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Blackberry Smoke - you hear georgia [2021]
Blackberry Smoke "on fire"! Die vielleicht beste Southern Rock Band unserer Zeit präsentiert mit "You hear Georgia", einer genauso liebevollen wie reflektierenden Hommage an ihren Heimatstaat Georgia, ihr neues Studioalbum - ein wahres Hammer-Teil! Charlie Starr und seine Freunde scheinen noch immer nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen zu sein, denn dieses Werk markiert erneut eine Steigerung zum Vorgänger. Ihr Potential scheint unerschöpflich zu sein. Mittlerweile auch in der Jamrock-Szene hoch anerkannt, präsentieren sich Blackberry Smoke mit ihrer Direktheit, Ehrlichkeit, Authentizität und musikalischen Klasse mittlerweile wie die einzig wahren, unangefochtenen Erben der goldenen Southern Rock-Ära zwischen Lynyrd Skynyrd, der Marshall Tucker Band, den Allman Brothers und allem, was dazwischen liegt. Dennoch klingen sie absolut eigenständig, wie eben nur Blackberry Smoke klingen. Wunderbar! Mitreißend! "Eigentlich" sind Blackberry Smoke mittlerweile zum Septett "mutiert", auch wenn Preston Holcomb (percussion) und Benji Shanks (guitar) noch als "special guests" aufgeführt werden. Doch die beiden sind, Holcomb mit seiner großartigen, den jammigen Sound wunderbar fördernden Percussionarbeit, und vor allem Benji Shanks mit seinem sehr präsenten, exzellenten Slidegitarrenspiel, bei jedem Stück dabei. Auch live sind die beiden zuletzt immer wieder mit an Bord. Erstklassig produziert hat das Werk übrigens der zur Zeit omnipräsente Dave Cobb (u. a. Jason Isbell and the 400 Unit, Chris Stapleton, Whiskey Myers, The Highwomen, Rival Sons, Marcus King Band, u.v.m.). Das Album beginnt mit dem sehr kraftvollen, brodelnden, riffig treibenden Southern Rocker "Live it down", geradezu ein Musterbeispiel für die Weiterentwicklung der Band in Richtung Jam Southern Rock der Marke The Allman Brothers Band / Gov't Mule. Das von einem prächtigen Groove (klasse Percussion, funky E-Piano) getragene, raue, dreckige Gitarrensolo, in seiner "freien", zwanglosen, spielfreudigen Spielweise, könnte die Band live bis zum Exzess ausdehnen. Mal sehen, vielleicht tun sie das ja auch. Ganz große Klasse! Es folgt das schwerblütige, erneut voller Power steckende Titelstück "You hear Georgia" - "pure classic Southern Rock" der ganz feinen Art. Massive Gitarren ziehen sich durch den Track, inkl. eines flammenden, erdigen Solos und mächtigen Slideguitar-Momenten. Dazu bleibt die Melodie bestens hängen. Es kocht gewaltig "down in Geogia". Jammig, ungemein groovy und schön swampig (toller Background Gesang von den Black Bettys) kommt das brodelnde "Hey Delilah", bei dem deutlich wird, dass auch Bands wie Little Feat oder The Band zu den Ispirationsquellen der "Blackberries" zählen. Benji Shanks steuert ein super Slide-Solo bei. Anschließend hören wir den knackigen, aber auch traumhaft melodischen, flüssigen, von herrlichen Gitarren (auch Slide) geprägten, ein wunderbar frisches Countryrock-Flair versprühenden Southern Rocker "Ain't the same", der den Fans für lange Zeit nicht mehr aus den Ohrmuscheln weichen dürfte. Es folgen zwei Nummern mit hochkarätigen Gästen/Duett Partnern: Zunächst die exzellente, erneut von prächtigen Gitarren (inkl. Pedal Steel) bestimmte, schön bluesige Southern-/Outlaw-Countryrock-Ballade "Lonesome for a livin'", mit Country Outlaw Jamey Johnson, gefolgt von dem sehr kraftvollen, jammigen, rauen, von Charlie Starr und Warren Haynes gemeinsam komponierten "All rise again", bei dem der Gov't Mule-Boss, sowohl mit einem tolle Slieguitar-Solo, als auch mit einer sehr starken Gesangseinlage glänzt. Bei dem von kernigen Riffs geprägten "Morningside" spielt die Band sogar ein wenig mit psychedelischen Einflüüsen. Auch das gelingt vorzüglich. Von vorn bis hinten zeigt "You hear Georgia" auf vielfältige und überaus ansprechende Art und Weise die ganze Faszination des Southern Rocks auf. Kaum eine andere Band der heutigen Zeit repräsentiert dies so eindrucksvoll und authentisch wie Blackberry Smoke. Sie sind und bleiben das Maß aller Dinge der aktuellen Southern Rock-Generation. Von dieser prächtigen Musik kann man einfach nicht genug bekommen...

Das komplette Tracklisting:

1. Live It Down - 4:06
2. You Hear Georgia - 4:05
3. Hey Delilah - 3:54
4. Ain't the Same - 4:20
5. Lonesome for a Livin' (feat. Jamey Johnson) - 4:28
6. All Rise Again (feat. Warren Haynes) - 4:13
7. Old Enough to Know -3:28
8. Morningside - 4:24
9. All over the Road - 3:48
10. Old Scarecrow - 3:36

Art-Nr.: 10320
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Live it down
You hear Georgia
Hey Delilah
Ain't the same
Lonesome for a livin'
All rise again
Morningside
Old scarecrow

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Chesney, Kenny - here and now ~ deluxe edition [2021]
Neue, um 4 großartige, brandneue Songs aufgestockte "Deluxe Version" von Kenny Chesney's aktuellem, im vergangenen Jahr erschienenen 19. Studioalbum "Here and now". Die Songs seines wieder einmal überaus erfolgreiche (Standard)Werkes, es wurde Chesney's siebtes Nr. 1-Album, konnte er infolge der Corona-Krise noch nicht live präsentieren, was ihn andererseits aber dazu inspirierte, neue Songs, die er unterdessen mit einigen Co-Writern geschrieben hatte, so schnell wie möglich mit den Fans zu teilen. Er selbst sagt dazu: "Being home, writing with friends, recording with people who inspire you, this time has taught me to really be in the moment, to share more music. Some of these songs will spark an immediate hunger for things we all love; some of them I think people will think about for days and days after they hear them. With so much still unsettled, I didn’t want to wait any more to share them". Und die 4 neuen Songs (Tracks 13 bis 16) sind richtig stark, bestechen mit tollen Melodien, Schwung und jeder Menge frischer Vitalität. Sie gehören definitiv zu den besten des kompletten Albums. Großartige Sache!

