Artikel 1 bis 1 von 1 gefundenen...

[1-15]

 
Layton & Tough Town, Rich - salvation road [2019]
Achtung! Nur sehr begrenzte Stückzahl vorhanden!

"Salvation road" von Rich Layton & Tough Town: welch ein großartiger, schön erdiger, vielfältiger Roots-/Americana-/Rock'n Roll-Trip der besonderen Art, eingebunden in ein herrlich dreckiges, natürliches Klangbild, verwurzelt in den Heartlands, genauso wie in den Southlands und Swamps, aber auch voller uriger Blues(rock)-Trademarks. Ein amerikanischer Kritiker drückt es so aus: "'Salvation Road' is a high-octane trip roaring down two-lane southern asphalt. It’s The Yardbirds jamming with Johnny Cash… The Stones in Muscle Shoals with Delbert McClinton… Elvis backed by the growl of an amplified harmonica in a Memphis juke joint. Making these influences all his own, Rich Layton leaps from your speakers with the conviction of a firebrand rock and roll preacher determined to save your soul - and his". Rich Layton & Tough Town kommen aus Portland/Oregon, doch Rich verbrachte die meiste Zeit seines Lebens, auch seine Jugend, in Texas, genauer gesagt, in Houston und in Austin. Er und eine gewisse Lucinda Williams waren nach ihrer College-Zeit nicht nur ein musikalisches Paar. Die beiden Singer/Songwriter spielten damals gemeinsam in den Kneipen von Austin, wobei sich Layton neben seinen gesanglichen Qualitäten zu einem formadiblen Harp-Spieler entwickelte. Die beiden gingen später nach Houston und bereicherten die Szene rund um den berühmten "Anderson Fair"-Club, dessen Haus-Mundharmonikaspieler Layton wurde. Der Club war damals die Heimat solcher Größen wie Townes van Zandt, Lyle Lovett, Lightning Hopkins, Nanci Griffith und vielen anderen. Die Folkszene war Layton auf Dauer jedoch zu wenig und er wurde schließlich ein Gründungsmitglied von Houston's "premier "Rockin' Blues Revue" namens "Dr. Rockit & The Sisters of Mercy". 1985 kürte das führende Musikmagazin von Texas Rich als einen der 6 besten "Rexas Harmonica Tornados", neben solchen Leuten wie Kim Wilson (The Fabulous Thunderbirds) und Delbert McClinton. Rich Layton sammelte über die Jahre Unmengen von musikalischen Erfahrungen, trat mit solchen unterschiedlichen Leuten wie Lyle Lovett, Dave Alvin, ZZ Top, Bonnie Raitt, Keb' Mo', Los Lonely Boys, Buddy Guy und vielen mehr auf. All dies beeinflusste ihn nachhaltig, wie eben die gesamten musikalischen Strömungen, die entlang der texanischen Golfküste mit ihren unterschiedlichen Stilen aus Rock, Blues, Roots, Country, Honky Tonk, R&B, Blue-eyed Soul, Southern und Swamp zu einem in der Welt einzigartigen Sound zusammenfließen. Und genau das ist die unwiderstehliche Musik von Rich Layton & Tough Town. Die Burschen sind allesamt herausragende Musiker, die voller Spielfreude ans Werk gehen. Man merkt dies zu jeder Sekunde ihres fantastischen, neuen Albums. Layton ist ein großartiger, charismatischer Frontmann, ein toller Sänger und Mundharmonikaspieler, dazu ein exzellenter Songwriter. Geboten bekommen wir 10 prächtige Originale und eine tolles "psychedelich sixties nugget", eine Coverversion der alten Gerry Goffin-Nummer "Take a giant step", den seinerzeit u. a. die Monkees und Taj Mahal's Rising Sons aufnahmen. Der musikalische Rahmen der einzelnen Tracks besteht vorwiegend aus fetzigen Gitarren (der klasse aufspielende Larry McCoy), klimperndem Piano und feinen Orgel-Fills, sowie Layton's dreckiger Bluesharp und einer prächtig groovenden Rhythmsection (Eric "Haus" Krabbenhoft - Bass und Charles Pike - Drums). Songs wie beispielsweise der straighte, kraftvolle, riffige, leicht Stones-beeinfusste, gut nach vorn rockende Opener "Live to rock" ("scharfe" Bluesharp, satte Gitarren, honky-tonkig klimperndes Klavier), der schwüle, raue, swampige, ein schönes Southern-Flair ausstrahlende Roots-/Bluesrocker "Salvation road" (toller Groove, feine Slide-Fills, starkes Gitarrensolo), das wunderbar melodische, mit ein wenig Springsteen-Feeling aufwartende, voller Soul steckende, nostalgisch wirkende "Wake-up call" (schöne, dezente Bläser), der kernige, genauso kraftvoll wie locker wirkende, schön bluesige Rootsrocker "Show me what you're workin' with" (bärenstarkes Duett mit der großartigen Teresa James), der swampige, abermals mit einer feinen Melodie kommende Blues-/Roots-Southern Rock'n Roller "Dollars to donuts" (klasse Gitarren, inkl. kernigem, kurzen Solo, schöne Sax-Einlage, tolle Piano-/Orgel-Klänge, prächtiger Groove), das stark nach Little Feat klingende, jammige "Sorry don't cut it", oder auch der schwungvolle, bluesige "rolling" Rocker "Soul divided" sind regelrechte Genre-Perlen. "Salvation road" ist von vorn bis hinten eine echte Meisterleistung von Rich Layton & Tough Town! "Gritty and full of passion" - ein Roots, Swamp, Southern, Rock, Blues, Soul-Trip der Extraklasse.

Das komplette Tracklisting:

1. Live to Rock - 4:27
2. Salvation Road - 3:35
3. Raise It Up - 5:41
4. Wake up Call - 4:40
5. Show Me What You're Workin' With - 5:09
6. Dollars to Donuts - 4:23
7. Sorry Don't Cut It - 4:29
8. Two Hearts - 3:34
9. The Dude Abides - 3:55
10. Soul Divided - 3:30
11. Take a Giant Step - 5:53

Art-Nr.: 9930
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Live to rock
Salvation road
Wake-up call
Show me what you're workin' with
Dollars to donuts
Sorry don't cut it
Two hearts
Soul divided

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!