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BlackHawk - blue highway [2022]
Southern Rock-Ikone Henry Paul (The Outlaws) "fährt" musikalisch seit rund 30 Jahren ja bekanntermaßen zweigleisig. Sein zweites Projekt, die vor allem in ihrer Anfangszeit, Mitte der Neunziger Jahre, so überaus erfolgreiche, exzellente Country-/New Country-/Countryrock-Formation BlackHawk, deren herrliche Musik natürlich ebenfalls von einem wunderbaren Southernflair begleitet wird, veröffentlichte im Jahre 1994 ihr nach dem Bandnamen betiteltes Debutalbum "BlackHawk", dem u. a. solche Top 10-Hits wie "Every Once in a While" und "I Sure Can Smell the Rain" entsprangen. Doch eigentlich hatten Henry Paul, Van Stephenson und Dave Robbins ein Album mit komplett anderen Songs als Debut vorgesehen. Die Demos für diese Songs waren zu dem Zeitpunkt, als sie ihren Major-Deal mit "Arista" unterzeichneten, längst eingespielt. Doch für ihr nach dem Label-Deal anstehendes, erstes Album nahmen BlackHawk schließlich doch neues Material auf. Die Demos der bereits existierenden Songs, und was waren, bzw. sind das für großartige Nummern, verschwanden erst einmal in den Archiven - bis jetzt. Henry Paul kramte dieses alte, hervorragende Material nun endlich hervor. 14 Songs davon wurden aktuell neu abgemischt und remastered, sowie von Musikern wie Dale Oliver, Randy Threet, Jackie Street, Jason Roller, Eric Silver, Jaran Sorenson, Kip Raines und Bobby Huff zum Teil neu und zusätzlich instrumentiert. Das Resultat ist ein fantastisches, "neues, altes" BlackHawk-Album. Wäre "Blue highway" damals, vor dem Arista-Erstling, tatsächlich veröffentlicht worden, wäre es als überragendes Debut voller radiofreudlicher Tracks gefeiert worden und hätte wohl eine Menge Hits für die Band abgeworfen. Heute, fast 30 Jahre später, ist es ein beeindruckender Beleg dafür, für welche Musik BlacHawk stand und steht und welch immenses Potential und Talent in ihnen steckte - gerade auch, wenn man bedenkt, dass sie zu diesem Zeitpunkt erst wenige Monate als Band unterwegs waren. Alle 14 Songs sind einfach klasse und offenbaren den typischen BlackHawk-Sound. Herrliche Melodien, diese flockigen, flüssigen Rhythmen, Henry Paul's herausragenden Gesang, die schönen Harmonies, wie man sie auch vom luftigen Westcoast-Sound kennt, Paul's tolles Mandolinenspiel, die vielschichtigen Gitarren und die stets durch die Songs wehende, angenehme Southern-Brise. Paradetracks hierfür sind beispieldweise der wunderbare Opener "Don't put yourself down" ein fluffiger, genauso lockerer wie knackiger, traumhaft melodischer New Country-Knüller, eingebunden in klangvolle Gitarren und großartige Mandolinen-Ergänzungen, die flockige, mit feinen Slideguitar-Fills ergänzte, angenehm im Ohr verweilende New Country-Ballade "Baby the rain must fall", der zünftige, im kraftvollen Midtemporhythmus kommende, prächtige Countryrocker "Heavy hand", das dynamische, ein dezentes, lockeres Marshall Tucker-Feeling verspühende, mit herrlichen Gitarren und wieder dieser toll klingenden Mandoline gespickte "One good reason", oder auch die exzellente, in einem feinen Eagles'schen "Take it to the limit"-Dreiviertel-Takt präsentierte Countryballade "Wide open spaces". Songs, die ein besonders ausgeprägtes Southern(rock)-Flair versprühem und damit duchaus das Terrain der The Outlaws kreuzen, hören wir mit der hinreißend schönen, knackigen Ballade "Southern wind" (fantastisches Mandolinenspiel, Steelguitar, ein für Gänsehaut sorgender, herrlicher "southern smell"), dem flüssigen, einerseits ein frisches, sonniges Eagles-Feeling freisetzenden, andererseits vor Southernflair nur so strotzenden, von klangvollen Gitarren bestimmten Countryrocker "Blue highway", wie auch dem knackig rockenden, mit kräftigen Wah Wah-Gitarrenlicks und Fiddle inszenierten "Heartache and a half". Kurioserweise ist diese Nummer, sowie das sehr schöne "Shiloh", die Tracks Nr. 13 und 14, nicht auf dem Albumcover und der CD gelistet (dort stehen nur 12 Songs), aber eben dennoch auf dem Album enthalten. Gut so! Welch ein tolles Album! Ein "eigentliches", ganz exzellentes, bislang unveröffentlichtes, neu bearbeitetes und frisch remastertes Debutalbum von BlackHawk, das dem offiziellen Debut von 1994 in nichts nachsteht. Im Gegenteil, vielleicht sind diese Songs sogar noch ein bißchen stärker. Wie dem auch sei, die Fans dürfen sich glücklich schätzen, dass Henry Paul der Welt all diese großartigen Tracks nun zugänglich macht - im übrigen in einem erstklassigen Sound. Tolle Sache!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Put Yourself Down - 3:27
2. Baby the Rain Must Fall - 4:07
3. Southern Wind - 3:09
4. I'm Gonna Find a Way - 3:07
5. Where the Wild Roses Grow - 3:25
6. Not by Chance - 3:44
7. Heavy Hand - 3:51
8. Heart with a View - 3:17
9. Blue Highway - 2:53
10. Breathe the Night - 4:03
11. One Good Reason - 2:56
12. Wide Open Spaces - 3:14
13. Heartache and a Half - 3:31
14. Shiloh - 3:07

Art-Nr.: 10628
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't put yourself down
Baby the rain must fall
Southern wind
Heavy hand
Blue highway
One good reason
Wide open spaced
Heartache and a half

