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Abbott Band, Josh - the highway kind [2020]
Ein Album, wie ein sonniger Frische-Kick! Als seien die goldenen Siebziger Countryrock-Tage zurück im Hier und Jetzt. Die großartige, aus Lubbock, Texas stammende Josh Abbott Band ("one of the most high-profile bands on the Texas red dirt country-/countryrock scene") besinnt sich, nach einem mit ihrem letzten Werk "Until my voice goes out" produktionstechnisch etwas zu überladenen Abstecher in poppigere Gefilde, wieder auf ihre Wurzeln und beglückt uns mit "The highway kind", einem ganz wundervollen, vor positiver Energie nur so sprudelnden, neuen Album (ihrem mittlerweile sechsten), das vollgepackt ist mit traumhaft melodischer, erfrischender, genauso lockerer, wie knackiger, texanischer Americana-/Country-/Red Dirt Countryrock-Musik vom Allerfeinsten. Dieser Flow und diese Harmonien der Songs sind eine absolute Wonne und dürften die Fans der Band und des Genres im Allgemeinen vollends begeistern. Aufgenommen in El Paso in den berühmten "Sonic Ranch Studios" und von Marshall Altman (u. a. Marc Broussard, Aaron Watson) erstklassig, in einem tollen, klaren Sound, auf den Punkt produziert, dominieren, neben Abbott's sehr angenehmem, wohligem Gesang, vor allem wunderbare, vielschichtige Gitarren (inkl. Pedal Steel) das Geschehen, immer mal wieder unterstützt von lockeren, perfekt integrierten Banjo-, Mandolinen-, Piano-, oder Fiddle-Klängen. Ein schönes, dezentes, unbeschwertes "Highway"-Ambiente (passt zum Albumtitel), wie auch dieses unwiderstehliche, natürliche, leicht staubige "Red Dirt"-Feeling zieht sich durch das komplette Songmaterial. Nicht selten findet man neben den Parallelen zu seelenverwandten Red Dirt-Künstlern wie Wade Bowen, der Randy Rogers Band, Reckless Kelly & Co. auch Spuren solcher Siebziger Countryrock-Größen wie etwa den Eagles, Poco oder Pure Prairie League. Los geht's mit dem Titelstück "The highway kind", gleich eine Perle von einem hinreißend schönen Midtempo-Countryrocker, der genauso knackig wie locker und flockig aus den Lautsprechern fließt. Der Song wirkt in seinem vollsoundigen Gitarrengewand wie eine warme Sommerbrise, die einem während einer luftigen, unbeschwerten Cabriofahrt geschmeidig um die Nase weht. Die Eagles lassen grüßen. Einfach herrlich! Das ist pure Countryrock-Magie! Frisch, dynamisch, sowie abermals schön knackig und hoch melodisch folgt der prächtige Countryrocker "Real damn good", der mit satten Riffs, klasse Gitarren (erdiges, kleines Solo), einer fein gezupften Mandoline und einem stampfenden, tighten Rhythmus glänzt. Anschließend rockt's richtig: Mit mächtigen Riffs und einem ordentlichen Schuß Southern Rock-Flair intoniert die Band das kraftvolle "Where I wanna be". Neben fetzigen Gitarren, fallen hier die dezent eingesetzte Fiddle und das hervorragend und cool gezupfte, trockene Banjo auf. Tolle Nummer! Umwerfend flüssig, locker und erneut traumhaft melodisch folgt das wundervolle "Settle me down". Schöne Pedal Steel-Linien, feine Gitarren und Abbott's ungemein harmonischer Gesang zeichnen ein frisches, natürliches, flockiges Red Dirt Country-/Countryrock-Klangbild von zeitlosem Charme. Weitere Highlights sind die tolle, angenehm frische, flüssig und sehr natürlich präsentierte Countrynummer "The luckiest" (feine Pedal Steel, Banjo-Untermalung, sehr schönes Piano), der erdig groovende, kräftige Red Dirt-Countryrocker "Little more you", die schön knackige, dabei "infectiously catchy" kommende, ein modernes Honky Tonk-Feeling offenbarende, gut tanzbare, herrlich angerockte Countrynummer "One more two step", und so weiter, bis hin zu der das Album exquisit abschließenden, wundervollen, semi-akustischen Americana-Ballade "Old men & rain". Ohne jeden Zweifel ist "The highway kind" das erhabendste und positivste Album, das die Josh Abbott Band je veröffentlicht hat - und wohl auch ihr bestes. Auch Josh Abbott selbst ist dieser Meinung, wie man seinen rundum zufriedenen Ausführungen entnehmen kann: "'The Highway Kind' is the album I wish we had put out seven years ago. The lyrics, the melodies, the subtle touches; this album is the very best effort from our group. These songs were brought to life and curated to reflect where my life is now: happy, fulfilled, blessed. From love songs to songs about friendship, from ballads to bangers, this album has it all". Ein absolutes, zeitlos erfrischendes Americana-, Country-, Red Dirt Countryrock-Juwel!

