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Allman Brothers Band, The - live at the atlanta international pop festival [2021]
Reissue! Lange vergriffen, nun wiederveröffentlicht, direkt von der ‎ Allman Brothers Band Recording Company!

8 Monate vor den berühmten Fillmore East-Auftritten spielten die Allman Brothers unweit ihrer Heimat Macon am 3. und 5. Juli 1970 zwei Gigs beim International Pop Festival von Atlanta/Georgia - und Leute, es waren zwei grandiose Shows. Beide Performances werden nun auf dieser wunderbaren Doppel-CD (bis auf 3 Tracks) in einer über 155 Minuten andauernden Fassung veröffentlicht. In beeindruckender Art und Weise demonstrierten die Allman Brothers vor Hundertausenden von Leuten, und das erst rund ein gutes Jahr nach ihrer Gründung, was sie innerhalb von kürzester Zeit zu einer Institution des Southern-/Blues-/Jam-Rocks werden ließ. Viele Songs der beiden Sets überschneiden sich natürlich, doch sie unterscheiden sich in ihrer Spielart, im Tempo und in den Jammings zum Teil deutlich voneinander. Es tritt niemals Langeweile auf. Das war Spielfreude pur! Insgesamt wirken sie vielleicht noch ein wenig rauher als bei den späteren Fillmore-Konzerten, doch das kommt richtig gut! Die Setlist enthält unter anderem: "Statesboro Blues", "Trouble no more" "Don't keep me wonderin'", "Dreams", "Hoochie Coochie man", "Whipping post" (mit grandiosem Lead Bass von Berry Oakley)...usw.! Gast-Gitarrist bei der 28-minütigen "Mountain jam" des 5. Juli war im übrigen Johnny Winter! Grundlage für die neu überarbeiteten Aufnahmen waren die original Multi-Track-Tapes von damals! Der Sound wurde schön roh gehalten. Ein unverzichtbares, historisches Live-Dokument der Allman Brothers!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1. Introduction (July 3, 1970) - 1:04
2. Statesboro Blues (July 3, 1970) - 6:05
3. Trouble No More (July 3, 1970) - 4:04
4. Don't Keep Me Wonderin' (July 3) - 3:48
5. Dreams (July 3, 1970) - 9:49
6. Every Hungry Woman (July 3, 1970) - 4:31
7. Hoochie Coochie Man (July 3, 1970) - 5:29
8. In Memory of Elizabeth Reed (July 3, 1970) - 11:34
9. Whipping Post (July 3, 1970) - 14:46
10. Mountain Jam, Pt. 1 (July 3, 1970) - 10:35
11. Rain Delay (July 3, 1970) - 1:14
12. Mountain Jam, Pt. 2 (July 3, 1970) - 6:51

Disc 2:
1. Introduction (July 5, 1970) - 1:10
2. Don't Keep Me Wonderin' (July 5, 1970) - 4:04
3. Statesboro Blues (July 5, 1970) - 4:25
4. In Memory of Elizabeth Reed (July 5, 1970) - 13:13
5. Stormy Monday (Live at the Atlanta International Pop Festival July 5, 1970) - 9:03
6. Whipping Post (July 5, 1970) - 14:23
7. Mountain Jam (July 5, 1970) - 28:20

