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Bryan, Luke - born here live here die here [2020]
Country-/New Country-Superstar Luke Bryan, -der Mann ist im übrigen bekennender George Strait-Fan-, veröffentlicht mit "Born here, live here, die here" nun schon sein 7. Studioalbum. Es ist ein absolut typisches Luke Bryan-Album geworden, und das ist alles andere als etwas Schlechtes. Schließlich wird der Mann gefeiert, was das Zeug hält. Enthält seine neuen Hits "Knockin' boots", "What she wants tonight" und "One Margarita". Also, liebe Fans da draußen - freut euch, die Luke Bryan Country-Party geht munter und gut gelaunt weiter. Er macht alles richtig, ist weiterhin in Top-Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Knockin' Boots - 3:20
2. What She Wants Tonight - 3:07
3. Born Here Live Here Die Here - 3:46
4. One Margarita - 3:13
5. Too Drunk To Drive - 3:27
6. Build Me A Daddy - 3:09
7. Little Less Broken - 3:19
8. For A Boat - 3:29
9. Where Are We Goin' - 3:13
10. Down To One - 3:41

Art-Nr.: 10121
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Carpenter, Mary Chapin - the dirt and the stars [2020]
Mary Chapin Carpenter, die hoch dekorierte, großartige Singer-Songwriterin aus Princeton/New Jersey setzt mit großer Ruhe und Entspanntheit ihren in den letzten Jahren eingeschlagenen Weg fort - und das auf höchstem Level. Ihre Nashville Country-Tage sind schon lange Vergangenheit - erlesenes Songwriting und feinstes Storytelling zwischen Americana, Roots, Folk und Alternate Country sind ihre Welt. Mit ihrem neuen, nun schon 16., abermals von Ethan Johns erstklassig produzierten, mit ihrer exzellenten Band in Peter Gabriel's Real World Studios außerhalb von Bath, England, eingespielten Album "The dirt and the stars" demonstriert sie dies einmal mehr auf eindrucksvollste Art und Weise. Das hervorragende Songmaterial trägt sie, viel Wert auf den textlichen Inhalt legend, mit ihrer so graziösen, tiefen, ruhigen Stimme ganz wunderbar vor, meist eingebunden in ein wohliges, ruhiges, exquisites Full Band-Arrangement aus vielschichtigen Saiteninstrumenten, Keyboards und einer recht dezenten, aber wirksamen Rhythmusfraktion, um dann bei der ein oder anderen Nummer doch einmal zuzulegen und mit ihrer Band, allen voran dem exzellenten Lead Gitarristen Duke Levine, etwas dynamischer, kraftvoller und erdiger zu "rocken". Die Bandbreite vom folkigen, flockigen Opener "Farther along and further in", über das in einem gepflegten Midtempo, mit feinen Gitarren inszenierte, dezent knackige, sehr melodische "It's okay to be sad", das trocken und erdig, schön rootsig, prächtig groovende "American stooge" (klasse, "dreckige" Lead Gitarre von Duke Levine), das herrlich entspannte und melodische "Where the beauty is", das etwas dynamischere, sogar etwas an alte "Come on, Come on"-Tage erinnernde "Secret keepers", das ganz fein instrumentierte, ruhige, nachdenkliche "Asking for a friend", bis hin zum grandiosen, finalen Opus "Between the dirt and the stars", zeichnet ein Album voller prächtiger Song-Highlights. Gerade auf die letze Nummer wollen wir aber noch etwas näher eingehen: Was für ein kleiner, über 7 1/2 Minuten langer Geniestreich von einer rootsig rockenden Americana-Nummer - traumhaft melodisch, mit tollen Gitarren und einem wunderbaren Orgel-Background, bei dem Gitarrist Duke Levine nach etwa 4 Minuten zu einem baumstarken, erdigen, zündenden ausgedehnten Gitarrensolo vom Allerfeinsten ausholt, während die Nummer immer mehr Kraft und rockige Energie entfacht. Eine der besten MCC-Nummern der letzten Jahre! Doch, wie gesagt, das Album in seiner Gänze ist ein äußerst vorzügliches. Keine Frage, Mary Chapin Carpenter ist in blendender Verfassung!

