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Blackberry Smoke - you hear georgia [2021]
Blackberry Smoke "on fire"! Die vielleicht beste Southern Rock Band unserer Zeit präsentiert mit "You hear Georgia", einer genauso liebevollen wie reflektierenden Hommage an ihren Heimatstaat Georgia, ihr neues Studioalbum - ein wahres Hammer-Teil! Charlie Starr und seine Freunde scheinen noch immer nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen zu sein, denn dieses Werk markiert erneut eine Steigerung zum Vorgänger. Ihr Potential scheint unerschöpflich zu sein. Mittlerweile auch in der Jamrock-Szene hoch anerkannt, präsentieren sich Blackberry Smoke mit ihrer Direktheit, Ehrlichkeit, Authentizität und musikalischen Klasse mittlerweile wie die einzig wahren, unangefochtenen Erben der goldenen Southern Rock-Ära zwischen Lynyrd Skynyrd, der Marshall Tucker Band, den Allman Brothers und allem, was dazwischen liegt. Dennoch klingen sie absolut eigenständig, wie eben nur Blackberry Smoke klingen. Wunderbar! Mitreißend! "Eigentlich" sind Blackberry Smoke mittlerweile zum Septett "mutiert", auch wenn Preston Holcomb (percussion) und Benji Shanks (guitar) noch als "special guests" aufgeführt werden. Doch die beiden sind, Holcomb mit seiner großartigen, den jammigen Sound wunderbar fördernden Percussionarbeit, und vor allem Benji Shanks mit seinem sehr präsenten, exzellenten Slidegitarrenspiel, bei jedem Stück dabei. Auch live sind die beiden zuletzt immer wieder mit an Bord. Erstklassig produziert hat das Werk übrigens der zur Zeit omnipräsente Dave Cobb (u. a. Jason Isbell and the 400 Unit, Chris Stapleton, Whiskey Myers, The Highwomen, Rival Sons, Marcus King Band, u.v.m.). Das Album beginnt mit dem sehr kraftvollen, brodelnden, riffig treibenden Southern Rocker "Live it down", geradezu ein Musterbeispiel für die Weiterentwicklung der Band in Richtung Jam Southern Rock der Marke The Allman Brothers Band / Gov't Mule. Das von einem prächtigen Groove (klasse Percussion, funky E-Piano) getragene, raue, dreckige Gitarrensolo, in seiner "freien", zwanglosen, spielfreudigen Spielweise, könnte die Band live bis zum Exzess ausdehnen. Mal sehen, vielleicht tun sie das ja auch. Ganz große Klasse! Es folgt das schwerblütige, erneut voller Power steckende Titelstück "You hear Georgia" - "pure classic Southern Rock" der ganz feinen Art. Massive Gitarren ziehen sich durch den Track, inkl. eines flammenden, erdigen Solos und mächtigen Slideguitar-Momenten. Dazu bleibt die Melodie bestens hängen. Es kocht gewaltig "down in Geogia". Jammig, ungemein groovy und schön swampig (toller Background Gesang von den Black Bettys) kommt das brodelnde "Hey Delilah", bei dem deutlich wird, dass auch Bands wie Little Feat oder The Band zu den Ispirationsquellen der "Blackberries" zählen. Benji Shanks steuert ein super Slide-Solo bei. Anschließend hören wir den knackigen, aber auch traumhaft melodischen, flüssigen, von herrlichen Gitarren (auch Slide) geprägten, ein wunderbar frisches Countryrock-Flair versprühenden Southern Rocker "Ain't the same", der den Fans für lange Zeit nicht mehr aus den Ohrmuscheln weichen dürfte. Es folgen zwei Nummern mit hochkarätigen Gästen/Duett Partnern: Zunächst die exzellente, erneut von prächtigen Gitarren (inkl. Pedal Steel) bestimmte, schön bluesige Southern-/Outlaw-Countryrock-Ballade "Lonesome for a livin'", mit Country Outlaw Jamey Johnson, gefolgt von dem sehr kraftvollen, jammigen, rauen, von Charlie Starr und Warren Haynes gemeinsam komponierten "All rise again", bei dem der Gov't Mule-Boss, sowohl mit einem tolle Slieguitar-Solo, als auch mit einer sehr starken Gesangseinlage glänzt. Bei dem von kernigen Riffs geprägten "Morningside" spielt die Band sogar ein wenig mit psychedelischen Einflüüsen. Auch das gelingt vorzüglich. Von vorn bis hinten zeigt "You hear Georgia" auf vielfältige und überaus ansprechende Art und Weise die ganze Faszination des Southern Rocks auf. Kaum eine andere Band der heutigen Zeit repräsentiert dies so eindrucksvoll und authentisch wie Blackberry Smoke. Sie sind und bleiben das Maß aller Dinge der aktuellen Southern Rock-Generation. Von dieser prächtigen Musik kann man einfach nicht genug bekommen...

Das komplette Tracklisting:

1. Live It Down - 4:06
2. You Hear Georgia - 4:05
3. Hey Delilah - 3:54
4. Ain't the Same - 4:20
5. Lonesome for a Livin' (feat. Jamey Johnson) - 4:28
6. All Rise Again (feat. Warren Haynes) - 4:13
7. Old Enough to Know -3:28
8. Morningside - 4:24
9. All over the Road - 3:48
10. Old Scarecrow - 3:36

Art-Nr.: 10320
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Live it down
You hear Georgia
Hey Delilah
Ain't the same
Lonesome for a livin'
All rise again
Morningside
Old scarecrow

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BlackHawk - just about right: live from atlanta [2020]
2 CD-Set! Erst im Februar dieses Jahres haben Henry Paul und die legendäre Southern Rock-Institution The Outlaws mit "Dixie highway" ein herausragendes, neues Studioalbum veröffentlicht, und nun ist auch Henry's zweites Projekt, die einst so überaus erfolgreiche, natürlich ebenfalls von einem gepflegten Southern-Flair begleitete, exzellente New Country-/Countryrock-Formation BlackHawk (ja, die gibt es auch noch!) mit einem ganz wunderbaren, neuen Album am Start. Okay, es ist kein neues Studiomaterial, aber ein ganz exzellentes, ihre ganze musikalische Klasse beeindruckend offenbarendes Live-Album, mitgeschnitten bei einer fabelhaften, "stripped down" Acoustic-Show der Band am 17. Oktober 2017 im "Eddie's Attic", einem schönen Club in Decatur/Georgia, direkt an der westlichen Grenze von Atlanta. Seit dem tragischen Krebstod von Gründungsmitglied Van Stephenson im Jahre 2001 machen BlackHawk erfreulicherweise immer noch als Duo (Henry Paul & Dave Robbins) weiter und sind mit ihren vorzüglichen Begleitmusikern, sofern es die Zeit erlaubt, hier und da live aktiv. Und wie großartig ihre Live-Auftritte sind, zeigt dieses wunderbare, akustische Konzert, das auf der nun vorliegenden DoCD in einem ganz herrlichen, glasklaren Sound wiedergegeben wird. Die Show brachte Henry Paul (vocals, guitar, mandolin) und Dave Robbins (keyboards, vocals) mit einem Großteil der Originalmitglieder ihrer früheren Band aus den erfolgreichen Tagen zusammen (der aktuell auch zur Outlaws-Besetzung gehörende Dale Oliver - lead guitar, Bobby Huff - drums, percussion und Jason Roller - mandolin, violin), zusätzlich unterstützt von zwei Stützen der aktuellen The Outlaws-Besetzung (Steve Grisham - lead guitar, Randy Threet - bass, vocals). Getragen von Henry Paul's faszinierendem, einzigartigem Gesang beackert man geschickt das Terrain zwischen New Country und Countryrock, immer umgeben von diesem unwiderstehlichen, unterschwelligen Southern(rock)-Flair, das Paul einfach in den Genen hat. Es ist allgegenwärtig. Die Band spielt wie aus einem Guß! Auch in ihren akustischen Inszenierungen wirken die Songs alles andere als langweilig. Ganz im Gegenteil, die vertrauten Stücke in dieser zurückgenommenen Natürlichkeit zu erleben, mit diesen Mandolinen, akustischen Gitarren, den verhaltenen Drums, hin und wieder auch mal einer etwas dezenter agierenden E-Gitarre, inkl. des ein oder anderen Solos, entwickelt stets eine gewisse Spannung. Diese Melodien, diese umwerfenden Harmoniegesänge, die Spielfreude und Hingabe der Band, diese so wunderbar saubere Spielweise der Musiker - das ist ein Ohrenschmaus. Wir erleben großartige, in dieser Form zuvor nie gehörte Acoustic Liveversionen vieler großer alter Hits der Band, wie beispielsweise "Goodbye says ist all" (sehr schön hier die integrierte elektrische Lead Gitarre, inkl. eines feinen Solos), "Down in flames" (traumhafte, an die Eagles erinnernde Harmoniegesänge, faszinierende Mandolinen-Riffs und -Licks), "Every once in a while" (beinhaltet erneut eine herrlich lockere, elektrische Lead Gtarre mit zwei schönen, kleinen Soli), "Postmarked Birmingham", "That's just about right", das mit elektrischer Slideguitar verzierte "I sure can smell the rain", aber auch seltenere Nummern wie etwa von "Wichita" (herrliche, von Dave Robbins gesungene Southern-Ballade aus dem seltenen 2012er "Down from the mountain"-Album), das rockig-dynamische "Days" of America" vom "Spirit dancer"-Werk (starkes Acoustic Gitarren-Solo) oder "Bluest eyes in Texas" (BlackHawk's Fassung des großen, von Dave Robbins mitkomponierten Restless Heart Hits). Für zwei Tracks bedarf es noch einer besonderen Erwähnung: Zum einen die tolle Acoustic-Version des begnadeten, viele gefallene Weggefährten aus glorreichen Tagen honorierende, umwerfende Southernrock-Hymne "Brothers of the southland" und zum anderen das das Konzert furios abschließende "Big guitar" mit seinem Drive, der tollen Melodie, seinem Southern-Spirit und dem klasse E-Gitarren-Solo. "Big thanks" an BlackHawk, dass sie dieses herrliche Live Doppelalbum veröffentlicht haben. Genau wie The Outlaws sind auch BlackHawk noch in vorzüglicher Verfassung. Dieses wunderschöne, filigrane Konzert jedenfalls ist ein purer Genuß!

