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Abair and the Boneshakers, Mindi - the eastwest sessions [2017]
"She's hot"! Die in den USA höchst respektierte, mehrfach Grammy-nominierte, herausragende Saxophonistin Mindi Abair aus Saint Petersburg/Florida war bislang eher auf dem Jazz-Terrain zu Hause, doch mit ihrer neuen, exzellenten Begleitband, den Boneshakers liefert sie mit dem in den historischen Eastwest-Studios von Hollywood aufgenommenen, neuen Album "The Eastwest Sessions" nun ein musikalisch fantastisches, ungemein kraftvolles, kerniges, astreines "Powerhouse"-Bluesrock-Album mit Spuren von Soul, R&B, Rock bis hin zum Americana ab, das sie auch in diesem Genre nachhaltig etablieren wird. Neben ihrem genauso satten, wie virtuosen Saxophon-Spiel ist Mindi darüber hinaus eine großartige Sängerin und Songwriterin. Produziert hat das Album niemand geringerer als Kevin Shirley (u. a. The Black Crowes, Aerosmith und Stammproduzent von Joe Bonamassa und Black Country Communion). Großmeister und Gitarrenguru Joe Bonamassa ist dann bei einem Stück auch gleich als Gast mit dabei, und zwar bei dem umwerfenden, kernigen, rund 7-minütigen Blues-Knaller "Pretty good for a girl", bei dem sich Mindy auf ihrem "Sax" quasi die Lunge aus dem Hals bläst und Mr. Bonamassa mit einem genialen Gitarrensolo besticht. Toll, wie sich die beiden während des rund 4 1/2-minütigen Instrumentalfinishs ergänzen. Dazu gibt's prächtigen Gesang von Mindi. Irre starke Nummer! Aber das ist nur ein Beispiel für eine komplett saustarke Vorstellung der Protagonistin und ihrer super Band. Mal mit Gefühl, mal sehr rockig agieren die Musiker und Mindi spielt zum Teil, als ginge es um ihr Leben. Das komplette Songmaterial ist hervorragend strukturiert, durchzogen von einer prima Melodik. Das Zeug bleibt einfach prächtig hängen, versprüht ordentich Feuer und Speilfreude. Los geht's mit dem mächtig groovenden, ganz dezent funky angehauchten Power-Bluesrocker "Vinyl", in der Basis geprägt von großartigem Drumming und treibenden Basslines. Dazu kommen herrlich klimperndes Piano, starke Rhythmus E-Gitarre, Mindi's klasse Gesang und natürlich ein brennendes Sax-Solo im Break. Ganz heiße Nummer! Das kann man auch über das anschließende, mächtig kochende Instrumental "Not that kind of girl" behaupten. Auch hier brennt die Luft, nicht nur durch Miss Abair's furioses Sax-Spiel. Ein weiterer, schön straighter, bluesig groovender und mit einer feinen Melodie ausgestatteter Rocker folgt mit dem tollen "Play to win", bei dem erstmals auch der immer wieder stark aufspielende Lead Gitarrist der Boneshakers, Randy Jacobs, etwas dominanter in Erscheinung tritt und sich mit seiner "Chefin" einen klasse Solo-Schlagabtausch liefert. So geht das Stück für Stück auf höchstem Niveau weiter. Ob die wunderbar soulige, traumhaft schöne Ballade "Let me hear it from you" (den großartigen Lead-Gesang übernimmt hier Sweet Pea Atkinson), das packende, genauso straighte, wie jammige Instrumental "Freedom" (starkes Gitarren- und Saxophon-Solo). das fein groovrnde, gediegene "Done me wrong", bis hin zu der wunderbaren, flockigen, semi-akustischen, sehr melodischen Roots-/Americana-Nummer "I love to play my saxophone" (herrliche Mandolinen-Riffs, wunderbares Sax-Solo) - Mindi und ihre Jungs haben keinen Durchhänger. Diese, im übrigen überaus attraktive Blondine und ihre tolle Band verkörpern eine dermaßen erfrischende Bluesrock-Vitalität, das es die helle Freude ist. Hoffen wir jetzt schon, dass das nicht Mindi's letzter Ausflug in die Blues- und Rock-Gefilde war. Rock on, Mindi! Eine wahrlich beeindruckend starke Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Vinyl - 3:06
2. Not That Kind of Girl - 3:31
3. Play to Win - 4:06
4. Pretty Good for a Girl - 7:07
5. Let Me Hear It from You - 4:30
6. Live My Life - 3:30
7. Freedom - 4:51
8. Had to Learn the Hard Way - 4:32
9. She Don't Cry No More - 3:56
10. Done Me Wrong - 5:57
11. I Love to Play the Saxophone - 2:53