Unser kurzes Review aus dem vergangenen Jahr zur Standardausgabe des Albums:
Tolles, überaus frisches, neues Alvum von Country-Superstar Kenny Chesney, der bei diesem Werk vor Energie nur so strotzt. Der Mann ist schon so lange dabei, kann seine vielen Hits und Preise, die er schon zu verzeichnen hat, kaum noch zählen, füllt mit seinen spektakulären Live-Auftritten die amerikanischen Stadien, als wäre es nichts - und dennoch wirkt er bei jeder weiteren Albumveröffentlichung stets hungrig, überaus inspiriert, voller Tatendrang und guter Ideen, was auch die prächtigen, neuen Songs von "Here and now" einmal mehr eindrucksvoll demonstrieren. Man hat zuweilen sogar das Gefühl, dass sich Chesney von Album zu Album immer noch steigern kann. Im typischen, so herrlich sonnigen Kenny Chesney New Country-Sound hören wir 12 neue Tracks, die, zumeist schön "schmissig" inszeniert in einem vollen, satten, gut rockenden Gitarrengewand und ausgestattet mit wundervoll ins Ohr gehenden Melodien (selbst die wenigen Balladen klingen so), ein überaus angenehmes, frisches, positives Lebensgefühl vermitteln. Die große Kenny Chesney-Anhängerschaft darf sich freuen, denn sie bekommt einmal mehr die hundertprozentige Chesney-Vollbedienung. Was der Mann anpackt, gelingt! Klasse!

Das komplette Tracklisting:


1. We Do - 3:25
2. Here And Now - 2:51
3. Everyone She Knows - 3:25
4. Wasted - 3:49
5. Knowing You - 3:46
6. Heartbreakers - 3:16
7. Someone To Fix - 3:31
8. Happy Does - 2:48
9. Tip of My Tongue - 3:19
10. You Don't Get To - 3:36
11. Beautiful World - 3:10
12. Guys Named Captain - 4:02
Neue, zusätzliche Tracks der "Deluxe Edition":
13. Wind On - 4:20
14. Fields Of Glory - 3:21
15. My Anthem - 3:18
16. Streets - 5:05

Art-Nr.: 10309
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Earle & The Dukes, Steve - j. t. [2021]
Ganz großartiges, bewegendes, neues Album von Steve Earle, zu Ehren seines am 20. August 2020 im Alter von nur 38 Jahren verstorbenen Sohnes Justin Townes Earle, der mittlerweile selbst zu einem mehr als bemerkenswerten, ja hoch geschätzten Singer/Songwriter der Americana-Szebe avanciert war. Dieses Tribute-Album enthält 10 Coverversionen von Justin Towne's Songs, ausgewählt aus dessen gesamter Schaffensperiode, alle interpretiert mit Steve's fantastischer Backing Band, den Dukes, in derem typischen, rauen, dreckigen Stil zwischen Americana, Rootsrock, Alternate Country und staubigem Outlaw Country. Als elften Track gibt es noch eine Eigenkomposition von Steve Earle, "Last words", ein emotionales Abschiedslied an seinen Sohn. Ein ganz tolles, erdiges Werk aus dem Hause Earle.

Das komplette Tracklisting:

1. I Don't Care - 1:54
2. Ain't Glad I'm Leaving - 2:52
3. Maria - 2:46
4. Far Away In Another Town - 3:06
5. They Killed John Henry - 2:34
6. Turn Out My Lights - 2:35
7. Lone Pine Hill - 2:43
8. Champagne Corolla - 3:35
9. The Saint of Lost Causes - 5:01
10. Harlem River Blues - 3:10
11. Last Words - 4:21

Art-Nr.: 10277
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Feek, Rory - gentle man [2021]
Viele erinnern sich sicher noch an die wunderbare Countrymusic von Joey Martin Feek und Rory Lee Feek, kurz Joey + Rory. Nach dem viel zu frühen, tragischen Krebstod seiner Ehefrau Joey im März 2016 (sie wurde nur 40 Jahre alt), zog sich Rory Feek in seiner Trauer musikalisch erst einmal zurück und kümmerte sich vornehmlich um die kleine Tochter der beiden, Indiana. Nun, 5 Jahre später, kehrt Rory mit seinem neuen, ganz großartigen Album "Gentle man", es ist sein erstes Album ohne seine Frau Rory überhaupt, ins musikalische Rampenlicht zurück - ruhig, nachdenklich, erhaben, mit ganz exquisiter, erstklassiger, hoch qualitativer Musik. Der in Kansas geborene Rory Feek kam bereits 1995 nach Nashville, wo er wenig später auf den legendären Songwriter Harlan Howard traf, der ihm verschiedene "Songwriter Publishing Deals" verschaffte, u.a. auch bei Clint Blacks' "Blacktop Music"-Gruppe. In Erscheinung als Interpret trat er mit Joey Martin schließlich, als sie 2008 im Rahmen der Country Music Television-Show "Can you duet" (im übrigen ihr allererster, gemeinsamer, öffentlicher Auftritt als Duo), die Nation mit ihrer wundervollen, klassischen, ein wenig retro angehauchten, voller Elemente der Siebziger Jahre steckenden, dennoch so erfrischenden, klaren, reinen Counrymusic verzauberten. Es folgenden einige großartige Alben der beiden, die sowohl in Fachkreisen, als auch beim Publikum, höchste Anerkennung erzielten. Mit "Gentle man" knüpft Rory nun nahtlos an die Musik von Joey + Rory an. Was wir zu hören bekommen, ist allerfeinster, durch und durch traditioneller, unverfälschter, reinster, semi-akustisch inszenierter, edler Country, der eine herrlich entspannte, lockere, wohltuende, vor allem aber auch vielseitige Balance zwischen dezenten Bluegrass-Elementen, Gospel, Honky Tonk, klassischen Traditionen, Mountain-Feeling, einem Hauch von California-Flair und Americana bietet. Kollegen und Kolleginnen, wie etwa Carl Jackson, Ricky Skaggs, The Whites, Rhonda Vincent, Emmylou Harris und Chris Hillman hinterlassen ihre Spuren. Wie gesagt, die Grundlage der Arrangements ist akustisch, allerdings mit der Unterstützung von elektrischem Bass und Schlagzeug. Transparente, klare Acoustic Gitarren, mal ein Dobro, eine Mandoline, Banjo und Fiddle spielen sich gegenseitig die Bälle zu. Einfach wunderschön. Rory's vorzüglicher Gesang wird von fantastischen Musikern begleitet und zudem von einer ganzen Anzahl hochkarätiger Gäste wie Dolly Parton, Vince Gill, Trisha Yearwood, Alison Krauss, Ricky Skaggs & Sharon White, und Lee Ann Womack unterstützt. Die Songauswhl ist vorzüglich. Wie zum Beispiel die exzellente, sehr melodische "Inspirational Country"-Nummer "Salvation", die sehr bedächtig vorgetragene, tolle Coverversion des alten, auch durch die legendären Byrds bekannt gewordenen Bob Dylan-Klassikers "The times they are a-changin'", die grandiose, herrlich locker und flüssig, mit schönen Gitarren, Mandoline und Dobro, dezent grassig dargebotene, frische, natürliche Acoustic Country-Nummer "Small talk cafe" (mit Ricky Skaggs und dessen Gattin Sharon White Skaggs), die schön knackig, mit ausgewogenen Acoustic- und E-Gitarren, sowie Mandoline instrumentierte, flotte Countrynummer "Someone is me" (mit Unterstützung von Sonya Isaacs), Rory's eigene Interpretation seiner einst für Trisha Yearwood's "Prizefighter"-Album komponierten Ballade "Meet him in a motel toom", bei der es sich Trisha nicht nehmen ließ gesanglich mitzuwirken, oder auch das das Album angenehm ruhig beendende Duett mit Dolly Parton, "One angel". Alles tolle Nummern, aber nicht nur die, sondern auch alle übrigen Songs überzeugen auf ganzer Linie. Rory Feek bleibt der Musik von Joey + Rory treu und erfreut uns mit einem exzellenten, ersten Soloalbum. Das ist allerfeinster, purer, natürlicher, acoustic-based Country-Genuß.

