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Blackberry Smoke - you hear georgia [2021]
Blackberry Smoke "on fire"! Die vielleicht beste Southern Rock Band unserer Zeit präsentiert mit "You hear Georgia", einer genauso liebevollen wie reflektierenden Hommage an ihren Heimatstaat Georgia, ihr neues Studioalbum - ein wahres Hammer-Teil! Charlie Starr und seine Freunde scheinen noch immer nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen zu sein, denn dieses Werk markiert erneut eine Steigerung zum Vorgänger. Ihr Potential scheint unerschöpflich zu sein. Mittlerweile auch in der Jamrock-Szene hoch anerkannt, präsentieren sich Blackberry Smoke mit ihrer Direktheit, Ehrlichkeit, Authentizität und musikalischen Klasse mittlerweile wie die einzig wahren, unangefochtenen Erben der goldenen Southern Rock-Ära zwischen Lynyrd Skynyrd, der Marshall Tucker Band, den Allman Brothers und allem, was dazwischen liegt. Dennoch klingen sie absolut eigenständig, wie eben nur Blackberry Smoke klingen. Wunderbar! Mitreißend! "Eigentlich" sind Blackberry Smoke mittlerweile zum Septett "mutiert", auch wenn Preston Holcomb (percussion) und Benji Shanks (guitar) noch als "special guests" aufgeführt werden. Doch die beiden sind, Holcomb mit seiner großartigen, den jammigen Sound wunderbar fördernden Percussionarbeit, und vor allem Benji Shanks mit seinem sehr präsenten, exzellenten Slidegitarrenspiel, bei jedem Stück dabei. Auch live sind die beiden zuletzt immer wieder mit an Bord. Erstklassig produziert hat das Werk übrigens der zur Zeit omnipräsente Dave Cobb (u. a. Jason Isbell and the 400 Unit, Chris Stapleton, Whiskey Myers, The Highwomen, Rival Sons, Marcus King Band, u.v.m.). Das Album beginnt mit dem sehr kraftvollen, brodelnden, riffig treibenden Southern Rocker "Live it down", geradezu ein Musterbeispiel für die Weiterentwicklung der Band in Richtung Jam Southern Rock der Marke The Allman Brothers Band / Gov't Mule. Das von einem prächtigen Groove (klasse Percussion, funky E-Piano) getragene, raue, dreckige Gitarrensolo, in seiner "freien", zwanglosen, spielfreudigen Spielweise, könnte die Band live bis zum Exzess ausdehnen. Mal sehen, vielleicht tun sie das ja auch. Ganz große Klasse! Es folgt das schwerblütige, erneut voller Power steckende Titelstück "You hear Georgia" - "pure classic Southern Rock" der ganz feinen Art. Massive Gitarren ziehen sich durch den Track, inkl. eines flammenden, erdigen Solos und mächtigen Slideguitar-Momenten. Dazu bleibt die Melodie bestens hängen. Es kocht gewaltig "down in Geogia". Jammig, ungemein groovy und schön swampig (toller Background Gesang von den Black Bettys) kommt das brodelnde "Hey Delilah", bei dem deutlich wird, dass auch Bands wie Little Feat oder The Band zu den Ispirationsquellen der "Blackberries" zählen. Benji Shanks steuert ein super Slide-Solo bei. Anschließend hören wir den knackigen, aber auch traumhaft melodischen, flüssigen, von herrlichen Gitarren (auch Slide) geprägten, ein wunderbar frisches Countryrock-Flair versprühenden Southern Rocker "Ain't the same", der den Fans für lange Zeit nicht mehr aus den Ohrmuscheln weichen dürfte. Es folgen zwei Nummern mit hochkarätigen Gästen/Duett Partnern: Zunächst die exzellente, erneut von prächtigen Gitarren (inkl. Pedal Steel) bestimmte, schön bluesige Southern-/Outlaw-Countryrock-Ballade "Lonesome for a livin'", mit Country Outlaw Jamey Johnson, gefolgt von dem sehr kraftvollen, jammigen, rauen, von Charlie Starr und Warren Haynes gemeinsam komponierten "All rise again", bei dem der Gov't Mule-Boss, sowohl mit einem tolle Slieguitar-Solo, als auch mit einer sehr starken Gesangseinlage glänzt. Bei dem von kernigen Riffs geprägten "Morningside" spielt die Band sogar ein wenig mit psychedelischen Einflüüsen. Auch das gelingt vorzüglich. Von vorn bis hinten zeigt "You hear Georgia" auf vielfältige und überaus ansprechende Art und Weise die ganze Faszination des Southern Rocks auf. Kaum eine andere Band der heutigen Zeit repräsentiert dies so eindrucksvoll und authentisch wie Blackberry Smoke. Sie sind und bleiben das Maß aller Dinge der aktuellen Southern Rock-Generation. Von dieser prächtigen Musik kann man einfach nicht genug bekommen...

Das komplette Tracklisting:

1. Live It Down - 4:06
2. You Hear Georgia - 4:05
3. Hey Delilah - 3:54
4. Ain't the Same - 4:20
5. Lonesome for a Livin' (feat. Jamey Johnson) - 4:28
6. All Rise Again (feat. Warren Haynes) - 4:13
7. Old Enough to Know -3:28
8. Morningside - 4:24
9. All over the Road - 3:48
10. Old Scarecrow - 3:36

Art-Nr.: 10320
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Live it down
You hear Georgia
Hey Delilah
Ain't the same
Lonesome for a livin'
All rise again
Morningside
Old scarecrow

