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Bellwether - same [2000]
Um es vorwegzunehmen: ein absolutes Knüller-Album. Roots-Guitar-Countryrock, wie man ihn besser kaum spielen kann. Der großartige Sänger/Gitarrist und Kopf der Band, Eric Luoma und seine Mitstreiter, beschwören in ihrer Musik den Geist des 70er Jahre Westcoast-Countryrock und schaffen eine hervorragende Brücke zum "modernen" Americana-Rock des neuen Jahrtausends. Das klingt wie eine Synthese der besten musikalischen Eigenschaften von Bands wie Uncle Tupelo, Son Volt, Blue Rodeo, den Honeydogs und den Jayhawks. Fantastisches Songwriting, herrliche Melodien und eine klasse Produktion. Ein Song-Highlight jagt das nächste. Mit tollen Gitarren, Banjo, Mandoline, pedal steel, Harmonica, Orgel.... - Super!

Art-Nr.: 1021
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,33

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Blue Mountain - omnibus [2008]
Fast so etwas wie eine kleine Sensation, und was für eine willkommene: Die unter den Fans heiß geliebte Rootsrock-/Alternate Country-/Americana-/No Depression Formation der ersten Stunde, Blue Mountain, um den großartigen Singer-Songwriter und Gitarristen Cary Hudson, sind wieder in Original-Besetzung zusammen! Prächtiger Gitarren-Rootsrock zwischen Uncle Tupelo, Son Volt, den Bottle Rockets, Neil Young & Crazy Horse und Whiskeytown vom Allerfeinsten - trocken, rau, voller staubigem Alternate Country-Feeling, aber auch mit dezenten, spürbaren Southern-Anlagen in den Genen (die Truppe kommt immerhin aus Mississippi), und mit wunderbar hängen bleibendem, von Hudson's exzellentem, mal ungemein rauem und ruppigem, mal herrlich frischem und flüssigem Gitarrenspiel geprägtem, melodischem Songmaterial. Im August steht die Veröffentlichung eines weiteren, neuen Studioalbums mit brandneuem Material an, doch zuvor hat sich die Truppe ins Studio begeben um 14 ihrer absoluten Klassiker neu aufzunehmen und in aktuellen Versionen noch einmal zu veröffentlichen. Das Resultat ist "Omnibus", ein grandioses "Best of"-Album, wie gesagt, aber mit ausschließlich neu eingespielten Versionen ihrer in der Roots- und No Depression-Szene unvergessenen Klassiker. Und diese Songs haben nichts von ihrer Anziehungskraft verloren, ja wirken in den neuen Fassungen gar noch einmal wie durch einen "Jungbrunnen" gezogen. Klasse Scheibe! Alles andere als ein "Lückenbüsser"! Mann , macht das Appetit auf das kommende Album...

Die komplette Tracklist:

1. Blue Canoe
2. Myma Lee
3. Lakeside
4. Soul Sister
5. Generic America
6. When You're Not Mine
7. Wink Of An Eye
8. Bloody 98
9. Mountain Girl
10. Band Called Bud
11. Poppa
12. Hippy Hotel
13. The One That Got Away
14. Sleeping In My Shoes

Art-Nr.: 5819
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blue canoe
Myrna Lee
Soul Sister
Generic America
Mountain girl
Poppa

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Deadman - take up your mat and walk [2011]
Ein neuer, hell funkelnder Stern am Roots-/Americana-/Alternate Country-Himmel. Deadman, dieses großartige Sextett um Mastermind Steven Collins (ausnahmslos alle Songs stammen aus seiner Feder) ist in Austin/Texas ansässig und hat sich, ähnlich wie The Band Of Heathens, durch ihre musikalische Klasse und ihre exzellenten Live-Shows eine enorme Fangemeinde aufgebaut. Auch stilistisch sind sie gar nicht so weit von den "Heathens"-Jungs entfernt und handwerklich schon gar nicht. Deadman spannen mit ihrer wunderbaren, einerseits ungemein leichtgängigen, lockeren und melodischen, andererseits aber auch erdig rootsigen Musik einen weiten Americana-Bogen, dessen Spuren von den Jayhawks über Bob Dylan und frühe Uncle Tupelo bis hin zu Ryan Adams reicht, genauso wie von Gram Parsons über Poco bis zu The Band. Ja, vor allem The Band sind bei einigen Songs als Einflussgeber klar identifizierbar. Die Songs sind sehr kompakt. Dieser prächtig dahin gleitende, durchaus natürlich und staubig belassene, zuweilen ein leichtes Southern-Feeling versprühende, klar in den Siebzigern verwurzelte Countryrock-, Texas Folk-, Alternate Country-, Rootsrock-Sound wirkt herrlich retro, aber alles andere als "alt". Im Gegenteil, diese Musik ist von zeitloser Aktualität. Nichts wirkt aufgesetzt oder überzogen. Die Band spielt einfach locker und lässig aus dem Handgelenk ihre wunderbare Musik. Authentisch durch und durch - und überaus kompetent! Eine tolle Band mit einem herrlichen Album! Willkommen im erlauchten Club der angesagten Americana-/No Depression-Helden...

