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Fowler, Damon - devil got his way [2011]
"Fiery soul-blues guitarist" Damon Fowler aus Florida kommt zwei Jahre nach dem großartigen "Sugar shack" mit seinem neuen Album - und es ist wieder ein geradezu brillantes Teil geworden. Baumstarker, überaus authentischer, mit einer gewaltgen Portion natürlichem Southern-Flair und viel Roots-/Americana-/Swamp-Feeling versehener Bluesrock, der dementsprechend nicht nur die Blues-, sondern auch die Southern- und Rootsrock-Gemeinde begeistern wird. Herrliche Grooves! Vor allem Fowler's "creative lap steel work is what sets him apart from the rest of the guitar-slinging pack" urteilt der renommierte amerikanische Musikjournalist Hal Horowitz - und er hat damit absolut recht. Fowler ist ein zwar noch junger, aber jetzt schon mit jeder Menge Awards ausgezeichneter Meister der elektrischen, der Slide- und der Lap Steel-Gitarre, der sowohl eine riesige Fanbase hinter sich als auch die einschlägigen Experten restlos zu begeistern weiss. Selbst Musikerkollegen sind voller Anerkennung. Ein Beleg dafür ist das "Who is who" in der Szene, mit denen der Bursche bereits zusammengearbeitet hat: Jeff Beck, Buddy Guy, Johnny Winter, Edgar Winter, Robin Trower, Gregg Allman, Jimmie Vaughan, Junior Brown, Rick Derringer, Delbert McClinton, Derek Trucks Band, Little Feat, the Radiators und Tinsley Ellis sind nur einige einer langen, langen Liste. Das passt auch alles prima, denn die musikalische Seelenverwandtschuft zu diesen Leuten ist immer wieder spürbar, wie auch zu solchen Kollegen wie beispielsweise John Hiatt, Delta Moon, The Band, North Mississippi Allstars und gar den Goergia Satellites. Aus all dem kocht Fowler ein geradezu magisches Gebräu mit wunderbaren, einen, auch infolge ihres authentischen, natürlichen, rauen, aber ungemein sauber und akzentuiert produzierten Sounds, geradezu begeisternden Songs, bestehend aus "swampy, country-tinged, blues/rock grooves", phantastischen Gitarrenläufen (was für traumhafte Slide-/Lap Steel-Passagen), großartiger Melodik und viel, viel "Seele". Dazu ist er ein aussergeöhnlich guter Songwriter und, auch das ist besonders erwähnenswert, ein exzellenter Sänger. Damon Fowler zieht uns mit einer bestechend starken Vorstellung in seinen Bann. Diese Songs wirken so einfach und unkompliziert, bleiben so klasse hängen und stecken doch voller filigraner Vielseitigkeit. Dieser Mann ist auf dem besten Weg zu einer festen Institution in Sachen Roots-Blues, Swamp-Blues, Country-Blues(rock), Southern-Blues, Rootsrock, Bluesrock, Swamp-Rock, oder wie immer man sein "Ding" auch bezeichnen mag, zu werden. Tolles Album! So kann's weitergehen, Damon...

Das komplette Tracklisting:

1 We've Got a Good Thing - 3:59   
2 Devil Got His Way - 2:48   
3 After the Rain - 5:25   
4 Tight Rope - 3:40   
5 28 Degrees - 3:29   
6 Fruit Stand Lady - 3:15   
7 Cypress In the Pines - 3:37   
8 Don't Call Me - 4:18   
9 Once In Awhile - 3:27   
10 You Go Your Way - 4:39   
11 American Dream - 3:59   
12 Happy Hour - 2:29

Art-Nr.: 7256
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
We've got a good thing
Devil got his way
After the rain
28 degrees
Fruit stand lady
Once in awhile
American dream

