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Shaver, Billy Joe - live from austin tx ~ dvd [2006]
Die Reihe der großartigen "Austin City Limits"-Veröffentlichungen auf DVD geht weiter! Nach und nach kommen über das amerikanische "New West"-Label in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als DVD, dazu teilweise parallel auch als CD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals gehörtes und gesehenes Material! Diesmal am Start: Das aus Waco stammende Texas-Urgestein Billy Joe Shaver und seine Band mit einem tollen Konzert! Wir schreiben den 14. August 1984, als Shaver und seine Truppe (Shaver plus ein Gitarrist, Bassist und Drummer - mehr nicht) einen prächtigen, sehr herzhaften, voller rauem Texas Outlaw-Charme steckenden, rund 47-minütigen Auftritt hinlegen, dessen Bandbreite von reinstem, purem Outlaw-/Honky Tonk-Country bis zu dreckigem "gritty" Countryrock reicht! Zusätzliches Highlight - und das wird die Fans besonders freuen: Der begnadete Gitarrist der Band war, auch damals schon, Billy Joe's leider viel zu früh verstorbener Sohn Eddie Shaver (später u.a. "Thunderhawks"), der hier (klasse ihn in jungen Jahren zu sehen) bereits sein außergewöhnliches Talent mit irren Licks und ein paar atemberaubenden Soli präsentiert. Neben Billy Joe steht Eddie eindeutig im Mittelpunkt des Geschehens. Seine fulminante Lead-Gitarre bestimmt die musikalischen Arrangements! Er hat einfach alles drauf, von der gefühlvollen Gitarrenbegleitung bei astreinen, puren Country-Balladen, wie zum Beispiel "Willy the wandering gypsy and me", bis zu den rauen, satten rockigen furiosen Läufen bei Knallern wie "Georgia on a fast train"! Diesen Burschen spielen zu sehen und hören ist, neben dem ausgezeichneten Songmaterial und Billy Joe's wunderbarem Storytelling (er ist richtig gut drauf), eine Augen- und "Ohren"weide! Weiter Tracks sind u.a.: "Ride me down easy", "Black rose", "Love you till the cows come home", "Sweet Mama", "Bottom dollar", "Oklahoma wind", "You can't beat Jesus Christ", "Old five and dimers like me", usw.! Klasse gefilmt, starker Klang! Die DVD (im übrigen im tollen 5.1 Sorround Sound) kommt in einem feinen Schuber! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 4216
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Thunderhawks - same [2005]
Thunderhawks - klingt das nicht schon wie ein überschäumendes, "donnerndes" Rock'n Roll Gewitter? Yeah! Und was für eine "geile" Mucke das ist! Als träfen die Georgia Satellites auf ZZ Top, AC/DC und eine verschärfte Ausgabe der Stones, mit einem feinen Lynyrd Skynyrd Southern-Einschlag! Irre stark! Ist aber auch kein Wunder bei diesen Musikern! Doch der Reihe nach: Die Thunderhawks sind eine mehr als tragische Band, denn bevor sie richtig durchstarten konnten, waren sie infolge des Todes einer ihrer zentralen Figuren auch schon wieder am Ende. So trauert der großartige Sänger (singt teilweise irgendwie lässig und rotzig cool, dann brüllt er in allerbester Bon Scott-Manier) und zweite Gitarrist der Band, Tony Sarno, dessen akribischer Eigeninitiative die Fans schlußendlich auch die jetzige Veröffentlichung dieser eigentlich schon in der Versenkung verschwundenen, im November 2000 fertiggestellten Aufnahmen zu verdanken haben, den tod-traurigen Umständen noch immer mit den wehmütigen Worten nach: "Was hätte aus den Thunderhawks nur werden können"?! Wer diese Aufnahmen hört, der ahnt, wie sie eingeschlagen hätten! Die persönliche Tragödie, um die es geht, war die des begnadeten Gitarristen Eddy Shaver! Viele wissen sicher, daß der Sohn der texanischen Country-Legende Billy Joe Shaver