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Abbott Band, Josh - the highway kind [2020]
Ein Album, wie ein sonniger Frische-Kick! Als seien die goldenen Siebziger Countryrock-Tage zurück im Hier und Jetzt. Die großartige, aus Lubbock, Texas stammende Josh Abbott Band ("one of the most high-profile bands on the Texas red dirt country-/countryrock scene") besinnt sich, nach einem mit ihrem letzten Werk "Until my voice goes out" produktionstechnisch etwas zu überladenen Abstecher in poppigere Gefilde, wieder auf ihre Wurzeln und beglückt uns mit "The highway kind", einem ganz wundervollen, vor positiver Energie nur so sprudelnden, neuen Album (ihrem mittlerweile sechsten), das vollgepackt ist mit traumhaft melodischer, erfrischender, genauso lockerer, wie knackiger, texanischer Americana-/Country-/Red Dirt Countryrock-Musik vom Allerfeinsten. Dieser Flow und diese Harmonien der Songs sind eine absolute Wonne und dürften die Fans der Band und des Genres im Allgemeinen vollends begeistern. Aufgenommen in El Paso in den berühmten "Sonic Ranch Studios" und von Marshall Altman (u. a. Marc Broussard, Aaron Watson) erstklassig, in einem tollen, klaren Sound, auf den Punkt produziert, dominieren, neben Abbott's sehr angenehmem, wohligem Gesang, vor allem wunderbare, vielschichtige Gitarren (inkl. Pedal Steel) das Geschehen, immer mal wieder unterstützt von lockeren, perfekt integrierten Banjo-, Mandolinen-, Piano-, oder Fiddle-Klängen. Ein schönes, dezentes, unbeschwertes "Highway"-Ambiente (passt zum Albumtitel), wie auch dieses unwiderstehliche, natürliche, leicht staubige "Red Dirt"-Feeling zieht sich durch das komplette Songmaterial. Nicht selten findet man neben den Parallelen zu seelenverwandten Red Dirt-Künstlern wie Wade Bowen, der Randy Rogers Band, Reckless Kelly & Co. auch Spuren solcher Siebziger Countryrock-Größen wie etwa den Eagles, Poco oder Pure Prairie League. Los geht's mit dem Titelstück "The highway kind", gleich eine Perle von einem hinreißend schönen Midtempo-Countryrocker, der genauso knackig wie locker und flockig aus den Lautsprechern fließt. Der Song wirkt in seinem vollsoundigen Gitarrengewand wie eine warme Sommerbrise, die einem während einer luftigen, unbeschwerten Cabriofahrt geschmeidig um die Nase weht. Die Eagles lassen grüßen. Einfach herrlich! Das ist pure Countryrock-Magie! Frisch, dynamisch, sowie abermals schön knackig und hoch melodisch folgt der prächtige Countryrocker "Real damn good", der mit satten Riffs, klasse Gitarren (erdiges, kleines Solo), einer fein gezupften Mandoline und einem stampfenden, tighten Rhythmus glänzt. Anschließend rockt's richtig: Mit mächtigen Riffs und einem ordentlichen Schuß Southern Rock-Flair intoniert die Band das kraftvolle "Where I wanna be". Neben fetzigen Gitarren, fallen hier die dezent eingesetzte Fiddle und das hervorragend und cool gezupfte, trockene Banjo auf. Tolle Nummer! Umwerfend flüssig, locker und erneut traumhaft melodisch folgt das wundervolle "Settle me down". Schöne Pedal Steel-Linien, feine Gitarren und Abbott's ungemein harmonischer Gesang zeichnen ein frisches, natürliches, flockiges Red Dirt Country-/Countryrock-Klangbild von zeitlosem Charme. Weitere Highlights sind die tolle, angenehm frische, flüssig und sehr natürlich präsentierte Countrynummer "The luckiest" (feine Pedal Steel, Banjo-Untermalung, sehr schönes Piano), der erdig groovende, kräftige Red Dirt-Countryrocker "Little more you", die schön knackige, dabei "infectiously catchy" kommende, ein modernes Honky Tonk-Feeling offenbarende, gut tanzbare, herrlich angerockte Countrynummer "One more two step", und so weiter, bis hin zu der das Album exquisit abschließenden, wundervollen, semi-akustischen Americana-Ballade "Old men & rain". Ohne jeden Zweifel ist "The highway kind" das erhabendste und positivste Album, das die Josh Abbott Band je veröffentlicht hat - und wohl auch ihr bestes. Auch Josh Abbott selbst ist dieser Meinung, wie man seinen rundum zufriedenen Ausführungen entnehmen kann: "'The Highway Kind' is the album I wish we had put out seven years ago. The lyrics, the melodies, the subtle touches; this album is the very best effort from our group. These songs were brought to life and curated to reflect where my life is now: happy, fulfilled, blessed. From love songs to songs about friendship, from ballads to bangers, this album has it all". Ein absolutes, zeitlos erfrischendes Americana-, Country-, Red Dirt Countryrock-Juwel!

Hinweis: Das Album gibt es nur als von der Band selbst veröffentlichte, nicht ganz einfach zu bekommende, ansonsten ausschließlich über deren Homepage vetriebene, professionelle, verschweißte CD-R - mit professionell designtem Labelaufdruck in einem aufklappbaren Digipack-Cover.

Das komplette Tracklisting:

1. The Highway Kind - 3:59
2. Real Damn Good - 3:02
3. Where I Wanna Be - 3:07
4. Settle Me Down - 2:57
5. The Luckiest - 3:53
6. Little More You - 3:23
7. 24-7-365 - 2:53
8. One More Two Step - 3:19
9. Women & Wishes - 3:52
10. Old Men & Rain -3:47

Art-Nr.: 10270
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The highway kind
Real damn good
Where I wanna be
Settle me down
The luckiest
Little more you
One more two step

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Adkins, Trace - the way I wanna go [2021]
2 CD-Set! Der vor allem in den späten Neunzigern und frühen Zweitausendern gefeierte Countrystar Trace Adkins beglückt die Country-Welt anläßlich des 25-jährigen Jubiläums der Veröffentlichung seines Debutalbums "Dreamin' out loud", nach langen Jahren des Wartens, endlich mal wieder mit einem neuen Album - passend zum Jubiläum sogar mit einer entsprechend 25 neuen Songs umfassenden Doppel-CD. Es ist ein tolles Teil geworden. Das aus dem kleinen Städtchen Sarepta in Louisiana stammende Raubein präsentiert sich in exzellenter Form und reizt mit dem großartigen, neuen Songmaterial die ganze Bandbreite aus traditionellem Country, Outlaw Country, ein wenig Southern-Flair, ruppigem Redneck-Country, gefühlvollen Balladen und auch partytauglichen, moderneren Klängen, die ihn während seiner gesamten, bisherigen Karriere stets auszeichnete, wieder voll aus. Dazu hat er sich für den ein oder anderen Song auch ein paar überaus namhafte Gäste aus den verschiedensten Genres eingeladen, die ihn bei dem jeweilegen Track tatktäftig unterstützen, wie zum Beispiel Luke Bryan und Pitbull bei der neuen Hitsingle "Where the country girls at", einem gut tanzbaren, rappigen, aber auch sehr countrymäßigen, klasse "Party-Banger", Rocklady Melissa Etheridge als Duettpartnerin bei der wunderbaren, herrlich melodischen, kraftvollen New Country-Ballade "Love walks through the rain" (geht toll ins Ohr und, siehe da, Melissa kann auch Country), oder seinen Freund Blake Shelton bei dem fetten, heißen, von kernigen Bläsern verstärkten, tierisch Laune machenden, kochenden Honky Tonk-Kracher "If I was a woman" (die beiden vereint ja aus der Vergangenheit schon mehrere Kooperationen, wie etwa das überaus erfolgreiche "Hillbilly bone"). Aber, nochmal, auch über diese Duettstücke hinaus strotzt das Album nur so vor tollen Nummern in typischer Trace Adkins-Manier. Er kann's noch - und wie! Jeder, der ihn schon immer gern gehört hat, wird auch von diesem neuen Werk begeistert sein. Ein amerikanischer Journalist drückt es so aus: "It’s true, this Louisiana-born, simple-livin’ cowboy (Trace Adkins) is aging like a fine whiskey". Toll! Trace Adkins "at his very best"!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1:
1. Where I Am Today - 3:29
2. Heartbreak Song - 3:15
3. Where the Country Girls At (feat. Luke Bryan & Pitbull) - 3:30
4. Cadillac’n - 4:05
5. Finding My Groove - 3:26
6. Cowboy Boots and Jeans - 3:18
7. Live It Lonely - 3:25
8. Love Walks Through the Rain (feat. Melissa Etheridge) - 3:36
9. Honey Child - 4:28
10. It’s a Good Thing I Don’t Drink - 4:01
11. Jesus Was a Hippie - 3:41
12. Memory To Memphis (feat. Keb’ Mo’ & Stevie Wonder on harmonica) - 4:00
13. You’re Mine - 3:58

