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Chambers, Sean - that's what I'm talkin' about ~ tribute to hubert sumlin [2021]
Rau, intensiv, voller Leidenschaft und Feuer! "That’s What I’m Talkin About", das gewaltig starke, achte Album des gefeierten Gitarrenhexers Sean Chambers aus Fort Myers/Florida, ist ein mächtig kochendes Blues- und Bluesrock-Vergnügen der ganz besonderen Art: Eine furiose, genauso powernde wie emotionale, liebevolle Verneigung vor seinem großen Mentor Hubert Sumlin. Enthalten sind 9 Tracks, die Sean Chambers und seine Band in den über 4 Jahren, in denen sie als Hubert Sumlin's Touring Band fungierten, mehr oder minder iregelmässig bei ihren gemeinsamen Auftritten spielten, sowie eine großartige Egenkomposition Chambers' ("Hubert's song") zu Ehren des einstigen Howlin Wolf-Gitarristen Sumlin. "This album is a tribute to my mentor, and friend, the late great Hubert Sumlin", sagt Chambers über das Album und erklärt weiter: "Back in 1998, I got a call asking if my band and I would be interested in backing up Hubert at ‘Blues Stock’ in Memphis. It was a magical night for me, and the chemistry between us and Hubert worked really well. After that show, Hubert asked if we would become his full-time group. My band and I continued to play and tour with Hubert for over four years. I look back on that time with Hubert as my college education in the blues". Mittlerweile gehört Sean Chambers selbst zu den etabliertesten Künstlern der Blues- und Bluesrock-Szene. Das renommierte britische "Guitarist Magazin" führt ihn unter den "Top 50 blues guitarists of the last cenmtury" - eine absolut nachvollziehbare Einordnung. Unter anderem beeinflusst von solchen Legenden wie Johnny Winter, Jimi Hendrix und vor allen Dingen Stevie Ray Vaughan, brilliert Chambers, übrigens auch ein hervorragender Sänger, mit außergewöhnlich virtuosen, emotionalen, aber auch ungemein energiegeladenen Gitarrenläufen, sehr erdig, dreckig, rau und ursprünglich, zuweilen eine regelrechte Wucht fabrizierend. Auch bei langsameren Stücken ist das so, wie etwa bei dem packenden, hammerstarken "Goin' down slow", einem lichterloh brennenden Slow Blues, bei dem der Meister mit seinen kernigen Gitarrenlinien und den fulminanten, fast schon brachialen Gitarrenläufen und -soli eine ungeheure Power freisetzt, ohne dabei dieses gewisse Slow Blues-Feeling vermissen zu lassen. Mitreißend! Doch kommen wir zum Beginn des Albums: Nach dem shuffeligen Opener, dem quirligen Instrumental "Chunky", einem Hubert Sumlin-Original, fahren Chambers und seine exzellenten Begleiter (Antar Goodwin - Bass, Andrei Koribanics - Drums, Bruce Katz und bei den beiden letzten Songs Allman Betts Band-Keyboarder John Ginty - Orgel & Piano) mit dem famosen Willie Dixon-Klassiker "Do the do" den Energie- und Drive-Faktor richtig hoch. Ein fetter, aber sehr gefälliger Power Bluesrock-Boogie mit einem angedeuteten Bo Diddley-Groove, der wie ein unaufhaltsamer Blues-Train aus den Lautsprechern rollt. Chambers singt klasse, sein Gitarrenspiel (klasse Licks und mächtige Slide-Ausflüge) ist "on fire". Mit jeder Menge "rockin and rollin'" Blues-Drive geht es bei dem genauso temporeichen, wie melodischen "Hidden charms" ab. Die Riffs mit ihrem swampigen Southern-Vibe klingen hier ein wenig nach Sonny Landreth. Chambrs' Lead Gitarren-Spiel ist erneut sehr kraftvoll, dabei aber deutlich lockerer und eleganter, als bei den ersten Tracks. Baumstark sind beispielsweise auch das klassische, aber sehr zeitgemäß, mit einem coolen Groove versehene Howlin Wolf-Cover "Forty-Four" (klimperndes Piano, scharfe Gitarrenlinien), der wieder mit furiosen, flammenden, rauen Soli (Orgel und Gitarre) versehene, mächtig Dampf ablassende Slow Blues "Taildragger", sowie das southern soulig angehauchte, herrlich lässig und kraftvoll rocikende "Howlin' for my darling". Besonders erwähnenswert erscheint noch die bereits oben erwähnte Eigenkomposition von Chambers, "Hubert's song", eine genauso dynamische, steady rockende, wie bewegende und dankbare Ehrung seines Mentors, wo er singt" "Thank you Hubert, for everything you've done, you taught me how to play the blues, and now we sure have fun". Und wie alle Spaß haben: Chambers, die Band und wir Fans! Wundervoll! Ein absolut beeindruckendes Album. Definitiv ein neuer Meilenstein in Chambers' Karriere.