Das komplette Tracklisting:

1. Me & The Blues (feat. Vince Gill) - 4:08
2. Salvation - 3:47
3. Gentleman - 4:01
4. The Times They Are A-Changin' - 4:58
5. Small Talk Café (feat. Ricky Skaggs & Sharon White Skaggs) - 3:48
6. Satan And Grandma (feat. Lee Ann Womack) - 4:15
7. Time Machine - 3:38
8. Someone Is Me (feat. Sonya Isaacs) - 3:58
9. Met Him In A Motel Room (feat. Trisha Yearwood) - 3:07
10. Don't It Make You Want To Go Home - 2:50
11. Time Won't Tell (feat. Alison Krauss) 4:02
12. Out On A Limb - 3:27
13. Whatcha Gonna Do With That Broken Heart - 3:37
14. One Angel (feat. Dolly Parton) - 4:22

Art-Nr.: 10331
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Furay, Richie - 50th anniversary return to the troubadour ~ live [2021]
2 CD-Set! Was für ein Fest für die Poco-Fans! Einer der "chief architects of country rock", Mitbegründer solch legendärer Bands wie Buffalo Springfield, Poco und der Souther-Hillman-Furay Band, Richie Furay und seine exzellente Richie Furay Band, feierten im November 2018 im Troubadour in West Hollywood/CA ein ganz besonderes Poco-Jubiläum mit einem ganz besonderen Konzert. 50 Jahre ist es her, dass Poco, ohne jeden Zweifel die für Furay bedeutendste Band, in der er je spielte, 1968 die Bühne dieses historischen Clubs betraten, um dort ihre allerersten Konzerte überhaupt aufzuführen. Ein halbes Jahrhundert später kehrte er nun für dieses Jubiläum dorthin zurück und spielte mit seiner fantastischen Band zwei mitreißende Sets, -man beachte das feine Wortspiel-, unter dem Titel "Still deLIVErin'" (Set 1) mit einer großartigen Setlist aus prächtigen, alten Buffalo Springfield- und Poco-Songs, sowie Material seiner Richie Furay Band, und "DeLIVErin' again" (Set 2), in dessen Mittelpunkt die komplette, im übrigen bärenstarke, Aufführung von Poco's bedeutendem, frühen 1971er Live-Album "DeLIVErin'" stand, zusätzlich ergänzt durch eine grandiose Fassung von "A good feelin' to know". Bei diesem zweiten Set stand auch Eagles-Bassist Timothy B. Schmit, damals noch Poco-Mitglied, mit auf der Bühne, um seine damals auf "DeLIVErin'" gesungenen Songs auch diesmal vorzutragen. Großartig! Welch ein tolles Konzert! Das Troubadour war randvoll und die Richie Furay Band präsentierte sich, dem Anlass angemessen, in brillanter Verfassung. In einem Statement sagt Furay über die Show:
"I don’t know of any other group that has ever re-recorded a live album from their past catalogue and truthfully, I wasn’t sure it could be done either; but, I took on the challenge and now you get to hear it for yourself. In many respects it was a labor of love because I knew how important the original album was to Poco fans and if RFB didn’t meet the standard, it would be a disappointment. I do not believe you are going to be disappointed. From my viewpoint, we have met and exceeded any expectations. Listen for yourself, but I believe we have captured the heart and soul of the music; even Timothy B. got on board to sing one of his originals. So, I hope you enjoy listening to this recreation – “DeLIVErin’ Again”. Shut your eyes, pretend you’re one of the wall to wall people at the The Troubadour in Los Angeles, California that November evening and turn it up loud".
Die komplette Performance der Richie Furay Band strotzt nur so vor Kraft, Frische und Vitalität. Die alten Klassiker hören sich an, als seien sie gerade erst geschrieben worden. Der glasklare, satte Sound wird bestimmt durch herrliche, saftige, vielschichtige Gitarren und Richie Furay (Jahrgang 1944) singt noch immer wie zu seinen besten Zeiten. Seine markante Stimme hat nichts, aber auch gar nichts von ihrer Klasse und Magie eingebüsst. Das ist absolut beeindruckend. Dazu kommen herrliche Harmonies, pure Spielfreude, Leidenschaft und Emotionen. Set 1 beginnt mit einer hinreißenden Version des alten Buffalo Springfiel-Klassikers "On the way home" - hochmelodisch, knackig, umgeben von herrlichen Gitarren (saustarkes Lead Gitarren-Spiel von Scott Sellen) und durchzogen von wunderbaren Harmonie-Gesängen. Es folgt das grandiose, schmissige, voller satter Gitarren steckende "Let's dance tonight" aus Poco's 1973er "Crazy eyes"-Album, das hier eine ungemeine Vitalität ausstrahlt (große Klasse ist das kernige, prächtige, zündende E-Gitarrensolo). Super auch das flotte, wunderschöne, autobiographisch auf Poco bezogene "We were the dreamers" aus Furay's letztem Solo-Album "Hand in hand". Auch hier verführen uns wieder "lots of beautiful harmonies und shimmering guitars". Gnadenlos stark auch die Live-Fassung der Roots-/Countryrock-Ballade "Wind auf change", ebenfalls aus Furay's "Hand in hand"-Werk. Hat eine tolle Melodie, pendelt zwischen emotional ruhigen Momenten, aber auch fett und voller Power rockenden Passagen hin und her und glänzt mit ungemein feurigen, würzigen, satten Gitarrensoli. Im Set 2 folgt dann die breits erwähnte, komplette Aufführung von Poco's 1971er Live-Album "DeLIVErin'". Schon der Opener "I guess you made it" offenbart, mit welcher Frische und Dynamik diese ewig jungen Poco-Nummern präsentiert werden. Eine Wonne! Traumhaft auch die hingebungsvolle Interpretation von "Kind woman", das Furay damals über eine junge Frau geschrieben hat, die während eines Buffalo Springfield-Konzertes vor ihm an der Bühne stand - Nancy, seine spätere Ehefrau, mit der er nun seit über 50 Jahren verheiratet ist. Es geht weiter von Höhepunkt zu Höhepunkt (fantastisch beispielsweise die genialen, satten Gitarren, inkl. Pedal Steel und furiosem E-Gitarren-Solo bei dem schwungvollen "A man like me"), bis die Show schließlich mit einer ungemein spritzigen Fassung von "A good feelin' to know", voller purer, rockender Spielfreude, Energie und herrlicher Gitarren "én masse" endet. Die Richie Furay Band hat an diesem Abend "geliefert" - und wie. Ein "berauschendes" Konzert des einstigen Poco-Mitgründers zu Ehren seiner ehemaligen Band, das vergangene Poco-Zeiten in einer einen geradezu magisch einfangende Frische hochleben lässt. Und wie gesagt, der Sound ist fantastsich. Zurücklaehnen, Augen zu, genießen - es fühlt sich an, als sei man mittendrin, im Troubadour...

