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Allan, Gary - ruthless [2021]
"Gary Allan is back"! Fast 8 Jahre nach seinem letzten Album ist der Mann aus Southern California zurück und beglückt seine zahlreichen Fans endlich mal wieder mit dem neuen Werk. "Ruthless" heißt das neue Teil, auf dem sich Allan mit durchaus abwechslungsreichem Songmaterial gekonnt zurückmeldet. Gary Allan, maßgeblich beeinflusst vom californischen Bakersfield-Sound, vornehmlich dem der Herren Buck Owens und Merle Haggard, hatte seine erfolgreichste Zeit am Ende des alten und am Anfang des neuen Jahrtausends, als alle seine Alben (bis auf die ersten beiden) in den oberen Regionen der Billboard Country Album-Charts landeten und er in den Single Country-Charts jede Menge großer Hits verbuchen konnte. Er war in dieser Ära mit seiner wunderbaren, immer diesen unwiderstehlichen californischen Spirit verbreitenden, "whiskey-soaked"-Stimme Stimme und seiner knackigen, oft herrlich angerockten, authentischen und ehrlichen New County-Musik einer der prägenden New Country-Figuren Nashvilles. Auch mit "Ruthless" knüpft er nahtlos an diese Zeiten an, wenngleich bei dem ein oder anderen Song ein paar modernere Elemente mit eingestreut wurden. Doch der Großteil ist eben typisch Gary Allan! Somit enthält das neue Werk wieder eine ganze Anzahl echte Songperlen, wie etwa der famose, von einer tollen Melodie geprägte, toll groovende und mit einem saustraken, fetten, wechselseitigen Dual E-Gitarrensolo ausgestattete, balladeske Countryrocker "Till it felt like you", der kräftige, rootsig rockende New Country-Knüller "Slide" (selbstverständlich mit Slidegitarre), die hinreißende, wieder schön angerockte, mit tollen Gitarren (inkl. Pedal Steel) inszenierte Ballade "Pretty damn close", der genauso lockere, wie knackige, sehr flotte, mit exzellenter E-Gitarre und herrlicher Pedal Steel instrumentierte, lupenreine California-Countryrocker "Trouble knows trouble", und auch das knackig rockende, das Album mit viel Elan, Power und einer tollen Melodie abschließende "The hard way". Keine Frage, Gary Alan ist noch immer ganz der Alte und in prächtiger Form. Starkes Lebenszeichen von ihm!

Das komplette Tracklisting:

1. Temptation - 2:55
2. Waste Of A Whiskey Drink - 3:24
3. Till It Felt Like You - 3:41
4. Slide - 3:05
5. Pretty Damn Close - 3:45
6. High As I've Ever Been - 3:53
7. What I Can't Talk About - 4:02
8. SEX - 3:03
9. Trouble Knows Trouble - 3:28
10. Ruthless - 3:37
11. Unfiltered - 3:19
12. Little Glass Of Wine - 4:06
13. The Hard Way - 4:00

