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Adams, Ryan - 1989 [2015]
Sensationell! Verrückt! Toll! Große Kunst! Americana-Ikone Ryan Adams ist ein kleines Kreativ-Genie, das ist hinlänglich bekannt! Und immer gut für verrückte Ideen! Jetzt hat er sich den Pop- und Countrypop-Superstar der ganz jungen Generation, Taylor Swift, vorgenommen und deren letztjähriges Erfolgsalbum 1989 komplett und in voller Länge gecovert. Herausgekommen ist ein hinreissend starkes Rootsrock-/Alternate Countryrock-/Americana-Album, das zuweilen sogar mit dezenten Heartland Rock-Anteilen glänzt. Ryan Adams in Höchstform! Dieses Werk zeigt eindrucksvoll, wie gut einerseits Swift's Songmaterial doch ist und was man daraus machen kann. Und es zeigt die unwahrscheinliche Wandlungsfähigkeit dieses herausragenden Musikers Ryan Adams, seine Gabe sich quasi jedes Fremdmaterial zu eigen zu machen. Sein 1989 klingt so, als sei es von Anfang an als ein waschechtes Ryan Adams-Album gedacht gewesen. Die Songs wirken, als hätte er sie geschrieben. Hört man diese wunderbaren Versionen und weiß man es nicht besser, denkt man niemals an irgendwelche Coverversionen, schon gar nicht an welche von Taylor Swift. Nein, das hier ist seelige Ryan Adams-Musik. Genial beispielsweise die herrlich ruhige Americana-Fassung von Swift's Superhit "Blank space". Ryan Adams mit einer durch und durch brillanten Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Welcome To New York - 3:18
2. Blank Space - 3:21
3. Style - 2:44
4. Out Of The Woods - 6:07
5. All You Had To Do Was Stay - 3:30
6. Shake It Off - 4:06
7. I Wish You Would - 3:44
8. Bad Blood - 3:55
9. Wildest Dreams - 5:21
10. How You Get The Girl - 3:50
11. This Love - 4:45
12. I Know Places - 5:14
13. Clean - 4:23

Art-Nr.: 9015
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Adkins, Trace - something's going on [2017]
Starkes 12. Album des vielseitigen Country-Raubeins, der jetzt schon seit über 20 Jahren in Nashville und darüber hinaus (auch als viel gebuchter Schauspieler) im Geschäft ist. "Something's Going On" heißt sein aktuelles Werk auf seinem neuen Label Wheelhouse Records und beweist, dass es der alte Recke es, trotz einiger persönlicher Ups and Downs, immer noch richtig drauf hat. Trace Adkins zählt ja zu den Interpreten, die in der Regel fast nie kompositorisch aktiv sind. Um so mehr ist da ein gutes "Händchen" gefragt, passende Songs zu ergattern, und das hat er, ähnlich wie zum Beispiel Tim McGraw, auch diesmal wieder sehr gut hinbekommen. Auf dieser Scheibe ist ihm unter der Regie von Produzent Mickey Jack Cones (Joe Nichols, Randy Houser, Dustin Lynch) eine schön abwechslungsreiche und überaus kurzweilige, bestens auf ihn zugeschnittene Auswahl zu attestieren. Getragen wird er hier von einem Musikerteam, das man mit Leuten wie Lonnie Wilson, Nir Z, Mark Hill, Troy Lancester, Jeff King, Kenny Greenberg, B. James Lowry, Tony Harrell, Jim Brown, Mike Johnson, Dan Dugmore, Jenee Fleenor, Wes Hightower, Perry Coleman, Shelly Fairchild und Angela Primm zur Creme de la Creme der Nashville-Gilde zählen muss. Cones hat hier natürlich auch mitgewirkt (E-Gitarre, Keys, Background vocals). Schon der swampige und coole Opener "Ain't Just The Whiskey Talkin'" (dezentes Jason Aldean-Flair) ist Trace wie auf den Leib geschnitten. Mit Tracks wie "Jesus And Jones", den humorvollen "I'm Gone" und "Country Boy Problems", sowie dem patriotisch eingefärbten ""Still A Soldier" wird er vielleicht nicht gerade bei Frauen- und Friedensbewegungen hoch im Kurs stehen, aber natürlich den großen überwiegenden Teil der amerikanischen Countrymusik-Klientel auf seiner Seite haben. Richtig poppig und funkig, auch gut tanzbar, geht es bei Stücken wie "Gonna Make You Miss Me" und "Lit" zu, bei erstgenanntem darf der alte Charmebolzen rein textlich, auch Taylor Swift ein wenig anflirten. Die besonderen Momente des Albums bieten ganz starke Tracks wie das atmosphärische "Watered Down" (typischer Country-Erzählstil, Akustikgitarre, dazu weinende Steel), das überragende Titelstück "Something's Going On" (markante Bariton-E-Gitarre, Pianotupfer, Steel, E-Gitarren-Solo mit "Hotel California"-Touch) und das dezent introvertiert performte "Whippoorwills And Freight Trains", beide in Montgomery Gentry-Manier performt, sowie der melancholische Abschluss mit "Hang" (schönes E-Solo). Besonders bei diesen Stücken kann sich Adkins' immer noch sehr ausdrucksstarke Stimme bestens entfalten. Mit seinem erneut richtig guten Album "Something's Going On" hat Trace Adkins gezeigt, dass er nach seinen vielen durchstandenden Problemen (wie u. a. Alkoholsucht, Scheidung, Todesfälle im Umfeld) musikalisch wieder Morgenluft wittert und das mit ihm immer noch jeder Zeit zu rechnen ist. Ein starkes Werk, das durchaus mit dem einen oder anderen Hit belohnt werden wird. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Ain't Just the Whiskey Talkin' - 3:26
2. Jesus and Jones - 3:44
3. Watered Down - 3:08
4. Something's Going On - 3:47
5. If Only You Were Lonely - 4:05
6. Gonna Make You Miss Me - 3:42
7. I'm Gone - 3:29
8. Country Boy Problems - 3:27
9. Lit - 3:28
10. Still a Soldier - 3:17
11. Whippoorwills and Freight Trains - 3:45
12. Hang - 3:43

Art-Nr.: 9412
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Alaina, Lauren - wildflower [2011]
Wunderbarer Country/New Country/Country-Pop der Zweitplatzierten der aktuell abgelaufenen "American Idol"-Staffel im Fahrwasser von Carrie Underwood, Taylor Swift und Lady Antebellum. Die hübsche, junge Dame hat eine sehr schöne, sympathische, leicht heisere Stimme, die ungemein angenehm rüber kommt. Glücklicherweise haben, trotz des poppigen Ambientes, die Countryelemente bei Lauren's Debut eine doch recht bedeutsame Gewichtung. Das Songmaterial ist klasse, wobei man auf eine gut abgestimmte Balance zwischen Up- und Midtempo-Nummern und ein paar kraftvollen Balladen geachtet hat. Mit am Start ist die 1A-Studiogarde Nashville's. Produziert hat Byron Gallimore (u. a. Faith Hill, Tim McGraw, Sugarland). Gratulation an Lauren für ihr wirklich feines Debut!