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Brown Band, Scooter - american son [2017]
In dieser Band brennt das Southern Rock-Feuer! Neues, saustarkes Album der Scooter Brown Band aus Montgomery/Texas um ihren großartigen Fronter Scott Brown (lead vocals, guitars) und den exzellenten, zweiten Gitarristen Nathan Lockhart, das die Jungs wohl endgültig und fest in dem Kreis der neuen, so kraftvoll und unberschwert aufspielenden Genre-Acts wie Blackberry Smoke, Whiskey Myers & Co. etabliert. Die Musik der Band ist eine äußerst kräftige, überaus satt dargebotene, im übrigen auch klasse von Casey Wood produzierte Synthese aus dampfendem, klassischen Southern Rock, verbunden mit Elementen des Rootsrocks, Outlaw Rocks, Countryrocks und des typischen, in Texas und Oklahoma ansässigen Red Dirt-Rocks, wobei die Southern Rock-Indikatoren klar im Mittelpunkt stehen. Was für ein herrliches, musikalisches Gebräu! Die beiden großartigen Gitarristen prägen den ünerwiegend schön "saftigen" Sound (immer wieder mit tollen Soli), unterstützt von exzellenten Orgel- und Piano-Sequenzen, dazu immer mal wieder die southern-typischen, weiblichen Background-Gesänge und natürlich das durchweg herausragende Songmaterial. Brown ist darüber hinaus ein exzellenter Sänger, zu dem der Southern Rock wie die spichwörtliche "Faust aufs Auge" passt. Klassische Genre-Legenden wie Lynyrd Skynyrd, The Outlaws, oder die Charlie Daniels Band haben die Band hörbar beeinflusst. Gut so, denn die Scooter Brown Band geht in diesen Roots richtig auf, mit größter Energie, unverbrauchter Fische und prächtiger musikalischer Umsetzung. Apropos Charlie Daniels: Zum einen covert die Band desssen großartigen Song "New York City King Size Rosewood Bed", zum anderen ließ es sich Charlie höchst persönlich nicht nehmen, bei dem packenden Opener "Anerican son" mitzuwirken. Tolle, satte Nummer, die in der Tat auch in das klassische Anforderungsprofil der frühen Charlie Daniels Band passen würde. Der Southern Rock-Reigen ist damit eröffnet. Ein toller Song jagt den nächsten. Bärenstark auch das voller Southern-Dampf inszenierte "This town" mit dreckigem, massivem Slide-Solo. Die kraftvolle Countryrock-/Red Dirt-Note kommt beim mit tollen Gitarren und klimperndem Piano instrumentierten, knackigen, dabei herrlich melodischen "Never met a heart I wouldn'r break" durch, das problemlos auch ins Anforderungsproful solcher Bands wie Reckless Kelly, den einstigen Cross Canadian Ragweed oder Whiskey Myers passen würde. Noch so ein wahnsinnig starker Red Dirt-Countryrocker ist das geniale, mit viel Southern-Flair daher kommente, wunderbar ins Ohr gehende "Pistols and pearls". Dann das herrliche "Broken arrow": Was für ein wunderbarer, satt soundender, mit massiven Gitarren eingespielter Midtempo-Southern-/Countryrocker, wie ihn solche Kollegen der goldenen Southern Rock-Ära, wie die Charlie Daniels Band, Lynyrd Skynyrd und The Marshall Tucker Band zu ihren Glanzzeiten drauf hatten (toller weiblicher Background Gesang, prächtige E-Gitarren, klimperndes Piano). Ein weiterer, absoluter Höhepunkt kommt mit der rund 7-minütigen Ballade "Georgia". Welch eine prächtige Melodie! Wundervolle Orgel, erneut die typische Piano-Unterstützung, und E-Gitarren satt - da lacht das Herz eines jeden Southern Rock-Jüngers. Die minutenlangen Gitarrenläufe am Ende sind eine wahre Wonne. Klasse auch das kernige, in bester, klassischer CDB-Manier, mit fetten Gitarrenriffs, tollem Hoinky Tonk-Piano und feurigem, glühendem Slide-Solo aufwartende "Guitars, guns & whiskey", sowie die das Album abschließende Nummer "Huntsville", erneut eine dieser packenden, ewig jungen Balladen, die in einem gewaltigen, pulsierenden Gitarren-/Instrumental-Finish endet. Eine Wucht! Jawohl, dieses Album ist eine absolute Wucht, ein Fest für die Freunde des klassischen, satten Southern Rocks, wie auch die des knackigen, kraftvollen Red Dirt-Rocks. Eine famose Vorstellung der Scooter Brown Band - und wieder einmal ein beeindruckender Beweis dafür, dass die Rockmusik des amerikanischen Südens einfach nicht tot zu kriegen ist.

Das komplette Tracklisting:

1. American Son - 4:21
2. This Town - 3:28
3. Won't Back Down - 2:48
4. Never Met a Heart I Wouldn't Break - 4:03
5. Pistols and Pearls - 3:25
6. Broken Arrow - 5:01
7. Georgia - 6:58
8. Story of My Life - 3:19
9. Guitars, Guns and Whiskey - 3:19
10. Time Is Money - 3:50
11. Rise Up - 3:03
12. New York City, King Size Rosewood Bed - 3:32
13. Huntsville - 5:20

Art-Nr.: 9519
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
American son
This town
Never met a heart I wouldn't break
Pistols and pearls
Broken arrow
Georgia
Guitars, guns and whiskey
Huntsville

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Randolph and The Family Band, Robert - brighter days [2019]
Robert Randolph & The Family Band haben wieder "zugeschlagen"! "Brighter days" ist der nächste, explosive "Ritt" des genialen Steel- und Slide-Virtuosen, den der renommierte Rolling Stone als "one of the 100 greatest guitarists of all time" führt. Ein krachendes, druckvolles Power-Bluesrock-Gebräu mit deutlichen Einflüssen aus Gospel, Soul und Funk. Erstklassig produziert hat diesmal "Tausendsassa" Dave Cobb (u.a. Chris Stapleton, Jason Isbell, Whiskey Myers, Rival Sons, u.v.m.) Fett!

