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Coffis Brothers, The - turn my radio up [2022]
Die Natürlichkeit ubekümmerten "rootsy California Rock'n Rolls" zeichnet die großartigen, aus Santa Cruz stammenden Coffis Brothers aus, die sich mit ihrer wunderbaren Musik nun schon seit einigen Jahren unter den Fans des in den Sechzigern und Siebzigern verwurzelten, typisch californischen Bay Area-Sounds größter Beliebtheit erfreuen. Nun legt die Band um die beiden Brüder Jamie (vocals, kexboards) und Kellen Coffis (vocals, guitars) mit "Turn my radio up" ihr nunmehr schon 5. Album vor, im übrigen erstklassig produziert von Bay Area-Legende und The Mother Hips-Frontmann Tim Bluhm, dessen 11 herrliche Songs auf beeindruckende Art und Weise zeigen, wie zeitlos und aktuell man lässigen, zwanglosen und sprudelnden, klassischen, amerikanischen Westcoast-Rock auch in den 2020iger Jahren präsentieren kann. Einfach herrlich, wie dessen angenehmen Klänge einem dieses einzigartige California-Feeling stilecht, ja geradezu zum "Inhalieren" ins heimische Musikzimmer bringen. "It's all-American music. There's rock, blues, acoustic folk, and country in there. As music fans, we go all the way back to the beginning - to pioneers like Buddy Holly and the Everly Brothers - but we also look to artists like the Eagles and Tom Petty for influence. That's our playbook", verrät Kellen Coffis treffend über das Album. In der Tat hört man den Einfluß der Eagles und Tom Petty klar heraus, aber auch den der guten, alten Byrds, der New Riders Of The Purple Sage und, um mal eine aktuelle Band zu nennen, den von Lukas Nelson & Promise Of The Real, zumal Kellen Coffis' großartiger Lead Gesang dezent an den von Lukas Melson erinnert. Alles klingt wunderbar retro. Neben diesem hinreißend frischen, fluffigen California-Feeling, erzeugt die Band auch ein schönes, unauffälliges, authentisches Hippie-Flair, wie es vor allem in der San Francisco Bay Area der Siebziger Jahre vorherrschte. Unbeschwerte, sonnige Rhythmen, flockige, zuweilen aber auch schön knackige, rockige Grooves, ein Hauch von Country-Feeling, wundervolle Melodien, flüssige, fließende Harmonien und "jangling guitars" überall. Das Album startet mit dem umwerfend melodischen, genauso lockeren wie knackigen, frischen, fantastischen Retro-Rootsrocker "One that got away", der durchzogen ist von vielschichtigen, klangvollen Gitarren und lässigem Pianospiel. Herrlich hier die führenden Slideguitar-Licks und die feinen Baritone Guitar-Klänge. Das eingangs schon mehrfach zitierte California-Feeling zieht einen sofort magisch in seinen Bann. Genüßliche Tom Petty-Spuren vervollstandigen diesen prächtigen Opener, auf den eine weitere Top-Nummer nach der nächsten folgen - ohne Ausnahme. Wie etwa das voller Byrds- und Petty-Flair steckende, flotte, knackige, herrlich retro und melodisch gehaltene Titelstück "Turn my radio up", der mit tollen Gitarren inszenierte, rootsige, lockere Anericana-/Countryrocker "Ramona", der waschechte, Slideguitar-getränkte Blues "Crying shame" (auch den haben sie in ihrem wunderbaren Westcoast-Sound erstklassig drauf), der abemals ein wenig an die alten Byrds erinnernde, sich unwiderstehlich in den Gehörgängen einnistende Retro Hippie-/Countryrocker "Two of a kind", das dezent funky und schön steady rockende, würzige, erdige, ein wenig an die Eagles zu ihrer "On the border/One of these nights"-Phase erinnernde "Good enough" (klasse Gitarrenarbeit mit kernigem, kurzem 2 Gitarren-Solo), die traumhaft melodische Americana-/California Rock-Ballade "Every now and then" (erstklassiges Klavierspiel), der toll groovende, Stones-lastige ("Exile"-Ära) Rocker "It's so easy", und so weiter. Selten haben wir eine Band gehört, die den beschriebenen Bay Area-Sound in der heutigen Zeit so authentisch und stark rüberbringt, wie die Coffis Brothers - handwerklich top, ohne jede Effekthascherei, auf den Punkt, voller Hingabe und Seele. Allerbester, glanzvoller California Roots-, Americana-, und Countryrock in vollster Blüte und von exzellenter, zeitloser Qualität.