Das komplette Tracklisting:

1. Farther Along and Further In - 4:57
2. It's Ok to Be Sad - 5:04
3. All Broken Hearts Break Differently - 4:42
4. Old D-35 - 5:54
5. American Stooge - 6:05
6. Where the Beauty Is - 3:51
7. Nocturne - 6:16
8. Secret Keepers - 3:23
9. Asking for a Friend - 5:13
10. Everybody's Got Something - 5:18
11. Between the Dirt and the Stars - 7:43

Art-Nr.: 10120
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Hoge, Will - tiny little movies [2020]
Der in Nashville ansässige, exzellente, für stets hervorragendes Songmaterial stehende Singer/Songwriter Will Hoge veröffentlicht mit "Tiny little movies" nun schon sein mittlerweile elftes Album. Und wieder ist es ein brillantes Teil geworden. Abwechslungsreich, kreativ und mit bestechender Qualität gelingt ihm eine sehr ausgewogene Balance zwischen richtig kernigen, ja krachenden, rohen, dreckigen und "rotzigen" Rockern, die ein wenig an die Anfangstage seiner Karriere zu Zeiten seines "Carousel"-Albums erinnern, und hinreißend schönen, aber stets authentisch erdigen, nie zu glatt geschliffenen, von herrlichen Melodien durchzogenen Rootsrock-/Americana-Nummern, oftmals tangiert von einem schönen Heartland-, Southern-, und/oder Countryrock-Feeling. "Tiny little movies" bestätigt höchst eindrucksvoll Hoge's Ruf als einer der besten und profiliertesten Roots- und Americana-Singer/Songwriter der heutigen Zeit. Das Album startet mit dem fantastischen, hoch melodischen, knackigen Country-flavoured Roots-/Americana-Rocker "Midway Motel" - gleich eine regelrechte "Killer"-Nummer. Wunderbare, vielschichtige, "jangly guitars" bestimmen das Geschehen, genauso wie ein staubig erdiges Ambiente, inklusive einer schönen, Neil Young-mässigen Mundharmonika. Bärenstark! Mit Track 2, "The overthrow", wird's dann deutlich ruppiger, rauer, dynamischer, schneller. Hoge singt herrlich rotzig, die Band gibt ordentlich Gas und spielt ungemein "tight". Wirkt fast ein wenig punkig, aber auch hier stimmt die Melodie! Ein "aufregender", (auch textlich) engagierter Rock-Kracher! Das nächste blendende Beispiel für Hoge's große Vielseitigkeit ist das herausragende, abermals von einer tollen Melodie durchzogene und mit einem wunderbaren Wüstenrock-Feeling punktende, recht zurückhaltend, aber dennoch schön erdig inszenierte, balladeske "Even the river runs out of this town". Großartig hier auch die exzellent soundenden E-Gitarren in dem kleinen Break! Das ist Americana-Musik von der ganz feinen Sorte. Es folgt die begnadete, ungeschliffene, bluesige Rootsrock-Ballade "My worst", die Hoge zusammen mit seinem langjährigen Freund Dan Baird (Geogia Satellites, Homemade Sin, The Bluefields) komponiert hat. Dabei gefällt besonders der vorzügliche, mehrstimmige, weibliche "Chorus" im Refrain, sowie die beiden famosen Dual-Gitarren-Soli im mittleren Break und gegen Ende, die eine Menge Southern-Flair ausstrahlen.. Da flackern sogar Allmans-mäßige Twin-Leads auf. Dreckig und dynamisch, wieder ungemein melodisch und garniert mit einem prächtigen Gitarrensolo kommt der exzellente Rootsrocker "That's how you lose her", der zuweilen an die erdigen Rootsrocker des großen Tom Petty erinnert. Tolle Nummer! Nach dem mächtig rohen, lauten und krachenden "Con Man Blues" und dem schönen Midtempo-Rootsrocker "Is this all that you wanted me for?" fährt Hoge mit der wundervollen Ballade "The likes of you" noch einmal die ganz große Americana-Kunst auf. Feine, durchaus trocken staubige Acoustic Gitarren-Riffs treffen auf hinreißende, vielschichtige, "twangy" Gitarrenlicks und -linien - eine Wonne für unsere Roots- und Americana-verliebten Ohren. "The curse", im Anschluß daran, ist dann wieder ein schön knackiger, erdiger, riffiger, gleichzeitig sehr eingängiger Rootsrocker, im besten Sinne simpel und geradeaus performt, abermals mit sehr transparenten, saftig klingenden Gitarren, die an alte Byrds- oder Tom Petty-Tage erinnern. Will Hoge und seine großartige Band haben einmal mehr einen bravourösen Job gemacht. "Tiny little movies" ist ein saustarkes, leidenschaftliches, dynamisches Album voller hochklassiger Songs ohne jeden schwachen Moment geworden. Ganz große Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Midway Motel - 3:37
2. The Overthrow - 2:48
3. Maybe This is Ok - 3:28
4. Even the River Runs out of This Town - 3:19
5. My Worst - 5:37
6. That's How You Lose Her - 3:03
7. Con Man Blues - 2:19
8. Is This All That You Wanted Me For - 4:13
9. The Likes of You - 3:26
10. The Curse - 2:59
11. All the Pretty Horses - 3:25

