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Blackberry Smoke - you hear georgia [2021]
Blackberry Smoke "on fire"! Die vielleicht beste Southern Rock Band unserer Zeit präsentiert mit "You hear Georgia", einer genauso liebevollen wie reflektierenden Hommage an ihren Heimatstaat Georgia, ihr neues Studioalbum - ein wahres Hammer-Teil! Charlie Starr und seine Freunde scheinen noch immer nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen zu sein, denn dieses Werk markiert erneut eine Steigerung zum Vorgänger. Ihr Potential scheint unerschöpflich zu sein. Mittlerweile auch in der Jamrock-Szene hoch anerkannt, präsentieren sich Blackberry Smoke mit ihrer Direktheit, Ehrlichkeit, Authentizität und musikalischen Klasse mittlerweile wie die einzig wahren, unangefochtenen Erben der goldenen Southern Rock-Ära zwischen Lynyrd Skynyrd, der Marshall Tucker Band, den Allman Brothers und allem, was dazwischen liegt. Dennoch klingen sie absolut eigenständig, wie eben nur Blackberry Smoke klingen. Wunderbar! Mitreißend! "Eigentlich" sind Blackberry Smoke mittlerweile zum Septett "mutiert", auch wenn Preston Holcomb (percussion) und Benji Shanks (guitar) noch als "special guests" aufgeführt werden. Doch die beiden sind, Holcomb mit seiner großartigen, den jammigen Sound wunderbar fördernden Percussionarbeit, und vor allem Benji Shanks mit seinem sehr präsenten, exzellenten Slidegitarrenspiel, bei jedem Stück dabei. Auch live sind die beiden zuletzt immer wieder mit an Bord. Erstklassig produziert hat das Werk übrigens der zur Zeit omnipräsente Dave Cobb (u. a. Jason Isbell and the 400 Unit, Chris Stapleton, Whiskey Myers, The Highwomen, Rival Sons, Marcus King Band, u.v.m.). Das Album beginnt mit dem sehr kraftvollen, brodelnden, riffig treibenden Southern Rocker "Live it down", geradezu ein Musterbeispiel für die Weiterentwicklung der Band in Richtung Jam Southern Rock der Marke The Allman Brothers Band / Gov't Mule. Das von einem prächtigen Groove (klasse Percussion, funky E-Piano) getragene, raue, dreckige Gitarrensolo, in seiner "freien", zwanglosen, spielfreudigen Spielweise, könnte die Band live bis zum Exzess ausdehnen. Mal sehen, vielleicht tun sie das ja auch. Ganz große Klasse! Es folgt das schwerblütige, erneut voller Power steckende Titelstück "You hear Georgia" - "pure classic Southern Rock" der ganz feinen Art. Massive Gitarren ziehen sich durch den Track, inkl. eines flammenden, erdigen Solos und mächtigen Slideguitar-Momenten. Dazu bleibt die Melodie bestens hängen. Es kocht gewaltig "down in Geogia". Jammig, ungemein groovy und schön swampig (toller Background Gesang von den Black Bettys) kommt das brodelnde "Hey Delilah", bei dem deutlich wird, dass auch Bands wie Little Feat oder The Band zu den Ispirationsquellen der "Blackberries" zählen. Benji Shanks steuert ein super Slide-Solo bei. Anschließend hören wir den knackigen, aber auch traumhaft melodischen, flüssigen, von herrlichen Gitarren (auch Slide) geprägten, ein wunderbar frisches Countryrock-Flair versprühenden Southern Rocker "Ain't the same", der den Fans für lange Zeit nicht mehr aus den Ohrmuscheln weichen dürfte. Es folgen zwei Nummern mit hochkarätigen Gästen/Duett Partnern: Zunächst die exzellente, erneut von prächtigen Gitarren (inkl. Pedal Steel) bestimmte, schön bluesige Southern-/Outlaw-Countryrock-Ballade "Lonesome for a livin'", mit Country Outlaw Jamey Johnson, gefolgt von dem sehr kraftvollen, jammigen, rauen, von Charlie Starr und Warren Haynes gemeinsam komponierten "All rise again", bei dem der Gov't Mule-Boss, sowohl mit einem tolle Slieguitar-Solo, als auch mit einer sehr starken Gesangseinlage glänzt. Bei dem von kernigen Riffs geprägten "Morningside" spielt die Band sogar ein wenig mit psychedelischen Einflüüsen. Auch das gelingt vorzüglich. Von vorn bis hinten zeigt "You hear Georgia" auf vielfältige und überaus ansprechende Art und Weise die ganze Faszination des Southern Rocks auf. Kaum eine andere Band der heutigen Zeit repräsentiert dies so eindrucksvoll und authentisch wie Blackberry Smoke. Sie sind und bleiben das Maß aller Dinge der aktuellen Southern Rock-Generation. Von dieser prächtigen Musik kann man einfach nicht genug bekommen...

Das komplette Tracklisting:

1. Live It Down - 4:06
2. You Hear Georgia - 4:05
3. Hey Delilah - 3:54
4. Ain't the Same - 4:20
5. Lonesome for a Livin' (feat. Jamey Johnson) - 4:28
6. All Rise Again (feat. Warren Haynes) - 4:13
7. Old Enough to Know -3:28
8. Morningside - 4:24
9. All over the Road - 3:48
10. Old Scarecrow - 3:36

Art-Nr.: 10320
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Live it down
You hear Georgia
Hey Delilah
Ain't the same
Lonesome for a livin'
All rise again
Morningside
Old scarecrow