Hinweis: Das Album gibt es nur als von der Band selbst veröffentlichte, nicht ganz einfach zu bekommende, ansonsten ausschließlich über deren Homepage vetriebene, professionelle, verschweißte CD-R - mit professionell designtem Labelaufdruck in einem aufklappbaren Digipack-Cover.

Das komplette Tracklisting:

1. The Highway Kind - 3:59
2. Real Damn Good - 3:02
3. Where I Wanna Be - 3:07
4. Settle Me Down - 2:57
5. The Luckiest - 3:53
6. Little More You - 3:23
7. 24-7-365 - 2:53
8. One More Two Step - 3:19
9. Women & Wishes - 3:52
10. Old Men & Rain -3:47

Art-Nr.: 10270
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The highway kind
Real damn good
Where I wanna be
Settle me down
The luckiest
Little more you
One more two step

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Micky and The Motorcars - hearts from above [2014]
Wir haben die amerikanische Originalausgabe, nicht die "Blue Rose"-Veröffentlichung!

Die "Braun-Gang" schlägt wieder zu - und wie! Micky & the Motorcars um Frontmann Micky Braun und Gitarrist Gary Braun, den beiden Brüdern der Reckless Kelly-Protagonisten Willy und Cody Braun, kommen nach 3 Jahren endlich mit dem Nachfolger zum starken "Raise my glass" und setzen mit ihrem neuen Album "Hearts from above" ein absolutes Ausrufezeichen für das Jahr 2014 in Sachen kernigem Red Dirt Roots- und Countryrock. Was für ein saustarkes Album! Oft werden die "Motorcars", nicht nur wegen ihrer familiären Bande, ja so ein wenig wie der "kleine Bruder" der noch mehr im Fokus stehenden Reckless Kelly behandelt, doch das wird ihnen einfach nicht gerecht. Das beweist das neue Werk mehr denn je. Klar, die Musik der "Motorcars" liegt in etwa auf der gleichen Schiene wie die der "Kellys", und auch Micky Braun's Gesang unterscheidet sich nur unwesentlich von dem des Reckless Kelly-Frontmannes Willy Braun, doch die Qualität der Songs steht denen der "Kellys" in nichts nach. Es ist die pure Countryrock- und Red Dirt-Wonne. "Hearts from above" wirkt deutlich knackiger, kraftvoller und erdiger als sein Vorgänger, ohne das dabei die traumhaften Melodien auch nur ansatzweise auf der Strecke bleiben. Zu jedem Moment der Scheibe spürt man, mit welcher Inspiration und Leidenschaft die Band zu Werke geht. Nach einem harten Schicksalsschlag (im Jahre 2012 verlor die Band ihren langjährigen Bassisten Mark McCoy durch einen tragischen, tödlichen Unfall) und zwei weiteren Umbesetzungen auf den Positionen des Lead Gitarristen (Dustin Schafer) und des Drummers (Bobby Paugh) präsentiert sich die Truppe spielfreudiger und frischer als je zuvor. Schon der Opener, das Titelstück "Hearts from above" ist ein absoluter Knüller, Satte Gitarrenlicks, kerniger Drive, herrliches, dezent southern-inspiriertes Red Dirt-Flair, eine traumhafte Melodie - das ist kapitaler, knackiger Texas-Countryrock wie aus dem Lehrbuch. So folgt eine "Killer"-Nummer nach der nächsten. Ob das wunderbar flockige, wie Öl runtergehende, rootsige "Destined to fall", das abermals mit einem schönen Southern-Flair verfeinerte, in allerbester Reckless Kelly-Tradition kommende, aber auch an große, klassische Countryrock-Tage solcher Institutionen wie Poco und Pure Prairie League erinnernde, herrliche "My girl now" oder der bluesige Roots-/Roadhouse-Rocker "Southbound street" - die "Motorcars" liefern nicht den Hauch einer schwachen Nummer ab. Zum Live-Standardrepertoire der "Motorcars", das wissen die Fans, zählte in der Vergangenheit regelmässig eine großartig dargebotene Coverversion des alten Faces-Klassikers "Stay with me". In deiser Tradition hat die Band für das neue Album das kraftvolle "Hurt again" aufgenommern, das mit seinen bluesigen, rauen, würzigen E-Gitarren und dem typischen E-Piano wie eine standesgemässe Fortsetzung des legendären Faces-Rockers klingt. Ebenso stark kommt auch der finale Track des Albums, "Tonigth we ride" der mit seiner Dynamik und Power, sowie seinen baumstarken Slideguitar-Licks zu einem regelrechten Klassiker der Red Dirt Rock-Szene avancieren könnte. Welch ein großartiger Abschluß dieses tollen Albums! Keine Frage, Micky & the Motorcars waren nie besser!

