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Carpenter, Mary Chapin - the dirt and the stars [2020]
Mary Chapin Carpenter, die hoch dekorierte, großartige Singer-Songwriterin aus Princeton/New Jersey setzt mit großer Ruhe und Entspanntheit ihren in den letzten Jahren eingeschlagenen Weg fort - und das auf höchstem Level. Ihre Nashville Country-Tage sind schon lange Vergangenheit - erlesenes Songwriting und feinstes Storytelling zwischen Americana, Roots, Folk und Alternate Country sind ihre Welt. Mit ihrem neuen, nun schon 16., abermals von Ethan Johns erstklassig produzierten, mit ihrer exzellenten Band in Peter Gabriel's Real World Studios außerhalb von Bath, England, eingespielten Album "The dirt and the stars" demonstriert sie dies einmal mehr auf eindrucksvollste Art und Weise. Das hervorragende Songmaterial trägt sie, viel Wert auf den textlichen Inhalt legend, mit ihrer so graziösen, tiefen, ruhigen Stimme ganz wunderbar vor, meist eingebunden in ein wohliges, ruhiges, exquisites Full Band-Arrangement aus vielschichtigen Saiteninstrumenten, Keyboards und einer recht dezenten, aber wirksamen Rhythmusfraktion, um dann bei der ein oder anderen Nummer doch einmal zuzulegen und mit ihrer Band, allen voran dem exzellenten Lead Gitarristen Duke Levine, etwas dynamischer, kraftvoller und erdiger zu "rocken". Die Bandbreite vom folkigen, flockigen Opener "Farther along and further in", über das in einem gepflegten Midtempo, mit feinen Gitarren inszenierte, dezent knackige, sehr melodische "It's okay to be sad", das trocken und erdig, schön rootsig, prächtig groovende "American stooge" (klasse, "dreckige" Lead Gitarre von Duke Levine), das herrlich entspannte und melodische "Where the beauty is", das etwas dynamischere, sogar etwas an alte "Come on, Come on"-Tage erinnernde "Secret keepers", das ganz fein instrumentierte, ruhige, nachdenkliche "Asking for a friend", bis hin zum grandiosen, finalen Opus "Between the dirt and the stars", zeichnet ein Album voller prächtiger Song-Highlights. Gerade auf die letze Nummer wollen wir aber noch etwas näher eingehen: Was für ein kleiner, über 7 1/2 Minuten langer Geniestreich von einer rootsig rockenden Americana-Nummer - traumhaft melodisch, mit tollen Gitarren und einem wunderbaren Orgel-Background, bei dem Gitarrist Duke Levine nach etwa 4 Minuten zu einem baumstarken, erdigen, zündenden ausgedehnten Gitarrensolo vom Allerfeinsten ausholt, während die Nummer immer mehr Kraft und rockige Energie entfacht. Eine der besten MCC-Nummern der letzten Jahre! Doch, wie gesagt, das Album in seiner Gänze ist ein äußerst vorzügliches. Keine Frage, Mary Chapin Carpenter ist in blendender Verfassung!

Das komplette Tracklisting:

1. Farther Along and Further In - 4:57
2. It's Ok to Be Sad - 5:04
3. All Broken Hearts Break Differently - 4:42
4. Old D-35 - 5:54
5. American Stooge - 6:05
6. Where the Beauty Is - 3:51
7. Nocturne - 6:16
8. Secret Keepers - 3:23
9. Asking for a Friend - 5:13
10. Everybody's Got Something - 5:18
11. Between the Dirt and the Stars - 7:43

Art-Nr.: 10120
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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