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Castiglia, Albert - I got love [2022]
Hi-Energy Bluesrock-Gitarrenhexer Albert Castglia präsentiert mit "I got love" ein absolutes "Pfund" von einem neuen Studioalbum. Er ist mal wieder in Höchstform! Der Albumtitel könnte vielleicht ein eher zurückgenommeneres, getrageneres oder gar verträumteres Werk sugggerieren, doch weit gefehlt. Der in New York geborene Sohn eines italienischen Vaters und einer kubanischen Mutter, der schon im Alter von 5 Jahren mit seinen Eltern nach Miami/Florida zog, wo er heute noch lebt, begibt sich vielmehr auf einen, voller ungeheurer Energie steckenden, genauso kompromißlosen wie leidenschaftlichen Power-Ritt, durch die rauen, dreckigen, von oft straighten, massiven, fetten Riffs und flammenden, elektrisierenden Gitarrenläufen bestimmten Landschaften des erdigen, kraftvollen rockorientierten Blues, bzw. bluesorientierten Rocks, wobei er, deutlich wahrnehmbar, seine Blues- und Rock-Roots überaus authentisch eins zu eins miteinander verbindet, zuweilen mit einem Hauch von Southern-Feeling. Der einstige Sideman (Lead-Gitarrist) der Chicagoer Blueslegende Junior Wells lässt sich mit seiner erstklassigen und bestens eingespielten Band (Justine Tompkins - bass, Ephraim Lowell - drums, Lewis Stephens - keyboards) von seinem kraftstrotzenden Weg abbringen. Das Album fühlt sich an wie eine brodelnde Live-Show, allerdings mit der erforderlichen Studio-Bodenhaftung, die es braucht, damit Castiglia's großartige Stimme und sein famoses Gitarrenspiel, beides Naturgewalten, den nötigen Raum haben, sich ihren klaren und unbeirrbaren Weg durch jeden der 11 hervorragenden Songs zu bahnen. Los geht's mit dem von kernigem Drumming und wuchtigen Gitarrenriffs angetrieben, energetisch rockenden, ein wenig ZZ Top-inspirierten, saustarken Titelstück "I got love". Hat eine großartige Melodie. Die Gitarren machen mächtig Dampf und Castiglia's packendes, voller Feuer steckendes Solo offenbart sofort seine ganze Klasse. Auch gesanglich war er nie besser. Welch ein Auftakt! Krachende Bluesrock-Power, die einen unmittelbar "unter Strom" stellt. Macht das Laune! Mit ähnlich hohem Energielevel kommt auch das anschließende, hervorragende "Don't pray with the devil", doch hier sind die Riffs und der Groove wunderbar funky. Mit dem jammigen Starkstrom-Gitarrensolo im Break bringt der Meister die Saiten regelrecht zum Glühen. Ein wenig relaxter, aber wirklich nur ein wenig, geht es bei dem herrlich groovenden "Sanctuary" zu. Tolle Percussion, ein wunderbares Gitarrensolo, dezent im Hintergrund angesiedeltes Orgelspiel und eine feine, gefällige Melodik bestimmen das Geschehen. Auf klassisches, partytaugliches Shuffle-/Roadhouse Blues-Terrain begeben sich Castiglia und seine Mitstreiter mit dem dynamischen, großartigen "Long haul daddy". Zündende, ja geradezu "wilde" (Slide)Gitarrenläufe und toll klimperndes Piano sorgen für Hochstimmung. Live gespielt, mit einem "feucht-fröhlichen" Publikum vor der Bühne, werden möglicherweise bei dieser Nummer die Gemäuer so manchen Clubs ins Wanken geraten. Beim mächtig kraftvollen, wuchtig rockenden Melvin Taylor-Cover "Depression Blues", im übrigen das einzige Cover dieses Albums, brilliert Castiglia mit wieselflinkem Wah Wah-Spiel, um mit dem ganz starken, in Kooperation mit Mike Zito, der das Album zudem auch wieder erstklassig produzierte, geschriebenen "Freedomland" (klasse Melodie, furioses Gitarrensolo) einfach wieder nur eine exzellent strukturierte Hammer-Bluesrocknummer der Extrakkasse hinterherzuschieben. Zum Schluß des Albums hören wir zwei eher etwas traditionell fundamentierte Bluesnummern, zunächst das powervolle, mit treibenden Gitarren und tollen Orgel-Fills instrumentierte "You don't know hell" (hat einen coolen Stevie Ray Vaughan/"Pride and Joy"-Groove), gefolgt von dem wunderbaren, mit viel Seele und Leidenschaft, präsentierten, schweren Slow-Blues "Take my name out of your mouth", inszeniert mit klimperndem Piano und brodelnden Slidegitarren. In diesser herausragenden Verfassung und mit solch hervorragenden Songs spielt sich Albert Castiglia immer mehr in den Mittelpunkt des zeitgenössischen Gitarren Blues und Bluesrocks. Sein Vorgängeralbum aus dem Jahre 2019 heißt "Masterpiece", was der Qualität der Musik auch entsprach, doch für "I got love" trifft die Bezeichnung "Meisterwerk" vielleicht noch passender zu. "Raw Guitar Bluesrock - wild and free"!

Das komplette Tracklisting:

1. I Got Love - 3:14
2. Don't Pray With The Devil - 3:21
3. Burning Bridges - 3:55
4. Sanctuary - 4:23
5. Double Down - 2:57
6. Long Haul Daddy - 5:27
7. What's Wrong With You? - 4:57
8. Depression Blues - 4:25
9. Freedomland - 3:58
10. You Don't Know Hell - 4:26
11. Take My Name Out Of Your Mouth - 6:00

Art-Nr.: 10562
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I got love
Don't pray with the devil
Sanctuary
Long haul daddy
Depression Blues
Freedomland
You don't know hell
Take my name out of your mouth