Das komplette Tracklisting:

1. Chunky - 3:38
2. Do the Do - 3:16
3. Rockin' Daddy - 3:00
4. Goin' Down Slow - 5:47
5. Hidden Charms - 3:28
6. Forty Four - 3:51
7. Taildragger - 5:54
8. Hubert's Song - 3:38
9. Sitting on Top of the World - 3:45
10. Howlin' for My Darling - 3:22
11. Louise - 3:53

Art-Nr.: 10344
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Do the do
Goin' down slow
Hidden charms
Forty-Four
Taildragger
Hubert's song
Howlin' for my darling

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Daniel, Jesse - beyond these walls [2021]
Jesse Daniel, unter Fachleuten und Kollegen (Shooter Jennings beispielsweise sagt über ihn "this dude’s the next one to blow up") hoch geschätzter Countrysänger und -songwriter, ein Verfechter des echten, absolut authentischen "Pure Country"-Sounds, hinterlässt mit seinem neuen, dritten, ganz vorzüglichen Album "Beyond these walls" eine wirklich beeindruckende Duftmarke im Genre. "That's the finest of real Country Music"! Jesse Daniel hat keine einfache Vergangeheit hinter sich. Der ursprünglich aus Californien stammende und heute in Texas ansäässige, ehemalige Punkrocker hatte in seinen jungen Jahren lange mit Drogenproblemen zu kämpfen, doch gerade die musikalische Kurskorrektur zur Countrymusic veränderte komplett sein Bewusstsein und brachte ihn wieder auf die richtigen Pfade des Lebens. Heute gilt der "aufgeräunte" Jesse Daniel als einer der talentiertesten Künstler unter der mit wirklich sehr vielen Talenten gesegneten Texas Country-Szene, die es längst verdient hätten, von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Sein tolles, neues Werk jedenfalls dürfte diesbezüglich der nächste, große Schritt sein. Produziert von Tommy Detamore und mit einer erstklassigen Begleitband hinter sich (neben Tommy Detamore - pedal steel, dobro, nylon guitar, mandolin sind das u. a. der exzellente Lead Gitarrist John Carroll, Kristopher Schoen an den Drums, Hank Singer an der Fiddle, sowie Ronnie Huckaby von George Strait's "Ace In The Hole Band" am Piano und Kevin Smith von Willie Nelson's Band am Bass), gelingt Daniel ein ganz wunderbares, 12 Songs umfassendes, sehr abwechslungsreiches Werk bester, klassischer, ehrlicher, lupenreiner, unverfälschter Countrymusic, traditionell durch und durch, und damit frei von jeglichen poppigen Elementen. Fiddles, Dobros, Steelguitars, herrliche Country E-Gitarren, Baritone Gitarren und klare Acoustic Gitarren bestimmen neben Daniel's großartigem Gesang das musikalische Geschehen. Das erstklassige, viele Countrystile umfassende Songmaterial kommt in einem schönen, klaren, natürlichen Sound, wirkt überwiegend recht flott und flüssig, beinhaltet aber auch die ein oder andere, hervorragende Ballade und zwei tolle TexMex-Nummern, eine davon, "El Trabajador", komplett in spanisch vogetragen, und zwar im Duett mit einem wieder einmal toll singenden Raul Malo (The Mavericks). Insgesamt spürt man Daniel's Verbundeheit zum texanischen Country deutlich, doch auch ein Hauch vom California Countrysound seines Geburtsstaates ist durchaus wahrnehmbar. Größen wie Merle Haggard, George Jones, Johnny Cash, Chris LeDoux, John Denver und Buck Owens, Gram Parsons und Townes Van Zandt, aber natürlich auch George Strait und Alan Jackson hinterlassen in Daniel's Musik deutliche Spuren. Das Album startet mit dem großartigen, frischen, sehr natürlichen, flotten Western Country-Feger "Clayton was a cowboy". Glänzt mit tollem Dobro- und Fiddle-Spiel, feinen Acoustic Gitarren und einem guten Drive. Es folgt das überaus melodische "'Lookin' back", gespickt mit viel Twang und durchzogen von herrlicher Baritone E-Gitarre und Pedal Steel. Wirkt wunderbar locker und flockig, im Refrain aber auch schön knackig. Fabelhafte Nummer! So geht das munter weiter, zum Beispiel mit dem klassischen, lässigen Honky Tonker "Simple things" (feine, Cash-like Gitarren-Licks, exzellentes Dobro, schöne Fiddle, großartiger Background Gesang von Co-Writerin und Gattin Jodi Lyford), der balladesken, natürlich frischen und völlig lockeren, puren, Mexican-flavoured Classic Country-Nummer "Texas summer night", dem knackigen, mit starken E-Gitarren-Licks und Steel-Fills in Szene gesetzten, Linedance-geeigneten Two-Stepper "Think I'll stay", dem honky tonkigen, George Strait-mässigen "Angel on the ground", wie auch dem wunderschönen, sehr melodischen, knackig "rockenden" Countrysong "Living in the great divide" mit seiner hervorragenden Pedal Steel-/Fiddle-/E-Gitarren-Instrumentierung (tolle Solo-Passage im Break). Ihr Freunde des "Pure Country": Freut euch! Jesse Daniel und sein Album "Beyond these walls" sind "your kind of Contry"! Oder, wie es in einem U.S-Review nachzulesen ist: Dieses Album ist eine echte Liebeserklärung an die traditionelle Countrymusic.