Art-Nr.: 9577
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Vinyl
Play to win
Pretty good for a girl
Let me hear it from you
Freedom
Done me wrong
I love to play the saxophone

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Chesney, Kenny - songs for the saints [2018]
Der Country-Superstar mit einem ganz wunderbaren, prächtigen, neuen Album. Chesney ist mit "Songs for the saints" ein musikalisch erstklassiges, aber auch ein sehr engagiertes und emotionales Werk gelungen. Es ist ein Tribut an die Opfer und Geschädigten des im vergangenen Jahr in der Karibik schwerste Schäden hinterlassenen Hurrikans Irma. Doch Chesney klagt nicht an oder verzweifelt, sondern hat das Anliegen, Hoffnung zu geben, das so wunderbare Lebensgefühl in der Karibik herauszustellen, Fröhlichkeit zurück zu bringen, einfach nur Mut zu machen und das unwiderstehliche karibische Lebensgefühl zu betonen. Das gelingt ihm exzellent. Die Songs sind frisch, locker, melodisch, meistens im Midtempo gehalten und vermitteln ein herrliches "Karibik pur"-Gefühl. Enthalten ist Chesney's neuester Nr-1-Hit "Get along", sowie ein großartiges Duett mit Jimmy Buffett bei Chesney's Coverversion von dessen legendärer Nummer "Trying to reason with hurricane season". Wieder ein ganz großer Wurf von Kenny Chesney. Gratulation an ihn für dieses fabelhafte Album.

Das komplette Tracklisting:

1. Song for the Saints - 3:38
2. Every Heart - 3:54
3. Get Along - 3:19
4. Pirate Song - 4:18
5. Love for Love City (with Ziggy Marley) - 3:49
6. Ends of the Earth - 4:24
7. Gulf Moon - 3:18
8. Island Rain - 4:27
9. Trying to Reason With Hurricane Season (with Jimmy Buffett) - 4:09
10. We're All Here - 4:15
11. Better Boat (feat. Mindy Smith) - 3:44

