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Brothers Osborne - skeletons [2020]
Brothers Osborne, das sind T. J. Osborne (lead vocals, acoustic guitar) und sein Bruder John Osborne (guitars), gelten als einer der heißesten, spannendsten und aufregendsten Acts Nashville's. Ihr grandioses, neues, nunmehr drittes Album "Skeletons" untermauert diesen Status mehr als jedes ihre beiden Alben davor - und auch die waren schon außergewöhlich stark. Doch "Skeletons" ist schlicht ein "Hammerteil"! Das renommierte amerikanische Magazin "Rolling Stone" etwa urteilt: "With 'Skeletons' Brothers Osborne deliver their first full-fledged Rock record". Das ist vielleicht ein wenig zu "hart" ausgedrückt, doch ja, das Album rockt schon gewaltig. Aber das beißt sich keineswegs mit ihren Countrywurzeln. Im Gegenteil! Die beiden charismatischen Brüder aus dem U.S.-Bundesstaat Maryland, T. J. mit seinem bärenstarken, unverwechselbaren, tiefstimmigen Gesang und Gitarrenhexer John (der Kerl spielt wie der Teufel), beide im übrigen auch exzellente Songwriter, und ihre fantastische Band präsentieren eine ungemein kreative, ja innovative, vielschichtige, abwechslungsreiche, moderne New Country-Musik, die die Grenzen zum Rock, Southern Rock, Rootsrock, Blues, Soul und Americana immer wieder genüßlich überschreitet. Doch egal, wie deutlich sie das tut, die Country-Erdung ist stets gegeben. Das alles spielt sich auf höchstem musikalischen Niveau ab, wirkt perfekt austaxiert und -balanciert. Ihr Variantenreichtum, pepaart mit den prächtigen Strukturen und Melodien ist eine Gabe, die nicht viele haben. Eric Church ist vielleicht noch so einer. Ein paar Songbeispiele seien stellvertretend für die große Vielfalt des Albums näher beleuchtet: Zum Beispiel der herrlich twangy, mit harmonischer Acoustic Gitarre und elektrischer Slideguitar beginnende, saustarke Opener "Lighten up", den schnell einsetzende, kraftvolle Drums und satte, ZZ Top-affine Riffs dann aber in Richtung eines toughen, swampigen, lauten Rockers lenken (klasse Melodie, zündendes, kleines E-Gitarren-Solo), der treibende, aufheizende, absolut hitverdächtige, mit "geilen" Gitarrenmomenten gespickte Countryrocker "All night", das ein wenig funkige "All the ggod ones are", der wunderschöne, mit tollen Gitarrenlicks und einer herrlichen Melodie versehene, sich flockig ins Ohr schraubende, gar ein wenig an die goldenen Neunziger erinnernde Countryrocker "I'm not for everyone" (klasse Akkordeon, prima Gitarren, Brooks & Dunn kommen einem hier in Erinnerung), der von abgefahrenen Tempowechseln gekennzeichnete, ein deutliches Waylon Jennings-Outlawflair verbreitende, partytauglich und trinkfest inszenierte, powernde Outlaw Country-Knaller "Back in the bottle" (scharfes E-Gitarren-Picking), das überaus melodische, frisch flockige, im besten Sinne etwas poppige New Country-Stück "High note", oder auch das furiose Instrumental "Muskrat greene", bei dem John Osborne mit seinen famosen Gitarrenkünsten mal so richtig von der Leine gelassen wird - eine Nummer kommt stärker als die andere. Zwei herausragende Tracks seien noch explizit erähnt: Zum einen das begnadete Titelstück "Skeletons", ein kraftvoller, von satten Gitarren, stampfenden, bedrohlichen Rhythmen und einem leicht swampigen Southern Rock-Vibe bestimmter, rauer Rocker, mit schön dreckiger, feuriger Lead Gitarren-Passage, und zum anderen das mächtig abgehende, heiße, elektrische, ungemein kraftvolle und (southern)rockige, gut tanzbare "Dead man's curve", das ein wenig wie ein modernes "The devil went down to Georgia" von der Charlie Daniels Band daherkommt, nur ohne Fiddle. Brothers Osborne gelingt mit "Skeletons", übrigens erneut meisterhaft produziert von Jay Joyce (u. a. Eric Church, Ashley McBryde), ein kleiner Geniestreich. Bei stetiger Weiterentwicklung haben sie ihren ganz eigenen, unverkennbaren, spannenden, virtuosen und abwechslungsreichen Countryrock-Sound gefunden. Ihr eh schon immenses Standing bei Musikerkollegen, Experten und Fans wird damit weiter anwachsen. Begeisternde Vorstellung der Osbornes!

Das komplette Traclisting:

1. Lighten Up - 3:17
2. All Night - 2:48
3. All The Good Ones Are - 3:23
4. I'm Not For Everyone - 2:52
5. Skeletons -3:39
6. Back On The Bottle - 3:16
7. High Note - 3:32
8. Muskrat Greene - 2:36
9. Dead Man's Curve - 2:21
10. Make It A Good One - 3:26
11. Hatin' Somebody - 4:51
12. Old Man's Boots - 3:16

Art-Nr.: 10167
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Carpenter, Mary Chapin - the dirt and the stars [2020]
Mary Chapin Carpenter, die hoch dekorierte, großartige Singer-Songwriterin aus Princeton/New Jersey setzt mit großer Ruhe und Entspanntheit ihren in den letzten Jahren eingeschlagenen Weg fort - und das auf höchstem Level. Ihre Nashville Country-Tage sind schon lange Vergangenheit - erlesenes Songwriting und feinstes Storytelling zwischen Americana, Roots, Folk und Alternate Country sind ihre Welt. Mit ihrem neuen, nun schon 16., abermals von Ethan Johns erstklassig produzierten, mit ihrer exzellenten Band in Peter Gabriel's Real World Studios außerhalb von Bath, England, eingespielten Album "The dirt and the stars" demonstriert sie dies einmal mehr auf eindrucksvollste Art und Weise. Das hervorragende Songmaterial trägt sie, viel Wert auf den textlichen Inhalt legend, mit ihrer so graziösen, tiefen, ruhigen Stimme ganz wunderbar vor, meist eingebunden in ein wohliges, ruhiges, exquisites Full Band-Arrangement aus vielschichtigen Saiteninstrumenten, Keyboards und einer recht dezenten, aber wirksamen Rhythmusfraktion, um dann bei der ein oder anderen Nummer doch einmal zuzulegen und mit ihrer Band, allen voran dem exzellenten Lead Gitarristen Duke Levine, etwas dynamischer, kraftvoller und erdiger zu "rocken". Die Bandbreite vom folkigen, flockigen Opener "Farther along and further in", über das in einem gepflegten Midtempo, mit feinen Gitarren inszenierte, dezent knackige, sehr melodische "It's okay to be sad", das trocken und erdig, schön rootsig, prächtig groovende "American stooge" (klasse, "dreckige" Lead Gitarre von Duke Levine), das herrlich entspannte und melodische "Where the beauty is", das etwas dynamischere, sogar etwas an alte "Come on, Come on"-Tage erinnernde "Secret keepers", das ganz fein instrumentierte, ruhige, nachdenkliche "Asking for a friend", bis hin zum grandiosen, finalen Opus "Between the dirt and the stars", zeichnet ein Album voller prächtiger Song-Highlights. Gerade auf die letze Nummer wollen wir aber noch etwas näher eingehen: Was für ein kleiner, über 7 1/2 Minuten langer Geniestreich von einer rootsig rockenden Americana-Nummer - traumhaft melodisch, mit tollen Gitarren und einem wunderbaren Orgel-Background, bei dem Gitarrist Duke Levine nach etwa 4 Minuten zu einem baumstarken, erdigen, zündenden ausgedehnten Gitarrensolo vom Allerfeinsten ausholt, während die Nummer immer mehr Kraft und rockige Energie entfacht. Eine der besten MCC-Nummern der letzten Jahre! Doch, wie gesagt, das Album in seiner Gänze ist ein äußerst vorzügliches. Keine Frage, Mary Chapin Carpenter ist in blendender Verfassung!

