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Blues Traveler - traveler's blues [2021]
Blues Traveler - Traveler's Blues! Was für ein schönes und vor allem passendes Wortspiel dieser Albumtitel doch ist. Jawohl, Blues Traveler spielen, dem Bandnamen entsprechend, endlich mal Blues, bzw. Bluesrock - oder noch besser gesagt, jammigen Blues und Bluesrock. Und wie sie das machen: Einfach großartig! "Traveler's Blues" ist das 14. Album des 1983 in Princeton/New Jersey gegründeten Quintetts um den begnadeten Mundharmonika-Virtuosen und Frontmann John Popper, und es fühlt sich an wie ein Werk, für das die Band schon lange bestimmt war. Popper bezeichnet die Scheibe als ein Coveralbum mit Songs "from the American Blues Songbook". Blues Traveler, die einst als High School Rockband begannen und in den Neunzigern riesigen, kommerziellen Erfolg feierten, sich im Verlauf ihrer weiteren Karriere mit ihrer virtuosen und kreativen Musik aber vor allem auch in der Jamrock-Szene ein immenses Fanlager erspielten, sind, gerade in ihrer aktuellen Besetzung mit John Popper (vocals, harmonica), Chan Kinchla (guitar), Tad Kinchla (bass), Ben Wilson (keyboards) und Brendan Hill (drums) eine dermaßen ausgefuchste und musikalisch hochklassige, stylische Crew, die wirklich jedem Coversong ihren ganz eigenen Stempel aufdrückt. Und genau so läuft das hier. Sie nehmen sich 10 alte Blues-Klassiker vor (okay, klammern wir mal Seal's Pop-Hymne "Crazy" aus - doch auch daraus machen sie mit Hilfe von Rita Wilson und Gastgitarrist John Scofield ein prächtiges, leicht jazzig angehauchtes, alternatives Hörerlebnis), denen sie mit ihren typischen Stilmitteln und jeder Menge jammiger Spielfreude einen wunderbaren, neuen Anstrich voller Frische und eigener Identifikation verpassen. Allein schon durch John Popper's unverwechselbaren Gesang und sein einzigartiges Mundharmonika-Spiel wird den Songs eine ordentliche Portion Blues Traveler-DNA verpasst. Zusätzlichen Glanz bringen eine Menge hochkarätiger Gäste mit sehr starken Auftritten. Es geht los mit dem energiegeladenen, sehr dynamischen und jammigen Blues-/Funk-Rocker "Funky bitch" (ein Son Seals-Cover), der mit jeder Menge musikalischer Leidenschaft und einem klasse Groove punktet. Der lange Instrumentalteil mit Popper's sehr variablem, "soulful" Harp-Solo und Ben Wilson's nicht minder furiosem Orgel-Part hat, vor allem live, immenses Ausdehnungs-, und damit Jam-Potential. Das Feuer ist entfacht und die Band ist sofort auf Betriebstemperatur. So geht das munter auf höchstem Level weiter. Etwa mit dem klasse Cover von Jimmy Reed’s "You got me runnin'" (tolle, sich die Bälle munter zuspielende Lead-Gitarren- und Piano-Parts, Popper's Blusharp mischt ebenfalls mit, fantastischer Duettgesang von der beeindruckend singenden Crystal Bowersox und John Popper), dem schön traditionell gehaltenen, dennoch sehr zeitgemäß interpretierten, vor allem von Janis Joplin berühmt gemachten Big Mama Thornton-Hit "Ball and chain" (mit dem jungen, neuen Blues-Held Christone Kingfish Ingram an der Lead-Gitarre und mit starkem Duett-Gesang, Popper's Harp- und Ingram's darauf folgendes Gitarren-Solo sind schicht "magic"), dem tollen Mississippi Sheiks-Klassiker "Sittin’ on top of the world", bei dem Gov't Mule's Warren Haynes einen wieder einmal großartigen Gesangs- und Slidegitarren-Gastauftritt hinlegt (bärenstarkes, klimperndes Klavierspiel von Ben Wilson), dem wunderschön gespielten, dezent nostalgischen, melodischen Little Willie John-Cover "Need your love so bad" (eine herrliche "low-key" Blues-Nummer mit exzellenter Gast-Performance von Michael Trotter jr. und Tanya Blount, aka The War and Treaty), oder auch der fulminanten Version des alten Doors-Fegers "Roadhous Blues", mit großartigem Gitarrensolo von Chan Kinchla und wechselseitigen Harp-Einlagen von John Popper und Gast Mickey Raphael. Blues Traveler gelingt mit ihrem 14. Werk tatsächlich ein "echtes" Blues(rock)-Album - und zwar ein verdammt starkes. Authentisch, jammig, kreativ! Macht mächtig Laune, diesen neuen Versionen zuzuhören. Blues Traveler und ihre Gäste mit einer höchst überzeugenden Performance!

Das komplette Tracklisting:

1. Funky Bitch - 4:32
2. You Got Me Runnin' (with Crystal Bowersox) - 3:22
3. Tore Down (with Wendy Moten) - 4:43
4. Ball and Chain (with Christone Kingfish Ingram) - 5:47
5. Crazy (with Rita Wilson & John Scofield) - 4:29
6. Sittin' on the Top of the World (with Warren Haynes) - 5:20
7. Need Your Love so Bad (with The War and Treaty) - 4:09
8. Roadhouse Blues (with Mickey Raphael) - 4:25
9. Call Me the Breeze - 3:41
10. Trouble in Mind (with Keb' Mo') - 3:28

Art-Nr.: 10361
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Funky bitch
You got me runnin'
Ball and chain
Sittin' on top of the world
Need your love so bad
Roadhouse Blues
Trouble in mind

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Brown Band, Zac - the comeback [2021]
Wow! Das siebte Album der aus Atlanta/Georgia stammenden, grandiosen Zac Brown Band bedeutet nicht mehr und nicht weniger als einen absoluten, neuen Höhepunkt in deren schillernder Karriere. "The comeback", so der Albumtitel, suggeriert die langsame Rückkehr zur Normalität nach den schweren, pandemiebedingten Zeiten, verbunden mit dem ungezügelten Optimismus auf eine "leuchtende" Zukuft. Die Fans der Band dürfen den Albumtitel jedauch auch als eine eindeutige, ganz klare Rückkehr ihrer Lieblinge zu den Zeiten ihrer ersten drei/vier Alben verstehen, denn die ungewöhnlichen, elektronischen Sounds von "Jekyll + Hide" und "The Owl" gehören mit dem neuen Werk erst einmal wieder der Vergangenheit an. Alles ist wieder wie bei "The foundation" und den umittelbar darauf folgenden Werken. Da ist er wieder, dieser "luftige", handgemachte Country der Band, den sie in der Lage ist so unwiderstehlich, über seine Grenzen hinaus auszuloten, so variabel und kreativ, wie nur möglich zu gestalten, wie es kaum einer anderen Band gelingt. Diese herrliche Musik ist klar verwurzelt im Country, aber sie ist genauso im Roots-, Americana-, Southern- und auch im Jam Rock-Bereich zu Hause und das seit vielen, vielen Jahren, lange bevor sich der ganz große kommerzielle Erfolg einstellte. Sie strotzen auf dem neuen Album nur so vor Frische, zeigen ihre beeindruckende Spielkultur und Spielfreude, ihre natürlichen Roots und ihre Lockerheit. Das alles ist die pure Wonne: Die traditionll verwurzelten Country-Fundamente, der natürliche Southern Rock-Spirit, die ungezwungenen. jammigen Instrumental-Breaks, die Leichtigkeit, das Buffett-ähnliche Ocean-/Karibik Flair und diese traumhalft ins Ohr gehenden Melodien. Zu den Highlights eines überragenden Albums zählen der hinreißend melodische, sonnige, hymnische Countryrocker "Slow burn" (Pedal Steel, klasse E-Gitarren), die wunderbar karibisch angehauchten, lockeren, herrlich frischen Nummern "Same boat" und "Paradise lost on me", das fluffige, southern-folkige, wunderschöne "Wild palomino", der hoch melodische Gitarren-Countryrocker "The comeback", der satte Southern Rocker "GA clay", das lässig lockere, sicher auch im Repertoire von Midland gut unterzubringende "Old love song", der kernige, fette Southern Rocker "GA clay", die schöne Midtempo Countrynummer "Closer to heaven" mit Jazz Singer-Songwriter Gregory Porter als Duett-Partner, bis hin zu dem über 7-minütigen, umwerfenden, sich zwischen Country, Blues und jammigem Southernrock bewegenden, mit dem famosen Marcus King eingespielten "Stubborn pride" (irre Gitarrensoli, grandiose Gesangsperformance von Brown und King). Die Zac Brown Band spielt in einer ganz eigenen Country-Liga - und das auf höchstem Niveau. "The comeback" unterstreicht dies einmal mehr auf beeindruckendste Art und Weise. Ein brillantes, neues Album.