Die komplette Songliste:

1 Georgia Peaches - 3:07
2 Growing Her Wings - 3:01
3 Tupelo - 3:39
4 The Middle - 3:56
5 Like My Mother Does - 4:07
6 She's a Wildflower - 3:38
7 I'm Not One of Them - 3:18
8 The Locket - 5:10
9 Eighteen Inches - 3:44
10 One of Those Boys - 2:42
11 Funny Thing About Love - 3:57
12 Dirt Road Prayer - 4:14

Art-Nr.: 7604
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Georgia peaches
Growing her wings
Tupelo
The middle
I'm not one of them

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Armiger, Katie - fall into me [2013]
Die junge, gerade mal 21-jährige, hübsche und darüber hinaus hoch talentierte, in Houston/Texas geborene Katie Armiger veröffentlicht mit "Fall into me" ihr bereits viertes Studioalbum - und es ist ihr bislang mit Abstand bestes. Ausgestattet mit einer wunderbaren, klaren, sehr kraftvollen, variablen Stimme präsentiert die Snger-Songwriterin (Katie hat sämtliche Songs mitkomponiert.) eine stilvolle Mischung aus Contemporary Country, New Country und Country-Pop der allerfeinsten Sorte, wie sie im heutigen Nashville total angesagt ist. Umso unverständlicher ist es, dass sich bislang die großen Charterfolge noch nicht eingestellt haben, aber das wird bei dieser großartigen Musik zwangsläufig irgendwann passieren. Katie wurde ihr Talent quasi in die Wiege gelegt. Sie sang schon, bevor sie laufen konnte, mit 10 schrieb sie ihre ersten Songs, mit 14 gewann sie einen renommierten Country-Wettbewerb des Radiosenders "Radio 93Q" als Houston's beste Countrysängerin, was die Aufmerksamkeit bedeutender Nashville-Funktionäre auf den Plan rief, allen voran Produzent Mark Oliverius. Die Dinge kamen ins Rollen. Mit 15 verööfentlichte sie ihr Debutalbum und mit jetzt 21 ist sie am bisherigen Höhepunkt ihrer musikalischen Entwicklung angekommen. Sie trifft den Nerv der modernen Nashville New Country-/Country Pop-Szene punktgenau. In etwa an der Schnittstelle zwischen Carrie Underwood, Taylor Swift und Martina McBride macht sie mit ihrer erfrischenden Art und ihren großen gesanglichen Fähigkeiten eine hervorragende Figur und agiert damit absolut auf Augenhöhe der vorgenannten Stars. Ihre Songs sind sehr gefällig, bewegen sich zumeist im knackigen Midtempo-Bereich, sind ausgestattet mit hervorragenden Melodien und sehr klar, saftig und transparent instrumentiert. Ihr gelingt eine überuas ansprechende Balance zwischen Country- und Pop-Elementen, wobei der Countrypart stets spürbar ist und somit seiner dem Genre entsprechenden Bedeutung durchaus gerecht wird. Nicht nur solche Songs wie beispielsweise der tolle, fast ein wenig swampig anmutende New Country-Stampfer "He's gonna change" (sehr rhythmisch, leicht rockig, mit einem prächtig ins Ohr gehenden Refrain und starkem Slide Gitarren-Spiel von Kenny Greenberg), das sehr flockig, aber knackig und dabei überaus frisch und "sonnig" rüberkommende, melodische "Man I thought you were", das powernde "Playin' with fire" (hier kommt gar eine zarte Reminiszens an Wynonna auf), die prächtig groovende, folkige, auch ein wenig Soul- und Blues-Flair ausstrahlende New Country-Nummer "Better in a black dress", der mit exzellenten Mandolinen- (Ilya Toshinsky) und Steel-Fills (Kenny Greenberg), abermals herrlich melodische Stomper "Black and white", das flotte, knackige, füssige, erneut unsere Gehörgänge bestens verwöhnende "I'm free" (exzellente Dobro-Klänge, starke E-Gitarren), bis hin zu der abschliessenden, wunderschönen, von Katie mit viel Seele vorgetragenen Country-Ballade "Safe" (feine Instrumentierung aus Mandoline, Steel, Acoustc Guitar und Piano), stecken voller Hit-Potential, nein, nahezu jeder der 14 Tracks des Albums hat das Zeug in die Top-10 der Nashville-Charts vorzustossen. Hoffen wir, dass der guten Katie der große Durchbruch endlich gelingt. Verdient hätte es die tolle Sängerin mit diesen klasse Songs auf jeden Fall. Ganz großartige Vorstellung von Katie Armiger!

Das komplette Tracklisting:

1. He's Gonna Change - 3:18
2. Man I Thought You Were - 3:39
3. Playin' With Fire - 3:18
4. Better in a Black Dress - 3:36
5. Okay Alone - 3:43
6. Black and White - 3:24
7. I'm Free - 3:06
8. Merry Go Round - 3:25
9. Baby You're Everything - 3:41
10. Cardboard Boxes - 3:30
11. Stealing Hearts - 3:36
12. Not Too Late - 3:15
13. So Long - 3:05

Art-Nr.: 8042
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
He's gonna change
Man I thought you were
Better in a black dress
Black and white
I'm free
Not too late
Safe

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Cook, Kristy Lee - why wait [2008]
Kristy Lee Cook (richtiger Name Kristy Lee) hat für ihre gerade mal 24 Jahre schon einiges erlebt. Aufgewachsen in Selma, Oregon als Tochter einer pferdebegeisterten Familie, modelte sie, war in einigen Videos und Werbespots präsent, sang, performte und nahm auch 2005 ihr erstes Album auf. Man offerierte ihr diverse Plattenverträge, so war sie beispielsweise die erste Künstlerin, die für Britney Spears' geplante Produktionsfirma verpflichtet wurde. Doch all diese Planungen wurden immer wieder seitens der Label durchkreuzt. Im Jahre 2007 bewarb sie sich dann für die siebte Folge der "American Idol"-Staffel, bei der sie letztendlich auch den siebten Platz belegte. Aufsehen erregte sie, als sie nach ihrem Ausscheiden in einem emotionalen Interview in der Show bekannt gab, dass sie, um die Kosten für "American Idol" tragen zu können, extra ihr geliebtes Pferd veräußert hatte und der neue Besitzer ihr den Rückkauf verweigerte. Als Lohn für ihre guten Leistungen ergatterte sie dann aber einen Major-Plattendeal beim Arista Nashville-Label, das jetzt ihr erstes, offizielles Album "Why Wait" veröffentlichte. Produziert hat es Hitschreiber Brett James, eingespielt wurde es mit der ersten Garde der Nashville-Studiomusiker (u.a. Ilya Toshinsky, Mike Brignardello, Lonnie Wilson, J.T. Corenflos, Troy Lancaster, Larry Franklin, Mike Rojas, Eric Darken, Mike Johnson). Die Stücke wurden von vielen arrivierten Komponisten der Szene beigesteuert, wobei auffällig ist, dass sehr viele weibliche Songschreiberinnen (Kelly Archer, Victoria Banks, Rachel Proctor, Liz Rose, Carrie Underwood, Janie O’Neal) involviert wurden. Parallel dazu war Kristy jetzt monatelang mit ihren AI-Finalisten-Kollegen auf der obligatorisch an die Show anschließenden Live-Tour unterwegs. Die zehn Stücke umfassende CD bedient ganz klar die New Country-Pop-Klientel der Marke Carrie Underwood & Co., wobei sich der erfolgsverwöhnte Brett James als der richtige Produzent erweist. Er bewies ein gutes Gespür bei der Songauswahl, verleiht den Liedern über die gesamte Distanz eine knackige Note, ohne allerdings dabei zu dick aufzutragen. Der Opener "15 Minutes Of Shame" (frecher, flott groovender Countrypopsong) bewegt sich um Platz 40 der Billnoard Country Singles-Charts, und zwar mit steigender Tendenz. Der folgende Titeltrack "Why Wait" ist die vielleicht rockigste Nummer des Albums (mit dezenter Southern-Atmosphäre, schöne E-Gitarren-Passage am Ende) und erinnert an Sachen von Little Big Town oder Shelly Fairchild. Klasse hier auch der recht angriffslustige Gesang von Kristy. Im weiteren Verlauf geben sich dann immer wieder emotionale, aber nicht zu bombastische Balladen ("Like My Mother Does", "Baby Believe", der patriotische Lee Greenwood-Klassiker "God Bless The USA") und recht flotte, gut tanzbare Nummern mit fetten Drums, untermalender Piano-, Orgel-, Akustik- und E-Gitarrenarbeit, sowie dezenten Steel-Tupfern ("Hoping To Find", "Plant The Seed", "I Think Too Much") die Klinke in die Hand, wobei das herrlich melodische "Not Tonight" (geschrieben von Brett James und Carrie Underwood - Kristy erinnert gesangstechnisch gar ein wenig an Stevie Nicks) richtig Laune macht. Eine Mischung aus beiden Sorten bietet das wunderbare "Homesick", wo neben Steel auch Banjo und die Fiddle im, von schönen Tempo- und Atmosphärenwechseln dominierten Stück, auftauchen. Überhaupt sind, trotz der zweifellos poppigen Note, die Countryinstrumente und -elemente doch noch etwas präsenter als beispielsweise bei Kollegin Carrie Underwood. Das kommt sehr gut! Alles in allem ist "Why Wait" von Kristy Lee Cook ein richtig gutes, knackiges, energiegeladenes, "hungriges" Album geworden (natürlich ist sie auf Front- und Backcover mit einem Pferd abgebildet), das Freunde der niveauvollen, poppigen Variante des New Country bestens bedient und ihr einen mehr als ernst zunehmenden Platz unter Kolleginnen wie Carrie Underwood, Taylor Swift, Kellie Pickler oder Joe Dee Messina sichern wird. (Daniel Daus)

