Artikel 1 bis 11 von 11 gefundenen...

[1-15]

 
Armiger, Katie - fall into me [2013]
Die junge, gerade mal 21-jährige, hübsche und darüber hinaus hoch talentierte, in Houston/Texas geborene Katie Armiger veröffentlicht mit "Fall into me" ihr bereits viertes Studioalbum - und es ist ihr bislang mit Abstand bestes. Ausgestattet mit einer wunderbaren, klaren, sehr kraftvollen, variablen Stimme präsentiert die Snger-Songwriterin (Katie hat sämtliche Songs mitkomponiert.) eine stilvolle Mischung aus Contemporary Country, New Country und Country-Pop der allerfeinsten Sorte, wie sie im heutigen Nashville total angesagt ist. Umso unverständlicher ist es, dass sich bislang die großen Charterfolge noch nicht eingestellt haben, aber das wird bei dieser großartigen Musik zwangsläufig irgendwann passieren. Katie wurde ihr Talent quasi in die Wiege gelegt. Sie sang schon, bevor sie laufen konnte, mit 10 schrieb sie ihre ersten Songs, mit 14 gewann sie einen renommierten Country-Wettbewerb des Radiosenders "Radio 93Q" als Houston's beste Countrysängerin, was die Aufmerksamkeit bedeutender Nashville-Funktionäre auf den Plan rief, allen voran Produzent Mark Oliverius. Die Dinge kamen ins Rollen. Mit 15 verööfentlichte sie ihr Debutalbum und mit jetzt 21 ist sie am bisherigen Höhepunkt ihrer musikalischen Entwicklung angekommen. Sie trifft den Nerv der modernen Nashville New Country-/Country Pop-Szene punktgenau. In etwa an der Schnittstelle zwischen Carrie Underwood, Taylor Swift und Martina McBride macht sie mit ihrer erfrischenden Art und ihren großen gesanglichen Fähigkeiten eine hervorragende Figur und agiert damit absolut auf Augenhöhe der vorgenannten Stars. Ihre Songs sind sehr gefällig, bewegen sich zumeist im knackigen Midtempo-Bereich, sind ausgestattet mit hervorragenden Melodien und sehr klar, saftig und transparent instrumentiert. Ihr gelingt eine überuas ansprechende Balance zwischen Country- und Pop-Elementen, wobei der Countrypart stets spürbar ist und somit seiner dem Genre entsprechenden Bedeutung durchaus gerecht wird. Nicht nur solche Songs wie beispielsweise der tolle, fast ein wenig swampig anmutende New Country-Stampfer "He's gonna change" (sehr rhythmisch, leicht rockig, mit einem prächtig ins Ohr gehenden Refrain und starkem Slide Gitarren-Spiel von Kenny Greenberg), das sehr flockig, aber knackig und dabei überaus frisch und "sonnig" rüberkommende, melodische "Man I thought you were", das powernde "Playin' with fire" (hier kommt gar eine zarte Reminiszens an Wynonna auf), die prächtig groovende, folkige, auch ein wenig Soul- und Blues-Flair ausstrahlende New Country-Nummer "Better in a black dress", der mit exzellenten Mandolinen- (Ilya Toshinsky) und Steel-Fills (Kenny Greenberg), abermals herrlich melodische Stomper "Black and white", das flotte, knackige, füssige, erneut unsere Gehörgänge bestens verwöhnende "I'm free" (exzellente Dobro-Klänge, starke E-Gitarren), bis hin zu der abschliessenden, wunderschönen, von Katie mit viel Seele vorgetragenen Country-Ballade "Safe" (feine Instrumentierung aus Mandoline, Steel, Acoustc Guitar und Piano), stecken voller Hit-Potential, nein, nahezu jeder der 14 Tracks des Albums hat das Zeug in die Top-10 der Nashville-Charts vorzustossen. Hoffen wir, dass der guten Katie der große Durchbruch endlich gelingt. Verdient hätte es die tolle Sängerin mit diesen klasse Songs auf jeden Fall. Ganz großartige Vorstellung von Katie Armiger!

Das komplette Tracklisting:

1. He's Gonna Change - 3:18
2. Man I Thought You Were - 3:39
3. Playin' With Fire - 3:18
4. Better in a Black Dress - 3:36
5. Okay Alone - 3:43
6. Black and White - 3:24
7. I'm Free - 3:06
8. Merry Go Round - 3:25
9. Baby You're Everything - 3:41
10. Cardboard Boxes - 3:30
11. Stealing Hearts - 3:36
12. Not Too Late - 3:15
13. So Long - 3:05

Art-Nr.: 8042
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
He's gonna change
Man I thought you were
Better in a black dress
Black and white
I'm free
Not too late
Safe

