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Bowen, Wade - solid ground [2018]
Fast 4 lange Jahre hat sich der aus Waco/Texas stammende Red Dirt-Recke Zeit für sein neues Album gelassen. Zeit, die er offenbar auf optimalste Weise genutzt hat, denn "Solid ground" ist erneunt ein absolutes Vorzeigealbum des Genres geworden. Ungemein variabel und authentisch wie kaum ein anderer bearbeitet Wade Bowen mit seinem Tross von herausragenden Musikern (u. a. ex The Black Crowes- und Cry Of Love-Gitarrist Audley Freed, Drummer Fred Eltringham, Sheryl Crow-Spezi Jeff Trott an der Lap Steel, The Wallflowers' Rami Jaffee an den Keyboards und nicht zuletzt der großartige, u.a. auch lange mit Dwight Yoakam gespielte Multi-Instrumentalist Keith Gattiis, der das Album auch hervorragend produzierte) die rootsigen "Red Dirt-Äcker" von Texas und kanalisiert in 11 durchaus dreckigen, erdigern, aber auch von bestechenden Melodien geprägten, fantastischen Tracks den ganzen Zauber natürlich staubiger Roots-, Americana- und Countryrock-Musik. Was sind das für bestechende Songs! Etwa der traumhaft lockere, flotte, lässige Border Countryrocker "Day of the dead", der uns, vollgepackt mit mexikanischem Flair (spanische Gitarre, Akkordeon, tolle Percussion, Mariachi-Bläser am Ende), genauso melodisch wie dramaturgisch in seinen Bann zieht, die rootsige, mit herrlicher Lap Steel-Guitar inszenierte, ruhige Red Dirt-Ballade "Broken glass", der riffige, erdige Americana-/Rootsrocker "Couldn't make you love me", die herrliche, wie Öl runter gehende Alternate Countrynummer "Death, dyin' & deviled eggs", die geradezu epische. angeraute, dabei aber traumhaft melodische, über 7-minütige Americana-Ballade "7:30" (hinreissend miteinander harmonisierende, vielschichtige Instrumentierung, grandioses, über 3-minütiges Instrumentalfinish mit genial schönen E-Gitarren), das äußerst dynamisch, swampig und sehr southern-angehaucht rockende, Slide-getränkte "Fell in love on whiskey", oder auch der das Werk abschließende, hammerstarke, gewaltige, fast ein wenig an Jason Isbell erinnernde Rootsrocker "Calling all demons" (Bowen's eigene Version des von ihm und Seth James komponierten, vor einigen Jahren schon auf dem "Adventus"-Album von Cody Canada's The Departed veröffentlichten, prächtigen Stückes "Demons") - wie gesagt, hier reiht sich eine Songperle an die nächste. "Solid ground" ist ohne jeden Zweifel wieder ein ganz großer Wurf von Wade Bowen. Texanischer Red Dirt Roots-/Americana-/Countryrock in seiner vollsten Blüte.

Das komplette Tracklisting:

1. Couldn't Make You Love Me - 4:47
2. Day of the Dead - 5:11
3. So Long 6th Street - 4:05
4. Broken Glass - 4:16
5. Death, Dyin' and Deviled Eggs - 3:39
6. 7:30 - 7:13
7. Acuna - 3:59
8. Compass Rose - 3:25
9. Anchor - 5:13
10. Fell in Love on Whiskey - 3:55
11. Calling All Demons - 7:51

Art-Nr.: 9589
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Couldn't make you love me
Day of the dead
Broken glass
Death, dyin' & deviled eggs
7:30
Acuna
Fell in love on whiskey
Calling all demons

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Brothers Osborne - skeletons [2020]
Brothers Osborne, das sind T. J. Osborne (lead vocals, acoustic guitar) und sein Bruder John Osborne (guitars), gelten als einer der heißesten, spannendsten und aufregendsten Acts Nashville's. Ihr grandioses, neues, nunmehr drittes Album "Skeletons" untermauert diesen Status mehr als jedes ihre beiden Alben davor - und auch die waren schon außergewöhlich stark. Doch "Skeletons" ist schlicht ein "Hammerteil"! Das renommierte amerikanische Magazin "Rolling Stone" etwa urteilt: "With 'Skeletons' Brothers Osborne deliver their first full-fledged Rock record". Das ist vielleicht ein wenig zu "hart" ausgedrückt, doch ja, das Album rockt schon gewaltig. Aber das beißt sich keineswegs mit ihren Countrywurzeln. Im Gegenteil! Die beiden charismatischen Brüder aus dem U.S.-Bundesstaat Maryland, T. J. mit seinem bärenstarken, unverwechselbaren, tiefstimmigen Gesang und Gitarrenhexer John (der Kerl spielt wie der Teufel), beide im übrigen auch exzellente Songwriter, und ihre fantastische Band präsentieren eine ungemein kreative, ja innovative, vielschichtige, abwechslungsreiche, moderne New Country-Musik, die die Grenzen zum Rock, Southern Rock, Rootsrock, Blues, Soul und Americana immer wieder genüßlich überschreitet. Doch egal, wie deutlich sie das tut, die Country-Erdung ist stets gegeben. Das alles spielt sich auf höchstem musikalischen Niveau ab, wirkt perfekt austaxiert und -balanciert. Ihr Variantenreichtum, pepaart mit den prächtigen Strukturen und Melodien ist eine Gabe, die nicht viele haben. Eric Church ist vielleicht noch so einer. Ein paar Songbeispiele seien stellvertretend für die große Vielfalt des Albums näher beleuchtet: Zum Beispiel der herrlich twangy, mit harmonischer Acoustic Gitarre und elektrischer Slideguitar beginnende, saustarke Opener "Lighten up", den schnell einsetzende, kraftvolle Drums und satte, ZZ Top-affine Riffs dann aber in Richtung eines toughen, swampigen, lauten Rockers lenken (klasse Melodie, zündendes, kleines E-Gitarren-Solo), der treibende, aufheizende, absolut hitverdächtige, mit "geilen" Gitarrenmomenten gespickte Countryrocker "All night", das ein wenig funkige "All the ggod ones are", der wunderschöne, mit tollen Gitarrenlicks und einer herrlichen Melodie versehene, sich flockig ins Ohr schraubende, gar ein wenig an die goldenen Neunziger erinnernde Countryrocker "I'm not for everyone" (klasse Akkordeon, prima Gitarren, Brooks & Dunn kommen einem hier in Erinnerung), der von abgefahrenen Tempowechseln gekennzeichnete, ein deutliches Waylon Jennings-Outlawflair verbreitende, partytauglich und trinkfest inszenierte, powernde Outlaw Country-Knaller "Back in the bottle" (scharfes E-Gitarren-Picking), das überaus melodische, frisch flockige, im besten Sinne etwas poppige New Country-Stück "High note", oder auch das furiose Instrumental "Muskrat greene", bei dem John Osborne mit seinen famosen Gitarrenkünsten mal so richtig von der Leine gelassen wird - eine Nummer kommt stärker als die andere. Zwei herausragende Tracks seien noch explizit erähnt: Zum einen das begnadete Titelstück "Skeletons", ein kraftvoller, von satten Gitarren, stampfenden, bedrohlichen Rhythmen und einem leicht swampigen Southern Rock-Vibe bestimmter, rauer Rocker, mit schön dreckiger, feuriger Lead Gitarren-Passage, und zum anderen das mächtig abgehende, heiße, elektrische, ungemein kraftvolle und (southern)rockige, gut tanzbare "Dead man's curve", das ein wenig wie ein modernes "The devil went down to Georgia" von der Charlie Daniels Band daherkommt, nur ohne Fiddle. Brothers Osborne gelingt mit "Skeletons", übrigens erneut meisterhaft produziert von Jay Joyce (u. a. Eric Church, Ashley McBryde), ein kleiner Geniestreich. Bei stetiger Weiterentwicklung haben sie ihren ganz eigenen, unverkennbaren, spannenden, virtuosen und abwechslungsreichen Countryrock-Sound gefunden. Ihr eh schon immenses Standing bei Musikerkollegen, Experten und Fans wird damit weiter anwachsen. Begeisternde Vorstellung der Osbornes!