Das komplette Tracklisting:

1. Slow Burn - 3:32
2. Out in the Middle - 2:46
3. Wild Palomino - 3:18
4. Us Against the World - 3:12
5. Same Boat - 3:10
6. Stubborn Pride (feat. Marcus King) - 7:08
7. Fun Having Fun - 3:40
8. The Comeback - 3:19
9. Old Love Song - 3:31
10. Any Day Now - 3:13
11. Paradise Lost on Me - 2:24
12. GA Clay - 3:42
13. Love and Sunsets - 3:40
14. Closer to Heaven (feat. Gregory Porter) - 3:58
15. Don't Let Your Heart - 3:18

Art-Nr.: 10426
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Dion - stomping ground [2021]
Großartiges, neues Album von Dion (Dion Francis DiMucci), diesem ewig jungen Veteran und Haudegen, der seine größten, kommerziellen Erfolge bereits in den späten Fünfzigerm bis Mitte der Sechziger hatte (mit Dion & the Belmonts oder solo, deren Hits wie "Runaround Sue", "The Wanderer", "Ruby Baby" und "Lovers Who Wander" unvergesslich sind), der sich aber seit den letzten zwei Jahrzehnten ganz klar dem Blues und Bluesrock verschrieben hat, eine Musik, in der er sich tef verwurzelt fühlt. "Stomping ground" ist der kongeniale Nachfolger des letztjährigen, großartigen "Blues with friends"-Werkes, abermals erschienen auf Joe Bonamassa's noch recht jungem, eigenen "Keeping The Blues Alive"-Label. Wieder ist es ein ganz herrliches, kraftvolles Blues- und Bluesrock-Album geworden, das Dion mit einer Horde von hochkarätigen (Star)Kollaborateuren eingespielt hat, was allerdings bei anderen Künstlern in der Vergangenheit nicht immer automatisch ein Indiz für ein gutes Geligen war. Ganz anders bei diesem Werk: Zum einen gibt Dion hier jederzeit die Richtung vor, steht mit seiner herausragenden Gesangsperformance stets im Mittelpunkt des Geschehens, und das bei einem Alter von immerhin schon 82 Jahren. Einfach toll! Zum anderen werden hier, mit einer Ausnahme (Jimi Hendrix' "Red house", das Dion zusammen mit Keb' Mo' in einer hinreißenden, schön soulig-bluesigen, genauso old school, wie zeitgemäß, mit tollen Gitarrenläufen arrangierten Version präsentiert), keinerlei Covers aufgearbeitet, sondern es handelt sich bei den übrigen 13 von insgesamt 14 Tracks ausschließlich um neues Original-Songmaterial, alles komponiert oder mitkomponiert von Mr. DiMucci. Und die Songs sind klasse, absolut klasse! Nehmen wir doch gleich mal den das Album eröffnenden, energetischen, wie eine wuchtige, nicht zu stoppende Dampflok nach vorn preschenden und satt rockenden Blues-Boogie "Take it back", vollgepackt mit "special guest" Joe Bonamassa's Power-Riffs und fulminanten, fetten Gitarrenläufen. Die Nummer ist gleich ein richtiges Statement, beseitigt sofort jeden Zweifel an der Qualität des gesamten Werkes. Welch ein Drive, welch eine Power, welch eine Frische! Ein "Knaller"-Song folgt nach dem nächsten - jeweils mit weiteren, sich prächtig einbringenden Partnern, wie zum Beispiel Eric Clapton, Sonny Landreth, Billy F Gibbons, Marcia Ball & Jimmy Vovino, Mark Knopfler, Peter Frampton, Patti Scialfa & Bruce Springsteen und viele mehr. Wie gesagt, das Songmaterial ist exzellent! "The Blues have been at the heart of my music since the early 1960s", führte Dion im Rahmen der Veröffentlichung des Vorgängeralbums aus - und das kommt auch bei "Stomping ground" voll und ganz rüber. Man hört es zu einhundert Prozent. Eine wirklich beeidruckende Leistung von Dion DiMucci und seinen toll aufspielenden Freunden.

Das komplette Tracklisting:

1. Take It Back - (feat. Joe Bonamassa) - 5:35
2. Hey Diddle Diddle - (feat. G.E. Smith) - 4:28
3. Dancing Girl - (feat. Mark Knopfler) - 4:12
4. If You Wanna Rock 'n’ Roll - (feat. Eric Clapton) - 4:56
5. There Was A Time - (feat. Peter Frampton) - 6:29
6. Cryin' Shame - (feat. Sonny Landreth) - 4:45
7. The Night Is Young - (feat. Joe Menza, Wayne Hood) - 5:04
8. That's  What The Doctor Said - (feat. Steve Conn) - 4:05
9. My Stomping Ground - (feat. Billy F Gibbons) - 5:12
10. Angel In The Alleyways - (feat. Patti Scialfa, Bruce Springsteen) -4:20
11. I've Got To Get To You - (feat. Boz Scaggs, Joe Menza, Mike Menza) - 5:07
12. Red House (feat. Keb' Mo') - 3:13
13. I Got My Eyes On You Baby - (feat. Marcia Ball, Jimmy Vivino) - 4:12
14. I've Been Watching - (feat. Rickie Lee Jones, Wayne Hood) - 4:32

Art-Nr.: 10459
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Fish, Samantha - faster [2021]
"Faster" heißt das neue, fabelhafte Werk der grandiosen Gitarristin, Sängerin und Songwriterin aus Kansas City/Missouri, die seit 2012 mit ihrem Debutalbum "Runaway" die Bluesrock-Welt so richtig aufmischt. So jedenfalls leiteten wir vor 9 Jahren das Review ihres ersten Albums ein - es war der Startschuß zu einer blendenden Karriere. Nun, 6 weitere, großartige Alben und unzählige Awards später, gilt Samantha Fish als so etwas wie die Queen des Bluesrocks, ist in der Szene höchst anerkannt und wird allerorten, von Medien und Fans gleichermaßen, als brillante Vollblut-Musikerin begeisternd und wertschätzend gefeiert. Man kann ihre vielen Talente auch gar nicht hoch genug bewerten. Sie ist eine fantastische Gitarristin, aber auch eine exzellente Songwriterin und Sängerin und nicht zuletzt bekannt für ihren "aufregenden" Live-Performances. Zudem gilt sie als leidenschaftlich, äußerst ehrgeizig und innovativ, immer wieder bereit etwas Neues auszuprobieren und sich auch anderen Genres zu öffnen, ohne ihre Verwurzelung zum Blues und Rock je zu leugnen. Dies traf auf das sehr Roots- und Soul-orientierte, prächtige Vorgängerwerk "Kill or be kind" genauso zu, wie es jetzt auch wieder auf das enthusiastische, voller Power und Feuer steckende "Faster" zutrifft. Ihre Musikalität ist einfach umwerfend. Sie kombiniert ihre auch während dieses Album stets präsenten, kernigen Blues- und Rock-Roots mit einigen exzellenten, sehr spannenden, modernen, intelligenten und gut passenden, kreativen Pop-Klängen, die ein furioses, rundum gelungenes, "hippes" Ganzes ergeben, das toll zusammen passt und mächtig Laune macht. Einfach herrlich, wenn sie poppige Grooves und ein paar effektive, nie zu überdosierte, gut ausbalancierte elektronische Klänge mit ihren knallharten, straighten Gitarrenriffs und/oder einem kurzen, fetten, kratzigen Solo veredelt. Eine klasse Kombination. Heiß, sexy, rockig, gekonnt! Das Songmaterial ist durchweg klasse, bleibt prächtig hängen. Produziert hat Martin Kierszenbaum (Lady Gaga, Sting), der auch bei einer Vielzahl von Songs kompositorisch beteligt ist und Piano, Keyboards, Percussion, sowie zusätzlich Gitarre spielt. Unter den weiteren Musikern befinden sich Drummer Josh Freese (Guns N’ Roses, Nine Inch Nails, The Replacements) und Bassist Diego Navaira (The Last Bandoleros), sowie bei dem Song "Loud" mit einem überraschenden Gastauftritt der Rapper/Singer-Songwriter Tech N9ne. Das Resultat ist einfach ein tolles, rockiges, powerndes, heißes Album großartiger, in ihrer Basis durchaus bluesiger, flippiger, scharfer Musik mit einer musikalisch grenzenlos offenen, bestens aufgelegten Samantha Fish. Richtig starker Auftritt!