Das gesamte Tracklisting:

1. Clayton Was a Cowboy - 3:31
2. Lookin' Back - 3:21
3. Simple Things - 2:57
4. Texas Summer Night - 3:28
5. Think I'll Stay - 3:36
6. Drop a Line (Out Here on the Water) - 4:03
7. Angel on the Ground - 3:33
8. El Trabajador - 3:11
9. Living in the Great Divide - 3:34
10. Gray - 4:21
11. Soñando Contigo - 4:26
12. I'll Be Back Around - 4:31

Art-Nr.: 10366
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Clayton was a cowboy
Lookin' back
Simple things
Texas summer night
Think I'll stay
Angel on the ground
Living in the great divide

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Flatlanders, The - treasure of love [2021]
Sie gelten als absolute Pioniere des texanischen Country- und Countryrock-Sounds, zuweilen auch als "Hippie-Country"-Pioniere bezeichnet, haben in den letzten rund 50 Jahren Generationen nachfolgender Musiker nachhaltig beeinflusst und geprägt: The Flatlanders, jene legendäre, 1972 in Lubbock/Texas, gegründeten Band um die drei Texas-Ikonen Joe Ely, Jimmie Dale Gilmore und Butch Hancock beglücken ihre Fans und die Freunde texanischer Country-, Countryrock- und Rootsmusik nach ewig langen 12 Jahren endlich mal wieder mit einem neuen Album. "Treasure of love" heißt es - und es ist wahrhaft eine beeindruckende "Schatzkiste" liebevoll zusammengestellter, reinster, texanischer Songperlen. 15 erstklassige Songs haben die sich in bestechender Form präsentierenden "alten Haudegen" mit ihren exzellenten Begleitmusikern (u. a. Lloyd Maines, der das Album zusammen mit Joe Ely auch produzierte, - guitars, pedal steel, dobro, mandolin, harmony vocals, Robbie Gjersoe - guitars und Pat Manske - drums) eingespielt, eigene Kompositionen, aber auch jede Menge "handpicked" Coverversionen alter Songklassiker, denen sie allesamt ihren so geschätzten, unverkennbaren, großartigen, ganz eigenen "Flatlanders"-Stempel aufdrücken. Sie spielen so herrlich erdig, rau, unbekümmert, natürlich, ursprünglich, rootsig, stets tief verwurzelt in den texanischen Outlaw-Traditionen, scheren sich einen Dreck um irgendwelche kommerziellen Trends, lassen sich nie von ihrem Weg abbringen und wirken dabei doch so wunderbar erfrischend, zeitgemäß und vital. Es ist die helle Freude, all diese Songs (ein Lied ist stärker als das andere), mit ihren tollen Arrangements, Melodien und Gesangsperformances zu genießen - ob rootsig rockig oder "pure Texas Country". Zu Beginn geht es erstmal richtig kraftvoll zu. Den Auftakt bildet der famose, mit massiver elektrischer Energie (starke E-Gitarren) ausgestattete Country-/Rootsrocker "Moanin' of the midnight train", einer saustarken Butch Hancock-Komposition, hier aber grandios vorgetragen von Joe Ely. Bevorzugtes Instrument in dem dreckigen, rauen, dennoch absolut melodischen, musikalischen Geschehen ist eine brodelnde, ja glühende Lap Steel-/Slide-Gitarre. Das Solo gegen Ende brillant. Ein Hammer-Auftakt. Demgegenüber präsentieren die Flatlanders aber auch ein paar herrliche Eigeninterpretationen wunderbarer, alter "Country-Schinken", die sie in erfrischender Weise mit ihrem rauen Texas-Charme aufpeppen, ohne dabei die reinen, ursprünglichen Country-Traditionen auch nur ansatzweise zu verbannen. Hinreißende Beispiele dafür sind u. a. die großartige, flotte, uralte Tex Ritter-Nummer "Long time gone" (schönes Dobro-/Pedal Steel-Ambiente, feine Harmonies), Paul Siebel's, von Jimmie Dale Gilmore klasse vorgetragener, purer Honky Tonker "The Ballad of Honest Sam", oder die Killer-Version des 1957 entstandenen Johnny Cash-Klassikers "Give my love to Rose", der hier, blendend vorgtragen von Butch Hancock, genauso vertraut, wie einer rundum erfolgreich verabreichten Frischzellenkur unterzogen, wirkt. Ganz großartig sind zum Beispiel auch die schön knackige, rockig rootsige Version von Bob Dylan's "She belongs to me", die mit jeder Menge Southern-Flair und einem schöne Outlaw-Feeling ausgestattete, knackige Fassung von Mickey Newbury's "Mobile Blue" (wunderbare, vielschichtige Gitarren), wie auch das exzellent interpretierte, ewig junge "Sittin' on top of the world". Was die Flatlanders auch anpacken, es passt einfach. Der Sound ist im übrigen exzellent abgemischt und produziert. Ein Genuß! Ely, Gilmore und Hancock haben noch einmal einen ganz großen Wurf gelandet. Das ist allerfeinste, beeindruckendste Texas Roots-/Americana-/Countyrrock-/Country-Kunst.