Die Tracklist:

1 15 Minutes of Shame - 3:03   
2 Why Wait - 3:17   
3 Like My Mother Does - 4:06   
4 Hoping to Find - 4:04   
5 Baby Believe - 4:20   
6 Not Tonight - 3:34   
7 Plant the Seed - 3:23   
8 I Think Too Much - 3:12   
9 Homesick - 3:28   
10 God Bless the USA - 3:31

Art-Nr.: 5991
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Eldredge, Brett - bring you back [2013]
Brett Eldredge, ein weiterer talentierter Newcomer unter dem New Country-Radarschirm! Dass der aus dem kleinen Ort Paris/Illinois stammende Bursche (ganz witzig: die Rechte seiner auf "Bring You Back" veröffentlichten Lieder wurden unter dem Namen "Paris Not France Music" verbrieft) irgendwann einmal musikalisch aufhorchen lassen würde, deutete sich bereits in ganz jungen Jahren an, als ihm Leute aus der Nachbarschaft aufgrund seiner schönen Stimme jedesmal 5 Dollar boten, wenn er für sie die Nationalhyme singen würde. Nach ersten Erfahrungen bei einigen Talentwettbewerben folgte der finale Entschluss, ebenfalls wie sein entfernter Cousin Terry Eldredge (Mitglied der Bluegrass-Band The Grascals), sein Glück in Nashville zu versuchen. Schnell geriet er in Kontakt mit diversen Songschreibern der Szene, wobei vor allem Bill Anderson sich seiner annahm und ihn in die "Geheimnisse" des erfolgreichen Songwritings einweihte. Aus einer Zusammenarbeit mit ihm und Brad Crisler (übrigens hat Brett elf der zwölf Tracks mitkomponiert) resultiert beispielsweise auch das flotte Stück "Signs", eines der vielen Highlights in einem sich durchgehend auf hohem Niveau befindlichen Albums. Klasse wie hier die 1A-Garde der Studiomusiker (u.a. Shannon Forrest, Mike Brignardello, Brent Mason, Paul Franklin, Bryan Sutton, Stuart Duncan, Tony Harrell) agieren. Vor allem ist es das erste und einzige Stück, bei dem, fast gegen Ende des Albums (Track 10), wie aus dem Nichts eine von Duncan gespielte Fiddle hörbar auftaucht - herrlich hier die Solo-Kombination mit Masons unnachahmlicher E-Gitarre. Produziert hat dieses Lied übrigens TimMcGraw-Spezie Byron Gallimore. Übrigens der helle Wahnsinn, was Atlantic Records an namhaften Produzenten (Scott Hendricks, Chris deStefano, Luke Laird, Brad Crisler, Russ Copperman) aufgefahren hat, die jeweils dann natürlich auch ein ganzes Heer an von ihnen bevorzugten Klasse-Musikern (unter anderem Chris McHugh, Steve Brester, Ilya Toshinski, Dan Dugmore, Jeff King, Russ Pahl, Charlie Judge, Mike Durham, und und und...) und teilweise auch sich selbst eingebunden haben (vorzüglich z.B. bei den Luke Laird-Songs dessen markante Akustikgitarrenarbeit). Mit dem sehr persönlichen "Raymond" (hier wird die Alzheimer-Erkrankung seiner Großmutter thematisiert) hatte Eldredge vor einigen Wochen mit Platz 23 der Billboard Country Singles Charts bereits einen respektablen Achtungserfolg erzielt. Mittlerweile ist ihm mit dem energiegeladenen "Don’t Ya" (stark die vielfältige Saitenarbeit von Produzent und Mitschreiber Chris DeStefano, hier besonders auffällig die Banjitar) sogar der Sprung unter die Top-10 gelungen. Zu punkten weiß Eldridge vor allem mit seiner tollen Bariton-Stimme, die aber auch oft eine unterschwellige Portion an Soul beinhaltet (man assoziert Leute wie Phil Vassar, Pat Green, Gary Ray, Jeff Bates), sich aber immer geschickt dem Countrythema unterordnet. Eldredge hat unbestritten schon jetzt das Zeug, zu einer echten Charakterstimme zu avancieren. Weitere tolle Songs sind der mit schönem Redneck-Flair durchzogene Opener "Tell Me Where To Park" (grandioses Akusktigitarrensolo und -spiel von Luke Laird), die schöne Powerballade und zugleich auch der Titelsong "Bring You Back" (mit beeindruckenden Harmoniegesängen von Mit-Autorin Heather Morgan), die ruhige und sehr atmosphärische Southern Soul-Nummer "Waited Too Long" (klasse E-Gitarren-Solo in feiner Allman Brothers-Manier von Troy Lancaster) oder das relaxt, mit einem markanten E-Gitarren-Führungsriff dahin groovende "On And On". Hitverdächtig auch die flotten, energiereich und dezent poppig gestalteten Sachen wie "Beat Of The Music" (schöne E-Slidebegleitung) oder das abschließende "Go On Without Me" (Tempowechsel, gut harmonierende "Backs" von Natalie Hemby und Stephanie Chapman). Brett Eldredge (nicht nur rein äußerlich Craig Morgan etwas ähnelnd) hat mit seinem Nashville Major-Debüt "Bring You Back" direkt ein dickes Brett hingelegt. In Kombination mit seinen bereits getätigten Live-Erfahrungen als Support von Leuten wie Taylor Swift, Blake Shelton und Tim McGraw könnte hier schnell eine ernstzunehmende neue Größe im weiten und hart umkämpften Feld der Charaktersänger wie die gerade erwähnten Shelton und McGraw, Luke Bryan, Billy Currington, Jake Owen, Eric Church, Lee Brice, Darius Rucker & Co. für weiteren Wettbewerb sorgen. Ein toller Einstieg von Brett Eldredge! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Tell Me Where to Park - 3:00
2. Don't Ya - 3:02
3. Bring You Back - 3:12
4. On and On - 3:09
5. Gotta Get There - 3:23
6. One Mississippi - 3:46
7. Beat of the Music - 2:59
8. Waited Too Long - 3:59
9. Mean to Me - 3:49
10. Signs - 3:53
11. Raymond - 3:38
12. Go On Without Me - 3:18

