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BlackHawk - just about right: live from atlanta [2020]
2 CD-Set! Erst im Februar dieses Jahres haben Henry Paul und die legendäre Southern Rock-Institution The Outlaws mit "Dixie highway" ein herausragendes, neues Studioalbum veröffentlicht, und nun ist auch Henry's zweites Projekt, die einst so überaus erfolgreiche, natürlich ebenfalls von einem gepflegten Southern-Flair begleitete, exzellente New Country-/Countryrock-Formation BlackHawk (ja, die gibt es auch noch!) mit einem ganz wunderbaren, neuen Album am Start. Okay, es ist kein neues Studiomaterial, aber ein ganz exzellentes, ihre ganze musikalische Klasse beeindruckend offenbarendes Live-Album, mitgeschnitten bei einer fabelhaften, "stripped down" Acoustic-Show der Band am 17. Oktober 2017 im "Eddie's Attic", einem schönen Club in Decatur/Georgia, direkt an der westlichen Grenze von Atlanta. Seit dem tragischen Krebstod von Gründungsmitglied Van Stephenson im Jahre 2001 machen BlackHawk erfreulicherweise immer noch als Duo (Henry Paul & Dave Robbins) weiter und sind mit ihren vorzüglichen Begleitmusikern, sofern es die Zeit erlaubt, hier und da live aktiv. Und wie großartig ihre Live-Auftritte sind, zeigt dieses wunderbare, akustische Konzert, das auf der nun vorliegenden DoCD in einem ganz herrlichen, glasklaren Sound wiedergegeben wird. Die Show brachte Henry Paul (vocals, guitar, mandolin) und Dave Robbins (keyboards, vocals) mit einem Großteil der Originalmitglieder ihrer früheren Band aus den erfolgreichen Tagen zusammen (der aktuell auch zur Outlaws-Besetzung gehörende Dale Oliver - lead guitar, Bobby Huff - drums, percussion und Jason Roller - mandolin, violin), zusätzlich unterstützt von zwei Stützen der aktuellen The Outlaws-Besetzung (Steve Grisham - lead guitar, Randy Threet - bass, vocals). Getragen von Henry Paul's faszinierendem, einzigartigem Gesang beackert man geschickt das Terrain zwischen New Country und Countryrock, immer umgeben von diesem unwiderstehlichen, unterschwelligen Southern(rock)-Flair, das Paul einfach in den Genen hat. Es ist allgegenwärtig. Die Band spielt wie aus einem Guß! Auch in ihren akustischen Inszenierungen wirken die Songs alles andere als langweilig. Ganz im Gegenteil, die vertrauten Stücke in dieser zurückgenommenen Natürlichkeit zu erleben, mit diesen Mandolinen, akustischen Gitarren, den verhaltenen Drums, hin und wieder auch mal einer etwas dezenter agierenden E-Gitarre, inkl. des ein oder anderen Solos, entwickelt stets eine gewisse Spannung. Diese Melodien, diese umwerfenden Harmoniegesänge, die Spielfreude und Hingabe der Band, diese so wunderbar saubere Spielweise der Musiker - das ist ein Ohrenschmaus. Wir erleben großartige, in dieser Form zuvor nie gehörte Acoustic Liveversionen vieler großer alter Hits der Band, wie beispielsweise "Goodbye says ist all" (sehr schön hier die integrierte elektrische Lead Gitarre, inkl. eines feinen Solos), "Down in flames" (traumhafte, an die Eagles erinnernde Harmoniegesänge, faszinierende Mandolinen-Riffs und -Licks), "Every once in a while" (beinhaltet erneut eine herrlich lockere, elektrische Lead Gtarre mit zwei schönen, kleinen Soli), "Postmarked Birmingham", "That's just about right", das mit elektrischer Slideguitar verzierte "I sure can smell the rain", aber auch seltenere Nummern wie etwa von "Wichita" (herrliche, von Dave Robbins gesungene Southern-Ballade aus dem seltenen 2012er "Down from the mountain"-Album), das rockig-dynamische "Days" of America" vom "Spirit dancer"-Werk (starkes Acoustic Gitarren-Solo) oder "Bluest eyes in Texas" (BlackHawk's Fassung des großen, von Dave Robbins mitkomponierten Restless Heart Hits). Für zwei Tracks bedarf es noch einer besonderen Erwähnung: Zum einen die tolle Acoustic-Version des begnadeten, viele gefallene Weggefährten aus glorreichen Tagen honorierende, umwerfende Southernrock-Hymne "Brothers of the southland" und zum anderen das das Konzert furios abschließende "Big guitar" mit seinem Drive, der tollen Melodie, seinem Southern-Spirit und dem klasse E-Gitarren-Solo. "Big thanks" an BlackHawk, dass sie dieses herrliche Live Doppelalbum veröffentlicht haben. Genau wie The Outlaws sind auch BlackHawk noch in vorzüglicher Verfassung. Dieses wunderschöne, filigrane Konzert jedenfalls ist ein purer Genuß!

Die komplette Setlist:

Disc 1
1. Down in Flames - 4:00
2. Goodbye Says It All - 3:40
3. Every Once in a While - 4:52
4. Love Like This - 4:29
5. Let Em’ Whirl - 6:08
6. Almost a Memory Now - 4:29
7. Wichita - 4:34
8. I’m Not Strong Enough to Say No - 4:29
9. Ships of Heaven - 4:22
10. Ain’t No Yesterday - 3:45
11. Always Have, Always Will - 3:09

Disc 2
1. Days of America - 3:39
2. Dances With Her Shadow - 3:49
3. Bluest Eyes in Texas - 4:55
4. Spirit Dancer - 4:07
5. There You Have It - 3:38
6. Brothers of the Southland 5:01
7. One More Heartache - 4:08
8. I Sure Can Smell the Rain - 3:23
9. That’s Just About Right (J. Black) - 8:52
10. Postmarked Birmingham - 5:26
11. Big Guitar -3:44

Art-Nr.: 10212
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Down in flames
Goodbye says it all
Every once in a while
Wichita
Days of America
Bluest eyes in Texas
Brothers of the southland
I sure can smell the rain
Big guitar