Hier ein Original U.S.-Review:

Robert Randolph and the Family Band released their 8th studio album. The band was put together by guitarist and lead vocalist Robert Randolph and is composed of his family members: cousins Danyel Morgan on bass and Marcus Randolph on drums, as well as his sister Lenesha Randolph on vocals. The band, out of Orange, NJ, shipped off to Europe to record Brighter Days at Provogue Records with producer Dave Cobb. Cobb is renowned for his vocal work and has worked with many hot, up-and-coming singers, like Chris Stapleton, Brandi Carlisle, and Jason Isbell.
The Family Band has toured alongside industry staples like Carlos Santana, Gary Clark Jr, the Tedeshi Trucks Band and Dave Matthews. They have also played massive events such as Eric Clapton’s Crossroad Festival, Hyde Park Calling, BluesFest and the hugely popular Experience Hendrix Tour.
On Brighter Days, the band sticks to its roots of sacred steel music, taking the listener on a joyous journey with their signature gospel infused blues rock. “Baptize Me” opens the album with Randolph’s wailing slide guitar and gravelly voice. He says the lead song is “a love story, about an all-round love: for each other, for our audience.” The second track, “Don’t Fight It” pushes forward with the gospel sound as Marcus Randolph’s big band style drums drive the song beside Robert’s humming guitar. “Don’t Fight It” features a mid-song tempo switch, offering one of the album’s shining moments as the choir, guitar, bass and drums all work together to create a powerful sound under whimsical lyrics. The third track is a cover of another band that famously infused gospel into their blues and R&B sound: the Staple Singers. The Family Band’s version of “Simple Man” is slow and sultry, transporting the listener to a smoky jazz bar. The classic contemplative blues song is accented by Robert’s emotionally charged pedal steel guitar.
The album remains at a slow tempo, smoothly transitioning into the funky “Have Mercy,” a duet featuring Robert and Lenesha Randolph. The lyrics are deep and thoughtfully written about everyday struggles, again amplified by Robert’s weeping guitar. “Cut Em Loose” and the Lenesha-led “Cry Over Me” are both guitar forward – featuring roaring solos from Randolph – bass and drum driven songs. The middle section is reminiscent of a Parliament/Funkadelic album, with groovy blues keys and bass and choir-like vocals. Brighter Days ends with “Strange Train,” a hard rocking, feedback laden song. Randolph’s Z.Z. Top-esque guitar groans along with his vocals. The drums control the pace of the song as it builds with the bumping bass and a final epic solo from Randolph.
Robert Randolph’s dynamic playing, ranging from the delta blues to classic country to what could be mistaken for a theremin is shown heavily throughout the album. It is no wonder he was selected by Rolling Stone as one of their top 100 guitarists of all time. Robert Randolph and the Family Band have been consistently releasing high energy, genre-fusing albums for nearly two decades, and they continue to craft them with the utmost care. Brighter Days is a clean and crisp album full of impressive instrumentation, lyrics rife with imagery and the passion that gets fans out of their seats euphorically dancing. (Spencer Rubin / Blues Rock Review)

Das komplette Tracklisting:

1. Baptise Me - 4:06
2. Don't Fight It - 3:35
3. Simple Man - 3:03
4. Have Mercy - 4:17
5. Cut Em Loose - 3:37
6. Second Hand Man - 3:03
7. Cry Over Me - 4:47
8. I Need You - 3:23
9. I'm Living Off the Love You Give - 3:25
10. Strange Train - 5:14

Art-Nr.: 9869
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Statesboro Revue, The - ramble on privilege creek [2013]
Zweiter, ganz großartiger Streich der Mannen um Bandleader und Songwriter Stewart Mann. 2009 hatten The Statesboro Revue mit "Different Kind Of Light" ein von Kritikern zurecht überschwengliche und hoch gelobtes Debüt gefeiert, das vor allem in der Southern Rock-Szene für mächtig Furore sorgte. Seit dieser Zeit hat sich einiges getan. Die Band hat mit vielen namhaften Acts wie u.a. The Allman Brothers Band, den Los Lonely Boys, Willie Nelson, Whiskey Myers, Randy Rogers Band, Eli Young Band, The Marshall Tucker Band und Will Hoge die Bühne geteilt, dabei ebenfalls glänzende Kritiken erfahren. Mastermind Stewart Mann, der im letzten Jahr zudem noch die Hauptrolle in der Buddy Holly Story ergattern konnte, hat die Band zum neuen Album "Ramble On Privilege Creek" komplett umgekrempelt. Bis auf die beiden Backgroundsängerinnen Sonya Moore und Sheree Smith hat seine Statesboro Revue eine komplette Runderneuerung zugunsten einer erheblich variableren musikalischen Darstellungsweise erhalten. Mit dabei ist in zentraler Position jetzt auch sein jüngerer Bruder Garrett (ebenfalls beim Musical mit involviert), der teilweise beim Songwriting eingebunden war und bei einigen Tracks ("Huck Finn", "Lil Mary’s Last Stand", "Isabella" und "Wildflower") für einen ruraleren Zusatzanstrich sorgte (mit Dobro, Banjo, Fiddle, z.T. keltischen, folkigen Untertönen), wobei die southern-rockige Gesamtausrichtung natürlich gewahrt blieb, aber nicht so im Vordergrund stand wie beim Debut.. Dieses Werk ist vielmehr auch als ein aussergewöhnlich starkes Album des Texas Roots-, Americana-, und Countryrocks zu betrachten, was alles andere als ein Nachteil ist. Die Verschmelzung der einzelnen musikalische Ströme machts - und die gelingt höchst eindrucksvoll und mündet in prächtigen Songs. Auch die exzellente Produktion wurde diesmal teamintern abgewickelt (das Debüt war noch von Grammy-Gewinner David Z - Prince, Buddy Guy, Gov’t Mule - betreut worden). Der fantastische Opener "Fade My Shade Of Black" macht allerdings nahezu da weiter, wo man mit "A Different Kind Of Light" aufgehört hatte. Herrlich dieses unbekümmerte Pendeln zwischen schwülem, groovendem Roots-und dezent retroinfiziertem Southern Rock mit tollen E-Gitarren, sattem Slide-E-Solo und bluesigem Harp-Teil. Bands wie Zack Williams & The Reformation oder Whiskey Myers, aber auch The Band Of Heathens lassen grüßen, zumal Stewart Manns Stimme in der Nähe von Ed Jurdi angesiedelt ist. "Half Mile To Lincoln" oder das starke "Live A Little" (toll mit progressiven Pink-Floyd-Reminiszenzen, erinnert ein wenig an Blackberry Smokes "The Whippoorwill") schlagen in eine ähnliche Kerbe. Stücke wie "Cold November", "Another Day In Rome" und "Love Run Easy" haben hingegen einen ruhigeren Teint, verbreiten aber eine unglaublich schwüle Atmosphäre voller trockener Melancholie, wie man sie wohl nur im Süden der Vereinigten Staaten musikalisch transportieren kann. Exzellent dazu passend natürlich die schönen weiblichen "Ooh-ooh"- und "Aah-aah"-Backs der beiden bereits o. a. geführten Mädels. Grandios wird es auch immer dann, wenn Statesboro Revue zeitgemäßen Southern Rock mit dem Retro-Feeling der Seventies kombinieren. Paradebespiele hierfür "Til I Leave" oder das abschließende furiose "Hands On The Sun". Letztgenanntes Lied wirkt, als wenn sich die The Black Crows mit Led Zeppelin zu einer Jam-Session eingefunden hätten, erstgenanntes kommt im damaligen typischen Psychedelic-Ambiente, Mann kreischt in den Refrains wie einst Robert Plant. Nicht zuletzt aufgrund dieser stimmlichen Wandlungsfähigkeit zählt Stewart Mann wohl mit zu den talentiertesten Führungspersönlichkeiten und Hoffnungsträgern des Genres. Der ist dann auch voll zufrieden mit dem Ergebnis von "Ramble On Privilege Creek": “This album is extremely broad in subject matter and style, in musicality and production, and I couldn’t be happier about it. I’ve always strived to create a sound that doesn’t try to reinvent the wheel; merely merge the little idiosyncrasies of all my influences and shape them in a manner that might someday be looked upon as my own unique sound. I think this record is as close as I have ever been to accomplishing that goal.” Dem können wir nur voll und ganz zustimmen! The Statesboro Revue legen mit "Ramble On Privilege Creek" einen tollen Nachfolger hin und reihen sich vorbehaltslos in die neue aufkommende junge Generation an Southern Rock Bands wie Blackberry Smoke, Whiskey Myers & Co, ein, wenngleich Mann's Truppe etwas rootsiger und Americana-mässiger daher kommt. Die arrivierten Bands der Gattung wie Lynyrd Skynyrd & Co. können mit dieser variantenreichen Musik in kreativer Hinsicht kaum noch Schritt halten. Große Klasse, die Jungs! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Fade My Shade of Black - 2:48
2. Huck Finn - 3:42
3. Cold November - 3:50
4. Til I Leave - 3:36
5. Half Mile to Lincoln - 3:51
6. Live a Little - 4:24
7. Lil Mary's Last Stand - 2:50
8. Isabella - 3:38
9. Love Run Easy - 3:12
10. Another Day in Rome - 4:17
11. Wildflower - 2:52
12. Hands on the Sun - 4:47