Das komplette Tracklisting:

1. Moanin' of the Midnight Train - 4:18
2. Long Time Gone - 2:53
3. Snowin' on Raton - 3:43
4. She Smiles Like a River - 2:44
5. Love, Please Come Home - 2:56
6. Give My Love to Rose - 2:57
7. Treasure of Love - 2:08
8. Satin Shoes - 3:57
9. The Ballad of Honest Sam - 4:02
10. Mama Does the Kangaroo - 3:11
11. She Belongs to Me - 3:47
12. I Don't Blame You - 3:33
13. Mobile Blue - 2:47
14. Ramblin' Man - 3:24
15. Sittin' on Top of the World - 4:24

Art-Nr.: 10350
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Moanin' of the midnight train
Long time gone
She smiles like a river
Love please come home
Give my love to Rose
The Ballad of Honest Sam
Mobile Blue
Sittin' on top of the world

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Immediate Family, The - same [2021]
3 Gitarren, Bass, Drums - das ist der satte, exzellente California (Blues) Rock'n Roll der Immediate Family! Die beiden vor einigen Monaten erschienenen EPs der Band waren offensichtlich nur ein leichter, zguegebenermaßen sehr guter, Aufgalopp, denn jetzt, mit ihrem ersten "full length" Album starten sie erst richtig durch und laufen zu ganz großer Form auf. Wow, was stehen diese "alten Säcke" voll im Saft! Bei der Truppe handelt es sich um eine All Star-Formation legendärer, alter (Studio)Hasen aus Californien, die in den letzten gut 4 Dekaden, entweder einzeln, sehr oft aber auch zusammen, die ganz Großen des Westcoast Rocks und des berühmten "California Sounds", wie zum Beispiel Jackson Browne, Linda Ronstadt, Don Henley, Stevie Nicks, James Taylor, Warren Zevon, Carole King, Graham Nash, David Crosby und viele, viele mehr, sowohl auf ihren unzähligen Alben, als auch live während ihrer ausgedehnten Tourneen begleiteten. Die Namen dieser "Sidemen" (vielen früher auch ein Begriff als "The Section"), alles begnadete Musiker, sind nahezu jedem Rockfan ein Begriff. Es sind: Danny Kortchmar (guitar and vocals), Waddy Wachtel (guitar and vocals), Leland Sklar (bass), Russ Kunkel (drums), komplettiert durch den etwas jüngeren Steve Postell (guitar and vocals). Und dieses gestandene Quintett spielt wie ein junger, hungriger Haufen - frisch, frei, unbekümmert, leidenschaftlich, erdig, voll purer Energie. Das 14 prächtige Tracks umfassende Songmaterial übertrifft das der beiden vorangegangenen EPs noch einmal bei weitem. Es geht deutlich druckvoller zur Sache, die 3 Gitarren-Fraktion Wachtel, Kortchmar und Postell lässt ordentlich Dampf ab (fette Riffs, herrliche Soli), die Melodien sind einfach klasse und die bluesigen Tendenzen der musikalischen Basis mit den unvermeidlichen Einflüssen des California-Sounds harmonieren geradezu perfekt miteinander. Nach den ersten, jeweils auf einer der zwei vorangegangenen EPs bereits vorab veröffentlichten, beiden starken Tracks, "Can't stop progress" und "Slippin' and slidin'" (alles andere sind neue Songs) demonstrieren die Burschen mit dem brodelnden, bärenstarken Bluesrock-Boogie "Everything that's broken" gleich eindrucksvoll, welch einen Bock sie darauf hatten, dieses tolle Album einzuspielen, Gas zu geben und zu rocken, was das Zeug hält. Power, Dynamik, Drive, großartige Percussion (Bongos), von exzellenter Bluesguitar begleiteter Lead Gesang und überall massive, fette Gitarren, inkl. eines glühenden Solos, bestimmen das Geschehen. Alle sind auf Betriebstemperatur - Band und Zuhörer. Klasse! Coole, schwere, fast swampige Grooves, kernige Riffs, dazu eine starke Meldoie und ein sattes Gitarrengewand, begleiten den dezent funky angehauchten, kochenden Kortchmar/Wachtel-Cut "Divorced". Dazu verleihen Waddy's Slide-Licks diesem rauen "Bluesrock-Banger" genau den richtigen Touch. Bei dem folgenden, wunderschönen, von herrlichen, frischen Gitarrenlinien und klaren Riffs bestimmten "A thing of the past", schalten sie dann mal einen Gang runter. Ein großartiger, das typische California-Flair der Künstler, die sie früher (und zum Teil auch noch heute) begleiteten und begleiten, widerspiegelnder Midtempo Westcoast-Rocker vom Feinsten. Schon das raue, glühende Slideguitar-Intro des anschließenden Waddy Wachtel-Rockers "Fair warning" lässt erahnen, das der Pegel nun wieder ordentlich nach oben geht. Ein packender, powernder Rhythmus und Gitarren satt preschen aus den Lautsprechern. Dazu gibt's im Break ein prächtiges Solo der sich duellierenden Gitarristen Wachtel und Kortchmar. Danach hören wir ein geniales, kraftvolles Cover von Warren Zevon's "Things to do in Denver when you're dead" (viel Energie, fantastisches Gitarrensolo mit herrlichen Twin-Leads), gefolgt von dem schön knackigen, Blues- und Westcoast-Tendenzen bravourös ausbalancierenden Rocker "House will fall", wieder gespickt mit mehreren zündenden Gitarrensoli. Ganz toll auch die hinreißende, mit feinsten Slideguitar-Linien veredelte, wundervolle, durchaus lockere, aber auch knackige, viel Westcoast-Feeling ausstrahlende Ballade "Not made that way", sowie der krachende, kompakte, von satten, straighte Riffs, tighten Drums und treibendem Bass geprägte, bluesige Rocker "Turn it up to ten". Schon bei den ersten beiden EPs gab es jeweils als Bonus einen Live-Track - so ist das auch hier. Das Album schließt mit zwei prächtigen Live-Coverstücken, und zwar mit Warren Zevon's "Johnny strikes up the band" und Jackson Browne's "Somebody's baby". Ein von vorn bis hinten prächtiges Album! Die Namen dieser fünf Könner, die nun als "The Immediate Family" noch einmal ihr ganz eigenes Ding machen, sind wirklich ein großes Versprechen, dessen Erwartungen mit diesem Werk sogar noch übertroffen werden. Man merkt ihnen einfach an, wieviel Bock sie haben, sich mit ihren eigenen, großartigen Songs genüßlich in ewig jungen Westcoast-Traditionen zu aalen und sich dabei auch nochmal, völlig lpsgelassen, schön bluesig und fett rockend auszutoben. Das Feuer brennt!