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Bowen, Wade - same [2014]
Herrlich! Wade Bowen zeigt sich auf seinem neuen, "self-titled" Album in absoluter Höchstform! Was dieser aus Waco, Texas stammende Red Dirt-/Roots-/Countryrock-Singer/Songwriter auch kreiert, es gelingt immer. Aber was er jetzt auf seinem, zwölf wunderbare Stücke umfassenden, neuen Werk abliefert, ist schon mehr als allererste Sahne. Nach zuletzt kleineren Flirts mit dem Nashville-Genre und dem Vertrag bei BNA Records (nun übergegangen in Columbia Nashville), ist der beliebte Musiker mittlerweile wieder in Eigenregie tätig. Der Qualität tut dies jedoch keinen Abbruch, ganz im Gegenteil, Wade sprüht nur so vor Energie, Frische und Ideen, wirkt im wahrsten Sinne des Wortes regelrecht befreit. Und wer hier irgendwo den "Spartrumpf" vermutet, befindet sich ebenfalls auf dem Holzweg. Das Album ist von der Produktion (Justin Niebank), den Co-Writern und Komponisten neben Bowen (u. a. Rodney Clawson, Jedd Hughes, Jeremy Spillman, Scooter Carusoe, Travis Meadows, Ashley Ray, Lori McKenna, Rob Dipiero, Dylan Altman), den herausragenden Musikern (Fred Eltringham, Tony Lucido, Trigger Hippy-Gitarrist Tom Bukovac, der ehemalige Black Crowes-Gitarrist Audley Freed, Tim Lauer, Russ Pahl, Jonathan Lawson, Justin Niebank, Wes Hightower) und den klangvollen Gästen wie Vince Gill, Sarah Buxton, Will Hoge, Sean McConnell, Randy Rogers und Schwager Cody Canada, auf einem absoluten Top-Major-Niveau angesiedelt. Was diese ganze Mannschaft an fantastischem Songmaterial, grandiosen Melodien und vorzüglichen Arrangements, an erfrischendem, locker rockendem, von diesem unwiderstehlichen Red Dirt-Feeling durchzogenen Americana-/Countryrock auf den Punkt bringt, löst schlichtweg Begeisterung aus. Die CD startet mit sofort der ersten Single "When I Woke Up Today", einem überaus dynamischen, knackigen, herrlich eingängig melodisch dahinfließenden Rocker, dessen Einflüsse von klassischem Reckless Kelly-Sound bis hin zu Tom Petty reichen. Man ist sofort gefangen von den tollen Gitarren, dieser Melodik und dieser zwanglosen Frische. Das ist zeitloser Texas-Countryrock von höchster Qualität. Wird ganz sicher ein Riesen-Hit in den Texas Music Charts. Es schließt sich das ebenfalls wunderbar melodische, lockere, mit schönen E-Gitarren (ganz feines Kurz-Solo) bestückte "Sun Shines On A Dreamer" aus der Feder von Jedd Hughes an. Beeindruckend! Und es geht mit einem Highlight nach dem nächsten weiter. Es folgen die herrlich melancholische Ballade "My California" mit hinreißenden Harmoniegesängen von Sarah Buxton, das brillant dahinfließende, mit einem schönen Southern Soul-Vibe versehene "Watch Her Drive" (grandiose Southern-E-Gitarren-Passage am Ende) und das entspannte "Hungover" (Piano-/Steel-/Fiddle-Tupfer). Bei dem nächsten, potentiellen Texas-Chart-Hit "West Texas Rain" gibt sich der große Vince Gill mit seinem unverwechselbaren Harmoniegesang die Ehre und beim flotten Roots-Rocker "When It‘s Reckless" ist die Handschrift von Will Hoge unverkennbar (er ist zudem mit schönen mit Harmonies vertreten). „Long Enough To Be A Memory“ (schöne Tempowechsel, dezente Heartland Rock-Note), die Harp-verzierte Südstaaten-Ballade "Sweet Leona" (erinnert weitläufig an Dickey Betts‘ "Mr. Blues Man"), oder das schwungvoll Latino-durchtränkte "Welcome Mat" (Santana-angelehnte E-Gitarrentöne) sind dann Vorboten für das launige Southern Rock-Feier-Stück "Honky Tonk Road" (natürlich mit Honky Tonk-Piano, tolle Twin Lead-Riffs, 2 kernige E-Gitarren-Soli), bei dem sich Wade, Randy Rogers, Cody Canada und Sean McConnell gesangstechnisch die Klinke in die Hand geben. Auch höchst hitverdächtig. Auf dem längsten Stück zum Ausklang des Werkes (über sechs Minuten) zeigt Bowen eindrucksvoll, wie man eine gefrierende Psychedelic-Atmosphäre erzeugen kann, auch ohne übermäßig die Nervenstränge seiner Audienz zu strapazieren: Mit "I’m Gonna Go" verabschiedet Wade den Hörer nochmals mit einem Klassestück, das einen restlos gefangen nimmt. Wade Bowen macht mit seinem neuen Album allerbeste Werbung in eigener Sache. Ein Werk auf dem absoluten Höhepunkt seiner Schaffenskünste. Ganz große Red Dirt-/Countryrock-Schule! Einfach toll! Ein Meilenstein in 2014! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. When I Woke Up Today - 3.22
2. Sun Shines On A Dreamer - 4.13
3. My California - 4.45
4. Watch Her Drive - 6.25
5. Hungover - 4.33
6. West Texas Rain - 4.15
7. When It's Reckless - 3.13
8. Long Enough To Be A Memory - 4.30
9. Sweet Leona - 4.21
10. Welcome Mat - 3.26
11. Honky Tonk Road - 3.44
12. I'm Gonna Go - 6.04

Art-Nr.: 8710
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
When I woke up today
My California
Watch her drive
When it's reckless
Long enough to be a memory
Sweet Leona
Honky Tonk road

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Brooks, Garth - fun [2020]
Der "Country-Gigant" veröffentlicht mit "Fun" sein nunmehr 12. Studioalbum - und es ist wieder ein klasse Teil geworden, so, wie man das von ihm gewohnt ist. Er fühlt sich in jeder Facette der Countrymusic zu Hause, was er mit der Variabilität der Songauswahl auch deutlich demonstriert. Sein "Charisma" ist wie eh und je zu spüren. Enthält seinen mit Blake Shelton aufgenommenen Duett-Hit "Dive Bar" , eine super Duett-Version, gemeinsam mit Gattin Trisha Yearwood eingespielt, von der großartigen Ballade "Shallow" (aus dem Film "A star is born)", den furiosen, abgehenden Opener "The road I'm on", klassischen George Strait-kompatiblen Country mit "That's what cowboys do" und 10 weitere, starke Nummern. Um es mit dem Albumtitel auszudrücken: Dieses Album macht wirklich "Spaß". Die Garth Brooks-Fans dürfen sich freuen.

Hier noch ein Original U.S.-Review:

We could all use a healthy dose of fun these days, and Garth Brooks is delivering it fourteen-fold in his latest album, which is appropriately titled Fun, set for release November 20th. Brooks is having an almost enviable big time, criss-crossing between styles that include an old-fashioned Texas cowboy tune, a Jamaican-infused number, and a gospel-ish shouter called “Amen.” The joy and playfulness in his vocals are readily apparent, and, in turn, we experience some vicarious fun by happily going along with whatever Brooks has up his eclectic sleeve. It is a trip worth savoring.
Brooks kicks it all off full speed ahead with “The Road I’m On,” which could easily apply to the current state of artistic affairs. The song aptly describes the life of a touring minstrel, and how the road gets in one’s blood and fires up the old adrenaline. ‘The hummin’ of this bluebird is something I’ve been missing,’ Brooks sings in the opening lyric. The excitement of the live show is expertly portrayed in the lines, ‘Each town is a new name, each night is a home game.’ Crunching guitars, a steady drum beat, and complementary B-3 organ help drive the story home, and the tune seems the perfect way to get the good times rolling.
Then comes a nice shift in gear and song theme. Brooks slows things down to a nearly waltz pace with the poignant, “That’s What Cowboys Do.” And what they “do” is generally roam, whether they’re falling for a lady with “deep blue eyes” or facing down a wild rodeo bull. ‘They’re always leavin’ town/Chasin’ sunsets down/It ain’t nothin’ new/Yeah, they’re just passin’ through,’ Brooks explains, with a touch of inevitability in his voice. This is one that George Strait could have easily pulled off, but Brooks proves himself quite capable here, with a clear and easygoing phrasing the lament requires.
Throughout the album, Brooks takes some vocal chances, changing his tone to fit the selection. In “Amen,” best described as an amalgam of gospel and pure funk, Brooks is practically testifying, following the lead of the gospel-influenced opening passage. When he sings, ‘Can I get an Amen,’ it’s forceful, more of a command than a request. Contrast that with “Party Gras (The Mardi Gras Song),” where you’d swear that Oklahoma-born Brooks has some Cajun in his genes. He sounds like a Louisiana boy in this swinging, fiddle-driven number that references such down-on-the-Bayou elements as Zydeco and gumbo. Flexing his vocal muscles even further, Brooks’ voice adopts a bluesy quality in “All Day Long,” parts of which might remind you of his hit “Rodeo,” and lends a little falsetto to the chorus of “(Sometimes You’ve Got to Die To) Live Again,” before ending with a big belt. But none of this ever feels contrived or showy. In keeping with the theme, Brooks is merely having himself a ball, and he wants to let us in on it.
Additional fun songs do abound, as in “Message in a Bottle,” incidentally, not a cover of The Police classic rock staple. “Message” bounces along with a reggae, island feel, complete with steel drums, horns, and a swaying beat. “(A Hard Way to Make An) Easy Livin’” stands as a playful slice of country rock.
But “fun” doesn’t necessarily mean a lack of substance. Part of Brooks’ appeal has always been his willingness to take on timely and important subject matter, and he does so again here. “Where the Cross Don’t Burn” speaks to the friendship between a white youngster and a Black man, set against the backdrop of the older man’s funeral. As the featured guest performer, Charley Pride turns in an emotional rendering of one verse. “(Sometimes You’ve Got to Die To) Live Again” plays into another of Brooks’ strengths, interpreting songs of philosophical uplift, which his fans have long embraced.
The album also features Brooks’ duet with wife Trisha Yearwood on “Shallow,” from the movie A Star Is Born, and his crackling collaboration with Blake Shelton, “Dive Bar.” Overall, there’s a great balance of material, and Brooks has never sounded more poised or self-assured. Now in his late 50s, Brooks still retains the power to deliver the goods and entertain at the same time. Fun belongs right up there with his best work, including No Fences and Ropin’ the Wind.
(Bob Paxman / Sounds Like Nashville)