Das komplette Tracklisting:

1. Hearts From Above - 3.32
2. Long Road to Nowhere - 3.15
3. Hurt Again 3.25
4. Destined to Fall - 3.51
5. You Led Me The Wrong Way - 3.02
6. Fall Apart - 3.35
7. My Girl Now - 3.13
8. Sister Lost Soul - 4.15
9. Once In A Lifetime Girl - 3.35
10. Southbound Street - 3.15
11. From Where the Sun Now Stands - 3.59
12. Tonight We Ride - 3.44

Art-Nr.: 8634
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Pinmonkey - same [2002]
Um Pinmonkey werden sich die Majorlabels "schlagen", prophezeiten wir noch Anfang des Jahres, als sie ihr Independant-Debut "Speak no evil" veröffentlichten - und schon ist's geschehen. Ein gutes halbes Jahr später folgt ihr Major-Debut! Eine fantastische, ganz wunderschöne Scheibe! Pinmonkey gehören vielleicht zu den interessaantesten neuen Bands, die die Nashville-Major-Bühne in den letzten Jahren betreten haben. In den heutigen Zeiten, in denen in Nashville vieles stagniert oder von allzu bombastischen und aufgesetzten Pop-Strömungen durchzogen wird, wirken Pinmonkey wie ein musikalische Jungbrunnen. Das ist es, was die Countryszene braucht - solch eine ungeheure Frische, wie sie Pinmonkey versprühen. Unnachahmlich präsentieren sie ihre herrliche, locker flockige Kombination aus traditioneller Countrymusic, Bluegrass-Elementen und klassischem, retro angehauchtem Countryrock. Tolles Songmaterial, wunderbare Melodien, mit Michael Reynolds einen außergewöhnlich guten Sänger, dessen "twangy tenor" wohl auch mittelmäßige Songs in ein anderes Level heben könnte, Musiker mit großartigen Fähigkeiten, allen voran Saitenvirtuose Chad Jeffers (guitars, dobro, lap steel, banjo), zuweilen großartiger Harmoniegesang, der manchmal sogar an die ganz frühen Eagles erinnert - all das ergibt einen wundervoll transparenten, klaren Sound, frisch und angenehm wie ein warmer Sommerwind, der wohlig über goldgelbe Kornfelder bläst. Traumhaft! Flott und schwungvoll geht's mit "Slow train comin'" los, einem Song, bestimmt von "grassy guitars", Dobro, Mandoline, Banjo, flotten Drums, einer großartigen Melodie, tollem Gesang und herrlichem Dobro/Guitar-Picking im Mittelteil, gefolgt von dem lockeren, frischen "Jar of clay", wieder voller Drive und Pep, gespickt mit klasse E-Gitarrenriffs, die ansonsten ernaut auf grassige Instrumentierung treffen. Tolle Banjo und Lead-Dobro-Passagen, bei denen Gitarrist Chad Jeffers sein ganzes Können unter Beweis stellt. Eine herrliche Melodie ist selbstverständlich. Nach dem riffigen, lässigen Countryrocker "Every time it rains" folgt mit der Referenz Countryrock-Ballade "Augusta" das einzige Stück, das sie auch schon auf "Speak no evil" veröffentlichten, hier allerdings völlig neu eingespielt. Die alten Zeiten von Poco und Pure Prairie League scheinen wieder aufzuleben. Zu welch großartigen Interpretationen sie fähig sind, beweisen sie mit ihrer Coverversion der Modern Pop-Rock/Hip Hop-Nummer der US Band Sugar Ray: "Fly" erscheint in der Version von Pinmonkey, als sei es nie etwas anderes als ein flottes, lockeres, astreines, melodisches Country-Vorzeige-Stück gewesen. Insgesamt 11 Tracks ohne jeden Ausfall, darunter noch tolle Versionen von Cyndi Lauper's "I drove all night", eine bärenstarke, rockige, abgehende Version von "Stay with us" (Staples Singers) mit toller E-Slide-Gitarre (Lap-Steel) und Dolly Parton's "Falling out of love with me", bei der Dolly selbst den Harmoniegesang übernimmt. Weitere musikalische Gäste: Ricky Skaggy, Paul Worley, Al Perkins und Rusty Young (ex-Poco)! Erste Single ist die klasse, knackige Country/Honky Tonk-Nummer "Barbed wire and roses", die mit ihrem Rhythmus sogar die Linedancer ansprechen dürfte. Pinmonkey haben sehr viel Live-Erfahrung. Jahrelang zogen sie in und um Nashville durch die Clubs, bis die großen Plattenbosse auf sie aufmerksam wurden. Und das merkt man, denn hier paßt alles zusammen. Spielfreude, Unbekümmertheit, Niveau und Professionalität! "This is a real band, not something put together to get a record deal" sagt Drummer Rick Schell mit einem kleinen Seitenhieb auf die vielen "Retortenkünstler" in der heutigen Musikszene, aber auch voller Stolz auf Pinmonkey! Und stolz können die Jungs sein! Besser kann man "bluegrass-flavoured" Country/New Country/Countryrock kaum spielen. Ein herrliches Album!

Art-Nr.: 1722
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Fly
The longest road