Art-Nr.: 2149
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Brothers, The - march 10, 2020 / madison square garden / new york city, ny [2021]
4 CD-Set! "The Brothers - celebrating 50 Years of the music of The Allman Brothers Band". Am 20. März 2020, nur 2 Tage bevor in den USA der große Corona-Shutdown kam, standen The Brothers, eine nur für dieses einmalige Event zusammengestellte, begnadete Band aus Feunden und Verwandten der Allman Brothers, sage und schreibe knapp 3 1/2 Stunden auf der Bühne des New Yorker Madison Square Gardens, um das 50-jährige Bandjubiläum der 1969 gegründeten ikonischen Band um Duane und Gregg Allman zu feiern. Es waren Derek Trucks und Warren Haynes an den Gitarren (Haynes sang natürlich auch), Jaimoe, Duane Trucks (Derek's jüngerer Bruder - üblicherweise bei Widespread Panic) an den Drums, Marc Quinones - Percussion, Oteil Burbridge am Bass, sowie Reese Wynans an den Keyboards und "special guest" Chuck Leavell am Piano (sowie Lead Gesang bei "Blue sky") - und sie spielten einen Gig für die Ewigkeit. Alle waren in absoluter Bestform, verstanden sich blind, als würden sie schon ewig zusammenspielen, brachten eine unglaubliche Frische und Vitalität in die Songs. Das Feuer dieser ewig jungen Stücke brannte lichterloh.
Der Reporter David Browne vom renommierten "Rolling Stone", war für das Magazin vor Ort, um von dem Event, auch unter den Gegebenheiten der aufkommenden Pandemie, zu berichten. Er sagte: "Did I really want to risk my life for an Allman Brothers Band 50th-anniversary tribute show?... Arriving at the Garden, I didn’t know what to expect, but all systems seemed standard at first. Ticket-holders milled outside on the street and in the inside lobby. No one wore a mask, since those weren’t yet mandated. As I made my way to my seat, the arena was starting to fill up, there was weed in the air, and it was easy to forget what was starting to happen around the world…There was something glorious and uplifting about hearing those songs played with such care and such fire; it felt as if the music was not just being saluted but preserved for a future generation. At various times, like when Trucks and Haynes played the simultaneous leads in ‘Jessica,’ the show was surprisingly emotional. In retrospect, it’s hard to say how much was due to the performance and how much to the circumstances. I joked to the friend next to me that this would be “the last concert ever". But as Derek Trucks told me in the days that followed, the show “felt like one of the last moments for a long time when people would be able to suspend reality and let go.” One of these days, we’ll let go again."
Was war das für ein geniales, spektakuläres Konzert! Der Sound ist schlicht grandios! Und auch die Setlist war fantastisch! Eine unvergleichliche, historische Nacht!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
First Set:
1. Don’t Want You No More - 2:43
2. It’s Not My Cross To Bear - 5:00
3. Statesboro Blues - 4:39
4. Revival - 4:16
5. Trouble No More - 4:18
6. Don’t Keep Me Wonderin’ - 5:55
7. Black Hearted Woman - 10:10

Disc 2:
1. Dreams - 13:24
2. Hot ‘Lanta - 6:15
3. Come And Go Blues - 4:49
4. Soulshine - 9:09
5. Stand Back - 5:03
6. Jessica - 13:31

Disc 3:
Second Set:
1. Mountain Jam - 18:46
2. Blue Sky - 10:05
3. Desdemona - 12:31
4. Ain’t Wastin’ Time No More - 9:33
5. Every Hungry Woman - 8:38

Disc 4:
1. Melissa - 5:52
2. In Memory Of Elizabeth Reed - 15:44
3. No One To Run With - 5:19
4. One Way Out - 5:43
5. Jaimoe & Warren Greetings - 1:08
6. Midnight Rider - 4:17
7. Whipping Post - 14:22

