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Brothers, The - march 10, 2020 / madison square garden / new york city ~ dvd [2021]
2 DVD-Set!

Zum Glück wurde diese fantastische Show auch gefilmt. Die Qualität ist famos!

"The Brothers - celebrating 50 Years of the music of The Allman Brothers Band". Am 20. März 2020, nur 2 Tage bevor in den USA der große Corona-Shutdown kam, standen The Brothers, eine nur für dieses einmalige Event zusammengestellte, begnadete Band aus Feunden und Verwandten der Allman Brothers, sage und schreibe knapp 3 1/2 Stunden auf der Bühne des New Yorker Madison Square Gardens, um das 50-jährige Bandjubiläum der 1969 gegründeten ikonischen Band um Duane und Gregg Allman zu feiern. Es waren Derek Trucks und Warren Haynes an den Gitarren (Haynes sang natürlich auch), Jaimoe, Duane Trucks (Derek's jüngerer Bruder - üblicherweise bei Widespread Panic) an den Drums, Marc Quinones - Percussion, Oteil Burbridge am Bass, sowie Reese Wynans an den Keyboards und "special guest" Chuck Leavell am Piano (sowie Lead Gesang bei "Blue sky") - und sie spielten einen Gig für die Ewigkeit. Alle waren in absoluter Bestform, verstanden sich blind, als würden sie schon ewig zusammenspielen, brachten eine unglaubliche Frische und Vitalität in die Songs. Das Feuer dieser ewig jungen Stücke brannte lichterloh.
Der Reporter David Browne vom renommierten "Rolling Stone", war für das Magazin vor Ort, um von dem Event, auch unter den Gegebenheiten der aufkommenden Pandemie, zu berichten. Er sagte: "Did I really want to risk my life for an Allman Brothers Band 50th-anniversary tribute show?... Arriving at the Garden, I didn’t know what to expect, but all systems seemed standard at first. Ticket-holders milled outside on the street and in the inside lobby. No one wore a mask, since those weren’t yet mandated. As I made my way to my seat, the arena was starting to fill up, there was weed in the air, and it was easy to forget what was starting to happen around the world…There was something glorious and uplifting about hearing those songs played with such care and such fire; it felt as if the music was not just being saluted but preserved for a future generation. At various times, like when Trucks and Haynes played the simultaneous leads in ‘Jessica,’ the show was surprisingly emotional. In retrospect, it’s hard to say how much was due to the performance and how much to the circumstances. I joked to the friend next to me that this would be “the last concert ever". But as Derek Trucks told me in the days that followed, the show “felt like one of the last moments for a long time when people would be able to suspend reality and let go.” One of these days, we’ll let go again."
Was war das für ein geniales, spektakuläres Konzert! Der Sound ist schlicht grandios! Und auch die Setlist war fantastisch! Eine unvergleichliche, historische Nacht!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
First Set:
1. Don’t Want You No More - 2:43
2. It’s Not My Cross To Bear - 5:00
3. Statesboro Blues - 4:39
4. Revival - 4:16
5. Trouble No More - 4:18
6. Don’t Keep Me Wonderin’ - 5:55
7. Black Hearted Woman - 10:10
8. Dreams - 13:24
9. Hot ‘Lanta - 6:15
10. Come And Go Blues - 4:49
11. Soulshine - 9:09
12. Stand Back - 5:03
13. Jessica - 13:31

Disc 2:
Second Set:
1. Mountain Jam - 18:46
2. Blue Sky - 10:05
3. Desdemona - 12:31
4. Ain’t Wastin’ Time No More - 9:33
5. Every Hungry Woman - 8:38
6. Melissa - 5:52
7. In Memory Of Elizabeth Reed - 15:44
8. No One To Run With - 5:19
9. One Way Out - 5:43
10. Jaimoe & Warren Greetings - 1:08
11. Midnight Rider - 4:17
12. Whipping Post - 14:22

Art-Nr.: 10351
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: DVD || Preis: € 28,90

