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Abshier & the Nighthowlers, Shea - turning point [2019]
Ohne jeden Zweifel, die in den U.S.-Staaten Texas und Oklahoma verwurzelte "Red Dirt"-Szene hat eine neue Vorzeige-Band: Shea Abshier & The Nighthowlers! Die erst im Frühjahr 2017 gegründete Formation aus Stephensville/TX legt nach ihrem wirklich vorzüglichen Debut "Potluck" aus dem Jahre 2018 nun mit dem fantastischen "Turning point" bereits ihr zweites Album vor und packt geradewegs nochmal eine Schippe drauf. Was für eine baumstarke Vorstellung! Längst ist dieses so erfrischend ungezwungen und frei aufspielende Sextett in der ersten Liga solch renommierter Genre-Acts wie beispielsweise Cross Canadian Ragweed, Micky and The Motorcars, der Randy Rogers Band, der (frühen) Eli Young Band, Wade Bowen & Co. angekommen. Was wir zu hören bekommrn, ist ein ganz wunderbares, Southern-umwehtes, von durchweg herrlichen Melodien durchzogenes, schön knackiges, dabei wie Öl runtergehendes, überaus Gitarren-betontes Roots-/Americana-/Countryrock-Gebräu, das sich mit seinem aus vielschichtigen, transparent und saftig klingenden Gitarren bestimmten, flockig angenehmen, dennoch natürlich rootsig klingenden Sound geradezu magisch in unsere Ohren schlängelt. Trotz aller Harmonien, ist die erdige, texanisch-rockige "Red Dirt"-Note allgegenwärtig. Nach einem knapp 1 1/2-minütigen, richtig kraftvollen, satten, absolut Southern Rock-affinen Full Band E-Gitarren-Intro, hallt gleich zu Beginn des Albums die erste "Knaller"-Nummer aus den Boxen. "Burn me" ist ein hinreißend melodischer, genauso knackiger, wie flockiger, einen sofort in seinen Bann ziehender, prächtiger Roots-, Americana,- Countryrocker, wie man ihn eben in dieser Form und Qualität nur von unseren geliebten "Red Dirt"-Hochkarätern in und um Taxas und Oklahoma zu hören bekommt. Der Bann ist gebrochen, der Funke springt über, die Band hat uns erreicht und nimmt uns mit auf einen herrlich lockeren Trip in das Reich ihres so angenehmen, musikalischen Fundus'. Ob etwa das von lässigen, schönen Gitarrenlicks bestimmte, wunderbare "Love/Hate", das traumhaft melodische, abermals mit tollen Gitarrenlinien verzierte "Muse", die in ein feines Southernflair eintauchende, mit vielschichtigen Gitarren und einem dezenten Orgel-Background inszenierte Americana-Ballade "All of you", das rockig riffige "Maybe", der dynamische, kräftig rootsige, frische Southern-/Countryrocker "I can't hear you", bis hin zu dem exzellenten, wunderschönen Finaltrack "With you", die zu Beginn sehr hoch aufgelegte Meßlatte wird im weiteren Verlauf dieses tollen Albums zu keiner Phase gerissen. Klasse Songs, klasse Musiker, klasse Band, die herrlichen Harmoniern und Melodien, das dezente Southernflair, die Red Dirt-Roots - alles passt prächtig zusammen. Das Gesamtpaket stimmt einfach! Willkommen Shea Abshier & The Nighthowlers im erlauchten Kreis der Red Dirt-Elite und Gratulation zu diesem prächtigen, zweiten Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Intro - 1:26
2. Burn Me - 3:27
3. Up Against - 3:33
4. Muse - 3:37
5. Love/Hate - 3:40
6. All Of You - 3:18
7. Time And A Half - 3:06
8. Maybe - 3:59
9. Hot Mess - 3:34
10. I Can't Hear You - 4:06
11. With You - 5:26

Art-Nr.: 9822
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Burn me
Up against
Love/Hate
All of you
Maybe
I can't hear you
With you

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Castiglia, Albert - wild and free ~ live [2020]
Florida's Bluesrock "guitarslinger" Albert Castiglia bläst mit seinem neuen Live-Album "Wild and free" voll zur (Gitarren)Attacke. Er und seine großartige Band (Justine Tompkins - bass, Ephraim Lowell - drums, Lewis Stephens - keyboards) , sowie die Gäste Mike Zito (Gitarre bei 1 Track) und Allman Betts Band-Keyboarder John Ginty an der Orgel (bei 2 Tracks) lassen das "Funky Biscuit", einen Club in Boca Raton/Florida, wo das Album bei 2 Konzerten am 3. und 4. Januar 2020 mitgeschnitten wurde, in seinen Grundmauern erbeben. Die Setlist und die Songs sind cool und die Performance ist einfach richtig "hot". Castiglia, der einst als Sideman der Chicagoer Blueslegende Junior Wells die Bühne des Blues erklomm, ist in blendender Form und zeigt hier mühelos, was er für ein fantastischer "Gitarrenhexer" ist. Er gehört zu jener Zunft von Gitarristen, deren immenses Potential erst live vollends zur Geltung kommt. Der mächtig brodelnde Opener "Let the big dog eat" startet gleich, noch bevor Castiglia die ersten Worte singt, mit einem fulminanten, gewaltigen Gitarrensolo des Meisters, das sowohl die Musiker als auch das Publikum binnen kürzester Zeit auf eine amtliche Betriebstemperatur bringt. Der Anfang ist gemacht und für die folgenden, rund 72 1/2 Minuten geben die Musiker einfach alles, was sie aus sich rausholen können. "No way to slow down" - auch nicht bei den balladeskeren Songs. Als zweite Nummer steht die Mike Zito-Komposition "Hoodoo on me" auf dem Programm, ein treibender Volldampf-Bluesrocker, bei dem die Band das Gaspedal erneut bis zum Anschlag durchdrückt. Castiglia verbiegt die Saiten seines Instruments in den wilden, ausgedehnten Soli nach allen Regeln der Kunst. Es jault, quietscht, zwirbelt und rockt "absolutely wild and free". Ungemein stark und "on fire" präsentiert die Band dann die prächtige, aus Castiglia's letztem Studioalbum "Masterpiece" stammende Bluesrock-Ballade "Heavy", in einer über 9 1/2 Minuten andauernden Version, vollgepackt mit endlosen, jammigen, furiosen, aber auch schön differenzierten Gitarrenläufen. Das folgende, sumpfige, Slide-getränkte, temporeiche "Get your ass in the van" fühlt sich, im besten Sinne, zuweilen an, als sei ein über-stimulierter Elmore James am Werk. Großartig auch die Coverversionen von Johnny Winter's "Too much seconal" (an der zweiten Gitarre hier Mike Zito, der im übrigen das Album auch produzierte, und an der Orgel Allman Betts Band-Keyboarder John Ginty mit herausragendem Orgelspiel, inkl. tollem Solo), sowie von Paul Butterfield's "Lovin' cup" (irre Gitarrenausflüge, und abermals ein tolles Orgelsolo von Ginty). Das ist "bare-knuckle blues at its best". "Wild and free" ist ein Live-Album im besten Sinne des Albumtitels, bei dem Albert Castiglia und seine Band alles an Energie einbringen, was sie drauf haben. "Every inch of 'Wild and Free' is a stone gas for guitar fans", heißt es dazu in einem U.S.-Review. Dem ist nichts hinzuzufügen. Gitarren Bluesrock-Dynamik ohne Kompromisse! Von diesem furiosen "guitarslinger" wird man künftig sicher noch viel hören.

Das komplette Tracklisting:

1. Let the Big Dog Eat - 4:24
2. Hoodoo on Me - 4:10
3. I Been up All Night - 5:41
4. Heavy - 9:43
5. Get Your Ass in the Van - 4:20
6. Searching the Desert for the Blues - 5:52
7. Keep on Swinging - 6:20
8. Too Much Seconal - 8:10
9. Loving Cup - 8:28
10. I Tried to Tell Ya - 6:31
11. Boogie Funk - 8:26

Art-Nr.: 10030
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Let the big dog eat
Hoodoo on me
Heavy
Get your ass in the van
Too much seconal
Lovin' cup
I tried to tell ya