Art-Nr.: 10341
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Gibbons, Billy F - hardware [2021]
"Hot"! "Dry"! "Dirty"! Was für eine Power! Packendes, neues Solo-Album des "patron saint of Texas rock", ZZ Top-Urgestein Billy Gibbons! Der mittlerweile 71-jährige Texaner rockt, als erlebe er seinen mittlerweile x-ten Frühling, präsentiert sich in geradezu brillanter Form. "Hardware" (der Name des Albums ist eine liebevolle Hommage an Gibbons' langjährigen Freund, Wegbegleiter, Produzent und Engineer, den am 12. Februar 2019 verstorbenen Joe Hardy) ist eine energiegeladene Verschmilzung krachenden, erdigen Texas-Rocks und Bluesrocks (durchaus mit Southern-Flair), nahe an den Roots der frühen ZZ Top, und mitreißendem, staubtrockenem California-Desertrocks. Um diesen wunderbaren Wüstenrck-Vibe besonders authentisch einzufangen, hat sich Gibbons für die Aufnahmen mit seinen Mitstreitern Matt Sorum (drums) und Austin Hanks (bass, guitar) in die in der californischen Wüste, nahe Palm Springs, gelegenen Escape Studios begeben, was dann auch besonders gut gelungen ist. Manchmal hört sich die Musik so sehr nach Wüste und Klapperschlangen an, dass man diese vor seinem geistigen Auge regelrecht "sieht". Gibbons sagt dazu: "“The desert settings, replete with shifting sands, cacti, and rattlesnakes makes for the kind of backdrop that lends an element of intrigue reflected in the sounds created out there". Das Songmaterial ist durchweg herausragend gut. Obwohl die Musik in ihrer Basis geradeaus und (im besten Sinne) vertraut rockt, wirkt sie gleichzeitig immens variabel, ideenreich und spannend arrangiert. Gibbon's raue, unverkennbare Stimme ist in Bestform, sein meisterhaftes, dreckiges, raues Gitarrenspiel absolute Extraklasse. Die massive Gitarren kratzen, schaben, jaulen und heulen sich in die packenden Grooves, sprühen nur so vor Feuer. DIe Soli sind eine wahre Wonne. Schon der Opener des Albums ist ein echter Kracher. "My lucky card" ist ein fett groovender, bluesiger Rocker, kernig, wuchtig, vollgepackt mit fetten Gitarrenriffs und jeder Mege trockenem Wüstenstaub. Die Gitarren kratzen genauso, wie es Billy's Stimme tut. Der Gesang ist super, die Melodie ebenfalls klasse. Dazu sorgt ein glühend heißes Slidegitarren-Solo für mächtig Feuer. Es folgen eine herausragende Nummer nach der nächsten. Wie etwa der voller treibendem Drive steckende Vollgas-Rocker "She's on fire", der tierische, von mächtigen Gitarren durchsetzte, eher traditionell gehaltene Texas Blues-Boogie "Shuffle, step & slide" (tolle Slide-Läufe, feines Southern-Feeling), die hinreißend melodische, mit tollen Gitarrenlinien (klasse Solo) und einem schönen Orgel-Background auwartende Blues-Ballade "Vagabond man", der ungemein groovige, dabei von spannenden, psychedelischen Gitarrenspielereien durchzogene, knochentrockene Roots-/Desert-Rocker "Spanish fly", das voller herrlicher, californischer Surfgitarren steckende, recht lockere, aber auch knackige, rock'n rollige "West Coast junkie" (großartiger "heavy Texas-meets-California neo-surf music riff rock sound"), wie auch der furiose, mit jeder Menge verschiedenster Gitarren gespickte, ebenfalls die Schnittstelle zwischen Texas Bluesrock und trockenem California Wüstenrock perfekt treffende, melodische Knaller "Stackin' bones" (hier haben die Mädels von Larkin Poe einen tollen Gastauftritt - Megan mit herrlicher Slideguitar-Einlage, sowie Megan und Rebecca Lovell gemeinsam mit wunderbaren Background Vocals). Sehr erwähnenswert ist zudem der einzige Cover-Song des Albums, ein fantastisches Remake der alten Texas Tornados-Nummer "Hey Baby, Que Paso". Aus diesem ursprünglichen Tex Mex-Heuler zaubert Gibbons einen krachenden, harten, bluesigen, ungemein coolen Texas Rocker "with a southwestern twist", voller kochender Gitarren und mit schön dreckiger Bluesharp. Ein Volltreffer! Wie das komplette Album! Das ist Billy Gibbons "at his highest level". Einfach "geil"! ZZ Top- und Billy Gibbons-Fans werden jeden Moment dieses Albums lieben. Und den wenigen Übrigen sei angeraten: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Fan zu werden. "Get it, play it loud, and enjoy your summer".

Das komplette Tracklisting:

1. My Lucky Card - 2:33
2. She’s On Fire - 2:46
3. More-More-More - 3:02
4. Shuffle, Step & Slide - 3:10
5. Vagabond Man - 3:59
6. Spanish Fly - 4:01
7. West Coast Junkie - 2:48
8. Stackin’ Bones (feat. Larkin Poe) - 3:16
9. I Was A Highway - 2:34
10. S-G-L-M-B-B-R - 2:25
11. Hey Baby, Que Paso - 2:53
12. Desert High - 3:27

Art-Nr.: 10326
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Lawrence, Tracy - hindsight 2020 vol. 1: stairway to heaven, highway to hell [2021]
Eine Ikone des traditionellen Country feiert in diesem jahr sein 30-jähriges, musikalisches Jubiläum. Einer der tragenden Säulen der Neo-Traditionalisten der Neunziger hat bis heute nichts von seinem Reiz verloren und bleibt seiner geliebten Musik, abseits aller Trends, auch mit diesem neuen Album (dem ersten einer zum Jubiläum angekündigten Trilogie von Alben), mit Herz und Seele trau. Das ist wunderbarer, ehrlicher, purer, "natural Traditional Country" mit einem Tracy Lawrence in blendender Verfassung. So, wie ihn seine Fans lieben. Klasse!

Hier noch ein Hinweis, der aufgrund der großartigen Musik eher zu vernachlässigen ist, den wir aber dennoch erwähnen möchten:
Die CD kommt nur in einem einfachen, natürlich professionell gestaltetem Pappcover, ähnlich einem nicht aufklappbaren LP-Cover.

