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Dixie Chicks - home [2002]
Wunderbares neues Album der Chicks! Natalie Maines, Martie Maguire und Emily Robison spielten dieses Album völlig unabhängig von ihrer Plattenfirma ein, mit der sie monatelang im Clinch lagen, ehe man sich dann doch wieder einigte, alledings mit einem eigenen Unterlabel der Chicks namens "Open Wide Records"! Die Aufnahmen entstanden erstmals nicht in Nashville, sondern in ihrer texanischen Heimatstadt Austin. Sie waren völlig frei, niemand redete ihnen rein, sie haben alles selber finanziert und machten die Musik, die sie zu diesem Zeitpunkt unbedingt machen wollten. Sie genossen die Aufnahmezeit in vollen Zügen, hatten unendlich viel Spaß, konnten in einer Unbekümmertheit arbeiten, die sie bei künftigen Aufnahmen wohl nie wieder vorfinden werden. Herausgekommen ist ein herrliches Bluegrass orientiertes Acoustic Country-Album voller Texas-Roots. Natalie's kraftvolle, manchmal etwas rauhe Sopran-Stimme ist wieder überragend, die Harmonien sind wunderschön! Das Spektrum der großartigen Songs reicht von herrlichen Balladen, wie z. B. eine tolle Coverversion von Fleetwood Mac's (Stevie Nicks) "Landslide", das traumhafte "More love" oder Radney Foster's "Godspeed", bei dem Emmylou Harris zusätzlichen Harmoniegesang beisteuert, über rhythmische Uptempo-Nummern, wie der erste Hit "Long time gone", bis hin zu flotten Bluegrass-Nummern, wie die klasse Eigenkomposition "White trash wedding". Mandolinen, Dobros, akustische Gitarren, Banjos, Fiddle, akustischer Bass, Akkordeon und dezente Percussion bestimmen die Szenerie. Und das Bemerkenswerte: die Mädels spielen unzählige dieser Instrumente selbst, womit sie einmal mehr beweisen, welch großartige Musikerinnen sie sind, und was sie so außergewöhnlich macht. Herausragend auch die Coverversion von "Traveling soldier", eine traumhafte Komposition von Emily's Schwager und Kelly Willis' Ehemann Bruce Robison. Unter den Gastmusikern: Chris Thile (Nickel Creek), Glenn Fukunaga, Bryan Sutton und Natalie's Vater Lloyd Maines, der das Album auch zusammen mit den Chicks produzierte. Ein exquisites Texas Roots / Acoustc Country / Bluegrass-Album der Dixie Chicks, mit dem sie sich selbst ein neues Karriere-Highlight setzen. Bravo!

Art-Nr.: 1477
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Judds, The - i will stand by you ~ the essential collection + 2 new songs [2011]
Mit 2 brandneuen Songs! Naomi und Wynonna, die legendären Judds, treten in den USA wieder gemeinsam auf. Grund genug, die fantastische Musik der beiden mit einem prächtig zusammengestellten Sampler noch einmal in Erinnerung zu bringen. Klar gab es schon einige "Greatest hits"-Werke des wohl berühmtesten Mutter/Tochter-Duos der Country-Geschichte, doch diese neue "Compilation" ist aus zwei Gründen besonders interessant: Zum einen ist das Material erneut remastert worden und kommt im eindeutig besten Sound, in dem wir diese Somgs bis dato gehört haben, und zum anderen sind zwei brandneue, explizit zur Reunion-Tour und für dieses Album eingespielte Tracks enthalten. Das sind die ersten Neuaufnahmen der Judds seit über 10 Jahren. "I will stand by you", eine wunderbar flotte Countrynummer, ist instrumentiert mit großartigen akustischen Gitarren, Mandoline, Dobro, Banjo und "thundering kick drums", während das starke, etwas zurückhaltendere, lockere, von Bruce Robison und Darrell Scott komponierte "Back home" mit einer brillanten Gaststimme aufwartet, nämlich der von Alison Krauss. Beide Stücke sind exzellente Songs in allerbester Judds-Tradition. Ein richtig feines "Best of"-Album mit zwi hervorragenden neuen Nummern für die vielen Anhänger der unvergessenen Judds!

Die komplette Songliste:

1 Mama He's Crazy - 3:15   
2 Why Not Me - 3:31   
3 Girls Night Out - 2:55   
4 Love Is Alive - 3:59   
5 Have Mercy - 3:24   
6 Grandpa (Tell Me 'Bout the Good Old Days) - 4:17   
7 Rockin' with the Rhythm of the Rain - 2:42   
8 I Know Where I'm Going - 3:41   
9 Turn It Loose - 3:44   
10 Young Love - 4:24   
11 Love Can Build a Bridge - 5:24   
12 Flies on the Butter (You Can't Go Home Again) - 4:31   
13 I Will Stand by You - 3:46   
14 Back Home - 3:48

Art-Nr.: 7326
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Kennedy, Drew - dollar theatre movie [2007]
Klasse Album des in New Braunfels/Texas ansässigen Singer-Songwriters Drew Kennedy, der wahrlich alles im Blut zu haben scheint, was man (nicht nur) im Lonestar State benötigt, um es mit der starken Konkurrenz im Americana-/Roots-/Alternate Country-Bereich aufnehmen zu können. Kennedy, dessen Einflüsse nach eigenem Bekunden von Ryan Adams bis zu Guy Clark, von Johnny Cash bis zu Chris Knight, und von Waylon Jennings über Steve Earle bis hin zu Bob Dylan reichen, gilt bereits seit seinen Independent-Release von 2003, "Hillbilly Pilgrim; als absolut vielversprechender Geheimtipp, was sein nun vorliegendes, neues Werk "Dollar Theatre Movie", produziert von Gerald Boyd, überaus eindrucksvoll bestätigt. Großartige, genauso trockene, staubige, wie melodische, prima hängen bleibende, "storytelling" Americana-Musik, die viel Wärme (vor allem durch Kennedy's so angenehme, exzellente Stimme) ausstrahlt und trotz einer durchaus wahrnehmbaren Würze (teils schön angeraute Gitarrenriffs) sehr entspannt rüberkommt. Die CD enthält dreizehn Stücke, die alle aus der Feder von Drew stammen. Lediglich bei zwei Songs bediente er sich der Mithilfe seines Freundes Peter Dawson, mit dem er in der Vergangenheit viele Jahre lang zusammen auftrat, (bei "Take Me Home"), sowie Claire Cunningham (bei "Can’t Slow Down"). Kennedy singt, spielt Akustikgitarre, Piano und Harmonika. Unterstützt wird er dabei von einer Schar starker Musiker, wie u. a. dem bereits erwähnten Gerald Boyd (Guitars, Bass, Keyboards), David Neuhauser (Gitarre, Piano), dem großartigen Lead-Gitarrist Keith Gattis (etatmäßig aus der Band von Dwight Yoakam), Chip Dolan (Akkordeon), Noah Jeffries (Banjo, Mandoline, Fiddle), und selbst bei den Harmoniegesängen ist mit dem Ehepaar Bruce Robison/Kelly Willis exzellente Vokal-Hintergrundarbeit garantiert. Kennedy’s Texte versprühen Witz und Intelligenz und sind, wie es sich bei ausdrucksstarken Singer/Songwritern gehört, im beigefügten Steck-Booklett des gelungenen Digipacks abgedruckt. Vom hervorragenden, rootsig-rockig lässigen Opener "One To Blame" (schöne Akustikgitarre, kratzige E-Gitarren-Riffs, staubig, trockenes Ambiente) bis zum schönen, abschließenden Root-Pop-Song "Second Time Around" bekommt man herrliche Melodien, wunderschön instrumentiert in verschiedenen Tempolagen, geboten. "Ramblin’ Heart", mit der fröhlichste Song des Albums, vereint beispielsweise feine Outlaw Country- und Wesctoast-Elemente zu einem flotten Mix, der ein wenig an eine Session der Nitty Gritty Dirt Band mit "good ole" Waylon erinnern könnte. Das traurige "Goodbye" besticht durch Neil Young-mäßige Harmonika-Einlagen, "Good Things" hätte auch im Repertoire eines Steve Earle seine Daseinsberechtigung. Das entspannt dahin groovende "Baytown" erhält, nach einem stark an Allman Brother’s "Melissa" klingenden Intro, durch in diesem Genre eigentlich recht selten eingeflochtene Saxophon-Passagen,. "The New Me" ist ein Plädoyer dafür, das zu verwirklichen, zu dem man sich berufen fühlt, auch wenn es mit Verlust oder Risiko verbunden ist und das erstklassige "Like A Thief" ist ein knackig, flockiger Retro Countryrocker mit herrlicher Banjountermalung, dezent rockigen E-Gitarren-Einlagen und schönen Steelguitar-Klängen. Kennedy’s Gesang hat hier fast ein wenig Ähnlichkeit mit dem früheren Sänger der Marshall Tucker Band, Doug Gray (nur etwas rauer), was den Song wie eine tolle Mischung aus Poco und der Marshall Tucker Band erscheinen lässt. Tolle Nummer! Die Schließung einer traditionsträchtigen Dancehall behandelt das emotional vorgetragene "The Last Waltz", bei dem Storyteller Drew eine traurige Jodel-Einlage zum Besten gibt. Die starke Single "Take Me Home" erinnert mit ihrem Southern-Flair und dem integrierten Fiddle-Spiel an die Ursprünge der Randy Rogers Band. Nicht nur textlich, sondern auch instrumentell (Mandoline/Akkordeon/Fiddle, klasse Harmonies von Kelly Willis) überzeugt das vorwiegend akustisch gestaltete, nicht laute, aber dennoch flotte und eine unterschwellige Energie versprühende, voller Heartland-Flair steckende (Chris Knight lässt grüßen) "Tomorrow’s Not Tonight", dessen Refrain "I’ve got a hand in my pocket, but my pocket don’t lie, working for a dollar, just to bring me home a dime, I’m not in a hurry but I’m living on the fly, tomorrow I can worry, but tomorrow’s not tonight” allen gebeutelten Steuerzahlern aus der Arbeiter-Seele sprechen dürfte. Mit "Dollar Theatre Movie" hat Drew Kennedy bereits zu Beginn seiner Karriere hohe Maßstäbe im texanischen Alternate Country-/Roots-/Americana-/Singer-Songwriter-Bereich gesetzt. Absolute starke Konkurrenz für die Adams, Clarks, Robisons, Fosters, Earles, Ingrams, und wie sie noch so alle heißen in dieser Zunft! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4934
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One to blame
Goodbye
Like a thief
Take me home
Tomorrow's not tonight