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David, Nicholas - yesterday's gone [2019]
Die in der Bluesrock-Szene mittlerweile hoch angesehene, grandiose Gitarristin, Songwriterin und Performerin Samantha Fish glänzt nicht nur selbst mit der Veröffentlichung hochklassiger Alben, sondern etabliert sich auch immer mehr als Förderin junger, hoch talentierter Kollegen, wie zum Beispiel dem exzellenten Gitarristen Jonathon Long, der im vergangenen Jahr über Fish's eigenes "Wild Heart"-Label ein klasse, von ihr produziertes Album veröffentlichte. Neuester, vielversprechender Künstler, den sie nun "am Haken" hat, ist der vorzügliche Songwriter, Keyboarder und Sänger Nicholas David aus St. Paul/Minnesota, dessen neues, wunderbares Album "Yesterday's gone" Miss Fish ebenfalls produzierte und nun über "Wild Heart Records" veröffentlichte. "David has an unbelievable voice and is a strong songwriter", urteilt ein amerikanischer Rezensent - und er hat absolut recht. Der einstige Finalist (2012) der U.S.-"The Voice"-Ausgabe verfügt über eine ungemein warme, sehr angenehme, einem sofort vertraut und dennoch einzigartig vorkommende Stimme voller Soul und Southern-Feeling, die nahezu perfekt zu seiner Musik passt. Seine Musik ist eine, auch instrumentell ungemein ausgewogene Mischung aus Roots-, Blues-, Rhythm and Blues-, Pop- und Soul-Anlagen, durch die eine herrliche, seichte Southern-Brise weht. Samantha Fish hat dabei einen ganz vorzüglichen Produzenten-Job gemacht, denn alles klingt angenehm natürlich und authentisch. Das Songwriting (alle Tracks hat Davis selbst komponiert) ist großartig. Die vorwiegend "piano-driven" Songs werden sehr ausgewogen mit wunderbaren Gitarren veredelt (Duane Betts und Jonathon Long), kommen mit feinen Melodien, hinreißenden Grooves und viel Southern Soul. David durfte im Studio mit einer Band, bestehend aus absolut hochkarätigen Bgelitmusikern arbeiten, die natürlich einen nicht unwesentlichen Teil zum Gelingen des Albums beitrugen, wie zum Beispiel Duane Betts (Allman Betts Band) an der Lead Gitarre (bei 4 Tracks), Jonathon Long (guitars), Charlie Wooton (Royal Southern Brotherhood) am Bass, Scott Graves (drums), und einigen mehr. Davis selbst spielt sämtliche Keyboards. Der großartige Opener "Hole in the bottom" definiert sofort den charakteristischen "Ton" dieses klasse Albums. Die Nummer ist ein voller Seele steckender, mit führendem, harmonisch gefääligem Piano- und Orgelspiel ausgestatteter, herrlich groovender, von einem erfrischenden, lockeren, flotten, wunderbar beschwingten Rhythmus getragener, southern-flavoured Roots-/Blues-/Soul-Rocker, in dessen zweiter Hälfte Dickey Betts' Sohn Duane gleich seinen großen Lead Gitarren-Auftritt hat. Was für ein herrliches, lässiges, ausgedehntes Solo - in bester Betts-/Allmans-Tradition. In dieser Konstellation hätte die Nummer auch glatt von der Allman Betts Band stammen können. Stark! Klasse auch beispielsweise das retro-buesige, voller Southern Soul steckende "Heavy heart" (wieder Betts mit feiner Lead Gitarre) , der southern-infused R & B-Track "With or without" (viel Soul, prächtige Piano-Klänge, schöne Gitarren-Licks), das mit Bruce Hornsby-mässigem Pianospiel inszenierte, knackige, rootsige, leicht southern-bluesige "Curious", der lockere Roots-Southern-Blues "Let u go", das zunächst in einem akustischen Ambiente beginnende, nach rund 40 Sekunden dann aber ordentlich knackig und southern-bluesig, rootsig rockende "Stars" (dezenter Howling Wolf-Touch, tolle Melodie, exzellentes Piano-, Orgel- und Gitarrenspiel), sowie das ein wenig in JJ Cale-/Clapton-Manier groovende "Little by little". Nicholas David zeigt eindrucksvoll sein großes Talent. "Yesterday's gone" ist ein Album geworden, das mit den beteiligten Musikern, Frau Fish an den Reglern und natürlich dem Protagonisten selbst, vor allem auch "mannschaftlich" voll überzeugt. Southern, soulig, rootsig, bluesig - einfach schön!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Perhaps the secret behind Nicholas David’s organic, natural sound is as simple as letting the music arise organically and naturally. There was no apparent rush to create Yesterday’s Gone, released three years after With These Hands. In fact, his time spent opening for, and playing with the Devon Allman Project, seems to have been the catalyst behind the musical connections and inspirations that define his newest album. Recorded in New Orleans with the guiding hand of Samantha Fish, the team of David (vocals, keys), Duane Betts (guitar), Jonathan Long (guitar), Charlie Wooten (bass) and Scott Graves (drums) deftly blends southern soul and blues into an earthy, 11-song collection.
Sharing a similar timbre with its predecessor, Yesterday’s Gone heavily features David’s voice, and it sits high in the mix throughout the album—as it should. Its raw richness serves as the natural focus, but the songwriting and instrumental accompaniment are equally impressive. The mostly upbeat tracks all boast lush, warm, analog sounds that vary in number and amplitude as the songs require. The production is meticulous without being overwrought.
“Hole in the Bottom” sets the tone for much of the album with a heavy emphasis on David’s voice, piano and organ leads, and a willingness to make dynamic changes within individual songs. An understated guitar solo carries the second half of the tune up to the gentle revisitation of the main piano theme. “Heavy Heart” changes tempo, but maintains many of the same characteristics, namely, great playing and an honest, soulful feel.
The first true standout, “With or Without,” begins with and builds around a memorable melody delivered through a dual-guitar harmony. As much as David can carry a song on his own, the shared spotlight with another musical aspect really brings the track to fulfillment. Jazzier than its album-mates, “Curious” employs the same focus-shift away from David’s vocals, and towards the accompaniment that usually buoys the song and the singing.
A true New Orleans gumbo has to include a touch of R&B and a smattering of soul; “I’m Interested” and “Peel Back the Leaves,” respectively provide those ingredients. “Times Turning” opens with an emotive, cascading piano progression that shares space with the album’s most poignant lyrical verses. Immediately contrasting the simple structure of “Times Turning,” “Stars” shines as a multipart composition with an anthemic chorus. Between those two numbers and “With or Without,” a case can be made for any being the best song of the set.
"Little by Little,” a fun, jangly number, closes the album with a Crescent City flavoring of sounds. Yesterday’s Gone’s many components all play their part in making this album a winner. First listenings will undoubtedly gravitate towards David and his mellifluous voice, but each subsequent visit will peel back another layer of the sonic onion. “Peel back the leaves, just one more day, break off the bark, so the roots will stay.” Nicholas “Family Man” David and his cohorts plant profoundly deep roots on this effort. (Willie Witten / Blues Rock Review)

Das komplette Tracklisting:

1. Hole in the Bottom - 3:46
2. Heavy Heart - 5:11
3. With or Without - 5:03
4. I'm Interested - 4:59
5. Peel Back the Leaves - 3:17
6. Curious - 5:50
7. Okay - 5:46
8. Let U Go - 4:14
9. Times Turning - 5:00
10. Stars - 4:35
11. Little by Little - 5:13

Art-Nr.: 9965
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hole in the bottom
Heavy heart
With or without
Curious
Let u go
Stars
Little by little

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Garcia Band, Jerry - garcia live vol. 13: 09/16/1989, poplar creek music theatre [2020]
2 CD-Set! Teil 13 der so geschätzten und beliebten GarciaLive-Reihe aus den schier endlosen Archiven des charismatischen Grateful Dead-Gitarristen Jerry Garcia ist da. Die neue Ausgabe beleuchtet die legendäre '89iger Tour der Jerry Garcia Band, und zwar mit der erstmaligen Veröffentlichung ihres fantastischen Konzertes vom 16. September 1989 im Poplar Creek Music Theatre von Chicago. Die begnadete Band Garcia's mit John Kahn, David Kemper, Melvin Seals, Gloria Jones, and Jacklyn LaBranch, wurde bei einigen Gigs dieser Tour durch einen großen Namen erweitert, nämlich "the big man himself", Clarence Clemons von Bruce Springsteen's E-Street Band am Saxophon. Clemons bereicherte mit seinem famosen Spiel die Jammings und damit den Shows in unnachahmlicher Art und Weise. Diese Garcia-Shows mit ihm, so auch der Auftritt in Chicago, waren etwas ganz Besonderes. Die hervorragende Setlist bestand aus damit sehr raren Versionen vieler Garcia/Hunter-Standards, wie "Cats under the stars" oder "They love each other", aber auch höchst interessanten Covers wie beispielsweise Dylan's "I shall be released", The Beatles' "Dear Prudence", The Band's "The night they drove old dixie down" und vor allem einer raren, jammigen 10 Minuten-Fassung des Rolling Stones-Klassikers "Let's spend the night together". Diese Veröffentlichung ist erneut ein echtes Highlight für Deadheads und Gacia-Fans.