Das komplette Tracklisting:

1. Stairway to Heaven Highway to Hell - 3:39
2. Struggle Struggle - 3:29
3. Water - 3:01
4. Lonely 101 - 3:29
5. Whole Lotta Me - 4:07
6. Summer Snow - 3:16
7. Hard Times - 2:47
8. If I Could Give You Anything - 3:34
9. Knowing - 3:35
10. You Only Get One - 3:09

Art-Nr.: 10318
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Long, Jonathon - parables of a southern man [2021]
Wunderbares, neues Album des meisterhaften, so herrlich flüssig und "soulful" aufspielenden Gitarrenvirtuosen Jonathon Long aus Baton Rouge/Louisisana. Durchaus dem Bluesrock zuzuordnen, ist Long, dem Albumtitel entsprechend, ein "Southern Man" durch und durch, der dies mit seiner fantastischen Musik aus tiefstem Herzen und voller Überzeugung, ganz natürlich, auf angenehmste Art und Weise, ohne jeglichen überzogenen und fragwürdigen Patriotismus, auslebt. So finden wir auf diesem Album eine prächtige, gesunde Mischung aus Bluesrock und Southern Rock, swampigem Louisiana Blues, Southern Americana, Rootsrock und auch mal einem Hauch von Gospel. Sämtliche Songs des Albums reflektieren seine Louisiana- und Southern-Herkunft deutlich. Long gilt in seiner Heimat als ehemaliger Gitarren-Wunderknabe, der im Alter von sechs Jahren mit dem Gitarrespielen begann. Ein paar Jahre später stand er schon mit den lokalen Größen Kenny Neal, Rudy Richard und Lil Ray Neal auf der Bühne des "Swamp Mama’s". Mit 14 tourte er regional mit der Louisiana-Ikone Henry Turner und mit 22 gewann er den "King of the Blues"-Award für den besten "unsigned blues guitar player" in den USA. Heute gilt Jonathan "Boogie" Long (seinen Sptznamen "Boogie" verwendet er bei seinen aktuellen Veröffentlichungen nicht mehr) selbst als einer der Größen Louisiana's mit einer ordentlichen Fanbase hinter sich, allen voran Samantha Fish, die auch das neue Album wieder produzierte und über ihr "Wild Heart Records"-Label herausbrachte. Long's exzellentes Gitarrenspiel steckt, wie auch seine Songs, voller Seele und Emotionen. Es ufert nie in unübersichtliches Gefrickel aus, ist klar, geschmeidig, locker, lässig, gefühlvoll, melodisch, dennoch erdig, quirlig, voller Energie und Feuer und, wie gesagt, äußerst virtuos. Und es klingt stets southern. Von ähnlicher Klasse ist aber auch sein vorzüglicher Gesang, der zu Lasten seines so starken Gitarrenspiels oft viel zu wenig Beachtung findet, ähnlich wie sein außergewöhnlich gutes Singwriting. Unterstützt wird er von einer tollen Begleitband, bestehend aus Nicholas David an den Keyboards, Charlie Wooton (u.a. ex Royal Southern Brotherhood) am Bass sowie Scott Graves an den Drums. Das Album beginnt mit dem traumhaft melodischen, swampig bluesigen, aber auch ein gewisses Americana-Flair verbreitenden, hinreißenden Southern Rocker "Madison Square Garden", in dem er seinen Traum von einem Auftritt vor den vollbesetzten Rängen der berühmtesten Location Amerikas besingt. Long's toller Gesang wird von seinen herrlichen, gefühlvollen Slideguitar-Licks begleitet, dazu eine hintergündige Orgeluntermalung und schließlich ein umwerfendes Slideguitar-Solo. Long's Spiel klingt hier fast ein wenig nach Derek Trucks. Was für eine tolle Auftaktnummer, die wunderbar verdeutlicht, dass Jonathon Long nicht nur den Blues solcher Legenden wie Buddy Guy, Slim Harpo und Lazy Lester im Blut, sondern auch den Geist der The Allman Brothers Band, The Marshall Tucker Band und Lynyrd Skynyrd's verinnerlicht hat. Weitere, wunderbare "Parabeln eines Southern Mans" bekommen wir beispielsweise mit dem knackigen, dramaturgisch zwischen leiseren und kraftvolleren Momenten pendelnden, mit längeren, zündenden Gitarrenläufen und -soli gespickten Blues-/Southern Rocker "The ride", dem fulminanten Boogie-/Blues-Rock'n Roller "My kinda woman" (rattenscharfer Drive, sehr vitales, quirliges Gitarrensolo), dem voller Southern Soul steckenden, bluesigen, von einer wundervollen Melodie durchzogenen "Pain" (starker Gesang, glühendes, locker "aus dem Ärmel geschütteltes" Gitarrensolo, schöne Pinao- und Orgel-Klänge), dem etwas funky und wieder schön southern groovenden "All I need", dem voller Energie steckenden, schnörkellosen Southern Rocker "Dangerous" (feurige Gitarrenarbeit), dem emotionalen, kraftvollen, mit viel Southern Gospel inszenierten Bluesrocker "Savior's face", oder auch dem wunderschönen, soulful Slow Blues "That ain't love" serviert. Jonathan Long überzeugt mit diesem Album auf ganzer Linie. Es ist der nächste, höchst gelungene Entwicklungsschritt eines überaus talentierten Künstlers, endlich Zugang zu einem breiteren Publikum zu finden. Tolle Gitarren, starker Gesang, klasse Songs "and a lot of Blues- and Southern-Spirit". Was will man mehr?

