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Aldean, Jason - macon [2021]
"Macon", das neue, großartige Werk von Country-Superstar Jason Aldean, ist der erste Teil eines zwei Alben umfassenden Projektes, dass Aldean seiner Jugendzeit und vor allem seiner Heimat Macon, im U.S.-Bundesstaat Georgia, wo er aufgewachsen ist, widmet. Der zweite Teil, also das Folgealbum, wird dementsprechend "Geogia" heißen und soll recht zeitnah im Jahre 2022 erscheinen. Erfreuen wir uns jetzt aber erst einmal an Teil 1, "Macon", denn dieses Werk wird seine Fans ohne jeden Zweifel vollends begeistern. Musikalisch bleibt Jason Aldean seiner Linie treu. Satter, mit oft fetten Gitarren arrangierter, ordentlich rockiger New Country, zuweilen mit schönem Southernflair, und stets mit einer gewissen, arenatauglichen, opulenten Mainstream Rock-/Pop-Note versehen, was ihm in den letzten Jahren "Number Ones" ohne Ende bescherte. "Macon" enthält 10 neue Tracks, alle voller Hitpotential, wie etwa die schmachtend rockende Ballade "If I don't love you", die Aldean im Duett, zusammen mit Carrie Underwood vorträgt. Ist bereits wieder auf Platz 2 der Billboard Country Singles-Charts angekommen - Tendenz steigend. Weitere Highlights des Albums sind der mit einem herrlichen, melodischen E-Gitarren-Riff inszenierte, rockige Opener "After you", der überaus harmonische, wieder sehr melodische Midtempo Countryrock/-pop-Song "That's what Tequila does", Jason's Interpretation des Bryan Adams-Klassikers "Heaven", der traumhaft schöne, ein feines Southernflair vermitelnde, von einer wunderbaren Slidegitarren-Linie durchzogene Countryrocker "This bar don't work anymore", wie auch die sehr feine, mit tollen Gitarren und starker Pedal Steel instrumentierte, southern-umwehte Ballade "Watching you love me". Als Bonus zu den 10 neuen, klasse Studiosongs erhalten die Fans dann noch 5 großartige, exquisit ausgewählte Live-Aufnahmen obendrauf. Wieder einmal eine tolle Veröffentlichung von Jason Aldean, die alles bietet, was seine Fans von ihm erwarten. Wir dürfen uns schon jetzt auf en zweiten Teil, "Georgia", freuen...

Das komplette Tracklisting:

1. After You - 2:59
2. Over You Again - 3:13
3. That's What Tequila Does - 3:09
4. Small Town Small - 2:53
5. If I Didn't Love You (feat.Carrie Underwood) - 3:32
6. Story For Another Glass - 3:07
7. Heaven - 4:11
8. This Bar Don't Work Anymore - 3:47
9. The Sad Songs - 3:32
10. Watching You Love Me - 2:51
11. Amarillo Sky (Live from Nashville, TN) - 3:21
12. Johnny Cash (Live from Los Angeles, CA) - 3:16
13. She's Country (Live from Las Vegas, NV) - 3:54
14. Big Green Tractor (Live from Dallas, TX) - 3:16
15. My Kinda Party (Live from St. Louis, MO) - 5:06

Art-Nr.: 10453
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Blue Rodeo - many a mile [2021]
Auch nach über 35 Jahren begeistert die kanadische Countryrock-/Americana-/Rootsrock-Institution Blue Rodeo um die beiden herausragenden Singer/Songwriter Jim Cuddy und Greg Keelor noch immer auf ganzer Linie und präsentiert mit ihrem neuen, 16. Album "Many a mile", einmal mehr ein Paradebeispiel dafür, wie sich unverbrauchter, erfrischender, inspirierter und spürbar spielfreudiger Roots-, Americana-, und Countryrock des 21. Jahrhunderts anhören solte. Die 7-köpfige Band zeigt sich in überragender musikalischer Verfassung. Das Songmaterial ist schlicht grandios. Geschmeidige, herrlich frische, flüssige Countryrocker, inszeniert mit klarer, vielschichtiger Instrumentierung, aber auch mal erdige, richtig kernige Americana- und Rootsrocker bestimmen das Szenario, alle eingebunden in die so einzigartigen, typischen, genauso kreativen wie eingängigen Blue Rodeo-Strukturen, die wir so lieben. Jede Menge Gitarren aller Art, vereint mit exzellent abgestimmten Piano- und Orgel-Passagen bilden neben dem großartigen Lead-Gesang Cuddy's (5 Tracks) und Keelor's (7 Tracks) den zentralen Part der Arrangements, eingebunden in wundervolle Harmonien und unwiderstehliche Melodien. Es gibt nicht den Ansatz einer schwächelknden Nummer. Dementsprechend beginnt das Album auch gleich mit solch einem Titel, der einem einfach nicht mehr aus den Gehörgängen weichen will, und zwar dem fantastischen, schön flotten, einerseits lockeren, andererseits durchaus kräftigen, knackigen, countryorientierten Rootsrocker "When you were wild". Besticht mit einem herrlich frischen Flow, klaren Gitarren, einem prächtig klimperndem Saloon-Piano und einer großartigen Melodie. Die Magie des Blue Rodeö-Sounds springt sofort auf einen über. Das folgende, noch etwas flottere "I owe it to myself" schlägt in eine ähnliche Kerbe. Das ist rootsiger Country-/Americana-Rock der allerfeinsten Sorte, inklusive eines klasse, erdigen Gitarrensolos. Eine erste, hinreißend schöne Ballade folgt mit der famosen Americana-Nummer "Deep dark well". Wunderbare, transparente Gitarren (ein exquisites Solo im Break), dazu eine wohlig warme Orgel im Background, durchzogen von ganz dezenten, herrlich passenden Psychedelic Vibes, und diese umwerfende Melodie - alles kommt in vollendeter Harmonie, aber auch mit dem natürlichen, rootsigen "grit". Brillant! Nicht minder stark kommt das vorwiegend akustisch gehaltene, sehr natürliche "I will wait for you", bei dem die akustischen Lead- und Rhythmus-Gitarren von einer prächtigen Orgelbegleitung unterstützt werden - alles perfekt abgestimmt auf Jim Cuddy's vorzüglichen Gesang. Die Qualität der Songs dieses Albums scheint keine Grenzen zu kennen. Es geht einfach immer weiter - auf höchstem Niveau. Stellvertretend dafür seien noch, ohne die anderen Nummern auch nur ansatzweise schmälern zu wollen, explizit die 4 Tracks erwähnt, mit denen das Album endet: Zunächst der fulminante, kernige und riffige Gitarren-Rootsrocker "Criticize" mit seinem zündenden Gitarrensolo, der überaus melodische, schwungvolle und knackige Americana Rocker "I think about you" (klasse Gitarren, exzellentes Mandolinen-Spiel von Jimmy Bowskill - der Gitarrenvirtuose und Multi-Instrumentalist der Sheepdogs ist nun auch bei Blue Rodeo "angestellt"), die sowohl von herrlich frischen Country-, als auch ebenso schönen Psychedelic-Vibes durchzogene, traumhaft melodische, von ungemein vielschichtigen Gitarren und tollem Piano-Spiel (großartiges, sehr lockeres, flüssiges Solo) begleitete Midtempo Americana-Nummer "Julie is painting", wie auch das finale "Ride your bike", eine geniale, leicht psychedelisch angehauchte, zunächst wunderbar "schwebend" beginnende, dann einfach nur flotte, flockige, ungemein frisch klingende, geradezu hypnotisch melodische Countryrock-Nummer mit tollen Gitarren und exzellenter Pedal Steel (Jimmy Bowskill) - noch einmal ein bärenstarker Höhepunkt eines wahren Blue Rodeo Meisterwerkes. Kanadische und amerikanische Kritiker vergleichen "Many a mile" schon mit Blue Rodeo's 1993iger Meilenstein "Five days in July" - und das ist so etwas von nachvollziehbar. Was für ein brillantes Werk der Kanadier!

Das komplette Tracklisting:

1. When You Were Wild - 3:59
2. I Owe It to Myself - 4:45
3. Deep Dark Well - 5:38
4. All In Your Hands - 4:25
5. Symmetry of Starlight - 4:48
6. I Will Wait for You - 5:02
7. The Opening Act - 4:51
8. Never Like This Before - 5:25
9. Criticize - 4:02
10. I Think About You - 3:50
11. Julie Is Painting - 6:14
12. Ride Your Bike - 4:47

Art-Nr.: 10501
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
When you were wild
I owe it to myself
Deep dark well
I will wait for you
Criticize
I think about you
Julie is painting
Ride your bike

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Brothers, The - march 10, 2020 / madison square garden / new york city ~ dvd [2021]
2 DVD-Set!