Art-Nr.: 9665
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Parton, Dolly - those were the days [2005]
Wie sehr hat Dolly Parton die Fans anspruchsvoller Acoustic Country Music in den letzten Jahren mit ihren hervorragenden Alben begeistert. Seinen vorläufigen Höhepunkt findet dieser Veröffentlichungs-Reigen wohl aber mit ihrem neuen Werk "Those were the days", mit dem ihr sicher etwas ganz besonderes gelungen ist! Sie hat sich einen eigenen, kleinen, musikalischen Traum verwirklicht, indem sie 12 ihrer absoluten Lieblingslieder aus der Pop-, Rock-, Folk-, und Countrywelt der Sechziger und Siebziger coverte, und diese Songs in ungemein frisch wirrkende, hinreißende Acoustic Country-/Bluegrass-Arrangements packte. "I had the big idea to produce a CD of some of the songs of the '60s and '70s that I love and that have touched me deeply in one way or another", sagt sie über das Projekt. "Then I got the bigger idea to have as many of the original artists and/or writers come sing on the songs with me. I was so happy and surprised that almost all of them said 'yes'", führt sie weiter aus. Und das macht in der Tat einen zusätzlichen Reiz aus, daß jede Menhge der seinerzeit Original-Beteiligten hier wieder mitwirken, dazu eine stattliche Anzahl aktueller Interpreten, die Dolly mit Duett- oder Background-Gesängen unterstützen. So hören wir tolle Fassungen von dem Mary Hopkin-Evergreen "Those were the days" (mit Mary Hopkin selbst als Gast und einer sogenannten "Opry-Gang" um Leute wie Porter Wagoner, Geoge Jones, Mel McDaniel, Brenda Lee, Pam Tillis u.v.m.), eine herrlich, frische, voller Appalachian-Flair steckende, mit toller, flockiger Banjo-, Dobro- und Mandolinen-Begleitung instrumentierte Bluegrass-Version von Bob Dylan's "Blowin' in the wind" (mit Nickel Creek als Gäste), Pete Seeger's "Where have all the flowers gone" (mit Norah Jones und Lee Ann Womack), "Twelfth of never" (ein fantastisches Duett mit Keith Urban), eine tolle Acoustic Country-Fassung von Cat Stevens' "Where do the children play" (Stevens', alias Yusuf Islam, ist selbst mit dabei), "Me and Bobby McGee" (mit Kris Kristofferson), eine wundervolle, grassige Country-Version des alten Tommy James & the Shondells-Hits "Crimson and clover" (mit Background-Gesang von Tommy James selbst), "The cruel war" (ein Traditional mit Alison Krauss, Mindy Smith und Dan Tyminski), dem Byrds-Klassiker "Turn, Turn, Turn" (mit Roger McGuinn), ein wundervolles, in klassischen, puren Country-Stil vorgetragenes Duett mit Joe Nichols von "If I were a carpenter", Joni Mitchell's "Both sides now" (mit Rhonda Vincent und Judy Collins), sowie eine sehr emotionale Interpretation von John Lennon's "Imagine", mit David Foster am Klavier! Und was da ansonsten noch für hochkarätige Musiker mitwirken: Bryan Sutton, David Talbot, Sam Bush, Stuart Duncan, Andy Hall, Bob Mater, Danny Roberts, Jimmy Mattingly, usw.! Bewegende Momente der Sixties-/Seventies-Musikgeschichte in Dolly's herrlichem Acoustic Country-/Bluegrass-Gewand - wunderbar!