Hier die Original-Produktbeschreibung durch "Garcia Family Provisions":

It’s with great pleasure we share news of the next installment in the GarciaLive series — GarciaLive Volume 13: September 16th, 1989 Poplar Creek Music Theatre. For some, the number thirteen is filled with superstition, but we can comfortably say GarciaLive Volume 13 will only brighten your doorstep upon release on Friday, April 24th. The new release, like the previously issued Pure Jerry: Merriweather Post Pavilion, September 1 & 2, 1989 and Fall 1989: The Long Island Sound, once again puts a spotlight on the Jerry Garcia Band’s legendary September ’89 run, but with one BIG addition — the Big Man, Clarence Clemons.
Clemons, the tenor saxophone giant from Bruce Springsteen’s E Street Band, joined the tour at the Meadowlands in northern New Jersey after first linking up with Garcia at the Grateful Dead’s New Year’s Eve 1988 performance in Oakland. Though he wasn’t well versed in the JGB’s repertoire at the start, Clarence’s deep knowledge of R&B and rock-n-roll made him a decidedly quick study — and by the time they hit Poplar Creek for the tour closer, they were really rolling! Garcia, already enjoying one of his best latter-day years following his recovery from a near-death experience, was in particularly fine form. His playing dexterous and down-right otherworldly at times. And as Blair Jackson writes in the liner notes, “Clarence is right there with him, bleating and honking and purring and sounding like all his influences—from Maceo Parker and Lee Allen to King Curtis and Junior Walker—rolled into one powerful package that was unmistakably Clarence Clemons. He’s definitely not laying back, and his assertiveness clearly pushes Garcia to play harder and louder and funkier at every turn.” While the setlist is fairly standard for the era, Clemons helps the band find new heights on old staples like The Band’s “The Night They Drove Old Dixie Down,” The Beatles’ “Dear Prudence” and a pair of Garcia/Hunter originals, “Cats Under The Stars” and “They Love Each Other.” One relative rarity of note is a positively blistering take on The Rolling Stones’ romp “Let’s Spend The Night Together”, dusted off earlier in the year after having been absent since ’76, which closes set one spectacularly. Top to bottom, this one is filled with magic — and we’re delighted to share it with you.

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1. Cats Under the Stars - 9:32
2. They Love Each Other - 8:26
3. Let It Rock - 8:59
4. I Shall Be Released - 9:53
5. Someday Baby - 8:17
6. Dear Prudence - 11:05
7. Let's Spend the Night Together - 10:39

Disc 2:
1. How Sweet It Is (To Be Loved By You) - 7:55
2. Knockin' on Heaven's Door - 11:45
3. Think - 9:45
4. Waiting for a Miracle - 7:03
5. Evangeline - 5:51
6. The Night They Drove Old Dixie Down - 10:34
7. Tangled Up in Blue - 12:22

Art-Nr.: 10043
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Isbell and the 400 Unit, Jason - reunions [2020]
Mittlerweile gilt der charismatische Jason Isbell (ex Drive-By Truckers) ohne jeden Zweifel als einer der bedeutendsten und anerkannt besten Künstler der aktuellen Rootsrock- und Americana-Szene - einer, auf dessen herausragende Qualitäten man sich bei jeder Album-Veröffentlichung zu 100% verlassen kann. Dieser hohen Erwartungshaltung wird der 4-fache Grammy-Gewinner auch mit seinem neuen Album wieder vollumfänglich gerecht, wie sein grandioses Songmaterial in beeindruckender Art und Weise unterstreicht. Mit "Reunions", eingespielt mit seiner famosen Band "The 400 Unit" (das sind neben Jason Isbell - lead vocals, guitars, piano noch Derry Deborja - keyboards; Chad Gamble - drums; Jimbo Hart - bass; Sadler Vaden - guitars und Isball's Gattin Amanda Shires - fiddle) und abermals produziert von Dave Cobb, stellt sich Isbell thematisch seinen vielen Dämonen und Geistern der Vergangenheit, was das Werk zu einem sehr persönlichen macht. Diese "Wiedervereinigungen" mit alten Gefühlswelten lässt Isbell in überaus abwechslungsreiches, fantastisches Songmaterial einfließen. Er kann ja mit Worten, Melodien und Soundstrukturen umgehen, wie kaum ein anderer. So entführen er und seine Band uns in ganz wunderbare, herrliche Roots- und Americana-Klangwelten, die zuweilen mit einem ganz dezenten, unterschwelligen Psychedelic-Vibe (z. B. leichter Hall in der Stimme) ausgestattet sind, was aber sein Storytelling und seine gewohnt melodischen, mal knackigen, satten, dann wieder schön ruhigen Rootsrockstrukturen in keinster Weise beeinträchtigt, sondern vielmehr eine überaus willkommene, weitere, sehr bemerkenswerte, kreative Note darstellt. Es ist die pure Wonne dieser prächtigen Musik zu lauschen. Ob locker und flüssig unsere Gehörgänge angenehm umschmeichelnde Americana-Nummern, wie etwa das frische, von feinsten Acoustic Gitarren, lässigen E-Gitarrenlinien, Piano und Fiddle bestimmte, wunderschöne "River", traumhaft melodische Balladen, wie das hinreißende, abermals schön locker kommende "Dreamsicle", oder die das Album fantastisch abschließende, "dusty" Southern Outlaw Country-Nummer "Letting you go" (großartige Slideguitar-Licks von Sadler Vaden), kernige, dreckige, fette Rocker, wie das treibende, kraftvolle, ein erdiges Neil Young & Crazy Horse-Feeling vermittelnde "Overseas" (packende, zündende, ausgedehnte Lead Gitarren-Ausflüge von Sadler Vaden) und das dynamische, mit einem tollen, ins Ohr gehenden Refrain ausgestattete "Be afraid", sowie nostalgisch psychedelische Rootsrocker, wie das mit einem schönen Retro Doors-Flair ausgestattete "Running with our eyes closed" - eine Songperle jagt die nächste. Zweifellos stellt "Reunions" einen neuen Höhepunkt in der Vita von Jason Isbell and the 400 Unit dar, doch das galt und gilt jeweils auch für die vergangenen Alben. Isbell gelingt es mit jedem Album aufs Neue, sein herausragendes Talent ohne jede Schwäche abzurufen. So gilt für "Reunions", was auch schon für vergangene VÖs galt: Es ist ein kleines Meisterwerk geworden.

Das komplette Tracklisting:

1. What've I Done to Help - 6:40
2. Dreamsicle - 3:44
3. Only Children - 3:57
4. Overseas - 5:07
5. Running with Our Eyes Closed - 3:42
6. River - 3:22
7. Be Afraid - 3:19
8. St. Peter's Autograph - 4:10
9. It Gets Easier - 3:47
10. Letting You Go - 3:22

Art-Nr.: 10063
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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What've I done to help
Dreamsicle
Overseas
Running with our eyes closed
River
Be afraid
Letting you go

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Isbell and the 400 Unit, Jason - same [2009]
Zweites Album des ehemaligen Gitarristen, Sängers und Songwriters der Drive-By Truckers, Jason Isbell, diesmal eingespielt mit seiner neuen Band "The 400 Unit"! Das Werk ist ein prima Rootsrock-/Americana Rock-Teil geworden, mit dem sich Isbell und seine neue Combo durchaus auch weiterhin im Fahrwasser der "Truckers" bewegen, dabei aber eine Menge Retro Southern-Muscle Shoals-Soul einfangen. Kein Wunder, den das Album wurde in den berühmten Fame-Studios von Muscle Shoals/Alabama aufgenommen. Das Songmaterial ist erstklassig und zeichnet sich durch große Vielseitigkeit aus. Das geht von groovigen Roots Jamrockern wie "Seven-mile island", über post-moderne, Piano-, Orgel- und Gitarren-getränkte, folkig-bluesige, irgendwo zwischen Wilco und Ryan Adams angesiedelte Midtempo-Rocker wie "Sunstroke", von einer wunderbaren ursprünglichen Rauheit geprägten, psychedelisch angehauchten Alternate Country-/Americana-Balladen wie "Cigarettes and wine", mit Bläsern angereichertem, sehr authetischem, nostalgischem Southern-Soul wie "No choice in the matter", melodischen etro Alternate Countryrockern mit den Flair der Byrds wie das exzellente "Streetlights", bis hin zu straighten, fast schon ein wenig punkig wirkenden, fett abgehenden Krachern wie "Good"! Diese Truppe wird in der Roots-Welt noch einige musikalische Ausrufezeichen setzen, da sind wir sicher. Eine großartige Leistung!