Disc 2:
1. The Way I Wanna Go - 4:24
2. It All Adds Up to Us - 3:15
3. If I Was a Woman (feat. Blake Shelton) - 3:14
4. Got It Down - 3:26
5. Careful Girl - 3:07
6. Empty Chair - 3:54
7. Cowboy Up - 3:24
8. Somewhere in America - 3:31
9. So Do the Neighbors (feat. Snoop Dogg) - 3:44
10. I Should Let You Go - 4:14
11. Low Note - 2:41
12. Welcome To - 3:18

Art-Nr.: 10385
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Aldean, Jason - macon [2021]
"Macon", das neue, großartige Werk von Country-Superstar Jason Aldean, ist der erste Teil eines zwei Alben umfassenden Projektes, dass Aldean seiner Jugendzeit und vor allem seiner Heimat Macon, im U.S.-Bundesstaat Georgia, wo er aufgewachsen ist, widmet. Der zweite Teil, also das Folgealbum, wird dementsprechend "Geogia" heißen und soll recht zeitnah im Jahre 2022 erscheinen. Erfreuen wir uns jetzt aber erst einmal an Teil 1, "Macon", denn dieses Werk wird seine Fans ohne jeden Zweifel vollends begeistern. Musikalisch bleibt Jason Aldean seiner Linie treu. Satter, mit oft fetten Gitarren arrangierter, ordentlich rockiger New Country, zuweilen mit schönem Southernflair, und stets mit einer gewissen, arenatauglichen, opulenten Mainstream Rock-/Pop-Note versehen, was ihm in den letzten Jahren "Number Ones" ohne Ende bescherte. "Macon" enthält 10 neue Tracks, alle voller Hitpotential, wie etwa die schmachtend rockende Ballade "If I don't love you", die Aldean im Duett, zusammen mit Carrie Underwood vorträgt. Ist bereits wieder auf Platz 2 der Billboard Country Singles-Charts angekommen - Tendenz steigend. Weitere Highlights des Albums sind der mit einem herrlichen, melodischen E-Gitarren-Riff inszenierte, rockige Opener "After you", der überaus harmonische, wieder sehr melodische Midtempo Countryrock/-pop-Song "That's what Tequila does", Jason's Interpretation des Bryan Adams-Klassikers "Heaven", der traumhaft schöne, ein feines Southernflair vermitelnde, von einer wunderbaren Slidegitarren-Linie durchzogene Countryrocker "This bar don't work anymore", wie auch die sehr feine, mit tollen Gitarren und starker Pedal Steel instrumentierte, southern-umwehte Ballade "Watching you love me". Als Bonus zu den 10 neuen, klasse Studiosongs erhalten die Fans dann noch 5 großartige, exquisit ausgewählte Live-Aufnahmen obendrauf. Wieder einmal eine tolle Veröffentlichung von Jason Aldean, die alles bietet, was seine Fans von ihm erwarten. Wir dürfen uns schon jetzt auf en zweiten Teil, "Georgia", freuen...

Das komplette Tracklisting:

1. After You - 2:59
2. Over You Again - 3:13
3. That's What Tequila Does - 3:09
4. Small Town Small - 2:53
5. If I Didn't Love You (feat.Carrie Underwood) - 3:32
6. Story For Another Glass - 3:07
7. Heaven - 4:11
8. This Bar Don't Work Anymore - 3:47
9. The Sad Songs - 3:32
10. Watching You Love Me - 2:51
11. Amarillo Sky (Live from Nashville, TN) - 3:21
12. Johnny Cash (Live from Los Angeles, CA) - 3:16
13. She's Country (Live from Las Vegas, NV) - 3:54
14. Big Green Tractor (Live from Dallas, TX) - 3:16
15. My Kinda Party (Live from St. Louis, MO) - 5:06

Art-Nr.: 10453
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Brown Band, Zac - the comeback [2021]
Wow! Das siebte Album der aus Atlanta/Georgia stammenden, grandiosen Zac Brown Band bedeutet nicht mehr und nicht weniger als einen absoluten, neuen Höhepunkt in deren schillernder Karriere. "The comeback", so der Albumtitel, suggeriert die langsame Rückkehr zur Normalität nach den schweren, pandemiebedingten Zeiten, verbunden mit dem ungezügelten Optimismus auf eine "leuchtende" Zukuft. Die Fans der Band dürfen den Albumtitel jedauch auch als eine eindeutige, ganz klare Rückkehr ihrer Lieblinge zu den Zeiten ihrer ersten drei/vier Alben verstehen, denn die ungewöhnlichen, elektronischen Sounds von "Jekyll + Hide" und "The Owl" gehören mit dem neuen Werk erst einmal wieder der Vergangenheit an. Alles ist wieder wie bei "The foundation" und den umittelbar darauf folgenden Werken. Da ist er wieder, dieser "luftige", handgemachte Country der Band, den sie in der Lage ist so unwiderstehlich, über seine Grenzen hinaus auszuloten, so variabel und kreativ, wie nur möglich zu gestalten, wie es kaum einer anderen Band gelingt. Diese herrliche Musik ist klar verwurzelt im Country, aber sie ist genauso im Roots-, Americana-, Southern- und auch im Jam Rock-Bereich zu Hause und das seit vielen, vielen Jahren, lange bevor sich der ganz große kommerzielle Erfolg einstellte. Sie strotzen auf dem neuen Album nur so vor Frische, zeigen ihre beeindruckende Spielkultur und Spielfreude, ihre natürlichen Roots und ihre Lockerheit. Das alles ist die pure Wonne: Die traditionll verwurzelten Country-Fundamente, der natürliche Southern Rock-Spirit, die ungezwungenen. jammigen Instrumental-Breaks, die Leichtigkeit, das Buffett-ähnliche Ocean-/Karibik Flair und diese traumhalft ins Ohr gehenden Melodien. Zu den Highlights eines überragenden Albums zählen der hinreißend melodische, sonnige, hymnische Countryrocker "Slow burn" (Pedal Steel, klasse E-Gitarren), die wunderbar karibisch angehauchten, lockeren, herrlich frischen Nummern "Same boat" und "Paradise lost on me", das fluffige, southern-folkige, wunderschöne "Wild palomino", der hoch melodische Gitarren-Countryrocker "The comeback", der satte Southern Rocker "GA clay", das lässig lockere, sicher auch im Repertoire von Midland gut unterzubringende "Old love song", der kernige, fette Southern Rocker "GA clay", die schöne Midtempo Countrynummer "Closer to heaven" mit Jazz Singer-Songwriter Gregory Porter als Duett-Partner, bis hin zu dem über 7-minütigen, umwerfenden, sich zwischen Country, Blues und jammigem Southernrock bewegenden, mit dem famosen Marcus King eingespielten "Stubborn pride" (irre Gitarrensoli, grandiose Gesangsperformance von Brown und King). Die Zac Brown Band spielt in einer ganz eigenen Country-Liga - und das auf höchstem Niveau. "The comeback" unterstreicht dies einmal mehr auf beeindruckendste Art und Weise. Ein brillantes, neues Album.

Das komplette Tracklisting:

1. Slow Burn - 3:32
2. Out in the Middle - 2:46
3. Wild Palomino - 3:18
4. Us Against the World - 3:12
5. Same Boat - 3:10
6. Stubborn Pride (feat. Marcus King) - 7:08
7. Fun Having Fun - 3:40
8. The Comeback - 3:19
9. Old Love Song - 3:31
10. Any Day Now - 3:13
11. Paradise Lost on Me - 2:24
12. GA Clay - 3:42
13. Love and Sunsets - 3:40
14. Closer to Heaven (feat. Gregory Porter) - 3:58
15. Don't Let Your Heart - 3:18