Das komplette Tracklisting:

1. Faster - 2:55
2. All Ice No Whiskey - 3:09
3. Twisted Ambition - 3:14
4. Hypnotic - 3:09
5. Forever Together - 2:54
6. Crowd Control - 4:17
7. Imaginary War - 3:09
8. Loud (feat. Tech N9ne) - 4:53
9. Better Be Lonely - 3:40
10. So-Called Lover - 3:05
11. Like A Classic - 3:47
12. All The Words - 4:35

Art-Nr.: 10386
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Georgia Thunderbolts, The - can we get a witness [2021]
Sie kommen, wie so viele ihrer musikalischen Seelenverwandten, aus dem U.S.-Bundesstaat Georgia, haben den Namen ihres Heimatstaates selbstbewußt und stolz in ihren Bandnamen eingebunden und sind damit geradezu prädestiniert dafür, sich einer ganz bestimmten Musikrichtung zu verschreiben, was die Georgia Thunderbolts dann auch mit "Leib und Seele" tun: dem Southern Rock! Und wie ihnen das gelingt - saustark! Die musikalischen Wurzeln des aus dem kleinen, im Süden der Appalachen liegenden Städtchen Rome stammende Quintett, bestehend aus T.J. Lyle (lead vocals), Riley Couzzourt (guitar), Logan Tolbert (guitar), Zach Everett (bass, harmony vocals, keys), und Bristol Perry (drums), liegen sehr tief verankert, und das ist auch gut so, im klassischen, zeitlosen Southern Rock solcher Größen wie Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet und The Allman Brothers Band, was wirklich die Basis ihrer großartigen Musik darstellt, doch sie fühlen sich auch durchaus vom Hardrock- und gar Metal-Genre inspiriert, was sie, mal mehr und mal weniger deutlich, in dem ein oder anderen Song genüßlich ausleben. Ihr Southern Rock ist klassisch, aber sie bevorzugen schon die etwas härtere Gangart, was sich vor allen Dingen in den massiven Gitarrenriffs niederschlägt. Strukturen und hervorragende Melodien bleiben deshalb jedoch nie auf der Strecke - im Gegenteil. Das passt alles super! Diese Band präsentiert sich als herausragende Einheit, die ihren harten, stolzierenden Southern Blues mit der Art von Dirt Road-Rock'n'Roll verbindet, den die Leute nicht nur in ihren Herzen sondern auch in ihren Knochen spüren - und das auf einem beeindruckend hohen Niveau. Das Songmaterial ist von vorn bis hinten erstklassig, es gibt keinerlei Ausfälle. Frontmann T.J. Lyle verfügt dazu über eine fantastische Stimme, deren Nähe zu Lynyrd Skynyrd-Legende Johnny Van Zant schon frappierend ist, der aber gleichzeitig auch in der Lage ist, mal einen "geilen" Hardrock-Shouter zu verkörpern. Arrangiert sind die Tracks überwiegend mit massiven, satten Gitarren, inklusive großartiger, zündender, explosiver Soli. Produziert haben im übrigen der alte The Kentucky Headhunters-Recke Richard Young und David Barrick - und das in einem voll fetten Sound. Mit Vollgas und höchster Intensität, ganz anders als es der Songtitel "Take it slow" suggeriert, legt die Band zu Beginn des Albums los. Frontmann T.J. Lyle gibt gleich alles, grölt sich dabei zum Teil die Lunge aus dem Hals, ohne dabei aber je den Melodienbogen zu verlieren oder gar zu "kollabieren". Die Nummer ist geprägt von dynamischen, harten, fast schon metallischen Gitarrenriffs, einer prächtigen, voller Southern-Soul steckenden Bluesharp (ebenfalls T.J. Lyle) und herrlichen "southernrockin' guitars", inkl. feurigem Solo. Leidenschaft, Herz, raue und unbekümmerte Spielfreude - das Southern Rock-Feuer brennt! In eine ähnliche Kerbe schlägt das stampfend nach vorn rockende "Lend a hand", abermals angetrieben von druckvollen, wuchtigen Riffs. Brilliert aber auch, gerade im Refrain, mit einer tollen Melodie und das Gitarrensolo im Break geht voll ab. Apropos Melodie: Diese ist geradezu traumhaft schön bei dem umwerfenden "Looking for an old friend", einem klassischen, genauso knackigen und kräftigen, wie lockeren, flotten Vorzeige-Southernrocker, irgendwo in der Schnittmenge zwischen Lynyrd Skynyrd und The Marshall Tucker Band. Fantastische Nummer! Das folgende "Spirit of a workin' man" ist ein weiteres Musterbeispiel für die erfrischende Variabilität der Band und ihr gutes Händchen für spannende Songstrukturen. Beginnt recht straight und hart, kehrt während des Songverlaufs auch immer mal wieder dorthin zurück, variiert aber zwischendurch, vor allem während der Strophen, zudem mit wunderbar lockernen, jammigen, ein schönes Allmans-Feeling versprühenden Passagen (klasse Twin-Gitarren). Sie bleiben bei den Allmans und widmen sich nun derem allseits bekannten "Midnight rider", covern diesen Klassiker aber so, wie man ihn selten gehört hat. Sie bewahren mit aller Natürlichkeit den ursprünglichen, lockeren Allmans-Spirit (herrliche Twin-Gitarren), implementieren aber darüber hinaus eine sehr kernige, mächtige Hard Rock-Wucht. Ein schmale Grat, den die Band mit absoluter Bravour meistert. Toll gemacht! So jagt, wie gesagt, eine starke Nummer die nächste, wie etwa das bluesige (schöne Mundharmonika), harte, mit tollen, wechselseitigen Lead Gitarren aufwartende "Half glass woman", das abermals mit jeder Menge Lynyrd Skynyrd-Spirit inszenierte, lockere "Dancin' with the devil", der von hypnotischen Metal-Riffs bestimmte, sehr druckvolle Southern Rocker "Can I get a witness", bis das Album schließlich nochmal mit einem absoluten Highlight endet, der grandiosen, geradezu epischen, sehr variabel inszenierten, dezent progressiv angehauchten Southern Rock-Hymne "Set me free" (großartige Gitarrenläufe). Die Georgia Thunderbolts sind eine weitere, fantastische Southern Rock Band, die dem Genre richtig gut tut und ihm frisches Leben einhaucht. Sie verkörpern den Geist legendärer Southern Rock-Granden genauso, wie den aktuell erfolgreicher Kollegen ala Blackberry Smoke & Co., injizieren dem klassischen Southern Rock aber auch, ohne ihn neu erfinden zu wollen, einen würzigen Schuß reichhaltiger, eigener Identität. Und das machen sie saustark! Die Georgia Thunderbolts mit einem echten, knapp 55-minütigen, bärenstarken Southern Rock-Pfund!

Das komplette Tracklisting:

1. Take It Slow - 4:01
2. Lend A Hand - 3:21
3. So You Wanna Change The World - 4:21
4. Looking For An Old Friend - 4:41
5. Spirit Of A Workin' Man - 4:22
6. Midnight Rider - 3:10
7. Be Good To Yourself - 2:55
8. Half Glass Woman - 3:24
9. Dancin' With The Devil - 4:27
10. Can I Get A Witness - 4:55
11. Walk Tall Man - 3:34
12. It's Alright - 3:56
13. Set Me Free - 7:06

Art-Nr.: 10420
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Take it slow
Lend a hand
Looking for an old friend
Spirit of a workin' man
Midnight rider
Half glass woman
Can I get a witness
Set me free

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Howlin Rain - the dharma wheel [2021]
Howlin Rain, die großartige, allerorten hoch geschätzte Westcoast Jamrock-Formation aus San Francisco legt mit dem exzellenten "The dharma wheel" nun ihr bereits sechstes Studioalbum vor. Das Werk bietet eine "berauschende", genauso unbeschwerte, wie musikalisch überaus inspirierte und virtuose Reise durch den grenzenlosen Klangkosmos dieser vorzüglichen, 2004 gegründeten Band um die beiden Gitarristen Ethan Miller (gleichzeitig ein hervorragender Sänger, Songwriter und Keyboarder) und seinen kongenialen Partner Daniel Cervantes, der sich vor allem aus einer wunderbaren Verschmelzung von Late Sixties-/Early Sventies Progressive-, Psychedelic-, Westcoast-, Roots- und Classic Rock-Elementen zusammensetzt, aber auch Spuren aus Funk. Jazz, Southern Rock, Folk und Americana beinhaltet. Zuweilen hört sich das an, wie eine bestens funktionierende Synthese aus Pink Floyd und Grateful Dead, doch auch Bands Led Zeppelin, Blue Cheer, Electric Flag und The Allman Brothers Band hinterlassen ihre Spuren. Vervollständigt wird das Line-Up der Band durch Jeff McElroy am Bass und Justin Smith an den Drums. Als Gäste hören wir die Violinistin Scarlet Rivera (Bob Dylan’s Rolling Thunder Revue) auf zwei der insgesamt sechs Tracks und Adam MacDougall (Chris Robinson Brotherhood, Circles Around The Sun, The Black Crowes) an den Keyboards, auf 4 Tracks. Das durchweg höchst abwechslungsreiche Songmaterial besticht mit vielen Wendungen, auch innerhalb der Stücke, und hält damit die Spannung stets hoch. Das lässt erahnen in welch hinreißenden, ausgelassenen Jammings sich die Band immer wieder live verliert. Trotzdem wirken die Songs hervorragend strukturiert und bleiben trotz der grenzenlosen Spielfreude gut hängen. Nach dem episch opulent anmutenden, jede Menge Pink Floyd-Appeal versprühenden, instrumentalen Intro "Prelude", folgt mit dem starken "Don't let the tears" nach 6 Minuten schließlich der "eigentliche" Opener, der zunächst erneut mit Floyd'schen Sounds, die auch während der kompletten Nummer nie komplett verschwinden, beginnt, sich in der Basis aber in einem schönen, funkigen, Grateful Dead-ähnlichen Hippie-Groove einpendelt. Toll, wie die Band das miteinander vereint. Auf der einen Seite haben wie die genauso lockeren, wie kernigen Gitarrenläufe und den durchaus Dead-affinen Gesang, auf der anderen die progessiven Keyboards und Synthesizer, was dann auch dezente Erinnerungen an Chris Robinson Brotherhood aufkommen lässt. Noch deutlicher wird der Dead-Einfluß und der californische Ursprung der Band bei dem folgenden, herrlich fluffigen, lockeren, während der Gesangspassagen sehr melodischen "Under the wheels". Nach etwa 5 Minuten beginnt schließlich eine, diesmal allerdings nicht allzu lange Jam-Phase, bei der es dann wieder progressiver und psychedelischer zugeht. Klasse Nummer! "Rotoscope" beginnt mit wunderbaren, deutlich im Southern Rock verwurzelten Gitarrenklängen, um in der Mitte dann in ein wunderbares, flüssiges, lockeres, dennoch durchaus kraftvolles, psychedelisches Jamming "zum Dahinschweben" überzugehen, mit schönen Synthesizern und Twin-Gitarren. Pink Floyd meets Grateful Dead meets Allmans. Grandiosen Retro Psychedelic California Country Jamrock hören wir mit dem tollen "Annabelle", bei dem Jerry Garcia und die New Riders of The Purple Sage ihre Spuren hinterlassen (starke Melodie, lockerer Groove, Fiddle, frische Gitarren, erstklassiger Gesang). Das über 16-minütige, kraftvolle, sehr progressiv rockende Titelstück "Dharma wheel" beendet schließlich dieses großartige Album - nochmal ein absolutes Howlin Rain-Highlight mit viel Westcoast-Flair während der Gesangspassagen und einem ausgeprägten, sehr psychedelischen, aber auch erdigen und durchaus eingängigen Jamming voller toller Keyboards- und Gitarrenklänge in bester "early Pink Floyd"-Manier. Was sind das für klasse Musiker. Ein wirklich starkes Album! Howlin Rain auf einem prächtigen Retro Progressive-/Westcoast-/Psych Rock-/Jam-Trip!