Das komplette Tracklisting:

1 Seven-Mile Island - 4:16   
2 Sunstroke - 5:15   
3 Good - 4:45   
4 Cigarettes and Wine - 6:45   
5 However Long - 4:17   
6 Coda - 2:05   
7 The Blue - 4:57   
8 No Choice in the Matter - 5:30   
9 Soldiers Get Strange - 4:07   
10 Streetlights - 4:10   
11 The Last Song I Will Write - 5:54

Art-Nr.: 6218
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Seven-mile island
Sunstroke
Good
Cigarettes and wine
The blue
Streetlights

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Johnson, Jeremiah - heavens to betsy [2020]
Der in St. Louis/Missouri beheimatete, ungemein versierte Gitarrist, exzellente Sänger und hoch talentierte Songwriter Jeremiah Johnson, der schon seit Jahren zu den absoluten Stars der örtlichen Bluesrock-Szene gehört, schickt sich seit geraumer Zeit durch seine stets hervorragenden Alben peu à peu an, auch den Rest des amerikanischen Kontinents und den der gesamten Bluesrock-Welt zu erorbern. Nun gelingt ihm mit seinem neuen Werk, "Heavens to Betsy" der nächste, ganz große Schritt. Mit diesem fantastischen, neuen Werk werden sein Standing und seine "ever growing fanbase" noch einmal deutlich anwachsen. Produziert vom Grammy-dekorierten Pete Matthews und eingespielt mit einer grandiosen Band (Frank Bauer - saxophone & backing vocals, Tony Anthonis - bass, Benet Schaeffer - drums und der Tastenmann der großartigen Rootsrock-Formation Lucero, Rick Steff, an den Keyboards) gelingt Johnson eine prächtige Synthese aus Bluesrock und flüssigem, rootsigem Southern Rock, fokussiert auf bemerkenswert starke Retro-Songkraft. Die Southern-Einflüsse sind stärker, als je zuvor. Sehr gelungen ist bei den Arrangements die Einbeziehung des Saxophons durch den toll aufspielenden Frank Bauer. Dessen Sax fungiert sowohl als clever taxierte Ergänzung zur Rhythmus-Sektion, als auch als kongenialer Partner von Johnson's brillantem, "fiery southern" Lead Gitarren-Spiel. Den besten Beleg dafür liefert gleich der herausragende Opener des Albums, "White lightning". Die Nummer beginnt, unterlegt von wunderbaren, dezenten Orgelklängen, mit herrlichen, locker flüssigen, parallel gespielten Saxophon-/Lead Gitarren-Licks im Stil der typischen Twin-Leads der The Allman Brothers Band. Auch im weitern Verlauf der Nummer kommen immer wieder Erinnerung an die großen Zeiten solcher Bands wie etwa Lynyrd Skynyrd oder The Marshall Tucker Band auf. Johnson's Gesang ist exzellent, passt 100%ig zu dieser Musik. Dazu spielt er wunderbare Wah Wah-Licks und brilliert mit einem tollen, feurigen Gitarrensolo, alles eingebunden in eine tolle Melodie. Ein bluesiger Southern Rocker vom Feinsten, der sofort zündet, und unmittelbar den Grundstein für ein durch und durch großartiges Album legt. Das folgende, kraftvolle "Tornado" schlägt in eine ähnliche Kerbe, ehe der kompakte, straighte, saustarke, mit feinen Classic Rock-Anleihen versehene Power Bluesrocker "Soul crush" aud den Lautsprechern "dampft". Enthält zwei quirlige, mitreißend gespielte, würzige Gitarrensoli des Meisters. Dann die wunderschöne, lockere, southern-bluesige Ballade "Ecstasy", durch die sich feinste Saxophon- und Lead Gitarren-Linien schlängeln, inklusive eines exquisiten, wunderbaren Solos. Ganz stark kommen auch der fette, fulminante, mit furiosen Gitarrenlicks und straighten Power-Riffs ausgestattete Rocker "Forever and a day", das flotte, lockere, etwas Country-infizierte und abermals auf einem tollen Southern-Groove gebettete "Leo Stone" (virtuoses, fingerfertiges "pure southern" E-Gitarren-Solo), die traumhaft melodische, mit wunderbarem Orgel-, Gitarren-, Saxophon-Zusammenspiel inszenierte "Ohrwurm"-Ballade "Long way home", bis das Album schließlich mit dem toll groovenden und swingenden, Spuren von Jump Blues und 50s-style Rock & Roll enthaltenden, "hot-rod" Rowadhouse Blues "Preacher's daughter" furios endet. "A great voice, strong songs, and a very talented band flow into a roots, southern, blues album that’s high-energy fun", resümiert ein U.S.-Kritiker vollkommen richtig. Sowohl die Bluesrock-, als auch die Southern Rock-Fraktion, und nicht zu letzt die Freunde vorzüglichen Gitarrenspiels finden hier ihre Erfüllung. Ein richtig klasse Typ, dieser Jeremiah Johnson, mit einem famosen Album!

Das komplette Tracklisting:

1. White Lightning - 3:49
2. Tornado - 3:35
3. Soul Crush - 2:34
4. Ecstasy - 4:22
5. Forever and a Day - 3:18
6. American Steel - 3:15
7. Showdown - 3:46
8. Leo Stone - 3:50
9. Castles in the Air - 2:58
10. Long Way Home - 4:09
11. Born Under a Bad Sign - 2:35
12. Preacher's Daughter - 3:14

Art-Nr.: 9991
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
White lightning
Soul crush
Ecstasy
Forever and a day
Leo Stone
Long way home
Preacher's daughter

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Larkin Poe - self made man [2020]
2 Mädels, 2 Gitarren - was für eine Energie! Mit ihrem neuen Album "Self made man" sind sie endgültig "on top", werden sie sich endgültig in den Herzen der Bluesrock-, Southern Rock- und Rootsrock-Fans festsetzen. Larkin Poe sind die beiden in Atlanta/Georgia aufgewachsenen, heute in Nashville/Tennessee lebenden Schwestern Rebecca (lead vocals, guitars, keyboards) and Megan Lovell (lap steel guitar, background vocals), unterstützt von den beiden Mitstreitern Brent "Tarka" Layman am Bass und Kevin McGowan am Schlagzeug. Die musikalische Karriere von Rebecca und Megan begann 2005, als sie zusammen mit ihrer dritten Schwester Jessica die Bluegrass-Band The Lovell Sisters gründeten, mit der sie durchaus erfolgreich waren. 2 Alben, Auftriite in der Grand Ole Opry und beim renommierten Bonnaroo Music Festival standen u.a. zu Buche. Im Jahre 2009 trennten sich die Lovell Sisters und ein Jahr später gründeten Rebecca und Megan Larkin Poe, womit sie sich schließlich ihren ganzen musikalischen Einfüssen, ihrer DNA, die sie im Blut haben und ihren ganzen Vorlieben, vom Rootsrock zum Country, vom Soul zum Gospel, und vor allen Dingen vom Blues zum Southern Rock hingaben. Das erste, was einem in den Sinn kommt, wenn man die Musik von Larkin Poe hört, ist deren ungezähmte, spürbare Power. Ihre raue, authentische, und doch überaus zeitgemäße Blues- und Southern-Power, ihre dreckige, packende Gitarren-Dominanz (Rebecca's fette E-Gitarre und Megan's furiose Lap Steel-/Slide-Gitarre), sowie Rebecca's großartiger, kraftvoller, bluesiger Gesang. Immer mal wieder werden die beiden, durchaus nachvollziehbar, als "the little sisters of the Allman Brothers" bezeichnet. Ihr neues, baumstarkes Album "Self made man" zeigt das in Vollendung. Herrlich, wie sich die beiden und ihre Band durch eine immer raue, dreckige, southern-rootsige Blueslandschaft wühlen, immer mal wieder mit Spuren von swampigem Hill Country Blues, Gospel, oder erdigem Americana und (Outlaw)Countryrock. Und es rockt und kocht, zuweilen ordentlich hart, bei aller musikalischen Freuiheit, Unabhängigkeit und Variabilität aber auch hervorragend strukturiert. Los geht's gleich mit einer "Wucht" von einem Opener, dem brodelnden Bluesrocker "She's a self made man". "This is classic, rising and falling blues, turned up to the max", mächtig rau und dreckig, voller southern-fueled Gitarrenpower. Stark der von paralleler Lead Gitarre begleitete, erdige Gesang von Rebecca Lovell, aber auch Megan's glühendes Slide-Solo. Klingt ein wenig als würden Jimmy Page und Duane Allman zusammen jammen. Großartig! Die Melodie stimmt ebenso. Man fühlt unmittelaber den "Spirit", mit dem die Mädels am Werk sind. In eine ähnliche Kategorie ist der folgende, famose Bluesrocker "Holy ghost fire" einzuordnen. Kommt mit gewaltiger Energie und prächtiger Gitarrenarbeit der beiden Protagonistinnen, mit einem schön swampigen Groove, natürlichem Southern-Esprit und einer klasse Melodie. Das Bluesfeuer brennt weiter mit dem starken "Keep diggin'", wie auch dem brodelnden, schweißtreibenden, southernrockin' Boogie "Back down south", bei dem sich Kollege Tyler Bryant mit erstklassiger Gitarrenarbeit zusätzlich einbringt. Ganz groß auch das gospelige, aber sehr energetisch und rau interpretierte, uralte Blind Willie Johnson-Cover "God moves on the water" (mit zusätzlichem Text von Rebecca und Megan Lovell), der herrliche, flotte, lockere, dennoch dreckige, prächtig ins Ohr gehende, von einem triefenden Southern-Flair durchzogene Americana-/Countryrocker "Tears of blue to gold" (Megan's Lap Steel kling hier wie eine Pedal Steel), das von tollem Resonator Guitar- und Lap Steel-Zusammenspiel geprägte, rootsige, southern-bluesige, sumpfige "Danger angel", der genauso bluesige wie rootsige, von einem schönen Americana-Feeling durchzogene Southern Rocker "Ex-Con" (tolle Gitarren), wie auch der das Album abschließende, starke, gut gelaunte, Countrystampfer "Easy street". Schon das vergangene Larkin Poe-Album "Venom & Faith" wurde zu Recht groß gefeiert und erhielt verdientermaßen eine Grammy-Nominierung, doch mit "Self made man" ist ihnen ohne jeden Zweifel ihr bisheriges Meisterstück gelungen. Ein famoser, unglaublich cooler, rauer, dreckiger Southern-, Roots-, Bluesrock-Ritt auf der Höhe der Zeit.