Das komplette Tracklisting:

1. If I Lay Down In The River (3.36)
2. Till The Morning Comes (3.38)
3. Don't Do This (2.56)
4. This Old World's Not Gonna Change (3.22)
5. Oh Delilah! (3.14)
6. I'm Not Who You Think I Am (2.33)
7. Ain't No Music (2.47)
8. Gilead (3.58)
9. We All Need Love (3.39)
10. Eake Up Your Mat And Walk (5.28)

Art-Nr.: 7585
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
If I lay down in the river
Till the morning comes
Don't do this
This old world's not gonna change
Oh Delilah!
Gilead

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Dollar Store - same [2004]
Saustarkes, aus den Waco Brothers hervorgegangenes Rootsrock-Trio aus Chicago um die Ex-Wacos Dean Sclabowske (Gitarre, Gesang) und Alan Doughty (Bass), komplettiert durch Joe Camarillo an den Drums! Was sie spielen? Prächtigen, straighten, unbekümmerten, dreckigen, rootsy, noisy, hard-rocking Alternate Country voller herrlichem Twang, weitgehend bestimmt von kräftigen, beherzten, erdigen E-Gitarren. Dabei muß man den Musikern ohne Zweifel eine hohe musikalische Kompetenz attestieren. Laut, roh und ungeschliffen fegen die Songs aus den Boxen, bestechen dabei aber gleichzeitig durch hervorragende Melodien, eine wunderbare Eingängigkeit und jede Menge Spielwitz. "These guys play, like they are on fire", heißt es in einem US-Review. Jawohl, hier geht es immer ordentlich zur Sache, ohne daß die Strukturen jemals auch nur ansatzweise aus dem Ruder laufen. Das raue Country-Image der Waco Brothers, der robuste Rootsrock von Uncle Tupelo und die etwas rockigere Seite von Dave Alvin's Guilty Men - etwa in der Mitte dieses Dreiecks könnte man die Musik von Dollar Store sehen. Apropos Dave Alvin: der spielt auf 2 Stücken als Gast die Lead-Gitarre. Eines davon, und das zeigt, welchen Humor die Jungs haben, ist eine herrliche, vorzüglich gelungene, lässige Honky Tonk-Country-Coverversion des kürzlich so aktuellen Dancefloor/Disco-Megahits "Believe" von Cher, der runtergeht, wie Öl und nunmehr die "Alternate Cowboys" auf die Tanzfläche hievt. Hat in dieser abgefahrenen Countryversion mit seinen tollen Gitarren und der klasse Steel das Zeug zu einer regelrechten Genre Kultnummer! Doch das ist natürlich längst nicht das einzige Highlight. Das Album macht Laune von vorn bis hinten. Widmen wir uns zum Beispiel mal dem Eröffnungsstück: Wir hören staubige, satte Gitarrenriffs - eine fette Lead-Bassline kommt hinzu - weiter ergänzt durch eine rootsig rotzige Lead-Gitarre - Dean Schlabowske's großartiger Gesang mit schön tiefer Stimme setzt ein - das Ganze in eine klasse Melodie gepackt. Noch ist alles recht verhalten, doch nach ein paar weiteren Sekunden wird die Schlagzahl plötzlich erhöht. Treibende Drums und eine, wie eine fette Slide röhrende, dreckige Lap-Steel Gitarre geben jetzt den Ton an, ohne die starke Melodie zu verlieren. Ein superber Roots-"New Country" (so der Titel dieses Tracks) -Rocker bahnt sich seinen von Dreck, Staub und Steinen gesäumten Weg in unsere Gehörgänge. Toll! Weiter geht es mit dem starken, richtig Bierlaune machenden Roadhouse- /Square Dance- /Honky Tonk-Rocker "Around the bend", bei dem sich eine Fiddle, eine Steel und die dreckigen, dominanten E-Gitarren wunderbar zueinander ergänzen. Ausgezeichnet auch die mit rotzigen Gitarren und vorzüglicher Steel (inklusive klasse Solo) getränkte 3/4-Takt-Alternate Country-Nummer "Beyond our means", das dampfende "North central plain", der schon leicht punkige Rock'n Roller "Button up", der lässig lockere und melodische Countryrocker "Explain away", das rauhe, wilde "Enemy" oder der aus elektrisierenden, erdig rauen E-Gitarren und einer großartigen Melodie bestehende Midtempo-Rootsrocker "Little autocrat", bei dem offenbar Neil Young und Crazy Horse ihre Visitenkarte hinterlassen haben. Dollar Store werden den Genre-Liebhabern eine Menge Freude bereiten. Obwohl diese Musiker alle schon lange im Geschäft sind, begeistern ihre Unbekümmertheit, ihr robuster Charme und ihre Spontanität gleichermaßen. Nichts wirkt irgendwie eingefahren. Völlig zwanglos und wie selbstverständlich wird der Spaß, den diese Burschen ganz offensichtlich mit ihrer Musik haben, ohne Umwege auf den Zuhörer übertragen. High-energy Rootsrock/Alternate Country der richtig Schwung in die Bude bringt! Ein klasse, ein aufregendes Debut! Rock on, Dollar Store!

