereint die Truppe all das in ihrem wundervollen, von einem ganz großartigen, saftigen, satten und transparenten Gitarrensound geprägten (die Truppe agiert mit zwei exzellenten E-Giatrristen, dazu spielt Bennet noch Acoustic Gitarre), unwiderstehlichen, eigenen Songmaterial und ist damit nicht nur auf jedem dieser Terrains zu Hause, sondern vereint auch deren Anhänger zu einer begeisternden, gemeinsamen Fangemeinde! Die Kyle Bennet Band spielt, auch bei den lockeren, wie Öl runtergehenden Songs und bei den Balladen, immer knackig,"saftig" und voller Energie. Dazu gehen die Songs einfach wunderbar ins Ohr! Es geht gleich mit einer absoluten "Killernummer" los: "Time to switch to whiskey" ist ein fuminant abgehender, zwischen Southern Rock- und Outlaw-Strömungen angesiedelter, wundervoller Countryrock-Heuler voller Roadhouse-/Honky Tonk-/Boogie-Flair. Welch eine Dynamik! Angetrieben von einem knackig nach vorn gehenden Drumming, dominieren satte E-Gitarren das Geschehen, unterstützt von einer quiligen Steelguitar im Hintergrund. Der großartige Lead Gitarrist John Seidler brilliert mit kernigen, flinken Läufen, die viel Southern-Esprit versprühen. Und Bennett singt fantastisch! Ein prächtiger Auftakt, doch die Scheibe lässt während ihrer 13 Songs (gut 50 Minuten) zu keiner Phase nach. Nach dem melodischen, knackigen Roots-/Americana-/Red Dirt-Countryrocker "Should've listened" (in der Art der letzten Sachen der Eli Young Band) und dem von starker Lead Gitarren-Arbeit (tolles Solo) und feinen Mandolinen-/Steelguitar-Fills geprägten Texas Outlaw-Countryrocker "The road", folgt ein knallharter, kochender, von rauen, fetten E Gitarren-Riffs dominierter, astreiner, klassischer Southern Rocker in bester Lynyrd Skynyrd-Tradition. Doch "Blackbird" ist von einer Güte, die Skynyrd schon länger nicht mehr hinbekommen haben. Auch 38 Special, die Outlaws, mit Abstrichen Molly Hatchet und die in der Southern-Szene aktuell so angesagten Rebel Pride dienen als Vergleichsgröße. Saustark! Im Anschluß daran erleben wir dann das herrlich lockere, flockige, wie Öl runtergehende, dennoch knackige, erfrischende Countryrock-Stück "Grey sunrise" (hat sowohl Eagles-, Restless Heart- als auch Outlaws-Flair), bei dem jedem Genre-Liebhaber das Herz aufblühen wird. Tolle Gitarre, lockere, lässige Dynamik, schöne Steel- und Mandolinen-Ergänzungen, eine traumhafte Melodie - einfach wundervoll! Dach auf, und mit dem Cabrio entlang der endlosen Highways Amerikas cruisen - das passt! Das nachfolgende "Crescendo" ist eine hinreißend melodische New Country-, Countryrock-pop-Ballade, umgeben von ungemein transparenten, klaren Gitarren. Da kann man schon mal Gänsehaut bekommen. Klasse hier die Kombination aus E-Gitarren, Acoustic Gitarre, Steelguitar und unaufdringlicher Orgel. Matchbox 20 zu deren Anfangszeiten (wenn sie eine "Red Dirt"-Band gewesen wären), aber auch Sister Hazel. BlackHawk und die Eli Young Band kommen einem hier in den Sinn. Und mit dem herrlichen "When the lights go down" steht schon der nächste Traum-Countryrocker in den Starlöchern. Präzise, knackig, frisch, mit tollen, saftigen Gitarren und ungemein melodischen Strukturen ziehen die Jungs ihre Kreise. Blühender Countryrock von zeitloser Güte! Nach dem rootsigen "Devils on my trail" (satter Countryrock mit Outlaw- und Southern-Feeling zwischen Poco, Cross Canadian Ragweed, Waylon Jennings und der Eli Young Band), feuert die Truppe mit dem grandiosen "Empty barrels" nochmal einen krachenden Southern Rocker aus allen ihr zur Verfügung stehenden Rohren ab. Dreckige, raue, harte Riffs, donnernde Drums, eine morz Power - und trotzdem eine klasse Melodie. Das Quintett spielt auf, als wollten sie Cross Canadian Ragweed mit geballter Kraft an die Wand drücken. Produziert und mit einem tollen Sound versehen hat das Werk, wie schon das Debut, wieder Erik Herbst! Der Kyle Bennett Band ist mit "Grey sunrise" ein absolutes "Sahneteil" des Gitarren orientierten Countryrocks gelungen - ohne jeden Fehl und Tadel! Schon nach gut einem Drittel des Jahres 2009 ein Album, das in den Jahresend-Abrechnungen der Sektionen "Countryrock-Album des Jahres" und "Red Dirt-Album des Jahres" zweifelsfrei ein gewichtiges Wörtchen mitreden wird! Meisterlich!

Das komplette Tracklisting:

1 Time to Switch to Whiskey - 3:33   
2 Should've Listened - 3:37   
3 The Road - 3:28   
4 Blackbird - 3:36   
5 Grey Sunrise - 3:58   
6 Crescendo - 3:43   
7 When the Lights Go Down - 4:04   
8 Devil's on My Trail - 3:45   
9 Empty Barrels - 4:33   
10 One Light Town - 4:08   
11 Jimmy & Josie - 3:20   
12 Still in Love with You - 4:05   
13 Everything to Lose - 4:33

Art-Nr.: 6351
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Time to switch to whiskey
Blackbird
Grey sunrise
Crescendo
When the lights go down
Empty barrels

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Copperhead - live & lost [2002]
Wieder lieferbar! Sehr, sehr lange vergriffen, haben wir von diesem prächtigen Album noch einmal einige Exemplare ergattern können. Rar! Wer zuerst kommt...