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McComb, Jeremy - my side of town [2008]
Herrlich erfrischende, von einem lockeren, flockigen, wunderbar ländlichen "Carolina-Feeling" durchzogene, großartige Countrymusic des jungen Jeremy McComb, der für seine gerade mal 26 Jahre schon einiges hinter sich. Aufgewachsen in der Nähe von Washington, wurde er schon frühzeitig von seinem Vater, ebenfalls Berufsmusiker, im Alter von zwölf Jahren auf die Bühne gehievt und zum Singen animiert. Er entdeckte somit frühzeitig seine Liebe zur Countrymusic, tourte schon als Teenager durch die Lande und arbeitete später dann erst einmal als DJ für eine Radiostation. Der bekannte Singer/Songwriter/Produzent/Manager JP Williams offerierte ihm am Rande seiner Radio-Show zunächst einen Job als Tour-Manager für den bekannten Country-Comedian Larry "The Cable Guy", änderte seine Pläne nach einer Gesangsanhörung McComb's aber sehr schnell ab und verpflichtete ihn direkt als Interpreten für sein Label "Parallel Entertainment", das jetzt auch dieses hervorragende Debüt veröffentlichte. Produziert hat das Werk kein Geringerer als der exzellente Drummer Paul T. Riddle, einst Gründungsmitglied der legendären, auch in Country-/Countryrock-Kreisen hoch geschätzten Southern Rock-Truppe The Marshall Tucker Band, der neben seiner Tätigkeit an den Reglerknöpfen natürlich auch das Schlagzeug in seiner gewohnt markanten und versierter Form bedient. Eine sehr gute Wahl, wie die zwölf auf dem Album vertretenen Stücke schnell verdeutlichen. Jeremy McComb ist mit einem außergewöhnlichen musikalischen Talent gesegnet. Seine exzellente, sehr gefällige, angenehme Stimme (gelegentlich kommt einem Bruce Robison in den Sinn) passt toll zu der lockeren Atmosphäre, die sich durch sämtliche Stücke zieht. Drei der Songs stammen aus seiner eigenen Feder ("I Can Live With That", "You’re Killin’ Me" und das abschließende "Perfect", mit wunderbarem Marshall Tucker-Flair), die allesamt in puncto Qualität den übrigen Fremdkompositionen (u.a. mit einiger Prominenz, wie z.B. Bob Dylan, Bobby Pinson, Liz Rose, Craig Wiseman, u.s.w.) in Nichts nachstehen. Der Opener und gleichzeitig die erste Single des Albums, "Wagon Wheel", kann sogar mit einer ganz eigenwilligen Geschichte aufwarten. Die Nummer wurde in den Siebzigern von Bob Dylan begonnen zu schreiben, dann fast 30 Jahre in der "Schublade" belassen um schließlich von Ketch Secor (The Old Crow Medicine Show) textlich und musikalisch vollendet zu werden. Eine tolle, traumhaft melodische, locker Countrynummer, instrumentiert mit feinen, transparenten Gitarren und großartigen Fiddle-Passagen (Aubrey Haynie), sehr traditionell fundamentiert, dennoch ungemein zeitgemäß und alles andere als "hausbacken". Wie die gesamte Musik dieses Albums! McComb versteht es prächtig die reinen, puren Countrytraditionen in ein stets auf der Höhe der Zeit befindliches, musikalisches Gewand zu stecken, das die Barriere zwischen "Pure" und "Modern" Country geradezu spielerisch überwindet. Alles kommt, auch dank der lebendigen Produktion (großes Lob für Paul T. Riddle!), der tollen Gitarren-Arbeit von Rusty Miilner und Ronald Radford (auch klasse Steelguitar) und nicht zuletzt aufgrund McComb's starkem Gesang überaus frisch zur Geltung. Hier hat alles Hand und Fuß! Die Trackliste ist zudem überaus abwechslungsreich. "Slow Me Down" zum Beispiel ist ein flotter New Country-Feger mit einer schönen Banjo-Untermalung und sogar dezentem Southern-Touch, bei "Next Time I Leave" sind Steel- und E-Gitarre tonangebend in Verbindung mit einer gewissen Dramaturgie im Refrain (die Nummer wäre auch für Dierks Bentley maßgeschneidert), "This Town Needs A Bar" ist eine pure, lupenreine Traditional-Country-Ballade (klasse Mandoline, Piano, Steel, Fiddle). Das musikalisch zum Songtitel passende Gute-Laune-Stück "Miss Mexico" geht richtig rhythmisch durch Mark und Bein (tolle spanische Akustikgitarre/Mandoline) und hat als I-Tupfer noch ein glänzendes Bradford E-Gitarren-Solo zu bieten. Eine tolle Country "Schön-Wetter-Nummer" voller Chartpotential.gibt's dann mit "Day One" (hat gar etwas vin Garth Brooks, klasse Dobroeinlagen von Randy Kohrs). Hier zeigt Jeremy, dass er für größere Taten bereits vorzüglich gewappnet zu sein scheint. Balladesk wird es dann nochmals bei "Cold", etwas flotter wieder bei "Not Tonight" (Fiddle- und E-Gitarren-betont), bis schließlich am Ende das bereits erwähnte, herrlich entspannte, im Dunstkreis der Marshall Tucker Band befindliche "Perfect" (Jeremy ist beim Songwriting hier scheinbar vom kürzlich verstorbenen Geogre McCorkle inspiriert worden - McCorkle wird auch in den Credits erwähnt) ein durchgehend starkes Album einen Abschluss findet, dass sowohl Traditionalisten als auch Vertreter modernerer Countrytöne begeistern wird. Ein erstaunlich reife Leistung für einen so jungen Burschen. Mit Jeremy McComb reiht sich ein neuer, erfrischender, junger, sehr viel versprechender Künstler nahtlos in die Riege von Leuten wie Jon Randall, Gary Allan, Dierks Bentley, Brian McComas oder einem lockeren Jason Aldean ein, der in Nashville sicher noch einiges von seinem enormen Potenzial ausspielen wird. Ein glänzendes Debüt! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5862
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wagon wheel
Slow me down
Next time I leave
This town needs a bar
Not tonight
Perfect

