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Allman Brothers Band, The - warner theatre, erie, pa 7-19-05 [2020]
2 CD-Set! Herausragendes Konzert der Allman Brothers in ihrer grandiosen, langjährigen Spätbesetzung um Gregg Allman, Derek Trucks und Warren Haynes (viele Eyperten und Fans halten dies für die beste Allmans-Besetzung seit den Duane-Tagen), das die Band selbst bis heute als eine ihrer besten Live-Shows aller Zeiten bezeichnet. Im Laufe ihrer über 45-jährigen Karriere haben die Allmans unzählige Konzerte gespielt, die im Laufe der Zeit einen besonderen, ja legendären Status erreichten und von denen viele auch veröffentlicht wurden. Die ausverkaufte Show vom 19. Juli 2005 im gediegenen Warner Theatre von Erie/PA, ein vermeintlich eher unspektakulärer Ort der 2005er Tour, entwickelte sich schließlich ebenfalls zu einem dieser ganz besonderen Konzerte, die für immer in der Erinnerung der Fans und auch der Band bleiben sollten. Ein großes Konzert und der Beweis dafür, dass niemend, auch nicht die Band, jemals vorhersagen konnte, wann sich solch eine Magie, wie an diesem Abend, entwickeln würde. Die Band befand sich im Sommer 2005, sowohl auf, als auch abseits der Bühne, in einer regelrechten Komfortzone. Musikalisch war man in blendender Verfassung und auch menschlich passte es bestens. Nach einer längeren Tour mit vielen Auftritten und langen Reisen, dennoch recht ausgeruht nach einem freien Tag ohne Auftritt, läutete das Konzert in Erie die letzten 5 Shows der Tour ein. Es wurde ein umwerfendes Konzert. Schon mit den ersten Klängen des Openers "Mountain jam" wurde deutlich, das hier etwas Besonderes stattfinden würde. Die Atmosphäre war einzigartig, die Setlist exzellent. Die Chemie und die Spielfreude der Band stimmte bis ins Kleinste, Warren Haynes und Derek Trucks entwickelten ein ähnlich magisches Zusammenspiel wie einst Duane Allman und Dickey Betts. Hoch interessant waren auch die im Verlauf der zwei Sets eingebauten Coverversionen von beispielsweise The Band’s "The Night They Drove Old Dixie Down", Van Morrison’s "Into The Mystic" und Bob Dylan’s "Don’t Think Twice, It’s All Right" mit Susan Tedeschi als Gastsängerin. Auf die Frage, wann er realisierte, dass dieses Konzert etwas ganz Besonderes war, bemerkte Bert Holman, der damalige Manager der ABB seit 1991: "Ich habe es gefühlt, während sie spielten. Und letztendlich bestätigte es sich, als die Jungs von der Bühne kamen und alle schwärmten, welch eine fantastische Show dies gewesen war". Dem ist nichts hinzuzufügen. Die Doppel-CD (klasse Sound) kommt in einem feinen 3-fach aufklappbaren Digipack, inkl. eines reichhaltig bebilderten, 20-seitigen Booklets mit ausführlichen Linernotes von ABB-Archivar John Lynskey. Knapp 2 1/2 Stunden Allman Brothers in Bestform! Welch ein Fest!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1. Mountain Jam - 12:11
2. Statesboro Blues - 5:16
3. Firing Line - 6:47
4. Good Morning Little School Girl - 12:48
5. Midnight Rider - 3:27
6. The High Cost of Low Loving - 9:33
7. Trouble No More - 3:43
8. Mountain Jam (Reprise) - 9:30
9. Melissa - 6:23
10. The Night They Drove Old Dixie Down - 5:06
11. Don’t Keep Me Wonderin’ - 4:38

Disc 2:
1. Into the Mystic - 5:14
2. Dreams - 11:13
3. Leave My Blues At Home - 2:40
4. Jabuma - 16:39
5. Leave My Blues At Home (Reprise) - 3:56
6. Don’t Think Twice, It’s All Right (featuring Susan Tedeschi) - 5:44
7. Jessica - 16:14
8. One Way Out - 6:01

