Artikel 1 bis 6 von 6 gefundenen...

[1-15]

 
Cordovas - destiny hotel [2020]
"Destiny hotel" ist das neue, ganz vorzügliche Album der 2011 von dem aus Charlotte/North Carolina stammenden Frontmann Joe Firstman (vocals, bass, piano) gegründeten Cordovas, einer absolut großartigen, in East Nashville ansässigen Rootsrock-/Americana-/Countryrock-Band, deren wunderbarer, entspannter, dennoch herrlich groovender, frischer, klarer Sound aber so gar nicht nach Nashville klingt. Vielmehr versprüht ihre wunderbare Musik die freundliche Wärme und Ruhe des californischen Laurel Canyon-Lebensgefühls der späten Sechziger und frühen Siebziger Jahre - diese Unbekümmertheit, das Hippe-Feeling. Inspiriert fühlt sich die Band, und das ist deutlich wahrnehmbar, von solchen Größen wie Joni Mitchell, The Band, Crosby Stills Nash & Young, The Allman Brothers Band und vor allen Dingen Grateful Dead, deren Lebensphilosophie sie auch weitestgehend zelebrieren. Auch die Cordovas leben vor den Toren von East Nashville in einer Art "Community" zusammen. In der Tat ist es durchaus leicht, sich die Cordovas als eine Art Jam-Band vorzustellen, denn obwohl die Songs alle recht kurz sind, scheint vieles improvisiert zu sein. Und live leben sie das auch aus. Die lässige Instrumentierung der exzellenten Songs ist stets schön locker, wirkt entspannt, trotzdem in gewisser Weise "gritty", durchaus erdig und, wie schon erwähnt, herrlich groovy, immer zwanglos, unbeschwert und sehr natürlich. Bestimmt wird sie vorwiegend von klaren akustischen und elektrischen Gitarren, auch mal einer Mandoline und/oder Fiddle, kongenial unterstützt von bestens passenden Orgel- und/oder Piano-Einsätzen. Ein großes Plus der Band sind zudem der hervorragende Lead Gesang, (zumeist) von Joe Firstman, und die prächtigen, mehrstimmigen Harmoniegesänge. Das schon zitierte unbeschwerte, californische Lebensgefühl und ein warmes, sommerliches, californisches Countryrock-Feeling schimmern immer durch. Los geht's mit dem herrlichen, lockeren "High feeling", ein wunderbar unbeschwerter, harmonischer, countryinfizierter, The Band-beeinflusster Roots-/Americana-Rocker, bei dem der Titel Programm ist. Lässt man sich von diesem tollen Groove, den schönen Orgel- und Piano-Klängen und den unaufdringlichen Gitarren, sowie dem staubigen Lead-Gesang in Verbindung mit den hinreißenden Harmonies entspannt treiben, verfällt man, eh man sich versieht, tatsächlich in ein magisches, ungemein angenehmes "Hochgefühl". Toll! Ein sonniges, trotzdem staubiges Retro Countryrock-Flair strahlt auch das großartige, überaus melodische, starke "Rain on the rail" aus. Die sehr klare Instrumentierung aus Mandoline, akustischen Gitarren und Garcia-mässiger E-Gitarre, sowie der hintergründigen Orgel, vermittelt ein feines Grateful Dead-Feeling. Das folgende, wundervolle "Fine life" klingt, als seien die Jungs von einer imaginären Jam-Session von The Band, Little Feat und Crosby Stills Nash & Young inspiriert worden. Auch zu The Band Of Heathens oder Trigger Hippy würde diese Nummer gut passen. Schön hier die harmonisch integrierte Fiddle. Ein Juwel von einer Americana-/California Country-Ballade hören wir mit dem traumhaft melodischen, frischen, von hinreißenden Harmoniegesängen und fantastischen, ganz dezent "grassy" anmutenden Madolinen-/Acoustic Gitarren- und Piano-Klängen bestimmten "Afraid no more", während mit dem fast schon kernigen "The game" ein kraftvoller, straighter Rootsrocker voller satter E-Gitarren-Riffs, starker Lead Gitarre und CSNY-kompatiblen Harmonies auf dem Programm steht. Mit der lockeren, etwas countrylastigen, herrlich melodischen Americana-Nummer "Do more good" (flüssig gespieltes Klavier, feine Fiddle) endet das Album schließlich genauso großartig, wie es 10 tolle Songs zuvor begonnen hatte. "Destiny hotel" ist eine eindrucksvolle, musikalisch höchst kompetente Vorstellung der Cordovas. Natürlicher "soulful Americana" der Extraklasse und ein wahres Fest für die Liebhaber Jam-tauglicher, herrlich groovender, Retro Laurel Canyon-/California Roots-/Countryrock-Musik. Ein Hoch auf Bands wie die Cordovas, die diese Art von Musik mit einer solchen Frische am Leben halten.