Das komplette Tracklisting:

1. She’s A Self Made Man - 3:01
2. Holy Ghost Fire - 3:22
3. Keep Diggin’ - 3:13
4. Back Down South (feat. Tyler Bryant) - 3:54
5. Tears Of Blue To Gold - 3:12
6. God Moves On The Water - 2:44
7. Every Bird That Flies - 3:40
8. Scorpion - 3:13
9. Danger Angel - 2:27
10. Ex-Con - 3:56
11. Easy Street - 2:17

Art-Nr.: 10082
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
She's a self made man
Holy ghost fire
Back down south
Tears of blue to gold
Danger angel
Ex-Con
Easy street

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LaRue, Stoney - velvet [2011]
Der Texaner gilt nicht nur im Gebiet von Texas und Oklahoma als eine der einflussreichsten und viel beachtetsten Persönlichkeiten der dortigen "Red Dirt"-Szene. Doch mit seinem neuen, großartigen Studioalbum "Velvet" macht Stoney LaRue einen riesigen Schritt in die richtige Richtung, der seine Karriere auch über die Grenezen des "Red Dirt"-Movements hinaus richtig in Gang bringen sollte, nämlich im Roots-/Americana-Bereich. Das Werk strotzt nur so vor exzellentem, anspruchsvollem Songwriting (alle Songs wurden von Stoney LaRue geschrieben, zumeist mit seinem kongenialen Co-Autor Mando Saenz) und bewegt sich, musikalisch harausragend umgesetzt, mit viel Ausstrahlung und überaus authentisch in einem sehr abwechslungsreichen Grenzgebiet zwischen Rootsrock, Americana, Alternate Countryrock, mal mit einem Hauch von Blues, und seinen im Blut liegenden texanischen "Red Dirt"-Genen. Aufgenommen mit einer Horder erstklssiger Nashville-Größen (u. a. Randy Scruggs - guitar, Glenn Worf - bass, Chad Cromwell - drums, Glen Duncan - fiddle) schlägt er damit eine Brücke von solchen Kollegen wie beispielsweise The Band Of Heathens, The Band, manchmal erahnt man sogar Spuren von Little Feat, über Leute wie Buddy Miller und dem aktuellen Robert Plant mit seiner Band Of Joy, bis hin zu etablierten "Red Dirt"-Größen wie Robert Earl Keen, Cody Canada (Cody & the Departed Canada) und Wade Bowen. Die Umsetzung kommt herrlich trocken und staubig. Filigran instrumentierte Passagen in einem großartig angelegten, semi-akustischen Ambiente gehen mit wunderbar melodischen Refrains einher. "Wiregrass" beispielsweise würde mit seinem jammigen, swampigen Flair prächtig in das southern angehauchte, bluesige Repertoire der Band Of Heathens passen, "Travelin' kind" ist eine herrliche Singer/Songwriter-Ballade in einem Gewand aus feinstem Acoustic Gitarren-Picking, tollen Steelguitar-Klängen, großartiger Percussion und exzellent integrierten Zweitgesang von Lee Ann Womack (tolle Melodie, schönes "Red Dirt"-Feeling), "Sharecropper" ist ein erstklassiger, dreckiger, kerniger Rootsrocker ohne viel Schnörkel, "Te Amo Mas Que La Vida" klingt fast, als sei es aus einer imaginären Session von Ry Cooder, Flaco Jimenez, Los Lobos und dem unvergessenen Doug Sahm entsprungen und das Titelstück "Velvet" ist eine hinreissend schöne, melodische, locker flockige, texanische "Red Dirt"-Countryrock-Nummer. Doch egal, welches Stück man betrachtet, das hat alles richtig Hand und Fuß. Stoney LaRue mit einem tollen, von genauso viel Herz wie Reife geprägten Roots-/Americana-Album auf höchstem Niveau! Schön designed ist das Teil auch noch, denn die Scheibe kommt in einem edlen, mit dunkelrotem Samt überzogenen Digipack, inklusive eines alle Texte umfassenden Booklets. Rundum eine überaus beeindruckende, eine super Sache!

Das komplette Tracklisting:

1 Dresses - 3:35
2 Wiregrass - 4:17   
3 Look At Me Fly - 4:52   
4 Travelin' Kind - 3:30   
5 Sharecropper - 4:11   
6 Sirens - 5:12   
7 Te Amo Mas Que - 3:46   
8 Has Been - 3:36   
9 Way Too Long - 3:15   
10 Velvet - 6:23

Art-Nr.: 7529
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Wiregrass
Look at me fly
Travelin' kind
Sharecropper
Sirens
Te Amo Mas Que La Vida
Velvet

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McBryde, Ashley - never will [2020]
Ashley McBryde's vor zwei Jahren erschienenes Album "Girl going nowhere" (der Titelsong davon ist jetzt schon legendär) schlug in der Countrywelt, sowohl qualitativ, als auch gemessen am Erfolg, ein wie eine Bombe. Nun liegt mit "Never will" ihr heiß erwartetes Nachfolgewerk vor, das sich in allen seinerzeit so positiv bewerteten Belangen nahtlos an den Vorgänger anschließt und damit erneut zu einem herausragend starken Countryalbum geworden ist. Eingespielt nicht mit der üblichen Studioelite Nashville's, sondern mit ihrer hervorragenden Band, und abermals produziert von Jay Joyce zeigt sich Ashley variabel, kreativ, frisch und mutig wie eh und je, beeindruckt wieder mit fantastischem Songwriting und einer stimmlichen Ausdrucksstärke, die ihresgleichen sucht. Mühelos verknüpft sie kernigen, satten Countryrock (z.B. das fett rockende, mit satten E-Gitarren inszenierte, dynmische Martha Divine oder das melodisch, wie aus einem Guß nach vorn rockende "Never will"), experimentierfreudigen New Country (z.B. das traumhafte, zunächst, von diversen coolen Sound begleitet, recht vehalten beginnende, später aber in ein gewaltig rockendes Finale mündende "Shut up Sheila" oder das abgefahrene, mit Sprechgesang präsentierte "Styrofoam") und hinreißenden, vollkommen klassischen Traditional Country (z.B. das begnadet schöne, Pedal Steel-getränkte, deutlich an Johnny Cash, Merle Haggard & Co. erinnernde "First thing I reach for" oder das dezent bluegrassige "Velvet red") miteinander, ohne auch nur eine Sekunde lang den roten Faden ihrer spannenden Songstrukturen, großartigen Texte und exzellenten musikalischen Arrangements zu verlieren. Die Melodien der Songs sind einfach umwerfend. Überwiegend hören wir einen schön knackigen, saftigen, Gitarren-orientierten Sound, "catchy" durch und durch. "Never will" ist Ashley McBryde's zweites, überragendes Album hintereinander. Sie ist etwas ganz Besonderes neben all den übrigen "squeaky-clean Nashville divas". Sie ist ehrlich und geradeaus, sticht überaus angenehm aus der Masse heraus.. Und sie will musikalisch immer besser werden, will sich immer weiterentwickeln. Das schlägt sich in ihrer bärenstarken Musik in beeindruckender Art und Weise nieder. Fazit, wie beim Vorgänger: "Never will" ist schlichtweg ein "Killer"-Album - nicht mehr und nicht weniger.