Art-Nr.: 10170
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 21,90

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Alvin, Dave - from an old guitar: rare and unreleased recordings [2020]
Der charismatische californsiche Rootsrock-, Americana-, Blues- und Rock'n Roll-Veteran Dave Alvin beglückt uns mit einem baumstarken, neuen Album, das aber "nur" aus altem, rarem oder bislang unveröffentlichtem Material besteht. Dieses Material hat allerdings eine solche Klasse und Qualität, dass man gar nicht nachvollziehen kann, warum die überwiegende Anzahl dieser Tracks bislang in Alvin's Archiven verschwunden waren. Andere Künstler würden davon träumen, solch großartiges Material für ein "reguläres" Album zur Verfügung zu haben. Die Songs, 16 an der Zahl, kommen alle in einem fabelhaften, von Alvin selbst produzierten Sound. Das Material, ein paar Eigenkompositionen und viele Coverversionen (denen Alvin unwiderstehlich seinen Stempel aufdrückt), stammt aus allen Phasen seiner Karriere nach den Blasters. Wir hören kernige, von grandiosem E-Gitarrenspiel geprägten Blues und Bluesrock, erdige Rootsrocker, aber auch wundervollen, staubigen Alternate Country und California Countryrock - alles performt in Alvin's typischer Manier, mit tollen Strukturen, großartiger Melodik und oft auch seinem starken, carakteristischen, einzigartigen Sprechgesang. Er ist einfach ein herausragender Musiker. Ein paar exzellente Songbeispiele sind etwa die hinreißende, schwungvoll und flüssig rockende, von satten E-Gitarren (Dave Alvin & Greg Leisz) bestimmte, bluesige Coverversion von Bob Dylan's "Highway 61 revisited", seine fantastische Fassung des von Bob McDill geschriebenen, alten Country-Klassikers "Amanda" (großer Hit für Waylon Jennings) mit herrlich klingenden, vielschichtigen Gitarren, Pedal Steel (Mike Daley) und Akkordeon (Chris Gaffney), der rootsig swingende, dynamische, mit klasse E-Gitarrenläufen gespickte Bluesrocker "Albuquerque", die herrlich flotte, bluesig rootsige Fassung von Micky Newbury's southern umwobenen Countryrocker "Mobile Blue" (feines Piano, Fiddle, klasse E-Gitarren-Solo von Rick Shea), die dreckige, raue, schön shuffelnde, mit vielseitigen, variablen Gitarrenläufen gespickte Coverversionen des alten Willie Dixon-Blues "Peace", der Steelguitar-getränkte Marty Robbins-Countryklassiker "Man walks among us", der sehr dynamisch nach vorn gehende Bluesrocker "Beautiful city 'cross the river" (eine tolle Dave Alvin Eigenkompostion, inszeniert mit seinem famosen Sprechgesang, großartigen, flammenden Lead Gitarren und klasse Akkordeon-Fills), sowie die sehr coole, erdige Version des alten Doug Sahm TexMex-Heulers "Dynamite "woman" (tolle Pedal Steel von Greg Leisz). "I consider myself extremely lucky to have had such a stellar collection of musicians to make some noise with and to say that I’m proud of the performances on this release would be a gigantic understatement", sagt Alvin zu diesem Album und führt weiter aus: "And, yeah, of course I played beat up, old guitars on all the songs. I sincerely hope you enjoy these songs (and the musicians/singers bringing them to life). These recordings may be rare, unreleased or little heard but I’m very proud of them and they hold a very special, warm place in my heart. Just like my old guitars". Oh ja, da stimmen wir vollkommen zu, auf diese tollen Tracks und dieses großartige Album kann Alvin wirklich stolz sein. 16 Dave Alvin-Songperlen vom Allerfeinsten!

Das komplette Tracklisting:

1. Link of Chain - 3:56
2. Highway 61 Revisited - 4:56
3. (Variations on Earl Hooker's) Guitar Rumba - 5:30
4. Amanda - 4:20
5. Albuquerque - 3:20
6. Mobile Blue - 3:48
7. Perdido Street Blues - 3:51
8. On the Way Downtown - 4:37
9. Inside - 3:41
10. Krazy and Ignatz - 2:33
11. Peace - 6:31
12. Man Walks Among Us - 3:55
13. Beautiful City 'Cross the River - 4:19
14. Dynamite Woman - 3:43
15. Who's Been Here - 3:57
16. Signal Hill Blues - 4:24

Art-Nr.: 10213
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Highway 61 revisited
Amanda
Albuquerque
Mobile Blue
Peace
Man walks among us
Beautiful city 'cross the river
Dynamite woman