Die komplette Setlist:

Disc 1
1. Down in Flames - 4:00
2. Goodbye Says It All - 3:40
3. Every Once in a While - 4:52
4. Love Like This - 4:29
5. Let Em’ Whirl - 6:08
6. Almost a Memory Now - 4:29
7. Wichita - 4:34
8. I’m Not Strong Enough to Say No - 4:29
9. Ships of Heaven - 4:22
10. Ain’t No Yesterday - 3:45
11. Always Have, Always Will - 3:09

Disc 2
1. Days of America - 3:39
2. Dances With Her Shadow - 3:49
3. Bluest Eyes in Texas - 4:55
4. Spirit Dancer - 4:07
5. There You Have It - 3:38
6. Brothers of the Southland 5:01
7. One More Heartache - 4:08
8. I Sure Can Smell the Rain - 3:23
9. That’s Just About Right (J. Black) - 8:52
10. Postmarked Birmingham - 5:26
11. Big Guitar -3:44

Art-Nr.: 10212
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Down in flames
Goodbye says it all
Every once in a while
Wichita
Days of America
Bluest eyes in Texas
Brothers of the southland
I sure can smell the rain
Big guitar

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Bowen, Wade - same [2014]
Herrlich! Wade Bowen zeigt sich auf seinem neuen, "self-titled" Album in absoluter Höchstform! Was dieser aus Waco, Texas stammende Red Dirt-/Roots-/Countryrock-Singer/Songwriter auch kreiert, es gelingt immer. Aber was er jetzt auf seinem, zwölf wunderbare Stücke umfassenden, neuen Werk abliefert, ist schon mehr als allererste Sahne. Nach zuletzt kleineren Flirts mit dem Nashville-Genre und dem Vertrag bei BNA Records (nun übergegangen in Columbia Nashville), ist der beliebte Musiker mittlerweile wieder in Eigenregie tätig. Der Qualität tut dies jedoch keinen Abbruch, ganz im Gegenteil, Wade sprüht nur so vor Energie, Frische und Ideen, wirkt im wahrsten Sinne des Wortes regelrecht befreit. Und wer hier irgendwo den "Spartrumpf" vermutet, befindet sich ebenfalls auf dem Holzweg. Das Album ist von der Produktion (Justin Niebank), den Co-Writern und Komponisten neben Bowen (u. a. Rodney Clawson, Jedd Hughes, Jeremy Spillman, Scooter Carusoe, Travis Meadows, Ashley Ray, Lori McKenna, Rob Dipiero, Dylan Altman), den herausragenden Musikern (Fred Eltringham, Tony Lucido, Trigger Hippy-Gitarrist Tom Bukovac, der ehemalige Black Crowes-Gitarrist Audley Freed, Tim Lauer, Russ Pahl, Jonathan Lawson, Justin Niebank, Wes Hightower) und den klangvollen Gästen wie Vince Gill, Sarah Buxton, Will Hoge, Sean McConnell, Randy Rogers und Schwager Cody Canada, auf einem absoluten Top-Major-Niveau angesiedelt. Was diese ganze Mannschaft an fantastischem Songmaterial, grandiosen Melodien und vorzüglichen Arrangements, an erfrischendem, locker rockendem, von diesem unwiderstehlichen Red Dirt-Feeling durchzogenen Americana-/Countryrock auf den Punkt bringt, löst schlichtweg Begeisterung aus. Die CD startet mit sofort der ersten Single "When I Woke Up Today", einem überaus dynamischen, knackigen, herrlich eingängig melodisch dahinfließenden Rocker, dessen Einflüsse von klassischem Reckless Kelly-Sound bis hin zu Tom Petty reichen. Man ist sofort gefangen von den tollen Gitarren, dieser Melodik und dieser zwanglosen Frische. Das ist zeitloser Texas-Countryrock von höchster Qualität. Wird ganz sicher ein Riesen-Hit in den Texas Music Charts. Es schließt sich das ebenfalls wunderbar melodische, lockere, mit schönen E-Gitarren (ganz feines Kurz-Solo) bestückte "Sun Shines On A Dreamer" aus der Feder von Jedd Hughes an. Beeindruckend! Und es geht mit einem Highlight nach dem nächsten weiter. Es folgen die herrlich melancholische Ballade "My California" mit hinreißenden Harmoniegesängen von Sarah Buxton, das brillant dahinfließende, mit einem schönen Southern Soul-Vibe versehene "Watch Her Drive" (grandiose Southern-E-Gitarren-Passage am Ende) und das entspannte "Hungover" (Piano-/Steel-/Fiddle-Tupfer). Bei dem nächsten, potentiellen Texas-Chart-Hit "West Texas Rain" gibt sich der große Vince Gill mit seinem unverwechselbaren Harmoniegesang die Ehre und beim flotten Roots-Rocker "When It‘s Reckless" ist die Handschrift von Will Hoge unverkennbar (er ist zudem mit schönen mit Harmonies vertreten). „Long Enough To Be A Memory“ (schöne Tempowechsel, dezente Heartland Rock-Note), die Harp-verzierte Südstaaten-Ballade "Sweet Leona" (erinnert weitläufig an Dickey Betts‘ "Mr. Blues Man"), oder das schwungvoll Latino-durchtränkte "Welcome Mat" (Santana-angelehnte E-Gitarrentöne) sind dann Vorboten für das launige Southern Rock-Feier-Stück "Honky Tonk Road" (natürlich mit Honky Tonk-Piano, tolle Twin Lead-Riffs, 2 kernige E-Gitarren-Soli), bei dem sich Wade, Randy Rogers, Cody Canada und Sean McConnell gesangstechnisch die Klinke in die Hand geben. Auch höchst hitverdächtig. Auf dem längsten Stück zum Ausklang des Werkes (über sechs Minuten) zeigt Bowen eindrucksvoll, wie man eine gefrierende Psychedelic-Atmosphäre erzeugen kann, auch ohne übermäßig die Nervenstränge seiner Audienz zu strapazieren: Mit "I’m Gonna Go" verabschiedet Wade den Hörer nochmals mit einem Klassestück, das einen restlos gefangen nimmt. Wade Bowen macht mit seinem neuen Album allerbeste Werbung in eigener Sache. Ein Werk auf dem absoluten Höhepunkt seiner Schaffenskünste. Ganz große Red Dirt-/Countryrock-Schule! Einfach toll! Ein Meilenstein in 2014! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. When I Woke Up Today - 3.22
2. Sun Shines On A Dreamer - 4.13
3. My California - 4.45
4. Watch Her Drive - 6.25
5. Hungover - 4.33
6. West Texas Rain - 4.15
7. When It's Reckless - 3.13
8. Long Enough To Be A Memory - 4.30
9. Sweet Leona - 4.21
10. Welcome Mat - 3.26
11. Honky Tonk Road - 3.44
12. I'm Gonna Go - 6.04