Das komplette Tracklisting:

1. Farther Along and Further In - 4:57
2. It's Ok to Be Sad - 5:04
3. All Broken Hearts Break Differently - 4:42
4. Old D-35 - 5:54
5. American Stooge - 6:05
6. Where the Beauty Is - 3:51
7. Nocturne - 6:16
8. Secret Keepers - 3:23
9. Asking for a Friend - 5:13
10. Everybody's Got Something - 5:18
11. Between the Dirt and the Stars - 7:43

Art-Nr.: 10120
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Gomes, Anthony - containment blues [2020]
Der hoch geschätzte, aus dem kanadischen Toronto stammende, unterdessen in den USA lebende, bärenstarke Bluesrock-Gitarrist, Sänger und Songwriter Anthony Gomes liefert mit dem Pandemie-inspirierten "Containment Blues" abermals ein überaus beeindruckendes, ja fantastisches, neues Album ab. Gomes, grundsätzlich durch und durch im Blues verwurzelt, ist aber auch bekannt dafür, diesen mit powervollem, hartem und wuchtigem Rock zu kombinieren, ebenso wie auch dafür, immer mal wieder seine Liebe zum Southern Rock einfließen zu lassen. Das ist auch bei "Containment Blues" so, doch hier geht er im Vergleich zu seinen vorigen Weken etwas zurückhaltender, mehr "stripped down" zu Werke, hat "versucht", den ein oder anderen Stecker zu ziehen, die pure Elektrizität und krachende Härte im Zaum zu halten, indem er neben seinen zündenden E-Gitarren--Chops auch auf akustische Gitarren, und vereinzelt sogar auf Mandoline, Banjo und Geige setzt. Nun ja, das gelingt ihm auch. Verdammt gut sogar. Doch im Bezug auf die mächtige, natürliche, innere Power seiner Songs, auf diese ihm eigene "ass-kicking" Wucht und energetische Performance hat sich nichts geändert. Nein, das Feuer brennt lichterloh. Die Kraft platzt nur so aus ihm heraus, allein schon durch die Intensität seines packenden, rauen Gesangsvortrages, aber auch durch sein zündendes Gitarrenspiel, sowohl mit der E-, als auch der Acoustic-Gitarre. Das Songmaterial ist "erste Sahne", die Melodien sind exzellent und auch die Lyrics kommen geradlinig, nachdenklich, auf den Punkt. Beeinflusst von solchen Größen wie Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, Buddy Guy, Johnny Winter und vor allem B.B. King hat Gomes gleichermaaßen den Rock und den Blues im Blut und setzt das in seiner wunderbaren Musik einfach in einer ungemein lebendigen, authentischen, atmenden Konsistenz um. Eröffnet wird das Album mit dem dreckigen, dampfenden, kernigen Upbeat Bluesrock-Boogie "Make a good man (wanna be bad)", der voller powernder, rauer E-Gitarrenriffs steckt. Geht gut nach vorn, rockt fett und Gomes' "Whiskey-resistenter" Gesang kommt voller Emotionen und leidenschaftlicher Intensität. Toller Auftakt, dem mit "Hell and half of Georgia" gleich der nächste "Killer-Track" folgt - eine herrlich melodische, bluesige, voller Southernrock-Esprit steckende Nummer, instrumentiert mit großartigen, satten, transparenten Acoustic- und E-Gitarren. Wie variabel sich Gomes und seiner erstklassigen Begleitmusiker präsentieren, zeigt u. a. das anschließende, mit schönen Violinenklängen verzierte "This broken heart of mine", eine ganz feine Blues Ballade, performt mit einer vorwiegend akustisch ausgerichteten Instrumentierung. Das melodische Ambiente und Gomes' raue, soulful Vocals vertragen sich blendend. In Verlauf hören wir dann doch noch eine exzellent eingesetzte E-Gitarre, inklusive eines wunderbaren, kleinen Solos. Sehr knackiges, straightes Schlagzeug gibt den Takt für den herrlichen, southern- und countrylastigen Roots-/Bluesrocker "Praying for rain" vor. Unterlegt mit tollen Mandolinen- und Banjoklängen, schönen (Lead)Acoustic- und E-Gitarren, besticht der Song durch eine großartige Melodik. Wie auch das stampfende, bluesige, dreckige "Tell somebody" sicher eine Nummer, die auch Gomes' früherem Southern-/Countryrock-Sideprojekt, den New Soul Cowboys, bestens zu Gesicht gestanden hätte. Ganz stark auch der gewaltig kochende, shuffelnde Blues "Stop calling women hoes and bitches", gespielt mit glühenden Slideguitar-Riffs, tierischer Wah Wah-Lead Gitarre und einfach nur purer Energie. Eine engagierte, starke Botschaft, die Gomes hier inbrünstig "raushaut". "Until the end of time" kommt zumächst recht ruhig, mit klarer Acoustic Gitarre und edlen Violinen, gewinnt im Verlauf aber durch die Integration einer erdigen E-Gitarre zunehmend an Kraft, gefolgt von der überaus emotionalen Ballade "The greatest 4 letter word". Das Album endet schließlich mit dem großartigen, das Pandemie-Thema im Text etwas augenzwinkernd beleuchtenden Titelstück "Containment Blues", einem schön kernigen, rauen, von einer super knackugen, tighten Rhythm-Section angetriebenen, erdig rockenden, acoustic-based Roots-Blues von Allerfeinsten. Das komplette Album zeigt einen Anthony Gomes in absoluter Hochform. Einer, der sich durch die Pandemie nicht unterkriegen lässt, der nicht lamentiert, sondern der sich in dieser schwierigen Stuation hat inspirieren lassen, diese fantastischen Songs zu schreiben. Bravo! Anthony Gomes ist ohne jeden Zweifel einer der besten und interessantesten "unknown artists" des aktuellen, modernen, authentischen Bluesrocks. "Containment Blues" jedenfalls ist eine Meisterleistung!