Zum Glück wurde diese fantastische Show auch gefilmt. Die Qualität ist famos!

"The Brothers - celebrating 50 Years of the music of The Allman Brothers Band". Am 20. März 2020, nur 2 Tage bevor in den USA der große Corona-Shutdown kam, standen The Brothers, eine nur für dieses einmalige Event zusammengestellte, begnadete Band aus Feunden und Verwandten der Allman Brothers, sage und schreibe knapp 3 1/2 Stunden auf der Bühne des New Yorker Madison Square Gardens, um das 50-jährige Bandjubiläum der 1969 gegründeten ikonischen Band um Duane und Gregg Allman zu feiern. Es waren Derek Trucks und Warren Haynes an den Gitarren (Haynes sang natürlich auch), Jaimoe, Duane Trucks (Derek's jüngerer Bruder - üblicherweise bei Widespread Panic) an den Drums, Marc Quinones - Percussion, Oteil Burbridge am Bass, sowie Reese Wynans an den Keyboards und "special guest" Chuck Leavell am Piano (sowie Lead Gesang bei "Blue sky") - und sie spielten einen Gig für die Ewigkeit. Alle waren in absoluter Bestform, verstanden sich blind, als würden sie schon ewig zusammenspielen, brachten eine unglaubliche Frische und Vitalität in die Songs. Das Feuer dieser ewig jungen Stücke brannte lichterloh.
Der Reporter David Browne vom renommierten "Rolling Stone", war für das Magazin vor Ort, um von dem Event, auch unter den Gegebenheiten der aufkommenden Pandemie, zu berichten. Er sagte: "Did I really want to risk my life for an Allman Brothers Band 50th-anniversary tribute show?... Arriving at the Garden, I didn’t know what to expect, but all systems seemed standard at first. Ticket-holders milled outside on the street and in the inside lobby. No one wore a mask, since those weren’t yet mandated. As I made my way to my seat, the arena was starting to fill up, there was weed in the air, and it was easy to forget what was starting to happen around the world…There was something glorious and uplifting about hearing those songs played with such care and such fire; it felt as if the music was not just being saluted but preserved for a future generation. At various times, like when Trucks and Haynes played the simultaneous leads in ‘Jessica,’ the show was surprisingly emotional. In retrospect, it’s hard to say how much was due to the performance and how much to the circumstances. I joked to the friend next to me that this would be “the last concert ever". But as Derek Trucks told me in the days that followed, the show “felt like one of the last moments for a long time when people would be able to suspend reality and let go.” One of these days, we’ll let go again."
Was war das für ein geniales, spektakuläres Konzert! Der Sound ist schlicht grandios! Und auch die Setlist war fantastisch! Eine unvergleichliche, historische Nacht!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
First Set:
1. Don’t Want You No More - 2:43
2. It’s Not My Cross To Bear - 5:00
3. Statesboro Blues - 4:39
4. Revival - 4:16
5. Trouble No More - 4:18
6. Don’t Keep Me Wonderin’ - 5:55
7. Black Hearted Woman - 10:10
8. Dreams - 13:24
9. Hot ‘Lanta - 6:15
10. Come And Go Blues - 4:49
11. Soulshine - 9:09
12. Stand Back - 5:03
13. Jessica - 13:31

Disc 2:
Second Set:
1. Mountain Jam - 18:46
2. Blue Sky - 10:05
3. Desdemona - 12:31
4. Ain’t Wastin’ Time No More - 9:33
5. Every Hungry Woman - 8:38
6. Melissa - 5:52
7. In Memory Of Elizabeth Reed - 15:44
8. No One To Run With - 5:19
9. One Way Out - 5:43
10. Jaimoe & Warren Greetings - 1:08
11. Midnight Rider - 4:17
12. Whipping Post - 14:22

Art-Nr.: 10351
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: DVD || Preis: € 28,90

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Craft, Ashland - travelin' kind [2022]
"She's real country, she's rockin' and she's real southern"! Was für ein baumstarkes Debutalbum! Wie kaum eine andere Künstlerin verbindet Ashland Craft in ihrer Musik tiefe, ehrliche Country-Traditionen und lupenreinen, kernigen Southern Rock miteinander zu einer erstklassigen, packenden Southern Countryrock-Melange, die einfch nur begeistert. Als sie in den letzten Jahren bereits eine Reihe von Singles veröffentlichte und sich parallel einen sehr guten und viel beachteten Namen als Songwriterin machte, hatte sie schon einiges hinter sich. So entdeckte sie früh ihren Honky Tonk-Spirit bei regelmässigen Auftritten in einer Bar in ihrer Heimatstadt Piedmont/South Carolina, wo sie sie mit Country- und Rock-Covern eine Menge Erfahrung sammelte. Zudem landete sie 2017 in den Top 10 der amerikanischen "The Voice"-Ausgabe, wo sie viel Aufmerksamkeit erhaschte, die sie schließlich nach Nashville gehen ließ. Dort landete sie durch ihr Songwriting und ihre Perfromances schnell auf zahlreichen, renommierten "Artists To Watch"-Listen und gehört zu CMTs "Next Women of Country Class" von 2021. Große Tourneen im Vorprogramm von u. a. Luke Combs, Morgan Wallen und der Zac Brown Band folgten - und nun ihr famoses Debutwerk "Travelin' kind". Es ist ein wahres "Killer"-Album voller verschiedenster, rockiger Southern-/Country-Stile, geprägt von Ashland's herausragender, whiskeygetränkter, rockinfizierter Raspelstimme und einem kraftvollen, musikalischen Rahmen, vorwiegend aus fetten Gitarren aller Art, in Verbindung mit Fiddle, Mundharmonika und Keyboards (Orgel, Piano) - und das ohne auch nur den Hauch eines schwachen Songs. Die exzellente Produktion von Jonathan Singleton ist weit entfernt von denen der quietschsauberen Nashville Mainstream Pop-/Country-KollegInnen, da er vielmehr auf natürliche, ursprüngliche, handgemachte, rockige und sehr authentische Rauheit setzt. Und doch stecken alle Tracks voller wunderbarer Melodien. Los geht's mit dem Titelstück, dem saustarken, brodelnden Southern Countryrocker "Travelin' kind", der bestimmt wird von fetten, erdigen Gitarrenriffs, gepaart mit bluesiger Mundharmonika. Craft singt fantastisch. Ihre angeraute, raspelige Stimme passt perfekt zu diesem unbeschwerten, ruhelosen, freiheitlichen "On The Road"-Feeling, das dieser Song ausstrahlt. Die Lead- und Slide-Gitarren rocken herrlich dreckig, die Melodie ist klasse. Das Southern Rock-Feuer brennt, ebenso wie das Country(rock)-Feuer. Ein Auftakt nach Maß! Ashley's traditionelle Countryroots hingegen treten bei dem wundervollen, von einer großartigen Melodie bestimmten "Leavin' you again" deutlich mehr zum Vorschein. Das ist eine lupenreine, handgemachte, von exzellenten Strukturen geprägte "gritty" New Country-Nummer vom Allerfeinsten, inszeniert mit herrlicher, schön saftiger Baritone E-Gitarre und einer perfekt dazu passenden Fiddle. Doch auch hier bleibt die rockige Note keineswegs auf der Strecke. Gerade im Refrain setzt die Nummer durch Ashland's sehr intensiven Gesang und das kraftvolle Drumming eine Menge Energie frei. Ein tolles Beispiel dafür wie pure Countrytraditionen und zündene Rock-Power miteinander harmonieren können. Sehr southern wird es wieder, der Songtitel lässt es schon erahnen, bei der hinreißenden New Country-Ballade "Make it past Georgia". Auch hier verschmelzen wieder astreine Countryklänge mit southernrockigen Tendenzen auf einzigartige Art und Weise. Mit dem tollen, dampfenden, furios nach vorn rockenden "Last 20 dollars" dürfen dann die echten Country-Traditionalisten mal so richtig "die Sau rauslassen". Lasst den Whiskey fließen, ihr Cowboys, und blast die Dächer von den Roadhouses und Honky Tonks. Welch ein Southern Country Honky Tonk-Fest! Baritone Gitarre, klimperndes Piano, Fiddle, typische E-Gitarre - alles ist da! Wie innig Ashland's Verbindung zum Southern Rock ist, zeigt die mitreißend schöne, voller Gefühl steckende Country-/Southern-Ballade "Highway like me", bei der niemand Geringerer als Southern-/Jam-/Gitarren-Wunderknabe Marcus King mit an Bord ist und einige seiner umwerfenden Lead Gitarrenläufe beisteuert. Eine Nummer, die auch erstklassig auf das "Carolina confessions"-Album der Marcus King Band gepasst hätte. So geht das munter weiter. Ein Highlight jagt das nächste. Nehmen wir beispielsweise den prächtigen, von saftig satten Gitarren und viel Southern-Flair umgebenen, ordentlich knackigen, hoch melodischen New Countryrocker "Mimosas in the morning", das flüssige, kräftige, ebenfalls toll ins Ohr gehende, ein dezentes Western-Flair ausstrahlende, honky-tonkige "Day by day", oder auch den das Album genauso wuchtig wie melodisch abschließenden, von feurigen Gitarren umgebenen Southern Countryrocker "That's the kinda place" - was machen diese Tracks Laune. Ashland Craft selbst sagt, sie sei beeinflusst von Def Leppard, Lynyrd Skynyrd, Chris Stapleton, Bonnie Raitt, The Chicks und John Mayer, doch wir hören auch deutlich Spuren solcher Künstler wie etwa Blackberry Smoke, Montgomery Gentry und Ashley McBryde, doch, und das ist unstrittig, sie macht ihr ganz eigenes Ding, einzigartig allein schon durch ihre unverkennbare Power-Stimme. "Travelin' kind" ist ein mitreißendes, packendes Album geworden, bei der sich reine, traditionelle Countryelemente und kraftvolle Southern Rock-Klänge wie selbstverständlich die Klinke in die Hand geben. Grandios! "Turn your speakers on and let's go for a ride"....