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Bryant, Jacob - bar stool preacher [2022]
"Country music with a strong Southern Rock touch" - das ist die Passion des aus dem kleinen Nest Jasper im US-Bundestaat Georgia stammenden Jacob Bryant. Nach einer Reihe von EPs veröffentlichte Bryant im Jahre 2019 sein Debutalbum mit dem Titel "Practice what I preach", dem der hoch gelobte und durchaus erfolgreiche Independant-Hit "Pour Whiskey on my grave" entsprang, der ihm mit seiner kraftvollen Mischung aus traditionellen Countryelementen, einem rockigen Outlaw-Flair und viel Southern Rock-Feeling eine Menge Aufmerksamkeit einbrachte. Und genau auf diese musikalische Ausrichtung setzt Bryant auch mit seinem jetzt erschienenen, richtig starken, zweiten Album "Bar stool preacher", das somit nicht nur die Freunde echter, kerniger New Country(rock)-Musik, sondern auch die des southernrockigen Country, bzw. Countryrock-geprägten Southern Rock begeistern dürfte. Bryants klasse Stimme passt perfekt zu dieser Art von Musik, denn sie verfügt nicht nur über den richtigen New Country- und Outlaw-Ton, sondern eben auch über eine gute Rock-Power. "Pounding Drums and fiery electric guitars" bestimmen weitestgehend das instrumentelle Geschehen, wunderbar gepaart mit transparenten Acoustic Gitarren, Pedal Steel, mal einem Banjo und wohltemperierten Piano- und Orgel-Klängen. Der Sound ist schön "saftig". Textlich wirkt das Album sehr persönöich, ja schon ein wenig autobiographisch, denn Bryant verarbeitet in den großartigen Songs einige seiner dunklen Lebensphasen (Depressionen und Angstzustände nach dem Verlust seiner Mutter, Drogen, Alkohol, bereits ein Herzinfarkt), die er mit Hilfe der Musik überstanden hat. Das Album startet mit "Well whiskey (discount cigarettes)", einem richtig zünftigen, absolut traditionell verwurzelten, lupenreinen Honky Tonker der Marke "George Jones meets Dwight Yoakam". Toller Drive, klasse Gitarren, schöne Pedal Steel-Fills! Trotz der reinen Honky Tonk Country-Tradition fühlt sich schon dieser Opener etwas rauer und "rockiger", als z. B. von einem George Jones interpretiert an, so in etwa wie ein "Jason Aldean mit Bad Boy-Image und erhobenem Mittelfinger". Und so legt der Protagonist in puncto Power und Rock-Feeling mit Track Nr. 2, trotz klarer New Country-Charakteristika, noch einmal deutlich zu. "The bottom (raise 'em up)" ist ein fetter New Country-Rocker voller kerniger E-Gitarren, wie ihn eben ein Jason Aldean auch mal gern vom Stapel lässt, vielleicht sogar noch ein wenig kraftvoller. Die Nummer ist richtig klasse arrangiert, wie z. B. das cool gezupfte Banjo in Verbindung mit den rockigen Gitarrenriffs und das kurze, aber flammende E-Gitarrensolo verdeutlichen. Das nächste Highlight folgt mit dem viel Kraft ausstrahlenden, tollen, prächtig groovenden Outlaw-Countryrocker "Can't say no to you". Die Nummer besticht mit einer tollen Melodie, einem gewissen Biker-Flair und jeder Menge Outlaw-/Southern-Soul. Ganz stark hier das zündende E-Gitarrensolo im Break, das das Southern Rock-Feeling noch einmal besonders betont. Auch der anschließende, fett rockende New Country-Kracher "Baptized by the river" bewahrt mit seinen satten E-Gitarren dieses wunderbare Southern-Feeling. Etwas ruhiger, aber immer noch kräftig, kommt der traumhaft melodische Countryrocker "Things that hurt", der eimal mehr mit tollen Gitarren, inkl. kurzem, furiosen Solo aufwartet. Ein weiteres, absolutes Glanzstück des Albums ist das fantastische "Devil & an old six string", halb eine hinreißende Countryrock-Ballade, halb eine voller Soul steckende, authenrische, wundervolle Southern Rock-Ballade - durchzogen von einer herrlichen Melodie, saftigen Gitarren und klangvollen Orgel-Passagen. Perfekt abgeschlossen wird das Album schließlich mit der packenden, powervollen, erneut voller Southern Rock-Flair steckenden Ballade "Amen", die in ihrem Verlauf stetig an Energie zulegt. Das Klientel, das mit Leuten wie beispielsweise Lynyrd Skynyrd, Travis Tritt, Montgomery Gentry, Chris Young, Trace Adkins und Co., sowie den zuletzt großartig perfomenten Tim Montana und Ashland Craft etwas anfangen kann, wird auch an Jacob Bryant seine helle Freude haben. "Bar stool preacher" jedenfalls ist ein Southern Rock-infiziertes New Country-Album vom Allerfeinsten. Weiter so, Jacob - wir freuen uns schon auf kommende, großartige Taten...

Das komplette Tracklisting:

1. Well Whiskey (Discount Cigarettes) - 3:03
2. The Bottom (Raise Em Up) - 2:26
3. Can't Say No to You - 3:12
4. Baptized by the River - 3:44
5. Things That Hurt - 3:19
6. Can't Take an Angel to Hell - 4:20
7. Good Ol' Boy (UK Rock Remix) - 3:39
8. Devil & an Old Six String - 4:22
9. Buzzards - 3:27
10. Ain't Gonna Happen Today - 3:36
11. Heartbeat - 2:53
12. Wash It Down - 3:05
13. Amen - 3:52

Art-Nr.: 10540
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Well whiskey (discount cigarettes)
The bottom (raise 'em up)
Can't say no to you
Baptized by the river
Things that hurt
Devil & an old six string
Wash it down
Amen