Das komplette Tracklisting:

1. The Road I’m On - 3:28
2. That’s What Cowboys Do - 3:34
3. All Day Long - 3:06
4. Shallow (withTrisha Yearwood) - 3:42
5. Dive Bar (with Blake Shelton) - 3:36
6. Amen - 3:30
7. The Courage Of Love - 4:08
8. I Can Be Me With You - 3:00
9. Message In A Bottle - 4:49
10. Stronger Than Me - 3:31
11. (A Hard Way To Make An) Easy Livin‘ - 3:44
12. Where The Cross Don’t Burn ( feat. Charley Pride) - 4:00
13. Party Gras (The Mardi Gras Song) - 2:58
14. (Sometimes You’v:e Got To Die To) Live Again - 3:22

Art-Nr.: 10205
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Brothers Osborne - skeletons [2020]
Brothers Osborne, das sind T. J. Osborne (lead vocals, acoustic guitar) und sein Bruder John Osborne (guitars), gelten als einer der heißesten, spannendsten und aufregendsten Acts Nashville's. Ihr grandioses, neues, nunmehr drittes Album "Skeletons" untermauert diesen Status mehr als jedes ihre beiden Alben davor - und auch die waren schon außergewöhlich stark. Doch "Skeletons" ist schlicht ein "Hammerteil"! Das renommierte amerikanische Magazin "Rolling Stone" etwa urteilt: "With 'Skeletons' Brothers Osborne deliver their first full-fledged Rock record". Das ist vielleicht ein wenig zu "hart" ausgedrückt, doch ja, das Album rockt schon gewaltig. Aber das beißt sich keineswegs mit ihren Countrywurzeln. Im Gegenteil! Die beiden charismatischen Brüder aus dem U.S.-Bundesstaat Maryland, T. J. mit seinem bärenstarken, unverwechselbaren, tiefstimmigen Gesang und Gitarrenhexer John (der Kerl spielt wie der Teufel), beide im übrigen auch exzellente Songwriter, und ihre fantastische Band präsentieren eine ungemein kreative, ja innovative, vielschichtige, abwechslungsreiche, moderne New Country-Musik, die die Grenzen zum Rock, Southern Rock, Rootsrock, Blues, Soul und Americana immer wieder genüßlich überschreitet. Doch egal, wie deutlich sie das tut, die Country-Erdung ist stets gegeben. Das alles spielt sich auf höchstem musikalischen Niveau ab, wirkt perfekt austaxiert und -balanciert. Ihr Variantenreichtum, pepaart mit den prächtigen Strukturen und Melodien ist eine Gabe, die nicht viele haben. Eric Church ist vielleicht noch so einer. Ein paar Songbeispiele seien stellvertretend für die große Vielfalt des Albums näher beleuchtet: Zum Beispiel der herrlich twangy, mit harmonischer Acoustic Gitarre und elektrischer Slideguitar beginnende, saustarke Opener "Lighten up", den schnell einsetzende, kraftvolle Drums und satte, ZZ Top-affine Riffs dann aber in Richtung eines toughen, swampigen, lauten Rockers lenken (klasse Melodie, zündendes, kleines E-Gitarren-Solo), der treibende, aufheizende, absolut hitverdächtige, mit "geilen" Gitarrenmomenten gespickte Countryrocker "All night", das ein wenig funkige "All the ggod ones are", der wunderschöne, mit tollen Gitarrenlicks und einer herrlichen Melodie versehene, sich flockig ins Ohr schraubende, gar ein wenig an die goldenen Neunziger erinnernde Countryrocker "I'm not for everyone" (klasse Akkordeon, prima Gitarren, Brooks & Dunn kommen einem hier in Erinnerung), der von abgefahrenen Tempowechseln gekennzeichnete, ein deutliches Waylon Jennings-Outlawflair verbreitende, partytauglich und trinkfest inszenierte, powernde Outlaw Country-Knaller "Back in the bottle" (scharfes E-Gitarren-Picking), das überaus melodische, frisch flockige, im besten Sinne etwas poppige New Country-Stück "High note", oder auch das furiose Instrumental "Muskrat greene", bei dem John Osborne mit seinen famosen Gitarrenkünsten mal so richtig von der Leine gelassen wird - eine Nummer kommt stärker als die andere. Zwei herausragende Tracks seien noch explizit erähnt: Zum einen das begnadete Titelstück "Skeletons", ein kraftvoller, von satten Gitarren, stampfenden, bedrohlichen Rhythmen und einem leicht swampigen Southern Rock-Vibe bestimmter, rauer Rocker, mit schön dreckiger, feuriger Lead Gitarren-Passage, und zum anderen das mächtig abgehende, heiße, elektrische, ungemein kraftvolle und (southern)rockige, gut tanzbare "Dead man's curve", das ein wenig wie ein modernes "The devil went down to Georgia" von der Charlie Daniels Band daherkommt, nur ohne Fiddle. Brothers Osborne gelingt mit "Skeletons", übrigens erneut meisterhaft produziert von Jay Joyce (u. a. Eric Church, Ashley McBryde), ein kleiner Geniestreich. Bei stetiger Weiterentwicklung haben sie ihren ganz eigenen, unverkennbaren, spannenden, virtuosen und abwechslungsreichen Countryrock-Sound gefunden. Ihr eh schon immenses Standing bei Musikerkollegen, Experten und Fans wird damit weiter anwachsen. Begeisternde Vorstellung der Osbornes!

Das komplette Traclisting:

1. Lighten Up - 3:17
2. All Night - 2:48
3. All The Good Ones Are - 3:23
4. I'm Not For Everyone - 2:52
5. Skeletons -3:39
6. Back On The Bottle - 3:16
7. High Note - 3:32
8. Muskrat Greene - 2:36
9. Dead Man's Curve - 2:21
10. Make It A Good One - 3:26
11. Hatin' Somebody - 4:51
12. Old Man's Boots - 3:16