Das komplette Tracklisting:

1. Travelin' Kind - 2:57
2. Your Momma Still Does - 2:37
3. Leavin' You Again - 3:22
4. Make It Past Georgia - 3:21
5. Last 20 Dollars - 3:22
6. Highway Like Me (feat. Marcus King) - 4:30
7. Mimosas In The Morning - 3:07
8. Day By Day - 3:57
9. Letcha Fly - 3:22
10. Come Down - 3:28
11. That's The Kinda Place - 3:39

Art-Nr.: 10522
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Travelin' kind
Leavin' you again
Make it past Georgia
Last 20 dollars
Highway like me
Mimosas in the morning
Day by day
That's the kinda place

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Ellis, Tinsley - devil may care [2022]
Zwanzigstes (!) Album des aus Florida stammenden und heute in Atlanta/Georgia lebenden, herausragenden Gitarrenvirtuosen und "Southern-Bluesman" Tinsley Ellis, der, wie es sich für ein solches Jubiläum gehört, mit "Devil may care" mal wieder ein mächtig starkes Teil abliefert. Mit diesem Werk taucht Ellis tiefer in sein Inneres und in seine Inspirationen hinein, als jemals zuvor. Die Ausfallzeiten und die Probleme der Pandemie ließen ihn nicht verzweifeln, sondern sein Bewältigungsmechanismus bestand vielmehr darin, sich einerseits mit seinen musikalischen Roots zu beschäftigen und sich andererseits als Songwriter richtig zu pushen und damit zu wachsen. Er stellte sein gesamtes Equipment, einschließlich alter Verstärker und Gitarren, die seit geraumer Zeit nicht mehr benutzt wurden, in seinem Heimstudio auf und ließ sich von verschiedenen Soundkombinationen in neue Richtungen führen. Zudem stöberte er seine alte Plattensammlung durch und beschäftigte sich intensiv mit verschiedensten Aufnahmen einiger seiner großen Helden wie beispielsweise The Allman Brothers Band, Freddie King, Michael Bloomfield und B.B. King. Am Ende standen erstaunliche 200 neue Songs, die er in dieser Phase geschrieben hatte, zur Vefügung, von denen es nun 10 auf "Devil may care" geschafft haben. Resultat: eine flammende Mischung aus kraftvollem Blues und exzellentem, jammigem Southern Rock ala Allmans (ja, gerade The Allman Brothers Band hatte ihn während dieser Periode offenbar noch einmal zusätzlich und nachhaltig inspiriert), mit einem Tinsley Ellis und seiner exzellenten Band in absoluter Bestform. Aufgenommen wurde das Material in Quartett-Besetzung mit Kevin McKendree (u. a. Delbert McClinton, Brian Setzer, Tommy Castro) an den Keyboards (McKendree's fantastisches Orgel- und Piano-Spiel ergänzt sich kongenial zu Ellis' zündenden, variablen, virtuosen Gitarrenläufen), Steve Mackey (u. a. Joe Bonamassa, Lucinda Williams) am Bass und Lynn Williams (Delbert McClinton) an den Drums. Ja und das Gitarrenspiel des Protagonisten - was soll man dazu noch sagen? Es ist einfach nur famos. Er spielt voller Power, rockig, schön southern (wir hören einige feine Twin Guitar-Momente und großartige, swampige Slide-Passagen), und, wenn nötig, auch mal sehr erhaben und voller Gefühl. Seine zuweilen ausgedehnten Soli bleiben hervorragend hängen, denn was Ellis abliefert, ist alles andere als "nervöses Gefrickel", sondern steckt voller Hingabe, voller Seele, voller Stuktur und voller Spielfreude. Das Album startet mit dem kraftvoll und shuffelig nach vorn rockenden, großartigen Southern-Bluesrocker "One less reason", unterlegt mit einem wunderbaren Allman Brothers-Groove. Ellis hat für diesen Track zwei Gitarrenspuren aufgenommen, die, übereinander und nebeneinander liegend, inkl. feiner Twin-Licks, klingen, als wären zwei Gitarristen am Werk. Das verleiht, zusammen mit Kevin McKendree's starker Orgel-Untermalung, diesem Track, und nicht nur diesem, jede Menge Tiefe. Dazu zieht der Meister gleich zwei packende Soli auf. Toll! Und weiter geht's auf der Southern-Schiene, mit dem Slideguitar-getränkten, swampigen "Right down the drain". Erneut bildet der jammige, Allmans-affine Groove (klasse Percussion) die Basis. Enthält einen starken Slide-/E-Gitarren-Schlagabtausch beim zweiten, ausgedehnten Solo, inkl. Dual-Spiel. Die anschließende, voller vielschichtiger Gitarren inszenierte Southern Blues-Ballade "Just like rain" ist einfach nur herrlich "sweet and soulful", abermals mit einem deutlichen Allmans-/Marshall Tucker Band-Einfluß. Dezente Bläser vervollständigen die Melodie, doch Ellis' exquisites, gegen Ende einsetzendes Gitarrensolo ist das Sahnehäubchen obendrauf und klingt, als würde er jedes Quäntchen Gefühl, das er besitzt, in sein so wunderbares, natürliches Spiel legen. Ganz groß! Weitere, exzellente Tracks hören wir beispielsweise mit dem prächtigen, klassischen Slow-Blues "Don't bury our love" (faszinierendes, fingerfertiges Gitarrenspiel, schöne Orgel und Wurlitzer-Klänge), dem wunderbaren, jammigen und sehr southern-mässigen "One last ride" (großartiges Orgelspiel, klasse Twin-Gitarren, erdiges, kerniges Gitarrensolo), dem furiosen, mit einem "geilen" Funk-Drive ausgestatteten, von glühenden Wah Wah-Gitarren bestimmten Bluesrocker "28 days", wie auch dem das Album vorzüglich abschließenden, hinreißenden Slow-Blues "Slow train to hell" (fantastische Lead Gitarren-Arbeit). Tinsley Ellis hat die schweren Zeiten der Pandemie optimal für frischen Input genutzt und seiner Inspiration und Kreativität freien Lauf gelassen. Das daraus resultierende Album "Devil may care" stellt für ihn, und daran gibt es keinen Zweifel, einen weiteren, neuen Karriere-Meilenstein dar, der auch für die Zukunft noch viel Gutes verspricht. Soulful Southern Blues und Bluesrock von höchster Güte!