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Gomes, Anthony - containment blues [2020]
Der hoch geschätzte, aus dem kanadischen Toronto stammende, unterdessen in den USA lebende, bärenstarke Bluesrock-Gitarrist, Sänger und Songwriter Anthony Gomes liefert mit dem Pandemie-inspirierten "Containment Blues" abermals ein überaus beeindruckendes, ja fantastisches, neues Album ab. Gomes, grundsätzlich durch und durch im Blues verwurzelt, ist aber auch bekannt dafür, diesen mit powervollem, hartem und wuchtigem Rock zu kombinieren, ebenso wie auch dafür, immer mal wieder seine Liebe zum Southern Rock einfließen zu lassen. Das ist auch bei "Containment Blues" so, doch hier geht er im Vergleich zu seinen vorigen Weken etwas zurückhaltender, mehr "stripped down" zu Werke, hat "versucht", den ein oder anderen Stecker zu ziehen, die pure Elektrizität und krachende Härte im Zaum zu halten, indem er neben seinen zündenden E-Gitarren--Chops auch auf akustische Gitarren, und vereinzelt sogar auf Mandoline, Banjo und Geige setzt. Nun ja, das gelingt ihm auch. Verdammt gut sogar. Doch im Bezug auf die mächtige, natürliche, innere Power seiner Songs, auf diese ihm eigene "ass-kicking" Wucht und energetische Performance hat sich nichts geändert. Nein, das Feuer brennt lichterloh. Die Kraft platzt nur so aus ihm heraus, allein schon durch die Intensität seines packenden, rauen Gesangsvortrages, aber auch durch sein zündendes Gitarrenspiel, sowohl mit der E-, als auch der Acoustic-Gitarre. Das Songmaterial ist "erste Sahne", die Melodien sind exzellent und auch die Lyrics kommen geradlinig, nachdenklich, auf den Punkt. Beeinflusst von solchen Größen wie Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, Buddy Guy, Johnny Winter und vor allem B.B. King hat Gomes gleichermaaßen den Rock und den Blues im Blut und setzt das in seiner wunderbaren Musik einfach in einer ungemein lebendigen, authentischen, atmenden Konsistenz um. Eröffnet wird das Album mit dem dreckigen, dampfenden, kernigen Upbeat Bluesrock-Boogie "Make a good man (wanna be bad)", der voller powernder, rauer E-Gitarrenriffs steckt. Geht gut nach vorn, rockt fett und Gomes' "Whiskey-resistenter" Gesang kommt voller Emotionen und leidenschaftlicher Intensität. Toller Auftakt, dem mit "Hell and half of Georgia" gleich der nächste "Killer-Track" folgt - eine herrlich melodische, bluesige, voller Southernrock-Esprit steckende Nummer, instrumentiert mit großartigen, satten, transparenten Acoustic- und E-Gitarren. Wie variabel sich Gomes und seiner erstklassigen Begleitmusiker präsentieren, zeigt u. a. das anschließende, mit schönen Violinenklängen verzierte "This broken heart of mine", eine ganz feine Blues Ballade, performt mit einer vorwiegend akustisch ausgerichteten Instrumentierung. Das melodische Ambiente und Gomes' raue, soulful Vocals vertragen sich blendend. In Verlauf hören wir dann doch noch eine exzellent eingesetzte E-Gitarre, inklusive eines wunderbaren, kleinen Solos. Sehr knackiges, straightes Schlagzeug gibt den Takt für den herrlichen, southern- und countrylastigen Roots-/Bluesrocker "Praying for rain" vor. Unterlegt mit tollen Mandolinen- und Banjoklängen, schönen (Lead)Acoustic- und E-Gitarren, besticht der Song durch eine großartige Melodik. Wie auch das stampfende, bluesige, dreckige "Tell somebody" sicher eine Nummer, die auch Gomes' früherem Southern-/Countryrock-Sideprojekt, den New Soul Cowboys, bestens zu Gesicht gestanden hätte. Ganz stark auch der gewaltig kochende, shuffelnde Blues "Stop calling women hoes and bitches", gespielt mit glühenden Slideguitar-Riffs, tierischer Wah Wah-Lead Gitarre und einfach nur purer Energie. Eine engagierte, starke Botschaft, die Gomes hier inbrünstig "raushaut". "Until the end of time" kommt zumächst recht ruhig, mit klarer Acoustic Gitarre und edlen Violinen, gewinnt im Verlauf aber durch die Integration einer erdigen E-Gitarre zunehmend an Kraft, gefolgt von der überaus emotionalen Ballade "The greatest 4 letter word". Das Album endet schließlich mit dem großartigen, das Pandemie-Thema im Text etwas augenzwinkernd beleuchtenden Titelstück "Containment Blues", einem schön kernigen, rauen, von einer super knackugen, tighten Rhythm-Section angetriebenen, erdig rockenden, acoustic-based Roots-Blues von Allerfeinsten. Das komplette Album zeigt einen Anthony Gomes in absoluter Hochform. Einer, der sich durch die Pandemie nicht unterkriegen lässt, der nicht lamentiert, sondern der sich in dieser schwierigen Stuation hat inspirieren lassen, diese fantastischen Songs zu schreiben. Bravo! Anthony Gomes ist ohne jeden Zweifel einer der besten und interessantesten "unknown artists" des aktuellen, modernen, authentischen Bluesrocks. "Containment Blues" jedenfalls ist eine Meisterleistung!

Das komplette Tracklisting:

1. Make a Good Man (Wanna Be Bad) - 3:12
2. Hell and Half of Georgia - 3:11
3. This Broken Heart of Mine - 3:14
4. Praying for Rain - 3:25
5. No Kinda Love - 3:40
6. Let Love Take Care of Love - 3:48
7. Stop Calling Women Hoes and Bitches - 3:24
8. Until the End of Time - 4:11
9. Tell Somebody - 3:06
10. The Greatest 4 Letter Word - 3:01
11. Containment Blues - 2:53

Art-Nr.: 10171
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Make a good man (wanna be bad)
Hell and half of Georgia
This broken heart of mine
Praying for rain
Stop calling women hoes and bitches
Until the end of time
Tell somebody
Containment Blues

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Greene, Alastair - the new world blues [2020]
Packendes, neues Studiowerk des südcalifornischen Bluesrock Gitarrenhexers Alastair Greene. Was für ein famoses, "heißes" Teil. Für die Fertigstellung dieses Albums reiste Greene zu seinem Freund Tab Benoit nach Houma/Louisisana, um es in dessen Whiskey Bayou Studios gemeinsam mit Benoit an den Drums und dem großartigen Bassisten Corey Duplechin, vorwiegend live, mit nur ganz wenigen Overdubs, in Trio-Besetzung einzuspielen. Herasugekommen ist ein exzellenter, auf den Punkt gebrachter, leidenschaftlicher Mix aus Rock-, Funk- und vor allem Blues-Zutaten, zusätzlich garniert mit einer gehörigen, sicher dem Aufnahmeort und Benoit's Einfluß geschuldeten, herrlich würzigen Portion Lousisiana-/Southern-Swamp-Flair. Das passt und kommt verdammt gut rüber. Die durchweg großartigen Songs, allesamt aus der Feder von Alastair Greene, 4 davon gemeinsam komponiert mit Tab Benoit, wirken kompakt, schnörkellos, stecken voller Energie, voller Feuer und voller Seele, punkten mit vorzüglichen Strukturen und Melodien, bieten dabei aber jederzeit ausreichend Freiraum für des Meisters furiose Gitarrenausflüge. Sein imposantes Spiel ist kraftvoll, geradlinig und variabel zugleich, kommt aber stets ohne effekthascherisches "Gefrickel" aus. Nein, dieser Alastair Greene ist wahrer Virtuose, ein wirklich herausragender Gitarrist - und, das wird viel zu wenig erwähnt, auch ein richtig guter Sänger. Los geht's mit ordentlich Drive und Power: "Living today" ist ein richtig "geiler", wunderbar nach vorn "rollender" Bluesrock-Boogie, der einen unmittelbar mitnimmt. Trotz der Power, einer gewissen sumpfigen Dicke, des pulsierenden Rhythmus und der gut Gas gebenden Gitarren (tolles Solo) strahlt die Nummer eine durchaus spürbare Relaxtheit aus. Klasse hier auch der mit feinen Harmoniegesängen (Benoit und Duplechin) aufgewertete Refrain. Ein super Auftakt, bei dem es einfach wie geölt rockt und bluest. Kernige, funkige Riffs und ein prächtiger "hip-shaking Groove" bilden die etwas härtere Basis des folgenden, ein dezentes Southern-Flair ausstrahlenden Bluesrockers "Lies and fear", dessen brodelndes Gitarrensolo im Break vor Variabilität und Power nur so strotzt. Ja, ja, der Kerl spielt wie aus einem Guß! Richtig swampig wird es mit dem wunderbar balladesken, sehr nach Louisiana klingenden Southern-Bluesrocker "Bayou mile", bei dem Alastair neben schön klaren Rifs und Licks auch eine grandiose Slidegitarre spielt, inkl. eines glühenden Solos gegen Ende des Songs. Apropos Solo: Eines der ganz feinen Art, fingerfertig, emotional, genauso kraftvoll und fett wie filigran, ziert den fantastischen, klassischen, abermals ein ganz dezentes Southernfeeling versprühenden Slow Blues "No longer amused". Hingebungsvoll, natürlich - absolut beeindruckend! Erneut von leicht funkigen Riffs wird das herrlich "steady" rockende, starke "Find your way back home" bestimmt, gefolgt von der umwerfend schönen, unsere Ohren magisch verzaubernden Bluesrock-Ballade "Heroes", die ein wahres Gänsehaut-Solo des Meisters beinhaltet. Mit dem begnadeten "Alone and confused" hören wir dann einen weiteren, sehr kraftvollen, erdigen Slow Blues, wieder vollgepackt mit leidenschaftlichen, packenden Gitarrenlinien. Zum Finale des Albums schließlich haut Greene noch das Titelstück, den fulminanten Southern Bluesrocker "The New World Blues" raus, dessen wild "rührende", fette, eine gewaltige Schwüle entwickelnden Slidegitarren die Bayous Louisiana's noch einmal mächtig zum Kochen bringen. Es ist der brodelnde Abschluß eines bärenstarken Albums mit einem Alastair Greene (und Mitstreiter) in absoluter Gala-Form. Ein "Masterpiece" tief ehrlicher, natürlicher, genauso zeitloser, wie ewig junger und moderner, Trio-besetzter, ganz großer Gitarren Bluesrock-Kunst.