Das komplette Tracklisting:

1. High Feeling - 2:57
2. Rain On The Rail - 3:35
3. Fine Life - 2:35
4. Afraid No More - 2:26
5. Man In My Head - 2:36
6. Destiny - 2:50
7. Warm Farewells - 3:02
8. The Game - 2:42
9. I'ma Be Me - 3:10
10. Do More Good - 2:57

Art-Nr.: 10191
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
High feeling
Rain on the rail
Fine life
Afraid no more
Warm farewells
The game
Do more good

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Lucero - when you found me [2021]
Die in Memphis/Tennessee ansässige, "wildly-influential" Roots-/Alternate Country-/Americana-/Alternate Rock-Band Lucero präsentiert uns rund 3 Jahre nach dem herauragenden "Among the ghosts" mit "When you found me" ihren fabelhaften Nachfolger. Seit mehr als 20 Jahren stehen der charismatische Frontmann Ben Nichols mit seiner unverwechselbaren tiefen, rau gegerbten, kratzigen Stimme und seine Freunde für einen rauen, trockenen, zuweilen auch recht ruppigen, aber immer mit einer großartigen Melodik versehenen Rootsrock-/Americana-Sound, im weitesten Sinne irgendwo einzuordnen zwischen den Drive-By Truckers, den frühen Wilco und den Replacements. Auch für das starke neue Werk trifft dies wieder zu, wenngleich die Band hier, das hatte sich mit einem dezenten Achtziger-Flair beim Vorgänger schon angedeutet, durch stärker in den Mittelpunkt rückende Keyboards (Synthesizer, Mellotron) eine größer, breitere, ja zuweilen fast schon als cineastisch zu bezeichnende Soundvielfalt erreicht. Dabei gelingt es ihnen hervorragend, diese Keyboards mit ihren kraftvollem, erdigen Gitarren in Einklang zu bringen. "Ich wollte einen sehr klassischen Rock-Sound für dieses Album", sagt Ben Nichols dazu. "Ich wollte, dass es sich nach etwas anhört, das ich als Kind im Radio gehört habe. Ich wollte überhaupt kein Retro-Album aufnehman, aber ich wollte auf einige dieser Klänge, Töne und Stimmungen verweisen, die in meiner Jugend allgegenwärtig waren. Ich denke, wir haben eine gut ausgewogene Balance zwischen Nostalgie und dem gefunden, das immer noch nach klassischen, typischen Lucero klingt". In der Tat ist ihnen das exzellent gelungen. Das Songmaterial ist große Klasse, ja fesselt einen mit seinen mal opulenten, dann wieder etwas sparsameren Arangements zuweilen richtig. Beste Beispiele dafür sind etwa der einerseits von ruppigen, rauen, kantigen Gitarrenriffs und andererseits auch von "wabernden" Keyboard-Klängen geprägte, zunächst recht verhaltend beginnende, schließlich aber in einem wuchtigen Finale mündende Opener "Have you lost yor way?", der feine, überaus melodische, durchaus kräftige Roots-/Americana-Rocker "Ourtrun the moon" (herrliche Lead Gitarrenarbeit), die prächtige, leicht folkige, aber auch Heartland Rock-beeinflusste Alternate Country-Nummer "Coffin nails" (klasse Acoustic Gitarre, herrliche Baritone Lead Gitarre, Piano, stampfender, lockerer Rhythmus, sehr natürliches Ambiente), das auf einem breiten Keyboard-Teppich ausgelegte, opulent inszenierte "Pull me close don't let go", die von einem schönen, cineastischen Countryrock-Flair durchzogene Americana-Nummer "The match", der raue, energetische, straighte, laute Roots-/Heartland-Rocker "Back in Ohio" (die tierische Saxophon-Einlage im Break vermittelt ein typisches Springsteen-Feeling), der in einem kräftigen, vielschichtigen Gitarren-/Keyboard-Gewand kommende Rootsrocker "A city on fire", wie auch die das Album abschließende, von einer wunderbaren Melodie geprägte, melancholische Ballade "When you found me" (schöne Acoustic Gitarre, Piano, Keyboard-Teppich). Lucero haben ihren Sound etwas erweitert, aber diesen Spagat hervorragend gemeistert. Und wenn man diese Gitarren und Ben Nichols' einzigartigen "Raspel" in der Stimme hört, dieses Southern Gothic-Flair spürt, dann fühlt man sich eh zu Hause - zu Hause bei Lucero. Klasse Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Have You Lost Your Way? - 3:15
2. Outrun the Moon - 4:58
3. Coffin Nails - 3:02
4. Pull Me Close Don't Let Go - 4:20
5. Good as Gone - 4:10
6. All My Life - 4:11
7. The Match - 4:08
8. Back in Ohio - 3:43
9. A City on Fire - 4:55
10. When You Found Me - 4:37