Das komplette Tracklisting:

1. Can't Stop Progress - 4:28
2. Slippin' and Slidin' - 3:55
3. Everything That's Broken - 3:21
4. Damage - 3:26
5. Divorced - 3:46
6. A Thing of the Past - 3:41
7. Fair Warning - 3:35
8. Things to Do in Denver When You're Dead - 3:20
9. House Will Fall - 4:15
10. Not Made That Way - 3:35
11. Time to Come Clean - 4:41
12. Turn It up to Ten - 3:17
Bonustracks:
13. Johnny Strikes Up The Band - live - 3:26
14. Somebody's Baby - live - 4:14

Art-Nr.: 10380
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Everything that's broken
Divorced
A thing of the past
Fair warning
Things to do in Denver when you're dead
House will fall
Not made that way
Turn it up to ten

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McCollum, Parker - gold chain cowboy [2021]
Nach der großartigen, 6 Songs umfassenden EP aus dem letzten Jahr, folgt nun mit "Gold chain cowboy" Parker McCollum's "full length" Major Label Album-Debut, mit dem er dort weitermacht, wo er mit der EP aufgehört hat. Der junge, in Conroe, vor den Toren Houston's aufgewachsene, aktuell aber in Austin lebende, höchst talentierte Singer/Songwriter aus Texas, dem nicht wenige Experten, sowohl in Texas, als auch in Nashville eine große Karriere prophezeien, fühlt sich sowohl im klassischen New Country, als auch im Americana und vor allen Dingen in diesem authentischen, staubigen, typisch texanischen Red Dirt Country(rock) zuhause. So ist es wenig verwunderlich, dass, neben ihm selbst, der alle Songs geschrieben oder mitgeschrieben hat, bei dem ein oder anderen Stück auch seine texanischen Kumpels Randy Rogers (Randy Rogers Band) und Wade Bowen als Songwriter mit involviert waren. Zudem betont McCollum, dass ihn solche Lone Star-Kollegen wie Steve Earle, James McMurtry und Townes Van Zandt, genauso wie die legendären Country-Traditionalisten Porter Wagoner und George Strait, aber auch Leute wie John Mayer und Ryan Adams stark beeinflusst und inspiriert haben. So sagte McCollum kürzlich in einem Interview: "I want to have Luke Bryan's success, singing Chris Knight-caliber songs. To have longevity, you can’t sacrifice integrity to get on the radio. People know the difference, look at Willie, look at Strait. I knew I could do Texas and never leave, or come to Nashville and do the pop-country thing. My goal is to ride the middle". Genauso sind die durchweg großartigen Songs auf "Gold chain cowboy" dann auch angelegt, gut ausbalanciert zwischen sehr authentischem Nashville New Country und dem typischen, natürlichen und erdigen, leicht staubigen, texanischen Red Dirt-Vibe ala Rogers, Bowen, Knight & Co.. Die Musik kommt überwiegend mit viel Kraft und in einem von tollen, satten E-Gitarren und knackigen Drums geprägten Sound. Dabei kommen McCollum's Talente, wie seine starke Stimme, sein exzellentes Songwriting und gutes Händchen für hervorragende Melodien bestens zur Geltung. Zu den forscheren, mit einem ordentlichen Drive versehenen Stücken zählen beispielsweise der großartig rockende, mit erdiger Slideguitar (starkes Solo) inszenierte, satte Opener "Wait outside" (kerniges Red Dirt-Flair), der von McCollum gemeinsam mit Miranda Lambert, Randy Rogers und Jon Randall komponierte, leicht Achtziger-infizierte, melodische Knaller "Falling apart", und das schöne, von vielschichtigen Gitarren und einem klasse Rhythmus bestimmte "Why Indiana", während sich das von satten E-Gitarren-Riffs und einer klasse Melodie geprägte "To be loved by you", das ebenfalls sehr Gitarren-betonte "Drinkin'" (klasse E-Gitarren-Solo, starke Pedal Steel-Fills), sowie das hinreißend melodische, sehr locker und natürlich sprudelnde "Heart like mine" im knackigen Midtempo bewegen, und das großartige, zusammen mit Danielle Bradbery vorgetragene und mit tollen Gitarren instrumentierte "Dallas", wie auch das einzige, schon auf der oben erwähnten, kürzlich erschienenen EP veröffentlichte, wunderschöne, knackige "Pretty heart" (alle anderen Track sind neu) eher den Balladen zuzurechnen sind. Alles passt prima zusammen. Das ist bester, knackig angerockter, handgemachter, schnörkelloser New Country mit leichten Bezügen zu den Achtzigern und Neunzigern, und einer wohl temperierten Red Dirt-Würze. Erneut eine klasse Vorstellung von Parker McCollum.