Art-Nr.: 10426
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Castro, Tommy - a bluesman came to town [2021]
"Tommy Castro is one of the brightest stars in the blues-soul genre. Voracious blues energy and ultimate soul power, impassioned vocals and pure inventiveness in his stellar guitar solos", schreibt beispielsweise das renommierte Blues Music Magazine, und die Washington Post sagt: "Soul-baring, roadhouse-meets-church, Memphis guitar licks, gritty voice, Southern colors and rootsy textures". Die Fachwelt ist sich einig: Der in San Jose/Californien geborene und aufgewachsene, exzellente Gitarrist und großartige Sänger und Songwriter Tommy Castro gehört mit seiner unwiderstehlichen, magischen Mixtur aus vorzüglichem "funky Southern Soul, Big City Blues and Classic Rock" zu den etabliertesten, respektiertesten und verehrtesten Künstlern des Bluesrock-Genres der letzten, gut 25 Jahre. Mit "A Bluesman Came to Town" (Untertitel "A Blues Odyssey") legt Castro nun ein geradezu meisterhaftes, neues Album vor, das ihn in bestechender, musikalischer Verfassung zeigt. Eingespielt in den Switchyard Studios von Nashville/Tennessee unter der exzellenten Produktion von Tom Hambridge (u. a. Buddy Guy, George Thorogood, Delbert McClinton, Gregg Allman) handelt es sich um eine Art Konzeptalbum, das die Geschichte eines in einem kleinen Provinznest lebenden, jungen Mannes erzählt, in dessen Städtchen eines Tages ein Gitarre spielender "Bluesman" auftaucht. Von diesem Tag an veränderte sich das Leben dieses jungen Mannes schlagartig, das "Bluesvirus" hatte ihn infiziert. Er besorgte sich eine Gitarre, lernte, zog aus in die weite Musiker-Welt, war fortan nahezu stetig "on the road". Eine wunderbare Geschichte, ohne Zweifel ein wenig autobiographisch und inspiriert von den Erfahrungen vieler Musikerkollegen, musikalisch geradezu perfekt umgesetzt. Derartige Konzeptalben funktionieren eigentlich nur, wenn, trotz des zusammenhängenden Handlungsstranges, jeder Track auch für sich alleine steht - und genau das ist hier zu 100% der Fall. Welche Nummer man sich auch herauspickt, sie hat auch ihre eigene Geschichte aus dem Lebenslauf dieses jungen Musikers. Das Songmaterial ist grandios. Produzent Hambridge hat eine Reihe der besten Studio-Cracks Nashville's mitgebracht (er selbst spielt Schlagzeug ,dazu Rob McNelley an der zweiten Gitarre, Kevin McKendree an den Keyboards und Tommy MacDonald am Bass), die Castro herausragend begleiten. Diese "Nashville Gang" bringt eine Menge Southern-Flair in die Songs. Tommy Castro selbst glänzt mit sehr starkem Gitarrenspiel und immer wieder mit ganz wunderbaren, genauso zündenden wie messerscharfen, auf den Punkt gebrachten Soli. Sein voller Seele steckender Gesang war nie besser! Der Songreigen startet mit dem famosen, rootsigen Midtempo-Bluesrocker "Somewhere", gleich eine Nummer, die vor Southern-Flair nur so trieft. Kräftige, swampige Riffs, wunderbare Mundharmonika-Klänge von Wet Willie's Jimmy Hall, der hier als Gast mitwirkt, dazu ein großartiger, steady Groove und herrlich schwüle Slideguitar-Licks, inkl. eines prächtigen Solos, sowie eine uns sofort mitnehmende, exzellente Melodie. Castro und seine Begleitmusiker sind von Beginn an mit viel Leidenschaft, Seele und spürbarer Spielfreude am Werk. Ein Auftakt vom Allerfeinsten! Nicht minder stark geht's mit dem Titelstück "A bluesman came to town" weiter. Castro's exquisite Gitarrenbegleitung zu dem erneut schön rootsigen und southern inspirierten Groove, in Verbindung mit McKendree's schönen Wurlitzer-Klängen, ist ein einziger Genuß. Kein wildes Gefrickel, sondern punktgenaues, virtuoses, durchdachtes, geradliniges, erdiges Spiel, das den Zuhörer geradezu magisch umgarnt. Herrlich! Mit dem furiosen, soulful Roadhouse-Bluesrocker "Child don't go" wird das Tempo anschließend kräftig angezogen. Castro singt hier im Duett mit der stimmgewaltigen Terrie Odabi. Ein temporeicher Drive, klimperndes Honky Tonk-Piano und dynamische Gitarren sorgen für ordentlich Furore. Anschließend steht die hinreißende, lockere, voller Southern-Soul und Retro-Flair steckende Ballade "You to hold on to" auf dem Programm, die u. a. mit einer unwiderstehlichen Melodie punktet. Wieder hören wir dezente Wurlitzer-Klänge, eine hintergründige Orgel und fantastische Gitarrenlinien mit einem Solo, das unsere Ohren regelrecht verzaubert. Nach dem anschließenden, drückenden, hitzigen, fetten Funk-/Blues-Kracher "Hustle", folgt mit dem kraftvollen "I got burned" ein bärenstarker, traditionell verwurzelter, ein wenig Stevie Ray Vaughan-beeinflusster Shuffle-Blues, der, unaufhaltsam wie ein "dampfendes Stahlroß" nach vorn groovt. Enthält ein powerndes, ausgedehntes Gitarrensolo, sowie prächtig passendes, antreibendes Piano-Geklimper, Welch ein Drive! Sehr viel Southern-Feeling und gar ein paar psychedelische Vibes versprüht der balladeske, recht locker groovende, dennoch viel Kraft ausstrahlende Roots-/Bluesrocker "Draw the line", dessen erdige, dabei messerscharfe Gitarrenlinien mit Castro's tollem Lead Gesang abermals eine wunderbar harmonische Einheit bilden. Mit der ganz wunderbaren, hoch melodsichen Soul-/Blues-Ballade "I want to go back home", präsentiert uns der Meister dann noch einmal "richtig was für's Herz" (tolles Saxophon-Spiel und -Solo von Deanna Bogart), ehe er mit dem powernden, voller krachender Led Zeppelin-like Riffs und glühender Slideguitar (feuriges Solo) steckenden Bluesrock-Knaller "Bring it back" nochmal ordentlich Dampf ablässt. Zum Abschluß möchten wir noch einmal ein überaus treffendes Zitat des hoch geschätzten "No Depression"-Magazins anführen, in dem es heißt: "Castro plays gritty, string-bending blues like a runaway train, a glorious blend that rocks the soul and lifts the spirits". Tommy Castro mit einer grandiosen Vorstellung. Diese Blues-Odyssee "A Bluesman Came to Town" ist ohne jeden Zweifel eines der besten Alben seiner gesamten Karriere.

Das komplette Tracklisting:

1. Somewhere - 3:30
2. A Bluesman Came To Town - 3:57
3. Child Don't Go - 2:49
4. You To Hold On To - 3:53
5. Hustle - 3:36
6. I Got Burned - 3:36
7. Blues Prisoner - 5:16
8. I Caught A Break - 2:38
9. Women, Drugs and Alcohol - 4:19
10. Draw The Line - 4:14
11. I Want To Go Back Home - 3:41
12. Bring It On Back - 3:44
13. Somewhere (Reprise) - 2:39

Art-Nr.: 10392
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Somewhere
A bluesman came to town
Child don't go
You to hold on to
I got burned
Draw the line
I want to go back home
Bring it back

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Davis, Jordan - buy dirt [2021]
8 Track EP! Hervorragende, neue, 8 klasse Songs umfassende, endlich mal nicht nur digital, sondern auch auf CD erhältliche EP des aus Shreveport/Louisiana stammenden, in Nashville gerade richtig Fahrt aufnehmenden Jordan Davis, der mit seinem erfischenden New Country den Nerv der Mainstream Country-Fans perfekt trifft. Dabei ist seine Musik durchaus auch mit poppigen Elementen durchsetzt, doch die Roots liegen klar im Country - allein schon durch seine sehr angenehme, absolut authentische Countrystimme. Er ist ein richtig starker Sänger und auch ein exzellenter Songwriter. Bis auf das kurze John Prine-Intro "Blown up you TV" ist er bei allen Tracks kompositorisch involviert. Die Songs stecken durchweg voller Hit-Potential und sind zum Teil hoch melodisch. So hat es die hier enthaltene, lockere, herrlich frische, sommerliche und lässig beschwingte, wunderbare New Country-Nummer "Almost maybes" bereits in die Top 10 der aktuellen Billboard Country Singles-Charts geschafft - Tendenz steigend. Der Song würde mit seinem leicht karibischen Flair auch bestens in das Anforderungsprofil von Kenny Chesney passen. Enthalten ist mit dem Titelstück "Buy dirt" (sehr schöne, flotte, gefällige Nummer) zudem ein großartiges Duett mit Luke Bryan. Jordan Carl Wheeler Davis ist, das untermauert diese EP eindeutig, auf dem besten Weg zur absoluten Top-Riege Nashville's aufzuschließen.

Hier noch ein kleiner Hinweis:
Die CD kommt nur in einem einfachen, selbstverständlich komplett professionell gestaltetem Pappcover, ähnlich einem nicht aufklappbaren LP-Cover.

Das komplette Tracklisting:

1. Blow Up Your TV - 0:49
2. Buy Dirt (feat. Luke Bryan) - 2:47
3. Need To Not - 3:02
4. Drink Had Me - 2:36
5. Lose You - 3:23
6. Almost Maybes - 2:59
7. I Still Smoked - 3:26
8. Trying - 2:56