Das komplette Tracklisting:

1. Prelude - 6:02
2. Don't Let the Tears - 6:23
3. Under the Wheels - 7:09
4. Rotoscope - 7:41
5. Annabelle - 8:42
6. Dharma Wheel - 16:21

Art-Nr.: 10506
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't let the tears
Under the wheels
Rotoscope
Annabelle
Dharma wheel

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Immediate Family, The - same [2021]
3 Gitarren, Bass, Drums - das ist der satte, exzellente California (Blues) Rock'n Roll der Immediate Family! Die beiden vor einigen Monaten erschienenen EPs der Band waren offensichtlich nur ein leichter, zguegebenermaßen sehr guter, Aufgalopp, denn jetzt, mit ihrem ersten "full length" Album starten sie erst richtig durch und laufen zu ganz großer Form auf. Wow, was stehen diese "alten Säcke" voll im Saft! Bei der Truppe handelt es sich um eine All Star-Formation legendärer, alter (Studio)Hasen aus Californien, die in den letzten gut 4 Dekaden, entweder einzeln, sehr oft aber auch zusammen, die ganz Großen des Westcoast Rocks und des berühmten "California Sounds", wie zum Beispiel Jackson Browne, Linda Ronstadt, Don Henley, Stevie Nicks, James Taylor, Warren Zevon, Carole King, Graham Nash, David Crosby und viele, viele mehr, sowohl auf ihren unzähligen Alben, als auch live während ihrer ausgedehnten Tourneen begleiteten. Die Namen dieser "Sidemen" (vielen früher auch ein Begriff als "The Section"), alles begnadete Musiker, sind nahezu jedem Rockfan ein Begriff. Es sind: Danny Kortchmar (guitar and vocals), Waddy Wachtel (guitar and vocals), Leland Sklar (bass), Russ Kunkel (drums), komplettiert durch den etwas jüngeren Steve Postell (guitar and vocals). Und dieses gestandene Quintett spielt wie ein junger, hungriger Haufen - frisch, frei, unbekümmert, leidenschaftlich, erdig, voll purer Energie. Das 14 prächtige Tracks umfassende Songmaterial übertrifft das der beiden vorangegangenen EPs noch einmal bei weitem. Es geht deutlich druckvoller zur Sache, die 3 Gitarren-Fraktion Wachtel, Kortchmar und Postell lässt ordentlich Dampf ab (fette Riffs, herrliche Soli), die Melodien sind einfach klasse und die bluesigen Tendenzen der musikalischen Basis mit den unvermeidlichen Einflüssen des California-Sounds harmonieren geradezu perfekt miteinander. Nach den ersten, jeweils auf einer der zwei vorangegangenen EPs bereits vorab veröffentlichten, beiden starken Tracks, "Can't stop progress" und "Slippin' and slidin'" (alles andere sind neue Songs) demonstrieren die Burschen mit dem brodelnden, bärenstarken Bluesrock-Boogie "Everything that's broken" gleich eindrucksvoll, welch einen Bock sie darauf hatten, dieses tolle Album einzuspielen, Gas zu geben und zu rocken, was das Zeug hält. Power, Dynamik, Drive, großartige Percussion (Bongos), von exzellenter Bluesguitar begleiteter Lead Gesang und überall massive, fette Gitarren, inkl. eines glühenden Solos, bestimmen das Geschehen. Alle sind auf Betriebstemperatur - Band und Zuhörer. Klasse! Coole, schwere, fast swampige Grooves, kernige Riffs, dazu eine starke Meldoie und ein sattes Gitarrengewand, begleiten den dezent funky angehauchten, kochenden Kortchmar/Wachtel-Cut "Divorced". Dazu verleihen Waddy's Slide-Licks diesem rauen "Bluesrock-Banger" genau den richtigen Touch. Bei dem folgenden, wunderschönen, von herrlichen, frischen Gitarrenlinien und klaren Riffs bestimmten "A thing of the past", schalten sie dann mal einen Gang runter. Ein großartiger, das typische California-Flair der Künstler, die sie früher (und zum Teil auch noch heute) begleiteten und begleiten, widerspiegelnder Midtempo Westcoast-Rocker vom Feinsten. Schon das raue, glühende Slideguitar-Intro des anschließenden Waddy Wachtel-Rockers "Fair warning" lässt erahnen, das der Pegel nun wieder ordentlich nach oben geht. Ein packender, powernder Rhythmus und Gitarren satt preschen aus den Lautsprechern. Dazu gibt's im Break ein prächtiges Solo der sich duellierenden Gitarristen Wachtel und Kortchmar. Danach hören wir ein geniales, kraftvolles Cover von Warren Zevon's "Things to do in Denver when you're dead" (viel Energie, fantastisches Gitarrensolo mit herrlichen Twin-Leads), gefolgt von dem schön knackigen, Blues- und Westcoast-Tendenzen bravourös ausbalancierenden Rocker "House will fall", wieder gespickt mit mehreren zündenden Gitarrensoli. Ganz toll auch die hinreißende, mit feinsten Slideguitar-Linien veredelte, wundervolle, durchaus lockere, aber auch knackige, viel Westcoast-Feeling ausstrahlende Ballade "Not made that way", sowie der krachende, kompakte, von satten, straighte Riffs, tighten Drums und treibendem Bass geprägte, bluesige Rocker "Turn it up to ten". Schon bei den ersten beiden EPs gab es jeweils als Bonus einen Live-Track - so ist das auch hier. Das Album schließt mit zwei prächtigen Live-Coverstücken, und zwar mit Warren Zevon's "Johnny strikes up the band" und Jackson Browne's "Somebody's baby". Ein von vorn bis hinten prächtiges Album! Die Namen dieser fünf Könner, die nun als "The Immediate Family" noch einmal ihr ganz eigenes Ding machen, sind wirklich ein großes Versprechen, dessen Erwartungen mit diesem Werk sogar noch übertroffen werden. Man merkt ihnen einfach an, wieviel Bock sie haben, sich mit ihren eigenen, großartigen Songs genüßlich in ewig jungen Westcoast-Traditionen zu aalen und sich dabei auch nochmal, völlig lpsgelassen, schön bluesig und fett rockend auszutoben. Das Feuer brennt!

Das komplette Tracklisting:

1. Can't Stop Progress - 4:28
2. Slippin' and Slidin' - 3:55
3. Everything That's Broken - 3:21
4. Damage - 3:26
5. Divorced - 3:46
6. A Thing of the Past - 3:41
7. Fair Warning - 3:35
8. Things to Do in Denver When You're Dead - 3:20
9. House Will Fall - 4:15
10. Not Made That Way - 3:35
11. Time to Come Clean - 4:41
12. Turn It up to Ten - 3:17
Bonustracks:
13. Johnny Strikes Up The Band - live - 3:26
14. Somebody's Baby - live - 4:14

Art-Nr.: 10380
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Everything that's broken
Divorced
A thing of the past
Fair warning
Things to do in Denver when you're dead
House will fall
Not made that way
Turn it up to ten

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Ingram, Christone Kingfish - 662 [2021]
Er ist definitiv "the next big thing" in Sachen Gitarren-Bluesrock! Tolles, neues Album, produziert von Tom Hambridge.

Hier die offizielle Produktbeschreibung:
Der beliebteste Blueskünstler seiner Generation und Alligators meistverkaufter Künstler veröffentlicht die mit Spannung erwartete Fortsetzung seines Grammy nominierten Debüts Kingfish aus dem Jahr 2019. Neben seiner Grammy-Nominierung erhielt das Album fünf Blues Music Awards und vier Living Blues Awards, darunter das Album des Jahres in beiden Wettbewerben. Und Ingram hatte die Ehre, als Breakout-Künstler zum NPR Music Slingshot Artist ernannt zu werden.
662 (die Vorwahl seines Mississippi Delta Stomping Grounds) ist ein kraftvolles und persönliches Album. Die Texte spiegeln Ingrams neu entdeckte Reife wider und wie Ihre Wurzeln inspirieren, wohin Sie gehen. Musikalisch liefert die Platte eine Menge der tiefen, viszeralen Ingram-Gitarrenmagie, die seine Fans lieben, und treibt eine brennbare Mischung aus geschmolzenem Blues-Rock, Down-Home-Shuffles und souligen Grooves an.