Art-Nr.: 10091
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Midway Motel
The overthrow
Even the river runs out of this town
My worst
That's how you lose her
The likes of you
The curse

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Hot Country Knights - the k is silent [2020]
Dierks Bentley in Hochform! Was der aus Phoenix/Arizona stammende Countrystar hier auf die Beine gestellt hat, ist "verrückt" und großartig! Die Hot Country Knights sind ein vor rund 5 Jahren ins Leben gerufenes Side-Projekt von Bentley, der in Form seines Alter Egos Douglas "Doug" Douglason nicht nur der Kopf dieser Band ist, sondern natürlich auch deren Sänger. In "Wirklichkeit" sind die Hot Country Knights nichts weiter als der Protagonist und seine Live-Band, die hier alle unter ihren Pseudonymen am Start sind, nämlich als Trevor Travis (bass guitar), Marty Ray "Rayro" Roburn (lead guitar), Terotej "Terry" Dvoraczekynski (fiddle), Barry Van Ricky (steel guitar), and Monte Montgomery (percussion). Was für Namen! Na klar, das Ganze ist nicht ganz ernst gemeint, sondern stellt vielmehr eine, vor allen Dingen musikalisch, überaus gekonnte Parodie der goldene Neunziger Jahre Country-Ära in all ihren Klischees dar, vom Aussehen, über die Texte, bis hin zur Musik. Dabei wirkt vieles sehr spaßig überspitzt, vor allen Dingen das Aussehen der Jungs, ihre schon erwähnten Namen, die Songtitel und manchmal auch die Texte, doch ihre Countrymusic ist einfach klasse und repräsentiert den Nuenziger Jahre-Country all der damaligen Stars wie Garth Brooks, Alan Jackson, Brooks & Dunn, Clint Black, Billy Ray Cyrus, John Michael Montgomery, und wie sie alle heißen, in ganz wunderbarer Form. Es macht einfach tierisch Laune, wie diese Truppe die von den Countryfans so geliebte "goldene Ära" der Neunziger im Jahre 2020 wieder aufleben lässt. Wie gesagt, das Songmaterial ist richtig stark. Großartig beispielsweise das an Garth Brooks' "The Thunder Rolls" angelehnte "Then It Rained", das total von Brooks & Dunn inspirierte "Kings of neon", das im Stil von Alan Jackson kommende "Mull it over", wie auch die beiden Tracks, bei denen Travis Tritt ("Pick her up") und Terri Clark ("You make it hard") als Duett-Partner fungieren. Ja, das ist alles durch und durch "Satire", aber Dierks Bentley's Hot Country Knights haben mit diesem Werk "one of the more interesting and fun mainstream country records of the last few years" veröffentlicht, wie es treffenderweise in einem U.S.-Review heißt. Großer Applaus für die Hot Country Knights und diese wunderbare, humorvolle Hommage an vergangene, großartige Country-Zeiten.

Das komplette Tracklisting:

1. Hot Country Knights - 2:56
2. Pick Her Up (feat. Travis Tritt) - 4:10
3. Asphalt - 4:09
4. Moose Knuckle Shuffle - 3:07
5. Then It Rained - 3:25
6. Wrangler Danger - 3:18
7. Mull It Over - 3:36
8. Kings Of Neon - 3:10
9. You Make It Hard (feat. Terri Clark) - 3:22
10. The USA Begins With US - 5:36