Art-Nr.: 10339
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 10,90

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Fish, Samantha - faster [2021]
"Faster" heißt das neue, fabelhafte Werk der grandiosen Gitarristin, Sängerin und Songwriterin aus Kansas City/Missouri, die seit 2012 mit ihrem Debutalbum "Runaway" die Bluesrock-Welt so richtig aufmischt. So jedenfalls leiteten wir vor 9 Jahren das Review ihres ersten Albums ein - es war der Startschuß zu einer blendenden Karriere. Nun, 6 weitere, großartige Alben und unzählige Awards später, gilt Samantha Fish als so etwas wie die Queen des Bluesrocks, ist in der Szene höchst anerkannt und wird allerorten, von Medien und Fans gleichermaßen, als brillante Vollblut-Musikerin begeisternd und wertschätzend gefeiert. Man kann ihre vielen Talente auch gar nicht hoch genug bewerten. Sie ist eine fantastische Gitarristin, aber auch eine exzellente Songwriterin und Sängerin und nicht zuletzt bekannt für ihren "aufregenden" Live-Performances. Zudem gilt sie als leidenschaftlich, äußerst ehrgeizig und innovativ, immer wieder bereit etwas Neues auszuprobieren und sich auch anderen Genres zu öffnen, ohne ihre Verwurzelung zum Blues und Rock je zu leugnen. Dies traf auf das sehr Roots- und Soul-orientierte, prächtige Vorgängerwerk "Kill or be kind" genauso zu, wie es jetzt auch wieder auf das enthusiastische, voller Power und Feuer steckende "Faster" zutrifft. Ihre Musikalität ist einfach umwerfend. Sie kombiniert ihre auch während dieses Album stets präsenten, kernigen Blues- und Rock-Roots mit einigen exzellenten, sehr spannenden, modernen, intelligenten und gut passenden, kreativen Pop-Klängen, die ein furioses, rundum gelungenes, "hippes" Ganzes ergeben, das toll zusammen passt und mächtig Laune macht. Einfach herrlich, wenn sie poppige Grooves und ein paar effektive, nie zu überdosierte, gut ausbalancierte elektronische Klänge mit ihren knallharten, straighten Gitarrenriffs und/oder einem kurzen, fetten, kratzigen Solo veredelt. Eine klasse Kombination. Heiß, sexy, rockig, gekonnt! Das Songmaterial ist durchweg klasse, bleibt prächtig hängen. Produziert hat Martin Kierszenbaum (Lady Gaga, Sting), der auch bei einer Vielzahl von Songs kompositorisch beteligt ist und Piano, Keyboards, Percussion, sowie zusätzlich Gitarre spielt. Unter den weiteren Musikern befinden sich Drummer Josh Freese (Guns N’ Roses, Nine Inch Nails, The Replacements) und Bassist Diego Navaira (The Last Bandoleros), sowie bei dem Song "Loud" mit einem überraschenden Gastauftritt der Rapper/Singer-Songwriter Tech N9ne. Das Resultat ist einfach ein tolles, rockiges, powerndes, heißes Album großartiger, in ihrer Basis durchaus bluesiger, flippiger, scharfer Musik mit einer musikalisch grenzenlos offenen, bestens aufgelegten Samantha Fish. Richtig starker Auftritt!

Das komplette Tracklisting:

1. Faster - 2:55
2. All Ice No Whiskey - 3:09
3. Twisted Ambition - 3:14
4. Hypnotic - 3:09
5. Forever Together - 2:54
6. Crowd Control - 4:17
7. Imaginary War - 3:09
8. Loud (feat. Tech N9ne) - 4:53
9. Better Be Lonely - 3:40
10. So-Called Lover - 3:05
11. Like A Classic - 3:47
12. All The Words - 4:35

Art-Nr.: 10386
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Fleet, Larry - stack of records [2021]
Der großartige, in Chattanooga/Tennessee beheimatete Country Singer-Songwriter Larry Fleet dürfte für die meisten Countryfans ein neuer Name sein, doch der Bursche ist ein "alter Hase" im Geschäft, der sich, bedingt durch verschiedenste Umstände, aber erst jetzt aufmacht, die Countrywelt mit seiner ganz wunderbaren, unverbrauchten, ehrlichen Countrymusic zu beglücken und erobern. Der Mann ist ein echtes, kleines Country-Juwel. Als er gerade einmal 7 Jahre alt war, stand der kleine Larry bereits auf der Bühne des berühmten Ryman Auditoriums in Nashville und spielte Gitarre in der Bluegrass-Band seiner Familie. Eine goldene Countrykarriere schien vor ihm zu liegen, doch es kam anders. In seinen Zwanzigern war er komplett raus aus dem Geschäft und verdiente seinen Lebensunterhalt in der Baubranche. Hier und da mal ein Auftritt in einer unbedeutenden Bar war das einzige, mit der er seine ewige Liebe zur Musik, die er nie verlor, auslebte. Alles veränderte sich erneut, als er im Jahre 2017 zufällig bei einer Hochzeitsveranstaltung, wo er Coversongs spielte, den sehr erfolgreichen Jake Owen traf, der von Fleet's Talent und Stimme ungemein beeindruckt war und ihn daraufhin direkt als Opening Act für einiger seiner Auftritte buchte. Die beiden wurden Freunde und die Türen ins Rampenlicht Nashville's öffneten sich plötzlich wieder. Welch ein Glück für die Countrymusic, wie sein nun neues, zweites Album "Stack of records" höchst eindrucksvoll beweist. Larry Fleet ist aufgewachsen in einer musikverrückten Familie, wo alles an Musik lief, was seine Eltern irgendwie als hörenswert empfanden, von Country, Blues, Rock, Gospel, Soul, und so weiter. In der Countrymusic fand er schnell seine Erfüllung, doch all die anderen Genres inspirierten ihn ebenso, vor allem der Soul. Zu Fleet's großen Helden zählen Merle Haggard, Willie Nelson, Keith Whtley und Marvin Gaye. All das spiegelt sich seinen Songs deutlich wider. Fleet's Musik auf "Stack of records" ist absolut traditionell verwurzelter "Real Country", der allerdings alles andere als antiquiert rüberkommt. Im Gegenteil: Seine Musik wirkt extrem frisch und, bei einer durchaus knackigen Umsetzung, locker, unbeschwert, rootsig, ganz und gar nicht überproduziert, sondern natürlich rein, schön und auf den Punkt gebracht. Man spürt einfach die tiefe Ehrlichkeit des Künstlers, seine vollste Überzeugung. Flint ist mit vollem Herzen dabei. Dazu steckt diese Countrymusic voller Soul, vor allen Dingen Southern Soul. Diese Southern Soul-Attitüde ist das vielleicht Beeindruckendste an seiner Musik. Flint schafft es mit seiner erstklassigen Performance und seiner exzellenten, überaus angenehmen, warmen Bariton-Stimme, dieser tollen, natürlichen Countrymusic mit dem unwiderstehlichen "soulful Southernflair" eine ganz eigene Magie zu entlocken. Der klare, schön saftig inszenierte Sound ist vorwiegend bestimmt von herrlich vielschichtigen Gitarren, immer mal wieder mit feinen Slideguitar-Momenten und zündenden Gitarrensoli, aber hier und da auch mal mit tollen Mandolinen-, Banjo-, und/oder Pedal Steel-Klängen. Das Album beginnt mit dem fantastischen Titelstück "Stack of records", einer zeitlosen, hinreißend schönen, prächtig instrumentioerten, von jeder Menge Southern Soul durchzogenen Midtempo-Countrynummer, authentisch und autobiographisch durch und durch, mit der Larry Flint herrlich melodisch erzählt, für welche Art von Musik er steht und was die Fans mit diesem Album erwartet. "If you wanna know me, ypu gotta know what's in my soul. A little Bakersfield and Memphis, and a whole lot of Muscle Shoals. Take some County Soul Rock & Roll, mix 'em all together, yeah and I'm what you get, when you're raised on a stck of records". Einfach großartig! Vielschichtige, transparente Gitarren, inkl. Pedal Steel, eine tolle Melodie, abermals ein schön knackiges Midtempo und dieses genußvolle Southern-Feeling bestimmen das starke "Lifetime guarantee", das zudem mit klasse Slideguitar-Parts und -Solo aufwartet. So reihen sich eine klasse Nummer an die nächste (einen schwachen Track suchen wir auf dem kompletten Album vergebens), wie zum Beispiel die exquisite, erneut voller Southern Soul und ein wenig Gospel steckende Countryballade "Where I find God" (herrliche Melodie, feine Orgel im Hintergrund, schönes Mandolinen-Picking, dezente Slideguitar), der flotte, gefällige, überaus knackige, absolut traditionell geerdete Countryrocker "Quittin' ain't workin'" (frischer, dynamischer Drive, tolle Baritone Guitar, ansteckendes "Country Hee-Haw-Feeling"), das gemeinsam mit Jon Pardi dargebotene, honkytonkige, knackige "In love with my problems" (Pardi hat das Album zum Teil auch produziert), die wunderbar ins Ohr gehende Countryballade "Three chords and a lie" (tolles Baritone Guitar-/Steelguitar-Zusammenspiel), der abgehende, furiose Uptempo Outlaw Country-Ritt "One for the road" (starke Mundharmonika, erdige E-Gitarren), das nicht minder fulminante "Highway feet" (mit den Gästen Jamey Johnson und Bryan Sutton), und so weiter, und so weiter. Was für ein fantastisches Countryalbum von Larry Fleet! Das ist genau die Art von Musik, die Nashville braucht, um nach den mit aufpoliertem Pop und genrefremdem Kram verseuchten Charts wieder zurück in die Spur zu finden. Ehrliche, reine Countrymusic mit Seele, das ist Larry Fleet. Künstler wie etwa Chris Stapleton, Luke Combs und Ashley McBryde haben längst damit begonnen, wieder Soul und Reinheit zurück in die Countrymusic zu bringen, und sie haben durchaus riesigen Erfolg damit. Es ist also doch noch nicht alles verloren in den Charts und im Mainstream Countryradio. Larry Fleet muss man mit seinem immensen Potential ohne jeden Zweifel zu der o. a. Liste von Leuten hinzuzählen. Möge sich auch bei ihm der große Erfolg einstellen. Countyrmusic kann so schön sein...