Das komplette Tracklisting:

1. Wait Outside - 3:21
2. Dallas (feat. Danielle Bradbery) - 3:30
3. To Be Loved By You - 3:19
4. Drinkin' - 3:15
5. Falling Apart - 3:10
6. Heart Like Mine - 3:32
7. Why Indiana - 3:31
8. Rest Of My Life - 2:54
9. Pretty Heart - 4:05
10. Never Loved You At All - 3:01

Art-Nr.: 10367
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Robert Jon & The Wreck - shine a light on me brother [2021]
"Southern flavored, blues rock & roll and hints of 70’s rock", der einen nicht mehr aus dem Schwärmen kommen lässt. Unglaublich! Wo ist das Limit dieser Band? Letztes Jahr waren sie mit dem fantastische Album "Last Light On The Highway" am Start und man dachte, diese musikalische Höhe werden sie kaum noch einmal übertreffen können - und nun hauen sie dieses umwerfende, neue Werk "Shine A Light On Me Brother" raus. Wieder eine Weiterentwicklung, noch mal eine Stufe höher - Robert Jon & The Wreck aus Orange County/California sind nicht zu stoppen. Bravouröse Songs der Extraklasse schütteln sie aus dem Ärmel, als wäre es gar nichts. Satte Gitarren, herrliche Slide, himreißende Soli, bärenstarkes, variables Songmaterial, wunderbare Melodien, auch mal ein rootsiges Countryrock-Flair, dann wieder die Nähe zum Jamrock, ein Schuß Soul und Blues, ein erdiger, satter Sound (bei drei/vier Songs erzeugt die geschickt und wohl temperiert eingesetzte Bläserfraktion "504 Horns" aus New Orleans zusätzlichen Druck und Hitze, zudem glänzen Joe Bonamassa's Backing-Damen Mahalia Barnes, Prinnie Stevens und Juanita Tippins mit herausragendem Background Gesang) - kaum eine andere Band schafft es, ursprünglichen "grit", Natürlichkeit, spürbare, jammige Spielfreude und wunderbare Harmonien mit solch einer Selbstverständlichkeit und Perfektion, in einem dermaßen unwiderstehlichen, natürlichen, erdigen Southern Rock-Gewand zusammenzuführen. Robert Jon Burrison - lead vocals, guitars (großartige, kraftvolle Stimme), Henry James Schneekluth - lead guitar, slide guitar, vocals, Steve Maggiora - keyboards, sowie die exzellente Rhythmussektion, bestehend aus Andrew Espantman - drums, vocals und Warren Murrel - bass, vocals, verstehen sich mittlerweile nahezu blind in ihrem Zusammenspiel. Allein dieser grandiose Gitarrenzauber des jungen, fantastisch aufspielenden Henry James und Steve Maggiora's begnadetes, klimperndes Piano- (die Inspiration von Lynyrd Skynyrd's legendärem Billy Powell ist deutlich erkennbar) und Orgelspiel sind ein Hochgenuß. Los geht's mit purer Dynamik, Leidenschaft und Power. Das Titelstück des Albums, "Shine a light on me brother", steht auf dem Programm - was für ein kochender, bluesiger, dezent Gospel-inspirierter Roadhouse-/Southern Rock-Hammer! Mächtige, satte Gitarrenriffs, furios kilmperndes Piano, ein teibender, schwerer Groove, hinreißende Slideguitar-Licks (inkl. glühendem Solo), Robert Jon's exzellenter Gesang - und dann, plötzölich, nach der ersten Strophe, tritt die Band mit einem starken Tempowechsel voll aus's Gaspedal und implementiert ordentlich heiße Bläser-Fills und tierische, weibliche Background Vocals. Die sprichwörtliche "Hütte" brennt. Und über allem: eine beeindruckende, großartige Melodie. Ein mitreißender Auftakt! Was kann jetzt noch schief gehen? Nichts! Und so kommt es auch. Eine bravouröse Nummer folgt der nächsten. Zum Beispiel der schön funky groovende, jammige, abermals voller Energie steckende, melodische, satte Southern Rocker "Everyday" (zwei zündende Gitarrensoli, tolle Percussion, prächtiger Background Gesang, irre starkes Pianospiel), der hoch melodische, fantastisch arrangierte, kernig und "catchy" nach vorn rockende Gitarren Southern-/Heartland Rock-Knaller "Ain't no young love song" (traumhafte Harmonies, wunderbar ins Ohr gehender Refrain, super Gitarrenarbeit von Henry James), der begnatete, ungemein gefühlvolle, dennoch durchaus knackige, fesselnde Soul-Blues "Chicago" mit seinen hinreißend passenden Bläsern und dem tollen Groove, die traumhaft schöne, ein gewisses Southern Countryrock-Flair ausstrahlende, mit feinen- Orgel- und Piano-Klängen, sowie exzellenter Slideguitar (starkes Solo) veredelte Ballade "Hurricane", das schön lockere, Country- und Southern Rock-Charakteristika geradezu perfekt vereinende "Desert sun" (die Nummer fühlt sich an, als sei sie aus einer imaginären, gemeinsamen Siebziger Jahre-Session der Eagles, The Marshall Tucker Band und The Outlaws entsprungen, fabelhaftes Slideguitar-Solo von Henry James), die packende, fette, hymnische Southern Rock-Ballade "Brother" (umwerfendes, glühendes Gitarrensolo), ehe das Album mit dem temporeichen, eine Menge gute Laune verbreitenden, furiosen, southern-rocking Partyfeger "Radio" in absoluter Hochstimmung ausklingt. Die Folge: Grenzenlose Begeisterung - nicht nur bei der Southern Rock-Gemeinde! Ein Album voller Suchtpotential! Diese Musik berauscht! Was für eine großartige Band! Längst hätten Robert Jon & The Wreck ein deutlich breiteres Publikum verdient. Pete Francis vom unabhängigen, amerikanischen Webzine "Blues Rock Revue" sagt darüber und über das Album: "This is one of the best blues rock band’s in the world today. The musicianship is topnotch, the songs are great, and this is a band that can be appreciated by a wide variety of listeners. 'Shine A Light On Me Brother' is Robert Jon and the Wreck’s best album to date which is saying a lot. It’s a great album from start to finish". 100% Übereinstimmung!