Art-Nr.: 10059
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Isbell and the 400 Unit, Jason - reunions [2020]
Mittlerweile gilt der charismatische Jason Isbell (ex Drive-By Truckers) ohne jeden Zweifel als einer der bedeutendsten und anerkannt besten Künstler der aktuellen Rootsrock- und Americana-Szene - einer, auf dessen herausragende Qualitäten man sich bei jeder Album-Veröffentlichung zu 100% verlassen kann. Dieser hohen Erwartungshaltung wird der 4-fache Grammy-Gewinner auch mit seinem neuen Album wieder vollumfänglich gerecht, wie sein grandioses Songmaterial in beeindruckender Art und Weise unterstreicht. Mit "Reunions", eingespielt mit seiner famosen Band "The 400 Unit" (das sind neben Jason Isbell - lead vocals, guitars, piano noch Derry Deborja - keyboards; Chad Gamble - drums; Jimbo Hart - bass; Sadler Vaden - guitars und Isball's Gattin Amanda Shires - fiddle) und abermals produziert von Dave Cobb, stellt sich Isbell thematisch seinen vielen Dämonen und Geistern der Vergangenheit, was das Werk zu einem sehr persönlichen macht. Diese "Wiedervereinigungen" mit alten Gefühlswelten lässt Isbell in überaus abwechslungsreiches, fantastisches Songmaterial einfließen. Er kann ja mit Worten, Melodien und Soundstrukturen umgehen, wie kaum ein anderer. So entführen er und seine Band uns in ganz wunderbare, herrliche Roots- und Americana-Klangwelten, die zuweilen mit einem ganz dezenten, unterschwelligen Psychedelic-Vibe (z. B. leichter Hall in der Stimme) ausgestattet sind, was aber sein Storytelling und seine gewohnt melodischen, mal knackigen, satten, dann wieder schön ruhigen Rootsrockstrukturen in keinster Weise beeinträchtigt, sondern vielmehr eine überaus willkommene, weitere, sehr bemerkenswerte, kreative Note darstellt. Es ist die pure Wonne dieser prächtigen Musik zu lauschen. Ob locker und flüssig unsere Gehörgänge angenehm umschmeichelnde Americana-Nummern, wie etwa das frische, von feinsten Acoustic Gitarren, lässigen E-Gitarrenlinien, Piano und Fiddle bestimmte, wunderschöne "River", traumhaft melodische Balladen, wie das hinreißende, abermals schön locker kommende "Dreamsicle", oder die das Album fantastisch abschließende, "dusty" Southern Outlaw Country-Nummer "Letting you go" (großartige Slideguitar-Licks von Sadler Vaden), kernige, dreckige, fette Rocker, wie das treibende, kraftvolle, ein erdiges Neil Young & Crazy Horse-Feeling vermittelnde "Overseas" (packende, zündende, ausgedehnte Lead Gitarren-Ausflüge von Sadler Vaden) und das dynamische, mit einem tollen, ins Ohr gehenden Refrain ausgestattete "Be afraid", sowie nostalgisch psychedelische Rootsrocker, wie das mit einem schönen Retro Doors-Flair ausgestattete "Running with our eyes closed" - eine Songperle jagt die nächste. Zweifellos stellt "Reunions" einen neuen Höhepunkt in der Vita von Jason Isbell and the 400 Unit dar, doch das galt und gilt jeweils auch für die vergangenen Alben. Isbell gelingt es mit jedem Album aufs Neue, sein herausragendes Talent ohne jede Schwäche abzurufen. So gilt für "Reunions", was auch schon für vergangene VÖs galt: Es ist ein kleines Meisterwerk geworden.

Das komplette Tracklisting:

1. What've I Done to Help - 6:40
2. Dreamsicle - 3:44
3. Only Children - 3:57
4. Overseas - 5:07
5. Running with Our Eyes Closed - 3:42
6. River - 3:22
7. Be Afraid - 3:19
8. St. Peter's Autograph - 4:10
9. It Gets Easier - 3:47
10. Letting You Go - 3:22

Art-Nr.: 10063
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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What've I done to help
Dreamsicle
Overseas
Running with our eyes closed
River
Be afraid
Letting you go

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Mavericks, The - en español [14.90]
Frisch zurück von ihrer 30th Anniversary & World Tour in 2019 gingen die unwiderstehlichen Mavericks ins Studio um das zu tun, was sie schon lange machen wollten. Sie spielten ein ganz wunderbares, neues Album mit dem Titel "En Español" ein, komplett in spanisch gesungen. Das Werk ist der Band um ihren charismatischen Frontmann Raul Malo, der kubanisched Blut in den Adern hat, geradezu "auf den Leib geschrieben". Sie MUSSTEN es regelrecht aufnehmen und haben es glücklicherweise über ihr eigenes 'Mono Mundo"-Label, frei von jedem Majorlabel-Druck, realisiert. Was für eine fantastische Mavericks-Fiesta! Man merkt musikalisch keinen großen Unterschied zum üblichen, unverkennbaren Mavericks-Sound, nur eben die spanische Sprache, und das der Fokus ihrer so wundervollen Mixtur aus Country, Rock, Tex-Mex, Latin, Folk, Blues, Roots, mit dem leicht nostalgischen Touch, noch ein wenig mehr auf den Latino-/Tex-Mex-Klängen liegt. Doch, wie gesagt, im Grunde ist das der typische Mavericks-Country, den die Band eben hier gekonnt und auf höchstem Niveau in all seiner Vielfalt auslotet. Unter der großartigen Produktion von Niko Bolas (u.a. Neil Young, Shery Crow) hören wir 7 exzellente Coververionen vn Latin-Standards und Songs solcher Leute wie beispielsweise Juan Gabriel, Julio Iglesias, Andrea Bocelli und Enrique Iglesias, alle von der Band typisch für sie umarrangiert, sowie 5 tolle Eigenkompositionen, alle geschrieben von Raul Malo. Dessen Stimme ist einmal mehr herausragend gut. Die Band demonstriert mit diesem Album wieder einmal ihre außergewöhnliche Musikalität. Die große Freude und Leidenschaft an dem, was sie tut, kommt voll und ganz rüber. Also Leute, taucht ein in die spannende, ungemein vielfältige Welt des "Mavericks-Country". Mit "En Español" geht die Reise diesmal in unwiderstahliche spanische, kubanische und mexikanische Gefilde. Herrlich!