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Craft, Ashland - travelin' kind [2022]
"She's real country, she's rockin' and she's real southern"! Was für ein baumstarkes Debutalbum! Wie kaum eine andere Künstlerin verbindet Ashland Craft in ihrer Musik tiefe, ehrliche Country-Traditionen und lupenreinen, kernigen Southern Rock miteinander zu einer erstklassigen, packenden Southern Countryrock-Melange, die einfch nur begeistert. Als sie in den letzten Jahren bereits eine Reihe von Singles veröffentlichte und sich parallel einen sehr guten und viel beachteten Namen als Songwriterin machte, hatte sie schon einiges hinter sich. So entdeckte sie früh ihren Honky Tonk-Spirit bei regelmässigen Auftritten in einer Bar in ihrer Heimatstadt Piedmont/South Carolina, wo sie sie mit Country- und Rock-Covern eine Menge Erfahrung sammelte. Zudem landete sie 2017 in den Top 10 der amerikanischen "The Voice"-Ausgabe, wo sie viel Aufmerksamkeit erhaschte, die sie schließlich nach Nashville gehen ließ. Dort landete sie durch ihr Songwriting und ihre Perfromances schnell auf zahlreichen, renommierten "Artists To Watch"-Listen und gehört zu CMTs "Next Women of Country Class" von 2021. Große Tourneen im Vorprogramm von u. a. Luke Combs, Morgan Wallen und der Zac Brown Band folgten - und nun ihr famoses Debutwerk "Travelin' kind". Es ist ein wahres "Killer"-Album voller verschiedenster, rockiger Southern-/Country-Stile, geprägt von Ashland's herausragender, whiskeygetränkter, rockinfizierter Raspelstimme und einem kraftvollen, musikalischen Rahmen, vorwiegend aus fetten Gitarren aller Art, in Verbindung mit Fiddle, Mundharmonika und Keyboards (Orgel, Piano) - und das ohne auch nur den Hauch eines schwachen Songs. Die exzellente Produktion von Jonathan Singleton ist weit entfernt von denen der quietschsauberen Nashville Mainstream Pop-/Country-KollegInnen, da er vielmehr auf natürliche, ursprüngliche, handgemachte, rockige und sehr authentische Rauheit setzt. Und doch stecken alle Tracks voller wunderbarer Melodien. Los geht's mit dem Titelstück, dem saustarken, brodelnden Southern Countryrocker "Travelin' kind", der bestimmt wird von fetten, erdigen Gitarrenriffs, gepaart mit bluesiger Mundharmonika. Craft singt fantastisch. Ihre angeraute, raspelige Stimme passt perfekt zu diesem unbeschwerten, ruhelosen, freiheitlichen "On The Road"-Feeling, das dieser Song ausstrahlt. Die Lead- und Slide-Gitarren rocken herrlich dreckig, die Melodie ist klasse. Das Southern Rock-Feuer brennt, ebenso wie das Country(rock)-Feuer. Ein Auftakt nach Maß! Ashley's traditionelle Countryroots hingegen treten bei dem wundervollen, von einer großartigen Melodie bestimmten "Leavin' you again" deutlich mehr zum Vorschein. Das ist eine lupenreine, handgemachte, von exzellenten Strukturen geprägte "gritty" New Country-Nummer vom Allerfeinsten, inszeniert mit herrlicher, schön saftiger Baritone E-Gitarre und einer perfekt dazu passenden Fiddle. Doch auch hier bleibt die rockige Note keineswegs auf der Strecke. Gerade im Refrain setzt die Nummer durch Ashland's sehr intensiven Gesang und das kraftvolle Drumming eine Menge Energie frei. Ein tolles Beispiel dafür wie pure Countrytraditionen und zündene Rock-Power miteinander harmonieren können. Sehr southern wird es wieder, der Songtitel lässt es schon erahnen, bei der hinreißenden New Country-Ballade "Make it past Georgia". Auch hier verschmelzen wieder astreine Countryklänge mit southernrockigen Tendenzen auf einzigartige Art und Weise. Mit dem tollen, dampfenden, furios nach vorn rockenden "Last 20 dollars" dürfen dann die echten Country-Traditionalisten mal so richtig "die Sau rauslassen". Lasst den Whiskey fließen, ihr Cowboys, und blast die Dächer von den Roadhouses und Honky Tonks. Welch ein Southern Country Honky Tonk-Fest! Baritone Gitarre, klimperndes Piano, Fiddle, typische E-Gitarre - alles ist da! Wie innig Ashland's Verbindung zum Southern Rock ist, zeigt die mitreißend schöne, voller Gefühl steckende Country-/Southern-Ballade "Highway like me", bei der niemand Geringerer als Southern-/Jam-/Gitarren-Wunderknabe Marcus King mit an Bord ist und einige seiner umwerfenden Lead Gitarrenläufe beisteuert. Eine Nummer, die auch erstklassig auf das "Carolina confessions"-Album der Marcus King Band gepasst hätte. So geht das munter weiter. Ein Highlight jagt das nächste. Nehmen wir beispielsweise den prächtigen, von saftig satten Gitarren und viel Southern-Flair umgebenen, ordentlich knackigen, hoch melodischen New Countryrocker "Mimosas in the morning", das flüssige, kräftige, ebenfalls toll ins Ohr gehende, ein dezentes Western-Flair ausstrahlende, honky-tonkige "Day by day", oder auch den das Album genauso wuchtig wie melodisch abschließenden, von feurigen Gitarren umgebenen Southern Countryrocker "That's the kinda place" - was machen diese Tracks Laune. Ashland Craft selbst sagt, sie sei beeinflusst von Def Leppard, Lynyrd Skynyrd, Chris Stapleton, Bonnie Raitt, The Chicks und John Mayer, doch wir hören auch deutlich Spuren solcher Künstler wie etwa Blackberry Smoke, Montgomery Gentry und Ashley McBryde, doch, und das ist unstrittig, sie macht ihr ganz eigenes Ding, einzigartig allein schon durch ihre unverkennbare Power-Stimme. "Travelin' kind" ist ein mitreißendes, packendes Album geworden, bei der sich reine, traditionelle Countryelemente und kraftvolle Southern Rock-Klänge wie selbstverständlich die Klinke in die Hand geben. Grandios! "Turn your speakers on and let's go for a ride"....

