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Hamilton, Phil - renegade rock'n roll [2012]
Nach seinem großartigen Debüt von 2010 im Verbund mit den Back Road Drifters legt Phil Hamilton nun mit "Renegade Rock N Roll" nach. Der aus Forth Worth/Texas stammende Singer/Songwriter hat sich jedoch entschlossen, demnächst nur noch unter eigenem Namen zu firmieren, was aber der Qualität und Homogenität seiner großartigen, von viel Outlaw- und Southern-Mentalität geprägten Red Dirt-Roots-/Americana-/Countryrock-Musik überhaupt nicht geschadet hat. Ganz im Gegenteil sogar, Hamilton kitzelte, vielleicht gerade wegen des fehlenden Gruppenzwangs, noch mehr aus sich heraus und konnte jetzt da, wo sonst vielleicht Kompromisse gefragt waren, strikt seine eigene Linie fahren. Und das tut seinem neuen Werk spürbar gut. Ganz sind seine Back Road Drifters trotzdem nicht verschwunden, so ist Bassist Colin Malloney noch als Co-Writer beim Opener "Willie’s Bus" (schöner treibender Red Dirt-Countryrock mit hohem Fiddle-Anteil - Richtung The Bois D'Arcs / Ryan Bales Band als richtig flotter Einstieg) mit von der Partie und Lead Gitarrist Austin Morgan lässt seine E-Gitarre immerhin auf vier der insgesamt zehn Tracks krachen. Eine wichtige Rolle auf Hamiltons neuem Longplayer spielt dafür jetzt der Musiker/Songwriter/Produzent Beau Patrick Bedford (sagt über sich selbst: "Born In Dallas, but raised by the Stones"), der dieses Werk produziert hat, diverse Stücke mit Hamilton kreierte und auch in Sachen Akustikgitarre und Keyboards Phil tatkräftig zur Seite stand. Nach dem o.a. kessen Beginn tritt Hamilton bei "Running" zunächst auf die Bremse, ein Stück, das aufgrund des leicht introvertierten Gesangs Hamiltons und der weinenden Fiddle zunächst starke Bezüge zur Randy Rogers Band aufweist, bei einem Bridge dann allerdings richtig schön retro kurz in The Marshall Tucker Band-Gefilde umschwenkt. Mit "Back On A 73" (könnte auch von No Justice stammen) und "You Can Have Me" (erste Single, herrliche, Slide-betonte Ballade) zaubert Phil dann gleich zwei grandiose Ohrwürmer aus Schublade, wobei letztgenanntes Lied (zu dem auch ein klasse Video produziert wurde) schon jetzt die Texas Music Charts völlig zurecht aufmischt. Gänsehaut-Garantie, großartig! Vor allem auch die weiblichen Harmoniegeänge von Kylie Rae Harris. Mit dem Titelstück "Renegade Rock N Roll" drückt Hamilton dann wieder auf die Tube. Ein schöner stampfender "southern-fried" Rocker mit "rollenden" Bariton-E-Gitarren und klirrendem E-Gitarren-Solo. Hat sogar ein wenig was von unbekümmertem Garagenrock-Flair. Ein schöner mit Mandoline und Fiddle verzierter Red Dirt-Schunkler folgt mit "Love Comes And Goes" wie man ihn ähnlich auch auf dem ersten Album von Buster Jiggs vorfand. Die Ballade "Bad" befasst sich dann mit einem bösen Mädchen und erinnert im Refrain an die Glanzzeiten von Tom Petty. Am Ende des Tracks zeigt Hamilton dann, dass er auch ein hervorragender und einfühlsamer Mundharmonikaspieler ist. "Red Dirt meets Delta Blues", diese interessante Mischung verbirgt sich hinter "Back To Mobile". Back Road Drifter Austin Morgan bringt an der Dobro und der E-Gitarre den Bottleneck zum Glühen. Seine weiche Seite zeigt der Mann mit dem schwarzen Rauschebart dann nochmals bei "Washed Away" und stimmt sanfte melancholische Töne an. Unterstützend lässt Kylie Rae Harries wieder ihre zuckersüßen Harmonies mit einfließen. Unterschwellig weht dabei ein Hauch von "Melissa" (The Allman Brothers Band) mit durch die Luft. Einmal mehr eine tolle entspannte Southern Ballade. Als Rausschmeißer hat sich "Philthy", wie Hamilton in seinen Kreisen gerufen wird, einen leicht psychedelisch angehauchten, würzigen Rocker ausgesucht (wieder sehr Slide-betont), der vielleicht noch am ehesten mit den vergangenen BRD-Tagen kompatibel ist. Hat viel Southern-Feeling. Ein gnadenlos gutes Ende einer CD, die sich von vorn bis hinten auf höchstem Niveau bewegt. Phil Hamilton hat mit "Renegade Rock’N’Roll" und seiner Entscheidung, fortan solo zu walten, alles richtig gemacht und ein erstes großes Ausrufezeichen für das kommende Red-Dirt-Spieljahr 2012 gesetzt! "There is nothing about this album that you can predict, besides a solid display of true talent. There is a true variety of sound on this album, anything and everything from Tom Petty to Waylon Jennings, from Dale Watson to Springsteen…But this is Phil Hamilton and that is why we are here" heißt es in einem weiteren, begeisterten Kritiker-Review zu dieser Scheibe, dem wir uns mit vollster Zustimmung anschließen. "Absolutely great stuff ‘Philthy‘"!

