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Cold Stares, The - heavy shoes [2021]
Roh, laut, kompromißlos, ehrlich, authentisch - das sind die ganz großartigen, 2010 gegründeten Cold Stares aus dem U.S.-Bundesstaat Indiana, ein Bluesrock-/Rock-Outfit der ganz besonderen Art. Sie klingen wie eine grandiose, mit mindestens 2 Gitarristen gespickte, einen gewaltigen, satten und voluminösen Sound produzierende, vier oder fünf Kopf starke, prächtig eingespielte Truppe, die leidenschaftlich alles raushaut, was geht, doch die Cold Stares sind "nur" ein Duo, bestehend aus Chris Tapp (vocals, guitars, leyboards, songwriting) und Brian Mullins (drums, percussion). Aber was für eines: Das ist die fette, pure, genauso tief in den late Sixties/early Seventies-verwurzelte, wie moderne, lebendige Bluesrock-/Rock-'n Roll-Hingabe - auf ihrem neuen, baumstarken Album "Heavy shoes" gebündelt in 12 kernigen, exzellenten Songs. Dabei punkten die Cold Stares mit einer ganz eigenen Identität. "We’re not just a blues band, or just a rock band, or anything other than who we are", sagt Chris Tapp dazu. In der Tat ist ihre Musik schwer mit der irgendwelcher anderen Acts zu vergleichen, obwohl man hin und wieder Spuren alter Heroen wie Black Sabbath, Led Zeppelin & Co findet, die sie allerdings gekonnt mit ihren eigenen, unverwechselbaren Klangbildern verbinden. Das Album ist im Grunde ein brodelnder Kessel aus, von wunderbar fett rockenden, zum Teil auch fuzzigen, dreckigen Gitarren und coolen, knirschenden Grooves bestimmtem Blues und Rock, hier und da mit einem klasse Desert-Feeling, auch mit Garagen- und Psychedelic-Vibes, sowie einem Hauch von Southern-Flair - hart, teils auch durchaus heavy, straight, mit jeder Menge Power, alles vereint in oft von düsteren Erfahrungen geprägten, facettenreichen Texten und, trotz aller Härte und Rauheit, prächtig in den Gehörgängen hängen bleibenden Melodien. Los geht's mit dem großartigen, bluesigen, wuchtig und laut rockenden Titelstück "Heavy shoes", das gleich von einem der eingängigsten Retro Fuzz Gitarren-Riffs geprägt ist, die seit langem zu hören waren. Der stark singende Chris Tapp glänzt zudem mit einem satten, feurigen Gitarresolo, Brian Mullins' hervorragendes, kraftvolles Drumming bereitet ihm dazu die Basis. Die Energie gleich verdammt hoch, der Funke auf den Zuhörer springt sofort über. Rockt einfach herrlich! Ähnlich strukturiert kommt das nicht minder starke "Take this body from me", dessen Ursprung deutlich hörbar in den rockenden late Sixties und early Seventies liegt. Die powernden Gitarrenriffs rufen ein wenig die guten, alten Free um Paul Rodgers in Erinnerung. Es bleibt herrlich retro: Die leicht psychedelischen Riffs, sowie der unwiderstehliche, lässige, flotte und eine gewisse Lockerheit ausstrahlende, saucoole, soulige Groove des dezent swampig bluesigen "In the night time", harmonieren geradezu magisch miteinander. Tolle Melodie! Hat entfernt etwas von den legendären Doors um Jim Morrison. Super Nummer! Wie wild nach vorn galoppierende, fuzzige, etwas punkige Black Sabbath rockt das furiose "40 dead men", während der packende, leicht shuffelige, sich schwerblütig in eine gewaltige Energie heinein manövrierende "Prosecution Blues" tief in klassischen Blues-Traditionen verwurzelt ist. Chris Tapp's zündendes, satt soundendes Gitarrensolo steckt voller Feuer. Die hier erzeugte "wall of guitars" ist ein Paradebeispiel für den eingangs erwähnten Eindruck, dass hier viel mehr Leute (Gitarristen) als nur Tapp und sein Drummer-Kumpel Brian Mullins am Werk sind. Große Klasse auch der schwungvolle, dynamische Retro-Bluesrocker "It's a game" mit seinen kreativen Riffs und dem virtuosen Drumming, sowie der abermals ein paar Spuren legendären Sabbath'schen heavy Hardrocks aufweisende und mit ein paar Cream- und Robin Trower-Vibes spielende, powernde Bluesrocker "Save you from you". Mit dem von einer tollen Melodie durchzogenen, prächtig groovenden, von wunderbaren, erdigen Riffs geprägten, ein leichtes Desert- und Psychedelic-Flair versprühenden Midtempo-Bluesrocker "Dust in my hands" (famoses Gitarrensolo) endet diese fantastische Album schließlich mit genau solch einer Mörder-Nummer, wie es 12 Tracks zuvor begonnen hatte. Ja, die Cold Stares setzen hier in Sachen hartem, rohem, dabei aber überaus eingängigem, fuzzy Gitarren-Bluesrock und Rock'n Roll ein gewaltiges Ausrufezeichen. Ein einen richtig anfixendes, saustarkes Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Heavy Shoes - 3:10
2. 40 Dead Men - 3:08
3. Take This Body From Me - 3:02
4. Hard Times - 3:26
5. In The Night Time - 3:08
6. Strange Light - 3:01
7. Prosecution Blues - 3:53
8. It's A Game - 2:31
9. Save You From You - 3:18
10. You Wanted Love - 2:43
11. Election Blues - 3:29
12. Dust In My Hands - 3:46