Art-Nr.: 10167
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Church, Eric - heart [2021]
Spektakuläre Veröffentlichung einer neuen Album-Trilogie namens "Heart & Soul" von Eric Church! Das mittlere Werk, schlicht "&" betitelt, ein 6 Songs umfassendes, ausschließlich auf Vinyl erhältliches Album, ist ausschließlich den Mitgliedern des Eric Church-Fanclubs "Church Choir" vorbehalten und kann von uns somit leider nicht angeboten werden, während die aus jeweils 9 fantastischen Songs bestehenden Werke "Heart" und "Soul" nun erhältlich sind. Und die haben sich in sich! Eric Church ist ein absolutes Ausnahmetalent des Country, ein voller großartiger Ideen steckender, kreativer Freigeist, wie es in Nashville keinen zweiten gibt. Das konnte man schon bei seinen beiden grandiosen Vorgängeralben "Mr. Misunderstood" und "Desperate man" bewundern, und diese Entwicklung setzt sich nun mit "Heart" und auch "Soul" auf beeindruckendste Weise nahtlos fort. Eric Church liebt Country und er spielt Country. Doch seine Inspirationen gehen weit darüber hinaus. Rootsmusic, Blues, Soul, Southern Rock, Classic Rock, Folk und vieles mehr gehört dazu. All das lässt er in seine wunderbaren Songs prägend und deutlich hörbar einfließen - und unterm Strich ist es insgesamt doch wieder echter, vielschichtiger, moderner, ohne opulenten Schickschnack arrangierter, straight auf den Punkt gebrachter, unaufgeblähter, würziger, zündener Country voller Feuer und voller Herz. Innovativ, kreativ und auf höchstem Niveau! Eric Church hat sich mit seiner Touring Band, einigen zusätzlichen Musikern, seinem langjährigen Produzenten Jay Joyce und ein paar weiteren, arrivierten Songschreibern für die Aufnahem 28 Tage lang in ein Studio in der einsamen Bergwelt von North Carolina zurückgezogen, wo dieses prächtige Songmaterial entstand. Immmer wieder schaffen es Church und seine großartigen Musiker, die eh schon großen Spannungsbögen der Songs durch raffinierte instrumentelle Finessen und Arrangements (z. B nicht unbedingt zu erwartende Tempowechsel) zusätzlich zu erhöhen, ohne dabei aber den jeweiligen roten Faden der exzellenten Songstrukturen auch nur ansatzweise zu verlieren. Im Gegenteil, wir hören einfach hinreißende Grooves und Melodien, die genüßlich in unsere Gehörgänge drängen. Nehmen wir zum Beispiel mal

- vom Album "Heart"
den kernigen, knackigen, erdig rauen Roots-/Country-/Heartland Rocker "Heart on fire" mit seinem Drive, den zündenden E-Gitarren und der tollen Melodie (Church's Einfluß von einem seinegr großen Helden, Bob Seger, ist hier deutlich spürbar), die schöne, lockere, ebenfalls sehr melodische Midtempo Countrynummer "Heart of the night" (geschickter Tempowechsel zu einem herrlich nostalgischen Pop-Groove), den satten, ungemein variablen Counryrocker "Russian roulette", den energetischen, tollen, zwischen zurückgenommenen und krachend lauten Passagen hin und her schwankenden Countryrock-Knaller "Stick that in your Country Song" (live sicher ein Hammer), die hochmelodische, frische, voller Soul steckende, knackige New Country-Nummer "Never break heart", die wunderschlne, lockere, harmonische Ballade "Crazyland", oder die ungemein viel positive Energie versprühende, herrliche New Country-Nummer "Love shine down" (tolle Baritone Gitarre), sowie

- vom Album "Soul"
die dezent autobiographisch angehauchte, hingebungsvolle, herrlich locker und lässig groovende, ungemein cool wirkende, wunderbar melodische, rootsig bluesige Countrynummer "Rock & Roll found me", das satt instrumentierte, etwas nostalgisch wirkende, soulige "Look good and you know it", den mit einem tollen "steady Drive" ausgetatteten, sehr modernen, kraftvollen Outlaw-Countryrocker "Break it kind og guy", den traumhaft melodischen, mit schönem Piano und erdigen Gitarren inszenierten, in einem knackigen Midtempo gehaltenen Countryrocker "Hell of a view" (klasse Heartland-Flair), das wunderbare, vorwiegend akustisch gehaltene "Jenny", den höllisch groovenden, saucoolen, erdigen, viel Southern Rock-Staub aufwirbelnden, Slideguitar-getränkten Countryrock-Kracher "Bad mother trucker", wie auch die ruhige, wunderschöne, voller Herz und Emotion dargebotene, bewegende Ballade "Lynyrd Skynyrd Jones" über einen jungen Mann, dessen Eltern beinharte Lynyrd Skynyrd-Fans waren/sind, was ihm in seine Gene mitgegeben wurde. Herrlich!

Eric Church unetrmauert mit diesen beiden Prachtalben seine absolute Ausnahmestellung in Nashville. Seine Magie ist ungebrochen. Moderner, ungemein vielseitiger New Country und Countryrock des 21. Jahrhunderts vom Allerfeinsten!

Das komplette Tracklisting:

1. Heart On Fire - 4:18
2. Heart Of The Night - 3:18
3. Russian Roulette - 3:57
4. People Break - 3:21
5. Stick That In Your Country Song - 3:48
6. Never Break Heart - 3:48
7. Crazyland - 2:39
8. Bunch Of Nothing - 3:29
9. Love Shine Down - 2:46

Art-Nr.: 10291
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Church, Eric - soul [2021]
Spektakuläre Veröffentlichung einer neuen Album-Trilogie namens "Heart & Soul" von Eric Church! Das mittlere Werk, schlicht "&" betitelt, ein 6 Songs umfassendes, ausschließlich auf Vinyl erhältliches Album, ist ausschließlich den Mitgliedern des Eric Church-Fanclubs "Church Choir" vorbehalten und kann von uns somit leider nicht angeboten werden, während die aus jeweils 9 fantastischen Songs bestehenden Werke "Heart" und "Soul" nun erhältlich sind. Und die haben sich in sich! Eric Church ist ein absolutes Ausnahmetalent des Country, ein voller großartiger Ideen steckender, kreativer Freigeist, wie es in Nashville keinen zweiten gibt. Das konnte man schon bei seinen beiden grandiosen Vorgängeralben "Mr. Misunderstood" und "Desperate man" bewundern, und diese Entwicklung setzt sich nun mit "Heart" und auch "Soul" auf beeindruckendste Weise nahtlos fort. Eric Church liebt Country und er spielt Country. Doch seine Inspirationen gehen weit darüber hinaus. Rootsmusic, Blues, Soul, Southern Rock, Classic Rock, Folk und vieles mehr gehört dazu. All das lässt er in seine wunderbaren Songs prägend und deutlich hörbar einfließen - und unterm Strich ist es insgesamt doch wieder echter, vielschichtiger, moderner, ohne opulenten Schickschnack arrangierter, straight auf den Punkt gebrachter, unaufgeblähter, würziger, zündener Country voller Feuer und voller Herz. Innovativ, kreativ und auf höchstem Niveau! Eric Church hat sich mit seiner Touring Band, einigen zusätzlichen Musikern, seinem langjährigen Produzenten Jay Joyce und ein paar weiteren, arrivierten Songschreibern für die Aufnahem 28 Tage lang in ein Studio in der einsamen Bergwelt von North Carolina zurückgezogen, wo dieses prächtige Songmaterial entstand. Immmer wieder schaffen es Church und seine großartigen Musiker, die eh schon großen Spannungsbögen der Songs durch raffinierte instrumentelle Finessen und Arrangements (z. B nicht unbedingt zu erwartende Tempowechsel) zusätzlich zu erhöhen, ohne dabei aber den jeweiligen roten Faden der exzellenten Songstrukturen auch nur ansatzweise zu verlieren. Im Gegenteil, wir hören einfach hinreißende Grooves und Melodien, die genüßlich in unsere Gehörgänge drängen. Nehmen wir zum Beispiel mal