Art-Nr.: 8266
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Eldredge, Brett - illinois [2015]
Der "CMA New Artist Of The Year 2014" mit seinem zweiten Album! Brett Eldredge hatte schon mit seinem Debütwerk "Bring You Back" einen Traumstart in die Karriere hingelegt. Der Silberling erreichte Platz 2 der Country Billboard-Charts und verpasste nur knapp die Pole-Position. Zusätzlich gab es mit drei Singles unter den Top 10 (parallel auch Nr. 1 in den Airplay-Charts) weitere, große Erfolge. Das weckt, in Bezug auf den Nachfolger, natürlich Begehrlichkeiten. Was ihm beim Vorgänger um Haaresbreite verwehrt blieb, ist ihm jetzt mit seinem brandneuen Silberling "Illinois" gelungen. Es ist amtlich: Brett Eldredge hat sein erstes Nr. 1 Album in den Billboard Country-Charts und on top noch Platz 3 in der genreübergreifenden Top 200-Notierung der Billboard Album-Charts erreicht. Eldredge ist somit im Kreise der großen US-Künstler bereits frühzeitig angekommen. Denn ähnlich wie Luke Bryan (im Gegensatz zu ihm, dessen Gesang eigentlich immer recht "hölzern" wirkt, kann Brett dazu noch mit einer "Mords"-Stimme aufwarten) und Taylor Swift zuvor, folgte der aus Paris, Illinois stammende Cousin von Chris Eldredge (The Grascals) dem derzeitigen Trend in Nashville, die Musik möglichst "zweigleisig" anzulegen, d. h. auch über den Countrymarkt hinaus kompatibel zu gestalten. So verschwimmen auch auf "Illinois" New Country- und Pop/Rock-Elemente fließend ineinander. Mitverantwortlich hierfür natürlich der für seine modernen Produktionen bekannte Russ Copperman, für den sich Brett jetzt schwerpunktmäßig entschieden hat, nachdem es beim Vorgänger noch einen Konglomerat aus verschiedensten Produzenten gegeben hatte. Vermutlich auch, weil zwischen beiden die Chemie beim Songwriting (sie haben den Großteil der Stücke geschrieben, Eldredge war sogar in allen Tracks kompositorisch involviert!) zu stimmen scheint. Dementsprechend hat auch die erste Single des Albums, "Lose My Mind" (schöne, markante Slide Gitarren-Führungslinie, rhythmischer Powersong) schon die Charts geentert und ist in die Top 10 eingestiegen. Tendenz Richtung Spitze! Die CD startet jedoch mit dem ruppigen Countryrocker "Fire" (tolle Tempowechsel, starke E-Gitarren) fast in der Manier eines Pat Green. Ein starker Auftakt! Es folgt mit "You Can’t Stop Me" ein grooviger, soulig angehauchter R&B-Track, den Brett im Duett mit Thomas Rhett performt, der in diesen Tagen auch sein neues Album "Tangled Up" auf den Markt bringt. Beide werden auch zusammen in Kürze ihre "Suits & Boots"-Tour jeweils als Co-Headliner (Opening Act: Danielle Bradbery) in Angriff nehmen. Auf der ein wenig mit Will Hoge-Flair bedachten Ballade "Wanna Be That Song" kann Brett dann seine stimmlichen Qualitäten (er "hängt" sich spürbar immer richtig rein und geht nicht zu Unrecht so ein bisschen als der "Ray Charles des Country" durch) richtig ausspielen. Klasse hier auch die Harmonie-Vocals gegen Ende von Stephanie Chapman. Gute Laune verbreitet der Beach-taugliche Abhäng-Track "Time Well Spent", gefolgt vom melodischen Countrypoplied "If You Were My Girl". Centersong des Werkes ist das Piano-trächtige, mit einer schönen Southern-Brise umwehte Titelstück "Illinois", zugleich eine Hommage an seinen Heimatstaat, aber auch vielleicht so etwas wie der legitime Nachfolger von Marc Cohns "Walking In Memphis". Wunderbar! Geschrieben mit Brad Crisler, der hier, wie auch beim schönen "Lose It All" (Akustikgitarre, Steeltupfer, kurzes E-Gitarren-Solo) mit an den Reglerknöpfen saß (bei allen anderen Tracks dann Russ Copperman). Das ein wenig an Marc Broussard erinnernde, atmosphärische "Just A Taste" und das mit Akkordeon- und Mandolinentupfern bestückte "Drunk On Your Love" warten ebenfalls mit klaren Chart-Ambitionen auf. Auf "Shadow" zeigt sich Brett Eldredge recht experimentierfreudig und mutig zugleich. Ein rockiges, sehr "asymmetrisch" strukturiertes Stück, das ziemlich polarisieren dürfte und man eher im Repertoire von Bands wie Nickelback, Hinder & Co erwarten würde. Ein Klasselied, aber in diesen Sphären doch sehr ungewöhnlich. Dafür wird man zum Schluss mit dem flockigen, eingängigen New Country-Stück "Going Away For A While" mit einem launigen "Sing-A-Long"-Refrain zurück in die Spur gebracht. Fazit: "Illinois" ist bester, moderner New Country mit leichten Pop-Tendenzen, wie er momentan in Nashville richtig angesagt ist. Eingespielt natürlich vom Who-Is Who der Nashville Garde-Studio-Musiker. Brett Eldredge ist nicht zuletzt dank seiner enormen Charakterstimme und dem Gespür für die richtigen Songs vollkommen zu Recht zur richtigen Zeit im Reigen der momentan populären US-Interpreten (aller Genres) angekommen. Chapeau Mr. Eldredge! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Fire - 3:18
2. You Can't Stop Me (feat. Thomas Rhett) - 3:24
3. Lose My Mind - 2:35
4. Wanna Be That Song - 3:56
5. Time Well Spent - 3:35
6. If You Were My Girl - 3:31
7. Illinois - 3:22
8. Just A Taste - 3:28
9. Drunk On Your Love - 2:54
10. Lose It All - 3:40
11. Shadow - 2:39
12. Going Away For A While - 3:15