Das komplette Traclisting:

1. Lighten Up - 3:17
2. All Night - 2:48
3. All The Good Ones Are - 3:23
4. I'm Not For Everyone - 2:52
5. Skeletons -3:39
6. Back On The Bottle - 3:16
7. High Note - 3:32
8. Muskrat Greene - 2:36
9. Dead Man's Curve - 2:21
10. Make It A Good One - 3:26
11. Hatin' Somebody - 4:51
12. Old Man's Boots - 3:16

Art-Nr.: 10167
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Clark, Guy - somedays the song writes you [2009]
Seit Jahrzehnten schon zählt Guy Clark zu den ganz großen Singer-Songwriter Texas'. Für viele, heute aus der Roots-/Americana-Szene nicht mehr wegzudenkende Kollegen wie beispielsweise Steve Earle oder Rodney Crowell, diente er in deren jungen Jahren als Mentor und ganz großes Vorbild. Wie die Songs seines Freundes Townes Van Zandt (dessen wunderbares Stück "If I needed you" covert Clark hier voller Hingabe nie vergehender Inspiration), steht allerdings auch immer wieder die Garde der großen Nashville Country-Community Schlange, um aus dem schier unerschöpflichen Fundus dieses "masterful storytellers" einige der vielen Sonperlen herauszupicken. "He's blessed with the ability to match ear-catching melodies with poetic lyrics that aim for the deepest part of the listener's soul", sagt dazu ein amerikanischer Musikjournalist. Treffender kann man es nicht ausdrücken. Auch die prächtigen Songs seines neuen Albums "Somedays the song writes you" machen da keine Ausnahme und gehören zum Teil zum Besten, was Clark seit langer Zeit abgeliefert hat. Das ist ganz große texanische Singer-Songwriter Kunst, arrangiert mit kleiner Band in sparsamer akustischer Instrumentierung (mit Drums). Unter den Co-Autoren Clark's befinden sich Leute wie Gary Nicholson, Veron Thompson, Rodney Crowell und Jedd Hughes. Tolle, ganz saubere, fein abgestimmte, transparente Produktion von Verlon Thompson, Chris Lathan und Clark selbst. Glasklar instrumentiert, doch an den Stimmbändern von Clark's Organ klebt der trockene Staub Texas'. Allerfeinste Roots-/Americana-/Singer-Songwriter-/Alternate Country-/Storytelling-Musik! Schönes Digipack mit 10-seitigem Booklet, inkl. aller Songtexte. Wir zitieren noch einmal den bereits erwähnten U.S-Journalisten, der sagt: "Another choice album from one of the greatest songwriters to ever come out of the state of Texas." Dem ist nichts hinzuzufügen.

Das komplette Tracklisting:

1 Somedays You Write the Song - 3:39   
2 The Guitar - 4:03   
3 Hemingway's Whiskey - 2:54   
4 The Coat - 3:23   
5 All She Wants Is You - 3:49   
6 If I Needed You - 3:02   
7 Hollywood - 3:19   
8 Eamon - 4:20   
9 Wrong Side of the Tracks - 3:40   
10 One Way Ticket Down - 3:01   
11 Maybe I Can Paint Over That - 3:55

Art-Nr.: 6542
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Somedays you write the song
Hemingway's whiskey
The coat
If I needed you
Maybe I can paint over that

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Cobb, Brent - keep 'em on they toes [2020]
Nie war diese wunderbare, stets von einer herrlichen Southern-Brise durchzogene "pure rural, country, soul-filled music" des großartigen Americana-/Roots-/Country-/Singer-Songwriters Brent Cobb, im übrigen ein Cousin des sehr umtriebigen und hoch geschätzten Produzenten Dave Cobb, natürlicher und intimer als auf seinem exzellenten, neuen, nunmehr vierten Album "Keep 'em on they toes". Cobb, geboren und aufgewachsen in Georgia, zwischenzeitlich in Nashville ansässig, doch mittlerweile mit seiner Familie wieder in seinem Heimatstaat Georgia lebend, gilt in der Countrywelt längst als einer der gefragtesten und angesehensten jungen Songwriter. Nahezu die komplette Countryprominenz , wie z.B. Kenny Chesney, Miranda Lambert, Luke Bryan, Frankie Ballard, Little Big Town und unzählige mehr haben bereits Songs von ihm aufgenommen. Im Gegensatz zu den vielen Künstlern, die seine Stücke aufnehmen, interpretiert Cobb selbst seine Lieder fernab vom alltäglichen Country-Mainstream. Vielmehr ist seine natürlich erdige, angeraute Musik eine ungemein spannende und sehr abwechslungsreiche, musikalisch höchst anspruchsvolle Synthese aus diversesten Strömungen des Country, Alternate Country, Countryrocks, Americana und Rootsrocks. Auf seinem nun vorliegenden, neuen Album wählt der Protagonist für sein durchweg vorzügliches Songmaterial eine großartige, "stripped down" Instrumentierung (jeweils mit kompletter Band), um die Songs total in den Mittelpunkt des Projekts zu stellen und ihnen, frei von einer zu opulenten und effektvollen Produktion, den Raum zur Verfügung zu stellen, den sie benötigen. Enstanden ist ein wunderbar natürlicher, sehr akzentuiert produzierter, warmer Sound. Man hat beim Anhören das Gefühl, als weilte man gemeinsam mit der Band im Studio, um hautnah ihrem exzellenten Musizieren zu lauschen. Brent Cobb ist einfach ein fabelhafter Songwriter und Interpret, der auch mit solch sparsam und zurückhaltend instrumentierten Songs, mit ihren feinen Melodien und Strukturen, ein faszinierendes, spannendes Hörerlebnis garantiert. Und der Hauch des Südens ist allgegenwärtig. Das Album startet mit dem Titelstück "Keep 'em on they toes", einer wunderbar locker inszenierten Americana-/Roots-Nummer mit lässiger, flockiger Percussion, wohligen Orgel-Klängen und feinen akustischen Gitarren. Cobb's großartiger Gesangsvortrag vermittelt Ruhe, Natürlichkeit, Wärme, ja ein gewisses "Front Porch"-Feeling. Das ist southern umwobenes Singer-Songwiter Storytelling vom Allerfeinsten! Der folgende Countryrocker "Shut up and sing" wird von einem stampfenden Bassdrumming und einem klasse Outlaw-Groove geführt. Vermittelt zudem ein dezentes Waylon Jennings-Flair und besticht mit starken E-Gitarren- und Acoustic Gitarren-Licks, sowie zwei prächtig "sägenden" Intermezzi aus Mundharmonika und Fiddle. "Pure natural Honky Tonk Country", frei von jeder Mainstream-Opulenz, hören wir mit dem feinen, melodischen "Good times and good love", sehr schön instrumentiert mit unaufdringlichen Gitarren, lockerem Pianospiel (kleines Solo), Orgel und Fiddle. Abermals auf der Basis von lockeren Percussion-Klängen kommt die wunderbare Americana-Nummer "This side of the river". Großartig hier die hinreißende, sehr zurückhaltend gespielte E-Gitarre (inkl. kleinem Solo) und die kongenial eingesetzte Fiddle. Etwas kräftiger wird es schließlich mit dem bluesigen Americana-/Rootsrocker "Dust under my rug" der gut Fahrt aufnimmt und mit starkem, swampigem Lead Acoustic Gitarren-Spiel glänzt. Klasse auch die erdige, natürliche Fiddle-getränkte Southern Outlaw Country-Nummer "Soapbox" oder das entspannte "Little stuff". Es ist einfach ein tolles, ruhiges Album, das Brent Cobb hier abliefert. "To me, listening to this album feels like I’m sitting there with somebody, having a conversation", sagt Cobb über das Werk und ergänzt: "I would hope that it feels like sitting with an old friend you haven’t seen in a while. There’s nothing like being alone and listening to an album that is quiet and conversational – like those old records by Jerry Lee Lewis, Roger Miller, or Willie Nelson. I hope my music is that way to somebody now". Ja, Mr. Cobb, ist sie. Für diese exzellente, natürliche Musik gilt: Zeit nehmen - zuhören- genießen!