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Winter, Edgar - brother johnny [2022]
Johnny Winter ist ohne jeden Zweifel einer der bekanntesten und wichtigsten Namen in der Geschichte des Blues und Rock. Mit seinem unglaublichen musikalischen Talent und dem kraftvollen Klang seiner Gitarre avancierte er nach seinem Woodstock-Auftritt 1969 und zu Beginn der Siebziger Jahre zu einem der einflußreichsten Gitarristen des Bluesrocks überhaupt, was sich bis heute nicht geändert hat. Schon recht zeitnah nach Johnny's Tod am 16. Juli 2014 kamen seinem Bruder Edgar Winter, seineszeichens selbst ein exzellenter Musiker, der oft mit seinem Bruder zusammenspielte, Gedanken an ein Album zu Ehren seines Bruders in den Kopf, dass er nun endlich mit diesem ungeheuren All Star-Tribute realisierte. Unglaublich, was Edgar Winter für eine hochkarätige Mannschaft für dieses Projekt begeistern konnte, was eindrucksvoll aufzeigt, welch einen außergewöhnlich hohen Status Johnny Winter in der Welt des Bluesrocks genießt. Zentrale Rollen bei den verschiedenen Songs spielen u. a. Joe Bonamassa, Billy F Gibbons, Doyle Bramhall II, Keb' Mo', Warren Haynes, Derek Trucks, Kenny Wayne Shepherd, Robben Ford, David Grissom, Steve Lukather, Joe Walsh, John McFee und jede Menge mehr. Was Edgar mit diesen Leuten auf die Beine gestellt hat, ist nicht mehr und nicht weniger, als ein fantastisches, energiegeladenes, 75-minütiges, vorwiegend von mächtigen Gitarren dominiertes "Jam-packed" Bluesrock-Feuerwerk zu Ehren des großen Johnny Winter, das von den Experten der Szene schon jetzt in manchen Rezensionen als eines der besten Tribute-Alben überhaupt bezeichnet wird. Enthalten sind 15 ausgesuchte Tracks aus dem Repertoire von Johnny, alle voller Enthusiasmus und mit grenzenloser Spielfreude eingespielt wurden, sowie zwei neue Originale von Edgar Winter. Mit einer gewaltig dampfenden Version des "Mean Town Blues" geht es los, vollgepackt mit "hard hitting" Drums und furioser Slideguitar von Joe Bonamassa, dazu Edgar Winter's erdiger, dreckiger Gesang. Welch ein Drive! Bonamassa's Slide-Soli entfachen pure Energie. Irre stark! Und so geht es munter weiter, zum Beispiel mit dem krachenden Bluesrocker "Still alive and well" (Kenny Wayne Shepherd mit glühenden Gitarrenläufen und Soli), dem eher puristisch und traditionell gehaltenen, dennoch schön knackigen, soulful Texas-Blues "Lone Star Blues" (exzellenter Gesang und klasse Gitarrenpicking von Keb' Mo'), dem riffig, fett, und rau rockenden, straighten von ZZ Top's Billy F Gibbons schön staubig vorgetragenen "I'm yours and I'm hers" mit ausgiebigen, brodelnden Gitarrenduellen von Gibbons und Derek Trucks, einer absoluten Volldampf-Version des für Johnny Winter sehr bedeutungsvollen Chuck Berry-Klassikers "Johnny B. Goode" (prächtige Gitarrenarbeit von David Grissom und Joe Walsh), dem grandios von Joe Bonamassa gesungenen und mit entsprechend starkem Gitarrenspiel begleiteten "Self Destructive Blues", dem sehr erdigen, knackigen und satten Bluesrocker "Memory pain" den Gov't Mule's Warren Haynes mit seinem hervorragenden Lead Gesang und seiner umwerfenden, zündenden Gitarrenarbeit veredelt, und so weiter, und so fort. Mit purer Leidenschaft und aufrichtiger Authentizität feiert dieses Album Johnny Winter und setzt diesem legendären Bluesrocker mittels der famosen Interpretationen seiner Songs noch einmal ein musikalisches Denkmal, das er "von oben" sicher mit stolz geschwellter Brust in vollen Zügen genießen wird. Ein Gitarren Bluesrock-Fest der Extraklasse!

Das komplette Tracklisting:

1. Mean Town Blues - (feat. Joe Bonamassa) - 5:04
2. Still Alive and Well (feat. Kenny Wayne Shepherd) - 3:42
3. Lone Star Blues (feat. Keb’ Mo’) - 3:57
4. I’m Yours and I’m Hers (feat. Billy F Gibbons & Derek Trucks) - 4:49
5. Johnny B. Goode (feat. Joe Walsh & David Grissom - 3:27
6. Stranger (feat. Michael McDonald, Joe Walsh & Ringo Starr) - 4:06
7. Highway 61 Revisited (feat. Kenny Wayne Shepherd & John McFee) - 5:01
8. Rock ‘n’ Roll Hoochie Koo (feat. Steve Lukather) - 4:03
9. When You Got a Good Friend (feat. Doyle Bramhall II) - 3:52
10. Jumpin’ Jack Flash (feat. Phil X) - 5:13
11. Guess I’ll Go Away (feat. Taylor Hawkins & Doug Rappoport) - 3:37
12. Drown in My Own Tears - 5:31
13. Self Destructive Blues (feat. Joe Bonamassa) - 3:35
14. Memory Pain (feat. Warren Haynes) - 5:44
15. Stormy Monday Blues (feat. Robben Ford) - 5:25
16. Got My Mojo Workin’ (feat. Bobby Rush) - 4:13
17. End of the Line (feat. David Campbell) - 4:24

Art-Nr.: 10581
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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