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Muth, Zoe - world of strangers [2014]
Zoe Muth, die wunderbare, aus Seattle stammende, jetzt aber in Austin/Texas lebende Singer-Songwriterin beglückt die Americana-/Country-Welt 3 Jahre nach dem famosen "Starlight hotel" nun mit ihrem neuen, nicht minder starken, Werk "World of strangers". Was für eine herrliche, lockere, zwanglose Musik. Muth und ihren exzellenten Begleitmusikern gelingt ein fantastischer Spagat zwischen reiner Country-Tradition, schön retro angehauchtem Folkrock, Countryrock, Alternate Country und rootsigem Americana, völlig frei von jeglicher "Hochglanz-Politur", natürlich, authentisch und musikalisch über jeden Zweifel erhabend. Alles wirkt sehr flüssig, entspannt eingebettet in lockere Arrangements und eine wundervolle Melodik, egal ob flott oder balladesk. Ihre großartige Stimme liegt irgendwo zwischen Nanci Griffith, Iris DeMent und Emmylou Harris (in ihrer Heimat, rund um Seattle nennt man sie gerne "Seattle's Emmylou"), die musikalischen Spuren, die wir wahrnehmen, wirken wie eine Brücke von Dolly Parton, Loretta Lynn und Patsy Cline, über besagte Nanci Griffith und Emmylou Harris, alte Folkrock- und Countryrock-Legenden wie Fairport Convention und den Byrds, bis hin zu Tift Merritt. Ein weites Spektrum, das Zoe und ihre Band, die Lost High Rollers (der Bandname ist im übrigen einer Textzeile aus Townes Van Zandt's "No lonesome tune" entnommen) geradezu perfekt zu ihrem ganz eigenen, wunderbaren Stil vereinen. Als Gäste wirken u. a. übrigens Martie Maguire (The Dixie Chicks, The Court Yard Hounds) und Bruce Robison, der gerade gemeinsam mit seiner Ehefrau Kelly Willis das feine "Our year" veröffentlichte, mit. "World of strangers" ist traditionsbehaftete Americana- und Alternate Country-Musik vom Allerfeinsten. Einfach relaxen, zuhören und genießen!

Das komplette Tracklisting:

1. Little Piece Of History - 4:28
2. Mama Needs A Margarita - 4:06
3. Make Me Change My Mind - 3:24
4. Annabelle - 5:41
5. April Fool - 2:54
6. Somebody I Know - 5:09
7. Too Shiny - 3:53
8. Waltz Of The Wayward Wind - 4:53
9. Taken All You Wanted - 3:25
10. What Did You Come Back Here For? - 5:27

Art-Nr.: 8583
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Little piece of history
Mama needs a margarita
Make me change my mind
Annabelle
Somebody I know
Too shiny
Waltz of the wayward wind

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Pinmonkey - big shiny cars [2006]
Country-/Americana-/Retro-Countryrock in all seiner Blüte... - Pinmonkey aus Nashville sind zurück und verzaubern uns 4 Jahre nach ihrem letzten Album mit einer schon gar nicht mehr für möglich gehaltenen, neuen CD, die nahtlos an ihr Vorgänger-Werk anknüpft und in vollendeter Schönheit die goldenen, frühen Jahre solcher Bands wie den Eagles, Poco oder den Flying Burrito Brothers wieder aufleben läßt! Ist das herrlich! Ja, Pinmonkey klingen sehr retro, aber sie verstehen es problemlos diesem Retro-Feeling mit all ihrer Vitalität, ihrer immensen Frische und ihrer unbekümmerten Lockerheit eine wahre Frischzellenkur zu verpassen und produzieren so einen Sound von genauso aktueller wie zeitloser, purer Countryrock-Freude! Viele Irrungen und Wirrungen mußte die Band um den begnadeten Sänger Michael Reynolds (seine klare Stimme erinnert zuweilen entfernt an die von Timothy B. Schmit, wenngleich etwas kräftiger) in den letzten Jahren durchmachen. Label-Mißverständnisse, Umbesetzungen und anderer Hickhack schienen sie eigentlich schon zerbrechen zu lassen, doch immer wieder trotzten sie den Turbulenzen, haben sich erholt, konnten sich nicht nur schadlos halten, sondern sind am Ende gar gestärkt daraus hervorgegangen! So sorgt beispielsweise der neue Gitarrist Mike McAdam, im übrigen ein ex Original-"Duke" von Steve Earle, für eine Menge neue, natürliche Energie und bereichert die Band mit seiner ebenso angenehmen, wie rootsigen und kompetenten Spielweise. Wie gesagt, der Sound von Pnmonkey strahlt eine immense Frische aus. Alles spielt sich in einem wundervollen, semi-akustischen Rahmen ab, in dem vielschichtige Acoustic Gitarren, Dobro, Mandoline und auch mal ein Banjo die Basis bilden, zu der sich, neben der schwungvollen Rhythmik aus Bass und Schlagreug, dann immer wieder mal die äußerst angenehme E-Gitarre von Herrn McAdam gesellt (klingt zum Teil wie eine Steel), die sich aber nie allzu aufdringlich in den Vordergrund spielt. All das ergibt, unter Einbeziehung eines leicht bluegrassig angehauchten, natürlichen Appalachian-Twangs, einen wundervoll transparenten, klaren Sound, frisch und angenehm wie ein warmer Sommerwind, der wohlig über goldgelbe Kornfelder weht. Die Songs faszinieren mit betörend schönen Melodien und einem herrlich lockeren "Flow"! Frisch, locker und knackig, voller Schwung und positiver Energie eröffnen Pinmonkey das Album mit dem großartigen Uptempo Retro-Countryrocker "That train don't run", der sofort die eingangs schon erwähnten Erinnerungen an alte, goldene Eagles-/Poco-Zeiten aufflackern läßt. Eine traumhafte Melodie trifft auf einen flockigen Rhythmus, wunderbare Acoustic Gitarren, Dobro und eine unaufdringliche E-Gitarre ergänzen sich in vollendeter Harmonie! Geht runter wie Öl! Auch aus Dolly Parton's "Down" machen sie einen knackigen Countryrocker, ehe mit dem honky-tonkigen, recht traditionellen, wunderschönen Country-Titel "Coldest fire in town" die Reminiszensen an Poco noch deutlicher werden. Niemand anderes als deren Original-Mitglied Rusty Young bereichert diesen Song als Gastmusiker mit einer traumhaft wimmernden Pedal Steel! Zudem wird das Stück von der bezauberten Elizabeth Cook mit Michael Reynolds im Duett vorgetragen! Klassische Country(rock)-Musik ala Poco, Eagles und Flying Burrito Brothers mit Gänsehaut-Garantie! Banjo, vielschichtige Acoustic Gitarren, ein flotter Drive, sehr dezente E-Gitarren-Licks und eine wunderbar dahin fließende, natürliche Frische bestimmen das einmal mehr prächtig ins Ohr gehende "Fallin' all the time", gefolgt von dem bluegrassigen, lockeren, wundervollen, akustischen "Mountain song"! So jagt eine Knüller-Nummer die nächste. Man kann keine Titel explizit herausstellen. Sämtliche Songs üben auf unsere Countryrock-Sinne eine magische Anziehungskraft aus! Ob das flockige "Shady grove", das knackige "Can't have a hand on me", das traumhafte Cover von Bruce Robison's "Wrapped", oder das tolle, von Joy Lynn White und Duane Jarvis komponierte "Love sometimes", eine Aufnahme aus Pinmonkey's nicht mehr erhältlichen Debut "Speak no evil", die sie hier auf "Big shiny cars" noch einmal veröffentlichen. Nicht zuletzt durch ihr ausgedehntes Touring weiß die Band eine stetig wachsende, überaus loyale Fangemeinde hinter sich, die sogenannten "Pinmonkey-Junkies"! Keine Frage, auch wir zählen uns zu diesen "Pinmonkey-Junkies", und wir sind sicher, daß sich noch viele anschließen werden! Einzigartiger, flockiger, "sonniger", reiner Country/Countryrock mit einem herrlichen Schuß Americana-/Appalachian-Mountain-Flair, einem dezenten Westcoast-Feeling und wunderbaren Melodien! Einfach toll! Thanks a lot Pinmonkey, diese Musik wird ihren Reiz niemals verlieren...