Das komplette Tracklisting:

1. Living Today - 4:19
2. Lies and Fear - 3:22
3. Bayou Mile - 4:35
4. When You Don't Know What to Do - 3:46
5. No Longer Amused - 4:29
6. Back at the Poorhouse - 3:16
7. Find Your Way Back Home - 4:42
8. Heroes - 5:10
9. Wontcha Tell Me - 3:59
10. Alone and Confused - 5:56
11. The New World Blues - 3:46

Art-Nr.: 10184
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Living today
Lies and fear
Bayou mile
No longer amused
Find your way back home
Heroes
Alone and confused
The New World Blues

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Immediate Family, The - slippin' and slidin' [2020]
5 Track EP! 3 Gitarren, Bass, Drums = großartiger California (Blues) Rock'n Roll! The Immediate Family sind eine neue All Star-Formation legendärer, alter (Studio)Hasen aus Californien, die in den letzten gut 4 Dekaden, entweder einzeln, sehr oft aber auch zusammen, die ganz Großen des Westcoast Rocks und des berühmten "California Sounds", wie zum Beispiel Jackson Browne, Linda Ronstadt, Don Henley, Stevie Nicks, James Taylor, Warren Zevon, Carole King, Graham Nash, David Crosby und viele, viele mehr, sowohl auf ihren unzähligen Alben, aber auch live während ihrer ausgedehnten Tourneen begleiteten. Die Namen dieser "Sidemen" (vielen früher auch ein Begriff als "The Section"), alles herausragende Könner an ihren Instrumenten, sind nahezu jedem Rockfan ein Begriff. The Immediate Family sind: Danny Kortchmar (guitar and vocals), Waddy Wachtel (guitar and vocals), Leland Sklar (bass), Russ Kunkel (drums), - zusammen sind die Vier sage und schreibe 292 Jahre alt -, komplettiert durch den etwas jüngeren Steve Postell (guitar and vocals). Und dieses Quintett spielt wie ein junger, hungriger Haufen - frisch, rotzig, erdig, voller Energie. Es macht ihnen spürbar Laune, nochmal ordentlich (bluesig) zu rocken und Dampf abzulassen. Die Chemie stimmt einfach! Und wie sie stimmt, demonstriert unmittelbar der die EP eröffnende, brodelnde Titeltrack "Slippin' and slidin'", ein donnernder, rootsiger, bluesiger Rocker, der mit seinen kernigen Slideguitar-Riffs und -Licks gleich ordentlich Energie produziert. Die Band entwickelt einen tollen Groove. Wachtel's rauer, dreckiger Gesang und das glühende Gitarrensolo sind absolut top. Wie auch die gelungene Coverversion von Don Henley's "New York minute" aus dessen 1989iger "The end of the innocence"-Album, hier gesungen von Steve Postell und nicht keyboard-, sondern gitarrenlastig arrangiert, der schöne, in bester Crosby, Stills, Nash & Young-Manier dargebotene Westcoast-Rocker "Top of the rock" und der genial groovende und swingende, einen tollen Drive entwickelnde, erdige Bluesrocker "Cruel twist", inklusive eines prächtigen, virtuosen, zündenden Gitarrensolos. Vervollständigt wird das "Mini-Album" mit einer furiosen, von fetten Gitarren bestimmten, kochenden Live-Version des legendären Warren Zevon-Klassikers "Werewolves of London", gespickt mit rauen, glühenden Slideguitar-Soli. Diese EP ist ein prächtiger Appetitanreger auf weiteres Material dieser famosen Truppe verdienter, höchst angesehener, ewig jung bleibender Rock-Veteranen, das hoffentlich bald kommen wird. Klasse!

Das komplette Tracklisting:

1. Slippin' and Slidin' - 3:55
2. New York Minute - 5:35
3. Top of the Rock - 4:02
4. Werewolves of London (live) - 4:26
5. Cruel Twist - 4:34

Art-Nr.: 10182
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Slippin' and slidin'
New York minute
Top of the rock
Werewolves of London (live)
Cruel twist