Das komplette Tracklisting:

1. Shine a Light on Me Brother - 3:57
2. Everyday - 4:27
3. Ain't No Young Love Song - 3:20
4. Chicago - 4:45
5. Hurricane - 5:19
6. Desert Sun - 4:12
7. Movin' - 4:45
8. Anna Maria - 4:45
9. Brother - 4:26
10. Radio - 3:11

Art-Nr.: 10382
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Shine a light on me brother
Everyday
Ain't no young love song
Chicago
Hurricane
Desert sun
Brother
Radio

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Walker, Clay - texas to tennessee [2021]
Tolles, neues Album des Texaners Clay Walker, einem der erfolgreichsten Vertreter der jungen Neo Traditional Country-Bewegung der Neunziger Jahre. Damals, auch noch zu Beginn der Zweitausender Jahre, wurde er für seine wunderbar traditionelle Countrymusic verehrt, verbuchte zahlreiche Hits, wurde in einem Atemzug mit George Strait, Alan Jackson, Tracy Lawrence & Co. genannt. Nun legt er sein neues Werk "Texas to Tennesse" vor, mit dem er wie selbstverständlich an seine alten Zeiten anknüpft, vielleicht ein wenig erfischender und zeitgemäßer, aber stilistisch unverändert - und das ist einfach gut so. Da sind sie wieder, die ehrlichen, natürlichen, puren Country-Traditionen, die Cowboy-Romantik, die Steelguitars, die passenden Texte, die schönen Melodien, verpackt sowohl in ordentlich knackigen Songs, als auch in der ein oder andere, sehr feinen Ballade. Enthält den aktuellen, höchst erfolgreichen Hit "Need a bar sometimes". Die Fans liebten ihn damals, ihren Clay Walker, und sie werden ihn auch heute lieben. Seine Musik hat nichts von ihrer früheren Klasse und Anziehungskraft verloren. "Clay Walker is back" - mit einer prächtigen Vorstellung.