Art-Nr.: 10352
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 33,90

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Chambers, Sean - that's what I'm talkin' about ~ tribute to hubert sumlin [2021]
Rau, intensiv, voller Leidenschaft und Feuer! "That’s What I’m Talkin About", das gewaltig starke, achte Album des gefeierten Gitarrenhexers Sean Chambers aus Fort Myers/Florida, ist ein mächtig kochendes Blues- und Bluesrock-Vergnügen der ganz besonderen Art: Eine furiose, genauso powernde wie emotionale, liebevolle Verneigung vor seinem großen Mentor Hubert Sumlin. Enthalten sind 9 Tracks, die Sean Chambers und seine Band in den über 4 Jahren, in denen sie als Hubert Sumlin's Touring Band fungierten, mehr oder minder iregelmässig bei ihren gemeinsamen Auftritten spielten, sowie eine großartige Egenkomposition Chambers' ("Hubert's song") zu Ehren des einstigen Howlin Wolf-Gitarristen Sumlin. "This album is a tribute to my mentor, and friend, the late great Hubert Sumlin", sagt Chambers über das Album und erklärt weiter: "Back in 1998, I got a call asking if my band and I would be interested in backing up Hubert at ‘Blues Stock’ in Memphis. It was a magical night for me, and the chemistry between us and Hubert worked really well. After that show, Hubert asked if we would become his full-time group. My band and I continued to play and tour with Hubert for over four years. I look back on that time with Hubert as my college education in the blues". Mittlerweile gehört Sean Chambers selbst zu den etabliertesten Künstlern der Blues- und Bluesrock-Szene. Das renommierte britische "Guitarist Magazin" führt ihn unter den "Top 50 blues guitarists of the last cenmtury" - eine absolut nachvollziehbare Einordnung. Unter anderem beeinflusst von solchen Legenden wie Johnny Winter, Jimi Hendrix und vor allen Dingen Stevie Ray Vaughan, brilliert Chambers, übrigens auch ein hervorragender Sänger, mit außergewöhnlich virtuosen, emotionalen, aber auch ungemein energiegeladenen Gitarrenläufen, sehr erdig, dreckig, rau und ursprünglich, zuweilen eine regelrechte Wucht fabrizierend. Auch bei langsameren Stücken ist das so, wie etwa bei dem packenden, hammerstarken "Goin' down slow", einem lichterloh brennenden Slow Blues, bei dem der Meister mit seinen kernigen Gitarrenlinien und den fulminanten, fast schon brachialen Gitarrenläufen und -soli eine ungeheure Power freisetzt, ohne dabei dieses gewisse Slow Blues-Feeling vermissen zu lassen. Mitreißend! Doch kommen wir zum Beginn des Albums: Nach dem shuffeligen Opener, dem quirligen Instrumental "Chunky", einem Hubert Sumlin-Original, fahren Chambers und seine exzellenten Begleiter (Antar Goodwin - Bass, Andrei Koribanics - Drums, Bruce Katz und bei den beiden letzten Songs Allman Betts Band-Keyboarder John Ginty - Orgel & Piano) mit dem famosen Willie Dixon-Klassiker "Do the do" den Energie- und Drive-Faktor richtig hoch. Ein fetter, aber sehr gefälliger Power Bluesrock-Boogie mit einem angedeuteten Bo Diddley-Groove, der wie ein unaufhaltsamer Blues-Train aus den Lautsprechern rollt. Chambers singt klasse, sein Gitarrenspiel (klasse Licks und mächtige Slide-Ausflüge) ist "on fire". Mit jeder Menge "rockin and rollin'" Blues-Drive geht es bei dem genauso temporeichen, wie melodischen "Hidden charms" ab. Die Riffs mit ihrem swampigen Southern-Vibe klingen hier ein wenig nach Sonny Landreth. Chambrs' Lead Gitarren-Spiel ist erneut sehr kraftvoll, dabei aber deutlich lockerer und eleganter, als bei den ersten Tracks. Baumstark sind beispielsweise auch das klassische, aber sehr zeitgemäß, mit einem coolen Groove versehene Howlin Wolf-Cover "Forty-Four" (klimperndes Piano, scharfe Gitarrenlinien), der wieder mit furiosen, flammenden, rauen Soli (Orgel und Gitarre) versehene, mächtig Dampf ablassende Slow Blues "Taildragger", sowie das southern soulig angehauchte, herrlich lässig und kraftvoll rocikende "Howlin' for my darling". Besonders erwähnenswert erscheint noch die bereits oben erwähnte Eigenkomposition von Chambers, "Hubert's song", eine genauso dynamische, steady rockende, wie bewegende und dankbare Ehrung seines Mentors, wo er singt" "Thank you Hubert, for everything you've done, you taught me how to play the blues, and now we sure have fun". Und wie alle Spaß haben: Chambers, die Band und wir Fans! Wundervoll! Ein absolut beeindruckendes Album. Definitiv ein neuer Meilenstein in Chambers' Karriere.

Das komplette Tracklisting:

1. Chunky - 3:38
2. Do the Do - 3:16
3. Rockin' Daddy - 3:00
4. Goin' Down Slow - 5:47
5. Hidden Charms - 3:28
6. Forty Four - 3:51
7. Taildragger - 5:54
8. Hubert's Song - 3:38
9. Sitting on Top of the World - 3:45
10. Howlin' for My Darling - 3:22
11. Louise - 3:53

Art-Nr.: 10344
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Do the do
Goin' down slow
Hidden charms
Forty-Four
Taildragger
Hubert's song
Howlin' for my darling

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Ingram, Christone Kingfish - 662 [2021]
Er ist definitiv "the next big thing" in Sachen Gitarren-Bluesrock! Tolles, neues Album, produziert von Tom Hambridge.