Das komplette Tracklisting:

1. Travelin' Kind - 2:57
2. Your Momma Still Does - 2:37
3. Leavin' You Again - 3:22
4. Make It Past Georgia - 3:21
5. Last 20 Dollars - 3:22
6. Highway Like Me (feat. Marcus King) - 4:30
7. Mimosas In The Morning - 3:07
8. Day By Day - 3:57
9. Letcha Fly - 3:22
10. Come Down - 3:28
11. That's The Kinda Place - 3:39

Art-Nr.: 10522
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Travelin' kind
Leavin' you again
Make it past Georgia
Last 20 dollars
Highway like me
Mimosas in the morning
Day by day
That's the kinda place

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Dirty Honey - same [2021]
Das erst im Jahre 2017 gegründete junge, aus Los Angeles stammende Quartett Dirty Honey gilt bei vielen Insidern als eines der heißesten Versprechen für die Zukunft des klassischen Seventies-based Rock'n Rolls, ähnlich wie vor einigen Jahren die Rival Sons. Trotz schon einiger beachtlicher Erfolge (so schaffte es ihre Debut-Single "When I'm gone" im Jahre 2019 als erster Song einer "unsigned" Band überhaupt in die Billboard Mainstream Rock Charts) hat die Band auch heute noch keinen Label-Vertrag und bringt nun, nach einer Vorab-EP, ihr großartiges, selbstbetiteltes Debut-Album im Eigenvertrieb auf den Markt. "Rock is alive and well", insbesondere dank solch frischer, elektrisierender Bands wie Dirty Honey. Sie sind originell, authentisch, verfügen über außergewöhnliche Musikalität mit tollen Songs im Köcher. Ihre Inspirationsquellen liegen deutlich hörbar bei den großen Rock-Legenden, wie etwa Led Zeppelin, Aerosmith oder AC/DC, doch das ist nicht alles. Ebenso klar wahrnehmbar vermischen sie ihre harten, straighten, lauten Classic Rock-Anlagen mit Bluesrock-Einflüssen und einem Hang zu wohl temperierten Southern Rock-Klängen. Eine Kombination, die voll ins Schwarze trifft und eine Menge Laune macht. Die Songs kommen voller Power, voller Wucht, Druck und mit viel Würze. Sie wirken energetisch, vital und frisch. Dirty Honey sind der überaus ausstrahlungsstarke Sänger Marc LaBelle ("a helluva contemporary rock vocalist"), der mit viel "Feuer" aufspielende Gitarrist John Notto (harte, fette, mächtige, aber auch durchaus gefühlvolle Riffs und ein paar fulminante Soli), sowie Drummer Corey Coverstone und Justin Smolian am Bass. Und die Jungs legen gleich zu Beginn des Albums furios los: "California dreamin'", der krachende Opener, wird bestimmt von drückenden, gewaltigen Riffs und flammenden Lead Gitarren, aber auch von einer klasse Melodik und "catchy" Hooks. Frontmann Marc LaBelle "shoutet" mit aller Intensität und Gitarrist John Notto haut ein kühnes Solo vom Allerfeinsten raus. Ein Auftakt nach Maß, der sofort pure Freude auslöst und gleichzeitig als so etwas wie der "Guide" für das komplette Album dient. Es folgen eine klasse Nummer nach der nächsten: Wie zum Beispiel das hart rockende, herrlich straighte, riffige "The wire", der voller überbordender Dynamik steckende und das Gaspedal voll durchdrückende, bluesige Power-Rocker "Gypsy" (inkl. furiosem Gitarrensolo), das von tollen, klassischen, stetig rockenden Gitarrenriffs geprägte, brodelnde "No warning", das irgendwo zwischen Free, frühen Aerosmith und The Black Crowes angesiedelte, stark groovende, ordentlich Dampf produzierende, kernige "The morning", ehe das Album mit einem absoluten Highlight schließt, dem famosen "Another last time" - ein packender, mit einer grandiosen Melodie und herrlich fetten Gitarrenlinien sowie dezenten Wurlitzer Piano-Klängen versehener, bluesiger, in voller Blüte stehender, gefühlvoller, lupenreiner Midtempo-Southernrocker vom Allerfeinsten, inkl. passender, weiblicher Background-Harmonies. Was für eine Hammer-Somg in einem herrlich fettem Sound! Einfach "geil"! Insgesamt ist das komplette Werk einfach eine erfrischende, baumstarke Vorstellung von Dirty Honey. Hier kommen die Liebhaber des klassischen, straighten, riffigen Gitarren-Hardrocks, des bluesigen Hardrocks und des fetteren, powervollen Southern-Hardrocks gleichermaßen voll auf ihre Kosten. Macht einfach richtig Laune, diese Truppe! "Dirty Honey - a rock'n roll band on the rise"...

Hier noch ein Hinweis, der aufgrund der großartigen Musik sicher eher zu vernachlässigen ist, den wir aber dennoch erwähnen möchten:
Dieses tolle Album, und das ist bei dem Potential dieser Band schon ein wenig schade, ist leider nach nur 8 Songs mit insgesamt knapp 30 Minuten Spielzeit schon zu Ende. Zudem kommt die CD lediglich in einem einfachen, selbstverständlich professionell gestaltetem, Pappcover, ähnlich einem nicht aufklappbaren LP-Cover. Doch besser ein kurzes, intensives, jede Menge Freude bereitendes Vergnügen in einer etwas spartanischen Verpackung, als gar keines. Denn Dirty Honey "rocks on fire"!

Das komplette Tracklisting:

1. California Dreamin' - 4:18
2. The Wire - 3:05
3. Tied Up - 3:33
4. Take My Hand - 3:05
5. Gypsy - 4:12
6. No Warning - 3:07
7. The Morning - 3:27
8. Another Last Time - 4:50

Art-Nr.: 10307
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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California dreamin'
The wire
Gypsy
No warning
The morning
Another last time