Das komplette Tracklisting:

1. Willie's Bus - 3:46
2. Running - 3:31
3. Back of a 73 - 4:08
4. You Can Have Me - 4:01
5. Renegade Rock'n Roll - 3:06
6. Love Comes and Goes - 3:36
7. Bad - 4:51
8. Back to Mobile - 3:59
9. Washed Away - 4:39
10. Workin Man's Son - 3:19

Art-Nr.: 7690
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 11,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Back of a 73
You can have me
Renegade Rock'n Roll
Bad
Back to Mobile
Washed away
Workin' man's son

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Harris and the Tough Choices, JP - home is where the hurt is [2014]
Das ist die Musik für alle die, die monieren, dass Countrymusic schon lange nicht mehr die ist, die sie sein sollte. Die in Nashville ansässige Band JP Harris and the Tough Choices um den großartigen, aus Alabama stammenden Singer-Songwriter JP Harris holt mit ihren wunderbaren Klängen die Zeiten zurück, als echter Hardcore Honky Tonk und Country im Mittelpunkt der Charts standen, lange bevor Worte wie "Pop" oder "New" in Zusammenhang mit dem Begriff Country gebracht wurden. Schaut man sich den fast wie ein fernab der Zivilisation "hausender" Einsiedler wirkenden JP Harris auf dem Cover an, dann kauft man es ihm und seinen Freunden sofort uneingeschränkt ab, dass sie ihre Musik auch zu 100 Prozent leben. "That's real Country living and playing"! Und sie machen das einfach klasse! Bestes Songmaterial (alle Songs stammen aus der Feder von Harris), dargeboten von erstklassigen Musikern, herrlich zwanglos und unbeschwert gespielt, weitab vom glattgebügelten Nashville-Sound. Das ist vollkommen natürlicher, einfacher, lupenreiner Country und Honky Tonk, der geprägt ist von einem gewissen Retro-Charme, aber dennoch sehr frisch und absolut zeitlos rüberkommt. Die Einflüsse der Band liegen bei den großen Country-Legenden wie etwa George Jones, Merle Haggard, Johnny Cash, Billy Joe Shaver und anderer Seelenverwandte. Vergleicht man die Truppe mit Künstlern aus der heutigen Zeit, so liegen sie in ihrer Philosophie vielleicht auf einer Wellenlänge mit Leuten wie beispielsweise Dale Watson oder auch Daniel Romano. Bestimmt werden die Arrangements vorwiegend von dem ungemein starken Gitarrenspiel von Lead Gitarrist Adam Meisterhans und seinem Kollegen an der Pedal Steel, Brett Resnick. Die beiden ergänzen sich kongenial und versorgen die Stücke mit herrlichen Licks, großartigem Picking und einigen starken Soli. Songs wie etwa der mit einem typischen Fiddle-Intro startende und von einem herrlichen Gitarren- und Pedal Steel-Zusammenspiel bestimmte Barroom Honky Tonker "A broken heart", die von einem dezenten Tex Mex-Flair durchzogene, wundervolle Country & Western-Ballade "South Oklahoma", das texanisch klingende, mit einem typischen Waylon Jennings Outlaw-Groove unterlegte "Old love letters" (glänzende, wechselseitige Gitarren- und Pedal Steel-Soli), die hinreissend traurige, von einer wimmernden Steel durchzogene, einsame Ballade "Home is where the hurt is", das ein wenig an den guten, alten Kris Kritofferson erinnernde "Every little piece", oder die wunderbar frisch und flockig klingende, mit einem tollen Bakersfield-Feeling ausgestattete, herrlich locker zelebrierte Countrynummer "Maria" (Merle Haggard und Buck Owens hinterlassen ihre Spuren) sind nur ein paar lose ausgewählte Beispiele für ein komplett starkes Album. Das ist reiner, unverfälschter County, wie ihn die Traditionalisten lieben. Treffendes U.S.-Zitat zum Ende: "If you wanna dance, if you wanna cry in your drink, or if you like scruffy fellas in tight jeans, then look out for J.P. Harris and The Tough Choices..." - es passt einfach! Klasse!