- vom Album "Heart"
den kernigen, knackigen, erdig rauen Roots-/Country-/Heartland Rocker "Heart on fire" mit seinem Drive, den zündenden E-Gitarren und der tollen Melodie (Church's Einfluß von einem seinegr großen Helden, Bob Seger, ist hier deutlich spürbar), die schöne, lockere, ebenfalls sehr melodische Midtempo Countrynummer "Heart of the night" (geschickter Tempowechsel zu einem herrlich nostalgischen Pop-Groove), den satten, ungemein variablen Counryrocker "Russian roulette", den energetischen, tollen, zwischen zurückgenommenen und krachend lauten Passagen hin und her schwankenden Countryrock-Knaller "Stick that in your Country Song" (live sicher ein Hammer), die hochmelodische, frische, voller Soul steckende, knackige New Country-Nummer "Never break heart", die wunderschlne, lockere, harmonische Ballade "Crazyland", oder die ungemein viel positive Energie versprühende, herrliche New Country-Nummer "Love shine down" (tolle Baritone Gitarre), sowie

- vom Album "Soul"
die dezent autobiographisch angehauchte, hingebungsvolle, herrlich locker und lässig groovende, ungemein cool wirkende, wunderbar melodische, rootsig bluesige Countrynummer "Rock & Roll found me", das satt instrumentierte, etwas nostalgisch wirkende, soulige "Look good and you know it", den mit einem tollen "steady Drive" ausgetatteten, sehr modernen, kraftvollen Outlaw-Countryrocker "Break it kind og guy", den traumhaft melodischen, mit schönem Piano und erdigen Gitarren inszenierten, in einem knackigen Midtempo gehaltenen Countryrocker "Hell of a view" (klasse Heartland-Flair), das wunderbare, vorwiegend akustisch gehaltene "Jenny", den höllisch groovenden, saucoolen, erdigen, viel Southern Rock-Staub aufwirbelnden, Slideguitar-getränkten Countryrock-Kracher "Bad mother trucker", wie auch die ruhige, wunderschöne, voller Herz und Emotion dargebotene, bewegende Ballade "Lynyrd Skynyrd Jones" über einen jungen Mann, dessen Eltern beinharte Lynyrd Skynyrd-Fans waren/sind, was ihm in seine Gene mitgegeben wurde. Herrlich!

Eric Church unetrmauert mit diesen beiden Prachtalben seine absolute Ausnahmestellung in Nashville. Seine Magie ist ungebrochen. Moderner, ungemein vielseitiger New Country und Countryrock des 21. Jahrhunderts vom Allerfeinsten!

Das komplette Tracklisting:

1. Rock & Roll Found Me - 4:09
2. Look Good And You Know It - 3:10
3. Bright Side Girl - 3:02
4. Break It Kind Of Guy - 3:45
5. Hell Of A View - 2:55
6. Where I Wanna Be - 4:04
7. Jenny - 3:18
8. Bad Mother Trucker - 3:23
9. Lynyrd Skynyrd Jones - 3:44

Art-Nr.: 10299
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Collins, Ruthie - cold comfort [2020]
Ganz großartiges, zweites Album der aus Fredonia, NY stammenden, heute in Nashville lebenden, hoch talentierten, nach eigenen Angaben stark von Emmylou Harris beeinflussten Singer-Songwriterin Ruthie Collins. Collins gelingt mit "Cold comfort" ein sehr gediegenes, wunderschönes Album voller exzellenter Songs, in denen sie ihre klaren Countrywurzeln und ihre Neigung zum Americana wie selbstverständlich miteinander vereint. Immer wieder hört man herrliche Baritone E-Gitarren-Licks, wunderbare Steelguitar-Klänge und lockere Rhythmen, die sich, oft auch mit geschickt eingesetzten Streichern, zu einem ungemein schönen, mit hinreißenden Melodien versehenen, opulenten, ein traumhaftes Americana-/Western-/Desert-Flair vermittelnden Klangbild zusammenfügen. Dazu Collins' hervorragende Stimme! Ganz stark beispielsweise der Eröffnungstrack "Joshua tree", eine geradezu umwerfende Ode an den legendären Gram Parsons. Ruthie's 2017er Debut "Get drunk and cry" war schon ein richtig starkes Werk, doch mit "Cold comfort" erreicht sie in puncto Entwicklung, Reife, Kreativität und Originalität noch einmal ein deutlich höheres Level. Gratulation an Ruthie Collins zu diesem tollen, edlen Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Joshua Tree - 4:11
2. Cheater - 4:34
3. Dang Dallas - 4:23
4. Hey Little Girl - 3:48
5. Untold - 4:19
6. Bad Woman - 4:15
7. Change - 3:33
8. Cold Comfort - 4:54
9. Wish You Were Here - 3:40
10. You Can't Remember - 4:24
11. Beg Steal Borrow - 4:00

Art-Nr.: 10031
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Florida Georgia Line - life rolls on [2021]
Nashville's Bro Counry-Helden Tyler Hubbard und Brian Kelley, aka Florida Georgia Line, beglücken die Countrywelt und ihre Fans mit einem klasse, neuen Album. "Life rolls on" enthält satte 16 neue Songs, die weitestgehend den typischen, so erfolgreichen Florida Georgia-Spound bieten, der genüßlich die deutlich hörbaren raubeinigen Countrywurzeln der Beiden gerne auch mal mit ein paar Pop-, Rap,- und/oder R & B-Elementen verbindet. Dennoch fällt auf, und das ist sehr erfreulich, dass das neue Werk nicht ganz so nach vorn rockend und nur auf Party ausgelegt ist, sondern sich zumeist im erfrischenden, durchaus knackigen, aber lockereren Midtempo-Bereich bewegt, ohne das die flotten Stücke gänzlich fehlen - ganz und gar nicht. Aber mit diesen etwas gediegeneren Arrangements wirkt das alles etwas reifer als in der Vergangenheit - und mehr im Country verwurzelt. Das "Zeug" geht gut ins Ohr, vermittelt Freude, Frische, Sonne und viel gute Laune. Enthält u. a. ihren großen neuen Hit, das flotte, großartige "Long live", doch das wird nicht der einzige Riesenhit bleiben, den dieses Album abwerfen wird. Florida Georgia Line "surfen" weiter auf der Erfolgswelle.

Das komplöette Tracklisting:

1. Long Live - 2:33
2. Life Looks Good - 2:48
3. Countryside - 3:20
4. Always Gonna Love You - 2:57
5. I Love My Country - 3:05
6. Hard To Get To Heaven - 3:11
7. Long Time Comin' - 3:14
8. Interlude - 0:26
9. Ain’t Worried Bout It - 2:32
10. Beer:30 - 2:19
11. New Truck - 2:22
12. Eyes Closed - 2:29
13. Second Guessing (From Songland) - 3:07
14. Good To Me - 2:49
15. U.S. Stronger - 3:03
16. Life Rolls On - 3:21