Die komplette Setlist:

CD 1 - SET 1: "Still DeLIVErin’"
1. Intro - 0:50
2. On The Way Home - 5:43
3. Let’s Dance Tonight - 5:45
4. We Were The Dreamers - 5:41
5. Don’t Let It Pass By - 4:12
6. Go and Say Goodbye - 3:53
7. Wake Up My Soul - 4:12
8. Hard Country - 5:22
9. Wind of Change - 6:53
10. Anyway Bye Bye - 8:12
11. Someday - 7:11

CD 2 - SET 2: "DeLIVErin’ Again"
1. Intro - 0:14
2. I Guess You Made It - 3:27
3. C’mon - 3:33
4. Hear That Music (with Timothy B. Schmit) - 4:44
5. Kind Woman - 6:44
6. Medley: Hard Luck / Child’s Claim To Fame / Pickin’ Up The Pieces - 8:05
7. You Better Think Twice - 4:16
8. A Man Like Me - 4:18
9. Medley: Just in Case It Happens, Yes Indeed / Grand Junction / Consequently So Long - 11:22
10. Band Introduction - 1:16
11. A Good Feelin’ To Know (with Timothy B. Schmit) - 6:01

Art-Nr.: 10303
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 22,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
On the way home
Let's dance tonight
We were the dreamers
Wind of change
I guess you made it
Kind woman
You better think twice
A man like me
A good feelin' to know

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Georgia Shine Band - evil [2021]
Schnörkelloser "smokin' good ole original Southern Rock", das ist die Musik, für die die 2013 in Atlanta/Georgia gegründete Georgia Shine Band steht. Dabei experimentieren sie nicht rum, erfinden das Rad auch nicht neu, sondern orientieren sich geradlinig und zielstrebig an der goldenen Siebziger Jahre-Ära des Southern Rocks ala Molly Hatchet, The Allman Brothers Band, The Marshall Tucker Band und vor allem Lynyrd Skynyrd - und leben die natürlichen Traditionen ihrer musikalischen Vorfahren auch auf ihrem gerade erschienenen, dritten Album "Evil" mit aller Hingabe aus. Das ist durch und durch authentisch. Die Georgia Shine Band, mittlerweile zum Trio geschrumpft, ist ganz klar das "Baby" von Frontmann Doug Southern (vocals, guitars), der es mit seinem hervorragenden Gitarrenspiel und seinem so viel natürlichen Southern Spirit verbreitenden Gesang (der Typ heißt nicht nur "Southern", nein, er klingt auch zu 100% southern) problemlos schafft, den Abgang der früheren Bandmitglieder zu kompensieren. Der Gitarrensound ist satt, vielschichtig und dominant, wie eh und je, das Songmaterial, bestehend aus einer gesunden Mischung vorwiegend kraftvoller und kerniger Rocker, sowie der ein oder anderen sehr schönen Ballade, fällt diesmal noch etwas stäker und gefälliger aus, als bei den Vogängeralben. Es geht los mit dem dynamischen, powervoll und straight rockenden "Pickets Mill", einem musikalisch im besten Sinne klassischen Southern Rocker aus altem Schrot und Korn. Den allerdings fragwürdigen Text muss man hier überhören und ignorieren, doch die Musik stimmt absolut. Mit dem folgenden, wunderbaren "Where does it go from here" gelingt der Band ein echtes Highlight. Das ist hinreißend melodischer, locker flockiger Southern Rock in bester Tradition der Allmans, Marshall Tucker Band, Outlaws und Lynyrd Skynyrd vom Allerfeinsten. Schon die den Song herrlich einleitende, eingängige Lead Gitarren-Linie und das spätere Solo sind ein purer Ohrenschmaus, nicht spektakulär, aber eben einfach nur natürlich, authentisch, melodisch und voller Southern Soul. Klasse auch die Piano-Fills, die prima mit den Gitarren harmonieren. Exzellente Nummer! Deutlich kraftvoller, riffiger und mit einem klasse Groove kommt das rauere "Second amendment", bei dem unverkennbare Molly Hatchet-Einflüsse aufblitzen. Sogar Doug Southern's Gesang hat hier ein wenig was von Danny Joe Brown. Dazu hören wir ein feuriges Wah Wah Gitarrensolo. In eine ähnlich Hatchet-inspirierte Kategroie fallen auch der ordentlich Gas gebende Volldampf Southern Rocker "Right where I belong", sowie das ein wenig "Flirtin' with disaster"-mässig nach vorn galoppierende "Six feet under". Satte, straighte Gitarrenriffs und ein passender Orgel-Background prägen das düstere, schwere Titelstück "Evil", das ein wenig auf den Spuren einer fett rockenden Charlie Daniels Band zu wandeln scheint. Das ausgedehnte, glühende Gitarrensolo von Mr. Southern ist große Klasse. Großartig gelungen ist auch die das Album sehr schön abschließende, von breit angelegten akustischen Gitarren bestimmte Ballade "Look at me know". Es ist einfach schön, mal wieder diesen erdigen, "pure and simple" Southern Rock der guten, alten Zeit zu hören. Zum Glück gibt es immer noch Bands, die diesen mit Herzblut und ohne jeden Schnörkel spielen - einfach, weil es ihnen Spaß macht. Thanks a lot, Georgia Shine Band!

Das komplette Tracklisting:

1. Pickets Mill - 2:46
2. Where Does It Go from Here - 3:32
3. Happiness - 3:47
4. Second Amendment - 3:36
5. Evil - 4:20
6. My Grandson - 3:07
7. Right Where I Belong - 3:02
8. In the End - 3:14
9. Six Feet Under - 3:22
10. Down and Dirty - 4:03
11. Look at Me Now - 4:04

Art-Nr.: 10311
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Pickets Mill
Where does it go from here
Second amendment
Evil
Right where I belong
Six feet under
Look at me now