Art-Nr.: 3608
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Smith, Mindy - long island shores [2006]
Bereits mit ihrem Debüt "One Moment More" hatte Mindy Smith uns, wie auch die Presse und die Kritiker zu wahren Begeisterungsstürmen hingerissen. Um es vorwegzunehmen, auch mit ihrem zweiten Werk hat die in Long Island, N. Y. geborene, aber mittlerweile in Knoxville, TN lebende Singer/Songwriterin wieder einen Glanzpunkt im Roots-, Folk-, Country-, Americana-Bereich gesetzt. Schon mit den ersten Tönen des entspannten, voller Atmosphäre befindlichen Auftaktstückes "Out Loud" wird man von ihrer magischen Art, Musik zu vermitteln, gefangen genommen, ja verzaubert, ganz zu Schweigen von der einzigartig, im angenehmen Sopranbereich liegenden, glasklaren, reinen Stimme, mit der sie stoisch ihre Texte zwischen Liebe und Gott in hinreißender Art und Weise vorträgt. Hervorragend harmonieren mit ihr die wenigen, auserwählten, exzellenten Musiker, die zum Teil auch schon beim Vorgänger mitwirkten (u.a. Dan Dugmore, Bryan Sutton, Eddie Bayers, Michael Rhodes), aber auch die stark involvierten Gitarristen Lex Price und Buddy Miller. Alle Instrumentalisten spielen eher zurückhaltend. Trotzdem spürt man, neben der durchaus wahrzunehmenden inneren Kraft der Musik, merklich die Freude und die Hingabe, mit der sich alle Beteiligten in den fast ausschließlich von Mindy komponierten Stücken (hin und wieder mit diversen Co-Autoren) einbringen. Auf der einen Seite gibt es Lieder, bei denen Smith vollkommen introvertiert in ihre eigene Welt abzutauchen scheint ("Edge Of Love" - kammermusikartig, mit zarter Violinenbegleitung, "Tennessee" - stoisch, Akustik-, E-Gitarren-Untermalung, "You Just Forgot" - trotz verwendeter, für sie ansonsten untypischer Drum-Loops recht monoton gehalten, "Out Of Control" - folkig, trockene Banjo-Begleitung, stimmungsvolles Cello, "Long Island Shores" - ruhig beginnend, mit kräftiger werdendem Verlauf, oder "Peace Of Mind" - friedvoll wie der Titel, nur Mindy's Gesang und feine Akustikgitarren-Begleitung), auf der anderen Seite aber besticht sie mit überaus melodischen, flockig flotten und ausdruckstarken Songs wie "Little Devil" (wunderbare Mandoline, schöne Steelguitar-Tupfer), das lockere "Please Stay" (verfügt gar über ein ganz dezentes Sheryl Crow-Flair bei satter Akustik, E- Gitarren-Begleitung, pumpendem Bass), das voller Southern-Gospel-Psychedelic-Flair steckende "I’m Not The Only One Asking" (bluesiger Refrain, E-Slide-, Mandolinen- und Orgel-Fills), das überragende Duett mit dem bereits erwähnten Buddy Miller beim Roots-poppigen "What If The World Stops Turning" (ein echter Ohrwurm, klasse Gitarrenarbeit), oder das schon fast in Richtung Bluegrass-Folk driftende "You Know I Love You Baby"! Die Musik ist geradezu ideal für die jetzt kälter werdende Jahreszeit und läd dazu ein, unter einer wärmenden Decke bei heißen Getränken entspannt dem Treiben von Mindy und den phantastischen Musikern zu lauschen, kann aber auch genauso gut in der sommerlichen Abenddämmerung zu einem kühlen Glas Wein auf der Veranda oder der Terrasse im Garten genossen werden. Hinzu kommt ein geschmacklich und farblich hervorragend gestaltetes Cover/Booklet, zwischen Fantasy- und Märchenhaftem pendelnd, mit vielen Bildern der verträumt wirkenden Hauptakteurin, natürlich mit allen Texten und wichtigen Infos. Auch mit ihrem zweiten Album "Long Island Shores" ist Mindy Smith, zu der Vergleiche mit Interpretinnen wie Alison Krauss, Nanci Griffith, Julie Miller, Patty Griffin oder auch Emmylou Harris absolut legitim erscheinen, wieder ein sehr individuell anmutendes Klassewerk auf hohem Niveau gelungen. Ein durch und durch imponierendes, zauberhaftes, rootsiges Singer-Songwriter-/Folk-/Alternate Country-/Americana-Vergnügen! Lassen Sie sich einfach von Mindy Smith gefangen nehmen. Sie werden es nicht bereuen. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4585
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Out loud
Edge of love
Please stay
What if the world stops turning
Long Island shores

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Smith, Mindy - same [2012]
Fünftes, ganz großartiges Album der exzellenten Singer/Songwriterin aus Nashville, deren Karriere vor einigen Jahren mit einer bezaubernden Version von Dolly Parton's "Jolene" so richtug Fahrt aufnahm. Traumhaft schöne Americana-Musik, teils sehr flüssig, auch mal rockig, teils fragil und wunderbar balladesk, irgendwo zwischen Folk, Roots und Alternate Country, auch mal mit einem Hauch von bluesigen und jazzigen Momenten. Tolles Songwriting, Mindy's "voice like an angel" und eine sehr klare und saubere, sehr feine Instrumentierung bestimmen das Geschehen. Dennoch fehlt nie eine gewisse Portion "grit". Wir hören viele akustische Instrumente, hin und wieder herrlich harmonisch eingebrachte glasklare Pedal Sreel-Linien (Dan Dugmore), mal eine schöne Orgel und ein Klavier, Drums, Bass - und wenn die E-Gitarre mal zum Einsatz kommt, kann sie durchaus würzig, erdig und rootsig klingen. Wundervolle Musik, nicht nur für die Fans von Emmylou Harris, Patty Griffin, Mary Chapin Carpenter, Tift Merritt, Nanci Griffith & Co.. Mindy Smith hat sich endgülig in der Liga der genannten Koleginnen etabliert.