Hier die offizielle Produktbeschreibung:
Der beliebteste Blueskünstler seiner Generation und Alligators meistverkaufter Künstler veröffentlicht die mit Spannung erwartete Fortsetzung seines Grammy nominierten Debüts Kingfish aus dem Jahr 2019. Neben seiner Grammy-Nominierung erhielt das Album fünf Blues Music Awards und vier Living Blues Awards, darunter das Album des Jahres in beiden Wettbewerben. Und Ingram hatte die Ehre, als Breakout-Künstler zum NPR Music Slingshot Artist ernannt zu werden.
662 (die Vorwahl seines Mississippi Delta Stomping Grounds) ist ein kraftvolles und persönliches Album. Die Texte spiegeln Ingrams neu entdeckte Reife wider und wie Ihre Wurzeln inspirieren, wohin Sie gehen. Musikalisch liefert die Platte eine Menge der tiefen, viszeralen Ingram-Gitarrenmagie, die seine Fans lieben, und treibt eine brennbare Mischung aus geschmolzenem Blues-Rock, Down-Home-Shuffles und souligen Grooves an.

Das komplette Tracklisting:

1. 662
2. She Calls Me Kingfish
3. Long DIstance Woman
4. Another Life Goes By
5. Not Gonna Lie
6. Too Young To Remember
7. You're Already Gone
8. My Bad
9. That's All It Takes
10. I Got To See You
11. Your Time Is Gonna Come
12. That's What You Do
13. Something In The Dirt
14. Rock & Roll (Bonus Track)

Art-Nr.: 10353
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Long, Jonathon - parables of a southern man [2021]
Wunderbares, neues Album des meisterhaften, so herrlich flüssig und "soulful" aufspielenden Gitarrenvirtuosen Jonathon Long aus Baton Rouge/Louisisana. Durchaus dem Bluesrock zuzuordnen, ist Long, dem Albumtitel entsprechend, ein "Southern Man" durch und durch, der dies mit seiner fantastischen Musik aus tiefstem Herzen und voller Überzeugung, ganz natürlich, auf angenehmste Art und Weise, ohne jeglichen überzogenen und fragwürdigen Patriotismus, auslebt. So finden wir auf diesem Album eine prächtige, gesunde Mischung aus Bluesrock und Southern Rock, swampigem Louisiana Blues, Southern Americana, Rootsrock und auch mal einem Hauch von Gospel. Sämtliche Songs des Albums reflektieren seine Louisiana- und Southern-Herkunft deutlich. Long gilt in seiner Heimat als ehemaliger Gitarren-Wunderknabe, der im Alter von sechs Jahren mit dem Gitarrespielen begann. Ein paar Jahre später stand er schon mit den lokalen Größen Kenny Neal, Rudy Richard und Lil Ray Neal auf der Bühne des "Swamp Mama’s". Mit 14 tourte er regional mit der Louisiana-Ikone Henry Turner und mit 22 gewann er den "King of the Blues"-Award für den besten "unsigned blues guitar player" in den USA. Heute gilt Jonathan "Boogie" Long (seinen Sptznamen "Boogie" verwendet er bei seinen aktuellen Veröffentlichungen nicht mehr) selbst als einer der Größen Louisiana's mit einer ordentlichen Fanbase hinter sich, allen voran Samantha Fish, die auch das neue Album wieder produzierte