Das komplette Tracklisting:

1. Give a Little Lovin' - 3:11
2. A Breaking Heart - 2:39
3. South Oklahoma - 3:16
4. Old Love Letters - 3:30
5. Home Is Where The Hurt Is - 3:10
6. Maria - 3:25
7. Every Little Piece - 4:22
8. One for Every Day - 2:13
9. Truckstop Amphetamines - 2:38
10. Young Women and Old Guitars - 2:25

Art-Nr.: 8688
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
A breaking heart
South Oklahoma
Old love letters
Home is where the hurt is
Maria
Every little piece
One for every day

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Morgan, Whitey and The 78's - hard times and white lines [2018]
"They bring back the glory days of Outlaw Country Music", heißt es über "Hardcore Honky Tonker" und "Road Warrior" Whitey Morgan und seine 78's, die mit ihrem dreckigen Texas-based Outlaw Country kreuz und quer durch die Honky Tonks und Roadhouses der USA ziehen und die Fans begeistern. "Hard times and white lines", ihr neues Album bietet wieder authentischen und packenden Outlaw Country in seiner reinsten Form, weit ab vom "Glitzer" Nashvilles, rau und ursprünglich, voller, das meinen wir im positivsten Sinne, Ecken und Kanten. Das Songmaterial ist exzellent, teils mit tollen Melodien, aber auch stets voller erdiger und, Morgan's Image entsprechend, ruppiger Momente. Schwache Nummern sucht man auf dem Album vergebens. Nachhaltig beeinflusst von Willie Nelson, Kris Kristofferson, Johnny Cash und vor allen Dingen von Waylon Jennings, entwickeln die Songs stets ein herrliches "rowdy" Image. Sie kommen vorwiegend in einem sehr transparenten, breit angelegten, saftigen "twangy" Gitarrensound voller großartiger, vielschichtiger Telecaster-Klänge (teils vorzügliche Baritone E-Gitarren), gekoppelt mit hinreissenden Pedal Steel-Linien. Diese Instrumentierung und Whitey's klasse, "gritty" Bariton-Stimme passen prächtg zusammen. Baumstark gelungen ist gleich der wunderbar düster und ein wenig "bedrohlich" arrangierte Opener "Honky Tonk hell" mit seinem dramaturgisch wirkenden Szenario aus "dunklen" E-Gitarren, famoser Pedal Steel und bestens dazu passender Fiddle, sowie Whitey's dreckigem Gesang. Was für ein genialer Auftakt. Und so geht das auf diesem hohen Level weiter. Zum Beispiel mit dem durch tolles Wechselspiel aus Pedal Steel und E-Gitarre bestechenden "Around here", dem wunderbar ins Ohr gehenden, schön lockeren, mit traumhafter Bariton Lead-Gitarre (starkes Solo) und ebenso feiner Pedal Steel in Szene gesetzten "What am I supposed to do", der "rattenscharf" rockenden Coverversion von ZZ Top's "Just got paid" (glühende, fette, swampige Slideguitar), dem prächtigen Dreiviertel-Takter "Hard to get high", das ungemein melodische, tief traditionelle, von einer hinreissenden Pedal Steel geführte "Carryin' on" (Dale Watson-Cover), bis hin zu der das Album perfekt abschließenden, in einem vielschichtigen, satten Gitarrensound kommenden, fantastischen Outlaw Country-Ballade "Wild and reckless". Macht das eine Freude, diesem Whitey Morgan und seinen exzellenten Musikern zuzuhören. Ein absolutes Fest für die Freunde echter, ursprünglicher Countrymusic im Allgemeinen und den Country-Outlaws im Besonderen. Volltreffer!