Das komplette Tracklisting:

1. Make a Good Man (Wanna Be Bad) - 3:12
2. Hell and Half of Georgia - 3:11
3. This Broken Heart of Mine - 3:14
4. Praying for Rain - 3:25
5. No Kinda Love - 3:40
6. Let Love Take Care of Love - 3:48
7. Stop Calling Women Hoes and Bitches - 3:24
8. Until the End of Time - 4:11
9. Tell Somebody - 3:06
10. The Greatest 4 Letter Word - 3:01
11. Containment Blues - 2:53

Art-Nr.: 10171
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Make a good man (wanna be bad)
Hell and half of Georgia
This broken heart of mine
Praying for rain
Stop calling women hoes and bitches
Until the end of time
Tell somebody
Containment Blues

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Hoge, Will - tiny little movies [2020]
Der in Nashville ansässige, exzellente, für stets hervorragendes Songmaterial stehende Singer/Songwriter Will Hoge veröffentlicht mit "Tiny little movies" nun schon sein mittlerweile elftes Album. Und wieder ist es ein brillantes Teil geworden. Abwechslungsreich, kreativ und mit bestechender Qualität gelingt ihm eine sehr ausgewogene Balance zwischen richtig kernigen, ja krachenden, rohen, dreckigen und "rotzigen" Rockern, die ein wenig an die Anfangstage seiner Karriere zu Zeiten seines "Carousel"-Albums erinnern, und hinreißend schönen, aber stets authentisch erdigen, nie zu glatt geschliffenen, von herrlichen Melodien durchzogenen Rootsrock-/Americana-Nummern, oftmals tangiert von einem schönen Heartland-, Southern-, und/oder Countryrock-Feeling. "Tiny little movies" bestätigt höchst eindrucksvoll Hoge's Ruf als einer der besten und profiliertesten Roots- und Americana-Singer/Songwriter der heutigen Zeit. Das Album startet mit dem fantastischen, hoch melodischen, knackigen Country-flavoured Roots-/Americana-Rocker "Midway Motel" - gleich eine regelrechte "Killer"-Nummer. Wunderbare, vielschichtige, "jangly guitars" bestimmen das Geschehen, genauso wie ein staubig erdiges Ambiente, inklusive einer schönen, Neil Young-mässigen Mundharmonika. Bärenstark! Mit Track 2, "The overthrow", wird's dann deutlich ruppiger, rauer, dynamischer, schneller. Hoge singt herrlich rotzig, die Band gibt ordentlich Gas und spielt ungemein "tight". Wirkt fast ein wenig punkig, aber auch hier stimmt die Melodie! Ein "aufregender", (auch textlich) engagierter Rock-Kracher! Das nächste blendende Beispiel für Hoge's große Vielseitigkeit ist das herausragende, abermals von einer tollen Melodie durchzogene und mit einem wunderbaren Wüstenrock-Feeling punktende, recht zurückhaltend, aber dennoch schön erdig inszenierte, balladeske "Even the river runs out of this town". Großartig hier auch die exzellent soundenden E-Gitarren in dem kleinen Break! Das ist Americana-Musik von der ganz feinen Sorte. Es folgt die begnadete, ungeschliffene, bluesige Rootsrock-Ballade "My worst", die Hoge zusammen mit seinem langjährigen Freund Dan Baird (Geogia Satellites, Homemade Sin, The Bluefields) komponiert hat. Dabei gefällt besonders der vorzügliche, mehrstimmige, weibliche "Chorus" im Refrain, sowie die beiden famosen Dual-Gitarren-Soli im mittleren Break und gegen Ende, die eine Menge Southern-Flair ausstrahlen.. Da flackern sogar Allmans-mäßige Twin-Leads auf. Dreckig und dynamisch, wieder ungemein melodisch und garniert mit einem prächtigen Gitarrensolo kommt der exzellente Rootsrocker "That's how you lose her", der zuweilen an die erdigen Rootsrocker des großen Tom Petty erinnert. Tolle Nummer! Nach dem mächtig rohen, lauten und krachenden "Con Man Blues" und dem schönen Midtempo-Rootsrocker "Is this all that you wanted me for?" fährt Hoge mit der wundervollen Ballade "The likes of you" noch einmal die ganz große Americana-Kunst auf. Feine, durchaus trocken staubige Acoustic Gitarren-Riffs treffen auf hinreißende, vielschichtige, "twangy" Gitarrenlicks und -linien - eine Wonne für unsere Roots- und Americana-verliebten Ohren. "The curse", im Anschluß daran, ist dann wieder ein schön knackiger, erdiger, riffiger, gleichzeitig sehr eingängiger Rootsrocker, im besten Sinne simpel und geradeaus performt, abermals mit sehr transparenten, saftig klingenden Gitarren, die an alte Byrds- oder Tom Petty-Tage erinnern. Will Hoge und seine großartige Band haben einmal mehr einen bravourösen Job gemacht. "Tiny little movies" ist ein saustarkes, leidenschaftliches, dynamisches Album voller hochklassiger Songs ohne jeden schwachen Moment geworden. Ganz große Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Midway Motel - 3:37
2. The Overthrow - 2:48
3. Maybe This is Ok - 3:28
4. Even the River Runs out of This Town - 3:19
5. My Worst - 5:37
6. That's How You Lose Her - 3:03
7. Con Man Blues - 2:19
8. Is This All That You Wanted Me For - 4:13
9. The Likes of You - 3:26
10. The Curse - 2:59
11. All the Pretty Horses - 3:25

Art-Nr.: 10091
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Midway Motel
The overthrow
Even the river runs out of this town
My worst
That's how you lose her
The likes of you
The curse