Das komplette Tracklisting:

1. Stack of Records - 3:38
2. Lifetime Guarantee - 3:19
3. Where I Find God - 4:09
4. Quittin’ Ain’t Workin’ - 3:15
5. Different Shade of Red - 3:07
6. A Life Worth Living - 3:15
7. Hurt Feelings - 3:29
8. Church Parking Lot - 3:51
9. In Love With My Problems (feat. Jon Pardi) - 3:03
10. Three Chords and a Lie - 3:10
11. Never Wanna Meet Another Woman - 3:25
12. Heart On My Sleeve - 3:51
13. One For The Road - 3:00
14. Highway Feet (feat. Jamey Johnson & Bryan Sutton) - 3:29

Art-Nr.: 10433
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Stack of records
Lifetime guarantee
Where I find God
Quittin' ain't workin'
A life worth living
In love with my problems
Three chords and a lie
One for the road

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Georgia Thunderbolts, The - can we get a witness [2021]
Sie kommen, wie so viele ihrer musikalischen Seelenverwandten, aus dem U.S.-Bundesstaat Georgia, haben den Namen ihres Heimatstaates selbstbewußt und stolz in ihren Bandnamen eingebunden und sind damit geradezu prädestiniert dafür, sich einer ganz bestimmten Musikrichtung zu verschreiben, was die Georgia Thunderbolts dann auch mit "Leib und Seele" tun: dem Southern Rock! Und wie ihnen das gelingt - saustark! Die musikalischen Wurzeln des aus dem kleinen, im Süden der Appalachen liegenden Städtchen Rome stammende Quintett, bestehend aus T.J. Lyle (lead vocals), Riley Couzzourt (guitar), Logan Tolbert (guitar), Zach Everett (bass, harmony vocals, keys), und Bristol Perry (drums), liegen sehr tief verankert, und das ist auch gut so, im klassischen, zeitlosen Southern Rock solcher Größen wie Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet und The Allman Brothers Band, was wirklich die Basis ihrer großartigen Musik darstellt, doch sie fühlen sich auch durchaus vom Hardrock- und gar Metal-Genre inspiriert, was sie, mal mehr und mal weniger deutlich, in dem ein oder anderen Song genüßlich ausleben. Ihr Southern Rock ist klassisch, aber sie bevorzugen schon die etwas härtere Gangart, was sich vor allen Dingen in den massiven Gitarrenriffs niederschlägt. Strukturen und hervorragende Melodien bleiben deshalb jedoch nie auf der Strecke - im Gegenteil. Das passt alles super! Diese Band präsentiert sich als herausragende Einheit, die ihren harten, stolzierenden Southern Blues mit der Art von Dirt Road-Rock'n'Roll verbindet, den die Leute nicht nur in ihren Herzen sondern auch in ihren Knochen spüren - und das auf einem beeindruckend hohen Niveau. Das Songmaterial ist von vorn bis hinten erstklassig, es gibt keinerlei Ausfälle. Frontmann T.J. Lyle verfügt dazu über eine fantastische Stimme, deren Nähe zu Lynyrd Skynyrd-Legende Johnny Van Zant schon frappierend ist, der aber gleichzeitig auch in der Lage ist, mal einen "geilen" Hardrock-Shouter zu verkörpern. Arrangiert sind die Tracks überwiegend mit massiven, satten Gitarren, inklusive großartiger, zündender, explosiver Soli. Produziert haben im übrigen der alte The Kentucky Headhunters-Recke Richard Young und David Barrick - und das in einem voll fetten Sound. Mit Vollgas und höchster Intensität, ganz anders als es der Songtitel "Take it slow" suggeriert, legt die Band zu Beginn des Albums los. Frontmann T.J. Lyle gibt gleich alles, grölt sich dabei zum Teil die Lunge aus dem Hals, ohne dabei aber je den Melodienbogen zu verlieren oder gar zu "kollabieren". Die Nummer ist geprägt von dynamischen, harten, fast schon metallischen Gitarrenriffs, einer prächtigen, voller Southern-Soul steckenden Bluesharp (ebenfalls T.J. Lyle) und herrlichen "southernrockin' guitars", inkl. feurigem Solo. Leidenschaft, Herz, raue und unbekümmerte Spielfreude - das Southern Rock-Feuer brennt! In eine ähnliche Kerbe schlägt das stampfend nach vorn rockende "Lend a hand", abermals angetrieben von druckvollen, wuchtigen Riffs. Brilliert aber auch, gerade im Refrain, mit einer tollen Melodie und das Gitarrensolo im Break geht voll ab. Apropos Melodie: Diese ist geradezu traumhaft schön bei dem umwerfenden "Looking for an old friend", einem klassischen, genauso knackigen und kräftigen, wie lockeren, flotten Vorzeige-Southernrocker, irgendwo in der Schnittmenge zwischen Lynyrd Skynyrd und The Marshall Tucker Band. Fantastische Nummer! Das folgende "Spirit of a workin' man" ist ein weiteres Musterbeispiel für die erfrischende Variabilität der Band und ihr gutes Händchen für spannende Songstrukturen. Beginnt recht straight und hart, kehrt während des Songverlaufs auch immer mal wieder dorthin zurück, variiert aber zwischendurch, vor allem während der Strophen, zudem mit wunderbar lockernen, jammigen, ein schönes Allmans-Feeling versprühenden Passagen (klasse Twin-Gitarren). Sie bleiben bei den Allmans und widmen sich nun derem allseits bekannten "Midnight rider", covern diesen Klassiker aber so, wie man ihn selten gehört hat. Sie bewahren mit aller Natürlichkeit den ursprünglichen, lockeren Allmans-Spirit (herrliche Twin-Gitarren), implementieren aber darüber hinaus eine sehr kernige, mächtige Hard Rock-Wucht. Ein schmale Grat, den die Band mit absoluter Bravour meistert. Toll gemacht! So jagt, wie gesagt, eine starke Nummer die nächste, wie etwa das bluesige (schöne Mundharmonika), harte, mit tollen, wechselseitigen Lead Gitarren aufwartende "Half glass woman", das abermals mit jeder Menge Lynyrd Skynyrd-Spirit inszenierte, lockere "Dancin' with the devil", der von hypnotischen Metal-Riffs bestimmte, sehr druckvolle Southern Rocker "Can I get a witness", bis das Album schließlich nochmal mit einem absoluten Highlight endet, der grandiosen, geradezu epischen, sehr variabel inszenierten, dezent progressiv angehauchten Southern Rock-Hymne "Set me free" (großartige Gitarrenläufe). Die Georgia Thunderbolts sind eine weitere, fantastische Southern Rock Band, die dem Genre richtig gut tut und ihm frisches Leben einhaucht. Sie verkörpern den Geist legendärer Southern Rock-Granden genauso, wie den aktuell erfolgreicher Kollegen ala Blackberry Smoke & Co., injizieren dem klassischen Southern Rock aber auch, ohne ihn neu erfinden zu wollen, einen würzigen Schuß reichhaltiger, eigener Identität. Und das machen sie saustark! Die Georgia Thunderbolts mit einem echten, knapp 55-minütigen, bärenstarken Southern Rock-Pfund!

Das komplette Tracklisting:

1. Take It Slow - 4:01
2. Lend A Hand - 3:21
3. So You Wanna Change The World - 4:21
4. Looking For An Old Friend - 4:41
5. Spirit Of A Workin' Man - 4:22
6. Midnight Rider - 3:10
7. Be Good To Yourself - 2:55
8. Half Glass Woman - 3:24
9. Dancin' With The Devil - 4:27
10. Can I Get A Witness - 4:55
11. Walk Tall Man - 3:34
12. It's Alright - 3:56
13. Set Me Free - 7:06

Art-Nr.: 10420
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Take it slow
Lend a hand
Looking for an old friend
Spirit of a workin' man
Midnight rider
Half glass woman
Can I get a witness
Set me free