Das komplette Tracklisting:

1. Keep 'Em on They Toes - 2:43
2. Shut up and Sing - 4:45
3. Good Times And Good Love - 3:33
4. Sometimes I'm a Clown - 3:49
5. This Side of the River - 4:24
6. Dust Under My Rug - 3:22
7. Soapbox - 4:02
8. When You Go - 3:20
9. The World is Ending - 3:31
10. Little Stuff - 3:02

Art-Nr.: 10165
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Keep 'em on they toes
Shut up and sing
Good times and good love
This side of the river
Dust under my rug
Soapbox
Little stuff

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Eldredge, Brett - sunday drive [2020]
Der aus Paris im U.S.-Bundesstaat Illinois stammende Brett Eldredge hat sich mittlerweile fest in der Riege der großen Nashville-Stars unserer Zeit etabliert. Auch sein neues Album "Sunday drive" wird diesen Status weiter untermauern. Dem Mann mit der kraftvollen Stimme ist erneut ein Album gelungen, das seine Fans lieben werden. Die ein oder andere etwas knackigere Nummer ist auch zu hören, doch überwiegend bestimmen recht opulent in Szene gesetzte, sehr schöne, immer wieder mit Streichern bereicherte Country-Balladen das Geschehen. Dies ist genau die Art von Musik, die am besten zu ihm passt. Hier kann er all seine Emotionen einbringen. Und das gelingt ihm hervorragend. Brett Eldredge in Bestform!

Das komplette Tracklisting:

1. Where the Heart Is - 4:07
2. The One You Need - 4:05
3. Magnolia - 3:24
4. Crowd My Mind - 3:08
5. Good Day - 3:25
6. Fall For Me - 3:35
7. Sunday Drive - 4:53
8. When I Die - 3:07
9. Gabrielle - 3:36
10. Fix A Heart - 3:59
11. Then You Do - 3:17
12. Paris Illinois - 2:59

Art-Nr.: 10105
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Hoge, Will - tiny little movies [2020]
Der in Nashville ansässige, exzellente, für stets hervorragendes Songmaterial stehende Singer/Songwriter Will Hoge veröffentlicht mit "Tiny little movies" nun schon sein mittlerweile elftes Album. Und wieder ist es ein brillantes Teil geworden. Abwechslungsreich, kreativ und mit bestechender Qualität gelingt ihm eine sehr ausgewogene Balance zwischen richtig kernigen, ja krachenden, rohen, dreckigen und "rotzigen" Rockern, die ein wenig an die Anfangstage seiner Karriere zu Zeiten seines "Carousel"-Albums erinnern, und hinreißend schönen, aber stets authentisch erdigen, nie zu glatt geschliffenen, von herrlichen Melodien durchzogenen Rootsrock-/Americana-Nummern, oftmals tangiert von einem schönen Heartland-, Southern-, und/oder Countryrock-Feeling. "Tiny little movies" bestätigt höchst eindrucksvoll Hoge's Ruf als einer der besten und profiliertesten Roots- und Americana-Singer/Songwriter der heutigen Zeit. Das Album startet mit dem fantastischen, hoch melodischen, knackigen Country-flavoured Roots-/Americana-Rocker "Midway Motel" - gleich eine regelrechte "Killer"-Nummer. Wunderbare, vielschichtige, "jangly guitars" bestimmen das Geschehen, genauso wie ein staubig erdiges Ambiente, inklusive einer schönen, Neil Young-mässigen Mundharmonika. Bärenstark! Mit Track 2, "The overthrow", wird's dann deutlich ruppiger, rauer, dynamischer, schneller. Hoge singt herrlich rotzig, die Band gibt ordentlich Gas und spielt ungemein "tight". Wirkt fast ein wenig punkig, aber auch hier stimmt die Melodie! Ein "aufregender", (auch textlich) engagierter Rock-Kracher! Das nächste blendende Beispiel für Hoge's große Vielseitigkeit ist das herausragende, abermals von einer tollen Melodie durchzogene und mit einem wunderbaren Wüstenrock-Feeling punktende, recht zurückhaltend, aber dennoch schön erdig inszenierte, balladeske "Even the river runs out of this town". Großartig hier auch die exzellent soundenden E-Gitarren in dem kleinen Break! Das ist Americana-Musik von der ganz feinen Sorte. Es folgt die begnadete, ungeschliffene, bluesige Rootsrock-Ballade "My worst", die Hoge zusammen mit seinem langjährigen Freund Dan Baird (Geogia Satellites, Homemade Sin, The Bluefields) komponiert hat. Dabei gefällt besonders der vorzügliche, mehrstimmige, weibliche "Chorus" im Refrain, sowie die beiden famosen Dual-Gitarren-Soli im mittleren Break und gegen Ende, die eine Menge Southern-Flair ausstrahlen.. Da flackern sogar Allmans-mäßige Twin-Leads auf. Dreckig und dynamisch, wieder ungemein melodisch und garniert mit einem prächtigen Gitarrensolo kommt der exzellente Rootsrocker "That's how you lose her", der zuweilen an die erdigen Rootsrocker des großen Tom Petty erinnert. Tolle Nummer! Nach dem mächtig rohen, lauten und krachenden "Con Man Blues" und dem schönen Midtempo-Rootsrocker "Is this all that you wanted me for?" fährt Hoge mit der wundervollen Ballade "The likes of you" noch einmal die ganz große Americana-Kunst auf. Feine, durchaus trocken staubige Acoustic Gitarren-Riffs treffen auf hinreißende, vielschichtige, "twangy" Gitarrenlicks und -linien - eine Wonne für unsere Roots- und Americana-verliebten Ohren. "The curse", im Anschluß daran, ist dann wieder ein schön knackiger, erdiger, riffiger, gleichzeitig sehr eingängiger Rootsrocker, im besten Sinne simpel und geradeaus performt, abermals mit sehr transparenten, saftig klingenden Gitarren, die an alte Byrds- oder Tom Petty-Tage erinnern. Will Hoge und seine großartige Band haben einmal mehr einen bravourösen Job gemacht. "Tiny little movies" ist ein saustarkes, leidenschaftliches, dynamisches Album voller hochklassiger Songs ohne jeden schwachen Moment geworden. Ganz große Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Midway Motel - 3:37
2. The Overthrow - 2:48
3. Maybe This is Ok - 3:28
4. Even the River Runs out of This Town - 3:19
5. My Worst - 5:37
6. That's How You Lose Her - 3:03
7. Con Man Blues - 2:19
8. Is This All That You Wanted Me For - 4:13
9. The Likes of You - 3:26
10. The Curse - 2:59
11. All the Pretty Horses - 3:25

Art-Nr.: 10091
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Midway Motel
The overthrow
Even the river runs out of this town
My worst
That's how you lose her
The likes of you
The curse