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Craft, Ashland - travelin' kind [2022]
"She's real country, she's rockin' and she's real southern"! Was für ein baumstarkes Debutalbum! Wie kaum eine andere Künstlerin verbindet Ashland Craft in ihrer Musik tiefe, ehrliche Country-Traditionen und lupenreinen, kernigen Southern Rock miteinander zu einer erstklassigen, packenden Southern Countryrock-Melange, die einfch nur begeistert. Als sie in den letzten Jahren bereits eine Reihe von Singles veröffentlichte und sich parallel einen sehr guten und viel beachteten Namen als Songwriterin machte, hatte sie schon einiges hinter sich. So entdeckte sie früh ihren Honky Tonk-Spirit bei regelmässigen Auftritten in einer Bar in ihrer Heimatstadt Piedmont/South Carolina, wo sie sie mit Country- und Rock-Covern eine Menge Erfahrung sammelte. Zudem landete sie 2017 in den Top 10 der amerikanischen "The Voice"-Ausgabe, wo sie viel Aufmerksamkeit erhaschte, die sie schließlich nach Nashville gehen ließ. Dort landete sie durch ihr Songwriting und ihre Perfromances schnell auf zahlreichen, renommierten "Artists To Watch"-Listen und gehört zu CMTs "Next Women of Country Class" von 2021. Große Tourneen im Vorprogramm von u. a. Luke Combs, Morgan Wallen und der Zac Brown Band folgten - und nun ihr famoses Debutwerk "Travelin' kind". Es ist ein wahres "Killer"-Album voller verschiedenster, rockiger Southern-/Country-Stile, geprägt von Ashland's herausragender, whiskeygetränkter, rockinfizierter Raspelstimme und einem kraftvollen, musikalischen Rahmen, vorwiegend aus fetten Gitarren aller Art, in Verbindung mit Fiddle, Mundharmonika und Keyboards (Orgel, Piano) - und das ohne auch nur den Hauch eines schwachen Songs. Die exzellente Produktion von Jonathan Singleton ist weit entfernt von denen der quietschsauberen Nashville Mainstream Pop-/Country-KollegInnen, da er vielmehr auf natürliche, ursprüngliche, handgemachte, rockige und sehr authentische Rauheit setzt. Und doch stecken alle Tracks voller wunderbarer Melodien. Los geht's mit dem Titelstück, dem saustarken, brodelnden Southern Countryrocker "Travelin' kind", der bestimmt wird von fetten, erdigen Gitarrenriffs, gepaart mit bluesiger Mundharmonika. Craft singt fantastisch. Ihre angeraute, raspelige Stimme passt perfekt zu diesem unbeschwerten, ruhelosen, freiheitlichen "On The Road"-Feeling, das dieser Song ausstrahlt. Die Lead- und Slide-Gitarren rocken herrlich dreckig, die Melodie ist klasse. Das Southern Rock-Feuer brennt, ebenso wie das Country(rock)-Feuer. Ein Auftakt nach Maß! Ashley's traditionelle Countryroots hingegen treten bei dem wundervollen, von einer großartigen Melodie bestimmten "Leavin' you again" deutlich mehr zum Vorschein. Das ist eine lupenreine, handgemachte, von exzellenten Strukturen geprägte "gritty" New Country-Nummer vom Allerfeinsten, inszeniert mit herrlicher, schön saftiger Baritone E-Gitarre und einer perfekt dazu passenden Fiddle. Doch auch hier bleibt die rockige Note keineswegs auf der Strecke. Gerade im Refrain setzt die Nummer durch Ashland's sehr intensiven Gesang und das kraftvolle Drumming eine Menge Energie frei. Ein tolles Beispiel dafür wie pure Countrytraditionen und zündene Rock-Power miteinander harmonieren können. Sehr southern wird es wieder, der Songtitel lässt es schon erahnen, bei der hinreißenden New Country-Ballade "Make it past Georgia". Auch hier verschmelzen wieder astreine Countryklänge mit southernrockigen Tendenzen auf einzigartige Art und Weise. Mit dem tollen, dampfenden, furios nach vorn rockenden "Last 20 dollars" dürfen dann die echten Country-Traditionalisten mal so richtig "die Sau rauslassen". Lasst den Whiskey fließen, ihr Cowboys, und blast die Dächer von den Roadhouses und Honky Tonks. Welch ein Southern Country Honky Tonk-Fest! Baritone Gitarre, klimperndes Piano, Fiddle, typische E-Gitarre - alles ist da! Wie innig Ashland's Verbindung zum Southern Rock ist, zeigt die mitreißend schöne, voller Gefühl steckende Country-/Southern-Ballade "Highway like me", bei der niemand Geringerer als Southern-/Jam-/Gitarren-Wunderknabe Marcus King mit an Bord ist und einige seiner umwerfenden Lead Gitarrenläufe beisteuert. Eine Nummer, die auch erstklassig auf das "Carolina confessions"-Album der Marcus King Band gepasst hätte. So geht das munter weiter. Ein Highlight jagt das nächste. Nehmen wir beispielsweise den prächtigen, von saftig satten Gitarren und viel Southern-Flair umgebenen, ordentlich knackigen, hoch melodischen New Countryrocker "Mimosas in the morning", das flüssige, kräftige, ebenfalls toll ins Ohr gehende, ein dezentes Western-Flair ausstrahlende, honky-tonkige "Day by day", oder auch den das Album genauso wuchtig wie melodisch abschließenden, von feurigen Gitarren umgebenen Southern Countryrocker "That's the kinda place" - was machen diese Tracks Laune. Ashland Craft selbst sagt, sie sei beeinflusst von Def Leppard, Lynyrd Skynyrd, Chris Stapleton, Bonnie Raitt, The Chicks und John Mayer, doch wir hören auch deutlich Spuren solcher Künstler wie etwa Blackberry Smoke, Montgomery Gentry und Ashley McBryde, doch, und das ist unstrittig, sie macht ihr ganz eigenes Ding, einzigartig allein schon durch ihre unverkennbare Power-Stimme. "Travelin' kind" ist ein mitreißendes, packendes Album geworden, bei der sich reine, traditionelle Countryelemente und kraftvolle Southern Rock-Klänge wie selbstverständlich die Klinke in die Hand geben. Grandios! "Turn your speakers on and let's go for a ride"....

Das komplette Tracklisting:

1. Travelin' Kind - 2:57
2. Your Momma Still Does - 2:37
3. Leavin' You Again - 3:22
4. Make It Past Georgia - 3:21
5. Last 20 Dollars - 3:22
6. Highway Like Me (feat. Marcus King) - 4:30
7. Mimosas In The Morning - 3:07
8. Day By Day - 3:57
9. Letcha Fly - 3:22
10. Come Down - 3:28
11. That's The Kinda Place - 3:39

Art-Nr.: 10522
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Travelin' kind
Leavin' you again
Make it past Georgia
Last 20 dollars
Highway like me
Mimosas in the morning
Day by day
That's the kinda place