Art-Nr.: 3949
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
That train don't run
Coldest fire in town
Shady grove
Can't have a hand on me
Wrapped

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Robison, Bruce - eleven stories [2006]
Der Bekanntheitsgrad des texanischen Singer/Songwriters Bruce Robison als Performer ist wohl bei weitem nicht so ausgeprägt wie der einiger seiner Familienmitglieder (Ehefrau Kelly Willis, Bruder Charlie Robison und vor allen Dingen Schwägerin Emily Robison von den Dixie Chicks).Um so höher jedoch ist sein Standing als Songwriter. Reihemweise bedienten sich in den letzten Jahren die Superstars Nashville's seiner wunderbaren Songs und erlangten damit zahlreiche No.1-Hits. Man denke nur an das traumhafte "Travelin' soldier" von den Dixie Chicks, George Strait's "Desperately" oder "Angry all the time" von Tim McGraw und Faith Hill, um nur einige zu nennen. Entsprechend hoch ist jeweils die Erwartung, sowohl von Fans, als auch von Musiker-Kollegen, an ein neues Album von Robison - und wie man es von ihm gewohnt ist, erfüllt er diese Erwartungen auch mit "Eleven stories" ohne Probleme. Was wir hören sind elf Stücke bester Texas Country-/Singer-Songwriter-/Alternate Country-/Americana-/Country-Musik in einem überwiegend sehr entspannten, ruhigen, leicht folkigen, semi-akustischen Gewand. Erstklassige Musiker (u.a. Randy Scruggs, Keith Gattis - beide Acoustic guitar, Banjo / Al Perkins - Steelguitar / Keith Gattis, David Grissom - beide Electric guitar / Jamie Oldecker - Drums / Jeff Roach - Keyboards, usw.) begleiten ihn und lassen eine sehr ursprüngliche, leicht rootsige, recht unaufdringlich instrumantierte Atmosphöre entstehen, die sich ideal mit Robison's angenehmer, sehr "beruhigend" wirkender, Tenor-Stimme ergänzt. Die Bandbreite der Stücke reicht von sehr nachdenklichen Singer/Songwriter-Geschichten bis hin zu vollkommen traditionellen Honky Tonkern. Gattin Kelly Willis unterstützt ihn des öfteren mit ihrem charismatischen, hinreißenden Background-Gesang! Akustische Gitarren und eine ungemein wohlklingende Pedal Steel ziehen sich durch die wunderbare, entspannte und lockere Alternate Country-/Americana-Eröffnungs-Nummer "Every once in a while", deren leicht "staubige" Grundtendenz diese unwiderstehliche Texas-Roots-Atmosphäre vermittelt. Das anschließende, recht flotte, flockige "Virginia" überzeugt mit einer klasse Banjo-/Akusitik Gitarren-Instrumentierung, wobei der Einsatz einer Orgel und einer würzigen, knackigen E-Gitarre im Verlauf des Stückes für ein klasse Roots-Flair sorgen. Erinnert gar ein wenig an die Arbeiten von Joe Ely! Interessant ist, aber das untermauert seine Variabilität und sein großes musikalisches Verständnis im Allgemeinen, daß sich ein Songwriter seines Formates auch der ein oder anderen Coverversion bedient, so geschehen bei den beiden folgenden Nummern: Zunächst gelingt ihm eine großartige, semi-akustische Fassung des Grateful Dead-Klassikers "Tennessee stud", gefolgt von einer wunderbaren Huldigungen an den großen Honky Tonker Webb Pierce, dessen "More and more" er in einer ultra-traditionellen, Steelguitar-getränkten, erstklassigen "Pure Country"-Version (toller Parallel-Gesang von Kelly Willis) präsentiert. Beinhaltet ein herrliches Retro Gram Parsons-Flair! Sehr stark auch die nachdenkliche, ruhige, fast schon ein wenig düstere Ballade "Days go by", der dynamische sehr traditionelle Roadhouse-/Honky Tonk-/Dancehall-Heuler "You really let yourself go" (Buck Owens läßt grüßen), das sehr ruhige "I never fly", wie auch der trockene, staubige, wieder sehr traditionelle "Bandera waltz", eine klasse Hommage an Robison's texanische Heimatstadt! Geradezu prädestiniert, von einem der etablierten Nashville-Stars zu einem weiteren Mega-Hit gemacht zu werden, erscheint aber die wundervolle Country-Ballade "All over but the cryin'", erneut mit großartigem Background-Gesang von Kelly Willis! Ein sehr gefühlvolles, emotionales, feines Album allerbester texanischer Country-/Americana-Singer/Songwriter-Kunst! "Eleven" großartige "stories" von Bruce Robison!

Art-Nr.: 4066
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Every once in a while
More and more
Days go by
All over but the cryin'
You really let yourself go

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Robison, Bruce - It came from San Antonio [2007]
7-Track EP! Rund ein Jahr nach seinem großartigen "Eleven stories"-Album schiebt Bruce Robison mit dem nicht minder starken "It came from San Antonio" gleich nochmal eine "sieben neue Geschichten" umfassende Mini-CD (knapp 28 Minuten Spielzeit) hinterher! Obwohl der phantastische Singer/Songwriter (der amerikanische "Billboard" bezeichnet ihn als "one of the best of a new breed of singer-songwriters in Texas and beyond") zu den wohl einflußreichsten Figuren der heutigen Texas-Szene rund um Austin zählt, ist er vor allen Dingen als Komponist unzähliger Nummer 1- und Top 10-Hits für zahlreiche Nashville-Stars (u.a. für Tim McGraw, Faith Hill, George Strait, Garth Brooks, die Dixie Chicks, um nur einige zu nennen) ein Begriff. Zudem ist er der Schwager von Emily Robison (Dicie Chicks) und Ehemann der bezaubernden Kelly Willis - eine wahrhaft musikalische Bande! Auf seiner neuen EP verwöhnt uns Robison erneut mit einer tollen Ansammlung von sieben Songs, die exquisit zwischen rootsiger Texas Alternate Country-Musik und feinen Americana-Klängen hin und her pendeln. Alles klingt sehr entspannt und natürlich, in einer exzellenten "stripped-down, full-band"-Produktion! Zu den Höhepunkten zählen beispielsweise der fröhliche, flotte Alternate Country-Opener "It came from San Antonio" mit seinem leicht britischen Retro Pubrock-/Sixties-Flair (lustige Farfisa-Orgel) und der dezenten TexMex-Brise, die ruhige, sehr melodische, im 3/4-Takt vorgetragene Singer/Songwriter-/Country-Ballade "When it rains" in ihrem schönen Steelguitar-/Fiddle-/Acoustic Guitar-/Piano-Gewand, die staubige, lockere, floote, schön rootsige Alternate Country-Nummer "Lifeline" mit ihrer klasse Mandolinen-/E-Gitarren-Begleitung (feiner Background-Gesang von Gattin Kelly Willis), das gar an den jungen Jackson Browne erinnernde, wunderbare "Anywhere but here" und die zusammen mit Jack Ingram komponierte und mit Kelly Willis im Duett vorgetragene Ballade "What makes you cry"! Erneut eine eindrucksvolle Demonstration der vorzüglichen Eigenschaften eines der bedeutendsten Vertreter texanischer Singer/Songwriter-/Alternate Country-/Americana-Musik!