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Larkin Poe - self made man [2020]
2 Mädels, 2 Gitarren - was für eine Energie! Mit ihrem neuen Album "Self made man" sind sie endgültig "on top", werden sie sich endgültig in den Herzen der Bluesrock-, Southern Rock- und Rootsrock-Fans festsetzen. Larkin Poe sind die beiden in Atlanta/Georgia aufgewachsenen, heute in Nashville/Tennessee lebenden Schwestern Rebecca (lead vocals, guitars, keyboards) and Megan Lovell (lap steel guitar, background vocals), unterstützt von den beiden Mitstreitern Brent "Tarka" Layman am Bass und Kevin McGowan am Schlagzeug. Die musikalische Karriere von Rebecca und Megan begann 2005, als sie zusammen mit ihrer dritten Schwester Jessica die Bluegrass-Band The Lovell Sisters gründeten, mit der sie durchaus erfolgreich waren. 2 Alben, Auftriite in der Grand Ole Opry und beim renommierten Bonnaroo Music Festival standen u.a. zu Buche. Im Jahre 2009 trennten sich die Lovell Sisters und ein Jahr später gründeten Rebecca und Megan Larkin Poe, womit sie sich schließlich ihren ganzen musikalischen Einfüssen, ihrer DNA, die sie im Blut haben und ihren ganzen Vorlieben, vom Rootsrock zum Country, vom Soul zum Gospel, und vor allen Dingen vom Blues zum Southern Rock hingaben. Das erste, was einem in den Sinn kommt, wenn man die Musik von Larkin Poe hört, ist deren ungezähmte, spürbare Power. Ihre raue, authentische, und doch überaus zeitgemäße Blues- und Southern-Power, ihre dreckige, packende Gitarren-Dominanz (Rebecca's fette E-Gitarre und Megan's furiose Lap Steel-/Slide-Gitarre), sowie Rebecca's großartiger, kraftvoller, bluesiger Gesang. Immer mal wieder werden die beiden, durchaus nachvollziehbar, als "the little sisters of the Allman Brothers" bezeichnet. Ihr neues, baumstarkes Album "Self made man" zeigt das in Vollendung. Herrlich, wie sich die beiden und ihre Band durch eine immer raue, dreckige, southern-rootsige Blueslandschaft wühlen, immer mal wieder mit Spuren von swampigem Hill Country Blues, Gospel, oder erdigem Americana und (Outlaw)Countryrock. Und es rockt und kocht, zuweilen ordentlich hart, bei aller musikalischen Freuiheit, Unabhängigkeit und Variabilität aber auch hervorragend strukturiert. Los geht's gleich mit einer "Wucht" von einem Opener, dem brodelnden Bluesrocker "She's a self made man". "This is classic, rising and falling blues, turned up to the max", mächtig rau und dreckig, voller southern-fueled Gitarrenpower. Stark der von paralleler Lead Gitarre begleitete, erdige Gesang von Rebecca Lovell, aber auch Megan's glühendes Slide-Solo. Klingt ein wenig als würden Jimmy Page und Duane Allman zusammen jammen. Großartig! Die Melodie stimmt ebenso. Man fühlt unmittelaber den "Spirit", mit dem die Mädels am Werk sind. In eine ähnliche Kategorie ist der folgende, famose Bluesrocker "Holy ghost fire" einzuordnen. Kommt mit gewaltiger Energie und prächtiger Gitarrenarbeit der beiden Protagonistinnen, mit einem schön swampigen Groove, natürlichem Southern-Esprit und einer klasse Melodie. Das Bluesfeuer brennt weiter mit dem starken "Keep diggin'", wie auch dem brodelnden, schweißtreibenden, southernrockin' Boogie "Back down south", bei dem sich Kollege Tyler Bryant mit erstklassiger Gitarrenarbeit zusätzlich einbringt. Ganz groß auch das gospelige, aber sehr energetisch und rau interpretierte, uralte Blind Willie Johnson-Cover "God moves on the water" (mit zusätzlichem Text von Rebecca und Megan Lovell), der herrliche, flotte, lockere, dennoch dreckige, prächtig ins Ohr gehende, von einem triefenden Southern-Flair durchzogene Americana-/Countryrocker "Tears of blue to gold" (Megan's Lap Steel kling hier wie eine Pedal Steel), das von tollem Resonator Guitar- und Lap Steel-Zusammenspiel geprägte, rootsige, southern-bluesige, sumpfige "Danger angel", der genauso bluesige wie rootsige, von einem schönen Americana-Feeling durchzogene Southern Rocker "Ex-Con" (tolle Gitarren), wie auch der das Album abschließende, starke, gut gelaunte, Countrystampfer "Easy street". Schon das vergangene Larkin Poe-Album "Venom & Faith" wurde zu Recht groß gefeiert und erhielt verdientermaßen eine Grammy-Nominierung, doch mit "Self made man" ist ihnen ohne jeden Zweifel ihr bisheriges Meisterstück gelungen. Ein famoser, unglaublich cooler, rauer, dreckiger Southern-, Roots-, Bluesrock-Ritt auf der Höhe der Zeit.

Das komplette Tracklisting:

1. She’s A Self Made Man - 3:01
2. Holy Ghost Fire - 3:22
3. Keep Diggin’ - 3:13
4. Back Down South (feat. Tyler Bryant) - 3:54
5. Tears Of Blue To Gold - 3:12
6. God Moves On The Water - 2:44
7. Every Bird That Flies - 3:40
8. Scorpion - 3:13
9. Danger Angel - 2:27
10. Ex-Con - 3:56
11. Easy Street - 2:17

Art-Nr.: 10082
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
She's a self made man
Holy ghost fire
Back down south
Tears of blue to gold
Danger angel
Ex-Con
Easy street

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May Band, Mark - deep dark demon [2020]
Baumstark und kraftvoll, von 2 zündenden Lead Gitarren dominierte und mit einer herrlichen, zwanglosen Jam-Neigung aufspielende, in Texas ansässige Bluesrock -/Southern Rock-Formation um den großartigen Sänger, Songwriter und gestandenen "guitarslinger" Mark May. "Mark is one of the best blues-rock artists to come along in years. With great singing/songwriting and guitar playing, he reminds me of everyone from Albert Collins to Stevie Ray Vaughan to Carlos Santana. Hell, I even heard a couple of my licks in there", attestiert ihm sein guter Freund, der "alte", legendäre Allman Brothers-Gitarrist Dickey Betts, mit dem er einst einige Zeit in dessen Band Great Southern als zweiter Gitarrist und Sänger zusammenspielte und sogar ein Album aufnahm. So erscheint es nicht verwunderlich, zumal May unabhängig davon ein großer Fan der gesamten "Allmans Familie" ist, dass der Musik der Mark May Band eine deutliche Nähe zu der der The Allman Brothers Band anzumerken ist - doch das ist wahrlich nicht der schlechteste Einfluß. Auch Warren Haynes' Gov't Mule und, um mal einen jüngeren Act zu nennen, die Marcus King Band, sind sicher als Imspiration der Mark May Band zu nennen, die diese Einflüsse wiederum voller spürbarer Spielfreude und mit jeder Menge Leidenschaft in ihrem überaus ansprechenden, ja verdammt starken, eigenen Material gekonnt verarbeitet. Leader, Frontmann, Sänger, Songwriter und "guitarist extraordinaire" Mark May und sein kongenialer Partner, der zweite, ebenfalls super aufspielende Gitarrist Billy Wells sind die zentralen Figuren der Band, die nicht nur für ein sattes, vielschichtiges Gitarrenarrangement sorgen, sondern sich auch permanent gegenseitig pushen und mit fabelhaften Twin Leads, Dual Leads und ausgiebigen, wechselseitigen, packenden Soli überzeugen. Sie ergänzen sich fabelhaft. Dazu kommen ein prächtiger Keyboard-Backup (Orgel/Piano) und eine für hinreißende Grooves sorgende Bass/Drums/Percussion Rhythm-Section. Die Lust auf jammige Instrumentalpassagen ist, trotz des hervorragend hängen bleibenden Songmaterials, immer da, das deutliche Southern Rock-Feeling allgegenwärtig. Das Album beginnt mit dem packenden, zündenden, in bester, früher Allmans-Traditon stehenden, jammigen Southern-/Bluesrocker "Harvey's dirty side", der den 2017 in Houston wütenden Hurrikan "Harvey" zum Thema hat. Die Nummer zieht einen gleich magisch in ihren Bann. Die Jungs sorgen für eine mächtige, treibende, southern-bluesige, glühende Doppel Gitarren-, Slide-, Orgel-, Bass-, Drums-Inszenierung, dazu der klasse Gesang von Mark May. Dann, nach etwa einem Drittel des Songs, hören wir ein fetziges, kurzes Slideguitar-Solo, das in einen toll jammenden Mittelteil mündet, bei dem sich May mit einem furiosen, gewaltigen Gitarrensolo (inkl. Wah Wahs) in Szene setzt, ehe man zum ursprünglichen Groove und zur ursprünglichen Melodie zurückfindet. Ein super Nummer - und es geht munter so weiter. Zum Beispiel mit dem schön shuffeligen, sehr traditionell verwurzelten, southern-/country-inspired Blues "BBQ and Blues", der im Break mit einem tollen, von parallelen Lead Gitarren (eine davon ist eine klasse Bariton-Gitarre) gespielten Solo punktet. Wunderbare, vielschichtige Drums und Percussion sorgen bei dem folgenden, großartigen, sehr jammigen "Back" abermals für einen klasse (Santana meets The Allman Brothers Band)-Groove. Bei allen Freiheiten und aller Spielfreude ist der Song klasse strukturiert. Im mittleren Break zelebrieren die beiden Gitarrenartisten ein herrlich lässiges, geniales Twin-Solo und am Ende jammt sich die komplette Band, allen voran die Saitenzauberer, nach einem cool in Szene gesetzten Tempowechsel in einen regelrechten Rausch. Es "zwirbelt" prächtig! Das Titelstück "Deep dark demon" ist ein sehr kerniger, knackiger und kraftvoller, in einem etwas langsameren Tempo vorgetragener Blues voller Inspiration und Seele, durchzogen von brillanter Gitarrenarbeit. Das mitreißende, virtuose, wechselseitige Solo (hier wirkt auch noch der fabelhafte Mike Zito als Gast mit) beeindruckt tief. Ein wahres Gitarren-Fest! "Sweet music" strotzt wieder vor Allmans- und Mule-Einflüssen, während das swampige "Rolling me down" durchaus Spuren von Little Feat" aufweist. Herrliche, Allmans-mäßige Twin-Licks ziehen sich durch den begnadeten Southern-/Jamrocker "My last ride". Bei einer wunderbaren Basismelodie, starkem Gesang von May und einmal mehr einem tollen Groove, steuern die beiden Gitarristen jeweils wieder ein ausgedehntes, flammendes, ordentlich wirbelndes Gitarrensolo bei. Die Fans des jammigen, southernrockigen und bluesigen Gitarrenzaubers dürften vollends begeistert sein. Nicht nur von diesem Stück, sondern von dem gesamten Album. Mit "Deep dark demon", Mark Mays bereits siebten Album, dürften er und seine Band sich endgültig in den Fokus der genannten Klientel gespielt haben. Einfach klasse! Ein echtes Statement, eine saustarke Vorstellung der Mark May Band! Ihr seid genau auf dem richtigen Weg, Jungs - so darf's gerne weitergehen...