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Chambers, Sean - that's what I'm talkin' about ~ tribute to hubert sumlin [2021]
Rau, intensiv, voller Leidenschaft und Feuer! "That’s What I’m Talkin About", das gewaltig starke, achte Album des gefeierten Gitarrenhexers Sean Chambers aus Fort Myers/Florida, ist ein mächtig kochendes Blues- und Bluesrock-Vergnügen der ganz besonderen Art: Eine furiose, genauso powernde wie emotionale, liebevolle Verneigung vor seinem großen Mentor Hubert Sumlin. Enthalten sind 9 Tracks, die Sean Chambers und seine Band in den über 4 Jahren, in denen sie als Hubert Sumlin's Touring Band fungierten, mehr oder minder iregelmässig bei ihren gemeinsamen Auftritten spielten, sowie eine großartige Egenkomposition Chambers' ("Hubert's song") zu Ehren des einstigen Howlin Wolf-Gitarristen Sumlin. "This album is a tribute to my mentor, and friend, the late great Hubert Sumlin", sagt Chambers über das Album und erklärt weiter: "Back in 1998, I got a call asking if my band and I would be interested in backing up Hubert at ‘Blues Stock’ in Memphis. It was a magical night for me, and the chemistry between us and Hubert worked really well. After that show, Hubert asked if we would become his full-time group. My band and I continued to play and tour with Hubert for over four years. I look back on that time with Hubert as my college education in the blues". Mittlerweile gehört Sean Chambers selbst zu den etabliertesten Künstlern der Blues- und Bluesrock-Szene. Das renommierte britische "Guitarist Magazin" führt ihn unter den "Top 50 blues guitarists of the last cenmtury" - eine absolut nachvollziehbare Einordnung. Unter anderem beeinflusst von solchen Legenden wie Johnny Winter, Jimi Hendrix und vor allen Dingen Stevie Ray Vaughan, brilliert Chambers, übrigens auch ein hervorragender Sänger, mit außergewöhnlich virtuosen, emotionalen, aber auch ungemein energiegeladenen Gitarrenläufen, sehr erdig, dreckig, rau und ursprünglich, zuweilen eine regelrechte Wucht fabrizierend. Auch bei langsameren Stücken ist das so, wie etwa bei dem packenden, hammerstarken "Goin' down slow", einem lichterloh brennenden Slow Blues, bei dem der Meister mit seinen kernigen Gitarrenlinien und den fulminanten, fast schon brachialen Gitarrenläufen und -soli eine ungeheure Power freisetzt, ohne dabei dieses gewisse Slow Blues-Feeling vermissen zu lassen. Mitreißend! Doch kommen wir zum Beginn des Albums: Nach dem shuffeligen Opener, dem quirligen Instrumental "Chunky", einem Hubert Sumlin-Original, fahren Chambers und seine exzellenten Begleiter (Antar Goodwin - Bass, Andrei Koribanics - Drums, Bruce Katz und bei den beiden letzten Songs Allman Betts Band-Keyboarder John Ginty - Orgel & Piano) mit dem famosen Willie Dixon-Klassiker "Do the do" den Energie- und Drive-Faktor richtig hoch. Ein fetter, aber sehr gefälliger Power Bluesrock-Boogie mit einem angedeuteten Bo Diddley-Groove, der wie ein unaufhaltsamer Blues-Train aus den Lautsprechern rollt. Chambers singt klasse, sein Gitarrenspiel (klasse Licks und mächtige Slide-Ausflüge) ist "on fire". Mit jeder Menge "rockin and rollin'" Blues-Drive geht es bei dem genauso temporeichen, wie melodischen "Hidden charms" ab. Die Riffs mit ihrem swampigen Southern-Vibe klingen hier ein wenig nach Sonny Landreth. Chambrs' Lead Gitarren-Spiel ist erneut sehr kraftvoll, dabei aber deutlich lockerer und eleganter, als bei den ersten Tracks. Baumstark sind beispielsweise auch das klassische, aber sehr zeitgemäß, mit einem coolen Groove versehene Howlin Wolf-Cover "Forty-Four" (klimperndes Piano, scharfe Gitarrenlinien), der wieder mit furiosen, flammenden, rauen Soli (Orgel und Gitarre) versehene, mächtig Dampf ablassende Slow Blues "Taildragger", sowie das southern soulig angehauchte, herrlich lässig und kraftvoll rocikende "Howlin' for my darling". Besonders erwähnenswert erscheint noch die bereits oben erwähnte Eigenkomposition von Chambers, "Hubert's song", eine genauso dynamische, steady rockende, wie bewegende und dankbare Ehrung seines Mentors, wo er singt" "Thank you Hubert, for everything you've done, you taught me how to play the blues, and now we sure have fun". Und wie alle Spaß haben: Chambers, die Band und wir Fans! Wundervoll! Ein absolut beeindruckendes Album. Definitiv ein neuer Meilenstein in Chambers' Karriere.