Art-Nr.: 2285
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
New country
Around the bend
Enemy
Working line
Little autocrat

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Golden Smog - another fine day [2006]
"Another fine day" ist mehr als nur "another fine album" dieser Roots-"Supergroup", die uns zuletzt vor 8 Jahren mit einem gemeinsamen Werk verzückte. Es ist ein faszinierendes Teil geworden, das die ganze Magie der Protagonisten erneut in 15 kleinen, wundervollen Meistersongs (über 64 Minuten Spielzeit) bündelt und den Zuhörer eintauchen läßt in ein genußvolles Bad aus herrlichen Roots-Pop-/Rock-Collagen, die uns einen erfrischenden Duft wunderbarer Sixties-Retro-Anleihen, psychedelischer Mystik, traumhafter Harmonien, sinnlicher Romantik, knackiger Brit-Beats und dreckig rockender Gitarren Roots-Energie um die Nase wehen lassen! Alle sind sie wieder an Bord, kurzzeitig entlassen von ihren "Hausbands", sich diesem großartigen Projekt zu widmen: Jeff Tweedy (Wilco), Gary Louris und Marc Perlman (beide ex-Jayhawks), Dan Murphy (Soul Asylum) und Kraig Jarret Johnson (Run Westy Run)! Eingespielt in Puerto Santa Maria im Süden Spaniens (!) unter der erstklassigen Regie von Produzent Paco Loco haben sie zudem noch ein paar fantastische Mitstreiter dabei, wie beispielsweise die großartige Drummerin von Steve Wynn's Miracle 3, Linda Pitmon! In ihrer Musik vereint sich selbstverständlich der Spirit ihrer Herkunfts-Bands, doch am ehesten klingt das Ganze wie eine Synthese aus den Jayhawks und Wilco, in die man ein breitgefächertes Spektrum diverser Elemente solcher Künstler wie Gram Parsons, den Eagles, Led Zeppelin, den Replacements, den Kinks (Jeff Tweedy singt hier ein klasse Coverversion von Dave Davies' "Strangers"), Uncle Tupelo, aber auch moderner Acts wie den Flaming Lips oder My Morning Jacket mit einbezieht. Auch wenn mit vielen "Sounds" experimentiert wird, so bestimmen doch weitestgehend die Gitarren das Geschehen! Die Songs sind hervorragend strukturiert und bestechen mit wunderbaren Melodien! Einzelne Songs herauszuheben erübrigt sich. Ob das Sixties-mäßige, poppige "You make it easy", das von schwebenden Klängen getragene, psychedelische, gleichzeitig von einer traumhaften Melodie durchzogene "Another fine day", der kantige, riffige Rootsrocker "Corvette", usw., sie alle haben ihren eine ungemeine Anziehungskraft ausübenden Reiz! Was für ein großartiges Album!