Das komplette Tracklisting:

1. Harvey's Dirty Side - 6:05
2. BBQ and Blues - 4:07
3. Back - 6:39
4. Deep Dark Demon - 4:51
5. Sweet Music - 6:03
6. Rolling Me Down - 4:39
7. My Last Ride - 7:26
8. For Your Love - 5:28
9. Walking Out the Door - 6:13
10. Something Good - 5:54
11. Invisible Man - 6:15

Art-Nr.: 10108
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Harvey's dirty side
BBQ and Blues
Back
Deep dark demon
Sweet music
My last ride
Walking out that door
Something good

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McGraw, Tim - here on earth [2020]
Endlich ein neues Album von Tim McGraw. Klammern wir mal das gemeinsam mit seiner Gattin Faith Hill im Jahre 2017 veröffentlichte "The rest of our life" aus, ist es nun schon die "halbe Ewigkeit" von 5 Jahren her, dass der Superstar neues Material veröffentlichte. Doch nun hat das Warten mit "Here on earth", seinem 16. Studioalbum, ein Ende und seine vielen Fans dürfen sich an einem wieder einmal hochprofessionell einegspielten Wek in allerbester McGraw-Qualität erfreuen. Mit an Bord ist an Songwritern und Musikern nahezu alles, was in Nashville's erster Liga Rang und Namen hat. Opulent und aufwendig produziert (zuweilen mit Streichern) von McGraw und seinem langjährigen Weggefähreten Byron Gallimore, hören wir 16 hervorragende, melodische, neue Songs, die sich überwiegend in einem sehr angenehm zu hörenden, gepflegten Midtempo bewegen. Die McGraw-Anhängerschaft wird begeistert sein, wenngleich rockigere Ausflüge weitestgehend fehlen. Der Protagonist macht sein "Ding" - und das macht er, wie immer, ausgezeichnet. Contemporary Mainstream Country der gehobenen Klasse!

Das komplette Tracklisting:

1. L.A. - 3:53
2. Chevy Spaceship - 4:20
3. Here On Earth - 4:21
4. Damn Sure Do - 4:12
5. Hallelujahville - 4:26
6. Good Taste In Women - 3:47
7. Hard To Stay Mad At - 4:10
8. Sheryl Crow - 3:20
9. Not From California - 3:01
10. Hold You Tonight - 3:56
11. 7500 OBO - 3:41
12. If I Was A Cowboy - 3:53
13. I Called Mama - 3:32
14. Gravy - 3:36
15. War Of Art - 3:54
16. Doggone - 3:34

Art-Nr.: 10124
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Moore, Kip - wild world [2020]
Ein klasse Album! Viertes Werk des aus Tifton, Georgia stammenden Singer/Songwriters, der sich hier so stark wie noch niemals zuvor präsentiert. Ja, Kip Moore's Musik wird ganz offiziell der Kategorie Country zugeordnet, was auch durchaus okay ist, denn die Countrystrukturen sind klar wahrnehmbar. Und er ist im Countrygenre auch absolut erfolgreich. Passt - alles okay! Doch Kip Moore's Countrymusic unterscheidet sich durchaus von dem übrigen Mainstream Nashville's, sowohl dem der modernen, als auch dem der traditionellen Art, denn sie "rockt". Jawohl, das "Zeug" rockt ordentlich. Nicht im Sinne von ordentlich auf's Gas drückendem Tempo oder Härte, sondern eher organisch, in der Konsistenz und Intensität. Dafür sorgt vor allem sein noch rauer gewordener, ungemein markiger, kraftvoller Gesang, in den er alles reinlegt, was seine Stimme hergibt - und das ist eine Menge. Dazu kommt ein meist ähnlich kräftiger Beat und Groove, sowie eine "voluminöse" Produktion. Das passt alles gut zusammen, passt zu Moore's rauem Charme. Gerade bei seinem neuen Album "Wild world" spürt man die genannten Attribute besonders deutlich. Das durchweg großartige, überwiegend in einem rockigen Midtempo und mit wunderbaren Melodien kommende Songmaterial (Moore ist an 11 von 13 Tracks kompositorisch beteiligt und hat das Album im übrigen auch produziert), wirkt schön kernig, steckt voller spürbarer, zuweilen "kinisternder" Energie und ist immer wieder durchzogen von einem deutlichen Heartland Rock-Flair, ala Springsteen, Mellencamp oder Bob Seger. Nehmen wir als stellvertretendes Beispiel nur mal den bärenstarken Opener "Janie Blu": Die Nummer beginnt mit wunderschönen, transparenten, entspannt wirkenden Acoustic Gitarren, doch nach wenigen Sekunden setzt Moore's energetischer, intensiver Gesang ein, dazu recht wuchtig produziertes Schlagzeug. Das zitierte Heartland Rock-Feeling ist spürbar, die Energie überträgt sich eins zu eins auf den Zuhörer. Dazu besticht diese Ballade mit einer herrlichen Melodie. Toll! Ein Referenztrack für den Rest des Albums. Überhaupt muss man attestieren, dass Kip Moore's Musik gereifter und erwachsener klingt, als jemals zuvor, was sich auch in den durchaus ernsten, engagierten, persönlich reflektierenden, guten Texten zeigt. "Wild world" ist der nächste, große Schritt in der Karriere von Kip Moore. Er geht seinen Weg mit "heartlandrockigem Countryrock" konsequent weiter und trifft damit voll ins Schwarze. Ein großartiges Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Janie Blu - 4:02
2. Southpaw - 4:04
3. Fire And Flame - 4:44
4. Wild World - 3:40
5. Red White Blue Jean American Dream - 3:00
6. She's Mine - 3:49
7. Hey Old Lover - 2:59
8. Grow On You - 3:07
9. More Than Enough - 3:21
10. Sweet Virginia - 4:32
11. South - 4:17
12. Crazy For You Tonight - 3:47
13. Payin' Hard - 2:48