am 31. Dezember 2000 an einer Überdosis Heroin verstarb, also kurz nach dem Abschluß dieser ersten Thunderhawks-Recordings! Was Eddy Shaver für ein Tier an der Gitarre war, ist hinlänglich bekannt. Er tourte jahrelang in der Band seines Vaters, sowie mit etlichen anderen Texas-Haudegen durch die Lande, spielte Outlaw-Country und Countryrock in allen Variationen. Doch, und auch das war kein Geheimnis, dieser Bursche hatte auch den Blues und vor allen Dingen den Rock'n Roll im Blut, und zwar den von der dreckigen Sorte! Der neben Sarno und Shaver Dritte im Bunde war ex-Georgia Satellites-Gründungsmitglied und Dan Baird-Weggefährte Keith Christopher am Bass, während der "Trommel-Motor" Rick Donley am Schlagzeug schließlich das Quartett komplettierte! Herausgekommen ist ein gnadenlos abgehender, gut gehärteter, straighter, southern-fueled Hi-Energy Powerhouse-Boogie-Rock'Roll-Kracher, der absolut nichts anbrennen läßt! Das Ganze ist geprägt von einem satten, voluminösen, dreckigen Gitarrensound voller explosiver Dynamik und brodelnden Soli (Eddy Shaver)! Dazu knallen uns die Burschen mit Unmengen großartiger, fetter Riffs, krachenden Rhythmen und prachtvollen Hooks die Hucke voll! Geht gut in die Knochen! Balladen sucht man vergebens! Hier wird fulminant gerockt - direkt, hart, laut, druckvoll, dabei immer gut hängen bleibend, mit starken Melodien, dreckig, kochend, krachend! Dementsprechend satte, rotzige Stones-like Riffs eröffnen dann auch den prächtigen, donnernden Opener "Break the chain", bei dem in der Tat gleich alle Ketten brechen. Hört sich an wie eine Kreuzung aus den schon erwähnten Stones, den Georgia Satellites und AC/DC! Klasse, zum Teil schön röhrender Gesang, ein ordentlich durchgetretenes Gaspedal und ein tierisches, die Luftgitarren-Freaks in Verzückung versetzendes, heiß glühendes Gitarrensolo von Eddy Shaver machen die Rock'n Roll-Freude perfekt. Leute, und dreht mir den Lautstärker-Regler bitte auf eine amtliche Position! Ein schwer Southern-getränktes Gitarrenintro der Marke Skynyrd eröffnet den satten, straighten Riff-Boogie "Sick & tired", ausgestattet mit einer klasse Melodie und ordentlich rauchenden Lead Gitarren. Herrlich lässig, wieder durchaus melodisch, dabei aber ungemein dreckig und mit drückender Percussion begegnen sie uns dann auf dem fantastischen "Spirit", in der Mitte unterbrochen von einem irren, überdrehten, kurzen und lauten Slide-Solo, um schließlich wieder in die alte Lässigkeit zu verfallen, ohne dabei auch nur einen Funken Energie einzubüßen. Saustark auch das mit viel Southern-Soul und -Blues ausgestattete, schwüle, ein wenig an die Black Crowes erinnernde "Out on the farm", das von fetten "ZZ Top meets Georgia Satellites"-like Riffs geprägte "Don't come crying to me" (es scheint als drehe der "Boogie-Train" wie ein unaufhaltsamer, schwerer Koloß seine Runden...), der glühender southern-drenched Rocker "That dog won't hunt" mit seinem kochende Gitarrensolo und dem röhrenden Bon Scott-like Gesang, das knackige, recht lockere und sehr melodische "For crying out loud", usw., usw.! Es gibt partout keinen Ausfall! Wir danken Tony Sarno, daß er diese schon verschollene Rock-Perle der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat! Ja, ja, was hääte aus den Thunderhawks wohl werden können... - wir können es nur vermuten. Aber eines wissen wir zu 100 Prozent: Ihr erstes und einziges Album ist ein absoluter Hammer!

Art-Nr.: 3208
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Break the chain
Sick & tired
Spirit
That dog won't hunt
For crying out loud

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