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bryna, Laura - trying to be me [2008]
Mit Laura Bryna betritt eine sehr interessante Persönlichkeit den New Country-Sektor in Nashville. Die fotogene, aus Mount Airy, Montana stammende Sängerin mit einem Faible für Kleidung des italienischen Modedesigners Roberto Cavalli, ist trotz einer schon immer bestehenden Leidenschaft für Countrymusik (sie ist von klein auf großer Patsy Cline-Fan) doch eher über Umwege im Genre gelandet. In ihrer Kindheit hatte sie zunächst zwei Schicksalschläge zu verkraften: Ihr Vater starb bei einem Autounfall und ihr Bruder musste im Alter von 13 Jahren aufgrund eines Gehirnaneurysmas sechs Monate im Koma verweilen. Seit dieser Zeit engagiert sie sich sehr stark für kranke Kinder in einer sogenannten "Make A Wish-Foundation", der auf diesem Album mit "Make A Wish" auch ein Song gewidmet ist. Über verschiedene Gesangsprojekte an der High School landete sie zudem in einer afrikanischen Gesanggruppe, die diverse US-Staaten bereiste, um Großstadt-Kindern Lebenserfahrungen zu vermitteln. Es folgte ein Kunststudium, sowie eine Anstellung beim Musical "Rasputin". Nach ihrer Promovierung gab sie sich dann ihrer eigentlichen Passion hin und zog nach Nashville. Auch dort schrieb sie sich sofort an der Bellmont Universität ein und hatte das Glück, ein Praktikum, sowohl bei Sony und als auch bei Dreamworks, absolvieren zu können. Dies verschaffte ihr die nötigen Kontakte, u.a. zu Clint Black, der sie für sein Equity Music Label verpflichtete und auch mit ihr zusammen durch die Konzerthallen des Landes tourt. Das zwölf Stücke umfassende Album ist ein typisches New Country-/Countrypop-/Contemporary Country-Einsteigerwerk für eine Künstlerin, der man für die Zukunft von Seiten des Labels einiges zutraut. Hier wurde an nichts gespart. Die Songwriter zählen zum "Who-Is-Who" der Szene (u.a. Liz Rose, Tony Mullins, Tony Martin, Mark Nesler, Aimee Mayo, Chris & Hillary Lindsey, Monty Powell und sogar interessante Musiker wie Keith Urban (!), Jennifer Hanson oder Sherrie Austin), und auch von den Musikern her wird mit exzellenten Leuten wie Ilya Toshinsky (von Bering Strait), Brent Mason, Greg Morrow, Eddie Bayers, Paul Leim, Jeff King, Larry Franklin, Mike Rojas und vielen anderen aufgewartet, die eigentlich so alles an Instrumenten einbringen, was sich im Genre großer Beliebtheit erfreut (Fiddle, Banjo, Mandoline, Dobro, Piano, etc.). Gewählt wurde wie eigentlich bei allen momentan angesagten Interpretinnen ein wohl dosierter Mix aus flotten, fröhlichen und radiotauglichen Uptempo-Nummern ("Life Is Good", "Mabye She Fell", "Out The Window", "According To The Radio" - mit coolem Urban-typischem Banjo-Rhythmus), satten, ausdrucksstarken Balladen im Stil der großen Nashville-Diven Marke Chely Wright, Martina McBride, Faith Hill oder einer poppigen LeAnn Rimes ("Room 228", "Make A Wish", "640 Battlefield Dr., "She Can’t Save Him", "Smoke From A Bridge You Burned") und einigen mehr traditionell trocken, teilweise bluesig dahin rockenden Countrynummern in Sphären zwischen Wynonna, Jo Dee Messina und Trick Pony, bei denen sich die hervorragenden E-Gitarristen wie Brent Mason oder Jeff King auszeichnen ("Set It On Fire", "Same Dog", "No Man’s Land"). Auffällig ist die vokale Bandbreite, mit der sich Laura den unterschiedlichen Stücken jeweils glänzend anpasst. Manchmal klingt sie rotzig frech wie eine Heidi Newfield (ex-Trick Pony), mal bölkt sie aggressiv grimmig im Stile einer Wynonna Judd, dann klingt sie plötzlich jungenhaft wie eine Jo Dee Messina/Carrie Underwood oder auch in den balladesken Momenten zart und gefühlvoll wie eine Chely Wright oder LeAnn Rimes. Man merkt sofort, dass man es mit einer fundiert ausgebildeten Sängerin zu tun hat. Die Produktion von Roger Sarchet ist zeitgemäß knackig und auch die Songs sind in einem sehr gut gewählten Verhältnis zueinander abgestimmt, so dass man von einem recht kurzweiligen Werk sprechen kann. Mit "Trying To Be Me" hat Laura Bryna eine erste vielversprechende "Duftmarke" in Nashville gesetzt. Man darf auf den weiteren Verlauf ihrer Karriere gespannt sein. Typischer, angesagter, moderner Damen-New Country mit Chart-Ambition! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5546
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Life is good
Room 228
Same dog
640 Battlefield Dr.
No man's land