Art-Nr.: 10078
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Nelson, Willie - first rose of spring [2020]
Unfassbar! "First rose of spring" ist Willie Nelson's 16. Album in den letzten 10 Jahren - und sein 70. insgesamt. Und was ist das wieder für ein grandioses Teil exquisiter, ehrlicher, durch und durch reinster Countrymusic geworden. Am 30. April 2013 wurde Willie Nelson 87 Jahre alt - und er ist aktiv wie eh und je. Ein Phänomen, eine absolute Ikone! Produziert von seinem großen Kumpel Buddy Cannon und aufgenommen mit einer eingespielten Crew der größten Nashville Studio-Cracks, die Willie auch schon seit ewigen Zeiten begleiten, wie etwa Bassist Kevin "Swine" Grantt, Drummer Chad Cromwell, Pedal Steeler Mike Johnson und Mundharmonika-Ass Mickey Raphael ("an amazing band of Nashville gunslingers"), hören wir ein ungemein abwechslungsreiches Programm aus ausgesuchten Coverversionen unterschiedlichster Dekaden und einigen grandiosen Neukompositionen, auch von den beiden Freunden Nelson & Cannon. So zum Beispiel die sehr gefällige, herrlich melodische, völlig zeitlose Countrynummer "Blue star", die auch ein Alan Jackson hätte aufnehmen können. Klasse! Dazu interpretiert Willie Songs von Toby Keith ("Don't let the old man in"), Chris Stapleton ("Our song"), Billy Joe Shaver ("We Are the Cowboys"), Johnny Paycheck ("I’m the only hell my Mama ever raised", sowie das aus den Sechzigern stammende "Yesterday when I was young (hier encore)", ein Stück des französischen Chansoniers Charles Aznavour. Und wie wunderbar er das tut. "First rose of spring" ist ein weiteres, ganz wundervolles "Bukett" von "premier Countrysongs" des ganz großen, ewig jungen Meisters! Mögen noch viele weitere folgen. Das ist unverkennbar Willie!

Das komplette Tracklisting:

1. First Rose of Spring - 3:41
2. Blue Star - 4:35
3. I'll Break Out Again Tonight - 2:49
4. Don't Let the Old Man In - 3:09
5. Just Bummin' Around - 3:15
6. Our Song - 3:51
7. We Are the Cowboys - 4:03
8. Stealing Home - 3:42
9. I'm the Only Hell My Mama Ever Raised - 4:11
10. Love Just Laughed - 4:34
11. Yesterday When I Was Young (Hier Encore) - 3:31

Art-Nr.: 10106
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Smith & Wesley - greetings from the land of y'all [2020]
Frisch gekürt zu "MusicRow's Independent Artist of the Year 2020" präsentiert das klasse aufspielende, aus der North Georgia/Chattanooga TN.-Region stammende Duo Smith & Wesley mit "Greetings from the land of y'all" ihr prächtiges neues, nunmehr drittes Studioalbum - ein echtes Fest für die Freunde southern umwobenen Country(rocks). "From the old school country vibe to the twin-guitar feel of southern rock", so umschreibt Todd Smith die wunderbare Musik der beiden - eine hervorragend verschmolzene Kreation aus absolut klassischen, reinen, unverfälschten Countryanlagen und überaus angenehmen Southern Rock-Einflüssen. Smith & Wesley, die ihren "Künstlernamen" aus ihrem Familiennamen (Smith) und dem Vornamen ihres Vaters (Wesley) kombinieren, sind die beiden Brüder Scott und Todd Smith, die seit einigen Jahren abseits der Majorlabel- und Mainstream Countryszene mit ihrer oben beschriebenen Musik beachtliche Erfolge feiern. Vollkommen zu Recht, wie wir meinen. Das exzellente Songmaterial ihres neuen Albums strotzt nur so vor herausragenden, herrlich ins Ohr gehenden Melodien und wird zum einen bestimmt von jeder Menge satter, saftiger E-Gitarren, inkl. großartiger Slidegitarren- und Dual Leads-Momenten, und zum anderen von den großartigen Gesangsvorträgen der beiden (tolle Stimmen), inkl. wunderbarer Harmonien. "The are singin' and playin' with a southern drawl". Keine Frage, das ist unzweifelhaft reine Countrymusic, gut hörbar traditionell verwurzelt. Genauso gut hörbar wird diese Countrymusic aber gleichzeitig auch durch und durch southern, sowie stets mit einer flüssig und kraftvoll rockenden, knackigen Note präsentiert. Einen Spagat, den die Jungs und ihre vorzüglichen Begleitmusiker toll hinbekommen. Es ist gar nicht so einfach, vergleichbare Interpreten zu nennen. Vielleicht liegen Smith & Wesley irgendwo in der Schnittmenge solcher Künstler wie der Nitty Gritty Dirt Band, Travis Tritt, Montgomery Gentry und den aktuell sehr erfolgreichen Midland. Aus einem schönen Intro mit twangy klingenden, vielschichtigen E-Gitarren, Slide-Licks und einer feinen Banjo-Untermalung, entzwickelt sich mit dem starken "Land of y'all" gleich zu Beginn des Albums ein prächtig ins Ohr gehender, klassisch Country verwurzelter, zünftiger Southern Countryrocker der Güteklasse A. Auch textlich thematisieren die Jungs ihre Southern(rock)-Nähe, instrumentell durch die saftigen E-Gitarren und die erdige Lead Slidegitarre erst recht. Klasse hier das feurige Dual Lead-Solo im Verlauf des Tracks und das passend klimpernde Piano. Fantastisch auch der herrlich frische, flotte, traumhaft melodische, schwungvolle, satte Countryrocker "Listen to the radio", der mit seinem angenehmen Drive als geradezu idealer Soundtrack für eine zwanglose Cabrio-Cruise quer durch Tenessee oder Georgia taugt. Suggeriert den ewigen Sommer! Von wunderbaren Gitarrenlicks und -linien ist die hinreißende, lupenreine New Country-Ballade "Gave her my all" durchzogen, durch die erneut eine herrliche, natürliche, warme Southern-Brise weht. Die Melodie und der Gesang sind einfach großartig. Schöner kann southern umwobene Countrymusic kaum sein. Kraftvoll und satt rockt das ebenfalls von einer tollen Melodie und satten "big guitars" geprägte "She ain't you". Die Slidegitarre und das zündende Solo in der Mitte überzeugen auf ganzer Linie. Super beispielsweise auch die mit transparenten, vielschichtigen, satten Gitarren (inkl. Slide und Pedal Steel) veredelte, southern-rooted New Country-Nummer "Under it with you tonight" (eine im typischen Midland-Stil performte Nummer, die sicher einen Ehrenplatz auf deren aktuellem Werk "Roll on" hätte einnehmen können), wie auch die edle Southern Country-Ballade "Cheaper than the truth" (wieder mit umwerfender Melodie, Pedal Steel, Slide und jeder Menge transparenter Gitarren). Erstklassig produziert haben das Album übrigens Shayne Hill und Cody McCarver. Ein Album, das es mehr als verdient hätte im Major Country-Radio gespielt zu werden, denn das ist natürliche, durchaus moderne und zeitgemäße, angerockte Countrymusic, die mit ihrer Schnörkellosigkeit und der angenehm bombastfreien Performance und Produktion dem aktuellen Country-Geschehen in Nashville richtiig gut zu Gesicht stünde. Aber leider, und unverständlicherweise, haben diese Burschen keinen Majorlabel-Deal. Egal, was wir hier hören, ist einfach eine tolle Leistung von Smith & Wesley!