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Hiatt with The Jerry Douglas Band, John - leftover feelings [2021]
Zwei absolte Ikonen der amerikanischen Roots-/Americana-Musik mit einer grandiosen Kooperation. Der begnadete, unwiderstehliche Singer/Songwriter und Rootsrocker John Hiatt und der 14-fache Grammy-Gewinner und Dobro/Lap Steel-Hexer Jerry Douglas mit seiner Band spielten gemeinsam mit "Leftover feelings", aufgenommen im historischen RCA Studio B in Nashville, ein herrliches Americana-Album ein, das genüßlich die Grenzen zwischen Roots, Blues, Rock, Country und Bluegrass aufweicht und miteinander verschmelzen lässt. Beide Protagonisten sind voll in ihrem Element und warten mit herausragenden Leistungen auf - Hiatt mit seinem fabelhaften Songwriting und starken Gesang (alle Songs hat er komponiert, alle sind, typisch Hiatt, einfach exzellent und bleiben prächtig hängen), Dougles mit seinem umwerfenden, extrem fingerfertigen Dobro- und Lap Steel-Spiel (wunderbare Soli) - dazu stimmt die Chemie dieser beiden musikalischen Seelenverwandten so, als würden sie schon ewig zusammenspielen. Die Instrumentierung kommt komplett ohne Schlagzeug aus (vermisst man überhaupt nicht) und ist vorwiegend akustisch gehalten, bis auf die dezenten, doch durchaus erdigen Einsätze von Mike Seal's E-Gitarre. Tracks wie beispielsweise "Long Black Electric Cadillac" (toller, erdiger Groove, grassiger Outlaw-/Honky Tonk-Drive, sich mit Jerry Douglas' Dobro duellierende Lead E-Gitarre im Break) und "Keen Rambler" sind wunderbare "rustic rambles" in bester Tradition solcher klassischen Hiatt-Alben "The Tiki Bar Is Open", "Crossing Muddy Waters" oder "Terms of My Surrender". Andere Nummern wie etwa das baumstake "Mississippi Phone Booth" (dezente E-Gitarren-Riffs, großartige Dobro- und Fiddle-Klänge, eine klasse Melodie und ein Hauch von Southern Soul) oder "Buddy Boy" (schön kraftvoll, dynamisch und sehr vital) sind prächtige, erdige Roots Blues-Titel, während mit dem lockeren und hinreißend melodischen "The Music is Hot", eine flockige, wunderschöne, durchaus traditionell verwurzelte Countrynummer aus den Lautsprechern fließt, umgeben von surrender Fiddle, Lap Steel-Fills, Dobro und herrlichen Gitarren (im Text erweist Hiatt legendären Countrygrößen wie Waylon Jennings und Merle haggard die Ehre, zudem vermittelt die Nummer einen zarten Hauch der früheren Hot Band von Emmylou Harris). "I'm in Asheville" ist eine geradezu traumafte, natürlich frische Americana-/Country-Ballade, die insbesondere von Jerry Douglas' ganz klaren, umwerfend schönem Lap Steel-Spiel lebt, vereinzelt genial harmonierend mit einer, wie eine Pedal Steel klingenden E-Gitarre. Fantastisch auch die flotte, von einer exzellenten Melodie durchzogene Bluegrass-Nummer "All the Lilacs in Ohio" (toller Refrain), deren Instrumentierung neben typisch grassigen Klängen mit einer tollen E-Gitarre, inkl. klasse Solo, aufwartet. Ja, John Hiatt und Jerry Douglas mit seiner Band liefern mit "Leftover feelings" eine mehr als beeindruckende Vorstellung ab. Was sind das für brillante Musiker. Keine Frage, das ist die ganz hohe Americana-Schuke. Tolles Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Long Black Electric Cadillac - 3:25
2. Mississippi Phone Booth - 3:06
3. The Music Is Hot - 3:46
4. All The Lilacs In Ohio - 3:29
5. I'm In Asheville - 3:26
6. Light Of The Burning Sun - 4:38
7. Little Goodnight - 4:43
8. Buddy Boy - 3:26
9. Changes In My Mind - 3:34
10. Keen Rambler - 3:25
11. Sweet Dream - 4:28

Art-Nr.: 10322
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Long black electric Cadillac
Mississippi phone booth
The music is hot
All the lilacs in Ohio
I'm in Asheville
Light of the burning sun
Buddy boy

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Jackson, Alan - the greatest hits video collection ~ dvd [2004]
1995 in den USA als VHS-Kassette veröffentlicht, gibt's diese, immerhin die stattliche Anzahl von 18 Songs umfassende Video-Ansammlung des Country-Superstars nun endlich auch als DVD! Diese DVD ist nicht zu verwechseln mit den beiden 6-Clip-DVDs "Greatest Hits Vol. 1" und "Vol. 2"! Es gibt keinerlei Überschneidungen! Bei der hier vorliegenden DVD werden die Jahre 1989 bis 1995 abgedeckt, aus denen auch die Sings von Alan's früherer, erster "Graetest Hits"-CD stammten. Das beginnt mit dem Video zu "Blue blooded woman" (1989) und endet mit "Tall tall trees" (1995)! Dazwischen sehen wir wunderbare Clips von beispielsweise "Chasin' that neon rainbow", "Don't rock the jukebox", "Midnight in Montgomery", "She's got the rhythm", "Chattahoochee", "Summertime blues", "Livin' on love", "Gone country", "I don't even know your name", usw.! Eine tolle Kollektion - von insgesamt immerhin fast 75 Minuten Spieldauer!

Art-Nr.: 2839
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 17,90

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Jackson, Alan - where have you gone [2021]
Die Durststrecke ist beendet! Was haben die Alan Jackson-Fans für eine Geduld aufbringen müssen, bis ihr "Liebling" endlich ein neues Album veröffentlicht, doch 6 Jahre nach "Angels & alcoho" ist es mit "Where have you gone" endlich soweit. Alan Jackson ist wieder da - und das in geradezu bestechender Form. Der Titel des Albums, "Where have you gone", gleichzeitig auch der für das gesamte Werk wegweisende Eröffnungssong (herrlich heulende Pedal Steal, wunderbar surrende Fiddle), könnte einem ungehört suggerieren, dass Jackson hier vielleicht irgendeiner geliebten Person nachtrauert, doch es ist vielmehr die von ihm so verehrte, gute alte, reine, ehrliche Countrymusic, die er im heutigen, von so vielen fremdartigen Klängen "verseuchten" Nashville Country-Kosmos vermisst. Wo ist sie hin, die gute alte "pure Country"-Zeit, fragt er wehmütig und bringt sie uns mit seinem wunderbaren, neuen Album dafür umso intensiver zurück. Alan Jackson hat sich in seiner gesamten, mittlerweile über 30-jährigen Karriere niemals verbiegen lassen, ist sich immer selbst treu geblieben, hat immer, abseits aller Modetrends, lupenreinen, traditionellen Country durch und durch gespielt - so auch hier. Satte 20 Songs bietet die CD (die in vielen Tacklistings aufgeführte 21. Nummer, eine Coverversion von Merle Haggard's "That's The Way Love Goes", ist exklusiv nur digital erhältlich und fehlt damit auf der CD leider), einer schöner als der andere. Es überwiegen die Balladen und recht ruhigen Nummern, doch es gibt auch seinen typischen, flotten und lockeren Country, sowie ein paar richtig kernige Uptempo-Nummern (z. B. das countryrockige "Back", das forsche "Chain", oder das mit Bläsern unterstützte "Beer:10") - doch was er auch anpackt, das ist traditionelle, unverfälschte Countrymusic auf absolutem Top-Niveau. Produziert hat erneut sein ewiger Weggefährte Keith Stegall. "Where have you gone" ist übrigens Alan Jackson's 25. Album. Schon ein stolzes Jubiläum. Doch was am meisten beeindruckt ist, von welch immenser Qualität es ist: Ein "Real Country"-Meisterwerk!