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Johanson, Eric - below sea level [2020]
"There’s a rising star in the Crescent City and his name is Eric Johanson". Yeah! Den in New Orleans/Louisiana beheimateten, grandios aufspielenden, jungen Gitarrenvirtuosen und fabelhaften Singer/Songwriter Eric Johanson, mit seinem so zündenden, rauen und dreckigen, überwiegend sehr kraftvollen Southern- und Hill Country-inspirierten Bluesrock, feiern die Experten und Kenner schon als den nächsten, ganz großen Künstler und Gitarrenzauberer des Genres. Im Jahre 2019, während des berühmten New Orleans Jazz Festes, nachdem der langjährige Blues-Protégé von Tab Benoit und Tour erprobte Gitarrist (tourte als Lead Gitarrist für Cyril Neville um die Welt, spielte zusammen mit z.B. Anders Osborne, JJ Grey, Eric Lindell und Mike Zito) schon mächtig Eindruck in der Szene hinterlassen hatte, lud ihn North Mississippi Allstars-Gitarrist Luther Dickinson zu einem All Star Jam-Konzert ein, was am Ende dazu führte, dass der total begeisterte Dickinson und Johanson Pläne schmiedeten, Johanson's nächstes Album in den brühmten Zebra Ranch-Studios des Dickinson-Clan's einzuspielen, mit Luther Dickinson als Produzent und dessen Bruder Cody Dickinson am Schlagzeug. Dritter im Bunde wurde der großartige Bassist Terrence Grayson (Victor Wainwright). Als Resultat von alledem dürfen wir nun das bärenstarke, voller rauer Energie steckende "Beyond sea level" bewundern, eine beeindruckende Bluesrock-Vorstellung, über die Eric Johanson selbst sagt: "With this album I was finally able to bring my blues and rock influences to a place of more imagination and creativity, while keeping it organic and honest. It’s contemporary music naturally grown from the roots of southern blues and psychedelic inspiration". Johanson ist nicht nur mit dem Talent eines herausragenden Gitarristen gesegnet, er verfügt auch über eine großartige Stimme voller Seele und Gefühl. Zudem ist er ein erstklassiger Songwriter (sämtliche Trcks sind Eigenkompositionen von ihm) und Performer, der es wie selbstveständlich schafft, seine edige, dreckige, ungemein authentische Musik, trotz spürbarer, ungezwungener Spielfreude in exzellente Strukturen und Melodien einzubinden. Und Johanson's Gitarrenspiel ist schlicht "outstanding". Raue, kernige, prächtig hängen bleibende Powerriffs überall, umwerfende Gitarrenlinien, feurige, virtuose, erdige Soli, teils mitreißende Lead Slidegitarre - was auch immer sich in diesen Zebra Ranch-Studios mit der Qualität der Songs und den musikalischen Talenten der einzelnen Musiker abgespielt hat, die Band und Produzent Luther Dickinson beschworen eine Art Magie. Ein toller, erdiger, dynamischer Groove (starkes Drumming im Zusammenspiel mit kraftvollen, "gritty" Gitarrenriffs) bildet die Basis für den rauen Opener "Buried above ground", ein swampiger, feuriger, von einem tiefen Southernflair durchzogener, traditional rooted Bluesrocker, bei dem Eric seinen eigenen, großartigen Gesang mit herrlich bluesiger Parallel Leadgitarre begleitet - etwas, was er nicht nur bei diesem Song macht. Richtig stark auch das energiegeladene, lebhafte Gitarrensolo des Meisters. Welch ein famoser Auftakt! Und es geht auf diesem hohen Level weiter. Sumpfige, scharfe Slidegitarrenlinien (inkl. super Solo) ziehen sich durch den ordentlich Gas gebenden, treibenden Swamp-/Southern-/Blues-Boogie "Down to the bottom". Spätestens jetzt sind Eric und seine tierische Slide "on fire". Das folgende "Changes The Universe" weicht vom härteren Blues-Rückgrat des Albums etwas ab und ermöglicht es Johanson, eine weitere Facette seiner exzellenten Musik aufzuzeigen. Langsamer im Tempo, dennoch schön knackig, tauscht er bei diesem klassischen, hinreißend melodischen Bluesrocker seinen powernden Drive gegen ganz feine, traumhafte, aber dominante Gitarrenlinien (mit einen wunderbaren Echo-Gitarrenton) und eine vorzügliche Orgel-Untermalung von Gastmusiker Ray Jacildo (JD McPherson) ein. Das alles wirkt angenehm retro. Johanson's einmal mehr sehr direktes, klares Gitarrensolo ist schlicht genial. Schwerblütige Rhythmen und ein dementsprechender Groove bilden die Basis des von glühender, irgendwo zwischen Hendrix und Stevie Ray Vaughan angesiedelter, fetter Lead Gitarre bestimmten, packenden, harten Bluesrockers "Hammer on the stone", der zum Finale hin erneut mit einem mächtigen Gitarrensolo aufwartet. Ein erneutes, absolutes Album-Highlight! Ein von klasse Drums und einem tollen Bass-Lick angenehm zurückhaltend, aber dennoch kraftvoll angetriebener Groove bestimmt den drückenden, schwülen, aber gar nicht so harten, wieder sehr southern und swampig angehauchten, "dichten" Bluesrocker "River of Oblivion". Die Melodie ist klasse, die Gitarren "sägen" herrlich rau. Dazu brilliert Johanson mit feurigen Slidegitarrenlinien, gegen Ende in einem tierischen Solo gipfelnd. Ganz stark auch beispielsweise das auf allen Zylindern feuernde "Never tomorrow" (klingt wie eine Anspielung auf Led Zeppelin und andere berühmte Rockbands der 70er Jahre, aber mit einem zeitgemäßen Roots-Touch), der furios und mit viel Tempo nach vorn galoppierende, rootsrockige Blues-Kracher "Nowhere to go" (dezent countrylastiges Hill Country Blues-Feeling), oder der balladeske, mit wunderbaren akustischen und elektrischen Gitarren inszenierte, pure Blues-/Southernrocker "Love is rebellion", inkl. toller Melodie und exzellenter Slidelinien des Meisters. Es gibt nicht den Hauch eines schwachen Songs auf diesem Werk. "Below sea level" ist ein Album zum Verlieben. Je öfter man es hört, desto mehr gibt es zu entdecken und desto mehr nimmt es einen gefangen. Eric Johnson ist sicherlich einer der herausragenden, in der Blues-Welt aufsteigenden jungen Stars. Dieses Album wird ihm eine Menge Aufmerksamkeit einbringen. Er wird ohne jeden Zweifel in einer neuen, jungen Generation von Blues(rock)-Helden einen zentralen Platz einnehmen. "This young man knows how to play the blues guitar". Eine Pracht-Scheibe!

Das komplette Tracklisting:

1. Buried Above Ground - 3:24
2. Down to the Bottom - 3:45
3. Changes the Universe - 4:06
4. Never Tomorrow - 2:51
5. Hammer on the Stone - 4:07
6. Have Mercy - 3:46
7. River of Oblivion - 4:36
8. Nowhere to Go - 2:36
9. Open Hearted Woman - 4:29
10. Dose of Forget - 2:53
11. Love is Rebellion - 3:46
12. Riverbend Blues - 3:24

Art-Nr.: 10168
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Buried above ground
Down to the bottom
Changes the universe
Never tomorrow
Hammer on the stone
River of oblivion
Nowhere to go
Love is rebellion