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Bowen, Wade - if we ever make it home [2008]
Wunderbares neues Album des Texaners mit zwölf herrlichen, von magisch schönem "Red Dirt"-Feeling durchzogenen, lockeren, hinreißend melodischen New Country-/Countryrock-Perlen (zum Teil mit einem Hauch von Americana), deren wohlige Klänge sich voller Wärme tief in unseren Gehörgängen einnisten. Wade Bowen war schon zu Beginn seiner Karriere von stetigem, großem Ehrgeiz geprägt, sich musikalisch immer weiterentwickeln zu wollen. Trotz der vielversprechenden Alben mit seiner Startformation West 84 (wir erinnern uns vor allem an ihr grandioses, so unbekümmertes Live-Album "The blue light"), merkte er, dass er seinem Publikum wesentlich mehr zu sagen hatte, vor allem Dinge, die seine Persönlichkeit reflektieren und mit einer Band unmöglich umsetzbar schienen. Logische Konsequenz war, dass es bei Wade irgendwann auf eine Solo-Karriere zulaufen würde. Der endgültige Zeitpunkt war gekommen, als West 84 vom immensen Tourstress abgebrannt waren. Einige Musiker (wie u.a. auch Wade) widmeten sich immer mehr ihren eigenen Projekten oder gaben ganz auf. Bowen nutzte den Zeit zum Absprung und brachte nach wenigen Jahren das von Kritikern (und auch von uns) so hoch gelobte Album"Lost Hotel" heraus, das Bowen nach und nach viel Annerkennung und auch im Raum Texas/Oklahoma großen Erfolg bescherte, darüber hinaus aber, trotz aller Brillanz, kommerziell (völlig zu unrecht) nicht den gewünschten Erztag brachte. Mittlerweile sind fast drei Jahre verstrichen und der von vielen befreundeten Musikern für seinen Positivismus und seine Genialität geschätzte Singer/Songwriter versucht jetzt mit "If We Ever Make It Home" den nächsten Anlauf ein größeres Publikum zu erreichen. Die Aussichten, dass dies nun gelingt, sind blendend! Wade hat sich abermals mit seinem "Lost Hotel"-Produzenten J. R. Rodriguez zusammengetan, konnte hervorragende Co-Komponisten (u.a. Jedd Hughes, Randy Rogers, Jim Beavers, Stephony Smith, Radney Foster, Clint Ingersoll) für’s Songwriting (neben ein paar fein ausgewählten Fremdstücken) gewinnen und auch musikalisch wurde er von einigen absoluten Stars der ersten Nashville-Studiomusikergarde (u.a. die Gitarrenzauberer David Grissom, Tom Bukovac, Kenny Greenberg, sowie Dan Dugmore (Pedal Steel, Lap Steel), Aubrey Haynie (Mandoline), Eric Darken (Percussion), Tim Lauer (keyboards), etc.) unterstützt. Herausgekommen sind, wie gesagt, wunderbare, extrem melodische Stücke, die von einem Hauch Red Dirt durchzogen sind, und die natürlich von dieser herrlich warmen und angerauten Stimme Bowens ihre besondere Note erhalten. Als kleines Zusatzbonbon gibt es zudem noch einen Gastauftritt von Chris Knight bei der grandiosen "Red Dirt"-/Americana-Ballade "Daddy And The Devil", die Knight mit seinem typischen, rootsigen Heartland-Flair exzellent veredelt. Ein tolles Stück! Das allerdings trifft auch auf den Opener "You Had Me At My Best" (welch wahre Aussage in Bezug auf das gesamte Album) zu: Was für eine traumhafte, zeitlos schöne Countryrock-Nummer, die auf unwiderstehliche Weise klasssiche Retro Countryrock-Elemente mit den modernen Klängen der "Red Dirt"-Bewegung vereint! Nach einem wunderschönen, unterschwellig halligen, vollmundigen Steelguitar-Intro pendeln sich Bowen und seine formadiblen Begleitmusiker in einem unwiderstehlich lockeren, flott flüssigen Rhythmus mit einem Mix aus diversen Eöectric-, Acoustic-, und Steel-Gitarren ein (dazu eine prächtige Slide-Passage im Mittelteil) und lassen mit der damit verbundenen, wunderschönen Melodik, gar Erinnerungen an goldene Eagles-Zeiten wach werden. Ist gleichzeitig die erste Single des Albums und bereits hoch in den Texas Music-Charts platziert. Wird wohl verdientermaßen Bowen's zweite Nummer 1 seiner Karriere werden! Es folgen das Titelstück "If We Ever Make It Home" und "Turn Out The Lights": Beides herrlich emotional (leicht introvertiert) vorgetragene, von traumhaften Melodien durchzogene, zwischen balladesk und Mitdtempo variierende Songs mit viel persönlichem Flair und grandioser instrumenteller Umsetzung durch die exzellenten o.a. Musiker (phantastische, dezente Gitarrenarbeit plus schöner Soli, unaufdringliche Steeleinlagen)" Das anschließende, szarke "Ghost In This Town" präsentiert sich äußerst knackig mit einem schon fast poppigen Refrain, was wir ganz und gar nicht als negativ verstanden wissen möchten. Ein absolut radiotauglicher Song! Super natürlich auch die Stücke, die Bowen zusammen mit Randy Rogers (Randy Rogers Band) und Radney Foster komponiert hat ("Why Make Perfect Sense" - tolle Piano- und Orgelarbeit, Steel-Solo; "Nobody’s Fool" - flotter, knackiger Uptempo New Country/Countryrock, schöne E-Gitarren-/Slide-Einlagen; "From Bad To Good" - filigrane Mandolinenklänge, feine Piano-Tupfer, schöner, weiblicher Harmonie-Gesang)! Von den Fremdkompositionen besticht vor allem das von Sean McConnell geschriebene "Into The Arms Of You", das in einer an John Mellencamp erinnernden Atmosphäre vorgetragen wird, wobei Tim Lauer mit einem an ein Akkordeon erinnerndes Orgelspiel tolle Akzente setzt. Großartig hier einmal mehr Bowen's dezent "staubiger" Gesang. Fazit: Wade Bowen hat mit "If We Ever Make It Home" seinem Ehrgeiz entsprechend einen weiteren Schritt nach vorne gemacht: Er hat den Spirit seines starken Vorgängerwerkes mitgenommen, ein wenig variiert und insgesamt noch ein paar weitere Qualitätsakzente draufgepackt! Sehr beeindruckend! Wir ziehen ein weiteres Mal den Hut vor einer famosen Leistung. Um den Titel des oben beschriebenen Opener noch einmal aufzugreifen: "You Had Me At My Best" wandeln wir symbolisch um in "You HAVE Me At My Best" und unterstreichen: Dies ist der beste Wade Bowen, den wir bekommen können... (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 You Had Me at My Best - 4:17   
2 If We Ever Make It Home - 4:08   
3 Turn on the Lights - 3:51   
4 Ghost in This Town - 3:56   
5 Why Makes Perfect Sense - 5:14   
6 Trouble - 4:00   
7 Nobody's Fool - 3:36   
8 Into the Arms of You - 4:18   
9 From Bad to Good - 4:00   
10 Missing You - 3:38   
11 Daddy and the Devil - 3:44   
12 Somewhere Beautiful - 5:03