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Howard, Rebecca Lynn - no rules [2008]
Was hat dieses Persönchen für eine Wahnsinns-Stimme! Großartiger, eine Menge Energie freisetzender New Country (vor allem durch dieses Organ) mit vielen Rock-, Pop-, Soul-, Gospel- und Blues-Momenten voller Leben und Abwechslung! Fantastisches Songmaterial! Die 29-jährige, im Osten von Kentucky groß gewordene Rebecca Lynn Howard erlernte das Singen schon in frühester Kindheit in einer schwarzen Gospel-Kirche. Bis heute hat sie in ihrer Karriere bereits Beachtliches erreicht. So ist sie immerhin schon 2-fache Grammy-Gewinnerin und gehört zu den etabliertesten Songwriterinnen der modernen Country-Szene. Ihre ersten beiden Werke waren noch typische Nashville Mainstream-Produktionen, doch das wird den hohen Ansprüchen der vielseitigen Künstlerin schon lange nicht mehr gerecht. Howard, deren Songwriter-Credits über zweihundert selbst geschriebene Stücke beinhalten, darunter für Leute wie Reba McEntire, Patty Loveless oder Trisha Yearwood, wechselte zum neuen "Saguaro Records"-Label und erhielt dort alle nur erdenklichen Freiheiten, ihre ganze Kreativität, künstlerische Vielfalt und vor allem ihr großes Können ohne Zwänge und Grenzen auszuleben, was auch gleich in dem Album-Titel "No rules" dokumentiert wird. Speilend leicht und traumwandlerisch sicher bewegt sie sich mit ihren 14 neuen Songs (inkl. dreier Fremdkompositionen) in Soul-, Gospel-, Blues-, R&B-, Rock-, Pop- und Country-Gefilden hin und her, wobei sie die Grenzen äußerst geschickt ineinander fließen läßt und dabei niemals das Gefühl vermittelt, von einem Genre abrupt ins andere "geschubst" zu werden. Das Album startet mit einer bärenstarken, soulig-bluesrockigen Interpretation des alten Temptations-Klassikers "Skakey Ground"! Fette Drums, ein pulsierender Bass, heulende Orgel-Klänge des auch im weiteren Verlauf der CD überragend agierenden Keyboarders Gordon Mote, tolle Wah Wah E-Gitarren-Begleitung (George Marinelli, u.a. Bonnie Riatt, Bruce Hornsby), soulige Harmoniegesänge, sowie die freche "Power-Röhre" der Protagonistin hauchen dieser alten Nummer fulminantes, neues Leben ein. Da dürfen sich eine Bonnie Raitt und Susan Tedeschi schon mal ehrfurchtsvoll verneigen. Ganz große Klasse! Fast noch eine Schüppe drauf legt sie dann beim folgenden "New Twist on An Old Groove": Der Song prescht klasse los, Rebeccas Gesang ist noch eine Spur "rotziger" und angriffslustiger, dazu wird noch eine bluesige Harp integriert. Herrlich! Bei der folgenden Coverversion von Aretha Franklin's "Do Right Woman- Do Right Man" darf jeder selbst entscheiden, ob sie der "Queen Of Soul" das Wasser reichen kann. Wir meinen, dass Mrs. Howard sich mit dieser Fassung wahrlich nicht zu verstecken braucht. In die gleiche Kerbe wie "New Twist On An Old Groove" schlägt das voller Southern-Soul steckende "Soul Sisters". Hier erhält Rebecca sogar noch weitere vokale Unterstützung von der genauso furios röhrenden Gastsängerin Angela Hacker. Nachdem die ersten vier Stücke ganz im Zeichen des Soul und Blues stehen, bringt die junge Dame dann peu à peu die bereits o.a. Musikstile behutsam mit in ihr Repertoire ein, wobei immer wieder auf eine abwechslungsreiche Tempogestaltung der einzelnen Lieder wert gelegt wurde. Weitere Highlights in einem durchgehend starken Werk ohne Schwächen sind beispielsweise noch das temperamentvolle "Just Let It Burn" (ein rootsiger, abgehender New Country Roadhouse-Feger), das sicher auch einer Wynonna sehr gut zu Gesicht stehen würde, der zusammen mit Radney Foster komponierte, von trockenen, satten Stones-like Gitarrenriffs geprägte Countryrocker "Sing ‚'Cause I Love To" (schöne Fiddle-Einlagen), die wunderschöne, lockere, ein wenig an Trisha Yearwood erinnernde Countrynummer "The Life Of A Dollar", oder das als eine Art fulminanter "Rausschmeißer" im Country-/Roots-/Roadhouse-Rock-Still fungierende, dynamische "Throw It Down", bei dem mit viel Electric-Slide, heulender Orgel und klimperndem Honkytonk-Piano noch mal so richtig Dampf abgelassen wird. Am Ende verneigt man sich dann innerlich vor den tollen Musikerleistungen, der knackigen Produktion und der grandiosen Gesangsleistung dieser jungen Dame. Rebecca Lynn Howard hat mit "No Rules" eindrucksvoll bewiesen, dass es fatal wäre, sie in ein musikalisches Korsett zu pressen. Sie hat viel zu viel Talent, um als Nashville-Beauty der Majors aufgerieben zu werden. Sie ist Vollblut-Musikerin durch und durch, hat sich alles "von der Pike auf" erarbeitet. Eine großartige Künstlerin, die weiß, was sie will und ihren musikalischen Willen mit Hilfe ihres neuen Labels auf "No rules" eindrucksvoll durchsetzt. Mutig, beherzt, ungeheuer sympathisch und mit großem Können! Klasse! (Daniel Daus)

Die Tracklist:

1 Shakey Ground - 3:42   
2 New Twist on an Old Groove - 3:48   
3 Do Right Woman, Do Right Man - 3:22   
4 Soul Sisters - 3:35   
5 What Dying Feels Like - 4:22   
6 Better Someday - 3:54   
7 Just Let It Burn - 2:48   
8 As One as Two Can Be - 4:12   
9 Sing 'Cause I Love To - 4:20   
10 Real Love - 4:01   
11 I'm Over You - 4:03   
12 The Life of a Dollar - 3:20   
13 We're in This Love Together - 3:17   
14 Throw It Down - 2:51

Art-Nr.: 5873
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Shakey ground
Better someday
Just let it burn
As one as two can be
Sing cause I love to
I'm over you