Art-Nr.: 4322
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Reckless Kelly - under the table & above the sun [2003]
Austin und seine Musiker! Es ist immer wieder faszinierend, welch großartige Bands sich aus dieser schier unerschöpflichen Austin-Szene herauskristallisieren und fortan zu den nicht mehr wegzudenkenden Eckpfeilern ihres entsprechenden Genres gehören. So ist das auch mit dem unter den Fans längst kultigen Quintett Reckless Kelly um die Gebrüder Cody und Willy Braun, die mit ihrem dritten Studioalbum "Under the table & above the moon" erneut ein absolutes Knüllerteil in Sachen Rootsrock/Americana-Rock/Alternate Country-Rock vorlegen. 3 Jahre in Folge gewannen sie, und das ist absolut nachvollziehbar, den "Best Roots Rock Band"-Award des renommierten Austin Chronicle! Waren die letzten Alben schon klasse, so etablieren sie sich mit ihrem neuen Werk endgültig in der Spitze des Genres. Zu dem erweiterten Dunstkreis solcher Künstler wie Cross Canadian Ragweed, Jack Ingram, Great Divide, Steve Earle, Buddy Miller, Robert Earl Keen und Radney Foster zählend verarbeiten sie in ihrer zündenden Rootsrock-/Alternate Country-Rock-Musik genau deren charakteristischen Merkmale mit ihren ganz eigenen Ideen, um somit den typischen Reckless Kelly-Sound zu kreieren. Ein herrlicher Sound, immer satt, von transparenten und vielschichtigen Gitarrenriffs und -soli begleitet, aber auch immer wieder einmal angereichert mit wunderbar dazupasenden Mandolinen oder unaufdringlicher Fiddle, sehr knackig und kraftvoll, staubig, auch roh, aber gleichzeitig von einer völlig unbeschwerten Lockerheit getragen. Dazu Willy Braun's warmer, aber auch irgendiwe rotzig wirkender Gesang, vom Timbre her irgendwo zwischen Steve Earle und Radney Foster liegend, und diese sich unwiderruflich in den Gehörgängen festsetzenden, fantastischen Melodien, die sich von vorn bis hinten unnachahmlich durch alle Songs ziehen. Beeindruckend dieses Songwriting, faszinierend mit welcher Leichtigkeit sie diese Melodien aus dem Ärmel zu schütteln scheinen, egal ob es sich um fetzige Uptempo-Rocker, herrliche Midtempo-Nummern oder wunderbare, satte, Balladen handelt. Und großartige Musiker sind es natürlich auch., allen voran Lead-Gitarrist David Abeyta! Flott, rockig, knackig und rootsig legen sie mit dem starken "Let's just fall" voller Drive los! Toller Gitarrensound, klasse Gesang, eine tolle Melodie und der immer spürbare Staub versetzen einen sofort in die richtige "Americana-Rock"-Stimmung. Genauso elanvoll und melodisch, geprägt von herrlichen Gitarren, geht es mir der astreinen Countryrock-Nummer "Nobody's girl" weiter, ehe sie mit dem überragenden "Desolation angels" einen Traum von einem balladesken Americana-Track präsentieren. Auf beeindruckende Weise kombinieren sie hier die Leichtigkeit von flockigen, lockeren Mandolinen, einer Fiddle und Acoustic Gitarren, inclusice Lead Acoustic im Mittelteil, mit herrlich melodischem, aber energischem Gesang und knackigen, vollen, satten Rhythmen aus Drums, Bass und Riffs von elektrischen Gitarren. Welch ein Genuß! Toll auch die lässige, semi-akustische Americana-Nummer "Everybody", der riffige Uptempo Roots-/Countryrocker "I saw it coming", das krachende "You don't want me around", oder das wunderschöne, trotz aller Einfachkeit aber auch von excellenter songschreiberischer Finesse geprägte, fantastische, countrylastige "Willamina", mit seinen effektvollen Gitarren. Ein absoluter "Hit" ist auch die von fetten E-Gitarren begleitete, mit feiner Mandoline angereicherte, wunderbar kraftvolle Roots-Vorzeige-Ballade "Vancouver", inklusive großartiger Slide-Gitarre, natürlich einer prächtigen Melodie und einer dezenten Prise Southern-Flair! "They're sounding like the catchiest bar band ever", heißt es in einem US-Review! Das kann man so stehen lassen! Aber Reckless Kelly ist noch viel mehr: Red Dirt Texas Roots Americana-/Alternate Country-Rock pur, voller musikalischer Kompetenz, Unbekümmertheit und Professionalität gleichermaßen! Ein herausragendes Album für die Fraktion von Buddy Miller, Steve Earle bis Cross Canadian Ragweed, Radney Foster, Jack Ingram, Chris Knight, und auch Uncle Tupelo, übrigens produziert von Ray Kennedy! Wir sind begeistert!

Art-Nr.: 1921
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Son Volt - american central dust [2009]
Neues Label, neues Album - back to the roots! Jay Farrar's Son Volt entledigen sich der zweifellos auch sehr gelungenen "Experimentierfreude" ihrer beiden letzten Album und gehen zurück zu ihren Wurzeln. "American central dust" ist eine großartige, nahe an der Philossophie ihrer ersten Werke und auch der von Uncle Tupelo orientierte Roots-/Americana-Scheibe geworden, deren Kern deutlich Richtung Alternate Country geht. Neben unaufdringlicher, aber schon prägnanter, rauer E-Gitarre hört man auch viel Steel- und Fiddle-Klänge. Längst nicht so rockig wie die Vorgänger, bevorzugt die Band hier eine sehr natürliche, ursprüngliche, rootsige, "rural" Instrumentierung mit eher entspannterer Gangart und wunderbar staubigen Arrangements. Feine Meldien und prächtiges Songmaterial beweisen eindrucksvol, dass Jay Farrar auch nach über 20 Jahren noch nichts von seinem Charisma eingebüsst hat. Son Volt präsentieren sich in Top-Form mit einem ganz starken Album!

Das komplette Tracklisting:

1 Dynamite - 2:49   
2 Down to the Wire - 4:19   
3 Roll On - 3:10   
4 Cocaine and Ashes - 4:31   
5 Dust of Daylight - 3:07   
6 When the Wheels Don't Move - 3:21   
7 No Turning Back - 3:35   
8 Pushed Too Far - 4:25   
9 Exiles - 4:22   
10 Sultana - 3:48   
11 Strength and Doubt - 3:35   
12 Jukebox of Steel - 2:56

Art-Nr.: 6464
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dynamite
Down to the wire
Roll on
Dust of daylight
No turning back
Pushed too far