Art-Nr.: 8126
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Fade my shade of black
Huck Finn
Cold November
Til I leave
Isabella
Love run easy
Hands on the sun

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Steel Woods, The - old news [2019]
The Steel Woods sind eine mit immensem Potential ausgestattete Southern Rock-Band aus Nashville/TN, die nun mit ihrem zweiten Werk "Old news" gegnüber dem schon baumstarken Vorgänger "Straw in the wind" glatt nochmal ein Pfund drauflegen. Sehr variabler und professioneller southern-rockin' Countryrock-, bzw. countryrockin' Southern Rock-Band (so herum passt die Bezeichnung wohl besser) mit durchweg bärenstarkem Songmaterial, knackig, energetisch, voller "saftiger" Gitarren und höchst melodisch dargeboten. Neben exzellenten Eigenkompositionen, enthält das Werk die ein oder andere, extrem stark interpretierte Coverversion, wie etwa Black Sabbath's "Changes", Tom Petty's "Southern accents" und den Allmans-Klassiker "Whipping post". Die Roots der Truppe liegen ohne jeden Zweifel bei solchen Helden wie den The Allman Brothers Band, Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, The Kentucky Headhunters und The Outlaws, wie auch jüngeren Vertretern wie beispielsweise Whiskey Myers und vor allem Blackberry Smoke. Ja, die Steel Woods sind so etwas wie "the next big thing" in der Southern Rock-Welt, denen man zutrauen darf, ebenso erfolgreich wie Blackberry Smoke zu werden. Auf jeden Fall ist das prächtiges "Southern Rock-Futter" für die notorisch ausgehungerte Fangemeinde.

Das komplette Tracklisting:

1. All of These Years - 4:11
2. Without You - 4:16
3. Changes - 5:55
4. Wherever You Are - 6:14
5. Blind Lover - 4:17
6. Compared to a Soul - 4:34
7. Old News - 4:04
8. Anna Lee - 4:02
9. Red River (The Fall of Jimmy Sutherland) - 1:59
10. The Catfish Song - 4:14
11. Rock That Says My Name - 6:27
12. One of These Days - 4:02
13. Are the Good Times Really Over (I Wish a Buck Was Still Silver) - 4:02
14. Whipping Post - 5:46
15. Southern Accents - 4:44