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Isbell and the 400 Unit, Jason - reunions [2020]
Mittlerweile gilt der charismatische Jason Isbell (ex Drive-By Truckers) ohne jeden Zweifel als einer der bedeutendsten und anerkannt besten Künstler der aktuellen Rootsrock- und Americana-Szene - einer, auf dessen herausragende Qualitäten man sich bei jeder Album-Veröffentlichung zu 100% verlassen kann. Dieser hohen Erwartungshaltung wird der 4-fache Grammy-Gewinner auch mit seinem neuen Album wieder vollumfänglich gerecht, wie sein grandioses Songmaterial in beeindruckender Art und Weise unterstreicht. Mit "Reunions", eingespielt mit seiner famosen Band "The 400 Unit" (das sind neben Jason Isbell - lead vocals, guitars, piano noch Derry Deborja - keyboards; Chad Gamble - drums; Jimbo Hart - bass; Sadler Vaden - guitars und Isball's Gattin Amanda Shires - fiddle) und abermals produziert von Dave Cobb, stellt sich Isbell thematisch seinen vielen Dämonen und Geistern der Vergangenheit, was das Werk zu einem sehr persönlichen macht. Diese "Wiedervereinigungen" mit alten Gefühlswelten lässt Isbell in überaus abwechslungsreiches, fantastisches Songmaterial einfließen. Er kann ja mit Worten, Melodien und Soundstrukturen umgehen, wie kaum ein anderer. So entführen er und seine Band uns in ganz wunderbare, herrliche Roots- und Americana-Klangwelten, die zuweilen mit einem ganz dezenten, unterschwelligen Psychedelic-Vibe (z. B. leichter Hall in der Stimme) ausgestattet sind, was aber sein Storytelling und seine gewohnt melodischen, mal knackigen, satten, dann wieder schön ruhigen Rootsrockstrukturen in keinster Weise beeinträchtigt, sondern vielmehr eine überaus willkommene, weitere, sehr bemerkenswerte, kreative Note darstellt. Es ist die pure Wonne dieser prächtigen Musik zu lauschen. Ob locker und flüssig unsere Gehörgänge angenehm umschmeichelnde Americana-Nummern, wie etwa das frische, von feinsten Acoustic Gitarren, lässigen E-Gitarrenlinien, Piano und Fiddle bestimmte, wunderschöne "River", traumhaft melodische Balladen, wie das hinreißende, abermals schön locker kommende "Dreamsicle", oder die das Album fantastisch abschließende, "dusty" Southern Outlaw Country-Nummer "Letting you go" (großartige Slideguitar-Licks von Sadler Vaden), kernige, dreckige, fette Rocker, wie das treibende, kraftvolle, ein erdiges Neil Young & Crazy Horse-Feeling vermittelnde "Overseas" (packende, zündende, ausgedehnte Lead Gitarren-Ausflüge von Sadler Vaden) und das dynamische, mit einem tollen, ins Ohr gehenden Refrain ausgestattete "Be afraid", sowie nostalgisch psychedelische Rootsrocker, wie das mit einem schönen Retro Doors-Flair ausgestattete "Running with our eyes closed" - eine Songperle jagt die nächste. Zweifellos stellt "Reunions" einen neuen Höhepunkt in der Vita von Jason Isbell and the 400 Unit dar, doch das galt und gilt jeweils auch für die vergangenen Alben. Isbell gelingt es mit jedem Album aufs Neue, sein herausragendes Talent ohne jede Schwäche abzurufen. So gilt für "Reunions", was auch schon für vergangene VÖs galt: Es ist ein kleines Meisterwerk geworden.

Das komplette Tracklisting:

1. What've I Done to Help - 6:40
2. Dreamsicle - 3:44
3. Only Children - 3:57
4. Overseas - 5:07
5. Running with Our Eyes Closed - 3:42
6. River - 3:22
7. Be Afraid - 3:19
8. St. Peter's Autograph - 4:10
9. It Gets Easier - 3:47
10. Letting You Go - 3:22

Art-Nr.: 10063
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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What've I done to help
Dreamsicle
Overseas
Running with our eyes closed
River
Be afraid
Letting you go

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Jinks, Cody - after the fire [2019]
Es gab mal eine Zeit, lang, lang ist's her, der wäre Cody Jinks als einer der "Kings of Country Music" gefeiert worden. Das jedenfalls unterstreichen die Veröffentlichungen seiner beiden (!), neuen Alben "After the fire" und dem Nachfolger "The wanting", im Abstand von nur einer Woche, einmal mehr klar und deutlich. Die heutige, schon etwas "betagtere" Generation denkt wehmütig an die Zeiten zurück, als solche Legenden wie Willie, Waylan, Merle, Johnny Cash und George Jones ihre große Zeit hatten, dann kamen George Strait, Alan Jackson & Co., und heute? Heute bestimmen in Nashville weitestgehend nur noch "befremdliche" Klänge das Geschehen, die mit traditionsbewußter, reiner Cpuntrymusic zumeist nur noch wenig zu tun haben. Doch es gibt sie noch, die "einsamen" Verfechter des puren Country, die echten Country-Storyteller, die "Real Country artists", die sich einen Dreck um aktuelle Trends scheren, die nichts weiter im Sinn haben, als ihre geliebte Countrymusic durch und durch authentisch zu präsentieren. Cody Jinks, der Mann aus Fort Worth/Texas, ist so einer. Er bringt einfach alles mit: Eine super Stimme, Charisma, große Songwriting-Qualitäten und die Gabe, bei aller Variabilität, nie die Countrypfade zu verlassen. Die beiden, thematisch und musikalisch natürlich eng miteinander verknüpften Alben bieten traumhaften, ehrlichen, unverfälschten und völlig zwanglosen, von jeglichem kommerziellen Druck befreiten Real Texas Country, Southern Country und Outlaw Country, dem man seine Tradition und Ursprünglichkeit, durch eine gewisse Rauheit, der nötigen Würze, einem herrlichen Cowboy- und Western-Flair und dem natürlichen Staub den Lone Star States, jederzeit anhört. Begleitet wird Jinks von seiner Band, den "Tonedeaf Hippies", die seine musikalische Philosophie exzellent umsetzen. Pedal Steel, typisch countrymäßig eingesetzte elektrische und akustische Gitarren, Honky Tonk-Piano und Fidlle, dazu Jinks' erstklassiger Gesang, immer wieder großartige Melodien und dieses erdige Outlaw Feeling bestimmen das musikalische Bild - einfach unwiderstehlich. Das "After the fire"-Album beginnt gleich mit dem Titelstück - einem echten "Knaller". Rockige Drums, ein kerniger Groove, fette Pedal Steel, tolle E-Gitarre, das ist authenrischer, erdiger Outlaw-Country vom Allerfeinsten. Packend, rau, wunderschön! Bester "Stoff", nicht nur für Freunde der schon genannten "Helden", sondern auch solcher Kollegen wie etwa Jamey Johnson oder Chris Stapleton. Und so geht es munter weiter, zum Beispiel mit dem typisch texanischen, flotten, dramaturgisch inszenierten, viel Westernstaub suggerierenden, von einem unterschwelligen Border-Flair umwhten "Ain't a train", der von schöner, surrender Fiddle, Piano und feinen Gitarren begleiteten Ballade "Tell 'em what it's like", dem knackigen, von schöner Bariton-Gitarre, Pedal Steel und Fiddle durchzogenen, sehr melodischen "Think like you think", der umwerfenden, autobiographischen, nur von mehreren akustischen Gitarren begleiteten, sehr entspannten Country-Ballade "William and Amanda" (es geht um den Verlust von Jinks' Großvater und der Wiedervereinigung der Großeltern im Himmel), dem urigen, "smokin'" Saloon Honky-Tonker "One good decision" (hätte einst auch klasse zu Dwight Yoakam gepasst), sowie der herrlichen, mit tollen E-Gitarren und Pedal Steel inszenierten Honky Tonk-Ballade "Someone to you" - alles "Countrymusic in it's purest form". Fantastisch! Auch wenn heute andere Künstler mit einer anderen Musik die Countrycharts regieren, für seine Fans ist Cody Jinks ganz klar einer der aktuellen "Kings of Country Music". Hört man diese beiden, neuen, wunderbaren Alben, versteht man, warum.