Auch Copperhead (nicht zu verwechseln mit der legendären 1970iger-Westcoast-Truppe um John Cipollina) sind, obwohl weitgehend unbekannt und mittlerweile nicht mehr existent, eine dieser fast vergessenen, aber kultigen Bands, deren Name immer wieder durch die Köpfe der vielen Southern Rock-Liebhaber geistert, wobei ihnen ein verdammt guter Ruf voraus eilt! In der Tat muß man das großartige Quintett um "Shouter" und Gitarrist Neil Carswell aus North Carilina zu den besten Southern Rock-Acts zählen, die aus den Neunziger Jahren hervorgegangen sind! Musikalisch eindrucksvoll und überaus kompetent folgen Copperhead den klassichen Pfaden solcher Bands wie Molly Hatchet, Lynyrd Skynyrd, 38 Special, Doc Holliday, Blackfoot & Co., streuen eine paar gepflegte, geschickt portionierte Heavy-Zutaten ein, und begeistern so mit einem astreinen "Southern Rock with a metal edge", druckvoll, hart, straight, voll sprühender Energie, Spielwitz und prächtiger, rauer, kochender Gitarren-Dominanz! Die leider viel zu magere Ausbeute ihre hervorragenden Musik beschränkt sich auf lediglich zwei Longplayer - und was steckte in dieser Band für für ein immenses Potential! Das erste Album (sie hatten sogar einen Major-Deal bei "Mercury"), längst vergriffen, brachte ihnen mit ihrer Debut-Single "Long way from home", die zum "Main-Song" des gar nicht so unbekannten Hollywood-Streifens "Harley Davidson and the Marlboro Man" avancierte, immerhin einen Achtungserfolg ein, doch ein Folge-Album sollte nicht mehr erscheinen. Das Label feuerte die Truppe, doch musikalisch blieben Neil Carswell und seine Freunde ihrer Linie treu! Im Jahre 2002 schließlich veröffentlichte man im Eigenvertrieb das Album "Live & lost" mit insgesamt 4 Live-Stücken und 8 bis dato unveröffentlichten Studiotracks, das zunächst nur überaus schwer, dann lange Zeit wieder gar nicht erhältlich war und zuweilen nur als CD-R angeboten wurde. Jetzt endlich, und das wird die Southern Rock-Fraktion sicher richtig freuen, können wir den "echten" Silberling anbieten! Leute, das Teil ist ein Kracher! Allerbester Heavy Southern Rock, klassisch und zeitgemäß zugleich, produziert vom legendären Genre-Ass Rodney Mills! Carswell's hervorragende "Rock-Shouter"-Qualitäten, mit denen er so manch großen Namen in seine Schranken verweist, durch die Songs jagende, fulminante, feurige und überaus fette Gitarrenritte (Lead-Gitarrero John Byrd weiß, wie man das "Brett" bearbeitet), zuweilen von schweren, powernden Riffs geprägte Rhythmus-Arbeit, und trotz des Heavy-Ambientes prima hängen bleibende, klasse strukturierte Songs mit ausgezeichneter Melodik - dies sind die Eckdaten dieser tollen Mucke! Nach dem sehr starken, nur 2.45 Minuten kurzen, aber umso fulminanteren, von fetten Metal-Riffs geprägten und in bluesigen Slide-Läufen getränkten, mächtig rockenden Instrumental "Stricken", das das Album eröffnet, brennen die Jungs mit dem grandiosen, harten, gewaltig dampfenden "Get out of my way" gleich noch so ein donnerndes, in die Knochen gehendes, Southern-/Hardrock-Feuerwerk ab, das mitten ins Herz der Fans trifft. Eine unwiderstehliche Wand aus harten, dreckigen Power-Riffs, pulsierenden Rhythmen, glühenden, fleischigen Gitarrensoli, großartig entegrierter, satter Hammond-Orgel und Neil's röhrendem Organ bricht über uns hinein. Headbangende Luftgitarren-Freaks werden ebenso begeistert sein, wie die beinharten Southern Rock-Enthusiasten! Nach diesem tollen Auftakt folgen die vier, ebenso starken, Live-Tracks! Da haben wir zunächst das hart, aber dennoch irgendwie locker und sehr melodisch rockende "Hard livin'" mit seinen tollen Slide-Läufen, dann den wunderbaren, puren, 38 Special-like, wieder gut ins Ohr gehenden, mit schön transparenten, satten Gitarren ausgestatteten Southern Rocker "Born loser", inclusive quirliger, kraftvoller Gitarrenläufe, das mit klasse Twin-Gitarren eingeleitete, gut abgehende "Whiskey", und schließlich das riffige, fette "Keepin' on"! Zurück beim Studiomaterial, beglückt uns die Band nun mit zwei fantastischen Coverversionen! Zuerst eine ungemein starke, sehr melodische, gut rockende, mit jeder Menge Southern-Flair angereicherte Fassung des alten Dobie Grey-Klassikers "Drift away" (u.a. seinerzeit auch gespielt von Steppenwolf), und als zweites eine tierisch kochende, packende Version der ZZ Top-Nummer "Whiskey'n Mama" (hier nur "Whiskey Mama" betitelt)! Auch die restlichen vier Eigenkompositionen haben es in sich! Zum Beispiel der mächtig kochende, southern-metallische Riff-Kracher "Raging fire", mit seinen mitreißenden, dynamischen Gitarrenläufen im Break, oder die etwas entspanntere, mit schöner Acoustic-Slide beginnende, im Verlauf aber immer rockiger werdende, herrlich melodische, von wunderbaren, "weichen" Southern-E-Gitarren umgebene Traum-Ballade "I'll get by"! Die Neunziger Jahre galten als alles andere, als eine Hochzeit des Southern Rocks, doch Copperhead bewiesen überaus eindrucksvoll, daß es auch in dieser Zeit Bands gab, die die Fahne des Südens uneigennützig hoch hielten. Klasse! Großartiger "Whiskey-drenched Southern Heavy Rock'n Roll from the heart"!

Das komplette Tracklisting:

1. Stricken - 2:47
2. Get Out Of My Way - 3:10
3. Hard Living (Live) - 3:41
4. Born Loser (Live) - 3:52
5. Whiskey (Live) - 5:44
6. Keepin' On (Live) - 5:08
7. Drift Away - 5:22
8. Whiskey Mama - 3:11
9. Raging Fire - 4:32
10. I'll Get By - 4:10
11. Free Man - 4:46
12. Voices In The Night - 4:30

Art-Nr.: 3861
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Get out of my way
Born loser
Whiskey
Raging fire
I'll get by