Das komplette Tracklisting:

1. Honky Tonk Hell - 3:57
2. Bourbon and the Blues - 5:04
3. Around Here - 4:09
4. What Am I Supposed to Do - 3:50
5. Just Got Paid - 3:18
6. Hard to Get High - 4:44
7. Carryin' On - 4:47
8. Fiddler's Inn - 3:36
9. Tired of the Rain - 4:04
10. Wild and Reckless - 4:36

Art-Nr.: 9736
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Honky Tonk hell
Around here
What am I supposed to do
Just got paid
Hard to get high
Carryin' on
Wild and reckless

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Watson & his Lone Stars, Dale - the ruckin' sessions [1998]
Hier ein Original U.S.-Review:

Once upon a time, a long time ago, on a faraway planet similar to, yet very different from our own, existed a genre of music called Country Music. Within that genre was a subgenre know as Truck Driving Music, a subgenre mostly populated by big men with deep rumbling voices that sounded of too many cigarettes and too much coffee consumed at 3 AM at truck stops and diners around the country. This subgenre was populated by legendary singers such as Dick Curless, Del Reeves, Red Simpson, and Red Sovine. The king of the genre, the man so loved by truck drivers that the Teamsters Union awarded him a gold membership card, was Dave Dudley.
Meanwhile back on our own planet, the genre of Truck Driving Music barely exists at all, at least to judge from what is played by radio and CMT. What we have instead is songs about ruttish young males with their pickup trucks searching for scantily-clad females. Most of it is garbage and almost none of it is memorable.
That the genre of Truck Driving Music exists at all is largely due to the efforts of one brave man, Dale Watson, who has issued three complete albums of Truck Driving Music, starting with The Truckin’ Sessions, issued in 1993. With this album Watson brings the feel of classic Truck Driving Music front and center for the first time in at least a decade and a half , or since the decline of the CB era.
Dale Watson wrote all fourteen of the songs on The Truckin’ Sessions, and while it might have been interesting to hear Dale’s take on some of the old classics of the genre, the product presented here is more than satisfactory , and is a worthy successor to the tunes of Dave Dudley, Red Simpson, et al.
Most of the songs on the album are taken at an up-tempo reminiscent of Dave Dudley’s “Six Days On The Road” or “There Ain’t No Easy Rides”; however, the overall feel of the album owes more to the ‘Bakersfield Sound’ of Buck Owens, Merle Haggard, Speedy West and Red Simpson, than to anything produced in Nashville.
“Good Luck ‘n’ Good Truckin’ Tonite” opens the album with one of those up-tempo songs referenced above. This track is followed by “Big Wheels Keep Rollin’ ” a song which reminds me of the Merle Haggard classic “White Line Fever”

    Big wheels keep rollin’
    Feel the rumble ‘neath my feet
    Big wheels keep rollin’
    The feelin’s a part of me

This is followed by “Heaven In Baltimore” an upbeat number about the girl waitin for him in Baltimore. The arrangement is similar to the ‘freight train’ sound that Buck Owens used during the 1960s.

    Heaven in Baltimore
    Heaven in Baltimore
    Put the pedal to the metal
    She’s waitin’ by the door
    My Heaven in Baltimore

“Have You Got It On” is a mid-tempo ballad featuring some really nice steel guitar work by band member Ricky (C-Note) Davis. In fact, Davis shines through the album.

    I see you roving up by tough look side
    You got a six foot Shakespeare stickin’ in the sky
    You’re smiling at me from your side view mirror
    We might be closer than we appear

    Babe, have you got it on?
    Babe, have you got it on?
    Come on, come on, come back
    Babe, have you got it on?

“Makin’ Up Time” picks up the tempo as does “Flat Tire”, a song about a trucker stranded by a flat. The arrangement on this song would fit nicely onto many of Dave Dudley’s efforts.
“Drag Along and Tag Along” is a bluesy ballad in which Davis runs some steel guitar runs that remind one of Speedy West.
“Exit 109″ finds our hero being seduced by a female on the CB radio for a tryst, whereas ” Help Me Joe” tells the tale of a trucker far away from home who is fueled by coffee in his efforts to survive
“Everyday Knuckleclutchin’ Gearjammin’ Supertruckin’ Loose Nut Behind The Wheel” is a trucker’s self-description of himself and his life.