Art-Nr.: 8710
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
When I woke up today
My California
Watch her drive
When it's reckless
Long enough to be a memory
Sweet Leona
Honky Tonk road

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Brooks, Garth - fun [2020]
Der "Country-Gigant" veröffentlicht mit "Fun" sein nunmehr 12. Studioalbum - und es ist wieder ein klasse Teil geworden, so, wie man das von ihm gewohnt ist. Er fühlt sich in jeder Facette der Countrymusic zu Hause, was er mit der Variabilität der Songauswahl auch deutlich demonstriert. Sein "Charisma" ist wie eh und je zu spüren. Enthält seinen mit Blake Shelton aufgenommenen Duett-Hit "Dive Bar" , eine super Duett-Version, gemeinsam mit Gattin Trisha Yearwood eingespielt, von der großartigen Ballade "Shallow" (aus dem Film "A star is born)", den furiosen, abgehenden Opener "The road I'm on", klassischen George Strait-kompatiblen Country mit "That's what cowboys do" und 10 weitere, starke Nummern. Um es mit dem Albumtitel auszudrücken: Dieses Album macht wirklich "Spaß". Die Garth Brooks-Fans dürfen sich freuen.

Hier noch ein Original U.S.-Review:

We could all use a healthy dose of fun these days, and Garth Brooks is delivering it fourteen-fold in his latest album, which is appropriately titled Fun, set for release November 20th. Brooks is having an almost enviable big time, criss-crossing between styles that include an old-fashioned Texas cowboy tune, a Jamaican-infused number, and a gospel-ish shouter called “Amen.” The joy and playfulness in his vocals are readily apparent, and, in turn, we experience some vicarious fun by happily going along with whatever Brooks has up his eclectic sleeve. It is a trip worth savoring.
Brooks kicks it all off full speed ahead with “The Road I’m On,” which could easily apply to the current state of artistic affairs. The song aptly describes the life of a touring minstrel, and how the road gets in one’s blood and fires up the old adrenaline. ‘The hummin’ of this bluebird is something I’ve been missing,’ Brooks sings in the opening lyric. The excitement of the live show is expertly portrayed in the lines, ‘Each town is a new name, each night is a home game.’ Crunching guitars, a steady drum beat, and complementary B-3 organ help drive the story home, and the tune seems the perfect way to get the good times rolling.
Then comes a nice shift in gear and song theme. Brooks slows things down to a nearly waltz pace with the poignant, “That’s What Cowboys Do.” And what they “do” is generally roam, whether they’re falling for a lady with “deep blue eyes” or facing down a wild rodeo bull. ‘They’re always leavin’ town/Chasin’ sunsets down/It ain’t nothin’ new/Yeah, they’re just passin’ through,’ Brooks explains, with a touch of inevitability in his voice. This is one that George Strait could have easily pulled off, but Brooks proves himself quite capable here, with a clear and easygoing phrasing the lament requires.
Throughout the album, Brooks takes some vocal chances, changing his tone to fit the selection. In “Amen,” best described as an amalgam of gospel and pure funk, Brooks is practically testifying, following the lead of the gospel-influenced opening passage. When he sings, ‘Can I get an Amen,’ it’s forceful, more of a command than a request. Contrast that with “Party Gras (The Mardi Gras Song),” where you’d swear that Oklahoma-born Brooks has some Cajun in his genes. He sounds like a Louisiana boy in this swinging, fiddle-driven number that references such down-on-the-Bayou elements as Zydeco and gumbo. Flexing his vocal muscles even further, Brooks’ voice adopts a bluesy quality in “All Day Long,” parts of which might remind you of his hit “Rodeo,” and lends a little falsetto to the chorus of “(Sometimes You’ve Got to Die To) Live Again,” before ending with a big belt. But none of this ever feels contrived or showy. In keeping with the theme, Brooks is merely having himself a ball, and he wants to let us in on it.
Additional fun songs do abound, as in “Message in a Bottle,” incidentally, not a cover of The Police classic rock staple. “Message” bounces along with a reggae, island feel, complete with steel drums, horns, and a swaying beat. “(A Hard Way to Make An) Easy Livin’” stands as a playful slice of country rock.
But “fun” doesn’t necessarily mean a lack of substance. Part of Brooks’ appeal has always been his willingness to take on timely and important subject matter, and he does so again here. “Where the Cross Don’t Burn” speaks to the friendship between a white youngster and a Black man, set against the backdrop of the older man’s funeral. As the featured guest performer, Charley Pride turns in an emotional rendering of one verse. “(Sometimes You’ve Got to Die To) Live Again” plays into another of Brooks’ strengths, interpreting songs of philosophical uplift, which his fans have long embraced.
The album also features Brooks’ duet with wife Trisha Yearwood on “Shallow,” from the movie A Star Is Born, and his crackling collaboration with Blake Shelton, “Dive Bar.” Overall, there’s a great balance of material, and Brooks has never sounded more poised or self-assured. Now in his late 50s, Brooks still retains the power to deliver the goods and entertain at the same time. Fun belongs right up there with his best work, including No Fences and Ropin’ the Wind.
(Bob Paxman / Sounds Like Nashville)

Das komplette Tracklisting:

1. The Road I’m On - 3:28
2. That’s What Cowboys Do - 3:34
3. All Day Long - 3:06
4. Shallow (withTrisha Yearwood) - 3:42
5. Dive Bar (with Blake Shelton) - 3:36
6. Amen - 3:30
7. The Courage Of Love - 4:08
8. I Can Be Me With You - 3:00
9. Message In A Bottle - 4:49
10. Stronger Than Me - 3:31
11. (A Hard Way To Make An) Easy Livin‘ - 3:44
12. Where The Cross Don’t Burn ( feat. Charley Pride) - 4:00
13. Party Gras (The Mardi Gras Song) - 2:58
14. (Sometimes You’v:e Got To Die To) Live Again - 3:22

Art-Nr.: 10205
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Bryan, Luke - born here live here die here ~ deluxe edition [2021]
Neue, um satte 6 brandneue Songs aufgestockte "Deluxe Version" von Luke Bryan's aktuellem, im vergangenen Jahr erschienenen 7. Studioalbum "Born Here Live Here Die Here". Das wieder einmal überaus erfolgreiche (Standard)Werk warf bislang 3 Number One-Hits ("Knockin' Boots", "What She Wants Tonight", und "One Margarita"), sowie einen Top 5-Hit ("Down To One") ab, doch unter den nun weiteren, neuen 6 klasse Tracks (es sind die Songs Nr. 11-16) wird wohl noch der ein oder andere, weitere Hit herausspringen.