Art-Nr.: 10267
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Lynyrd Skynyrd - live at knebworth 76 ~ CD & Blu-Ray [2021]
CD & Blu-Ray-Set! Historisch! Legendär! Der spektakuläre Auftritt von Lynyrd Skynyrd (im klassischen Line-Up mit dem unvergessenen Ronnie Van Zant (Vocals), den 3 Gitarristen Gary Rossington, Allen Collins und Steve Gaines, Leon Wilkeson (Bass), Artimus Pyle /Drums), Keyboarder Billy Powell und den Honkettes Cassie Gaines, JoJo Billingsley und Leslie Hawkins (Background Vocals) vom 21. August 1976 beim englischen Knebworth-Festival. Die Show gilt als eines der besten Lynyrd Skynyrd-Konzerte, die Band spielte sich in einen Rausch, die weit über 100.000 Zuschauer (manche Schätzungen sprechen auch von 150.000 - 200.000 Zuschauern) lagen der ihnen bedingungslos zu Füßen. Headliner des damaligen Festivals waren die Rolling Stones, die von dem Auftritt Skynyrd's sichtlich bedient waren, vor allem als Ronnie van Zant und die 3 Gitarristen bei "Free bird" auch noch eine eigentlich für sie gesperrte Grenze überschritten und auf der vorderen "Rote Zungen"-Bühne alles in "Grund und Boden" rockten. Unvergeßlich! Das alles erscheint jetzt in einem super Sound auf der hier vorliegenden Live-CD und als Konzertfilm auf der zugehörigen Blu-Ray. Auch das Bild ist für die damalugen Verhältmisse einwandfrei, einfach klasse. Zudem enthält die Blu-Ray exklusiv auch noch die großartige, komplette, 2018 veröffentlichte Band-Dokumentation "If I Leave Here Tomorrow: A Film About Lynyrd Skynyrd". Ein fantastisches Gesamtpaket! Ein Stück amerikanische Rock-Geschichte! Unverzichtbar für jeden Lynyrd Skynyrd- und Southern Rock-Fan!

Die komplette Setlist der CD und Blu-Ray:

1. Workin’ For MCA - 4:44
2. I Ain’t The One - 3:49
3. Saturday Night Special - 5:26
4. Searching - 3:52
5. Whiskey Rock-A-Roller - 4:41
6. Travelin’ Man - 4:12
7. Gimme Three Steps - 4:50
8. Call Me The Breeze - 6:06
9. T For Texas - 8:50
10. Sweet Home Alabama - 6:21
11. Free Bird - 13:33

Blu-Ray Bonus:
Band-Dokumentation "If I Leave Here Tomorrow: A Film About Lynyrd Skynyrd"

Art-Nr.: 10286
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Midland - the sonic ranch [2021]
Von einem herrlichen, geradezu unwiderstehlichen Siebziger Jahre Retro-Charme geprägter, genauso zeitloser wie aktueller, in einer unbeschreiblichen Lockerheit und Melodik inszenierter Countryrock- und New Country - dafür stehen Midland. Mit "The Sonic Ranch" präsentiert das Trio (Mark Wystrach, Cameron Duddy und Jess Carson) nun ihr drittes Album (wieder ein schlicht famoses Werk), das aber eigentlich ihr erstes hätte sein sollen. Wir erleben die Band hier in ihrer absoluten Früh- und Findungsphase, als Midland eigentlich offiziell noch gar nicht gegründet waren. Im Jahre 2013 haben sich die Drei bei Cameron Duddy's Hochzeit in Wyoming kennengelernt, angefreundet und auch bei ein paar Jammings ihre gemeinsamen musikalischen Vorlieben entdeckt. Sie hatten so viel Spaß daran, dass sie beschlossen, dies zu wiederholen und nisteten sich zunächst "just for fun" im Jahre 2014 für 10 Tage mit ein paar Begleitmusikern in den Sonic Ranch Recording Studios von El Paso/Texas ein, um mal ein paar Demos einzuspielen. Die Chemie stimmte schnell, die musikalische Verbundenheit wuchs, es entstanden ein großartiger, ganz eigener Sound und etliche wunderbare Songs - Midland waren geboren, die Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf. Genau aus diesen Sessions entstand nun das herrliche "The Sonic Ranch"-Album. Dieses Werk verkörpert in seiner Natürlichkeit vielleicht noch mehr die Philosophie der Band, als die beiden Veröffentlichungen von 2017 ("On the rocks") und 2019 ("Let it roll"). "The Sonic Ranch" von vorn bis hinten durchzuhören bedeutet puren Genuß. Ein Songhighlight jagt das nächste. Diese traumhaften Melodien, diese unaufgemotzten, unbeschwerten Inszenierungen mit jeder Menge harmonisch miteinander spielenden Gitarren unterschiedlichster Art, dieser großartige, viel Wärme ausstrahlende Gesang, diese musikalische Leichtigkeit und Lockerheit, dieses unwiderstehliche Gefühl von unendlicher Weite und Freiheit - Midland zelebrieren dies hier geradezu perfekt. Ihre Musik wird begleitet von einem ungemein lockeren, natürlichen Flow. Sie vermittelt einfach dieses "Peaceful Easy Feeling", das schon die Eagles in den frühen Siebzigern besungen haben. Genau dort holen sich Midland ihre Inspiration und übertragen sie genüßlich in die heutige Zeit. "The Sonic Ranch" Ranch" ist ein zeitloses, absolut natürliches County-/Countryyrock-Juwel vom Allerfeinsten.

Das komplette Tracklisting:

1. Fourteen Gears (Adobe House Version) - 3:17
2. Cowgirl Blues - 3:58
3. Worn Out Boots - 3:01
4. Champagne For The Pain - 3:19
5. Will This Life Be As Grand - 4:14
6. Fool’s Luck - 3:43
7. Whiskey - 2:50
8. She’s A Cowgirl - 3:34
9. Runnin’ Wild - 3:49
10. Texas Is The Last Stop - 3:00
11. Cowgirl Blues (Jess Carson Vocal) - 3:41
12. This Town - 3:31