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Hubbard, Ray Wylie - co-starring too [2022]
Ray Wylie Hubbard genießt Legendenstatus in der Roots-Welt, gilt als einer der ersten, "echten" musikalischen Outlaws, in frühen Jahren oft in einem Atemzug mit Jerry Jeff Walker oder Willie Nelson genannt. Vor rund 2 Jahren veröffentlichte der "alte Haudegen" mit "Co-starring" ein famoses, überaus kraftvolles und erdiges Album voller toller Songs, bei denen ihn eine Horde hochkarätiger Gäste, unterstützten. Das Werk fand viel Beachtung, erntete herausragende Reviews und "schrie" quasi kurz nach seiner Veröffentlichung schon nach einer Fortsetzung. Und tatsächlich, hier ist sie nun, heißt "Co-starring too" (schönes Wortspiel) - und präsentiert den "Hauptdarsteller" und seine Gäste mit einem Resultat, das den ersten Teil fast noch in den Schatten stellt. Was für ein fantastisches Album! Abermals hören wir ein größtenteils mächtig brodelndes Elixier aus grundehrlichem, rauem, dreckigem Rootsrock, Americana, Outlaw Countryrock und bluesigem Texas-Rock, gespickt mit äußerst namhaften Wegbegleitern und Gästen, die dem Protagonisten mit ihren durchweg exzellenten Beiträgen die gebührende Ehre und den allergrößtem Respekt entgegenbringen. Das bärenstarke Songmaterial kommt überwiegend sehr kraftvoll, kernig und rockig. Zu seinem typischen, rauen, oft fast sprechenden Gesang (er singt zuweilen wie die Mischung aus einer männlichen Lucinda Williams, Tony Joe White und einem staubigen Johnny Cash) hören wir eine herrlich southern-infizierte, genauso bluesige, wie rootsige und countryaffine, sehr rockige Begleitung aus fetten, lauten E-Gitarren, Slidegitarren, und staubigen Acoustic-Gitarren, auf Basis ein kernig groovenden Rhythmussektion. Obwohl es, wie gesagt, zumeist sehr elektrisch, dynamisch und rockig zugeht, eröffnet Hubbard das Album mit einer geradezu hinreißend schönen, voller Texas-Charme steckenden Countryballade, dem umwerfenden "Stone blind horses", vielleicht eine der besten Nummern, die Hubbard je geschrieben hat. Sein "alter Kumpel" Willie Nelson ist hier der Duett-Partner, der sich ebenfalls in brillanter Verfassung präsentiert. Die Instrumentierung aus u. a. Wurlitzer Piano, Accordion und herrlicher Pedal Steel (Lloyd Maines) harmoniert perfekt mit dem Gesang der beiden. Eine begnadete Nummer! Es folgt ein Highlight nach dem nächsten. Zu den erwähnten, dampfenden Rockern zählen beispielsweise, das laute, straighte, voller satter E-Gitarren steckende, fulminante "Naturally wild" mit Lzzy Hale, Frontfrau der amerikanischen Metalband Halestorm, das raue "Only a fool" mit Austin's weiblichen Garagenrockern The Bluebonnets, der erdige, dreckige Rootsrocker "Even if my wheels fall of", bei der die großartigen Red Dirt-Akteure Wade Bowen, Randy Rogers und Cody Canada (Cross Canadian Ragweed) mitwirken, oder der kraftvolle Gitarren-Rootsrocker "Fancy boys" mit Hayes Carll, James McMurtry und Dalton Domino als Gäste. Ganz groß kommen auch der sehr knackige, dreckige und staubige Americana-/Alternative Countryrocker "Hellbent for leather" (Gast: Steve Earle), sowie, der das Album erstklassig abschließende, groovige und dezent bluesige, erdige, mit zündenden, variablen Gitarren inszenierte Outlaw-Rootsrocker "Desperate man", den Hubbard zusammen mit der exzellenten The Band Of Heathens performt. Trotz der beeindruckenden Anzahl von tollen Kollaborateuren, die durchaus eine markante Rolle spielen, behauptet sich Hubbard jederzeit im Rampenlicht, und selbst wenn er das Mikrofon vorübergehend an jemand anderen überlässt, so ist er nie zu weit "vom Zentrum der Bühne" entfernt. Alle Musiker ergänzen sich fantastisch und bringen jede Menge Leidenschaft und Feuer mit. Das ist jederzeit zu spüren. Ray Wylie Hubbard, dieser urige, so großartige "alte Kauz" und seine vielen Freunde präsentieren sich in wirklich blendender Verfassung. "Co-starring too" ist Ray Wylie Hubbards 18. Album - und wie der Vorgänger, ist es ein verdammt starkes! Ganz ganz großes Kompliment an den ewig jungen, "alten" Outlaw!

Das komplette Tracklisting:

1. Stone Blind Horses (feat. Willie Nelson) - 3:45
2. Groove (feat. Kevin Russell & The Shiny Soul Sisters) - 4:00
3. Only A Fool (feat. The Bluebonnets) - 4:18
4. Hellbent For Leather (feat. Steve Earle) - 3:08
5. Naturally Wild (feat. Lzzy Hale & John 5) - 3:14
6. Fancy Boys (feat. Hayes Carll & James McMurtry & Dalton Domino) - 3:09
7. Texas Wild Side (feat. The Last Bandoleros) - 3:58
8. Even If My Wheels Fall Off (feat. Wade Bowen & Randy Rogers & Cody Canada) - 3:36
9. Pretty Reckless (feat. Wynonna Judd & Jaimee Harris & Charlie Sexton & Gurf Morlix) - 4:13
10. Ride Or Die (Montar O Morir) (feat. Ringo Starr & Lucas Hubbard & Steve Lukather & Eliza Gilkyson & Ann Wilson) 3:44
11. Desperate Man (feat. The Band Of Heathens) - 4:53