Das komplette Tracklisting:

1. Chunky - 3:38
2. Do the Do - 3:16
3. Rockin' Daddy - 3:00
4. Goin' Down Slow - 5:47
5. Hidden Charms - 3:28
6. Forty Four - 3:51
7. Taildragger - 5:54
8. Hubert's Song - 3:38
9. Sitting on Top of the World - 3:45
10. Howlin' for My Darling - 3:22
11. Louise - 3:53

Art-Nr.: 10344
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Do the do
Goin' down slow
Hidden charms
Forty-Four
Taildragger
Hubert's song
Howlin' for my darling

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Crowell, Rodney - triage [2021]
Nach einer langen und sehr produktiven Karriere, gehört der mittlerweile 70-jährige, aus Houston stammende Texaner Rodney Crowell (u. a. einst langjähriges Mitglied von Emmylou Harris' Hot Band), der vor allen Dingen in den späten Achtzigern und Neunzigern ein ums andere Mal mit der kommerziellen Countrymusik Nashville's flirtete, und das durchaus sehr erfolgrich, seit vielen, vielen Jahren unumwunden zu den ganz Großen der amerikanischen und insbesondere texanischen Songwriter, absolut in einer Liga mit Leuten wie Guy Clark, John Prine, Townes van Zandt, Jerry jeff Walker und Steve Earle. "Triage", sein mittlerweile 18. Album, demonstriert auf eindrucksvolle Art und Weise, wie berechtigt die Vergleiche mit diesen Ikonen sind. Das ist die hohe Kunst des Roots- und Americana-Songwritings, gebündelt in 10 exzellenten, neuen Songs mit einer ungeheuren stilistischen Vielfalt und variablen, musikalischen Bandbreite - und doch definiert jeder einzelne Song exakt Crowell's musikalische DNA - textlich wortgewand und musikalisch erdig, rau, staubig, mal ruhig, mal ordentlich rockig, immer rootsig. Crowell zeigt sich mit diesem Album nachdenklich, besorgt und sehr reflektierend, sowohl in den Texten, als auch der musikalisch jeweils äußerst passenden Umsetzung. Das bezieht sich auf sein eigenes Leben, natürlich auch die Pandemie, sowie die vielen Umwälzungen, sozialen und politischen Auseinandersetzungen, die die USA und den gesamten Globus in der jüngeren Vergangenheit bewegten und noch bewegen. Doch das spiegeln die Songs und ihre Arrangements keineswegs mit Bitterkeit wider, sondern mit Trost, Hoffnung und Aufbruchsstimmung. Begleitet wird Crowell wieder von einer Reihe hochkrätiger Musiker, wie u. a. Audley Freed (ex-Cry Of Love und The Black Crowes) - guitar, Joe Robinson - guitar, Larry Klein - bass, Greg Morrow - drums, sowie bei einigen Tracks seine "alten", langjährigen Wegbegleiter und ex Cicadas-Kumpels Steuart Smith (heutiger Gitarrist bei den Eagles) an der Lead-Gitarre und Michael Rhodes (heute bei Joe Bonamassa) am Bass. Das Album startet mit dem herausragend arrangierten, ganz starken "Don't leave me now". Beginnt zunächst recht ruhig (nur Rodney's Gesang, feines Acoustic Gitarren-Picking und im Refrain eine dezente Orgel), verwandelt sich dann aber, nach etwa 1.10 Minuten, schlagartig in einen richtig kernigen, lnackigen, mit einem tollen, geradlinigen, dynamischen Drive ausgestatteten, country-infizierten Rootsrocker. Geht klasse ab, die Melodie ist prima und Rodney stimmlich in Top-Form. Ausgestattet ist das Ganze mit starken Gitarrenriffs und -licks. Ein Crowell-Rocker vom Allerfeinsten. In typisch texanischer Singer/Songwriter-Tradition kommt der etwas düster und dramatisch anmutende, von einem großartigen Outlaw-Flair durchzogene, "stripped down" mit toller Percussion, akustischer und elektrischer Gitarre, Violinen-Klängen und Crowll's staubigem Sprechgesang inszenierte "Transient Global Amnesia Blues", während das flockig lockere, leicht folkig und schön countrylastig performte "One little bird", mit seiner schönen Mundharmonika und der trockenen Baritone E-Gitarre, fast wie eine Mischung aus Einflüssen von Neil Young's "Harvest"-Ära und den legendären, texanischen The Flatlanders klingt. Saustark auch das sehr spannend arrangierte, staubige, knackige "Something has a change", das "prinzipiell" wieder nach einem typischen Countryrocker Crowell's klingt, im Break dann aber mit einem geschickt eingebundenen, dreckigen, einen Hauch von Jazz-Feeling einbringenden, genial in die Melodie integrierten Posaunen-Solo (Raymond James Mason) überrascht. Eine echte Crowell'sche Songperle. Große Klasse sind beispielsweise auch das mit "fuzzy" Gitarrenlicks und großartiger Lead Gitarre in Szene gesetzte, schön bluesige, raue "I'm all about love", das wunderschöne, ruhig und akustisch präsentierte, dezent Gospel-angehauchte "Hymn #43" (tolles Acoustic Gitarren- und Mandolinen-Spiel, ex Gattin Rosanne Cash singt im Background), sowie der prächtige, das Album schön knackig abschließende, von einer klasse Melodie bestimmte Roots-/Countryrocker "This body isn't all there is to who I am" (schönes Piano, klasse E-Gitarren). Mit "Triage" ist Rodney Crowell noch einmal ein ganz großer Wurf gelungen, voller Tiefe und Leidenschaft, bewegend und schön. "A great triumph from an old master", sagt John Barlass von "At The Barrier". Dem schließen wir uns vorbehaltlos an.