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Daniels Band, Charlie - live ~ dvd [2005]
Code free! Sie ist da - die lang ersehnte Live-DVD der Charlie Daniels Band! Wow, und das "Ding" rockt! Old Charlie und seine Truppe in begeisternder Verfassung! Die Charlie Daniels Band anno 2005: Das ist ein powernder, voll im Saft stehender, Energie geladener, von 3 fulminanten, kochenden Lead-Gitarren dominierter, unwiderstehlicher Southern Rock-Express, der die Southern Rock-Fraktion gleichermaßen in Erstaunen und Verzückung versetzen dürfte! Das sie (noch/wieder) so gut sind, überrascht, doch wir sehen, hören und vernehmen es mit höchster, voller Hochachtung gebührender, Zufriedenheit. Aufgenommen und mitgeschnitten am Unabhängigkeitstag (4. Juli) 2005 "on the Riverfront in Nashville/Tennessee" vor der imposanten Kulisse von mehr als 100.000 Menschen, stacheln sich die Jungs gegenseitig zu kaum für möglich gehaltenen Höchstleistungen an. Wir erinnern uns zurück an die letzten rockigen Sachen der Charlie Daniels Band, wie z.B. an das erstklassige 2000er Werk "Road dogs" oder die im darauffolgenden Jahr veröffentlichte Live-CD "The live record"! Dort in etwa knüpft man an, ja man legt sogar noch einen Zahn zu! Charlie, Taz DiGregorio (Keyboards), Charlie Hayward (Bass), Pat McDonald (Drums), die Background-Sängerin Carolyn Corlew und die beiden fantastischen Gitarreros Bruce Brown und Chris Wormer zünden ein wahres Southern Rock "Guitar Army"-Feuerwerk (jede Menge glanzvolle, satte, überschäumende Twin- und sogar Triple-Guitar-Passagen, mitreißende, wechselseitige Soli, glühende Slide-Läufe), und lassen die alten Klassiker in einer wunderbaren, voller Vitalität steckenden, neuen Frische erscheinen, daß man Gänsehaut bekommt. Zum Beispiel das zünftige, vor Kraft strotzende "El Toreador" mit seinem gewaltigen 3 Gitarren-Gewitter (die pure Southern-Power) und den prächtigen Soli, das groovende, rhythmische, dynamische "Trudy", das ungemein kraftvoll, voller Gitarren-"Thunder" in Szene gesetzte "The legend of Wooley Swamp", das kochende, abgehende, von brodelnden Slide-Läufen durchzogene, fette "The intimidator" (als wollten sie Molly Hatchet zu deren besten Zeiten an die Wand spielen), das herrliche, wieder mit toller Slide angereicherte, ewig jungfreuliche "Long haired country boy", usw.! Lediglich bei 3 Stücken holt Charlie die Fiedel raus, ohne das die Power der beiden anderen Gitarristen nachläßt: Bei der großartigen Fassung von "The south's gonna do it again", dem "Orange Blossom Special" und einer scharfen Version von "The devil went down to Georgia"! Die übrigen Tracks: "Simple man", "Freedom road" (ein brodelndes Instrumental), "In America", "Preachin' prayin' singin', "Heart of my heart", "William Tell overture" und als Bonustrack "Drinkin' my baby goodbye"! Zwischendurch gibt es kleine Statements von Charlie, doch nie während eines Songs - alles ist vollständig ausgespielt! Das Konzert hat eine Länge von knapp 80 Minuten! Weiteres Bonus-Material auf der DVD: "Behind the scenes-footage", einen, wie wir meinen überflüssigen, "pro-military"-Film über Charlie's Trip in den Irak und nach Südwest-Asien, eine sehr interessante, historische Einspielung von der 1975iger Volunteer Jam in Murfreesboro/Tennessee, sowie die beiden Musik-Videos zu "Keep the sunny side" und "Texas"! 5.1 Surround Sound! Fazit (Charlie's zuweilen in einigen Bildern betonte über-patriotische Einstellung lassen wir mal außen vor und konzentrieren uns ausschließlich auf die künstlerische Performance): Ein Hammer-Konzert! Ein klassicher Southern Rock-Event der absoluten Extra-Klasse! Die Charlie Daniels Band in super Form, voller "Saft", Kraft und Lebendigkeit! "Southern-rockin' guitars" zum Zunge schnalzen! Packend! Nie klangen die Live-Versionen dieser Songs besser... - und das Schönste: Die DVD ist "code free" und somit problemlos auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 3768
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Dirty Knobs, The - wreckless abandon [2020]
The Dirty Knobs: A Rock and Roll Band from Los Angeles - und was für eine! Es ist die Band des begnadeten ehemaligen Gitarristen von Tom Petty and The Heartbreakers, Mike Campbell, (der renommierte Rolling Stone listete ihn im Jahre 2011 auf Rang 79 der 100 besten Gitarristen aller Zeiten), der diese im übrigen auch schon in seiner Heartbreakers-Zeit als Sideprojekt anführte, die aber jetzt erst mit "Wreckless abandon" ihr Debutalbum vorlegt - welch ein grandioses Werk. Die Dirty Knobs, neben Mike Campbell (lead vocals, guitars, harmonica), sind das Jason Sinay (guitars, vocals), Lance Morrison (bass) und Matt Laug (drums, percussion, vocals), grasen das Rootsrock-Terrain (die Betonung liegt auf "Rock") nach allen Richtungen der Kunst ab, satt, powervoll, kernig, erdig, durchaus rau und kantig, gleichzeitig melodisch und flüssig, vom Southern Rock (das straighte, feurig rockende "Southern boy" - hat fast einen Groove der frühen Molly Hatchet), bis zum Blues und Bluesrock ("I still love you" und das prächtige "Don't knock the Boogie"), vom Americana (das hinreißend schöne "Irish girl") über zündenden Countryrock (das saustark rockende "Pistol pickin' Mama" mit Gast Chris Stapleton als Duett-Partner von Campbell) zum California Classic Rock (das vorzügliche Titelstück "Wreckless abandon" mit seinen fetten Gitarren) und wieder zurück. Die Bandbreite ist groß, die Balance gleichzeitig perfekt austariert. Natürlich spürt man eine gewisse Verwandtschaft zu der Musik von Tom Petty und den Heartbreakers, aber eben eher zu der der kantigeren Natur, ohne das man den Dirty Knobs ihre Eigenständigkeit auch nur ansatzweise absprechen könnte. Der Sound wirkt herrlich retro, durchaus etwas an die späten Sechziger angelehnt, dennoch kommt alles ungemein frisch, ja einfach absolut zeitlos, voller Dynamik, Energie, und voller spürbarer Leidenschaft und Spielfreude. Saftige, satte Gitarren gibt es im Überfluß, dazu packende, hinreißende Soli von Campbell, verbunden mit der Erkenntnis, dass dieser auch ein wirklich ausgezeichneter Sänger ist (etwas rauer und erdiger als Petty). Ein exzellernter Songwriter, das ist schon lange verbrieft, ist er sowieso. Es gibt nicht den Hauch einer schwachen Nummer. Diese so wunderbar losgelöste, unbeschwerte, dynamische "Mugge" der Dirty Knobs hat einfach Feuer, ist ein Fest für die (Gitarren)Rock-Ohren. Mike Campbell, mittlerweile auch schon 70 Jahre alt (was man ihm überhaupt nicht ansieht), brennt noch - das spürt man zu jeder Sekunde. Ein Rock'n Roller durch und durch! "People, have a great welcome to The Dirty Knobs"! Absolut großartig! Ein geradezu meisterhaftes Debut!

Das komplette Tracklisting:

1. Wreckless Abandon - 6:02
2. Pistol Packin' Mama (feat. Chris Stapleton) - 4:10
3. Sugar - 4:40
4. Southern Boy - 4:46
5. I Still Love You - 5:18
6. Irish Girl - 4:25
7. Fuck That Guy - 3:10
8. Don't Knock The Boogie - 6:57
9. Don't Wait - 4:59
10. Anna Lee - 3:43
11. Aw Honey - 3:04
12. Loaded Gun - 4:02
13. Don't Knock The Boogie (Coda) - 1:00