Das komplette Tracklisting:

1. It Came from San Antonio - 2:56
2. When It Rains - 5:02
3. Lifeline - 3:29
4. My Baby Now - 3:25
5. Anywhere But Here - 5:19
6. What Makes You Say - 3:51
7. 23 A - 3:40

Art-Nr.: 4990
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It came from San Antonio
When it rains
Lifeline
Anywhere but here

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Robison, Charlie - beautiful day [2009]
"'Beautiful day' is a beautiful record"! Und was für eine wunderschöne Scheibe das ist - eine wahre Americana-/Countryrock-Perle! Trotz aller, zweifelsfrei hervorragenden Qualitätten des in Houston geborenen und auf der Ranch seiner Familie in Bandera/Texas aufgewachsenen Charlie Robison, hörte man unter den sogenannten Fachleuten immer wieder, das eigentlich dessen Bruder Bruce Robison der talentierteste und beste Songwriter des Robison-Clans ist. Doch spätestens mit seinem neuen, wirklich fantastischen Album "Beautiful day" muß man diese These in Frage stellen, denn Charlie ist ein kleines Meisterwerk genauso zeitloser wie moderner Countryrock-Kultur gelungen. Entstanden unter den Nachwehen seiner Scheidung von Emily Robison (er war 9 Jahre mit der Dixie Chicks-Banjospielerin und Gitarristin verheiratet) gelingt Robison sein wohl persönlichstes und hörenswertestes Werk seiner bisherigen Karriere, ein Album voller Gegensätze. In seinen hervorragenden, oft von scharfem Sarkasmus geprägten Texten versucht er den in den vergangenen Monaten, infolge der Trennung von seiner ex-Frau erlebten Gang durch die Hölle aufzuarbeiten, die instrumentellen Umsetzung aber sprüht nur so vor Frische, wundervoller Melodik und Vitalität, wie sie hoffnungsvolle Aufbruchsstimmung und Lebensfreude kaum besser symbolisieren könnte. Eindrucksvoll wie Robison diese Gegensätze miteinander vereint und in herrlichen Songs auf einen gemeinsamen Nenner bringt. Einige Stücke vermitteln einen Hauch von Westcoast-Flair, scheinen die Sonne Californiens getankt zu haben, dann nimmt man Spuren von Nashville-kompatiblem New Country wahr, andere bestehen aus dem typischen, rootsigen, so unwiderstehlichen, staubigen Texas "Red Dirt"-Fundament - und alle strotzen sie nur so vor wunderbaren Melodien, zumeist eingebettet in knackige, lebendige Arrangements voller Spielwitz, Raffinesse und musikalischem Pep.Geht teilweise runter wie Öl. Begleitet wird Robison von einer Horde vorzüglicher Musiker wie u.a. Bukka Allen an den Keyboards und am Akkordeon, Drummer Keith Robinson, Rich Brotherton an der Mandoline und akustischen Gitarre, allen voran aber dem begnadeten Gitarristen Charlie Sexton (u.a. ex Bob Dylan, ex Arc Angels -die sollen ja inzwischen auch wieder zusammen sein...-), der mit seinen exzellenten Gitarrenläufen und feurigen Soli auf der ganzen Linie überzeugt. Los geht's mit dem wundervollen Titelstück, einem tollen, flotten, sonnigen, knackigen Countryrocker, der, dem Titel entsprechend, in der Lage ist, jeden noch so grauen Tag in einen hellen "beautiful day" zu verwandeln. Strahlt jede Menge unbekümmerten Schwung und gute Laune aus. Für eine vergnügliche Cabriofahrt, sowohl in Texas, als auch im sonnigen Californien, eignet sich kaum etwas besseres als musikalischer Begleiter als diese unwiderstehliche Countryrock-Nummer mit ihrer großartigen Melodie. Auch Charlie Sexten lässt sich nicht lumpen und steuert ein prächtiges, würziges Gitarrensolo bei. Allein dieser Auftakt ist eine Wonne. Und es geht so weiter: "Yellow Blues" ist ein toller, von knackigen, intelligenten Rhytmen geprägter, astreiner Countryrocker, der geschickt zwischen texanischem "Red Dirt"-Staub und californischen, von einem gepflegten Sixties-Psychedelic Bay Area-Feeling unterwanderten Retro-Elementen hin und her pendelt. Klasse Acoustic Gitarren-Licks begleiten diese Nummer, bei der Sexton im Break wieder zu einem fabelhaften, wie gesagt, psychedelisch angehauchten E-Gitarren-Solo ansetzt. Der Song geht wieder wunderbar ins Ohr. Das texanische Blut Robison's dringt dann endgültig bei der herrlichen "Blues-tinged" Rootsrock-/Countryrock-Ballade "Down again" durch, die auch Kollegen wie Jack Ingram, Chris Knight, Radney Foster oder Robert Earl Keen prächtig zu Gesicht stünde. Eine tolle Melodie, kraftvolle, von satten E-Gitarren bestimmte Riffs und feine Akkordeon- und Mandolinen-Fills bestimmen das erdige Ambiente, ein rotziges, würziges E-Gitarren-Solo inklusive.In eine ähnliche Kerbe schlägt auch der kräftige Midtempo Americana-/Countryrocker "Nothing better to do", der zudem noch einen wundervollen Southern-Charme versprüht. So geht das bis zum Ende weiter. Ein "Hit" folgt dem nächsten. Ob die traumhafte, von Steel-ähnlichen Gitarren umgarnte Retro Countryrock-Ballade "Reconsider", das von schönem Akkordeon, glasklarer Mandoline und flotten, schwungvollen Rhythmen bestimmte "Feelin' good", der von texanischen Squaredance-Fiddles geprägte, rootsige Country-Heuler "If the rain don't stop" (eine alte Doug Kershaw-Nummer), der furiose, "ramblin' and honky-tonkin'" Roadhouse Country-Rock'n Roller "She's so fine", bis hin zu Robison's brillanter Interpretation des Bruce Springsteen-Klassikers "Racing in the street", dessen texanisches Gewand vermuten lassen könnte, der "Boss" hätte diese geniale Nummer nicht in New Jersey, sondern eben in Texas geschrieben - Charlie Robison hält vom Anfang bis zum Ende sein ungemein hohes Niveau ohne jede Schwäche durch. Hut ab! Das Album ist ein einziger Höhepunkt! Die Welt des Charlie Robison mag in der letzten Zeit nicht die heilste gewesen sein, doch mit dem brillanten "Beautiful day" hat er die "schönsten Tage" seiner bisherigen musikalischen Karriere eingeleutet. Die Zukunft scheint rosig...