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Son Volt - electro melodier [2021]
"Electro Melodier", der Titel von Son Volt's zehntem, einmal mehr herausragenden Album, stammt von der Bezeichnung zweier Vintage Gitarrenverstärker aus den Vierziger- und Fünfziger-Jahren, beschreibt aber gleichzeitig auch die Bedeutung eingängiger Melodik für das ansonstern schön erdige, rootsige Songmaterial der Band des unnachahmlichen, charismatischen Singer/Songwriters Jay Farrar. Und in der Tat, der wunderbare, einzigartige, von Jay Farrar's unnachahmlichem Gesang geprägte Americana-/Rootsrock mit den dezenten Folk-, Alternate Country-, Blues- und Soul-Bezügen, nistet sich mit seinem saftigen, vollmundigen, aber dennoch erdigen, gitarrenorientierten Sound ("shimmering" E-Gitarren aller Art, herrliche Baritone Gitarre, Steelguitar, zuweilen ergänzt durch perfekt eingebundene Orgel- und/oder Piano-Klänge) tief in unseren Gehörgängen ein und möchte nicht mehr weichen. Trotz dieser wundervollen, musikalischen Harmonie bewahrt sich die Band stets ihr natürliches, unterschwellig angerautes Ambiente und diesen roughen, durchaus ungeschliffenen Charme. Thematisch und textlich wollte sich Jay Farrar in seinen Songs diesmal deutlich weniger politisch äußern. Das gelingt ihm bei einer Reihe von Songs sehr gut, doch bei einigen Nummern kann er seine politischen und sozialkritischen Beobachten einfach nicht zurückhalten. Das ist auch gut so, zumal Farrar trotz des Chaos der Trump-Jahre, des Rassismus, der globalen Pandemie und der Klima-Problematik auch viel Anlaß zu einem gewissen Optimismus sieht. Sein Songwriting und die Melodien, die er wie selbstverständlich aus dem Ärmel schüttelt, sind einfach von außergeöhnlicher Qualität. Gleich der Auftakt des Albums, "Reverie", ist ein wahrer "Killer"-Song voller Schwung und Vitalität, ausgestattet mit satten, erdigen E-Gitarren, klangvollen Acoustic Gitarren-Riffs, dazu ein paar herrliche, vollmundige Baritone E-Gitarren-Fragmente und eine harmonisch im Hintergrund agierende Orgel. Jay Farrar singt in Bestform, die Melodie ist ein Traum. Das folgende, bärenstarke, das globale Klima thematisierende "Arkey Blue" beginnt mit kernigen, straight rockenden Gitarrenriffs, besticht aber ansonsten mit einem von wunderbar transparenten Gitarren bestimmten, sehr harmonischen Verlauf, wieder mit toller Orgeluntermalung, ehe zum Ende des Songs die rau rockenden Gitarrenriffs zurückkehren. Erneut schön frisch und lebendig kommt der sehr knackig gespielte, riffige, abermals herrlich melodische Rootsrocker "The globe", während die bestechend schöne Roots-/Americana-Ballade "Diamonds and cigarettes" mit herrlicher Steelguitar, vielschichtigen, sehr klangvollen Acoustic- und E-Gitarren und einer geradezu magischen Harmonie glänzt. Eine fantastische Nummer, in der Farrar, wie in dem starken "Lucky ones", seine 25-jährige Ehe reflektiert. Bluesig, rootsig, dreckig, staubig und ein wenig psychedelisch wird's bei dem mit spröder Acoustic Gitarre und halligen E-Gitarren-Klängen instrumentierten, rauen, bedächtigen "War on misery", ehe die Band mit dem famosen, sehr sozialkritischen, zunächst verhalten beginnenden, dann aber mit einem kraftvollen Heartland Rock-Ambiente nach vorn gehenden "Livin' in the USA" einen ordentlich knackigen Gitarren-Rootsrocker vom Allerfeinsten raushaut. Tolle Melodie! Ganz groß sind beispielsweise auch die wunderbare, Steelguitar-getränkte Alternate Country-/Americana-Ballade "Sweei refrain", der kräftige, die Pandemie thematisierende, einen leichten Psychedelic-Vibe andeutende Rootsrocker "These are the times", sowie die staubige, mit vielfältigen Acoustic Gitarren inszenierte, trockene, bluesige Americana-Ballade "Rebetika". Alles, was sich der geneigte Fan von Son Volt wünscht, bekommt er mit "Electro Melodier" zur vollsten Zufriedenheit geboten. Näher an den legendären Uncle Tupelo, aus denen Son Volt (und Wilco) einst hervorgingen, als mit diesem Werk, war die Band schon lange nicht mehr. Ein kleines Rootsrock-/Americana-Masterpiece!

Das komplette Tracklisting:

1. Reverie - 3:35
2. Arkey Blue - 4:18
3. The Globe - 3:38
4. Diamonds and Cigarettes - 3:54
5. Lucky Ones - 5:17
6. War on Misery - 5:07
7. Livin' in the USA - 4:54
8. Someday is Now - 3:33
9. Sweet Refrain - 3:23
10. The Levee on Down - 3:22
11. These Are the Times - 3:09
12. Rebetika - 2:45
13. The Globe / Prelude - 3:37
14. Like You - 4:23

Art-Nr.: 10360
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Reverie
Arkey Blue
The globe
Diamonds and cigarettes
War on misery
Livin' in the USA
Sweet refrain
These are the times
Rebetika