Unser kurzes Review aus dem vergangenen Jahr zur Standardausgabe des Albums:
Country-/New Country-Superstar Luke Bryan, -der Mann ist im übrigen bekennender George Strait-Fan-, veröffentlicht mit "Born here, live here, die here" nun schon sein 7. Studioalbum. Es ist ein absolut typisches Luke Bryan-Album geworden, und das ist alles andere als etwas Schlechtes. Schließlich wird der Mann gefeiert, was das Zeug hält. Enthält seine neuen Hits "Knockin' boots", "What she wants tonight" und "One Margarita". Also, liebe Fans da draußen - freut euch, die Luke Bryan Country-Party geht munter und gut gelaunt weiter. Er macht alles richtig, ist weiterhin in Top-Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Knockin' Boots - 3:20
2. What She Wants Tonight - 3:07
3. Born Here Live Here Die Here - 3:46
4. One Margarita - 3:13
5. Too Drunk To Drive - 3:27
6. Build Me A Daddy - 3:09
7. Little Less Broken - 3:19
8. For A Boat - 3:29
9. Where Are We Goin' - 3:13
10. Down To One - 3:41
Neue, zusätzliche Tracks der "Deluxe Edition":
11. Country Does - 3:48
12. Drink A Little Whiskey Down - 3:17
13. Waves - 3:48
14. Bill Dance - 3:48
15. Up - 3:03
16. Floatin' This Creek - 3:24

Art-Nr.: 10287
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Church, Eric - caught in the act ~ live [2013]
Das wird nicht nur die Fans von Eric Church freuen: Mit "Cought in the act" veröffenlicht der Mann aus Granite Falls, North Carolina ein prächtiges, 17 Songs umfassendes, über satte 75 Minuten langes Live-Album seiner 2012er U.S.-Tour, mitgeschnitten im Oktober des vergangenen Jahres im Tivoli Theatre von Chattanooga, Tennessee. Es passt einfach, dass Church mit einem Live-Album kommt, denn er ist hinlänglich bekannt für seine fulminanten, Energie geladenen Shows. So ist er beispielsweise der einzige Künstler aus dem Country-Genre, den die New York Times in einem Ranking der besten Konzerte des Jahre 2012 aufführt. Und so geht es auch bei dieser hier aufgenommenen "Tivoli"-Show "heiss" her. Gleich zu Anfang des Auftrittes begrüßt Eric die enthusiastisch mitgehende Meute mit den Worten "Hi, you guys really have a good time tonight" und verspricht ihnen eine ganz besondere, alles andere als alltägliche Show. Und dann legen er und seine 5-köpfige Band los: Unbändige Power, viel rauer und lauter als auf den Studioalben, voller Dynamik und in blendender Spiellaune geht es durch ein zumeist mächtig rockendes Programm mit jeder Menge Hits. Ob "How 'bout you", "Smoke a little smoke", "Homeboy", "Drink in my hand", oder das opulente, auf 9 Minuten ausgedehnte "Springsteen" (saustark und sehr emotional die in dieses Stück eingebaute, hervorragend vorgetragene Strophe von "Born to run"), die Truppe hat ganz offensichtlich ihren Spaß auf der Bühne und lässt es ordentlich "krachen". Vor allem die beiden E-Gitarristen, angetrieben von einer mächtig Druck ausübenden Rhythmusfraktion, geben richtig Gas. Aber es gibt auch ein paar ruhigere Songs. Alles in allem ist "Caught in the act" ein vorzügliches Abbild von Eric Church's großartigen Konzerten, ein richtig fettes, powerndes, klasse New Country-/Countryrock-Spektakel. "Pure Energy"!

Die komplette Setlist:

1. Before She Does - 3:43
2. How 'Bout You - 4:22
3. Drink In My Hand - 4:53
4. Over When It's Over - 2:59
5. I'm Gettin' Stoned - 4:19
6. Creepin' - 4:47
7. Keep On - 2:49
8. Hungover & Hard Up - 3:33
9. Sinners Like Me - 3:48
10. Country Music Jesus - 3:49
11. Pledge Allegiance To the Hag - 4:55
12. Jack Daniels - 4:31
13. Homeboy - 4:42
14. Lotta Boot Left To Fill - 4:21
15. Smoke a Little Smoke - 4:58
16. These Boots - 4:01
17. Springsteen - 9:05

Art-Nr.: 8123
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Church, Eric - soul [2021]
Spektakuläre Veröffentlichung einer neuen Album-Trilogie namens "Heart & Soul" von Eric Church! Das mittlere Werk, schlicht "&" betitelt, ein 6 Songs umfassendes, ausschließlich auf Vinyl erhältliches Album, ist ausschließlich den Mitgliedern des Eric Church-Fanclubs "Church Choir" vorbehalten und kann von uns somit leider nicht angeboten werden, während die aus jeweils 9 fantastischen Songs bestehenden Werke "Heart" und "Soul" nun erhältlich sind. Und die haben sich in sich! Eric Church ist ein absolutes Ausnahmetalent des Country, ein voller großartiger Ideen steckender, kreativer Freigeist, wie es in Nashville keinen zweiten gibt. Das konnte man schon bei seinen beiden grandiosen Vorgängeralben "Mr. Misunderstood" und "Desperate man" bewundern, und diese Entwicklung setzt sich nun mit "Heart" und auch "Soul" auf beeindruckendste Weise nahtlos fort. Eric Church liebt Country und er spielt Country. Doch seine Inspirationen gehen weit darüber hinaus. Rootsmusic, Blues, Soul, Southern Rock, Classic Rock, Folk und vieles mehr gehört dazu. All das lässt er in seine wunderbaren Songs prägend und deutlich hörbar einfließen - und unterm Strich ist es insgesamt doch wieder echter, vielschichtiger, moderner, ohne opulenten Schickschnack arrangierter, straight auf den Punkt gebrachter, unaufgeblähter, würziger, zündener Country voller Feuer und voller Herz. Innovativ, kreativ und auf höchstem Niveau! Eric Church hat sich mit seiner Touring Band, einigen zusätzlichen Musikern, seinem langjährigen Produzenten Jay Joyce und ein paar weiteren, arrivierten Songschreibern für die Aufnahem 28 Tage lang in ein Studio in der einsamen Bergwelt von North Carolina zurückgezogen, wo dieses prächtige Songmaterial entstand. Immmer wieder schaffen es Church und seine großartigen Musiker, die eh schon großen Spannungsbögen der Songs durch raffinierte instrumentelle Finessen und Arrangements (z. B nicht unbedingt zu erwartende Tempowechsel) zusätzlich zu erhöhen, ohne dabei aber den jeweiligen roten Faden der exzellenten Songstrukturen auch nur ansatzweise zu verlieren. Im Gegenteil, wir hören einfach hinreißende Grooves und Melodien, die genüßlich in unsere Gehörgänge drängen. Nehmen wir zum Beispiel mal

- vom Album "Heart"
den kernigen, knackigen, erdig rauen Roots-/Country-/Heartland Rocker "Heart on fire" mit seinem Drive, den zündenden E-Gitarren und der tollen Melodie (Church's Einfluß von einem seinegr großen Helden, Bob Seger, ist hier deutlich spürbar), die schöne, lockere, ebenfalls sehr melodische Midtempo Countrynummer "Heart of the night" (geschickter Tempowechsel zu einem herrlich nostalgischen Pop-Groove), den satten, ungemein variablen Counryrocker "Russian roulette", den energetischen, tollen, zwischen zurückgenommenen und krachend lauten Passagen hin und her schwankenden Countryrock-Knaller "Stick that in your Country Song" (live sicher ein Hammer), die hochmelodische, frische, voller Soul steckende, knackige New Country-Nummer "Never break heart", die wunderschlne, lockere, harmonische Ballade "Crazyland", oder die ungemein viel positive Energie versprühende, herrliche New Country-Nummer "Love shine down" (tolle Baritone Gitarre), sowie

- vom Album "Soul"
die dezent autobiographisch angehauchte, hingebungsvolle, herrlich locker und lässig groovende, ungemein cool wirkende, wunderbar melodische, rootsig bluesige Countrynummer "Rock & Roll found me", das satt instrumentierte, etwas nostalgisch wirkende, soulige "Look good and you know it", den mit einem tollen "steady Drive" ausgetatteten, sehr modernen, kraftvollen Outlaw-Countryrocker "Break it kind og guy", den traumhaft melodischen, mit schönem Piano und erdigen Gitarren inszenierten, in einem knackigen Midtempo gehaltenen Countryrocker "Hell of a view" (klasse Heartland-Flair), das wunderbare, vorwiegend akustisch gehaltene "Jenny", den höllisch groovenden, saucoolen, erdigen, viel Southern Rock-Staub aufwirbelnden, Slideguitar-getränkten Countryrock-Kracher "Bad mother trucker", wie auch die ruhige, wunderschöne, voller Herz und Emotion dargebotene, bewegende Ballade "Lynyrd Skynyrd Jones" über einen jungen Mann, dessen Eltern beinharte Lynyrd Skynyrd-Fans waren/sind, was ihm in seine Gene mitgegeben wurde. Herrlich!

Eric Church unetrmauert mit diesen beiden Prachtalben seine absolute Ausnahmestellung in Nashville. Seine Magie ist ungebrochen. Moderner, ungemein vielseitiger New Country und Countryrock des 21. Jahrhunderts vom Allerfeinsten!