Das komplette Tracklisting:

1. After the Fire - 3:34
2. Ain't a Train - 3:05
3. Yesterday Again - 2:30
4. Tell ’em What It’s Like - 3:09
5. Think Like You Think - 3:29
6. William and Wanda - 3:52
7. One Good Decision - 2:59
8. Dreamed With One - 2:51
9. Someone to You - 3:50
10. Tonedeaf Boogie - 2:55

Art-Nr.: 9899
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
After the fire
Ain't a train
Tell 'em what it's like
Think like you think
William and Wanda
One good decision
Someone to you

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Joseph, Jerry - the beautiful madness [2020]
Der unter anderem aus dem Umfeld von Widespread Panic bekannte (z.B. als Mitglied deren Sideprojektes "Brute", aber auch aus vielen gemeinsamen Shows mit Panic), in der Jamrock-Szene sehr geschätzte, und auch im Heartlandrock und Rootssrock beheimatete, charismatische Singer-Songwriter aus Portland/Oregon kommt mit einem exzellenten, neuen Album, bei dem die Drive-By Truckers als seine Backing Band fungieren. Jerry Joseph beeindruckt mit einem eunderbar rauen, erdigen Vortrag, umgeben vom typischen, dreckigen, kernigen, Jam- und Southern-affinen Drive-By Truckers-Sound. Seine Texte sind sehr engagiert und kritisch - er hat richti etwas zu sagen. Der Gesang ist klasse, obwohl einige Stücke in einer Art Sprechgesang vorgetragen werden. Dennoch erzielen sie beim Zuhöre eine sehr eindringliche, besten hängen bleibende Wirkung und entwickeln durch die schon erwähnte typische, passend strukturierte Drive-By Truckers-Instrumentierung erstklasige gute Melodienbögen, ohne das dabei der "free spirit" der Nummern verloren geht. Als Gast wirkt bei einem Stück Jason Isbell mit. Ganz starkes Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Days of Heaven - 5:34
2. Bone Towers - 5:50
3. Full Body Echo - 2:45
4. San Acacia - 6:46
5. (I'm in Love With) Hyrum Black - 5:49
6. Good - 5:58
7. Sugar Smacks- 7:06
8. Dead Confederate - 6:05
9. Black Star Line - 7:28
10. Eureka - 5:11

Art-Nr.: 10131
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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King, Marcus - el dorado [2020]
Die Marcus King Band aus Greenville/South Carolina gelten mit ihrer fantastischen Musik als so etwas wie die neuen "Kings" der amerikanischen Southern-, Southern Bluesrock-, Southern Jamrock-Szene - im übrigen völlig zu Recht. Nach ihrem überragenden 2018er Album "Carolina confessions", veröffentlicht nun ihr gerade mal 23-jähriger Gründer, der phänomenale Gitarrist, innovative Songwriter und herausragende Sänger Marcus King ("one of the most soulful voices of his generation") mit "El Dorado" sein erstes Solo-Album - ein wahres Meisterwerk! Produziert von Dan Auerbach (The Black Keys) und eingespielt in dessen" Easy Eye Studios" in Nashville mit Auerbach und einer Horde ausgewählter, hochkarätiger Studiocracks (z. B. Bobby Wood an den Keys, Gene Chrisman an den Drums, Dave Roe am Bass und Paul Franklin an der Pedal Steel), gelingt King ein geradezu hinreißendes, mit bärenstarkem Songmaterial gefülltes, exquisites, höchst niveauvolles Southern-/Roots/Americana-Werk, durch das eine wundervolle, stets erdige Country-Brise weht, das aber auch nie seine Gospel-, Soul-, Blues-, Rock-, und Jam-Bezüge leugnet. Das Album startet mit der überragenden, traumhaft melodischen Roots-/Country-/Southern-Ballade "Young man's dream", zunächst semi-akustisch, mit wundervoller Acoustic Gitarre, Paul Franklin's herrlicher Pedal Steel und feinen Piano-Tupfern in Szene gesetzt, dann von einem kleinen kraftvolleren, erdigeren, elektrisch instrumentierten Intermezzo (tolle E-Gitarre) unterbrochen. Und King's Gesang? Schlicht üpberragend! Was für ein Gefühl! Was für ein absolut natürlicher Southern-Spirit! Der Auftakt eines faszinierenden Albums mit einer grandiosen Nummer nach der nächsten. Wie etwa der knackig und kraftvoll rockende, raue, mit kernigen E-Gitarren bestückte, southern-bluesig pochende Rocker "The well", der von triefendem Southern Soul durchzogene, ungemein inspirierte, bewegende Roots Slow-Blues "Wildfloers & wine" (super Gitarrensolo von King, fantastisches Wurlitzer Piano), das schön lockere, flockige, mit vielschichtigen Gitarren (akustische Gitarre, E-Gitarre, Pedal Steel) und prächtigen Orgel-Klängen veredelte, ein herrliches Southern-/Americana-Feeling vermittelnde "Sweet Mariona", die umwerfend schöne Southern-/Countryrock-/Amricana-Ballade "Beautiful stranger", das "ZZ Top-styled" swampy und deftig rockende "Say you will", das erdig nach vorn gehende, raue, southern-bluesige "Turn it up", das mit einem klasse "J.J. Cale meets Chris Stapleton" Soul Stomp daherkommende "Too Much Whisky", und, und, und. Es ist bemerkenswert, mit welcher Vielseitigkeit Marcus King agiert. Es ist wirklich kaum zu glaube, dass dieser Bursche erst 23 Jahre alt ist. Seine musikalische Entwicklung, seine Reife, seine Leidenschaft, sein künstlerische Potenzial, schlichtweg seine Klasse sind so faszinierend wie unbestritten. Sein guter, alter Freund und Mentor, Gov't Mule's Warren Haynes, wird mit Stolz und Freude beobachten, dass da einer heranwächst, der ihm selbst in nichts nachsteht und einmal zu den ganz Großen der Southern-/Roots-/Bluesrock-/Jam-Szene zählen wird. Eigentlich ist Marcus King dort sogar schon angekommen. "El Dorado" jedenfalls ist ein weiterer, makelloser Meilenstein seiner noch so jungen Karriere. Brillant!

Das komplette Tracklisting:

1. Young Man’s Dream - 3:08
2. The Well - 2:57
3. Wildflowers & Wine - 4:48
4. One Day She’s Here - 3:47
5. Sweet Mariona - 2:34
6. Beautiful Stranger - 4:07
7. Break - 3:00
8. Say You Will - 3:54
9. Turn It Up - 3:38
10. Too Much Whiskey - 3:54
11. Love Song - 2:30
12. No Pain - 3:53