Das komplette Tracklisting:

1. 662
2. She Calls Me Kingfish
3. Long DIstance Woman
4. Another Life Goes By
5. Not Gonna Lie
6. Too Young To Remember
7. You're Already Gone
8. My Bad
9. That's All It Takes
10. I Got To See You
11. Your Time Is Gonna Come
12. That's What You Do
13. Something In The Dirt
14. Rock & Roll (Bonus Track)

Art-Nr.: 10353
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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James, Colin - open road [2021]
Colin James, seit mehr als 30 Jahren im Geschäft, gilt mit seinen 20 Studioalben, 7 Juno Awards und 27 Maple Blues Awards in seiner kanadischen Heimat als regelrechte Ikone des Blues und Roots-Blues, wie auch als einer der versiertesten Gitarristen des Landes. Von der großen Öffentlichkeit außerhalb Kanada's weitestgehend viel zu wenig wahrgenommen, genießt er allerdings bei den Musikerkollegen eine umso größere Wertschätzung. Es ist nahezu unmöglich, alle Größen, mit denen er bislang zusammengearbeitet hat, aufzuzählen - hier nur ein paar davon: Bonnie Raitt, Albert Collins, Pops Staples, Robert Cray, Albert King, Keith Richards, Lenny Kravitz, ZZ Top, Mavis Staples, Luther Allison, Roomful of Blues, Bobby King, Terry Evans, John Hammond Jr, Carlos Santana, Little Feat, Jeff Healey, Buddy Guy und viele mehr. "Open road" ist sein exakt 20. Studiowerk - und es ist, wie es sich zu einem solchen Jubiläum gehört, ein sehr, sehr starkes - vielleicht sogar eines seiner besten der letzten Jahre. Wir hören 13 großartige, neue Songs, je etwa zur Hälfte Eigenkompsitionen und ausgewählte Covers. Die Tracks sind tief verwurzelt im Blues, tummerln sich aber auch genüßlich auf dem Roots-/Americana-Terrain. James' starker Gesang und vor allem sein exzellentes, virtuoses, schön erdiges, kerniges Gitarrenspiel (tolle Soli zuhauf) bestimmen das musikalische Geschehen, wobei sehr oft auch eine herrliche Orgeluntermalung als überaus angenehme Ergänzung zu den Gitarren dient. Alles ist hervorragend strukturiert, aufeinander abgestimmt und bleibt klasse hängen. Das Album startet mit einer famosen Coverversion von Tony Joe White's "As the crow flies", die man als so etwas wie ein Referenzstück für das gesamte Album bezeichnen kann. Basierend auf einem pumpenden, seeligen Bluesrock-Groove präsentiert James diese Nummer in einem herrlich rootsigen Ambiente, mit einem swampigen Dobro zur Einleitung, seinem erstklassigen, parallel von bluesiger E-Gitarre begleiteten Gesang und tierischen, variablen, zündenden, auf den Punkt gebrachten Gitarrensoli. Packt einen sofort, sowohl in puncto Qualität, als auch in puncto Feeling. Ein toller Auftakt und ein großes Versprechen für den Rest des Album, dem James allerdings voll und ganz gerecht wird, ohne jeden Aussetzer. Im Anschluß daran hören wir eine wunderbar brodelnde, mit heißen Bläserfills und "ripping guitar lines" garnierte Fassung von Albert King's "Can't you see what you're doing to me". Ein hinreißend lässiges, dabei äußerst virtuoses, locker flockig aus dem Handgelenk "geschütteltes" Gutarrensolo steht im Mittelpunkt des ungemein gefühlvollen, voller Soul steckenden Slow Blues "That's why I'm crying", während das steady und hypnotisch groovende Titelstück "Open road" mit seiner klasse Melodie, dem slidenden Dobro, seinen herrlich erdigen Gitarren und der überaus ansprechenden Orgel-Untermalung unwiderstelich, in bester JJ Cale-Manier, einen endlosen Roots-/Americana-Highway entlang rollt. Welch ein Genuß! Massive, breit angelegte, vielschichtige Gitarren (tolles, feuriges Solo) und abermals diese wohlige Orgel-Begleitung zieren den prächtigen Texas -Bluesrocker "Change it", übrigens eine Kompsition von Doyle Bramhall. Vorzüglich gelungen sind auch die beiden Tracks, die James zusammen mit seinem Freund Colin Linden geschrieben hat: Die ungemein melodische, von jeder Menge Southernflair durchzogene, staubige Americana-Ballade "Raging river" (starkes, Dobro-ähnliches Acoustic Gitarren-Picking, tolle Slideguitar-Klänge von Colin Linden), sowie der intensive, bärenstarke, mit einem feinen, Stevie Ray Vaughan-kompatiblen Texas-Vibe versehene Slow Blues "There's a fire", bei dem mehr als die Hälfte der Spielzeit aus packenden Gitarrensoli besteht. Richtig Feuer hat auch der gut abgehende, von erdigen, Chuck Berry-mäßigen Riffs und klimperndem Honky Tonk-Piano angetriebene Barrelhouse Boogie/Blues Rock'n Roller "When I leave this house" mit seinem ausgedehnten, herausragenden, virtuosen Gitarrensolo. Colin James, das hört man hier wieder besonders, ist ein wahrer Meister der 6 Saiten. Erwähnt seien zudem noch zwei weitere, großartige Coverversionen: Zum einen die scharfe, auf einem schwülen Swamp-Groove gebettete, mit starken (Slide)Gitarren-Klängen veredelte Version von John Lee Hooker's "Bad boy", sowie das von Bob Dylan und Jim James verfasste "Down on the bottom", ein fantastischer, bluesiger, erdiger, kraftvoller, dennoch "easy-flowing" Rootsrocker voller saftiger Gutarren vom Allerfeinsten. Colin James gelingt mit seinem 20. Studioalbum ein wahres Karriere-Highlight. Einfach wunderbar, wie zielsicher und ansprechend er Bluesrock- und Rootsrock-/Americana-Elemente miteinander verbindet. Wie sagt es ein amerikanischer Kritiker so treffend: "To any fans of electric urban blues, especially those who appreciate exceptional guitar playing". Ein super Album!

Das komplette Tracklisting:

1. As The Crow Flies 4:25
2. Can't You See What You're Doing To Me -- 3:32
3. That's Why I'm Crying - 5:04
4. Open Road - 5:09
5. Change It - 4:16
6. Raging River - 4:22
7. Leave This House - 3:29
8. It Takes Time - 3:08
9. There's A Fire - 4:41
10. It Takes A lot to Laugh, It Takes A Train to Cry - 2:47
11. Bad Boy - 3:32
12. Down On The Bottom - 4:36
13. I Love You More Than Words Can Say - 4:42

Art-Nr.: 10451
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
As the crow flies
That's why I'm crying
Open road
Change it
Raging river
When I leave this house
There's a fire
Bad boy
Down to the bottom

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Keith, Toby - peso in my pocket [2021]
Country-Raubein und Superstar Toby Keith ist zurück mit seinem ersten, neuen Album seit 5 Jahren. "Peso in my pocket" heißt das Werk - und es zeigt einen Toby Keith in geradezu herausragender Verfassung. Es ist ein einerseits ganz typisches Keith-Album geworden, wie es seine Fans lieben, mit rockigem, erdigem, E-Giitarren orientiertem, kraftvollem New Country voller Frische und guter Laune, andererseits präsentiert sich Keith bei einigen Songs aber auch sehr nachdenklich und vor allen Dingen musikalisch innovativ und richtig spannend - wobei, rockig bleibt's eigentlich immer. Zärtliche Balladen gibt's nicht. Der Mann hat (noch) richtig "Biß" und setzt das in ganz großartigen Songs um. Stellvertretend für ein Album ohne jeden schwachen Moment (viele Tracks strahlen im übrigen ein herrliches Southernflair aus) seien mal ein paar Höhepunkte besonders erwähnt, wie zum Beispiel der genauso erfrischende, wie ordentlich Staub aufwirbelnde, satte, southern-fueled Opener "Oklahoma breakdown" (tolle E-Gitarren, großartiges Slideguitar-Solo), das kernig, straight und riffig rockende Titelstück "Peso in my pocket" mit seinem tollen "Mexican-Flavour" (sehr kraftvoll mit satten E-Gitarren-Riffs, dreckiger Slide, feurigen Gitarrenläufen und klimperndem Honky Tonk-Piano, dennoch "real country" und bestens geeignet für zünftig rockigen Linedance), der dreckige, raue, satte Outlaw-Countryrocker "Days I shoulda died" (glühende southern-rockige E-Gitarre, Pedal Steel, Honky Tonk-Piano), der fulminante, rattenscharfeTex Mex-Fetzer "Thunderbird", das nachdenklich rockende, gemeinsam von Toby und Sammy Hagar gaeschriebene "Growing up as a bitch", wie auch Toby Keith's grandiose Interpretation des von John Mellencamp und John Prine komponierten "Take a look at my heart" (knackiger New Country mit einem satten Heartland Rock-Feeling und vielschichtigen, fetten Gitarren, inkl. Slide). Ein besonderer Moment des Albums ist zudem Toby Keith's Coverversion der alten Keb' Mo'-Nummer "Old me better" (Keb' Mo' spielt hierbei auch Resonator Guitar), die er wunderbar southern-bluesig und swampig rüberbringt, mit sehr authentischem, funky New Orleans-Feeling und prächtigen Bläser-Einsätzen. Klasse! Ja, der gute alte Toby Keith ist richtig gut drauf und legt mit "Peso in my pocket" ein wahres Karriere-Highlight hin. Volle Punktzahl, Toby - und mach weiter so...