Das komplette Tracklisting:

1. Rock & Roll Found Me - 4:09
2. Look Good And You Know It - 3:10
3. Bright Side Girl - 3:02
4. Break It Kind Of Guy - 3:45
5. Hell Of A View - 2:55
6. Where I Wanna Be - 4:04
7. Jenny - 3:18
8. Bad Mother Trucker - 3:23
9. Lynyrd Skynyrd Jones - 3:44

Art-Nr.: 10299
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Earle & The Dukes, Steve - j. t. [2021]
Ganz großartiges, bewegendes, neues Album von Steve Earle, zu Ehren seines am 20. August 2020 im Alter von nur 38 Jahren verstorbenen Sohnes Justin Townes Earle, der mittlerweile selbst zu einem mehr als bemerkenswerten, ja hoch geschätzten Singer/Songwriter der Americana-Szebe avanciert war. Dieses Tribute-Album enthält 10 Coverversionen von Justin Towne's Songs, ausgewählt aus dessen gesamter Schaffensperiode, alle interpretiert mit Steve's fantastischer Backing Band, den Dukes, in derem typischen, rauen, dreckigen Stil zwischen Americana, Rootsrock, Alternate Country und staubigem Outlaw Country. Als elften Track gibt es noch eine Eigenkomposition von Steve Earle, "Last words", ein emotionales Abschiedslied an seinen Sohn. Ein ganz tolles, erdiges Werk aus dem Hause Earle.

Das komplette Tracklisting:

1. I Don't Care - 1:54
2. Ain't Glad I'm Leaving - 2:52
3. Maria - 2:46
4. Far Away In Another Town - 3:06
5. They Killed John Henry - 2:34
6. Turn Out My Lights - 2:35
7. Lone Pine Hill - 2:43
8. Champagne Corolla - 3:35
9. The Saint of Lost Causes - 5:01
10. Harlem River Blues - 3:10
11. Last Words - 4:21

Art-Nr.: 10277
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Florida Georgia Line - life rolls on [2021]
Nashville's Bro Counry-Helden Tyler Hubbard und Brian Kelley, aka Florida Georgia Line, beglücken die Countrywelt und ihre Fans mit einem klasse, neuen Album. "Life rolls on" enthält satte 16 neue Songs, die weitestgehend den typischen, so erfolgreichen Florida Georgia-Spound bieten, der genüßlich die deutlich hörbaren raubeinigen Countrywurzeln der Beiden gerne auch mal mit ein paar Pop-, Rap,- und/oder R & B-Elementen verbindet. Dennoch fällt auf, und das ist sehr erfreulich, dass das neue Werk nicht ganz so nach vorn rockend und nur auf Party ausgelegt ist, sondern sich zumeist im erfrischenden, durchaus knackigen, aber lockereren Midtempo-Bereich bewegt, ohne das die flotten Stücke gänzlich fehlen - ganz und gar nicht. Aber mit diesen etwas gediegeneren Arrangements wirkt das alles etwas reifer als in der Vergangenheit - und mehr im Country verwurzelt. Das "Zeug" geht gut ins Ohr, vermittelt Freude, Frische, Sonne und viel gute Laune. Enthält u. a. ihren großen neuen Hit, das flotte, großartige "Long live", doch das wird nicht der einzige Riesenhit bleiben, den dieses Album abwerfen wird. Florida Georgia Line "surfen" weiter auf der Erfolgswelle.

Das komplöette Tracklisting:

1. Long Live - 2:33
2. Life Looks Good - 2:48
3. Countryside - 3:20
4. Always Gonna Love You - 2:57
5. I Love My Country - 3:05
6. Hard To Get To Heaven - 3:11
7. Long Time Comin' - 3:14
8. Interlude - 0:26
9. Ain’t Worried Bout It - 2:32
10. Beer:30 - 2:19
11. New Truck - 2:22
12. Eyes Closed - 2:29
13. Second Guessing (From Songland) - 3:07
14. Good To Me - 2:49
15. U.S. Stronger - 3:03
16. Life Rolls On - 3:21

Art-Nr.: 10267
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Fowler, Damon - alafia moon [2021]
Der Florida-based Blues-/Rootsrocker und absolute Meistergitarrist Damon Fowler veröffentlicht mit dem famosen "Alafia moon" sein nunmehr schon achtes Album. Geboren und aufgewachsen ist Fowler in Brandon/Florida, nahe der Metropole Tampa, an der Golfküste, einer Region mit einer tief verwurzelten musikalischen Historie. Leute, wie die Jazz-Größe Cannonball Adderley kommen von dort, genau wie der ehemalige The Allman Brothers Band-Gitarrist Dickey Betts oder Florida's Southern Rock "Guitar-Army" The Outlaws. Durchaus beeinflusst von solchen Größen und überaus inspiriert von der Blues- und Roots-Musik des Südens im Allgemeinen spielt Fowler schon seit seinen frühen Teenager-Tagen Gitarre und gilt heute als herausragender Gitarrist und außergewöhnlicher Slide-Spieler, der sowohl in Kritikerkreisen, als auch unter den Kollegen einen vorzüglichen Ruf genießt. Experten vergleichen ihn u. a. mit Johnny Winter, Buddy Guy und Duane Allman. Er hat bereits mit solch gestandenen Kollegen wie etwa Tab Benoit, Delbert McClinton, Buddy Guy, Johnny Winter, Chris Duarte, Jeff Beck, Robin Trower, Gregg Allman, Junior Brown, Jimmie Vaughan, Little Feat und The Radiators zusammengearbeitet, war zudem Mitglied von der Dickey Betts Band, von Butch Trucks & the Freight Train Band und der Roots-/Blues-Supergroup Southern Hospitality, zusammen mit Victor Wainwright und dem 2021 für den Blues Music-Award nominierten J.P. Soars. Eine beeindruckende Vita und Expertise. Seine Herkunft kann Fowler, wie gesagt, zu keiner Zeit leugnen, denn seine Musik ist "pure southern" und tief verwurzelt in den Sümpfen der Everglades. So nimmt er uns mit seinem neuen Album mit auf eine ungemein spannende, abwechslungsreiche Reise in die herrlich sumpfigen Gefilde des groovigen, von tollem (Slide)Gitarrenspiel bestimmten "soulful" Southern-/Delta-/Swamp-Bluesrocks, immer mal wieder infiltriert mit Spuren des Rootsrocks, Americana, sowie zuweilen einem dezenten Jam-Feeling. Fowler verfügt über eine klasse, angenehme, einerseits irgendwie relaxt wirkende, andererseits aber auch sehr kraftvolle, durchaus von Staub und Whiskey gegerbte, leicht angeraute Stimme. Er ist ein hervorragender Songwriter und sein schon erwähntes Gitarrenspiel ist herausragend, voller Feuer, Würze und grenzenloser Virtuosität. Ob eingängige "catchy hooks", mitreißendes Acoustic Fingerpicking, glühende, tief aus den Sümpfen Florida's entsprungene Slide-Exkursionen, flammende, dreckige, kraftvolle Lead Gitarren-Ausflüge oder furioses Telecaster-Spiel - Fowler behersscht das alles, als wäre es nichts! An seiner Seite hat er kongeniale Mitstreiter, wie etwa Chuck Riley am Bass, Justin Headley (Drums), T.C. Carr (Harmonica), Mike Kach (Keyboards und Betty Fox (Background Vocals). Produziert haben das Album Damon Fowler und George Harris (Cheap Trick, Rick Derringer, Brian Johnson, AC/DC) in einem starken, klaren, "tighten" Sound. Los geht's mit dem tollen Opener "Leave it alone", ein durchaus lockerer, gleichzeitig ordentlich brodelnder Bluesrocker, der uns, von einer simplen, aber markanten, "stampfenden" Bassline und einem sumpfigen Groove getragen, gleich wunderbar in den triefend swampigen, musikalischen Southern-Trip einführt. Großartig hier das Zusammenspiel von dreckigen Bluesharp-Skills und schwülen Slidegitarren-Licks und -Linien. Gesanglich ebenfalls top, trifft Fowler gleich voll ins Schwarze. Mit dem folgenden, prächtgen "I've been low" wird das Tempo dann nochmal merklich angezogen. Was für ein toller, kraftvoller, treibender Bluesrock-Boogie, voller erdiger E-Gitarrenlinien (inkl. eines saustarken Solos), sowie ordentkich rührender und damit zusätzlich Glut entfachender Slideguitar-Untermalung (ebenfalls mit tierischem Solo). Dann das traumhaft schöne Titelstück "Alafia moon", eine geradezu hinreißend melodische, sehr persönliche, klassische, pure, bluesige Southern Rock-Ballade mit ein wenig unterschwelligem Gospel-Flair über den Alafia River, in dessen Nähe Damon Fowler aufgewachsen ist. Vermittelt einen gewissen Muscle Shoals-Spirit, ebenso wie ein herliches Allmans-Flair. Auch im Repertoire der Allman Betts Band oder von Blackberry Smoke wäre diese Ballade zuhause. Das Southern-Feeling ist allgegenwärtig, Fowler's Gitarrenspiel einfach wunderbar. Viel New Orleans-Flair vermittelt das ungemein grrovige, dezent Latin-angehauchte, von saustarkem Slidegitarrenspiel Fowler's (super Solo) durchzogene, großartige "Make the best of your time", gefolgt von dem rootsigen Guy Clark-Cover "The guitar" ("masterful" Acoustic Gitarren-Picking des Protagonisten), ehe bei dem swampigen, toll groovenden, furiosen Bluesrocker "Hip to your trip" wieder die brodelnde Slideguitar das bestimmende Instrument ist. Viel Drive und groovige Dynamik entwickeln Fowler und seine Band dann wieder bei dem gut nach vorn gehenden Roots-/Bluesrocker "Some things change", der von exzellenten, intensiven Bluesharp-/Gitarren-Duellen bestimmt wird, vorwiegend in dem instrumentalen Break, ehe Fowler den klassischen, stampfenden, schwerblütigen Southern-Blues "Taxman" präsentiert, der einmal mehr Fowler's außergewöhnliches Talent an der Slidegitarre offenbart. Einen kleinen "Ausrutscher" leistet sich Fowler allerdings mit dem obskuren, immerhin 8-minütigen "The umbrella". Die Nummer suggeriert eine feucht-fröhliche Liveatmosphäre in einem Club in Arizona mit Flaschen- und Gläser-Geklimper, wo Fowler zu ein paar belanglsoen Gitarrentönen dem Publikum eine Geschichte von einem Gastspiel in diesem Club während seiner allerersten Tour überhaupt erzählt (nicht singt), als der einzige anwesende Fan immer wieder "In a Gadda Da Vida" einforderte, Fowler aber stets sein eigenes Material spielte. Vielleicht lustig, aber eher langweilig. Die Nummer geht dann in den knackigen, kurzen, Vollgas gebenden, swingenden Rockabilly-Blues "Kicked his ass out", der das Album dann wieder furios und stark abschließt. Zieht man diese etwas überflüssige Nummer ab, die es in keinster Weise schafft, die Gesamtqualität und den damit verbundenen, kompletten musikalischen Wert des Albums auch nur annähernd zu schmälern, bleiben immer noch 44 grandiose Minuten eines Damon Fowler in brillanter Form. Bei aller Melodik - brodelnder, sumpfiger, heißer, schwüler und dichter war seine Musik nie. Genießt den Southern-Spirit, genießt dieses wunderbare Gitarrenspiel, diesen exzellenten Roots-/Swamp-Bluesrock, genießt Damon Fowler! Einfach "outstanding"!