Art-Nr.: 10206
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Dirty Soul Revival, The - brave new world [2017]
"Hard-hitting Southern Rock n' Roll from the mountains of Asheville, NC"! Abraham Anderson (guitar, vocals), Brandon Hill (guitar), Gavin Farmer (bass) und Jerard Sloan (drums) - dieses in 2014 gegründete Quartett aus North Carolina ist ein Inbegrüff erdiger, rauer, alles andere als "glatt gebügelter", ungebündelter und ungestümer, Gitarren-dominierter Southern Rock-Energie. "Two twin Gibson guitars and Tube amps, thundering melodic bass, coricidin bottle slides, driving pounding percussion and gritty vocals", das ist es, was The Dirty Soul Revival ausmacht. Bei wirklich jedem Track merkt man, mit welcher Power und Leidenschaft sie am Werke sind. Sie agieren druckvoll, sympatisch ungeschliffen und zumeist ordentlich nach vorn, aber auch unterbrochen von der einen oder anderen, großartigen, allerdings immer kraftvollen, Ballade. Die beiden Lead Gitarristen "hauen" sich dabei immer wieder wunderbar wechselseitige, kernige Gitarrensalven "um die Ohren", brennen ein fettes, explosives Feuerwerk ab. Molly Hatchet, Lynyrd Skynyrd, Blackfoot, Hogjaw, raue, straighte Blackberry Smoke & Co. hinterlassen in der Musik der Band ihre Spuren, entfernt auch mal die Allmans und Gov't Mule, allerdings nicht so jammig und feinfühlig, sondern eher "auf die Zwölf". Nach dem kurzen "Prelude rag" als Intro begrüßen uns die Jungs zu Beginn ihres klasse Debutwerkes mit dem lauten, kernigen, roh und "rowdy" präsentierten, starken, riffigen Southern Rocker "Welcome to the black", der gleich mal zeigt, wohin die Richtung geht, nämlich geradeaus nach vorn. Es geht zur Sache! Großartig, wie sich die beiden Lead Gitarristen die Bälle im Break zuspielen, mit feuriger Slide und furiosem E-Gitarren-Solo. Etwas bluesig, aber wieder kompromißlos rockend, fegt anschließend der vehemente Kracher "Can't hurt me anymore" aus den Lautsprechern, vollgepackt mit Salven von "heavy guitar riffs and leads". Die parallel agierenden "Gitarreros" zwirbeln sich im Mittelteil die Finger "blutig". Satt und kraftvoll rockt auch das dynamische, prima hängen bleibende "Watch me bleed", abermals dominiert von prächtig fetten Gitarren. Etwas langsamer im Tempo, aber nicht minder kraftvoll und laut, kommt das erstklassige "The sun never sets", ein erdig dreckiger Gitarren-Southern Rocker, wie er im sprichwörtlichen Buche steht. Kommt wunderbar natürlich rüber, besticht wieder mit einem "brennenden" Gitarrensolo. Dann kommt sie, und das gehört einfach auch zu einem waschechten Southern Rock-Album dazu, die typische Southern Rock-Ballade: "Kickback" heißt die Nummer, bei der Lynyrd Skynyrd's Einflüsse unverkennbar sind. Enthalten sind zwei klasse Gitarren-Soli, eines davon als "Slide". Und weil's so schön ist, gibt's mit dem fast epischen, dennoch wieder ordentlich rauen, von mächtigen Double Lead-Gitarren eingerahmten, baumstarken "One last time" gleich noch eine Nummer in ähnlichem Fahrwasser, während das mit dreckigen Allmans-ähnlichen Riffs gespickte und gewaltigem Gitarrensolo aufwartende, fast schon "heavy" wirkende "Pray for me" wieder deutlich an Fahrt zulegt. Keine Frage, The Dirty Soul Revival" werden mit ihrer satten "2 man guitar army" den Nerv der etwas härteren Southern Rock-Fraktion, wie eben zum Beispiel die der schon erwähnten Hogjaw", voll treffen. Wie gesagt, schön rau, vehement, ungestüm, dreckig - dabei auch unverblümt ehrlich und mit viel Leidenschaft. Das macht schon richtig Laune! Diese Band, dieses Album: ein richtig starkes, fettes Power-Paket!

Das komplette Tracklisting:

1. Prelude Rag - 0:36
2. Welcome to the Black - 5:02
3. Can't Hurt Me Anymore - 4:03
4. Watch Me Bleed - 3:36
5. Charley Brown - 3:30
6. The Sun Never Sets - 8:16
7. Rant in E Major - 5:14
8. 6615 - 2:53
9. Kickback - 4:32
10. Pray for Me - 5:05
11. One Last Time - 6:09
12. Brave New World - 9:03

Art-Nr.: 9599
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Welcome to the black
Can't hurt me anymore
Watch me bleed
The sun never sets
Kickback
Pray for me
One last time

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Elston Band, Jay B. - same [2000]
Alligator Stew Sänger Gary Jeffries brachte uns mit einer Empfehlung auf die Fährte der Jay B. Elston Band aus Slidell/Louisiana! Natürlich sind wir der Sache nachgegangen, haben recherchiert, schließlich Kontakt mit Mr. Elston aufgenommen und somit den nächsten absoluten Southernrock-Knüller entdeckt! Festtagsstimmung für die Southernrock-Gemeinde und auch die Bluesrock-Fraktion: Das Debut der Jay B. Elston Band aus dem Jahre 2000 ist eine wahre Demonstration bärenstarken schwülen, bluesigen, rohen, puren Southernrocks aus den Sümpfen Louisisana's - da brodeln die Bayous! Geprägt wird die Musik selbstverständlich von Jay B. Elston selbst, der zum einen als hervorragender Sänger mit einen dezent "Whiskey gegerbten" Organ, irgendwo zwischen Steppenwolf's John Kay und Hatchet's Danny Joe Brown liegend, überzeugt, und zum anderen ein begnadeter, furioser Guitarslinger mit unter anderem glühendem Bottleneck Slide-Gitarrenspiel ist, der seine Gitarre mal schreien und mal weinen läßt, und ein rasantes Solo nach dem nächsten aus den Saiten zaubert. Längst zählt er in seiner Heimat, das bescheinigt man ihm aller Orten, zu den ganz großen Gitarreros der Szene. Überhaupt ist der Gitarrensound wunderbar transparent! Doch auch die beiden anderen Musiker verstehen ihr Handwerk und liefern eine großartige, treibende, groovige Rhythmusarbeit: Rory Faciane an den Drums und Scott Womack am Bass! Mit über 65 Minuten Spielzeit gibt's 17 excellente Songs ohne Ausfälle. Klar hören wir hier auch wieder die Parallelen zu Allmans-like Jammings, zu dem Boogie-Rock von Molly Hatchet und den Riffs von Lynyrd Skynyrd, doch das gehört einfach dazu! Ansonsten spielen die Jungs um Jay B. Elston ihren ganz eigenen unverbrauchten Stil, der das Genre erneut in neuem Glanz erstrahlen läßt! Der musikalische Süden lebt! Arrangements und Strukturen der Songs sind klasse. Von sehr bluesigen slide-getränkten Nummern, bis zu stampfendem Boogie-Stoff - die gesamte Southernrock-Palette haben sie drauf. Doch eines ist allgegenwertig: "the sounds of the swamps"! Ein paar Songbeispiele: Swampige Blues-Slide und Dobro bilden das Intro zu "The rambler". Pulsierendes, "heißes", trockenes Schlagzeug setzt ein, eine herrliche Blues-Harp, die Drums werden schneller, fangen an zu rotieren und schon wird der Song zu einem astreinen driving Lousiana Southern-Bluesrocker mit tollen Gitarrensoli! Abgehenden Southern-Boogie mit herrlichem Bottleneck-Spiel bis die Saiten glühen gibt's auf "Motor run", Skynyrd- und Hatchet-Riffs rocken bei "Come on in and boogie" um die Wette, inklusive tollem Jam-Feeling durch großartige Percussion-Arbeit und scharfen Slide-Soli. Puren Southernrock wie aus einem Guß mit feurigen Gitarrenläufen hören wir auf "Can't win for losin', während "Wake'n bake" mit seiner zwirbelnden Slide-Gitarre, der herrlichen Lead-Gitarre und dem virtuosen bluesy Picking (Clarence "Gatemouth" Brown" als Gast), angetrieben von schweißtreibendem Bass, wieder eine dieser Louisiana Southern-Boogie-Blues-Vorzeige-Nummern ist. Die Jay B. Elston Band ist zweifellos ein neues absolutes Genre-Highlight, das das Herz eines jeden Southernrock-Fans höher schlagen läßt! Gitarrenzauber aus dem Voodooland! "Ballsy Southern Rockin' Blues from the Swampland"! Heiß - scharf - "geil"!