Art-Nr.: 10379
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Heavy shoes
40 dead men
Take this body from me
In the night time
Prosecution Blues
It's a game
Save you from you
Dust in my hands

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Dan + Shay - good things [2021]
Album Nr. 4 von Nashville's "heißestem" Duo Dan + Shay (Dan Smyers und Shay Mooney). Sie bleiben weiterhin ihrer Linie treu, die ihnen bislang schon so viel Ruhm und jede Menge Hits einbrachte: schöne, gefällige Melodien, tolle Harmonien, eingängige, "sommerliche" Arrangements und ihr höchst professionelles, von den Fans so geschätztes Mainstream Country-/Pop-Crossover-Liedgut. 12 neue Tracks, inkl. des Riesenhits "10.000 hours" mit Pop-Jüngling Justin Bieber. Auch mit diesem Werk werden Dan + Shay wieder auf der absoluten Erfolgswelle schwimmen.

Das komplette Tracklisting:

1. Good Things - 2:28
2. Steal My Love - 2:42
3. You - 3:16
4. Body Language - 2:24
5. Give In To You - 2:23
6. Irresponsible - 2:43
7. Lying - 2:26
8. One Direction - 3:17
9. Let Me Get Over Her - 3:02
10. Glad You Exist - 2:24
11. 10.000 Hours (with Justin Bieber) -2:47
12. I Should Probably Go To Bed - 2:50