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Son Volt - honky tonk [2013]
Jay Farrar's unwiderstehliche, großartige Roots-/Alternate Country-/Americana-Formation Son Volt widmen sich, der Titel lässt es schon vermuten, auf ihrem neuen Album der klassischen Country- und Honky Tonk-Musik, und zwar vorwiegend der, die ihren Ursprung im californischen Bakersfield mit solchen Größen wie beispielsweise Buck Owens und Merle Haggard, aber auch dem unvergessenen Gram Parsons hat. Spuren dieser Musik waren schon immer Bestandteil in den Songs von Son Volt, doch nun präsentieren sie sie in einem vollkommen lupenreinen, unverfälschten Gewand und stellen dabei wie selbstverständlich eine geradezu hinreissend schöne und durch und durch authentische Balance zwischen traditioneller Old School-Ursprünglichkeit und einem zeitgemäßen Americana-Ambiente her. Das Material wirkt zeitlos lebendig. Farrar erzählt von Herzschmerz, gebrochenen Herzen, einsamen Highways, Honky Tonk Angels und verpackt die durchweg herausragenden Songs in herrliche Country-Arrangements, bei denen Instrumente wie die Pedal Steel und die Fiddle (zuweilen auch prächtige Twin-Fiddles) neben den transparenten Gitarren eine gewichtige Rolle spielen. Son Volt mit einer beeindruckenden Vorstellung, einer wundervollen Hommage an die gute, alte Honky Tonk-Musik, einem kleinen (Alternate)Country-Geniestreich.

Hier noch ein Original-U.S.Review:

Uncle Tupelo pretty much established the subgenre of alt-country in 1990 with the release of No Depression, and the band's two main songwriters and singers, Jay Farrar and Jeff Tweedy, seemed to fulfill the promise that Gram Parsons, the Flying Burrito Brothers, and the Sweetheart of the Rodeo-era Byrds had mapped out over two decades before, a perfect synthesis of rock and country. When Uncle Tupelo split in 1993, Tweedy, always more on the pop side of things, formed Wilco, which enjoyed commercial and critical success, while Farrar, who mapped out the moodier, more hangdog country side of things, formed Son Volt, a band with no aspirations for the charts, indie or otherwise, and while Son Volt's albums have been strong, interesting, and decidedly uncommercial ever since, they all lead, it seems, to this new one, Honky Tonk, which arrives at last squarely in country territory (more specifically, the Bakersfield country of Buck Owens and Merle Haggard), with nary an electric guitar in sight. Full of slow and midtempo waltzes and shuffles, and framed and led by pedal steel guitars and twin fiddles, along with Farrar's weary, never-in-a-big-hurry, laid-back (but somehow mysteriously intense) vocals, Honky Tonk is full of a beautiful, thoughtful, and almost Zen-like approach to life, all set against a classic old-school Bakersfield country backdrop. Songs here like "Hearts and Minds," "Wild Side," "Bakersfield," "Angel of the Blues," and "Shine On" aren't rave-ups, and aren't bitter barroom apologies, but are filled instead with a kind of stubborn hope and joy, made perhaps even more powerful for being from the 21st century while sounding like they came from the century before. The whole album accumulates in a powerful, meditative way, and its themes are less about drinking and trying to forget the past than they are about making peace with the past and trying to remember it and use it as a spark and a springboard to the future. Honky Tonk is country facing forward informed by the past.
(Steve Leggett, Rovi)

Das komplette Tracklisting:

1. Hearts and Minds - 3:48
2. Brick Walls - 2:12
3. Wild Side - 3:00
4. Down the Highway - 4:00
5. Bakersfield - 2:10
6. Livin' On - 3:37
7. Tears of Change - 2:54
8. Angel of the Blues - 4:06
9. Seawall - 3:22
10. Barricades - 3:42
11. Shine On - 3:37

Art-Nr.: 8091
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hearts and minds
Brick walls
Bakersfield
Livin' on
Angel of the blues
Seawall
Shine on

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Son Volt - live from austin tx ~ dvd [2005]
Die Reihe der großartigen "Austin City Limits"-Veröffentlichungen auf DVD geht weiter! Nach und nach kommen über das amerikanische "New West"-Label in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als DVD, dazu teilweise parallel auch als CD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals gehörtes und gesehenes Material! Diesmal sind die (neben Wilco) aus den kultigen Uncle Tupelo hervorgegangenen Son Volt um Jay Farrar an der Reihe! Son Volt zähle mit ihrem wunderbaren Gitarren orientierten Rootsrock zu den zweifellos bedeutendsten Vertretern der "neuen" Alternate Country-/Americana-Bewegung Anfang/Mitte der Neunziger Jahre. Jay Farrar's Stimme ist ein Markenzeichen in der Szene, genau wie die unnachahmliche Art klassische Countryrockelemente, Folk, Blues und Rock miteinander zu diesem herrlichen Roots-Gitarrensound zu kombinieren. Das vorliegende, gut 65-minütige Konzert vom 11. November 1996 zeigt die Band in einem recht frühen Stadium, rund ein Jahr nach der Veröffentlichung ihres Debutalbums "Trace". Eine klasse Show, sehr rootsig, schön rough und unbeschwert! Wir erleben prächtige Versionen von u.a. "Route", "Cemetary savior", "Loose string", "Tear stained eye" mMit toller Steelguitar-Begleitung von Gastspieler Eric Heywood), "True to live", "Windfall", "Ten second news", "Picking uo the signal", "Drown" und "Chickamauga"! Ein Fest für die Roots-/Alternate Country-Fraktion! Die DVD (im übrigen im tollen 5.1 Sorround Sound) kommt in einem feinen Schuber! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 3253
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Son Volt - notes of blue [2017]
Jay Farrar und seine großartige Band Son Volt begeben sich nach ihrem sehr feinen "Honky Tonk"-Ausflug von 2013 wieder auf ihr "gewohntes" Rootsrock-/Americana-/Alternate Country-Terrain und legen mit "Notes of blue" ein bravouröses, neues Werk vor. Inspiriert vom Geist des Blues und des Folk-Blues hören wir eine starke Auswahl von Songs, die dennoch immer dieser unwiderstehlichen Rootsrock-/Alternate Country-Musik zuzuordnen sind, für die Son Volt und vorher Uncle Tupelo schon seit Jahrezehnten stehen, bzw. standen. Ja, vieles erinnert an die Anfänge von Son Volt und die Tage der legendären Uncle Tupelo. Es gibt einige sehr raue, kernige, laute Nummern, aber auch wunderschöne, entspannte Songs, alle eingepackt in fantastische, zum Teil fast hypnotische Strukturen. Jay Farrar's Feder sind wieder wahre Songperlen entsprungen. Farrar & Co. in großer Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Promise the World - 3:22
2. Back Against the Wall - 3:28
3. Static - 2:31
4. Cherokee St - 3:00
5. The Storm - 2:40
6. Lost Souls - 2:19
7. Midnight - 3:09
8. Sinking Down - 3:32
9. Cairo and Southern - 4:43
10. Threads and Steel - 2:05