Das komplette Tracklisting:

1. Hang In There Girl - 3:49
2. One Night Standards - 3:11
3. Shut Up Sheila - 3:51
4. First Thing I Reach For - 3:14
5. Voodoo Doll - 3:29
6. Sparrow - 3:50
7. Martha Divine - 3:37
8. Velvet Red - 3:27
9. Stone - 4:15
10. Never Will - 3:56
11. Styrofoam - 2:55

Art-Nr.: 10034
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Nelson & Promise Of The Real, Lukas - naked garden [2020]
Die famose Band um Lukas Nelson, Willie's Sohn, liefert mit "Naked garden" ein weiteres, hochklssiges Album ab - und zudem ein hoch interessantes. Es ist ein üppiger, ganz großartiger Nachschlag zu dem vor etwa einem dreiviertel Jahr erschienenen "Turn off the news" (Build a garden)", denn sämtliche 15 Songs stammen aus den damaligen Aufnahmesessions. Das gesamte Material haben Lukas Nelson und die Band offenbar in einem wahren Produktivitätsrausch eingespielt, getrieben von ungeheurer Kreativität, Inspiration und purer Lust an ihrem Schaffen. "Naked garden" enthält 9 neue Tracks, die damals nicht veröffentlicht wurden und 6 Alternativversionen von bereits auf "Turn off the news" veröffentlichten Songs, die es aber allesamt in sich haben. Diese neuen Versionen kommen jetzt deutlich erdiger, rauer, ungeschliffener (quasi "nackt") und natürlicher als beim Vorgänger, aber beileibe nicht weniger melodisch oder gar schwächer. Im Gegenteil! Sie wirken wie live gespielt, haben noch mehr Seele und innere Kraft, sind anders - vielleicht sogar noch stärker gespielt. Zum Beispiel das ordentlich Dampf machende "Civilized hell", das herrlich robust und rootsig rockt - und auch das traumhafte "Bad case", etwas sparsamer instrumentiert, wirkt nu wie ein echter, dreckiger Roostrocker. Aber auch die Jam-Neigungen und Experimentierfreude der Band wird voll ausgeschöpft - vor allen Dingen bei dem bis dato unveröffentlichten Material. Der 7-minütige Opener "Entirely different stars" etwa ist ein grandioser, jammiger Psychedelic-Trip durch die Gefilde des Rootsrocks, Southern Rocks und Countryrocks mit spacigen Passagen und starken Tempowechseln. Und Tracks wie "Movie in my Mind" oder "Couldn't break your heart" sind einfach nur wunderschöne, rootsige Americana-Nummern. Lukas Nelson sagt über "Naked garden": "The atmosphere in the studio was joyful and mellow, yet intensely productive—we rarely spent more than two takes on a song before moving on to the next one. It was so productive, in fact, that there was simply no way to fit all the material on one release. So think of this project as something of an epilogue to our previous album, Turn Off The News (Build A Garden). Some of these tracks are alternate performances of songs from that record. Others, like “Bad Case”, appear in their early developmental stages. But the majority of this album comprises songs that, for one reason or another, didn’t make the final cut, and yet were just too special to keep to ourselves. Some strings are out of tune. Some lyrics are inconsistent. There’s microphone bleed, tape machine buzz, conversations and laughter between takes… that’s how we like it. Our hope is that Naked Garden offers a glimpse behind the curtain, at POTR in our most raw, honest, and naked state. For our band’s name is truly our mantra, and if nothing else, this project is an attempt to make good on our promise". Ja, diese tolle Atmosphäre und den Spaß, den die Band bei den Aufnahmen hatte, spürt man zu jeder Minute dieses Albums. Einfach toll, dass die Jungs dieses Material mit "Naked garden" veröffentlicht haben. Ein herrliches Werk!

Das komplette Tracklisting:

1. Entirely Different Stars - 7:08
2. Civilized Hell (Alternate Version) - 5:35
3. Back When I Cared - 3:38
4. Movie In My Mind - 4:19
5. Focus On The Music - 5:16
6. My Own Wave - 4:20
7. Fade To Black - 3:31
8. Out In L.A. (Extended Version) - 5:15
9. Couldn't Break Your Heart - 4:35
10. Speak The Truth (Alternate Mix) - 5:13
11. Civilized Hell (Acoustic Version) - 4:48
12. Bad Case (Alternate Version) - 4:54
13. Stars Made Of You (Alternate Mix) - 4:27
14. Where Does Love Go (Alternate Mix) - 4:00
15. The Way You Say Goodbye - 2:19

Art-Nr.: 10018
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Proven Ones, The - you ain't done [2020]
Mike Zito, selbst einer der profiliertesten Bluesrock-Gitarrenkünstler und -Performer unserer Zeit und stets ein Garant für außergewöhnlich starke Album-Veröffentlichungen, ist aktuell darüber hinaus sehr stark damit beschäftigt, hoch talentierte junge Talente und in der Öffentlichkeit nahezu unbekannte, dafür aber umso talentiertere Kollegen, für sein eigenes "Gulf Coast Records"-Label zu akkreditieren, und damit zu fördern und zu unterstützen. Mit großem Erfolg übrigens, wie etwa solche Leute wie Diana Rein oder Albert Castiglia beweisen. Als Produzent fungiert er für deren Aufnahmen in aller Regel auch noch. Nun hat Zito wieder einmal einen richtig "dicken Fisch" an Land gezogen: The Proven Ones - eine völlig unbekannte, dafür aber mit absoluten Meistern und Veteranen des Blues bestückte Band, die an Erfahrung kaum zu überbieten ist. Bestehend aus Gitarrist Kid Ramos, Sänger Brian Templeton, Keyboarder Anthony Geraci, Bassist Willie J. Campbell und Drummer Jimi Bott, kann das Quintett in der Summe des Kollektivs bereits "dozens of awards, thousands of gigs, and millions of miles" vorweisen, die die Jungs mit einigen der Top Blues Acts dieses Planeten, wie The Fabulous Thunderbirds, The Radio Kings, The Mannish Boys, Ronnie Earl and the Broadcasters,The James Harman Band, Rod Piazza and the Mighty Flyers und Sugar Ray and the Bluetones einheimsten, bzw. abspulten. "This crew can put the blues down like nobody’s business", das steht außer Zweifel. Deshalb ist es so "obercool", dass sich diese Jungs jetzt mit ihrer in ihrem neuen Verbund aufmachen, das zeigt ihr neues Album "You ain't done" sehr eindrucksvoll, ihre musikalischen Grenzen neu auszuloten, indem sie ihre Blueswurzeln mit Genre-übergreifenden Stilen wie Roots, Soul, Southern, Latin und vor allen Dingen sattem Rock vereinen. Frontmann und Sänger Brian Templeton (bärenstarke, raue Stimme, großes Charisma) führt dazu aus: "For the most part, we are all known as blues musicians and rightly so, but we love many styles and naturally want to indulge in them as well. I think we’ve accomplished that with this record. There’s rock, soul, country, some Latin influence, a bit of pop, and, dare I say, a punk vibe in parts as well. I believe it’s going to break down a few walls". Herausgekommen ist schließlich ein schön variables, ganz großartiges, kerniges, kochendes, straightes, voller Energie steckendes, auf den Punkt gebrachtes Bluesrock-Werk der Extraklasse, musikalisch über jeden Zweifel erhaben. Nach einem gut Spannung aufbauenden, schön psychedelischen Intro, startet das Album sofort mit dem drückenden, powernden Bluesrock-Burner "Get love" voll durch und lehrt uns sofort, dass diese Jungs mächtig Dampf auf dem Kessel haben. Ein treibender Groove, "heiße" Bläser-Fills (die Gastspieler Joe "Mack" McCarthy an der Trompete und Saxophonist Chris Mercer setzen sich nicht nur bei diesem Track gekonnt und überaus passend zur übrigen Instrumentierung in Szene), klimperndes Piano, baumstarke Gitarrenlinien, und erstklassiger Gesang bestimmen das Geschehen. Es rockt einfach herrlich fett. Erinnert etwas an die frühen Fabulous Thunderbirds! Ein Volltreffer zu Anfang, und es folgen ein weiterer nach dem nächsten. Das anschließende "Gone to stay" beispielsweise ist ein purer Retro Vollgas-Kracher mit einem geradezu punkig nach vorn rockendem Drums-Drive. Klasse auch hier wieder die punktuell einsetzenden Bläser und die kernigen, satten, bluesigen Gitarrenriffs, aber auch, bei aller Power, die prächtig hängen bleibende Melodie. Auch das auf zündenden Stones-ähnlichen Riffs basierende, bluesige, mit herrlicher Slideguitar garnierte Titelstück "You ain't done" setzt eine Menge Energie frei. Erstmals etwas ruhiger wird es bei dem brillanten "Whom my soul loves". Bei diesem hinreißenden Soul-/Gospel-Blues fungiert die fantastische, hoch angesehene Bluessängerin Ruthie Foster als Duett-Partnerin von Brian Templeton. Die beiden singen grandios. Durch die Nummer geistert ein herrlicher southern-souliger Muscle Shoals-Spirit, dazu tolles Klavier- und Orgelspiel, feinste Gitarrenlicks und Saxophonklänge, ein unwiderstehlicher Groove und eine wunderschöne Melodie. Was für eine herausragende Nummer! Ganz großartig auch das lockere, flockige, mit tollen Gitarrenlinien durchzogene, sehr melodische "Milinda", das gar mit Lynyrd Skynyrd-mässigen Southern Blues-Anlagen kommende "Already gone", das in einem tollen Latino-Arrangement präsentierte, leicht jazzig angehauchte, herrlich groovende "Nothing left to give", ausgestattet mit einem ausgedehnten, jammigen, exzellenten Gitarrensolo von Kid Ramos, sowie der schwer brodelnde Bluesrocker "Fallen" (kochende Bläser-Fills, glühendes Gitarrensolo, klimpernde Pianoeinlagen). Die Band überzeugt auf der ganzen Linie, vergißt niemals ihre Blues-Wurzeln und lässt verschiedenste Arten des Rock mit einfließen. Die Mischung stimmt zu einhundert Prozent, die energetische Performance kommt voller Spielfreude und Inspiration, die Musiker sind Vollprofis und agieren auf einem entsprechend hohen Level, das Songmaterial ist einfach nur klasse. The Proven Ones haben ihr eingangs geschildertes, ambitioniertes Ziel mit diesem Album ohne Zweifel erreicht. Baumstarke Vorstellung! Ach ja, produziert haben das Werk der Drummer der Band, Jimi Bott und Mike Zito. "Wonderful Blues and Classic Rock Swagger"!