Art-Nr.: 10376
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Daniel, Jesse - beyond these walls [2021]
Jesse Daniel, unter Fachleuten und Kollegen (Shooter Jennings beispielsweise sagt über ihn "this dude’s the next one to blow up") hoch geschätzter Countrysänger und -songwriter, ein Verfechter des echten, absolut authentischen "Pure Country"-Sounds, hinterlässt mit seinem neuen, dritten, ganz vorzüglichen Album "Beyond these walls" eine wirklich beeindruckende Duftmarke im Genre. "That's the finest of real Country Music"! Jesse Daniel hat keine einfache Vergangeheit hinter sich. Der ursprünglich aus Californien stammende und heute in Texas ansäässige, ehemalige Punkrocker hatte in seinen jungen Jahren lange mit Drogenproblemen zu kämpfen, doch gerade die musikalische Kurskorrektur zur Countrymusic veränderte komplett sein Bewusstsein und brachte ihn wieder auf die richtigen Pfade des Lebens. Heute gilt der "aufgeräunte" Jesse Daniel als einer der talentiertesten Künstler unter der mit wirklich sehr vielen Talenten gesegneten Texas Country-Szene, die es längst verdient hätten, von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Sein tolles, neues Werk jedenfalls dürfte diesbezüglich der nächste, große Schritt sein. Produziert von Tommy Detamore und mit einer erstklassigen Begleitband hinter sich (neben Tommy Detamore - pedal steel, dobro, nylon guitar, mandolin sind das u. a. der exzellente Lead Gitarrist John Carroll, Kristopher Schoen an den Drums, Hank Singer an der Fiddle, sowie Ronnie Huckaby von George Strait's "Ace In The Hole Band" am Piano und Kevin Smith von Willie Nelson's Band am Bass), gelingt Daniel ein ganz wunderbares, 12 Songs umfassendes, sehr abwechslungsreiches Werk bester, klassischer, ehrlicher, lupenreiner, unverfälschter Countrymusic, traditionell durch und durch, und damit frei von jeglichen poppigen Elementen. Fiddles, Dobros, Steelguitars, herrliche Country E-Gitarren, Baritone Gitarren und klare Acoustic Gitarren bestimmen neben Daniel's großartigem Gesang das musikalische Geschehen. Das erstklassige, viele Countrystile umfassende Songmaterial kommt in einem schönen, klaren, natürlichen Sound, wirkt überwiegend recht flott und flüssig, beinhaltet aber auch die ein oder andere, hervorragende Ballade und zwei tolle TexMex-Nummern, eine davon, "El Trabajador", komplett in spanisch vogetragen, und zwar im Duett mit einem wieder einmal toll singenden Raul Malo (The Mavericks). Insgesamt spürt man Daniel's Verbundeheit zum texanischen Country deutlich, doch auch ein Hauch vom California Countrysound seines Geburtsstaates ist durchaus wahrnehmbar. Größen wie Merle Haggard, George Jones, Johnny Cash, Chris LeDoux, John Denver und Buck Owens, Gram Parsons und Townes Van Zandt, aber natürlich auch George Strait und Alan Jackson hinterlassen in Daniel's Musik deutliche Spuren. Das Album startet mit dem großartigen, frischen, sehr natürlichen, flotten Western Country-Feger "Clayton was a cowboy". Glänzt mit tollem Dobro- und Fiddle-Spiel, feinen Acoustic Gitarren und einem guten Drive. Es folgt das überaus melodische "'Lookin' back", gespickt mit viel Twang und durchzogen von herrlicher Baritone E-Gitarre und Pedal Steel. Wirkt wunderbar locker und flockig, im Refrain aber auch schön knackig. Fabelhafte Nummer! So geht das munter weiter, zum Beispiel mit dem klassischen, lässigen Honky Tonker "Simple things" (feine, Cash-like Gitarren-Licks, exzellentes Dobro, schöne Fiddle, großartiger Background Gesang von Co-Writerin und Gattin Jodi Lyford), der balladesken, natürlich frischen und völlig lockeren, puren, Mexican-flavoured Classic Country-Nummer "Texas summer night", dem knackigen, mit starken E-Gitarren-Licks und Steel-Fills in Szene gesetzten, Linedance-geeigneten Two-Stepper "Think I'll stay", dem honky tonkigen, George Strait-mässigen "Angel on the ground", wie auch dem wunderschönen, sehr melodischen, knackig "rockenden" Countrysong "Living in the great divide" mit seiner hervorragenden Pedal Steel-/Fiddle-/E-Gitarren-Instrumentierung (tolle Solo-Passage im Break). Ihr Freunde des "Pure Country": Freut euch! Jesse Daniel und sein Album "Beyond these walls" sind "your kind of Contry"! Oder, wie es in einem U.S-Review nachzulesen ist: Dieses Album ist eine echte Liebeserklärung an die traditionelle Countrymusic.

Das gesamte Tracklisting:

1. Clayton Was a Cowboy - 3:31
2. Lookin' Back - 3:21
3. Simple Things - 2:57
4. Texas Summer Night - 3:28
5. Think I'll Stay - 3:36
6. Drop a Line (Out Here on the Water) - 4:03
7. Angel on the Ground - 3:33
8. El Trabajador - 3:11
9. Living in the Great Divide - 3:34
10. Gray - 4:21
11. Soñando Contigo - 4:26
12. I'll Be Back Around - 4:31

Art-Nr.: 10366
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Clayton was a cowboy
Lookin' back
Simple things
Texas summer night
Think I'll stay
Angel on the ground
Living in the great divide

