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Atlas Road Crew - halfway to hopkins [2015]
Blutjunge, hungrige Truppe aus Charleston im U.S.-Bundesstaat South Carolina, die gerade drauf und dran ist, die Herzen der Rock-, Rootsrock- und vor allem der Southern Rock-Fans im Sturm zu erobern. Ja, diese Burschen haben dieses einzigartige, typische "deep down from the south"-Gen, das sie perfekt in ihre Musik integrieren. Ihre Inspiration liegt im klassischen Vintage Rock der Siebziger, aber die Umsetzung und der Sound liegen mit ihrer kreativen Frische total auf der Höhe der Zeit. Das Potential des, wie gesagt, noch sehr jungen Qintetts (alle sind noch in den Zwanzigern) scheint immens zu sein. Jedenfalls klingen sie dermaßen versiert, so seien sie schon ewig im Geschäft - und dazu hoch professionell. Nach einer ersten EP liegt nun das "Full Length Debut" der Truppe vor - und sie Scheibe ist schlichtweg ein "Hammer"! Das Album strotzt nur so vor hochkarätigen Songs und potentiellen Hits, die allesamt, das meinen wir im nur erdenklich positivsten Sinn, "radiotauglich" erscheinen, denn ihre Strukturen und vorzüglichen Melodien gehen sofort ins Ohr und bleiben nachhaltig hängen. Dennoch klingt die Atlas Road Crew niemals zu brav oder kommerziell, ganz im Gegenteil. Sie spielen herrlich rotzig, wenn nötig auch dreckig, sehr kraftvoll, brodelnd, völlig zwanglos, unbeschwert und unwiderstehlich frisch. Die Balance stimmt einfach. Bei ihrer packenden Mixtur aus traditionellem amerikanischen Rock, Guitar Classic Rock, einem Hauch von Blues und Psychedelic, Rootsrock und den allgegenwärtigen Southern Rock-Einflüssen springt der Funke unmittelbar über. Da finden wir Spuren von Led Zeppelin über The Black Crowes, von The Allman Brothers Band über Lynyrd Skynyrd, von den Rolling Stones über Credence Clearwater Revival, bis hin zu den Kings of Leon. Aber auch solch jüngere Bands, wie etwa The Dirty Guv'nahs, Blackberry Smoke oder Robert Jon & The Wreck tummeln sich auf dem gleichen Terrain wie die Atlas Road Crew. Die Musiker sind einfach großartig, allen voran Frontmann, Gitarristen und Sänger Taylor Nicholson, der über ein fantastisches, leicht angerautes, "soulful" Organ verfügt (klingt zuweilen wie eine superbe Kombination aus Chris Robinson, UFO's Phil Mogg und Caleb Followill von den Kings of Leon), der bereits über eine immense Ausstrahlung verfügt. Komplettiert wird die Truppe von Dave Beddingfield (lead guitar), Bryce James (piano, organ), Max Becker (bass) und Patrick Drohan (drums), wie geagt, alle mit köchster Kompetenz unterwegs. Herz, Leidenschaft, Spielfreude, tolle Gitarren, immer wieder ergänzt durch großartige