Das komplette Tracklisting:

1. Oklahoma Breakdown - 3:31
2. Peso In My Pocket - 2:45
3. Old School - 3:13
4. Old Me Better - 3:51
5. Days I Shoulda Died - 3:17
6. Growing Up Is A Bitch - 4:14
7. She's Drinkin Again - 4:43
8. Thunderbird - 3:58
9. Take A Look At My Heart - 3:41
10. Happy Birthday America - 4:18

Art-Nr.: 10425
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Kentucky Headhunters, The - that's a fact jack! [2021]
"The Kentucky Headhunters are firing on all cylinders"! Erfrischendes, baumstarkes, neues Album der ewig jungen, einzigartigen und unverwechselbaren Southern Rock-/Blues-/Bluesrock-/Country Rock-Haudegen aus Edmonton/Kentucky. "Thats a fact Jack!" ist ein echt heißes, mit 11 neuen Eigenkompositionen und einem klasse Cover (Rick Derringer's "Cheap tequila") bestücktes Werk der von Fans und Kritikern hoch geschätzten Truppe (der Billboad-Journalist Ray Waddel bezeichnete sie einst gar als "The most consistent and durable Southern Rock outfit on the planet"), bei dem die "Heads" ihre charakteristische Mischung aus Southern Rock, Blues und Countryrock, verbunden mit erstklassigen Songwriting-Fähigkeiten, in einem dermaßen lebendigen und beflügelnden "Outfit" präsentiert, dass es die helle Freude ist. Die Songs, auch die etwas "ruhigeren", kommen schön kernig, sehr kraftvoll, rau und voller Energie, aber auch mit klasse Melodien und werden dominiert von den massiven Gitarren von Greg Martin und Richard Young. Sie sind von vorn bis hinen tief verwurzelt im Southern Rock und dabei ausgewogen garniert mit wunderbar bluesigen und countryrockigen Einflüssen. Und alles kommt in einem tollen, krachend klaren Sound. Den Auftakt des Albums macht die großartige, von coolen, tighten Basslines, sehr knackigen Drums und herrlich bluesigen E-Gitarrenlicks- und -linien bestimmte Midtempo-Nummer "Gonna be alright" (southern-souliges Feeling, dazu ein Hauch von Gospel), die, bezogen auf die Pandemie, im Text eine Botschaft der Beharrlichkeit in schwierigen Zeiten predigt. Rockte dieser Opener schon sehr ordentlich, so legen die Jungs bei dem folgenden, satten Kracher "How could I" nochmal mächtig nach. Geht fett ab in bester, klassischer Dan Baird-/Georgia Satellites-Manier mit einem leichten Stones-Vibe - und das mit einer fantastischen Melodie. Wir hören straighte, kochende Riffs, dazu erdig klimperndes Honky Tonk-Piano (Gast Kevin McKendree) und im Break ein glühendes Slideguitar-Solo von Greg Martin. Jetzt ist Feuer unterm Dach! Ein perfekter, kerniger Kentucky Headhunters'scher Roots-/Southern Rock'n Roller in Reinkultur! Rau und schön ungeschliffen geht's mit dem brodelnden, dreckigen Southern Rocker "Watercolors in the rain" weiter (klasse hier der herrlich "versoffene" Gesang von Richard Young), gefolgt von dem "saftigen", von wunderbar transparenten Gitarren umgebenen, sehr melodischen "Cup od tea", das ein feines, britisches Vintage Merseybeat-Flair ausstrahlt. Dann wird's richtig laut! Das Titelstück "That's a fact Jack" steht auf dem Programm: Energetischer, straighter, "hammering" Southern Rock mit wuchtigen Riffs, kompromißlos, intensiv, dezent psychedlisch, mit massiven, epischen Gitarren (glühendes Slideguitar-Solo) und einem wieder einmal alles gebenden Richard Young. Es folgt das etwas lockerere, wunderbar soulige "Lonely too long", ehe die Band mit dem genauso bluesig swingenden, wie countrylastigen, outlaw- und southern-rockin' and rollin' Boogie "Heart and soul" wieder gewaltig auf's Gaspedal drückt. Richtig Feuer gibt's dann nochmal bei dem furiosen, ausgelassenen "Shotgun Effie" (Gitarren überall). "That's a fact Jack!" demonstriert ohne jeden Zweifel, dass die Kentucky Headhunters weiterhin stehen weiterhin voll im Saft stehen und "ihr Ding" ohne auch nir einen Hauch von Abnutzungserscheinungen kompromißlos durchziehen. Im Gegenteil, ihre Frische und Vitalität ist beeindruckend. Toll! Jungs, es macht einfach tierisch Laune eurer "geilen" Musik zuzuhören! "That's a fact, KHH"!

Das komplette Tracklisting:

1. Gonna Be Alright - 3:59
2. How Could I - 3:29
3. Watercolors in the Rain - 3:06
4. Susannah - 4:13
5. Cup of Tea - 4:03
6. We Belong Together - 3:23
7. That's a Fact Jack - 3:55
8. Lonely Too Long - 3:10
9. Heart and Soul - 2:58
10. Cheap Tequila - 3:53
11. Shotgun Effie - 3:34
12. Let's All Get Together and Fight - 4:29

Art-Nr.: 10447
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Gonna be alright
How could I
Watercolors in the rain
Cup of tea
That's a fact Jack
Lonely too long
Heart and soul
Shotgun Effie

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Knowles, Davy - three miles from avalon [2016]
Der von der Isle Of Man stammende, ehemalige Back Door Slam-Leader Davy Knowles gilt als einer der talentiertesten und versiertesten Gitarristen der jungen Bluesrock-Garde. Peter Frampton beispielsweise sagt über ihn: "Davy already has a recognizable style. He’s definitely the gunslinger guitarist of the 21st century". Quasi als "Appetizer" für Knowles' neues Album "What happens next", das am 22.10.2021 erscheinen wird, dürfen wir jetzt erstmals auch sein bislang gar nicht so leicht oder nur recht teuer zu bekommendes, fantastisches Werk "Three miles from Avalon" aus dem Jahre 2016 anbieten, das möglicherweise der ein oder andere Interessierte unter unseren Kunden bislang noch nicht in seiner Sammlung hat. Was ist das für ein klasse Album! Die musikalischen Wurzeln des mittlerweile in Chicago/Illinois lebenden Davy Knowles liegen gleichermaßen im klassischen, traditionellen Blues, wie auch im (bluesigen) Classic Rock der frühen Siebziger Jahre, was er auch sehr deutlich in dem durchweg sehr starken Songmaterial von "Three miles from Avalon" zum Ausdruck bringt. Kochenden, schnörkellosen, straighten Rockern und ungemein inspirierten, satten Bluesnummern, steht auch mal eine hinreißende, bluesige Classic Rock-Ballade gegenüber, wobei er sich bei seinen Songs darüber hinaus gern mal ein paar progressiver, folkiger und/oder sogar southernrockiger Tendenzen bedient. Er bringt das alles super unter einen Hut, doch, wie gesagt, Classic Rock und Blues bilden die musikalische Basis. Das Songmaterial, bis auf eine packende, knapp 12-minütige Coverversion von Willie Dixon's "What in the world", alles Eigenkompositionen von Knowles, ist durchweg exzellent. Davy Knowles ist einfach ein musikalisches Multitalent, ein vorzüglicher Songwriter, ein wirklich toller Sänger und eben ein herausragender Gitarrenzauberer. Der Bursche spielt wie eine mitreißende Mischung aus Eric Clapton, Robert Cray, Jimi Hendrix, Stevie Ray Vaughan und Rory Gallagher. Seine virtuosen und vielseitigen, oft sehr kraftvollen, fetten, aber auch mal ruhigeren Soli stecken voller Leidenschaft, voller Fauer und voller Seele. Doch trotz höchster Gitarrenkunst stellt sich Knowles niemals zu sehr in den Mittelpunkt, sondern lässt auch seinen Band-Kollegen (Quartett-Besetzung), vor allem Keyboarder Andrew Toombs, viel Freiraum sich zu entfalten. Gerade Lead Gitarre und Orgel ergänzen sich herausragend gut. Die glänzend aufgelegte Rhythmusfraktion, Bryan Doherty am Bass und Michael Caskey am Schlagzeug, sorgt für den perfekten Unterbau. Den Auftakt dieser tollen Scheibe macht das starke, voller Dynamik und Tempo nach vorn rockende "Ain't much of nothin'". Wie praktisch alle Songs, glänzt auch diese Nummer mit einer klasse hängen bleibenden Struktur und Melodik. Sofort fällt das schon erwähnte kongeniale Zusammenspiel zwischen Lead Gitarre und Hammond Orgel auf, wobei Knowles im Break gleich mit einem glühenden, magischen Gitarrensolo punktet. Zieht einen unmittelbar in seinen Bann. Mit leicht funky angehauchten Riffs, einem Hauch von Retro-Soul und viel Classic Rock-Feeling grooven sich die Jungs anschließend in das straighte, kräftige "What you're made of". Erneut beeindrucken die Melodie, die prächtige Orgel und Knowles' "geile" Soli. Mit dem folgenden, famosen "Falling apart" wird das Tempo dann erst einmal auf Slow Blues-Niveau heruntergefahren, doch die Energie bleibt hoch. Klassische Slow-Blues-Tendenzen treffen auf schwergängige, fast schon heavy wirkende, Led Zeppelin-affine Classic Rock-Licks aus parallel agierenden E-Gitarre und Bass. Knowles' Gesangsvortrag ist große Klasse, sein Gitarrenspiel, inkl. Solo, einfach super. Mit einer guten Portion Southern-Würze kommen das kompakt und swmpig stampfende "Never gonna be the same" (klasse Slideguitar), das flotte, flüssige, rootsige "Gov't row" (die Gitarrenarbeit erinnert gar ein wenig an die guten, alten The Outlaws), sowie der mächtige Mississippi Bluesrock-Stampfer "Oxford, MS" (straffe Riffs, rollende Orgelklänge, glühendes Gitarrensolo). Das großartige, balladeske Titelstück "Three miles from Avalon" ist ein Musterbeispiel für die Zusammenführung von bluesigen Strömungen und dezent progressiven, klassischen, Seventies Rock-Strukturen - alles mündend in einem fulminanten Gitarrensolo am Ende. Das abschließende, umwerfende "What in the world" haben wir oben schon erwähnt. Nur soviel noch dazu: Das ausgedehnte, exquisite Hammond Orgel-Solo von Toombs und Knowles' Gitarrensolo sind ein beeindruckender Nachweis dafür, mit welch exzellenten Musikern wir es hier zu tun haben. Fazit: Davy Knowles und seine Band mit einem Classic Rock angehauchten Bluesrock-Killerteil, dem nan sich kaum entziehen kann.