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Hot Country Knights - the k is silent [2020]
Dierks Bentley in Hochform! Was der aus Phoenix/Arizona stammende Countrystar hier auf die Beine gestellt hat, ist "verrückt" und großartig! Die Hot Country Knights sind ein vor rund 5 Jahren ins Leben gerufenes Side-Projekt von Bentley, der in Form seines Alter Egos Douglas "Doug" Douglason nicht nur der Kopf dieser Band ist, sondern natürlich auch deren Sänger. In "Wirklichkeit" sind die Hot Country Knights nichts weiter als der Protagonist und seine Live-Band, die hier alle unter ihren Pseudonymen am Start sind, nämlich als Trevor Travis (bass guitar), Marty Ray "Rayro" Roburn (lead guitar), Terotej "Terry" Dvoraczekynski (fiddle), Barry Van Ricky (steel guitar), and Monte Montgomery (percussion). Was für Namen! Na klar, das Ganze ist nicht ganz ernst gemeint, sondern stellt vielmehr eine, vor allen Dingen musikalisch, überaus gekonnte Parodie der goldene Neunziger Jahre Country-Ära in all ihren Klischees dar, vom Aussehen, über die Texte, bis hin zur Musik. Dabei wirkt vieles sehr spaßig überspitzt, vor allen Dingen das Aussehen der Jungs, ihre schon erwähnten Namen, die Songtitel und manchmal auch die Texte, doch ihre Countrymusic ist einfach klasse und repräsentiert den Nuenziger Jahre-Country all der damaligen Stars wie Garth Brooks, Alan Jackson, Brooks & Dunn, Clint Black, Billy Ray Cyrus, John Michael Montgomery, und wie sie alle heißen, in ganz wunderbarer Form. Es macht einfach tierisch Laune, wie diese Truppe die von den Countryfans so geliebte "goldene Ära" der Neunziger im Jahre 2020 wieder aufleben lässt. Wie gesagt, das Songmaterial ist richtig stark. Großartig beispielsweise das an Garth Brooks' "The Thunder Rolls" angelehnte "Then It Rained", das total von Brooks & Dunn inspirierte "Kings of neon", das im Stil von Alan Jackson kommende "Mull it over", wie auch die beiden Tracks, bei denen Travis Tritt ("Pick her up") und Terri Clark ("You make it hard") als Duett-Partner fungieren. Ja, das ist alles durch und durch "Satire", aber Dierks Bentley's Hot Country Knights haben mit diesem Werk "one of the more interesting and fun mainstream country records of the last few years" veröffentlicht, wie es treffenderweise in einem U.S.-Review heißt. Großer Applaus für die Hot Country Knights und diese wunderbare, humorvolle Hommage an vergangene, großartige Country-Zeiten.

Das komplette Tracklisting:

1. Hot Country Knights - 2:56
2. Pick Her Up (feat. Travis Tritt) - 4:10
3. Asphalt - 4:09
4. Moose Knuckle Shuffle - 3:07
5. Then It Rained - 3:25
6. Wrangler Danger - 3:18
7. Mull It Over - 3:36
8. Kings Of Neon - 3:10
9. You Make It Hard (feat. Terri Clark) - 3:22
10. The USA Begins With US - 5:36

Art-Nr.: 10059
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Johnson, Cody - human - the double album [2021]
"Cody Johnson is a true cowboy with countrymusic in his veins, a natural born star"! Neue Doppel-CD des Texaners Cody Johnson - und wieder einmal ist es ein absolutes Fest für die Liebhaber echter, traditionell fundamentierter, reiner, ehrlicher Countrymusic. Ein Paradebeispiel dafür, wie man echten, klassischen Country auf das Level der heutigen Zeit hebt, ihm einen vollkommen zeitgemäßen Anstrich verpasst, ohne ihn mit jeglichem Pop-Schnickschnack seiner Authentizität zu berauben. Einfach wunderbar! Aufgewachsen in einem ländlichen, von Pinienwäldern umgebenen Gebiet im Osten Texas' entwickelte sich Cody von Kindesbeinen an zu einem "real countryboy". Bevor er sich voll und ganz darauf konzentrierte, ausschließlich Musik zu machen, arbeitete er unter anderem als Gefängniswärter und professioneller "bull rider" - alles prägende Dinge, die die DNA seiner Musik heute prägen. Zu Hause, in seiner texanischen Heimat gehört Johnson längst zu den Königen der Honky Tonks und Dancehalls, zu den absoluten Stars des Lone Star States. Doch mittlerweile beginnt er, mit seiner herrlichen, erfrischenden Countrymusic, die den Spagat zwischen purer Tradition und zeitgemässer Moderne so spielend leicht meistert, auch die Herzen der Traditionalisten in Nashville und ganz Amerika zu erobern, und sich in der vordersten Riege des Country fest zu etablieren. Sein neues Werk untermauert dies eindrucksvoll! Na klar, und das ist auch gut so, bewegt sich Johnson auch auf dem Terrain eines George Strait und Alan Jackson, wie auch eines Jon Pardi und Jamey Johnson, doch er hat auch seinen ganz eigenen Stil und punktet mit großer Variabilität. Er kann fett rocken, honky-tonken, kann two-steppen, waltzen und swingen, wie auch herrliche Balladen vortragen - alles überaus melodisch und auf einem verdammt hohen Niveau. Das Songmaterial ist "erste Sahne", von vorn bis hinten, ohne jede Schawchstelle. Die "Real Country"-Fans werden es genießen. Stellvertretend seien hier ein paar Song-Highlights aufgezählt, wie etwa das das Album grandios eröffnende Titelstück "Human", eine edle, lockere, traumhaft melodische, lupenreine Countryballade, durch die sich ganz wunderbar miteinander harmonierende Pedal Steel-, Fiddle- und E-Gitarrelinien schlängeln. Oder auch der überaus kraftvolle, dynamische Honky Tonk-Boogie "Honky Tonk hardwood floors" mit seinen satten E-Gitarren, der surrenden Fiddle und den starken Pedal Steel-Fills, die prächtige Coverversion von Willie Nelson's "Sad songs and waltzes", das Johnson gemeinsam mit seinem Idol neu eingespielt hat (tolles Duett), das famos zwischen ruhig, flockig und kernig, kraftvoll rockend hin und her wandelnde, bärenstarke "'Til you can't" (klasse Groove, herrliche Pedal Steel, großartige E-Gitarren), der mit forsch nach vorn galoppierenden Drums über die Prairie fegende Country-Ritt "Known for loving you" (tolle Pedal Steel, zündendes E-Gitarren-Solo), Johnson's klasse Interpretation von Vince Gill's "Son of a ramblin' man" (schönes Banjo-Picking im Hintergrund), die mit einer hinreißenden Prise Southern Soul versehene, alte Harlan Howard-Nummer "I don't know a thing about love" (einst ein Nr. 1-Hit für Conway Twitty), die Steelguitar-getränkte, wunderbare Ballade "Made a home", den schnellen, melodischen, mit starken E-Gitarren, Banjo und Fiddle inszenierten Countryfeger "Let's build a fire" (furioser Fiddle-/E-Gitarren-Schlagabtausch), die wunderbar melodische, sehr erfrischende, lockere, leicht grassige "Pure Country"-Nummer "Treasure" (herrliche Gitarren-/Banjo-/Dobro-Fiddle-Instrumentierung), ebenso wie die tolle, launig lustige Cowboy-Nummer "Cowboy scale of 1 to 10", bei der die Kolegen Ned LeDoux, Corb Lund, Dale Brisby und der legendäre Red Steagall mit am Start sind. Produziert hat das Werk übrigens erneut der alte texanische, jetzt in Nashville residierende Countryrecke Trent Willmon, ebenfalls ein Garant für höchste Countryqualität. Cody Johnson zeigt mit "Human" einmal mehr eindrucksvoll, dass echte Countrymusic niemals klein zu kriegen ist. Großes Kompliment für diese Leistung. Toller Typ! Tolle Countrymusic!

Das komplette Tracklisting:

CD 1:
1. Human - 3:41
2. Honky Tonk Hardwood Floors - 3:19
3. Sad Songs and Waltzes (feat. Willie Nelson) - 3:32
4. 'Til You Can't - 3:44
5. God Bless the Boy (Cori's Song) - 3:26
6. Known for Loving You - 2:46
7. Driveway - 2:47
8. Son of a Ramblin' Man - 3:12
9. I Always Wanted To - 5:01

CD 2:
1. I Don't Know a Thing About Love - 3:42
2. Longer Than She Did - 3:19
3. Made a Home - 3:25
4. Let's Build a Fire - 2:56
5. When It Comes to You - 3:36
6. Treasure - 3:14
7. Stronger - 3:14
8. Cowboy Scale of 1 to 10 (feat. Red Steagall, Ned LeDoux, Corb Lund, Dale Brisby) - 2:55
9. By Your Grace - 3:58

Art-Nr.: 10444
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Lady A - what a song can do [2021]
Lady A (ehemals Lady Antebellum) sind und bleiben ein Klasse für sich. Das herausragende Trio (Charles Kelley, Dave Haywood und Hillary Scott) präsentiert mit seinem neuen Album "What a song can do" abermals eine 14 neue Songs umfassende New Country-/Country Pop-Meisterleistung auf allerhöchstem Niveau. Die wunderbaren Lead-Gesänge von Hillary Scott und Charles Kelley, die bestechenden Harmonies aller Drei, sowie das von vorn bis hinten hochmelodische Songmaterial stehen sowohl für außerordentliche Qualität, als auch für puren Genuß. Alles kommt wie aus einem Guß und dennoch beweist die Band in ihrer Songauswahl viel Variabilität. Doch was sie auch anpacken, es gelingt ihnen auf die nur erdenklich beste Art und Weise. Ob beispielsweise das wunderbar lockere, flockige, pop-rockige, im Verlauf deutlich an Kraft zulegende Titelstück "What a song can do" (großartiger Text), der dynamische, mit tollen Harmonies gespickte New Country-Knaller "Like a lady" mit den tollen Fiddle- und Mandolinen-Klängen, der traumhaft melodische, hinreißenden, ein gewisses Tom Petty-Flair ausstrahlende, mit tollen Slidegitarren-Linien inszenierte, frische, sonnige Countryrocker "Chance of rain", die Gänsehaut-Ballade "Worship what I hate", der gut gelaunte, ungemein coole, genauso lässige, wie knackige, traditionell verwurzelte, dennoch moderne, reine Countryfeger "Friends don't let friends", den Lady A gemeinsam mit den Gästen Carly Pearce, Thomas Rhett und Darius Rucker vortragen, der flotte, lässige ein typisches Fleetwod Mac-Feeling versprühende, erfrischende, natürlich wieder von einer tollen Melodie durchzogene New Country Pop-Rocker "In waves", oder auch die fantastische, von Dave Haywood lead-gesungene, reine Gitarren-Countryballade "Workin' on this love" (herrliche Pedal Steel Guitar) - ein Song toppt den nächsten. Lady A präsentieren sich mit "What a song can do" in absoluter Gala-Form. Vielleicht eines der besten Alben ihrer gesamten Karriere...