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Georgia Satellites - lightnin' in a bottle - the official live album [2022]
2 CD-Set! Dan Baird (vocals, guitar), Rick Richards (guitar, vocals), Mauro Magellan (drums) und Rick Price (bass) - das sind sie, die unvergessenen Georgia Satellites, die in der zweiten Hälfte der Achtziger Jahre mit ihrem atemlosen, ungebremsten, southern-fundamentierten Riff-Gewitter und Volldampf Gitarren Rock'n Roll wie die vom "Leibhaftigen" getriebenen durch das Rock-Universum jagten. Es gab nur eine Richtung - "volle Kanne" nach vorn! Genau das demonstrierten sie auf beeindruckndste Art und Weise im "Peabody's" in Cleveland/Ohio, wo sie während ihrer 1988iger U.S.-Tournee mindestens zweimal gastierten, um diesen, alten, kultigen Punk-Laden nach allen Regeln der Kunst zu "zerlegen". Nach den Konzerten befand sich kein Stein mehr auf dem anderen. Was für eim Gitarren-Drive, was für eine Energie, was für eine Rock'n Roll-Party, von der es nun, fast 35 Jahre später, dieses fantastische Live Doppelalbum gibt, im übrigen die erste offizielle LIve-Scheibe der Georgia Satellites überhaupt. Dan Baird & Co., wie auch das Publikum hatten soürbar einen Heidenspaß. Von der ersten Minute an brannte das Feuer lichterloh. Die Band spielte fulminante Versionen von jeder Menge Tracks ihrer ersten beiden Alben, streute dazu ein paar Rock'n Roll-Feger ein und coverten zudem ein paar Rock-Klassiker verschiedenster Stilrichtungen, um diese Stücke zu ihren ganz eigenen zu machen. Verrückt, wie sie beispielsweise George Jones' 1959iger Countryheuler "White lightning" von der Leine lassen, oder eine geradezu furiose Version von Joe South's berühmtem "Games people play" präsentieren. Gitarren, Gitarren und nochmal Gitarren, starker Gesang und die Melodik harmonieren einfach perfekt mit dem entfesselten Drive, den die Band produziert. Das ist der ultimative Rock'n Roll Orkan! Einfach nur "geil"!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1. Whole Lotta Shakin' - 3:12
2. Down and Down - 3:47
3. Run Run Rudolph - 3:57
4. Open All Night - 2:59
5. Don't Pass Me By - 5:24
6. Nights of Mystery - 6:55
7. Battleship Chains - 3:22
8. Mon Cheri - 4:22
9. White Lightnin' - 2:59
10. I Go to Pieces - 4:12

Disc 2:
1. Shake Your Hips - 6:31
2. Games People Play - 3:37
3. Can't Stand the Pain - 4:03
4. Keep Your Hands to Yourself/It's Only Rock and Roll - 5:45
5. Sheila - 4:22
6. Hippy Hippy Shake - 2:14
7. Railroad Steel - 8:20
8. I Wanna Be Sedated/Shake Rattle & Roll - 6:29

Art-Nr.: 10560
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Immediate Family, The - same [2021]
3 Gitarren, Bass, Drums - das ist der satte, exzellente California (Blues) Rock'n Roll der Immediate Family! Die beiden vor einigen Monaten erschienenen EPs der Band waren offensichtlich nur ein leichter, zguegebenermaßen sehr guter, Aufgalopp, denn jetzt, mit ihrem ersten "full length" Album starten sie erst richtig durch und laufen zu ganz großer Form auf. Wow, was stehen diese "alten Säcke" voll im Saft! Bei der Truppe handelt es sich um eine All Star-Formation legendärer, alter (Studio)Hasen aus Californien, die in den letzten gut 4 Dekaden, entweder einzeln, sehr oft aber auch zusammen, die ganz Großen des Westcoast Rocks und des berühmten "California Sounds", wie zum Beispiel Jackson Browne, Linda Ronstadt, Don Henley, Stevie Nicks, James Taylor, Warren Zevon, Carole King, Graham Nash, David Crosby und viele, viele mehr, sowohl auf ihren unzähligen Alben, als auch live während ihrer ausgedehnten Tourneen begleiteten. Die Namen dieser "Sidemen" (vielen früher auch ein Begriff als "The Section"), alles begnadete Musiker, sind nahezu jedem Rockfan ein Begriff. Es sind: Danny Kortchmar (guitar and vocals), Waddy Wachtel (guitar and vocals), Leland Sklar (bass), Russ Kunkel (drums), komplettiert durch den etwas jüngeren Steve Postell (guitar and vocals). Und dieses gestandene Quintett spielt wie ein junger, hungriger Haufen - frisch, frei, unbekümmert, leidenschaftlich, erdig, voll purer Energie. Das 14 prächtige Tracks umfassende Songmaterial übertrifft das der beiden vorangegangenen EPs noch einmal bei weitem. Es geht deutlich druckvoller zur Sache, die 3 Gitarren-Fraktion Wachtel, Kortchmar und Postell lässt ordentlich Dampf ab (fette Riffs, herrliche Soli), die Melodien sind einfach klasse und die bluesigen Tendenzen der musikalischen Basis mit den unvermeidlichen Einflüssen des California-Sounds harmonieren geradezu perfekt miteinander. Nach den ersten, jeweils auf einer der zwei vorangegangenen EPs bereits vorab veröffentlichten, beiden starken Tracks, "Can't stop progress" und "Slippin' and slidin'" (alles andere sind neue Songs) demonstrieren die Burschen mit dem brodelnden, bärenstarken Bluesrock-Boogie "Everything that's broken" gleich eindrucksvoll, welch einen Bock sie darauf hatten, dieses tolle Album einzuspielen, Gas zu geben und zu rocken, was das Zeug hält. Power, Dynamik, Drive, großartige Percussion (Bongos), von exzellenter Bluesguitar begleiteter Lead Gesang und überall massive, fette Gitarren, inkl. eines glühenden Solos, bestimmen das Geschehen. Alle sind auf Betriebstemperatur - Band und Zuhörer. Klasse! Coole, schwere, fast swampige Grooves, kernige Riffs, dazu eine starke Meldoie und ein sattes Gitarrengewand, begleiten den dezent funky angehauchten, kochenden Kortchmar/Wachtel-Cut "Divorced". Dazu verleihen Waddy's Slide-Licks diesem rauen "Bluesrock-Banger" genau den richtigen Touch. Bei dem folgenden, wunderschönen, von herrlichen, frischen Gitarrenlinien und klaren Riffs bestimmten "A thing of the past", schalten sie dann mal einen Gang runter. Ein großartiger, das typische California-Flair der Künstler, die sie früher (und zum Teil auch noch heute) begleiteten und begleiten, widerspiegelnder Midtempo Westcoast-Rocker vom Feinsten. Schon das raue, glühende Slideguitar-Intro des anschließenden Waddy Wachtel-Rockers "Fair warning" lässt erahnen, das der Pegel nun wieder ordentlich nach oben geht. Ein packender, powernder Rhythmus und Gitarren satt preschen aus den Lautsprechern. Dazu gibt's im Break ein prächtiges Solo der sich duellierenden Gitarristen Wachtel und Kortchmar. Danach hören wir ein geniales, kraftvolles Cover von Warren Zevon's "Things to do in Denver when you're dead" (viel Energie, fantastisches Gitarrensolo mit herrlichen Twin-Leads), gefolgt von dem schön knackigen, Blues- und Westcoast-Tendenzen bravourös ausbalancierenden Rocker "House will fall", wieder gespickt mit mehreren zündenden Gitarrensoli. Ganz toll auch die hinreißende, mit feinsten Slideguitar-Linien veredelte, wundervolle, durchaus lockere, aber auch knackige, viel Westcoast-Feeling ausstrahlende Ballade "Not made that way", sowie der krachende, kompakte, von satten, straighte Riffs, tighten Drums und treibendem Bass geprägte, bluesige Rocker "Turn it up to ten". Schon bei den ersten beiden EPs gab es jeweils als Bonus einen Live-Track - so ist das auch hier. Das Album schließt mit zwei prächtigen Live-Coverstücken, und zwar mit Warren Zevon's "Johnny strikes up the band" und Jackson Browne's "Somebody's baby". Ein von vorn bis hinten prächtiges Album! Die Namen dieser fünf Könner, die nun als "The Immediate Family" noch einmal ihr ganz eigenes Ding machen, sind wirklich ein großes Versprechen, dessen Erwartungen mit diesem Werk sogar noch übertroffen werden. Man merkt ihnen einfach an, wieviel Bock sie haben, sich mit ihren eigenen, großartigen Songs genüßlich in ewig jungen Westcoast-Traditionen zu aalen und sich dabei auch nochmal, völlig lpsgelassen, schön bluesig und fett rockend auszutoben. Das Feuer brennt!