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Grimes, Curtis - same [2021]
Herrliches Pedal Steel-Wimmern, tolle, vielschichtige Gitarren, eine fein surrende Fiddle, klimperndes Honky Tonk-Piano, dazu eine wunderbar ins Ohr gehende Melodie und ein schön knackiger, saftiger Sound - dies sind die Merkmale der fantastischen (Cowboy) New Country-Nummer "Still a little country left", dem starken Opener von Curtis Grimes' exzellentem, neuem, selbstbetiteltem Album. Ein perfekt gewähltes Eröffnungsstück, denn nicht nur der Titel des Songs, sondern auch dessen musikalische Ausrichtung stehen stellvertretend für sämtliche Tracks des kompletten Albums. Curtis Grimes, aufgewachsen in Gilmer/Texas, entdeckte schon früh seine Liebe zur Countrymusic und wurde groß mit solchen Leuten wie Alan Jackson und vor allen Dingen George Strait. Es war von frühester Jugend an sein großer Traum, einmal auf der Bühne zu stehen, ähnlich wie seine großen Idole. In Fahrt kam der Start seiner Karriere so richtig, als Curtis bei einem örtlichen Contest einen Auftritt als Support-Act für eine Kenny Chesney-Show gewann, was ihn wiederum in die ersten Staffel der amerikanischen "The voice"-Ausgabe brachte. Dort gewann er zwar nicht, erarbeitete sich aber eine große, landesweite Fanbase, die ihn für seine ehrliche, authentische Musik liebte. Gesegnet mit immensem Talent und einer wunderbaren, reinen Countrystimme, zählt er in seiner texanischen Heimat mittlerweile längst zu den etabliertesten und am höchsten geschätzten Vertretern des traditionellen Country. Das neue Album offenbart den Fans von vorn bis hinten erstklassige, knackige, absolut traditionell verwurzelte, dennoch wunderbar frische, alles andere als antiquiert wirkende, voll im Saft stehende, texanische New Country-Musik auf der Höhe der Zeit - durchaus mit einer gewissen Nashville-Kompatibilität, aber fei von jeglichen, aufgesetzten, Genre-fremden Pop-Spielereien. Nein, die sind ihm völlig fremd. Vielmehr spürt man eher diesen einzigartigen, natürlichen, unwiderstehlichen, texanischen Red Dirt-Grit., wie etwa bei solchen "Buddies" wie Cody Johnson & Co.. Ebenso ist die Inspiration seines großen Helden George Strait deutlich spürbar. Weitere Prachtstücke neben dem Opener sind beispielsweise das starke,voller klasse E-Gitarren, Fidlle und Steelguitar-Fills steckende, sehr melodische "Friends", das honky-tonkige, mit surrender Fiddle und klasse E-Gitarren-Licks durchsetzte "Little bit" (cooles Banjo im Hintergrund), der mit exzellenter, kaftvoller Slidegitarre und kerniger E-Gitarre inszenierte Midtempo Countryrocker "Miles don't matter", der gut nach vorn gehende, sehr dynamische, prächtig tanbare "Pure Country"-Honky Tonker "River road dream", die großartige Country-Ballade "Cowboy constitution" (klimperndes Piano, exquisite Fiddle, schöne Pedal Steel-Klänge), wie auch der starke Abschlußtrack "Still", abermals eine tolle New Country-Ballade, wunderbar kraftvoll, knackig und melodisch in Szene gesetzt. Das ist großartige Countrymusic, wie man sie sich eigentlich in den Charts von Nashville wünschen würde. Doch die heute Pop-verseuchte Country-Realität ist weitestgehend eine andere - leider. Gut aber, dass es immer noch solche Künstler wie Curtis Grimes gibt, die sich davon nicht beeindrucken lassen und unabhängig von solchen Trends authentisch und ehrlich ihr eigenes, echtes "Real Country"-Ding aus vollem Herzen durchziehen. Thank you, Curtis Grimes - klasse!

Das komplette Tracklisting:

1. Still A Little Country Left - 3:22
2. Friends - 3:32
3. Little Bit - 3:12
4. Noah Built A Boat - 3:17
5. Miles Don't Matter - 2:49
6. River Road Dream - 3:26
7. Cowboy Constitution - 3:20
8. Ain't Worth The Heartache - 3:59
9. The Ground She Walked On - 4:02
10. Still - 3:15

Art-Nr.: 10384
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Still a little country left
Friends
Little bit
Miles don't matter
River road dream
Cowboy constitution
Still