Das komplette Tracklisting:

1 Beautiful Day - 2:53   
2 Yellow Blues - 3:39   
3 Down Again - 4:12   
4 Nothin' Better to Do - 3:36   
5 Reconsider - 3:40   
6 Feelin' Good - 3:54   
7 If the Rain Don't Stop - 3:26   
8 Middle of the Night - 2:59   
9 She's So Fine - 2:16   
10 Racing in the Street - 5:55

Art-Nr.: 6469
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Beautiful day
Yellow blues
Down again
Nothing better to do
Feelin' good
If the rain don't stop

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Robison, Charlie - good times [2004]
Und ob das "gute Zeiten" sind, wenn Charlie Robison ein neues Album veröffentlicht! Seinen Majordeal ist er los, wohl auch deshalb, weil er sich einfach nicht in eine bestimmte, von den Labelbossen als radiokompatibel definierte Countryrichtung pressen ließ, womit er wieder bei einem unabhängigen Label gelandet ist, was, obwohl auch seine vergangenen Majoralbel-Alben alles andere als mäßig waren, zur Folge hat, daß er noch befreiter, seinen ursprünglichen Neigungen entsprechend, agieren kann. Der aus Bandera/Texas stammende Charlie Robison, dessen musikalische Verbindungen schon aufgrund seiner privaten und familiären Situation sehr weit reichen (er ist schon seit vielen Jahren mit Dixie Chick Emily Erwin Robison verheiratet, deren Dixie Chicks-Partnerin Natalie Maines' Vater Lloyd Maines ist sein "Hausproduzent", er ist verschwägert mit Kelly Willis) gilt zusammen mit seinem Bruder Bruce als einer der bedeutendsten und gefragtesten Songwriter des Lonestar States, auch in der Nashville-Szene! Dementsprechend bestechend ist das Songwriting auf "Good times"! Doch das ist es nicht allein! Hier stimmt alles: Die Atmosphäre, das Feeling, die Musiker (u.a. David Grissom - E-Gitarre, Glen Fukanaga - Bass, Keith Robinson - Drums, Riley Osbourn - Keyboards, Lloyd Maines - Steel, Lap Steel, Dobro...), die Songauswahl die Arrangements, der Sound! Charlie Robison präsentiert mit "Good times" schlichtweg ein Musterbeispiel texanischer Singer/Songwriter-Kultur, ein wirklich excellentes Roots-/ Country-/ Alternate Country-/ Countryrock-/ Americana-Album, das vor ehrlichen, mit sehr viel Gefühl interpretierten, herrlich staubig in Szene gesetzten, von einem gepflegten "Red Dirt"-Flair umgebenen, erstklassigen Songs voller prima Melodien nur so strotzt. In etwa bewegt sich das auf der Schiene Jack Ingram, Chris Knight, Steve Earle, Buddy Miller & Co.! Oft sind die Stücke vom Tempo her nicht übermäßig schnell, dennoch leben sie von ihrer Kraft und Intensität, werden dominiert von rootsigen, würzigen, durchaus knackigen Gitarren und beeindrucken mit jeder Menge Herzblut, das der Künstler deutlich spürbar in seine Musik investiert. Los get's mit der großartigen, sehr rootsigen "happy" Midtempo Roadhouse-Country-Nummer "Good times", deren klasse Melodie in einem sehr ursprünglichen, "raughen" Ambiente mit viel Twang eingebettet ist. Tolles Zusammenspiel zwischen prächtiger Acoustic Lead-Gitarre, klimperndem Piano und schön fetter, fleischiger Electric Lead-Gitarre (David Grissom)! Tolle Soli! Guter Groove! Locker, flott und flockig geht es mit der wunderbaren, etwas retromäßigen Americana-/Countryrock-Nummer "New year's day" weiter. Die wiederum sehr gelungene Melodie, verbunden mit schönem Mundharmonikaspiel, zurückhaltender Fiddle und großartiger Steel (Lloyd Maines) vermittelt Texas Countryrock-Feeling pur! Mit dem anschließenden "El Cerrito place" hören wir dann eine ganz herrliche Alternate Country-/Americana-/Countryrock-Ballade in einem feinen Gitarrengewand, teilweise mit einem schönen Akkordeon angereichert, die durch den hinreißenden Background-Gesang von Dixie Chicks-Frontfrau Natalie Maines noch einmal an zusätzlicher Klasse gewinnt. Trocken und grrovig, mit klasse E-Piano und Dobro instrumentiert, geht es dann mit dem sehr rootsigen, bluesigen, inspirierten "Big city blues" weiter, gefolgt von dem entspannten "The botton"! Sehr stark auch der pure, dreckige Roots-/Honky Tonk-Blues "Love means never having to say you're hungry" mit seinen rauen Gitarren und Pianoeinlagen, die melodische, mit herrlicher Lap Steel angereicherte New Country-/Countryrock-Nummer "Photograph", die wunderbare Americana-Ballade "Always" und das prachtvolle Terry Allen-Cover "Flatland boogie" in seinem tollen Tex-Mex-Gewand. Das ist Texas Border-Country at it's best! Charlie Robison wird sich mit diesem Album, da sind wir uns sicher, noch tiefer in die Herzen der großen Texas-Roots-Americana-Alternate Country-Gemeinde spielen. Starke Leistung, Herr Robison... - und, im wahrsten Sinne des Wortes, "good times" für die Genre-Fans!

Art-Nr.: 2753
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Good times
New year's day
El Cerrito place
Big city blues
Flatland boogie

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Robison, Charlie - live [2003]
Charlie Robison (Ehemann von Dixie Chick Emily Robison, Bruder von Bruce Robison, Schwager von Kelly Willis - was für familiäre Verbindungen...), einer der interessantesten, begabtesten und besten Vertreter der neuen Texas-Countryrock-Bewegung mit einem prächtigen Live-Album! Mitgeschnitten wurde das Album während zweier Konzerte am 31.8. und 1.9.2002 in der Gruene Hall zu New Braunfels/Texas! Erstaunlich, daß diese Live-CD über ein Majorlabel veröffentlicht wird! Okay, vor ca. 2 Jahre hatte Charlie mit dem Titel "I want you bad" von seinem letzten Studioalbum sogar mal einen Achtungserfolg im Nashville Country Radio und den Charts, dennoch ist dieses Major-Release sehr bemerkenswert, da Robison's Show wirklich alles andere als "glatt gebügelt" ist. Vielmehr präsentiert er sich hier in einer wunderbar rohen, rauhen, ungeschliffenen und unbeschwerten, scheinbar von allen Labelzwängen befreiten Art und Weise. Und der besagte "Hit" fehlt auch in der Setlist. Die Songs, zumindest die "Hauptsongs" (was wir damit meinen... - dazu etwas später) stammen alle von den beiden Vorgängeralben. Doch Robison spielt sie ausgesprochen abwechslungsreich. Sie kommen in einem herzhaften, völlig Nashville-fremden, estrem rootsigen, dreckigen Alternate Country-Outfit rüber. Dazu spricht er viel mit dem sich in großartiger Stimmung befindlichen Publikum, erzählt ständig irgedwelche Geschichten. Es herrscht eine wunderbare, intime Club-Atmosphäre. Dazu hat er mit den "Enablers" eine wirklich fabelhafte, 5-köpfige Band im Rücken. Was diese Jungs um den excellenten Lead-Gitarristen Kevin Carroll, den nicht minder starken Steeler Kim Deschamps und tollen Organisten Dave Appel für ein musikalische Potential abrufen, ist sehr beeindruckend. Charlie läßt ihnen immer wieder den Freiraum zu langen, ausgedehnten Soli, in denen sie sich voll entfalten können. Oftmals gibt es herrliche, dreckige E-Gitarrenläufe, in Verbindung mit wunderbaren Steel-Passagen und feinen NRBQ-/Sir Douglas-like Orgel-Einlagen. Und mit welcher Abwechslung sie ihren Set spielen, ist schon klasse. Viele der vorhin erwähnten "Hauptsongs" (jetzt kommen wir drauf zurück, was wir damit meinen) werden durch die Integration hochinteressanter Coverversionen von Songteilen gestandener Rock- und Country-Klassiker angereichert und damit mächtig aufgepeppt. Damit bringt er die Gruene Hall und das ausgelassene (und bestimmt schon angetrunkene) Publikum auf Hochtouren. So enthält zum Beispiel die herrliche, melodische, Steel getränkte, von Bruder Bruce geschriebene Countryrock-Ballade "Tonight" Fragmente von AC/DC's "You shook me all night long" und ergeht sich mit den einleitenden Worten und dem rauhen, langen, rockigen Gitarrensolo schließlich in einer rund 11 1/2-minütigen Version. Der anschließende, rasante Redneck Honky-Tonker "Barlight" beginnt mit einem 2-minütigen Intro von Ted Nugent's "Stranglehold" mit tollem Parallelspiel aus E-Gitarre und Steel, und der wunderbare Rootsrocker "Sunset boulevard" wird durch "You can't always get what you want" (Rolling Stones) eingeleitet. Vor seiner Hymne "My hometown" (das Publikum singt ganze Strophen mit) gar spielt er ein großartiges, fast 7-minütiges Potpurri aus Steve Miller's "The joker", Bob Marley's "Three little birds" und Waylon's "Luckenbach Texas"! Wieder tolle Gitarre und Steel! All das macht es so interessant und zeigt Charlie wie und was er wirklich ist, nämlich ein großartiger Texas Roots- und Countryrocker! Ein tolles Texas-Roots-Americana-Countryrock Live-Fest! Mit 78 Minuten ist das Album randvoll! Und als Schmankerl gibt's am Ende mit dem knackigen, wie Öl runtergehenden Uptempo-Countryrocker "Walter" auch noch einen brandneuen Studiotrack! Na, wenn das nichts ist...