Art-Nr.: 9389
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Promise the world
Back against the wall
Static
Cherokee St
Lost souls
Sinking down
Cairo and southern

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Son Volt - union [2019]
Meisterliches von Son Volt auf deren neuem Album! Jay Farrar's Truppe gelingt zum Jubiläum ein ganz großer Wurf. "Union" vereint so ziemlich alles an musikalischen Ideen und Stilmitteln, was Farrar mit Uncle Tupelo und Son Volt in seiner Karriere bislang auf die Beine gestellt hat und verpackt diese in einem fantastischen Rootsrock-Americana-Werk auf der Höhe unserer Zeit. So sozialkritisch und intensiv die turbulenten politischen Zeiten in den Texten zur Sprache gebracht werden, so traumhaft schön und melodisch sind die Songs, vorwiegend geprägt von einem herrlich lockeren, flockigen Sound aus wunderbar transparenten, "shimmering guitars", immer mal wieder prächtig unterlegt von unaufdringlichen Orgel- und Klavierklängen. Nahezu alles fließt wie aus einem Guß aus den Lautsprechern in unsere Ohren und hinterlässt die pure Wonne. Bei dem grandiosen "The reason" beispielsweise erinnert die Band mit ihren faszinierenden, vielschichtigen Gitarren gar frappierend an die legendären Byrds um Roger McGuinn. Jay Farrar und Son Volt bewegten sich schon immer auf einem außergewöhnlich hohen Niveau, da macht Album Nr. 10 keine Ausnahme. Im Gegenteil: "Union" gehört zu den stärksten Outputs der Band überhaupt. Einfach famos!

Das komplette Tracklisting:

1. While Rome Burns - 2:14
2. The 99 - 3:29
3. Devil May Care - 2:58
4. Broadsides - 3:37
5. Reality Winner - 4:33
6. Union - 3:39
7. The Reason - 3:59
8. Lady Liberty - 1:23
9. Holding Your Own - 2:59
10. Truth to Power Blues - 1:14
11. Rebel Girl - 3:15
12. Slow Burn - 2:10
13. The Symbol - 3:36

Art-Nr.: 9789
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Uncle Tupelo - 89/93: an anthology [2002]
Welch große Bedeutung Uncle Tupelo für die Musik-Szene hatten und immer noch haben, wurde der Welt eigentlich erst bewußt, als sie sich schon wieder getrennt hatten. Sie sind zweifellos die Pioniere eines ganzen Genres, das man dann als "No Depression-Rock", "Rootsrock", "Alternate Country" usw. bezeichnete! Rauh, ungeschliffen und völlig zwanglos vermischten sie Rock und Country in einer Art und Weise, wie es bis damals wohl kaum eine andere Band fertig gebracht hat. Geblieben ist zeitlose, ehrliche, amerikanische "Rootsrock"-Musik, von der sich unzählige Bands inspirieren ließen und die heute eine riesige Fanschar besitzt. Nach dem Ende von UncleTupelo gründete der eine "Kopf" Jeff Tweedy die heute so erfolgreichen, von den Kritikern angehimmelten Wilco, der andere "Kopf", Jay Farrar, blieb Uncle Tupelo's Linie etwas treuer und gründete die begnadete Gitarren-Rootsrock-Combo Son Volt! Die vorliegende rund 71 1/2-minütige Retrospective von Uncle Tupelo umfaßt 21 Tracks von allen 4 Alben, inklusive Raritäten, Single-Rückseiten und unveröffentlichtem Material. Dazu gibt es sehr informative, neue Liner Notes zur Band-Historie und viele seltene Photos! Klasse!