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Cruzados - she's automatic [2022]
Welch eine Überraschung, welch ein Comeback! "Fiery Rock'n Roll out of Los Angeles/California"! Die Cruzados aus L.A. sind wieder da (zwar in runderneuerter Besetzung, aber wie!!!...) und veröffentlichen nach fast 35 Jahren Pause mit "She's automatic" nun endlich ihr drittes Album, eine herrliche, packende, voller Elan steckende Gitarren-Rock'n Roll-Vorstellung der Extraklasse, irgendwo an der Schnittstelle zwischen den kultigen Del-Lords, den Beat Farmers, Los Lobos, Jason & the Scorchers, The Georgia Satellites, den Blasters, dem frühen Tom Petty und ähnlichen Seelenverwandten. Was für ein Vergnügen. Gegründet 1983 von Bassist Tony Marsico, im übrigen der Initiator und einziges Originalmitglied der aktuellen Reunion, und einem gewissen Tito Larriva (heute mit Tito & Tarantula unterwegs), sowie den leider schon verstorbenen Marshall Rohner (guitars) und Chalo “Charlie” Quintana (drums), veröffentlichten die Cruzados im Jahre 1985 ihr gleichnamiges Debutalbum und in 1987 den Nachfolger "After dark", mit denen sie eine Menge Aufmerksamkeit erlangten. Es sprangen ein paar "Hits" heraus (z. B. "Motorcycle Girl" und "Bed of Lies") und zudem brachte die Band einige ihrer Songs in bekannten Hollywoodstreifen unter. Doch nachdem sich das zweite Album nach Ansicht des damaligen Majorlabels nicht mehr gut genug verkaufte, verlor man den Labelvertrag, und die Band zerbrach. Zu einem dritten Album, das die Band schon damals undedingt machen woltte, kam es nicht mehr. Doch vor allen Dingen Original-Bassist Tony Marsico hat die Cruzados niemals losgelassen und immer auf dem Schirm gehabt. Nun, 35 Jahre nach der Veröffentlichung des zeiten Albums, hat er ein neues Line-Up zusammengetrommelt, mit dem er nun wieder tourt und dieses famose, neue Werk eingespielt hat - und es sind keine Unbekannten. Neuer Frontmann der Band ist Little Caesar's ausstrahlungsstarker Sänger Ron Young (Marsico und Ypoung sind schon lange sehr gute Freunde), der auch gleich noch seine beiden Little Caesar-Gitarristen Loren Molinare und Mark Tremalgia, sowie Drummer Rob Klonel mitgebracht hat. Ein Glücksgriff für Marsico, denn die Fünf harmonieren prächtig miteinander und lassen den Geist der Original-Cruzados mit neuer Frische hochleben. Ja, das durchweg baumstarke Songmaterial (alle Tracks stammen aus der Feder von Tony Marsico, einer davon in Kooperation mit Rick Vito und einer mit Barry Goldberg) kommt ungeheuer erfrischend, voller Dynamik und starken Melodien, sowie mit spürbarer Spielfreude und "a lot of soul". Man hört, dass sie aus L.A. kommen. Die californischen Unbekümmertheit, der Geist des geradlinigen, schnörkellosen "driving good ole American Rock'n Rolls" ist allgegenwärtig, hin und wieder mit Spuren des Bluesrocks, des Rootsrock und auch mal ein paar "Mexican-Vibes". Stramme, satte, voll soundende Gitarren bestimmen das musikalische Geschehen. Zudem ist Ron Young einfach ein klasse Sänger. Mit viel "Schmackes" und sehr dezenten, mexikanischen Elementen eröffnet die Band das Album. "On the tilt a whirl" heißt die erfrischende, voller Dynamik lospreschende, fantastische Nummer, die den Funke von Band zu Zuhörer sofort überspringen lässt. Man ist regelrecht geflasht davon, wie lässig, launig und völlig zwanglos, melodisch, erdig, saftig, satt und kraftvoll die Burschen losrocken. Das zündende, transparente Gitarrengewand sitzt geradezu perfekt. Dieser Opener gibt die Richtung des weiteren Albums eindrucksvoll vor und lässt nun ein weiteres Highlight nach dem nächsten folgen. Ausfälle sucht man vergebens. Jeder Track bedeutet pures Rock'n Roll-Vergnügen. Wie zum Beispiel der großartige, wunderbar melodische, knackige Rootsrocker "Across this ghost town" mit seinen tollen Gitarrenlicks, dem hintergründigen Tom Petty-Flair, dem feurigen Gitarrensolo und prächtigen Groove, das voller Blues-Anlagen steckende, ebenfalls toll groovende, mit tierischen Slidegitarren inszenierte (schönes Southernflair), kernig rockende Titelstück "She's automatic", das, der Titel sagt es schon, erneut sehr bluesige, schwer rockende, und abermals von starken, massive Slidegitarren geprägte, dreckige "Son of the blues" (Ron Young singt mit einem wunderbaren Vintage Texas Blues-/ZZ Top-Feeling), die von einem feinen Americana- und Countryrock-Flair durchzogene, hinreißend schöne Ballade "Sad Sadie" (transparente, vielschichtige Gitarren, tolles Solo), der in bester The Georgia Satellites-Manier präsentierte Volldampf Rock'n Roller "Let me down" (tolles Akkordeonspiel von Los Lobos' David Hidalgo und zusätzliche Gitarrenarbeit von Dave Alvin - zwei, von einer Anzahl hochkarätiger Gäste), das riffige, ordentlich kochende, treibende "54 knockouts" (hat den typischen, voll nach vorn gehenden, Dan Baird'schen Rock'n Roll-Drive, aber auch einen feinen Southern Bluesrock-Touch und "great tasty guitars"), wie auch der mit rauen Gitarren und fulminanter, dreckiger Bluesharp garnierte (Gast: Jimmy Z), äußerst dynamische Bluesrocker "Rock that boat", der dieses exzellente Album genauso stark und lebendig abschließt, wie es 11 Tracks zuvor begonnen hatte. Es ist die helle Freude, mit welcher Hingabe die Band zu Werke geht. Die Cruzados begeistern uns nach 35 Jahren mit einem echten "Knaller" von einem Album. Hoffentlich folgt in den nächsten Jahren von dieser Truppe noch weiterer Output, denn von solch einer prächtigen "Mugge" kann man einfach nicht genung bekommen. Ein einfach herrliches, pures Gitarren Rock'n Roll-Vergnügen"!

Das komplette Tracklisting:

1. On the Tilt a Whirl - 3:34
2. Across This Ghost Town - 4:27
3. Nine Million Tears - 3:16
4. She's Automatic - 3:30
5. Son of the Blues - 3:42
6. Sad Sadie - 4:39
7. Long Black Car - 3:42
8. Let Me Down - 3:08
9. Wing and a Prayer - 2:58
10. 54 Knockouts - 3:30
11. Rock That Boat - 4:36

Art-Nr.: 10566
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
On the tilt a whirl
Across this ghost town
She's automatic
Son of the Blues
Sad Sadie
Let me down
54 knockouts
Rock that boat