Art-Nr.: 10290
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Steel Woods, The - all of your stones [2021]
Sie fühlen sich inspiriert vom Country, insbesondere dem Outlaw Country (Waylon Jennings), genauso aber auch vom Heavy Metal (z. B. Black Sabbath), doch ihre Roots, ihr Herz und damit ihre DNA liegen eindeutig im klassischen, ehrlichen, unverfälschten Southern Rock solcher Bands wie den Allman Brothers, Lynyrd Skynyrd und aus der jüngeren Zeit auch Blackberry Smoke. All diese Inspirationen und Einflüsse spiegeln sich eins zu eins in der fantastischen Musik der Steel Woods wider - in ihren beiden Vorgängeralben "Straw in the wind" und Old news", und noch mehr in dem famosen, neuen Werk "All of your stones". Das Teil ist ein echtes Southern Rock-Pfund! Allerdings eines, das unter sehr traurigen Begleitumständen veröffentlicht wurde. Jason "Rowdy" Cope, einer der gefragtesten und talentiertesten Gitarristen Nashville's, einst langjähriger Gitarrist in der Tour-Band von Jamey Johnson und neben Sänger und zweitem Gitarrist Wes Bayliss Mitbegründer der erst im Jahr 2016 gegründeten Steel Woods, ist am 16. Januar 2021, kurz nach Fertigstellung des Albums, vollkommen unerwartet im Alter von nur 42 Jahren verstorben. Für die Band war danach lange nicht klar, ob man das Album noch veröffentlichen und weitermachen solle, doch man hat sich, abgesprochen mit Cope's Familie, positiv für beides entschieden, auch weil "Rowdy" es mit Sicherheit so gewollt hätte. So muß man "All of your stones" auch als so etwas wie das musikalische Vermächtnis ihres Gitarristen und Songwriters betrachten - und als was für ein starkes. Die Band agiert mit immenser Energie, Wucht und Frische. Der Sound ist ungemein kraftvoll, knackig, klar und auf den Punkt produziert. Fronter Wes Bayliss singt baumstark, sein Gitarrenspiel ist, wie das von Cope, exzellent. Die beiden Gitarristen spielen prächtig zusammen, hauen kernige, fette Riffs ohne Ende raus und brillieren mit fulminanten, zündenden Soli, inkl. einiger toller Twin Lead-Passagen. Die Rhythmusfraktion (Johnny Stanton am Bass und Isaac Santy an den Drums) ist für das massive, tighte Fundament zuständig. Das Songmaterial kommt, bis auf wenige Ausnahmen, wie gesagt, mit einer gewaltigen Kraft. Vom Tempo her allerdings wählt die Band nicht den Vollgas-Modus, sondern eher eine langsamere Gangart, was der Schwere und Wucht der Stücke aber in keinster Weise entgegensteht. Die Melodien sind vorzüglich. Und alles ist zu 100% southern! Das musiklische "Abenteuer" startet mit einem, coolen, windgepeitschten "Intro", das das sanfte Schnurren eines Motors, auf Kies schlurfende Stiefel und ein paar dezente Gitarrenklänge aus dem Titeltrack "All of your stones" enthält, um dann mit dem gewaltigen "Out of the blue" in die Vollen zu gehen. Welch eine krachende, bluesige Southern Rock-Ballade, "full of electrifying guitar work", vom Allerfeinsten. Power pur, kernig, aber ungemein melodisch. Hammer! Weiter geht's mit dem etwas flotteren und lockereren, dennoch viel "schwere" Energie ausstrahlenden, von Wes Bayliss und Jason "Rowdy" Cope komponierten, "You're cold". Hat einen klasse Groove und wird von tollen Gitarrenlicks bestimmt. Ein zunächat etwas country-folkiger Touch zieht sich durch den mächtig rockenden Gesamtsound, der zum Ende hin opulenten Streicherklängen weicht. Klasse und sehr spannend arrangiert. Das ruhige, feine "Ole pal", das Bayliss für einen alten Freund, den er sehr vermisst, geschrieben hat, bekommt durch Cope's Ableben im Nachhinein eine sehr tiefgreifende und eindringliche Bedeutung. Dann zollt die Band einem ihre größten musikalischen Vorbilder Tribut: Lynyrd Skynyrd's "I need you" aus derem "Second helping"-Album steht auf dem Programm. Was pumpen die Steel Woods in diesen Klassiker nochmal für eine Kraft und Frische hinein. Krachende, wuchtige Drums und mächtige Gitarren bestimmen das Geschehen. Die beiden Gitarristen spielen sich richtig "heiß", mündend in einem packenden, bravourösen Gitarrenfinish, inkl. herrlicher, satter Twin-Leads. Auch der Gesang von Wes Bayliss im Duett mit Country-Chanteuse Ashley Monroe (Pistol Annies) ist geradezu magisch. Baumstarkes Cover! Mit dem sehr melodischen, exzellenten, übrigens von Jason Cope verfassten, Southern Rocker "Baby slow down" zieht die Band dann das Tempo nochmal etwas an. Der Groove ist klasse, die Gitarrenlicks wirken herrlich lässig, das Lead-Spiel aber ist sehr kraftvoll. Cope's melodisches, aber voller Feuer steckendes Gitarrensolo ist einfach nur "geil". Eine weitere, dieser prachtvollen, dezent country-infizierten, krachenden Southern Rock-Balladen hören wir mit dem tollen "Aiming fpr you" (furioses Gitarrensolo), ehe das Album mit dem wunderbaren Titelstück "All of your stones", das abermals alle Trademarks der Band in vollendeter Art und Weise offenbart: Puren Southern Rock-Spirit, scharfes Country Outlaw-Flair, einen Hauch von "Heavy-Power", tolle Melodik und herrlich, satte Gitarren zuhauf (hier nochmals mit großartigen Twin-Leads). Dieses dritte und zugleich letzte Album der Steel Woods mit ihrem Gründungsgitarristen Jason "Rowdy" Cope ist, ohne die anderen beiden abwerten zu wollen, ihr absolut stärkstes. Die Band zeigt sich in herausragender Verfassung und auf dem bisherigen Zenit ihres Schaffens. Mit diesem bemerkenswerten, tollen Werk sind die Steel Woods aus der Liga der Top Bands der aktuellen Southern Rock-Renaissance nicht mehr wegzudenken. Endgültig!

Das komplette Tracklisting:

1. Intro - 1:17
2. Out of the Blue - 4:24
3. You're Cold - 4:57
4. You Never Came Home - 3:59
5. Ole Pal - 5:15
6. I Need You (feat. Ashley Monroe) - 7:09
7. Run on Ahead - 4:41
8. Baby Slow Down - 3:35
9. Aiming for You - 4:53
10. All of Your Stones - 4:50

Art-Nr.: 10312
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Out of the blue
You're cold
Ole pal
I need you
Baby slow down
Aiming for you
All of your stones

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Tritt, Travis - set in stone [2021]
Wow! Travis Tritt ist zurück mit einem baumstarken Comeback-Album. "Set in Stone", im übrigen erstklassig produziert von dem mega angesagten Dave Cobb (u. a. Jason Isbell and the 400 Unit, Whiskey Myers, Chris Stapleton, The Highwomen) heißt das Teil, das alles wieder zum Vorschein bringt, was ihn in der Blüte seiner Karriere in den Neunzigern und Anfang der 2000er ausgezeichnet hat: Handgemachter, grundehrlicher "Honky Tonkin', Outlaw- and Southern rockin' Country" der Extraklasse. Auch nach ewig langer Pause ist der Mann aus Marietta/Georgia noch ganz der Alte. Vor allem lässt der bereits seit seinen Anfängen auch in der Southern Rock-Szene äußerst hoch geschätzte Tritt beim neuen Album seine herkunftsbedingte Southern Rock-Seele wieder ordentlich durchklingen. Ihm gelingt hier eine exzellente Balance zwischen einigen herausragenden, kernigen, voller Energie steckenden, Gitarren-betonten Southern-Rockern (schon der bärenstarke Opener "Stand your ground" mit seinen grandiosen Twin Leads und fulminanten Allman Betts Band-mäßigen E-Gitarren dürfte die Southern Rock-Klientel zu Freudensprüngen veranlassen) und ein paar wunderbaren New Country-/Outlaw-Country-Balladen. Für die herausragende Gitarrenarbeit während des gesamten Albums zeichnet Gitarrenzauberer Leroy Powell (Gitarrist der Shooter Jennings Band in Shooter's Anfangsjahren, einige erinnern sich bestimmt auch noch an die großartigen Leroy Powell and The Messengers), der einen Wahnsinnsjob an der Lead Gitarre (Twin Leads), Pedal Steel, akustischen Gitarre abliefert. Zu den weiteren Songperlen, neben dem schon erwähnten Opener, gehören u. a. die jede Menge Southern-Spirit verbeitende, traumhaft melodische, sehr frische Country-Ballade "Set in stone" (hinreißendes Pedal Steel-Spiel von Leroy Powell, tolle Backing Vocals von Bekka Bramlett), der an swampige Lynyrd Skynyrd erinnernde Southern Rocker "Ghost Town Nation" (erneut starke Twin Leads, herrliches, rockiges Outlaw Country-Feeling), die pure, auf Waylon Jennings' Spuren wandelnde Outlaw Country-Ballade "Smoke in a bar" (Fiddle, klasse Pedal Steel, großartiges Honky Tonk-Piano, tolle Melodie), der forsche, erdige Outlaw-Countryrocker "They don't make 'em like that no more" (starke E-Gitarrenlicks, klimperndes Piano), das kernige, southern-rockige "Southern man" (glühendes Gitarrensolo), das ein wenig an Kris Kristofferson erinnernde "Ain't who I was", wie auch das schön groovende "Way down in Georgia". Von der ersten bis zur letzten Sekunde dieses Werkes hören wir einen blendend aufgelegten Travis Tritt. Das hat uns schon ein bißchen gefehlt in den letzten Jahren. Doch jetzt ist er zurück und er begeistert seine Fans wie eh und je. Was für ein prächtiges, neues Album von Travis Tritt.