Das komplette Tracklisting:

1. Can't Stop Progress - 4:28
2. Slippin' and Slidin' - 3:55
3. Everything That's Broken - 3:21
4. Damage - 3:26
5. Divorced - 3:46
6. A Thing of the Past - 3:41
7. Fair Warning - 3:35
8. Things to Do in Denver When You're Dead - 3:20
9. House Will Fall - 4:15
10. Not Made That Way - 3:35
11. Time to Come Clean - 4:41
12. Turn It up to Ten - 3:17
Bonustracks:
13. Johnny Strikes Up The Band - live - 3:26
14. Somebody's Baby - live - 4:14

Art-Nr.: 10380
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Everything that's broken
Divorced
A thing of the past
Fair warning
Things to do in Denver when you're dead
House will fall
Not made that way
Turn it up to ten

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Lambert, Miranda - palomino [2022]
Beeindruckendes, fantastisches, neues Album von Miranda Lambert! Die für den ein oder anderen vielleicht ein wenig zu poppigen Strömungen ihres Vorgängers "Wildcard" sind wieder verschwunden und Miranda besinnt sich wieder auf ihren herausragenden Mix aus klassischen Countrytraditionen, herrlichem Retro-Country und feinsten, dezent angerockten Americana-Zutaten - modern, kreativ und ungeheuer abwechslungsreich arrangiert, teils mit viel Raffinesse und herrlichen Melodien, handgemacht, ohne aufgesetzten und überproduzierten, elektronischen Schnickschnack. So muss top-aktueller Country heute klingen. Miranda zeigt sich in geradzu brillanter Verfassung. Das Werk ist ein "Killerteil"!

Das komplette Tracklistinhg:

1. Actin' Up - 3:25
2. Scenes - 2:54
3. In His Arms - 2:40
4. Geraldene - 3:02
5. Tourist - 3:35
6. Music City Queen (feat. The B-52's) - 3:20
7. Strange- 3:31
8. Wandering Spirit - 3:36
9. I'll Be Lovin' You - 3:09
10. That's What Makes the Jukebox Play - 4:10
11. Country Money - 3:20
12. If I Was a Cowboy - 3:15
13. Waxahachie - 3:30
14. Pursuit of Happiness - 2:49
15. Carousel - 4:20

Art-Nr.: 10589
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Lawrence, Tracy - hindsight 2020 vol. 3: angelina [2022]
Eine Ikone des traditionellen Country feierte im Jahr 2021 sein 30-jähriges, musikalisches Jubiläum. Einer der tragenden Säulen der Neo-Traditionalisten der Neunziger hat bis heute nichts von seinem Reiz verloren. Das beweist er auch mit dem dritten, neuen Album seiner im vergangenen Jahr, anlässlich des Jubiläums angekündigten Album-Trilogie, höchst eindrucksvoll. "Hindsight 2020 vol. 3: Angelina" rundet dieses großartige Meilenstein-Projekt mit einer Art retrospektiven Betrachtung ab, die sehr eindrucksvoll an Trace Lawrence's unbestreitbaren Einfluss auf das Genre der Country-Musik erinnert. Enthalten sind 10 klasse Songs, mit denen Lawrence einerseits seine absolut erfolgreiche Vergangenheit Revue passieren lässt, indem er in der Tracklist noch einmal den ein oder anderen großen Klassiker seiner erfolgreichsten Zeit untergrbracht hat (z. B. "Time marches on", "Alibis" und das wunderbare "Paint me a Birmingham"), seinen Fans mit einigen prächtigen neuen Tracks andererseits aber auch eine weiterhin überaus vielversprechende Zukunft in Aussicht stellt. Darunter befindet sich zum Beispiel das ungemein flotte, voller Energie und Frische steckende Titelstück "Angelina" mit seinem unwiderstehlichen Honky Tonk-/Roadhouse-Groove (vielleicht eine der stärksten Lawrence-Nummern der letzten Jahre), wie auch die ebenso gelungene, wunderschöne, knackige Ballade "Don't drink whiskey" (tolle Fiddle- und Pdeal Steel-Klänge), mit denen Lawrence nachhaltig unter Beweis stellt, wie gut er zur Zeit musikalisch drauf ist. Weitere neue Tracks sind "Drank thru it" und "Who needs you". Tracy Lawrence bleibt seiner geliebten, so traditionellen, reinen New Country Musik, abseits aller Trends, weiterhin mit Herz und Seele trau. Das ist wunderbarer, ehrlicher, purer, typischer Tracy Lawrence-Country, wie zu seinen allerbesten Tagen. Er zeigt sich in blendender Verfassung. So, wie ihn seine Fans lieben. Tolle Leistung!