Art-Nr.: 9757
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Steel Woods, The - straw in the wind [2017]
Da passt es wieder zu 100%, dieses immer wieder bemühte Charlie Daniels-Zitat aus dem gleichnamigen Song: "The South's gonna do it again"! Jawohl! Hier gibt's neues, großartiges "Southern Rock-Futter" für die notorisch ausgehungerte Fangemeinde! Die Steel Woods sind eine fantastisch, sehr erfrischend und musikalisch hoch professionell aufspielende southern-rockin' Countryrock-, bzw. countryrockin' Southern Rock-Band (so herum passt die Bezeichnung wohl besser) aus Nashville/TN, die hier mit ihrem gnadenlos starken Debutalbum "Straw in the wind" am Start ist, das mit durchweg bärenstarkem Songmaterial, knackig, energetisch, voller "saftiger" Gitarren und höchst melodisch aus den Boxen "knallt". Die Roots der Truppe liegen ohne jeden Zweifel bei solchen Helden wir den Allman Brothers, Lynyrd Skynyrd, The Kentucky Headhunters und The Outlaws, womit sie sich prinzipiell auch auf dem Terrain solcher Neuzeit-Kollegen, wie beispielsweise Blackberry Smoke, Flynnville Train oder Whiskey Myers bewegen, ohne nicht auch ihre ganz eigene Note zu haben. Die beiden Köpfe der Band sind Lead Sänger Wes Bayliss, der zudem jede Menge weitere Instrumente bedient (u. a. Gitarren, Dobro, Keyboards) und Lead Gitarrist Jason "Rowdy" Cope, der lange Jahre in der Band des Country-Outlaws Jamey Johnson gespielt hat, die sowohl den Großteil der Songs komponiert, als auch das Album gemeinsam produziert haben. Der Sound ist fett und glasklar. Nach dem mit hinreißendem Dobro, Acoustic Gitarre und indianisch anmutender Bassdrum, sehr southern inszenierten, zwischendrin mit einem fetzig rockenden Intermezzo aufwartenden, herrlich atmosphärischen Eröffnungstrack "Axe", begeistert die Band mit dem wunderbar knackigen, von ordentlich satten Gitarren bestimmten (scharfes, fettes E-Gitarren-Solo), überaus melodischen Southern-/Countryrocker "Better in the fall" - 2 Tracks, die sofort "kicken" und den Zuhörer voll mitnehmen. Der Funke springt unmittelbar über, die Steel Woods rocken sich ohne Umwege in unser "Southern-Herz". Das tun sie mit so viel Selbstbewußtsein und Klasse, dass sie uns sogar eine fantastische, von mächtigen Gitarren bestimmte, dabei hoch melodische "Heavy Country-/Southern Rock"-Coverversion des alten Black Sabbath-Krachers "Hole in the sky" um die Ohren schmettern (tierisches Gitarren-Solo von Jason Cope, feines psychedelisches Intermezzo). Was für eine "geile" Nummer! So jagt ein prächtiger Track den nächsten, wie etwa das mit einem herrlichen Outlwas-mässigen "Ghost riders"-Flair angehauchte, sehr dynamische, eine tolle Melodie und einen klasse Drive offenbarende "Della Jane's heart", das wundervolle Titelstück "Straw in the wind", eine Art "Melodic Metal Southern-/Countryrock"-Ballade (fettes Gitarrenbreak), der unmittelbar zum Mitstampfen animierende, southern-fueled Countryrocker "I'm gonna love you", der sehr melodische, knackige, auch prächtig in das Anforderungsprofil von Blackberry Smoke oder The Kentucky Headhunters passende Southern-Country-Rocker "Whatever it means to you", bis hin zu dem abschließenden, packenden, leicht spirituell angehauchten Southern-Stampfer "Let the rain come down". Das 13 Songs umfassende Werk lässt keine Wünsche offen. Wie heißt es so schön in einem U.S-Statement?: "What an amazing debut effort! These dudes have it all: soulful vocals, perfect musicianship, powerful Southern storytellin'...all with taste , tone and real recorded dynamics & balance. There’s really nothing better than listening to music get reinvented in unique ways as The Steel Woods prove Southern Rock'n Roll is alive and well with 'Straw In The Wind'". Dem ist nichts hinzuzufügen. Grandiose Vorstellung der Steel Woods!

Das komplette Tracklisting:

1. Axe - 3:16
2. Better in the Fall - 4:21
3. The Well - 4:00
4. Della Jane's Heart - 3:31
5. Straw in the Wind - 4:42
6. Uncle Lloyd - 3:44
7. The Secret - 3:43
8. I'm Gonna Love You - 2:58
9. If We Never Go - 3:18
10. Wild and Blue - 2:58
11. Whatever It Means to You - 4:14
12. Hole in the Sky - 5:33
13. Let the Rain Come Down - 3:19

Art-Nr.: 9447
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Axe
Better in the fall
Della Jane's heart
Straw in the wind
I'm gonna love you
Whatever it means to you
Hole in the sky
Let the rain come down

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Thieving Birds - gold coast [2013]
Vor zwei Jahren lieferte einer der besten, neuen Red Dirt-Acts der jüngeren Vergangenheit ein brillantes Debut ab, nun kommen die Thieving Birds mit dem oft so schweren Nachfolger. "Gold cost" heißt die Scheibe - und Leute, die Band knüpft mit ihrer außergewöhnlichen Klasse nahtlos an den Vorgänger an. Grandos schon der Auftakt: Kuhglocken-Drums, ein, trotz allen Drucks, lässig groovender E-Gitarrenrhythmus im Stile der Stones, dazu der charismatische Gesang von Frontmann Ace Crayton, dreckiges Skynyrd'sches E-Gitarren-Solo in "Gimme Three Steps"-Manier und fertig ist der herrliche Opener "In The Summer", ein Stück, das in dieser Art auch gut in das Repertoire der The Dirty Guv'nahs passen würde. Das ziemlich harsch dahin polternde "Because My Baby Smiled" hat ein wenig Roadhouse Rock-Flair, Craytons kräftiger, herausposaunender Gesang kommt voller Inbrunst. Das ziemlich aggressiv vorgetragene "Black Canyon Boom" bietet Southern Rock mit dezent psychedelischer Note der absoluten Extraklasse. Stark dabei die E-Gitarrenarbeit von John Seidler, dessen Vorliebe für Gibson-Les Paul-Klänge bei seinen Soli offensichtlich ist. Mit "Brother Ryan" (Red Dirt-mäßssg, klasse E-Baritonführungsspiel und -solo) und dem mit Countryflair behafteten, sehr melodischen "Reasons" wird dann vorübergehend eine etwas ruhigere Schiene gefahren. Hier erinnert Craytons Stimme immer wieder an die von Randy Rogers. Beim southern-bluesigen "In Your Arms" groovt, stampft und shuffelt es wieder, dass es eine wahre Freude ist (toll auch hier wieder Craytons wuchtiger Gesang und die satte Rhythmusgebung durch Drummer Beau Brauer und Bassist Rody Molder). Das rootsige "As Good As It Gets" hat sogar einen unterschwelligen CCR-"Born In The Bayou"-Touch. Ganz großer "Sport" ist der Seventies-inspirierte Slow-Blues "Graveyard Love", wo sich psychedelische Elemente a la Led Zeppelin, progressive Töne Marke Pink Floyd und entspannte Southern Blues-Gitarren zu einem phänomenalen, atmosphärischen Gebräu vermischen. Wunderbar passend dazu auch die gurgelnde Orgel von Gastmusiker Tommy Young. Die abschließenden "December’s Favorite Daughter" und "When I Arrive" bieten melodischen, klassischen, sowie unbekümmert und gitarrenbetont verlaufenden Red Dirt-Rock, etwa im Stile der Randy Rogers Band zu Anfangstagen (nur gänzlich ohne deren Fiddle-Note). Es ist immer wieder eine Freude, diese nachrückenden, hochtalentierten Newcomerbands aus dem schier unendlich scheinenden Fundus der südlichen Sphären der Staaten entdecken zu können. Die Thieving Birds reihen sich mit ihrem zweiten Werk "Gold Coast" nahtlos in den Reigen solcher junger, großartiger Acts wie Whiskey Myers, Statesboro Revue, The Dirty Guv'nahs, The Vegabonds oder Blackberry Smoke ein. Was für ein Pracht-Album! Viel Druck, sehr saftiger, satter Sound (produziert hat übrigens Erik Herbst - Eli Young Band, Josh Abbott Band, Casey Donahew Band u.v.m.) , fette Drums, tierische, raue Gitarrenlinien, klasse Melodien und jede Menge Southern Rock-Flair! Die Red Dirt Rock-/Countryrock- und Southern Rock-Gemeinde darf jubeln! "Hammer"! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. In the Summer - 3:30
2. Because My Baby Smiled - 2:48
3. Black Canyon Boom - 3:27
4. Brother Ryan - 4:04
5. Reasons - 3:40
6. In Your Arms - 4:27
7. You Gotta Believe Me - 3:44
8. As Good as It Gets 3:54
9. Graveyard Love - 5:38
10. December's Favorite Daughter - 3:34
11. When I Arrive - 3:36