Das komplette Tracklisting:

1. Get Love Intro - 0:58
2. Get Love - 4:00
3. Gone to Stay - 3:32
4. You Ain't Done - 4:01
5. Already Gone - 4:11
6. Whom My Soul Loves - 5:01
7. Milinda - 4:09
8. Nothing Left to Give - 5:35
9. She'll Never Know - 4:32
10. I Ain't Good for Nothin' - 3:56
11. Fallen - 4:42
12. Favorite Dress - 3:28

Art-Nr.: 10040
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Get love
Gone to stay
You ain't done
Whom my soul loves
Milinda
Nothing left to give
Fallen

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Royal Southern Brotherhood - songs from the road: live in germany ~ cd & dvd-set [2013]
CD & DVD-Set! Sie sind ohne jeden Zweifel das neue Aushängeschild des Southern Bluesrocks: Royal Southern Brotherhood! Cyril Neville (jüngster der berühmten Neville Brothers und in den Siebzigern Percussionist, Sänger und Frontmann der legendären Funkrock-Institution The Meters), Mike Zito (der begnadete Bluesrock-Gitarrist, der zuletzt mit seinen Alben "Pearl river", "Greyhound" und "Gone to Texas" für Furore sorgte), Devon Allman (Sohn des lehendären The Allman Brothers Band-Helden Gregg Allman, zuletzt mit seiner Band Honeytribe aktiv), der herausragenden Funk- und Jazz-Bassist Charlie Wooten, sowie der fantastischen Drummer Yonrico Scott (ex- Derek Trucks Band) standen am 24. Oktober 2012 im Rahmen des Rockpalast Crossroads-Festivals auf der Bühne der Bonner Harmonie und spielten eine fantastische, von jeder Menge Spielfreude, Soul und tollen Gitarrenjammings geprägte, packende Show, die die ganze Klasse dieser herausragenden Musiker eindrucksvoll demonstrierte. Toll, dass dieses großartige Southern Rock-Event nun als CD und DVD erhältlich ist. Die Setlist enthält eine über 13-minütige, mitreissende, wunderbar jammige, berauschende Version des Grateful Dead-Klassikers "Fire on the mountain", sowie ein tolle Fassung des alten Stones-Heulers "Gimme shelter". Die erstklassig gefilmte DVD enthält mit dem BB King-Cover "Sweet little angel" zudem einen Track mehr als die CD, ansonsten ist die Setlist identisch. Was für ein tolles Konzert! "The soul of the South" - ja, diese Burschen sind die Seele des Südens...

Die komplette Setlist:

CD:
1. Fired Up! - 6.16
2. Hurts My Heart - 5.01
3. Gotta Keep Rockin' - 5.12
4. Moonlight Over The Mississippi - 5.21
5. Left My Heart In Memphis - 3.53
6. Fire On The Mountain - 13.06
7. Band Introductions - 1.22
8. Ways About You - 5.28
9. Sweet Jelly Donut - 6.54
10. New Horizons - 5.28
11. All Around The World - 3.53
12. Gimme Shelter - 6.53

DVD:
1. Fired Up!
2. Hurts My Heart
3. Gotta Keep Rockin'
4. Moonlight Over The Mississippi
5. Left My Heart In Memphis
6. Fire On The Mountain
7. Ways About You
8. Sweet Jelly Donut
9. New Horizons
10. All Around The World
11. Sweet Little Angel
12. Gimme Shelter

Art-Nr.: 8390
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Shawanda, Crystal - church house blues [2020]
"Powerhouse Blues vocalist and deeply soulful singer-songwriter" Crystal Shawanda, beglückt die Welt des voller Southern-, Roots-, und Soul-Einflüssen steckenden Contemporary Blues und Bluesrocks mit ihrem ganz exzellenten, neuen Album, betitelt "Church House Blues". Crystal Shawanda, aufgewachsen im Wikwemikong Reservat auf der Insel Manitoulin im Norden von Ontario/Kanada, begann einst als indigene Musikerin in einem Haus, in dem Blues- und Country-Musik allgegenwärtig waren. Schnell wurde klar, dass die Musik ihr Leben bestimmen sollte. Zunächst, da werden sich sicher der ein oder andere noch dran erinnern, ging sie nach Nashville, um sich in der Countrymusic zu versuchen - und das durchaus erfolgreich. Ihr 2008er-Album "Dawn of a new day" fand viel Beachtung, landete in den oberen Regionen der Billboard Country-Charts, inkl. des ein oder anderen Top 20-Hits. Doch sie wurde mit Country einfach nicht richtig "warm", nicht glücklich. Ihre Passion lag und liegt einfach nirgendswo anders, als im Blues. Und so ließ sie das lukrativere Country-Genre schnell wieder hinter sich und machte fortan das, wofür ihr Herz am meisten schlägt: Blues! Dazu sagt sie heute: "The whole time I was singing Patsy Cline on stage, I was singing Etta James at home". Der Blues passt auch einfach zu ihr. Mit ihrer außergewöhnlichen, von einer natürlichen Rauheit und Heiserkeit geprägten, intensiven Stimme (irgendwo zwischen der legendären Janis Joplin und Beth Hart) ist sie wie gemacht für diese Musik. Ihr neues Album demonstriert in beeindruckender Art und Weise die ganze Klasse Shawanda's, der es vorzüglich gelingt, ihren mächtigen, im Vordergrund stehenden, markanten, charismatischen Gesang ganz wundervoll und harmonisch mit der sehr gefühlvollen, variablen, höchst anspruchsvollen Instrumentierung ihrer glänzenden, durchaus prominenten Begleitband zu einer untrennbaren Einheit zu vereinen. Das sind u.a.: Dave Roe am Bass (Johnny Cash, Yola), die McCrary Sisters (Backing Vocals), Dana Robbins am Saxophon (Delbert McClinton Band), Peter Keys (Lynyrd Skynyrd) an den Keyboards und ihr Ehemann und Co-Songwriter Dewayne Strobel, der das Album auch produzierte, an den Gitarren. Es ist keine Übertreibung zu sagen, das Crystal Shawanda den Spirit und die Kraft solcher Blues-Größen wie Etta James, Janis Joplin und Koko Taylor in sich vereint, dabei aber auch ihr ganz eigenes, voller Southern- und Roots-Spuren tangiertes "Ding" durchzieht. Das Songmaterial (an 6 Titeln ist sie kompositorisch beteilgt), ist erstklassig, steckt voller Seele und großartiger Melodien. Los geht's mit dem Titelstück "Church House Blues", einem durchaus lockeren, durch den mächtigen, kraftvollen Gesang der Protagonistin aber auch sehr energetischen, flotten Southern-/Roadhouse-Bluesrocker mit schönem Gospel-Flair. Das erste, was einem bei der Nummer in den Sinn kommt, ist: "Wow, what a voice"! Eingebunden ist das Ganze in eine tolle Melodie, sowie in eine flüssige, leichtgängige, hervorragende Instrumentierung aus tollen Gitarrenlinien (klasse Solo), edlen, unaufdringlichen Saxophon-Klängen und einer angenehm im Background agierenden Orgel. Es folgt das geradezu mitreißende "Evil memory", ein umwerfend schöner Slow-Blues, der richtig unter die Haut geht. Der Groove ist unwiderstehlich, dazu ein herrlicher Piano-/Orgel-Teppich und grandiose, lässig aus dem Handgelenk gespielte, genauso feurige, wie einfühlsame Gitarrenlinien, inklusive eine prächtigen Solos. Nicht nur diese Nummer demonstriert höchst eindrucksvoll, dass es gut ist, dass Crystal ihren Country-Exkurs hinter sich hat, denn diese Frau "was born to sing the Blues". Weitere, beste Beispiele dafür sind etwa der erdige, abermals von großartigem Gitarrenspiel umgebene, melodische Midtempo Southern-/Roots-Blues "Move me", das gleichermaßen mit feinen Southern-, Dixie-, Motown-, Delta-, Muscle Shoals- & Memphis-Spuren veredelte, genauso lockere wie kraftvolle, sehr rootsige, "soulful" und intensiv vorgetragene, baumstarke "When it comes to love", das etwas nostalgisch angehauchte, flott rockende "Blame it on the sugar", die von rauen Gitarrenlinien durchzogene, dabei sehr melodische, rockige Blues-Ballade "Bigger than the Blues", wie auch der das Album prächtig abschließende, ursprüngliche, ungeschliffene, abermals schön intensive Voodoo-/Swamp-/Bluesrock-Stampfer "New Orleans is sinking" mit seinen starken, akustischen (Slide)Gitarren und der dreckigen Bluesharp. Crystal Shawanda ist voll in ihrem Element. Sie präsentiert sich natürlich, nicht verbogen, einfach so, wie sie ist. Wenn sie loslegt, ist das "like letting a bird out of a cage. This is what I’m supposed to do. This is how I fly", wie sie selbst sagt. Ja, sie liebt das, was sie tut, und man nimmt es ihr ab, es kommt einfach rüber. Sehr starke Vorstellung von Crystal Shawanda!