Hier noch ein Hinweis, der aufgrund der großartigen Musik eher zu vernachlässigen ist, den wir aber dennoch erwähnen möchten:
Die CD kommt nur in einem einfachen, natürlich professionell gestaltetem Pappcover, ähnlich einem nicht aufklappbaren LP-Cover.

Das komplette Tracklisting:

1. Didn't We - 3:25
2. Angelina - 2:55
3. Time Marches On - 3:23
4. Paint Me a Birmingham - 3:46
5. Don't Drink Whiskey - 3:38
6. Sticks and Stones - 3:39
7. Texas Tornado - 3:52
8. Drank Thru It - 3:06
9. Who Needs You - 3:20
10. Alibis - 3:17

Art-Nr.: 10532
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Lynch, Dustin - blue in the sky [2022]
Album für Album liefert Dustin Lynch mit großer Beständigkeit bestes und dazu auch noch höchst erfolgreiches New Country-Material ab, das dem Mann aus Tullahoma, Tennessee längst einen nachaltigen Platz in der obersten Countryriege Nashville's gesichert hat. Auch das gerade erschienene Album Nr. 5 mit dem Titel "Blue in the sky" macht da keine Ausnahme. Im Gegenteil, es ist so dermaßen gut gelungen, dass es sein Standing weiter festigen wird. Ein erster Beweis dafür ist sein neuer, bis auf Platz 2 der Billboard Country Singles-Charts vorgepreschter Hit "Thinking 'bout you", eine herrliche, lockere, dennoch durchaus knackige, gut gelaunte, toll ins Ohr gehende lupenreine, moderne, echte Countrynummer ohne jeden aufgesetzten Schnickschnack, die jede Menge positive Vibes aussendet - im übrigen präsentiert im Duett mit der jungen Kanadierin MacKenzie Porter (tolle Stimme). Diese Nummer ist so etwas wie ein Leitfaden für das gesamte Album, denn das erstklassige Songmaterial ist durchweg überaus gefällig, melodisch, eingänging, flüssig, einfach charttauglich, weitestgehend passend zur demnächst aufkommenden, sonnigeren Jahreszeit. Das ist echter, junger, moderner New Country ohne jeglichen Bombast, so wie ihn die Fans mögen. Weitere Kollaborationen gibt es mit Chris Lane beim karibisch angehauchten, sehr schönen "Tequila on a boat" und mit Riley Green beim angerockten Redneck-Knaller "Huntin' land". Einfach ein klasse Album von Dustin Lynch - vielleicht sogar sein bislang bestes.

Das komplette Tracklisting:

1. Party Mode - 3:32
2. Thinking 'Bout You (feat. MacKenzie Porter) - 2:51
3. Stars Like Confetti - 3:14
4. Somethin' That Makes You Smile - 3:09
5. Break It On A Beach - 3:11
6. Tequila On A Boat (feat. Chris Lane) - 3:07
7. Tennessee Trouble - 2:53
8. Summer Never Ended - 3:20
9. Back Road TN - 3:22
10. Huntin' Land (feat. Riley Green) - 3:01
11. Pasadena - 3:35
12. Not Every Cowboy - 3:49

Art-Nr.: 10539
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Parton, Dolly - run rose run [2022]
Wenige Wochen nach ihrem 76. Geburtstag veröffentlicht Dolly Parton mit "Run rose run" ihr nunmehr 48. Album. Eine beeindruckende Zahl, aber noch beeidruckender ist die ungeheure Quialität, die die Countryqueen noch immer abliefert, denn das neue Werk ist mal wieder ein Paradebeispiel für erstklassige, unverfälschte, zeitlose, reine Countrymusic, wie sie niemals sterben wird. Die Basis und Inspirationsquelle für das Album war das gleichnamige Buch, das Dolly gemeinsam mit James Patterson, einem bekannten, amerikanischen Bestseller-Autor geschrieben hat. Erzählt wird, wie sollte es anders sein, die Geschichte eines Mädchens aus der Provinz, das in Nashville eine Musikkarriere starten möchte. Die 12 durchweg großartigen Songs, die parallel zu dieser Geschichte enstanden, strotzen nur so vor Variabilität, Authentizität und Qualität. Sie streift nahezu alle Facetten des Country, wie Honky Tonk, mal ein Waltz, Haggard'schen Traditional Country, rockige und bluesige Nuancen, Souliges, Balladen und zwei/drei ,voller Drive steckende, aber melodische Bluegrass-Feger. Mit an Bord hat sie einige hochkarätige Kollegen wie Joe Nichols, Rhonda Vincent, The Isaacs, Dailey & Vincent und Ben Haggard, Merle's Sohn. Dolly Parton ist in Top-Form. Das ist exzellenter, höchst abwechslungsreicher, "real Country" von zeitloser Güte -typisch Dolly eben. Und das ist als höchstes Kompliment zu verstehen.