Das komplette Tracklisting:

1. One That Got Away - 3:10
2. Turn My Radio Up - 3:05
3. Ramona - 3:51
4. Crying Shame - 4:13
5. Two of a Kind - 2:58
6. Good Enough - 4:54
7. Every Now and Then - 4:41
8. Find Out the Hard Way - 3:09
9. It's So Easy - 4:18
10. Learn the Lesson - 5:31
11. Feel This Free - 2:33

Art-Nr.: 10642
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One that got away
Turn my radio up
Ramona
Two of a kind
Good enough
Every now and then
It's so easy
Learn the lesson

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Nelson & Promise Of The Real, Lukas - a few stars apart [2021]
Neil Young's Compañeros, die famosen Promise Of The Real um Lukas Nelson, Willie Nelson's Sohn, die mit Mr. Young in den vergangenen Jahren intensiv tourten und zusammenarbeiteten, kommen mit ihrem wunderbaren, neuen Album "A few stars apart". Der Entwicklunsgprozess dieser großartigen Formation kennt keinen Stillstand. Sie werden immer variabler, immer besser. Haben sie in der Vergangenheit zuweilen ordentlich gerockt, sich durchaus auch Anerkennung in der Jam-Szene erspielt, wandeln sie mit dem neuen Album noch mehr auf Roots- und Americana-Pfaden, als je zuvor, lassen ihren natürlichen Einflüssen, wie denen vom "Old Neil" und eben Willie Nelson, freien Lauf. Diese neuen Songs, aufgenommen und abgemischt während der Pandemie im historischen RCA Studio A und exzellent produziert von dem umtriebigen, hoch angesehenen Dave Cobb (u. a. Chris Stapleton, Jason Isbell, Marcus King Band, Blackberry Smoke) handeln nach vielen Jahren unermüdlichen Tourens und des Lebens "on the road" (nach eigenen Angaben war Lukas Nelson in den letzten rund 10 Jahren nie länger als 3 Monate an einem Ort) von Heimkehr, Heimat, Familie und Ruhe. Dementsprechend wenig aggressiv ist das Album. Man bewegt sich bis auf wenige Ausnahmen in recht ruhigen, sehr angenehmen, klar und filigran instrumentierten, harmonischen, wunderbar ins Ohr gehenden Americana-Gefilden, mit Stücken, die Lukas Nelson's exzellente Singer/Singwriter-Qualitäten noch einmal auf's Deutlichste herausstellen. Schon Track Nr. 1, "We'll be alright", ist eine geradezu hinreißende, exquisite Americana-Ballade voller wunderbarer Acoustic (Lead)Gitarren und Steelguitar-Fills, mit dezenten Bongos und durchzogen von einer unvergleichlichen, natürlich fließenden Leichtigkeit. Der Groove ist herrlich locker, die Melodie geht angenehm ins Ohr. Der Einfluß von Lukas' Vater Willie ist nicht zu leugnen. Große Singer-Songwriter(Americana-Kunst einer außergewöhnlich talentierten Band. Es folgt das traumhaft melodische, wunderbar frische und lockere, dennoch durchaus knackig rockende "Perennial bloom (Back to you)", ein grandioser Retro Roots/Countryrocker voller Seventies-Referenzen und diesem unbeschwerten Feeling, wie es die frühen Eagles so unwiderstehlich drauf hatten. Klasse auch hier wieder die lässig gespielten Bongos, die gar ein Hauch von Jam-Feeling suggerieren. Geniale Nummer! So geht das mit einem wunderbaren Song nach dem nächsten weiter. Die Band hält das hohe Niveau bis zum Schluß ohne Einschränkungen durch. Zum Beispiel mit der toll ins Ohr gehenden Americana-Ballade "Throwin' away your love", dem saustarken, ein wenig an die frühen, semi-akustischen Neil Young-Klassiker der "Harvest"-Ära erinnernden "Leave 'em behind" (klasse Banjo-Picking, feines "Love is a rose"-Riff), dem flotten, ein wenig Tom Petty-Flair versprühenden, mit klasse Gitarren in Szene gesetzten, dynamischen, abermals herrlich melodischen Rootsrocker "Wildest dream", dem entspannten, dennoch schön rootsigen "Giving you away", oder auch der wunderbar countrylastigen Ballade "Hand me a light". Lukas Nelson & Promise Of The Real mit einer weiteren Glanzvorstellung. Diese Jungs werden uns auch in Zukunft noch viel Freude bereiten, denn ihr Potential scheint grenzenlos zu sein...