Art-Nr.: 8973
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Gloriana - same [2009]
Ausgezeichnetes, vor zwei Jahren in Nashville gegründetes Quartett aus zwei Mädels (Rachel Reinert und Cheyenne Kimball) und zwei Jungs (die beiden Brüder Tim und Mike Gossin), die mit viel Frische und Dynamik exakt den jungen, modernen Country Pop-Sound repräsentieren, der heute in Nashville total angesagt ist. Und das machen sie richtig gut! Kein Wunder also, dass die Debutsingle "Wild at heart" bereits sehr ordentlich in den Charts unterwegs ist, mit klarer Tendenz nach oben. Die Songs stecken samt und sonders voller Hit-Potenzial und sind zumeist, von ein paar wenigen, allerdings überaus gelungenen Balladen abgesehen, ungemein knackig, voller Drive und Power in Szene gesetzt. Zudem sind sie sehr melodisch. Die Musik ist ein gelungenes "Crossover" zwischen mit countrytypischen Instrumenten (Fiddle, Steelguitar, Manoline) durchsetzten Arrangements und rock-poppigem Top 40-Appeal. Das größte Potenzial der Band ist ihr herausragender Gesang (der Lead-Gesang ist teils männlich, teils weiblich), vor allem aber die exzellenten "4-Part Harmonies", die spontan Vergleiche zu den Eagles oder Fleetwood Mac aufkommen lassen. Letztere sind dabei durchaus auch musikalisch eine Referenzgröße, doch im Kern zielt man klar auf die Klientel solcher Kolleginnen und Kollegen wie beispielsweise, Taylor Swift, Kellie Pickler, Lady Antebellum, Little Big Town, mit Abstrichen auch Keith Urban u.s.w.! Unterstützt werden Gloriana, wie sollte es anders sein, von einigen Hochkarätern der "Nashville Studio-Mafia", wie Tom Bukovac, Tim Pierce, Dan Dugmore, Bryan Sutton, Aubrey Haynie und dem grandiosen Drummer Kenny Aronoff. Wie gesagt, Gloriana machen einen klasse Job. Wem der moderne, poppige, mit viel rockiger Dynamik ausgestattete Nashville New Country-Sound gefällt, der wird sehr schnell ein Fan dieses hoch talentierten Vierers werden. Ihre Musik macht einfach Laune. Und sie werden ihren Weg in den Charts machen...

Das komplette Tracklisting:

1 How Far Do You Wanna Go? - 3:49   
2 Wild at Heart - 3:41   
3 The Way It Goes - 3:14   
4 Lead Me On - 4:05   
5 If You're Leavin' - 2:39   
6 You Said - 2:43   
7 Cry on Command - 3:57   
8 Over Me Now? - 3:00   
9 Come and Save Me - 3:35   
10 Even If I Wanted To - 3:54   
11 All the Things That Mean the Most - 3:52   
12 Change Your Mind - 3:45   
13 Time to Let Me Go - 5:02

Art-Nr.: 6495
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Hayes, Hunter - same [2011]
Was blickt uns da auf dem Cover nur für ein jungenhaftes Mädchenschwarmgesicht entgegen? Auf den ersten Blick wirkt der 20-jährige aus Breaux Bridge/Louisiana wie das männliche Pendant zu Taylor Swift, wie ein "unschuldiger, grüner Junge", der sich anschickt, die Herzen der Teenager zu erobern. Vielleicht gelingt ihm das sogar auch, doch hinter diesem Hunter Hayes steckt weit mehr. Fans und Kritiker gleichermassen preisen ihn als ein Mega-Talent mit dem Potenzial zum Superstar. Und in der Tat:, was der Bursche drauf hat, ist aussergewöhnlich. Er ist ein klasse Sänger, hat sein Debutalbum zusammen mit Star-Prouzent Dann Huff co-produziert, alle Songs in Kooperation mit anderen, bekannten Songwritern (z. B. Troy Verges, Liz Rose, Katrina Elam, Rivers Rutherford, Andrew Dorff) mitgeschrieben und, das ist wohl einzigartig in Nashville, sämtliche Instrumente seines Albums selbst gespielt. Ja, die berühmte Nashville-Studiogarde fehlt komplett. Hayes ist ein begnadeter Multi-Instrmentalist, der einfach alles spielt, was er in die Finger bekommt: Acoustic Gitarre, E-Gitarre, Slide-Gitarre, Mandoline, Banjo, Pedal Steel, Bazooki, Sitar, Keyboards aller Art, Akkordeon, Bass, Drums - all das kann er bedienen, und zwar so gut, dass er wirklich auf jeden weiteren Musiker verzichtet hat. Verrückt! Beeindruckend! Die Musik, der sich Hunter Hayes verschrieben hat, ist von durchweg erstklassigen Songs geprägter, eingängiger, hervorragend performter, sehr zeitgemässer Mainstream-New Country, Country-Pop, der im weitesten Sinne auf das Terrain zwischen Keith Urban, Lady Antebellum, Rascal Flatts und einem Country-orientierten John Mayer zielt. Im Zusammenhang mit Rascal Flatts tauchte der Name Hunter Hayes im übrigen erstmals im Rampenlicht einer großen "Countrybühne" auf, nämlich als Co-Autor des Songs "Play" von deren Album "Nothing like this". Obwohl das oft sehr poppig ist, sind die Country-spezifischen Elemente stets präsent, allein schon durch die Einbindung solch typischer Instrumente wie Steelguitar, Mandoline, Dobro und ähnliches, wie auch den entsprechenden Grooves. Zu den Highlights zählen solche Songs wie beispielsweise das herrliche, locker und flockig dahin fliessende, überaus melodische, mit toller Acoustic Gitarre, Mandoline und Dobro inszenierte, entspannte "If you told me to", die großartige, sehr emotionale, mit viel Soul dargebotene Ballade "Rainy season", die Hayes mit einem exzellenten E-Gitarren-Solo veredelt, das eindrucksvoll sein aussergewöhnliches Können auch an den 6 Saiten demonstriert, oder der rhythmische, flotte, knackige Opener "Storm warning", eine peppige, sehr melodische, geradezu "sonnige" und viel Gute Laune verbreitende New Country-Nummer, die gerade ansetzt, die Billboard Country Singles-Charts kräftig durcheinander zu wirbeln. Aber, wie gesagt, das ganze Album steckt voller großartiger Songs, die nahezu alle mit immensem Chart-Potenzial ausgestattet sind. Also, keine Frage, mit diesem Hunter Hayes erscheint ein junger Mann auf der Bildfläche, dem einiges zuzutrauen ist. Zweifellos ein Könner! Gut möglich, dass Hunter Hayes bald in aller Munde ist. Das Album jedenfalls ist ein Hit!

Die komplette Tracklist:

1. Storm Warning - 3:59
2. Wanted - 3:49
3. If You Told Me To - 3:26
4. Love Makes Me - 3:20
5. Faith To Fall Back On - 3:08
6. Somebody's Heartbreak - 3:49
7. Rainy Season - 5:08
8. Cry With You - 3:48
9. Everybody's Got Somebody But Me - 2:40
10. What You Gonna Do - 4:48
11. More Than I Should - 3:15
12. All You Ever - 3:36