Das komplette Tracklisting:

1. Land of Y'all - 3:51
2. Caught up on My Drinkin' - 2:48
3. Goodbyes Are Hard to Listen To - 3:41
4. Listen to the Radio - 3:27
5. Let Me Know - 3:29
6. Gave Her My All - 3:44
7. She Ain't You - 3:10
8. Under It with You Tonight - 3:16
9. Cheaper Than the Truth - 3:46
10. Whiskey -3:35
11. Southern, Country, Homegrown - 3:01
12. Never Be My Old Man - 3:39

Art-Nr.: 10166
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Land of y'all
Listen to the radio
Gave her my all
She ain't you
Under it with you tonight
Cheaper than the truth
Never be my old man

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Trout, Walter - ordinary madness ~ limited box-set edition [2020]
Limited Edition Box-Set with 4 Guitar Picks, 2 Coasters, 1 Postcard and 1 Sticker! Sehr schöne Aufmachung! Schlichtweg famoses, neues Album des begnadeten Gitarrenvirtuosen, Sängers, Songwriters und ehemaligen Percy Mayfield-, John Lee Hooker-. und John Mayall-Sideman. Ein absolutes Blues-/Bluesrock-Phänomen seit mehr als 4 Dekladen. Der Mann ist unverwüstlich! Walter Trout scheint sich in seinem x-ten Frühling zu befinden und liefert mit "Ordinary Madness" ein Album ab, bei dem sich ein grandioser Song an den nächsten reiht. Seine Stimme und sein Gesang waren nie besser, die Songs strotzen nur so vor hinreissenden Melodien, aber auch vor Inspiration, Seele und Kraft, vor Hingabe und Leidenschaft. Dazu sein überragendes Gitarrenspiel mit immer wieder herausragenden Soli, wunderbar eingebunden in das exzellente Songmaterial. Sehr schön auch der immer mal wieder aufkommende Southern-Spirit, aber auch die bei dem ein oder anderen Stück dezent wahrnehmbaren Heartland Rock-Spuren, ohne dabei je die bluesigen Roots zu vernachlässigen. Alles kommt in vollendeter Harmonie, wirkt aber gleichzeitig erdig, natürlich, angeraut, performt mit unbeschwerter, meisterhafter Spielfreude. Eine absolute Wohltat für unsere Blues- und Bluesrock-Ohren. Das ist pure Qualität! Walter Trout in absoluter Höchstform!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

It would seem all but impossible for an artist to produce an album that sounds original and inspired on their 29th attempt, but that is exactly what Walter Trout achieves on Ordinary Madness. Recorded at Robbie Krieger’s studio, the eleven tracks share common themes of time, mortality, and love, all while managing to sound vastly different from one another. Honest love songs follow crushingly hard rockers, which in turn lead into western-tinged blues tales. There are nearly as many types of songs as tracks on the set.
The unusual, synthesized introduction to “Ordinary Madness” sets the stage for a jazz infused blues number about mental health and the madness that pervades our society. Typically great guitar work, laid over Teddy “Zig Zag” Andreadis’s Rhodes piano, highlights the musical half of the tune, but the real takeaway is the lyrical content. With clever turns of phrase and personal admissions, Trout composes stanzas that stand on their own, apart from the music.
“Wanna Dance” shifts the tone into hard-charging rock, bolstered by crunchy guitar stabs and gritty vocals, while the softer, “My Foolish Pride,” and the western-tinged tale, “Heartland,” round out a diverse opening quartet. On “Heartland,” Trout peers through the eyes of a young woman searching for more, and reflects on the difficult decision that he and countless others have made in leaving home to live their fullest lives.
In a more direct fashion, Ordinary Madness explores the themes of time and its effects—aging and mortality. Most of the selections on the second half of the album deal with time, even if only tangentially. Trout expertly expresses feelings of sadness and loss through soaring guitar work on “All Out of Tears,” a song co-written with Teeny Tucker about her late son. On “Final Curtain Call”—arguably the best track of the set among several candidates—the upbeat tempo and riff-based groove offer a counterpoint to Trout’s musings on his own mortality. On “The Sun Is Going Down,” he addresses the topic head on, singing “And time has no mercy, it just don’t seem to care.” Representative of the album’s range as a whole, the piece starts with melodic vocalizations, moves into a reverb-soaked slow-burn, and ends as a chunky uptempo instrumental jam featuring more than a couple of blistering guitar runs. Multifaceted in its own way, “OK Boomer” can be read as a tongue-in-cheek critique, a lighthearted generational anthem, or just a great rock and roll track to sing along to.
The album is consistently great cover to cover. Perhaps not mentioned enough is the sheer quality of the music. As expected, the band is stellar, and a couple of contributions by additional musicians fill in any imagined holes in the mix. Simply put, if listeners are looking for weaknesses, they will have a hard time finding them. More likely, they will discover songs and segments worth listening to again and again from different approaches: once for the music, once for the theme, and again for moments of instrumental bliss. For an album that broaches some deeply personal subjects, Ordinary Madness succeeds in being universally relatable, not to mention extremely enjoyable. It is one of Trout’s best entries in his extensive catalog.
(Willie Witten / Blues Rock Review)

Das komplette Tracklisting:

1. Ordinary Madness - 6:45
2. Wanna Dance - 4:29
3. My Foolish Pride - 5:55
4. Heartland - 4:26
5. All Out Of Tears - 6:31
6. Final Curtain Call - 5:39
7. Heaven In Your Eyes - 4:14
8. The Sun Is Going Down - 5:24
9. Make It Right - 4:59
10. Up Above My Sky - 4:39
11. OK Boomer - 4:38

Art-Nr.: 10139
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Turner, Josh - country state of mind [2020]
"Purer "hardcore" Country durch und durch, traditionell und zeitlos schön, ohne jeglichen Pop-Schnickschnack at it's very best", schrieben wir vor rund 17 Jahren anläßlich von Josh Turner's famosem Debutalbum "Long black train". Das glit auch heute unverändert. Obwohl die Countrymusic in Nashville in den letzten beiden Dekaden einen immensen Wandel vollzogen hat, der den Liebhabern des "echten", traditionsbewussten Country arg missfällt, blieb sich der Mann aus Hannah/South Carolina immer selbst treu, verließ niemals die Spur des "pure Country", und bewahrte sich dadurch ein immens hohes Standing unter den Vertretern traditioneller Countrymusic. Diesen hohen Stellenwert untermauert er mit seinem beeindruckenden, neuen Werk "Country state of mind" nachhaltig. Ach, wie schön kann echte Countrymusic sein. Josh Turner erfüllte sich mit seinem neuen Album einen Herzenswunsch, indem er seine persönlichen Helden, allen voran Randy Travis, John Anderson, Johnny Cash, Vern Gosdin und Hank Williams, damit huldigt, eins ihrer für ihn selbst bedetendsten Lieder zu covern, also in seinem eigenen, traditionellen, zeitgemäßen Sound und Stil neu einzuspielen. Und obendrauf hat er dazu, soweit das möglich war, auch noch seine Helden mit einbezogen, sie als Gäste, bzw. Duettpartner eingeladen, dieses Projekt gemeinam mit ihm einzuspielen. Eine tolle Idee. Purer Retro Country und zeitgemäßer Traditional Country vereinen sich damit in den "neuen" Songs, die Turner mit seiner herausragenden Bariton-Stimme grandios vorträgt. Produziert von Kenny Greenberg in einem wunderbaren, klaren Sound und umgesetzt mit einigen von Nashville's berühmtesten Studiomusikern reiht sich ein Highlight an das nächste. Interssant dabei ist, dass Turner nicht immer die ganz großen Hits seiner Idole auswählte, sondern auch weniger bekannte, eben jene, die für ihn persönlich eine hohe Bedeutung haben. Fantastisch beispielsweise Turner's Interpretation von Keith Whitley's Hit aus 1989 "I'm vo stranger to the rain", die gemeisam mit dem unverwüstlichen John Anderson aufgenommene Version von dessen "I've got it made" (Turner und Anderson harmonieren prächtig miteinander), das Gänsehaut erzeugende, super traditionelle, aus 1973 stammende "Why me" von Kris Kristofferson (herrlich, dass Kristofferson bei dieser Neuaufnahme mit dabei ist), das Remake des Hank Williams-Klassikers "Alone and forsaken", gemeinsam eingesungen mit Allison Moorer, Turner's zusammen mit Randy Travis eingespielte Neuaufnahme des großen Travis-Hits "Forever and ever, Amen", die ruhige, bedächtige Version der recht unbekannten frühen Johnny Cash-Nummer "The caretaker", oder auch die vorzüglich interpretierte Alan Jackson-Nummer "Midnight in Montgomery". Das Album ist ein ganz besonderes Tribute Josh Turner's an seine großen Einflüsse und Helden. Ein persönliches Stück Country-Historie, welches er durch diese exzellenten Neueinspielungen mit seinen Fans und der Countrywelt teilt. Bemerkenswert und stark! Zeitloser Classic Country vom Allerfeinsten!