Das komplette Tracklisting:

1. Run - 2:45
2. Big Dreams and Faded Jeans - 4:07
3. Demons (feat. Ben Haggard) - 3:24
4. Driven - 2:40
5. Snakes In the Grass - 2:41
6. Blue Bonnet Breeze - 5:19
7. Woman Up (And Take It Like A Man) - 2:27
8. Firecracker - 3:13
9. Secrets - 2:52
10. Lost and Found (feat. Joe Nichols) - 3:18
11. Dark Night, Bright Future - 2:38
12. Love Or Lust (eat. Richard Dennison) - 3:20

Art-Nr.: 10541
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Robert Jon & The Wreck - shine a light on me brother [2021]
"Southern flavored, blues rock & roll and hints of 70’s rock", der einen nicht mehr aus dem Schwärmen kommen lässt. Unglaublich! Wo ist das Limit dieser Band? Letztes Jahr waren sie mit dem fantastische Album "Last Light On The Highway" am Start und man dachte, diese musikalische Höhe werden sie kaum noch einmal übertreffen können - und nun hauen sie dieses umwerfende, neue Werk "Shine A Light On Me Brother" raus. Wieder eine Weiterentwicklung, noch mal eine Stufe höher - Robert Jon & The Wreck aus Orange County/California sind nicht zu stoppen. Bravouröse Songs der Extraklasse schütteln sie aus dem Ärmel, als wäre es gar nichts. Satte Gitarren, herrliche Slide, himreißende Soli, bärenstarkes, variables Songmaterial, wunderbare Melodien, auch mal ein rootsiges Countryrock-Flair, dann wieder die Nähe zum Jamrock, ein Schuß Soul und Blues, ein erdiger, satter Sound (bei drei/vier Songs erzeugt die geschickt und wohl temperiert eingesetzte Bläserfraktion "504 Horns" aus New Orleans zusätzlichen Druck und Hitze, zudem glänzen Joe Bonamassa's Backing-Damen Mahalia Barnes, Prinnie Stevens und Juanita Tippins mit herausragendem Background Gesang) - kaum eine andere Band schafft es, ursprünglichen "grit", Natürlichkeit, spürbare, jammige Spielfreude und wunderbare Harmonien mit solch einer Selbstverständlichkeit und Perfektion, in einem dermaßen unwiderstehlichen, natürlichen, erdigen Southern Rock-Gewand zusammenzuführen. Robert Jon Burrison - lead vocals, guitars (großartige, kraftvolle Stimme), Henry James Schneekluth - lead guitar, slide guitar, vocals, Steve Maggiora - keyboards, sowie die exzellente Rhythmussektion, bestehend aus Andrew Espantman - drums, vocals und Warren Murrel - bass, vocals, verstehen sich mittlerweile nahezu blind in ihrem Zusammenspiel. Allein dieser grandiose Gitarrenzauber des jungen, fantastisch aufspielenden Henry James und Steve Maggiora's begnadetes, klimperndes Piano- (die Inspiration von Lynyrd Skynyrd's legendärem Billy Powell ist deutlich erkennbar) und Orgelspiel sind ein Hochgenuß. Los geht's mit purer Dynamik, Leidenschaft und Power. Das Titelstück des Albums, "Shine a light on me brother", steht auf dem Programm - was für ein kochender, bluesiger, dezent Gospel-inspirierter Roadhouse-/Southern Rock-Hammer! Mächtige, satte Gitarrenriffs, furios kilmperndes Piano, ein teibender, schwerer Groove, hinreißende Slideguitar-Licks (inkl. glühendem Solo), Robert Jon's exzellenter Gesang - und dann, plötzölich, nach der ersten Strophe, tritt die Band mit einem starken Tempowechsel voll aus's Gaspedal und implementiert ordentlich heiße Bläser-Fills und tierische, weibliche Background Vocals. Die sprichwörtliche "Hütte" brennt. Und über allem: eine beeindruckende, großartige Melodie. Ein mitreißender Auftakt! Was kann jetzt noch schief gehen? Nichts! Und so kommt es auch. Eine bravouröse Nummer folgt der nächsten. Zum Beispiel der schön funky groovende, jammige, abermals voller Energie steckende, melodische, satte Southern Rocker "Everyday" (zwei zündende Gitarrensoli, tolle Percussion, prächtiger Background Gesang, irre starkes Pianospiel), der hoch melodische, fantastisch arrangierte, kernig und "catchy" nach vorn rockende Gitarren Southern-/Heartland Rock-Knaller "Ain't no young love song" (traumhafte Harmonies, wunderbar ins Ohr gehender Refrain, super Gitarrenarbeit von Henry James), der begnatete, ungemein gefühlvolle, dennoch durchaus knackige, fesselnde Soul-Blues "Chicago" mit seinen hinreißend passenden Bläsern und dem tollen Groove, die traumhaft schöne, ein gewisses Southern Countryrock-Flair ausstrahlende, mit feinen- Orgel- und Piano-Klängen, sowie exzellenter Slideguitar (starkes Solo) veredelte Ballade "Hurricane", das schön lockere, Country- und Southern Rock-Charakteristika geradezu perfekt vereinende "Desert sun" (die Nummer fühlt sich an, als sei sie aus einer imaginären, gemeinsamen Siebziger Jahre-Session der Eagles, The Marshall Tucker Band und The Outlaws entsprungen, fabelhaftes Slideguitar-Solo von Henry James), die packende, fette, hymnische Southern Rock-Ballade "Brother" (umwerfendes, glühendes Gitarrensolo), ehe das Album mit dem temporeichen, eine Menge gute Laune verbreitenden, furiosen, southern-rocking Partyfeger "Radio" in absoluter Hochstimmung ausklingt. Die Folge: Grenzenlose Begeisterung - nicht nur bei der Southern Rock-Gemeinde! Ein Album voller Suchtpotential! Diese Musik berauscht! Was für eine großartige Band! Längst hätten Robert Jon & The Wreck ein deutlich breiteres Publikum verdient. Pete Francis vom unabhängigen, amerikanischen Webzine "Blues Rock Revue" sagt darüber und über das Album: "This is one of the best blues rock band’s in the world today. The musicianship is topnotch, the songs are great, and this is a band that can be appreciated by a wide variety of listeners. 'Shine A Light On Me Brother' is Robert Jon and the Wreck’s best album to date which is saying a lot. It’s a great album from start to finish". 100% Übereinstimmung!

Das komplette Tracklisting:

1. Shine a Light on Me Brother - 3:57
2. Everyday - 4:27
3. Ain't No Young Love Song - 3:20
4. Chicago - 4:45
5. Hurricane - 5:19
6. Desert Sun - 4:12
7. Movin' - 4:45
8. Anna Maria - 4:45
9. Brother - 4:26
10. Radio - 3:11

Art-Nr.: 10382
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Shine a light on me brother
Everyday
Ain't no young love song
Chicago
Hurricane
Desert sun
Brother
Radio

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