Art-Nr.: 5997
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Cactus - tightrope [2021]
Sie sind wieder da - und das in einer super Verfassung. Die aus den Überresten von Vanilla Fudge entstandene Siebziger Classic Rock-Legende Cactus, damsls als so etwas wie die "amerikanischen Led Zeppelin" bezeichnet, sind zurück mit einem "smashing new album". Immer noch angeführt von einem der bekanntesten Drummer der Rock-Historie, dem ikonischen Carmine Appice und mit den Langzeitmitgliedern Lead Sänger Jimmy Kunes und Randy Pratt (harmonica), sowie dem überragenden, neuen Lead Gitarristen Paul Warren (u. a. Rod Stewart, Joe Cocker) und James Caputo am Bass, entführt uns das Album in klassische, alte Zeiten, dieser ewig jungen Band, voller Power, Kraft und ordentlich hart. Die Tracks, treibende Rocker und komplexere Titel, stecken voller Energie und Adrenalin. Das Zeug pulsiert, rockt direkt und ohne Umwege, "straight to the bone". Mit Gastauftritten dabei sind zudem Original Cactus-Gitarrist Jim McCarty und Sänger Phil Naro. Enthält eine furiose Coverversion von "Papa Was A Rolling Stone". Nicht von ungefähr sagte Appice unlängst über "Tightrope": "One of the best Cactus albums we’ve ever done". Dem ist nichts hinzuzufügen.

Hier noch ein kurzes, "fremdes" Original-Review:

Rather than worn-out or fatigued, rock legends Cactus sound rejuvenated on “Tightrope”, their first new album in five years. With the phenomenal Paul Warren on guitar, a speak appearance by Jim McCarty and anchored by the legendary drummer Carmine Appice the band’s performance is impassioned and loose. All this gives Jimmy Kunes room too stretch vocally, which he does in some style. He moves effortlessly from voicing devastation on “Poison in Paradise” to sounding downright nasty on the devilishly swaying title number.
Amongst a varied batch of songs are driving blues rockers like “All Shook Up”, the prowling “Preaching Woman Man Blues” while “Primitive Touch” is a remarkably effective workout with funky flourishes atop a rugged blues rock undertray. These are great tunes inadvertently revealing a steak of consistent songwriting. Even the somewhat basic blues rock shuffle “Headed for a Fall” is not without its charm. In the end it’s the lengthy ballad “Suite 1 And 2: Everlong, All The Madmen” that shifts the band into calmer waters proving there’s enough melodic talent with this lot.
“Tightrope” is a is solid and thoroughly satisfying album, highlighted by a fistful of genre-worthy original - and one truly inspired cover. (Daniel Pavlica/The Rocktologist)

Das komplette Tracklisting:

1. Tightrope - 3:47
2. Papa Was a Rolling Stone - 6:18
3. All Shook Up - 5:34
4. Poison in Paradise - 5:31
5. Third Time Gone - 4:44
6. Shake That Thing - 5:25
7. Primitive Touch - 4:36
8. Preaching Woman Man Blues - 5:47
9. Elevation - 4:44
10. Suite 1 & 2: Everlong, All the Madmen - 7:30
11. Headed for a Fall - 4:12
12. Wear It Out - 4:43

Art-Nr.: 10285
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Drive-By Truckers - it's great to be alive! [2015]
3 CD-Set! Ca. 3 Stunden und 20 Minuten Spielzeit! "Epic, career-spanning" 3 CD Live-Set der Drive-By Truckers, aufgenommen bei 3 mitreissenden Konzerten der Band aus dem legendären Fillmore in San Francisco am 20., 21. und 22. November 2014! Es ist hinlänglich bekannt, dass bei den "Truckers" keine Setlist aussieht wie die andere, und doch sagt Patterson Hood +ber die 35 Songs dieses Live-Albums, dass diese aus heutiger Sicht so etwas wie die "ultimative Setlist" einer gut 3-stündigen Show der Band darstellen würden. In der Tat erleben wir mit "It's great to be alive" eindrucksvoll, in welch bestechender Form sich die Band aktuell live präsentiert. Phantastisch! Der Sound ist exzellent!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1. Lookout Mountain - 4.50
2. Where the Devil Don't Stay - 4.52
3. Sink Hole - 5.22
4. Made Up English Oceans - 5.16
5. The Righteous Path - 5.14
6. Women Without Whiskey - 4.31
7. The Living Bubba - 6.24
8. Primer Coat - 4.18
9. Mercy Buckets - 5.25
10. Marry Me - 5.46
11. Tornadoes - 5.23
12. Sounds Better in the Song - 5.09

Disc 2:
1. Used to Be a Cop - 6.58
2. Shit Shots Count - 4.05
3. Runaway Train - 5.35
4. A Ghost to Most - 4.57
5. Goode's Field Road - 7.32
6. Uncle Frank - 5.12
7. Putting People on the Moon - 7.17
8. First Air of Autumn - 3.35
9. Box of Spiders - 7.46
10. When the Pin Hits the Shell - 3.56
11. A World of Hurt - 7.42