Art-Nr.: 1120
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Foster, Frank - good country music [2016]
Zweites, erneut fantastisches Album von Frank Foster im Jahre 2016. Man könnte meinen, dass eine solch schnelle Taktung von Veröffentlichungen zu Lasten der Qualität und des Songmaterials gehen könnte, doch weit gefehlt. Der Mann geht unbeirrt vom Mainstream weiter seinen Gang, setzt seine immer wieder mitreissend umgesetzte Mission des "Southern Rock Country" auf eindrucksvollste Art und Weise fort. Ja, "Good Country Music" ist fast sogar noch ein wenig stäker als der Vogänger. Jeder einzelene Song ist genauso tief im Country verwurzelt, wie es der Albumtitel verspricht, doch ebenso stark spürt man Foster's Bindung zur Musik des amerikanischen Südens. Lynyrd Skynyrd sind allgegenwärtig, genauso wie Charlie Daniels, Hank Williams Jr., Waylon Jennings und Travis Tritt - um nur einige zu nennen. Satte, transparente, saftige E-Gitarren überall, dazu herrliche Melodien und eine tief im Country verwurzelte Stimme, die aber auch ideal zu Stücken von Molly Hatchet passen würde. Einfach saustark, dieser Kerl. "Good Country Music" ist das nächste "Killerteil" von Frank Foster!

Das komplette Tracklisting:

1. Unwind - 3:59
2. Come on Over - 3:17
3. Back Road Buzz - 3:24
4. Where the Road Gets Rough - 2:38
5. Red Bird - 5:09
6. Gabriel - 3:02
7. Good Country Music - 3:15
8. Louisiana - 6:11
9. Pete and John - 3:10
10. Carolina Blue - 5:44

Art-Nr.: 9341
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Unwind
Come on over
Back road buzz
Red bird
Gabriel
Louisiana
Carolina blue

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Gator Country - live [2008]
Futter für die Fans der "alten" Molly Hatchet-Recken und die Southern Rock-Gemeinde: Gator Country, "featuring original-era members of Molly Hatchet performing the songs they wrote and/or recorded" ist die neue Truppe der ex-Hatchet-Kumpane Steve Holland (Gitarre), Riff West (Bass), Bruce Crump (Drums) und Jimmy Farrar (Gesang - löste seinerzeit den legendären Danny Joe Brown ab), die zusammen mit den beiden neuen Gitarristen Linni Disse (ein alter Kumpel der Hatchet-Clique) und Paul Chapman (ex-UFO - lebt jetzt in Florida) wieder zur ursprünglichen "triple-guitar-attack" blasen, die Molly Hatchet einst ihren unumstößlichen Status in der Welt des Southern Rocks bescherten. In den letzten 1 1/2 Jahren war die Truppe viel im Rahmen ihrer "Real Deal Tour" in den Staaten unterwegs und ließ die alten Hatchet-Zeiten hochleben. Wie sehr es ihnen wieder Spaß macht zusammen aufzutreten, beweist ihr erstes Live-Album, aufgenommen in Eastlake/Ohio, "carrying on their longtime tradition of great legendary Southern Rock"! Jimmy Farrar röhrt wie in besten Tagen, die 3 Gitarren machen mächtig Dampf und die alten Klassiker haben noch immer ihren Reiz! "'Gator Country live' shows the raw, untamed power of the early Molly Hatchet classics performed as they once were. Loud and proud, the guitars scream, while the drums relentlessly pound out the beat." Enthält neben 12 Live-Tracks (prima Sound) auch eine brandneue, sehr gelungene Studioeinspielung des alten Klassikers "Oh Atlanta", bei der auch noch der zwischenzeitlich verstorbene Ur-Hatchet-Gitarrist Duane Roland mit von der Partie ist! Michael Buffalo Smith vom renommierten Southern Rock-Fanzine "Gritz" sagt zu den Shows von Gator Country: "It's going to be one wild ass ride"! Dem ist nichts hinzuzufügen, nur so viel: Die Scheibe fängt das in ihren knapp 64 Minuten bestens ein! "Bloody good shit"!

Die Setlist:

1. Bounty Hunter (3.21)
2. It's All Over Now (4.05)
3. Gator Country (8.13)
4. Whiskey Man (4.11)
5. Intro To Dreams (1.40)
6. Dreams I'll Never See (7.46
7. Bloody Reunion (4.30)
8. Beatin' The Odds (3.51)
9. One Man's Pleasure (3.54)
10. Flirtin' With Disaster (6.36)
11. Long Tall Sally (3.15)
12. Boogie No More (8.19)
13. Oh, Atlanta - new studio recording (4.06)

Art-Nr.: 5769
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bounty hunter
Gator country
Whiskey man
Bloody reunion
Oh, Atlanta