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Leave Me Now - 3:59
2. Triage - 3:49
3. Transient Global Amnesia Blues - 4:36
4. One Little Bird - 4:19
5. Something Has To Change - 4:01
6. Here Goes Nothing - 4:01
7. I'm All About Love - 3:52
8. Girl on the Street - 5:50
9. Hymn #43 - 3:31
10. This Body Isn't All There is to Who I Am - 5:01

Art-Nr.: 10359
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't leave me now
Transient Global Amnesia Blues
One little bird
Something has to change
I'm all about love
Hymn #43
This body isn't all there is to who I am

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Daniel, Jesse - beyond these walls [2021]
Jesse Daniel, unter Fachleuten und Kollegen (Shooter Jennings beispielsweise sagt über ihn "this dude’s the next one to blow up") hoch geschätzter Countrysänger und -songwriter, ein Verfechter des echten, absolut authentischen "Pure Country"-Sounds, hinterlässt mit seinem neuen, dritten, ganz vorzüglichen Album "Beyond these walls" eine wirklich beeindruckende Duftmarke im Genre. "That's the finest of real Country Music"! Jesse Daniel hat keine einfache Vergangeheit hinter sich. Der ursprünglich aus Californien stammende und heute in Texas ansäässige, ehemalige Punkrocker hatte in seinen jungen Jahren lange mit Drogenproblemen zu kämpfen, doch gerade die musikalische Kurskorrektur zur Countrymusic veränderte komplett sein Bewusstsein und brachte ihn wieder auf die richtigen Pfade des Lebens. Heute gilt der "aufgeräunte" Jesse Daniel als einer der talentiertesten Künstler unter der mit wirklich sehr vielen Talenten gesegneten Texas Country-Szene, die es längst verdient hätten, von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Sein tolles, neues Werk jedenfalls dürfte diesbezüglich der nächste, große Schritt sein. Produziert von Tommy Detamore und mit einer erstklassigen Begleitband hinter sich (neben Tommy Detamore - pedal steel, dobro, nylon guitar, mandolin sind das u. a. der exzellente Lead Gitarrist John Carroll, Kristopher Schoen an den Drums, Hank Singer an der Fiddle, sowie Ronnie Huckaby von George Strait's "Ace In The Hole Band" am Piano und Kevin Smith von Willie Nelson's Band am Bass), gelingt Daniel ein ganz wunderbares, 12 Songs umfassendes, sehr abwechslungsreiches Werk bester, klassischer, ehrlicher, lupenreiner, unverfälschter Countrymusic, traditionell durch und durch, und damit frei von jeglichen poppigen Elementen. Fiddles, Dobros, Steelguitars, herrliche Country E-Gitarren, Baritone Gitarren und klare Acoustic Gitarren bestimmen neben Daniel's großartigem Gesang das musikalische Geschehen. Das erstklassige, viele Countrystile umfassende Songmaterial kommt in einem schönen, klaren, natürlichen Sound, wirkt überwiegend recht flott und flüssig, beinhaltet aber auch die ein oder andere, hervorragende Ballade und zwei tolle TexMex-Nummern, eine davon, "El Trabajador", komplett in spanisch vogetragen, und zwar im Duett mit einem wieder einmal toll singenden Raul Malo (The Mavericks). Insgesamt spürt man Daniel's Verbundeheit zum texanischen Country deutlich, doch auch ein Hauch vom California Countrysound seines Geburtsstaates ist durchaus wahrnehmbar. Größen wie Merle Haggard, George Jones, Johnny Cash, Chris LeDoux, John Denver und Buck Owens, Gram Parsons und Townes Van Zandt, aber natürlich auch George Strait und Alan Jackson hinterlassen in Daniel's Musik deutliche Spuren. Das Album startet mit dem großartigen, frischen, sehr natürlichen, flotten Western Country-Feger "Clayton was a cowboy". Glänzt mit tollem Dobro- und Fiddle-Spiel, feinen Acoustic Gitarren und einem guten Drive. Es folgt das überaus melodische "'Lookin' back", gespickt mit viel Twang und durchzogen von herrlicher Baritone E-Gitarre und Pedal Steel. Wirkt wunderbar locker und flockig, im Refrain aber auch schön knackig. Fabelhafte Nummer! So geht das munter weiter, zum Beispiel mit dem klassischen, lässigen Honky Tonker "Simple things" (feine, Cash-like Gitarren-Licks, exzellentes Dobro, schöne Fiddle, großartiger Background Gesang von Co-Writerin und Gattin Jodi Lyford), der balladesken, natürlich frischen und völlig lockeren, puren, Mexican-flavoured Classic Country-Nummer "Texas summer night", dem knackigen, mit starken E-Gitarren-Licks und Steel-Fills in Szene gesetzten, Linedance-geeigneten Two-Stepper "Think I'll stay", dem honky tonkigen, George Strait-mässigen "Angel on the ground", wie auch dem wunderschönen, sehr melodischen, knackig "rockenden" Countrysong "Living in the great divide" mit seiner hervorragenden Pedal Steel-/Fiddle-/E-Gitarren-Instrumentierung (tolle Solo-Passage im Break). Ihr Freunde des "Pure Country": Freut euch! Jesse Daniel und sein Album "Beyond these walls" sind "your kind of Contry"! Oder, wie es in einem U.S-Review nachzulesen ist: Dieses Album ist eine echte Liebeserklärung an die traditionelle Countrymusic.