Art-Nr.: 8275
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
In the summer
Black canyon boom
Reasons
In your arms
You've gotta believe me
Graveyard love
December's favorite daughter

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Tritt, Travis - set in stone [2021]
Wow! Travis Tritt ist zurück mit einem baumstarken Comeback-Album. "Set in Stone", im übrigen erstklassig produziert von dem mega angesagten Dave Cobb (u. a. Jason Isbell and the 400 Unit, Whiskey Myers, Chris Stapleton, The Highwomen) heißt das Teil, das alles wieder zum Vorschein bringt, was ihn in der Blüte seiner Karriere in den Neunzigern und Anfang der 2000er ausgezeichnet hat: Handgemachter, grundehrlicher "Honky Tonkin', Outlaw- and Southern rockin' Country" der Extraklasse. Auch nach ewig langer Pause ist der Mann aus Marietta/Georgia noch ganz der Alte. Vor allem lässt der bereits seit seinen Anfängen auch in der Southern Rock-Szene äußerst hoch geschätzte Tritt beim neuen Album seine herkunftsbedingte Southern Rock-Seele wieder ordentlich durchklingen. Ihm gelingt hier eine exzellente Balance zwischen einigen herausragenden, kernigen, voller Energie steckenden, Gitarren-betonten Southern-Rockern (schon der bärenstarke Opener "Stand your ground" mit seinen grandiosen Twin Leads und fulminanten Allman Betts Band-mäßigen E-Gitarren dürfte die Southern Rock-Klientel zu Freudensprüngen veranlassen) und ein paar wunderbaren New Country-/Outlaw-Country-Balladen. Für die herausragende Gitarrenarbeit während des gesamten Albums zeichnet Gitarrenzauberer Leroy Powell (Gitarrist der Shooter Jennings Band in Shooter's Anfangsjahren, einige erinnern sich bestimmt auch noch an die großartigen Leroy Powell and The Messengers), der einen Wahnsinnsjob an der Lead Gitarre (Twin Leads), Pedal Steel, akustischen Gitarre abliefert. Zu den weiteren Songperlen, neben dem schon erwähnten Opener, gehören u. a. die jede Menge Southern-Spirit verbeitende, traumhaft melodische, sehr frische Country-Ballade "Set in stone" (hinreißendes Pedal Steel-Spiel von Leroy Powell, tolle Backing Vocals von Bekka Bramlett), der an swampige Lynyrd Skynyrd erinnernde Southern Rocker "Ghost Town Nation" (erneut starke Twin Leads, herrliches, rockiges Outlaw Country-Feeling), die pure, auf Waylon Jennings' Spuren wandelnde Outlaw Country-Ballade "Smoke in a bar" (Fiddle, klasse Pedal Steel, großartiges Honky Tonk-Piano, tolle Melodie), der forsche, erdige Outlaw-Countryrocker "They don't make 'em like that no more" (starke E-Gitarrenlicks, klimperndes Piano), das kernige, southern-rockige "Southern man" (glühendes Gitarrensolo), das ein wenig an Kris Kristofferson erinnernde "Ain't who I was", wie auch das schön groovende "Way down in Georgia". Von der ersten bis zur letzten Sekunde dieses Werkes hören wir einen blendend aufgelegten Travis Tritt. Das hat uns schon ein bißchen gefehlt in den letzten Jahren. Doch jetzt ist er zurück und er begeistert seine Fans wie eh und je. Was für ein prächtiges, neues Album von Travis Tritt.

Das komplette Tracklisting:

1. Stand Your Ground - 3:42
2. Set In Stone - 3:04
3. Ghost Town Nation - 3:04
4. Smoke In A Bar - 4:22
5. Leave This World - 3:24
6. They Don't Make 'Em Like That No More - 2:47
7. Better Off Dead - 5:05
8. Southern Man - 3:02
9. Open Line - 4:19
10. Ain't Who I Was - 4:12
11. Way Down In Georgia - 3:49

Art-Nr.: 10317
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Stand your ground
Set in stone
Ghost town nation
Smoke in a bar
They don't make 'em like that no more
Southern man
Ain't who I was
Way down in Georgia