Das komplette Tracklisting:

1. I'm No Stranger To The Rain - 3:52
2. I've Got It Made (feat. John Anderson) - 2:55
3. Why Me (feat. Kris Kristofferson) - 3:00
4. Country State Of Mind (feat. Chris Janson) - 4:02
5. I Can Tell By The Way You Dance - 3:24
6. Alone And Forsaken (feat. Allison Moorer) - 3:17
7. Forever And Ever, Amen (feat. Randy Travis) - 3:47
8. Midnight In Montgomery - 3:45
9. Good Ol' Boys (Theme From The Dukes Of Hazzard) - 2:53
10. You Don't Seem To Miss Me (feat. Runaway June) - 4:05
11. Desperately (feat. Maddie & Tae) - 3:55
12. The Caretaker - 2:18

Art-Nr.: 10126
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Zito, Mike - quarantine blues [2020]
Was für eine spontane, geniale Aktion! Nachdem sämtliche Tourdaten aufgrund der Corona-Pandemie gestrichen worden waren, entschieden sich Bluesrock Gitarrenvirtuose und "all-around cool guy Mike Zito" und seine großartige Band während des Rückflugs von Europa Anfang März 2020, für ihre große, loyale Fangemeinde ein komplett neues Album einzuspielen und kostenfrei im Netz über "Soundcloud" zur Verfügung zu stellen. In den USA angekommen und isoliert in 14-tägiger Quarantäne, begann Zito sofort mit dem Songwriting und er und die Band unmittelbar mit dem Einspielen der Tracks. Alles passierte, wie gesagt, innnerhalb dieser 14 Tage und am 28. März 2020 stand "Quarantine Blues" im Internet zur Verfügung. Es ist ein packendes, mächtig rockiges Album geworden, das wohl zu den absolut besten Outputs in Zito's gesamter bisheriger Karriere gezählt werden muss - ein absolutes Killer-Teil! Er senbst sagt darüber: "I followed no rules, I wrote what I was feeling regardless of style or genre and using my feelings of fear, hope, love and rebelliousness to fuel my creativity. I think these are some of the best songs I have written in years". Das Werk wurde sofort von Fans und Fachleuten gleichermaßen gefeiert, Zito's Fans dankten es ihm mit zahlreichen Spenden über eine Internet Fundraising-Aktion. Zunächst gar nicht als "echte" CD-Veröffentlichung vorgesehen, hat sich Zito rund ein Vierteljahr später nun doch dazu entschlossen, das Wek über sein eigenes "Gulf Coast"-Label auch als Tonträger zu vertreiben. Zum Glück! Es wäre ja geradezu Frevel gewesen dieses fantastische Werk den Musikenthusiasten nicht als CD zur Verfügung zu stellen. "Quarantine Blues" ist ein Album voller mächtiger Power, voller Feuer und großer Intensität. Durch nahezu alle Songs zieht sich eine ausgeprägt (hard)rockige Note. Völlig zwanglos, rau, dreckig und ungeschliffen ist das Resultat, besticht mit einer wunderbaren Live-Atmosphäre. Alles ist "straight, lean and direct" eingespielt, mit unglaublicher Danymik. Gleichzeitig bleiben die Songs prächtig hängen, strotzen gleichermaßen vor großer Spielfreude und hervorragenden Stukturen. Zito's Gesang ist großartig, voller Seele und Inspiration, sein Gitarrenspiel einfach nur phänomenal. Seine immer wieder mitreißenden Soli sind purer Saitenzauber, pure Leidenschaft. Los geht's mit dem treffend betitelten "Don't let the world get you down" (die Corona-Thematik zieht sich durch fast alle Texte), einem gleich ordentlich Gas gebenden, straighten, zupackenden Bluesrocker, kompakt und ohne Schnörkel. Zito und die Band rocken, was das Zeug hält. Traditional Amarican Rock'n Roll pur! Hammer! Herrlich melodisch, geradeaus und ebenso kraftvoll rockt das folgende, wunderbare "Looking out this window". Der Song zieht einen wie magisch in seinen Bann. Super auch das zündende, bestens ins Ohr gehende Gitarrensolo des Meisters. Nach dem rauen, geradezu heavy und mit Urgewalt aus den Lautsprechern donnernden, wuchtigen, sehr starken "Don't touch me" (hier werden die Jungs von dem L.A. Guns und Guns N’ Roses-Recken Tracii Guns mit zusätzlicher Gitarrenarbeit unterstützt), präsentieren Zito & Co. das packende Titelstück "Quarantine Blues", ein steady rockender, absolut traditionell verwurzelter, saudreckiger, fantastischer Blues mit viel Southern-/Mississippi-Flair, eingebunden in ein massives, glühendes Slideguitar-Ambiente. Das brillante, straight und groovy rockende "Dark raven" (toller "John Bonham-esque Drum Beat") ist durchzogen von einer großartigen Melodik und einem leicht düsteren, "bedrohlichen" Feeling. Der Meister besticht abermals mit einem traumhaften, ausgedehnten Gitarrensolo, voller prächtiger Twin-Passagen, die gar ein wenig an die frühen, vermeintlich bluesigen, Wishbone Ash zu erinnern scheinen. Aber auch ein gewisser Led Zeppelin'scher "Dazed and confused"-Einfluß ist auszumachen. Klasse hier auch die Orgel-Fills! Sehr "geil" kommen auch das texanisch, bluesrockig, ein wenig ZZ Top-mässig dampfende, ungemein dynamische "Dust up" (tierische Gitarrensoli), der toll groovende, mit wunderbaren Gitarrenlinien durchzogene Bluesrocker "After the storm" (jammiges Gitarrensolo), das kernig und dreckig rockende "Hurts my heart" (klasse Neueinspielung einer alten Royal Southern Brotherhood-Nummer), sowie die abschließende von Mike Zito solo, nur mit akustischer Gitarre eingespielte, sehr schöne Ballade "What it used to be". "Quarantine Blues" ist ein gnadenlos starkes Album geworden - ein Ausnahmealbum, entstanden in einer Ausnahmesituation! Absolut beeindruckend! Hoffen wir mal, das Mike Zito und seine Band, sobald alles vorüber ist, diese Songs auch live auf den Bühnen dieser Welt präsentieren. Jetzt aber vergnügen wir uns erstmal an dieser fulminanten CD! Zum Gebrauch bitte unbedingt beachten: "Turn this set up loud and it will keep your soul alive"!!!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Let the World Get You Down - 3:56
2. Looking out This Window - 4:13
3. Don't Touch Me - 4:00
4. Quarantine Blues - 3:26
5. Walking the Street - 4:38
6. Dark Raven - 5:23
7. Dust Up - 4:18
8. Call of the Wild - 4:38
9. After the Storm - 6:33
10. Hurts My Heart - 4:24
11. What It Used to Be - 3:25

Art-Nr.: 10104
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't let the world get you down
Looking out this window
Quarantine Blues
Dark raven
Dust up
After the storm
Hurts my heart
What it used to be

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