Art-Nr.: 9978
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Louisiana's LeRoux - one of those days [2020]
Das war nicht unbedingt zu erwarten, umso beigeisterter sind wir. Welch ein wunderbares, ja geradezu famoses Southern-/Jam-Vergnügen der legendären Band aus Baton Rouge! Seit mehr als 40 Jahren, seit ihrem riesigen Hit "New Orleans Ladies" aus dem Jahre 1978, geistern Louisiana's LeRoux mehr oder minder auffällig auf unserem Radar herum, um nun, nachdem man rund 10 Jahre so gut wie gar nichts von ihnen gehört hat, mit ihrem nunmehr siebten Album "One of those days" ein wahres Prachtteil rauszuhauen, das tatsächlich alles bisher Dagewesene dieser Truppe klar in den Schatten stellt. Nach vielen Umbesetzungen im Laufe der Jahre scheint das heutige, 8-köpfige Line-Up der Band zu 100% zu passen. Neben den beiden einzigen Originalmitgliedern Tony Haselden (lead & rhythm guitars, slide guitar, backing vocals) und Rod Roddy (piano, backing vocals) sind das Jeff McCarty (lead vocals), Jim Odom (lead & rhythm guitars, backing vocals), Nelson Blanchard (hammond organ, backing vocals), Joey Decker (bass, backing vocals), Randy Carpenter (drums) und Mark Duthu (percussion). Die Jungs verstehen sich blind, spielen zusammen wie aus einem Guß. Auf der Basis unwiderstehlicher Grooves fabrizieren sie ein hinreißendes "Gumbo" aus lupenreinen Southern Rock-, Jamrock-. und Blues-Zutaten, verfeinert mit Louisiana-typischer Swamp- und Creole-Würze, das vor allen Dingen die Jamrock- und Southern Rock-Gemeinde, aber auch die Gitarrenliebhaber in eine seelige Hochstimmung versetzen dürfte. Lässige, lockere, hingebungsvolle Spielfreude prägt das Songmaterial, genauso wie "free jammngs", herrliche Melodien und grandiose, ausgedehnte, virtuose, von traumhaft lockerer Fingerfertigkeit bestimmte Gitarrenläufe und -soli (Einflüsse von Dickey Betts, Jerry Garcia und Lowell George sind durchaus spürbar), inklusive Twin Leads. Die Musiker verstehen ihr Handwerk aus dem "Eff-Eff" und gehen voller Leidenschaft und Seele zu Werke. Ihre Louisiana-Herkunft, genauso wie ihre Southern-Roots im Allgemeinen sind während des gesamten, im übrigen vom "alten Hasen" Jeff Glixmann erstklassig produzierten Werkes zu jeder Sekunde spürbar. Der Reigen startet mit dem geradezu genialen Titelstück "One of those days", einem famos groovenden (großartige Percussion), ungemein lockeren, traumhaft frischen und melodischen, aber, vor allem in seinen Instrumentalmomenten auch völlig zwanglos und "lässig luftig" jammenden Southern Rocker, der einen bereits nach wenigen Sekunden bedingungslos in seinen Bann zieht. Das ist pure Magie! Schon in dem Moment während der Anfangssequenz, als der exzellent singende Jeff McCarty voller Authentizität und Überzeugung die Zeilen "I put on a pair of jeans and Deadhead T, throw a back-pack on the back seat, and I’m about to be long gone, way long gone", ist es um einen geschehen. Die ubeschwerte Reise in die Welt der Musik von Louisisana's LeRoux hat begonnen, die Leichtigkeit und das an alte Hippietage erinnernde Jam-/Southern-Feeling hat einen gepackt. Man höre nur die herrlichen, endlosen, an The Allman Brothers Band (Dickey Betts) und Grateful Dead (Jerry Garcia) erinnernden Gitarrenläufe mit den beiden, herausragenden Soli (inkl. vereinzelter Twin Leads-Momente), die großartigen Orgelklänge und einfach diesen umwerfenden "Flow". Meisterhaft! Man weiß jetzt schon, bei diesem Album wird nichts mehr schief gehen - und so ist es auch! Die nächste "Killer"-Nummer folgt mit dem fabelhaften, sehr "soulful" performten, mit einem wunderbaren Muscle Shoals-Feeling umwobenen "No one's gonna love me (like the way you do)", das abermals mit einer fantastischen Melodie und einem ebensolchen Groove punktet. Die grandiosen Lead Gitarren der beiden Saitenkünstler (schöne Twin Lead-Passage, "pure southern" Gitarrensolo) in Verbindung mit prächtigen Orgel- und (Wurlitzer)Piano-Klängen im Hintergrund bestimmen das instrmentelle Geschehen. Eine tolle Nummer, die wohl auch hervorragend in das Repertoire von JJ Grey & Mofro passen würde. Das würzige "Lucy Anna" (man beachte die geschickte Wortspielerei mit dem Songtitel und dem im Bandnamen vorkommenden US-Bundesstaat) hingegen strotzt nur so vor Little Feat-Genen, und zwar zu deren absolut besten Tagen (irre starker Groove, klasse Melodie, prächtig klimperndes Piano). Einerseits sehr kernig, recht straight und riffig rockt das folgende "Don't rescue me", andererseits haben wir auch hier wieder die wunderbaren, unbeschwerten Southern-/Jam-Passagen. Enthält ein schön erdiges, sattes Gitarrensolo mit anschließender, großartige Dual Lead-Passage. Das kraftvolle "Nothing left to lose" kommt schön böuesrockig, das genüßlich zwischen einer tollen Lockerheit und kräftigeren Momenten wechselnde, jammige "The song goes on" besticht mit herrlichen Gitarrensoli, während sich der bärenstarke, überaus melodische, knapp 7-minütige, southern-fueled Jamrocker "Lifetime (Redux)" (hier handelt es sich um eine völlig umarrangierte Neueinspielung einer Nummer ihres 1983iger Werkes "So Fired Up)" in einem unwiderstehlichen, schier endlosen Groove mit ebenso endlos erscheinenden Gitarrenläufen verliert. Das virtuose Solo gegen Ende der Nummer ist etwa 3 Minuten lang. Die beiden finalen Tracks dieses meisterhaften Albuns bilden schließlich das in der Tat sehr heiße und "pikante", funky Instrumental "Sauce Piquante", sowie eine feine Neueinspielung ihres oben bereits erwähnten, alten Hits "New Orleans Ladies" (Gast an der Gitarre: Tab Benoit). Louisiana's LeRoux haben sich mit ihrem neuen Album "One of those days" geradezu selbst übertroffen. Stärker waren sie nie zuvor! Dieses Werk ist ein absoluter Southern Rock-/Jamrock-Leckerbissen! Einfach wundervoll! Von dieser Qualität dürft ihr gerne noch einige Werke mehr veröffentlichen, Jungs - und nicht wieder 10 Jahre warten! Davon kann man einfach nicht genug bekommen...

Das komplette Tracklisting:

1. One of Those Days - 6:07
2. No One's Gonna Love Me (Like the Way You Do) - 4:20
3. Lucy Anna - 3:40
4. Don't Rescue Me - 4:34
5. After All - 4:25
6. Nothing Left to Lose - 4:45
7. The Song Goes On 4:36
8. Lifeline (Redux) - 6:56
9. Sauce Piquante- 3:20
10. New Orleans Ladies (feat. Tab Benoit) - 4:51

Art-Nr.: 10111
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One of those days
No one's gonna love me (like the way you do)
Lucy Anna
Don't rescue me
Nothing left to lose
The song goes on
Lifeline (Redux)