Das komplette Tracklisting:

1. Madison Square Garden - 4:59
2. The Ride - 3:53
3. My Kind of Woman - 2:33
4. Pain - 3:07
5. Landline - 3:50
6. All I Need - 4:23
7. Dangerous - 3:07
8. Savior's Face - 5:10
9. My Kind of Crazy - 3:37
10. That Ain't Love - 4:04
11. Cheap Romance - 3:22
12. Jenny - 4:15

Art-Nr.: 10348
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Madison Square Garden
The ride
My kinda woman
Pain
All I need
Dangerous
Savior's face
That ain't love

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Lynyrd Skynyrd - (pronounced 'léh-'nérd 'skin-'nérd) ~ expanded edt. [2001]
Neuauflage des ersten Albums von 1973 der Band, die Southern-Rock-Geschichte geschrieben hat, wie wohl kaum eine andere. Das Remastering ist der Knaller, der Sound einfach großartig. Ein noch nie da gewesener Klang ertönt aus den Boxen. Die musikalische Aussagekraft dieses Meisterwerkes steht ja sowieso außer Frage. Dennoch: "I ain't the one", "Tuesday's gone", "Mississippi kid" und "Free bird" noch einmal dermaßen exzellent überarbeitet zu hören, ist eine Wonne. Dazu ist das Album auf über 76 Minuten verlängert mit insgesamt 5 Bonustracks: "Mr. Banker" (Demo), "Down south jukin'" (Demo), die in der gleichen Fassung wohl schon als Single B-Seiten und in der 91iger Box auftauchten, sowie die 3 bislang unveröffentlichten Demoversionen von "Tuesday's gone", "Gimme three steps" und "Free bird". Im Cover gibt es zudem neue Bilder und sehr interessant neue Linernotes. "A Southernrock-Masterpiece"!

Art-Nr.: 1231
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Lynyrd Skynyrd - one more from the road ~ deluxe edition [2001]
2 CD-Set! Ein neues Highlight für alle Lynyrd Skynyrd-Fans! Das legendäre Live-Album der Band vom July 1976 aus dem Fox-Theatre in Atlanta als neue Doppel-CD "25th-anninversary deluxe-edition"! Was wird geboten: kompletttes Remastering, exklusive "deluxe-edition" Digipack-Verpackung, Erweiterung der Musik auf über 140 Minuten!!! Das sind im Vergleich zur alten Ausgabe 8 bislang unveröffentlichte, alternative Bonustracks mit weit über 50 Minuten Spielzeit aus den damals 3-tägigen Sessions! Dazu gibt es die kompletten Ansagen und Trackeinführungen der Band zu den einzelnen Stücken. Klasse gemacht und hochinteressant!