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Red Dirt Rangers - lone chimney [2013]
Eine der absoluten Pionier-Bands der Red Dirt-Szene, die Red Dirt Rangers, sind zurück. 6 Jahre nach dem großartigen "Ranger Motel" und rechtzeitig zu ihrem 25-jährigen Jubiläum kommt die Truppe aus Stillwater/Oklahoma mit ihrem neuen Album "Lone chimney" - und das Warten hat sich wirklich gelohnt. Unvergleichlich und unnachahmlich präsentieren sie ihren einzigartigen Roots-/Americana-/Countryrock-Mix, der mit seinen unterschiedlichen Blues-, Southern-, Swamp-, Funk-, Swing-, Honky Tonk-, Folk-, Rock'n Roll- und Jam-Enflüssen einen Stil definiert, den kaum eine andere Band in dieser Art und Weise bedient. Da findet man Spuren von Merle Haggard bis zu den Texas Tornados, von Bob Childers bis Robert Earl Keen, genauso wie von Grateful Dead bis Little Feat. Ja, vor allem ihre Spielfreude und Neigung zu jammigen, lockeren Instrumental-Breaks kommt auf dem neuen Album gut zum Vorschein. Dabei vergessen sie keineswegs die Songstrukturen (im Gegenteil, die sind exzellent) und ihre großen gesanglichen Qualitäten, aber sie zelebrieren damit die Hingabe und Leidenschaft zu ihrer Musik, der sie sich völlig zwanglos ergeben. Das ist einfach wunderbar! Die instrumentale Vielfalt ist großartig. Unterstützt werden die Rangers von ein paar "world class musicians" wie beispielsweise John Fullbright (keyboards, accordion, guitar, banjo), Fats Kaplin (fiddle, pedal steel), Lloyd Maines (pedal steel, dobro, guitar) und Steve Ripley (guitar), der das Album auch wieder erstklassig produzierte. Insgesamt wirkt das Werk herrlich retro. Es besteht nur aus "Rangers"-Originalen, bis auf den Opener - der ist eine prächtig gelungene Coverversion des alten, von Wayland Holyfield komponierten Don Williams-Klassikers "When the Arkansas River leaves Oklahoma", den die Band in einer fantastischen, sehr staubigen, erdigen, jammigen Red Dirt Roots-/Blues-Version präsentiert. Flott, lässig, ein Hauch von Southern-Flair, tolle E-Gitarren-Licks, klasse Piano-Fills, ein dzent psychedelisch wurkendes Gitarren-/Fiddle-Solo im Mittelteil - das sind die Zutaten. Die Red Dirt Rangers grooven sich sofort ein. Das kommt auch beim zweiten Stück erstklassig zur