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Georgia Shine Band - evil [2021]
Schnörkelloser "smokin' good ole original Southern Rock", das ist die Musik, für die die 2013 in Atlanta/Georgia gegründete Georgia Shine Band steht. Dabei experimentieren sie nicht rum, erfinden das Rad auch nicht neu, sondern orientieren sich geradlinig und zielstrebig an der goldenen Siebziger Jahre-Ära des Southern Rocks ala Molly Hatchet, The Allman Brothers Band, The Marshall Tucker Band und vor allem Lynyrd Skynyrd - und leben die natürlichen Traditionen ihrer musikalischen Vorfahren auch auf ihrem gerade erschienenen, dritten Album "Evil" mit aller Hingabe aus. Das ist durch und durch authentisch. Die Georgia Shine Band, mittlerweile zum Trio geschrumpft, ist ganz klar das "Baby" von Frontmann Doug Southern (vocals, guitars), der es mit seinem hervorragenden Gitarrenspiel und seinem so viel natürlichen Southern Spirit verbreitenden Gesang (der Typ heißt nicht nur "Southern", nein, er klingt auch zu 100% southern) problemlos schafft, den Abgang der früheren Bandmitglieder zu kompensieren. Der Gitarrensound ist satt, vielschichtig und dominant, wie eh und je, das Songmaterial, bestehend aus einer gesunden Mischung vorwiegend kraftvoller und kerniger Rocker, sowie der ein oder anderen sehr schönen Ballade, fällt diesmal noch etwas stäker und gefälliger aus, als bei den Vogängeralben. Es geht los mit dem dynamischen, powervoll und straight rockenden "Pickets Mill", einem musikalisch im besten Sinne klassischen Southern Rocker aus altem Schrot und Korn. Den allerdings fragwürdigen Text muss man hier überhören und ignorieren, doch die Musik stimmt absolut. Mit dem folgenden, wunderbaren "Where does it go from here" gelingt der Band ein echtes Highlight. Das ist hinreißend melodischer, locker flockiger Southern Rock in bester Tradition der Allmans, Marshall Tucker Band, Outlaws und Lynyrd Skynyrd vom Allerfeinsten. Schon die den Song herrlich einleitende, eingängige Lead Gitarren-Linie und das spätere Solo sind ein purer Ohrenschmaus, nicht spektakulär, aber eben einfach nur natürlich, authentisch, melodisch und voller Southern Soul. Klasse auch die Piano-Fills, die prima mit den Gitarren harmonieren. Exzellente Nummer! Deutlich kraftvoller, riffiger und mit einem klasse Groove kommt das rauere "Second amendment", bei dem unverkennbare Molly Hatchet-Einflüsse aufblitzen. Sogar Doug Southern's Gesang hat hier ein wenig was von Danny Joe Brown. Dazu hören wir ein feuriges Wah Wah Gitarrensolo. In eine ähnlich Hatchet-inspirierte Kategroie fallen auch der ordentlich Gas gebende Volldampf Southern Rocker "Right where I belong", sowie das ein wenig "Flirtin' with disaster"-mässig nach vorn galoppierende "Six feet under". Satte, straighte Gitarrenriffs und ein passender Orgel-Background prägen das düstere, schwere Titelstück "Evil", das ein wenig auf den Spuren einer fett rockenden Charlie Daniels Band zu wandeln scheint. Das ausgedehnte, glühende Gitarrensolo von Mr. Southern ist große Klasse. Großartig gelungen ist auch die das Album sehr schön abschließende, von breit angelegten akustischen Gitarren bestimmte Ballade "Look at me know". Es ist einfach schön, mal wieder diesen erdigen, "pure and simple" Southern Rock der guten, alten Zeit zu hören. Zum Glück gibt es immer noch Bands, die diesen mit Herzblut und ohne jeden Schnörkel spielen - einfach, weil es ihnen Spaß macht. Thanks a lot, Georgia Shine Band!

Das komplette Tracklisting:

1. Pickets Mill - 2:46
2. Where Does It Go from Here - 3:32
3. Happiness - 3:47
4. Second Amendment - 3:36
5. Evil - 4:20
6. My Grandson - 3:07
7. Right Where I Belong - 3:02
8. In the End - 3:14
9. Six Feet Under - 3:22
10. Down and Dirty - 4:03
11. Look at Me Now - 4:04

Art-Nr.: 10311
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Pickets Mill
Where does it go from here
Second amendment
Evil
Right where I belong
Six feet under
Look at me now

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Heartsfield - here i am [2010]
Heartsfield sind wieder richtig produktiv und, was noch viel wichtiger ist, sie stehen voll im Saft. Zwei Jahre nach dem großartigen "Disrupting the country" legt die kultige, in den Siebzigern heiß verehrte und seit einer runden Dekade wieder mächtig aktive Roots-/Southern Rock-Truppe aus Chicago mit dem exzellenten "Here I am" im großen Stil nach. Alles, was Heartsfield einst zu ihrem, vor allem in der Southernrock-Szene, so hohen Stellenwert verhalf, ist vorhanden. Dynamik, Energie, der fette, mit drei, zum Teil sogar vier Gitarren in Szene gesetzte Sound, das starke Songmaterial und vor allen Dingen die unwiderstehlichen, markanten, mehrstimmigen Satzgesänge (enthält eine tolle A-Capella-Neueinspielung ihres einstigen Hits "Music eyes" mit "Take 6" als Gast) in Verbindung mit den klassichen Southern Rock-Trademarks. Sänger, Songwriter, Gitarrist und Heartsfield-"Kopf" Perry Jordan stammt schließlich aus Georgia, dem Mutterland des Southern-Rocks, und das hört man permanent. Diese wunderbaren Harmonies, diese satte Mehr-Gitarren-Dynamik, die zünftigen Gtarren-Soli, der dezente Hang zum Countryrock, und die klassischen, kernigen Southern Rock-Elemente lassen die Spuren solcher Bands wie den Eagles, Poco, Crosby, Stills, Nash & Young, den Doobie Brothers, den Outlaws, Lynyrd Skynyrd, 38 Special, The Allman Brothers Band und The Marshall Tucker Band, um nur einige Referenzgrößen zu nennen, zu dem einzigartigen und unverwechselbaren Heartsfield-Sound verschmelzen, den die Band heute wieder wie zu ihren allerbesten Zeiten zelebriert. Insgesamt ist "Here I am" deutlich kraftvoller und kompakter als der Vorgänger ausgefallen, was der Band sehr gut bekommt. Picken wir mal ein paar Song-Highlights heraus: Der kraftvolle, starke Opener "Here I am" verbindet kochende Southern-Slidegitarre mit einem schönen Countryfeeling aus akustischen Mandolinen- und Fiddle-Klängen, das bärenstarke, fett rockende "Lost in a daze dream", im übrigen komponiert von Perry Jordan und ex Ides Of March- und Survivor-Gründungsmitglied Jim Peterik (einst einer der Hauptsongwriter für 38 Special) lässt mit seinen wunderbaren, furiosen Double Lead Gitarren und der tollen Percussion Erinnerungen an Lynyrd Skynyrd und die Outlaws wach werden, bei dem kochenden, puren Southern Rock-Knaller "Lonesome town" klingen sie gar nach Molly Hatchet in Verbindung mit Doc Holliday (fette, straighte Riffs, klasse Twin-Licks), der swampige, countryfied Dixie-Rocker "New Orleans" kommt wie eine Mixtur aus Wet Willie, Poco und The Marshall Tucker Band, "Did you know" besticht mit wunderbarer, lockerer Lead-Gitarre und einem flockigen "Tucker Boys"-tauglichen Groove, der herrliche, melodische, southern-fueled Countryrocker "Ridin' on the rim" vereint satte E-Gitarren mit fein integrierten Mandolinen- und Pedal Steel-Klängen (schönes Westcoast-Feeling, toller Harmonie-Gesang), die von sehr melodischen Harmonies geprägte Southern Rock-Ballade "One word" bietet transparenten Gitarrensound satt, und der straighte, kraftvolle Southern Rocker "Whenever you can" kommt mit klassischen Skynyrd-Riffs, dominanten, markanten, mehrstimmigen Harmonies, einer klasse Banjo-Untermalung und fulminanter, glühender Lead-Gitarre. Vor allem aber sind all diese Nummern, wie auch das gesamte Album, eins: Typisch Heartsfield, und zwar "at their rocking very best". Die Chicagoer Rootsrock-, Countryrock-, Southern Rock-Institution hat aber auch gar nichts von ihrer Klasse aus den goldenen Siebzigern eingebüsst. Tolles Album! Long live Heartsfield...