Art-Nr.: 1973
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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Strait, George - honkytonkville [2003]
Was ist der Bursche aktiv! Erst im März dieses Jahres veröffentlichte er das Live-Album und die dazugehörige Live-DVD "For the last time: live from the Astrodome" und nun folgt schon (und das 2 Wochen früher, als ursprünglich geplant, das nächste, brandneue Studioalbum. "Honkytonkville" dürfte wieder ein absoluter Knüller für alle Strait-Fans sein, mit dem er deren Erwartungen vielleicht sogar noch übertrifft. Großartige Songauswahl! Schon der Album-Titel ist klasse und paßt bestens zur Musik. Purer Country und Country & Western, bei dem er unbeirrt seiner Linie treu bleibt. Es gibt keine Experimente. Zudem kommt Strait, soweit man das überhaupt sagen kann, wieder etwas mehr zu seinen Roots zurück. Vieles erinnert an alte Tage zu "Amarillo by morning"-Zeiten. Allein schon durch die Tatsache, daß er erstmals die Gesangsparts bei sich zu Hause in seinem kleinen eigenen Studio eingespielt hat, verdeutlicht, wohin es den Texaner zur Zeit wieder zieht: nämlich "back home to Texas"! Und diesen Texas-Spirit fängt er in seiner Musik wieder deutlicher ein. Das kommt bestens rüber! Unter den Songwritern tauchen solche Leute wie Jim Lauderdale, Anthony Smith, Bruce Robison, und seit längerer Zeit auch mal wieder sein alter Freund aus frühen Tagen, Dean Dillon auf. So zum Beispiel bei dem erstklassigen, recht flotten, traditionellen Titelstück "Honkytonkville", das natürlich auch eine astreine Honky Tonk Country-Nummer darstellt. Mal wieder geht es um den von seiner Liebsten verlassenen Cowboy, der sich anschließend in dem fiktiven Honkytonkville wiederfindet, um seinen Kummer zu vergessen. "Livin' high on Barstool Hill in Honkytonkville", heißt es da im Text. So muß "pure Country" sein! Bestens gelungen ist auch die erste Single "Tell me something about Tulsa", bereits auf dem Weg an die Chartspitze. Eine excellente Ballade mit toller, relaxt gespielter E-Gitarre. Mandolinme, feinem Klavier und wunderbarer Steel. Auch die eingesetzten Streicher stören hier nicht sonderlich, denn sie vermitteln keinerlei Pop-Atmosphäre, sondern unterstreichen vielmehr diese beeindruckende Western-Atmosphäre, die dieser Song vermittelt. Wie aus einem alten John Ford-Klassiker! Zu den weiteren Höhepunkten gehören die flotte, lässige Uptempo Country-Nummer "I found Jesus on the jailhouse floor" mit seiner prima Melodie, den feinen Gitarren und der großartigen Steel, die schöne Ballade "Desperately" und der abgehende Honky Tonker/ Trucker-Song "Honk if you Honky Tonk". Doch alle 12 Songs sind bestens gelungen. "Honkytonkville", das ist von vorn bis hinten George Strait, wie ihn seine Fans lieben.

Art-Nr.: 1885
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Strait, George - It just comes natural [2006]
Es ist einfach bemerkenswert mit welcher Konsistenz George Strait sein stetig hohes Niveau beibehält! Kaum einem anderen Künstler gelingt es, schon gar nicht mit dem 29.(!) Album, über die vielen, vielen Jahre hinweg solch eine Menge an gleichbleibend guter, wie erfolgreicher Musik zu veröffentlichen. "It just comes natural" ist erneut ein Musterbeispiel für traditionelle, zeitlose, unverfälschte, reine Countrymusic. Irgendwie passt der Titel, denn es kommt alles völlig "natürlich" rüber. Die Songauswahl ist wieder außergewöhnlich gut. Neben den bewährten Songwritern (beispielsweise Dean Dillon), auf die George Strait schon seit Jahren zurückgreift, hören wir diesmal auch Stücke solch angesagter "Newcomer" wie beispielsweise Jamey Johnson oder Trent Tomlinson. Wunderbar knackige, von großartigen Melodien geprägte Midtempo-Nummern wechseln mit ebenso schönen Balladen, Honky-Tonkern, Western-Songs und traditionellen Stompern! Fiddles, Steelguitars, Klavier, Orgel und jede Menge Gitarren bilden über die gesamten 56 1/2 Minuten (15 Songs) hinweg eine großartige Country-Harmonie! Es gibt praktisch keine schwache Nummer! Ob zum Beispiel der tolle, melodische Midtempo Honky-Tonker "She told me so" mit seiner lässigen Cash-like Rhythmus-Gitarre und den feinen Fiddle-/Steelguitar-Klängen, der traumhaft schöne, von Bruce Robison geschriebene, gefällige Country-Ohrwurm "Wrapped", das kräftige Titelstück "It just comes natural" mit seinem gelungenen Steel-/Gitarren-Zusammenspiel, die mit einer klasse Baritone-Gitarre verzierte, großartige Ballade "I ain't her cowboy anymore", oder die beherzte Fasung des Guy Clark-Klassikers "Texas cookin'" mit ihrer würzigen Rhythmik - alles ist "purest" Countrymusic von der allerbesten Sorte! Große Leistung!