Das komplette Tracklisting:

1. One Less Reason - 5:09
2. Right Down The Drain - 4:59
3. Just Like Rain - 4:29
4. Beat The Devil - 3:49
5. Don't Bury Our Love - 5:19
6. Juju - 5:02
7. Step Up - 4:04
8. One Last Ride - 6:11
9. 28 Days - 4:00
10. Slow Train To Hell - 5:15

Art-Nr.: 10515
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One less rtreason
Right down the drain
Just like rain
Don't bury our love
One last ride
28 days
Slow train to hell

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Foley, Sue - pinky's blues [2021]
Die gebürtige Kanadierin und vielfach preisgekrönte Blues-Gitarristin, Sängerin und Songwriterin Sue Foley, die mittlerweile schon viele Jahre in Austin/Texas lebt, hat sich seit ihrem 1992er Debüt "Young Girl Blues" mit ihrer ganz eigenen Blues(rock)-Trademark etabliert, die ihr herausragendes, ungemein variables, erdiges Gitarrenspiel mit einer Stimme verbindet, die sowohl Sex-Appeal als auch eine gewisse Unschuld ausstrahlt. Das hat sich auch bis heute, knapp 30 Jahre später nicht geändert. Im Gegenteil, sie ist besser im Geschäft als je zuvor. Ihr neues, ganz vorzügliches Album "Pinky's Blues" ("Pinky" ist der Spitzname ihrer pinkfarbenen Paisley Fender Telecaster Gitarre - ihrem absoluten Markenzeichen) ist ein herrlich, rauer, ungeschliffener Ritt durch die "Blues Backroads" von Texas, mit einer "Pinky" in Hochform am Steuer. Das Album wurde in nur 3 Tagen live in den Firestation Studios von San Marcos/Texas eingespielt, überwiegend in Trio-Besetzung, neben Sue mit Jon Penner am Bass und dem ehemaligen Stevie Ray Vaughan's Double Trouble-Trommler Chris “Whipper” Layton am Schlagzeug. Bei 2 Tracks half zudem Mike Flanigin an der Hammond Orgel aus, bei einem spielte Jimmie Vaughan zusätzlich Rhythmusgitarre. Über den Aufnahmeprozess sagt Sue: "What you’re hearing is live, off the floor, in the moment the music was played totally spontaneously and, mainly, improvised. And, we wanted to make something representative of the Texas blues that we had been schooled on in Austin. So, we picked great songs and I wrote a few of my own to round things out. Everything on it is a labor of love". Es ist einfach ein großartiges Erlebnis, diesen so ungemein rau und roh gehaltenen, völlig authentischen Songs in ihrem komplett "unpolierten", natürlichen Ambiente zuzuhören. Eröffnet wird das Album mit dem Titelsong Pinky's Blues" einem großartigen, traditionellem Blues-Instrumental, bei dem natürlich "Pinky", exzellent bearbeitet von Sue Foley, die zentrale Hauptrolle spielt. Was ist diese Frau für eine bravouröse Gitarristin. Der anschließende, herrlich groovy "rollende" Texas-Blues(rocker) "Two bit Texas town" handelt davon, sich von der Power der Musik inspirieren zu lassen, was das Thema des Album perfekt widerspiegelt. Voller Bewunderung und Zuneigung erwähnt Sue im Text solche Namen wie Muddy Waters, Lightnin' Hopkins, Eddie Taylor und Jimmy Reed. Ihre tolle, seelige Lead Gitarren-Begleitung kommt wie aus einem Guß. Mit dem famosen, flotten "Dallas man" erhöht sie noch einmal deutlich den Drive und die Dynamik. Geht einfach klasse ab, dieser prächtige, den vielen, aus dieser texanischen Metropole stammenden Bluesgrößen (u. a. Stevie Ray Vaughan, Jimmie Vaughan, Freddie King, T-Bone Walker, Blind Lemon Jefferson, Frankie Lee Sims, Anson Funderburgh, Zuzu Bollin und Doyle Bramhall II) gewidmete Texas-Boogie. Coole Licks und flüssige, lässige, dreckige Gitarrenlinien bestimmen das musikalische Geschehen. Man wippt unweigerlich mit, wird von diesem "geilen" Groove geradezu magisch angesteckt. Im erdigen, klassischen Slow Blues-Bereich bewegt sich Foley mit ihrer tollen Coverversion von Angela Strehli's "Say it's not so". Mit viel Seele, Inspiration und purer Blues-Leidenschaft lässt sie sich auf diese, abermals schön rau gehaltene Nummer ein, ein ausgedehntes, ungemein virtuoses Gitarrensolo inklusive. Dann das kraftvolle "Hurricane girl": "I'm a force of nature, I'm a hurricane girl" singt Foley im Refrain dieses kernigen, treibenden, schwerblütigen Texas Blues(rockers), eine wunderbar zutreffende Selbst-Charakterisierung der Protagonistin und ihrer Musik. Gast an der Rhythmusgitarre ist hier Jimmie Vaughan. Weitere Top-Nummern dieses starken Albums hören wir beispielsweise mit dem voller lässigem Drive nach vorn rockenden "Stop these teardrops" (dezenter Rockabilly-Vibe, tolles, fingerfertiges E-Gitarrenspiel), dem wunderbar melodischen, leicht swampigen, soulig-nostalgisch angehauchten "Think it over" (hingebungsvolles Gitarrensolo, schöne Orgelbegleitung), dem herrlichen, klssischen Texas-Shuffle "Someday", bis hin zu dem furiosen Wille Dixon-Knaller "When the cat's gone the mice play". Sue Foley's neues Album "Pinky's Blues" ist einfach eine tolle Hommage an den Texas-Blues, mit dem sie nicht nur eindrucksvoll demonstriert, dass sie eine der größten Blues-Gitarristinnen des Planeten ist, sondern auch, dass die pure Spielfreude und die Live-Spontanität, die alle beteiligten Musiker bei den Aufnahmen an den Tag legten, in einem tollen, ursprünglichen, emotionalen Hörvergnügen spürbar wird. Tolle Scheibe!

Das komplette Tracklisting:

1. Pinky's Blues - 4:13
2. Two Bit Texas Town - 3:44
3. Dallas Man - 3:28
4. Southern Men - 3:06
5. Say It's Not So - 4:41
6. Hurricane Girl - 3:41
7. Stop These Teardrops - 3:24
8. Boogie Real Low - 2:52
9. Think It Over - 3:39
10. Okie Dokie Stomp - 2:41
11. Someday - 4:08
12. When the Cat’s Gone the Mice Play - 2:29

Art-Nr.: 10430
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Two bit Texas town
Dallas man
Say it's not so
Hurricane girl
Stop these teardrops
Think it over
Someday
When the cat's gone the mice play

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Furay, Richie - 50th anniversary return to the troubadour ~ live [2021]
2 CD-Set! Was für ein Fest für die Poco-Fans! Einer der "chief architects of country rock", Mitbegründer solch legendärer Bands wie Buffalo Springfield, Poco und der Souther-Hillman-Furay Band, Richie Furay und seine exzellente Richie Furay Band, feierten im November 2018 im Troubadour in West Hollywood/CA ein ganz besonderes Poco-Jubiläum mit einem ganz besonderen Konzert. 50 Jahre ist es her, dass Poco, ohne jeden Zweifel die für Furay bedeutendste Band, in der er je spielte, 1968 die Bühne dieses historischen Clubs betraten, um dort ihre allerersten Konzerte überhaupt aufzuführen. Ein halbes Jahrhundert später kehrte er nun für dieses Jubiläum dorthin zurück und spielte mit seiner fantastischen Band zwei mitreißende Sets, -man beachte das feine Wortspiel-, unter dem Titel "Still deLIVErin'" (Set 1) mit einer großartigen Setlist aus prächtigen, alten Buffalo Springfield- und Poco-Songs, sowie Material seiner Richie Furay Band, und "DeLIVErin' again" (Set 2), in dessen Mittelpunkt die komplette, im übrigen bärenstarke, Aufführung von Poco's bedeutendem, frühen 1971er Live-Album "DeLIVErin'" stand, zusätzlich ergänzt durch eine grandiose Fassung von "A good feelin' to know". Bei diesem zweiten Set stand auch Eagles-Bassist Timothy B. Schmit, damals noch Poco-Mitglied, mit auf der Bühne, um seine damals auf "DeLIVErin'" gesungenen Songs auch diesmal vorzutragen. Großartig! Welch ein tolles Konzert! Das Troubadour war randvoll und die Richie Furay Band präsentierte sich, dem Anlass angemessen, in brillanter Verfassung. In einem Statement sagt Furay über die Show:
"I don’t know of any other group that has ever re-recorded a live album from their past catalogue and truthfully, I wasn’t sure it could be done either; but, I took on the challenge and now you get to hear it for yourself. In many respects it was a labor of love because I knew how important the original album was to Poco fans and if RFB didn’t meet the standard, it would be a disappointment. I do not believe you are going to be disappointed. From my viewpoint, we have met and exceeded any expectations. Listen for yourself, but I believe we have captured the heart and soul of the music; even Timothy B. got on board to sing one of his originals. So, I hope you enjoy listening to this recreation – “DeLIVErin’ Again”. Shut your eyes, pretend you’re one of the wall to wall people at the The Troubadour in Los Angeles, California that November evening and turn it up loud".
Die komplette Performance der Richie Furay Band strotzt nur so vor Kraft, Frische und Vitalität. Die alten Klassiker hören sich an, als seien sie gerade erst geschrieben worden. Der glasklare, satte Sound wird bestimmt durch herrliche, saftige, vielschichtige Gitarren und Richie Furay (Jahrgang 1944) singt noch immer wie zu seinen besten Zeiten. Seine markante Stimme hat nichts, aber auch gar nichts von ihrer Klasse und Magie eingebüsst. Das ist absolut beeindruckend. Dazu kommen herrliche Harmonies, pure Spielfreude, Leidenschaft und Emotionen. Set 1 beginnt mit einer hinreißenden Version des alten Buffalo Springfiel-Klassikers "On the way home" - hochmelodisch, knackig, umgeben von herrlichen Gitarren (saustarkes Lead Gitarren-Spiel von Scott Sellen) und durchzogen von wunderbaren Harmonie-Gesängen. Es folgt das grandiose, schmissige, voller satter Gitarren steckende "Let's dance tonight" aus Poco's 1973er "Crazy eyes"-Album, das hier eine ungemeine Vitalität ausstrahlt (große Klasse ist das kernige, prächtige, zündende E-Gitarrensolo). Super auch das flotte, wunderschöne, autobiographisch auf Poco bezogene "We were the dreamers" aus Furay's letztem Solo-Album "Hand in hand". Auch hier verführen uns wieder "lots of beautiful harmonies und shimmering guitars". Gnadenlos stark auch die Live-Fassung der Roots-/Countryrock-Ballade "Wind auf change", ebenfalls aus Furay's "Hand in hand"-Werk. Hat eine tolle Melodie, pendelt zwischen emotional ruhigen Momenten, aber auch fett und voller Power rockenden Passagen hin und her und glänzt mit ungemein feurigen, würzigen, satten Gitarrensoli. Im Set 2 folgt dann die breits erwähnte, komplette Aufführung von Poco's 1971er Live-Album "DeLIVErin'". Schon der Opener "I guess you made it" offenbart, mit welcher Frische und Dynamik diese ewig jungen Poco-Nummern präsentiert werden. Eine Wonne! Traumhaft auch die hingebungsvolle Interpretation von "Kind woman", das Furay damals über eine junge Frau geschrieben hat, die während eines Buffalo Springfield-Konzertes vor ihm an der Bühne stand - Nancy, seine spätere Ehefrau, mit der er nun seit über 50 Jahren verheiratet ist. Es geht weiter von Höhepunkt zu Höhepunkt (fantastisch beispielsweise die genialen, satten Gitarren, inkl. Pedal Steel und furiosem E-Gitarren-Solo bei dem schwungvollen "A man like me"), bis die Show schließlich mit einer ungemein spritzigen Fassung von "A good feelin' to know", voller purer, rockender Spielfreude, Energie und herrlicher Gitarren "én masse" endet. Die Richie Furay Band hat an diesem Abend "geliefert" - und wie. Ein "berauschendes" Konzert des einstigen Poco-Mitgründers zu Ehren seiner ehemaligen Band, das vergangene Poco-Zeiten in einer einen geradezu magisch einfangende Frische hochleben lässt. Und wie gesagt, der Sound ist fantastsich. Zurücklaehnen, Augen zu, genießen - es fühlt sich an, als sei man mittendrin, im Troubadour...