und über ihr "Wild Heart Records"-Label herausbrachte. Long's exzellentes Gitarrenspiel steckt, wie auch seine Songs, voller Seele und Emotionen. Es ufert nie in unübersichtliches Gefrickel aus, ist klar, geschmeidig, locker, lässig, gefühlvoll, melodisch, dennoch erdig, quirlig, voller Energie und Feuer und, wie gesagt, äußerst virtuos. Und es klingt stets southern. Von ähnlicher Klasse ist aber auch sein vorzüglicher Gesang, der zu Lasten seines so starken Gitarrenspiels oft viel zu wenig Beachtung findet, ähnlich wie sein außergewöhnlich gutes Singwriting. Unterstützt wird er von einer tollen Begleitband, bestehend aus Nicholas David an den Keyboards, Charlie Wooton (u.a. ex Royal Southern Brotherhood) am Bass sowie Scott Graves an den Drums. Das Album beginnt mit dem traumhaft melodischen, swampig bluesigen, aber auch ein gewisses Americana-Flair verbreitenden, hinreißenden Southern Rocker "Madison Square Garden", in dem er seinen Traum von einem Auftritt vor den vollbesetzten Rängen der berühmtesten Location Amerikas besingt. Long's toller Gesang wird von seinen herrlichen, gefühlvollen Slideguitar-Licks begleitet, dazu eine hintergündige Orgeluntermalung und schließlich ein umwerfendes Slideguitar-Solo. Long's Spiel klingt hier fast ein wenig nach Derek Trucks. Was für eine tolle Auftaktnummer, die wunderbar verdeutlicht, dass Jonathon Long nicht nur den Blues solcher Legenden wie Buddy Guy, Slim Harpo und Lazy Lester im Blut, sondern auch den Geist der The Allman Brothers Band, The Marshall Tucker Band und Lynyrd Skynyrd's verinnerlicht hat. Weitere, wunderbare "Parabeln eines Southern Mans" bekommen wir beispielsweise mit dem knackigen, dramaturgisch zwischen leiseren und kraftvolleren Momenten pendelnden, mit längeren, zündenden Gitarrenläufen und -soli gespickten Blues-/Southern Rocker "The ride", dem fulminanten Boogie-/Blues-Rock'n Roller "My kinda woman" (rattenscharfer Drive, sehr vitales, quirliges Gitarrensolo), dem voller Southern Soul steckenden, bluesigen, von einer wundervollen Melodie durchzogenen "Pain" (starker Gesang, glühendes, locker "aus dem Ärmel geschütteltes" Gitarrensolo, schöne Pinao- und Orgel-Klänge), dem etwas funky und wieder schön southern groovenden "All I need", dem voller Energie steckenden, schnörkellosen Southern Rocker "Dangerous" (feurige Gitarrenarbeit), dem emotionalen, kraftvollen, mit viel Southern Gospel inszenierten Bluesrocker "Savior's face", oder auch dem wunderschönen, soulful Slow Blues "That ain't love" serviert. Jonathan Long überzeugt mit diesem Album auf ganzer Linie. Es ist der nächste, höchst gelungene Entwicklungsschritt eines überaus talentierten Künstlers, endlich Zugang zu einem breiteren Publikum zu finden. Tolle Gitarren, starker Gesang, klasse Songs "and a lot of Blues- and Southern-Spirit". Was will man mehr?