Art-Nr.: 1236
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 26,90

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Marriner, Steve - hope dies last [2021]
Der mit größtem Potential beschlagene, herausragende Multi-Instrumentalist (u. a. ist er ein begnadeter Mundharmonika-Spieler und vorzüglicher Gitarrist), exzellente Sänger und Songwriter Steve Marriner gilt nicht nur als einer der vielbeschäftigtsten Musiker der kanadischen Blues- und Roots-Szene, sondern auch als ein überaus erfolgreicher (Gewinner von unzähligen Canadian Maple Blues Awards, zwei Canadian Indie Music Awards, zwei JUNOs und einem American Blues Music Award). Viele dieser Auszeichnungen gewann er mit seiner Band MonkeyJunk, jenem fantastischen Bluesrock-Trio aus Ottawa, deren ausstrahlungsstarker Frontmann er ist. Neben MonkeyJunk spielt Marriner noch mit jeder Menge andere Musiker zusammen, wie etwa Colin James, Sass Jordan, Matt Andersen, Harry Manx, Samantha Martin & Delta Sugar und vielen mahr, ist mit diesen auch zuweilen auf Tour und arbeitet als Produzent. Nun kommt Steve Marriner, 14 Jahre nach seinem Debut, mit seinem zweiten Solo-Album, "Hope dies last" - und es ist ein wahres "Killer"-Teil geworden. Was ist das für ein famoser Musiker, Sänger und Songwriter! Begleitet von 16 hochkarätigen Musikern (unter ihnen bei etlichen Tracks der grandiose Lead Gitarrist der The Sheepdogs, Jimmy Bowskill, der mit einigen bärenstarken Soli aufwartet) gelingt Marrinner mit seinem Werk ein geradezu perfekter Spagat zwischen dem voller Energie steckenden, brodelnden, durchaus swampig und southern gewürzten, kraftvollen Bluesrock von MonkeyJunk und einer eher rootsigeren und Americana angehauchten Stilrichtung. Musikalische Vielseitigkeit paart sich auf einem höchst anspruchsvollen Level mit sehr viel Leidenschaft und viel Hingabe. Auch bei den schönen und rootsigen Amercana-Tracks spürt man stets ein unterschwellig bluesiges Feeling, sowie jede Menge soulful Southern-Spirit. Alles Songs kommen wunderbar erdig und bauen auf eine hervorragende Melodik. Eröffnet wird der Reigen mit dem ungemein straighten, von einem pochenden Drum Beat und satten Gitarrenriffs nach vorn getriebenen, 70s inspired Bluesrocker "Take me to the city", der in bester MonkeyJunk-Manier aus den Lautsprechern "knallt". Sehr erfrischend! Verfügt über einen ganz dezenten, souligen Mowtown-Vibe. Marriner glänzt im Break mit bärenstarem Harp-Spiel und Jimmy Bowskill zündet ein prächtiges Gitarrensolo. Eine super Nummer und damit ein Auftakt nach Maß! Auch bei den nächsten beiden Tracks bleibt die Power hoch. Zunächst haut Marriner eine vor bluesiger Energie nur so sprühende, raue, dreckige Coverversion von Tom Petty's "Honey Bee" raus, ehe er mit dem Kracher "How high" das Gaspedal vollends durchdrückt. Ein famoses Riff-Gewitter und brennende, wirbelnde Lead Gitarren bestimmen das Geschehen. Hat deutliche Spuren von Led Zeppelin. Welch eine Spielfreude und Dynamik! Das folgende, lyrisch etwas bedrückende "Somethin' somethin'" glänzt mit einem genauso kraftvollen, wie melodischen, herrlich rootsig-bluesigen, musikalischen Rahmen, mit einem tollen Groove, einem Hauch Soul, dreckiger Bluesharp und einem hinreißenden Pedal Steel-Solo. Eine ganz wundervolle Nummer, wie auch der folgende, countrylastige, von einem feinen Western-Flair durchzogene Americana-Rocker "Coal mine", instrumeniert mit exzellenten, kernigen Gitarren, inkl. einer toll klingenden, von Marriner gespielten Baritone-Gitarre. Was nun folgt, erzeugt pure Gänshaut: Die bluesige, voller Soul steckende, exquisite, einfach nur traumhaft melodisch inszenierte Ballade "Enough" steht auf dem Programm. Ein absoluter musikalischer und vor allem auch vokaler Leckerbissen, vorgetragen im Duett von der kanadischen Blues- und Soul-Queen Samantha Martin (Samantha Martin & Delta Sugar) und Steve Marriner. Der Lead Gesang der beiden ist schlicht genial. Dazu gibt's tolle Gitarren, tolles Orgelspiel (klasse Solo) und ein feines Pedal Steel-Solo von Jimmy Bowskill. Zum Niederknien! Ein "Gumbo" bester kreolischer und swampiger New Orleans-/Lousisiana-Zutaten wird uns mit dem großartigen, wunderbar groovenden, brodelnden, Little Feat- und Sonny Landreth-affinen "Petite danse" (klasse Slide Gitarre) serviert, der ebenfalls Slide-lastige (furioses Solo), schweißtreibende Bluesrock-Boogie "Hear my heart" macht noch einmal mächtig Dampf, ehe das Album mit der wunderbaren, dezent folkigen Americana-Ballade "Long way down" (schöne, effektvolle Lead Gitarre, Neil Young-mässige Mundharmonika, feines Piano, Violine) etwas bedächtiger und sehr gediegen ausklingt. Ein Werk ohne jede schwache Nummer. Steve Marriner und seine fabelhaften Begleitmusiker machen einen herasuragenden Job. "Hope dies last", zum Teil eingespielt vor, abgeschlossen aber während der Pandemie, stellt ein die Grenzen zwischen erdigem, dezent southern umwobenem Bluesrock, Rootsrock und Americana weit öffnendes, musikalisches Glanzstück allererster Güte dar. Meisterhaft!