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Davis, Moot - seven cities of gold [2021]
Der großartige, aus Trenton/New Jersey stammende, aktuell aber in Austin lebende Moot Davis gehört seit vielen Jahren ungerechtfertigterweise zu den unterbewertesten Künstlern des traditionellen, echten Country und Countryrocks, aber zu einem der interessantesten und besten. Ein auch nur annähernd schwaches Album hat er bislang nicht abgeliefert. Auch mit seinem sechsten Werk "Seven cities of gold" gelingt ihm wieder eine höchst bemerkenswerte und beeinfruckende Vorstellung. Stark beeinflusst von solchen Größen wie Hank Williams Sr., Johnny Cash, Buck Owens und vor allem auch Dwight Yoakam, lässt sich Davis abseits vom Nashville-Glamour nicht von seinem Weg abbringen und beackert mit seiner wunderbaren Musik konsequent die Route zwischen absolut traditionell verwurzeltem, erdigem, purem Honky Tonk und herrlich frischem, lockerem, reinem und höchst melodischem California Country, verfeinert um eine genüßliche Portion dynamischer Rock'n Roll-/Rockabilly-Vibes. Hier, auf seinem neuen Werk, geht er sogar noch einen Schritt weiter und lässt sich bei zwei Tracks, stark vom psychedelischen Classic- und Hardrock der Siebziger Jahre inspirieren, wenn er mit durchaus rauen, härteren Heavy-Klängen experimentiert, was aber auch als absolut gelungen bezeichnet werden darf. Ein amerikanischer Kritiker umschreibt das anerkennend und "blumig" zugleich mit den Worten: "Seven Cities of Gold' will drive a knife right through your honky-tonk heart". Moot Davis ist ein Mann mit Ecken und Kanten - und gerade das macht ihn so besonders, so interessant und stark. Vollmundige, saftige, vielschichtige Gutarren bestimmen vorwiegend das musikalische Geschehen, zuweilen auch wunderbare Pedal Steel, Baritone E-Gitarre und einfach bestens ins Ohr gehende Harmonien und Melodien - alles mit einer gewissen Grund-Rauheit. Dazu kommt Davis klasse, hervorragend zu dieser Musik passender Gesang. Das Album startet mit dem tollen, etwas rau und dreckig gehaltenen, sehr klangvollen und prächtigen, leicht rock'n rollig angehauchten Retro Honky Tonker "Hey Hey", der deutlich an Dwight Yoakam's Anfangstage erinnert. Tolle E-Gitarren, schöne Baritone Guitar-Licks und eine satte Orgel-Untermalung sorgen mit dem dynamischen "toe-tappoing" Groove gleich für viel Energie. Welch ein klasse Auftakt! In ähnlichem Stil, aber deutlich harmonischer, flüssiger und ausgestattet mit einer hinreißenden Melodie, saftigen Gitarren und einer umwerfenden Pedal Steel präsentieren Davis und seine hervorragenden Begleitmusiker anschließend den genauso flockigen wie knackigen, Yoakam-esque Bakersfield Honky Tonk Countryrocker "Lassoed and lost". Herrlich! Auch aus Willie Nelson's "Crazy" (die einzige Coverversion des Albums) macht Davis eine astreine, von wunderbaren, fast an die guten, alten Byrds erinnernden Gitarren umgebene California Countrynummer vom Allerfeinsten. Ein trocken gespieltes Banjo in Verbindung mit erstklassigen, klaren Pedal Steel-Linien ziehen sich durch die, von einem feinen, cineastischen Westernflair geprägte, rootsige Ballade "Turn in the wind and burn". Besticht mit einem klasse Acoustic Gitarren-Picking im Break - wunderbar staubig. Etwas rauer und dreckiger wird's wieder mit dem Slideguitar-getränkten, gut dampfenden Countryrocker "Lonely road", ehe, der Titel verrät es schon, mit "California" wieder lupenreiner,, abermals von prächtiger Pedal Steel Guitar geprägter, durch und durch echter Westcoast-Country auf dem Programm steht. Das starke Titelstück "Seven cities of gold" (klasse Country-Grundlage, verbunden mit fast an Black Sabbath erinnernden Gitarrenriffs), sowie das das Album großartug abschließende, sehr psychedelische und raue "Aninnaki war bride" (Seventies Led Zeppelin-Vibes) sind schließlich die beiden oben schon erwähnten Stücke, bei denen die etwas härteren "Heavy-Klänge" eingebunden sind, die aber dennoch bestens zu Moot Davis' musikalischer Philosophie passen. "Seven cities of gold" ist die nächste Glanzleistung von Moot Davis. Rau, unangepasst, ehrlich, authentisch. Der Mann ist wahrlich ein echtes Juwel der Szene.

Das komplette Tracklisting:

1. Hey Hey - 4:12
2. Lassoed and Lost - 2:37
3. Crazy - 3:37
4. Turn in the Wind and Burn - 4:05
5. Seven Cities of Gold - 4:47
6. Lonely Road - 2:57
7. California- 3:10
8. Interstate Girl - 4:19
9. Lone Radio Star - 3:34
10. Anunnaki War Bride - 5:31

Art-Nr.: 10582
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Hey hey
Lassoed and lost
Crazy
Turn in the wind and burn
Lonely road
California
Anunnaki war bride