    Stopped to grab a cup of Pick-Me-Up
    At the Pink Poodle Coffee Shop
    I had a pow-wow with a couple of pals
    I said I’d meet there on the flip flop
    We started tradin’ stories with a little added glory
    You’d think we were made of steel
    Just your everyday knuckleclutchin’ gearjammin’ …

“You’ve Got A Long Way To Go” is an older truckers words of advice to a young driver.
“Longhorn Suburban” is a mid-tempo ballad extolling the joys of the open road.
The up-tempo arrangement, reminiscent of Del Reeves’ “Looking At The World Through A Windshield”, belies the sad lyrics of “I’m Fixin’ To Have Me A Breakdown”, a tale of a truck driver whose girl has left him.
Despite the solitary nature of the job, most truck drivers are family men and the reason why they persevere is exemplified by “I Gotta Get Home To My Baby”. It’s a topic that has been dealt with many times, and Dale does it as well as anyone.

    That big eyed smile and a long hard hug
    That’s what I got waitin’ for me
    Move out of my way
    I gotta get there today
    She’s got her heart countin’ on me

I really liked this album and the full and tight sound Dale’s band achieves with only four musicians. Because Dale plays his own lead guitar, he seems to let the steel guitar carry more of the melody lines than might otherwise be the case. Preston Rumbaugh plays bass and Brian Ferriby plays the percussion as it should be played – strictly to keep the rhythm.

Grade: an easy A+
(Paul W. Dennis / My Kind of Country)

Das komplette Tracklisting:

1. Good Luck 'N' Good Truckin' Tonite - 2:18
2. Big Wheels Keep Rollin' - 3:39
3. Heaven in Baltimore - 1:33
4. Have You Got It On - 3:02
5. Makin' up Time - 2:22
6. Flat Tire - 2:23
7. Drag Along & Tag Along - 2:55
8. Exit 109 - 3:01
9. Help Me Joe - 2:28
10. …loose Nut Behind the Wheel - 3:16
11. You've Got a Long Way to Go - 2:14
12. Longhorn Suburban - 2:35
13. I'm Fixin' to Have Me a Breakdown - 2:03
14. I Gotta Get Home to My Baby - 2:30

Art-Nr.: 9748
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Watson, Dale - carryin' on [2010]
Die Kritiker preisen ihn (zu Recht) in den höchsten Tönen, die Country-Puristen lieben und verehren seine Musik, doch das Mainstream Country-Radio hat ihn stets ignoriert. Dale Watson war und ist es egal. Er ist ein "Aussenseiter" der Countryszene, dem es einzig und allein auf Authentizität, Ehrlichkeit und Tradition ankommt - und genau das drückt er in seiner Musik aus. Er ist ein "verkanntes Genie", das sich mit den ganz Großen der Countrymusic messen kann, ein Mann der unzählige junge Countrymusiker nachhaltig beeinflusst, vor allem in Texas. Und er schert sich einen Dreck um irgendwelche Trends. Dale Watson spielt ehrliche Countrymusic durch und durch. Mehr noch, er ist einer, der der Countrymusic ihre wirkliche Identität bewahrt. "Carryin' on", sein neues Album, beweist dies aiuf beeindruckendste Art und Weise! Was für wundervolle Countrysongs! Das ist vollkommen zeitlose, "old-style" Traditional Countrymusic voller natürlicher Schönheit, sprudelnder Lockerheit, purer Reinheit und exquisiter Qualität. Das ist das Terrain, das beispielsweise Merle Haggard, Ray Price oder Johnny Cash in ihren Glanzzeiten beackert haben, vollkommen frei von jeglichen poppigen oder rockigen Tendenzen. Lupenreiner Honky Tonk, Bakersfield Country, mal eine leicht swingende Nummer, Barroom Country, Waltzes, Cheatin' Ballads, serviert mit klimperndem Saloon-Piano, heulender Fiddle, jaulender Steelguitar, und mit vorzüglichem E-Gitarren-Picking - es ist alles vorhanden, was das "Pure Country"-Herz begehrt. Tolle Songs mit schönen Melodien! Alles wirkt locker, sehr flüssig und entspannt. Das Album ist toll produziert (Dale Watson selbst) und kommt in einem sehr transparenten, sauberen, klasse Sound. Passend zur Musik wird Watson von ein paar der ganz legendären, "alten" Session-Helden Nashville's begleitet, wie zum Beispiel Pete Wade (E-Gitarre), Pig Robbins (Piano) und Lloyd Green (Pedal Steel), die sich den Job mit dem ein oder anderen begnadeten Veteranen, wie Dennis Crouch (Bass) oder Glenn Duncan (Fiddle) teilen. Einfach wunderbar, welch eine Vitalität und Frische alle Beteiligten dieser "old-style" Countrymusic einhauchen - als wäre sie durch einen Jungbrunnen gegangen. "Carryin' on" ist eines der feinsten und schönsten Alben, die Dale Watson bislang veröffentlichte - und sicher eines der wichtigsten im Jahre 2010 des Genres "Traditional Country" überhaupt! "Finest, genuine, true Country"!