Art-Nr.: 10557
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Jenai - cool me down [2002]
Solche Leute tun Nashville wirklich gut! Die aus Idaho stammende Newcomerin überrascht die Countrygemeinde mit einem fantastischen Debut. Großartige New Country-Musik ohne Schnickschnack in einem wunderbaren semi-akustisch/elektrischen, rootsigen, neo-traditionellen Sound. Die Balance zwischen filigranen akustischen Instrumenten, wie Fiddle, Akustik-Gitarre, Mandoline und Dobro auf der einen, und beherzten, satt klingenden elektrischen Gitarren und knochentrockenen Drums auf der anderen Seite, erzeugt ein hochinteressantes, fast geheimnisvoll anmutendes, Spannungsfeld, das einen nicht mehr losläßt. Dazu bsitzt Jenai eine tolle, dezent rootsig angehauchte Stimme. Ihr Gesang kommt zuweilen unheimlich lässig und cool rüber, zum anderen dann wieder lieblich warm und wohlig, aber immer voller Inspiration, Ausstrahlung und voller Energie. Vielleicht kann man ihre Musik entfernt als eine Art Mischung zwischen dem Sound der Dixie Chicks und der Judds, mit ein paar dezenten Zutaten einer tradittionellen Shania Twain, einer countryorientierten Sheryl Crow und einer "Angel from Montgomery"-singenden Bonnie Raitt bezeichnen. Die Songs sind bis auf zwei Ausnahmen sehr rhythmisch und flott. Schon bei den ersten Tönen beginnt man automatisch mit den Fingern zu schnippen. Es beginnt mit dem Titelstück "Cool me down", einer Kieran Kane Nummer! Flotter Rhythmus, Mandoline, Fiddle und Akustik-Gitarre bilden das Intro, lässiges Schlagzeug, noch lässigerer Gesang, erst etwas zurückhaltend und dann gut in die Beine gehend - schon befinden wir uns in einem klasse rockenden Boogie-Drive mit einem tollen E-Gitarrensolo im Break! "Be a woman" ist ein wunderbarer, dezent rockender New Country-Song mit einer tollen Melodie und herrlichen verschiedensten Gitarren. Tolles Arrangement! Wieder ein schönes E-Gitarrensolo in der Mitte. Nach der feinen Ballade "It won't be me" kommt das von einer klaren Steelguitar begleitete, sehr rhythmische, coole "Heartbreak city" mit tollem Akustik/Electric-Wechselspiel. Viel Boogie-Drive bekommen wir wieder bei "Don't hold your heart" zu hören, dazu ein tolles Dobro, "Papa don't ask, Mama don't know" ist ein gefühlvoller mit unaufdringlichen Bläsern und duellierenden E-Gitarren durchsetzter Western-Swing, "Time to dream" ein wunderschöner Countrysong mit herrlicher Steel, der wie ein warmes Kaminfeuer im Winter zu wirken scheint und "Loraine" ist allerbester fetziger rollin' and rocking New Country, der gut in die Beine geht. Tolle Instrumentierung zwischen riffigen E-Gitarren, Mandoline und fetzigem Piano! Wer hier nicht das Tanzbein schwingt, ist selbst schuld! Nach weiteren starken Songs kommt mit "South side stomp" dann ein Finale, das auch die Linedancer nochmal auf den Plan ruft. Eine Shuffle-Tanz-Nummer, die jede Party in Schwung bringt! 12 klasse Songs! Brent Maher (Judds/Wynonna) hat die Scheibe trocken und auf den Punkt genau produziert. Jenai bringt jede Menge Pep und Anspruch zugleich in die Nashville-Szene.Wir sind beeindruckt! Drücken wir ihr die Daumen, daß sich auch der Erfolg einstellt! Ein bemerkenswert starkes Debut!

Art-Nr.: 1512
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Judds, The - i will stand by you ~ the essential collection + 2 new songs [2011]
Mit 2 brandneuen Songs! Naomi und Wynonna, die legendären Judds, treten in den USA wieder gemeinsam auf. Grund genug, die fantastische Musik der beiden mit einem prächtig zusammengestellten Sampler noch einmal in Erinnerung zu bringen. Klar gab es schon einige "Greatest hits"-Werke des wohl berühmtesten Mutter/Tochter-Duos der Country-Geschichte, doch diese neue "Compilation" ist aus zwei Gründen besonders interessant: Zum einen ist das Material erneut remastert worden und kommt im eindeutig besten Sound, in dem wir diese Somgs bis dato gehört haben, und zum anderen sind zwei brandneue, explizit zur Reunion-Tour und für dieses Album eingespielte Tracks enthalten. Das sind die ersten Neuaufnahmen der Judds seit über 10 Jahren. "I will stand by you", eine wunderbar flotte Countrynummer, ist instrumentiert mit großartigen akustischen Gitarren, Mandoline, Dobro, Banjo und "thundering kick drums", während das starke, etwas zurückhaltendere, lockere, von Bruce Robison und Darrell Scott komponierte "Back home" mit einer brillanten Gaststimme aufwartet, nämlich der von Alison Krauss. Beide Stücke sind exzellente Songs in allerbester Judds-Tradition. Ein richtig feines "Best of"-Album mit zwi hervorragenden neuen Nummern für die vielen Anhänger der unvergessenen Judds!