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Ellis, Tinsley - devil may care [2022]
Zwanzigstes (!) Album des aus Florida stammenden und heute in Atlanta/Georgia lebenden, herausragenden Gitarrenvirtuosen und "Southern-Bluesman" Tinsley Ellis, der, wie es sich für ein solches Jubiläum gehört, mit "Devil may care" mal wieder ein mächtig starkes Teil abliefert. Mit diesem Werk taucht Ellis tiefer in sein Inneres und in seine Inspirationen hinein, als jemals zuvor. Die Ausfallzeiten und die Probleme der Pandemie ließen ihn nicht verzweifeln, sondern sein Bewältigungsmechanismus bestand vielmehr darin, sich einerseits mit seinen musikalischen Roots zu beschäftigen und sich andererseits als Songwriter richtig zu pushen und damit zu wachsen. Er stellte sein gesamtes Equipment, einschließlich alter Verstärker und Gitarren, die seit geraumer Zeit nicht mehr benutzt wurden, in seinem Heimstudio auf und ließ sich von verschiedenen Soundkombinationen in neue Richtungen führen. Zudem stöberte er seine alte Plattensammlung durch und beschäftigte sich intensiv mit verschiedensten Aufnahmen einiger seiner großen Helden wie beispielsweise The Allman Brothers Band, Freddie King, Michael Bloomfield und B.B. King. Am Ende standen erstaunliche 200 neue Songs, die er in dieser Phase geschrieben hatte, zur Vefügung, von denen es nun 10 auf "Devil may care" geschafft haben. Resultat: eine flammende Mischung aus kraftvollem Blues und exzellentem, jammigem Southern Rock ala Allmans (ja, gerade The Allman Brothers Band hatte ihn während dieser Periode offenbar noch einmal zusätzlich und nachhaltig inspiriert), mit einem Tinsley Ellis und seiner exzellenten Band in absoluter Bestform. Aufgenommen wurde das Material in Quartett-Besetzung mit Kevin McKendree (u. a. Delbert McClinton, Brian Setzer, Tommy Castro) an den Keyboards (McKendree's fantastisches Orgel- und Piano-Spiel ergänzt sich kongenial zu Ellis' zündenden, variablen, virtuosen Gitarrenläufen), Steve Mackey (u. a. Joe Bonamassa, Lucinda Williams) am Bass und Lynn Williams (Delbert McClinton) an den Drums. Ja und das Gitarrenspiel des Protagonisten - was soll man dazu noch sagen? Es ist einfach nur famos. Er spielt voller Power, rockig, schön southern (wir hören einige feine Twin Guitar-Momente und großartige, swampige Slide-Passagen), und, wenn nötig, auch mal sehr erhaben und voller Gefühl. Seine zuweilen ausgedehnten Soli bleiben hervorragend hängen, denn was Ellis abliefert, ist alles andere als "nervöses Gefrickel", sondern steckt voller Hingabe, voller Seele, voller Stuktur und voller Spielfreude. Das Album startet mit dem kraftvoll und shuffelig nach vorn rockenden, großartigen Southern-Bluesrocker "One less reason", unterlegt mit einem wunderbaren Allman Brothers-Groove. Ellis hat für diesen Track zwei Gitarrenspuren aufgenommen, die, übereinander und nebeneinander liegend, inkl. feiner Twin-Licks, klingen, als wären zwei Gitarristen am Werk. Das verleiht, zusammen mit Kevin McKendree's starker Orgel-Untermalung, diesem Track, und nicht nur diesem, jede Menge Tiefe. Dazu zieht der Meister gleich zwei packende Soli auf. Toll! Und weiter geht's auf der Southern-Schiene, mit dem Slideguitar-getränkten, swampigen "Right down the drain". Erneut bildet der jammige, Allmans-affine Groove (klasse Percussion) die Basis. Enthält einen starken Slide-/E-Gitarren-Schlagabtausch beim zweiten, ausgedehnten Solo, inkl. Dual-Spiel. Die anschließende, voller vielschichtiger Gitarren inszenierte Southern Blues-Ballade "Just like rain" ist einfach nur herrlich "sweet and soulful", abermals mit einem deutlichen Allmans-/Marshall Tucker Band-Einfluß. Dezente Bläser vervollständigen die Melodie, doch Ellis' exquisites, gegen Ende einsetzendes Gitarrensolo ist das Sahnehäubchen obendrauf und klingt, als würde er jedes Quäntchen Gefühl, das er besitzt, in sein so wunderbares, natürliches Spiel legen. Ganz groß! Weitere, exzellente Tracks hören wir beispielsweise mit dem prächtigen, klassischen Slow-Blues "Don't bury our love" (faszinierendes, fingerfertiges Gitarrenspiel, schöne Orgel und Wurlitzer-Klänge), dem wunderbaren, jammigen und sehr southern-mässigen "One last ride" (großartiges Orgelspiel, klasse Twin-Gitarren, erdiges, kerniges Gitarrensolo), dem furiosen, mit einem "geilen" Funk-Drive ausgestatteten, von glühenden Wah Wah-Gitarren bestimmten Bluesrocker "28 days", wie auch dem das Album vorzüglich abschließenden, hinreißenden Slow-Blues "Slow train to hell" (fantastische Lead Gitarren-Arbeit). Tinsley Ellis hat die schweren Zeiten der Pandemie optimal für frischen Input genutzt und seiner Inspiration und Kreativität freien Lauf gelassen. Das daraus resultierende Album "Devil may care" stellt für ihn, und daran gibt es keinen Zweifel, einen weiteren, neuen Karriere-Meilenstein dar, der auch für die Zukunft noch viel Gutes verspricht. Soulful Southern Blues und Bluesrock von höchster Güte!

Das komplette Tracklisting:

1. One Less Reason - 5:09
2. Right Down The Drain - 4:59
3. Just Like Rain - 4:29
4. Beat The Devil - 3:49
5. Don't Bury Our Love - 5:19
6. Juju - 5:02
7. Step Up - 4:04
8. One Last Ride - 6:11
9. 28 Days - 4:00
10. Slow Train To Hell - 5:15

Art-Nr.: 10515
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One less rtreason
Right down the drain
Just like rain
Don't bury our love
One last ride
28 days
Slow train to hell

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King, Randall - shot glass [2022]
Zwei der absoluten Superstars des traditionellen Country, George Strait und Garth Brooks outen sich als große Fans von ihm. Brooks sagt: "This Kid is what Country music is all about". Große Worte aus großem Munde für den aus Amarillo/Texas stammenden Randall King, der mit "Shot glass" nun ein ausgezeichnetes Majorlabel-Debut abliefert, das von den ersten Tönen an in beeindruckender Art und Weise aufzeigt, wie verdient diese Vorschußlorbeeren sind. King hat sich durch und durch der traditionellen Countrymusic verschrieben und gehört zu den Vertretern der jungen Generation Nashville's, denen man zutrauen darf, dass echte Countrymusic eines Tages wieder die Oberhand in den Charts gewinnen wird. Gesegnet mit einer klasse Stimme, irgendwo zwischen Jon Pardi und Cody Johnson, und nachhaltig beeinflusst von solchen Größen wie George Strait, Alan Jackson, Tracy Byrd, Tracy Lawrence, Clay Walker und Keith Whitley, spiegelt sein Album "Shot glass" exakt den Geist dieser Vorbilder wider. Schöne, vielschichtige Gitarren, Pedal Steel und Fiddle, sowie der Charme der goldenen Achtziger-/Neunziger Jahre-Countryära bestimmen das komplett Pop-freie, musikalische Geschehen. Die Arrangements sind überwiegend recht kräftig und knackig, die Stücke sehr melodisch und ohne Ausnahme in den reinen Countrytraditionen verwurzelt. Thematisch dreht sich das 11 Songs umfassende Album (7 Stücke hat King mitkomponiert) überwiegend um eine Nacht in einer Honky Tonk Bar, betrachtet aus den verschiedenen Perspektiven der Besucher. Nicht nur Songs, wie der kraftvolle Opener "Baby do" (fetziger Uptempo Country in bester Neunziger Jahre-Tradition mit satten Gitarren, Pedal Steel und knackigem Drumming), die honky-tonkige Neo Traditional Countrynummer "You in a hoky tonk", die tolle, Fiddle- und Gitarren-getränkte Midtempo Countrynummer "Hey cowgirl", der furiose, dynamische, gut tanzbare Honky Tonk-Heuler "Hard way to make it rain", oder die wunderschöne Ballade "Around forever", bei der King den legendären Merle Haggard zitiert - ein erneuter Hinweis auf King's Inspiration. Klasse auch die das Album abschließende, sehr interessante Version der ansonsten zumeist recht dynamisch interpretierten, alten Gospel Countryhymne "I'll fly away", die King hier zu Ehren seiner mit nur 32 Jahren verstorbenen Schwester "Leanna" in eine tolle, Steelguitar-verzierte, frische, exquisite Ballade verwandelt. Großartig - wie das komplette Album. Randall King hält die Fahne des zeitlosen, knackig und frisch präsentierten Traditional Country gekonnt hoch. Einfach großartig! Nicht nur George Strait und Garth Brooks haben das früh erkannt...