Das komplette Tracklisting:

1. Ain't Much of Nothin' - 4:52
2. What You're Made Of - 3:55
3. Falling Apart - 4:57
4. Never Gonna Be the Same - 2:42
5. Gov't Row - 3:14
6. Oxford, Ms - 3:18
7. Three Miles from Avalon - 4:26
8. What in the World - 11:45

Art-Nr.: 10401
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ain't much of nothin'
What you're made of
Falling apart
Never gonna be the same
Gov't row
Three miles from Avalon
What in the world

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Linden, Colin - blow [2021]
Der aus Toronto stammende Colin Linden, hoch dekorierte kanadische Rootsmusic-Institution, begnadetes Gitarren-Ass, Sänger und Songschmied der fantastischen Blackie and The Rodeo Kings, ein Vollblut-Musiker par excellence, beglückt uns mit einem grandiosen, neuen Album. "bLOW", so heißt das Teil, ist sein nunmehr 14. Solo-Album in 40 Jahren, und erstmals hat er ein Album eingespielt, das er komplett seiner ursprünglichen Inspiration, dem Blues, widmet. Diese Inspiration geht zurück in das Jahr 1971, als Linden im Alter von nur 11 Jahren seinem Idol Howlin Wolf begegnete, der damals, nach einer im Nachhinein richtungsweisenden Unterhaltung, zu ihm sagte: "I’m an old man now, and I won't be around much longer. It’s up to you to carry it on". Und was wurde daraus für eine Karriere. Linden hat mittlerweile auf über 500 Alben gespielt, hat 140 produziert, heimste 25 Juno-Nominierungen ein, wovon er 9 gewann, und erhielt im vergangenen Jahr 2020 nun auch seinen ersten Grammy für die Prouktion von Keb Mo's Album "Oklahoma" in der Kategorie "Best Americana Album". Wie gesagt, "bLOW" (Linden hat beim Albumtitel die Schreibweise seines kleinen Neffen übernommen, die dieser beim Cover-Entwurf verwendete), ist im Wesentlichen ein Blues-Album geworden, wobei Linden allerdings seine vielseitigen Rootsrock-, Americana-, Folk-, Southern-, und Rock'n Roll-Einflüsse genüßlich mit einbezog. So entstand ein geradezu magisches, ungemein raues, dreckiges, mit viel Southernwürze angerührtes Gebräu aus brodelndem, swampigem, stark Gitarren-orientiertem Bluesrock und jeder Menge trockener, staubiger, zum Teil sehr melodischer Roots-/Americana-Zutaten. Was Linden und seine prächtig aufspielenden Mitstreiter (u. a. Gary Craig und Paul Griffith - drums, Dave Jacques - bass, Kevin McKendree - paino & organ, Mickey Raphael - harmonica) hier abliefern, ist ein wahres, swampiges, southern-infiltriertes, teils sogar jammig anmutendes Blues-/Roots-Fest der Extraklasse. Linden's Gesang ist vorzüglich, sein exzellentes, fettes E-Gitarren- und Slide-Spiel, alles ursprünglich und rau gehalten, steckt voller Energie. Los geht's mit dem brodelnden, schön dreckigen, mit einem klasse, Bo Diddley-mässigen Groove unterlegten, furiosen Southern-/Swamp-Blues "4 cars", vollgepackt mit rührenden Slideguitar-Licks und dezent psychedelisch anghauchten, messerscharfen Lead-Gitarren-Klängen. Tolles Drumming! Linden's Gesang kommt ebenfalls schön dreckig. Es entwickelt sich ein kraftvoller, klasse Drive. Die Sümpfe kochen! Und der Zuhörer ist auf's Positivste angefixt - großartig! Saustarke Nummern, wie etwa das powernde, shuffelige "Ain't no shame" (massive, energetische Gitarrenarbeit), das Hill Country Blues-imfizierte, ein wenig an die North Mississippi Allstars erinnernde "Boogie let me be" (sehr dynamisch, wunderbar dreckige, sumpfige E-Gitarren-Riffs), oder das treibende Titelstück "Blow" bieten uns allergrößte "alligator kicking" Midtempo Swamp Blues-Lust mit Suchtpotential. Mit dem famosen "Until the heat leaves town" biegt Linden dann mal mit geradezu traumwandlerischer Sicherheit und Klasse, bei Wahrung des bluesigen Fundaments, genußvoll in Richtung Roots-/Americana-Rock ab. Eine tolle Melodie und ein wunderbar erdiges Ambiente bestimmen das von feinsten Acoustic Gitarren-Riffs und wunderbarem Mundharmonika-Spiel bestimmte Geschehen, dessen ansonsten eher bedächtigen Rahmen der Meister im Mittelteil mit einem ultra rauen, dominanten, aber super passenden E-Gitarren-Solo unterbricht. Viel Southern-Soul und ein Hauch von Gospel vereinen sich in dem balladeslken, sehr schönen Roots-Blues "When I get to Gallilee", das ein gewisses Little Feat- und The Band-Flair ausstrahlt. Sehr stark hier der melodische, Orgel unterlegte Refrain, Linden's bluesiges Acoustic Gitarren-Picking (parallel zum Gesang), und die gegen Ende einsetzende, dreckige E-Gitarre. Mit dem 7-minütigen "Change don't come without pain" schließlich, bieten uns Colin Linden und seine Band auch noch einen geradezu umwerfenden, klassischen, schwergängigen "Twelve-Bar Slow Blues" an, der veredelt ist mit einem ausgedehnten, 4-minütigen, jammigen Pracht-Gitarrensolo Linden's, das gar ein wenig an Warren Haynes zu erinnern scheint. Fantastisch auch der flotte, dynamische, von einem feinen Memphis-Feeling begleitete, abermals leicht Bo Diddley-angehauchte Roots-/Bluesrocker "Right shoe wrong foot" (animiert unweigerlich zum Tanzen und "Mitzappeln", klasse Melodie), wie auch der, das Album herausragend abschließende, mit toller, ausgewogener Gitarren-/Orgel-/Dobro-Begleitung (prächtiges, slidendes Solo, klasse Bluesharp, herrliche Melodie), inszenierte, die Pandemie thematisierende Midtempo-Bluesrocker "Honey on my tongue". Mit "bLOW", übrigens veröffentlicht auf "Highway 20 Records", dem Label seiner langjährigen Freundin Lucinda Williams, gelingt Colin Linden ein kleiner Geniestreich. Was vor 50 Jahren mit seinem Mentor Howlin Wolf begann, setzt Linden heute, bei aller Wahrung der Tradition, voller Seele, Leidenschaft und Enthusiasmus, sowie unter Einbeziehung seiner vielseitigen musikalischen Entwicklung, auf natürlichste und ehrlichste Art und Weise fort. Große Leistung eines großen Musikers.