Art-Nr.: 10249
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Have you lost your way?
Outrun the moon
Coffin nails
The match
Back in Ohio
A city on fire
When you found me

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Morrow, Sam - gettin' by on gettin' down [2020]
Verwurzelt "in grease, grit, and groove" präsentiert der aus Texas stammende, seit einigen Jahren aber schon im californischen Los Angeles lebende, großartige Rootsrocker und Singer-Songwriter Sam Morrow mit "Gettin' by on gettin' down" sein nunmehr viertes Album - und es ist ein ganz starkes Teil geworden. Produziert von Morrow selbst in Kooperation mit dem "award winning producer" Eric Corne (Corne produzierte beispielsweise auch das aktuelle, grandiose Walter Trout-Album "Ordinary madness") und einer ganzen Ansammlung hochkarätiger Roots- und Americana-Musiker wie etwa Taras Prodaniuk (bass) und Doug Pettibone (electric guitar, slide guitar), beides gestandene Veteranen aus Lucinda Williams' einstiger Touring Band, sowie Matt Tecu (drums, percussion), Sasha Smith (piano, organ, moog, wurlitzer, clavinet), Eli Wulfmeir (electric guitar), Eamon Ryland (electric guitar, slide guitar), Gia Ciambotti und Eric Corne (background vocals), generiert der Protagonist ein ungemein würziges, ganz vorzüglich "schmeckendes", wunderbar retro klingendes, vorwiegend von jeder Menge Gitarren bestimmtes Rootsrock-Gebräu aus kernigem Rock, Funk, ein paar bluesigen Zutaten, einer gehörigen Portion Southernrock-Flair, einem Hauch von Psychedelia und einer wohl dosierten Prise Countryrock. Es passt alles bestens zusammen. Die kraftvolle, dynamische Rockbasis stimmt, die Countryeinflüsse seines Vorgängerwerkes sind wesentlich dezenter. "This is the most guitar-driven, groove-heavy album of Sam Morrow's catalog, with songs that roll just as hard as they rock", heißt es absolut zutreffend in der Produktbeschreibung des Albums. Die Gtarren sind einfach klasse. Wir hören jede Menge großartiger, southernrockiger Soli, alles klingt herrlich dreckig, erdig, natürlich rau und ursprünglich, und die Grooves nehmen einen unweigerlich mit. Das Album startet mit dem kernigen, mächtig funky groovenden, klasse hängen bleibenden, swampy und southern angehauchten Rootsrocker "Rosarita", komponiert von Sam Morrow, Eric Corne und der in Alternate Country-/Americana-Kreisen hoch geschätzten Jaime Wyatt. Funky Piano, dampfende, rockige Fuzz Gitarren-Riffs und herrliche Slidegitarren-Licks (starkes Solo gegen Ende) bestimmen das Gerschehen. Gleich ein toller Opener mit richtig "Pfeffer". Es folgt das einen coolen Drive entwickelnde, schön dynamische, von großartigen, abermals etwas "fuzzigen" Lead Gitarren geprägte Titelstück "Gettin' by on gettin' down", bei dem sich eine gut nach vorn rockende, rootsige Blues-/Boogie-Attitüde und ein tolles Southern-Countryrock-Flair miteinander vereinen. Enthält ein klasse, leicht Wah Wah-verzerrtes Gitarrensolo. Verankert in einem prächtigen Southern Rock-/Rootsrock-Fundament kommt das feurige, funky angehauchte, erneut toll groovende "Wicked woman", durchzogen von einem swampigen Vibe, "tasty" Piano und herrlichen Slidegitarren-Licks. Hier erkennt man Little Feat als klare Inspirationsquelle, aber auch Lynyrd Skynyrd hinterlassen ihre Spuren. Klasse Gesang von Morrow! Die Gitarrenarbeit, inkl. erstklassigem Solo, ist "pure southern". Fette, raue Riffs und leicht psychedelisch und jammig angehauchte Twin Gitarren-Spielereien im Break bestimmen den ansonsten recht straighten Funk-/Rootsrocker "Make 'em miss me", gefolgt von dem ebenfalls voller Southern-Spirit steckenden, mit glühenden Lead Gitarren gespickten Outlaw Countryrocker "Round 'n round" und dem erneut Little Feat-lastig groovenden "Sit crooked, talk straight", ehe Morrow dieses exzellente Album schließlich mit der wundervollen Solo Americana-Nummer "I think I'll just die here" (lediglich akustische Gitarre und Gesang) ganz natürlich und "stripped down" ausklingen lässt. Sam Morrow ist ein wirklich cooler Typ, ein vollkommen authentischer, langhaariger, ungezwungener Outlaw Rock'n Roller aus "echtem Schrot und Korn". Er und sein hervorragendes, neues, "southern- und funky-inspired" Rootsrock-Album "Gettin' by on gettin' down" verdienen alle Aufmerksamkeit, die sie bekommen können. "The songs are great; his band is wicked; and he’s a certified good dude", heißt es in einem U.S.-Review. Das unterschreiben wir vorbehaltlos. Treibstoff für die Pandemie-müde Seele!