Das komplette Tracklisting:

1. Give It Away - 3:29
2. She Told Me So - 3:02
3. That's My Kind Of Woman - 3:24
4. Wrapped - 4:07
5. It Just Comes Natural - 2:56
6. He Must Have Really Hurt You Bad - 2:41
7. A Heart Like Hers - 3:24
8. Why Can't I Leave Her Alone - 4:14
9. One Foot In Front Of The Other - 4:13
10. I Ain't Her Cowboy Anymore - 4:53
11. Texas Cookin' - 4:22
12. A Better Rain - 3:37
13. How 'Bout Them Cowgirls - 3:55
14. What Say - 3:52
15. Come On Joe - 3:50

Art-Nr.: 4443
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Willis, Kelly - back being blue [2018]
Nach zwei, ohne Zweifel, hervorragenden Alben mit Ihrem Gatten Bruce Robison, kommen die vielen Fans von Kelly Willis nach 11 langen Jahren endlich einmal wieder in den Genuß eines eigenen, eines Solo-Albums von ihr. Das Warten hat sich gelohnt, denn die Texanerin mit der charismatischen, von einem so einzigartigen Wiedererkennungswert geprägten Stimme begeistert auf der ganzen Linie. Basierend auf ihren durchaus traditionerllen Countrywurzeln offeriert sie uns ein herrlich lockeres, vereinzelt dezent nostalgisch angehauchtes, aber gleichzeitg sehr zeitgemäßes und erfrischendes, rootsiges Alternate Country-/Americana-Album, teils, und das ist alles andere als negativ gemeint, mit leichten Pop-Bezügen und vielseitigem, abwechslungsreichem, großartigem Songmaterial. 6 der 10 Tracks stammen aus Kelly's Feder, die übrigen 4 sind Coverversionen (z.B. eine prächtig Country-swingende Fassung der alten Skeeter Davis-Nummer “I’m A Lover (Not A Fighter)”, bzw. Fremdkompostionen (hier ist besonders das fantastische, von Rodney Crowell geschriebene "We'll do it for love next time" zu erwähnen, eine herrlich lockere, im typischen Crowell-Stil gehaltene, sehr melodische, rootsige Midtempo Country-/Americana-Nummer mit klasse Mandolinen-Begleitung und feinem E-Gitarren-Solo). Ganz stark ansonsten beispielsweise der von einem feinen, unterschwelligen Fifties-/Sixties-Flair durchzogene, sofort hängen bleibende Opener "Back being blue" (schöner, nostalgischer Rhythmus, klasse E-Gitarren, inkl. starkem Solo), die von wunderbare Fiddle und Mandoline eingerahmte, lockere, sehr traditionell verwurzelte (Alternate)Countrynummer "Fool's paradise" (tolles, kleines Instrumentalbreak in der Mitte mit Fiddle, Mandoline und Gitarre), die rockig rootsige, mit einem klasse Gitarren-Drive angetriebene Uptenpo Americana-Nummer "Modern world", die wunderschöne, entspannte, wieder absolut traditionell gehaltene, mit toller Fiddle und feinem Dobro begleitete, exquisit vorgetragene Countrynummer "Freewheeling", das lockere, dennoch flotte, sehr frische "Afternoon's gone blind" (ganz starke Fiddle-/Gitarren-Begleitung), wie auch der leicht soulig, bluesig und funky angehauchte, schön grrovige, mit starken Gitarren in Szene gesetzte, Roots-/Americana-Finaltrack "Don't step away". Kelly Willis ist wieder einmal in Top-Form! Begleitet wird sie von ganz exzellenten Musikern, wie z.B. Eleanore Whitmore aus der Band von Steve Earle (fiddle, mandolin, strings, harmony vocals), Son Volt's Mark Spencer (guitars), Geoff Queen (pedal steel, guitars, dobro), Trevor Nealon (keyboards) und Joshua Blue (drums). Produziert hat Gatte Bruce Robison. Die Wartezeit war eigentlich viel zu lange, doch jetzt werden die vielen Fans von Kelly Willis auf's Schönste versöhnt. Eine prächtige Vorstellung von "Alternative Country's golden goddess"!

Das komplette Tracklisting:

1. Back Being Blue - 3:48
2. Only You - 2:38
3. Fool's Paradise - 3:19
4. Modern World - 2:27
5. Freewheeling - 2:40
6. Afternoon's Gone Blind - 3:17
7. What the Heart Doesn't Know - 2:42
8. I'm a Lover (not a Fighter) - 3:03
9. We'll Do It for Love Next Time - 3:12
10. Don't Step Away - 4:22

Art-Nr.: 9628
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Back being blue
Fool's paradise
Modern world
Freewheeling
Afternoon's gone blind
We'll do it for love next time
Don't step away

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Willis, Kelly - easy [2002]
Kelly Willis hat etwas, was nur genz wenige haben: eine unvergleichliche Stimme, so "original", wie man sie von keiner anderen Sängerin hört, mit einzigartigem Wiedererkennungswert. Eine ähnliche Gabe, wie sie vielleicht nur Emmylou Harris besitzt! Wie sagte noch kürlich Kelly Willis' Ehemann Bruce Robison in einem Interviiew des texanischenFachblattes "Texas Music": "I think the music that she's making at this point and the songs she's writing are just phenomenal. And she'd kill me if I said it in print, but I see her voice as original and singular as Emmylou Harris' or Billy Holliday's. She was just born with it. It's gotten better over the years, but it really is a gift". Natürlich ist er Kelly's größter Fan, aber das ist durchaus nicht übertrieben. Mal frech und dann wieder verletzlich, doch immer bezaubernd, strahlen ihre Musik und ihre Stimme eine faszinierende Natürlichkeit aus. "Easy", das sind 10 neue Songs von betörender Schönheit. Entspannte, ruhige Country/New Country-Songs mit einer Brise Americana, ungemein frisch, locker, leicht und "luftig" arrangiert, voller wunderbarer Melodien. Schon das Cover und das Booklet, mit mehreren Fotos einer strahlenden Kelly Willis, vermitteln in ihren hellen, grünen Farbtönen diese Frische. Das Album startet mit der flotten, lockeren, herrlich melodischen Countrynummer "If I left you" begleitet von mehreren, transparent in Szene gesetzten akustischen Gitarren und schwungvollen unaufdringlichen Drums, mit der Kelly ihre Fans schon nach Sekunden in ihren Bann gezogen hat. Es folgt das Titelstück "Easy"! Eine wunderschöne, traumhafte texanische Country-Ballade, eingebettet in eine federleichte Instrumentierung aus dezenter, sehr frisch klingender, elektrischer Gitarre, einem im Hintergrund ertönenden elektrischen Piano, sowie sehr feinen Dobro- und Fiddle-Klängen. Mit "What did you think", folgt die nächste dieser unwiderstehlichen Balladen. Beim Zuhören vergißt man einfach alles um sich herum, so sehr wird man unweigerlich von dieser Musik eingenommen. Großartiger Gesang und glasklare Klänge aus akustischen und elektrischen Gitarren bahnen sich ihren Weg in das Ohr, wie ein frisches, klares, dahin plätscherndes Bächlein durch die zerklüftete Landschaft. "You can't take it with you" ist eine flotte Bluegrass orientierte Nummer, wonach "Getting to me" eine toller Midtempo Acoustic Country-Song mit rhythmischen Drums, sowie herrlichem Dobro- und Mandolinenspiel darstellt. Kelly Willis hält das hohe Niveau bis zum Ende des Albums ohne Einschränkung durch! Erwähnenswert vielleicht noch das Kirsty MacColl-Cover "Don't come the cowboy with me Sonny Jim", mit feiner Steel und etwas Honky Tonk-/Border-Flair, sowie das tolle New Country-Stück "Wait until dark". Unter den Musikern: Chris Thile (Mandoline), Ian McLAgan (Keyboards), Rafael Gayol (Drums), Chuck Proohet (Gitarre), Mark Spencer (Gitarre), sowie Bruce Robison, Vince Gill und Alison Krauss (alle Background Gesang)! Kelly Willis hat weiter an künstlerischer Ausdrucksstärke und musikalischem Wert gewonnen. "Easy" ist ist einfach umwerfend geworden - umwerfend charmant!

Art-Nr.: 1678
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,33

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