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DuBose, Clay - these days [2005]
"These days I don’t worry about the future or the past, I’m alive and learning to enjoy the ride…these days". Diese Zeilen aus dem Refrain des Titelsongs aus Clay DuBose's neuen Album "These Days" geben exakt die positive Stimmung wieder, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Projekt hindurch zieht. Heißt in etwa soviel wie, "was schert mich Gestern und Morgen , ich lebe hier und jetzt, und will musikalisch machen, was mir heute Spaß bereitet". Und DuBose weiß, wovon er redet, denn er hat schon einiges erlebt. Geboren in Frankreich als Sohn eines im Militärdienst arbeitenden, weltweit gereisten Elternpaares, war für ihn schon in frühster Kindheit klar, dass er Musiker werden möchte, als man schließlich in Texas ansässig wurde. Mit seiner ersten Band schien es auch sofort steil nach oben zu gehen, aber ein in Aussicht gestellter Development Major Deal zerplatzte wie eine Luftblase. Clay ging nach Los Angeles und lernte den Ausnahmegitarristen Will Ray (The Hellecasters) kennen und nahm eine 7-Song-EP auf. Ein zunächst geplantes Komplett-Album scheiterte am Bankrott des Labels. Erst diverse Trips nach Nashville und die Bekanntschaft mit Ron Reynolds, sowie die Zusammenarbeit mit Robert Weingartz, Chef des Independant Labels
Lazy River Records, brachten mit seinem Debüt "Rewriting History" endlich einen Durchbruch mit jeder Menge Aufmerksamkeit in der Szene. Die Scheibe war in allen genretypischen Charts vertreten und das Doors-Cover von "Love Me Two Times" lief die lokalen Radiostationen rauf und runter. Auch der Start von "These Days" begann schon recht verheißungsvoll: Einstieg auf Platz 14 in den AMA/R&R Charts, was bisher keinem Künstler eines Independant Labels vorher gelungen ist. Kein Wunder, denn die Scheibe hat es in sich! Countryfreunde aufgepasst - diesen Mann gilt es zu entdecken! Clay DuBose, im übrigen ausgestattet mit einer tollen, warmen, gleichzeitig ein wenig rebellisch eirkenden, frischen Stimme begeistert mit einer großartigen Musik, deren Bandbreite von purem, traditionnellem Honky Tonk, Tex-Mex-Klängen, herrlichem Sixties-Retro-Flair, auch mal leichten Southern-Feeling, Bakersfield-Sound, bis hin zu einem dezenten Rockabilly-Flair reicht. Grob umfasst, spielt sich das Geschehen in etwa an der Schnittstelle der Mavericks, der Derailers und Dwight Yoakam ab. Eine Platte mit einem herzerfrischenden, klaren Sound! Musikalisch erste Sahne, dank einer grandiosen Besetzung von Instrumentalisten wie u. a. dem bereits erwähnten Gitarren-Zauberer Will Ray, der kompletten Combo der Derailers mit Brian Hofeldt, Ed Adkins, Scott Mathews, sowie Augie Meyers und Big John Mills, Garth Hudson (The Band) am Piano und Akkordeon beim Dylan Cover "I Threw It All Away"), Danny Timms (Bonnie Raitt, Los Lobos), Rami Jaffee (The Wallflowers) oder Dusty Wakeman (Dwight Yoakam, Lucinda Williams). Tolle Lieder, wie gesagt, manchmal mit swingendem 60er-Flair und Rockabilly-Touch in der Tradition von Roy Orbinson, Elvis oder eines Buck Owens ( "Captivated" - eine wunderbar schnulzige Balölade, das knackige, gut abgehende "Big Scary Heart" oder "Crack In The Armor"), nicht zuletzt auch dank der starken Einflussnahme der o.a. Derailers. Herrlich auch "No Accident" (tolles Duett mit Carmen Mejia), mit leichter
Memphis-Atmosphäre durch fulminantes Saxophonspiel von Sam Levine; der prachtvolle Uptempo-New Country-Knüller "Fork In The Road“ bekommt aufgrund genialer Stratocaster-Bearbeitung von Will Ray (in Hughie Thomasson-Manier) einen wunderbaren Outlaws-Southern-Touch der Marke "Ghost Riders", die fetzigen Nummern wie "These Days" oder das lockere, sehr melodische "Street Sage", mit seinen fantastischen Gitarrensoli, besitzen zum Storytelling-Style noch einen satten Drive, oder auch der pure, traditionelle Roadhouse Honky Tonker "Long lonely life! Um es auf den Punkt zu bringen: Clay DuBose und alle Beteiligten präsentieren sich in absoluter Bestform! Das Album dürfte schon jetzt zu den Geheimtipps des Jahres 2005 zählen! Schöner Digi-Pack, dessen feines, innen liegendes Booklet sämtliche Texte beinhaltet. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3048
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Long lonely life
Life of the party
Fork in the road
Big scary heart
Street sage