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May Band, Mark - deep dark demon [2020]
Baumstark und kraftvoll, von 2 zündenden Lead Gitarren dominierte und mit einer herrlichen, zwanglosen Jam-Neigung aufspielende, in Texas ansässige Bluesrock -/Southern Rock-Formation um den großartigen Sänger, Songwriter und gestandenen "guitarslinger" Mark May. "Mark is one of the best blues-rock artists to come along in years. With great singing/songwriting and guitar playing, he reminds me of everyone from Albert Collins to Stevie Ray Vaughan to Carlos Santana. Hell, I even heard a couple of my licks in there", attestiert ihm sein guter Freund, der "alte", legendäre Allman Brothers-Gitarrist Dickey Betts, mit dem er einst einige Zeit in dessen Band Great Southern als zweiter Gitarrist und Sänger zusammenspielte und sogar ein Album aufnahm. So erscheint es nicht verwunderlich, zumal May unabhängig davon ein großer Fan der gesamten "Allmans Familie" ist, dass der Musik der Mark May Band eine deutliche Nähe zu der der The Allman Brothers Band anzumerken ist - doch das ist wahrlich nicht der schlechteste Einfluß. Auch Warren Haynes' Gov't Mule und, um mal einen jüngeren Act zu nennen, die Marcus King Band, sind sicher als Imspiration der Mark May Band zu nennen, die diese Einflüsse wiederum voller spürbarer Spielfreude und mit jeder Menge Leidenschaft in ihrem überaus ansprechenden, ja verdammt starken, eigenen Material gekonnt verarbeitet. Leader, Frontmann, Sänger, Songwriter und "guitarist extraordinaire" Mark May und sein kongenialer Partner, der zweite, ebenfalls super aufspielende Gitarrist Billy Wells sind die zentralen Figuren der Band, die nicht nur für ein sattes, vielschichtiges Gitarrenarrangement sorgen, sondern sich auch permanent gegenseitig pushen und mit fabelhaften Twin Leads, Dual Leads und ausgiebigen, wechselseitigen, packenden Soli überzeugen. Sie ergänzen sich fabelhaft. Dazu kommen ein prächtiger Keyboard-Backup (Orgel/Piano) und eine für hinreißende Grooves sorgende Bass/Drums/Percussion Rhythm-Section. Die Lust auf jammige Instrumentalpassagen ist, trotz des hervorragend hängen bleibenden Songmaterials, immer da, das deutliche Southern Rock-Feeling allgegenwärtig. Das Album beginnt mit dem packenden, zündenden, in bester, früher Allmans-Traditon stehenden, jammigen Southern-/Bluesrocker "Harvey's dirty side", der den 2017 in Houston wütenden Hurrikan "Harvey" zum Thema hat. Die Nummer zieht einen gleich magisch in ihren Bann. Die Jungs sorgen für eine mächtige, treibende, southern-bluesige, glühende Doppel Gitarren-, Slide-, Orgel-, Bass-, Drums-Inszenierung, dazu der klasse Gesang von Mark May. Dann, nach etwa einem Drittel des Songs, hören wir ein fetziges, kurzes Slideguitar-Solo, das in einen toll jammenden Mittelteil mündet, bei dem sich May mit einem furiosen, gewaltigen Gitarrensolo (inkl. Wah Wahs) in Szene setzt, ehe man zum ursprünglichen Groove und zur ursprünglichen Melodie zurückfindet. Ein super Nummer - und es geht munter so weiter. Zum Beispiel mit dem schön shuffeligen, sehr traditionell verwurzelten, southern-/country-inspired Blues "BBQ and Blues", der im Break mit einem tollen, von parallelen Lead Gitarren (eine davon ist eine klasse Bariton-Gitarre) gespielten Solo punktet. Wunderbare, vielschichtige Drums und Percussion sorgen bei dem folgenden, großartigen, sehr jammigen "Back" abermals für einen klasse (Santana meets The Allman Brothers Band)-Groove. Bei allen Freiheiten und aller Spielfreude ist der Song klasse strukturiert. Im mittleren Break zelebrieren die beiden Gitarrenartisten ein herrlich lässiges, geniales Twin-Solo und am Ende jammt sich die komplette Band, allen voran die Saitenzauberer, nach einem cool in Szene gesetzten Tempowechsel in einen regelrechten Rausch. Es "zwirbelt" prächtig! Das Titelstück "Deep dark demon" ist ein sehr kerniger, knackiger und kraftvoller, in einem etwas langsameren Tempo vorgetragener Blues voller Inspiration und Seele, durchzogen von brillanter Gitarrenarbeit. Das mitreißende, virtuose, wechselseitige Solo (hier wirkt auch noch der fabelhafte Mike Zito als Gast mit) beeindruckt tief. Ein wahres Gitarren-Fest! "Sweet music" strotzt wieder vor Allmans- und Mule-Einflüssen, während das swampige "Rolling me down" durchaus Spuren von Little Feat" aufweist. Herrliche, Allmans-mäßige Twin-Licks ziehen sich durch den begnadeten Southern-/Jamrocker "My last ride". Bei einer wunderbaren Basismelodie, starkem Gesang von May und einmal mehr einem tollen Groove, steuern die beiden Gitarristen jeweils wieder ein ausgedehntes, flammendes, ordentlich wirbelndes Gitarrensolo bei. Die Fans des jammigen, southernrockigen und bluesigen Gitarrenzaubers dürften vollends begeistert sein. Nicht nur von diesem Stück, sondern von dem gesamten Album. Mit "Deep dark demon", Mark Mays bereits siebten Album, dürften er und seine Band sich endgültig in den Fokus der genannten Klientel gespielt haben. Einfach klasse! Ein echtes Statement, eine saustarke Vorstellung der Mark May Band! Ihr seid genau auf dem richtigen Weg, Jungs - so darf's gerne weitergehen...

Das komplette Tracklisting:

1. Harvey's Dirty Side - 6:05
2. BBQ and Blues - 4:07
3. Back - 6:39
4. Deep Dark Demon - 4:51
5. Sweet Music - 6:03
6. Rolling Me Down - 4:39
7. My Last Ride - 7:26
8. For Your Love - 5:28
9. Walking Out the Door - 6:13
10. Something Good - 5:54
11. Invisible Man - 6:15

Art-Nr.: 10108
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Harvey's dirty side
BBQ and Blues
Back
Deep dark demon
Sweet music
My last ride
Walking out that door
Something good

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Old 97's - twelfth [2020]
Die Old 97's kommen mit einem tollen, fulminanten, neuen Album! Ihr mittlerweile 12. Werk, konsequenterweise "Twelfth" betitelt, ist ein echtes Statement in der aktuellen Rootsrock-Szene. Eine kraftvoll, satt und saftig inszenierte Reise durch ihre eigene musikalische Welt zwischen kernigem Rootsrock, Alternate Countryrock, Americana-Rock, Retro-Rock mit einem Hauch von Folk und Punk. Starke Melodien, viel Drive, satte, erdige Gitarren - alles klingt ein wenig wie zu ihren Anfangszeiten. Die Band steht auch nach über 15 Jahren noch immer voll im Saft. Das ist eines der besten Werke ihrer Karriere überhaupt.

Das sagt ein amerikanischer Rezensent:

This is a very strong album by the Old 97s who seem to be hitting their stride ... 25+ years into their career. How are they still this great? Ken Bethea in particular really rises to the occasion with some of the most inventive and melodic guitar leads of his career. The rhythm section is strong, and Rhett Miller is in fine voice and has written some great songs. Several classic songs for their canon are on here including opener "The Dropouts". "Turn off the TV, "I Like You Better", "Diamonds on Neptune" and, especially, "Our Year" which is a beautiful, tuneful and uplifting song that we really need in a year like this one (2020).