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McCollum, Parker - hollywood gold [2020]
6-Track EP! Parker McCollum ist ein 28 Jahre junger, höchst talentierter Singer/Songwriter aus Texas, dem nicht wenige Experten, sowohl in Texas, als auch in Nashville eine große Karriere prophezeien. Der in Conroe, vor den Toren Houston's aufgewachsene, aktuell aber in Austin lebende, junge Mann fühlt sich sowohl im New Country, als auch im Americana und vor allen Dingen in diesem authentischen, staubigen, typisch texanischen Red Dirt Country(rock) zuhause. Stark beeinflusst haben ihn, wie er betont, solche texanischen Kollegen wie Steve Earle, James McMurtry und Townes Van Zandt, genauso wie die legendären Country-Traditionalisten Porter Wagoner und George Strait, aber auch Leute wie John Mayer und Ryan Adams. Nach einigen Indie-Veröffentlichungen kommt mit "Hollywood Gold" nun McCollum's erste Majorlabel-EP, eine richtig starke, 6 klasse Tracks umfassende Scheibe, die McCollum's großes Talent offenbart: Starke Stimme, natürliche Ausstrahlung, sehr gutes Songwriting (bis auf einen Track stammen alle Songs aus seiner Feder, gemeinsam mit einigen namhaften Co-Autoren, wie etwa Randy Montana und Jon Randall Stewart, der das Album auch produzierte), ein Händchen für großartige Melodien und ein schön angerocktes, staubiges, authentisches Ambiente. Obwohl es sich um eine Nashville-Produktion handelt, ist das typische, erdige Red Dirt-Feeling zu jeder Zeit spürbar, ähnlich wie bei solchen Genre-Kollegen, wie Wade Bowen, der Randy Rogers Band, Casey Donahew und der Eli Young Band. Die hervorragenden Songs (es gibt keine schwache Nummer) kommen mit viel Kraft und zumeist in einem von tollen, knackigen, E-Gitarren geprägten Sound. Einige Beispiele für das großartige Material sind der flotte, mit prächtigen E-Gitarren (starkes Solo) und tollen Slideklängen inszenierte, erdige Countryrocker "Young man's Blues", die wundervolle, mit einer herrlichen Melodie versehene, von Chris Stapleton und Al Anderson komponierte Countryballade "Like a cowboy" (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Nummer von Randy Houser), das kraftvoll im Midtempo rockende, von satten Gitarren-Licks durchzogene "Hallie Ray Light" (baumstarkes Slideguitar-Solo), oder auch das mit einem feinen Western-Flair veredelte, lockere "Hold me back" (herrliche, leicht hallige E-Gitarre). Die EP kommt leider "nur" in einem nicht aufklappbaren , einfachen Cover (identisch einer LP ohne "foldout" Cover), aber das nehmen wir bei dieser klasse Musik gerne in Kauf. Parker McCollum mit einer erstklassigen Vorstellung! Bitte bald mehr davon...

Das komplette Tracklisting:

1. Young Man's Blues - 3:27
2. Like A Cowboy - 3:45
3. Pretty Heart - 4:04
4. Hallie Ray Light - 3:42
5. Hold Me Back - 3:03
6. Love You Like That - 3:25

Art-Nr.: 10208
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Smith & Wesley - greetings from the land of y'all [2020]
Frisch gekürt zu "MusicRow's Independent Artist of the Year 2020" präsentiert das klasse aufspielende, aus der North Georgia/Chattanooga TN.-Region stammende Duo Smith & Wesley mit "Greetings from the land of y'all" ihr prächtiges neues, nunmehr drittes Studioalbum - ein echtes Fest für die Freunde southern umwobenen Country(rocks). "From the old school country vibe to the twin-guitar feel of southern rock", so umschreibt Todd Smith die wunderbare Musik der beiden - eine hervorragend verschmolzene Kreation aus absolut klassischen, reinen, unverfälschten Countryanlagen und überaus angenehmen Southern Rock-Einflüssen. Smith & Wesley, die ihren "Künstlernamen" aus ihrem Familiennamen (Smith) und dem Vornamen ihres Vaters (Wesley) kombinieren, sind die beiden Brüder Scott und Todd Smith, die seit einigen Jahren abseits der Majorlabel- und Mainstream Countryszene mit ihrer oben beschriebenen Musik beachtliche Erfolge feiern. Vollkommen zu Recht, wie wir meinen. Das exzellente Songmaterial ihres neuen Albums strotzt nur so vor herausragenden, herrlich ins Ohr gehenden Melodien und wird zum einen bestimmt von jeder Menge satter, saftiger E-Gitarren, inkl. großartiger Slidegitarren- und Dual Leads-Momenten, und zum anderen von den großartigen Gesangsvorträgen der beiden (tolle Stimmen), inkl. wunderbarer Harmonien. "The are singin' and playin' with a southern drawl". Keine Frage, das ist unzweifelhaft reine Countrymusic, gut hörbar traditionell verwurzelt. Genauso gut hörbar wird diese Countrymusic aber gleichzeitig auch durch und durch southern, sowie stets mit einer flüssig und kraftvoll rockenden, knackigen Note präsentiert. Einen Spagat, den die Jungs und ihre vorzüglichen Begleitmusiker toll hinbekommen. Es ist gar nicht so einfach, vergleichbare Interpreten zu nennen. Vielleicht liegen Smith & Wesley irgendwo in der Schnittmenge solcher Künstler wie der Nitty Gritty Dirt Band, Travis Tritt, Montgomery Gentry und den aktuell sehr erfolgreichen Midland. Aus einem schönen Intro mit twangy klingenden, vielschichtigen E-Gitarren, Slide-Licks und einer feinen Banjo-Untermalung, entzwickelt sich mit dem starken "Land of y'all" gleich zu Beginn des Albums ein prächtig ins Ohr gehender, klassisch Country verwurzelter, zünftiger Southern Countryrocker der Güteklasse A. Auch textlich thematisieren die Jungs ihre Southern(rock)-Nähe, instrumentell durch die saftigen E-Gitarren und die erdige Lead Slidegitarre erst recht. Klasse hier das feurige Dual Lead-Solo im Verlauf des Tracks und das passend klimpernde Piano. Fantastisch auch der herrlich frische, flotte, traumhaft melodische, schwungvolle, satte Countryrocker "Listen to the radio", der mit seinem angenehmen Drive als geradezu idealer Soundtrack für eine zwanglose Cabrio-Cruise quer durch Tenessee oder Georgia taugt. Suggeriert den ewigen Sommer! Von wunderbaren Gitarrenlicks und -linien ist die hinreißende, lupenreine New Country-Ballade "Gave her my all" durchzogen, durch die erneut eine herrliche, natürliche, warme Southern-Brise weht. Die Melodie und der Gesang sind einfach großartig. Schöner kann southern umwobene Countrymusic kaum sein. Kraftvoll und satt rockt das ebenfalls von einer tollen Melodie und satten "big guitars" geprägte "She ain't you". Die Slidegitarre und das zündende Solo in der Mitte überzeugen auf ganzer Linie. Super beispielsweise auch die mit transparenten, vielschichtigen, satten Gitarren (inkl. Slide und Pedal Steel) veredelte, southern-rooted New Country-Nummer "Under it with you tonight" (eine im typischen Midland-Stil performte Nummer, die sicher einen Ehrenplatz auf deren aktuellem Werk "Roll on" hätte einnehmen können), wie auch die edle Southern Country-Ballade "Cheaper than the truth" (wieder mit umwerfender Melodie, Pedal Steel, Slide und jeder Menge transparenter Gitarren). Erstklassig produziert haben das Album übrigens Shayne Hill und Cody McCarver. Ein Album, das es mehr als verdient hätte im Major Country-Radio gespielt zu werden, denn das ist natürliche, durchaus moderne und zeitgemäße, angerockte Countrymusic, die mit ihrer Schnörkellosigkeit und der angenehm bombastfreien Performance und Produktion dem aktuellen Country-Geschehen in Nashville richtiig gut zu Gesicht stünde. Aber leider, und unverständlicherweise, haben diese Burschen keinen Majorlabel-Deal. Egal, was wir hier hören, ist einfach eine tolle Leistung von Smith & Wesley!