Piano- und Orgel-Sequenzen und eine äußerst satte, knackige, klare, auf den Punkt gebrachte Produktion (5 Tracks wurden produziert von Rick Beato, u.a. Needtobreathe, Trey Anastasio, Shinedown) bestimmen das Bild. Einen schwachen Song sucht man auf dem Album absolut vergebens. Los geht's mit dem von herrlichen, lockeren, transparenten Gitarren und erdigen, kraftvollen Riffs bestimmten, mit wunderbaren Hooks durchsetzten Roots-/Southern Rocker "Voices", der sich mit seiner tollen Melodie sofort tief in unsere Gehörgänge schraubt. Sofort weht einem dieser wohlige "smell of the south" um die Nase - einfach eine Wonne. Lead Gitarrist Dave Beddingfield brilliert gleich mit einem quirligen, zündenden Solo und Sänger Taylor Nicholson überzeugt mit viel Seele. Die Band hat den Zuhörer sofort im Griff. Bärenstark! Prächtige, bluesige Retro-/Pyschedelic-Riffs, ein schönes Southern-Flair und der Vibe der Kings of Leon bestimmen das folgende, famos inszenierte "Black eye sunrise", das eindrucksvoll zeigt mit welch ausgefuchsten Songwriting-Qualitäten und mit welcher Kreativität und Explosivität die Burschen am Werk sind. Das hat richtig Biß, aber auch wieder ein wunderbare Melodie. Starkes Gitarrenspiel! Nach dem fulminanten, dreckigen "Low Country Blues", einem voller Drive steckenden Slideguitar-getränkten Southern-/Swamp-Boogie (herrlich klimperndes Piano in Verbindung mit den kochenden Gitarren) wird es langsamer im Rhythmus. Feinste Acoustic Gitarren-Riffs, überaus harmonische Lead Gitarre, eine fantastische Orgel- und Klavier-Untermalung, dazu eine unwiderstehliche Melodik, Kraft und erdiger Gesang - das sind die Zutaten der hinreissenden Rootsrock-/Southern Rock-Ballade "Wasted time". Ja, das ist es, das sprichwörtliche "Holz" aus dem die so begnadeten Southern-Balladen "geschnitzt" sind. Wirkt wie eine magische Kombination aus The Marshall Tucker Band und The Black Crowes, angereichert mit der Ideen der Atlas Road Crew. Und weiter jagt ein Highlight das nächste: Ob der satte, straighte, von glühenden Gitarren geprägte Classic-/Southern Rocker "Lose control", der brodelnde, forsch nach vorn rockende, toll groovende, feurige Boogie "Halfway to Hopkins" (hier "brennt die Hütte"), das wunderschöne, mit vielschichtigen Gitarrenlinien aufwartende und einem tollem Orglespiel unterlegte "Abilene", oder das gar an "tighte", southern-rockige Bad Company erinnernde, sehr knackige, satt rockende "Betty" - die Band macht einen "Hammer"-Job. Wie sagt es ein amerikanischer Rezensent so schön ein seinem Fazit? "Don't miss this sensational band". Das unterschreiben wie vorbehaltlos. Saustarke Truppe, grandioses Album! Einfach nur "heiß"!