Art-Nr.: 1359
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,31

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Uncle Tupelo - anodyne ~ expanded and remastered edition [2003]
Mit "Anodyne" beginnt eine Serie von Wiederveröffentlichungen dieser genialen Rootsrock-Band um die beiden Genre-Pioniere Jay Farrar (pre-Son Volt) und Jeff Tweedy (pre-Wilco). Interessanterweise startet die Serie mit dem letzten Album von Uncle Tupelo, ihrem Major-Debut. Aber was ist das für eine grandiose Scheibe. "Anodyne" bietet Roots-/ Alternate Country und Americana in Perfektion. Wie stark diese Band dieses Genre beeinflußt hat, wird hier mehr als deutlich. Roh, staubig, dreckig, dann wieder mit wunderbaren Melodien, voller herrlicher Gitarrenpassagen und mit einem unglaublichen Songwriting-Talent ausgestattet, präsentieren sie ein Song-Highlight nach dem nächsten. Die perfekte Verschmelzung von zwnglosem Rock, Country und Roots. Ohne Uncle Tupelo wären wohl auch solche Bands wie die Jayhawks nie entstanden. Herrlich integriert in den Sound ist die Fiddle und zuweilen eine großartige Steelguitar. Der Anteil an Farrar- und Tweedy-Songs ist fifty/fifty! Neben den 12 fantastischen Songs des Original-Albums von 1993 enthält die neue, erweiterte Ausgabe noch 5 Bonus-Tracks. Wow, und die haben es in sich. Zunächst gibt es 3 Tracks von den "Anodyne"-Sessions, die aber kurioserweise den Weg auf das Original-Album nicht gefunden haben. Kurios deshalb, weil sie den darauf veröffentlichten Songs in nichts nachstehen. Zunächst gibt's die Farrar-Nummer "Stay true", ein kräftiger, dreckiger, rauher Uptempo-Riff-Rocker, das es nur so staubt, dann folgt mit "Wherever" eine traumhaft schöne Jeff Tweedy-Nummer, eine herrliche Alternate Country-Ballade mit tollem Gesang, feiner Fiddle und großartigem E-Gitarrenspiel, das zuweilen wie eine Steel klingt. Als drittes Studiostück folgt eine brillante Coverversion von Waylon Jennings' "Are you sure Hank done it this way" mit Joe Ely als Gast, ehe noch zwei fantastische Live-Aufnahmen vom 15.10.1993 aus dem Chicagoer Vic Theater folgen. Zuerst eine beherzte Countryversion des Klassikers "Truck drivin' man" und anschließend eine prächtige 7-minütige Version von "Suzy Q"! Wunderbar! Die neue Ausgabe der CD kommt im exklusiven Digipack mit 24-seitigem Booklet, voller interessanter Liner-Notes. Zudem enthält das Booklet, im Gegnsatz zur 93iger Ausgabe, sämtliche Texte. Ein absolutes Rootsrock-/Alternate Country-/Americana-Rock-Masterpiece!

Art-Nr.: 1865
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Uncle Tupelo - march 16-20, 1992 ~ expanded and remastered edition [2003]
Im Rahmen der großartigen Wiederveröffentlichungsserie der legendären Uncle Tupelo-Scheiben liegen nun endlich auch ihre 3 ersten Alben, die sie seinerzeit über das Independent-Label "Rockville" veröffentlichten, in einer hervorragenden "expanded und remastered" Edition im klasse Sound vor: hier ihr legendäres drittes "All acoustic"-Album "March 16-20, 1992"! Jay Farrar (später Son Volt), Jeff Tweedy (später Wilco) und Mike Heidom mit einer Ansammlung von 15 großartigen Americana-Nummern im rohen, unverfälschten Acoustic-Sound. Einer der Höhepunkte ist das traumhafte "Moonshiner", mit der tollen Gitarre, dem dezenten Drumming und der rootsigen Mundharmonika, eine solch wunderbare Alternate Country-/ Americana-Nummer, wie sie nur ganz selten geschrieben wird, und die einen wehmütig erahnen läßt, zu welch großartigen Songs Farrar und Tweedy wohl noch gemeinsam fähig wären, sollten sie jemals wieder irgend etwas zusammen machen. Aber die Meisterwerke von Uncle Tupelo sind unsterblich - und das ist auch schon was. Neben den 15 Songs des Original-Albums von 1992 enthält die neue, erweiterte Ausgabe, jetzt 63 1/2 Minuten lang, noch 5 rare Bonus-Tracks, die allesamt äußerst lohnenswert sind. Das beginnt mit dem klasse Instrumental "Take my word", den drei in der Küche (!) der Longview Farm aufgenommenen 1991iger "Longview Farm Acoustic"-Demos "Grindstone", "Atomic power", und "I wanna be your dog", alle bislang unveröffentlicht, sowie eine klasse Live-Version von "Moonshiner" vom 24.1.1993! Danach erhielten Uncle Tupelo dann ihren Major-Deal, veröffentlichten das herausragende "Anodyne", ehe sie sich trennten und ihre eigenen Wege gingen. Das 16-seitige Booklet der CD ist vollgepackt mit hochinteressanter Informationen und Liner-Notes zur Geschichte der Band sowie tollen Fotos. Unverfälschter Acoustic Roots-/Americana der Marke Farrar/Tweedy, wie ihn fortan unzählige Bands nachzuspielen versuchten.

Art-Nr.: 1895
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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