Das komplette Tracklisting:

1. La Sitiera - 6:05
2. Recuerdos - 5:07
3. No Vale la Pena - 2:33
4. Poder Vivir- 3:17
5. Sombras Nada Más - 3:58
6. Mujer - 2:45
7. Me Olvidé de Vivir - 5:35
8. Pensando en Ti - 4:28
9. Sabor a Mí - 3:27
10. Suspiro Azul - 3:17
11. Cuando Me Enamoro - 4:31
12. Me Voy a Pinar del Río - 3:56

Art-Nr.: 10125
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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McGraw, Tim - here on earth [2020]
Endlich ein neues Album von Tim McGraw. Klammern wir mal das gemeinsam mit seiner Gattin Faith Hill im Jahre 2017 veröffentlichte "The rest of our life" aus, ist es nun schon die "halbe Ewigkeit" von 5 Jahren her, dass der Superstar neues Material veröffentlichte. Doch nun hat das Warten mit "Here on earth", seinem 16. Studioalbum, ein Ende und seine vielen Fans dürfen sich an einem wieder einmal hochprofessionell einegspielten Wek in allerbester McGraw-Qualität erfreuen. Mit an Bord ist an Songwritern und Musikern nahezu alles, was in Nashville's erster Liga Rang und Namen hat. Opulent und aufwendig produziert (zuweilen mit Streichern) von McGraw und seinem langjährigen Weggefähreten Byron Gallimore, hören wir 16 hervorragende, melodische, neue Songs, die sich überwiegend in einem sehr angenehm zu hörenden, gepflegten Midtempo bewegen. Die McGraw-Anhängerschaft wird begeistert sein, wenngleich rockigere Ausflüge weitestgehend fehlen. Der Protagonist macht sein "Ding" - und das macht er, wie immer, ausgezeichnet. Contemporary Mainstream Country der gehobenen Klasse!

Das komplette Tracklisting:

1. L.A. - 3:53
2. Chevy Spaceship - 4:20
3. Here On Earth - 4:21
4. Damn Sure Do - 4:12
5. Hallelujahville - 4:26
6. Good Taste In Women - 3:47
7. Hard To Stay Mad At - 4:10
8. Sheryl Crow - 3:20
9. Not From California - 3:01
10. Hold You Tonight - 3:56
11. 7500 OBO - 3:41
12. If I Was A Cowboy - 3:53
13. I Called Mama - 3:32
14. Gravy - 3:36
15. War Of Art - 3:54
16. Doggone - 3:34