Das gesamte Tracklisting:

1. Clayton Was a Cowboy - 3:31
2. Lookin' Back - 3:21
3. Simple Things - 2:57
4. Texas Summer Night - 3:28
5. Think I'll Stay - 3:36
6. Drop a Line (Out Here on the Water) - 4:03
7. Angel on the Ground - 3:33
8. El Trabajador - 3:11
9. Living in the Great Divide - 3:34
10. Gray - 4:21
11. Soñando Contigo - 4:26
12. I'll Be Back Around - 4:31

Art-Nr.: 10366
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Clayton was a cowboy
Lookin' back
Simple things
Texas summer night
Think I'll stay
Angel on the ground
Living in the great divide

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Flatlanders, The - treasure of love [2021]
Sie gelten als absolute Pioniere des texanischen Country- und Countryrock-Sounds, zuweilen auch als "Hippie-Country"-Pioniere bezeichnet, haben in den letzten rund 50 Jahren Generationen nachfolgender Musiker nachhaltig beeinflusst und geprägt: The Flatlanders, jene legendäre, 1972 in Lubbock/Texas, gegründeten Band um die drei Texas-Ikonen Joe Ely, Jimmie Dale Gilmore und Butch Hancock beglücken ihre Fans und die Freunde texanischer Country-, Countryrock- und Rootsmusik nach ewig langen 12 Jahren endlich mal wieder mit einem neuen Album. "Treasure of love" heißt es - und es ist wahrhaft eine beeindruckende "Schatzkiste" liebevoll zusammengestellter, reinster, texanischer Songperlen. 15 erstklassige Songs haben die sich in bestechender Form präsentierenden "alten Haudegen" mit ihren exzellenten Begleitmusikern (u. a. Lloyd Maines, der das Album zusammen mit Joe Ely auch produzierte, - guitars, pedal steel, dobro, mandolin, harmony vocals, Robbie Gjersoe - guitars und Pat Manske - drums) eingespielt, eigene Kompositionen, aber auch jede Menge "handpicked" Coverversionen alter Songklassiker, denen sie allesamt ihren so geschätzten, unverkennbaren, großartigen, ganz eigenen "Flatlanders"-Stempel aufdrücken. Sie spielen so herrlich erdig, rau, unbekümmert, natürlich, ursprünglich, rootsig, stets tief verwurzelt in den texanischen Outlaw-Traditionen, scheren sich einen Dreck um irgendwelche kommerziellen Trends, lassen sich nie von ihrem Weg abbringen und wirken dabei doch so wunderbar erfrischend, zeitgemäß und vital. Es ist die helle Freude, all diese Songs (ein Lied ist stärker als das andere), mit ihren tollen Arrangements, Melodien und Gesangsperformances zu genießen - ob rootsig rockig oder "pure Texas Country". Zu Beginn geht es erstmal richtig kraftvoll zu. Den Auftakt bildet der famose, mit massiver elektrischer Energie (starke E-Gitarren) ausgestattete Country-/Rootsrocker "Moanin' of the midnight train", einer saustarken Butch Hancock-Komposition, hier aber grandios vorgetragen von Joe Ely. Bevorzugtes Instrument in dem dreckigen, rauen, dennoch absolut melodischen, musikalischen Geschehen ist eine brodelnde, ja glühende Lap Steel-/Slide-Gitarre. Das Solo gegen Ende brillant. Ein Hammer-Auftakt. Demgegenüber präsentieren die Flatlanders aber auch ein paar herrliche Eigeninterpretationen wunderbarer, alter "Country-Schinken", die sie in erfrischender Weise mit ihrem rauen Texas-Charme aufpeppen, ohne dabei die reinen, ursprünglichen Country-Traditionen auch nur ansatzweise zu verbannen. Hinreißende Beispiele dafür sind u. a. die großartige, flotte, uralte Tex Ritter-Nummer "Long time gone" (schönes Dobro-/Pedal Steel-Ambiente, feine Harmonies), Paul Siebel's, von Jimmie Dale Gilmore klasse vorgetragener, purer Honky Tonker "The Ballad of Honest Sam", oder die Killer-Version des 1957 entstandenen Johnny Cash-Klassikers "Give my love to Rose", der hier, blendend vorgtragen von Butch Hancock, genauso vertraut, wie einer rundum erfolgreich verabreichten Frischzellenkur unterzogen, wirkt. Ganz großartig sind zum Beispiel auch die schön knackige, rockig rootsige Version von Bob Dylan's "She belongs to me", die mit jeder Menge Southern-Flair und einem schöne Outlaw-Feeling ausgestattete, knackige Fassung von Mickey Newbury's "Mobile Blue" (wunderbare, vielschichtige Gitarren), wie auch das exzellent interpretierte, ewig junge "Sittin' on top of the world". Was die Flatlanders auch anpacken, es passt einfach. Der Sound ist im übrigen exzellent abgemischt und produziert. Ein Genuß! Ely, Gilmore und Hancock haben noch einmal einen ganz großen Wurf gelandet. Das ist allerfeinste, beeindruckendste Texas Roots-/Americana-/Countyrrock-/Country-Kunst.