Das komplette Tracklisting:

1. Here I Am 3:44
2. New Orleans 4:16
3. One Word 4:02   
4. Music Eyes (feat. Take 6) 6:35   
5. Got To 6:16   
6. Ridin' On the Rim 3:23   
7. Lonesome Town 4:46   
8. Did You Know 4:11   
9. Lost In A Daze Dream 4:41   
10. Kiss Me 3:40   
11. Whenever You Can 3:54   
12. Time Stand Still 3:50   
13. I Pray 3:43

Art-Nr.: 7078
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Here I am
One word
Got to
Lonesome town
Did you know
Lost in a daze dream
Whenever you can

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Hogjaw - if it ain't broke... [2013]
Was für ein Mörder-Ritt! Arizona's Vorzeige Southern Rock-Band Hogjaw mit einem "blast" von einem Album! Hart, immer nach vorn, ohne Kompromisse - die Truppe weicht keinen Milimeter von ihren eingeschlagenen Southern Rock-Pfaden ab und darf sich auch für Album Nr. 4 der grenzenlosen Begeisterung der Southern Rock-Gemeinde sicher sein. Produktion, Sound, Songmaterial und Spielfreude der Band werden immer besser. Die Band spielt wie aus einem Guß! Die furios aufspielende Rhytmussektion (allein Drummer Kwall trommelt sich die Seele aus dem Leib...) peitscht die Gitarristen gnadenlos nach vorn. Die ihrerseits entladen ihre Power in geradezu entfesselten Saitenattacken. Was Kreg Self und Jonboat Jones mit ihren "Äxten" hier veranstalten, ist Gitarrendrive pur! Gleich im fulmianten Opener "One more little one", einem Southern Vollgas-Boogie der absoluten Extraklasse, gibt es keine Gefangenen. Das ist Drive ohne Ende! Die "Gitarreros" spielen auf, als gäbe es kein Morgen. Und so geht das in fast jedem Song. Diese Burschen kann man wirklich als eine "guitar army" bezeichnen. Leute, macht das Laune! Obwohl die Truppe pausenlos aufs Gaspedal drückt (eine Ballade sucht man vergebens), stecken die Songs voller großartiger Strukturen und bleiben erstklassig hängen. Hogjaw verwalten das Erbe Molly Hatchet's wie kaum eine andere Band. Die heutigen Hatchet wären froh, wenn sie so spielen könnten, doch die sind Lichtjahre von der Dynamik, Explosivität und Frische Hogjaws entfernt. Aber auch Spuren von Lynyrd Skynyrd, härteren The Outlaws und Konsorten sind allgegenwärtig. Hogjaw sind nichts anderes als grandioser "Hard Guitar Southern Rock'n Roll" pur! Was für ein Fest!

Das komplette Tracklisting!

1. One More Little One (4.53)
2. Built My Prize (5.04)
3. Am I Wrong? (5.22)
4. Shiny Brass (6.00)
5. Cold Dead Fingers (4.45)
6. The Wolf - Part I (4.49)
7. The Wolf - Part II (5.40)
8. Devil's Eyes (4.23)
9. '83 (4.29)
10. Beer Guzzlin' Merican (4.15)

Art-Nr.: 8217
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One more little one
Built my prize
Am I wrong?
Shiny brass
Cold dead fingers
The wolf - part I
83

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Hogjaw - rise to the mountains [2015]
Die Gitarrensalven und schillernden Dual-Leads fliegen einem nur so um die Ohren. Hogjaw, ohne jeden Zweifel eine der führenden Southern Rock Bands der Gegenwart, präsentieren mit "Rise to the mountains" nun schon ihr 5. Album innerhalb von 7 Jahren - und eines ist stärker als das andere. Die neue Scheibe ist wieder ein wahrer Southern Rock-Paukenschlag. Voller Leidenschaft, ja geradezu entfesselt und mit den vielleicht besten Songs ihrer bisherigen Karriere im Köcher, geht es auf eine geradezu mitreissende, knapp 53-minütige "Tour de force" durch alle nur erdenklichen Landschaften des klassischen "Hard American Guitar Southern Rock'n Rolls", von der der geneigte Fan einfach nicht genug bekommen kann. "What a blast"! Das Quartett aus Arizona ist wirklich ein Phänomen! Diese Truppe steht wie eine Eins zu dem, was sie tun. Kompromisslos spielen sie ihren Southern Rock mit einem Feuer, wie kaum eine andere Band. Trotz der recht hohen Schlagzahl an veröffentlichten Alben seit ihrer Gründung, gehen ihnen die Ideen für großartige Songs einfach nicht aus. Obwohl sie ihren bisherigen, exzellenten Lead Gitarristen Craig Self, der aus gesundheitlichen Gründen die Band verließ, durch den neuen, nicht minder starken, explosiven "guitarslinger" Jimmy Rose ersetzen mussten (der Mann spielt wie ein Irrwisch - umwerfend), einem alten Freund der Jungs, gibt es keinen musikalischen Stillstand - nicht die Spur! In Gegenteil, die Entwicklung geht stetig weiter, was das neue Werk spürbar demonstriert. Natürlich ist auch "Rise to the mountains" wieder richtig hart, zuweilen "heavy" und strotzt nur so vor Power, natürlich ist das Zitat, das der amerikanische Southern Rock-Spezialist Michael Buffalo Smith einmal über sie sagte, noch immer gültig ("they are more Blackfoot than The Marshall Tucker Band, and more Hatchet than Allmans"), aber die Band bringt hier eine ganz neue Variabilität in die Songs, denn nun führen sie bei einigen Stücken ein wenig mehr Countryrock-Einflüsse ein und lassen durchaus ein gewisses Flair der Tucker-Boys und der The Allman Brothers Band einfliessen, vor allen Dingen durch die wunderbaren, flockigen Twin-Leads. Ein herausragendes Beispiel dafür ist das grandiose Titelstück des Albums, das den Songreigen auch eröffnet. Diese monumentale Southern Rock-Nummer bringt die Band sofort in ungeahnte musikalische Höhen. Beginnt zunächst wie gewohnt, wie ein typischer, straighter, wuchtiger, schnörkelloser Hogjaw-Rocker voller Dynamik und Power. Kocht mächtig! Doch nach etwa 3 Minuten vollzieht sich ein wunderbarer Strukturwechsel. Das Tempo wird etwas herausgenommern, eine herrliche Pedal Steel erklingt (Gastmusiker John Rickard), der Groove wird deutlich lockerer und hinreissende Twin-Leads komplettieren das Geschehen. Das Marshall Tucker-/Allmans-/Dickey Betts-Countryrock-Flair ist da, ohne das die Truppe an Kraft verliert. Weibliche Bachup-Gesänge und glühende, melodische Gitarrensoli machen das pure Southern Rock-Vergnügen perfekt. Die Truppe, das steht jetzt schon fest, ist in absoluter Top-Form! Es folgt das kochende, etwas swampige, dabei prächtig hängen bleibende "Leavin' out the backside", abermals ein absolut klassischer Southern Rocker im Stil der großen Siebziger-Helden. Vor allem die Einflüsse Lynyrd Skynyrd's sind hier spürbar. Auch diese Numer brilliert gegen Ende wieder mit einer ausgedehnten, himmlischen Allmans-kompatiblen Twin Lead-Passage. Herrlich! Nun lassen sie's richtig krachen: Das anschließende "Over for you know it" ist ein knallharter, kompromissloser, unbeschwerter, voll auf die Tube drückender, losgelöster Molly Hatchet-mässiger, von fetten Riffs geprägter "Heavy Guitar Southern Rock-Boogie" voller glühender, wirbelnder, höllischer Gitarrenläufe, bei dem Frontmann Jonboat Jones fast wie der unvergessene Danny Joe Brown singt. Stark! Mit dem harten, wuchtigen Swamp Southern Rocker "Where have you gone" geht's weiter. Massive Gitarrensalven, inklusive brodelnder Double-Leads überall. Das Gitarrensolo in der Mitte macht keine Gefangenen, dazu gibt's eine klasse Melodie. Die darf man auch der anschließenden, über 8-minütigen Wahnsinns-Ballade "I will remain" attestieren, wieder eine dieser Nummern, bei denen Hogjaw in beeindruckender Art und Weise demonstrieren, was sie drauf haben. Von herrlichen, vielschichtigen, sehr transparenten Gitarren eingerahmt, entwickelt sich ein Song, den man als so etwas wie eine Kreuzung aus Metallica (auf der "Nothing else matters"-Schiene) und Lynyrd Skynyrd bezeichnen kann. Die ausgedehnten, mächtigen, wundervollen Gitarrensoli, inklusive schöner Twin Lead-Passagen, sind abermals eine Wucht. Die Band im Spielrausch! So geht das mit der einer fulminanten Nummer nach der nächsten bis zum Ende weiter, ehe das Werk mit dem ruhigen "Grey skies" gediegen ausklingt. Ein packendes Album! 2 fulminante "Gitarreros", Bass, Drums und kerniger Gesang - das Hogjaw-Feuer brennt lichterloh! Famos! Schon zu Anfang ihrer Tage skandierten wir: "Long live Southern Rock! Long live Hogjaw!" Das gilt heute mehr denn je...