Das komplette Tracklisting:

1. Talk Of This Town - 3:45
2. What A Song Can Do - 3:41
3. Like A Lady - 3:01
4. Things He Handed Down - 3:18
5. Fire - 3:14
6. Chance Of Rain - 3:31
7. Worship What I Hate - 4:20
8. Where Would I Be - 3:43
9. Friends Don't Let Friends (feat. Carly Pearce & Thomas Rhett & Darius Rucker) - 3:32
10. In Waves - 3:22
11. You Keep Thinking That - 3:01
12. Be That For You - 4:43
13. Workin' On This Love - 3:50
14. Swore I Was Leaving - 4:24

Art-Nr.: 10448
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Linden, Colin - blow [2021]
Der aus Toronto stammende Colin Linden, hoch dekorierte kanadische Rootsmusic-Institution, begnadetes Gitarren-Ass, Sänger und Songschmied der fantastischen Blackie and The Rodeo Kings, ein Vollblut-Musiker par excellence, beglückt uns mit einem grandiosen, neuen Album. "bLOW", so heißt das Teil, ist sein nunmehr 14. Solo-Album in 40 Jahren, und erstmals hat er ein Album eingespielt, das er komplett seiner ursprünglichen Inspiration, dem Blues, widmet. Diese Inspiration geht zurück in das Jahr 1971, als Linden im Alter von nur 11 Jahren seinem Idol Howlin Wolf begegnete, der damals, nach einer im Nachhinein richtungsweisenden Unterhaltung, zu ihm sagte: "I’m an old man now, and I won't be around much longer. It’s up to you to carry it on". Und was wurde daraus für eine Karriere. Linden hat mittlerweile auf über 500 Alben gespielt, hat 140 produziert, heimste 25 Juno-Nominierungen ein, wovon er 9 gewann, und erhielt im vergangenen Jahr 2020 nun auch seinen ersten Grammy für die Prouktion von Keb Mo's Album "Oklahoma" in der Kategorie "Best Americana Album". Wie gesagt, "bLOW" (Linden hat beim Albumtitel die Schreibweise seines kleinen Neffen übernommen, die dieser beim Cover-Entwurf verwendete), ist im Wesentlichen ein Blues-Album geworden, wobei Linden allerdings seine vielseitigen Rootsrock-, Americana-, Folk-, Southern-, und Rock'n Roll-Einflüsse genüßlich mit einbezog. So entstand ein geradezu magisches, ungemein raues, dreckiges, mit viel Southernwürze angerührtes Gebräu aus brodelndem, swampigem, stark Gitarren-orientiertem Bluesrock und jeder Menge trockener, staubiger, zum Teil sehr melodischer Roots-/Americana-Zutaten. Was Linden und seine prächtig aufspielenden Mitstreiter (u. a. Gary Craig und Paul Griffith - drums, Dave Jacques - bass, Kevin McKendree - paino & organ, Mickey Raphael - harmonica) hier abliefern, ist ein wahres, swampiges, southern-infiltriertes, teils sogar jammig anmutendes Blues-/Roots-Fest der Extraklasse. Linden's Gesang ist vorzüglich, sein exzellentes, fettes E-Gitarren- und Slide-Spiel, alles ursprünglich und rau gehalten, steckt voller Energie. Los geht's mit dem brodelnden, schön dreckigen, mit einem klasse, Bo Diddley-mässigen Groove unterlegten, furiosen Southern-/Swamp-Blues "4 cars", vollgepackt mit rührenden Slideguitar-Licks und dezent psychedelisch anghauchten, messerscharfen Lead-Gitarren-Klängen. Tolles Drumming! Linden's Gesang kommt ebenfalls schön dreckig. Es entwickelt sich ein kraftvoller, klasse Drive. Die Sümpfe kochen! Und der Zuhörer ist auf's Positivste angefixt - großartig! Saustarke Nummern, wie etwa das powernde, shuffelige "Ain't no shame" (massive, energetische Gitarrenarbeit), das Hill Country Blues-imfizierte, ein wenig an die North Mississippi Allstars erinnernde "Boogie let me be" (sehr dynamisch, wunderbar dreckige, sumpfige E-Gitarren-Riffs), oder das treibende Titelstück "Blow" bieten uns allergrößte "alligator kicking" Midtempo Swamp Blues-Lust mit Suchtpotential. Mit dem famosen "Until the heat leaves town" biegt Linden dann mal mit geradezu traumwandlerischer Sicherheit und Klasse, bei Wahrung des bluesigen Fundaments, genußvoll in Richtung Roots-/Americana-Rock ab. Eine tolle Melodie und ein wunderbar erdiges Ambiente bestimmen das von feinsten Acoustic Gitarren-Riffs und wunderbarem Mundharmonika-Spiel bestimmte Geschehen, dessen ansonsten eher bedächtigen Rahmen der Meister im Mittelteil mit einem ultra rauen, dominanten, aber super passenden E-Gitarren-Solo unterbricht. Viel Southern-Soul und ein Hauch von Gospel vereinen sich in dem balladeslken, sehr schönen Roots-Blues "When I get to Gallilee", das ein gewisses Little Feat- und The Band-Flair ausstrahlt. Sehr stark hier der melodische, Orgel unterlegte Refrain, Linden's bluesiges Acoustic Gitarren-Picking (parallel zum Gesang), und die gegen Ende einsetzende, dreckige E-Gitarre. Mit dem 7-minütigen "Change don't come without pain" schließlich, bieten uns Colin Linden und seine Band auch noch einen geradezu umwerfenden, klassischen, schwergängigen "Twelve-Bar Slow Blues" an, der veredelt ist mit einem ausgedehnten, 4-minütigen, jammigen Pracht-Gitarrensolo Linden's, das gar ein wenig an Warren Haynes zu erinnern scheint. Fantastisch auch der flotte, dynamische, von einem feinen Memphis-Feeling begleitete, abermals leicht Bo Diddley-angehauchte Roots-/Bluesrocker "Right shoe wrong foot" (animiert unweigerlich zum Tanzen und "Mitzappeln", klasse Melodie), wie auch der, das Album herausragend abschließende, mit toller, ausgewogener Gitarren-/Orgel-/Dobro-Begleitung (prächtiges, slidendes Solo, klasse Bluesharp, herrliche Melodie), inszenierte, die Pandemie thematisierende Midtempo-Bluesrocker "Honey on my tongue". Mit "bLOW", übrigens veröffentlicht auf "Highway 20 Records", dem Label seiner langjährigen Freundin Lucinda Williams, gelingt Colin Linden ein kleiner Geniestreich. Was vor 50 Jahren mit seinem Mentor Howlin Wolf begann, setzt Linden heute, bei aller Wahrung der Tradition, voller Seele, Leidenschaft und Enthusiasmus, sowie unter Einbeziehung seiner vielseitigen musikalischen Entwicklung, auf natürlichste und ehrlichste Art und Weise fort. Große Leistung eines großen Musikers.

Das komplette Tracklisting:

1. 4 Cars - 3:29
2. Ain't No Shame - 4:06
3. Until the Heat Leaves Town - 3:33
4. Angel Next to Me - 3:39
5. Boogie Let Me Be - 3:35
6. When I Get to Galilee - 5:01
7. Blow - 4:19
8. Change Don't Come Without Pain - 7:03
9. Right Shoe Wrong Foot - 3:08
10. Houston - 4:31
11. Honey on My Tongue - 4:45

Art-Nr.: 10393
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
4 cars
Ain't no shame
Until the heat leaves town
Boogie let me be
When I get to Gallilee
Change don't come without pain
Right shoe wrong foot
Honey on my tongue

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Old Dominion - time, tequila & therapy [2021]
Auch mit ihrem neuen Album "Time, Tequila & Therapy" gehen Old Dominion ihren eingeschlagenen Erfolgsweg weiter. Es gibt 13 großartige, neue Nummern, alle in dem typisch frischen Ambiente der Band, mit tollem Gesang, herrlichen Harmonies und wunderbaren,Melodien - gefällig, locker und auf einem absolut ansprechenden, musikalischen Niveau. Die Erfolgsstory der Band wird weitergehen und zu den bisherigen 8 Nr. 1-Songs, die die Band bisher ihr eigen nennen darf, werden mit diesem Album sicher noch der ein oder andere hinzukommen. Ihr neuester, hier enthaltener Hit, die wunderbare "Feel Good"-Countrynummer "I was on a boat that day" ist auf dem bestern Weg zur Chartspitze. Wieder eine klasse Leistung von Old Dominion! Feinster, ins Ohr gehender, lockerer Mainstream New Country und Country Pop, wie ihn die Fans der Band lieben.