Hinweis: Das Album gibt es ausschließlich als, nicht ganz einfach zu bekommende, von dem Künstler und seinem Label WB eigens veröffentlichte, professionelle, verschweißte CD-R - natürlich mit entsprechend professionell designtem Labelaufdruck, im Jewel-Case.

Das komplette Tracklisting:

1. Baby Do- -3:26
2. Record High - 3:05
3. You In A Honky Tonk - 3:03
4. Can't You Feel How That Sounds - 2:57
5. Roger, Miller Lite and Me - 2:50
6. Hey Cowgirl - 3:20
7. Hard Way To Make It Rain - 3:08
8. Middle of Nowhere Church - 3:40
9. Around Forever - 3:44
10. Shot Glass - 3:19
11. I'll Fly Away - 3:52

Art-Nr.: 10599
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Midland - the last resort: greetings from [2022]
Herrlich! Midland (Mark Wystrach, Cameron Duddy und Jess Carson) gehen ihren Weg konsequent weiter und beglücken die Countrywelt einmal mehr mit einem fantastischen, neuen Album. "The last resort: Greetings from" heißt das Werk - und da ist er wieder, dieser von traumhaften Melodien und wunderbaren (Gesangs)Harmonien bestimmte, einen unwiderstehlichen Siebziger Jahre Retro-Charme ausstrahlende und dessen damaliges, lockeres, unbeschwertes Laurel Canyon- und Bakersfield-Feeling verbreitende, genauso zeitlose wie aktuelle, von einer ungeheuren, luftigen, ja geradezu "sonnigen" Frische durchzogene, so reine und schnörkellose Country und Countryrock, wie man ihn authentischer nicht spielen kann. Es ist die pure Wonne. Midland's Musik ist durchtränkt von tiefster Inspiartion solcher Legenden wie den Eagles, der Nitty Gritty Dirt Band und ähnlichen Seelenverwandten, genau wie von den Traditionen eines Alan Jackson oder der ganz frühen Bellamy Brothers. Daraus zelebrieren sie ihren ganz eigenen, so angenehmen, warmen Sound mit diesem geradzu magischen "Good Time-Feeling". Mal schön rockig, knackig, dann in lässigem Midtempo, auch mal die ein oder andere Ballade, dann richtig honky-tonkig und traditionell, um anschließend wieder einen flockigen Countryrocker rauszulassen - es passt einfach alles zusammen. 5 der 12 Tracks des neuen Albums erschienen bereits vor 10 Monaten im Rahmen der EP "The last resort", damals allerdings lediglich digital. Nun gibt es all diese Tracks, vervollständigt durch sieben weitere, neue Nummern endlich erstmals auf CD. Was für ein wunerbares Songmaterial. Nehmen wir beispielsweise den hinreißend schönen, mit jeder Menge, sonnigen Jimmy Buffett "Island style"-Vibes ausgestatteten, lockeren Opener "The last resort" (herrliche Pedal Steel-Klänge), das von leicht southern angehauchten Riffs und erneut sehr schönen Pedal Steel-Linien geprägte "If I lived here", den kräftigen, honky tonkigen Two-Stepper "Two to two step", das in einem Eagles'schen "Take it to the limit" Dreivierteltakt-Ambiente gehaltene "Sunrise tells the story", der knackige, traumhaft melodische, flockge "pure Eagles-like" Countryrocker "Longneck way to go" (exzellentes Duett von Mark Wystrach und Jon Pardi, lässig gezupftes Banjo in Hintergrund, starke Pedal Steel, tolle Gitarren, frisches, flüssiges "Lyin' eyes-/Take it easy"-Flair), das voller rockigem Outlaw- und Southern-Flair steckende "Paycheck to Paycheck" (erdige, quirlige E-Gitarrenlinien), oder das einmal mehr ungemein schöne, melodische, von einem herrlichen Midtempo-Groove und exquisiter Pedal Steel getragene "Adios cowboy" - was Midland auch anpacken, es ist der pure Country-/Countryrock-Ohrenschmaus. Oder auch so etwas wie der perfekte Country-/Countryrock Sommer-Soundtrack für den nächsten "Ritt" über endlose Highways. Midland in ihrem Element! Herrlich!

Das komplette Tracklisting:

1. The Last Resort - 3:57
2. If I Lived Here - 3:50
3. Two To Two Step - 3:21
4. Take Her Off Your Hands - 3:14
5. Sunrise Tells The Story - 3:28
6. And Then Some - 3:26
7. Longneck Way To Go (feat. Jon Pardi) - 3:08
8. Life Ain't Fair - 3:48
9. King Of Saturday Night - 4:02
10. Paycheck To Paycheck - 2:56
11. Bury Me In Blue Jeans - 3:10
12. Adios Cowboy - 3:38

Art-Nr.: 10597
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Nelson, Willie - a beautiful time [2022]
Er macht einfach immer weiter. In relativ kurzen Abständen veröffentlicht Willie Nelson ein hervorragendes Album nach dem nächsten und es sieht nicht danach aus, als wolle er weder a) jemals damit aufhören, noch b) in seiner Leistungsfähigkit, Kreativität und Gesangs- und Performance-Qualität jemals nachlassen. Am 29. April wurde die lebende Country-Legende Willie Nelson 89 Jahre alt und genau an diesem Tag veröffentlichte er sein neues Album "A beautuful time". Es ist nicht nur sein sage und schreibe 72. Werk, sondern abermals eine absolute Meisterleistung. Reinste Countrymusic, traditionell durch und durch, von immerwährender Schönheit und Qualität, wie sie nie vergehen wird. Schon der Opener, die gemeinsam von Chris Stapleton und Rodney Crowell komponierte, herzzerrei0ende, wunderschöne, honky-tonkige Liebesballade "I'll love you till the day I die" ist ein purer Ohrenschmaus (herrliche Mundharmonika von Mickey Raphael, feinste Acoustic Gitarre, gefühlvoll klimperndes Piano, wimmernde Pedal Steel-Guitar), die einem unmittelbar klar werden lässt in welch fantastischer Verfassung Willie wieder einmal ist. Gleichermaßen weiß man schon nach dem ersten Song, welch ein großartiges, gesamtes Werk einen erwartet. Genau so kommt es, man wird nicht ansatzweise enttäuscht. Die 14 Tracks enthalten u. a. 5 neue von Willie und seinem langjährigen Wegbegleiter und Produzenten Buddy Cannon geschriebene Originale, sowie weiteres Top-Material von Nashville's besten Songwritern und zwei großartig interpretierte Coverversionen (Leonard Cohen's "Tower of song" und der Beatles-Klassiker "With a little help from my friends", den Willie zu einem herrlichen, traditionellen, erfrischenden, flüssig-schwungvollen Country-Waltz der Extraklasse umfunktioniert). Dieses Album gilt schon jetzt als eines der besten traditionellen Countryalben des Jahre 2022. Unfassbar und erstaunlich zugleich, wie dieser ewig junge Willie Nelson noch performt. Blühender, so unglaublich authentischer und absolut zeitloser, lupenreiner, unverfälschter Classic Country in Reinkultur. Wundervoll!