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Harris & the Nash Ramblers, Emmylou - ramble in music city: the lost concert [2021]
Nach 15 Jahren ausgiebigen Tourens mit der berühmten Hot Band, gründete Emmylou Harris Anfang 1990 die Nash Ramblers, eine fantastische, akustisch ausgerichtete All Star-Band, bestehend aus Sam Bush (fiddle, mandolin, vocals), Roy Huskey jr. (bass), Larry Atamanuik (drums), Al Perkins (dobro, banjo, vocals), und Jon Randall Stewart (acoustic guitar, mandolin, vocals), mit der sie fortan einige Jahre unterwegs war. Am 28. September 1990 spielten Emmylou und die Nash Ramblers im Rahmen ihrer Debut-Tour erstmals in Nashville, und zwar im dortigen, ausverkauften Tennessee Performing Arts Center. Es war eine brillante Show, die damals offiziell mitgeschnitten wurde, schließlich aber in den Archiven unveröffentlicht verschwand - bis heute. Quasi komplett in Vergessenheit gerieten die Aufnahmen, als 2 1/2 Jahre später das Konzert im berühmten Nashville Ryman Auditorium ebenfalls mitgeschnitten und schließlich auch veröffentlicht wurde. Diese Veröffentlichung erlangte im Rahmen der Rettung des legendären Ryman's nicht nur großes öffentliches Interesse, sondern wurde auch ein gefeierter Erfolg. Unter anderem gab es einen Grammy für das Werk. Jetzt endlich, nach über 30 Jahren, hat man die früheren Aufnahmen aus dem Tennessee Performing Arts Center in den Archiven wiederentdeckt und macht sie nun glücklicherweise der Öffentlichkeit zugänglich. Eine weise Entscheidung, denn es war ein famoses Konzert, das der späteren Ryman-Show in nichts nachstand, im Gegenteil. Es ist umso interessanter, da der TPAC-Set komplett von dem des Ryman's abweicht - nicht ein Song ist doppelt. Emmylou und die Nash Ramblers präsentierten sich in prächtiger Spiellaune, spielten Tracks von u. a. A.P. Carter, Rodney Crowell, Ruth Franks, the Louvin Brothers, Doc Pomus und Mort Shuman, Paul Simon, und Townes Van Zandt, neben denen vieler anderer und natürlich auch einiger Eigenkompositionen. Der Sound der Aufnahmen ist exxzellent. Dieses 23 Songs umfassende Live-Werk ist ein wahres Fest für alle Emmylou-Fans. Tolle Sache!

Die komplette Setlist:

1. Roses in the Snow - 2:32
2. Even Cowgirls Get the Blues - 3:09
3. Beneath Still Waters - 4:07
4. If I Could Only Win Your Love - 2:34
5. Amarillo - 2:47
6. The Other Side of Life - 2:57
7. If I Needed You - 3:41
8. Two More Bottles of Wine - 2:58
9. Mystery Train - 2:31
10. My Songbird - 3:28
11. Wayfaring Stranger - 3:23
12. Green Pastures - 3:26
13. Blue Kentucky Girl - 3:06
14. Hello Stranger - 3:36
15. Remington Ride - 2:46
16. One of These Days - 2:53
17. The Boxer - 2:54
18. Born to Run - 3:47
19. The Price I Pay - 5:02
20. Sweet Dreams - 3:54
21. Save the Last Dance for Me - 3:16
22. Leaving Louisiana in the Broad Daylight - 3:18
23. Boulder to Birmingham - 3:38

Art-Nr.: 10391
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Lawrence, Tracy - hindsight 2020 vol. 2: price of fame [2021]
Eine Ikone des traditionellen Country feiert in diesem jahr sein 30-jähriges, musikalisches Jubiläum. Einer der tragenden Säulen der Neo-Traditionalisten der Neunziger hat bis heute nichts von seinem Reiz verloren. Das beweist er auch mit dem zweiten, neuen Album seiner für dieses Jahr, anlässlich des Jubiläums angekündigten Album-Trilogie, höchst eindrucksvoll. "Hindsight 2020 vol. 2: price of fame" hat, wie es der Titel schon andeutet, die Höhen und Tiefen des großen musikalischen Erfolges zum Thema. Enthalten sind 10 großartige Songs, mit denen Lawrence einerseits seine absolut erfolgreiche Vergangenheit Revue passieren lässt, indem er in der Tracklist noch einmal den ein oder anderen großen Klassiker seiner erfolgreichsten Zeit untergrbracht hat ("I see it now", "If The World Had A Front Porch" und das wunderbare "Stars Over Texas"), seinen Fans mit einigen prächtigen neuen Tracks andererseits aber auch eine weiterhin überaus vielversprechende Zukunft in Aussicht stellt. Unter diesen neuen Tracks sind zwei herausragende Duette, zum einen die famose, schön knackige, sehr melodische Midtempo New Country-Nummer "Price of fame", das Titelstück, mit Eddie Montgomery, der einen Häfte von Montgomery Gentry (klasse E-Gitarre, herrliche Pedal Steel-Fills), zum anderen das gut abgehende, honky tonkige "Holes in the wall" mit seinem "alten" Neunziger Jahre-Kumpel Tracy Byrd, deren beider Karrieren ja recht ähnlich verliefen. Weitere exzellente, neue Tracks sind beispielsweise das sehr knackige "Runaway heart" und das schöne "I'm a man". Tracy Lawrence bleibt seiner geliebten New Country Musik, abseits aller Trends, weiterhin mit Herz und Seele trau. Das ist wunderbarer, ehrlicher, purer, typischer Tracy Lawrence New Country, wie zu seinen allerbesten Tagen. Er zeigt sich in blendender Verfassung. So, wie ihn seine Fans lieben. Klasse!