Das komplette Tracklisting:

1. Voices - 4:35
2. Black Eye Sunrise - 4:18
3. Low Country Blues - 3:50
4. Wasted Time - 4:08
5. I Want You to Know - 3:25
6. Lose Control - 3:11
7. Weeping Will - 4:43
8. Halfway to Hopkins - 2:46
9. Runaway - 3:02
10. Abilene - 3:22
11. Betty - 4:56

Art-Nr.: 9040
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Voices
Black eye sunrise
Low Country Blues
Wasted time
Lose control
Halfway to Hopkins
Abilene
Betty

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Da schlägt das Herz eines jeden Southern Rock-Fans höher! Was für ein grandioses Album! Robert Jon & The Wreck aus Orange County/California haben sich mit ihrem neuen Werk praktisch selbst übertroffen. Satte Gitarren, himreißende Soli, bärenstarke Songs, wunderbare Melodien, auch mal ein rootsiges Countryrock-Flair, dann wieder die Nähe zum Jamrock, ein erdiger, satter Sound - kaum eine andere Band schafft es, ursprünglichen "grit" und wunderbare Harmonien mit einer solchen Selbstverständlichkeit und Perfektion, in einem dermaßen unwiderstehlichen, natürlichen, erdigen Southern Rock-Gewand zusammenzuführen. Robert Jon Burrison - lead vocals, guitars (großartige, kraftvolle Stimme), Henry James Schneekluth - lead guitar, slide guitar, vocals, Steve Maggiora - keyboards, sowie die exzellente Rhythmussektion, bestehend aus Andrew Espantman - drums, vocals und Warren Murrel - bass, vocals verstehen sich mittlerweile nahezu blind in ihrem Zusammenspiel. Immer wieder hören wir herrliche Twin Leads, dann wieder satte, transparente Gitarren, die sich wunderbar mit adäquat angepassten Orgel- und Piano-Linien ergänzen, und vor allem auch diesen grandiosen Gitarrenzauber des iungen, fantastisch aufspielenden Henry James, der mit umwerfenden Soli glänzt. Das Songmaterial ist von vorn bis hinten, ohne jede Ausnahme, auf einem absoluten Top-Level. Natürlich merkt man der Band ihre musikalische Seelenverwandschaft zu solchen Pionieren wie Lynyrd Skynyrd, The Allman Brothers Band, The Outlaws, The Marshall Tucker Band und Co. an, und doch klingen Robert Jon und seine Jungs wie keiner dieser Urväter des Genres. Sie haben aus all diesen Einflüssen, mit samt ihren californischen Roots sowie ihrer ganzen musikalischen Kreativität, längst einen Sound mit einem eigenen Wiedererkennungswert geschaffen, der einzig und allein die Marke Robert Jon & The Wreck definiert. Ein fettes, "pure southern rockin'" E-Gitarren-Lick von Henry James leitet den geradezu traumhaften Opener des Albums, "Oh Miss Carolina" ein, der einen gleich so "anfixt", dass man sofort weiß, was für ein famoses "Killer-Album" hier vor einem liegt. Es entwickelt sich eine wunderbare Melodie, ein tolles Gitarrenambiente, großartiges Keyboardspiel (tolle PIanoeinlagen in bester Billy Powell-Manier) und ein richtig knackig rockender Groove. Robert Jon's Gesangvortrag ist exzellent und Henry James' zündendes Gitarrensolo im Break so würzig wie eingängig. Das ist lupenreiner, klassischer, edler Southern Rock auf der Höhe der Zeit. Faszinierend und einfach nur "geil"! Und es geht bis zum Ende des Albums so weiter. Zum Beispiel mit dem flotten, von feinen Twin Leads geprägten und mit herrlichen, weiblichen Backup-Vocals angereicherten "Can't stand it", dem famosen, abermals umwerfend melodischen, mit tollen Slideguitar-Linien verzierten "Tired of drinking alone", dem mit seiner Twin Lead-Struktur und dem flüssigen frischen, jammigen Groove ein wenig an die Allman Betts Band erinnernden "Do you remember", dem bluesigen, powernden, mit mächtiger Slide inszenierten "Don't let me go", der wundervollen Ballade "Gold", bis hin zu dem das Album abschließenden, zweiteiligen, sehr abwechslungsreichen Southern Rock-Opus "Last light on the highway", das die Band live sicher ausgesprochen jammig vortragen wird. Dieses Album ist nicht mehr und nicht weniger als eine absolute "Perle" des Southern Rocks von heute. Ein Werk, das zeigt, dass Southern Rock in diesen Tagen wieder eine Qualität, ein Standing und eine Akzeptanz erreicht hat, die es lange nicht mehr gegeben hat. Robert Jon & The Wreck sind, zusammen mit ein paar anderen Bands (z.B. Blackberry Smoke), dafür verantwortlich, dass die scheinbar abgedroschene Phrase "Southern Rock will never die" nie aktueller und wahrer war als heute. "Last light on the highway" lässt einen einfach nur ins Schwärmen kommen...

Das komplette Tracklisting:

1. Oh Miss Carolina - 4:12
2. Work It Out - 4:30
3. Can't Stand It - 3:09
4. Tired of Drinking Alone - 3:42
5. Do You Remember - 3:39
6. This Time Around - 3:27
7. Don't Let Me Go - 3:23
8. One Last Time - 4:03
9. Gold - 4:57
10. Last Light on the Highway, Pt. 1 - 2:28
11. Last Light on the Highway, Pt. 2 - 6:04

Art-Nr.: 10055
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Oh Miss Carolina
Can't stand it
Tired of drinking alone
Do you remember
Don't let me go
One last time
Gold
Last light on the highway pt. 2

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