Das komplette Tracklisting:

1. Moanin' of the Midnight Train - 4:18
2. Long Time Gone - 2:53
3. Snowin' on Raton - 3:43
4. She Smiles Like a River - 2:44
5. Love, Please Come Home - 2:56
6. Give My Love to Rose - 2:57
7. Treasure of Love - 2:08
8. Satin Shoes - 3:57
9. The Ballad of Honest Sam - 4:02
10. Mama Does the Kangaroo - 3:11
11. She Belongs to Me - 3:47
12. I Don't Blame You - 3:33
13. Mobile Blue - 2:47
14. Ramblin' Man - 3:24
15. Sittin' on Top of the World - 4:24

Art-Nr.: 10350
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Moanin' of the midnight train
Long time gone
She smiles like a river
Love please come home
Give my love to Rose
The Ballad of Honest Sam
Mobile Blue
Sittin' on top of the world

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Lawrence, Tracy - hindsight 2020 vol. 2: price of fame [2021]
Eine Ikone des traditionellen Country feiert in diesem jahr sein 30-jähriges, musikalisches Jubiläum. Einer der tragenden Säulen der Neo-Traditionalisten der Neunziger hat bis heute nichts von seinem Reiz verloren. Das beweist er auch mit dem zweiten, neuen Album seiner für dieses Jahr, anlässlich des Jubiläums angekündigten Album-Trilogie, höchst eindrucksvoll. "Hindsight 2020 vol. 2: price of fame" hat, wie es der Titel schon andeutet, die Höhen und Tiefen des großen musikalischen Erfolges zum Thema. Enthalten sind 10 großartige Songs, mit denen Lawrence einerseits seine absolut erfolgreiche Vergangenheit Revue passieren lässt, indem er in der Tracklist noch einmal den ein oder anderen großen Klassiker seiner erfolgreichsten Zeit untergrbracht hat ("I see it now", "If The World Had A Front Porch" und das wunderbare "Stars Over Texas"), seinen Fans mit einigen prächtigen neuen Tracks andererseits aber auch eine weiterhin überaus vielversprechende Zukunft in Aussicht stellt. Unter diesen neuen Tracks sind zwei herausragende Duette, zum einen die famose, schön knackige, sehr melodische Midtempo New Country-Nummer "Price of fame", das Titelstück, mit Eddie Montgomery, der einen Häfte von Montgomery Gentry (klasse E-Gitarre, herrliche Pedal Steel-Fills), zum anderen das gut abgehende, honky tonkige "Holes in the wall" mit seinem "alten" Neunziger Jahre-Kumpel Tracy Byrd, deren beider Karrieren ja recht ähnlich verliefen. Weitere exzellente, neue Tracks sind beispielsweise das sehr knackige "Runaway heart" und das schöne "I'm a man". Tracy Lawrence bleibt seiner geliebten New Country Musik, abseits aller Trends, weiterhin mit Herz und Seele trau. Das ist wunderbarer, ehrlicher, purer, typischer Tracy Lawrence New Country, wie zu seinen allerbesten Tagen. Er zeigt sich in blendender Verfassung. So, wie ihn seine Fans lieben. Klasse!

Hier noch ein Hinweis, der aufgrund der großartigen Musik eher zu vernachlässigen ist, den wir aber dennoch erwähnen möchten:
Die CD kommt nur in einem einfachen, natürlich professionell gestaltetem Pappcover, ähnlich einem nicht aufklappbaren LP-Cover.