Geltung. "Heaven and hell" heisst die Nummer, die, erneut leicht bluesig und ein wenig funky, voller Southern Soul und mit jeder Menge jammiger Spielfreude in Szene gesetzt wird. Hat viel von Little Feat - nur Red Dirt-mässig eingefärbt. Ganz anders das vorzügliche "Without my baby", ein toller, sehr traditioneller, voller Tex Mex- und Doug Sahm-Feeling steckender Texas-Honky Tonker, der schön erdig und natürlich "rau" gespielt wird. Klasse Gitarrenlinien, Fiddle, Piano, und Steelguitar-Einsätze bestimmen das Bild. Das Gitarren-/Pedal Steel-Dual-Solo in der Mitte ist wunderbar, gefolgt von einem nicht minder starken Piano-Solo. Die folgende, seelige Retro Countryrock-Ballade "Oh angel" erinnert ums an die goldenen, alten Zeiten dieses Genres, als Bands wie Pure Prairie League, Poco und die New Riders Of The Purple Sage ihre besten Tage hatten. Der Song ist garniert mit herrlichen Pedal Steel-Linien und besticht mit einer tollen Melodie. Staubig, erdig und mit einem klasse Groove kommt der bluesige, voller Rock'n Roll-Flair steckende Boogie "Main Street USA (Rt. 66)", während solch rootsige, lockere Americana-Nummern wie "Strawberries and watermelons" und das Titelstück "Lone chimney" wieder herrlich jammig ausfallen. Hier werden abermals Erinnerungen an solche Bands wie die New Riders Of The Purple Sage und Grateful Dead wach - alles kombiniert mit diesen staubigen Red Dirt-Zutaten. Die Red Dirt Rangers sind in ihrem Element. "Lone chimney" zeigt sie in exzellenter Verfassung! Ein Klasse Album! Also Leute, "kick back and enjoy the ride…and most of all, keep on spreadin’ the dirt"!

Das komplette Tracklisting:

1. Where the Arkansas River Leaves Oklahoma - 3:47
2. Heaven and Hell - 5:13
3. Without My Baby - 4:15
4. Oh Angel - 2:46
5. Take Life as It Comes - 4:32
6. Main Street USA (Rt. 66) - 3:54
7. Strawberries and Watermelons - 6:13
8. Blindsided by Love - 2:29
9. I Dreamed That I Had Wings - 6:47
10. Honky Tonk History - 3:53
11. All I Need is You - 3:23
12. Lone Chimney - 5:58
13. Work It Out - 4:39

Art-Nr.: 8223
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Where the Arkansas River leaves Oklahoma
Heaven and hell
Without my baby
Oh angel
Take life as it comes
Main Street USA (Rt. 66)
Lone chimney