Das komplette Tracklisting:

1. The Dropouts - 3:44
2. This House Got Ghosts - 3:46
3. Turn Off The TV - 2:44
4. I Like You Better - 4:41
5. Happy Hour - 4:10
6. Belmont Hotel - 2:46
7. Confessional Boxing - 3:12
8. Diamonds On Neptune - 3:07
9. Our Year - 4:03
10. Bottle Rocket Baby - 3:27
11. Absence (What We've Got) - 3:21
12. Why Don't We Ever Say We're Sorry - 3:36

Art-Nr.: 10130
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Riggins, Kat - cry out [2020]
Das nächste, von Gitarrenvirtuose Mike Zito für sein eigenes Gulf Coast-Label verpflichtete, großartige Bluesrock-Zugpferd! Die aus Miami/Florida stammende Kat Riggins ist ein echtes Blues- und Bluesrock-Kraftpaket, eine Powerfrau mit prächtiger Stimme, voller Seele und Leidenschaft, mal mächtig brodelnd, dreckig, rau und erdig rockend, aber auch, wenn nötig, emotional und gefühlvoll. Das Songmaterial (sämtliche Songs sind von Riggins und Zito komponiert, vereinzelt gemeinsam mit weiteren Songwritern) ist vielseitig und durchweg baumstark. Zudem veredelt Mike Zito die Stücke durchweg mit seiner brillanten Gitarrenarbeit, inkl. brennender Soli. Die beiden, Kat Riggins und Mike Zito sind, zusammen mit ihren Bandkollegen, "on fire". Tolles Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Son of a Gun - 3:28
2. Cry Out - 3:25
3. Meet Your Maker - 2:36
4. Catching Up - 3:41
5. Truth - 2:49
6. Hand in the Hand (Interlude) - 0:33
7. Heavy - 5:24
8. Wicked Tongue - 3:06
9. Can You See Me Now - 3:18
10. Burn It All Down - 4:58
11. On It's Way - 2:51
12. No Sale - 3:47
13. The Storm - 5:20

Art-Nr.: 10129
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Trout, Walter - ordinary madness ~ limited box-set edition [2020]
Limited Edition Box-Set with 4 Guitar Picks, 2 Coasters, 1 Postcard and 1 Sticker! Sehr schöne Aufmachung! Schlichtweg famoses, neues Album des begnadeten Gitarrenvirtuosen, Sängers, Songwriters und ehemaligen Percy Mayfield-, John Lee Hooker-. und John Mayall-Sideman. Ein absolutes Blues-/Bluesrock-Phänomen seit mehr als 4 Dekladen. Der Mann ist unverwüstlich! Walter Trout scheint sich in seinem x-ten Frühling zu befinden und liefert mit "Ordinary Madness" ein Album ab, bei dem sich ein grandioser Song an den nächsten reiht. Seine Stimme und sein Gesang waren nie besser, die Songs strotzen nur so vor hinreissenden Melodien, aber auch vor Inspiration, Seele und Kraft, vor Hingabe und Leidenschaft. Dazu sein überragendes Gitarrenspiel mit immer wieder herausragenden Soli, wunderbar eingebunden in das exzellente Songmaterial. Sehr schön auch der immer mal wieder aufkommende Southern-Spirit, aber auch die bei dem ein oder anderen Stück dezent wahrnehmbaren Heartland Rock-Spuren, ohne dabei je die bluesigen Roots zu vernachlässigen. Alles kommt in vollendeter Harmonie, wirkt aber gleichzeitig erdig, natürlich, angeraut, performt mit unbeschwerter, meisterhafter Spielfreude. Eine absolute Wohltat für unsere Blues- und Bluesrock-Ohren. Das ist pure Qualität! Walter Trout in absoluter Höchstform!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

It would seem all but impossible for an artist to produce an album that sounds original and inspired on their 29th attempt, but that is exactly what Walter Trout achieves on Ordinary Madness. Recorded at Robbie Krieger’s studio, the eleven tracks share common themes of time, mortality, and love, all while managing to sound vastly different from one another. Honest love songs follow crushingly hard rockers, which in turn lead into western-tinged blues tales. There are nearly as many types of songs as tracks on the set.
The unusual, synthesized introduction to “Ordinary Madness” sets the stage for a jazz infused blues number about mental health and the madness that pervades our society. Typically great guitar work, laid over Teddy “Zig Zag” Andreadis’s Rhodes piano, highlights the musical half of the tune, but the real takeaway is the lyrical content. With clever turns of phrase and personal admissions, Trout composes stanzas that stand on their own, apart from the music.
“Wanna Dance” shifts the tone into hard-charging rock, bolstered by crunchy guitar stabs and gritty vocals, while the softer, “My Foolish Pride,” and the western-tinged tale, “Heartland,” round out a diverse opening quartet. On “Heartland,” Trout peers through the eyes of a young woman searching for more, and reflects on the difficult decision that he and countless others have made in leaving home to live their fullest lives.
In a more direct fashion, Ordinary Madness explores the themes of time and its effects—aging and mortality. Most of the selections on the second half of the album deal with time, even if only tangentially. Trout expertly expresses feelings of sadness and loss through soaring guitar work on “All Out of Tears,” a song co-written with Teeny Tucker about her late son. On “Final Curtain Call”—arguably the best track of the set among several candidates—the upbeat tempo and riff-based groove offer a counterpoint to Trout’s musings on his own mortality. On “The Sun Is Going Down,” he addresses the topic head on, singing “And time has no mercy, it just don’t seem to care.” Representative of the album’s range as a whole, the piece starts with melodic vocalizations, moves into a reverb-soaked slow-burn, and ends as a chunky uptempo instrumental jam featuring more than a couple of blistering guitar runs. Multifaceted in its own way, “OK Boomer” can be read as a tongue-in-cheek critique, a lighthearted generational anthem, or just a great rock and roll track to sing along to.
The album is consistently great cover to cover. Perhaps not mentioned enough is the sheer quality of the music. As expected, the band is stellar, and a couple of contributions by additional musicians fill in any imagined holes in the mix. Simply put, if listeners are looking for weaknesses, they will have a hard time finding them. More likely, they will discover songs and segments worth listening to again and again from different approaches: once for the music, once for the theme, and again for moments of instrumental bliss. For an album that broaches some deeply personal subjects, Ordinary Madness succeeds in being universally relatable, not to mention extremely enjoyable. It is one of Trout’s best entries in his extensive catalog.
(Willie Witten / Blues Rock Review)

Das komplette Tracklisting:

1. Ordinary Madness - 6:45
2. Wanna Dance - 4:29
3. My Foolish Pride - 5:55
4. Heartland - 4:26
5. All Out Of Tears - 6:31
6. Final Curtain Call - 5:39
7. Heaven In Your Eyes - 4:14
8. The Sun Is Going Down - 5:24
9. Make It Right - 4:59
10. Up Above My Sky - 4:39
11. OK Boomer - 4:38

Art-Nr.: 10139
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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