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Keelor, Greg - share the love [2021]
Der exzellente Sänger, Songwriter und Gitarrist, neben Jim Cuddy einer der beiden kreativen Köpfe der kanadischen Vorzeige-Rootsrock/-pop-, Americana-, Alternate Countryrock-Band Blue Rodeo, beglückt uns mit einem fantastischen, neuen Solo-Album, seinem mittlerweile sechsten, betitelt "Share the love". Keelor verfügt unbestritten über ein herausragendes, sehr variables und spezielles Songwriting-Talent, verbunden mit der Fähigkeit, seine vielfältigen Ideen in ganz herrlichen Americana- und Rootsrock-Songs voller Frische und Natürlichkeit zu generieren - oft traumhaft melodisch, harmonisch und eingängig, vereinzelt aber auch wunderbar spannend und aufregend gestaltet. Dies offenbart das Album auf beindruckende Art und Weise. Natürlich, auch das wird nicht nur sofort deutlich, sondern wir vernehmen es mit größter Zufriedenheit, ist die Verwandtschaft der Musik des neuen Albums zu der seiner Band Blue Rodeo nicht zu leugnen. Das durchweg exquisite Songmaterial trägt Keelor mit seiner unverwechselbaren, schön angerauten, tiefen Stimme gewohnt charismatisch vor und steuert zudem vorzügliches (Rhythmus)Gitarrenspiel bei. Überhaupt werden die Songs vorwiegend von wunderbaren, vielschichtigen Gitarren dominiert. Um einen in der Gänze sehr breit gefächerten und variablen, klaren, saftigen Gitarrensound zu erreichen, hat sich Keelor für dieses Album die Künste eines absoluten Meisters seines Fachs gesichert, und zwar die des einstiegen, kanadischen (Blues)GItarren-Wunderkinds Jimmy Bowskill, heute festes Mitglied der grßartigen, kanadischen (Roots)Rock-Formation The Sheepdogs. Der Kerl brilliert hier mit fast allem, was Saiten hat - akustische Gitarre, elektrische Lead Gitarre (herrliche Soli), Pedal Steel, Mandoline und Weissenborn Gitarre. Im Studio befanden sich für die Aufnahmen insgesamt 4 Gitarristen (neben Keelor und Bowskill noch James McEntry und Kyler Tapscott), soiwe Melissa Payne an den Keyboards, Ian KcKeown am Bass und Glenn Milchem an den Drums. Keelor und all diese fantastischen Musiker nehmen uns mit auf eine Reise durch die vielseitigen Facetten gitarrenorientierter Roostrock- und Americana-Musik, mal sehr kraftvoll, dann wieder wunderbar balladesk, Oft vermittelt die Band uns ein großartiges Gefühl von Weite und vollkommener Unbeschwertheit. Alles bleibt einfach wunderbar hängen, auch solche schön psychedelisch angehauchten Nummern, wie etwa das wirklich grandiose "What am I gonna do", eine tief in den Sechzigern und Siebzigern verwurzelte, aber absolut zeitgemäß umgesetzte, schwebend pdychedelische, fast epische, voller Jamrock-Potential steckende Roots-/Americana-Ballade, instrumentiert mit einer Fiddle und jeder Menge verschiedenster, sphärisch und sehr melodisch gespielter Lead Gitarren. Das gut 1 1/2-minütige Instrumental-Finish ist pure Magie. Den Anfang des Albums macht jedoch der ganz wundervolle, von einer traumhaft schönen Melodie durchzogene, sehr gefällig und locker groovende, ungemein viel Frische und Harmonie ausstrahlende Americana-Rocker "White dove", eingehüllt in ein herrliches, transparentes Gitarrengewand, inkl. eines erdigen E-Gitarren-Solos. Eine gewisse Dylan-Inspiration, sowie der typische Sixties-Gitarrensound der guten, alten Byrds um Roger McGuinn offenbart das folgende, ebenso melodische, flotte, wie Öl runtergehende "Black feather". Einfach herrlich! Viel Drive und ein prächtiges Retro-Feeling prägen den dynamischen, großartigen Roots-/Americana-Rocker "Wonder", der abermals mit einem tollen Gitarrensound punktet. Ganz stark klingt hier die Baritone Lead Gitarre im Break. Zudem spürt man ein gewisses, californisches Laurel Canyon-Flair, einen unterschwelligen Psychedelic-Vibe und Spuren der frühen Jayhawks. Deutlich ruhiger, in einem hinreißend schönen, flüssig lockeren Midtempo. bestimmt von bestechend schön miteinander harmonierenden, variablen Gitarren, performt Keelor das umwerfende, traurige Liebeslied "Share the love", gleichzeitig das Titelstück des Albums. Roots-/Americana-/Alternate Country-Rock vom Allerfeinsten! Sehr stark auch der etwas rauere, kernige Gitarren-Rootsrocker "Feather witch", der mit seinen ruppigen Gitarren und ein paar herben Fiddle-Klängen ein wenig an Neil Young und Crazy Horse erinnert, sowie das federleichte, wie eine sanfte Ozeanbrise aus den Lautsprechern wehende, von wunderbaren Pedal Steel-Klängen umgebene (feines Solo) "Goodbye Baby", das das Album auf wunderbare Art und Weise ausklingen lässt. Welch eine grandiose Vorstellung Greg Keelor's, abseits von Blue Rodeo. Ein erlesenes Rootsrock-/Americana-/Alternate Countryrock-Juwel der edelsten Sorte.