Das komplette Tracklisting:

1. Leave It Alone - 4:59
2. I've Been Low - 4:16
3. Alafia Moon - 4:34
4. Make The Best Of Your Time - 5:40
5. The Guitar - 4:02
6. Hip To Your Trip - 3:13
7. Some Things Change - 5:07
8. Taxman - 4:41
9. Wanda - 5:20
10. The Umbrella - 8:23
11. Kicked His Ass Out - 1:45

Art-Nr.: 10280
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Leave it alone
I've been low
Alafia moon
Make the best of your time
Hip to your trip
Some things change
Taxman

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Georgia Shine Band - evil [2021]
Schnörkelloser "smokin' good ole original Southern Rock", das ist die Musik, für die die 2013 in Atlanta/Georgia gegründete Georgia Shine Band steht. Dabei experimentieren sie nicht rum, erfinden das Rad auch nicht neu, sondern orientieren sich geradlinig und zielstrebig an der goldenen Siebziger Jahre-Ära des Southern Rocks ala Molly Hatchet, The Allman Brothers Band, The Marshall Tucker Band und vor allem Lynyrd Skynyrd - und leben die natürlichen Traditionen ihrer musikalischen Vorfahren auch auf ihrem gerade erschienenen, dritten Album "Evil" mit aller Hingabe aus. Das ist durch und durch authentisch. Die Georgia Shine Band, mittlerweile zum Trio geschrumpft, ist ganz klar das "Baby" von Frontmann Doug Southern (vocals, guitars), der es mit seinem hervorragenden Gitarrenspiel und seinem so viel natürlichen Southern Spirit verbreitenden Gesang (der Typ heißt nicht nur "Southern", nein, er klingt auch zu 100% southern) problemlos schafft, den Abgang der früheren Bandmitglieder zu kompensieren. Der Gitarrensound ist satt, vielschichtig und dominant, wie eh und je, das Songmaterial, bestehend aus einer gesunden Mischung vorwiegend kraftvoller und kerniger Rocker, sowie der ein oder anderen sehr schönen Ballade, fällt diesmal noch etwas stäker und gefälliger aus, als bei den Vogängeralben. Es geht los mit dem dynamischen, powervoll und straight rockenden "Pickets Mill", einem musikalisch im besten Sinne klassischen Southern Rocker aus altem Schrot und Korn. Den allerdings fragwürdigen Text muss man hier überhören und ignorieren, doch die Musik stimmt absolut. Mit dem folgenden, wunderbaren "Where does it go from here" gelingt der Band ein echtes Highlight. Das ist hinreißend melodischer, locker flockiger Southern Rock in bester Tradition der Allmans, Marshall Tucker Band, Outlaws und Lynyrd Skynyrd vom Allerfeinsten. Schon die den Song herrlich einleitende, eingängige Lead Gitarren-Linie und das spätere Solo sind ein purer Ohrenschmaus, nicht spektakulär, aber eben einfach nur natürlich, authentisch, melodisch und voller Southern Soul. Klasse auch die Piano-Fills, die prima mit den Gitarren harmonieren. Exzellente Nummer! Deutlich kraftvoller, riffiger und mit einem klasse Groove kommt das rauere "Second amendment", bei dem unverkennbare Molly Hatchet-Einflüsse aufblitzen. Sogar Doug Southern's Gesang hat hier ein wenig was von Danny Joe Brown. Dazu hören wir ein feuriges Wah Wah Gitarrensolo. In eine ähnlich Hatchet-inspirierte Kategroie fallen auch der ordentlich Gas gebende Volldampf Southern Rocker "Right where I belong", sowie das ein wenig "Flirtin' with disaster"-mässig nach vorn galoppierende "Six feet under". Satte, straighte Gitarrenriffs und ein passender Orgel-Background prägen das düstere, schwere Titelstück "Evil", das ein wenig auf den Spuren einer fett rockenden Charlie Daniels Band zu wandeln scheint. Das ausgedehnte, glühende Gitarrensolo von Mr. Southern ist große Klasse. Großartig gelungen ist auch die das Album sehr schön abschließende, von breit angelegten akustischen Gitarren bestimmte Ballade "Look at me know". Es ist einfach schön, mal wieder diesen erdigen, "pure and simple" Southern Rock der guten, alten Zeit zu hören. Zum Glück gibt es immer noch Bands, die diesen mit Herzblut und ohne jeden Schnörkel spielen - einfach, weil es ihnen Spaß macht. Thanks a lot, Georgia Shine Band!