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Vegabonds, The - sinners and saints [2021]
Die "Alabama-born, Tennessee-bred", ursprünglich aus Auburn/Alabama stammende Southern Rock Band The Vegabonds veröffentlicht, von der breiten Öffentlichkeit unverständlicherweise weitestgehend unbemerkt, ein fantastisches Album nach dem nächsten und legt, ähnlich wie Robert Jon & The Wreck, die Messlatte bei jedem neuen Album noch einmal ein Stückchen höher, um sie mit dem nächsten Werk wieder locker zu überwinden. Es gibt keine Grenzen. Was schütteln diese Burschen für tolle Songs aus dem Ärmel. "Sinners and saints" ist das nunmehr 6. Album der Vegabonds, mit dem sie abermals einen neuen "Highscore" erzielen. 11 prächtige, authentische Songs ohne jeden Schwachpunkt zwischen lupenreinem Southern Rock, Southern umwehtem Rootsrock, auch mal einem Hauch von Southern Soul und R & B, sowie mit jeder Menge Southern-Würze veredeltem Countryrock - alles wunderbar verpackt in satten, saftigen Gitarrenarrangements und eingebunden in herrlich eingängige Melodien. Ein ganz großes Plus der Band. Taucht man erst einmal in diese brillanten Melodienbögen und geradlinigen Songstrukturen mit dem unwiderstehlichen "Southern-Flow" ein, lässt einen dieser "Zauber" nicht mehr los. Gekonnt gelingt es diesem so großartig aufspielenden Quintett, bestehend aus Frontmann Daniel Allen (ein fantastischer Sänger und Songschreiber), dem exzellenten Lead-Gitarristen Richard Forehand (zusätzlich Pedal Steel, Banjo und Background-Gesang), Beau Cooper (Keyboards), Paul Bruens (Bass) und Bryan Harris (Drums), die alten Traditionen großer Southern Rock-Legenden wie etwa Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, The Allman Brothers Band & Co. mit ihren eigenen Trademarks, ihre Unbekümmertheit und spürbaren Frische in das Hier und Jetzt zu transportieren. Sie brennen einfach ein herrlich frisches, voller Energie steckendes, ja regelrecht glücklich machendes Song-Feuerwerk ab. Das Album startet gleich mit einem richtigen Southern Rock-"Pfund"! "Juke and jive" heißt die Nummer, deren Formel wie folgt lautet: fette, krachende Gitarrenriffs + glühende Lead Gitarre + ein cool im Hintergrund gezupftes Banjo während des Refrains + stampfende, treibende Rhythmen = The Vegabonds "on fire"! Klingt vielleicht ein wenig wie ein vorzüglich zubereitetes Gebräu aus Zutaten von Blackberry Smoke und The Cadillac Three. Stark! Voller Power geht's mit dem frosch und sehr melodisch nach vorn rockenden "Ain't giving up" weiter. Ein zünftiges Southern Rock-Riff zu Beginn, und schon nimmt der dynamische Southern-Ritt Fahrt auf. Satte, saftige, toll soundende Gitarren überall!, inkl. eines virtuosen Solos! Vielschichtige, variable E-Gitarren und eine klasse Orgeluntermalung im Refrain bestimmen das toll groovende, mit viel Southern-Soul inszenierte, in einem knackigen Midtempo gespielte "Can't deal", das in seiner Struktur sicher auch bestens in das Anforderungsprofil von Robert Jon & The Wreck passen würde, zumal man die Vegabonds und Robert Jon's Combo sowieso als so etwas wie musikalische Seelenverwandte bezeichnen darf. Knackig und locker zugleich kommt das sehr melodische, flüssige "Feels right", das aus wunderbar miteinander harmonisierenden Klangfarben aus "shimmering keyboards und guitars" besteht. Hat entfernt etwas von southern- und countryrockigen Sister Hazel. Mit dem begnadeten, hinreißend melodischen "Burnout" hauen die Vegabonds dann wieder einen furiosen American Southern Rocker allererster Güte raus. Die Melodie erzeugt einfach nur Gänsehaut, die satten, powernden Riffs, sowie die prächtig miteinander harmonierenden Gitarrenlinien und Orgelläufe (super Orgelsolo von Beau Cooper) sind die pure Wonne. Ein regelrechter Southern Rock-Hit, der in einer anderen Zeit, als handgemachte Rockmusik noch eine zentrale Rolle im Radio und damit auch in den Charts spielte, diese wohl nach allen Regeln der Kunst gestürmt hätte. Der nächste "Kracher" dieser Art folgt mit dem straighten, ernergiegeladenen "Out of my hands". Die saftige Lead Gitarre ist ein Fest für die Ohren, das eingebundene Solo einfach mega. Puren, genauso zeitlosen wie zeitgemäßen, höchst erfrischenden, kraftvollen Gitarren Southern Rock in Reinkultur bietet auch das fantastische "Colorado Evergreen", das voller klassischem Lynyrd Skynyrd-Spirit steckt. Eine wahre Southern Rock-Perle, die ein wenig klingt, wie die beste Nummer, die Blackberry Smoke nie geschrieben haben. Den Abschluß dieses bärenstarken Albums bildet schließlich der dynamische, bluesige Roadhouse Southern Rocker "Leo Fender" (Gastgitarrist Benji Shanks aus dem Dunstkreis von Blackberry Smoke bringt sich hier mit ein paar schönen Slide-Licks ein), eine bestens gelungene Hommage an den legendären, amerikanischen Gitarren- und Verstärkerbauer. Längst hätten die Vegabonds einen größeren Durchbruch verdient, längst sollten sie so weit sein, wie etwa Whiskey Myers und die schon mehrfach zitierten Blackberry Smoke. Wie dem auch sei, "Sinners and saints" ist ohne jeden Zweifel der nächste ganz große Schritt für diese exzellente Truppe - ein melodisches Southern Rock-Juwel, vollgepackt mit "Killer"-Songs zuhauf. Welch ein wunderbares, durchweg gute Laune verbreitendes, southernrockiges Hörvergnügen!

Das komplette Tracklisting:

1. Juke and Jive - 3:20
2. Ain't Giving Up - 3:16
3. Can't Deal - 3:12
4. Heartache and a Memory - 2:54
5. Feels Right - 4:20
6. Sinners and Saints - 4:42
7. Burnout - 4:02
8. Out of My Hands - 2:39
9. Wings and Prayers - 3:01
10. Colorado Evergreen - 3:35
11. Leo Fender - 2:55

Art-Nr.: 10400
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Juke and jive
Ain't giving up
Can't deal
Feels right
Burnout
Out of my hands
Colorado Evergreen
Leo Fender

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Whiskey Myers - mud [2016]
Viertes Album von Whiskey Myers. Die Txaner untermauern ihren Status als einer der gefragtesten Southern Rock-/ Red Dirt-Acts der Gegenwart auf eindrucksvolle Art und Weise. Mit ihren Freunden von Blackberry Smoke agieren sie längst auf Augenhöhe. Ganz starke Vorstellung! Whiskey Myers rocks!