Art-Nr.: 10124
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Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Montgomery Gentry - some people change [2006]
"Some People Change" heißt das neue, starke Album der beiden Musiker aus Kentucky, ihr mittlerweile fünftes, wenn man mal ihr "Greatest Hits"-Werk aus dem letzten Jahr außen vor lässt. Hört ma sich die Scheibe an, so erkennt man a) schnell ihre Klasse und ist b) geneigt den Titel um den Zusatz "But Montgomery Gentry Don’t" zu ergänzen, was wir allerdings als klares Kompliment verstanden wissen wollen. Denn auch diesmal sind die Beiden weitestgehend dem Prinzip treu geblieben, das sie auf allen bisherigen Silberlingen durchgezogen haben und das sie zu einem der angesagtesten und erfolgreichsten Major-Acts in Nashville werden ließ, nämlich abwechslungsreicher, druckvoller, herrlich southern-inspirierter, knackiger New Country/ New Country-Rock der Extraklasse. Also wozu großartig rumexperimentieren, die beiden wissen schließlich ihre Stärken und die setzen sie einmal mehr ein. Ein mit Mark Wright, Rivers Rutherford und Jeffrey Steele überaus erfahrenes, zudem mit exzellenten Songwriterqualitäten ausgestattetes Produzententeam, viele weitere prominente Komponisten, ein Heer von Klasse-Musikern (so ziemlich alles, was in Nashville Rang und Namen hat), alles in exakter Kombination mit den beiden vokal unterschiedlichen Charakteren, lassen einmal mehr nichts anbrennen. Auffällig sicher, dass diesmal Jeffrey Steele, der ja gerade mit seinem Album "Hell On Wheels" für Furore sorgt, einen recht großen Einfluß auf Sound und Songmaterial des Duos hatte. Seine Handschrift ist bei Songs wie "Hey Country" (wieder so ein frecher Southern Countryrock-Song in einem "hippen" Styling mit toller, satter Double Leads-/Slide-Passage, harten, funky Basslines und starkem Banjo-Break; klasse hier der kurz eingebaute "Can’t You See"-Refrain in einem ganz anderem Gewand, mit dem Montgomery Gentry, wie es eigentlich schon Tradition ist, mal wieder eines ihrer großen Southernrock-Idole würdigen, diesmal eben The Marshall Tucker Band), "Your Tears Are Comin’" (klasse Coverversion der Steele-Nummer von dessem letzten, bereits erwähnten.Werk, etwa auf der gleiche Qualitätsstufe wie das Original), dem so traurigen, Piano-balladesken "Clouds", dem ganz starken "Twenty years ago" (ein großartiger, enmotionaler Song über die Versöhnung eines rebellischen Sohnes am Sterbebett seines hartnäckigen Vaters), und dem schwungvollen, knackigen Outlaw-/Redneck-Feger "What Do Ya Think About That" (klasse Mandolinen-/Wahbro-Kombination, filigrane Slide-Fills) überdeutlich zu spüren. Der Opener und gleichzeitig die erste Single, "Some People Change", kommt im Strophenbereich mit Eddie Montgomery's warmer Stimme zunächst sehr entspannt und melodisch daher, wird aber im Refrain durch Troy Gentry's Energie-geladenen Gesang stilvoll abgelöst. Dazu gibt es als "Farbtupfer" einen recht emotionalen, voller Southern Soul steckenden, gospelartigen Chorgesang am Ende. Das Stück befindet sich zu Recht bereits auf dem Vormarsch in den Charts. In etwa die gleiche Kerbe schlägt das glänzende "I’m A Lucky Man", das mit humorvollem Text recht stoisch von Montgomery dargeboten wird. Die wahre Freude aber ist es immer wieder, wenn Montgomery Gentry ihre knackige New Country-Mucke mit dem obligatorischen Southern-Rock-Flair überziehen, bei dem sich die beteiligten Gitarreros mit all ihrer unzweifelhaften Klasse dann richtig austoben dürfen. Beispiele dafür sind das bereits erwähnte "Hey Country", "Takes All Kinds" (mit sattem E-Slide-Führungsriff), "Redder Than That" (ein prächtiger Redneck Party-Heuler zum Mitgrölen), das leicht bluesige "A man's job", wie auch die herrliche Rock'n Roll Country-Nummer "If You Wanna Keep An Angel" mit wunderbarem, weiblichem