Die komplette Songliste:

1 Mama He's Crazy - 3:15   
2 Why Not Me - 3:31   
3 Girls Night Out - 2:55   
4 Love Is Alive - 3:59   
5 Have Mercy - 3:24   
6 Grandpa (Tell Me 'Bout the Good Old Days) - 4:17   
7 Rockin' with the Rhythm of the Rain - 2:42   
8 I Know Where I'm Going - 3:41   
9 Turn It Loose - 3:44   
10 Young Love - 4:24   
11 Love Can Build a Bridge - 5:24   
12 Flies on the Butter (You Can't Go Home Again) - 4:31   
13 I Will Stand by You - 3:46   
14 Back Home - 3:48

Art-Nr.: 7326
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Judds, The - reunion ~ live [2000]
2 CD-Set! Großartige Live-Doppel-CD ihres Comebacks, aufgenommen am 31. Dezember 1999 in Phoenix, Arizona! Naomi, nach überstandener Hepatitis-C-Erkrankung, und Wynonna haben nichts von ihrer Aura eingebüßt. Enthalten sind all ihre Knaller wie "Love can build a bridge", "Girls night out", "Love is alive", "Grandpa", "Why not me" usw...., sowie einige tolle Versionen von Wynonna's Solomaterial, u.a. bereits 2 Titel ihres letzten Albums "New day dawning". Klasse!

Art-Nr.: 1519
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 28,07

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
McClinton, Delbert - tall, dark & lonesome [2019]
Erneut ein ganz prächtiges, neues Album einer absoluten Größe des Grenzbereichs zwischen Americana und Blues. Delbert McClinton & Self Made Men + Dana präsentieren eine mitreißende, packende und zündende Mixtur aus Rootsrock, Country, Blues, Soul, Swing, Jazz, Folk und Americana, ausgestattet mit viel Spielfreude und einem stets rootsig rauen und vielseitig bluesigen Fundament, dargeboten von fantastischen Musikern. McClinton, ein begnadeter Songwriter, Sänger, Harp-Spieler, Pianist und Gitarrist, gilt auf seinem Terrain als einer der "größten" Texaner "ever", was er mit "Tall, dark & lonesome" einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Aus der Original-Produktbeschreibzng:

"Roots music visionary" (Rolling Stone) Delbert McClinton returns with a swaggering and swingin’ new album, Tall, Dark & Handsome. Featuring 14 new, original new songs - all written or co-written by Delbert, the album dives deep into the blues, Americana and beyond, bursting with horns, fiddle, accordion, blazing guitar work, back-up singers and McClinton’s charismatic rasp, proving Lyle Lovett’s claim that “if we could all sing like we want to, we’d all sound like Delbert McClinton.”
Tall, Dark & Handsome features Delbert’s band the Self-Made Men + Dana: Dana Robbins (saxophone), Jack Bruno (drums), Mike Joyce (bass), Bob Britt (guitar), James Pennebaker (guitar), Kevin McKendree (keyboards), Quentin Ware (trumpet), Dennis Wage (keyboards).
It’s evident from the first downbeat that McClinton and company had a blast making the record, shining a raucous light on the swinging, jazzy virtues of Texas blues. Opener “Mr. Smith” is a joyous shuffle. “If I Hock My Guitar” is sly and self-deprecating, the story of a down n’ out axe-man who weighs his craft with a visit to the pawn shop. The album hurtles forward with a red hot energy, with only a couple cool breaths along the way, like on “Any Other Way,” a ballad that starts with “Just another lovely day / a low-flying angel got in my way.”
McClinton has three GRAMMY Awards, and his previous three albums have all reached # 1 or #2 on Billboard’s Blues chart. With over 60 years of recording and touring to his credit, McClinton is a true musical zelig: he toured with the Beatles, backed Bo Diddley and Howlin’ Wolf, helped to inspire The Blues Brothers, and performed everywhere from SNL to Austin City Limits (both multiple times) along the way. His songs have been covered by Buddy Guy, Bonnie Raitt, Garth Brooks, Vince Gill, Waylon Jennings, and Wynonna Judd - to name a few.
This “Godfather of Americana” (Rolling Stone) will keep on rolling in 2019, with a full slate of tour dates through year’s end and beyond.

Das komplette Tracklisting:

1. Mr. Smith - 4:02
2. If I Hock My Guitar - 2:06
3. No Chicken on the Bone - 3:06
4. Let's Get Down Like We Used To - 3:01
5. Gone to Mexico - 2:14
6. Lulu - 3:03
7. Loud Mouth - 3:05
8. Down in the Mouth - 2:06
9. Ruby & Jules - 2:58
10. Any Other Way - 3:20
11. A Fool Like Me - 3:05
12. Can't Get Up - 2:34
13. Temporarily Insane - 3:52
14. A Poem - 1:00