Hier noch ein Hinweis, der aufgrund der großartigen Musik eher zu vernachlässigen ist, den wir aber dennoch erwähnen möchten:
Die CD kommt nur in einem einfachen, natürlich professionell gestaltetem Pappcover, ähnlich einem nicht aufklappbaren LP-Cover.

Das komplette Tracklisting:

1. Price of Fame (feat. Eddie Montgomery) - 2:45
2. If the World Had a Front Porch - 3:07
3. Holes in the Wall (feat. Tracy Byrd) - 2:59
4. I See It Now - 3:40
5. I'm a Man - 3:10
6. Somebody Paints the Wall - 3:16
7. Jealousy - 3:07
8. You Find out Who Your Friends Are - 3:44
9. Stars over Texas - 3:35
10. Runaway Heart - 2:47

Art-Nr.: 10375
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Robert Jon & The Wreck - shine a light on me brother [2021]
"Southern flavored, blues rock & roll and hints of 70’s rock", der einen nicht mehr aus dem Schwärmen kommen lässt. Unglaublich! Wo ist das Limit dieser Band? Letztes Jahr waren sie mit dem fantastische Album "Last Light On The Highway" am Start und man dachte, diese musikalische Höhe werden sie kaum noch einmal übertreffen können - und nun hauen sie dieses umwerfende, neue Werk "Shine A Light On Me Brother" raus. Wieder eine Weiterentwicklung, noch mal eine Stufe höher - Robert Jon & The Wreck aus Orange County/California sind nicht zu stoppen. Bravouröse Songs der Extraklasse schütteln sie aus dem Ärmel, als wäre es gar nichts. Satte Gitarren, herrliche Slide, himreißende Soli, bärenstarkes, variables Songmaterial, wunderbare Melodien, auch mal ein rootsiges Countryrock-Flair, dann wieder die Nähe zum Jamrock, ein Schuß Soul und Blues, ein erdiger, satter Sound (bei drei/vier Songs erzeugt die geschickt und wohl temperiert eingesetzte Bläserfraktion "504 Horns" aus New Orleans zusätzlichen Druck und Hitze, zudem glänzen Joe Bonamassa's Backing-Damen Mahalia Barnes, Prinnie Stevens und Juanita Tippins mit herausragendem Background Gesang) - kaum eine andere Band schafft es, ursprünglichen "grit", Natürlichkeit, spürbare, jammige Spielfreude und wunderbare Harmonien mit solch einer Selbstverständlichkeit und Perfektion, in einem dermaßen unwiderstehlichen, natürlichen, erdigen Southern Rock-Gewand zusammenzuführen. Robert Jon Burrison - lead vocals, guitars (großartige, kraftvolle Stimme), Henry James Schneekluth - lead guitar, slide guitar, vocals, Steve Maggiora - keyboards, sowie die exzellente Rhythmussektion, bestehend aus Andrew Espantman - drums, vocals und Warren Murrel - bass, vocals, verstehen sich mittlerweile nahezu blind in ihrem Zusammenspiel. Allein dieser grandiose Gitarrenzauber des jungen, fantastisch aufspielenden Henry James und Steve Maggiora's begnadetes, klimperndes Piano- (die Inspiration von Lynyrd Skynyrd's legendärem Billy Powell ist deutlich erkennbar) und Orgelspiel sind ein Hochgenuß. Los geht's mit purer Dynamik, Leidenschaft und Power. Das Titelstück des Albums, "Shine a light on me brother", steht auf dem Programm - was für ein kochender, bluesiger, dezent Gospel-inspirierter Roadhouse-/Southern Rock-Hammer! Mächtige, satte Gitarrenriffs, furios kilmperndes Piano, ein