Das komplette Tracklisting:

1. Take Me To The City - 3:11
2. Honey Bee - 3:34
3. How High - 2:12
4. Somethin' Somethin' - 3:45
5. Coal Mine - 4:01
6. Enough - 3:31
7. Uptown Lockdown - 3:02
8. Petite Danse - 3:20
9. Hear My Heart - 4:01
10. Long Way Down - 6:26

Art-Nr.: 10340
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Take me to the city
How high
Somethin' somethin'
Coal mine
Enough
Petite danse
Hear my heart
Long way down

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Nelson & Promise Of The Real, Lukas - a few stars apart [2021]
Neil Young's Compañeros, die famosen Promise Of The Real um Lukas Nelson, Willie Nelson's Sohn, die mit Mr. Young in den vergangenen Jahren intensiv tourten und zusammenarbeiteten, kommen mit ihrem wunderbaren, neuen Album "A few stars apart". Der Entwicklunsgprozess dieser großartigen Formation kennt keinen Stillstand. Sie werden immer variabler, immer besser. Haben sie in der Vergangenheit zuweilen ordentlich gerockt, sich durchaus auch Anerkennung in der Jam-Szene erspielt, wandeln sie mit dem neuen Album noch mehr auf Roots- und Americana-Pfaden, als je zuvor, lassen ihren natürlichen Einflüssen, wie denen vom "Old Neil" und eben Willie Nelson, freien Lauf. Diese neuen Songs, aufgenommen und abgemischt während der Pandemie im historischen RCA Studio A und exzellent produziert von dem umtriebigen, hoch angesehenen Dave Cobb (u. a. Chris Stapleton, Jason Isbell, Marcus King Band, Blackberry Smoke) handeln nach vielen Jahren unermüdlichen Tourens und des Lebens "on the road" (nach eigenen Angaben war Lukas Nelson in den letzten rund 10 Jahren nie länger als 3 Monate an einem Ort) von Heimkehr, Heimat, Familie und Ruhe. Dementsprechend wenig aggressiv ist das Album. Man bewegt sich bis auf wenige Ausnahmen in recht ruhigen, sehr angenehmen, klar und filigran instrumentierten, harmonischen, wunderbar ins Ohr gehenden Americana-Gefilden, mit Stücken, die Lukas Nelson's exzellente Singer/Singwriter-Qualitäten noch einmal auf's Deutlichste herausstellen. Schon Track Nr. 1, "We'll be alright", ist eine geradezu hinreißende, exquisite Americana-Ballade voller wunderbarer Acoustic (Lead)Gitarren und Steelguitar-Fills, mit dezenten Bongos und durchzogen von einer unvergleichlichen, natürlich fließenden Leichtigkeit. Der Groove ist herrlich locker, die Melodie geht angenehm ins Ohr. Der Einfluß von Lukas' Vater Willie ist nicht zu leugnen. Große Singer-Songwriter(Americana-Kunst einer außergewöhnlich talentierten Band. Es folgt das traumhaft melodische, wunderbar frische und lockere, dennoch durchaus knackig rockende "Perennial bloom (Back to you)", ein grandioser Retro Roots/Countryrocker voller Seventies-Referenzen und diesem unbeschwerten Feeling, wie es die frühen Eagles so unwiderstehlich drauf hatten. Klasse auch hier wieder die lässig gespielten Bongos, die gar ein Hauch von Jam-Feeling suggerieren. Geniale Nummer! So geht das mit einem wunderbaren Song nach dem nächsten weiter. Die Band hält das hohe Niveau bis zum Schluß ohne Einschränkungen durch. Zum Beispiel mit der toll ins Ohr gehenden Americana-Ballade "Throwin' away your love", dem saustarken, ein wenig an die frühen, semi-akustischen Neil Young-Klassiker der "Harvest"-Ära erinnernden "Leave 'em behind" (klasse Banjo-Picking, feines "Love is a rose"-Riff), dem flotten, ein wenig Tom Petty-Flair versprühenden, mit klasse Gitarren in Szene gesetzten, dynamischen, abermals herrlich melodischen Rootsrocker "Wildest dream", dem entspannten, dennoch schön rootsigen "Giving you away", oder auch der wunderbar countrylastigen Ballade "Hand me a light". Lukas Nelson & Promise Of The Real mit einer weiteren Glanzvorstellung. Diese Jungs werden uns auch in Zukunft noch viel Freude bereiten, denn ihr Potential scheint grenzenlos zu sein...

Das komplette Tracklisting:

1. We'll Be Alright - 5:01
2. Perennial Bloom (Back To You) - 3:16
3. Throwin’ Away Your Love - 3:11
4. A Few Stars Apart - 3:08
5. No Reason - 2:42
6. Leave ‘em Behind - 3:25
7. Wildest Dream - 2:49
8. Giving You Away - 3:36
9. Hand Me A Light - 3:35
10. More Than We Can Handle - 2:49
11. Smile - 3:40