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Trongone Band, The - keys to the house [2017]
Großartig! Welch ein neuer, frischer, hell funkelnder, höchst vielversprechender Stern am Firnament des "Southern Rock ‘n’ Soul und Americana Jam"-Universums! The Trongone Band um die beiden Brüder Andrew (guitars, vocals) und Johnny Trongone (drums) aus Richmond/Virginia (vervollständigt wird das Quartett durch den herausragenden Keyboarder und zweiten Sänger Ben White, sowie Bassmann Todd Herrington, der das Album auch in einem erstklassigen Sound produzierte) sind mit der Maxime zusammengekommen "to create an old-school and all-in-the-family sound reminiscent of The Allman Brothers Band while still keeping it fresh with their cutting edge original compositions that also infuse funk and blues into the mix”, wie es ein amerikanischer Rezensent formulierte. Das trifft es nahezu exakt. Ausgestattet mit höchsten handwerklichen Fähigkeiten gelingt der Truppe mit "Keys to the house" in der Tat ein Album, das sowohl die Southern Rock-Fraktion, als auch die Rootsrock-, Americana, und Blues-Interessierten geradezu begeistern wird. Neben den schon genannten "Allmans" hinterlassen vor allen Dingen legendäre Kollegen wie The Band, Little Feat, The Outlaws, auch die Stones und The Black Crowes ihre Spuren in der Musik der "Tongones", die ihren Stücken allerdings auch ganz klar ihren eigenen Stempel aufdrücken. Bestechend starkes Songwriting, fühlbare Spielfreude, tolle Melodien und genauso eingängige, wie spannende Arrangements prägen die Songs, ebenso wie wunderbarer Lead- und Harmonie-Gesang, sowie das begnadete, den Sound der Band immer wieder prägende Zusammenspiel zwischen erdiger Lead Gitarre (auch Slide) mit Orgel und Piano. Und diese Grooves - einfach herrlich! Schon der Opener ist eine "Killer"-Nummer: "Blind" heißt das mit satt klingender Orgel und erdigen, southernrockigen Gitarrenriffs ausgestattete Stück, das nicht nur die Follower der legendären The Black Crowes begeistern dürfte. Hier "riecht" man förmlich den Duft des amerikanischen Südens. Dann mit "Anne Marie" gleich die nächste Songperle: Traumhafte Harmoniegesänge, bärenstarkes Lead Gitarrenspiel von Andrew Trongone (tolles Solo, starke Slide), die sich unwiderstehlich ins Ohr einschleichende Melodie und der flockige Rhythmus prägen diesen "souther-fueled" Retro Country-/Americana-Rocker, der in sich Indikatoren solcher Generationen-übergreifender Bands wie Poco, Pure Prairie League, The Outlaws und The Band Of Heathens vereint. Das ist die pure Wonne. Und es geht so weiter. Auf dem kompletten Album findet man nicht einen einzigen schwachen Song. Nehmen wir beispielsweise den toll groovenden, mit starkem Gitarren-/Piano-Wechselspiel aufwartenden, The Band-inspirierten Rootsrocker "Not coming home", den buesigen, swampigen, rootsigen, viel Feuer und ein prächtiges Jam-Feeling verbreitenden Southern Rocker "Nothing to lose" (tolle Songstruktur, erstklassiges Gitarren-/Slide-Spiel), oder die gefühlvoll zwischen der DNA von Little Feat's Lowell George und The Band hin und her balancierende, hinreißend schöne Retro-/Roots-/Southern-Ballade "Canyoun road" (wunderbares Piano-Intro, fantastischer Gesang, grandioses Zusammenspiel von E-Gitarre und Orgel) - ein Highlight jagt das nächste. Die Trongone Band verfügt in ihrer Heimat bereits über eine große Fanbase, die nach diesem Debutalbum und ihrer immensen Live-Präsenz ohne jeden Zweifel weiterhin rasant wachsen wird. Vollkommen zu Recht! Allerfeinster Southern Roots-, Americana-, Jam-Rock der Extraklasse! Zweifellos ein absolutes (vielleicht sogar DAS) Genre-Highlight des Jahres.

Das komplette Tracklisting:

1. Blind - 3:54
2. Anne Marie - 4:51
3. Straight to Hell - 4:03
4. Not Coming Home - 3:34
5. Nothing to Lose - 3:43
6. Canyon Road - 4:14
7. Another Lost Rambler - 4:21
8. Love Away - 4:21
9. Ain't It Funny - 3:13

Art-Nr.: 9685
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blind
Anne Marie
Straight to hell
Not coming home
Nothing to lose
Canyon road
Love away

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