Disc 3:
1. Get Downtown - 3.24
2. Ronnie and Neil - 5.02
3. Gravity's Gone - 3.34
4. Pauline Hawkins - 6.26
5. Birthday Boy - 3.32
6. Girls Who Smoke - 4.30
7. Three Dimes Down - 2.53
8. Hell No, I Ain't Happy - 8.10
9. Shut Up and Get on the Plane - 5.23
10. Angels and Fuselage - 7.52
11. Zip City - 5.15
12. Grand Canyon - 13.07

Art-Nr.: 9022
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Hoge, Will - my american dream [2018]
8 Track Mini-Album! Rootsrock, Southern Rock und Americana-Rock der absoluten Extraklasse! Will Hoge hat die Zügel im Vergleich zu seinem Vorgänger wieder deutlich angezogen. In den Texten aufgewühlt über die politische Situation in den Staaten, in der musikalischen Umsetzung dreckig, rau, rockig, kraftvoll, beherzt, voller erdiger Gitarren und mit ordentlich viel Southern-Esprit, aber auch voller bester Melodien, jagt ein Song-Highlight das nächste. Abermals ein ganz großer Wurf von Will Hoge!

Das komplette Tracklisting:

1. Gilded Walls - 4:19
2. Stupid Kids - 2:45
3. Still a Southern Man - 4:04
4. Oh Mr. Barnum - 3:27
5. Thoughts & Prayers - 3:31
6. My American Dream - 4:03
7. The Illegal Line - 4:01
8. Nikki's a Republican Now - 3:21

Art-Nr.: 9702
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Hoge, Will - never give in [2013]
Will Hoge erneut in bestechender Form! Der in Nashville beheimatete Singer/Songwriter scheint sich in kreativer Hinsicht auf einem absoluten Höhenflug zu befinden. Verweilte er noch vor nicht allzu langer Zeit mit seiner EP "Modern American Protest Music" mit eigens konzipierten Protestsongs auf den Spuren von einem seiner großen Vorbilder, Bob Dylan, holt er jetzt mit seinem neuen, fantastischen Album "Never Give In" zu einem weiteren ganz großen Wurf aus. Der Titel, wie auch das damit verbundene Titelstück (tolle Melodie, klasse Gitarrenarbeit inkl. würzigem Slide/ E-Solo), stehen auch so ein bisschen für Hoges Stehauf-Mentalität (er hat ja schon so einiges in Sachen Band-/Labelwechsel bis hin zu seinem furchtbaren Unfall, bei dem er schwer verletzt nur hauchdünn am Tod vorbeigeschrammt ist, mitgemacht), ein Mann der nie auf-/nachgegeben hat und sich heute musikalisch stärker denn je präsentiert. "It encompasses a lot of things. The song is really based on a relationship between a man and a woman that has weathered hard times and fought to grow. There's some truth in that with my wife which I really appreciate. On a larger note, it's about the mentality of this whole organization. The roller coaster ride I've been through musically, emotionally, professionally, and physically with labels and without labels changing bands and managers, we're here. We started our own label and we're having more success than ever. That's all due to the fact we've never stopped and we never give in." so Will selbst in einem Interview zum zentralen Thema/Lied seines neuen Werkes. Und In der Tat, läuft es für Hoge in letzter Zeit wie am "Schnürchen". Hatte vor geraumer Zeit die Eli Young Band mit dem von ihm gecoverten "Even If It Breaks Your Heart" einen Nr. 1-Hit erzielt (auch das hier enthaltene, herrlich melodische "Goodbye Ain’t Always Gone" wäre wieder wie für sie prädestiniert), so dürfte Will auch mit der abschließenden starken, voller Pathos steckenden Americana-/Countryhymne "Strong" (wie der Titel es schon andeutet), der als Begleitmusik für die Chevrolet Silverado Truck-Werbung ausgewählt wurde, weitere enorme nationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Auch der Rest der Scheibe bietet typischen Hoge-Stoff (variabel, sehr melodisch, zwischen Country- und knackigem, zuweilen zünftigem, erdigem Roots-/Americana-Rock pendelnd, garniert mit einigen kraftvollen Heartland-RockEinlagen, in allen Tempi, mit intelligenten, immer ein wenig nach innen gekehrten Texten) auf absolutem Spitzenniveau. Selbstredend, dass hier natürlich auch Topmusiker wie Kenny Greenberg, Tom Bukovac (beide wieder mit exzellenter Saitenarbeit), Tony Harrell, Adam Beard, Nick Buda, John Deaderick, und einige starke Backsinger wie die wunderbare Ashley Monroe, Jon Randall, Jessi Alexander, Maureen Murphy, oder Harmonie Reddick zur Einspielung mit von der Partie waren. Die beiden letztgenannten Sängerinnen liefern beispielsweise furiose Backs beim flotten Opener, dem knackigen, zündenden, schön angerauten Rootsrocker "A Different Man". Der Silberling enthält natürlich auch wieder viele Querverweise zu musikalischen Größen, deren Glanz aber im Vergleich mit Will mittlerweile fast schon zu verblassen droht. Das bereits erwähnte Titelstück mit seinem frappierenden "Into The Great Wide Open"-Flair, erinnert unweigerlich an Tom Pettys Parade-Zeiten, die grandios bluesig/dezent gospelig gesungene Ballade "This Time Around" lässt sogar fast einen Otis Redding wieder aufleben. Ein Hammersong! Das schön gewählte Wortspiel bei dem famosen "Home Is Where The Heart Breaks" ist der Aufhänger für ein herrlich rockendes Stück in der Tradition von Bob Seger (hat ein wenig was von "Rock’n‘ Roll Never Forgets"), "Pale September" macht John Mellencamp alle Ehre und das ebenfalls straight rockende "Bad Old Days" beinhaltet einige Reminiszenzen in die Zeit, als Will noch mit seinem alten Kumpel Dan Baird musizierte (durchaus auch Georgia Satellites-tauglich). Kurz vor Ende begibt sich Hoge in seiner eigenwilligen Art mit dem schön erzählten "Damn Spotlight (Julias Song)" samt eines Hauchs von "The Boxer" sogar in Simon & Garfunkel-ähnliche Gefilde (allerdings gänzlich ohne deren Schmachtfaktor), bevor der bereits oben angeführte Track "Strong" (als Bonustrack) den glänzenden Abschluss eines immens starken Longplayers abgibt. " I never really saw a dividing line between rock and country" teilte Hoge kürzlich in einem Statement mit, und genaus das präsentiert er hier eindrucksvoll. Es gibt keine Trennung zwischen Rock und Country, sondern eine geradezu untrennbare Verbindung in seiner wunderbaren Musik. In einem U.S.-Review heisst es dazu treffend: Hoges music is a compelling mix of classic rock riffs, a Springsteen-styled way with charismatic storytelling and some rowdy roadhouse country twang". Perfekt ausgedrückt, zusätzlich zu erwähnen sind eben nur noch diese hinreissenden Melodien. Will Hoge präsentiert sich mit "Never Give In" abermals in absolut blendender (auch stimmlich) Verfassung. Er zählt mittlerweile zu den wohl maßgebendsten Singer/Songwritern des Country-/Americana-/Rootsrock-Genres der Neuzeit. Die starken Texte zu seinen Tracks sind natürlich im eingesteckten Booklet des DigiPaks nachzulesen. Was für ein Pracht-Album! Wir werden nicht nachgeben, diesen begabten Songwriter/Musiker zu lieben und anzupreisen! Er hat es definitiv verdient! Einfach klasse dieser Mann! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. A Different Man - 3:15
2. Goodbye Ain't Always Gone - 3:12
3. Never Give In - 3:00
4. This Time Around - 3:41
5. Still Got You On My Mind - 3:08
6. Home is Where the Heart Breaks - 3:24
7. Daddy Was a Gambling Man - 2:57
8. Pale September - 3:31
9. Bad Old Days - 3:18
10. Damn Spotlight (Julia's Song) - 3:16
11. Strong - 3:24