Das komplette Tracklisting:

1. Land of Y'all - 3:51
2. Caught up on My Drinkin' - 2:48
3. Goodbyes Are Hard to Listen To - 3:41
4. Listen to the Radio - 3:27
5. Let Me Know - 3:29
6. Gave Her My All - 3:44
7. She Ain't You - 3:10
8. Under It with You Tonight - 3:16
9. Cheaper Than the Truth - 3:46
10. Whiskey -3:35
11. Southern, Country, Homegrown - 3:01
12. Never Be My Old Man - 3:39

Art-Nr.: 10166
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Land of y'all
Listen to the radio
Gave her my all
She ain't you
Under it with you tonight
Cheaper than the truth
Never be my old man

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Smith, Granger - country things [2020]
Das mit satten 18 klasse Songs ausgestattete Album "Country things" ist bereits das zehnte Werk insgesamt des großartigen, aus Dallas stammenden Texaners Granger Smith, der schon seit vielen Jahren als einer der beliebtesten, angesagtesten und erfolgreichsten Vertreter der jungen Country-Generation des Lone Star State's gilt, außerhalb der "Red Dirt"-Grenzen von Texas und Oklahoma allerdings unverständlicherweise immer noch ein viel zu unterbewertetes Dasein fristet. Das kann und sollte sich mit seinem dritten Major-Release "Country things" nun endlich ändern, denn diese Musik hat allemal das Zeug mit den ganz Großen von Nashville mitzuhalten. Das Album ist der vollständige Zusammenschluß zweier bereits im August (Part 1) und Oktober (Part 2), allerdings nur digital, erschienenen, jeweils 8 Songs umfassenden, gleichnamigen EPs, plus zweier neuer Songs (einer davon, das saustarke "That's why I love dirt roads", in einer Alternativ-Version). Mit dabei ist auch wieder Smith's Alter Ego, der raubeinige Earl Dibbles jr., bei 4 recht rockigen Tracks. Granger Smith macht Countrymusic durch und durch. Wir hören traditionellen Country, Southern Country, Country Rock, auch mal poppigen New Country und modernen, auf die junge Gneration zugeschnittenen Nashville Mainstream Country, doch seine tiefen Countryroots leugnet Smith zu keiner Sekunde. Die Balance zwischen Tradition und Moderne muss stimmen und das tut sie hier ohne jeden Zweifel. Exzellenter "Stoff", eingespielt mit einigen der angesagtesten Nashville- und Texas-Studiocracks, nicht nur für Fans solcher Kollegen wie Jason Aldean, Jake Owen, Luke Bryan, Chris Young, Blake Shelton, oder auch Aaron Watson. Granger Smith mit einer klasse Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Country Things - 3:37
2. Man Made - 3:13
3. Hate You Like I Love You - 2:53
4. Country & Ya Know It (feat. Earl Dibbles Jr.) - 2:44
5. I Kill Spiders - 3:34
6. Where I Get It From - 3:06
7. Buy A Boy A Baseball - 2:32
8. Mexico - 3:40
9. That's What Love Looks Like - 3:25
10. Chevys, Hemis, Yotas & Fords - 3:09
11. 6 String Stories - 3:40
12. Anything Like Me - 2:50
13. That's Why I Love Dirt Roads - 3:38
14. Heroes - 3:34
15. Workaholic (feat. Earl Dibbles Jr.) - 3:12
16. Diesel (feat. Earl Dibbles Jr.) - 3:02
17. That's Why I Love Dirt Roads (feat. Lathan Warlick) - 2:37
18. Holler (feat. Earl Dibbles Jr.)- 3:02

Art-Nr.: 10233
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Stapleton, Chris - starting over [2020]
Mitreißend! Mit Album Nr. 4, "Starting over", demonstriert Chris Stapleton einmal mehr seine absolute Ausnahmestellung unter Nashville's Countrygrößen auf beeindruckendste Art und Weise - und zwar in jeder Hinsicht! Überragendes Songmaterial, einzigartige Stimme, höchstes, musikalisches Level! In unwiderstehlicher Art und Weise reizt er die Grenzen des Country voll aus, vom absolut traditionellen Country, über reinsten Outlaw-Country, Country-Storytelling, bis hin zum Rootsrock, Heartland Rock, Southern Rock und Blues - rau, authentisch, erdig, rein, mit einer immensen Ausstrahlung und jeder Menge Seele Mal trägt er seine wunderbaren Songs ruhig, bewegend und ungemein emotional vor, im nächsten Moment brüllt er sie voller Intensität aus sich raus - unverfälscht, unaufgesetzt, ehrlich durch und durch. Enthält neben seinem überagenden, eigenen Songmaterial eine herrliche John Fogerty-Coverversion ("Joy of my life"), zwei Guy Clark-Covers ("Worry b gone" und das umwerfend performte "Old friend"), sowie zwei Nummern, die er gemeinsam mit dem ehemaligen Tom Petty & the Heartbreakers-Gitarristen Mike Campbell geschrieben hat (das bärenstarke, southernrockige "Arkansas" und "Watch you burn"), bei denen Campbell jeweils auch als Gitarrist mitwirkt. Chris Stapleton liefert mit seinen 14 neuen, fantastischen Songs eine absolute Meisterleistung ab. Schlicht genial!

Dyas komplette Tracklisting:

1. Starting Over - 4:00
2. Devil Always Made Me Think Twice - 3:51
3. Cold - 5:09
4. When I'm With You - 3:43
5. Arkansas - 2:58
6. Joy Of My Life - 4:34
7. Hillbilly Blood - 4:05
8. Maggie's Song - 3:31
9. Whiskey Sunrise - 3:22
10. Worry B Gone - 3:15
11. Old Friends - 4:01
12. Watch You Burn - 4:03
13. You Should Probably Leave - 3:33
14. Nashville, TN - 3:35

Art-Nr.: 10196
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Various Artists - american outlaw: willie nelson all star concert celebration [2020]
2 CDs & 1 DVD-Set! Was für ein Ereignis, welch eine Show! Der damals 85-jährige, am 29. April 1933 in Abbott, Texas geborene Willie Nelson, einer der einflußreichsten amerikanischen Singer-Songwriter und Countrykünstler aller Zeiten stand am 12. Januar 2019 im Mittelpunkt eines famosen, spektakulären All Star-Konzertes in der mit 15.000 Fans randvollen Bridgestone Arena von Nashville/Tennessee. Familie, Freunde, Wegbegleiter und Scharen hochkarätiger Musikerkollegen der Rock-, Roots-, Americana- und natürlich auch der Countryszene gaben sich an diesem Abend ein Stelldichein zu Ehren des großen Willie, um sich vor einem ihrer größten Inspirationsquellen mit fantastischen Interpretationen von dessen Songs zu verneigen. Und Willie selbst war selbstverständlich auch mit von der Partie. Was sich an diesem Abend in der Bridgestone Arena ereignete, war etwas ganz Besonderes, etwas absolut Außergewöhnliches. Die Performances der vielen Willie-Klassiker von solchen Leuten wie beispielsweise Chris Stapleton ("Whiskey river"), Margo Price & Steve Earle ("Sister's coming home / Down at the corner beer joint"), Lyle Lovett & Ray Benson ("Shotgun Willie"), Vince Gill ("Blue eyes crying in the rain"), Jamey Johnson ("Georgia on my mind"), Wille Nelson, Susan Tedeschi & Derek Trucks ("City of New Orleans"), Eric Church ("Me and Paul"), Willie Nelson & Sheryl Crow ("After the fire is gone"), Willie Nelson & Emmylou Harris ("Pancho & Lefty"), Willie Nelson, Kris Kristofferson & Eric Church ("Me and Bobby McGee"), Willie Nelson & George Strait, erstmalig überhaupt im Duett ("Sing one with Willie" und "Good hearted woman"), und viele mehr, waren einfach famos und schlicht ergreifend. In der All-Star Band spielten u.a. Audley Freed, Tom Bukovac, Paul Franklin, Don Was, Matt Rollings, Terence Higgins, Mickey Raphael, Amanda Shires, und weitere. Es war ein ganz großer Abend. Ein einmaliges, einzigartiges, historisches Live-Event, exzellent festgehalten auf 2 CDs und einer DVD in allerbestem Sound und allerbester FIlm-/Bildqualität! Welch ein Fest!