Das komplette Tracklisting:

1. Anything To Do With You - 3:08
2. Need a Bar Sometimes - 2:44
3. Catching Up With An Ol' Memory - 3:24
4. Country Side - 2:46
5. Cowboy Loves A Woman - 3:30
6. Texas To Tennessee - 3:04
7. I Just Wanna Hold You - 2:58
8. Loving You Then - 2:54
9. You Look Good - 2:55
10. One More - 2:13

Art-Nr.: 10358
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Zito, Mike - resurrection [2021]
Bluesrock Gitarrenhexer und "all-around cool guy" Mike Zito präsentiert sein neues, abermals ganz großartiges Werk "Resurrection", das die Tradition seiner zuletzt so starken Veröffentlichungen beeindruckend fortsetzt. Das fängt schon mit dem Albumcover an, das ein interessantes, perfekt zum Albumtitel passendes, farbenfrohes Gemälde des südkoreanischen Künstlers Yool Kim zeigt, das in den dunklen und düsteren Tagen der Pandemie mit seiner Lebendigkeit viel Positives, ja eine Art beginnende Aufbruchsstimmung, eine Wiedergeburt, eine "Auferstehung" suggeriert. So jedenfalls empfindet es Mike Zito selbst, der weiter erklärt und ausführt, dass er momentan voller musikalischer Ideen steckt und die Songs nur so aus ihm raussprudeln. "I believe it is a wonderful collection of songs, stories and sonic waves of electric guitar that convey darkness before the dawn. I am once excited about love, life and music", sagt er. Beste Voraussetzung für exzellente Musik, die auf diesem Album zur Genüge vorhanden ist. Gekonnt setzt er seine musikalische Ausrichtung der etwas raueren Gangart, des etwas raueren Sounds von "Quarantine Blues", seinem wunderbaren Vorgängeralbum, fort. Unter der Produktion von David Z (u. a. Etta James, Budday Guy, Prince, BoDeans) wirkt alles, bei durchaus hervorragenden Strukturen, voller Ecken und kanten, herrlich ungeschliffen, fernab jeder kommerziellen Hochglanz-Ausrichtung. Das Ambiente ist einfach schön "dreckig". Und es ist groovy, swampig und southern. Im Grpßen und Ganzen kommt das Songmaterial (3 Coverversionen, 8 eigene Titel) sehr dynamisch, wobei Zito's Gitarrenspiel wieder unfassbar stark ist. Die immer wieder packenden Soli sind variabel, virtuos, zeigen eine ungeheure, zwanglose Spielfreude. Den Auftakt macht eine tolle, dreckige, Slideguitar-getränkte (brodelnde Soli) Fassung von JJ Cale's "I'll make love to you", der Zito und seine klasse Band ordentlich Drive mitgeben. Großartig hier das exquisite Saxophon-Solo von Eric Demmer am Ende des Songs. Das kompakte, sehr schöne "Dreaming on you" besticht mit einem coolen Midtempo-Groove, einer großartigen Melodik und herrlichen, erdigen Gitarrenlicks und -linien, inkl. eines exzellenten Solos. In einem richtig satten, opulenten Gitarrengewand mit hintergründiger Orgel hören wir schließlich eine baumstarke Coverversion von Eric Clapton's (Blind Faith) "Presence of the Lord", wobei Zito zum einen eine exzellente Gesangsleistung abliefert, aber auch mit einem sehr virtuosen, quirligen Gitarrensolo brilliert. Mit viel Schwung rockt das gefällige, in eine tolle Melodie eingebundene "You don't have me", bei dem der Meister erneut ein furioses, wieselflinkes Gitarrensolo raushaut, das seine herauragenden Saitenkünste einmal mehr in beeindruckender Art ud Weise unterstreicht. Geradezu hymnisch kommt der kraftvolle Slow Blues "Damned if I do" mit seinen anheizenden Bläser-Fills und den voller Power steckenden, zünftigen Gitarrensoli, gefolgt von dem kernigen, heißen, von klimperndem Honky Tonk-Piano, Bläser-Fills und powernden Gitarrenriffs bestimmten Roadhouse-Bluesrocker "Running man" und einer spektakulären Fassung von Willie Dixon's/Howlin’ Wolf’s Blues-Standard "Evil" (irres Gitarrensolo). Den Abschluß dieses vorzüglichen Albums bildet schließlich das hammerstarke, balladeske Titelstück "Resurrection", das mit einem gewissen Achtziger Jahre-/"Purple Rain"-Vibe spielt - melodisch, groovy und mit einem hinreißenden Gitarrensolo. Keine Frage, auf Mike Zito ist Verlaß! Das ist erneut ein hochklassiges Werk eines hochkarätigen Musikers! Weiter so!

Das komplette Tracklisting:

1. I'll Make Love To You - 3:27
2. Don't Bring Me Down - 4:21
3. Dreaming Of You - 3:55
4. In My Blood - 3:45
5. Presence Of The Lord - 5:20
6. When It Rains - 6:23
7. You Don't Have Me - 3:44
8. Damned If I Do - 5:29
9. Running Man - 4:15
10. Evil - 6:23
11. Resurrection - 6:55

Art-Nr.: 10364
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'll make love to you
Dreaming of you
Presence of the Lord
You don't have me
Damned if I do
Running man
Resurrection

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