Art-Nr.: 8353
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
A different man
Never give in
Still got you on my mind
Home is where the heart breaks
Pale September
Bad old days
Strong

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Lucero - when you found me [2021]
Die in Memphis/Tennessee ansässige, "wildly-influential" Roots-/Alternate Country-/Americana-/Alternate Rock-Band Lucero präsentiert uns rund 3 Jahre nach dem herauragenden "Among the ghosts" mit "When you found me" ihren fabelhaften Nachfolger. Seit mehr als 20 Jahren stehen der charismatische Frontmann Ben Nichols mit seiner unverwechselbaren tiefen, rau gegerbten, kratzigen Stimme und seine Freunde für einen rauen, trockenen, zuweilen auch recht ruppigen, aber immer mit einer großartigen Melodik versehenen Rootsrock-/Americana-Sound, im weitesten Sinne irgendwo einzuordnen zwischen den Drive-By Truckers, den frühen Wilco und den Replacements. Auch für das starke neue Werk trifft dies wieder zu, wenngleich die Band hier, das hatte sich mit einem dezenten Achtziger-Flair beim Vorgänger schon angedeutet, durch stärker in den Mittelpunkt rückende Keyboards (Synthesizer, Mellotron) eine größer, breitere, ja zuweilen fast schon als cineastisch zu bezeichnende Soundvielfalt erreicht. Dabei gelingt es ihnen hervorragend, diese Keyboards mit ihren kraftvollem, erdigen Gitarren in Einklang zu bringen. "Ich wollte einen sehr klassischen Rock-Sound für dieses Album", sagt Ben Nichols dazu. "Ich wollte, dass es sich nach etwas anhört, das ich als Kind im Radio gehört habe. Ich wollte überhaupt kein Retro-Album aufnehman, aber ich wollte auf einige dieser Klänge, Töne und Stimmungen verweisen, die in meiner Jugend allgegenwärtig waren. Ich denke, wir haben eine gut ausgewogene Balance zwischen Nostalgie und dem gefunden, das immer noch nach klassischen, typischen Lucero klingt". In der Tat ist ihnen das exzellent gelungen. Das Songmaterial ist große Klasse, ja fesselt einen mit seinen mal opulenten, dann wieder etwas sparsameren Arangements zuweilen richtig. Beste Beispiele dafür sind etwa der einerseits von ruppigen, rauen, kantigen Gitarrenriffs und andererseits auch von "wabernden" Keyboard-Klängen geprägte, zunächst recht verhaltend beginnende, schließlich aber in einem wuchtigen Finale mündende Opener "Have you lost yor way?", der feine, überaus melodische, durchaus kräftige Roots-/Americana-Rocker "Ourtrun the moon" (herrliche Lead Gitarrenarbeit), die prächtige, leicht folkige, aber auch Heartland Rock-beeinflusste Alternate Country-Nummer "Coffin nails" (klasse Acoustic Gitarre, herrliche Baritone Lead Gitarre, Piano, stampfender, lockerer Rhythmus, sehr natürliches Ambiente), das auf einem breiten Keyboard-Teppich ausgelegte, opulent inszenierte "Pull me close don't let go", die von einem schönen, cineastischen Countryrock-Flair durchzogene Americana-Nummer "The match", der raue, energetische, straighte, laute Roots-/Heartland-Rocker "Back in Ohio" (die tierische Saxophon-Einlage im Break vermittelt ein typisches Springsteen-Feeling), der in einem kräftigen, vielschichtigen Gitarren-/Keyboard-Gewand kommende Rootsrocker "A city on fire", wie auch die das Album abschließende, von einer wunderbaren Melodie geprägte, melancholische Ballade "When you found me" (schöne Acoustic Gitarre, Piano, Keyboard-Teppich). Lucero haben ihren Sound etwas erweitert, aber diesen Spagat hervorragend gemeistert. Und wenn man diese Gitarren und Ben Nichols' einzigartigen "Raspel" in der Stimme hört, dieses Southern Gothic-Flair spürt, dann fühlt man sich eh zu Hause - zu Hause bei Lucero. Klasse Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Have You Lost Your Way? - 3:15
2. Outrun the Moon - 4:58
3. Coffin Nails - 3:02
4. Pull Me Close Don't Let Go - 4:20
5. Good as Gone - 4:10
6. All My Life - 4:11
7. The Match - 4:08
8. Back in Ohio - 3:43
9. A City on Fire - 4:55
10. When You Found Me - 4:37