Das komplette Tracklisting:

1. Pickets Mill - 2:46
2. Where Does It Go from Here - 3:32
3. Happiness - 3:47
4. Second Amendment - 3:36
5. Evil - 4:20
6. My Grandson - 3:07
7. Right Where I Belong - 3:02
8. In the End - 3:14
9. Six Feet Under - 3:22
10. Down and Dirty - 4:03
11. Look at Me Now - 4:04

Art-Nr.: 10311
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Pickets Mill
Where does it go from here
Second amendment
Evil
Right where I belong
Six feet under
Look at me now

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Jackson, Alan - where have you gone [2021]
Die Durststrecke ist beendet! Was haben die Alan Jackson-Fans für eine Geduld aufbringen müssen, bis ihr "Liebling" endlich ein neues Album veröffentlicht, doch 6 Jahre nach "Angels & alcoho" ist es mit "Where have you gone" endlich soweit. Alan Jackson ist wieder da - und das in geradezu bestechender Form. Der Titel des Albums, "Where have you gone", gleichzeitig auch der für das gesamte Werk wegweisende Eröffnungssong (herrlich heulende Pedal Steal, wunderbar surrende Fiddle), könnte einem ungehört suggerieren, dass Jackson hier vielleicht irgendeiner geliebten Person nachtrauert, doch es ist vielmehr die von ihm so verehrte, gute alte, reine, ehrliche Countrymusic, die er im heutigen, von so vielen fremdartigen Klängen "verseuchten" Nashville Country-Kosmos vermisst. Wo ist sie hin, die gute alte "pure Country"-Zeit, fragt er wehmütig und bringt sie uns mit seinem wunderbaren, neuen Album dafür umso intensiver zurück. Alan Jackson hat sich in seiner gesamten, mittlerweile über 30-jährigen Karriere niemals verbiegen lassen, ist sich immer selbst treu geblieben, hat immer, abseits aller Modetrends, lupenreinen, traditionellen Country durch und durch gespielt - so auch hier. Satte 20 Songs bietet die CD (die in vielen Tacklistings aufgeführte 21. Nummer, eine Coverversion von Merle Haggard's "That's The Way Love Goes", ist exklusiv nur digital erhältlich und fehlt damit auf der CD leider), einer schöner als der andere. Es überwiegen die Balladen und recht ruhigen Nummern, doch es gibt auch seinen typischen, flotten und lockeren Country, sowie ein paar richtig kernige Uptempo-Nummern (z. B. das countryrockige "Back", das forsche "Chain", oder das mit Bläsern unterstützte "Beer:10") - doch was er auch anpackt, das ist traditionelle, unverfälschte Countrymusic auf absolutem Top-Niveau. Produziert hat erneut sein ewiger Weggefährte Keith Stegall. "Where have you gone" ist übrigens Alan Jackson's 25. Album. Schon ein stolzes Jubiläum. Doch was am meisten beeindruckt ist, von welch immenser Qualität es ist: Ein "Real Country"-Meisterwerk!

Das komplette Tracklisting:

1. Where Have You Gone - 4:47
2. Wishful Drinkin' - 3:50
3. I Can Be That Something - 4:40
4. Where The Cottonwood Grows - 3:01
5. Way Down In My Whiskey - 3:56
6. Things That Matter - 3:42
7. Livin' On Empty - 4:31
8. You'll Always Be My Baby (Written for Daughters' Weddings) - 3:46
9. Where Her Heart Has Always Been (Written for Mama’s funeral with an old recording of her reading from the Bible) - 3:27
10. The Boot - 3:24
11. Back - 5:14
12. Write It In Red - 4:15
13. So Late So Soon - 3:46
14. This Heart Of Mine - 3:18
15. A Man Who Never Cries - 4:55
16. Chain - 3:06
17. I Was Tequila - 5:10
18. I Do (Written for Daughters' Weddings) - 2:51
19. Beer:10 - 4:18
20. The Older I Get - 3:49

Art-Nr.: 10310
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Lynyrd Skynyrd - live at knebworth 76 ~ CD & Blu-Ray [2021]
CD & Blu-Ray-Set! Historisch! Legendär! Der spektakuläre Auftritt von Lynyrd Skynyrd (im klassischen Line-Up mit dem unvergessenen Ronnie Van Zant (Vocals), den 3 Gitarristen Gary Rossington, Allen Collins und Steve Gaines, Leon Wilkeson (Bass), Artimus Pyle /Drums), Keyboarder Billy Powell und den Honkettes Cassie Gaines, JoJo Billingsley und Leslie Hawkins (Background Vocals) vom 21. August 1976 beim englischen Knebworth-Festival. Die Show gilt als eines der besten Lynyrd Skynyrd-Konzerte, die Band spielte sich in einen Rausch, die weit über 100.000 Zuschauer (manche Schätzungen sprechen auch von 150.000 - 200.000 Zuschauern) lagen der ihnen bedingungslos zu Füßen. Headliner des damaligen Festivals waren die Rolling Stones, die von dem Auftritt Skynyrd's sichtlich bedient waren, vor allem als Ronnie van Zant und die 3 Gitarristen bei "Free bird" auch noch eine eigentlich für sie gesperrte Grenze überschritten und auf der vorderen "Rote Zungen"-Bühne alles in "Grund und Boden" rockten. Unvergeßlich! Das alles erscheint jetzt in einem super Sound auf der hier vorliegenden Live-CD und als Konzertfilm auf der zugehörigen Blu-Ray. Auch das Bild ist für die damalugen Verhältmisse einwandfrei, einfach klasse. Zudem enthält die Blu-Ray exklusiv auch noch die großartige, komplette, 2018 veröffentlichte Band-Dokumentation "If I Leave Here Tomorrow: A Film About Lynyrd Skynyrd". Ein fantastisches Gesamtpaket! Ein Stück amerikanische Rock-Geschichte! Unverzichtbar für jeden Lynyrd Skynyrd- und Southern Rock-Fan!

Die komplette Setlist der CD und Blu-Ray:

1. Workin’ For MCA - 4:44
2. I Ain’t The One - 3:49
3. Saturday Night Special - 5:26
4. Searching - 3:52
5. Whiskey Rock-A-Roller - 4:41
6. Travelin’ Man - 4:12
7. Gimme Three Steps - 4:50
8. Call Me The Breeze - 6:06
9. T For Texas - 8:50
10. Sweet Home Alabama - 6:21
11. Free Bird - 13:33

Blu-Ray Bonus:
Band-Dokumentation "If I Leave Here Tomorrow: A Film About Lynyrd Skynyrd"

Art-Nr.: 10286
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Midland - the sonic ranch [2021]
Von einem herrlichen, geradezu unwiderstehlichen Siebziger Jahre Retro-Charme geprägter, genauso zeitloser wie aktueller, in einer unbeschreiblichen Lockerheit und Melodik inszenierter Countryrock- und New Country - dafür stehen Midland. Mit "The Sonic Ranch" präsentiert das Trio (Mark Wystrach, Cameron Duddy und Jess Carson) nun ihr drittes Album (wieder ein schlicht famoses Werk), das aber eigentlich ihr erstes hätte sein sollen. Wir erleben die Band hier in ihrer absoluten Früh- und Findungsphase, als Midland eigentlich offiziell noch gar nicht gegründet waren. Im Jahre 2013 haben sich die Drei bei Cameron Duddy's Hochzeit in Wyoming kennengelernt, angefreundet und auch bei ein paar Jammings ihre gemeinsamen musikalischen Vorlieben entdeckt. Sie hatten so viel Spaß daran, dass sie beschlossen, dies zu wiederholen und nisteten sich zunächst "just for fun" im Jahre 2014 für 10 Tage mit ein paar Begleitmusikern in den Sonic Ranch Recording Studios von El Paso/Texas ein, um mal ein paar Demos einzuspielen. Die Chemie stimmte schnell, die musikalische Verbundenheit wuchs, es entstanden ein großartiger, ganz eigener Sound und etliche wunderbare Songs - Midland waren geboren, die Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf. Genau aus diesen Sessions entstand nun das herrliche "The Sonic Ranch"-Album. Dieses Werk verkörpert in seiner Natürlichkeit vielleicht noch mehr die Philosophie der Band, als die beiden Veröffentlichungen von 2017 ("On the rocks") und 2019 ("Let it roll"). "The Sonic Ranch" von vorn bis hinten durchzuhören bedeutet puren Genuß. Ein Songhighlight jagt das nächste. Diese traumhaften Melodien, diese unaufgemotzten, unbeschwerten Inszenierungen mit jeder Menge harmonisch miteinander spielenden Gitarren unterschiedlichster Art, dieser großartige, viel Wärme ausstrahlende Gesang, diese musikalische Leichtigkeit und Lockerheit, dieses unwiderstehliche Gefühl von unendlicher Weite und Freiheit - Midland zelebrieren dies hier geradezu perfekt. Ihre Musik wird begleitet von einem ungemein lockeren, natürlichen Flow. Sie vermittelt einfach dieses "Peaceful Easy Feeling", das schon die Eagles in den frühen Siebzigern besungen haben. Genau dort holen sich Midland ihre Inspiration und übertragen sie genüßlich in die heutige Zeit. "The Sonic Ranch" Ranch" ist ein zeitloses, absolut natürliches County-/Countryyrock-Juwel vom Allerfeinsten.