Das komplette Tracklisting:

1. Price of Fame (feat. Eddie Montgomery) - 2:45
2. If the World Had a Front Porch - 3:07
3. Holes in the Wall (feat. Tracy Byrd) - 2:59
4. I See It Now - 3:40
5. I'm a Man - 3:10
6. Somebody Paints the Wall - 3:16
7. Jealousy - 3:07
8. You Find out Who Your Friends Are - 3:44
9. Stars over Texas - 3:35
10. Runaway Heart - 2:47

Art-Nr.: 10375
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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McCollum, Parker - gold chain cowboy [2021]
Nach der großartigen, 6 Songs umfassenden EP aus dem letzten Jahr, folgt nun mit "Gold chain cowboy" Parker McCollum's "full length" Major Label Album-Debut, mit dem er dort weitermacht, wo er mit der EP aufgehört hat. Der junge, in Conroe, vor den Toren Houston's aufgewachsene, aktuell aber in Austin lebende, höchst talentierte Singer/Songwriter aus Texas, dem nicht wenige Experten, sowohl in Texas, als auch in Nashville eine große Karriere prophezeien, fühlt sich sowohl im klassischen New Country, als auch im Americana und vor allen Dingen in diesem authentischen, staubigen, typisch texanischen Red Dirt Country(rock) zuhause. So ist es wenig verwunderlich, dass, neben ihm selbst, der alle Songs geschrieben oder mitgeschrieben hat, bei dem ein oder anderen Stück auch seine texanischen Kumpels Randy Rogers (Randy Rogers Band) und Wade Bowen als Songwriter mit involviert waren. Zudem betont McCollum, dass ihn solche Lone Star-Kollegen wie Steve Earle, James McMurtry und Townes Van Zandt, genauso wie die legendären Country-Traditionalisten Porter Wagoner und George Strait, aber auch Leute wie John Mayer und Ryan Adams stark beeinflusst und inspiriert haben. So sagte McCollum kürzlich in einem Interview: "I want to have Luke Bryan's success, singing Chris Knight-caliber songs. To have longevity, you can’t sacrifice integrity to get on the radio. People know the difference, look at Willie, look at Strait. I knew I could do Texas and never leave, or come to Nashville and do the pop-country thing. My goal is to ride the middle". Genauso sind die durchweg großartigen Songs auf "Gold chain cowboy" dann auch angelegt, gut ausbalanciert zwischen sehr authentischem Nashville New Country und dem typischen, natürlichen und erdigen, leicht staubigen, texanischen Red Dirt-Vibe ala Rogers, Bowen, Knight & Co.. Die Musik kommt überwiegend mit viel Kraft und in einem von tollen, satten E-Gitarren und knackigen Drums geprägten Sound. Dabei kommen McCollum's Talente, wie seine starke Stimme, sein exzellentes Songwriting und gutes Händchen für hervorragende Melodien bestens zur Geltung. Zu den forscheren, mit einem ordentlichen Drive versehenen Stücken zählen beispielsweise der großartig rockende, mit erdiger Slideguitar (starkes Solo) inszenierte, satte Opener "Wait outside" (kerniges Red Dirt-Flair), der von McCollum gemeinsam mit Miranda Lambert, Randy Rogers und Jon Randall komponierte, leicht Achtziger-infizierte, melodische Knaller "Falling apart", und das schöne, von vielschichtigen Gitarren und einem klasse Rhythmus bestimmte "Why Indiana", während sich das von satten E-Gitarren-Riffs und einer klasse Melodie geprägte "To be loved by you", das ebenfalls sehr Gitarren-betonte "Drinkin'" (klasse E-Gitarren-Solo, starke Pedal Steel-Fills), sowie das hinreißend melodische, sehr locker und natürlich sprudelnde "Heart like mine" im knackigen Midtempo bewegen, und das großartige, zusammen mit Danielle Bradbery vorgetragene und mit tollen Gitarren instrumentierte "Dallas", wie auch das einzige, schon auf der oben erwähnten, kürzlich erschienenen EP veröffentlichte, wunderschöne, knackige "Pretty heart" (alle anderen Track sind neu) eher den Balladen zuzurechnen sind. Alles passt prima zusammen. Das ist bester, knackig angerockter, handgemachter, schnörkelloser New Country mit leichten Bezügen zu den Achtzigern und Neunzigern, und einer wohl temperierten Red Dirt-Würze. Erneut eine klasse Vorstellung von Parker McCollum.