Art-Nr.: 10249
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Have you lost your way?
Outrun the moon
Coffin nails
The match
Back in Ohio
A city on fire
When you found me

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Stapleton, Chris - from a room ~ vol. 1 [2017]
Das erste, von zwei für dieses Jahr angekündigte Chris Stapleton-Alben ist da. Der Nachfolger zu dem überragenden 2015er Debut "Traveller" knüpft mit seiner immens hohen Qualität nahtlos an den Vorgänger an und lässt keinerlei Wünsche offen. Rau, authentisch, erdig, rein und voller Ausstrahlung erleben wir erneut eine unwiderstehliche Reise durch die Welt des Country, von traditoinellem Country über Outlaw Country, Roots Country, Blues Country, Biker Country bis hin zu Singer-Songwriter Country, punktgenau und ohne großen Bombast instrumentiert. Steckt voller Seele und innerer Kraft. Stapleton singt bärenstark - mal behutsam und ruhiger, mal voller Vehemenz aus sich herausgehend. Faszinierend. Erneut ein brillantes Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Broken Halos - 3:00
2. Last Thing I Needed, First Thing This Morning - 4:15
3. Second One To Know - 2:56
4. Up To No Good Livin' - 4:05
5. Either Way - 4:08
6. I Was Wrong - 3:11
7. Without Your Love - 3:51
8. Them Stems - 3:00
9. Death Row - 4:03

Art-Nr.: 9440
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Stapleton, Chris - from a room ~ vol. 2 [2017]
Nun ist mit "Vol. 2" auch das zweite der für dieses Jahr angekündigten "From a room"-Alben von Chris Stapleton-Alben da. Der Doppel-Nachfolger zu dem überragenden 2015er Debut "Traveller" knüpft mit seiner immens hohen Qualität nahtlos an den Vorgänger an und lässt keinerlei Wünsche offen. Rau, authentisch, erdig, rein und voller Ausstrahlung erleben wir erneut eine unwiderstehliche Reise durch die vielfältige Welt des Country - von traditoinellem Country über Outlaw Country, Roots Country, Blues Country, bis hin zu Singer-Songwriter Country, ohne großen Bombast, sauber auf den Punkt instrumentiert. Produziert hat erneut Dave Cobb in Zusammenarbeit mit Stapleton. Was sind das für überragende, mitreissend starke Songs! Der Mann ist, im positivsten aller nur erdenklichen Sinne, eine absolute Ausnahmeerscheinung des heutigen Nashville's. Steckt voiller Seele und innerer Kraft. Stapleton singt bärenstark - mal behutsam und ruhiger, mal voller Vehemenz aus sich herausgehend. Faszinierend! Brillant!

Das komplette Tracklisting:

1. Millionaire - 3:30
2. Hard Livin' - 2:59
3. Scarecrow In The Garden - 3:20
4. Nobody's Lonely Tonight - 3:26
5. Tryin' To Untangle My Mind - 3:14
6. A Simple Song - 3:36
7. Midnight Train To Memphis - 3:42
8. Drunkard's Prayer - 4:07
9. Friendship - 4:25