Das komplette Tracklisting:

1. We'll Be Alright - 5:01
2. Perennial Bloom (Back To You) - 3:16
3. Throwin’ Away Your Love - 3:11
4. A Few Stars Apart - 3:08
5. No Reason - 2:42
6. Leave ‘em Behind - 3:25
7. Wildest Dream - 2:49
8. Giving You Away - 3:36
9. Hand Me A Light - 3:35
10. More Than We Can Handle - 2:49
11. Smile - 3:40

Art-Nr.: 10329
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Nelson & Promise Of The Real, Lukas - turn off the news (build a garden) [2019]
Die großartige Band um Lukas Nelson, Willie's Sohn, liefert ein Pracht-Album nach dem nächsten ab. Auch "Turn off the news (build a garden)" zeigt die Band in absoluter Top-Verfassung. Auf den Spuren von den Byrds, Tom Petty, Little Feat und Neil Young, für den sie ja zeitweise auch als Backing Band fungieren, verwöhnen sie uns mit einer meisterlichen, überaus melodischen und klasse arrangierten Songauswahl zwischen klassischem Rock, Pop, Blues, Rootsrock, Southern Rock, Jamrock, Countryrock und Americana - alles wie aus einem Guß. Die Truppe versteht sich blind, wird immer besser und reifer. Nelson's Songwriter-Qualitäten sind außergewöhnlich, sein Gitarrenspiel ist exzellent, sein Gesang großartig und die Chemie mit allen übrigen Musikern stimmt einfach. Freie, natürliche, inspirierte, lockere, erfrischende Spielfreude und diese tolle Meldoien sind untrennbar miteinander verbunden. Die illustre Anzahl von Gästen reicht darüber hinaus von Papa Willie und Sheryl Crow über Neil Young bis hin zu Margo Price und Shooter Jennings. Lukas Nelson & Promise Of The Real sind endgültig aus dem großen Schatten ihrer familiären und musikalischen Väter herausgetreten. Bravouröse Leistung, Jungs! Wir jedenfalls sind von dem neuen Werk vollends begeistert.

Das komplette Tracklisting:

1. Bad Case - 4:39
2. Turn Off The News (Build A Garden) - 3:43
3. Where Does Love Go - 3:43
4. Save A Little Heartache - 3:09
5. Lotta Fun - 2:57
6. Civilized Hell - 4:51
7. Mystery - 3:33
8. Simple Life - 4:43
9. Out In LA - 4:20
10. Something Real - 3:42
11. Stars Made Of You - 4:33
12. Turn Off The News (Build A Garden) (Acoustic) - 3:01
13. Consider It Heaven - 4:19

Art-Nr.: 9836
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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