Das komplette Tracklisting:

1. White Dove - 6:04
2. Black Feather - 3:21
3. Me and Mr. Hohner - 3:25
4. Wonder - 4:04
5. Share the Love - 4:59
6. Caolaidhe - 2:57
7. Feather Witch - 4:01
8. What Am I Gonna Do - 6:08
9. Goodbye Baby - 4:59

Art-Nr.: 10325
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
White dove
Black feather
Wonder
Share the love
Feather witch
What am I gonna do
Goodbye Baby

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Scott, Dylan - an old memory [2019]
Hinweis! "This product is an authorized, licensed CD and is manufactured on demand" - das heißt, es handelt sich hier um eine authorisierte, vom Label "Curb" lizensierte CD-R.

Dylan Scott, einer der jungen, aufstrebenden New Country-Acts Nashville's erfüllt sich mit seiner neuen EP "An old memory" einen lang gehegten Herzenswusch, denn der großartige Sänger mit der markanten, tiefen Bariton-Stimme huldigt mit 7 exzellent eingespielten Coverversionen einen seiner ganz großen Einflüsse und Helden: den legendären Keith Whitley. Die Neueinspielungen der alten Whitley-Klassiker kommen sehr authentisch und mit viel neuer Frische. Dazu hat Scott als Begleitmusiker einige von Whitley's damaligen Wegbegleitern rekrutiert, wie zum Beispiel Mac McAnally, Eddie Bayers und Carl Jackson, sowie Whitley's Ex-Gattin Lorrie Morgan. Großartig! Traditionelle, zeitlose Countrymusic vom Allerfeinsten!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Close Your Eyes - 4:19
2. I'm Over You - 3:03
3. When You Say Nothing At All - 3:40
4. Ten Feet Away - 3:33
5. Miami, My Amy - 3:13
6. Between An Old Memory And Me - 3:16
7. Tell Lorrie I Love Her (feat. Lorrie Morgan) - 4:12

Art-Nr.: 9861
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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