Das komplette Tracklisting:

1. Rise to the Mountains - 7:33
2. Leavin' Out the Backside - 5:39
3. Over for You Know It - 3:18
4. Where Have You Gone - 4:48
5. I Will Remain - 8:33
6. Fire, Fuel & Air - 5:01
7. Another Day - 4:27
8. Second to None - 4:24
9. The Smoker - 3:34
10. Grey Skies - 5:19

Art-Nr.: 8891
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rise to the mountains
Leavin' out the backside
Over for you know it
Where have you gone
I will remain
Fire, fuel & air
Another day

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Hogjaw - way down yonder [2017]
Hogjaw leben ihre Mission unmißverständlich weiter aus: "To play prime Southern Rock straight from the backwoods with nuthin' fancy to get in the way". Hogjaw gehen auch mit ihrem 6 Album "Way down yonder" keinerlei Kompromisse ein und gehen ihren eingeschlagenen Weg genauso konsequent, wie leidenschaftlich und entfesselt weiter. Das ist die pure "Hard American Guitar Southern Rock'n Roll-Wonne"! Diese "Gang" aus Arizona spielt sich wieder einmal die Seele aus dem Leib Jonboat Jones (vocals, guitar), Jimmy Rose (lead guitar, vocals), Elvis DD (bass) und J. "Killer" Kowalski alias "Kwall" (drums) entfachen eine vor Dynamik und Vitalität nur so sprühende, gewaltige Energie, die selbst bei der ein oder anderen wundervollen Ballade nicht den Hauch an Kraft einbüsst (nur das finale, countrylastige "Talk about fishin'" gehen sie etwas ruhiger an). Der massive Gitarrensound und die einem stetig um die Ohren fliegenden, gewaltigen Soli und "Dual Guitar"-Salven sind so etwas von geradeaus, fett und voll im Saft, das es die pure Freude ist. "Rauschende" Southernrocker und herrliche, ausgedehnte Soli überall. Die Strukturen der Songs bleiben prima hängen. Die Produktion des Albums ist herrlich klar und "fett". Ob beispielsweise der bärenstarke, durchaus melodische, knackig satte Opener "Back home today" (furioses, tierisches Gitarrensolo), das fett nach vorn rockende "To hell with the rest", das mitreissend inszenierte, mit lauten und gemäßigteren Passagen aufwartende, aber immer richtig satt inszenierte, von tollen Gitarrenläufen geprägte "North Carolina way", das irgendwo zwischen Molly Hatchet und der Charlie Daniels Band hin und her balancierende, satt rockende, von massiven Gitarrensalven geprägte "Way down yonder", das gewaltige, fast ein wenig nach "Black Sabbath goes Southern Rock" klingende, schwerblütige "Dark horse", oder der mächtige Southern Rocker "Beast of Burdon (Roll on)" - die Band zieht ihr Ding ohne Kompromisse und voller Elan durch. Großartig! Hogjaw blasen mit "Way down yonder" einmal mehr zu einem ausgelassenen, ultimativen "Massive Guitar Southern Rock"-Fest. Lasst es einfach krachen, Jungs! Macht das Laune!

Das komplette Tracklisting:

1. Back Home Today - 4:23
2. To Hell With The Rest - 3:49
3. Brown Water - 3:43
4. North Carolina Way - 5:00
5. Way Down Yonder - 5:19
6. Dark Horse - 5:48
7. Redemption - 5:47
8. Got A Pencil - 5:02
9. Never Surrender - 4:35
10. Beast Of Burden (Roll On) - 4:25
11. Talk About Fishin' - 2:57

Art-Nr.: 9596
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Back home today
To hell with the rest
North Carolina way
Way down yonder
Dark horse
Got a pencil
Beast of burdon (Roll on)

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Molly Hatchet - 25th anniversary ~ best of re-recorded [2003]
Nette Geschichte für die vielen Molly Hatchet-Fans! 25 Jahre ist es her, seitdem die Band ihr Debutalbum veröffentlichte. Aus diesem Anlaß hat sich das heutige Line-up um Bobby Ingram, Randy McCormack und Russ Maxwell ins Studio begeben und einige der alten Klassiker neu eingespielt. Okay, viele werden sagen, daß nichts über die Originale mit Danny Joe Brown, Dave Hlubek & Co. geht, doch diese zeitlosen Meilensteine des "Heavy" Southernrocks stecken auch in den Fassungen der "neuen" Molly Hatchet voller Leben. Satte Gitarren, Double Leads und furiose Soli gibt es, wie gewohnt. Zu den erneut aufgenommenen Tracks zählen u.a.: "Fkirtin' with disaster", "Bounty hunter", "Gator country", "Whiskey man", "Fall of the peacemaker", "Beatin' the odds", "One man's pleasure", "The crreper", "Boogie no more" und sogar auch eine Nummer aus der Jimmy Farrar-Ära, nämlich "Bloody reunion"! Durchaus gelungen! Darüber hinaus ist die CD mit über 75 Minuten Spielzeit randvoll.

Hier bekommen Sie weitere Informationen.

Art-Nr.: 2169
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


|| Weiter