Art-Nr.: 9849
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Nugent, Alecia - a little girl...a big four-lane [2006]
Die Fans von Alecia Nugent dürfen sich freuen! Endlich ist es da, ihr zweites, heiß ersehntes Album! Und was für ein starkes Teil ist es erneut geworden: Herrliche, so wunderbar reine, ungetrübte Bluegrass/Acoustic Country-Music vom Allerfeinsten! "Regie" führte, wie beim 2004er Debüt, auch diesmal wieder Grammy-Award Gewinner Carl Jackson! Dieser ist nicht nur erneut an fast der Hälfte aller Stücke kompositorisch beteiligt (doch auch die übrigen, von anderen arrivierten Songwritern beigesteuerten Songs sind für Alecia wie maßgeschneidert), nein, er spielt Akustikgitarre, Banjo, singt im Background und hat das Gesamtwerk natürlich auch produktionstechnisch vorzüglich in Szene gesetzt. Die Kombination Jackson - Nugent beeindruckt auf mehr denn je. Ein wunderschönes Album, bestehend aus dreizehn Stücken, eingespielt mit absoluten Spitzen-Musikern, wie u. a. Rob Ickes (Dobro), Adam Steffey (Mandoline), Andy Falco (Akustikgitarre), Jim Van Cleve (Fiddle), Steve Sutton (Banjo), Tony Creasman (Drums), sowie einer ganzen Reihe hochkarätiger Backgroundsängerinnen und-sänger wie Rebecca Lynn Howard, Allison Krauss, Cia Cherryholmes oder Doyle Lawson. Den Auftakt bildet das starke "Too Good To Be True" aus der Feder von Leslie Satcher und Larry Cordle. Ein flotter Uptempo-Drumrhythmus, gepaart mit Akustikgitarre und forschem Banjospiel bereitet den Weg für jede Menge kleiner Instumental-Fills, um letztendlich in einem furiosen Schlagabtausch aus Mandoline, Banjo, Dobro und Fiddle seinen Höhepunkt zu erreichen. Ganz große musikalische Leistung! Eins von jeder Menge Highlights einer durchweg höchst-niveauvollen CD. Ob von zarter bis kratziger Akustikgitarre, abgehackter bis zirpender Mandoline, sägender bis heulender Fiddle, den wunderbar polternden Banjo-, sowie surrenden Dobro- oder Weisenborn-Akustik-Slide Klängen, sämtliche Instrumente vereinen sich zum einem wundervollen Acoustic-Erlebnis. Nugent’s Stimme (eine Art Mischung aus Reba McEntire, Dolly Parton, Trisha Yearwood, Patty Loveless und manchmal sogar dezent Wynonna) klingt frisch, noch variabler als beim Vorgänger und passt sich jeder Song-Art und jedem Tempo höchst einfühlsam an. Herrlich beispielsweise der mit bluesig/swampiger Atmosphäre umgarnte Footstomper "Muddy River" (starkes Akustik-Slidespiel von Rob Ickes, wunderbarer Backing-Gesang von Rebecca Lynn Howard), die balladesken oder entspannteren Nummern wie "God Knows What" (sehr melodisch), "Where His Wheels Left The Road", das zuckersüße "You’ve Still Got It" (Background Vocals von Allison Krauss), "It Won’t Be Me" (ganz traditioneller, sehr emotionaler, wunderschöner Country-Waltz), "Somewhere Else To Fall"(Alecia im Stile der großen weiblichen Country-Ikonen), oder die flotten, dynamischen "I Cried All The Way To Kentucky" (humorvoller Text) und "Breaking New Ground" (dank des integrierten Spielraums für viele Soli geradezu ideal für Bluegrass-Jam-Sessions)! Passionierte Gesangsliebhaber werden sich an Alecia’s Duett mit Bradley Walker (wunderbare, warme Brad-Paisley-mäßige Baritonestimme) und am mit Gospelflair bestückten, abschließenden "Meet Me In Heaven Someday" laben. Toll auch das lockere, herrlich melodische "Letter from home", komponiert von Carl Jackson und Jennifer McCarter, das viele sicher auch noch in der Fassung der McCarters, Ende der Achtziger, in Erinnerung haben. Alecia Nugent’s zweites Werk „"A Little Girl... A Big Four Lane" besticht durch eine insgesamt sehr homogene Gesamtstruktur und lebt von der allseits spürbaren Freude aller Beteiligten, sich musikalisch einzubringen. Die Fans von Rhonda Vincent, Alison Krauss, den jüngeren Werken Dolly's, Patty Loveless' & Co. werden sich auch dem Zauber Alecia Nugent's nicht entziehen können. Carl Jackson hat dabei, wie nicht anders zu erwarten, erneut geschickt die Fäden gezogen. Sein Statement zu diesem klasse Werk: "It’s not absolutely hardcore bluegrass, and it isn’t absolutely country, either. We just tried to make a great album.” Und das ist ihnen wirklich gelungen! Wahrhaftig, ein großartiges Album! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Too Good To Be True - 3:22
2. Muddy River - 4:37
3. God Knows What - 3:12
4. A Dozen White Roses - 4:06
5. Where His Wheels Left The Road - 3:54
6. I Cried All The Way To Kentucky - 4:24
7. When It Comes Down To Us (It's All Up To You) (feat. Bradley Walker) - 3:00
8. You've Still Got It - 2:58
9. Breaking New Ground - 3:06
10. It Won't Be Me - 3:59
11. Letter From Home - 3:28
12. Somewhere Else To Fall - 3:15
13. Meet Me In Heaven Someday - 2:53

Art-Nr.: 3947
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Too good to be true
Muddy river
God knows what
Where his wheels left the road
Letter from home

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Various Artists - act of valor [2012]
Großartiger Soundtrack zu einem neuen amerikanischen Film, dem heroischen Navy Seals-Opus "Act Of Valor", zu dem 10 der angesagtesten Country-/New Country-Acts Nashville's ihren musikalischen Beitrag zusteuerten. Mit dabei sind u.a. Keith Urban, Lady Antebellum, Trace Adkins, Jake Owen, Montgomery Gentry, Sugarland und Wynonna Judd. Alle Songs, und das ist das bemerkenswerte und interessante an diesem Werk, sind neu, bislang unveröffentlicht und anderswo nicht erhältlich. Die Fans dürfen sich also auf "neuen Stoff" ihrer Lieblinge freuen. Prima Sache!