Art-Nr.: 7597
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Hayes, Hunter - storyline [2014]
Nashvilles neues, mega-erfolgreiches "Wunderkind" mit seinem zweiten Album! Was ist dieser Knabe doch für ein talentierter Sänger, Songwriter und vor allem für ein exzellenter Multi-Instrumentalist! Auf seinem neuen Werk "Storyline" hat der aus Breaux Bridge, Louisiana stammende, gerade mal 22 Lenze zählende Hunter Hayes wieder sämtliche 14 Tracks komponiert (mit vielen namhaften Co-Writern wie Luke Laird, Barry Dean, Katrina Elam, Troy Verges, Gordie Sampson, Sam Ellis, etc.) und natürlich neben dem Lead-Gesang auch wieder eine stattliche Anzahl an Instrumenten (u.a. electric/acoustic guitar, resonator guitar, bouzouki, mandolin, ukulele, b3, piano, wurlitzer, percussion) bedient. Mein Gott, was hat der Typ in seinen bisherigen kurzen Dasein schon alles erlebt: Im Alter von 4 Jahren bereits einen Auftritt mit Hank Williams Rr. in einer Fernseh-Show, mit 6 Neben-Darsteller in einem Film mit Schauspieler Robert Duvall, der Hunter auch seine erste Gitarre schenkte. Selbst eine Einladung bei Bill Clinton zu seinen damaligen, berühmten White House Lawn-Partys kann der Junge vorweisen. In der Folgezeit nahm er diverse Independent-Platten in Eigenregie auf, bis er schließlich 2008 nach Nashville zog. Von da an ging es Schlag auf Schlag. Er ergatterte einen Songwriter-Vertrag und nicht von ungefähr waren es Rascal Flatts, die seinen Song "Play" für ihre "Nothing Like This"-CD buchten. 2010 zeichnete Hayes dann seinen ersten Major-Plattenvertrag mit Atlantic Records. Das Debüt wurde direkt eine Nummer Eins und auch die Single "Wanted" erklomm die Pole-Position. Man entschloss sich aufgrund des Erfolges, eine erweiterte Version des Werkes ("Encore") auf den Markt zu bringen, die sich dann nochmals sehr gut verkaufen ließ. Der Gewinn diverser Awards und Support-Auftritte bei Taylor Swift, Carrie Underwood und Rascal Flatts bei deren großen Touren, Grammy-Nominierungen, sowie Kennenlernen von musikalischen Größen wie Paul McCartney, Sting, Stevie Wonder (gemeinsamer Auftritt bei den ACM Awards) sowie Elton John (Cover seines "Goodbye Yellow Brick Road" für ein Reissue) zählten zu weiteren Highlights. Mittlerweile ist jetzt mit "Storyline" der sehnlichst erwartete Nachfolger "im Kasten". Produziert hat, wie auch den Vorgänger, nach dem Motto "Never change a winning team", wieder Dan Huff (zusammen mit Hunter). Dessen Einfluss ist, gerade, was die vielen von Hunter gespielten E-Gitarren-Soli betrifft, ebenfalls omnipräsent. Mit der sanft und reduziert beginnenden Pianoballade "Invisible", die sich dann im weiteren Verlauf mit Einsatz vieler Instrumente, inklusive Streicherunterstützung, voluminös steigert, hat Hunter auf Platz 4 in den Billboard-Country-Single-Charts eine erste Duftmarke gesetzt. Diesen Song hat er auch anstatt des geplanten "I Want Crazy" bei den Grammy Awards performt. Die CD beinhaltet, wie es für angesagten New Country der heutigen Zeit im Major-Bereich typisch ist, eine Mischung aus kräftigen, energiegeladenen Nummern und diversen Midtempo-/Powerballaden, wobei der Fokus auf den Gesang des Protagonisten gelegt wird, aber auch viele instrumentelle, Country-kompatible Feinheiten mit eingeflochten werden, die hier fast alle von Hayes mit den bereits o.a. Instrumenten erledigt werden. Der flockige Opener "Wild Card" (klasse E-Gitarren-Solo), das Heartland-trächtige Titelstück "Storyline" (klasse Einsatz von Mandoline und Bouzouki), das überschwengliche "Tattoo", "Flashlight" (poppige Harmoniegesänge), sowie das mit einem dezenten Latino-Rhythmus unterlegte "Secret Love" (E-Gitarre mit Santana-Note) stehen hier für die mehr abgehenden Tracks. "Still Fallin'" (Bariton-Fills; Steel-Tupfer, gespielt von Paul Franklin), das erwähnte "Invisible", das großartige "When Did You Stop Loving Me" (endet in einem furiosen Southern E-Gitarren-Jamming, betitelt "...Like I Was Saying"), das mit leichtem R&B-Touch versehene "Nothing Like Starting Over", und die beiden abschließenden Powerballaden "If It’s Just Me" (tolles Wurlitzer-/B3-Spiel von Hayes) und das ebenfalls Piano-getränkte "Love too much" (schöne Slidegitarreneinlage) stehen für den ruhigeren Part des durchgehend hochkarätig bestückten Silberlings. Hunter Hayes ist mit "Storyline" wieder ein sehr schönes Album voller großartiger Songs gelungen! Da werdeb eine Menge Hits abfallen. Der talentierte, immer noch sehr jungenhaft aussehende Künstler ist dabei, sich seinen Platz zwischen Acts wie Rascal Flatts und Keith Urban, im oberen Segment der Zunft fest zu etablieren. Wie bei Major-Werken üblich, gibt es ein dickes Booklet mit allen Infos, Song-Texten und Bildern von Hunter on top. Die rasende Erfolgsgeschichte des Hunter Hayes geht eindrucksvoll weiter! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Wild Card - 3:16
2. Storyline - 3:26
3. Still Fallin - 3:42
4. Tattoo - 3:16
5. Invisible - 4:36
6. ...interlude - 0:53
7. You Think You Know Somebody - 4:26
8. Flashlight 4:46
9. When Did You Stop Loving Me - 4:28
10. ...like I was saying (jam) - 1:41
11. Secret Love - 3:38
12. Nothing Like Starting Over - 3:51
13. If It's Just Me - 3:40
14. Love Too Much - 4:19

Art-Nr.: 8554
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Little Big Town - the breaker [2017]
Wundervoll! Little Big Town's legitimer Nachfolger zu dem mega-erfolgreichen 2014er Werk "Pain killer" (der gemeinsame, eher enttäuschende Abstecher mit In Pop- und R & B-Gefilde mit Pharrell Williams mal außen vorgelassen) ist erneut ein absolutes Killer-Teil geworden. Karen Fairchild, Kimberly Schlapman, Phillip Sweet und Jimi Westbrook sind in bestechender Form. Ihnen gelingt ein exzellenter Spagat zwischen ihrer tendenziellen Retro-Liebe (schon das Cover ist eine eindeutige Hommage an die "freie" Siebziger Hippie-Kultur) und der Moderne (die Produktion und das Klanggebild sind top-aktuell), eingefangen in ausnahmslos traumhaft schönen, melodischen Nummern ohne jeden Ausfall, bei denen die Eagles (Little Big Town's fantastische Harmonie-Gesänge stehen denen der berühmten "Adler" in nichts nach) und vor allem Fleetwood Mac zu deren "Rumours"-Zeiten Pate standen. Ja, der schon oft bemühte Slogan "Fleetwood Mac goes Country" trifft auf das neue Werk von Little Big Town mehr zu, als je zuvor. Diese großartigen Songs sind eine Wohltat für die Ohren. Midtempo-Nummern und Balladen überwiegen bei "The breaker", wobei dort die grandiosen Harmonies zum Teil noch besser zur Geltung kommen als bei den Uptempo-Tracks. Enthält den bärenstarken, neuen Nr.1-Hit der Band "Better man", eine hinreissend schöne Ballade, im übrigen komponiert von Taylor Swift. Aber das Miss Swift nicht nur ein oberflächliches Countrypop-Sternchen, sondern auch eine großartige Songwriterin ist, wissen die "Experten" der Szene ja schon länger. Und mit solch tollen Nummern wie dem dynamischen Opener "Happy people", dem mit prächtigen Harmonies gespickten "Night on your side" oder dem wunderschönen Westcoast-mässigen "We went to the beach" warten schon die nächsten potentiellen Top-Hits. Ach, was sagen wir: Das komplette Album ist ein Top-Hit! Und was für einer! "The breaker" ist der nächste ganz große Wurf von Little Big Town.