Das komplette Tracklisting:

1. Rosarita - 4:24
2. Gettin' by on Gettin' Down - 3:10
3. Money Ain't a Thing - 3:38
4. Wicked Woman - 3:52
5. Make 'Em Miss Me - 3:37
6. Round 'n Round - 4:05
7. Sit Crooked, Talk Straight - 3:37
8. Golden Venus - 3:42
9. I Think I'll Just Die Here - 4:30

Art-Nr.: 10230
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rosarita
Gettin' by on gettin' down
Wicked woman
Make 'em miss me
Round 'n round
Sit crooked, talk straight
I think I'll just die here

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Stapleton, Chris - starting over [2020]
Mitreißend! Mit Album Nr. 4, "Starting over", demonstriert Chris Stapleton einmal mehr seine absolute Ausnahmestellung unter Nashville's Countrygrößen auf beeindruckendste Art und Weise - und zwar in jeder Hinsicht! Überragendes Songmaterial, einzigartige Stimme, höchstes, musikalisches Level! In unwiderstehlicher Art und Weise reizt er die Grenzen des Country voll aus, vom absolut traditionellen Country, über reinsten Outlaw-Country, Country-Storytelling, bis hin zum Rootsrock, Heartland Rock, Southern Rock und Blues - rau, authentisch, erdig, rein, mit einer immensen Ausstrahlung und jeder Menge Seele Mal trägt er seine wunderbaren Songs ruhig, bewegend und ungemein emotional vor, im nächsten Moment brüllt er sie voller Intensität aus sich raus - unverfälscht, unaufgesetzt, ehrlich durch und durch. Enthält neben seinem überagenden, eigenen Songmaterial eine herrliche John Fogerty-Coverversion ("Joy of my life"), zwei Guy Clark-Covers ("Worry b gone" und das umwerfend performte "Old friend"), sowie zwei Nummern, die er gemeinsam mit dem ehemaligen Tom Petty & the Heartbreakers-Gitarristen Mike Campbell geschrieben hat (das bärenstarke, southernrockige "Arkansas" und "Watch you burn"), bei denen Campbell jeweils auch als Gitarrist mitwirkt. Chris Stapleton liefert mit seinen 14 neuen, fantastischen Songs eine absolute Meisterleistung ab. Schlicht genial!