Das komplette Tracklisting:

1. Church House Blues - 3:32
2. Evil Memory - 5:56
3. Move Me - 4:56
4. Rather Be Alone - 3:31
5. When It Comes To Love - 4:58
6. Hey Love - 3:23
7. Blame It On The Sugar - 3:18
8. Bigger Than The Blues - 3:58
9. I Can't Take It - 2:52
10. New Orleans Is Sinking - 3:59

Art-Nr.: 10039
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Church house blues
Evil memory
Move me
When it comes to love
Blame it on the sugar
Bigger than the blues
New Orleans is sinking

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Steepwater Band, The - turn of the wheel [2020]
Yeah! Leute, was hat sich das Warten gelohnt! Chicago's premier Southern-/Blues-/Classic-/Jam-Rock-Truppe, die famose Steepwater Band, um die beiden fantastischen, teils wie entfesselt aufspielenden Gitarristen und Sänger Jeff Massey und Eric Saylors, beehrt uns 4 Jahre nach dem saustarken "Shake your faith" endlich wieder mit einem neuen Studioalbum - und was für einem "geilen"! "Turn of the wheel" schließt nicht nur nahtlos an den Vorgänger an, sondern setzt in puncto Reife, Songmaterial, Intensität und Leidenschaft glatt nochmal einen drauf. Über 20 Jahre Bühnenerfahrung sprechen für sich. Druckvolle, kochende Riffs, furiose Lead Gitarren- und Slide-Ritte, jammige Soli, wunderbare Grooves, Power, Spirit, Spielfreude, eine natürliche Rauheit, straighte Rhythmen, pure musikalische Lust und Kompetenz - die Steepwater Band (das Line-Up wird neben den beiden schon erwähnten Gitarristen durch Gründungsmitglied und Drummer Joe Winters sowie den neuen Bassisten Joe Bishop vervollständigt) nimmt uns mit auf einen fantastischen, mitreißenden, abwechslungsreichen und stets spannenden Trip in die ganz eigene Welt ihres unwiderstehlichen, facettenreichen, bei aller Jam-Neigung sehr Song-orientierten, stets die Ecken und Kanten wahrenden, kernigen Southern-/Roots-/Blues-/Classic Rock-Cosmos. Die Gitarrendominanz ist enorm. Was Jeff Massey und Eric Saylors leisten, ist einfach "berauschend". Sie ergänzen sich meisterhaft. Immer wieder bringen sie sich mit umwerfenden, sich gegenseitig zu neuen Höchstleistungen anstachelnden, vielseitigen, lichterloh brennenden, die pure Spielfreude offenbarenden, genauso jammigen wie glänzend strukturierten, rauen, erdigen, dreckigen und doch so wunderbar unsere Sinne durchdringenden Soli, darunter viel Slidegitarre, ein. Das Album startet direkt mit dem Titelstück "Turn of the wheel", gleich einer absoluten "Killer"-Nummer. Das Intro bilden unwiderstehlich groovende Drums und Congas (Gast Freddie Gonzalez), brodelnde, straighte Gitarrenriffs setzen ein und eine wunderbare Lead Slidegitarre zieht ihre Kreise. Der Gesang ist ebenfalls richtig klasse, teils schön dreckig, die Melodie nimmt einen unmittelbar mit, genau wie das gesamte Arrangement aus massiven, zündenden Gitarren vor einem ausgewogenen Orgel-Hintergrund (Gast-Keyboarder Chris Grove). Und dann dieses Slide-Solo im Mittelteil - irre! Dieser kochende, kraftvolle, bluesige Gitarren Southern-/Classic-Rocker lässt absolut keine Wünsche offen, zeigt die Band sofort auf einem Top-Level und bringt die Akteure und ihre Fans gleichermaßen in Windeseile auf Betriebstemperatur. Der Steepwater-Motor läuft auf Hochtouren und ist für den Rest des Albums nicht mehr zu stoppen. Weiter geht's mit dem von mächtig "schweren", breitgefächerten Gitarren umgebenen, fett rockenden "Trance", das mit seiner Straightness einerseits und den variablen, jammigen Instrumentalpassagen andererseits wohl auch einem Warren Haynes und Gov't Mule bestens zu Gesicht stünde. Mit dem herrlichen, sehr melodischen "In the dust behind" zeigt sich die Steepwater Band dann von einer lockereren Seite. Wir hören einen flüssigen, wunderbaren, leicht Country-infizierten Rhythmus. Die klaren Gitarren und der Gesang strahlen viel Harmonie aus, wirken aber dennoch staubig, erdig und alles andere als glatt geschliffen. Und das großartige E-Gitarren-Solo in der Mitte ist total "southern". Bei dem genialen "Big pictures" brennt die Hütte dann wieder lichterloh. Mit unbändiger Wucht pflügen Massey und Saylors den Acker mit ihren Gitarren in bester Neil Young & Crazy Horse-Manier um, als gäbe es kein Morgen. Was für ausgedehnte, raue, gewaltige Soli. Eine Wonne! Da dürfen "Old Neil" und seine Jungs schon mal neidisch rüber nach Chicago blicken. Die Konkurrenz schläft nicht - im Gegenteil! Eine Mörder-Nummer! Gespickt mit kochenden "Exile on Main Street"-kompatiblen, "stonesey" Riffs kommt das anschließende, wunderbar geradeaus rockende "Please the believer", doch was die Steepwater Band zu ihren Gunsten von den Stones unterscheided, sind die beiden "rattenscharfen", glühenden Soli der Gitarrenkönner. Große Klasse auch das schön southern eingefärbte, dezent an The Black Crowes erinnernde, straight und fett rockende "Make it right" (schönes, klimperndes Piano), der dreckige, massive Bluesrocker "Lost on you" (furiose, raue Gitarrensoli, auch Wah-Wahs und Slide), sowie das das Album standesgemäß abschließende, ein wenig Beatles-beeinflusste, sehr jammige "The peace you're looking for". Die Bandmitglieder sagen selbstbewußt zu diesem Werk, dass es wohl ihr bislang bestes sei und genau aufzeigt, wo sie musikalisch mittlerweile angekommen sind. Nun überrascht das nicht sonderlich, da sicher die meisten Künstler über ihre jeweils aktuelle Veröffentlichung so urteilen werden, doch in diesem Fall kann man das als Außenstehender, der die Entwicklung der Band praktisch seit ihren Anfängen aufmerksam begleitet, nur bestätigen - ohne dabie ihre Vorgängeralbum in irgendeiner Weise schmälern zu wollen. Die waren auch alle klasse! Wie dem auch sei: Die Steepwater Band präsentiert sich ohne jeden Zweifel in brillanter Form! "This is the honest grit and sweat of Rock 'n' Roll"!

Das komplette Tracklisting:

1. Turn of the Wheel - 3:38
2. Trance - 4:29
3. Running from the Storm - 3:14
4. In the Dust Behind - 3:37
5. That's Not the Way - 4:59
6. Big Pictures - 6:15
7. Please the Believer - 4:08
8. Lost on You - 3:50
9. Make It Right - 4:31
10. Abandon Ship - 3:51
11. The Peace You're Looking For - 4:40

Art-Nr.: 10054
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Turn of the wheel
Trance
In the dust behind
Big pictures
Please the believer
Lost on you
Make it right
The peace you're looking for

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