Das komplette Tracklisting:

1. Where Have You Gone - 4:47
2. Wishful Drinkin' - 3:50
3. I Can Be That Something - 4:40
4. Where The Cottonwood Grows - 3:01
5. Way Down In My Whiskey - 3:56
6. Things That Matter - 3:42
7. Livin' On Empty - 4:31
8. You'll Always Be My Baby (Written for Daughters' Weddings) - 3:46
9. Where Her Heart Has Always Been (Written for Mama’s funeral with an old recording of her reading from the Bible) - 3:27
10. The Boot - 3:24
11. Back - 5:14
12. Write It In Red - 4:15
13. So Late So Soon - 3:46
14. This Heart Of Mine - 3:18
15. A Man Who Never Cries - 4:55
16. Chain - 3:06
17. I Was Tequila - 5:10
18. I Do (Written for Daughters' Weddings) - 2:51
19. Beer:10 - 4:18
20. The Older I Get - 3:49

Art-Nr.: 10310
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Lawrence, Tracy - hindsight 2020 vol. 1: stairway to heaven, highway to hell [2021]
Eine Ikone des traditionellen Country feiert in diesem jahr sein 30-jähriges, musikalisches Jubiläum. Einer der tragenden Säulen der Neo-Traditionalisten der Neunziger hat bis heute nichts von seinem Reiz verloren und bleibt seiner geliebten Musik, abseits aller Trends, auch mit diesem neuen Album (dem ersten einer zum Jubiläum angekündigten Trilogie von Alben), mit Herz und Seele trau. Das ist wunderbarer, ehrlicher, purer, "natural Traditional Country" mit einem Tracy Lawrence in blendender Verfassung. So, wie ihn seine Fans lieben. Klasse!

Hier noch ein Hinweis, der aufgrund der großartigen Musik eher zu vernachlässigen ist, den wir aber dennoch erwähnen möchten:
Die CD kommt nur in einem einfachen, natürlich professionell gestaltetem Pappcover, ähnlich einem nicht aufklappbaren LP-Cover.

Das komplette Tracklisting:

1. Stairway to Heaven Highway to Hell - 3:39
2. Struggle Struggle - 3:29
3. Water - 3:01
4. Lonely 101 - 3:29
5. Whole Lotta Me - 4:07
6. Summer Snow - 3:16
7. Hard Times - 2:47
8. If I Could Give You Anything - 3:34
9. Knowing - 3:35
10. You Only Get One - 3:09

Art-Nr.: 10318
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Lynyrd Skynyrd - family [2006]
Neuer Skynyrd-Sampler in der Art des 1999 erschienenen "Solo Flytes"-Albums! Nichts neues, aber ganz interessant gemacht! Neben einigen klassischen Standards der Band ("Gimme three steps", "Free bird", "Sweet home Alabama", "Saturday night special" und "What's your name") enthält die Compilation Songs von anderen Bands aus dem Umfeld der "Lynyrd Skynyrd"-Familie! Das geht über zwei klasse, frühe Nummern von 38 Special ("What can I do" und "Take me back" - beide vom auf CD nicht erhältlichen, frühen zweiten Album "Special delivery" aus dem Jahre 1978), über "Coming home" von der Johnny Van Zant Band, zwei Tracks der Rossington Collins Band ("Don't misunderstand me" und "Tashauna"), "Just trouble" von der Allen Collins Band, "Love your way" von der Rossington Band, "Brickyard road" von Johnny Van Zant, "Get what you got comin'" und "At least I'm free" von Van Zant, bis zu "Smokestack lightnin' vom 1991iger Skynyrd Reunion-Album! 16 Songs also - und alle sind sie remastered! Der Sound ist klasse! Ein mit interessanten Liner-Notes und schönen Fotos ausgestattetes 16-seitiges Booklet rundet die Sache ab! Wie wir meinen, eine ganz nette, natürlich lückenhafte, aber schön breit angelegte Zusammenstellung, deren Highlights sicher die beiden remasterten, frühen 38 Special-Aufnahmen sind! Ob man's wirklich braucht, liegt allein im persönlichen Ermessen...

Art-Nr.: 4079
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Lynyrd Skynyrd - gimme back my bullets ~ deluxe edition ~ cd & dvd [2006]
CD & Live-DVD! Code free! Was für ein Leckerbissen für die Fans dieser Southernrock-Heroen! 30 Jahre nach der Erstveröffentlichung des vierten Lynyrd Skynyrd-Albums "Gimme back my bullets", erscheint dieser Klassiker nun in einer fantastischen, edlen "Deluxe-Edition", die das Volk schlichtweg begeistern wird! Inhalt: 1.) Das komplette Album remastered in einem großartigen, bislang noch nicht da gewesenen Sound; 2.) 6 rare Bonus-Tracks, die die CD auf 60 Minuten Spielzeit ausdehnen, davon 3 bislang nie veröffentlichte Live-Tracks; 3.) Und das ist die absolute Sensation, eine Live-DVD ihres legendären Auftritts für die englische BBC in den Shepherds Bush Studios vom 11. November 1975 für die berühmte TV-Live-Show "The Old Grey Whistle Test"! Na, wenn das kein Inhalt ist, der die Fans elektrisiert! Im einzelnen: 1976 erschienen, wird "Gimme back my bullets" unter den Skynyrd-Kennern zuweilen als das vielleicht unspektakulärste Werk der 5 Studioalben im Line-Up mit Ronnie van Zant, also der Ära vor der tragischen Flugzeugkatastrophe, beschrieben. In erster Linie dafür verantwortlich ist sicher die Tatsache, daß hier mit Allen Collins und Gary Rossington nur noch zwei, anstatt der bisherigen 3 Gitarristen am Werk waren. Dennoch, -und insofern ist diese vermeintliche Einstufung völlig fehl am Platz-, ist und bleibt das Album ein absolutes Southernrock-Highlight von zeitloser Substanz und Qualität, wie es andere Bands in ihrer gesamten Karriere nie hinbekommen haben und auch nie hinbekommen werden! Eine wunderbar ausgewogene Songauswahl, Ronnie's charismatische, unvergeßliche Stimme und ein Feeling, wie es eben nur die damaligen Lynyrd Skynyrd erzeugen konnten, bereiten uns heute, in dieser remasterten Top-Soundqualität noch mehr Freude, als sie es seit jeher eh schon taten. Man denke nur an solch herrliche Songs wie den harten, rauen, riffigen Rocker "Gimme back my bullets", das wunderbar entspannte, lockere, von einer tollen Melodie durchzogene, leicht countryinfizierte "Every mother's son" mit den prächtigen Gitarrenläufen von Allen Collins und den wunderbaren Piano-Einlagen von Billy Powell, die brodelnde, ja irgendwie sogar rotzige, dreckige Version von JJ Cale's "I got the same old blues" (tolle, glühende Slide und großartiges Klavier), der im Knast entstandene (Ronnie's und Gary's Drogenkonsum bescherte den beiden schon den ein oder anderen Aufenthalt hinter "schwedischen Gardinen"...), kantige Rocker "Double trouble", das riffig, raue, southern-bluesige "Cry for the bad man" und vor allen Dingen die traumhafte, mit tollen Dobro-, Mandolinen-, und Geigen-Fills ausgestattete, Southern-Ballade "All I can do is write about it", eine großartige Hommage an das (ländliche) Leben in den Südstaaten Amerika's (,,,"did you ever see the beauty of the hills of Carolina, or the sweetness of the grass of Tennessee"...)! Bei den 6 Bonustracks handelt es sich um eine Live-Version von "Double trouble" aus Cardiff von 4.11.1975 (gab's schon mal in der 1991iger Box), ebenfalls live aus dem gleichen Konzert, "I got the same old blues" (bislang unveröffentlicht), je eine Alternate-Version von "All I can do is write about it" und "Double trouble", sowie zwei bislang unveröffentlichte Live-Tracks aus den Archiven von Bill Graham, mitgeschnitten am 7. März 1976 im Winterland Theater von San Francisco/Californien! Ja, und der absolute Knüller ist natürlich die Live-DVD des eingangs schon erwähnten Konzertes für die BBC-Fernsehshow "Old Grey Whistle Test" vom 11. November 1975, dem gerademal rund 100 beinharte Skynyrd-Fans beiwohnen durften! Lynyrd Skynyrd, 42 Minuten live, in der damaligen Besetzung mit Ronnie van Zant, Allen Collins, Gary Rossington, Billy Powell. Leon Wilkeson und Artimus Pyle! Herrlich, nochmal ein Konzert mit Ronnie auf DVD! Pure Magie! Filmtechnisch ist das Ganze, vor allem, wenn man bedenkt, daß über 30 Jahre vergangen sind, in tollen Bildern und exzellenter Qualität eingefangen worden, und auch der Sound stimmt hundertprozentig! Die Tracklist: "Double trouble", "I ain't the one", "Call me the breeze", "I got the same old blues", "Every mother's son", "Sweet home Alabama" und natürlich eine rauschende Fassung von "Free bird"! Baumstark! Edles 4-fach aufklappbares Digipack mit feinem Schuber und einem 24-seitigen Booklet voller informativer und interessanter Liner-Notes über die Entstehung des Albums und über die als DVD enthaltene Live-Show! Ein historisches, wunderbares und unverzichtbares Southernrock-Highlight! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 3999
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 25,90