Hier ein Original U.S.-Review:

Since forming in 2007, Old Dominion has become one of country music’s biggest success stories. Today, the quintet released their fourth studio album, Time, Tequila, and Therapy, coming nearly two years since the release of their self-titled album, which featured hits such as “Make It Sweet” and “One Man Band.”
Produced by Shane McAnally and Old Dominion, Time, Tequila, and Therapy features thirteen new tracks, all co-written by the band with help from longtime collaborators, McAnally and Josh Osborne. The LP continues to show Old Dominion doing what they do best: writing and releasing catchy and harmonic country music.
Unlike many of their country contemporaries, Old Dominion has managed to find a sound that’s distinctively their own. From the opening notes to the toe-tapping choruses to the breezy instrumentation, there’s no doubting an Old Dominion song when you hear one, and this is apparent throughout this album. From “I Was On a Boat That Day” to “Blue Jeans” to “All I Know About Girls,” Time, Tequila, and Therapy is Old Dominion through and through.
Opening with “Why Are You Still Here?,” lead singer Matthew Ramsey finds himself pondering about a lost love on the breezy intro track. In the opener, the girl is gone but still haunting every aspect of someone’s life, as they muse, “If I lost you, then why are you still here?”
As songwriters before they were artists, all five members of Old Dominion contributed to each track on this album. This is apparent on the clever wordplay that weaves itself through every song on the LP. Two of the finest examples here are “All I Know About Girls,” “No Hard Feelings,” and “Ain’t Nothing Wrong with Love,” where interesting lyrical twists make them stand out. On “All I Know About Girls,” the band muses about how little they know about the opposite sex. “I’m a jack of all trades, and a master of none,” Rosen sings, before making his way to the lyrical plot twist. “All I know about girls is // I don’t know nothing at all.”
Meanwhile, “Ain’t Nothing Wrong with Love,” the album’s final track, finds the band musing about all of the reasons love hasn’t worked out for them. “Daddy had Mama // Johnny has June // Even that dish ran away with the spoon,” they sing. “So if there ain’t nothing wrong with love // Then it must be me.” Additionally, on “No Hard Feelings,” we discover the LP’s title, as the song opens with “I took a little time, tequila and therapy // And threw it in a blender with ice.”
Other highlights of the album are “Hawaii,” “Blue Jeans” and “Lonely Side of Town,” which couldn’t be more different from each other, yet all work oh-so-well. “Lonely Side of Town” shows the band trading vocals with the legendary Gladys Knight. On the soulful and bluesy ballad, Knight provides an absolutely unexpected, but delightful, treat, harmonizing perfectly with the band in a way that’s absolutely magical.
“Blue Jeans” is a catchy, snappy up-tempo that sounds musically similar to the George Michael classic “Faith,” and celebrates the moment you meet your perfect match. “I feel you like music // Pray for you like rain // Wait for you like Christmas // Count on you like change // I lost you like car keys // Then found you like faith,” They sing here. “You trip me like shoe strings // You fit me like blue jeans.” Meanwhile, “Hawaii” provides an aural vacation, which finds the band longing for the simpler days of a trip to the islands. “I wonder // why we // ever left Hawaii.”
The thing that makes Old Dominion great is that they are unapologetically themselves in all of their music. With a distinct sound that includes clever lyrics, snappy musicianship, and 5-part harmonies, everything Old Dominion does best is evident on Time, Tequila, and Therapy.
(Nicole Piering / Countryswag)

Das komplette Tracklisting:

1. Why Are You Still Here - 2:52
2. Hawaii - 2:56
3. Walk On Whiskey - 3:09
4. All I Know About Girls - 2:44
5. Blue Jeans - 2:17
6. No Hard Feelings - 3:11
7. Lonely Side of Town (feat. Gladys Knight) - 4:09
8. I Was On a Boat That Day - 2:59
9. Drinking My Feelings - 3:29
10. Something's the Same About You - 3:21
11. I Wanna Live In a House With You Forever - 2:43
12. Don't Forget Me - 3:14
13. Ain't Nothing Wrong With Love - 2:54

Art-Nr.: 10412
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Rodgers, Jameson - bet you're from a small town [2021]
Hervorragendes Debutalbum von "one of today’s best new country artists" (MusicRow), Jameson Rodgers! Vor rund 11 Jahren ging Rodgers, geboren und aufgewachsen in dem kleinen Städtchen BatesvilleMississippi nach Nashville, um zu versuchen, seinen Traum von einer musikalischen Karriere, in welcher Art auch immer, zu verwirklichen. Welchen Weg er einschlagen würde, ob zum Beispiel als Songwriter oder als Künstler auf der Bühne, war ihm zu dieser Zeit völlig egal. Er wusste nur, dass er unbdingt seiner Liebe zur Musik folgen wollte und musste. Zunächst war es tatsächlich so, dass er für sich das Songwriting entdeckte. Es folgten Jahre harter Arbeit, unzählige Songwriter-Sessions mit Gleichgesinnten, bis er eines Tages einen interessanten Publishing-Deal ergatterte, was ihn mit den großen Songwritern Nashville's zusammenbrachte und auch die Möglichkeit eröffnete, eigene Auftritte mit seinen Songs zu forcieren. 2016 veröffentlichte er schließlich seine Debut-EP, die mit "Midnight Daydream" gleich so etwas wie einen Hit abwarf. Nun kam der Ball ins Rollen und die "Türen Nashville's" öffneten sich für ihn. Jetzt ist sein erstes komplettes Album mit dem Titel "Bet you're from a small town" da, das Rodgers großes Talent eindrucksvoll offenbart. Enthalten sind 15 klasse Songs (bei 14 davon fungierte Rodgers, zusammen mit etlichen der aktuellen Top-Autoren Nashville's, als Co-Songwriter) deren Sound wie eine Weiterentwicklung der Neunziger Jahre New Country-Ära klingt, einer Zeit, in der er mit Künstlern wie Travis Triitt und Alan Jackson aufgewachsen ist. Gleichzeitig inspirierten ihn damals aber auch Rock-Ikonen wie John Mellencamp und AC/DC. Den größten Eindruck auf ihn aber hinterließ Eric Church's 2006er "Sinners like me"-Album, das ihn musikalisch nachhaltig prägte. All das findet sich in Rodger's großartigem Songmaterial wieder. Er präsentiert seinen aus all diesen Einflüssen generierten New Country mit einer erfrischend rockigen, kraftvollen Note, mischt traditionelle Ansätze immer mal wieder geschickt mit Heartland Rock-Zutaten. Die herrlich knackigen Arrangements bestehen vorzugsweise aus jeder Menge saftiger, vielschichtiger E-Gitarren in Verbindung mit bestens harmonierenden Orgel- und Piano-Klängen. Dazu gehen die Melodien prächtig ins Ohr. Uptempo-Songs, wie etwa das mit tollen E-Gitarren-Riffs und -linien versehene, gut rockende New Country-Opus "One day" (klasse Gitarrensoli), der grandiose, mit viel Power insenierte Country-/Heartland-Rocker "Bet you're from a small town" (hat deutliche Reminiszensen an John Mellencamp und Bob Seger), das gefällige "Missin one", oder der schöne Countryrocker "Girl with a broken heart", feine Midtempo-Nummern, wie zum Beispiel das traditionell orientierte, locker groovende, sehr melodische, der berühmten Countrylegende gewidmete "Merle Haggard" oder die lässig flockige, mit dezenten Mandolinen-, Banjo-, und Steel-Klängen angereicherte Countrynummer "Bars back home", und schöne Balladen, wie etwa das traumhaft melodische, einerseits ruhige, andererseits durchaus kraftvoll angerockte "Bringing it back", oder die tolle New Country-Nummer "Good dogs" (starke Gitarren mit feinen Orgel-/Piano-Fills), halten sich it etwa die Waage. Enthalten sind auch Rodgers' erster Nr. 1-Hit "Some girls" aus seiner Vorab-EP "In It For The Money", sowie der neueste Chartbreaker, das prächtige "Cold beer calling my name", das er zusammen mit Superstar Luke Combs vorträgt. Ein klasse Debutwerk von Jameson Rodgers. Knackig rockender New Country mit prima ins Ohr gehenden Songstrukturen und Melodien auf der Höhe der Zeit.

Das komplette Tracklisting:

1. One Day - 3:50
2. Merle Haggard - 3:31
3. Close to Anything - 2:57
4. Bet You're from a Small Town - 5:04
5. Missing One - 3:24
6. You Won't - 2:55
7. Girl with the Broken Heart - 3:20
8. Bars Back Home - 3:18
9. Porch with a View - 2:43
10. Bringing It Back - 4:04
11. Girls That Smoke - 3:36
12. Cold Beer Calling My Name (feat. Luke Combs) - 3:31
13. Some Girls - 3:06
14. Good Dogs - 3:19
15. Desert - 3:19

Art-Nr.: 10411
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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