Dyas komplette Tracklisting:

1. Starting Over - 4:00
2. Devil Always Made Me Think Twice - 3:51
3. Cold - 5:09
4. When I'm With You - 3:43
5. Arkansas - 2:58
6. Joy Of My Life - 4:34
7. Hillbilly Blood - 4:05
8. Maggie's Song - 3:31
9. Whiskey Sunrise - 3:22
10. Worry B Gone - 3:15
11. Old Friends - 4:01
12. Watch You Burn - 4:03
13. You Should Probably Leave - 3:33
14. Nashville, TN - 3:35

Art-Nr.: 10196
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Strongman, Steve - tired of talkin' [2021]
Der preisgekrönte, großartige, kanadische Bluesrocker, Sänger, Songwriter und "guitarmaster" Steve Strongman wird in seiner Heimat, und durchaus auch schon darüber hinaus, längst als hoch talentierter, engagierter, spannender und vielseitiger Vertreter der aktuellen Bluesszene geschätzt. Mehrere Maple Blues Awards und ein bemerkenswerter Juno Award (so etwas wie der kanadische "Grammy") für das beste Blues-Album des Jahres "A natural fact" von 2012) gehören zu seinen wichtigsten Auszeichnungen. Das bereits 2019 digital erschienene und jetzt endlich auch als CD erhältliche "Tired of talkin'" ist sein nunmehr siebtes Album, das nicht wenige Kritiker und Genre-Experten ganz klar als sein bislang stärkstes Werk bezeichnen. Dem schließen wir uns eins zu eins an, denn sowohl die Qualität des Songmaterials, als auch seine Vielseitigkeit sind beachtlich. Strongman vereint in seiner Musik neben den typischen Blues- und Rock-Elementen, die den Bluesrock ausmachen, auch deutliche Roots-, R & B-, Soul-, Southern-, Swamp-, Swing-, und Funk- Einflüsse, die er zu einer hervorragenden musikalischen Einheit zusammenfügt. Er verfügt über eine klasse, kräftige, unterschwellig angeraute Stimme, die genauso zur Blues-, wie zur Rootsrock-Musik passt. Sein Lead-Gitarrenspiel ist exzellent, wirkt nie überladen, ist durchaus erdig und "gritty", sehr fingerfertig und auf den Punkt, jede Menge zündender Soli inklusive. Darüber hinaus spielt er vereinzelt akustische Gitarre, Dobro und Mundharmonika. Die Aufnahmesessions zum Album fanden unter der erstklassigen Produktion von seinem Drummer Dave King zur Hälfte in Hamilton/Ontario und Nashville/Tennessee statt - und das mit herausragenden Begleitmusikern. So spielt etwa bei den Nashville-Sessions niemand geringeres als der ehemalige The Black Crowes- und jetzige Nashville Elite-Studiogitarrist Audley Freed die zweite E-Gitarre. Dessen starkes Zusammenspiel mit Strongman dürfen wir gleich in vollen Zügen bei dem prächtigen Opener, dem Titelstück "Tired of talkin'", einem herrlich kernigen, erdig dreckigen, straighten, von einem wunderbaren Southern-Flair durchzogenen Roots-/Bluesrocker, in vollen Zügen genießen. Inspirationsquellen wie die Stones oder Spuren von Dan Baird und seinen Georgia Satellites sind durchaus spürbar. Klimperndes Honky Tonk-Piano (feines Solo), rotzige, satte Gitarrenriffs und ein paar klasse Soli der besagten Gitarristen bestimmen das Geschehen. Toller Auftakt! Das folgende "Paid my dues" ist ein richtig starker, schwungvoller, swingender, "lowdown, throw-down bluesrocker, perfect for a night drive down the highway". Hat viel Tradition und Seele. Strongman glänzt mit tollen Mundharmonikalinien und einem feurigen Gitarrensolo im Break. Leicht R & B-angehaucht, aber auch sehr rootsig (dezentes JJ Cale-/Levon Helm-Feeling) kommt das mit schönem, melodischen Dobro-Spiel Strongman's garnierte, großartige "Still crazy 'bout you", klasse Piano- und Gitarrenarbeit inklusive. Mit dem anschließenden, brodelnden, funkigen Bluesrocker "Just ain't right" zieht Strongman dann in puncto Power und Druck wieder ordentlich an. Fette Instrumentierung aus Orgel- und Piano-Zutaten, Harp-Fills, glühendem Lead Gitarren-Spiel und mit einer gut antreibenden Rhythm-Section. Groovt gewaltig! Man entdeckt sogar entfernte Spuren von Little Feat & Gov't Mule. Große Klasse u. a. auch der erdige, sumpfige, mit bluesigen, satten, rauen, vielschichtigen Gitarren vollgepackte Uptempo-Rootsrocker "Livin' the dream" (kochende, furiose Gitarren-/Slide-Soli), die überaus melodische, semi-akustisch inszenierte Ballade "That kind of fight" (exzellentes Lead Acoustic Gitarren-Spiel des Meisters), der kraftvoll swingende Bluesrock-Shuffle "Hard place and a rock" (zündendes Gitarrensolo), oder der gepflegte, mit schön southern inspirierten Lead Gitarren durchzogene Slow Blues "Bring you down". Keine Frage, Steve Strongman's neues Album "Tired of talkin'" ist ein starkes Dokument seiner großen, vielseitigen Fähigkeiten und sollte seinen Ruf als "one of the most exciting artists on the International Blues scene" weiter festigen. Sehr erfreuliches, viel Eindruck hinterlassendes Teil!