Daniel Daus vom "Sounds Of South"-Webzine schreibt zu diesem Album:
Whiskey Myers zählen fast schon zum ‚alten Eisen‘ der neuen heranwachsenden jungen Southern Rock-Generation. Die Band aus Palastine, Texas, die zunächst eher dem Red Dirt-Genre zugerechnet wurde, bestehend aus Cody Cannon (lead vocals, acoustic guitar) Cody Tate (guitars, vocals), John Jeffers (guitars, vocals), Gary Brown (bass), Jeff Hogg (drums) sowie den neuen Mitgliedern Jon Knudson (fiddle, keys – teilweise auf einem Piano aus dem Jahre 1904 eingespielt!) und Tony Kent (percussion) hat sich seit ihrem Debüt „Road Of Life“ aus dem Jahr 2008 kontinuierlich gesteigert und nimmt mittlerweile neben Blackberry Smoke so etwas wie eine Führungsposition dieser Bewegung ein. Mit „Mud“ legen sie jetzt ihren vierten Silberling, produziert von Grammy Gewinner Dave Cobb (Chris Stapleton, Rival Sons, Shooter Jennings), hin, der auch wieder zu überzeugen weiß. Ein kurzweiliges, zehn Stücke umfassendes Album, das eigentlich alles bietet, was der gediegene Freund von Country- und Southern Rock-inspirierter Musik erwartet. Zum Auftakt darf Knudson direkt mal seine Fiddle beim atmosphärischen Opener „On The River“ quietschen lassen. Nach recht introvertiertem Beginn, nimmt das Stück Fahrt auf, um im weiteren Verlauf immer wieder im Tempo zu variieren. Klasse auch die zu Cannons kauziger Stimme hinzu kommenden weiblichen Harmoniegesänge und die knarzige E-Gitarre am Ende. Ein toller Auftakt. Der Titelsong stampft schön zu raunzender Orgel und begleitenden Uuhuuh-Gesängen durch swampig matschige Southern Rock-Gefilde. Sehr schön hier das progressiv anmutende Bridge im Mittelteil. „Lightning Bugs And Rain“ ist ein fröhlicher Bläser-gestützter Schunkler, perfekt genießbar in Bierlaune. „Deep Down In The South“ hatte gut auf Lynyrd Skynyrds damaliges „Twenty“-Album gepasst. Toll wieder die Backgroundgesänge und die heulende E-Gitarre. Eine Klasse-Nummer. Die herzzerreißende Piano-getränkte Ballade „Stone“ (pathetischer Gesang von Cannon, episches E-Solo) beschließt die erste Hälfte des Werkes. „Trailer We Call Home“ erinnert entfernt an „Curtis Loew“, bleibt in seiner Gesamtheit aber mehr im Veranda-Country-Format. „Some Of your Love“ orientiert sich an den guten Siebzigern, im Refrain blinzeln die guten alten Bad Co. ein wenig durch. Der ‚Froschmann‘ taucht ab in Gewässer irgendwo zwischen Black Crowes (kein Wunder deren Rich Robinson hat als Co-Writer fungiert) und den derzeit angesagten Cadillac Three um deren Mastermind Jaren Johnston. Dass ein Lied mit dem Titel „Hank“ Country-lastig daherkommt war zu erwarten, Whiskey Myers schwenken aber trotz einer markanten Fiddle-Hook in deutliche Southern Rock-Gefilde über (klasse E-Gitarren und weibliche Background vocals). Am Ende werden ‚die guten alten Tage‘ überwiegend akustisch (Akustikgitarre, Mandoline) mit kollektiven Gesängen abgefeiert. Erinnert zum Teil an Skynyrds einstiges „Made In Shade“. Ein echter Gassenhauer als Finale. Whiskey Myers liefern mit „Mud“ erneut ein durchgehend starkes und in sich stimmiges Werk ab. Diese musikalische Schlammschlacht mit Whiskey Myers lohnt sich für Southern Rock- Kinder gebliebene Leute wie uns in jedem Fall! Klasse übrigens auch das Coverbild mit den tarn-beschmierten Gesichtern. (www.sounds-of-south.de)

Das komplette Tracklisting:

1. On the River - 3.54
2. Mud - 4.11
3. Lightning Bugs and Rain - 3.11
4. Deep Down in the South - 3.21
5. Stone - 5.35
6. Trailer We Call Home - 3.39
7. Some of Your Love - 3.23
8. Frogman - 3.38
9. Hank - 3.58
10. Good Ole Days (feat. Brent Cobb) - 3.57

Art-Nr.: 9267
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Whiskey Myers - same [2019]
Bärenstark! Fünftes, schlicht und einfach "Whiskey Myers" betiteltes, Studioalbum der texanischen Southern Rocker - und was für eine Glanzleistung. Hat man bei dem 2016er, beileibe nicht schwachen, Vorgänger noch ein wenig den Eindruck gehabt, die Band tendiere, vielleicht infolge des Major-Vertriebes, ein wenig mehr Richtung Mainstream, so geht es hier wieder rauer, erdiger, dreckiger und authentischer zu. Das Songmaterial ist erstklassig, steckt voller Leidenschaft und Inspiration, voller Biß und ehrlicher Southern Rock-Konsistenz, aber auch voller herrlicher Melodien. Krachende, straighte Southern Rock-Stampfer, wechseln mit coolen, lockeren Southern Countryrockern und der ein oder anderen wunderbaren Ballade, alles überaus Gitarren-orientiert arrangiert. Es gibt jede Menge prächtiger, flammender E-Gitarren-Soli. Whiskey Myers präsentieren sich in herausragender Form. Neben Blackberry Smoke vielleicht DIE "premier" Southern Rock Band unserer Tage.

Das komplette Tracklisting:

1. Die Rockin - 3:24
2. Mona Lisa - 2:26
3. Rolling Stone - 3:59
4. Bitch - 2:50
5. Gasoline - 3:59
6. Bury My Bones - 4:19
7. Glitter Ain't Gold - 3:36
8. Houston County Sky - 4:05
9. Little More Money - 4:05
10. California to Caroline - 3:31
11. Kentucky Gold - 4:10
12. Running - 5:27
13. Hammer - 5:01
14 . Bad Weather - 6:03

Art-Nr.: 9890
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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