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Allan, Gary - ruthless [2021]
"Gary Allan is back"! Fast 8 Jahre nach seinem letzten Album ist der Mann aus Southern California zurück und beglückt seine zahlreichen Fans endlich mal wieder mit dem neuen Werk. "Ruthless" heißt das neue Teil, auf dem sich Allan mit durchaus abwechslungsreichem Songmaterial gekonnt zurückmeldet. Gary Allan, maßgeblich beeinflusst vom californischen Bakersfield-Sound, vornehmlich dem der Herren Buck Owens und Merle Haggard, hatte seine erfolgreichste Zeit am Ende des alten und am Anfang des neuen Jahrtausends, als alle seine Alben (bis auf die ersten beiden) in den oberen Regionen der Billboard Country Album-Charts landeten und er in den Single Country-Charts jede Menge großer Hits verbuchen konnte. Er war in dieser Ära mit seiner wunderbaren, immer diesen unwiderstehlichen californischen Spirit verbreitenden, "whiskey-soaked"-Stimme Stimme und seiner knackigen, oft herrlich angerockten, authentischen und ehrlichen New County-Musik einer der prägenden New Country-Figuren Nashvilles. Auch mit "Ruthless" knüpft er nahtlos an diese Zeiten an, wenngleich bei dem ein oder anderen Song ein paar modernere Elemente mit eingestreut wurden. Doch der Großteil ist eben typisch Gary Allan! Somit enthält das neue Werk wieder eine ganze Anzahl echte Songperlen, wie etwa der famose, von einer tollen Melodie geprägte, toll groovende und mit einem saustraken, fetten, wechselseitigen Dual E-Gitarrensolo ausgestattete, balladeske Countryrocker "Till it felt like you", der kräftige, rootsig rockende New Country-Knüller "Slide" (selbstverständlich mit Slidegitarre), die hinreißende, wieder schön angerockte, mit tollen Gitarren (inkl. Pedal Steel) inszenierte Ballade "Pretty damn close", der genauso lockere, wie knackige, sehr flotte, mit exzellenter E-Gitarre und herrlicher Pedal Steel instrumentierte, lupenreine California-Countryrocker "Trouble knows trouble", und auch das knackig rockende, das Album mit viel Elan, Power und einer tollen Melodie abschließende "The hard way". Keine Frage, Gary Alan ist noch immer ganz der Alte und in prächtiger Form. Starkes Lebenszeichen von ihm!

Das komplette Tracklisting:

1. Temptation - 2:55
2. Waste Of A Whiskey Drink - 3:24
3. Till It Felt Like You - 3:41
4. Slide - 3:05
5. Pretty Damn Close - 3:45
6. High As I've Ever Been - 3:53
7. What I Can't Talk About - 4:02
8. SEX - 3:03
9. Trouble Knows Trouble - 3:28
10. Ruthless - 3:37
11. Unfiltered - 3:19
12. Little Glass Of Wine - 4:06
13. The Hard Way - 4:00