Die komplette Setlist:

CD 1:
1. Whiskey River - Chris Stapleton - 3:53
2. Three Days - Lee Ann Womack - 3:19
3. Sister's Coming Home/Down At The Corner Beer Joint - Margo Price & Steve Earle - 3:09
4. I Thought About You, Lord/Time Of The Preacher/Hands On The Wheel - Lukas Nelson & Micah Nelson - 8:10
5. A Song For You - Nathaniel Rateliff - 2:46
6. Shotgun Willie - Lyle Lovett & Ray Benson - 3:53
7. Blue Eyes Crying In The Rain - Vince Gill - 3:20
8. Georgia On My Mind - Jamey Johnson - 5:02
9. City Of New Orleans - Willie Nelson & Susan Tedeschi & Derek Trucks - 5:21
10. Bloody Mary Morning - The Avett Brothers - 3:10
11. I Gotta Get Drunk - Norah Jones & The Little Willies - 2:50
12. Willie Got Me Stoned - Jack Johnson - 3:15
13. Me And Paul - Eric Church - 4:46

CD 2:
1. Crazy - Willie Nelson & Dave Matthews - 4:00
2. After The Fire Is Gone - Willie Nelson & Sheryl Crow - 3:18
3. Pancho And Lefty - Willie Nelson & Emmylou Harris - 4:29
4. Till I Gain Control Again - Willie Nelson & Emmylou Harris & Rodney Crowell - 3:55
5. Me And Bobby McGee - Willie Nelson & Eric Church & Kris Kristofferson - 3:43
6. The Harder They Come - Willie Nelson & Jimmy Buffett - 3:49
7. Always On My Mind - Willie Nelson & Chris Stapleton & Derek Trucks - 3:53
8. Sing One With Willie - Willie Nelson & George Strait - 4:37
9. Good Hearted Woman - Willie Nelson & George Strait - 3:03
10. On The Road Again - Full Ensemble - 2:36
11. Roll Me Up and Smoke Me When I Die - Full Ensemble - 2:14

DVD:
1. Whiskey River - Chris Stapleton
2. Three Days - Lee Ann Womack
3. Mammas Don't Let Your Babies Grow Up To Be Cowboys - Bobby Bare & Margo Price
4. Sister's Coming Home/Down At The Corner Beer Joint - Margo Price & Steve Earle
5. I Thought About You, Lord/Time Of The Preacher/Hands On The Wheel - Lukas Nelson & Micah Nelson - 8:10
6. A Song For You - Nathaniel Rateliff
7. Shotgun Willie - Lyle Lovett & Ray Benson
8. Blue Eyes Crying In The Rain - Vince Gill
9. Georgia On My Mind - Jamey Johnson
10. Somebody Puck Up My Pieces - Susan Tedeschi & Derek Trucks
11. City Of New Orleans - Willie Nelson & Susan Tedeschi & Derek Trucks
12. Bloody Mary Morning - The Avett Brothers
13. Willie Got There First - The Avett Brothers
14. I Gotta Get Drunk - Norah Jones & The Little Willies
15. Willie Got Me Stoned - Jack Johnson
16. Me And Paul - Eric Church
17. Funny How Time Slips Away - Dave Matthews
18. Crazy - Willie Nelson & Dave Matthews
19. After The Fire Is Gone - Willie Nelson & Sheryl Crow
20. Pancho And Lefty - Willie Nelson & Emmylou Harris
21. Till I Gain Control Again - Willie Nelson & Emmylou Harris & Rodney Crowell
22. Me And Bobby McGee - Willie Nelson & Eric Church & Kris Kristofferson
23. The Harder They Come - Willie Nelson & Jimmy Buffett
24. Always On My Mind - Willie Nelson & Chris Stapleton & Derek Trucks
25. Sing One With Willie - Willie Nelson & George Strait
26. Good Hearted Woman - Willie Nelson & George Strait
27. On The Road Again - Full Ensemble
28. Will The Circle Be Unbroken - Full Ensemble

Art-Nr.: 10223
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Various Artists - Sing me back home: the music of merle haggard ~ live [2020]
2 CDs & 1 DVD-Set! Es ist der 6. April 2017! An diesem Tag wäre der exakt ein Jahr zuvor, am 6. April 2016 an den Folgen einer Lungenentzündung verstorbene Merle Haggard, einer der größten und einflußreichsten Countrymusiker aller Zeiten, 80 Jahre alt geworden. Und genau an diesem Tag versammeln sich Familie, Freunde, einstige Wegbegleiter und eine immense Schar hochkarätiger Musikerkollegen der Rock-, Roots-, Americana- und natürlich auch der Countryszene in der Bridgestone Arena von Nashville/Tennessee, um sich zusammen mit 15.000 Fans mit einem fantastischen Konzert vor Merle Haggard zu verneigen. Was sich an diesem Abend in der Bridgestone Arena abspielte, war schlicht außergewöhnlich. Die Interpretatitonen der Haggard-Klassiker von solchen Leuten wie beispielsweise Ben Haggard & Aaron Lewis ("Heaven was a drink of wine"), Tanya Tucker (The farmer's daughter"), John Anderson ("Big city"), Lucinda Williams ("Going where the lonely go"), Jamey Johnson ("Kern river"), Alabama ("Silver wings"), Loretta Lynn ("Today I started loving you again"), Lynyrd Skynyrd ("Honky Tonk night time man"), John Mellencamp ("White line fever"), Ronnie Dunn ("It's all in the movies"), ZZ Top's Billy Gibbons & Gov't Mule's Warren Haynes ("Workin' Man Blues"), Miranda Lambert ("Misery and gin"), Rolling Stones-Gitarrist Keith Richards ("Sing me back home"), Toby Keith & Willie Nelson ("Ramblin' fever") und viele mehr, waren schlicht ergreifend und fantastisch. In der All-Star Band spielten u.a. Audley Freed, Buddy Miller, Ben Haggard, Don Was, Kenny Aronoff, Matt Rollings, Mickey Raphael, Mark Mullins, Norm Hamlett, Russ Pahl, Sam Bush, und weitere. Es war ein ganz großer Abend. Ein einmaliges, einzigartiges, historisches Event, exzellent festgehalten auf 2 CDs und einer DVD in allerbestem Sound und allerbester FIlm-/Bildqualität! Welch ein Live-Fest!