Die komplette Setlist:

CD 1 - SET 1: "Still DeLIVErin’"
1. Intro - 0:50
2. On The Way Home - 5:43
3. Let’s Dance Tonight - 5:45
4. We Were The Dreamers - 5:41
5. Don’t Let It Pass By - 4:12
6. Go and Say Goodbye - 3:53
7. Wake Up My Soul - 4:12
8. Hard Country - 5:22
9. Wind of Change - 6:53
10. Anyway Bye Bye - 8:12
11. Someday - 7:11

CD 2 - SET 2: "DeLIVErin’ Again"
1. Intro - 0:14
2. I Guess You Made It - 3:27
3. C’mon - 3:33
4. Hear That Music (with Timothy B. Schmit) - 4:44
5. Kind Woman - 6:44
6. Medley: Hard Luck / Child’s Claim To Fame / Pickin’ Up The Pieces - 8:05
7. You Better Think Twice - 4:16
8. A Man Like Me - 4:18
9. Medley: Just in Case It Happens, Yes Indeed / Grand Junction / Consequently So Long - 11:22
10. Band Introduction - 1:16
11. A Good Feelin’ To Know (with Timothy B. Schmit) - 6:01

Art-Nr.: 10303
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 22,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
On the way home
Let's dance tonight
We were the dreamers
Wind of change
I guess you made it
Kind woman
You better think twice
A man like me
A good feelin' to know

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Gov't Mule - heavy load blues ~ 2 cd deluxe edition [2021]
2 CD-Set! Deluxe Edition!
Mit aller Hingabe, voller Seele, Intensität und Authentizität, widmen sich Gov't Mule mit ihrem neuen Album "Heavy Load Blues", wie es der Titel schon vermuten lässt, voll und ganz dem Blues - und zwar dem klassischen Blues in Wahrung aller Traditionen und in all seiner Ursprünglichkeit. Rau, ungeschliffen, ehrlich, in einem wunderbaren Old School-Ambiente! So entstanden die Aufnahmen im Studio mit entsprechend altem Equipment ("vintage amps and guitars, smaller drum-kit"), alles wurden live getrackt. Und dennoch präsentieren der begnadete Warren Haynes und seine nicht minder herausragenden Mitstreiter diese Bluestracks so, wie es eben ihrer DNA entspricht: jammig, rockig, mit tollen Improvisationen, exzellenten, ausgedehten Soli, voller Inspiration und Seele, auf einem herausragend hohen Level. Das Songmaterial besteht aus einer packenden Mischung aus hervorragenden, neuen Eigenkompostionen und vorzüglichen Coverversionen solcher Künstler wie etwa Howlin’ Wolf, Elmore James, Ann Peebles, Bobby "Blue" Bland, Tom Waits und den Animals.
Wir bieten die um eine über 51 Minuten lange Bonus-CD erweiterte Deluxe-Ausgabe an, die eine weitere Eigenkomposition von Warren Haynes, das großartige, fast 7 1/2-minütige "Hiding place", sowie einige weitere toll interpretierte, exquisite Covers (u. a. im Original von Savoy Brown, Sonny Boy Williamson und Muddy Waters) enthält.
Die "volle Ladung Blues" von Gov't Mule! Unnachahmlich! Baumstark!

Das komplette Tracklisting:

CD1:
1. Blues Before Sunrise - 3:44
2. Hole In My Soul - 4:29
3. Wake Up Dead - 5:55
4. Love Is A Mean Old World - 4:54
5. Snatch It Back And Hold It > Hold It Back > Snatch It Back And Hold It - 7:55
6. Ain’t No Love In The Heart Of The City - 5:36
7. (Brother Bill) Last Clean Shirt - 4:10
8. Make It Rain - 6:41
9. Heavy Load - 7:19
10. Feel Like Breaking Up Somebody's Home - 5:49
11. If Heartaches Were Nickels - 7:28
12. I Asked For Water (She Gave Me Gasoline) - 9:05
13. Black Horizon - 4:46

CD 2:
1. Hiding place - 7:23
2. You Know My Love - 4:18
3. Street Corner Talking - 6:26
4. Have Mercy On The Criminal - 6:35
5. Long Distance Call - 4:52
6. Feel Like Breaking Up Somebody's Home (Extended Version) - 8:36
7. Need Your Love So Bad (Live) - 5:38
8. Good Morning Little School Girl (Live) - 7:27