Die komplette Songliste:

1 Carryin' on This Way - 3:46   
2 Hey Brown Bottle - 2:43   
3 Flowers in Your Hair - 3:18   
4 You're Always on My Mind - 2:46   
5 Ain't That Livin' - 2:31   
6 Heart of Stone - 3:18   
7 I'll Show Ya - 2:31   
8 How to Break Your Own Heart - 3:14   
9 For a Little While - 3:17   
10 Whatever - 2:16   
11 Your Love I'm Gonna Miss - 3:57   
12 Don't Wanna Go Home Song - 3:08   
13 Hello, I'm an Old Country Song - 3:57

Art-Nr.: 7060
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Carryin' on this way
Hey brown bottle
Flowers in your hair
Heart of stone
How to break your own heart
For a little while

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Wayne, Dallas - coldwater, tennessee [2022]
"Altmeister" Dallas Wayne gehört zweifellos zu den anerkanntesten und geschätztesten Country- und Honky Tonk-Traditionalisten Amerikas, auch wenn der aus Missouri stammende und aktuell in Bristol/TN lebende Künstler mit der schönen, tiefen, warmen Stimme (auch Mitglied der legendären Honky Tonk-Supergroups "The Twangbangers" und "Heybale!") noch nie zu den Akteuren gehörte, die in den vorderen Reihen des Rampenlichts standen, sprich größere Charterfolge aufzuweisen hatten. Das liegt sicher auch daran, dass er sich "hippen" Trends der Countrymusic stets verweigerte iund konsequent seiner Linie klassischer Honky Tonk Countrymusic treu blieb. Gut so, denn "echte" Countrymusic hören wir heute viel zu wenig und Dallas Wayne ist einer der besten seines Fachs. So sagt beispielsweise der gute, alte Radney Foster (ex Foster & Lloyd) über ihn: "Wayne has one of the best honky-tonk voices in America today... If Nashville still valued grit and twang, this guy would be a major star". Produziert vom großen Buddy Cannon (u. a. Willie Nelson, Reba McEntire, George Jones, Merle Haggard, Kenny Chesney und unzählige mehr) hören wir 10 neue, wunderbar abwechslungsreiche Tracks reinster, traditioneller Honky Tonk-/Dancehall-/Barroom-Countrymusic, die die Tiefe von Waynes' Songwriting und die Bandbreite seines Gesangstalents eindrucksvoll offerieren. Countrymusic-Liebhaber, die sich zu der Musik von Leuten wie beispielsweise Willie Nelson, George Strait, Merle Haggard, George Jones, Buck Owens, Randy Travis, Dale Watson & Co. hingezogen fühlen, werden auch von Dallas Wayne begeistert sein. Ehrlich und authentisch durch und durch - das ist zeitlose, reinste, klassische Honky Tonk- und Countrymusic vom Allerfeinsten.

Das komplette Tracklisting:

1. I Hit the Road (and the Road Hit Back) - 3:04
2. I'm Back and Lonelier Than Ever - 3:53
3. Coldwater, Tennessee - 4:40
4. He Even Brought Her Flowers( feat. Bill Anderson) - 4:39
5. Rock Bottom, Population 1 - 3:18
6. Under the Overpass - 3:35
7. Something Inside - 4:27
8. That Should Be Me and You - 3:54
9. If These Walls Could Cry - 3:31
10. I'm Your Biggest Fan - 6:30

Art-Nr.: 10604
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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