teibender, schwerer Groove, hinreißende Slideguitar-Licks (inkl. glühendem Solo), Robert Jon's exzellenter Gesang - und dann, plötzölich, nach der ersten Strophe, tritt die Band mit einem starken Tempowechsel voll aus's Gaspedal und implementiert ordentlich heiße Bläser-Fills und tierische, weibliche Background Vocals. Die sprichwörtliche "Hütte" brennt. Und über allem: eine beeindruckende, großartige Melodie. Ein mitreißender Auftakt! Was kann jetzt noch schief gehen? Nichts! Und so kommt es auch. Eine bravouröse Nummer folgt der nächsten. Zum Beispiel der schön funky groovende, jammige, abermals voller Energie steckende, melodische, satte Southern Rocker "Everyday" (zwei zündende Gitarrensoli, tolle Percussion, prächtiger Background Gesang, irre starkes Pianospiel), der hoch melodische, fantastisch arrangierte, kernig und "catchy" nach vorn rockende Gitarren Southern-/Heartland Rock-Knaller "Ain't no young love song" (traumhafte Harmonies, wunderbar ins Ohr gehender Refrain, super Gitarrenarbeit von Henry James), der begnatete, ungemein gefühlvolle, dennoch durchaus knackige, fesselnde Soul-Blues "Chicago" mit seinen hinreißend passenden Bläsern und dem tollen Groove, die traumhaft schöne, ein gewisses Southern Countryrock-Flair ausstrahlende, mit feinen- Orgel- und Piano-Klängen, sowie exzellenter Slideguitar (starkes Solo) veredelte Ballade "Hurricane", das schön lockere, Country- und Southern Rock-Charakteristika geradezu perfekt vereinende "Desert sun" (die Nummer fühlt sich an, als sei sie aus einer imaginären, gemeinsamen Siebziger Jahre-Session der Eagles, The Marshall Tucker Band und The Outlaws entsprungen, fabelhaftes Slideguitar-Solo von Henry James), die packende, fette, hymnische Southern Rock-Ballade "Brother" (umwerfendes, glühendes Gitarrensolo), ehe das Album mit dem temporeichen, eine Menge gute Laune verbreitenden, furiosen, southern-rocking Partyfeger "Radio" in absoluter Hochstimmung ausklingt. Die Folge: Grenzenlose Begeisterung - nicht nur bei der Southern Rock-Gemeinde! Ein Album voller Suchtpotential! Diese Musik berauscht! Was für eine großartige Band! Längst hätten Robert Jon & The Wreck ein deutlich breiteres Publikum verdient. Pete Francis vom unabhängigen, amerikanischen Webzine "Blues Rock Revue" sagt darüber und über das Album: "This is one of the best blues rock band’s in the world today. The musicianship is topnotch, the songs are great, and this is a band that can be appreciated by a wide variety of listeners. 'Shine A Light On Me Brother' is Robert Jon and the Wreck’s best album to date which is saying a lot. It’s a great album from start to finish". 100% Übereinstimmung!

Das komplette Tracklisting:

1. Shine a Light on Me Brother - 3:57
2. Everyday - 4:27
3. Ain't No Young Love Song - 3:20
4. Chicago - 4:45
5. Hurricane - 5:19
6. Desert Sun - 4:12
7. Movin' - 4:45
8. Anna Maria - 4:45
9. Brother - 4:26
10. Radio - 3:11

Art-Nr.: 10382
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Shine a light on me brother
Everyday
Ain't no young love song
Chicago
Hurricane
Desert sun
Brother
Radio