Art-Nr.: 10452
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Howlin Rain - the dharma wheel [2021]
Howlin Rain, die großartige, allerorten hoch geschätzte Westcoast Jamrock-Formation aus San Francisco legt mit dem exzellenten "The dharma wheel" nun ihr bereits sechstes Studioalbum vor. Das Werk bietet eine "berauschende", genauso unbeschwerte, wie musikalisch überaus inspirierte und virtuose Reise durch den grenzenlosen Klangkosmos dieser vorzüglichen, 2004 gegründeten Band um die beiden Gitarristen Ethan Miller (gleichzeitig ein hervorragender Sänger, Songwriter und Keyboarder) und seinen kongenialen Partner Daniel Cervantes, der sich vor allem aus einer wunderbaren Verschmelzung von Late Sixties-/Early Sventies Progressive-, Psychedelic-, Westcoast-, Roots- und Classic Rock-Elementen zusammensetzt, aber auch Spuren aus Funk. Jazz, Southern Rock, Folk und Americana beinhaltet. Zuweilen hört sich das an, wie eine bestens funktionierende Synthese aus Pink Floyd und Grateful Dead, doch auch Bands Led Zeppelin, Blue Cheer, Electric Flag und The Allman Brothers Band hinterlassen ihre Spuren. Vervollständigt wird das Line-Up der Band durch Jeff McElroy am Bass und Justin Smith an den Drums. Als Gäste hören wir die Violinistin Scarlet Rivera (Bob Dylan’s Rolling Thunder Revue) auf zwei der insgesamt sechs Tracks und Adam MacDougall (Chris Robinson Brotherhood, Circles Around The Sun, The Black Crowes) an den Keyboards, auf 4 Tracks. Das durchweg höchst abwechslungsreiche Songmaterial besticht mit vielen Wendungen, auch innerhalb der Stücke, und hält damit die Spannung stets hoch. Das lässt erahnen in welch hinreißenden, ausgelassenen Jammings sich die Band immer wieder live verliert. Trotzdem wirken die Songs hervorragend strukturiert und bleiben trotz der grenzenlosen Spielfreude gut hängen. Nach dem episch opulent anmutenden, jede Menge Pink Floyd-Appeal versprühenden, instrumentalen Intro "Prelude", folgt mit dem starken "Don't let the tears" nach 6 Minuten schließlich der "eigentliche" Opener, der zunächst erneut mit Floyd'schen Sounds, die auch während der kompletten Nummer nie komplett verschwinden, beginnt, sich in der Basis aber in einem schönen, funkigen, Grateful Dead-ähnlichen Hippie-Groove einpendelt. Toll, wie die Band das miteinander vereint. Auf der einen Seite haben wie die genauso lockeren, wie kernigen Gitarrenläufe und den durchaus Dead-affinen Gesang, auf der anderen die progessiven Keyboards und Synthesizer, was dann auch dezente Erinnerungen an Chris Robinson Brotherhood aufkommen lässt. Noch deutlicher wird der Dead-Einfluß und der californische Ursprung der Band bei dem folgenden, herrlich fluffigen, lockeren, während der Gesangspassagen sehr melodischen "Under the wheels". Nach etwa 5 Minuten beginnt schließlich eine, diesmal allerdings nicht allzu lange Jam-Phase, bei der es dann wieder progressiver und psychedelischer zugeht. Klasse Nummer! "Rotoscope" beginnt mit wunderbaren, deutlich im Southern Rock verwurzelten Gitarrenklängen, um in der Mitte dann in ein wunderbares, flüssiges, lockeres, dennoch durchaus kraftvolles, psychedelisches Jamming "zum Dahinschweben" überzugehen, mit schönen Synthesizern und Twin-Gitarren. Pink Floyd meets Grateful Dead meets Allmans. Grandiosen Retro Psychedelic California Country Jamrock hören wir mit dem tollen "Annabelle", bei dem Jerry Garcia und die New Riders of The Purple Sage ihre Spuren hinterlassen (starke Melodie, lockerer Groove, Fiddle, frische Gitarren, erstklassiger Gesang). Das über 16-minütige, kraftvolle, sehr progressiv rockende Titelstück "Dharma wheel" beendet schließlich dieses großartige Album - nochmal ein absolutes Howlin Rain-Highlight mit viel Westcoast-Flair während der Gesangspassagen und einem ausgeprägten, sehr psychedelischen, aber auch erdigen und durchaus eingängigen Jamming voller toller Keyboards- und Gitarrenklänge in bester "early Pink Floyd"-Manier. Was sind das für klasse Musiker. Ein wirklich starkes Album! Howlin Rain auf einem prächtigen Retro Progressive-/Westcoast-/Psych Rock-/Jam-Trip!

Das komplette Tracklisting:

1. Prelude - 6:02
2. Don't Let the Tears - 6:23
3. Under the Wheels - 7:09
4. Rotoscope - 7:41
5. Annabelle - 8:42
6. Dharma Wheel - 16:21

Art-Nr.: 10506
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't let the tears
Under the wheels
Rotoscope
Annabelle
Dharma wheel

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James, Colin - open road [2021]
Colin James, seit mehr als 30 Jahren im Geschäft, gilt mit seinen 20 Studioalben, 7 Juno Awards und 27 Maple Blues Awards in seiner kanadischen Heimat als regelrechte Ikone des Blues und Roots-Blues, wie auch als einer der versiertesten Gitarristen des Landes. Von der großen Öffentlichkeit außerhalb Kanada's weitestgehend viel zu wenig wahrgenommen, genießt er allerdings bei den Musikerkollegen eine umso größere Wertschätzung. Es ist nahezu unmöglich, alle Größen, mit denen er bislang zusammengearbeitet hat, aufzuzählen - hier nur ein paar davon: Bonnie Raitt, Albert Collins, Pops Staples, Robert Cray, Albert King, Keith Richards, Lenny Kravitz, ZZ Top, Mavis Staples, Luther Allison, Roomful of Blues, Bobby King, Terry Evans, John Hammond Jr, Carlos Santana, Little Feat, Jeff Healey, Buddy Guy und viele mehr. "Open road" ist sein exakt 20. Studiowerk - und es ist, wie es sich zu einem solchen Jubiläum gehört, ein sehr, sehr starkes - vielleicht sogar eines seiner besten der letzten Jahre. Wir hören 13 großartige, neue Songs, je etwa zur Hälfte Eigenkompsitionen und ausgewählte Covers. Die Tracks sind tief verwurzelt im Blues, tummerln sich aber auch genüßlich auf dem Roots-/Americana-Terrain. James' starker Gesang und vor allem sein exzellentes, virtuoses, schön erdiges, kerniges Gitarrenspiel (tolle Soli zuhauf) bestimmen das musikalische Geschehen, wobei sehr oft auch eine herrliche Orgeluntermalung als überaus angenehme Ergänzung zu den Gitarren dient. Alles ist hervorragend strukturiert, aufeinander abgestimmt und bleibt klasse hängen. Das Album startet mit einer famosen Coverversion von Tony Joe White's "As the crow flies", die man als so etwas wie ein Referenzstück für das gesamte Album bezeichnen kann. Basierend auf einem pumpenden, seeligen Bluesrock-Groove präsentiert James diese Nummer in einem herrlich rootsigen Ambiente, mit einem swampigen Dobro zur Einleitung, seinem erstklassigen, parallel von bluesiger E-Gitarre begleiteten Gesang und tierischen, variablen, zündenden, auf den Punkt gebrachten Gitarrensoli. Packt einen sofort, sowohl in puncto Qualität, als auch in puncto Feeling. Ein toller Auftakt und ein großes Versprechen für den Rest des Album, dem James allerdings voll und ganz gerecht wird, ohne jeden Aussetzer. Im Anschluß daran hören wir eine wunderbar brodelnde, mit heißen Bläserfills und "ripping guitar lines" garnierte Fassung von Albert King's "Can't you see what you're doing to me". Ein hinreißend lässiges, dabei äußerst virtuoses, locker flockig aus dem Handgelenk "geschütteltes" Gutarrensolo steht im Mittelpunkt des ungemein gefühlvollen, voller Soul steckenden Slow Blues "That's why I'm crying", während das steady und hypnotisch groovende Titelstück "Open road" mit seiner klasse Melodie, dem slidenden Dobro, seinen herrlich erdigen Gitarren und der überaus ansprechenden Orgel-Untermalung unwiderstelich, in bester JJ Cale-Manier, einen endlosen Roots-/Americana-Highway entlang rollt. Welch ein Genuß! Massive, breit angelegte, vielschichtige Gitarren (tolles, feuriges Solo) und abermals diese wohlige Orgel-Begleitung zieren den prächtigen Texas -Bluesrocker "Change it", übrigens eine Kompsition von Doyle Bramhall. Vorzüglich gelungen sind auch die beiden Tracks, die James zusammen mit seinem Freund Colin Linden geschrieben hat: Die ungemein melodische, von jeder Menge Southernflair durchzogene, staubige Americana-Ballade "Raging river" (starkes, Dobro-ähnliches Acoustic Gitarren-Picking, tolle Slideguitar-Klänge von Colin Linden), sowie der intensive, bärenstarke, mit einem feinen, Stevie Ray Vaughan-kompatiblen Texas-Vibe versehene Slow Blues "There's a fire", bei dem mehr als die Hälfte der Spielzeit aus packenden Gitarrensoli besteht. Richtig Feuer hat auch der gut abgehende, von erdigen, Chuck Berry-mäßigen Riffs und klimperndem Honky Tonk-Piano angetriebene Barrelhouse Boogie/Blues Rock'n Roller "When I leave this house" mit seinem ausgedehnten, herausragenden, virtuosen Gitarrensolo. Colin James, das hört man hier wieder besonders, ist ein wahrer Meister der 6 Saiten. Erwähnt seien zudem noch zwei weitere, großartige Coverversionen: Zum einen die scharfe, auf einem schwülen Swamp-Groove gebettete, mit starken (Slide)Gitarren-Klängen veredelte Version von John Lee Hooker's "Bad boy", sowie das von Bob Dylan und Jim James verfasste "Down on the bottom", ein fantastischer, bluesiger, erdiger, kraftvoller, dennoch "easy-flowing" Rootsrocker voller saftiger Gutarren vom Allerfeinsten. Colin James gelingt mit seinem 20. Studioalbum ein wahres Karriere-Highlight. Einfach wunderbar, wie zielsicher und ansprechend er Bluesrock- und Rootsrock-/Americana-Elemente miteinander verbindet. Wie sagt es ein amerikanischer Kritiker so treffend: "To any fans of electric urban blues, especially those who appreciate exceptional guitar playing". Ein super Album!