Background-Gesang und großartigem Orgel-, Steel- und E-Gitarren-Zusammenspiel. Auch das abschließende "True Ride In The Fast Lane" enthält Southern-typische, Skynyrd'sche Gitarren-Elemente, Honkytonk-Piano und die typischen "Ooh-Ooh"-Harmonies. Ein Pianoausklang mit sattem Drums-Tusch beendet eine erneut bärenstarke Vorstellung des Duos. Vielleicht kann man das Album sogar nochmal als Steigerung zum Vorgänger bezeichnen! Wie dem auch sei, wer ihre bisherigen Werke mochte, wird auch von "Some People Change" begeistert sein, wer die Beiden noch nicht "ausprobiert" hat, für den wird's nun endgültig Zeit! Exzellente Vorstellung von Montgomery Gentry! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4531
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Turner, Josh - country state of mind [2020]
"Purer "hardcore" Country durch und durch, traditionell und zeitlos schön, ohne jeglichen Pop-Schnickschnack at it's very best", schrieben wir vor rund 17 Jahren anläßlich von Josh Turner's famosem Debutalbum "Long black train". Das glit auch heute unverändert. Obwohl die Countrymusic in Nashville in den letzten beiden Dekaden einen immensen Wandel vollzogen hat, der den Liebhabern des "echten", traditionsbewussten Country arg missfällt, blieb sich der Mann aus Hannah/South Carolina immer selbst treu, verließ niemals die Spur des "pure Country", und bewahrte sich dadurch ein immens hohes Standing unter den Vertretern traditioneller Countrymusic. Diesen hohen Stellenwert untermauert er mit seinem beeindruckenden, neuen Werk "Country state of mind" nachhaltig. Ach, wie schön kann echte Countrymusic sein. Josh Turner erfüllte sich mit seinem neuen Album einen Herzenswunsch, indem er seine persönlichen Helden, allen voran Randy Travis, John Anderson, Johnny Cash, Vern Gosdin und Hank Williams, damit huldigt, eins ihrer für ihn selbst bedetendsten Lieder zu covern, also in seinem eigenen, traditionellen, zeitgemäßen Sound und Stil neu einzuspielen. Und obendrauf hat er dazu, soweit das möglich war, auch noch seine Helden mit einbezogen, sie als Gäste, bzw. Duettpartner eingeladen, dieses Projekt gemeinam mit ihm einzuspielen. Eine tolle Idee. Purer Retro Country und zeitgemäßer Traditional Country vereinen sich damit in den "neuen" Songs, die Turner mit seiner herausragenden Bariton-Stimme grandios vorträgt. Produziert von Kenny Greenberg in einem wunderbaren, klaren Sound und umgesetzt mit einigen von Nashville's berühmtesten Studiomusikern reiht sich ein Highlight an das nächste. Interssant dabei ist, dass Turner nicht immer die ganz großen Hits seiner Idole auswählte, sondern auch weniger bekannte, eben jene, die für ihn persönlich eine hohe Bedeutung haben. Fantastisch beispielsweise Turner's Interpretation von Keith Whitley's Hit aus 1989 "I'm vo stranger to the rain", die gemeisam mit dem unverwüstlichen John Anderson aufgenommene Version von dessen "I've got it made" (Turner und Anderson harmonieren prächtig miteinander), das Gänsehaut erzeugende, super traditionelle, aus 1973 stammende "Why me" von Kris Kristofferson (herrlich, dass Kristofferson bei dieser Neuaufnahme mit dabei ist), das Remake des Hank Williams-Klassikers "Alone and forsaken", gemeinsam eingesungen mit Allison Moorer, Turner's zusammen mit Randy Travis eingespielte Neuaufnahme des großen Travis-Hits "Forever and ever, Amen", die ruhige, bedächtige Version der recht unbekannten frühen Johnny Cash-Nummer "The caretaker", oder auch die vorzüglich interpretierte Alan Jackson-Nummer "Midnight in Montgomery". Das Album ist ein ganz besonderes Tribute Josh Turner's an seine großen Einflüsse und Helden. Ein persönliches Stück Country-Historie, welches er durch diese exzellenten Neueinspielungen mit seinen Fans und der Countrywelt teilt. Bemerkenswert und stark! Zeitloser Classic Country vom Allerfeinsten!