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Steel Woods, The - old news [2019]
The Steel Woods sind eine mit immensem Potential ausgestattete Southern Rock-Band aus Nashville/TN, die nun mit ihrem zweiten Werk "Old news" gegnüber dem schon baumstarken Vorgänger "Straw in the wind" glatt nochmal ein Pfund drauflegen. Sehr variabler und professioneller southern-rockin' Countryrock-, bzw. countryrockin' Southern Rock-Band (so herum passt die Bezeichnung wohl besser) mit durchweg bärenstarkem Songmaterial, knackig, energetisch, voller "saftiger" Gitarren und höchst melodisch dargeboten. Neben exzellenten Eigenkompositionen, enthält das Werk die ein oder andere, extrem stark interpretierte Coverversion, wie etwa Black Sabbath's "Changes", Tom Petty's "Southern accents" und den Allmans-Klassiker "Whipping post". Die Roots der Truppe liegen ohne jeden Zweifel bei solchen Helden wie den The Allman Brothers Band, Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, The Kentucky Headhunters und The Outlaws, wie auch jüngeren Vertretern wie beispielsweise Whiskey Myers und vor allem Blackberry Smoke. Ja, die Steel Woods sind so etwas wie "the next big thing" in der Southern Rock-Welt, denen man zutrauen darf, ebenso erfolgreich wie Blackberry Smoke zu werden. Auf jeden Fall ist das prächtiges "Southern Rock-Futter" für die notorisch ausgehungerte Fangemeinde.

Das komplette Tracklisting:

1. All of These Years - 4:11
2. Without You - 4:16
3. Changes - 5:55
4. Wherever You Are - 6:14
5. Blind Lover - 4:17
6. Compared to a Soul - 4:34
7. Old News - 4:04
8. Anna Lee - 4:02
9. Red River (The Fall of Jimmy Sutherland) - 1:59
10. The Catfish Song - 4:14
11. Rock That Says My Name - 6:27
12. One of These Days - 4:02
13. Are the Good Times Really Over (I Wish a Buck Was Still Silver) - 4:02
14. Whipping Post - 5:46
15. Southern Accents - 4:44

Art-Nr.: 9757
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Young, Chris - famous friends [2021]
Chris Young schwebt auf einer Erfolgswelle. Er gehört, mit zahlreichen Nr. 1-Hits auf seinem Konto, mittlerweile zu den zugkräftigsten Vertretern der jüngeren Nashville-Generation. Trotzdem haben seine Fans 4 lange Jahre warten müssen, bis endlich der Nachfolger seines überaus erfolgreichen "Losing sleep"-Albums von 2017 erscheint. Nun ist er da: "Famous friends" heißt das neue, 14 großartige Songs umfassende Werk - und die Fans dürfen sich freuen, denn der Mann aus Murfreesboro/TN präsentiert sich in blendender Verfassung. Das ist ganz hervorragender, deutlich im klassischen Country verwurzelter, jedoch sehr modern und knackig performter, junger New Country, prädestiniert dafür jede Menge Hits abzuwerfen. Wie etwa seinen neuen Chartbreaker "Famous friends", das Titelstück des Albums, das Chris Young zusammen mit seinem Kumpel Kane Brown präsentiert. Ein herrlicher, flotter, schwungvoller, frischer, sehr eingängiger New Country (Sommer)Hit, der in seiner musikalischen Ausrichtung (nicht stimmlich) ein wenig an die dynamischeren Tracks von Keith Urban erinnert, wobei hier die Country-Indikatoren deutlich ausgeprägter sind als bei Mr. Urban. Ein weiteres Duett, und zwar mit der großartigen Lauren Alaina, ist besonders erwähnenswert. Kommt schön knackig und sehr melodisch, etwa im Stil von Lady A (Lady Antebellum). Insgesamt halten sich rockige Titel und schöne Balladen in etwa die Waage. Sehr positiv zu erwähnen ist einmal mehr, dass Chris Young einfach über eine ausgezeichnete, kraftvolle, "echte" Countrystimme verfügt, was dazu führt, dass auch die etwas poppigeren Titel in ihrer Basis immer nach Country klingen. Das passt alles bestens. Klasse Leistung, Mr. Young!

Das komplette Tracklisting:

1. Raised on Country - 2:56
2. Famous Friends (with Kane Brown) - 2:46
3. Town Ain't Big Enough (with Lauren Alaina) - 2:51
4. Drowning - 3:11
5. Rescue Me - 3:18
6. Break Like You Do - 3:16
7. At the End of a Bar (with Mitchell Tenpenny) - 3:06
8. Love Looks Good on You - 3:30
9. One of Them Nights - 2:42
10. When You're Drinking - 3:16
11. Cross Every Line - 3:25
12. Hold My Beer Watch This - 2:46
13. Best Seat in the House - 3:05
14. Tonight We're Dancing - 3:08

Art-Nr.: 10374
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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