Art-Nr.: 9563
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Stapleton, Chris - traveller [2015]
Vom Country über den Rootsrock, bis zum Blues - die großen Genre-Künstler (von Luke Bryan über Jason Isbell bis David Grissom) verehren ihn als einen DER amerikanischen Songwriter der Gegenwart. Chris Stapleton, ex-Frontmann der Bluegrass-Formation The Steeldrivers, ist aber auch ein begnadeter Performer und legt nun mit "Traveller" ein packendes Solo-Werk vor. Mit Steeldrivers-Musik hat das nichts mehr zu tun. Vielmehr lotet Stapleton gekonnt die Grenzen zwischen Country, Americana und Roots aus und beglückt die Welt mit 14 großartigen Nummern seiner herausragenden Singer-Songwriter-Fähigkeiten. Tolle Stimme, tolle Arrangements, rau, authentisch, erdig, rein, immense Ausstrahlung, höchste Qualität. Tolles Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Traveller - 3.42
2. Fire Away - 4.04
3. Tennessee Whiskey - 4.53
4. Parachute - 4.13
5. Whiskey And You - 3.56
6. Nobody To Blame - 4.04
7. More Of You - 4.37
8. When The Stars Come Out - 4.16
9. Daddy Doesn't Pray Anymore - 4.09
10. Might As Well Get Stoned - 4.37
11. Was It 26 - 4.49
12. The Devil Named Music - 6.07
13. Outlaw State Of Mind - 5.35
14. Sometimes I Cry - 4.00

Art-Nr.: 8861
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Wallen, Morgan - dangerous ~ the double album [2021]
"Rising Country Superstar" Morgan Wallen legt nach seinem überaus erfolgreichen 2019er Debut "If I know me" nun mit einem echten "Pfund" nach. "Dangerous" heißt sein neues, zweites Werk - und es ist ein mit satten 30 Songs vollgepacktes Doppelalbum mit einer Gesamtspielzeit von knapp 100 Minuten. Dabei "klotzt" Wallen nicht nur mit Masse, sondern auch musikalischer Klasse. Er hat noch einmal einen richtigen Entwicklungsschritt nach vorn gemacht. Der aktuelle CMA-"Sänger des Jahres", gleichzeitig ein großartiger Songwriter (bei 16 Tracks des neuen Albums war er kompositorisch involviert), trifft mit seinem Stil exakt den Zahn der Zeit und den Nerv der aktuellen Country-Generation. Geschickt findet er in seiner Musik die ideale Balance zwischen ehrlichen, natürlichen und durchaus traditionellen Countryroots und modernen, auch mal eindeutig am Pop ausgerichteten Countryklängen. Eine richtig "hippe" Mischung und Bandbreite, auf die auch die junge Countrymeute abfährt. Das Gute an alledem ist, dass a) die Songs von vorn bis hinten eine erstklassige Qualität haben (tolle Melodien, tolle Musiker), b) Wallen einfach ein erstklassiger, ausstrahlungsstarker Sänger mit einer klasse Stimme ist (er hat ohne Zweifel den richtigen Country-Slang) und c) er nie die Countrypfade verlässt. Wir hören wunderbare, anspruchsvolle Sachen wie etwa die herrlich interpretierte Version von Jason Isbell's "Cover me up" oder die famose, angerockte Ballade "Only Thing That's Gone" (ein grandioses Duett mit Chris Stapleton), flockigen, von traumhaften Melodien geprägten "flowing Country" der Marke Midland, wie zum Beispiel bei "7 Dummers" oder "Silverado For Sale", eine ganze Reihe von großartigen "Drinking Songs", wie etwa das gepflegte "Whiskey'd My Way" und das rockige "Beer Don't", wie eben auch ein paar leicht verdauliche, beschwingte, prima arrangierte Country Pop-Nummern, etwa mit "Warning", oder "Wasted On You". Keine Frage, Morgan Wallen ist wohl zur Zeit eines der "heißesten Eisen" in Nashville. "Dangerous" wird ihm jede Menge Hits einbringen (in der Woche, in der das Album veröffentlicht wurde, waren daraus allein schon 3 Titel gleichzeitig in den Top 25 der Billboard Country Singles-Charts platziert) und seinen Weg zum nächsten Superstar von Music City weiter ebnen. Dieses großartige Doppelalbum versprüht modernes Nashville Countryfeeling von vorn bis hinten. Was will man mehr? Volltreffer von Morgan Wallen!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1:
1. Sand In My Boots - 3:22
2. Wasted On You - 2:58
3. Somebody’s Problem - 2:41
4. More Surprised Than Me - 2:37
5. 865 - 3:10
6. Warning - 2:36
7. Neon Eyes - 3:46
8. Outlaw (feat. Ben Burgess) - 3:49
9. Whiskey’d My Way - 3:00
10. Wonderin’ Bout The Wind - 3:02
11. Your Bartender - 3:05
12. Only Thing That’s Gone (feat. Chris Stapleton) - 3:16
13. Cover Me Up - 4:53
14. 7 Summers - 3:30
15. More Than My Hometown - 3:36

Disc 2:
1. Still Goin Down - 3:06
2. Rednecks, Red Letters, Red Dirt - 3:05
3. Dangerous - 2:27
4. Beer Don’t - 3:16
5. Blame It On Me - 2:42
6. Somethin’ Country - 2:52
7. This Bar - 3:05
8. Country A$$ Shit - 3:06
9. Whatcha Think Of Country Now - 3:02
10. Me On Whiskey - 3:30
11. Need A Boat - 3:05
12. Silverado For Sale - 3:44
13. Heartless (Wallen Album Mix) - 2:49
14. Livin’ The Dream - 3:59
15. Quittin’ Time - 3:44

Art-Nr.: 10234
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

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