Das komplette Tracklisting:

1. As The Crow Flies 4:25
2. Can't You See What You're Doing To Me -- 3:32
3. That's Why I'm Crying - 5:04
4. Open Road - 5:09
5. Change It - 4:16
6. Raging River - 4:22
7. Leave This House - 3:29
8. It Takes Time - 3:08
9. There's A Fire - 4:41
10. It Takes A lot to Laugh, It Takes A Train to Cry - 2:47
11. Bad Boy - 3:32
12. Down On The Bottom - 4:36
13. I Love You More Than Words Can Say - 4:42

Art-Nr.: 10451
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
As the crow flies
That's why I'm crying
Open road
Change it
Raging river
When I leave this house
There's a fire
Bad boy
Down to the bottom

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Kentucky Headhunters, The - that's a fact jack! [2021]
"The Kentucky Headhunters are firing on all cylinders"! Erfrischendes, baumstarkes, neues Album der ewig jungen, einzigartigen und unverwechselbaren Southern Rock-/Blues-/Bluesrock-/Country Rock-Haudegen aus Edmonton/Kentucky. "Thats a fact Jack!" ist ein echt heißes, mit 11 neuen Eigenkompositionen und einem klasse Cover (Rick Derringer's "Cheap tequila") bestücktes Werk der von Fans und Kritikern hoch geschätzten Truppe (der Billboad-Journalist Ray Waddel bezeichnete sie einst gar als "The most consistent and durable Southern Rock outfit on the planet"), bei dem die "Heads" ihre charakteristische Mischung aus Southern Rock, Blues und Countryrock, verbunden mit erstklassigen Songwriting-Fähigkeiten, in einem dermaßen lebendigen und beflügelnden "Outfit" präsentiert, dass es die helle Freude ist. Die Songs, auch die etwas "ruhigeren", kommen schön kernig, sehr kraftvoll, rau und voller Energie, aber auch mit klasse Melodien und werden dominiert von den massiven Gitarren von Greg Martin und Richard Young. Sie sind von vorn bis hinen tief verwurzelt im Southern Rock und dabei ausgewogen garniert mit wunderbar bluesigen und countryrockigen Einflüssen. Und alles kommt in einem tollen, krachend klaren Sound. Den Auftakt des Albums macht die großartige, von coolen, tighten Basslines, sehr knackigen Drums und herrlich bluesigen E-Gitarrenlicks- und -linien bestimmte Midtempo-Nummer "Gonna be alright" (southern-souliges Feeling, dazu ein Hauch von Gospel), die, bezogen auf die Pandemie, im Text eine Botschaft der Beharrlichkeit in schwierigen Zeiten predigt. Rockte dieser Opener schon sehr ordentlich, so legen die Jungs bei dem folgenden, satten Kracher "How could I" nochmal mächtig nach. Geht fett ab in bester, klassischer Dan Baird-/Georgia Satellites-Manier mit einem leichten Stones-Vibe - und das mit einer fantastischen Melodie. Wir hören straighte, kochende Riffs, dazu erdig klimperndes Honky Tonk-Piano (Gast Kevin McKendree) und im Break ein glühendes Slideguitar-Solo von Greg Martin. Jetzt ist Feuer unterm Dach! Ein perfekter, kerniger Kentucky Headhunters'scher Roots-/Southern Rock'n Roller in Reinkultur! Rau und schön ungeschliffen geht's mit dem brodelnden, dreckigen Southern Rocker "Watercolors in the rain" weiter (klasse hier der herrlich "versoffene" Gesang von Richard Young), gefolgt von dem "saftigen", von wunderbar transparenten Gitarren umgebenen, sehr melodischen "Cup od tea", das ein feines, britisches Vintage Merseybeat-Flair ausstrahlt. Dann wird's richtig laut! Das Titelstück "That's a fact Jack" steht auf dem Programm: Energetischer, straighter, "hammering" Southern Rock mit wuchtigen Riffs, kompromißlos, intensiv, dezent psychedlisch, mit massiven, epischen Gitarren (glühendes Slideguitar-Solo) und einem wieder einmal alles gebenden Richard Young. Es folgt das etwas lockerere, wunderbar soulige "Lonely too long", ehe die Band mit dem genauso bluesig swingenden, wie countrylastigen, outlaw- und southern-rockin' and rollin' Boogie "Heart and soul" wieder gewaltig auf's Gaspedal drückt. Richtig Feuer gibt's dann nochmal bei dem furiosen, ausgelassenen "Shotgun Effie" (Gitarren überall). "That's a fact Jack!" demonstriert ohne jeden Zweifel, dass die Kentucky Headhunters weiterhin stehen weiterhin voll im Saft stehen und "ihr Ding" ohne auch nir einen Hauch von Abnutzungserscheinungen kompromißlos durchziehen. Im Gegenteil, ihre Frische und Vitalität ist beeindruckend. Toll! Jungs, es macht einfach tierisch Laune eurer "geilen" Musik zuzuhören! "That's a fact, KHH"!

Das komplette Tracklisting:

1. Gonna Be Alright - 3:59
2. How Could I - 3:29
3. Watercolors in the Rain - 3:06
4. Susannah - 4:13
5. Cup of Tea - 4:03
6. We Belong Together - 3:23
7. That's a Fact Jack - 3:55
8. Lonely Too Long - 3:10
9. Heart and Soul - 2:58
10. Cheap Tequila - 3:53
11. Shotgun Effie - 3:34
12. Let's All Get Together and Fight - 4:29

Art-Nr.: 10447
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Gonna be alright
How could I
Watercolors in the rain
Cup of tea
That's a fact Jack
Lonely too long
Heart and soul
Shotgun Effie

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Lady A - what a song can do [2021]
Lady A (ehemals Lady Antebellum) sind und bleiben ein Klasse für sich. Das herausragende Trio (Charles Kelley, Dave Haywood und Hillary Scott) präsentiert mit seinem neuen Album "What a song can do" abermals eine 14 neue Songs umfassende New Country-/Country Pop-Meisterleistung auf allerhöchstem Niveau. Die wunderbaren Lead-Gesänge von Hillary Scott und Charles Kelley, die bestechenden Harmonies aller Drei, sowie das von vorn bis hinten hochmelodische Songmaterial stehen sowohl für außerordentliche Qualität, als auch für puren Genuß. Alles kommt wie aus einem Guß und dennoch beweist die Band in ihrer Songauswahl viel Variabilität. Doch was sie auch anpacken, es gelingt ihnen auf die nur erdenklich beste Art und Weise. Ob beispielsweise das wunderbar lockere, flockige, pop-rockige, im Verlauf deutlich an Kraft zulegende Titelstück "What a song can do" (großartiger Text), der dynamische, mit tollen Harmonies gespickte New Country-Knaller "Like a lady" mit den tollen Fiddle- und Mandolinen-Klängen, der traumhaft melodische, hinreißenden, ein gewisses Tom Petty-Flair ausstrahlende, mit tollen Slidegitarren-Linien inszenierte, frische, sonnige Countryrocker "Chance of rain", die Gänsehaut-Ballade "Worship what I hate", der gut gelaunte, ungemein coole, genauso lässige, wie knackige, traditionell verwurzelte, dennoch moderne, reine Countryfeger "Friends don't let friends", den Lady A gemeinsam mit den Gästen Carly Pearce, Thomas Rhett und Darius Rucker vortragen, der flotte, lässige ein typisches Fleetwod Mac-Feeling versprühende, erfrischende, natürlich wieder von einer tollen Melodie durchzogene New Country Pop-Rocker "In waves", oder auch die fantastische, von Dave Haywood lead-gesungene, reine Gitarren-Countryballade "Workin' on this love" (herrliche Pedal Steel Guitar) - ein Song toppt den nächsten. Lady A präsentieren sich mit "What a song can do" in absoluter Gala-Form. Vielleicht eines der besten Alben ihrer gesamten Karriere...