Das komplette Tracklisting:

1. Stand Your Ground - 3:42
2. Set In Stone - 3:04
3. Ghost Town Nation - 3:04
4. Smoke In A Bar - 4:22
5. Leave This World - 3:24
6. They Don't Make 'Em Like That No More - 2:47
7. Better Off Dead - 5:05
8. Southern Man - 3:02
9. Open Line - 4:19
10. Ain't Who I Was - 4:12
11. Way Down In Georgia - 3:49

Art-Nr.: 10317
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Stand your ground
Set in stone
Ghost town nation
Smoke in a bar
They don't make 'em like that no more
Southern man
Ain't who I was
Way down in Georgia

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Wallen, Morgan - dangerous ~ the double album [2021]
"Rising Country Superstar" Morgan Wallen legt nach seinem überaus erfolgreichen 2019er Debut "If I know me" nun mit einem echten "Pfund" nach. "Dangerous" heißt sein neues, zweites Werk - und es ist ein mit satten 30 Songs vollgepacktes Doppelalbum mit einer Gesamtspielzeit von knapp 100 Minuten. Dabei "klotzt" Wallen nicht nur mit Masse, sondern auch musikalischer Klasse. Er hat noch einmal einen richtigen Entwicklungsschritt nach vorn gemacht. Der aktuelle CMA-"Sänger des Jahres", gleichzeitig ein großartiger Songwriter (bei 16 Tracks des neuen Albums war er kompositorisch involviert), trifft mit seinem Stil exakt den Zahn der Zeit und den Nerv der aktuellen Country-Generation. Geschickt findet er in seiner Musik die ideale Balance zwischen ehrlichen, natürlichen und durchaus traditionellen Countryroots und modernen, auch mal eindeutig am Pop ausgerichteten Countryklängen. Eine richtig "hippe" Mischung und Bandbreite, auf die auch die junge Countrymeute abfährt. Das Gute an alledem ist, dass a) die Songs von vorn bis hinten eine erstklassige Qualität haben (tolle Melodien, tolle Musiker), b) Wallen einfach ein erstklassiger, ausstrahlungsstarker Sänger mit einer klasse Stimme ist (er hat ohne Zweifel den richtigen Country-Slang) und c) er nie die Countrypfade verlässt. Wir hören wunderbare, anspruchsvolle Sachen wie etwa die herrlich interpretierte Version von Jason Isbell's "Cover me up" oder die famose, angerockte Ballade "Only Thing That's Gone" (ein grandioses Duett mit Chris Stapleton), flockigen, von traumhaften Melodien geprägten "flowing Country" der Marke Midland, wie zum Beispiel bei "7 Dummers" oder "Silverado For Sale", eine ganze Reihe von großartigen "Drinking Songs", wie etwa das gepflegte "Whiskey'd My Way" und das rockige "Beer Don't", wie eben auch ein paar leicht verdauliche, beschwingte, prima arrangierte Country Pop-Nummern, etwa mit "Warning", oder "Wasted On You". Keine Frage, Morgan Wallen ist wohl zur Zeit eines der "heißesten Eisen" in Nashville. "Dangerous" wird ihm jede Menge Hits einbringen (in der Woche, in der das Album veröffentlicht wurde, waren daraus allein schon 3 Titel gleichzeitig in den Top 25 der Billboard Country Singles-Charts platziert) und seinen Weg zum nächsten Superstar von Music City weiter ebnen. Dieses großartige Doppelalbum versprüht modernes Nashville Countryfeeling von vorn bis hinten. Was will man mehr? Volltreffer von Morgan Wallen!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1:
1. Sand In My Boots - 3:22
2. Wasted On You - 2:58
3. Somebody’s Problem - 2:41
4. More Surprised Than Me - 2:37
5. 865 - 3:10
6. Warning - 2:36
7. Neon Eyes - 3:46
8. Outlaw (feat. Ben Burgess) - 3:49
9. Whiskey’d My Way - 3:00
10. Wonderin’ Bout The Wind - 3:02
11. Your Bartender - 3:05
12. Only Thing That’s Gone (feat. Chris Stapleton) - 3:16
13. Cover Me Up - 4:53
14. 7 Summers - 3:30
15. More Than My Hometown - 3:36

Disc 2:
1. Still Goin Down - 3:06
2. Rednecks, Red Letters, Red Dirt - 3:05
3. Dangerous - 2:27
4. Beer Don’t - 3:16
5. Blame It On Me - 2:42
6. Somethin’ Country - 2:52
7. This Bar - 3:05
8. Country A$$ Shit - 3:06
9. Whatcha Think Of Country Now - 3:02
10. Me On Whiskey - 3:30
11. Need A Boat - 3:05
12. Silverado For Sale - 3:44
13. Heartless (Wallen Album Mix) - 2:49
14. Livin’ The Dream - 3:59
15. Quittin’ Time - 3:44

Art-Nr.: 10234
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Wild Feathers, The - same [2013]
The Wild Feathers, eine junge Americana Rock-/Rootsrock-Truppe aus Nashville/Tennessee, ist seit einiger Zeit unter den Szene-Spezialisten in aller Munde. Vollkommen zu Recht, wie ihr nun vorliegendes, grandioses Debut eindrucksvoll unter Beweis stellt. Was für ein prächtiges Album! Produziert von dem "Genre-Guru" Jay Joyce (u.a. Derek Trucks Band, Cage The Elephant, Emmylou Harris, Patty Griffin, Little Big Town) gelingt dem famosen Quintett eine wunderbare Gratwanderungen zwischen Seventies-Einflüssen und der Gegenwart. Mit "powerful harmonies, country twang, breezy melodies and lots of guitar" kombinieren sie jede Menge Spuren ihrer musikalischen Helden wie Bob Dylan, Tom Petty, Johnny Cash, Gram Parsons, Neil Young, The Band und The Allman Brothers Band, lassen sich aber offensichtlich auch von angesagten Künstlern der Neuzeit, wie beispielsweise The Avett Brothers inspirieren. Dabei kreieren sie einen eigenen Stil von kernigem Rootsrock und Americana Rock mit wohl dosierten Folk-, Countryrock-, und Jam-Momenten, der es in sich hat. Ungemein spannende, abwechslungsreiche Arrangements, die oft innerhalb des jeweiligen Songs, sowohl im Tempo, als auch in der Intensität zwischen laut und leise variieren, spürbare Spielfreude und exzellente Musikalität bestimmen das Bild, genau wie das bärenstarke Songmaterial und die großartigen Melodien. Das ist mitreissender "American Americana Rock'n Roll" durch und durch. Man höre sich nur solch geniale Songs wie das famose "Hard wind" (satter, dreckiger Countryrock trifft auf Spuren von Led Zeppelin), das traumhaft melodische "Hard times" (so würden The Band in Hochform wohl heute klingen), oder die wunderbar variable, folkige Americana-Hymne "The ceiling" an - einfach toll! The Wild Feathers mit einem saustarken Debut!

Das komplette Tracklisting:

1. Backwoods Company - 3:06
2. American - 4:14
3. I Can Have You - 3:36
4. Tall Boots - 4:26
5. The Ceiling - 6:20
6. Left My Woman - 4:13
7. I'm Alive - 3:11
8. Hard Wind - 3:23
9. If You Don't Love Me - 3:29
10. Hard Times - 6:11
11. Got It Wrong - 3:26
12. How - 5:39

Art-Nr.: 8269
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Backwoods company
American
The ceiling
Left my woman
Hard wind
If you don't love me
Hard times

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