Das komplette Tracklisting:

1. Happy People - 2:47
2. Night On Our Side - 3:55
3. Lost In California - 4:47
4. Free - 3:28
5. Drivin' Around - 3:14
6. We Went To The Beach - 3:06
7. Better Man - 4:23
8. Rollin' - 2:36
9. Don't Die Young, Don't Get Old - 3:13
10. Beat Up Bible - 3:35
11. When Someone Stops Loving You - 3:48
12. The Breaker - 2:51

Art-Nr.: 9398
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Love And Theft - world wide open [2009]
Drei in Nashville ansässige junge Männer, Brian Bandas, Eric Gunderson und Stephen Barker Liles, bilden das hoch talentierte Country-Trio Love And Theft, das in den Staaten in der jüngeren Vergangenheit vor allen Dingen durch ihre großartigen Live-Shows im Vorprogramm von Taylor Swift, mit der sie kreuz und quer duch die Lande zogen, auf sich aufmerksam machte. Ganze Scharen von Fans waren die Folge, die den jungen Burschen fast mehr zujubelten als der total angesagten, jungen Countrypop-Queen. Hört man ihr Debut, weis man warum: Prima Songmaterial (sämtliche Songs sind von mindestens einem der Gruppenmitglieder mitkomponiert worden), ihre vorzüglichen Lead-Stimmen (jeder übernimmt mal den Lead-Gesang) und vor allen Dingen der prächtige, immer wieder zentral eingesetzte, Harmonie-Gesang aller drei sind ihre großen Trümpfe. Vom musikalischen her geht's klar in Richtung modernem, angesagtem und zeitgemäßem Nashville New Country/Country-Pop auf der Schiene Little Big Town, Rascal Flatts, Gloriana, Lady Antebellum & Co., wobei die Countryinstrumentierung mit u.a. Fiddle, Steel, Banjo und Mandoline doch recht deutlich zum Vorschein kommt und die Bezüge zu den Traditionen klassischer Harmoniegesangs-Ikonen wie Crosby, Stills, Nash & Young oder den Eagles in den "Chorusses" stets präsent sind. Das Material besteht aus einer ausgewogenen Mischung von knackigen Uptempo-Nummern, feinen Midtempo-Tracks und der ein oder anderen schönen Ballade. Die Songs stecken voller eingängiger Melodien, vor allem auch in den Refrains, sind von leicht verdaulicher, sehr angenehmer Konsistenz und versprühen ein leichtes, sonniges, schön locker flockiges Westcoast-Flair. Da sollte der ein oder andere Hit schon abfallen, wie ja auch mit der Debutsingle ""Runaway" bereits geschehen, die in den Billboard-Charts sehr ordentlich unterwegs ist. "World wide open" ist ein prima Debut! Und wer weiss, vielleicht steht ihnen mit diesem Debut ja tatsächlich die weite (Erfolgs)Welt des New Country-Pops offen...

Das komplette Tracklisting:

1 World Wide Open - 3:27   
2 Runaway - 3:50   
3 Dancing in Circles - 3:07   
4 It's Up to You - 3:19   
5 You to Miss - 4:04   
6 Can't Go Back - 3:31   
7 Don't Wake Me - 3:23   
8 Freedom - 3:36   
9 Slow Down - 3:37   
10 Me Without You - 3:41   
11 Drowning - 4:22

Art-Nr.: 6530
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Runaway
Dancing in circles
It's up to you
Can't go back
Freedom

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McGraw, Tim - two lanes of freedom ~ accelerated deluxe edition [2013]
Deluxe Edition mit 4 Bonustracks! Nach dem Verkauf von über 40 Millionen Alben und 32 Number One-Singles für sein bisheriges Label "Curb", veröffentlicht Country-Superstar Tim McGraw nach viel rechtlichem Hickhack mit seiner alten Plattenfirma nun sein erstes Album für "Big Machine Records". "Two lanes of freedom" heisst das Teil - und es ist ein erstaunlich frisches und inspiriertes, sehr abwechslungsreiches Werk geworden. Auch nach so vielen Jahre und diesem immensen Erfolg wirkt Tim McGraw noch immer sehr ambitioniert, was man seinem vorzüglich ausgewählten, großartigen Songmaterial deutlich anmerkt. Das Titelstück "Two lanes of freedom" beispielsweise besticht mit einem geschickt integrierten, unterschwelligen Celtic-Touch, das hoch melodische "One of these nights" ist klassischer McGraw-Mew Country, das etwas "rauer" gehaltene, starke "Southern girl" hat einen tollen Groove und ist von einem Hauch von "Muscle Schoals"-Soul durchzogen, "Truck Yeah" kommt sehr modern und jung, mit leichtem Country Rap-Einschlag, während solche wundervollen Balladen wie etwa "Book of John", vorzügliches New Country-Storytelling bieten. Super auch das knackige, mit satten Gitarrenlinien von Keith Urban versehene, zusammen mit Taylor Swift vorgetragene "Highway don't care", die ihrerseits vor einigen Jahren mit ihrer ersten Hitsingle "Tim McGraw" ihren großen Durchbruch schaffte. Tim McGraw liefert erneut eine Meisterleistung in Sachen Contemporary Country ab. Er ist eben einer der ganz Großen in Music City! Wir bieten die um 4 klasse Tracks "aufgemotzte" Deluxe Edition"an, denn auf das Bonusmaterial darf man einfach nicht verzichten.

Die komplette Tracklist:

1. Two Lanes of Freedom - 4:26
2. One of Those Nights - 3:56
3. Friend of a Friend - 5:13
4. Southern Girl - 4:15
5. Truck Yeah - 3:29
6. Nashville Without You - 3:37
7. Book of John - 3:27
8. Annie I Owe You a Dance [Bonus Track] - 3:44
9. Mexicoma - 3:33
10. Number 37405 - 4:45
11. It's Your World - 4:29
12. Tinted Windows [Bonus Track] - 4:13
13. Highway Don't Care - 4:39
14. Truck Yeah (live) [Bonue Track] - 4:16
15. Let Me Love It Out of You [Bonus Track] - 5:34