Art-Nr.: 10341
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Feek, Rory - gentle man [2021]
Viele erinnern sich sicher noch an die wunderbare Countrymusic von Joey Martin Feek und Rory Lee Feek, kurz Joey + Rory. Nach dem viel zu frühen, tragischen Krebstod seiner Ehefrau Joey im März 2016 (sie wurde nur 40 Jahre alt), zog sich Rory Feek in seiner Trauer musikalisch erst einmal zurück und kümmerte sich vornehmlich um die kleine Tochter der beiden, Indiana. Nun, 5 Jahre später, kehrt Rory mit seinem neuen, ganz großartigen Album "Gentle man", es ist sein erstes Album ohne seine Frau Rory überhaupt, ins musikalische Rampenlicht zurück - ruhig, nachdenklich, erhaben, mit ganz exquisiter, erstklassiger, hoch qualitativer Musik. Der in Kansas geborene Rory Feek kam bereits 1995 nach Nashville, wo er wenig später auf den legendären Songwriter Harlan Howard traf, der ihm verschiedene "Songwriter Publishing Deals" verschaffte, u.a. auch bei Clint Blacks' "Blacktop Music"-Gruppe. In Erscheinung als Interpret trat er mit Joey Martin schließlich, als sie 2008 im Rahmen der Country Music Television-Show "Can you duet" (im übrigen ihr allererster, gemeinsamer, öffentlicher Auftritt als Duo), die Nation mit ihrer wundervollen, klassischen, ein wenig retro angehauchten, voller Elemente der Siebziger Jahre steckenden, dennoch so erfrischenden, klaren, reinen Counrymusic verzauberten. Es folgenden einige großartige Alben der beiden, die sowohl in Fachkreisen, als auch beim Publikum, höchste Anerkennung erzielten. Mit "Gentle man" knüpft Rory nun nahtlos an die Musik von Joey + Rory an. Was wir zu hören bekommen, ist allerfeinster, durch und durch traditioneller, unverfälschter, reinster, semi-akustisch inszenierter, edler Country, der eine herrlich entspannte, lockere, wohltuende, vor allem aber auch vielseitige Balance zwischen dezenten Bluegrass-Elementen, Gospel, Honky Tonk, klassischen Traditionen, Mountain-Feeling, einem Hauch von California-Flair und Americana bietet. Kollegen und Kolleginnen, wie etwa Carl Jackson, Ricky Skaggs, The Whites, Rhonda Vincent, Emmylou Harris und Chris Hillman hinterlassen ihre Spuren. Wie gesagt, die Grundlage der Arrangements ist akustisch, allerdings mit der Unterstützung von elektrischem Bass und Schlagzeug. Transparente, klare Acoustic Gitarren, mal ein Dobro, eine Mandoline, Banjo und Fiddle spielen sich gegenseitig die Bälle zu. Einfach wunderschön. Rory's vorzüglicher Gesang wird von fantastischen Musikern begleitet und zudem von einer ganzen Anzahl hochkarätiger Gäste wie Dolly Parton, Vince Gill, Trisha Yearwood, Alison Krauss, Ricky Skaggs & Sharon White, und Lee Ann Womack unterstützt. Die Songauswhl ist vorzüglich. Wie zum Beispiel die exzellente, sehr melodische "Inspirational Country"-Nummer "Salvation", die sehr bedächtig vorgetragene, tolle Coverversion des alten, auch durch die legendären Byrds bekannt gewordenen Bob Dylan-Klassikers "The times they are a-changin'", die grandiose, herrlich locker und flüssig, mit schönen Gitarren, Mandoline und Dobro, dezent grassig dargebotene, frische, natürliche Acoustic Country-Nummer "Small talk cafe" (mit Ricky Skaggs und dessen Gattin Sharon White Skaggs), die schön knackig, mit ausgewogenen Acoustic- und E-Gitarren, sowie Mandoline instrumentierte, flotte Countrynummer "Someone is me" (mit Unterstützung von Sonya Isaacs), Rory's eigene Interpretation seiner einst für Trisha Yearwood's "Prizefighter"-Album komponierten Ballade "Meet him in a motel toom", bei der es sich Trisha nicht nehmen ließ gesanglich mitzuwirken, oder auch das das Album angenehm ruhig beendende Duett mit Dolly Parton, "One angel". Alles tolle Nummern, aber nicht nur die, sondern auch alle übrigen Songs überzeugen auf ganzer Linie. Rory Feek bleibt der Musik von Joey + Rory treu und erfreut uns mit einem exzellenten, ersten Soloalbum. Das ist allerfeinster, purer, natürlicher, acoustic-based Country-Genuß.

Das komplette Tracklisting:

1. Me & The Blues (feat. Vince Gill) - 4:08
2. Salvation - 3:47
3. Gentleman - 4:01
4. The Times They Are A-Changin' - 4:58
5. Small Talk Café (feat. Ricky Skaggs & Sharon White Skaggs) - 3:48
6. Satan And Grandma (feat. Lee Ann Womack) - 4:15
7. Time Machine - 3:38
8. Someone Is Me (feat. Sonya Isaacs) - 3:58
9. Met Him In A Motel Room (feat. Trisha Yearwood) - 3:07
10. Don't It Make You Want To Go Home - 2:50
11. Time Won't Tell (feat. Alison Krauss) 4:02
12. Out On A Limb - 3:27
13. Whatcha Gonna Do With That Broken Heart - 3:37
14. One Angel (feat. Dolly Parton) - 4:22

Art-Nr.: 10331
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Young, Brett - weekends look a little different these days [2021]
Seit seinem Anfang 2017 erschienenen Debutwerk steht der aus Anaheim/Californien stammende, seit nunmehr aber rund 10 Jahren in Nashville lebende Brett Young für gehobenen, eingängigen Mainstream Country/Country-Pop und hat sich damit längst in die Riege der regelmäßigen Hitlieferanten von Music City eingereiht. Nun liegt mit "Weekends look a little different these days" sein mittlerweile drittes Album vor. Das heißt, eigentlich ist es ein "Mini-Album", denn es enthält nur 8 Songs mit knapp 26 Minuten Spieldauer. Die allerdings sind von gewohnt guter Qualität, voller schöner Melodien, wunderbar hängen bleibender Refrains und einer bestens ausbalancierten Auswahl aus Balladen und knackigeren Titeln. Eins der zentralen Themen des Albums ist Young's persönliche, familiäre Situation, denn er ist vor kurzem zum ersten Mal Vater geworden. Wie das sein Leben verändert hat, beleuchtet er wunderbar in dem Titelstück, dem flotten erfischenden "Weekends look a litlle different these days". Des weiteren hat er für seine Tochter mit der einfühlsamen Country Pop-Ballade "Lady" ein herzzerreißendes Liebeslied geschrieben (zusammen mit Jon Nite und Ross Copperman). Produziert hat das Werk erneut Dan Huff. Diese 8 Songs haben alle Chartpotential und stehen damit für besten Mainstream Country(pop). Brett Young wird mit diesem neuen Album seinen Erfolg weiter festigen.

Das komplette Tracklisting:

1. Weekends Look A Little Different These Days - 3:04
2. Lady - 3:14
3. This - 2:54
4. Dear Me - 3:40
5. Leave Me Alone - 3:03
6. Not Yet - 2:54
7. You Got Away With It - 3:02
8. You Didn’t - 3:45

Art-Nr.: 10328
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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