Art-Nr.: 10329
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
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Sullivan, Quinn - wide awake [2021]
"Wide awake" heißt das neue, großartige Album des jungen, gerade mal 22-jährigen, hoch veranlagten Gitarrenzauberers, Sängers und Songwriters Quinn Sullivan aus New Bedford im U.S.-Bundesstaat Massachusetts, der in der Bluesrock-Szene schon mit seinem 2017er Vorgängeralbum "Midnight highway" für mächtig Furore sorgte. Zu den Gitarrenkünsten Quinn's gibt es eine wunderbare Anekdote über seine erste Begenung mit der Blues-Legende Buddy Guy: Einst besorgte Papa Terry Sullivan dem kleinen Quinn, damals 8 Jahre alt, einen Backstage-Termin mit dem großen Bluesmusiker, um die Squier Stratocaster seines kleinen Sohnes von Mr. Guy signieren zu lassen. Guy fragte den Zweitklässer damals zweifelnd, ob er denn diese Gitarre auch überhaupt spielen könne und testete ihn gleich mal mit ein paar Eric Clapton-, Stevie Ray Vaughan-, und Hendrix-Riffs. Was dann kam, ließ Buddy Guy förmlich vom Glauben abfallen. Er holte ihn sofort mit auf die Bühne und die beiden spielten ein rauschendes "Sweet home Chicago". Verrückt! Mit seinem ambitionierten, neuen Werk hat Quinn Sullivan den geradlinigen Bluesrock etwas zurückgefahren und setzt in einem nächsten Entwicklungsschritt auf mehr Stil-Vielfalt. So hört man soulige Spuren, R & B-Tendenzen und auch mal ein paar poppige Tendenzen, alles "handgemacht", ohne überproduzierten "Firlefanz". Das Songwriting und die Songs selbst stehen zudem mehr im Fokus als früher. Das alles geschieht, ohne das er seine Blues-Roots komplett vernachlässigt - im Gegenteil. Das bluesige Feeling ist allgegenwärtig, aber eben in einem etwas ruhigeren, weniger aggressiven, lockereren Ambiente voller prächtiger Grooves und zuweilen mit einem herrrlichen Westcoast-Feeling. Man spürt, dass das Album in Los Angeles aufgenommen wurde. Die Songs sind gespickt mit wunderbaren Melodien, alles eingespielt mit ganz exzellenten Begleitmusikern. Hervorragend austariert und bestens eingebunden in die jeweiligen Songs lässt der vorzügliche Gitarrist natürlich auch immer wieder seine Fähigkeiten an den 6 Saiten effektiv aufblitzen - sei es mit coolen, starken Soli oder feinen Melodienbögen. Alles passt bestens zusammen. Das Album startet mit dem kräftigen, knackigen, soulful Bluesrocker "All around the world", der mit einem klasse Groove, einer super Melodie (toller Refrain) und sogar einem unterschwelligen, leichten Gospel-Touch punktet. Quinn singt, nicht nur hier, einfach fabelhaft - mit klarer, kraftvoller, frischer Stimme. Sein Gitarrenspiel ist brillant, wie er gleich mit zwei genauso gefühlvollen, wie knackigen Soli eindrucksvoll demonstriert. Schön funky wird's mit Track Nr. 2, dem richtig starken "She's so irresistible". Die Band spielt richtig "tight" und die Melodie bleibt erneut bestens hängen. Wirkt mit seinem dezent psychedelischen Refrain sehr modern, gleichzeitig aber auch klassisch. Die Gitarrenarbeit ist erneut exzellent. Mit einer gesunden Portion Soul folgt das entspannte, dennoch durchaus kraftvolle, mit ganz dezenter Bläser und Streicheruntermalung und einem richtig lässigen Groove inszenierte "How many tears", wieder geprägt von einer tollen Gesangsleistung und vorzüglichem Lead Gitarren-Spiel des Protagonisten. Weitere hervorragende Beispiele für das großartige Songmaterial sind etwa das recht rockige und bestens groovende "In a world without you", das flotte, flüssige und schön frische, von tollen Gitarren und feinem Piano bestimmte, hoch melodische "Real thing", das mit kernigen Bluesrock-Riffs intonierte, im Refrain jedoch wieder äußerst melodische, angenehm ins Ohr gehende "Strawberry rain" (britischer Beatles-Touch), oder auch das wunderschöne, ruhige, semi-akustisch instrumentierte "Jessica". Manche mögen kritisieren, dass Quinn Sullivan nicht weiter den straighten, wirklich erstklassigen Gitarren Bluesrock-Weg von "Midnight highway" weitergegangen ist, doch sein neues Werk "Wide awake" ist etwas anders, offenbart aber ebenfalls das immense Potential dieses hervorragenden Musikers und steht damit in puncto Qualität seinem Vorgänger in nichts nach. Vielmehr ist das Songmateriali deutlich variabler und komplexer, ohne dabei aufdringlich zu sein. Der Sound ist breitgefächerter, fischer, ohne zu überfluten. Vor allem aber erweitert Sullivan sein persönliches, musikalisches Genre, ohne seine Roots zu leugnen. Die Qualität ist durchweg hoch. Songwriting und Stimme sind hervorragend. "Wide awake" ist ohne jeden Zweifel ein großartiges Hörerlebnis eines Künstlers "far beyond his age". Es könnte, anstatt von einem 22-jährigen, genauso von einem 52-jährigen verfasst und eingespielt worden sein...