Das komplette Tracklisting:

1. I'll Love You Till The Day I Die - 4:11
2. My Heart Was A Dancer - 3:11
3. Energy Follows Thought - 3:18
4. Dreamin' Again - 3:57
5. I Don't Go To Funerals - 2:27
6. A Beautiful Time - 4:57
7. We're Not Happy (Till You're Not Happy) - 3:17
8. Dusty Bottles - 3:31
9. Me And My Partner - 2:12
10. Tower Of Song - 5:00
11. Live Every Day - 3:12
12. Don't Touch Me There - 2:38
13. With A Little Help From My Friends - 3:43
14. Leave You With A Smile - 3:42

Art-Nr.: 10588
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Swindell, Cole - stereotype [2022]
Viertes Album des aus Georgia stammenden Cole Swindell, der mit "Stereotype" weiter daran arbeitet, sich als feste Konkurrenz seiner beiden guten Freunde Blake Shelton und Luke Bryan in den oberen Chartregionen zu etablieren. Swindell, ein hervorragender Sänger, aber auch ein erstklassiger Songwriter, lieferte schon mit seinen ersten drei Werken jede Menge Hits ab und wird dies auch mit seinem neuen Album fortsetzen, wie etwa die großartige, sehr kraftvolle New Country-Powerballade "Never say never", die er im Duett mit der wunderbaren Lainey Wilson eingespielt hat, eindrucksvoll beweist. Die Nummer ist bereits in den Top 3 der Billboard Singles Charts angekommen - Tendenz: steigend. Cole Swindell spielt erstklassigen Mainstream New Country, wie er in Nashville zur Zeit angesagt ist. Dabei implementiert er durchaus auch etwas poppige Strömungen, die zuweilen etwas an Keith Urban erinnern, baut rockige Nummen ein, legt den Fokus aber klar auf seine traditionell fundamentierten Countrywurzeln. Das Songmaterial ist klasse und überzeugt, das fällt sofort auf, durchweg mit hervorragenden Melodien. "Stereotype" enthält ein paar richtige Knüllernummern, wie zum Beispiel die großartige, sehr flockig präsentierte, mit akustischen und elektrischen Gitarren, Dobro und Pedal Steel instrumentierte Ballade "I'm gonna let her", dem wunderschönen Abschlußtrack "Walk on whiskey" (tolle, vielschichtige Gitarren, Pedal Steel) und vor allem dem ungemein dynamischen "She had me at Heads Carolina", einem hireißend interpretierten, angerockten Track, dem der Neunziger Jahre Superhit "Heads Carolina, Tails California" von Jo Dee Messina zugrunde liegt. Swindell erzählt hier, bei sehr starker musikalischer Anlehnung an Messina's Vorlage, von einer "Flamme", die in einer Karaoke-Bar diesen alten Hit schmettert und sich als Neunziger Jagre Country-Fan outet, wie er selbst einer ist. Herrlich! Feines, viertes Album von Cole Swindell, das sein Standing in "Music City" weiter zementieren dürfte.

Das komplette Tracklisting:

1. Stereotype - 3:42
2. Every Beer - 3:37
3. Never Say Never (feat. Lainey Wilson) - 2:57
4. She Had Me At Heads Carolina - 3:26
5. Sayin' You Love Me - 2:58
6. I'm Gonna Let Her - 2:56
7. Down To The Bar (feat. Hardy) - 3:15
8. How Is She - 3:33
9. Miss Wherever - 3:26
10. Single Saturday Night - 3:09
11. Some Habits - 3:36
12. Girl Goes Crazy - 3:12
13. Walk On Whiskey - 3:42

Art-Nr.: 10579
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Thomas Rhett - where we started [2022]
Vor etwa einem Jahr hat Thomas Rhett, Sohn des bekannten Achtziger/Neunziger Jahre-Interpreten und noch immer höchst präsenten und geschätzten Songwriters Rhett Akins und mega-erfolgreicher Supertsar der jungen Countrygeneration Nashville's, sein wunderbares Album "Country again - Side 1" herausgebracht, dem eigentlich nun mit "Side 2" der zweite Teil folgen sollte. Thomas Rhett hat dafür schon eine dreistellige Anzahl von Songs in der größeren Auswahl, doch er hat das Projekt erst einmal für "Where I started" hinten angestellt. "Where I started" ist nicht nur der Albumtitel, sondern auch ein Song, den er im Duett zusammen mit Pop-Ikone Katy Perry eingespielt hat. Diese Nummer im sehr melodischen, poppigen Countrystyle (hier treffen Synthies und elektronische Grooves auf Rhett's klasse Countrysimme), und die Zusammenarbeit mit Miss Perry an sich haben ihn so "geflasht", dass er nun zunächst ein komplettes Album, das thematisch und musikalisch zu dieser Nummer passt, einspielen und seinen unzähligen Fans präsentieren wollte. Es ist ein sehr abwechslungsreiches, modernes Werk geworden, dass für jeden etwas bereit hält - richtig poppige Sachen, flockige Countryhits für den Sommer (wie etwa das herrlich melodische, luftige "Slow down summer"), aber auch lupenreinen, echten, traditionellen Country (zum Beispiel das lockere, flotte, Steelguitar-getränkte, durchaus auch in das Beuteschema eines Alan Jackson passende "Half of me" - ein tolles Duett mit Riley Green). Da werden für Thomas Rhett wieder etliche, große Hits anfallen. Und seine Fans werden mit dem Album hundertprozentig zufrieden sein. Top!