Das komplette Tracklisting:

1 Tired of Talkin' - 3:20
2. Paid My Dues - 4:03
3. Still Crazy 'Bout You - 2:54
4. Just Ain't Right - 3:23
5. Can't Have It All - 2:54
6. Tell Me Like It Is - 4:19
7. Livin' The Dream - 3:42
8. That Kind Of Fight - 4:01
9. Hard Place and a Rock - 2:54
10. Highway Man - 2:37
11. Bring You Down - 4:05
12. Let's Stay Together - 4:51

Art-Nr.: 10237
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tired of talkin'
Paid my dues
Still crazy 'bout you
Just ain't right
Livin' the dream
That kind of fight
Hard place and a rock
Bring you down

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Various Artists - Sing me back home: the music of merle haggard ~ live [2020]
2 CDs & 1 DVD-Set! Es ist der 6. April 2017! An diesem Tag wäre der exakt ein Jahr zuvor, am 6. April 2016 an den Folgen einer Lungenentzündung verstorbene Merle Haggard, einer der größten und einflußreichsten Countrymusiker aller Zeiten, 80 Jahre alt geworden. Und genau an diesem Tag versammeln sich Familie, Freunde, einstige Wegbegleiter und eine immense Schar hochkarätiger Musikerkollegen der Rock-, Roots-, Americana- und natürlich auch der Countryszene in der Bridgestone Arena von Nashville/Tennessee, um sich zusammen mit 15.000 Fans mit einem fantastischen Konzert vor Merle Haggard zu verneigen. Was sich an diesem Abend in der Bridgestone Arena abspielte, war schlicht außergewöhnlich. Die Interpretatitonen der Haggard-Klassiker von solchen Leuten wie beispielsweise Ben Haggard & Aaron Lewis ("Heaven was a drink of wine"), Tanya Tucker (The farmer's daughter"), John Anderson ("Big city"), Lucinda Williams ("Going where the lonely go"), Jamey Johnson ("Kern river"), Alabama ("Silver wings"), Loretta Lynn ("Today I started loving you again"), Lynyrd Skynyrd ("Honky Tonk night time man"), John Mellencamp ("White line fever"), Ronnie Dunn ("It's all in the movies"), ZZ Top's Billy Gibbons & Gov't Mule's Warren Haynes ("Workin' Man Blues"), Miranda Lambert ("Misery and gin"), Rolling Stones-Gitarrist Keith Richards ("Sing me back home"), Toby Keith & Willie Nelson ("Ramblin' fever") und viele mehr, waren schlicht ergreifend und fantastisch. In der All-Star Band spielten u.a. Audley Freed, Buddy Miller, Ben Haggard, Don Was, Kenny Aronoff, Matt Rollings, Mickey Raphael, Mark Mullins, Norm Hamlett, Russ Pahl, Sam Bush, und weitere. Es war ein ganz großer Abend. Ein einmaliges, einzigartiges, historisches Event, exzellent festgehalten auf 2 CDs und einer DVD in allerbestem Sound und allerbester FIlm-/Bildqualität! Welch ein Live-Fest!