Art-Nr.: 8053
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Rhett, Thomas - tangled up [2015]
Zweites Album von einem der neuen, jungen Stars in Nashville, Thomas Rhett, dem Sohn von Rhett Akins. Thomas Rhett hatte bereits auf seinem Debüt "It Goes Like This" angedeutet, was für ein immenses Potential in ihm steckt. Die eigenen Fähigkeiten, ein starkes, zahlungskräftiges Label und dazu noch die Erfahrung seines Vaters (auch als Berater und Mitkomponist) im Rücken, sind beste Voraussetzungen, um mit seinem neuen Album "Tangled Up" zum großen Wurf auszuholen. Und so folgt auch Thomas Rhett dem aktuellen Trend in Nashville konsequent, seine Musik auf eine duale Basis zu stellen, um eine möglichst große Käuferschicht zu animieren. Wie schon bei Taylor Swift, die diesen Trend förmlich einleitete, Lee Brice, Luke Bryan oder auch Brett Eldredge zuvor, mit dem er nicht rein zufällig in den nächsten Tagen eine große Tour beginnt, hat Rhett den Country-Anteil zugunsten eines breitgefächerten Spektrums an Musikstilen (vor allem im Vergleich zum Vorgänger) deutlich zurückgefahren. Auch hier zielt der Blick deutlich in Richtung allgemeine Billboard Charts. Platzierungen in der Countrysparte, wie zum Beispiel die schöne erste Single "Crash And Burn" (melodischer Countrypop, Platz 2 in den Single-Charts) werden als Synergieeffekte natürlich gerne mitgenommen. Nicht auch zuletzt dank der starken Nashville-Studiomusiker, die immer wieder mal mit klasse gesetzten Banjo-, Mandolinen-, oder Steeltupfern versuchen,"'ihr" Genre halbwegs präsent halten. Um eines klarzustellen: "Tangled Up" ist ein großartiges Album geworden, vielleicht sogar eines der besten Pop-Alben der Neuzeit, aber man muss als New Countryfan halt größtmögliche Kompromissbereitschaft zeigen. Das tolle Banjo-Intro zum eröffnenden "Anthem" wird ganz schnell von einer hymnischen Powerpopnummer (toller Refrain) übertüncht. "South Side" wird mit seinem "shaky" Soul Groove eher die Hüften so mancher dunkelhäutigen Schönheit zum Kreisen , als die Cowboystiefel des gemeinen Countryverfechters zum Wippen zu bringen. Trotzdem ist auch das wieder eine sau-cooles Stück. Mit "Die A Happy Man" gibt es zum ersten Mal Versöhnliches für den geneigten Countryfan. Eine wunderbare, melodische Countryballade mit viel Southern Soul-Flair und herrlicher E-Gitarrenbegleitung (inkl. Solo). Gänsehautgarantie! "Vacation" funkt und soult in einem Tempo, dass einem regelrecht schwindelig wird, die New Country Powerballade "Like It's The Last Time" im Stile von Jason Aldean (für den Thomas ja schon zu früheren Zeiten Songs komponiert hatte) gibt Gelegenheit zum Durchatmen. "T-Shirt" ist dann auch wieder so ein toller Popsong, mit einem herrlich rhythmischen E-Gitarrengroove, der durch Mark und Bein geht, dürfte live von Tanzeinlagen begleitet werden. Das folgende "Single Girl" kommt im Stile der 90er New Countryballaden daher, tolles E-Gitarren-Solo von Dann Huff. Apropos Dann Huff: Der hat dieses Werk zu Großteilen mit Dan Frasure produziert, lediglich die letzten drei Tracks wurden durch Chris DeStefanno als auch Joe London begleitet. Das wohl Country-konformste Stück des Silberlings ist "The Day You Stopped Lookin' Back" (mit schöner Akustikgitarre) aus der Feder von Cadillac Three-Frontmann Jaren Johnston und Saitenvirtuose Luke Laird. Klasse hier das schöne E-Gitarren-Slide-Solo. Das erneut soulig groovende Titelstück "Tangled" würde man eher im Repetoire von den Commodors erwarten, als eigentlich auf der Scheibe eines aufstrebenden New Country-Künstlers, aber so ist halt die aktuelle Zeit. Getoppt wird das Ganze noch durch "I Feel Good", bei dem sogar der Rapper Lunchmoney Lewis, eine Sprecheinlage abliefern darf. Die Blockbuster-taugliche Ballade " Playing With Fire" würde sich als Titellied einer Titanic-Fortsetzung bestens eignen. Diese wickelt Thomas im Duett mit der vorzüglich singenden Jordin Sparks ab. Absolute Hitgarantie! Das melodische "Heard It From The Radio" (dezente Steel-Einlagen), eines von ein paar Liedern, das in Kooperation mit Papa Akins entstand, lässt ein Album ausklingen, das ausnahmslos tolle, abwechslungsreiche Musik bietet (wie bereits erwähnt, die grandios aufspielenden Nashville-Musiker sind allein das Geld wert), allerdings das Countryfeuer auf niedriger Flamme hält. Thomas Rhett folgt mit "Tangled Up" dem aktuellen Trend (möge der nicht noch weiter ausufern...), nicht nur von der Countryklientel wahrgenommen zu werden, sondern eine möglichst breite Schicht an Hörerschaft zu gewinnen. Insgesamt ein richtig starkes (Country) Pop-Album, der gemeine New Countryfan muss allerdings ein Höchstmaß an Toleranz mitbringen. Wer mit den letzten Sachen von Sam Hunt, Canaan Smith, Chase Rice, Brett Eldredge & Co. klarkommt, ist hier an der richtigen Stelle. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Anthem - 3.14
2. Crash and Burn - 3.10
3. South Side - 2.50
4. Die A Happy Man - 3.47
5. Vacation - 3.43
6. Like It's The Last Time - 3.09
7. T-Shirt - 3.47
8. Single Girl - 3.17
9. The Day You Stop Lookin' Back - 3.24
10. Tangled - 3.30
11. Playing With Fire (feat. Jordin Sparks) - 3.25
12. I Feel Good (feat. LunchMoney Lewis) - 3.15
13. Learned It From The Radio - 3.41

Art-Nr.: 8980
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Steel Magnolia - same [2011]
Schon im Vorfeld der Veröffentlichung dieses Debutalbums überaus erfolgreiches New Country-Duo, bestehend aus Meghan Linsey und ihrem Boyfriend Joshua Scott Jones. Die beiden trafen sich vor einiger Zeit in Nashville während einer Karaoke-Show und landeten schließlich bei dem in der amerikanischen Countryszene sehr renommierten "Country Music Television"-Contest "Can you duet", den sie auch prompt gewannen. (Ihre Vorgänger bei diesem Wettbewerb waren übrigens Joey + Rory.) Die Folge davon war ein Major-Deal bei Scott Barchetta's "Big Machine"-Label (auch beispielsweise die Heimat von Taylor Swift). Dann ging es Schlag auf Schlag: Ihr Top 5 Breakout-Hit "Keep on lovin' you" erzielte über eine Million Downloads, Steel Magnolia's neue Single "Just by being you (Halo and wings)" ist bereits unter den Top 5 der am meisten geschauten Videos auf CMT, sie waren mit Brad Paisley unterwegs auf dessen "H20 World Tour" und ernteten überall Anerkennung für ihre großartigen Performances, gipfelnd in zwei Nominierungen als "Duo of the year" für die "Academy of Country Music Awards". Nun ist ihr komplettes Debutalbum endlich da. Steel Magnolia bieten eine sehr knackig in Szene gesetzte, moderne, aber auch klassisch fundamentierte Mainstream New Country-Musik auf der Höhe der Zeit. Ihre Gesangsleistungen sind klasse. Kraftvoll und dynamisch übernehmen oft beide in ein und demselben Stück abwechselnd den Lead-Gesang. Im weitesten Sinne zielt ihre Musik in etwa auf das Klientel in der Schnittstelle zwischen Jason Aldean, Sugarland, Lady Antebellum, Keith Urban, Billy Currington, Rascal Flatts & Co.! Produziert wurde das Album von Dann Huff! Ein sehr vielversprechender Erstling mit jeder Menge Hit-Potenzial!

Das komplette Tracklisting:

1 Ooh La La - 3:28   
2 Keep On Lovin' You - 3:02   
3 Just By Being You (Halo and Wings) - 4:00   
4 Edge of Goodbye - 4:25   
5 Bulletproof - 3:49   
6 Not Tonight - 4:15   
7 Last Night Again - 3:54   
8 Without You - 3:27   
9 Rainbow - 4:30   
10 Eggs Over Easy - 3:55   
11 Homespun Love - 3:18   
12 Glass Houses - 4:05

Art-Nr.: 7276
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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