Die komplette Setlist:

CD 1:
1. What Am I Gonna Do (With The Rest Of My Life) - Ben Haggard - 4:54
2. Heaven Was A Drink Of Wine - Ben Haggard & Aaron Lewis - 4:04
3. The Farmer's Daughter - Tanya Tucker - 2:55
4. I'm A Lonesome Fugitive - Bobby Bare - 3:30
5. That's The Way Love Goes - Connie Smith - 3:00
6. Big City - John Anderson - 3:05
7. Carolyn/Daddy Frank - Toby Keith - 4:10
8. Don't Give Up On Me - Buddy Miller - 3:10
9. Footlights - Jake Owen & Chris Janson - 4:26
10. Going Where The Lonely Go - Lucinda Williams - 3:39
11. Kern River - Jamey Johnson - 4:46
12. Silver Wings - Alabama - 1:52
13. I Think I'll Just Stay Here And Drink - Hank Williams, Jr. - 2:18
14.. Today I Started Loving You Again - Loretta Lynn - 2:32
15. Honky Tonk Night Time Man - Lynyrd Skynyrd - 4:18

CD 2:
1. Mama Tried - The Avett Brothers - 3:02
2. White Line Fever - John Mellencamp - 4:53
3. Rainbow Stew - Kacey Musgraves - 2:28
4. It's All In The Movies - Ronnie Dunn - 3:19
5. The Bottle Let Me Down - Billy Gibbons - 2:50
6. Workin' Man Blues - Billy Gibbons & Warren Haynes - 6:04
7. If We Make It Through December - Dierks Bentley - 2:35
8. Natural High - Sheryl Crow - 3:32
9. Misery And Gin - Miranda Lambert - 3:01
10. Pancho And Lefty - Willie Nelson & Kenny Chesney - 4:38
11. Sing Me Back Home - Keith Richards - 5:14
12. Reasons To Quit - Keith Richards & Willie Nelson - 3:45
13. Ramblin' Fever - Willie Nelson & Toby Keith - 2:57
14. Okie From Muskogee - Full Ensemble - 1:35

DVD:
1. What Am I Gonna Do (With The Rest Of My Life) - Ben Haggard
2. Heaven Was A Drink Of Wine - Ben Haggard & Aaron Lewis
3. The Farmer's Daughter - Tanya Tucker
4. I'm A Lonesome Fugitive - Bobby Bare
5. That's The Way Love Goes - Connie Smith
6. Big City - John Anderson
7. Carolyn/Daddy Frank - Toby Keith
8. Don't Give Up On Me - Buddy Miller
9. Footlights - Jake Owen & Chris Janson
10. Going Where The Lonely Go - Lucinda Williams
11. You Don't Have Very Far To Go - Rodney Crowell
12. Kern River - Jamey Johnson
13. Silver Wings - Alabama
14. I Think I'll Just Stay Here And Drink - Hank Williams, Jr.
15.. Today I Started Loving You Again - Loretta Lynn
16. Honky Tonk Night Time Man - Lynyrd Skynyrd
17. Mama Tried - The Avett Brothers
18. White Line Fever - John Mellencamp
19. Rainbow Stew - Kacey Musgraves
20. It's All In The Movies - Ronnie Dunn
21. The Bottle Let Me Down - Billy Gibbons
22. Workin' Man Blues - Billy Gibbons & Warren Haynes
23. If We Make It Through December - Dierks Bentley
24. Natural High - Sheryl Crow
25. Misery And Gin - Miranda Lambert
26. Pancho And Lefty - Willie Nelson & Kenny Chesney
27. Sing Me Back Home - Keith Richards
28. Reasons To Quit - Keith Richards & Willie Nelson
29. Ramblin' Fever - Willie Nelson & Toby Keith -
30. Okie From Muskogee - Full Ensemble

Art-Nr.: 10222
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Wallen, Morgan - dangerous ~ the double album [2021]
"Rising Country Superstar" Morgan Wallen legt nach seinem überaus erfolgreichen 2019er Debut "If I know me" nun mit einem echten "Pfund" nach. "Dangerous" heißt sein neues, zweites Werk - und es ist ein mit satten 30 Songs vollgepacktes Doppelalbum mit einer Gesamtspielzeit von knapp 100 Minuten. Dabei "klotzt" Wallen nicht nur mit Masse, sondern auch musikalischer Klasse. Er hat noch einmal einen richtigen Entwicklungsschritt nach vorn gemacht. Der aktuelle CMA-"Sänger des Jahres", gleichzeitig ein großartiger Songwriter (bei 16 Tracks des neuen Albums war er kompositorisch involviert), trifft mit seinem Stil exakt den Zahn der Zeit und den Nerv der aktuellen Country-Generation. Geschickt findet er in seiner Musik die ideale Balance zwischen ehrlichen, natürlichen und durchaus traditionellen Countryroots und modernen, auch mal eindeutig am Pop ausgerichteten Countryklängen. Eine richtig "hippe" Mischung und Bandbreite, auf die auch die junge Countrymeute abfährt. Das Gute an alledem ist, dass a) die Songs von vorn bis hinten eine erstklassige Qualität haben (tolle Melodien, tolle Musiker), b) Wallen einfach ein erstklassiger, ausstrahlungsstarker Sänger mit einer klasse Stimme ist (er hat ohne Zweifel den richtigen Country-Slang) und c) er nie die Countrypfade verlässt. Wir hören wunderbare, anspruchsvolle Sachen wie etwa die herrlich interpretierte Version von Jason Isbell's "Cover me up" oder die famose, angerockte Ballade "Only Thing That's Gone" (ein grandioses Duett mit Chris Stapleton), flockigen, von traumhaften Melodien geprägten "flowing Country" der Marke Midland, wie zum Beispiel bei "7 Dummers" oder "Silverado For Sale", eine ganze Reihe von großartigen "Drinking Songs", wie etwa das gepflegte "Whiskey'd My Way" und das rockige "Beer Don't", wie eben auch ein paar leicht verdauliche, beschwingte, prima arrangierte Country Pop-Nummern, etwa mit "Warning", oder "Wasted On You". Keine Frage, Morgan Wallen ist wohl zur Zeit eines der "heißesten Eisen" in Nashville. "Dangerous" wird ihm jede Menge Hits einbringen (in der Woche, in der das Album veröffentlicht wurde, waren daraus allein schon 3 Titel gleichzeitig in den Top 25 der Billboard Country Singles-Charts platziert) und seinen Weg zum nächsten Superstar von Music City weiter ebnen. Dieses großartige Doppelalbum versprüht modernes Nashville Countryfeeling von vorn bis hinten. Was will man mehr? Volltreffer von Morgan Wallen!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1:
1. Sand In My Boots - 3:22
2. Wasted On You - 2:58
3. Somebody’s Problem - 2:41
4. More Surprised Than Me - 2:37
5. 865 - 3:10
6. Warning - 2:36
7. Neon Eyes - 3:46
8. Outlaw (feat. Ben Burgess) - 3:49
9. Whiskey’d My Way - 3:00
10. Wonderin’ Bout The Wind - 3:02
11. Your Bartender - 3:05
12. Only Thing That’s Gone (feat. Chris Stapleton) - 3:16
13. Cover Me Up - 4:53
14. 7 Summers - 3:30
15. More Than My Hometown - 3:36

Disc 2:
1. Still Goin Down - 3:06
2. Rednecks, Red Letters, Red Dirt - 3:05
3. Dangerous - 2:27
4. Beer Don’t - 3:16
5. Blame It On Me - 2:42
6. Somethin’ Country - 2:52
7. This Bar - 3:05
8. Country A$$ Shit - 3:06
9. Whatcha Think Of Country Now - 3:02
10. Me On Whiskey - 3:30
11. Need A Boat - 3:05
12. Silverado For Sale - 3:44
13. Heartless (Wallen Album Mix) - 2:49
14. Livin’ The Dream - 3:59
15. Quittin’ Time - 3:44

Art-Nr.: 10234
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

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