Das komplette Tracklisting:

1. All Around The World - 5:24
2. She's So Irresistible - 2:57
3. How Many Tears - 3:32
4. In A World Without You - 3:56
5. She's Gone (& She Ain't Coming Back) - 3:59
6. Baby Please - 4:02
7. Real Thing - 4:07
8. You're The One - 4:01
9. Wide Awake - 3:40
10. Strawberry Rain - 3:49
11. Jessica - 3:57
12. Keep Up - 5:43

Art-Nr.: 10330
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All around the worlde
She's so irresistible
How many tears
In a world without you
Real thing
Strawberry rain
Jessica

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Auf seinem nun schon elften Album, "Night without love", die Mississippi Musician Hall of Fame-Ikone Webb Wilder "pleases and shocks, soothes and rocks", demonstriert erneut seine außergewöhnliche Wandlungsfähigkeit und den großen Spaß, den er selbst an seinem Schaffen hat und den er eins zu eins an seine Fans weitergibt. Der Mann aus Hattiesburg/Mississippi gehört ohne jeden Zweifel zu den schillerndsten und, im positivsten Sinne, verrücktesten Figuren der amerikanischen Rootsrock-Szene. Sein von viel Raffinesse, gleichzeitiger Direktheit, außerordentlicher musikalischer Kompetenz und viel Humor geprägter Mix aus Roots, Country, Americana, Southern Gumbo, British Invasion, Blues, Soul und jeder Menge "down home Rock'n Roll" ist genauso einzigartig wie unwiderstehlich. Ohne jemals den roten Faden zu verlieren, springt er von Song zu Song zwischen den einzelenen Genres hin und her. Wilder's Gesang ist einmal mehr exzellent, genauso wie die vorzüglichen Arrangements des hervorragenden Songmaterials mit seiner prächtigen, satten Gitarrenpräsenz. Stellvertretende Beispiele für die große Klasse dieses Albums sind beispielsweise der ungemein dynamische, straight nach vorn gehende, riffige, voller Nick Lowe-, Brinsley Schwarz- und Dave Edmunds-Spuren kommende Retro Rock'n Roller "Tell me what's wrong", der bluesige, mit einem leichten Honky Tonk-Feeling versehene (klimperndes Piano), sonst aber überaus erdige, dreckige, mit einem starken Shuffle-Drive ausgestattete, von Russell Smith (Amazing Rhythm Aces) komponierte Rootsrocker "Hit the nail on the head", der hinreißende, pure, Pedal Steel-getränkte (tolles Solo), traditionelle, von Wilder herausragend vorgetragene Country Honky-Tonker "Holdin' on to myself" (da kommt einem gar der legendäre Ernest Tubb in den Sinn), sein wunderbares, überaus melodisches, mexikanisch angehauchtes Cover von Los Lobos' "Be still" (großartige Acoustic Gitarren, dezentes Akkordeon), der knackige, von herrlichen Bariton Gitarren-Linien durchzogene, flotte, wieder sehr melodische Country-/Americana-Rocker "Buried our love", der mit tollen E-Gitarren inszenierte, erdig knackige, abermals mit nostalgischen Nick Lowe-/Brinsley Schwarz-Anleihen versehene Rootsrocker "Ache and flake (Go with the flow)", oder auch der mit toller Farfisa Orgel und bärenstarken E-Gitarren (2 ausgedehnte, grandiose Soli) präsentierte, rootsige Blues "Hi heel sneakers" (dezenter Doors-Touch). Insgesamt ist das Werk einfach ein typisches Webb Wilder-Album geworden, dass die Fans komplett begeistern wird. Alle erwähnten Stilelemente sind präsent. Wilder verbindet sie geradezu mühelos miteinander. Er und seine hervorragenden Musiker spielen herrlich dreckig, schön retro, völlig unbeschwert und zwanglos auf und präsentieren sich in allerbester Spiellaune. Dieser Truppe zuzuhören macht einfach tierisch Laune. Großartig!

Das komplette Tracklisting:

1. Tell Me What's Wrong - 2:32
2. Night Without Love - 3:45
3. Hit The Nail On The Head - 3:13
4. Holdin' On To Myself - 3:26
5. Be Still - 3:07
6. Illusion Of You - 3:28
7. Buried Our Love - 3:56
8. Sweetheart Deal - 3:18
9. Ache and Flake (Go With The Flow - 3:05
10. The Big Deal - 3:17
11. Hi Heel Sneakers - 4:28

Art-Nr.: 10035
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tell me what's wrong
Hit the nail on the head
Holdin' on to myself
Be still
Buried our love
Ake and flake (Go with the flow)
Hi heel sneakers

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