Das komplette Tracklisting:

1. Madison Square Garden - 4:59
2. The Ride - 3:53
3. My Kind of Woman - 2:33
4. Pain - 3:07
5. Landline - 3:50
6. All I Need - 4:23
7. Dangerous - 3:07
8. Savior's Face - 5:10
9. My Kind of Crazy - 3:37
10. That Ain't Love - 4:04
11. Cheap Romance - 3:22
12. Jenny - 4:15

Art-Nr.: 10348
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Madison Square Garden
The ride
My kinda woman
Pain
All I need
Dangerous
Savior's face
That ain't love

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Tedeschi Trucks Band featuring Trey Anastasio - layla revisited - live at lockn' [2021]
2 CD-Set!! Ein Sternstunde der Tedeschi Trucks Band! Eine Sternstunde hochklassiger, jammiger Bluesrock-Musik! Das seit 2013 jährlich auf der Oak Ridge Farm in Arrington/Virginia stattfindende "Lockn' Festival" gehört mittlerweile zu den beliebtesten und erfolgreichsten Festivals der USA, vorwiegend in der Jamrock-Szene. Am 24. August 2019 erschien die angekündigte Tedeschi Trucks Band, hochkarätig verstärkt um den Phish-Gitarristen -Sänger und -Frontmann Trey Anastasio, sowie einen weiteren guten Bekannten der TTB, Gitarrenvirtuose Doyle Bramhall II (es waren also zusammen mit Derek Trucks und Susan Tedeschi vier Top-Gitarristen am Start), auf der Bühne des 2019er Lockn' Festival's, um ihre Show zu präsentieren. Was dann folgte, war etwas ganz Besonderes, etwas Einmaliges, eine absolut überragende Performance. Die Band begann ihren Set mit "I looked away", einer Komposition von Eric Clapton und Bobby Whitlock. Im Anschluß daran präsentierten Trucks, Tedeschi & Co. eine weitere Komposition der beiden, den großartigen "Bell bottom blues" - und als dann auch noch "Keep on growing" folgte, wurde dem nichts ahnenden Publikum langsam bewusst, was da auf sie zu kam. Genau, die komplette Aufführung des legendären 1970iger Albums "Layla And Other Assorted Love Songs" von Derek and The Dominos. Und was für eine: Leidenschaftlich, unfassbar inspiriert, spielfreudig, brillant, auf allerhöchstem Level! Kennt man die persönlichen Verbindung des Ehepaares Trucks/Tedeschi zu diesem Album, wird die ganze Bedeutung und Inspiration schnell klar: Duane Allman (Clapton war ein Riesen-Fan das damaligen, jungen Allman Brothers-Gitarristen) war an den meisten Tracks des Derek and The Dominos-Werkes mit seinem Gitarrenspiel maßgeblich beteiligt, und Derek Trucks' Verbindung zu den Allman Brothers ist hinlänglich bekannt, zudem waren damals Chris und Debbie Trucks von dem Album dermaßen fasziniert, dass sie ihrem Erstgeborenen den Vornamen Derek gaben, und, ganz verrückt, das Veröffentlichungsdatum von "Layla And Other Assorted Love Songs", der 9. November 1970, ist exakt der Tag, an dem Susan Tedeschi geboren wurde. All das ist sicher mit dafür verantwortlich, dass die Tedeschi Trucks Band mit ihren beiden Gästen in dieser jetzt schon legendären Nacht quasi über sich hinauswuchs. Die Band interpretierte die Songs mit einer Frische und Natürlichkeit, die ihresgleichen sucht. Durchaus originalgetreu, aber in oft deutlich längeren Fassungen, inkusive mitreißender, ausgedehnter Gitarrenpassagen, drückte die Band mit ihren jammigen Interpretationen und ihrer eigenen TTB-Note, ihre ganze, natürliche Verbindung zu diesen Songs perfekt aus. Nehmen wir etwa die 12-minütige, geniale Fassung von "Keep on growing": Die Nummer klingt in der Version hier, mit ihren umwerfenden, faszinierenden Gitarrenläufen total nach der The Allman Brothers Band. Die vier Gitarristen ergänzen sich traumhaft, vor allem das Zusammenspiel und die Soli von Anastasio und Trucks sind herasuragend. Man hat zuweilen den Eindruck, Dickey und Duane stünden auf der Bühne. Eine bessere Version dieses Tracks gab es bislang noch nicht zu hören. Das ist pure Magie! Oder auch das allgegenwärtige Titelstück "Layla", fantastisch gesungen von Susan Tedeschi. Die über 6-minütige Gitarrenpassage strotzt nur so vor Vitalität, Frische und Leidenschaft. Das Slideguitar-Solo von Derek Trucks in der langsameren Passage ist schlicht Weltklasse. Sehr, sehr schön kommt auch Susan's und Derek's exquisite, akustische, das Album abschließende Studio Duo-Performance von "Thorn tree in the garden", dem einzigen Track, den sie nicht während ihrer Aufführung beim Lockn' Festival spielten. Der Sound der Live-Aufnahme, auch das sei erwähnt, ist fantastisch. Beachtenswert und sehr interssant sind im übrigen auch die Liner-Notes im Booklet des Albums, geschrieben von Derek Trucks selbst, der ausführlich über die Bedeutung des "Layla"-Albums für ihn erzählt. Das Publikum seinerzeit konnte sich glücklich schätzen, dieser einmaligen Veranstaltung, dieser magischen Nacht, beiwohnen zu dürfen. Und wir dürfen es jetzt, mit diesem umwerfenden Album, im Nachhinein auch. Die Tedeschi Trucks Band mit Tey Anastasio und Doyle Bramhall II in überragender Verfassung. Einfach grandios!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1. I Looked Away - 3:16
2. Bell Bottom Blues - 4:51
3. Keep On Growing - 12:01
4. Nobody Knows You When You're Down And Out - 4:59
5. I Am Yours - 3:44
6. Anyday - 13:16

Disc 2:
7. Key To The Highway - 8:43
8. Tell The Truth - 7:06
9. Why Does Love Got To Be So Sad? - 8:28
10. Have You Ever Loved A Woman - 8.21
11. Little Wing - 6:53
12. It's Too Late - 3:51
13. Layla - 9:01
14. Thorn Tree In The Garden - 2:44

Art-Nr.: 10346
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Williams, Lucinda - southern soul - from memphis to muscle shoals & more [2021]
Lu's jukebox Vol. 2: Southern Soul - From Memphis to Muscle Shoals & more!