Das komplette Tracklisting:

1. Talk Of This Town - 3:45
2. What A Song Can Do - 3:41
3. Like A Lady - 3:01
4. Things He Handed Down - 3:18
5. Fire - 3:14
6. Chance Of Rain - 3:31
7. Worship What I Hate - 4:20
8. Where Would I Be - 3:43
9. Friends Don't Let Friends (feat. Carly Pearce & Thomas Rhett & Darius Rucker) - 3:32
10. In Waves - 3:22
11. You Keep Thinking That - 3:01
12. Be That For You - 4:43
13. Workin' On This Love - 3:50
14. Swore I Was Leaving - 4:24

Art-Nr.: 10448
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Moe. - this is not, we are / not normal ~ 2 cd-set [2020]
2 CD-Set! Gelobt von den amerikanischen Fachmedien für ihre "umwerfende Musikalität" und geschätzt für ihre faszinierenden musikalischen Synergien, ihr kluges, cleveres Songwriting und ihren erstaunlichen Einfallsreichtum, präsentiert die exzellente, von einer gewaltigen Fanbase angetriebene Jamrock-Formation Moe. aus Buffalo/Upstate New York nach langen 6 Jahren nun endlich ein neues Studioalbum - das heißt, es sind "eigentlich" sogar zwei. Das erste Album "This is not, we are" wurde, nachdem im Sommer dieses Jahres in wöchentlicher Folge jeweils ein neuer Song erschien, zunächst nur digital veröffentlicht und Album Nr. 2 mit dem Titel "Not normal" erschien jetzt ganz überraschend, nachdem es vor einigen Wochen von der Band live in der Lobby des Palace Theatres von Albany in seiner Gänze aufgeführt wurde, ebenfalls digital. Nun sind beide Werke auch physikalisch im Verbund als Doppel-CD erhältlich. Moe. feiern in diesen Tagen ihr 30-jähriges Bandjubiläum, das sie mit ihrem neuen Output gebührend zelebrieren, denn das Teil ist ein wahres Jamrock-Juwel. Das Quintett um die beiden, hier einmal mehr groß aufspielenden Meistergitarristen Chuck Garvey und Al Schnier ist, wie die meisten Jambands, eigentlich eine typische Live-Band, die erst auf der Bühne richtig aufblüht. Doch für ihre beiden neuen Alben haben sie es wieder einmal problemlos geschafft, ihr unglaubliches Jam-Potential, diese tief in ihren Genen verankerte leidenschaftliche, so variantenreiche, freigeistige Improvisationsfreude, die Lust sich in leidenschaftlicher, unendlicher Spielfreude zu verwirklichen, geradezu perfekt ins Studio zu übertragen. Dabei verschmelzen sie geschickt die unterschiedlichsten Stilrichtungen miteinander, vom Latin über Jazz zum Funk und Blues, vom Southern Rock zum Classic Rock, Progressive Rock und Psychedelic Rock bis hin zu Folk und Country-Nuancen, alles integriert in eine wie geölt laufende Groove-Maschine. Oft beginnen die Songs in einem klasse und durchaus eingängig strukturierten Rahmen mit knackig und satt rockenden Gitarrenriffs sowie prima Melodien, um sich dann in herrlichen, unbeschwerten, völlig losgelösten Instrumentalbreaks und Jammings zu verlieren, bei denen sie mit einem beeindruckenden Spirit und Feeling punkten. Dominiert wird das Material einmal mehr von dem fantastischen Zusammenspiel der beiden oben schon erwähnten, exzellenten Gitarristen Chuck Garvey und Al Schnier, die immer wieder mit brillanten, ausgedehnten Soli glänzen, aber auch von Jim Loughlin's typischem Vibraphon-Spiel, sowie, bei ein paar Songs, darüber hinaus von einer klasse integrierten, 3-köpfigen Horn-Section. CD 1 ("This is not, we are") startet mit dem ungemein dynamisch groovenden, von glühenden Lead Gitarren, "klimperndem" Vibraphon und starken Bläser-Fills bestimmten Jamrocker "LL3", der, auch durch den klasse Gesang, wunderbar melodisch beginnt, um nach ca. 2 1/2 Minuten in einen tollen, improvisationsfreudigen Mittelteil überzugehen, zunächst mit hervorragendem, jazzig und psychedelisch angehauchtem Vibraphon-Spiel und schließlich mit einem prächtigen, zündenden, fett rockenden Gitarrensolo. Die Band ist sofort in ihrem Element. Ein saustarker Auftakt! Markante Basslinien und großartiges Percussion-Spiel bilden die Basis des lässig lockeren Groove-Rockers "Crushing". Sehr stark hier die feine Melodik, das E-Piano, sowie das fantastische Gitarrensolo. Alles kommt in fluffig flockiger Harmonie. Nach dem jazzigen Instrumental "Jazz cigarette" und dem hervorragenden "Undertone", im übrigen der einzige Track, den die Band im Vorfeld zu diesem Album noch nicht live spielte, folgt der schön straighte, kernige, kraftvolle, bluesige Rocker "Who you calling scared" (vollgepackt mit vielschichtigen Gitarren und ein paar heißen, fetten Bläser-Fills), der mit viel Southern Rock-Esprit aufwartet. Im rund 2 1/2-minütigen Instrumentalbreak geben sich die beiden Gitarristen mit einem ordentlich satten, voller Feuer steckenden Gitarrenjamming die Ehre. Sicher nicht nur für Fans von Gov't Mule und Warren Haynes eine wahre Wonne. Herrlich auch das zwanglos grrovende, sehr variable,, sowohl von einem gewissen Latin-Feeling, als auch von einem tollen Southern-Flair durchzogene "Dangerous game", geprägt von toller Percussion und den brillanten Gitarren der beiden Saitenkünstler Schnier und Garvey. Hier vereint die Band Spuren solcher Kollegen wie Widespread Panic, Gov't Mule, String Cheese Incident, Phish und Grateful Dead, und klingt doch typisch Moe.. Genial! Gleiches gilt für das opulente, flotte, erneut in einem wunderbaren Groove nach vor rockende "Alon for the ride" (prächtige, fette Gitarrenläufe), das eine gewisse progressive und psychedelische Note entwickelt, die sogar ein paar Assoziationen an Pink Floyd weckt. CD 2 ("Not normal") macht genau da weiter, wo Album Nr. 1 endete. Los geht's mit dem einmal mehr die ganze musikalische Kompetenz der einzelnen Akteure und des Kollektivs offfenbarenden Jamrocker "New hope for the new year", der zwischen den Gesangspassagen mit langen Gitarrenpassagen, VIbraphon-Klängen, sowie einer leicht jazzigen und psychedelischen Note glänzt. Mit gutem Drive, recht straight und funky, startet das baumstarke "ATL", das nach knapp 3 Minuten in ein kurzes, "wildes" Vibraphon-Jamming mündet, um nach einem vakanten Tempowechsel in ein hinreißenden, viel Southern-Spirit versprühendes Gitarrensolo überzugehen. Das vorzügliche "Prestige worldwide" beschließt schließlich das Werk. Das ist nochmal ein Jamrocker, wie er typischer für Moe. nicht sein kann: Melodische Strukturen, freigeistige Improvisationen, leicht psychedelisches Flair, Tempowechsel, Vibraphon-Klänge (tolles Solo), fantastische, ausgedehnte Gitarrenläufe. Kein Zweifel, die 6 Jahre lange Wartezeit auf neues Studiomaterial von Moe. hat sich voll gelohnt. Die Band knüpft mit ihren beiden, in dieser großartigen Doppel-CD vereinten, eczellenten, neuen Alben, wie selbstverständlich an die typischen, improvisationsorientierten Taditionen ihrer nunmehr 30-jährigen Band-Historie an, um sich gleichzeitig voller Frische und neuer Ideen in absoluter Bestform zu präsentieren. Beeindruckend!

Das komplette Tracklisting:

CD 1 - "This is not, we are":
1. LL3 - 4:45
2. Crushing - 4:39
3. Jazz Cigarette - 3:58
4. Undertone - 4:12
5. Who You Calling Scared - 4:12
6. Dangerous Game - 6:08
7. Skitchin Buffalo - 7:18
8. Skitchin Buffalo Reprise - 0:59
9. Along For The Ride - 5:17

CD 2 - "Not normal":
1. New Hope For The New Year - 9:01
2. Pill Vacation - 6:15
3. ATL - 6:57
4. Screaming and Kicking - 3:20
5. Prestige Worldwide - 8:33

Art-Nr.: 10221
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
LL Three
Crushing
Who you calling scared
Dangerous game
Along for the ride
New hope for the new year
ATL
Prestige worldwide

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Das komplette Tracklisting:

1. Street Fighting Man - 3:49
2. The Last Time - 4:26
3. Get off of My Cloud - 3:55
4. Paint It Black - 4:54
5. Play with Fire - 3:16
6. No Expectations - 4:47
7. Dead Flowers - 4:32
8. Salt of the Earth - 6:15
9. You Gotta Move - 2:49
10. Moonlight Mile - 6:27
11. Time Waits for No One - 4:50
12. Sway - 4:04
13. Doo Doo Doo Doo (Heartbreaker) - 4:03
14. (I Can't Get No) Satisfaction - 4:38
15. Sympathy for the Devil - 6:57
16. You Can't Always Get What You Want - 6:46

Art-Nr.: 10464
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

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