Das komplette Tracklisting:

1. I'm No Stranger To The Rain - 3:52
2. I've Got It Made (feat. John Anderson) - 2:55
3. Why Me (feat. Kris Kristofferson) - 3:00
4. Country State Of Mind (feat. Chris Janson) - 4:02
5. I Can Tell By The Way You Dance - 3:24
6. Alone And Forsaken (feat. Allison Moorer) - 3:17
7. Forever And Ever, Amen (feat. Randy Travis) - 3:47
8. Midnight In Montgomery - 3:45
9. Good Ol' Boys (Theme From The Dukes Of Hazzard) - 2:53
10. You Don't Seem To Miss Me (feat. Runaway June) - 4:05
11. Desperately (feat. Maddie & Tae) - 3:55
12. The Caretaker - 2:18

Art-Nr.: 10126
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Zito, Mike - quarantine blues [2020]
Was für eine spontane, geniale Aktion! Nachdem sämtliche Tourdaten aufgrund der Corona-Pandemie gestrichen worden waren, entschieden sich Bluesrock Gitarrenvirtuose und "all-around cool guy Mike Zito" und seine großartige Band während des Rückflugs von Europa Anfang März 2020, für ihre große, loyale Fangemeinde ein komplett neues Album einzuspielen und kostenfrei im Netz über "Soundcloud" zur Verfügung zu stellen. In den USA angekommen und isoliert in 14-tägiger Quarantäne, begann Zito sofort mit dem Songwriting und er und die Band unmittelbar mit dem Einspielen der Tracks. Alles passierte, wie gesagt, innnerhalb dieser 14 Tage und am 28. März 2020 stand "Quarantine Blues" im Internet zur Verfügung. Es ist ein packendes, mächtig rockiges Album geworden, das wohl zu den absolut besten Outputs in Zito's gesamter bisheriger Karriere gezählt werden muss - ein absolutes Killer-Teil! Er senbst sagt darüber: "I followed no rules, I wrote what I was feeling regardless of style or genre and using my feelings of fear, hope, love and rebelliousness to fuel my creativity. I think these are some of the best songs I have written in years". Das Werk wurde sofort von Fans und Fachleuten gleichermaßen gefeiert, Zito's Fans dankten es ihm mit zahlreichen Spenden über eine Internet Fundraising-Aktion. Zunächst gar nicht als "echte" CD-Veröffentlichung vorgesehen, hat sich Zito rund ein Vierteljahr später nun doch dazu entschlossen, das Wek über sein eigenes "Gulf Coast"-Label auch als Tonträger zu vertreiben. Zum Glück! Es wäre ja geradezu Frevel gewesen dieses fantastische Werk den Musikenthusiasten nicht als CD zur Verfügung zu stellen. "Quarantine Blues" ist ein Album voller mächtiger Power, voller Feuer und großer Intensität. Durch nahezu alle Songs zieht sich eine ausgeprägt (hard)rockige Note. Völlig zwanglos, rau, dreckig und ungeschliffen ist das Resultat, besticht mit einer wunderbaren Live-Atmosphäre. Alles ist "straight, lean and direct" eingespielt, mit unglaublicher Danymik. Gleichzeitig bleiben die Songs prächtig hängen, strotzen gleichermaßen vor großer Spielfreude und hervorragenden Stukturen. Zito's Gesang ist großartig, voller Seele und Inspiration, sein Gitarrenspiel einfach nur phänomenal. Seine immer wieder mitreißenden Soli sind purer Saitenzauber, pure Leidenschaft. Los geht's mit dem treffend betitelten "Don't let the world get you down" (die Corona-Thematik zieht sich durch fast alle Texte), einem gleich ordentlich Gas gebenden, straighten, zupackenden Bluesrocker, kompakt und ohne Schnörkel. Zito und die Band rocken, was das Zeug hält. Traditional Amarican Rock'n Roll pur! Hammer! Herrlich melodisch, geradeaus und ebenso kraftvoll rockt das folgende, wunderbare "Looking out this window". Der Song zieht einen wie magisch in seinen Bann. Super auch das zündende, bestens ins Ohr gehende Gitarrensolo des Meisters. Nach dem rauen, geradezu heavy und mit Urgewalt aus den Lautsprechern donnernden, wuchtigen, sehr starken "Don't touch me" (hier werden die Jungs von dem L.A. Guns und Guns N’ Roses-Recken Tracii Guns mit zusätzlicher Gitarrenarbeit unterstützt), präsentieren Zito & Co. das packende Titelstück "Quarantine Blues", ein steady rockender, absolut traditionell verwurzelter, saudreckiger, fantastischer Blues mit viel Southern-/Mississippi-Flair, eingebunden in ein massives, glühendes Slideguitar-Ambiente. Das brillante, straight und groovy rockende "Dark raven" (toller "John Bonham-esque Drum Beat") ist durchzogen von einer großartigen Melodik und einem leicht düsteren, "bedrohlichen" Feeling. Der Meister besticht abermals mit einem traumhaften, ausgedehnten Gitarrensolo, voller prächtiger Twin-Passagen, die gar ein wenig an die frühen, vermeintlich bluesigen, Wishbone Ash zu erinnern scheinen. Aber auch ein gewisser Led Zeppelin'scher "Dazed and confused"-Einfluß ist auszumachen. Klasse hier auch die Orgel-Fills! Sehr "geil" kommen auch das texanisch, bluesrockig, ein wenig ZZ Top-mässig dampfende, ungemein dynamische "Dust up" (tierische Gitarrensoli), der toll groovende, mit wunderbaren Gitarrenlinien durchzogene Bluesrocker "After the storm" (jammiges Gitarrensolo), das kernig und dreckig rockende "Hurts my heart" (klasse Neueinspielung einer alten Royal Southern Brotherhood-Nummer), sowie die abschließende von Mike Zito solo, nur mit akustischer Gitarre eingespielte, sehr schöne Ballade "What it used to be". "Quarantine Blues" ist ein gnadenlos starkes Album geworden - ein Ausnahmealbum, entstanden in einer Ausnahmesituation! Absolut beeindruckend! Hoffen wir mal, das Mike Zito und seine Band, sobald alles vorüber ist, diese Songs auch live auf den Bühnen dieser Welt präsentieren. Jetzt aber vergnügen wir uns erstmal an dieser fulminanten CD! Zum Gebrauch bitte unbedingt beachten: "Turn this set up loud and it will keep your soul alive"!!!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Let the World Get You Down - 3:56
2. Looking out This Window - 4:13
3. Don't Touch Me - 4:00
4. Quarantine Blues - 3:26
5. Walking the Street - 4:38
6. Dark Raven - 5:23
7. Dust Up - 4:18
8. Call of the Wild - 4:38
9. After the Storm - 6:33
10. Hurts My Heart - 4:24
11. What It Used to Be - 3:25

Art-Nr.: 10104
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't let the world get you down
Looking out this window
Quarantine Blues
Dark raven
Dust up
After the storm
Hurts my heart
What it used to be

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