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Lynyrd Skynyrd - thirty ~ 30th anniversary collection ~ limited edition [2003]
2 CD-Set! 3 Dekaden Lynyrd Skynyrd! Bekannterweise begeht die große Southernrock Band dieses Jahr ihr 30-jähriges Bandjubiläum - und da gibt es schließlich einiges zu feiern. Zuerst das neue Studioalbum "Vicious cycle", dann die ausgedehnte Welt-Tournee, und jetzt die neuer "30th anniversary collection" (offenbar sind noch weitere Veröffentlichungen geplant)! Schon wieder ein neuer Skynyrd-Sampler, werden viele sagen, aber dieses mit (logischerweise) 30 Songs und gut 2 1/2 Stunden Musik vollgepackte Doppel-Album ist in vielerlei Hinsicht doch wieder sehr interessant und gehört somit eigentlich in jede gut sortierte Skynyrd-Sammlung. 1.) Das Teil ist limitiert! 2.) Die DoCD ist außerordentlich aktuell und umfasst die gesamte Karriere der Band, egal bei welchem Label sie gerade unter Vertrag waren. Es gibt Tracks von jedem Skynyrd-Album, auch den selteneren. Das geht von "Pronounced" über "Collectybles", das 1991iger Reunion-Album, "Endangered species" bis zu einem Stück von "Vicious cycle". 3.) Enthält neben vielen Klassikern jede Menge interessanter, recht rarer, Live-Tracks, z.B. 3 Stücke von dem 1988iger "Southern by the grace of God"-Album ("Comin' home", "Swamp music" und "Gimme back my bullets"). 4.) Und als absoluten Höhepunkt gibt es einen bislang unveröffentlichten Track, und zwar eine über 10-minütige Blues-Jam aus dem Jahre 1970, aufgenommen in der Besetzung Ronnie van Zant (vocals), Allen Collins, Gary Rossington (guitars), Larry Junstrom (bass) und Bob Burns (drums)! Ein großartiges, ordentlich Southern-getränktes "Blues Medley", aus den Stücken "Sweet little angel" (B.B. King), "How blue can you get" und dem Traditional "I got a mind to give up living", mit tollen, endlos langen, wirbelnden Gitarren-Passagen. Na, wenn das nichts ist! Unter den übrigen Tracks sind z.B. "Sweet home Alabama", "Need all my friends", "Down south jukin'", "Tuesday's gone", "The ballad of Cutis Loew", "All I can do is write about it", "That smell", "I know a little", "Smokestack lightnin'", "The last rebel" und "Workin'"! Alle Stücke sind remastered!