Die komplette Songliste:

1. For You (Keith Urban) 4:49
2. Guide You Home (Sugarland) 3:51
3. I Was Here (Lady Antebellum) 3:40
4. The Best I Can (Jake Owen) 3:45
5. If The Sun Comes Up (Trace Adkins) 4:29
6. Two Solders Coming Home (Lori McKenna) 3:26
7. What It Takes (Montgomery Gentry) 3:42
8. The Best Of Me (Josh Kelley) 3:27
9. Where We Left Off (Hunter Hayes) 4:56
10. Whatever Brings You Back (Wynonna) 5:20

Art-Nr.: 7704
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Wynonna - what the world needs now is love [2003]
Das Wynonna Judd, ex The Judds, mal ein schwaches Album veröffentlicht, ist nur schwer vorstellbar. So reiht sich dann auch "What the world needs now is love" nahtlos in ihre ausnahmslos großartigen Solo-Veröffentlichungen nach dem Ende der Judds, ein. Ihre fantastische Stimme hat nichts von ihrer Faszination verloren, ganz im Gegenteil! Selten klang sie kraftvoller und klarer! Was hat diese Lady für eine Power, gleichzeitig aber auch für ein Gefühl in der Stimme. Wie gewohnt, ist die Songauswahl erstklassig! Trotz aller Vielseitigkeit, ist das Album insgesamt vielleicht ein wenig poppiger geworden, doch sie übertreibt es bei weitem nicht so stark wie viele ihre Kolleginnen ala Shania Twain oder Faith Hill! Dazu steckt bei Wynonna viel zu viel Substanz dahinter. Sie identifiziert sich voll und ganz mit ihrer Musik und wird ihre Countryroots nie leugnen. Weitgehend ist das Album sehr knackig und auch druckvoll arrangiert. Man spürt durchweg, auch bei den Balladen, eine gewaltige Energie! Nie wird es allzu schmalzig. Die kraftvollen Töne des knackigen Country-Poprocks überwiegen klar! So geht es dann auch bei dem Eröffnungsstück "What the world needs" entsprechend druckvoll und voller Energie los. Mit einem großartigen Rhythmus und Groove ertönt diese wunderbare Midtempo Pop-Rock-Nummer aus den Boxen, durchzogen von dezentem Banjo-Spiel, einer ebenso im Hintergrund befindlichen Steel, kräftiger Geige, knackigem Drumming und satten Gitarrenriffs, inklusive einem rockigen, fetten E-Gitarren-Intermezzo. Man beginnt sofort im Rhythmus mitzuwippen. Klasse! Nach der von Streichern unterstützten, gewaltigen Power-Ballade "Heaven help me", in der man auf eindrucksvolle Weise Wynonna's Kraft und Sanftmut gleichermaßen zu spüren bekommt, und dem satten, knackigen, mit leichtem Karibik- /Reggae-Einschlag angereicherten Country-Pop-Rocker "It all comes down to love", kommt dann so etwas, wie eine kleine Judds-Reunion. Mit ihrer Mutter Naomi zusammen präsentiert sie die herrliche, semi-akustische, astreine Countrynummer "Flies on the butter (you can't go home again") in wirklich allerbester Judds-Tradition. Tolle akustische Gitarren, Mandoline, Fiddle, entspanntes Schlagzeug, eine prächtige Melodie und der wunderbare Gesang von Naomi und Wynonna bilden den Rahmen für einen echten "Judds-Hit"! Nach dem poppigen "I will be" versucht sich Wynonna schließlich an einer höchst interessanten Coverversion - und zwar dem Foreigner Mega-Mainstream-Hit aus den Achtzigern "I wanna know what love is". Gelingt ihr bravourös! Als Gast an der Gitarre begrüßt sie bei diesem Stück keinen Geringeren, als den britischen Bluesrock-Gitarren-Veteran Jeff Beck! Toll, mit welcher Power sie diese Rock-Ballade rüberbringt! Klasse auch der mit fetten Gitarren gespickte, balladeske Poprocker "Sometimes I feel like Elvis", die tolle Version von Dennis Linde's "Burnin' love", ein dampfender Countryrocker, der knallige Rock-Kracher "(No one's gonna) Break me down", die melodische, wie Öl runtergehende, knackige Knüller-Country-Pop-Nummer "Your day will come" mit ihren tollen E-Gitarren, und die herrliche, semi-akustische mit schönen Gitarren, Mandoline, Fiddle und Akordeon begleitete, leicht Gospel angehauchte, Countrynummer "Rescue me", mit dem das Album seinen krönenden Abschluß hat. Ein perfektes Country-Pop-Album einer Wynonna, die stark ist, wie eh und je. Sie ist die wahre Diva dieses Genres, keine Frage!

Das komplette Tracklisting:

1. What The World Needs - 3:35
2. Heaven Help Me - 4:02
3. It All Comes Down To Love - 3:43
4. Flies On The Butter (You Can't Go Home Again) (featuring Naomi Judd from The Judd) - 4:30
5. I Will Be - 4:15
6. I Want To Know What Love Is - (featuring Jeff Beck) 5:41
7. It's Only Love - 4:17
8. Sometimes I Feel Like Elvis - 4:43
9. Burnin' Love (from the motion picture Lilo & Stitch) - 3:12
10. Who Am I Supposed To Love - 4:04
11. Your Day Will Come - 3:54
12. (No One's Gonna) Break Me Down - 3:16
13. You Are (from the motion picture Someone Like You) - 4:54
14. Rescue Me - 4:05

Art-Nr.: 1977
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!