Das komplette Tracklisting:

1. 4 Cars - 3:29
2. Ain't No Shame - 4:06
3. Until the Heat Leaves Town - 3:33
4. Angel Next to Me - 3:39
5. Boogie Let Me Be - 3:35
6. When I Get to Galilee - 5:01
7. Blow - 4:19
8. Change Don't Come Without Pain - 7:03
9. Right Shoe Wrong Foot - 3:08
10. Houston - 4:31
11. Honey on My Tongue - 4:45

Art-Nr.: 10393
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
4 cars
Ain't no shame
Until the heat leaves town
Boogie let me be
When I get to Gallilee
Change don't come without pain
Right shoe wrong foot
Honey on my tongue

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Long, Jonathon - parables of a southern man [2021]
Wunderbares, neues Album des meisterhaften, so herrlich flüssig und "soulful" aufspielenden Gitarrenvirtuosen Jonathon Long aus Baton Rouge/Louisisana. Durchaus dem Bluesrock zuzuordnen, ist Long, dem Albumtitel entsprechend, ein "Southern Man" durch und durch, der dies mit seiner fantastischen Musik aus tiefstem Herzen und voller Überzeugung, ganz natürlich, auf angenehmste Art und Weise, ohne jeglichen überzogenen und fragwürdigen Patriotismus, auslebt. So finden wir auf diesem Album eine prächtige, gesunde Mischung aus Bluesrock und Southern Rock, swampigem Louisiana Blues, Southern Americana, Rootsrock und auch mal einem Hauch von Gospel. Sämtliche Songs des Albums reflektieren seine Louisiana- und Southern-Herkunft deutlich. Long gilt in seiner Heimat als ehemaliger Gitarren-Wunderknabe, der im Alter von sechs Jahren mit dem Gitarrespielen begann. Ein paar Jahre später stand er schon mit den lokalen Größen Kenny Neal, Rudy Richard und Lil Ray Neal auf der Bühne des "Swamp Mama’s". Mit 14 tourte er regional mit der Louisiana-Ikone Henry Turner und mit 22 gewann er den "King of the Blues"-Award für den besten "unsigned blues guitar player" in den USA. Heute gilt Jonathan "Boogie" Long (seinen Sptznamen "Boogie" verwendet er bei seinen aktuellen Veröffentlichungen nicht mehr) selbst als einer der Größen Louisiana's mit einer ordentlichen Fanbase hinter sich, allen voran Samantha Fish, die auch das neue Album wieder produzierte und über ihr "Wild Heart Records"-Label herausbrachte. Long's exzellentes Gitarrenspiel steckt, wie auch seine Songs, voller Seele und Emotionen. Es ufert nie in unübersichtliches Gefrickel aus, ist klar, geschmeidig, locker, lässig, gefühlvoll, melodisch, dennoch erdig, quirlig, voller Energie und Feuer und, wie gesagt, äußerst virtuos. Und es klingt stets southern. Von ähnlicher Klasse ist aber auch sein vorzüglicher Gesang, der zu Lasten seines so starken Gitarrenspiels oft viel zu wenig Beachtung findet, ähnlich wie sein außergewöhnlich gutes Singwriting. Unterstützt wird er von einer tollen Begleitband, bestehend aus Nicholas David an den Keyboards, Charlie Wooton (u.a. ex Royal Southern Brotherhood) am Bass sowie Scott Graves an den Drums. Das Album beginnt mit dem traumhaft melodischen, swampig bluesigen, aber auch ein gewisses Americana-Flair verbreitenden, hinreißenden Southern Rocker "Madison Square Garden", in dem er seinen Traum von einem Auftritt vor den vollbesetzten Rängen der berühmtesten Location Amerikas besingt. Long's toller Gesang wird von seinen herrlichen, gefühlvollen Slideguitar-Licks begleitet, dazu eine hintergündige Orgeluntermalung und schließlich ein umwerfendes Slideguitar-Solo. Long's Spiel klingt hier fast ein wenig nach Derek Trucks. Was für eine tolle Auftaktnummer, die wunderbar verdeutlicht, dass Jonathon Long nicht nur den Blues solcher Legenden wie Buddy Guy, Slim Harpo und Lazy Lester im Blut, sondern auch den Geist der The Allman Brothers Band, The Marshall Tucker Band und Lynyrd Skynyrd's verinnerlicht hat. Weitere, wunderbare "Parabeln eines Southern Mans" bekommen wir beispielsweise mit dem knackigen, dramaturgisch zwischen leiseren und kraftvolleren Momenten pendelnden, mit längeren, zündenden Gitarrenläufen und -soli gespickten Blues-/Southern Rocker "The ride", dem fulminanten Boogie-/Blues-Rock'n Roller "My kinda woman" (rattenscharfer Drive, sehr vitales, quirliges Gitarrensolo), dem voller Southern Soul steckenden, bluesigen, von einer wundervollen Melodie durchzogenen "Pain" (starker Gesang, glühendes, locker "aus dem Ärmel geschütteltes" Gitarrensolo, schöne Pinao- und Orgel-Klänge), dem etwas funky und wieder schön southern groovenden "All I need", dem voller Energie steckenden, schnörkellosen Southern Rocker "Dangerous" (feurige Gitarrenarbeit), dem emotionalen, kraftvollen, mit viel Southern Gospel inszenierten Bluesrocker "Savior's face", oder auch dem wunderschönen, soulful Slow Blues "That ain't love" serviert. Jonathan Long überzeugt mit diesem Album auf ganzer Linie. Es ist der nächste, höchst gelungene Entwicklungsschritt eines überaus talentierten Künstlers, endlich Zugang zu einem breiteren Publikum zu finden. Tolle Gitarren, starker Gesang, klasse Songs "and a lot of Blues- and Southern-Spirit". Was will man mehr?

Das komplette Tracklisting:

1. Madison Square Garden - 4:59
2. The Ride - 3:53
3. My Kind of Woman - 2:33
4. Pain - 3:07
5. Landline - 3:50
6. All I Need - 4:23
7. Dangerous - 3:07
8. Savior's Face - 5:10
9. My Kind of Crazy - 3:37
10. That Ain't Love - 4:04
11. Cheap Romance - 3:22
12. Jenny - 4:15

Art-Nr.: 10348
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Madison Square Garden
The ride
My kinda woman
Pain
All I need
Dangerous
Savior's face
That ain't love

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Ray, Michael - higher education [2021]
7 Track EP! Drittes, ganz großartiges Werk des aus Florida stammenden Michael Ray, diesmal in Form einer 7 erstklassige Songs umfassenden EP. "Higher education" ist ein sehr persönliches, selbstreflektierendes Album geworden, mit dem er textlich sein sehr schweres, vergangenes Jahr 2020 mit u. a. der sehr unglücklichen, nur 8 Monate währenden Kurzehe mit Country-Kollegin Carly Pearce verarbeitet, sich musikalisch aber einmal mehr deutlich weiterentwickelt und gereift präsentiert. Was wir hier hören, sind 7 erstklassige New Country-/Mainstream Country-Songs voller Nashville Hit-Potential, die sehr erfrischend rüberkommen. Michael Ray orientiert sich dabei durchaus traditionell und deutlich vom "Real Country" beeinflusst, präsentiert diesen aber modern und absolut auf der Höhe der Zeit. Dabei bleiben poppige Vibes, die schon mal vorkommen, angenehm dezent im Hintergrund und seine wahren Countryroots bestimmen das Geschehen. So wie zum Beispiel bei seinem neuem Hit "Whiskey and rain", der gerade kürzlich die Top 10 der Billboard Country Singles Charts enterte, einer herrlich melodischen, klassischen Midtempo New Country-Nummer, instrumentiert mit schönen, transparenten Gitarren (tolle Baritone E-Gitarre) und prächtigen, unaufdringlichen Fiddle-Fills. Toller, moderner Country! Ganz stark kommt auch das Titelstück "Higher education", ein echter, schön rockiger, erdiger (Party)Knüller, präsentiert mit viel Souhern-Charme, satten Gitarren und einer illustren Gästeschar (Kid Rock, Lee Brice, Billy F Gibbons und Tim Montana). Macht fett Laune! Weitere Highlights stellen beispielsweise auch die schöne, reine Countryballade "Didn't know I was country" (feines Klavier, schöne Fiddle, Pedal Steel und klasse Gitarren) und das leicht bluesige, swampige, ebenfalls voller Southern-Feeling steckende "Holy water" dar. Keine Frage, mit "Higher education" wird die musikalischer Erfolgsgeschichte von Michael Ray weitergehen. Bester, ansprechender, niveauvoller New Country im musikalischen Umfeld solcher Kollegen wie etwa Blake Shelton, Jon Pardi, Chris Young und Justin Moore.

Hinweis: Das Album gibt es ausschließlich als, nicht ganz einfach zu bekommende, von dem Künstler und seinem Label WB eigens veröffentlichte, professionelle, verschweißte CD-R - natürlich mit entsprechend professionell designtem Labelaufdruck, im Jewel-Case.

Das komplette Tracklisting:

1. Whiskey And Rain - 3:27
2. Just The Way I Am - 3:27
3. Holy Water - 3:29
4. Picture - 3:35
5. Higher Education (feat. Kid Rock, Lee Brice, Billy Gibbons and Tim Montana) - 3:37
6. Live Without You - 2:36
7. Didn't Know I Was Country - 3:30

Art-Nr.: 10480
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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