Die komplette Setlist:

CD 1:
1. What Am I Gonna Do (With The Rest Of My Life) - Ben Haggard - 4:54
2. Heaven Was A Drink Of Wine - Ben Haggard & Aaron Lewis - 4:04
3. The Farmer's Daughter - Tanya Tucker - 2:55
4. I'm A Lonesome Fugitive - Bobby Bare - 3:30
5. That's The Way Love Goes - Connie Smith - 3:00
6. Big City - John Anderson - 3:05
7. Carolyn/Daddy Frank - Toby Keith - 4:10
8. Don't Give Up On Me - Buddy Miller - 3:10
9. Footlights - Jake Owen & Chris Janson - 4:26
10. Going Where The Lonely Go - Lucinda Williams - 3:39
11. Kern River - Jamey Johnson - 4:46
12. Silver Wings - Alabama - 1:52
13. I Think I'll Just Stay Here And Drink - Hank Williams, Jr. - 2:18
14.. Today I Started Loving You Again - Loretta Lynn - 2:32
15. Honky Tonk Night Time Man - Lynyrd Skynyrd - 4:18

CD 2:
1. Mama Tried - The Avett Brothers - 3:02
2. White Line Fever - John Mellencamp - 4:53
3. Rainbow Stew - Kacey Musgraves - 2:28
4. It's All In The Movies - Ronnie Dunn - 3:19
5. The Bottle Let Me Down - Billy Gibbons - 2:50
6. Workin' Man Blues - Billy Gibbons & Warren Haynes - 6:04
7. If We Make It Through December - Dierks Bentley - 2:35
8. Natural High - Sheryl Crow - 3:32
9. Misery And Gin - Miranda Lambert - 3:01
10. Pancho And Lefty - Willie Nelson & Kenny Chesney - 4:38
11. Sing Me Back Home - Keith Richards - 5:14
12. Reasons To Quit - Keith Richards & Willie Nelson - 3:45
13. Ramblin' Fever - Willie Nelson & Toby Keith - 2:57
14. Okie From Muskogee - Full Ensemble - 1:35

DVD:
1. What Am I Gonna Do (With The Rest Of My Life) - Ben Haggard
2. Heaven Was A Drink Of Wine - Ben Haggard & Aaron Lewis
3. The Farmer's Daughter - Tanya Tucker
4. I'm A Lonesome Fugitive - Bobby Bare
5. That's The Way Love Goes - Connie Smith
6. Big City - John Anderson
7. Carolyn/Daddy Frank - Toby Keith
8. Don't Give Up On Me - Buddy Miller
9. Footlights - Jake Owen & Chris Janson
10. Going Where The Lonely Go - Lucinda Williams
11. You Don't Have Very Far To Go - Rodney Crowell
12. Kern River - Jamey Johnson
13. Silver Wings - Alabama
14. I Think I'll Just Stay Here And Drink - Hank Williams, Jr.
15.. Today I Started Loving You Again - Loretta Lynn
16. Honky Tonk Night Time Man - Lynyrd Skynyrd
17. Mama Tried - The Avett Brothers
18. White Line Fever - John Mellencamp
19. Rainbow Stew - Kacey Musgraves
20. It's All In The Movies - Ronnie Dunn
21. The Bottle Let Me Down - Billy Gibbons
22. Workin' Man Blues - Billy Gibbons & Warren Haynes
23. If We Make It Through December - Dierks Bentley
24. Natural High - Sheryl Crow
25. Misery And Gin - Miranda Lambert
26. Pancho And Lefty - Willie Nelson & Kenny Chesney
27. Sing Me Back Home - Keith Richards
28. Reasons To Quit - Keith Richards & Willie Nelson
29. Ramblin' Fever - Willie Nelson & Toby Keith -
30. Okie From Muskogee - Full Ensemble

Art-Nr.: 10222
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 22,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!