Das komplette Tracklisting:

1. Closer - 3:35
2. Take Me Back - 3:37
3. Pretending the Stars - 3:19
4. Don't Mind Me - 4:11
5. Tin Can - 2:59
6. Everything Here Will Be Fine - 2:47
7. Sober - 3:15
8. Devils Inside - 3:37
9. Cure For Love - 3:10
10. Where You're Walking On My Grave - 3:07
11. If I - 4:57

Art-Nr.: 7851
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Closer
Take me back
Pretending the stars
Tin can
Everything here will be fine
Sober
Devil's inside

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Various Artists - just because i'm a woman ~ songs of dolly parton [2003]
Ein faszinierendes musikalisches Tribute an die große Dolly Parton! Sie ist ohne Zweifel eine lebende Legende, eine ewig jung sprudelnde Quelle wunderbarer, zeitloser Countrymusic voller Tradition und Kreativität zugleich (man denke nur an ihre 3 zuletzt erschienenen Bluegrass-Alben), durch deren Einfluß sich so manche Tür für unzählige Künstlerinnen öffnete. Auf "Just because I'm a woman" haben sich nun eine Anzahl hochkarätiger Interprtinnen (ja, auf diesem Album singen ausschließlich Damen!) aus Rock, Pop und Country zusammengefunden, um sich mit ihren, wirklich hervorragend gelungenen Versionen von Dolly Parton-Songs vor ihrem Idol zu verbeugen. Bis auf einen Track (Emmylou Harris' "To Daddy" gab's schon auf "Quarter moon in a ten cent town"), sind alle Stücke neu eingespielt worden und anderweitig nicht veröffentlicht. Alison Krauss macht mit einer sehr rhythmischen, leicht grassigen, fast mit einem Little Feat-Groove versehenen Version von "9 to 5" den Anfang! Eine herrlliche Midtempo-Nummer mit tollem Klavier, feinem Drumming von Larry Atamaniuk und Allison's begnadetem Gesang. Nach einer pop-rockigen Version von "I will always love you", gespielt von Melissa Etheridge, folgt die umwerfende, zur Zeit so mega-erfolgreiche Norah Jones mit einer traumhaft schönen, ruhigen, serh gediegenen Interpretation von "The grass is blue", dem Titelstück von Dolly's dittletztem (Bluegrass)Album. Welch ein Genuß! Norah's wunderbarer Gesang wird begleitet von ihrem herrlichen Klaviespiel, zurückhaltender E-Gitarre und ebenso unaufdringlichem Schlagzeug, wodurch ein ungemein gefühlvolles, fast ein wenig retro anmutendes, gleichzeitig aber völlig zeitloses, wie modernes Singer-Songwriter-Flair entsteht. Anschließend hören wir die sich jetzt in den Kreisen von The Dead (ex Grateful Dead) bewegende Joan Osborne mit dem großartigen "Do I ever cross your mind", musikalisch begleitet von John Leventhal, danach Shelby Lynne mit "The seeker", ehe Mindy Smith eine herausragende Interpretation von "Jolene" vorträgt. Dieser Song wirkt in seinem neuen, dezent rootsigen, semi-akutischen Country-Gewand, als sei er gerade erst geschrieben worden. Toll! Shania Twain und Alison Krauss spielen gemeinsam "Coat of many colors" in einer sehr schönen Acoustic Country-Version (würde Shania doch öfter solche Musik machen...) und Kasey Chambers steuert in ihrer unnachahmlichen Art eine super Version von "Little sparrow" bei, deren tolle Gitarren, das prächtige Drumming und ein dezenter Banjo-Drive, ein gepflegt rootsiges Feeling erzeugen. Ein weiteres der vielen Highlights kommt von Allison Moorer mit dem seeligen, gefühlvollen "Light of a clear blue morning". Weitere Interpretinnen: Sinéad O'Connor, Me'Shell N'Degéocello und Dolly selbst mit einer Neueinspielung ihres Klassiker "Just because I'm a woman"! Die einführenden Worte zu diesem Tribute, nachzulesen im Booklet, sind von Emmylou Harris verfasst! Ein brvouröses Album! Kommt in einem feinen Schuber!

Art-Nr.: 2137
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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