Das komplette Tracklisting:

1. The Hill - 2:45
2. Church Boots - 2:57
3. Bass Pro Hat - 2:56
4. Anything Cold - 2:46
5. Angels - 3:34
6. Half Of Me (feat. Riley Green) - 3:03
7. Bring The Bar - 3:29
8. Paradise - 3:08
9. Death Row (feat. Tyler Hubbard & Russell Dickerson) - 3:51
10. Mama’s Front Door - 2:42
11. Slow Down Summer - 3:37
12. Simple As A Song - 3:21
13. Us Someday - 2:23
14. Somebody Like Me - 2:49
15. Where We Started (feat. Katy Perry) - 3:02

Art-Nr.: 10578
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Xander and the Peace Pirates - order out of chaos [2022]
"A soulful singer and a world-class guitarist" lautet die bemerkenswerte, und wie wir finden, auch völlig richtige Aussage eines amerikanischen Journalisten über Keith Xander, den Gründer und Frontmann der britischen Formation Xander and the Peace Pirates, denn der Bursche mit der wunderbaren Tenorstimme und exzellente Gitarrenzauberer kam ohne rechten Unterarm zur Welt und bearbeitet die 6 Saiten mit einer entsprechenden Unterarmprothese - angesichts seiner fantastischen Lead Gitarrenarbeit bewundernswert und fasnierend zugleich. "Order out od Chaos" ist das zweite, beeindruckend starke Werk dieses Quintetts, dem neben Keith Xander (lead vocals, lead guitar) noch dessen Bruder Stu Xander (acoustic guiar), Mike Gay (guitar, slide guitar, vocals), Joel Goldberg (bass) und Adam Goldberg (drums) angehören. Die musikalischen Wurzeln der Band liegen gleichermaßen im Blues, Rock und Soul, was dazu führt, dass ihnen hier eine hinreißende, von vielschichtigen, klangvollen Gitarren bestimmte, exquisite Melange aus höchst melodischen, eingängigen, im positivsten Sinne auch radiotauglichen Blues-, Rock-, Bluesrock-, Soul-, R&B- und Retro Softrock-Anlagen gelungen ist, die mit ihrer vorzüglichen Qualität und den aussagekräftigen Lyrics die Zuhörer voller Magie einfängt. Entdeckt wurde die Band über einen Youtube-Clip von Henry Juszkiewicz, dem früheren CEO von Gibson Guitars, was den Jungs in Windeseile eine Menge Reputation einbrachte. So avancierten sie für 5 Jahre zur Hausband des legendären Cavern-Clups in Liverpool und supporteten bereits ausgedehnte Tourneen solcher Leute wie etwa Joe Bonamassa, Joe Satriani und Bon Jovi. Die Erwartungen an ihr neues Album waren dementsprechend hoch - und sie werden zu 100% erfüllt. Der durchweg transparent satt angelegte Sound der klangvollen, "echoing guitars" bilden einen prächtigen Rahmen für Keith's hervorragenden, angenehmen Gesang. Die Songs, zumeist im Midtempobereich, lassen trotz einer oft "softigen" Note und der wunderbaren Melodien niemals ihre Blues-Roots und souligen Tendenzen vermissen. Die Band spielt, vor allem auch in den Instrumentalbreaks und bei den großartigen Gitarrensoli, stets mit einer kräftigen, knackigen Rock-Würze. Genau dies ist gleich zu bewundern bei dem großartigen Opener "We cry" einem durchaus kraftvollen, flüssingen, dabei eingängigen, saftig soundenden Midtempo Soul-/Bluesrocker, garniert mit dezent funkigen Riffs und wunderbar effektvoller Lead Gitarre. Ein gewisses Seventies-Feeling und ganz dezente Vibes von Neil Young und CCR scheinen umher zu wabern. Keith Xander's klasse Gesang steckt voller Ausstrahlung, das herrlich bluesige, quirlige Gitarrensolo ist 1A und die Melodie, vor allem im Refrain, exzellent. Das folgende, sehr schöne "Leave the light on" basiert auf einem leicht "Running Up That Hill"-verwandten Drumbeat, verbreitet aber gleichzeitig ein leichtes R&B- und Soul-Feeling, verbunden mit einer deutlich "amerikanischen Tönung" in Xander's Gesang, die gar eine gewisse Eagles-Note suggeriert - eine verrückte Kombination, die schlußendlich aber wundervoll funktioniert. Eine klasse Nummer mit einer tollen Melodie und fingerfertigem, bestens hängen bleibendem, glänzendem Gitarrensolo. Jede Menge swampiges Southern-Flair zieht sich durch den, von großartigen Slideguitar-Licks geprägten, souligen, baumstarken Bluesrocker "Soul sailing", der zudem wieder mit einem vorzüglichen, wieselflinken, durch kraftvolle, erdige Wah-Wahs veredelten Gitarrensolo punktet. Ein wenig psychedelisch (schöner Hall in den E-Gitarrenlinien) und sehr retro kommt das anschließende, wunderbar soulige und bluesige "I'm no good at being bad". Das längere, sich in seiner Dynamik stetig steigernde, hallige Slidegitarrensolo bedeutet die sprichwörtliche "Kirsche auf der Sahne". Herrliche Nummer! Wie auch beispielsweise das flotte, umwerfend melodische, voller frischer Gitarren steckende Titelstück "Order out of chaos" (sicher auch eine Nummer, die bestens in das Anforderungsprofil von Alan Nimmo's King King passen würde), das starke, gefällige, mit seinem dezenten Prog-/Western-Flair ein wenig cineastisch anmutende "Breathless", oder das straighte, dampfende, bluesige, Bad Company-affine "Heart stop", bei dem die Band zum Abschluß des Albums noch einmal richtig aus sich rausgeht und kraftvoll abrockt. Die Truppe versteht es ganz ausgezeichnet, Gefühl, melodische Eingängigkeit, kraftvolle, ungemein klangvolle Gitarrenparts und coole, entspannte Grooves miteinander zu vereinen. Das lässt einen, oberflächlich betrachtet, dieses exzellente Werk vielleicht zunächst einmal unter dem Begriff "Soft Rock" einordnen, aber "Order out of chaos" ist so viel mehr als das. Die deutlichen Blues-, Soul-, und Rock-Elemente, verbunden mit den beachtlichen, handwerklichen Fähigkeiten der Musiker und dem exzellenten Songmaterial, sorgen für ein exquisites, hochwertiges Hörerlebnis. Starkes Album einer starken Band, von der wir künftig sicher noch eine Menge hören werden.

Das komplette Tracklisting:

1. We Cry- 4:51
2. Leave The Light On - 4:04
3. Soul Sailing - 3:16
4. I'm No Good At Being Bad - 5:09
5. Order Out Of Chaos - 5:02
6. Into The Water - 5:08
7. Kiss Your Rain - 4:10
8. Breathless - 4:10
9. Fog - 2:26
10. Heart Stop - 2:37

Art-Nr.: 10615
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
We cry
Leave the light on
Soul sailing
I'm no good at being bad
Order out of chaos
Breathless
Heart stop

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