Das komplette Tracklisting:

1. Wait Outside - 3:21
2. Dallas (feat. Danielle Bradbery) - 3:30
3. To Be Loved By You - 3:19
4. Drinkin' - 3:15
5. Falling Apart - 3:10
6. Heart Like Mine - 3:32
7. Why Indiana - 3:31
8. Rest Of My Life - 2:54
9. Pretty Heart - 4:05
10. Never Loved You At All - 3:01

Art-Nr.: 10367
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Zito, Mike - resurrection [2021]
Bluesrock Gitarrenhexer und "all-around cool guy" Mike Zito präsentiert sein neues, abermals ganz großartiges Werk "Resurrection", das die Tradition seiner zuletzt so starken Veröffentlichungen beeindruckend fortsetzt. Das fängt schon mit dem Albumcover an, das ein interessantes, perfekt zum Albumtitel passendes, farbenfrohes Gemälde des südkoreanischen Künstlers Yool Kim zeigt, das in den dunklen und düsteren Tagen der Pandemie mit seiner Lebendigkeit viel Positives, ja eine Art beginnende Aufbruchsstimmung, eine Wiedergeburt, eine "Auferstehung" suggeriert. So jedenfalls empfindet es Mike Zito selbst, der weiter erklärt und ausführt, dass er momentan voller musikalischer Ideen steckt und die Songs nur so aus ihm raussprudeln. "I believe it is a wonderful collection of songs, stories and sonic waves of electric guitar that convey darkness before the dawn. I am once excited about love, life and music", sagt er. Beste Voraussetzung für exzellente Musik, die auf diesem Album zur Genüge vorhanden ist. Gekonnt setzt er seine musikalische Ausrichtung der etwas raueren Gangart, des etwas raueren Sounds von "Quarantine Blues", seinem wunderbaren Vorgängeralbum, fort. Unter der Produktion von David Z (u. a. Etta James, Budday Guy, Prince, BoDeans) wirkt alles, bei durchaus hervorragenden Strukturen, voller Ecken und kanten, herrlich ungeschliffen, fernab jeder kommerziellen Hochglanz-Ausrichtung. Das Ambiente ist einfach schön "dreckig". Und es ist groovy, swampig und southern. Im Grpßen und Ganzen kommt das Songmaterial (3 Coverversionen, 8 eigene Titel) sehr dynamisch, wobei Zito's Gitarrenspiel wieder unfassbar stark ist. Die immer wieder packenden Soli sind variabel, virtuos, zeigen eine ungeheure, zwanglose Spielfreude. Den Auftakt macht eine tolle, dreckige, Slideguitar-getränkte (brodelnde Soli) Fassung von JJ Cale's "I'll make love to you", der Zito und seine klasse Band ordentlich Drive mitgeben. Großartig hier das exquisite Saxophon-Solo von Eric Demmer am Ende des Songs. Das kompakte, sehr schöne "Dreaming on you" besticht mit einem coolen Midtempo-Groove, einer großartigen Melodik und herrlichen, erdigen Gitarrenlicks und -linien, inkl. eines exzellenten Solos. In einem richtig satten, opulenten Gitarrengewand mit hintergründiger Orgel hören wir schließlich eine baumstarke Coverversion von Eric Clapton's (Blind Faith) "Presence of the Lord", wobei Zito zum einen eine exzellente Gesangsleistung abliefert, aber auch mit einem sehr virtuosen, quirligen Gitarrensolo brilliert. Mit viel Schwung rockt das gefällige, in eine tolle Melodie eingebundene "You don't have me", bei dem der Meister erneut ein furioses, wieselflinkes Gitarrensolo raushaut, das seine herauragenden Saitenkünste einmal mehr in beeindruckender Art ud Weise unterstreicht. Geradezu hymnisch kommt der kraftvolle Slow Blues "Damned if I do" mit seinen anheizenden Bläser-Fills und den voller Power steckenden, zünftigen Gitarrensoli, gefolgt von dem kernigen, heißen, von klimperndem Honky Tonk-Piano, Bläser-Fills und powernden Gitarrenriffs bestimmten Roadhouse-Bluesrocker "Running man" und einer spektakulären Fassung von Willie Dixon's/Howlin’ Wolf’s Blues-Standard "Evil" (irres Gitarrensolo). Den Abschluß dieses vorzüglichen Albums bildet schließlich das hammerstarke, balladeske Titelstück "Resurrection", das mit einem gewissen Achtziger Jahre-/"Purple Rain"-Vibe spielt - melodisch, groovy und mit einem hinreißenden Gitarrensolo. Keine Frage, auf Mike Zito ist Verlaß! Das ist erneut ein hochklassiges Werk eines hochkarätigen Musikers! Weiter so!

Das komplette Tracklisting:

1. I'll Make Love To You - 3:27
2. Don't Bring Me Down - 4:21
3. Dreaming Of You - 3:55
4. In My Blood - 3:45
5. Presence Of The Lord - 5:20
6. When It Rains - 6:23
7. You Don't Have Me - 3:44
8. Damned If I Do - 5:29
9. Running Man - 4:15
10. Evil - 6:23
11. Resurrection - 6:55

Art-Nr.: 10364
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'll make love to you
Dreaming of you
Presence of the Lord
You don't have me
Damned if I do
Running man
Resurrection

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