Art-Nr.: 2035
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Marriner, Steve - hope dies last [2021]
Der mit größtem Potential beschlagene, herausragende Multi-Instrumentalist (u. a. ist er ein begnadeter Mundharmonika-Spieler und vorzüglicher Gitarrist), exzellente Sänger und Songwriter Steve Marriner gilt nicht nur als einer der vielbeschäftigtsten Musiker der kanadischen Blues- und Roots-Szene, sondern auch als ein überaus erfolgreicher (Gewinner von unzähligen Canadian Maple Blues Awards, zwei Canadian Indie Music Awards, zwei JUNOs und einem American Blues Music Award). Viele dieser Auszeichnungen gewann er mit seiner Band MonkeyJunk, jenem fantastischen Bluesrock-Trio aus Ottawa, deren ausstrahlungsstarker Frontmann er ist. Neben MonkeyJunk spielt Marriner noch mit jeder Menge andere Musiker zusammen, wie etwa Colin James, Sass Jordan, Matt Andersen, Harry Manx, Samantha Martin & Delta Sugar und vielen mahr, ist mit diesen auch zuweilen auf Tour und arbeitet als Produzent. Nun kommt Steve Marriner, 14 Jahre nach seinem Debut, mit seinem zweiten Solo-Album, "Hope dies last" - und es ist ein wahres "Killer"-Teil geworden. Was ist das für ein famoser Musiker, Sänger und Songwriter! Begleitet von 16 hochkarätigen Musikern (unter ihnen bei etlichen Tracks der grandiose Lead Gitarrist der The Sheepdogs, Jimmy Bowskill, der mit einigen bärenstarken Soli aufwartet) gelingt Marrinner mit seinem Werk ein geradezu perfekter Spagat zwischen dem voller Energie steckenden, brodelnden, durchaus swampig und southern gewürzten, kraftvollen Bluesrock von MonkeyJunk und einer eher rootsigeren und Americana angehauchten Stilrichtung. Musikalische Vielseitigkeit paart sich auf einem höchst anspruchsvollen Level mit sehr viel Leidenschaft und viel Hingabe. Auch bei den schönen und rootsigen Amercana-Tracks spürt man stets ein unterschwellig bluesiges Feeling, sowie jede Menge soulful Southern-Spirit. Alles Songs kommen wunderbar erdig und bauen auf eine hervorragende Melodik. Eröffnet wird der Reigen mit dem ungemein straighten, von einem pochenden Drum Beat und satten Gitarrenriffs nach vorn getriebenen, 70s inspired Bluesrocker "Take me to the city", der in bester MonkeyJunk-Manier aus den Lautsprechern "knallt". Sehr erfrischend! Verfügt über einen ganz dezenten, souligen Mowtown-Vibe. Marriner glänzt im Break mit bärenstarem Harp-Spiel und Jimmy Bowskill zündet ein prächtiges Gitarrensolo. Eine super Nummer und damit ein Auftakt nach Maß! Auch bei den nächsten beiden Tracks bleibt die Power hoch. Zunächst haut Marriner eine vor bluesiger Energie nur so sprühende, raue, dreckige Coverversion von Tom Petty's "Honey Bee" raus, ehe er mit dem Kracher "How high" das Gaspedal vollends durchdrückt. Ein famoses Riff-Gewitter und brennende, wirbelnde Lead Gitarren bestimmen das Geschehen. Hat deutliche Spuren von Led Zeppelin. Welch eine Spielfreude und Dynamik! Das folgende, lyrisch etwas bedrückende "Somethin' somethin'" glänzt mit einem genauso kraftvollen, wie melodischen, herrlich rootsig-bluesigen, musikalischen Rahmen, mit einem tollen Groove, einem Hauch Soul, dreckiger Bluesharp und einem hinreißenden Pedal Steel-Solo. Eine ganz wundervolle Nummer, wie auch der folgende, countrylastige, von einem feinen Western-Flair durchzogene Americana-Rocker "Coal mine", instrumeniert mit exzellenten, kernigen Gitarren, inkl. einer toll klingenden, von Marriner gespielten Baritone-Gitarre. Was nun folgt, erzeugt pure Gänshaut: Die bluesige, voller Soul steckende, exquisite, einfach nur traumhaft melodisch inszenierte Ballade "Enough" steht auf dem Programm. Ein absoluter musikalischer und vor allem auch vokaler Leckerbissen, vorgetragen im Duett von der kanadischen Blues- und Soul-Queen Samantha Martin (Samantha Martin & Delta Sugar) und Steve Marriner. Der Lead Gesang der beiden ist schlicht genial. Dazu gibt's tolle Gitarren, tolles Orgelspiel (klasse Solo) und ein feines Pedal Steel-Solo von Jimmy Bowskill. Zum Niederknien! Ein "Gumbo" bester kreolischer und swampiger New Orleans-/Lousisiana-Zutaten wird uns mit dem großartigen, wunderbar groovenden, brodelnden, Little Feat- und Sonny Landreth-affinen "Petite danse" (klasse Slide Gitarre) serviert, der ebenfalls Slide-lastige (furioses Solo), schweißtreibende Bluesrock-Boogie "Hear my heart" macht noch einmal mächtig Dampf, ehe das Album mit der wunderbaren, dezent folkigen Americana-Ballade "Long way down" (schöne, effektvolle Lead Gitarre, Neil Young-mässige Mundharmonika, feines Piano, Violine) etwas bedächtiger und sehr gediegen ausklingt. Ein Werk ohne jede schwache Nummer. Steve Marriner und seine fabelhaften Begleitmusiker machen einen herasuragenden Job. "Hope dies last", zum Teil eingespielt vor, abgeschlossen aber während der Pandemie, stellt ein die Grenzen zwischen erdigem, dezent southern umwobenem Bluesrock, Rootsrock und Americana weit öffnendes, musikalisches Glanzstück allererster Güte dar. Meisterhaft!

Das komplette Tracklisting:

1. Take Me To The City - 3:11
2. Honey Bee - 3:34
3. How High - 2:12
4. Somethin' Somethin' - 3:45
5. Coal Mine - 4:01
6. Enough - 3:31
7. Uptown Lockdown - 3:02
8. Petite Danse - 3:20
9. Hear My Heart - 4:01
10. Long Way Down - 6:26

Art-Nr.: 10340
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Take me to the city
How high
Somethin' somethin'
Coal mine
Enough
Petite danse
Hear my heart
Long way down

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Midland - the sonic ranch [2021]
Von einem herrlichen, geradezu unwiderstehlichen Siebziger Jahre Retro-Charme geprägter, genauso zeitloser wie aktueller, in einer unbeschreiblichen Lockerheit und Melodik inszenierter Countryrock- und New Country - dafür stehen Midland. Mit "The Sonic Ranch" präsentiert das Trio (Mark Wystrach, Cameron Duddy und Jess Carson) nun ihr drittes Album (wieder ein schlicht famoses Werk), das aber eigentlich ihr erstes hätte sein sollen. Wir erleben die Band hier in ihrer absoluten Früh- und Findungsphase, als Midland eigentlich offiziell noch gar nicht gegründet waren. Im Jahre 2013 haben sich die Drei bei Cameron Duddy's Hochzeit in Wyoming kennengelernt, angefreundet und auch bei ein paar Jammings ihre gemeinsamen musikalischen Vorlieben entdeckt. Sie hatten so viel Spaß daran, dass sie beschlossen, dies zu wiederholen und nisteten sich zunächst "just for fun" im Jahre 2014 für 10 Tage mit ein paar Begleitmusikern in den Sonic Ranch Recording Studios von El Paso/Texas ein, um mal ein paar Demos einzuspielen. Die Chemie stimmte schnell, die musikalische Verbundenheit wuchs, es entstanden ein großartiger, ganz eigener Sound und etliche wunderbare Songs - Midland waren geboren, die Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf. Genau aus diesen Sessions entstand nun das herrliche "The Sonic Ranch"-Album. Dieses Werk verkörpert in seiner Natürlichkeit vielleicht noch mehr die Philosophie der Band, als die beiden Veröffentlichungen von 2017 ("On the rocks") und 2019 ("Let it roll"). "The Sonic Ranch" von vorn bis hinten durchzuhören bedeutet puren Genuß. Ein Songhighlight jagt das nächste. Diese traumhaften Melodien, diese unaufgemotzten, unbeschwerten Inszenierungen mit jeder Menge harmonisch miteinander spielenden Gitarren unterschiedlichster Art, dieser großartige, viel Wärme ausstrahlende Gesang, diese musikalische Leichtigkeit und Lockerheit, dieses unwiderstehliche Gefühl von unendlicher Weite und Freiheit - Midland zelebrieren dies hier geradezu perfekt. Ihre Musik wird begleitet von einem ungemein lockeren, natürlichen Flow. Sie vermittelt einfach dieses "Peaceful Easy Feeling", das schon die Eagles in den frühen Siebzigern besungen haben. Genau dort holen sich Midland ihre Inspiration und übertragen sie genüßlich in die heutige Zeit. "The Sonic Ranch" Ranch" ist ein zeitloses, absolut natürliches County-/Countryyrock-Juwel vom Allerfeinsten.

Das komplette Tracklisting:

1. Fourteen Gears (Adobe House Version) - 3:17
2. Cowgirl Blues - 3:58
3. Worn Out Boots - 3:01
4. Champagne For The Pain - 3:19
5. Will This Life Be As Grand - 4:14
6. Fool’s Luck - 3:43
7. Whiskey - 2:50
8. She’s A Cowgirl - 3:34
9. Runnin’ Wild - 3:49
10. Texas Is The Last Stop - 3:00
11. Cowgirl Blues (Jess Carson Vocal) - 3:41
12. This Town - 3:31

Art-Nr.: 10290
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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