"Lu's jukebox" ist eine virtuelle Reihe von insgesamt 6 Benefiz-Konzerten zugunsten unabhängiger Musik-Clubs und -Promoter, die Lucinda Williams in den letzten gut zwei Monaten des vergangenen Jahres 2020 ins Leben rief und live mit ihrer herausragenden Band, ohne Publikum, in Ray Kennedy's "Room and Board"-Studios in Nashville/TN einspielte. Damit unterstützt die Americana-Ikone nicht nur die durch die Corona-Pandemie finanziell arg geplagten Locations, sondern bringt gleichzeitig für Ihre Fans und die Musikwelt eine grandiose, höchst interessante, exklusive, themenorientierte Konzertreihe auf den Weg, die ihresgleichen sucht. 6 Konzerte, 6 verschiedene Mottos, ausschließlich neu eingespielte, unveröffentlichte Tracks, bis auf ganz wenige Ausnahmen Coverversionen. Lucinda sagt dazu: "We’ve actually wanted to do a cover series for a long time now, but never had the time with my touring schedule", und ergänzt "My hope for this project is that we’ll be able to help as many venues as we can. They’re our homes, as artists. We have to take care of them, for the sake of live music to come". Was für eine fantastische Sache, was für ein Fest!

Mit dem 2. Teil der famosen "Lu's jukebox"-Reihe, betitelt "From Memphis to Muscle Shoals & more", jetzt endlich auch auf CD erhältlich, nimmt uns Lucinda mit auf eine herrliche Reise in die Gefilde des frühen, klassischen Southern Souls der 60iger- und 70iger Jahre, wie er in den amerikanischen Südstaaten, inbesondere in Memphis/Tennessee und den historischen Fame-Studios von Muscle Shoals/Alabama entstand und gespielt wurde. Dies ist die Huldigung an eine große musikalische Ära, die Lucinda Williams in ihrer gesamten musikalischen Karriere stark inspirierte - eingefangen in 10 exzellenten Coverversionen, sowie der prächtigen Neueinspielung ihrer eigenen, zusammen mit Duane Jarvis verfassten, einst auf ihrem berühmten "Car wheels on a gravel road"-Album veröffentlichten Nummer "Still I long for your kiss". Es scheint, als erwecke Lucinda all diese Klassiker mit ihren ganz eigenen, vitalen, geradezu packenden, voller Hingabe und Seele steckenden Versionen zu neuem Leben. Dabei gelingt es ihr und ihrer herausragenden Band (Stuart Mathis - guitars, Joshua Grange - guitars, Stephen Mackey - bass, Fred Eltringham, - drums) einerseits den Spirit und die Authentizität der Originale auf natürlichste Art und Weise zu bewahren, dem Material auf der anderen Seite aber auch ihr typisches, raues, eigenes Williams'sches Profil zu verpassen, so wie wir es auch schon bei Lucinda's bärenstarkem, aktuellem "Good souls better angels"-Album erleben durften. Intensiv, rau, dreckig, ungeschliffen, rotzig, aber auch emotional, voller Herzblut, erfrischend, zeitgemäß und einfach wunderschön entladen sich die Gefühle der Protagonistin in den überragenden, überwiegend von einem baumstarken, vielschichtigen Gitarrengewand umgebenen Songs. Es gibt nicht den Hauch einer Schwachstelle. Man denke nur an ihre faszinierende Version des Joe South Mega-Hits "Games people play", die geradezu hingebungsvoll interpretierte, wundervolle Fassung der alten Tony Joe White-Ballade "Rainy night in Georgia", Al Green's "Take me to the river" oder Bobby Gentry's "Ode to Billy Joe" - alles einfach wunderbar erdig und rootsig vorgetragen. Erstklassig produziert haben dieses Live-Event Ray Kennedy und Lucinda Williams' Gatte Tom Overby. Man kann Lucinda Williams und allen Beteiligten gar nicht oft genug zu dieser wunderbaren Idee und der herausragenden Umsetzung der Konzertreihe gratulieren. Ein geradezu brillantes "Southern Soul" Tribute-Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Games People Play - 3:51
2. You'll Lose a Good Thing - 4:01
3. Ode to Billie Joe - 5:59
4. I Can't Stand the Rain - 4:17
5. Misty Blue - 4:31
6. Main Street Mission - 2:52
7. You Don't Miss Your Water - 2:52
8. It Tears Me Up - 3:02
9. Rainy Night in Georgia - 3:52
10. Take Me to the River - 5:28
11. Still I Long for Your Kiss - 4:37

Art-Nr.: 10343
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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