Das komplette Tracklisting:

1. Fourteen Gears (Adobe House Version) - 3:17
2. Cowgirl Blues - 3:58
3. Worn Out Boots - 3:01
4. Champagne For The Pain - 3:19
5. Will This Life Be As Grand - 4:14
6. Fool’s Luck - 3:43
7. Whiskey - 2:50
8. She’s A Cowgirl - 3:34
9. Runnin’ Wild - 3:49
10. Texas Is The Last Stop - 3:00
11. Cowgirl Blues (Jess Carson Vocal) - 3:41
12. This Town - 3:31

Art-Nr.: 10290
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Petite, Sara - rare bird [2021]
"The benchmark for what Country Rock should be about in the Mid-21st Century", schreibt ein amerikanischer Rezensent - und dem kann man, nimmt man neben der Bezeichnung Country Rock noch die Kategorisierungen Roots, Americana, und (Alternate) Country hinzu, nur bedingungslos zustimmen. Gemeint ist das bereits sechste Werk der in einem kleinen Tulpenfarmen-Städtchen im U.S.-Bundesstaat Washington aufgewachsenen, heute im californischen San Diego lebenden, fantastischen Singer/Songwriterin Sara Petite, mit dem Titel "Rare Bird" - ein geradezu faszinierendes, herausragendes Album. Immer mal wieder kommt es vor, dass wir Musikfans ein ganz besonderes Album entdecken - so frisch, so aufregend und neu in seinem Sound, geradezu atemberaubend, dass man alles stehen und liegen lassen möchte, um sich einzig und allein dieser Musik hinzugeben und sich auf die unglaubliche Schönheit und Pracht dieser wunderbaren Songs zu fokussieren. So jedenfalls war unsere Reaktion, als wir "Rare Bird" zum ersten Mal gehört hatten. Sara Petite ist im Country und Honky Tonk zuhause, kann aber auch rocken wie die sprichwörtliche "Sau". Ihre deutlichen Bezüge zum traditionellen Country leugnet sie nie, doch sie performt, völlig zwanglos und unbeschwert, weitab vom Nashville-Glamour, und bevorzugt eher das natürliche, etwas rauere, rockige Roots-, Americana-, Alternare Country-Terrain. Energie, Leidenschaft und Hingabe sind fast greifbar. Und diese herrlichen Melodien, dieser klare, satte, knackige Sound - umwerfend! Saftige, vielschichtige, vollmundige E-Gitarren, inkl. prächtiger Pedal Steel, bestimmen vorwiegend das Geschehen. Mit viel Charisma und ihrer einzigartigen, unverwechselbaren, vielleicht ein wenig an die gute Rosie Flores erinnernden, rotzig rauen Stimme (ein amerikanischer Jorunalist drückt es so aus: "she sounds like the offspring of Bobbie Gentry and Tom Petty filtered through Ashley McBryde who was singing Kitty Wells songs at a party hosted in Janis Joplin’s honour") und einer begnadeten Band im Rücken (die Truppe wurde bereits viermal mit dem "San Diego’s best Country/Americana Band"-Award ausgezeichnet) präsentiert sie ein geradezu mitreißendes Menü aus "Highway Anthems, Heartland Rockers, Ballads and Classic Country", die einen von der ersten bis zur letzten MInute packen. "She can sing a ballad as well as Loretta Lynn and bring sass to a song like Wanda Jackson", doch zu ihren Einfüssen zählen auch solche Größen wie June Carter, Iris Dement, Bob Dylan, Dolly Parton, John Prine, Shelby Lynne, the Beatles, the Rolling Stones, Steve Earle, Patty Griffin, Tom Petty, Merle Haggard, Lucinda Williams, Bruce Springsteen und Rosanne Cash. Das Album startet mit dem von "lots of big sounding guitars" und einer hinreißenden Pedal Steel umgebenen, bärenstarken Midtempo Americana-/Countryrocker "Feeling like an angel", dessen herrliche Melodie, Frische und Twang einen sofort faszinieren. Die so wunderbar saftig klingenden Gitarren und Sara's toller, natürlich rauer, unverwechselbarer Gesang verbinden sich in perfekter Harmonie. Davon geht eine Magie aus, die über das komplette Album anhält. Jeder Song für sich ist ein einziges Highlight. Weiter geht's mit dem schmissigen, voller Drive und Energie steckenden, flammenden Uptempo Roots-/Countryrocker "Runnin'" - ebenfalls dominiert von satten Gitarren überall, inkl. eines zündenden Solos. Erinnert ein wenig an die frühem Rocker von Carlene Carter. Großartig! Mit dem balladesken, phänomenal arrangierten "Scars" (grandiose, erdig würzige, fette Lap Steel-Gitarre) folgt die nächste "Mördernummer". Wunderbar hier das Wechselspiel zwischen zurückhaltenderen (akustische Gitarre, Wurlitzer Piano) und ungemein kraftvollen, elektrischen Momenten. Im Break hören wir ein geniales, ungemein melodisches, dennoch sehr erdiges Lap Steel-Solo, das unweigerlich ein wenig an den großen David Lindley erinnert. Wir sind total entzückt! Das Titelstück des Albums, "Rare bird", ist eine unwiderstehlich schöne, mit viel Emotion vorgetragene (Alternate) Country-Ballade, arrangiert in einem ganz tollen, etwas fragilen, dennoch rootsig angerauten Outlaw-Ambiente. Der Sound der Gitarren, der (heulenden) Pedal Steel und der elektrischen Lead Gitarre (starkes Solo) am Ende, sowie eine "sägende", einsame Fiddle, klingen herlich "voll" und erzeugen mit ihrem dezenten Hall ein leicht psychedelisches Flair. Man bekommt einfach Gänsehaut! Anschließend lässt Sara wieder die wilde Rebellin raus. "The misfits" ist ein krachender, straighter, "rowdy and rousing" Power-Rocker, übrigens wieder mit starker Lap Steel, bei dem man unweigerlich mitgrölen möchte, wenn sie singt: "We are the misfits, we are the ones, we are the rebels with those smoking guns". Herrlich flockigen, absolut klassischen, hoch melodischen Honky Tonk-Country gibt's dann mit dem wundervollen, frischen "Floating with the angels (die Pedal steel ist ein Hochgenuß), während die großartige, nostalgisch angehauchte, mit viel Seele vorgetragene Countryballade "I just keep moving on" (traumhaft harmonisch integrierte Trompete) klar die Inspiration von Wanda Jackson verdeutlicht. Wir wiederholen uns gerne: "Rare Bird" ist ein faszinierendes Album. Sara Petite ist eine sußergewöhnliche Künstlerin, die in ihrem Sound so originell ist, dass man sie nicht auf wenige Einflüsse festlegen kann. So kommen einem die Songs schnell vertraut vor, klingen auf der anderen Seite aber unverwechselbar, einzigartig und besonders. Dementsprechend euphorisch sind die Reaktionen der amerikanischen Fachpresse auf das Werk. Vollkommen zu Recht, wie wir finden. Ein schlichtweg brillante Vorstellung von Sara Petite.

Das komplette Tracklisting:

1. Feeling Like an Angel - 4:30
2. Runnin' - 2:56
3. Scars - 4:41
4. Rare Bird - 6:31
5. The Misfits - 2:35
6. Missing You Tonight - 3:38
7. Crash, Boom, Bang - 2:43
8. Medicine Man - 4:53
9. Floating with the Angels - 4:01
10. Keep Moving On - 4:01
11. Working on a Soul - 5:02

Art-Nr.: 10308
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Feeling like an angel
Runnin'
Scars
Rare bird
The misfits
Missing you tonight
Floating with the angels
I just keep moving on

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